Donnerstag, 7. Januar 2016
Wegen Blindheit so gut wie geschlossen
Das Alter habe ich gelesen hat ein gutes. Die absolute Rücksichtslosigkeit. Das Leben ist es bald hinüber, die Dinge sind gesagt und vielleicht nicht getan. Kann man schon loslegen ohne Rücksicht auf Verluste wie ein Kind ohne falsche Vorsicht sich lächerlich zu machen. Das Gerede der Leute kann einen auch schon wurscht sein. Ich schreibe ja hin und wieder das mein Leben an einen Endpunkt angelangt ist. Jetzt gilt das es Unglück klug zu verwalten. Um seinen Ruf braucht man sich nicht mehr zu kümmern. Wieder eine Sache weniger um die man sich kümmen muss. Schizo ist wie eine andere Form von Alt sein. Das ist das Gute an der Sache.
Heute dann mal ein schönes Foto. Der Schizophrenist neu eingekleidet. Jetzt sitze ich hier im neuen Fußoutfit und höre David Bowie Blackstar. Kommt gut der alte Mann.

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Mittwoch, 6. Januar 2016
Mut zur Hässlichkeit
Das wirklich beachtliche ist ja mein Timing. Gerade jetzt als Frauen auf offener Straße Opfer von männlicher Gewalt wurden und die ganze zivilisierte Welt, entsetzt den Kopf schüttelt, ich natürlich auch, schreibe ich blöd wie ich bin über Frauen die sich am Kriegspfad der Selbstbestimmung befinden. Sau lustig.

Da niemand so freundlich war für mich einzukaufen, weil ich mit der Frage hinter welchen Frauen, Männer noch hergehen dürfen oder gar sollen, und ob es da schon kulturell eingeübte weibliche Signale/Zeichen gibt, mit denen die Frau einem Kerl zu verstehen gibt, das er gefälligst woanders langgehen sollte, musste ich die Sache selber in Angriff nehmen. Eh nur Pizza beim Stand. Das ist der Aufstand der hässlichen Frauen, die Revolte der Formgeschädigten dachte ich mir. Die haben die Schnauze endgültig voll von unerreichbaren und demütigenden Schönheitsidealen, die sie klein halten und zu Objekten männlicher Lust und Machtorgamsen degradieren. Sex sells, nix mehr sex sells. Das sind Spiegelbildstürmerinnen. Die ziehen ihr eigenes Ding jetzt knallhart durch. Das ist ein Krieg mit anderen Mitteln. Wenn Frauen einmal schon Öffentlichkeit für sich reklamieren, und diese am liebsten in No-Go-Areas verwandeln würden, zu denen Männer kein Zugang mehr gewährt werden soll, dann ist aber die Scheiße mächtig am dampfen. Das ist die Rache der hässlichen Frauen. Frauen die solche auf den ersten Blick recht makabre und überzogene Forderungen stellen, sind ja in der Regel ziemlich unattraktiv. Für den männlichen Blick zumindest. Umso militanter und unversöhnlicher diese Frauen in ihren Forderungen sind, umso weniger fotogen sind diese Frauen in der Regel oder wollen fotogen sein. Und recht haben sie. Warum sollen sie sich von einer total überdrehten realitätsfremden und einschüchternden Schönheitsindustrie ins Knie ficken lassen. Ich sitze doch auch nur noch so da weil ich an den Normen gescheitert bin. Weil es diesen Frauen nicht gelingt, nicht gelingen kann, die Wurzel des Übels auszureißen, weil sich diese Schönheitsindustrie nicht verorten lässt, schon gar nicht im digitalen Zeitalter, das ja wie eine Hydra wuchert, scheitern diese Frau zwangsläufig daran, dieses Schönheitsideal ganz in ihren Sinne zu verändern oder gleich ganz in die Tonne der überholten Rollenmodelle zu treten.

Eben weil dieses Schönheitsideal wie eine Halluzination wirkt, wollen diese hässlichen Frauen wenigstens die Überbringer der schlechten Nachricht, dass sie unattraktiv sind, aus ihrem Leben eliminieren und das sind nun einmal die Männer, die natürlich auch ein Opfer dieses Schönheits und Sexindustrie sind, und in der Regel völlig überzogene und unrealistische Vorstellungen davon haben, wie eine attraktive Frau auszusehen hat. Die schauen sich blöde Musik-Videos an wie vom Drake „Hotline Bling“, derzeit 318 Millionen-Klicks und halten diesen Chimäre dann für die Wirklichkeit. Sogar wenn diesen Männern bewusst ist das Frauen so in der Regel nicht aussehen oder aussehen wollen, bleibt irgendetwas von den bewegten Bildern in ihrem Bewusstsein hängen. Mir doch egal dachte ich mir. Was geht denn mich das an. Wobei ich schon zugebe. Wie die meistens von uns habe ich nur ein Leben das ja völlig Wohlstandsfotzen unberührt ist und wie es aussieht WF unberührt bleiben wird. Weil ich in meinem Wahn einen Hang zu Schuldgefühlen habe, fragte ich mich ob die 10 Meter Abstand, die ich zu einer vor mir gehenden Frau einhielt, eh genug sind. 10 Meter sind doch ganz respektabel dachte ich mir. In Wien gibt es ja jede Menge Kreuzungen, Ampeln und Zebrastreifen. Da muss man dann schön warten wenn man sich an die Gesetze hält. Manchmal ist auch so viel Verkehr, da läuft man nicht einfach über die Straße, nur weil auch Frauen an einer Ampel warten um die Straße zu queren. Das geht doch nicht. Da kommt ja nie auf die andere Straßenseite. Unweigerlich rückt man da einer 10 Meter vor einem gehenden Frau wieder auf die Pelle. So eine Ampel-Gehweg-Situation hat ja beinahe was vom Kölner Hauptbahnhof dachte ich mir. Ganz schlimm sind ja U-Bahn Situationen. Ich fragte mich was ich machen würde wenn mir eine Frau in der U-Bahn mal an den Schwanz fasst. A) dem Herrgott danken B) davonrennen oder C) auf den Kontrolleur hoffen und behaupten das man schwarz fährt. Schwierig dachte ich mir. Kommt ganz drauf an wie die Dame aussieht zu der die Hand gehört. Nee dachte ich mir das geht nicht, das ist frauenfeindlich. Kann man zu einer Frau überhaupt noch sagen das man sie schön findet oder rennt man mit so einer Feststellung schon ins offene Messer. Aber sagen nicht auch Frauen dann und wann am Klos das ein Mann scheiße aussieht. Die Marla sagt das andauernd. Als Feminist muss wohl oder übel jede Hand die an einer Frau hängt willkommen heißen. Egal. Ich stand also an der Ampel neben der Frau zu der ich eben noch einen komfortablen Respektabstand gehalten hatte. An sich leide ich ja nicht unter überbordender Schüchternheit. „Bitte entschuldigen sie“, legte ich los, „das ich sie bei dieser beißenden Kälte einfach so anspreche. Ich will ihnen überhaupt nicht blöde kommen. Ich bin da jetzt eine Zeitlang zwangsläufig hinter ihnen hergegangen. Ich will ja zum Döner und Pizza-Stand. Außen herum wäre das schon ein ziemlicher Umweg. Was ich sie fragen möchte. Fühlen sie sich deswegen von mir bedroht“. Die Frau so Anfang dreißig schätze ich mal, schaute mich doch etwas überrascht an. So von oben bis unten und einmal von unten bis oben. Plötzlich fing sie laut zu lachen an und wollte sich auch nicht mehr einkriegen. Scheiße dachte ich mir. Aus den Weibern wird man(n) einfach nicht schlau.

Anhang. Jetzt weiß ich warum die Dame lachte. Ich habe am linken Aug eine Bindehautentzündung;-)

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Dienstag, 5. Januar 2016
Schizophrenist wird ein besserer Mann und geht nicht mehr hinter Frauen her
Jetzt ist es also so weit. Die Frau Sturmfrau, die mich 3mal aus ihrem Blog geworfen hat, einmal schon wegen atmosphärischer Störungen, hat mich jetzt zu einem besseren Mann bekehrt. Wenn schon die Frau Sturmfrau um ihre leibliche Unversehrtheit fürchten muss, weil Männer nun mal wie Tiere sind, wenn die sich der kulturellen Kastration widersetzen, ist es an der Zeit für uns Männer, der Sturmfrau-Tante dabei zu helfen, ihr verloren gegangenes Weltvertrauen wieder zu finden. Ich setze hiermit mutig den ersten Schritt und wechsle die Blog bis Straßenseite wenn mir a) eine Frau entgegenkommt b) vor mir geht und c) einfach nur was schreibt. Sollte der Frau Str. das an guten Willen nicht langen, wie ich zu einem besseren Mann werde, wechsle ich natürlich auch gleich den ganzen Kontinent. Ich watschle hinter keiner Frau mehr her, weder mit dicken Speichelausfluss in den Lefzen, noch hirnlos wie ein kleine Ente weil ich gewisse Schlüsselreize falsch eingeübt habe. Wie heißt es. Wer nicht mit den Zeiten geht sitzt im Klappstuhl oder steht nur so da. Die Zeiten als mir das Gewippe und Geschaukle an einer Frau, ein glückliches Lachen ins Gesicht tackerte sind aufgebraucht. Kümmere ich mich halt mehr um die Schizophrenie und um die wirklich wichtigen Dinge im Leben wie z.B. die Werke von Picasso, Schiele, Klimt usw. Im Grunde ja alles Lustmolche. Über den Schnitzler wird auch übles vermutet. In der Sache Schizophrenie gibt es eh reichlich zu tun. Ab heute gehe ich nur noch hinter Sackträgern her. Was ist eigentlich mit Transen? Darf ich bei Transen noch a bisserl gucken oder muss das vor Ort durch eine schriftliche Anfrage individuell entschieden werden?

Na das wird a Hetz. Kann ich dann schön über die Stände der Hodensäcke rätseln. Ist ja auch was. Die Zeit verlangt, nein die dürstet regelrecht danach, das Männer wie ich schizophren, unterprivilegiert, Testosteronfresse, in der Angelegenheit Beziehungsanbahnung, noch kleinere Brötchen backen als bisher. Gott sei Dank bin ich nicht so groß wie der Scheißhausdämon wenn der sich klein macht, weil dann wäre der Ofen ganz aus. Ich backe in der Angelegenheit sexuelle Lust eh schon verdammt kleine Brötchen, so dass man hier ungestraft auch von Krümel sprechen könnte. Frauen die bis 3 zu zählen wissen krieg ich eh nicht mehr ins Bett. Ich schwöre. Offensichtlich langt das den Weibern noch immer nicht als Gunstbeweis und vertrauensbildende Maßnahme. Diese scheiß Sippenhaft. Da heißt es immer man kann nicht einfach so alle Männer über einen Kamm scheren, nur ich Trottel bin immer dabei wenn schön geschert wird. Fragen sie die Faltenfreie, die UM2, meine Leibliche, die Frau Str., die Frau S und alle die hauptberuflichen Nerventanten die mich nicht haben wollten. Zu maskulin und blöde. Haben alle an mir ein Exempel statuiert. Sie wissen ja Scheiße, auch weibliche, vielleicht verpackt als Auflehnung oder Groll gegen die verloderten Verhältnisse, fällt immer nach unten. Außer sie kacken gerade in eine Weltraumstation. Und da unten stehen dann so Typen wie ich herum. Bedrohlich wirkende Testosteronfresse, schizophren, unterprivilegiert, auf den ersten Blick a bisserl agressiv. Und im Sommer mit Leibchen auch noch mit Ärmel. Ich weiß Frauen können keiner Fliege was zu leide tun und ich bilde mir das alles nur ein. Männer mit Migrationshintergrund sind ja in der Regel fein raus. Die lassen sich ihre Weiber schön einfliegen, aus feministischen Ödland, während ich meine sexuelle Lust, das blöde Luder ist ja dumm heterosexuell, im Kühlfach der Enthaltsamkeit zwischenlagere wie atomaren Abfall. Anders weiß ich mir nicht mehr zu helfen. Bald habe ich es eh durchgestanden. Schizophrenie, chemische Kastration durch Tabs. Sie wissen eh. Da geht schon was weiter.

Nicht einmal mehr herunterholen kann ich mir in alle Ruhe und Abgeschiedenheit einen. Gehe ich in meiner Phantasie hinter einen Frau her, die nur für mich einen Mantel trägt, darunter nur nackte Haut, natürlich nur im Sommer oder im Spätfrühling wenn die Abende lau sind und die Kirschblüte auf den Ästen strippen, komme ich nicht und nicht an die heran, weil ich andauernd die Straßenseite wechsle. Und schaffe ich es doch einmal aufzuschließen, zückt die Gute auch schon ihr Handy und lässt sich zu den Bullen durchstellen. Huren rufe ich auch nicht mehr zu Hilfe. Kommen ja geschlossen aus den neuen Mitgliedsländern. Meistens aus Rumänien, Siebenbürgen, Romasiedlungen und so. Muss ich nur noch tapfer ein paar Jahre durchhalten oder auf einen Schlaganfall hoffen. Dann darf ich die Dienste dieser Damen, wie auch weitere 53 000 ÖsterreicherInnen auch ohne schlechtes Gewissen in Anspruch nehmen. Scheiße ist ja auch wesentlich appetitlicher als Sperma. Wussten sie das ich der österr. Gesetzeslage nach als „Behinderter“ eingestuft werde. Ka Schmäh. Meine Frage: Gibt es für behinderte Männer einen Mongo-Bonus. Dürfen Mongos noch hinter Frauen her stolpern oder sollen die auch die Seite wechseln. Die Frau Str. hat einen Behinderten, also einen Mongo, aus ihrem Blog gekickt. Sau lustig oder?

Anhang: Werte Damen, Ladys von Welt und der Straße. Vielleicht eines noch. Manchmal bin ich ja mehr schizo. Bin ich mehr schizo rede ich laut mit mir selbst. Auch in der Öffentlichkeit, also auf der Straße. Ich kenne da nix. Eh nur harmloses Gebrabbel müssen sie wissen, wie die Düsternis, die Finsternis, da Grauen, vertikal geschlichtet und horizontal umgestoßen. Ena, dwa SAK usw. Falls ich in diesem Zustand der Überforderung unaufmerksam bin, und es verabsäume rechtzeitig die Straßenseite zu wechseln, und weiter hinter ihnen hergehe, bitte machen sie nicht einen auf faltenfrei, und rufen sie nicht gleich nach den Bullen, wenn sie sich durch mich a bisserl gestört fühlen. Ich sitze dann blöd am Revier und muss denen erklären das ich schizophren bin. Zwei, drei blöde Bemerkungen von mir, ich schrei auch gleich einmal "Allahu Ekber" und schon kommt der Onkel Doktor und überprüft mal vorsorglich meinen Gefährlichkeitsstatus. So wie ich mich kenne gehöre ich dann zum linken Flügel des IS. Unbeschadet komme ich aus dieser Nummer natürlich nicht mehr heraus. Ich denke gerade ab den schizoiden Sohn vom fetten Polen der eigentlich Bulgare ist. Der kriegt ja kaum Luft. Höre ich den im Stiegenaufgang japsen, renne sogar ich davon.

Neuer Anhang. Komme gerade vom einkaufen. Bin ich gescheitert. Ist eine Frau hinter mir her gegangen. Fragen sei mich nicht warum. Vielleicht weil ich für einen alten Sack so einen kleinen Arsch habe. Ich trage ja Jeans W 29/30. Ich sofort einen Zahn zugelegt. Nicht das die mich noch überholt. Leider stand dann die Ampel auf Rot und dichter Verkehr. Stand die Hinterhergeh-Tante plötzlich neben mir. Ich: "Tschuldigung sind sie gar die Frau Sturmfrau, die mich bestürmen will. Natürlich nur atmosphärisch". Hat die Hinterhergeh-Tante sofort ihr Handy gezückt. Bin ich auch schon abgehauen. Meine Bitte. Könnte jetzt wer für mich einkaufen. Ich gehe da nicht mehr raus.

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