... newer stories
Mittwoch, 25. März 2015
Mein Alltagsrassismus und ich
der imperialist, 19:27h
Bei der letzten Eigentümerversammlung war da ein Neubesitzer anwesend den ich noch nicht kannte. Eine wunderschöne, fürchterlich kultiviert wirkende Lady, mit silbernen Kurhaarschnitt und sau schönen Gesichtszügen, die alle in eine Richtung zeigten, war auch unter den Neubesitzern. Ich war eh ganz hin und weg. Wollte sie eh ansprechen, um mich für ein paar Augenblicke aus der öden Wirklichkeit zu flüchten wie früher an eine Theke. Andauernd nur über sein Schweigen schreiben nervt fürchterlich das können sie mir glauben. Doch in der Hitze des Gefechts und den zukünftigen Investitionen von gut 100 000 Euro, die wir zu tätigen haben werden, ging mein Begehren irgendwie unter. Ja ich gebe es zu. Ich bin sozusagen ein Sandler mit Besitz. Ist mir eh ziemlich peinlich. Diese Gnade (und einige Verwundungen) habe ich einzig und allein dem Goadfather zu verdanken, der so gütig ist mich durchs Leben zu füttern. Ich habe ja sehr ausführlichst über meine Stiefmutter geschrieben. Und erst jetzt ist mir klar geworden was das Fürchterliche an einer Stiefmutter oder Stiefeltern im Allgemeinen ist. Natürlich nur im schlimmsten Fall wie bei mir. Gibt sicher einen Haufen ganz wunderbare Stiefeltern. Man ist als Stiefkind nicht erbberechtigt. Das ist die eigentliche Tragödie wenn`s was zu vererben gibt. Den Goadfather hat vor vielen Jahren einfach eine Sozialarbeiterin angerufen und gesagt, sie Herr Goadfather, ihr Sohnemann da, löst sich gerade in schwer definierbaren Einzelteile auf. Wollen wir diesen Verfall nicht a bisserl hinauszögern. Und der sichtlich in seinem Stolz gekränkt ließ sich nicht lumpen. Darüber habe ich natürlich auch schon ausführlichst geschrieben. Ist doch ein guter Mann oder nicht. Und als kaputter Sohn ist man auch dankbar, aufrichtig dankbar. Der akute Verfall hat sich merklich verlangsamt. Das ist doch ein fairer Deal find ich. Dann verzeiht man ihn auch, dass er es nicht besser weiß, und genau 2mal im Jahr anruft. Und dann unterhalten wir uns übers Wetter und führen a bisserl Schmäh und alles Ungemacht bleibt schön im Ungefähren oder Verschwindet spurlos in den Weiten des Netzes. Ist er dann in Wien für einen halben Tag, wird es a bisserl anstrengend für uns (beide). Wir sind uns ja völlig fremd. Zu sich nach Hause lädt er mich natürlich nicht ein. Nicht in den letzten 2o Jahren. Eben wegen dieser Stiefmutter, der Enttäuschung und der Angst zwischen den Stühlen zu sitzen. Gründe mich nicht einzuladen lassen sich viel erfinden. Natürlich würde Liebe/Zuneigung alles einfacher machen. Aber die Verhältnisse, die Verhältnisse. Doch es ist wie es ist. Es ist ihm sogar recht dass ich nicht anrufe und nur tippe. Mein Gott es gibt Schlimmeres, viel Schlimmeres. Seit heute weiß ich von einem neuen Blogger-Krebs. Bin völlig aus dem Häusl und Flugzeuge stürzen auch wieder auf meinen Bildschrim ab. Die toten Schüler hatten die Reise ja in einer Schultombola gewonnen. Und einer war sogar nachgerückt. Paranoid wie ich bin schaue ich gar nicht mehr hin wenn sich die Frau Merkel und der Herr Holland treffen. Treffen die sich wird andauerd gestorben. Und nie gibt es a schöne Leich. Jetzt wo der Goadfather richtig alt wird, zittere ich jeden Tag a bisserl mit ihn mit, das die Vergänglichkeit nicht an seiner Haustür läutet wie so ein scheiß Hausierer oder Handelsvertreter für die Ewigkeit. Und a Hetz haben wir noch immer. Ich schreibe ihm das ich dieses Mail nur schreibe, weil sich in Österreich die Gesetzeslage insofern geändert hat, dass man von den leiblichen Eltern nicht einmal mehr den ganzen Pflichtanteil bekommt, wenn man 10 Jahre keinen Kontakt hatte. (hahaha, ist doch lustig) Die UM2 wird mir außer miserablen Erinnerungen, denen ich mich verpflichtet fühle nichts hinterlassen. Gar nichts. Niemand kann sie dazu zwingen mich für ihre Lieblosigkeit, die irgednwann gemein-gefährlich wurde, fürstlich zu entschädigen. Die ganze Kohle kriegt allein ihre genetische Nichte. Unglaublich diese Schweinerei. Hat mich eine Kindheit lang tyrannisiert und verunmöglicht und dann drückt die Gute nicht einen Cent ab. Es ist ja auch diese genetische Nichte die den 70. Geburtstag meiner UM2 ausrichtete. Natürlich nur aus reiner Selbstlosigkeit. Obschon ich ehrlich zugeben muss, die beiden hatten immer ein sehr inniges und gutes, ja man muss schon sagen herzliches Verhältnis. Im Untergang muss ich eh noch darüber schreiben. Durch das innige und herzliche Verhältnis das meine UM2 zeitlebens zu der genetischen Nichte hatte, wurde mir erst bewusst wie groß meine Misere war. Am Verhältnis zu der genetischen Nichte konnte ich ja die ganze Verachtung für mich ablesen. Dabei dachte ich eine zeitlang die Gute ist einfach a bisserl seltsam. Ein Hausdrachen nicht ernst zu nehmen. Doch durch diesen einen Besuch durch die Genetische wurde ich vor vollendete Tatsachen gestellt. 15 Jahre lang durfte ich mir nichts aus dem Kühlschrank nehmen. Kam die genetische Nichte zu Besuch ging der Kühlschrank auf und zu, auf und zu. So ziemlich das Erste was meine UM2 ihre genetische Nichte nach der Ankunft fragte war, „was möchtest du heute Abend essen“. So eine Frage wurde mir nie gestellt, ausnahmslos nie. Mit dreizehn gerade auf dem Weg zu Pickeln und weiteren bahnbrechenden, anatomischen Veränderungen, musste ich meinen Untergang gewissermaßen schon vorskizieren und vorfühlen. Mir wurde schlagartig bewusst das mich niemand erhören würde, wie so ein Heiland hoch oben in andächtiger Entrücktheit. Werte leibliche Eltern, die es mit einem neuen Partner versuchen und Kohle/Besitz im Spiel ist. Tragen sie Sorge oder schaun`s das den Stiefkindern im schlimmsten Fall nicht nur miserable Erinnerungen bleiben. Es hat schon seinen Grund und Berechtigung warum das Schmerzensgeld keine so blöde Erfindung ist. Sie werden das jetzt für pietätlos halten aber für einen Toten durch Absturz gibt es in der Regel 120 000-140 000 Euro. Noch pietätloser finde ich ist es, den Tod und das Sterben der Opfer dieses Flugzeugabsturzes medial dermaßen gnadenlos auszuschlachten. Ist die Ursache des Unglücks erst einmal geklärt, interessieren sich die Medien zumeist einen scheiß für die Opfer und Hinterbliebenen. Deswegen finde ich es auch so beachtenswert das die Schüler in ihrer Trauer und Anteilnahme den Medien bewusst den Rücken zudrehten. Derzeit dreht sich eh alles nur noch um den vermeintlichen Täter. Alle fragen wer er war. Wie es derzeit aussieht kein besonders freundlicher Mensch. Und von den Opfern vom Erdbeben in Lissabon vom 1. November 1755 (Allerheiligen) ist auch nur die Frage geblieben wie ein gütiger Gott das Übel in der Welt zulassen könne. Sehr verehrte Aufklärer. Diese Frage stelle ich mir jeden Tag aufs Neue was gar nicht gut für meine Gesundheit ist. Können sie sich vielleicht noch an die toten belgischen und niederländischen Kinder von diesem verherenden Busunglück im Schweizer Siere-Tunnel erinnern? Ich hab mal drüber geschrieben. Von denen redet auch keine Sau mehr. (2012 im März) Geld wird in der Regel den Schmerz nicht ungeschehen machen. Und natürlich ist man kein schlechter und geldgeiler Mensch wenn man sich seinen Schmerz abkaufen lässt. Für dein heroischen Leiden und ausharren im Schmerz interssiert sich diese Welt in der Regel nicht besonders. Außer es wird Kunst daraus oder du läufst Amok. Glauben sie mir. Ich wär einfach vor die Hunde gegangen und in einem Armengrab verscharrt worden. Wegen meiner Schizophrenie, die mich derzeit beinahe killt und ich nicht weiß wie ich den morgigen Tag überstehen soll, außer mich vollzudröhnen, habe ich eine Nerventante. Und so toll die auch ist besteht sie doch auf Bezahlung. Herzensgut wie sie nun einmal ist macht sie es weit unter Preis. Die lacht auch über meinen Witz was der Unterschied zwischen Ihr und einer Hure ist? Bei ihr darf ich öfters kommen. Würde sie es aber nicht weit unter dem normalen Preis machen, könnte ich mir sie auch nicht leisten.
Ein Mensch, der duch einen schweren persönlichen Verlust oder Tragödie seinen bürgerliche Existenz verliert, wird irgendwann einfach aus der Wohung geschmissen, falls er seine Miete nicht mehr bezahlt, oder gekündigt. Natürlich nicht sofort. Ich habe diese beschissenen Regeln nicht erfunden. Gestern lief auf Bayern die Doku über diesen nordkoreanischen Jungen/Mann, dem die Flucht aus einem nordkoreanischen Straflager gelungen war. Im Übrigen nur weil der Typ mit dem er flüchtete, tot im elektrischen Zaun hängen blieb. So entstand eine Öffnung durch die der Mann sich durch schlängeln konnte. Ich sollte mir nur noch die Zeichentrick Heidi ansehen. Und der Typ sagte durchaus empört und überrascht, wenn nicht sogar überwältigt, in Südkorea ginge es nur ums Geld. Ausschließlich nur ums Geld. Wahrscheinlich ist heute eh schon alles ganz anders. Nur so sicher bin ich mir da nicht. Gerade wirbt Audi damit dass der Marcel Hirscher 4mal nacheinander den Ski-Gesamtweltcup gewonnen hat. Den Hans Knaus hat Audi als Werbeträger natürlich aussortiert. Der Hirscher ist nun einmal erfolgreicher und populärer als der Hans K. Klug wie der Hans K. ist nimmt er das nicht persönlich. Als Trost macht er jetzt im Radio auf Bohrmaschinen. Ich meine Stiefmutter hingegen schon. Liegt am Vertragstext, den es offensichtlich nur in meiner Erinnerung gibt. Freiwillig hätte ich den nie unterschrieben. In den Siebziger war das halt so. Erfolgreichen Skifahrern zu jubeln ist in Österreich der natürliche Führerersatz. Ihr Deutschen habt dafür die Fußballer zweckentfremdet. Der Neubesitzer, ein Landsmann vom fetten Polen und seinem hässlich schizophrenen Sohn, ich bin ja fesch verwirrt, hielt nichts von Spielregeln und brüllte alles und jeden bei der Versammlung nieder. Noch dazu in einem extrem beschissenen Deutsch. Mein Deutsch ist natürlich auch beschissen aber anders fürchterlich. Ich habe nicht die leistete Ahnung von Grammatik. Wie auch. Ich bin ein leicht verwildeter old-school Straßenjunge. Dafür weiß ich in der Regel nach 3 Sekunden ob du ein Arsch bist. Ich kann ihnen nicht mit Sicherheit sagen über was der Neubesitzer-Pole sich so fürchterlich aufregte. Irgendwie ging`s um Geld, was sonst. Egal. Nach dem offiziellen Ende der Versammlung fragte ich zwei, drei Eigentümer, die wie ich noch sitzen geblieben waren und etwas spachtelten, natürlich mit süffisanten Unterton, ob die wüssten auf was der Neubesitzer-Pole da hinaus wollte. Die hatten auch nicht den blassesten Schimmer und meinten wahrscheinlich die Renovierungskosten. Heute auf dem Weg vom Einkaufen nach Hause, grüße mich der Neubesetzer-Pole aus einem Auto heraus. Ich grüßte natürlich zurück. Da stieg er aus und kam auf mich zu mit festem Handschlag. Ich drückte auch anständig hin. Der hält mich für einen schönen old-school Kerl. Und dann schrie er mir ins Ohr. Natürlich völlig Rätselhaftes. Ich habe ja schon ein ziemliches Organ, doch gegen den Polen seine Posaune bin ich ein Moped und er die WM-Ducati vom Casey Stoner. Casey Stoner ist ja der einzige Mensch auf diesem Planeten, der eine Ducati zu züchtigen wusste/weiß. Gegessen hatte er auch gerade. Ich schwöre, der sah aus wie in Kleinkind das man einen Nutellabecher in die Hand drückt um in Ruhe einen Film zu schauen. Soweit ich das jetzt verstanden habe ist er Baumeister und wegen der anstehenden Sanierungsmaßnahmen möchte er auch einen Kostenvoranschlag legen und eifrig mitsanieren. Preislich geht`s beim Neupolen-Besitzer, angeblich wesentlich günstiger wie von der Hausverwaltung anberaumt usw. (wann sagt man eigentlich als und wann wie) Das er Baumeister ist, kennt er wahrscheinlich selber alle Trick und Schliche des wenig heiligen Baugewerbes. Deswegen ist er auch so aufgebracht. Indirekt empörte er sich über seine eigenen Schweinereien. Nicht das ich ihm das ernsthaft vorwerfe. Ich tue meistens nur so als ob. An sich bin ich überhaupt nicht nachtragend. Ich war da ganz Geschäftsmann und natürlich ganz bei ihm. Unbedingt sollte er auch einen Kostenvoranschlag legen. Kostenwahrheit und so. Wenn der Neubesitzer-Pole sprach sah ich immer zu Boden, weil er zwischen den Zähnen noch ziemlich viel Nahrung zwischen gelagert hatte. Ich dachte ja der gute Mann hat wahrscheinlich 25m2 am Haus. Ein armer Schlucker der sich wichtig macht. Es stellte sich aber heraus, dass der Neubesitzer-Pole einer der größten Eigentümer am Haus ist. "Aha", sagte ich untergebens lächelnd zu ihm. "So ist das also. Du bist ja der eigentliche Chefe von dieser Hütten, da muss ich aber anders mit dir reden". Und dann tat ich so als würde ich Haltung annehmen. Als nicht integrieter Mensch tut man sich da leichter. Meine Offenheit/Show gefiel dem Neubesitzer-Polen ganz gut. Jetzt sind wir per Du. Kann aber auch gut sein das er mich in meinem unterkärntner Idiom einfach nicht verstanden hat.
Anmerkung: Trägt eine Airline (hab ich heute gelesen) mitschuld, haftest sie unbegrenzt. Sie können davon ausgehen, das des vor Gericht ein fürchterliches Gemetzel wird.
Ein Mensch, der duch einen schweren persönlichen Verlust oder Tragödie seinen bürgerliche Existenz verliert, wird irgendwann einfach aus der Wohung geschmissen, falls er seine Miete nicht mehr bezahlt, oder gekündigt. Natürlich nicht sofort. Ich habe diese beschissenen Regeln nicht erfunden. Gestern lief auf Bayern die Doku über diesen nordkoreanischen Jungen/Mann, dem die Flucht aus einem nordkoreanischen Straflager gelungen war. Im Übrigen nur weil der Typ mit dem er flüchtete, tot im elektrischen Zaun hängen blieb. So entstand eine Öffnung durch die der Mann sich durch schlängeln konnte. Ich sollte mir nur noch die Zeichentrick Heidi ansehen. Und der Typ sagte durchaus empört und überrascht, wenn nicht sogar überwältigt, in Südkorea ginge es nur ums Geld. Ausschließlich nur ums Geld. Wahrscheinlich ist heute eh schon alles ganz anders. Nur so sicher bin ich mir da nicht. Gerade wirbt Audi damit dass der Marcel Hirscher 4mal nacheinander den Ski-Gesamtweltcup gewonnen hat. Den Hans Knaus hat Audi als Werbeträger natürlich aussortiert. Der Hirscher ist nun einmal erfolgreicher und populärer als der Hans K. Klug wie der Hans K. ist nimmt er das nicht persönlich. Als Trost macht er jetzt im Radio auf Bohrmaschinen. Ich meine Stiefmutter hingegen schon. Liegt am Vertragstext, den es offensichtlich nur in meiner Erinnerung gibt. Freiwillig hätte ich den nie unterschrieben. In den Siebziger war das halt so. Erfolgreichen Skifahrern zu jubeln ist in Österreich der natürliche Führerersatz. Ihr Deutschen habt dafür die Fußballer zweckentfremdet. Der Neubesitzer, ein Landsmann vom fetten Polen und seinem hässlich schizophrenen Sohn, ich bin ja fesch verwirrt, hielt nichts von Spielregeln und brüllte alles und jeden bei der Versammlung nieder. Noch dazu in einem extrem beschissenen Deutsch. Mein Deutsch ist natürlich auch beschissen aber anders fürchterlich. Ich habe nicht die leistete Ahnung von Grammatik. Wie auch. Ich bin ein leicht verwildeter old-school Straßenjunge. Dafür weiß ich in der Regel nach 3 Sekunden ob du ein Arsch bist. Ich kann ihnen nicht mit Sicherheit sagen über was der Neubesitzer-Pole sich so fürchterlich aufregte. Irgendwie ging`s um Geld, was sonst. Egal. Nach dem offiziellen Ende der Versammlung fragte ich zwei, drei Eigentümer, die wie ich noch sitzen geblieben waren und etwas spachtelten, natürlich mit süffisanten Unterton, ob die wüssten auf was der Neubesitzer-Pole da hinaus wollte. Die hatten auch nicht den blassesten Schimmer und meinten wahrscheinlich die Renovierungskosten. Heute auf dem Weg vom Einkaufen nach Hause, grüße mich der Neubesetzer-Pole aus einem Auto heraus. Ich grüßte natürlich zurück. Da stieg er aus und kam auf mich zu mit festem Handschlag. Ich drückte auch anständig hin. Der hält mich für einen schönen old-school Kerl. Und dann schrie er mir ins Ohr. Natürlich völlig Rätselhaftes. Ich habe ja schon ein ziemliches Organ, doch gegen den Polen seine Posaune bin ich ein Moped und er die WM-Ducati vom Casey Stoner. Casey Stoner ist ja der einzige Mensch auf diesem Planeten, der eine Ducati zu züchtigen wusste/weiß. Gegessen hatte er auch gerade. Ich schwöre, der sah aus wie in Kleinkind das man einen Nutellabecher in die Hand drückt um in Ruhe einen Film zu schauen. Soweit ich das jetzt verstanden habe ist er Baumeister und wegen der anstehenden Sanierungsmaßnahmen möchte er auch einen Kostenvoranschlag legen und eifrig mitsanieren. Preislich geht`s beim Neupolen-Besitzer, angeblich wesentlich günstiger wie von der Hausverwaltung anberaumt usw. (wann sagt man eigentlich als und wann wie) Das er Baumeister ist, kennt er wahrscheinlich selber alle Trick und Schliche des wenig heiligen Baugewerbes. Deswegen ist er auch so aufgebracht. Indirekt empörte er sich über seine eigenen Schweinereien. Nicht das ich ihm das ernsthaft vorwerfe. Ich tue meistens nur so als ob. An sich bin ich überhaupt nicht nachtragend. Ich war da ganz Geschäftsmann und natürlich ganz bei ihm. Unbedingt sollte er auch einen Kostenvoranschlag legen. Kostenwahrheit und so. Wenn der Neubesitzer-Pole sprach sah ich immer zu Boden, weil er zwischen den Zähnen noch ziemlich viel Nahrung zwischen gelagert hatte. Ich dachte ja der gute Mann hat wahrscheinlich 25m2 am Haus. Ein armer Schlucker der sich wichtig macht. Es stellte sich aber heraus, dass der Neubesitzer-Pole einer der größten Eigentümer am Haus ist. "Aha", sagte ich untergebens lächelnd zu ihm. "So ist das also. Du bist ja der eigentliche Chefe von dieser Hütten, da muss ich aber anders mit dir reden". Und dann tat ich so als würde ich Haltung annehmen. Als nicht integrieter Mensch tut man sich da leichter. Meine Offenheit/Show gefiel dem Neubesitzer-Polen ganz gut. Jetzt sind wir per Du. Kann aber auch gut sein das er mich in meinem unterkärntner Idiom einfach nicht verstanden hat.
Anmerkung: Trägt eine Airline (hab ich heute gelesen) mitschuld, haftest sie unbegrenzt. Sie können davon ausgehen, das des vor Gericht ein fürchterliches Gemetzel wird.
... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 6. März 2015
Die Mongo-Nummer mit der Vollsepp(horst)-Garantie
der imperialist, 19:43h
Neu Seite 18/19. Anmerkung. Natürlich ist das ein Text wie fast alle Texte, über die äußersten Ränder der Wahrnehmung und der Gefühle. Und hat nichts mit der Alltagsgestaltung zu tun.
WF steht für Wohlstandsfotzen. B-WF für Beziehung-WF. Und TT für Testosterontrottel. TT ist eigentlich zu freundlich.
Seite 11
Von Gleichberechtigung war da keine Spur. Nur einmal hatte die Beziehung-WF wirklich Mitleid mit mir. Damit will ich nicht sagen dass man in Beziehungen oder im Leben an sich in Mitleid ersaufen sollte. Ganz im Gegenteil. Zu viel Mitleid verdirbt einem die Lebensfreude und das nachhaltig. Diese Behauptung stammt nicht von mir sondern von keinem Geringeren als Friedrich Nietzsche, der wie jeder weiß schluchzend einem Pferd um den Hals fiel. Natürlich kam man auch sagen des war einzig und allein die Syphilis die mit ihm durchging. Aber wenn sie mir den genauen Ort sagen können wo im (Un)Bewussten das Mitleid entsteht, ich weiß limbisches System und Hirnrinde und so, nur das erklärt gar nichts, und warum einige viel mehr davon haben als andere und vor allem warum, und warum und weshalb der Mensch gleichzeitig menschlich und unmenschlich sein kann, dann wäre mir wirklich geholfen. Da gibt es dann so Standarderklärungen wie geschlagene Kinder schlagen. Ich kannte Jungs die wurden nicht geschlagen und trotzdem habe sie Frösche aufgeblasen oder mit Schweizer Kracher gestopft. Ich habe nur Postkästen gesprengt. Vor allem kann der Mensch beides gleichzeitig haben. Mitgefühl haben/zeigen und keines haben. Siehe KZs. So ein KZ-Boss hat da einerseits Menschen zu Hundertausenden umgebracht, während er andererseits den eigenen Kindern die Tränen aus den Augen wischte. Sehr verwirrend menschlichen Verhalten wenn man mich fragt. An einer echten Grippe war ich erkrankt und in der Notaufnahme des AKHs gelandet, nachdem ich mir die Seele aus dem Leib gekotzt und gut 3 Tage nicht mehr geschlafen hatte. Erkranke ich an einer echten Grippe wirken meine Neuroleptika und Schlafmittel nicht und ich kann nicht mehr schlafen. Das tut sich dann nichts bis gar nichts. Bis ich wieder gesunde. Schlafen sie einmal 72 Stunden nicht, noch dazu krank. Ein unerträglicher Zustand. Ich gehe dann sprichwörtlich durch die Hölle. Deswegen habe ich bei Grippewellen wie derzeit immer ziemlich viel Schiss. Die Grippeimpfung wirkt heuer in mindestens 48% der Fälle nicht. Schwer zu sagen ob einer jetzt A/H3N2 Viren oder Influenza B Viren hustet. Viren haben kein Mascherl. Die sind nur geil auf einen Wirt. Das Viren ihre Wirte zuweilen auch töten, zeigt wie hirnlos die Evolution an sich drauf ist.
Mit dem Taxi brachte mich die B-WF ins Krankenhaus. Das lag ich dann im Gang aufgebahrt wie Gandhi, umgeben von anderen Kranken und krankmachenden Viren. Neuesten Erkenntnissen nach, die natürlich nicht von mir stammen, soll der Gandhi was das indische Kastenwesen betraf, ziemlich reaktionär und uneinsichtig drauf gewesen sein, weil er ja einer höheren Kaste entstammte oder sagen wir angehörte. Dieses indische Kastenwesen verschließt sich auch jeder anthropologischen Logik. Das indische Kastenwesen erinnert mich immer ein wenig an unser Ausbildungssystem. Zu mir sagte der Berater am Arbeitsamt immer ganz erschocken, „Was sollen ich den mit ihnen machen!!?“ Sie können ja nichts und verrückt sind`s angeblich auch“. Bitte nicht das des jetzt falsch verstanden wird und mir ein Stick daraus gedreht wird, aber der Mann wusste manchmal nicht wie knapp er an einer Gnackwatschn (Genickohrfeige) vorbeischrammte. Der war dieser Gnackwatschn wesentlich näher als ich einer Ausbildung. Ist schon ein paar Jährchen her das mit dem Beziehung-WF. Smartphones gab es damals noch nicht. Zumindest die B-WF hatte noch keines. Also trat der seltene Moment in das Leben der B-WF wie jene Liebe die keine Fragen stellt und einfach drauf los liebt, ohne Rücksicht auf Verluste und irgendwann zu seinem Gefühlsstalingrad wird, das sie für ein paar Minuten nicht total auf sich fixiert war. Mitten in der Nacht war es obendrein. Vielleicht auch nur aus Langeweile, Mitgefühl oder weil die Situation dazu einlud, wurde die B-WF von den Umständen dazu verleitet, mir dabei zuzusehen wie ich verzweifelt versuchte ein wenig Schlaf in mir zu erfinden. Was mir nach Auskunft der B-WF höchstens für 1-2 Minuten gelang. Danach riss es mich richtgehend aus diesen Minutenschläfchen. Behauptete zumindest die B-WF. Als ob man mir leichte Stromschläge versetzte hatte. Das war der Moment, indem die B-WF das erste Mal erkannte wer ich noch war. Mit diesem kleinem Drama habe ich bei der B-WF nachhaltig Eindruck hinterlassen. Die war richtiggehend getroffen. Plötzlich veränderte sich ihr Selbstverständnis ein wenig und sie betrachtete mich aus einem ganz anderen Blickwinkel. Ihr Blick, wurde milder, nachsichtiger, einfach menschlicher. Der unterschwelliger Hass auf alles Männliche, der andauernd in ihr Bewusstsein floss, wie Pisse in ein Abflussrohr, nur anders herum, fiel von ihr ab und sie konnte mich auch als Mensch wahrnehmen, abseits eingetragener Rollenmuster und Klischees. Natürlich nur für einen Augenblick. Nachdem ich mich wieder erfangen hatte und abends wie ein Zombie durch ihre Wohnung stolperte, verfiel sie natürlich wieder in ihren alten Gewohnheiten zurück und mutierte zu ihrem ganz eigenen Fixstern, um den die übrige Welt zu kreisen hatte. Nicht dass ich diese B-WF deswegen verurteile. Natürlich nicht und warum auch. So ist das nun einmal in Zeiten zunehmender Individualisierung. Da muss man sehen wo man bleibt. Trotzdem hatte ich nach dieser Nacht einen Stein bei ihr im Brett wie man so schön sagt. Das ändert sich auch nicht mehr. Das ich meine Kaputtheit so heldenhaft ertrug imponierte ihr. Und schon wirkten wieder die alten Rollenklischees. Nur in diesem Fall zu meinen Gunsten. Deswegen erhob ich auch nicht großartig Einspruch. Trotzdem kann ich nicht jedes Mal kotzend, in Fieberwahn und fröstelnd wie ein nasser Pudel, zwischen Kranken und krankmachenden Viren, im AKH liegen und herum zucken als würde ich mich in einer Stromleitung biwaken, damit man mich nicht andauernd zu einem macht, an dem man sich anlehnen kann wie an etwas mechanischen wie einem Roboter oder einen Laternenpfahl. Blöd und einfältig wie ich nun einmal bin lasse ich mich auch andauernd zu so einem mechanischen Ding machen. Kann natürlich auch sein, dass dies mein verzweifelter Versuch ist für andere Menschen interessant zu sein. Nur so sicher bin ich mir da nicht. Für menschliches Empfinden gibt es keine Betriebsanleitung. Es ist ein Irrtum zu glauben für jedes Verhalten gibt es eine stimmige Erklärung nur weil man eine hat, die ganz gut zu der Situation passt oder einem zusagt. Das sich die anderen an mir anlehnen liegt eher an meiner ungehörten Kindheit, an meiner Unfähigkeit meine Bedürfnisse klar einzufordern und auszuleben. Das krieg ich offensichtlich nicht hin. Nicht in Beziehungen. Dazu bin ich neuronal nicht in der Lage. Intellektuell begreif ich meine Situation durchaus, aber wie man dieses Wissen erfolgreich in die Tat des Handeln umsetzt, bleibt mir völlig schleierhaft und ein Rätsel mit sieben Siegeln. Meine Beziehungen haben/hatten alle dasselbe Muster. Ich spreche jetzt nicht von der Liebe, es geht nicht darum derjenige zu sein der mehr liebt und damit auf die Schnauze fällt oder auch nicht. Es geht einfach nur um die Dynamik in Beziehungen. Ich ziehe da immer die Arschkarte. Noch dazu freiwillig. Die B-WF konnte nichts dafür. Nach mir hatte sie eh wieder einen Freund, der ihr im Aufmerksamkeitswettbewerb schön Parole bot. Ich saß als Kindlein einfach zu lange alleine in einem Raum. Ganz ohne Mami. Nur mit einer fetten Haushälterin die sich einen scheiß für mich interessierte und die mich andauernd zum Zigaretten holen schickte. Schickte sie mich einmal nicht zum Zigaretten holen, war der Freund da und dann hörte ich sie mit meinen 5 Jahren stöhnen. Der Freund von der Haushälterfotze war auch ein seltener Volltrottel. Einer der peinlichsten TT die mir je untergekommen sind. Fummelt qualmend auf der dicken Berta vor den Augen eines 5jährigen herum. Der dicken Berta hat des natürlich gefallen. Und mir irgendwie auch. Dem in seinen Gefühlen völlig eingerosteten Goadfather war mein Tagesprogramm eher wurscht. Weil der war ja nicht ich. Den Goadfather schickte die fette Haushälterin nicht zum Zigaretten holen. Der bekam am Abend schön freundlich eine warme Suppe. Mich fragte der Goadfather natürlich nicht wie mein Tag so war. Und nach dem Raumproblem kam das UM2-Problem, das sich wiederum zu einem Raumploblem ausweitete. Nach und nach vertrieb mich die UM2 aus jedem Raum, sogar aus dem Keller. Bis ich mich zu guter letzt gezwungen sah das Bundesland zu verlassen.
Seite 12
Und die UM2 sagte sowieso zu allem njet. Was zur Folge hatte das ich aufhörte mein Kindeswohl einzufordern. Irgendwann stelle ich auf überleben um. Darin ist der Mensch autodidakt. Der freie Wille ist dafür nicht notwendig. Die entscheidende Frage ist natürlich ob das nicht auch an den alten Geschlechterrollen lag. Ich weiß nicht ob die dicke Berta, der Goadfather, meine leibliche Untermutter und die UM2, vor allem die UM2, mit einem Mädchen auch so unsensibel umgegangen wären. Ich denke eher nicht. Frauen galten damals noch als das schwächere Geschlecht. Nicht als das andere Geschlecht sondern als das Schwächere. Was natürlich ein ziemlicher bis fürchterlicher Schmarren ist. Frauen überleben Männer ja um Jahre. Trotz Reproduktionstress. Ein Mädchen hätte so eine Kindheit wie meine nur schwer ertragen. Nicht weil ich Jungs/Männer im Allgemeinen und ich im Besonderen härter im nehmen sind und Tiefschläge besser wegsteckten, sondern weil meine Welt bis oben hin voll war mit Handlungsanleitungen/Vorbildern wie ein Junge mit einer sagen wir misslichen Situation, die sich mitunter auch eine ganze Kindheit hinzog, umzugehen hatte. Es erforderte nicht viel ein echter Kerl zu sein. Frau sein hingegen war Schwerstarbeit. „Keine Schmerzen, keine Schmerzen, keine Schmerzen“. Total verblödet waren wir Jungs auch nicht. Natürlich zogen wird uns gegenseitig mit dem Schmerz der keiner war auf. Dennoch fühlte ich mich von den Umständen dazu angestachelt, diese äußerst simple Handlungsanleitung wie ich mich durch die Zeit schwindeln könnte, auf meiner wunden Seele wie eine Salbe mit Placeboeffekt aufzutragen. Brauchst nicht viel nachdenken und wirkt eine Zeit lang ganz hervorragend. Keine Schmerzen bedeute für mich gleichzeitig keine Gefühle haben zu müssen. Die unerträglichen Gefühle, und das waren eine Menge, wurden so abgespalten und begraben. 15 Jahre kein Zugang zum Kühlschrank muss man in einer Überflussgesellschaft erst einmal wegstecken. Wir zählten ja nicht gerade zu den Hungerleidern. Und das ging am einfachsten indem ich einen auf harten Kerl machte, bevor ich dazu gemacht wurde. Meine unterkärntner Wirklichkeit war voll mit harten Hunde-Geschichten. Der ganze Sprachgebrauch war vollgekleckst mit harten Hunde-Leichen. Kriegsgeschichten, die ewige Windhund-Kruppstahl-Leder-Scheiße, Bergsteiger-Dramen, Beispiel aus nächster Nähe, um nicht das eigentliche Leben zu schreiben, wie der alte Gustl, der Valentin, der Onkel Franz, alles Kriegsveteranen, der Hardy mein Kumpel vom Pass, John Wayne, die eigenen Väter, der Goadfather haute mir andauernd seine harten Hund-Geschichten um die Ohren, Hollywood-Helden wie Rambo/Rocky, das beide Helden von ein und demselben Schauspieler verkörpert wurden, machte den Typen nur noch glaubwürdiger (hahaha). Die ganzen Vietnam-Filme, angeblich alles Anti-Kriegsfilme, die man auch immer ganz anders sehen, verstehen und bewerten kann. Die Message des Films „die durch die Hölle gehen", kam bei mir ganz anders an. Schön dachte mir. Irgendwann bin ich auch hart genug um mit meinem Leben russisches Roulette zu spielen wie der Christopher Walken. Ein Offizier und Gentleman. Richard Gere: „Ich weiß nicht wo ich sonst hin soll. Ich weiß nicht wohin ich sonst soll“. In dem Film schafft übrigens eine Frau die Pilotenausbildung. Nur bei der Mauer hatte sie so ihre Sorgen. Chinesische Gewichtheberinnen kommen natürlich ohne Probleme über diese Mauer. So ging es mir dann auch. Ich konnte auch nirgends hin. Außer über dier Mauer. Sich da eine passende Krücke zu schnitzen, auf die ich mich sich stützen konnte, war eine der leichteren Übungen. Schön über seine Gefühle zu reden wie heute im psychisch durchgestylten Diskurs, angemahnt und eingefordert, ging nicht, weil keiner einem wirklich zuhörte. So etwas wie Gefühle hatte ich nicht. Gefühle oder sachdienliche Hinweisen, die für die Annahme von Gefühlen sprachen, war nur etwas von Frauen für Frauen. Unter Männer herrschten andere Regeln. Hab ich eh schon erzählt. Unseren Physik-Lehrer, der andauernd mit dem Schlüsselbund nach uns warf und seine Eier raushängen ließ wie andere ihr Leibchen, am liebsten uns mitten ins Gesicht, schnitt ich beim Fußballspielen mit einer Blutgrätsche um. Ich musste ja meine malträtierte Ehre wiederherstellen. Weil ich so tat als ob ich ein harter Kerl sei und diese Rolle einigermaßen verinnerlicht hatte, dachte ich in meiner Not auch nie an Selbstmord. Selbstmord kam für mich einfach nicht in Frage. Etwas das keine Gefühle hat baucht man auch nicht umbringen. Und Alkohol gab`s auch. Harte Hunde sind niemals feige nur hin und wieder total besoffen. Die bringen sich niemals um sondern werden Alkoholiker und lösen sich irgendwann einfach nur in ihre Bestandteile auf. Aus Feigheit und vielleicht noch tränenüberströmt vor dem Feind kapitulieren niemals. Ich verbiss mich in den harten Hund-Wahn wie so ein Terrier in einen Zierpolster. Nicht einmal der Versuch sein Selbst, oder sagen wir die körperliche Hülle zu morden, die das konstruierte Selbst umgibt wie ein Reifen den Schlauch, wurde von mir in Betracht gezogen. Abhauen ja. Aber sich umbringen niemals. Ich empfand das als zutiefst unmännlich. Das wir jahrelang auf einen Tripp waren, den man genaugenommen auch als beinahe Suizid beschreiben könnte, fiel in der unterkärntner Provinz nicht großartig auf. Ich beschreibe hier jetzt die Achtzigern weit südlich der Drau. Besser oder anders wusste ich es nicht. Ganz anders ging die Anna vor. Meine beste und engste Freundin aus Jugendtagen, ähnlich verzweifelt, wenn auch aus anderen Gründen. Die Frau heißt in Wahrheit natürlich nicht Anna. Saucooles Dirndl. Eine äußerst mutige Person/Frau. Für die damalige Zeit und die Umstände ziemlich emanzipiert. Die konnte alles, Skifahren, Saltos, ein Paragliding-Ass, Gefühle haben und zeigen, furchtlos sein, ihr ganz eigenes Leben, leben wollen Abseits von allen Konventionen usw. Busen hatte sie auch. Die Anna hatte für so ein Abenteuer eindeutig das richtige Format. Nur leider nicht das richtige Umfeld. Ihre Eltern steckten die in Anna in eine Kochlöffelakademie. Für die Anna war die Aussicht im brodelnden Kochtopf der überholten Geschlechterrollen weichgekocht zu werden der nackte Horror. Die wollte einfach nicht kochen und diese ganze übrige Kochlöffel-Akademie-Scheiße nachahmen. Für die Anna war der Kochtopf das Grauen, das nackte Grauen, der Untergrund der sich schwer einsturzgefährdet anfühlt wie meine Psyche heute. Was hat der Hobbit-Anwalt heute gelacht als ich ihm erzählte das mein Fußboden seinen Zweck nicht mehr erfüllt. Also sah sich die Anna von den Umständen genötigt ihr Leben zu beenden. Versucht hat sie es zumindest. Wie ernst sie es mit diesem Versuch meinte lassen wir einmal dahingestellt. Ich hab sie auch nicht gefragt. Ich war einfach nur glücklich dass sie noch da war. Fakt war das es für die Anna als Frau keine anderen Handlungsoptionen gab, keine weiblichen Vorbilder. Nicht in der unterkärntner Provinz. Dafür war einzig und allein das patriarchale Gesellschaftsmodell mit seinen stereotypen Geschlechterrollen verantwortlich. Geschichten über mutige Frauen die ihrer zugedachten Rolle auf andere Weise zu entkommen versuchten und denen das auch gelang, wurden einfach nicht kommuniziert. Die Härten denen Frauen seit Jahrtausenden ausgesetzt waren verhedderten sich in den patriarchalen Provinz-Strukturen. Die Unzufriedenheit, ja Verzweiflung der Frauen brodelte nur unter der Oberfläche. Dafür aber heftig.
Seite 13
Heute (eher Sonntag) las ich das ledige Frauen praktisch keine Selbstmorde begehen. Ganz im Gegensatz zu ledigen Männern. Sich mit einem Schirm am Rücken ins Leere zu stürzen, davor hatte die Anna nicht die geringste Angst, aber vor einem Schicksal als kochende Hausfrau mit 3 Kinder am Hals hatte sie das Höschen gestrichen voll. Und das völlig zu recht. Deswegen verstehe ich auch nur zu gut warum sie „all in“ ging, oder wenigstens so tat als ob. Ich war dafür viel zu einfältig und zu sehr auf harten Kerl gedrillt. Harte Männer tanzen nun einmal nicht. Die stehen nur blöd herum, schlagen aus Frust das Mobiliar zu Kleinholz und lassen sich voll laufen. Einem Mädchen hätte mein soziales Umfeld, so eine Gefühlskälte und all die anderen Schikanen, in der Regel nicht zugemutet. Behaupte ich mal. Das patriarchal-konstruiertes Unbewusstes hätte denen da einen Streich gespielt. Wir waren ja nicht unterprivilegiert und ausgeschlossen. Wie sagt man gesellschaftlicher Bodensatz. Frauen gegenüber verhielt sich meine UM2 in der Regel ganz anders. Den verhassten Stiefsohn hingegen konnte man ohne Ende einschenken. Niemand stoppte sie oder hinterfragte ihr Vorgehen. Als bei mir dann der Bart zu sprießen begann ging sie überhaupt in die Vollen. Die maß mich einfach an ihrem Vater, einem emotional total verkrüppelten Weltkriegsveteranen. Auf den offiziell nicht vorhandenen Gefühlen eines Jungen konnte damals ohne Scheu herum getreten werden wie auf einem Fußabstreicher. Einige von uns sind aus der dieser Nummer nicht mehr ganz heil herausgekommen. Es waren ja die Mädchen/Frauen die so nach und nach zu anderen Zielen aufbrachen. Wir Jungs sind dem Patriarch übel auf dem Leim gegangen. Neue Selbstkonzepte (hab ich abgeschrieben) wie man die stereotypen männlichen Tugenden an die neuen Zeiten anpassen könnte haben wir nicht entwickelt. Ich habe mich irgendwann einfach nur kaputt und leer gelebt auf einem Klappstuhl gesetzt, Klappstühle sehen ja heute noch so aus wie vor 25-30 Jahren, und bin nie wieder aufgestanden. Wir Jungs vom harten Kern, so nannten wir uns, waren ja allesamt auf einem suizidalen Tripp. Nur fiel das nicht besonders auf weil wir nicht für den IS kandidierten. Der P. hatte mit 22 oder 23 seinen ersten Alkoholentzug. Für die damalige Zeit war das schon eine außergewöhnliche Leistung. Und ich 10 Monate älter parkte Paule sein Auto zum Spaß in einer Mauer. Wer fährt schon zum Spaß ein Auto in eine Mauer. Das entscheidende ist ja nicht das ich da rein fuhr, sondern das ich das mit dem Sanctus des Besitzer der Karre tat, der neben mir am Beifahrersitz saß. Der wusste dass ich keinen Führerschein hatte. Deswegen war die Sache auch so lustig. Gott sei Dank gab es in Griechenland kein psychiatrisches Fachpersonal. Natürlich gab es welches. Nur die waren gerade in ihren Ferien und selber total angesoffen und auf 180. Angeblich soll das optimale Erleben an der Grenze zur Überforderung entstehen. Ich weiß nicht ob sich das auch einfach so eins zu eins auf uns und unsere oder meine damalige Situation und Befindlichkeit übertragen lässt. Spaß hatten wir schon. Ich spürte schon dass ich lebte. Die Anna hat ihre Flucht besser hinbekommen oder sagen wir erfolgreicher. Die war auch radikaler, vielleicht auch mutiger oder doch nur eine Frau deren Gefühle, ab einem gewissen Punkt ernst genommen wurde. Trotzdem hatte die Anna eine Idee oder Vorstellung wie sie leben wollte. Und für die kämpfte sie. Ich wusste nur wie ich nicht leben wollte/konnte. Dafür lässt sich nicht so leicht fighten. So ist es auch nur zu verständlich das ich mich in diesem harten Hund-Dasein verrannt und nie mehr ganz zurück gefunden habe und mit einer durchschnittlich narzisstisch begabten WF heillos überfordert bin. Angeblich soll es ja zwei Schulen in unserer Kultur geben, die sich nicht so recht einig werden können, wie das so ist mit den berufsmäßigen Narzissten. Die einen bestehen auf sozial erlernten N. und die anderen auf psychoanalytische N. Auf die Nerve gehen einem beide. Erstere unterstellen narzisstischen Personen ein zu viel, die anderen ein zu wenig elterliche Zuneigung/Aufmerksamkeit. Ich habe die Erfahrung gemacht. Am schrägsten drauf sind die verwöhnten Fratzen, denen Eltern eintrichterten, dass sie ganz außergewöhnliche Fähigkeiten haben. Ich kenne das aus dem Sport. Unglaublich wie weit einige in ihrer Einschätzung was Talent und Leistungsvermögen betrifft, von ihren tatsächlichen Möglichkeiten entfernt liegen. Der Goadfather hat gut 30 Jahre gebraucht um dahinter zu kommen das ich mal ein halbwegs brauchbarer Sportler war. Mir war das eh peinlich bis oben hin, als der das mit beinahe 30 jähriger Verspätung zur Sprache brachte. Die Chimäre ein harter/verrückter Hund zu sein, das Verrückte war ja das neue Harte, war der Preis den das Patriarchat mit seinen Mythen und Legenden im schlimmsten Fall einforderte. Das war die Saat die das Patriachat in einem ausstreute. Nur die Zeiten haben sich grundlegend geändert. Für deklassierte und unterprivilegierte Männer wie mich ohne Migrationshintergrund gab und gibt es in Zeiten wie diesen nichts mehr zu ernten. Nicht einmal mehr im Fußballstadion dürfen wir uns kloppen und Kneipen schauen auch schon aus wie Bienenwaben. Auf dem übersäuerten Acker des Patriachat wächst für uns deklassierten heterosexuelle Mannsbilder kein Kraut mehr. WF machen um uns Loser einen weiten Bogen. Für die sind wir Fallobst. Die sind nur noch auf Player scharf. Der Charme der Verlierer hat sich abgewetzt. In ihrer Jugend spielen die WF ein wenig mit uns herum, aber irgendwann war dann genug gespielt. Unser Blatt ist ausgereizt. Definitiv ausgereizt. Außer die Russen kommen. Und sich hochbücken. Sicherlich, sicherlich. Eine ganz hervorragende Idee. Im nächsten Leben dann. Für uns gibt es hier nichts mehr zu ernten. Wir müssen schon Obacht geben uns mit unserer rückständigen Art nicht total zu blamieren. Aber das geht schon in Ordnung. Vom Patriachat habe ich die Schnauze gestrichen voll. Natürlich nervt es mich als Mann, dass uns Feministinnen und notorische Schwanzträger-Hasserinnen, andauernd unser schändliches und rücksichtloses und nicht auf Gleichberechtigung, sondern auf Unterwerfung (Fortpflanzung) abzielendes Verhalten um die Ohren hauen. Werte Wohlstandsfotzen! Ich gehörte schon sehr fürh in meinem Dasein zu Deklassierten, die sich vom Regelwerk her einen wixen müssen. Den Letzten beißen die Hunde. Das ist ein Naturgesetz. Im Kleinen wie im Großen. In Griechenland leiden ja die auch Abgehängten am ehrlichsten. 40% der Griechen leben unter der Armutsgrenze und werden zum Teil nicht einmal mehr medizinisch versorgt, während von den 2062 eingetragenen Steuerhinterzieher, die auf der Lagarde-Liste standen/stehen, angeblich ganze 6 Personen näher zu ihrem genauen Steueraufkommen befragt wurden. Vielleicht ist der Vergleich nicht besonders passend. Aber es ist wie es ist. Und bitte werte WF, schmeißen sie nicht andauernd alle Männer in einen Topf. Lese/höre ich das 60% der Frauen mindestens einmal im Leben sexuelle belästigt werden, wechsle ich eh schon bei möglichen Blickkontakt die Straßenseite. Dieser Zickzacklauf schaut manchmal fürchterlich komisch aus, weil ich ja kein Schild umgehängt hab, auf dem steht was der Grund für meinen Hindernislauf ist.
Seite 14
Trotzdem versuche ich diese Beleidigung und Entwertung, man könnte auch sagen Entmenschlichung, die ich durch ihre systematische Geringschätzung in Empfang zu nehmen habe wie eine Mahnung wegen unbezahlter Rechnungen, sportlich zu nehmen. Schizophrenie ist kein wirksames Aphrodisiakum (hahaha), genausowenig wie Globulli 75:1 verdünnt ein gebrochenes Schienbein heilt. Wir Männer haben wirklich genug Dreck am Stecken. Daher geht das schon in Ordnung, dass einige von uns repräsentativ für die anderen in der Ecke zu stehen haben. Und wirklich nachvollziehen kann ich nicht warum es im Netz Männer gibt, die wie kleine Mädchen oder verzogene WF herumheulen, weil ihnen all die bösen Feministinnen angeblich blöd ans Zeug flicken. In der Regel sind das Männer, die eh nicht die Arschkarte gezogen haben, sondern das sind jene die einfach nur um ihre Pfründe fürchten und so tun als ob es sich bei diesen Privilegien um wohlerworbene Ansprüche und Rechte geht. Eh alles scheiß fette Bonzen die aus der Zeit gefallen sind. Nur fällt das nicht sofort auf. Anstatt sich bei uns Verlierer zu bedanken dass wir uns schicksalsergeben in die uns zugewiesenen Rolle fügen und nicht alles kurz und klein hauen, reißen diese Hosenscheißer groß die Fresse auf. Irgendwann hat es einfach so weit kommen müssen, dass Frauen zur Überzeugung gelangten, ihre Leben nicht mehr zu Hause vor Waschmaschine und so hockend vergeuden zu wollen. Für gleiche Arbeit wird Frau doch noch auf entsprechender Bezahlung bestehen dürfen. Oder fällt das auch schon unter Majestätsbeleidigung. Das Frauen in einigen Bereichen/Feldern a bisserl eine Anschubhilfe benötigen, um ihren gesellschaftlichen Aufstieg aus eigener Kraft hinzubekommen, der im Kapitalismus zu meist ein ökonomisches Mäntelchen trägt, mein Gott wie anmaßend. Unentgeltliche Aufopferungsbereitschaft und Selbstlosigkeit wird im Kapital weder groß honoriert noch verzinst, außer sie wickeln gerade ihren Erbonkel. Irgendwie muss die Konjunktur der Karrieristinnen ja zum Laufen gebracht werden. Siehe Marschallplan. Ehemaligen Nazis haben sich ja auch nicht großartig darüber beschwert, dass die Kohle von den Siegermächten kam. Die haben diese Aufforderung zu einem besseren Leben, nur zu gerne genommen, um sich dann bei alter Stelle und neuem Geld, mit den gewissenlosen Ärmelschoner, das Fett einer Stelze und den Schaum eines Humpen Biers von den Lippen zu wischen, während sie selbstgefällig über die Siegerjustiz lamentierten und den Herrn Rosenblatt vom Nebentisch freundlich zunickten. Männlichen Heulsusen sind für ehemalige TT, die nur noch gegen deinen Verfall ankämpfen und so tun als ob, wegen der Würde sie wissen ja, hinter der man seine Eitelkeit versteckt, eine einzige Schande. Eine einzige Zumutung sind die. Die sehen immer nur den Splitter im weiblichen Blick aber den Balkon, nein Balken, der schwer auf der eigenen Netzhaut lastet wie die Schulden der Heta/Schuldenabbaugesellschaft auf der Brieftasche österreichischer Steuerzahler, der wird nicht wahrgenommen. Mit dem Wagenheber könnte ich die verdreschen. Gibt kaum etwas peinlicheres als einen hysterischen Mann, der mit hochroter Birne und weinerlichen Zeigefinder auf Frauen deutet, wie ein kleiner Junge den man das Jausenbrot geklaut hat, wenn sich eine WF mal anständig und auf ganz ungehörige Weise daneben benimmt, wie jene Professorin von der Universität Leipzig, die einen indischen Studenten unter Verweis auf Vergewaltigungen in Indien abgelehnt hatte, und die Ablehnung in einer E-Mail damit begründete, das sie an einen indischen Studenten kein Praktikum vergebe, weil sie viel über das Vergewaltigungsproblem in Indien gehört hatte, und das nicht unterstützen kann. Dafür habe sie zu viele Studentinnen in der Gruppe. Ist das eine selten blöde WF. Erschreckend wie wichtig sich einige WF nehmen, wie eine Nabel der Welt voller Fusseln. Was mich wirklich an WF-Feministinnen stört, ist deren Impetus, ihren Hass auf alles Männliche und den bestehenden Verhältnissen, andauernd hinter noblen Absichten und logischen Argumenten verstecken zu müssen. Einfach nur scheiß Schwanzträger in die Welt hinaus schreien, ich habe von euch und euren Anmaßungen die Schnauze gestrichen voll, kriegen die einfach nicht hin. Einen Konflikt offen auszutragen scheint in der Regel keine weibliche Strategie zu sein. Die bevorzugen soft Power. Das macht auch die Sache so schwierig, weil Schwanzträgerhasserinnen immer hoch zu Ross in eine Schleppe der Moral gehüllt, an einem Mann vorbeireiten, der breitbeinig dasteht und den harten Kerl mimt und nicht weiß wie ihm geschieht. Das nervt. Ich schreib ja auch ganz offen dass mir verwöhnte Wohlstandsfotzen gehörig auf den Sack gehen. Ist doch nicht so schwer oder? Einerseits lassen sie sich von mir nicht mehr flachlegen, weil ich gar so defensiv drauf bin, und andererseits wollen sie mir auch noch die Huren abgewöhnen. Ich spiele eh jede Woche Lotto. Während ich meine Begierden vorsichtshalber gleich einmal im Lokus der Emanzipation versenke, reiten diese blöden Wohlstandsfotzen hoch zu Ross an mir vorbei wie die scheiß Karmapolizei. Menschen die sich jeden Tag an den Ungerechtigkeiten dieser Welt gesund stoßen nerven überhaupt. Unerträglich ist das. Andauernd die gleiche Leier. Billigstdorfer-Empörung hier und Billigstdorfer-Empörung dort . Schön immer den digitalen Gratis und Überschriften-Journalismus abklappern wie Müllsammler und dann dieser Welt großartig die Leviten lesen. Unerträglich ist das. Können sich Männer und Frauen, die es mit dem Ficken nicht mehr so genau nehmen, wixen zählt auch als Sex, nicht ein anderes Hobby suchen und darüber schreiben. Das auch etwas davon habe. Schreibt doch einmal über die Welt hinten den Bezahlschranken. Ich habe nicht das Geld mit jeden Tag 10 Zeitungen und 5 Wochenmagazine zu kaufen. Ich habe nur die Kohle für eine Zeitung, ein Wochenmagazin und Bücher. Meistens haben diese Bücher einen leichten Dachschaden. Mangelexemplare nennt man die. Eine Zeitung egal ob analog oder digital kaufen diese selbstermächtigen Racheengel des guten Lebens in der Regel nicht. Teilt mir doch mal etwas mit das ich nicht wissen kann. Ich versuch es einmal. Letzens las ich in meiner Qualitätszeitung, das in London die Appartementanlage One Hyde Park als teuerste Wohnanlage der Welt gilt. Alle Fenster schusssicher verglast und so. Ehemalige Soldaten aus Spezialeinheiten bewachen diese Appartementanlage. Zumeist soll diese Anlage ein ziemliches Geisterhaus sein. Fast keiner der Eigentümer soll einen Hauptwohnsitz in der Anlage haben. Vier Fünftel der Wohnungen stehen im Eigentum von Briefkastenfirmen in Steueroasen. Allein in London sollen 36000 Immobilien solchen anonymen Offshore-Unternehmen gehören. London gilt als sicherer Hafen für die korrupten Eliten dieser Welt. Rechnet man jetzt einmal den Immobilienbesitz, jener Eliten, die mit halblegalen/legalen Mitteln tricksen/arbeiten und auch Wohlstand generieren, zu den total korrupten Eliten hinzu, die nur das eigene Land ausräumen, dann kommt man hochgerechnet auf Millionen (und Mrd. an m2) an Immobilien/Wohnungen, die beinahe das ganze Jahr über leer stehen wie Kirchenschiffe, weil Milliardäre sich ja immer nur an einem Ort aufhalten können, während man selbst über die hohe Gasrechnung rätselt. Das wäre doch einmal etwas, wenn Milliardäre ihren leer stehenden Anwesen, Villen, Herrenhäuser, Penthäuser usw. den Armen zum Urlauben anbieten und überlassen würden. Das die wenigstens für ein paar Stunden aus ihrer Wohnküchen-Ernsthaftigkeit rauskommen. Und die Sicherheitskräfte die andauernd nur Geisterhauser bewachen, hätten vielleicht jemanden, mit dem sie sich über das wirkliche Leben austauschen können. Aber alles was man zu lesen bekommt ist Waschlappen-Geflenne hier und Mimosen-Flatulenz dort. Und die fetten Bonzen deren Balken auf der Netzhaut nachtaktiver als der eigene Schwanz ist, haben jede Menge Status und wissen trotzdem nicht wie man bei Ladys landet. Und das können sie den Ladys nicht verzeihen. Weiter im Text. Meine Salafisten im Salafistentreff, die 15-20 Jahre jünger sind, und deren Wut eine Generation frischer ist, haben verstanden dass es hier für Verlierer nichts mehr zu ernten gibt. Die haben einen Ausweg gefunden ihre von allen Seiten bedrohte Männlichkeit unter Beweis zu stellen. Die ziehen in den Krieg den sie selbst erfunden haben. Was soll denn das. Ich fahre ja auch nicht nach Venezuela, um die Welt dort noch zu einem hässlicheren Ort zu machen, nur weil ich mir hier selber einen blasen muss. Frustationstoleranz heißt das Zauberwort. Übung macht den Meistern und zementiert gleichzeitig die bestehenden Verhältnisse und das war es dann mit der nächsten Revolution, die bei steigender FT wiedeum eine technologische sein wird. Wirklich kreativ ist der Mann wenn er danach trachtet sich ganz neu zu erfinden nicht unbedingt. Töten, brandschatzen, vergewaltigen und so tun als ob man(n) im Dienste einer höheren Macht steht. Wenn der Mann in seiner Absicht die Frau zu unterwerfen, und hört mir bitte mit diesem Blödsinn einer gleichberechtigen Partnerschaft auf, gleichberechtigte Partner gibt es vielleicht in der Geschäftswelt wenn die Verträge wasserdicht sind, sich wenigstens soweit kreativ zeigen würde, und Frauen ein Angebot, meinetwegen auch ein unmoralisches unterbreiten, das die einfach nicht ausschlagen wollen/können, weil es dermaßen verlockend klingt. Aber genau das machen Männer nicht. Wie vor tausenden von Jahren holen die einfach den Hammer heraus und hauen denn Frauen die Schädel ein, (IS) wenn die sich nicht unterwerfen. Da vergeht einem ja alles. Wobei ich in meiner patriarchalen TT- Verblendung ganz ehrlich und aufrichtig bekenne. Welcher Mann der noch nicht total verblödet ist, hormonell meine ich natürlich, will schon ernsthaft den Müll raustragen, die Kinder hüten, 50% der Hausarbeit leisten und die ganze übrige gendergerechte Beziehungsscheiße machen, wo ich doch als Mann nicht einmal den Fruchtbarkeitsstatus der Frau erkennen kann. Ich las mir doch nicht von einer Armee von Wohlstandsfotzen-Feministinnen und deren WF-Ficker vorschreiben wie ich mein Privatleben zu organisieren habe. Anmerkung: Ich mache die ganze Hausarbeit (hahahaha) Werte WF. Da müsst ihr uns Männer schon unterwerfen. Wenigstens jene die im hormonellen Normalbereichen verkehren.
Seite 15
Diesen Stiefel ziehen sich die Männer, die noch eine leichte Prise Testosteron-Feinstaub in den Säcken haben,doch nicht freiweillig an. Dieses Vorrecht müsst ihr WF euch schon erkämpfen und nicht andauernd herum quengeln wie zu groß geratene Babbys wie gemein und böse die Männer doch sind. Waschen freiwillig nicht da Geschirr ab. Ich im übrigen schon. Wohnte mal bei einem Kumpel da stand das dreckige Geschirr in der Spüle. Oh denkt man sich halb so schlimm. Nur war das Geschirr vollgekotzt und rein gepisst hatte er auch. Dieser elendige Gestank, sitzt mir noch heute in der Nase wie das Grauen, das nackte Grauen. Oder muss bald auch eine geschlechtergerechte Hausarbeitsquote in heterosexuelle Beziehungen eingeführt werden wie ein Tampon. Und Selbstverwirklichung werte Wohlstandsfotzen ist keine Kategorie um die Art zu erhalten. Selbstverwirklichung ist eine kulturelle Erfindung. Freiheit/Unabhängigkeit gibt es nicht geschenkt. Den Preis den WF derzeit für ihre Freiheit/Unabhängigkeit zu entrichten haben nennt sich Kinderlosigkeit. Aber die Riege der WF arbeitet eh schon ziemlich erfolgreich an Umgehungskonstruktionen. Dafür schlachten sie dann ärmeren Frauen gnadenlos aus. Leihmütter, Kindermädchen, Putzfrauen, gibt ja Inderinnen die sogar ihre Haare verkaufen. Na ja wachsen eh wieder nach. Natürlich nur wenn diese Frauen keine jüdischen Vorfahren haben. Im Internet steht das einer 35/36jährigen Schwedin die Gebärmutter von einer 61jährigen transplantiert wurde, woraufhin die einen ganz gesunden Jungen zur Welt brachte. Wird sicherlich noch ein paar Wochen dauern bis dieses sensationelle Verfahren auch Eritreerinnen zur Verfügung stehen wird. Die haben es derzeit ja eher noch mit Genitalverstümmelungen. Noch so ein Thema das WF-Feministinnen, Idioten wie mir hier um die Ohren hauen. Sollen wir jetzt alle männlichen Asylbewerber aus Eritrea zurück schicken oder wie? Blöde Fotzen. Der Michel und ich haben einmal im Irak versucht einem angeschossenen Mädchen zu helfen. Die hatten irkaische Männer einfach am Straßenrand vor dem Spital abgeladen wie einen Sack Zement, weil sie alle auf einem angeschossenen Jungen herumfummelten. Hat beinahe zu einem Schusswechsel zwischen den Kulturen geführt, weil wir Ungläubige es wagten eine irakische Frau zu berühren. Anspucken musste ich mich von diesen verfickten Kameltreibern lassen weil ich es nicht besser wissen wollte. Wäre es nach dem Michel und mir gegangen hätten wir uns schon zu helfen gewusst. Aber sie wissen ja wie es beim Militär so zugeht. Ober sticht Unter. Also geschah nichts. Das Mädchen lag noch eine Zeit herum und wir standen auch noch eine zeitlang herum herum und wischten und die Spucke aus der Fresse. Die konvertierten Salafisten im Salafistentreff haben das Problem erkannt. Bevor die sich diesen postmodernen Stiefel anziehen halten sie lieber unverbesserlich an ihrer maskulinen Unverwundbarkeitsillusion fest und marschieren die Reihen dicht geschlossen in den Tod oder bringen diesen konvertierten Tod anderen wie einen Antrag für eine Mitgliedschaft in einem Verein oder eine Immunerkrankung. Die erinnern an menschliche Pferdefuhrwerke um die Jahrhundertwende als sich die Welt motorisierte. Nachvollziehen kann ich deren Verhalten durchaus. Um sein Scheitern einfach so auszusitzen und hinzunehmen muss man schon ziemlich abgefuckt sein. In diesem Sinne bin ich total abgefuckt. So ein Dasein am äußersten Rand der Wahrnehmung hat schon so seine Tücken. Wie gelassen bleiben wenn einem die Menschen einfach den Rücken zu drehen, einfach nur weil sie`s können und man nicht den leisteten Schimmer hat wie man die Leute auf seine Seite bringen/ziehen und von sich überzeugen könnte. Wir Menschen sind nun mal soziale Wesen. Schon zum Geborenen werden benötigen wir andere. Und dann können wir nicht einmal laufen. Offensichtlich ist das evolutionär kein Nachteil. Gegen diese Abhängigkeit kommen wir nicht an. Die Sehnsucht nach dem anderen steckt uns einfach in den Genen. Diesen Reflex einfach so in sich umzubringen erfordert schon sehr viel Kaltblütigkeit. In dieser Hinsicht bin ich ziemlich kaltblütig. Freiwillig habe ich das natürlich nicht gemacht. Die Umstände haben mich dazu gezwungen dieser Sehnsucht einfach so den Hals umzudrehen. Logisch dass ich dabei nicht ganz so erfolgreich bin wie ich vorgebe. Sonst würde ich meine Texte doch nicht veröffentlichen. Alles was ich in meinem Leben hinbekomme ist mich wie so ein bockiger Esel zu verweigern. Alles was ich kann, ist die Leute davon zu überzeugen, dass sie von mir nicht überzeugt sein sollen. Das dafür in ziemlich überzeugender Manier. Ich weiß nur wie man sich aus den Herzen der Menschen ausschließt, aber nicht wie man da hinein kommt. Fragen sie mich nicht wie ich das immer wieder hinkriege. Ich weiß nur dass ich es hinkriege, ohne mich dabei großartig verbiegen zu müssen. Und darauf bin ich ziemlich stolz. Ehrlich. Nicht jeder hat das Format zum ungeliebten Outlaw. Klingt verwegener als Außenseiter. Ich kotze den Leuten heute noch vor die Haustür und dabei sauf ich schon seit vielen Jahren nicht mehr. Gibt einen Haufen Leute die sich unglaubliches in Zeug schmeißen und alle Register ihrer Schauspielkunst ziehen, die immer auch eine Überzeugungskunst ist, um ein wenig anders, anders zu sein. Erschreckend wie angestrengt und aufgesetzt das oft wirkt. Anstatt froh darüber zu sein in den Herzen der Menschen zu leben, jammern und flennen sie andauernd herum weil sie sich von der Näher und der Zuneigung der anderen erdrückt fühlen. Wirklich allein sein können sie natürlich auch nicht. Kriegen sie nicht die ganze Aufmerksamkeit die sie sich vorstellen, laufen sie völlig aus dem Ruder oder ziehen die mieseste Nummer ihrer Überzeugungskunst ab, die man sich nur vorstellen kann. Das Problem ist ja nicht das sie das tun. Aufmerksamkeit ist ein äußerst begrenzter Rohstoff. Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem. Ganz im Gegensatz zu unseren derzeitigen ökonomischen Problemen. Ekelhaft ist die Heuchelei, dieser elendige Selbstbetrug, das so hinzustellen oder zu drehen, als ob es einem um etwas ganz anders gehen würde. Ein passender Grund gewisse Personen, Personengruppen, ja ganze Staaten, Völker und Kulturen an den Rand der eigenen Wahrnehmung zu drängen und diese abträgliche Haltung mit irgendwelchen Argumenten die alle auch ihre Richtigkeit haben mögen, moralisch abzusichern wie ein militärisches Sperrgebiet lässt sich schnell erfinden. Schau die armen Griechen an. Es braucht nicht viel den Griechen ihr jahrzehntelanges Staatsversagen, das ja eher ein tiefsitzendes Misstrauen ist, um die Ohren zu hauen. Aber den Ukrainern lässt man ihr klägliches Scheitern/Versagen einen Staat zu gründen, generös durchgehen, einfach weil es politisch gerade opportun ist. Warum die uneinbringlichen Kredite in der Ukraine besser angelegt sind, als die Hellas-Abschreibungen, muss mir erst einmal wer genau erklären. Gibt wahrscheinlich keinen Staat auf dieser Welt der nicht mindestens einmal bankrott war. Die USA vielleicht, weil sie eine Verfassung haben, die für die Bundesstaaten nicht haftet. (Kann sein das ich mich täusche)Selber schuld wenn die Europäer die Ukraine dem IWF übergeben. Aber den Griechen andauernd mit dem Ausschluss drohen und mit der Peitsche knallen. Ich kenne dieses Gefühl. Sehr schwer seine Würde zu behalten wenn das Brot mit den offesichtlichen Schwächen so dick belegt ist wie damals die Jausenbrote vom Dieter. Sau lustig war das. Was bin ich dem Dieter damals ins Arschloch gekrochen. Im Sportunterricht beim Kicken habe ich so getan als ob ich an ihn nicht vorbeikommen würde.
Dabei gab es nur einen der das drauf hatte und der hieß Gerhard. Warum ich das so genau weiß. Mit dem Gerhard spielte ich zusammen im Verein. Kein Wunder das der Dieter später zum Alkoholiker wurde. Der hatte wahrscheinlich eine völlig gestörte und falsche Selbstwahrnehmung. Der muss ja irgendwann aus allen Wolken gefallen sein. Sorry Dieter. Die UM2 diese blöde WF-hat mich ranzige Salami fressen lassen.
Seite 16
Billigen kann ich das Verhalten der Salafisten im Salafistentreff natürlich nicht. Einfach irgendwohin, an einen Ort fahren, den man erst auf der Landkarte suchen muss, und zu dem man nicht die geringste Beziehung hat, um dort einem völlig unbekannte und fremde Menschen, die dort seit Jahrtausenden Leben, für seine eigene Unmöglichkeit ein anderer sein zu können, bluten zu lassen, das geht einfach nicht. Das ist doch völlig absurd. Ich dachte der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen. Ich kenne kein Raubtier das sich eine Mitfahrgelegenheit besorgt, um die halbe Welt fliegt, da es sich in seiner Raubtier-Existenz a bisserl unwohl fühlt, und jetzt nach längeren hin und her, sich nicht mehr ganz so einseitig ernähren möchte. Monotheistische Religionen scheinen für menschliche Raubtiere wie geschaffen. Die sind ziemlich Missbrauchsanfällig. Nur ohne Monotheismus kein Kapitalismus oder Kommunismus. Der Glaube, der sich ein und auschalten lässt wie Licht, unterscheidet uns von den Tieren. Ich lebte ja gut 20 Jahre mit Katzen. Die haben sich nie bekreuzigt. Ich immer nur wenn ich eine Wette am Start hatte. Hatte ich eine fette Wette beinahe im Ziel wurde ich immer streng gläubig. Monotheistische Religion lassen sich ganz wunderbar zweckentfremden wie Antikriegsfilme. Die kann man auch immer anders verstehen. Die Szene in Apokalypse Now mit den Hubschraubern und Wagner. Findet doch jeder geil. Wirklich gute Antikriegsfilme gibt es kaum. Doch einen Russischen hab ich mal gewesen nur weiß ich nicht mehr wie der hieß. Ich weiß jetzt nicht wie ich in diesem Text, der mir so gut wie jeder Text völlig entglitten ist, die Kurve kriege, aber in Beziehungen werde ich gerne zu etwas mechanischem, einem Ding ohne Gefühle, an das man sich schön anlehnen kann. Liegt natürlich auch daran das ich in meinem Leben kein ersichtliches Ziel verfolge, keine Absicht erkennen lasse, mich in die eine oder andere Richtung zu bewegen. Ambitionslos könnte man sagen. Nur stimmt das nicht. Ich bin schizophren. Mein Kopf ist ein kleines Ungeheuer, das ich nicht zu beherrschen weiß. Der bricht andauernd aus und ich renne dieses Kopf dann wie eine besorgte, kopflose Mutter hinterher, während ich einfach nur so dastehe und nichts mache. Aus beziehungsdynamischer Sicht habe ich so natürlich nicht besonders viele Optionen. Und die anderen auch nicht mit mir. Zum Vorzeigen und prahlen eigne ich mich auch nicht. Entweder lasse ich mich zu etwas machen das seinen Zweck erfüllt oder ich werde links liegen gelassen. Verstörenden Gedanken in eine Kiste sperren ist für Menschen mit weniger verstörenden Gedanken kein erstrebenswertes Lebensziel. Dafür werden in der Regel keine Orden verteilt. Blöd wie eine Mauer herum stehen, damit jemand seine emotionale Notdurft an einem verrichten kann, ist auf Dauer nicht wirklich befriedigend wenn man mich fragt. Nach längerem Zögern habe ich der für mich wenig schmeichelhaften, dafür umso eindringlicheren Erkenntnis die Tür zu mir eröffnet, dass mich die Beziehungsmenschen nicht nur als Mauer missbrauchen, sondern bei sich jeder bietenden Gelegenheit einfach dagegen pissen. Und das rücksichtlos. Eine passende Antwort, außer den Dreck wegzuputzen, habe ich natürlich nicht. Das ist die mir zugeteilte Beziehungsrolle über die ich nie hinausgekommen bin und auch nicht mehr hinauskommen werde. Schauderlich so verunstalten zu sein. Merksatz für alle so halbwegs privilegierten Personen. Der soziale Status einer Person wird immer mitgedacht. Das mit dem sozialen Status ist wie mit großen Titten. Vielleicht weniger frauenbelastend. Die Zukunft eines Mannes, dem sein Verfahren, Material mit kinderpornografischem Inhalt heruntergeladen und gegen eine Geldzahlung eingestellt wurde, wird auch immer mitgedacht. Das geschieht unweigerlich. Nichts bleibt unbeobachtet. Der Mensch ist nun mal dazu verdammt seine Umwelt bewerten und nach den üblichen und eigenen Moralvorstellungen einordnen zu müssen. Und das geht in der Regel ziemlich flott. Eigene Moralvorstellungen sind ja zu meist fürchterlich rigide, wenn es um andere geht. An sich will ich ja über meine beiden Kumpels nicht schreiben. Einer der beiden hat ja vor ein richtiges Leben führen oder zumindest in Angriff nehmen zu wollen. Mit Verantwortung und so, das irgendwie auf das persönliche Renommee, das sich wiederum die anderen von einem machen, angewiesen ist. Muss ich mal eine Ausnahme machen. Sorry Hobbit. Der Hobbit-Anwalt liest meinen Blog eh nicht. Damit will ich nicht sagen dass der Hobbit-Anwalt überhaupt keine Blogs liest. Liest er schon. Nur nicht meinen. Seit November hat mich der Hobbit-Anwalt mit seinem Wohnproblem zugetextet und vollgesülzt. Ah denkt sich der Hobbit-Anwalt. Der Schizophrenist ist eh so gut wie immer zu Hause und sitzt nur so herum. Dem tue ich eh einen Gefallen wenn ich ihn anrufe. Macht doch sonst niemand. Nicht das des Wohnproblem vom Hobbit-Anwalt von vernachlässigbarer Größe wäre und ist. Ganz im Gegenteil. Das ist ernst, sehr ernst. Der Vermieter, der selbst nur Mieter der Wohnung ist und schön und leicht Kohle scheffeln wollte, möchte den Hobbit-Anwalt, wegen angeblichen Eigengebrauchs einfach so vor die Tür setzen. Oh denkt man sich. Der Hobbit-Anwalt wird sich mit seinem abgeschlossenen Jusstudium auf rechtliche Ebene schon zu wehren wissen. So ist es auch. Nur auf emotionaler Ebene braucht der Hobbit-Anwalt jemanden, an der er sich in seiner Notsituation anlehnen kann. Eine Mauer wäre ganz angebracht die nicht sofort umfällt oder wegen chronischen Narzissmus latent einsturzgefährdet ist. Und dafür bin ich als Mensch, der gewissermaßen aus der Zeit gefallen ist und nur so herumsteht und die Füllung zurück in seinen Kopd drückt wie prädestiniert und gemacht. An sich ist der Hobbit-Anwalt auch ein sehr hilfsbereiter Mensch. Für dumpfes Imponiergehabe z.B. ist der Hobbit-Anwalt zu verzivilisiert. Einfach so herum schreien wie ich und sinnlos im Kreis herum stolpern, während man seine Muskeln herausdrückt und sich aufplustert wie ein Pfau um Frauen zu gefallen und so, das bringt der Hobbit-Anwalt nicht mehr. Und wenn würde es aufgesetzt wirken. Der ist lieber hilfsbereit, klug und ein wenig verträumt. Auf Grund meiner Rückständigkeit neige ich dazu dass ich mich erstens wirklich für andere Menschen interessiere und zweitens zuhören kann. Es geht hier ums zuhören können. Sollten sie ein Mensch sein der gut zu hören kann, gewöhnen sie sich das schleunigst ab. Außer sie verdienen damit ihren Lebensunterhalt. Von mir wollte der Hobbit-Anwalt wissen wie er den Typen Vermieter einschätzen sollte. Dafür braucht er die Straßenjungenexpertise. Oder sagen wir er gab vor an dieser Expertise interessiert zu sein. Die Menschenkenntnis von Hobbit-Anwalt ist sagen wir ausbaubar. Der muss sich mit Menschen auch nicht so genau auskennen. Ist eh gescheiter als angehender Anwalt. Hast weniger Vorurteile und kannst unbefangener an die Fälle herangehen. Nach dem neunten Junkie den er zu vertreten haben wird, sind AnwälteInnen eh damit konfrontiert dass sich ihre Menschenkenntnis unweigerlich verbessert, woraufhin sich auf menschlicher Ebene leichte Verschleißerscheinungen offenbaren werden. Oder auch nicht. Der Hobbit-Anwalt lebt ja ziemlich lange im Wahn, dass sein Untervermieter ein ziemlich netter Kerl sei. Sein durchaus freundliches Menschenbild liegt auch daran das er vom Gymnasium direkt auf die UNI wechselte. Mit den Niederungen und menschlichen Tiefdruckgebieten der wirklichen Welt kennt der Hobbit-Anwalt nur aus Gerichtsfällen oder zweiter Hand. Von der Überzeugung dass der Vermieter eine klasse Bursche sei wollt er einfach nicht lassen. Nachdem ich dem Hobbit-Anwalt über einen längeren Zeitraum ziemlich genau und konzentriert zugehört hatte, war ich dann so größenwahnsinnig und vermessen eine Expertise über den Vermieter abzugeben. Kleiner führte ich aus, der Typ ist brandgefährlich, der will dich einfach nur mit allen Mitteln aus der Bude raushaben. Reichst du dem den kleinen Finger frisst er dir die ganz Hand auf. 20-30 Telefonstunden werden wir mit dem Wohnproblem wohl vertelefoniert haben. Eine Zeitlang lief alles ganz gut und der Hobbit-Anwalt machte einen auf TT und sagte dem Vermieter bestimmt aber freundlich, der könne ihn am Arsch lecken. Warum soll der Hobbit-Anwalt seine Doktorarbeit auf der Straße schreiben, oder bei mir im Vorraum und so, nur weil der Vermieter ziemlichen Stress mit seiner WF-Frau oder WF-Lebensgefährtin hat. Andauernd setzte der Vermieter den Hobbit-Anwalt mit der Ansage unter Druck, für seine Tochter würde er über Leichen gehen. Nicht sehr charmant. Einem Eheleben mit Kind scheint der Vermieter, warum auch immer, nicht gewachsen zu sein. Aber den Hobbit-Anwalt will er für seine Unfähigkeit ein schön monotones und stabiles Eheleben zu führen, killen. Der Hobbit-Anwalt zeigte dem Vermieter schön artig seine Eier und fühlte sich dabei ganz gut. Soweit ich das beurteilen kann, fühlte der Hobbit-Anwalt, dass er es dem Typen schön gezeigt habe. Wir scherzen dann noch ein wenig herum, sich mit einem Anwalt als Laie in Rechtsfragen ernsthaft zu raufen ist keine so gute Idee. Gut dachte ich die Sache wär auch erledigt und ich könnte die Mauer wieder sauber machen. Letzte Woche teilte mir der Hobbit-Anwalt beinahe freudig erregt mit, dass er sich das mit dem Vermieter noch einmal überlegt und beschlossen habe, mit dem Vermieter, der ihn Anfangs aus der Wohnung schmeißen wollte, zusammen zu ziehen, weil ihn der doch auch ziemlich leid tut oder so. Ich als analoge TT war natürlich völlig am Auszucken und musste alles an innerlicher Schönheit in die Schlacht werfen um den Hobbit-Anwalt nicht aufs übelste zu beschimpfen. Ärgere ich mich wirklich, ich mein so ein Ärger der sich wie ein emotionaler Bandscheibenvorfall anfühlt, dann werde ich a bisserl ausfällig. Das habe vom Goadfather. Sagt man doch so wenn man sich für seine weniger erfreulichen Charaktereigenschaften nicht verantwortlich fühlen will. Das ist jetzt gut eine Woche her, doch noch heute leide ich darunter das ich einen auf Elder Staatmann machte. 48 Stunden nach dieser eh schon ziemlich niederschlagenden Nachricht steckte mir der Hobbit-Anwalt, in einem weiteren Anruf, mit seinen Nerven hörbar am Ende angekommen, dass der Vermieterkumpel sobald der in der Wohnung war, nicht nur das Schloss sondern beinahe die ganze Tür ausgetauscht hatte. Ich bin jetzt noch auf 175,6. Da kackt dieser kleine Pisser monatelang in mich hinein, weil er jemanden in seiner schweren Stunde zum Anlehnen braucht und dann macht er so einen Scheiß. Dem Hobbit-Anwalt ging es überhaupt nicht um meine Ratschlag. Mein Ratschlag, die Betonung liegt auf Rat weniger auf Schlag, kann natürlich auch anders herum bei ihm angekommen sein, interessierten den Hobbit-Anwalt nur sehr peripher. Dem ging es einzig und allein darum, das er sich an mir der schizophrenen Mauer emotional etwas erleichtern konnte. An mir lehnt er sich in seinen schweren Stunde an, holt tief Luft und dann geht`s wieder weiter, während ich ein emotional schwer verkrüppelter TT, total übergeschnappt auf allen Vieren über den Boden krieche, da ich jedes Weltvertrauen verloren habe.
Seite 17
In meiner Verunstaltung eingekerkert bin ich völlig unfähig jemanden anzurufen um auch eine Auszeit zu nehmen. Das kannst ja als Schizophrener gar nicht. Schizophrenie überfordert die Leute. Mit Schizophrenie wollen sich die Leute nicht die gute Laune vermiesen. Die wollen etwas über schöne Beziehungstragödien hören, so zum Mitfühlen und so. Läutet die völlig aufgelöste beste WF-Freundin an der Tür, weil ihr WF-Ficker gar so ein Arsch ist und sie nicht schwänger will, hört man gerne zu. Vielleicht hat die Gute auch noch große Titten oder ist sonst fürchterlich niedlich und taff, dann kommt man schön auf seine Rechnung. Kann auch sein das die beste Freundin eine Lesbe ist oder eine X. Hauptsache nicht männlich, schizoid und heterosexuell. Schizoide heterosexuelle Männer sind ja unberechenbar. Kriecht ein schizoider, hs, Mann vor einem auf allen Vieren über den Küchenboden seinem verlorenen Weltvertrauen hinterher, vergeht einem doch alles. So kommt es das ich von der Außenwelt mehr oder minder abgechnitten auf allen Vieren dem Weltvertrauen hinterher krieche oder hinterher schreibe. Leute wie ich müssen jedes Mal wenn sie reden wollen einen Psychiater aufsuchen oder eine Nerventante und Kohle abdrücken. Unsereins hört doch niemand freiwillig zu. Egal welche Ausrucksform wir wählen. (hahaha) Scheiß Wohlstandsgesindel. Der Blitz soll euch beim Scheißen treffen. Wartet nur wenn die Russen erst einmal da ist oder der IS, dann stecke ich euch alle in schöne Umerzeihungslager der guten alten Schule. Dann wird euch das blöde Grinsen schon noch vergehen. Gott sei Dank seid ihr euch sterblich.
Nach dem Krieg hatten die Leute, die sich zum Wohlstandsmenschen hoch bückten, wenigstens noch a bisserel einen Respekt vor Krüpplen, ganz gleich wie diese Verkrüppelung aussah. Oh, sagten die Leute, der Hansi der spinnt, der war im Donbass zu lange eingekesselt. Und alle grüßten den Hansi schön freundlich, während der Hansi knurrend und angesoffen an ihnen vorbei huschte wie ein Gespenst. Heuzutage weiß niemand wo genau die Front zum Wahnsinn verläuft. Sind es die Gene, die Umwelt, epigentische Reaktionen auf dieses oder jenes, die Kindheit, Drogen, das eigene Versagen, was weiß ich. Fühlst du dich einmal genötigt auf allen Vieren dem verlorenen Weltvertrauen und Weltzutrauen hinterher zu kriechen, dann haste die Arschkarte gezogen, weil das überhaupt nicht ins vorherrschende Weltbild passt.
Während ich mich in der Praxis meiner Nerventante emotional erleichterte und über Wohlstandmenschen herzog um meine eigene Unmöglichkeit nicht direkt anzusprechen, machte sich meine Nerventante, kurz NV, ein paar Notizen. Und das nach all den Jahren. Lustig oder!! Derweil ich unbeholfen und deswegen gnadenlos über WF und WF-Ficker herzog, zeichnete meine NV höchstwahrscheinlich ein Strichmännchen. Das Strichmännchen bin natürlich ich. Meine NV ist ja eine ziemlich kluge und gütige Person. Sonst würde ich dort ja nicht hingeben. Während ich darüber fluchte, das mich diese selbstverliebten Wohlstandsmenschen nicht mitmachen lassen und mir seit gut dreißig Jahren die Tür vor der Nase zuschmeißen, einfach weil sie es können, zeichnete meine NV unverdrossen an diesem Strichmännchen weiter. Ein religiöser Mensch ist sie obendrein. Sie wissen ja christliche Nächstenliebe, Barmherzigkeit und so. Unterscheidet sich von einer existenziellen Nächstenliebe und der Barmherzigkeit auch dadurch, das diese christlich, vorbelastete, ich wollt schon geschädigt schreiben, Nächstenliebe und Barmherzigkeit nicht sofort das Scheckbuch zückt oder eine Überweisung schreibt. Deswegen zeichnet sie ziemlich langsam. Nehme ich mal an. An sich müsste ich ja schon längst hängen. Wäre meine Nerventante auch so sein selbstgefälliges Arschloch wie der durchschnittliche Wohlstandsmensch würde ich ja schon längst baumeln und irgendwelche im Aussterben begriffen Vögel würden mit ihren absurd harten Schnäbel in den Weichteilen meines Schädels herumstochern. Was bilden die sich ein maulte ich. Weil dieses verzogene Wohlstandsgesindel nicht auf allen Vieren dem Weltvertrauen hinterher kriecht, halten die sich für die besseren und zivilisierten Menschen. Das kann es doch auch nicht sein oder, fragte ich und gab mir natürlich gleich selbst die Antwort. Natürlich können die das. Das ist ja die eigentliche Kränkung. Scheiß Kopfschmerzen plagten mich auch. Lag wieder einmal am Haarshampoo. Wusste ich nur noch nicht. Von einigen Haarshampoos bekomme ich fürchterlich Kopfschmerzen. Keine Ahnung warum. Dabei war da eh kein Koffein drin. Koffeinschampoos gehen gar nicht. Da drehe ich völlig durch. Um meine Nerventante nicht zu sehr zu langweilen kam ich ihr dann mit den Tröstungen des Lasters. Huren klagte ich sind ja nur ein schlechter Trost, wo ich doch ausschließlich auf Business-Mösen und Intelektuellen-Muschis stehe. Damit meine ich nicht primär das Geschlechtsorgan sondern die Art. Total stehe ich ja auf a bisserl verwahrloste Aristokratinnen, oder Mädchen aus vorzüglich, gutem Haus, mit entsprechender Erziehung, die den gepflegten Selbstzweifel kultivieren und einen Haufen unnützes Wissen haben. Mitunter reicht da schon ein Blick auf die Hände. Aristokraten-Weiber haben einfach die schöneren Hände, weil sie körperlich nie hart arbeiten mussten. Feingliedrige Frauenhände haben eine ganz unglaubliche Wirkung auf mich. Wirkt wie ein natürliches Aphrodisiakum. Die Beziehung-WF hatte überhaupt keine schönen Hände. Die Gute hatte robuste Bauernhände. Dafür konnte sie nichts. Die Beziehungs-WF musste ja unglaublich an sich herum fummeln um weiblich zu wirken. Der ganze Kitt im Gesicht, die Hochhackigen und das ganze Getue und Gehabe. Alles nur Show. Egal wie lange die Fingernägel gerade waren. Robuste Bauernhände bleiben einfach robuste Bauerhände. Mein Tipp an Frauen die einfach nichts von einer Audrey Hepburn haben. Ihr müsste doch nicht mit aller Gewalt einem Schönheitsideal unterwerfen, wenn ihr Hände habt, groß und breit wie ein Klodeckel mit automatischer Hebe und Senkfunktion. Steht zu euren Schwächen. Das macht euch in meinem Augen ziemlich symphatisch. Ich kann ja auch nichts dafür dass ich ein großgewachsener Hobbit bin. Also viel zu klein für Frauen, die von der Illusion, dass sie zu Männern gerne aufsehen wollen, nicht lassen können. Die sind daran auch schuldlos. Deswegen bocke ich doch meine Tscherfeln nicht auf. Ich bin ein testosteron-geschädigter Zwerg mit einem wesentlich längeren Ring als Zeigefinger, der mich auch noch zur Untreue verdammt. Androgen Rezeptor (AR) Aktivität sowie die Östrogenrezeptor (ER) Aktivität ist im Ringfinger höher als im Zeigefinger. Androgene sind männliche Sexualhormone. Das bekannteste ist das Testosteron. Das Fingergliedwachstum wird just zu der Zeit durch Hormone beeinflusst, wenn im Laufe der Embryonalentwicklung die Sexualhormone dafür sorgen, dass das Gehirn vermännlicht oder verweiblicht wird. Behauptet die Wissenschaft nicht ich. Ich springe auf diesen Zug nur auf weil es mir gerade in den Kram passt. Bei Männern steht ein langer Ringfinger für Potenz und Sportlichkeit. Bevor die mich mit Neuroleptika zähmten wie ein Wildpferd war ich ja fürchterlich potent. Das war zeitweise unerträglich. An den gut 30 000 Euro die ich für Huren ausgab ist allein der scheiß Ringfinger schuld. Der Hormonspiegel beeinflusst auch die Gesundheit. Autismus, Migräne, Stottern, Schizophrenie und Depressionen können die Folge von zu viel Testosteron im Mutterleib sein. Kann durchaus sein das ich ein Opfer von zu viel Testosteron im Mutterleib bin. Nicht nur das mich meine leibliche Mutter mit vier Jahren gegen eine Tankstelle eintauschte und sich danach ganz um die Erzeihung ihren beiden anderen Kinder kümmerte, weil sie instinktiv spürte, dass der TT in ihrer aufgeblähten Gebärmutter ein scheiß Alien ist, der nur Schwierigkeiten machen würde, nein diese blöde Fotze hat mich vielleicht auch noch mit Testosteron vergiftet. Nicht nur das ich schizophren bin und deswegen auf allen Vieren meinem Weltzutrauen hinterher krieche, stecke ich auch noch hilflos in einem übel vermännlichten Gehirn fest. So eine Scheiße fluchte ich weiter. So kommt es auch das ich auf Frauen abfahre die im Östrogen richtiggehend gebadet wurden. Gegen dieses Verlangen komme ich nicht an. Mit gestandenen Aufsteigermösen, die Hände haben wie Schwergewichtsboxer weiß ich in der Regel nichts anzufangen. Aufsteigermösen die Schmid heißen oder Maurer haben zuweilen richtige Pranken. Ich werde von einem scheiß Frauengeschmack gepeinigt, den ich mir einfach nicht leisten kann, ja genaugenommen nie leisten konnte. Mit klobigen Bauerngriffel weiß ich nichts anzufangen.
Seite 18
Für einen auf allen Vieren dem Weltvertrauen hinterher kriechenden schizophrenen Mann mit einem männlich verstörten Gehirn, hatte ich einfach nie die richtigen sexuellen Vorlieben. So ein übel vermännlichtest Gehirn wie meines ist einfach nicht gemacht für so ein Leben auf allen Vieren. Das ist doch eine Farce flennte ich herum. Vergewaltigungen im herkömmlichen Sinn, dozierte ich weiter, kommen für mich auch nicht in Frage, ja nicht einmal in den Sinn. Ich krieg da keinen hoch. Fragen sie mich nicht warum. Mich törnen Vergewaltigungssituation überhaupt nicht an. Ich könnte sie jetzt niemals aus ihrer NV-Existenz reißen, gegen ihren Willen zu Boden schmeißen und unterwerfen. Mir langen schon die angstgeweiteten Augen meiner russisch-ukrainischen Nachbarin, dass ich mindestens drei Tage keinen mehr hochbekomme. Was kann ich tun fragte ich meine NV damit ich in Sachen Laster ein wenig perverser werde, um mich meinen tatsächlichen Möglichkeiten die mir das Leben verweigert, anzunähern. Das Wohlstandsgesindel ist mir auch keine Hilfe. Während ich von den Verhältnissen dazu gezwungen werde, mein Begehren in mir so nach und nach abzutöten, dafür sorgt schon der nackte Überlebenswille, dass von mir nur noch ein Torso von Mensch überbleibt, hat das Wohlstandsgesindel für das Begehren nicht mehr das Geringste übrig. Übersäuert und saturiert wie die nun einmal drauf sind, sind die längst zu ganz anderen Ufern aufgebrochen und haben das Begehren durch ziellose Begierden ersetzt. Das sind verschissene Maschinenmenschen in Lustprothesenuniformen. Die wollen sich nur noch vergnügen und zerstreuen. Und das rücksichtlos. Zu einem tieferen Gefühl sind die in der Regel nicht mehr im Stande. Die sind in ihren Gefühlen so glatt wie die Oberflächen über die sie mit ihren Fingern streichen. Neuronal sind die völlig entstellt. In spätestens 20 Jahren oder noch früher heiraten die ihre Maschinenprothesen. Das sind die postmodernen, nein hypermodernen Bäumeumarmer.
Ich bin ja ein zu tiefst unbefriedigter Mensch im analogen Sinne. Mein ganzes Leben völlig unbefriedigend. Intellektuell, menschlich, seelisch, usw. alles völlig unbefriedigt oder schon ganz abgestorben. Mein Begehren hört sich an wie eine scheiß Raucherlunge. Das liegt in den letzten Zügen und schaut aus wie ein Arschloch eingewickelt in klebrigen Reis. Unterschichts-Sushi. Auf allen Vieren dem Weltzutrauen hinterher kriechen und gleichzeitig ein befriedigendes Leben führen das geht in der Regel nicht. Man kann auch nicht gleichzeitig verheiratet und nicht verheiratet sein. Alles was ich habe und bin ist ein Klappstuhl, den ich jedes Jahr auswechsle. Den Klappstuhl gesteht mir das Wohlstandsgesindel zu. Solange ich dieses Gesindel mit meinem Begehren nicht behellige, lassen sie die mich links liegen wie einen Obdachlosen der auf der Straße schläft oder etwas das keinen Sinn ergibt. Lasse ich aber trotzdem von meinem Begehren nicht ab, denn so einfach lasse ich mich auch nicht abschütteln und bestehe weiterhin auf meinen Forderungen, ein Menschenleben in all seinen Facetten, Höhen und Tiefen leben zu wollen, (die sich im Grunde eh in meiner Sprache erschöpfen), dazu benötigte ich natürlich die anderen, was ja wie die Schönheit im Auge/Wahrnehmung des Betrachters liegt, ist es auch schon um mich geschehen. Die Soziologie behauptet, individualisierte Verständnis von Bedürfnissen, sind sozial und kulturell bedingt. Im Umgang mit heterosexuellen Männern, die in einem schizoiden Klappstuhlleben festhängen, wie Spinnweben über dem Herrgottswinkel, gibt es keine brauchbaren Handlungsanweisungen. Das fällt unter Abenteuer. Im richtigen Umgang mit den Bedürfnissen schizoider Männer, fehlt es noch an entsprechender Ratgeberliteratur. Mit einem Buch wie „Irre!“ Wir behandeln die Falschen, wird es nicht getan sein. Einen handlichen Ratgeber für heterosexuelle, schizoide Männer, die nicht unter Genieverdacht stehen wie z.B. der Mathematiker John Forbes Nash Jr., im Film A Beautiful Mind/Genie und Wahnsinn, gibt es schon gar nicht. Ein fürchterlicher Schmarrn dieser Film wenn man mich fragt. Natürlich nicht die Lebens und Leidensgeschichte vom Herrn Nash, mit einem scheiß Hollywood happy End. Den Oscar-Regen gab es ja erstens für die Genialität dieses Mannes und zweitens fürs Happy End, weil er ja nicht zu weit von der Norm abwich. Er schon nur seine Frau nicht, die ja das Gegenteil einer typischen WF von heute ist und die eigentliche Heldin des Films. Unglaublich der ihre vormoderne Aufopferungsbereitschaft, mit der sie eigentlich genauso weit von der Norm abbweicht wie ihr wahnsinnig-genialer Ehemann. Weil ich gerade bei Filmen bin. Typischer WF-Sager aus einer unterdurchschnittlich gelungenen Hollywood-Komödie wie die Schadenfreundinnen, wirklich lustig ist nur die Szene in der das niedliche Schoßhündchen, in das pickfeine Loft kackt, ist der typische Soziopathen-Sager einer WF. Ist schon fast in jeder Komödie Made in Hollywood so, das Männer als Soziopathen bezeichnet werden, weil sie dieses oder jenes tun, was einer WF nicht so recht in den Kram passt. Meistens geht`s um die Untreue irgendwelcher Oberschichtsmänner, sogenannter Player. Was ist denn mit den Losern. WF fühlen sich von einem Loser wie mir ja schon dann sexuelle belästigt wenn ich schreibe das ich mir einen wixe. Das Männer andauernd als Soziopathen bezeichnet werden ist offensichtlich die Retourkutsche für das männliche Schlampe hier und Schlampe dort. Nervt genauso wie das mit den Soziopathen. Hat aber einmal kommen müssen. Als Mann beötigt man da noch eine längere Eingewöhungsphase. In der Miniserie Olive Kitterridge, wirklich gelungen in meinen Augen und getragen von einer grandios spielenden Frances McDormond, sitzt der Bill Murray mit der Frances im Porsche und im Radio läuft eine CD von irgendeinen reaktionären Rollenmodelbefürworter der sagt, den genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr, der Feminismus hat es hässlichen Frauen ermöglicht in die Mitte der Gesellschaft aufzusteigen/vorzurücken. (hahaha) Ein Funken Wahrheit ist da ja wirklich dran. Wirklich. Ist mir auch schon aufgefallen das es kaum schöne Feministinnen gibt. Hiermit meine ich nicht Frauen, die nur so tun als ob weil sie zur Oberschicht gehören und eine gewisse feministische Haltung zum Zeitgeist gehört und man sich seine kämpferische Haltung einfach leisten kann. Schöne Feministinnen sind rar gesät. Und natürlich reden Männer so ziemlich jeden Scheißdreck um eine Frau ins Bett zu kriegen. Hab ich auch jahrelang so gehandhabt. Was sollte ich machen. Porsche hatte ich keinen. Mach ich aber schon seit langem nicht mehr. Seit ich nicht mehr trinke habe ich damit aufgehört, weil den Scheiß den ich da zweilen verzapfte, erträgt man als Sprechender nur angesoffen. Deswegen wurde ich auch dazu verurteilt nur noch Huren zu ficken. Fräulein sowieso ich bin ein schizophrener Mann, geplagt von chronischer Schlaflosigkeit, der seine Lebenszeit in einem Klappstuhl absitzt, kommt bei den Weibern nicht so gut an. Das habe ich jetzt von meiner scheiß Ehrlichkeit. Wahrheit ist ein dicker und fetter Klumpen Scheiße. Mich hat die Wahrheit nicht befreit. Wahrheit geht nur in kleinen, homöopathischen Dosen. Und sogar da muss das Timing perfekt stimmen. Ansonsten ist es mit der Wahhreit wie mit den Elfmeters von Bayer 04 gegen Atletico. Gleichzeitig „Wir“ und „Ich“ zu sein wird nicht jedem zugestanden. Schon gar nicht von den Mitläufern aus Berufung, die ja das eigentliche Rückgrat des Wohlstandsgesindels sind. Fragt sich wo der gute Herr Nash in der Wahrnehmung des Wohlstandsgesindels stehen würde, wäre er kein Mathematik-Genie? Vielleicht in einem Klappstuhl auf der Donauinsel wie ich. Und das ist schon ein kleines happy End. Wenn auch ein ereignisloses Otto Normalverbraucher happy End. Der Klappstuhl ist so eine Art Zwinger in dem ich wie ein herrenloses oder ausgesetztes und leicht verwildertes Hündchen hocke. Da ich nicht unter Genieverdacht stehe, bin ich ein emotionales Sperrgebiet, ein menschliches Fukushima, schizoid verseucht, nicht zu betreten. Und mein Begehren ist radioaktiver Fallout.
Seite 19
Mich hat dieses Gesindel, mittels Gleichgültigkeit/Ablehnung an den Klappstuhl gekettet. Die Kette ist die Schizophrenie. Ein Klappstuhlleben ohne Perspektive auf Einzigartigkeit steht einfach nicht unter happy End-Verdacht. Für so eine Lebensverformung gibt es keine Handlungsanweisung, keine entsprechende Phantasie. Ein Mensch der einfach nur so in einem Klappstuhl sitzt bis die Zeit den Klappstuhl zufallen lässt, das ist doch nichts. Wenn ich mich wenigstens in einen Käfer verwandeln würde oder in eine Fliege. Die Leute würden Schlange stehen und Eintritt bezahlen, nur um mich zu sehen. Und ist es einmal nicht die Schizophrenie dann ist es meine Art, die trotzdem immer an die Schizophrenie gekettet bleibt. Eine Art wie die Meinige muss ein Mann sich ernst einmal leisten können. Ich lege ja ein Verhalten an den Tag das ja im höchsten Maße Grenzwertig ist. So ein Verhalten gestattet das Wohlstandsgesindel nur Leuten zu, die sie gleichermaßen anhimmeln wie verachten. Da kennt das Wohlstandsgesindel nichts. So eine Art wird die Meinige wird nie zum Wir. Außer ich sorge für ganz bahnbrechende Erkenntnisse in der Spieltheorie, wovon eher nicht auszugehen ist. Da wird der Jansrud eher dritter im Slalom. Das Wohlstandsgesindel will sich im anderen wiedererkennen oder wenigstens ihre Phantasie sollte man in Schwung bringen. In einer schönen Liebesgeschichte vielleicht, in der sich ein schizoider Mann und eine Frau die blind ist oder bei einem Terroranschlag schwer verwundet wurde annähern. Die schnöde Wirklichkeit sieht natürlich ganz anders aus. Im Supermarkt treffe ich öfters auf eine Frau mit einem riesigen Feuermahl, das ihre ganz rechte Gesichtshälfte bedeckt. Geht zum Teil schon ins blau-violette über. Fährt diese Frau mit dem Einkaufswagen durch die Abteilungen, versucht sie sich und ihren Makel dadurch zu schützen oder zu verdecken, das sie ihre rechte Gesichtshälfte immer von den Leuten ab und den Regalen zuwendet. Schaut nicht so aus das die Frau einen Stecher hat. Wohlahbend wirkt sie auch nicht. Mir tut die Frau leid. Aufrichtig leid. Dass ich sie begehre kann ich nicht unbedingt behaupten. Scheiß Leben. Die Verbitterung, vielleicht auch nur die Traurigkeit dieser Frau haut einen fast um. Jeder starrt sie blöd an. Hab ich auch getan. Einmal. Für Frauen mit riesigen Feuermalen in der Fresse gibt es offensichtlich auch keine Handlungsanweisung. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Der hat ganz klare Erwartungen. Der Mensch hat ja immer ein vorgefertigtes Bild von einem im Kopf. Entspricht man diesem Bild nicht oder weicht man zu weit oder unerwartet davon ab wird man auch schon gnadenlos aussortiert. Erbarmen gibt es da keines. Für Erbarmen war früher Gott zuständig. Als heterosexueller, schizophrener Mann hat man sowieso immer eine Bringschuld. Da steht man immer unter Generalverdacht. Vor allem gebildeten WF stellt es bei schizoiden Männer regelrecht die Haare auf. Daran sind auch die Medien in ihrer unsäglichen Sensationsgier, die ja ökonomisch bedingt ist, nicht ganz unbeteiligt. Über Schizos die ihr Leben ganz gut meistern und höchstens sprachlich auffallen, ansonsten aber schön brav in ihrem Klappstuhlleben sitzen bleiben, an das sie gekettet sind, wie die Frau aus dem Supermarkt an ihr Kainsmal schreiben die Medien nie. Das bringt keine Schlagzeilen.
WF steht für Wohlstandsfotzen. B-WF für Beziehung-WF. Und TT für Testosterontrottel. TT ist eigentlich zu freundlich.
Seite 11
Von Gleichberechtigung war da keine Spur. Nur einmal hatte die Beziehung-WF wirklich Mitleid mit mir. Damit will ich nicht sagen dass man in Beziehungen oder im Leben an sich in Mitleid ersaufen sollte. Ganz im Gegenteil. Zu viel Mitleid verdirbt einem die Lebensfreude und das nachhaltig. Diese Behauptung stammt nicht von mir sondern von keinem Geringeren als Friedrich Nietzsche, der wie jeder weiß schluchzend einem Pferd um den Hals fiel. Natürlich kam man auch sagen des war einzig und allein die Syphilis die mit ihm durchging. Aber wenn sie mir den genauen Ort sagen können wo im (Un)Bewussten das Mitleid entsteht, ich weiß limbisches System und Hirnrinde und so, nur das erklärt gar nichts, und warum einige viel mehr davon haben als andere und vor allem warum, und warum und weshalb der Mensch gleichzeitig menschlich und unmenschlich sein kann, dann wäre mir wirklich geholfen. Da gibt es dann so Standarderklärungen wie geschlagene Kinder schlagen. Ich kannte Jungs die wurden nicht geschlagen und trotzdem habe sie Frösche aufgeblasen oder mit Schweizer Kracher gestopft. Ich habe nur Postkästen gesprengt. Vor allem kann der Mensch beides gleichzeitig haben. Mitgefühl haben/zeigen und keines haben. Siehe KZs. So ein KZ-Boss hat da einerseits Menschen zu Hundertausenden umgebracht, während er andererseits den eigenen Kindern die Tränen aus den Augen wischte. Sehr verwirrend menschlichen Verhalten wenn man mich fragt. An einer echten Grippe war ich erkrankt und in der Notaufnahme des AKHs gelandet, nachdem ich mir die Seele aus dem Leib gekotzt und gut 3 Tage nicht mehr geschlafen hatte. Erkranke ich an einer echten Grippe wirken meine Neuroleptika und Schlafmittel nicht und ich kann nicht mehr schlafen. Das tut sich dann nichts bis gar nichts. Bis ich wieder gesunde. Schlafen sie einmal 72 Stunden nicht, noch dazu krank. Ein unerträglicher Zustand. Ich gehe dann sprichwörtlich durch die Hölle. Deswegen habe ich bei Grippewellen wie derzeit immer ziemlich viel Schiss. Die Grippeimpfung wirkt heuer in mindestens 48% der Fälle nicht. Schwer zu sagen ob einer jetzt A/H3N2 Viren oder Influenza B Viren hustet. Viren haben kein Mascherl. Die sind nur geil auf einen Wirt. Das Viren ihre Wirte zuweilen auch töten, zeigt wie hirnlos die Evolution an sich drauf ist.
Mit dem Taxi brachte mich die B-WF ins Krankenhaus. Das lag ich dann im Gang aufgebahrt wie Gandhi, umgeben von anderen Kranken und krankmachenden Viren. Neuesten Erkenntnissen nach, die natürlich nicht von mir stammen, soll der Gandhi was das indische Kastenwesen betraf, ziemlich reaktionär und uneinsichtig drauf gewesen sein, weil er ja einer höheren Kaste entstammte oder sagen wir angehörte. Dieses indische Kastenwesen verschließt sich auch jeder anthropologischen Logik. Das indische Kastenwesen erinnert mich immer ein wenig an unser Ausbildungssystem. Zu mir sagte der Berater am Arbeitsamt immer ganz erschocken, „Was sollen ich den mit ihnen machen!!?“ Sie können ja nichts und verrückt sind`s angeblich auch“. Bitte nicht das des jetzt falsch verstanden wird und mir ein Stick daraus gedreht wird, aber der Mann wusste manchmal nicht wie knapp er an einer Gnackwatschn (Genickohrfeige) vorbeischrammte. Der war dieser Gnackwatschn wesentlich näher als ich einer Ausbildung. Ist schon ein paar Jährchen her das mit dem Beziehung-WF. Smartphones gab es damals noch nicht. Zumindest die B-WF hatte noch keines. Also trat der seltene Moment in das Leben der B-WF wie jene Liebe die keine Fragen stellt und einfach drauf los liebt, ohne Rücksicht auf Verluste und irgendwann zu seinem Gefühlsstalingrad wird, das sie für ein paar Minuten nicht total auf sich fixiert war. Mitten in der Nacht war es obendrein. Vielleicht auch nur aus Langeweile, Mitgefühl oder weil die Situation dazu einlud, wurde die B-WF von den Umständen dazu verleitet, mir dabei zuzusehen wie ich verzweifelt versuchte ein wenig Schlaf in mir zu erfinden. Was mir nach Auskunft der B-WF höchstens für 1-2 Minuten gelang. Danach riss es mich richtgehend aus diesen Minutenschläfchen. Behauptete zumindest die B-WF. Als ob man mir leichte Stromschläge versetzte hatte. Das war der Moment, indem die B-WF das erste Mal erkannte wer ich noch war. Mit diesem kleinem Drama habe ich bei der B-WF nachhaltig Eindruck hinterlassen. Die war richtiggehend getroffen. Plötzlich veränderte sich ihr Selbstverständnis ein wenig und sie betrachtete mich aus einem ganz anderen Blickwinkel. Ihr Blick, wurde milder, nachsichtiger, einfach menschlicher. Der unterschwelliger Hass auf alles Männliche, der andauernd in ihr Bewusstsein floss, wie Pisse in ein Abflussrohr, nur anders herum, fiel von ihr ab und sie konnte mich auch als Mensch wahrnehmen, abseits eingetragener Rollenmuster und Klischees. Natürlich nur für einen Augenblick. Nachdem ich mich wieder erfangen hatte und abends wie ein Zombie durch ihre Wohnung stolperte, verfiel sie natürlich wieder in ihren alten Gewohnheiten zurück und mutierte zu ihrem ganz eigenen Fixstern, um den die übrige Welt zu kreisen hatte. Nicht dass ich diese B-WF deswegen verurteile. Natürlich nicht und warum auch. So ist das nun einmal in Zeiten zunehmender Individualisierung. Da muss man sehen wo man bleibt. Trotzdem hatte ich nach dieser Nacht einen Stein bei ihr im Brett wie man so schön sagt. Das ändert sich auch nicht mehr. Das ich meine Kaputtheit so heldenhaft ertrug imponierte ihr. Und schon wirkten wieder die alten Rollenklischees. Nur in diesem Fall zu meinen Gunsten. Deswegen erhob ich auch nicht großartig Einspruch. Trotzdem kann ich nicht jedes Mal kotzend, in Fieberwahn und fröstelnd wie ein nasser Pudel, zwischen Kranken und krankmachenden Viren, im AKH liegen und herum zucken als würde ich mich in einer Stromleitung biwaken, damit man mich nicht andauernd zu einem macht, an dem man sich anlehnen kann wie an etwas mechanischen wie einem Roboter oder einen Laternenpfahl. Blöd und einfältig wie ich nun einmal bin lasse ich mich auch andauernd zu so einem mechanischen Ding machen. Kann natürlich auch sein, dass dies mein verzweifelter Versuch ist für andere Menschen interessant zu sein. Nur so sicher bin ich mir da nicht. Für menschliches Empfinden gibt es keine Betriebsanleitung. Es ist ein Irrtum zu glauben für jedes Verhalten gibt es eine stimmige Erklärung nur weil man eine hat, die ganz gut zu der Situation passt oder einem zusagt. Das sich die anderen an mir anlehnen liegt eher an meiner ungehörten Kindheit, an meiner Unfähigkeit meine Bedürfnisse klar einzufordern und auszuleben. Das krieg ich offensichtlich nicht hin. Nicht in Beziehungen. Dazu bin ich neuronal nicht in der Lage. Intellektuell begreif ich meine Situation durchaus, aber wie man dieses Wissen erfolgreich in die Tat des Handeln umsetzt, bleibt mir völlig schleierhaft und ein Rätsel mit sieben Siegeln. Meine Beziehungen haben/hatten alle dasselbe Muster. Ich spreche jetzt nicht von der Liebe, es geht nicht darum derjenige zu sein der mehr liebt und damit auf die Schnauze fällt oder auch nicht. Es geht einfach nur um die Dynamik in Beziehungen. Ich ziehe da immer die Arschkarte. Noch dazu freiwillig. Die B-WF konnte nichts dafür. Nach mir hatte sie eh wieder einen Freund, der ihr im Aufmerksamkeitswettbewerb schön Parole bot. Ich saß als Kindlein einfach zu lange alleine in einem Raum. Ganz ohne Mami. Nur mit einer fetten Haushälterin die sich einen scheiß für mich interessierte und die mich andauernd zum Zigaretten holen schickte. Schickte sie mich einmal nicht zum Zigaretten holen, war der Freund da und dann hörte ich sie mit meinen 5 Jahren stöhnen. Der Freund von der Haushälterfotze war auch ein seltener Volltrottel. Einer der peinlichsten TT die mir je untergekommen sind. Fummelt qualmend auf der dicken Berta vor den Augen eines 5jährigen herum. Der dicken Berta hat des natürlich gefallen. Und mir irgendwie auch. Dem in seinen Gefühlen völlig eingerosteten Goadfather war mein Tagesprogramm eher wurscht. Weil der war ja nicht ich. Den Goadfather schickte die fette Haushälterin nicht zum Zigaretten holen. Der bekam am Abend schön freundlich eine warme Suppe. Mich fragte der Goadfather natürlich nicht wie mein Tag so war. Und nach dem Raumproblem kam das UM2-Problem, das sich wiederum zu einem Raumploblem ausweitete. Nach und nach vertrieb mich die UM2 aus jedem Raum, sogar aus dem Keller. Bis ich mich zu guter letzt gezwungen sah das Bundesland zu verlassen.
Seite 12
Und die UM2 sagte sowieso zu allem njet. Was zur Folge hatte das ich aufhörte mein Kindeswohl einzufordern. Irgendwann stelle ich auf überleben um. Darin ist der Mensch autodidakt. Der freie Wille ist dafür nicht notwendig. Die entscheidende Frage ist natürlich ob das nicht auch an den alten Geschlechterrollen lag. Ich weiß nicht ob die dicke Berta, der Goadfather, meine leibliche Untermutter und die UM2, vor allem die UM2, mit einem Mädchen auch so unsensibel umgegangen wären. Ich denke eher nicht. Frauen galten damals noch als das schwächere Geschlecht. Nicht als das andere Geschlecht sondern als das Schwächere. Was natürlich ein ziemlicher bis fürchterlicher Schmarren ist. Frauen überleben Männer ja um Jahre. Trotz Reproduktionstress. Ein Mädchen hätte so eine Kindheit wie meine nur schwer ertragen. Nicht weil ich Jungs/Männer im Allgemeinen und ich im Besonderen härter im nehmen sind und Tiefschläge besser wegsteckten, sondern weil meine Welt bis oben hin voll war mit Handlungsanleitungen/Vorbildern wie ein Junge mit einer sagen wir misslichen Situation, die sich mitunter auch eine ganze Kindheit hinzog, umzugehen hatte. Es erforderte nicht viel ein echter Kerl zu sein. Frau sein hingegen war Schwerstarbeit. „Keine Schmerzen, keine Schmerzen, keine Schmerzen“. Total verblödet waren wir Jungs auch nicht. Natürlich zogen wird uns gegenseitig mit dem Schmerz der keiner war auf. Dennoch fühlte ich mich von den Umständen dazu angestachelt, diese äußerst simple Handlungsanleitung wie ich mich durch die Zeit schwindeln könnte, auf meiner wunden Seele wie eine Salbe mit Placeboeffekt aufzutragen. Brauchst nicht viel nachdenken und wirkt eine Zeit lang ganz hervorragend. Keine Schmerzen bedeute für mich gleichzeitig keine Gefühle haben zu müssen. Die unerträglichen Gefühle, und das waren eine Menge, wurden so abgespalten und begraben. 15 Jahre kein Zugang zum Kühlschrank muss man in einer Überflussgesellschaft erst einmal wegstecken. Wir zählten ja nicht gerade zu den Hungerleidern. Und das ging am einfachsten indem ich einen auf harten Kerl machte, bevor ich dazu gemacht wurde. Meine unterkärntner Wirklichkeit war voll mit harten Hunde-Geschichten. Der ganze Sprachgebrauch war vollgekleckst mit harten Hunde-Leichen. Kriegsgeschichten, die ewige Windhund-Kruppstahl-Leder-Scheiße, Bergsteiger-Dramen, Beispiel aus nächster Nähe, um nicht das eigentliche Leben zu schreiben, wie der alte Gustl, der Valentin, der Onkel Franz, alles Kriegsveteranen, der Hardy mein Kumpel vom Pass, John Wayne, die eigenen Väter, der Goadfather haute mir andauernd seine harten Hund-Geschichten um die Ohren, Hollywood-Helden wie Rambo/Rocky, das beide Helden von ein und demselben Schauspieler verkörpert wurden, machte den Typen nur noch glaubwürdiger (hahaha). Die ganzen Vietnam-Filme, angeblich alles Anti-Kriegsfilme, die man auch immer ganz anders sehen, verstehen und bewerten kann. Die Message des Films „die durch die Hölle gehen", kam bei mir ganz anders an. Schön dachte mir. Irgendwann bin ich auch hart genug um mit meinem Leben russisches Roulette zu spielen wie der Christopher Walken. Ein Offizier und Gentleman. Richard Gere: „Ich weiß nicht wo ich sonst hin soll. Ich weiß nicht wohin ich sonst soll“. In dem Film schafft übrigens eine Frau die Pilotenausbildung. Nur bei der Mauer hatte sie so ihre Sorgen. Chinesische Gewichtheberinnen kommen natürlich ohne Probleme über diese Mauer. So ging es mir dann auch. Ich konnte auch nirgends hin. Außer über dier Mauer. Sich da eine passende Krücke zu schnitzen, auf die ich mich sich stützen konnte, war eine der leichteren Übungen. Schön über seine Gefühle zu reden wie heute im psychisch durchgestylten Diskurs, angemahnt und eingefordert, ging nicht, weil keiner einem wirklich zuhörte. So etwas wie Gefühle hatte ich nicht. Gefühle oder sachdienliche Hinweisen, die für die Annahme von Gefühlen sprachen, war nur etwas von Frauen für Frauen. Unter Männer herrschten andere Regeln. Hab ich eh schon erzählt. Unseren Physik-Lehrer, der andauernd mit dem Schlüsselbund nach uns warf und seine Eier raushängen ließ wie andere ihr Leibchen, am liebsten uns mitten ins Gesicht, schnitt ich beim Fußballspielen mit einer Blutgrätsche um. Ich musste ja meine malträtierte Ehre wiederherstellen. Weil ich so tat als ob ich ein harter Kerl sei und diese Rolle einigermaßen verinnerlicht hatte, dachte ich in meiner Not auch nie an Selbstmord. Selbstmord kam für mich einfach nicht in Frage. Etwas das keine Gefühle hat baucht man auch nicht umbringen. Und Alkohol gab`s auch. Harte Hunde sind niemals feige nur hin und wieder total besoffen. Die bringen sich niemals um sondern werden Alkoholiker und lösen sich irgendwann einfach nur in ihre Bestandteile auf. Aus Feigheit und vielleicht noch tränenüberströmt vor dem Feind kapitulieren niemals. Ich verbiss mich in den harten Hund-Wahn wie so ein Terrier in einen Zierpolster. Nicht einmal der Versuch sein Selbst, oder sagen wir die körperliche Hülle zu morden, die das konstruierte Selbst umgibt wie ein Reifen den Schlauch, wurde von mir in Betracht gezogen. Abhauen ja. Aber sich umbringen niemals. Ich empfand das als zutiefst unmännlich. Das wir jahrelang auf einen Tripp waren, den man genaugenommen auch als beinahe Suizid beschreiben könnte, fiel in der unterkärntner Provinz nicht großartig auf. Ich beschreibe hier jetzt die Achtzigern weit südlich der Drau. Besser oder anders wusste ich es nicht. Ganz anders ging die Anna vor. Meine beste und engste Freundin aus Jugendtagen, ähnlich verzweifelt, wenn auch aus anderen Gründen. Die Frau heißt in Wahrheit natürlich nicht Anna. Saucooles Dirndl. Eine äußerst mutige Person/Frau. Für die damalige Zeit und die Umstände ziemlich emanzipiert. Die konnte alles, Skifahren, Saltos, ein Paragliding-Ass, Gefühle haben und zeigen, furchtlos sein, ihr ganz eigenes Leben, leben wollen Abseits von allen Konventionen usw. Busen hatte sie auch. Die Anna hatte für so ein Abenteuer eindeutig das richtige Format. Nur leider nicht das richtige Umfeld. Ihre Eltern steckten die in Anna in eine Kochlöffelakademie. Für die Anna war die Aussicht im brodelnden Kochtopf der überholten Geschlechterrollen weichgekocht zu werden der nackte Horror. Die wollte einfach nicht kochen und diese ganze übrige Kochlöffel-Akademie-Scheiße nachahmen. Für die Anna war der Kochtopf das Grauen, das nackte Grauen, der Untergrund der sich schwer einsturzgefährdet anfühlt wie meine Psyche heute. Was hat der Hobbit-Anwalt heute gelacht als ich ihm erzählte das mein Fußboden seinen Zweck nicht mehr erfüllt. Also sah sich die Anna von den Umständen genötigt ihr Leben zu beenden. Versucht hat sie es zumindest. Wie ernst sie es mit diesem Versuch meinte lassen wir einmal dahingestellt. Ich hab sie auch nicht gefragt. Ich war einfach nur glücklich dass sie noch da war. Fakt war das es für die Anna als Frau keine anderen Handlungsoptionen gab, keine weiblichen Vorbilder. Nicht in der unterkärntner Provinz. Dafür war einzig und allein das patriarchale Gesellschaftsmodell mit seinen stereotypen Geschlechterrollen verantwortlich. Geschichten über mutige Frauen die ihrer zugedachten Rolle auf andere Weise zu entkommen versuchten und denen das auch gelang, wurden einfach nicht kommuniziert. Die Härten denen Frauen seit Jahrtausenden ausgesetzt waren verhedderten sich in den patriarchalen Provinz-Strukturen. Die Unzufriedenheit, ja Verzweiflung der Frauen brodelte nur unter der Oberfläche. Dafür aber heftig.
Seite 13
Heute (eher Sonntag) las ich das ledige Frauen praktisch keine Selbstmorde begehen. Ganz im Gegensatz zu ledigen Männern. Sich mit einem Schirm am Rücken ins Leere zu stürzen, davor hatte die Anna nicht die geringste Angst, aber vor einem Schicksal als kochende Hausfrau mit 3 Kinder am Hals hatte sie das Höschen gestrichen voll. Und das völlig zu recht. Deswegen verstehe ich auch nur zu gut warum sie „all in“ ging, oder wenigstens so tat als ob. Ich war dafür viel zu einfältig und zu sehr auf harten Kerl gedrillt. Harte Männer tanzen nun einmal nicht. Die stehen nur blöd herum, schlagen aus Frust das Mobiliar zu Kleinholz und lassen sich voll laufen. Einem Mädchen hätte mein soziales Umfeld, so eine Gefühlskälte und all die anderen Schikanen, in der Regel nicht zugemutet. Behaupte ich mal. Das patriarchal-konstruiertes Unbewusstes hätte denen da einen Streich gespielt. Wir waren ja nicht unterprivilegiert und ausgeschlossen. Wie sagt man gesellschaftlicher Bodensatz. Frauen gegenüber verhielt sich meine UM2 in der Regel ganz anders. Den verhassten Stiefsohn hingegen konnte man ohne Ende einschenken. Niemand stoppte sie oder hinterfragte ihr Vorgehen. Als bei mir dann der Bart zu sprießen begann ging sie überhaupt in die Vollen. Die maß mich einfach an ihrem Vater, einem emotional total verkrüppelten Weltkriegsveteranen. Auf den offiziell nicht vorhandenen Gefühlen eines Jungen konnte damals ohne Scheu herum getreten werden wie auf einem Fußabstreicher. Einige von uns sind aus der dieser Nummer nicht mehr ganz heil herausgekommen. Es waren ja die Mädchen/Frauen die so nach und nach zu anderen Zielen aufbrachen. Wir Jungs sind dem Patriarch übel auf dem Leim gegangen. Neue Selbstkonzepte (hab ich abgeschrieben) wie man die stereotypen männlichen Tugenden an die neuen Zeiten anpassen könnte haben wir nicht entwickelt. Ich habe mich irgendwann einfach nur kaputt und leer gelebt auf einem Klappstuhl gesetzt, Klappstühle sehen ja heute noch so aus wie vor 25-30 Jahren, und bin nie wieder aufgestanden. Wir Jungs vom harten Kern, so nannten wir uns, waren ja allesamt auf einem suizidalen Tripp. Nur fiel das nicht besonders auf weil wir nicht für den IS kandidierten. Der P. hatte mit 22 oder 23 seinen ersten Alkoholentzug. Für die damalige Zeit war das schon eine außergewöhnliche Leistung. Und ich 10 Monate älter parkte Paule sein Auto zum Spaß in einer Mauer. Wer fährt schon zum Spaß ein Auto in eine Mauer. Das entscheidende ist ja nicht das ich da rein fuhr, sondern das ich das mit dem Sanctus des Besitzer der Karre tat, der neben mir am Beifahrersitz saß. Der wusste dass ich keinen Führerschein hatte. Deswegen war die Sache auch so lustig. Gott sei Dank gab es in Griechenland kein psychiatrisches Fachpersonal. Natürlich gab es welches. Nur die waren gerade in ihren Ferien und selber total angesoffen und auf 180. Angeblich soll das optimale Erleben an der Grenze zur Überforderung entstehen. Ich weiß nicht ob sich das auch einfach so eins zu eins auf uns und unsere oder meine damalige Situation und Befindlichkeit übertragen lässt. Spaß hatten wir schon. Ich spürte schon dass ich lebte. Die Anna hat ihre Flucht besser hinbekommen oder sagen wir erfolgreicher. Die war auch radikaler, vielleicht auch mutiger oder doch nur eine Frau deren Gefühle, ab einem gewissen Punkt ernst genommen wurde. Trotzdem hatte die Anna eine Idee oder Vorstellung wie sie leben wollte. Und für die kämpfte sie. Ich wusste nur wie ich nicht leben wollte/konnte. Dafür lässt sich nicht so leicht fighten. So ist es auch nur zu verständlich das ich mich in diesem harten Hund-Dasein verrannt und nie mehr ganz zurück gefunden habe und mit einer durchschnittlich narzisstisch begabten WF heillos überfordert bin. Angeblich soll es ja zwei Schulen in unserer Kultur geben, die sich nicht so recht einig werden können, wie das so ist mit den berufsmäßigen Narzissten. Die einen bestehen auf sozial erlernten N. und die anderen auf psychoanalytische N. Auf die Nerve gehen einem beide. Erstere unterstellen narzisstischen Personen ein zu viel, die anderen ein zu wenig elterliche Zuneigung/Aufmerksamkeit. Ich habe die Erfahrung gemacht. Am schrägsten drauf sind die verwöhnten Fratzen, denen Eltern eintrichterten, dass sie ganz außergewöhnliche Fähigkeiten haben. Ich kenne das aus dem Sport. Unglaublich wie weit einige in ihrer Einschätzung was Talent und Leistungsvermögen betrifft, von ihren tatsächlichen Möglichkeiten entfernt liegen. Der Goadfather hat gut 30 Jahre gebraucht um dahinter zu kommen das ich mal ein halbwegs brauchbarer Sportler war. Mir war das eh peinlich bis oben hin, als der das mit beinahe 30 jähriger Verspätung zur Sprache brachte. Die Chimäre ein harter/verrückter Hund zu sein, das Verrückte war ja das neue Harte, war der Preis den das Patriarchat mit seinen Mythen und Legenden im schlimmsten Fall einforderte. Das war die Saat die das Patriachat in einem ausstreute. Nur die Zeiten haben sich grundlegend geändert. Für deklassierte und unterprivilegierte Männer wie mich ohne Migrationshintergrund gab und gibt es in Zeiten wie diesen nichts mehr zu ernten. Nicht einmal mehr im Fußballstadion dürfen wir uns kloppen und Kneipen schauen auch schon aus wie Bienenwaben. Auf dem übersäuerten Acker des Patriachat wächst für uns deklassierten heterosexuelle Mannsbilder kein Kraut mehr. WF machen um uns Loser einen weiten Bogen. Für die sind wir Fallobst. Die sind nur noch auf Player scharf. Der Charme der Verlierer hat sich abgewetzt. In ihrer Jugend spielen die WF ein wenig mit uns herum, aber irgendwann war dann genug gespielt. Unser Blatt ist ausgereizt. Definitiv ausgereizt. Außer die Russen kommen. Und sich hochbücken. Sicherlich, sicherlich. Eine ganz hervorragende Idee. Im nächsten Leben dann. Für uns gibt es hier nichts mehr zu ernten. Wir müssen schon Obacht geben uns mit unserer rückständigen Art nicht total zu blamieren. Aber das geht schon in Ordnung. Vom Patriachat habe ich die Schnauze gestrichen voll. Natürlich nervt es mich als Mann, dass uns Feministinnen und notorische Schwanzträger-Hasserinnen, andauernd unser schändliches und rücksichtloses und nicht auf Gleichberechtigung, sondern auf Unterwerfung (Fortpflanzung) abzielendes Verhalten um die Ohren hauen. Werte Wohlstandsfotzen! Ich gehörte schon sehr fürh in meinem Dasein zu Deklassierten, die sich vom Regelwerk her einen wixen müssen. Den Letzten beißen die Hunde. Das ist ein Naturgesetz. Im Kleinen wie im Großen. In Griechenland leiden ja die auch Abgehängten am ehrlichsten. 40% der Griechen leben unter der Armutsgrenze und werden zum Teil nicht einmal mehr medizinisch versorgt, während von den 2062 eingetragenen Steuerhinterzieher, die auf der Lagarde-Liste standen/stehen, angeblich ganze 6 Personen näher zu ihrem genauen Steueraufkommen befragt wurden. Vielleicht ist der Vergleich nicht besonders passend. Aber es ist wie es ist. Und bitte werte WF, schmeißen sie nicht andauernd alle Männer in einen Topf. Lese/höre ich das 60% der Frauen mindestens einmal im Leben sexuelle belästigt werden, wechsle ich eh schon bei möglichen Blickkontakt die Straßenseite. Dieser Zickzacklauf schaut manchmal fürchterlich komisch aus, weil ich ja kein Schild umgehängt hab, auf dem steht was der Grund für meinen Hindernislauf ist.
Seite 14
Trotzdem versuche ich diese Beleidigung und Entwertung, man könnte auch sagen Entmenschlichung, die ich durch ihre systematische Geringschätzung in Empfang zu nehmen habe wie eine Mahnung wegen unbezahlter Rechnungen, sportlich zu nehmen. Schizophrenie ist kein wirksames Aphrodisiakum (hahaha), genausowenig wie Globulli 75:1 verdünnt ein gebrochenes Schienbein heilt. Wir Männer haben wirklich genug Dreck am Stecken. Daher geht das schon in Ordnung, dass einige von uns repräsentativ für die anderen in der Ecke zu stehen haben. Und wirklich nachvollziehen kann ich nicht warum es im Netz Männer gibt, die wie kleine Mädchen oder verzogene WF herumheulen, weil ihnen all die bösen Feministinnen angeblich blöd ans Zeug flicken. In der Regel sind das Männer, die eh nicht die Arschkarte gezogen haben, sondern das sind jene die einfach nur um ihre Pfründe fürchten und so tun als ob es sich bei diesen Privilegien um wohlerworbene Ansprüche und Rechte geht. Eh alles scheiß fette Bonzen die aus der Zeit gefallen sind. Nur fällt das nicht sofort auf. Anstatt sich bei uns Verlierer zu bedanken dass wir uns schicksalsergeben in die uns zugewiesenen Rolle fügen und nicht alles kurz und klein hauen, reißen diese Hosenscheißer groß die Fresse auf. Irgendwann hat es einfach so weit kommen müssen, dass Frauen zur Überzeugung gelangten, ihre Leben nicht mehr zu Hause vor Waschmaschine und so hockend vergeuden zu wollen. Für gleiche Arbeit wird Frau doch noch auf entsprechender Bezahlung bestehen dürfen. Oder fällt das auch schon unter Majestätsbeleidigung. Das Frauen in einigen Bereichen/Feldern a bisserl eine Anschubhilfe benötigen, um ihren gesellschaftlichen Aufstieg aus eigener Kraft hinzubekommen, der im Kapitalismus zu meist ein ökonomisches Mäntelchen trägt, mein Gott wie anmaßend. Unentgeltliche Aufopferungsbereitschaft und Selbstlosigkeit wird im Kapital weder groß honoriert noch verzinst, außer sie wickeln gerade ihren Erbonkel. Irgendwie muss die Konjunktur der Karrieristinnen ja zum Laufen gebracht werden. Siehe Marschallplan. Ehemaligen Nazis haben sich ja auch nicht großartig darüber beschwert, dass die Kohle von den Siegermächten kam. Die haben diese Aufforderung zu einem besseren Leben, nur zu gerne genommen, um sich dann bei alter Stelle und neuem Geld, mit den gewissenlosen Ärmelschoner, das Fett einer Stelze und den Schaum eines Humpen Biers von den Lippen zu wischen, während sie selbstgefällig über die Siegerjustiz lamentierten und den Herrn Rosenblatt vom Nebentisch freundlich zunickten. Männlichen Heulsusen sind für ehemalige TT, die nur noch gegen deinen Verfall ankämpfen und so tun als ob, wegen der Würde sie wissen ja, hinter der man seine Eitelkeit versteckt, eine einzige Schande. Eine einzige Zumutung sind die. Die sehen immer nur den Splitter im weiblichen Blick aber den Balkon, nein Balken, der schwer auf der eigenen Netzhaut lastet wie die Schulden der Heta/Schuldenabbaugesellschaft auf der Brieftasche österreichischer Steuerzahler, der wird nicht wahrgenommen. Mit dem Wagenheber könnte ich die verdreschen. Gibt kaum etwas peinlicheres als einen hysterischen Mann, der mit hochroter Birne und weinerlichen Zeigefinder auf Frauen deutet, wie ein kleiner Junge den man das Jausenbrot geklaut hat, wenn sich eine WF mal anständig und auf ganz ungehörige Weise daneben benimmt, wie jene Professorin von der Universität Leipzig, die einen indischen Studenten unter Verweis auf Vergewaltigungen in Indien abgelehnt hatte, und die Ablehnung in einer E-Mail damit begründete, das sie an einen indischen Studenten kein Praktikum vergebe, weil sie viel über das Vergewaltigungsproblem in Indien gehört hatte, und das nicht unterstützen kann. Dafür habe sie zu viele Studentinnen in der Gruppe. Ist das eine selten blöde WF. Erschreckend wie wichtig sich einige WF nehmen, wie eine Nabel der Welt voller Fusseln. Was mich wirklich an WF-Feministinnen stört, ist deren Impetus, ihren Hass auf alles Männliche und den bestehenden Verhältnissen, andauernd hinter noblen Absichten und logischen Argumenten verstecken zu müssen. Einfach nur scheiß Schwanzträger in die Welt hinaus schreien, ich habe von euch und euren Anmaßungen die Schnauze gestrichen voll, kriegen die einfach nicht hin. Einen Konflikt offen auszutragen scheint in der Regel keine weibliche Strategie zu sein. Die bevorzugen soft Power. Das macht auch die Sache so schwierig, weil Schwanzträgerhasserinnen immer hoch zu Ross in eine Schleppe der Moral gehüllt, an einem Mann vorbeireiten, der breitbeinig dasteht und den harten Kerl mimt und nicht weiß wie ihm geschieht. Das nervt. Ich schreib ja auch ganz offen dass mir verwöhnte Wohlstandsfotzen gehörig auf den Sack gehen. Ist doch nicht so schwer oder? Einerseits lassen sie sich von mir nicht mehr flachlegen, weil ich gar so defensiv drauf bin, und andererseits wollen sie mir auch noch die Huren abgewöhnen. Ich spiele eh jede Woche Lotto. Während ich meine Begierden vorsichtshalber gleich einmal im Lokus der Emanzipation versenke, reiten diese blöden Wohlstandsfotzen hoch zu Ross an mir vorbei wie die scheiß Karmapolizei. Menschen die sich jeden Tag an den Ungerechtigkeiten dieser Welt gesund stoßen nerven überhaupt. Unerträglich ist das. Andauernd die gleiche Leier. Billigstdorfer-Empörung hier und Billigstdorfer-Empörung dort . Schön immer den digitalen Gratis und Überschriften-Journalismus abklappern wie Müllsammler und dann dieser Welt großartig die Leviten lesen. Unerträglich ist das. Können sich Männer und Frauen, die es mit dem Ficken nicht mehr so genau nehmen, wixen zählt auch als Sex, nicht ein anderes Hobby suchen und darüber schreiben. Das auch etwas davon habe. Schreibt doch einmal über die Welt hinten den Bezahlschranken. Ich habe nicht das Geld mit jeden Tag 10 Zeitungen und 5 Wochenmagazine zu kaufen. Ich habe nur die Kohle für eine Zeitung, ein Wochenmagazin und Bücher. Meistens haben diese Bücher einen leichten Dachschaden. Mangelexemplare nennt man die. Eine Zeitung egal ob analog oder digital kaufen diese selbstermächtigen Racheengel des guten Lebens in der Regel nicht. Teilt mir doch mal etwas mit das ich nicht wissen kann. Ich versuch es einmal. Letzens las ich in meiner Qualitätszeitung, das in London die Appartementanlage One Hyde Park als teuerste Wohnanlage der Welt gilt. Alle Fenster schusssicher verglast und so. Ehemalige Soldaten aus Spezialeinheiten bewachen diese Appartementanlage. Zumeist soll diese Anlage ein ziemliches Geisterhaus sein. Fast keiner der Eigentümer soll einen Hauptwohnsitz in der Anlage haben. Vier Fünftel der Wohnungen stehen im Eigentum von Briefkastenfirmen in Steueroasen. Allein in London sollen 36000 Immobilien solchen anonymen Offshore-Unternehmen gehören. London gilt als sicherer Hafen für die korrupten Eliten dieser Welt. Rechnet man jetzt einmal den Immobilienbesitz, jener Eliten, die mit halblegalen/legalen Mitteln tricksen/arbeiten und auch Wohlstand generieren, zu den total korrupten Eliten hinzu, die nur das eigene Land ausräumen, dann kommt man hochgerechnet auf Millionen (und Mrd. an m2) an Immobilien/Wohnungen, die beinahe das ganze Jahr über leer stehen wie Kirchenschiffe, weil Milliardäre sich ja immer nur an einem Ort aufhalten können, während man selbst über die hohe Gasrechnung rätselt. Das wäre doch einmal etwas, wenn Milliardäre ihren leer stehenden Anwesen, Villen, Herrenhäuser, Penthäuser usw. den Armen zum Urlauben anbieten und überlassen würden. Das die wenigstens für ein paar Stunden aus ihrer Wohnküchen-Ernsthaftigkeit rauskommen. Und die Sicherheitskräfte die andauernd nur Geisterhauser bewachen, hätten vielleicht jemanden, mit dem sie sich über das wirkliche Leben austauschen können. Aber alles was man zu lesen bekommt ist Waschlappen-Geflenne hier und Mimosen-Flatulenz dort. Und die fetten Bonzen deren Balken auf der Netzhaut nachtaktiver als der eigene Schwanz ist, haben jede Menge Status und wissen trotzdem nicht wie man bei Ladys landet. Und das können sie den Ladys nicht verzeihen. Weiter im Text. Meine Salafisten im Salafistentreff, die 15-20 Jahre jünger sind, und deren Wut eine Generation frischer ist, haben verstanden dass es hier für Verlierer nichts mehr zu ernten gibt. Die haben einen Ausweg gefunden ihre von allen Seiten bedrohte Männlichkeit unter Beweis zu stellen. Die ziehen in den Krieg den sie selbst erfunden haben. Was soll denn das. Ich fahre ja auch nicht nach Venezuela, um die Welt dort noch zu einem hässlicheren Ort zu machen, nur weil ich mir hier selber einen blasen muss. Frustationstoleranz heißt das Zauberwort. Übung macht den Meistern und zementiert gleichzeitig die bestehenden Verhältnisse und das war es dann mit der nächsten Revolution, die bei steigender FT wiedeum eine technologische sein wird. Wirklich kreativ ist der Mann wenn er danach trachtet sich ganz neu zu erfinden nicht unbedingt. Töten, brandschatzen, vergewaltigen und so tun als ob man(n) im Dienste einer höheren Macht steht. Wenn der Mann in seiner Absicht die Frau zu unterwerfen, und hört mir bitte mit diesem Blödsinn einer gleichberechtigen Partnerschaft auf, gleichberechtigte Partner gibt es vielleicht in der Geschäftswelt wenn die Verträge wasserdicht sind, sich wenigstens soweit kreativ zeigen würde, und Frauen ein Angebot, meinetwegen auch ein unmoralisches unterbreiten, das die einfach nicht ausschlagen wollen/können, weil es dermaßen verlockend klingt. Aber genau das machen Männer nicht. Wie vor tausenden von Jahren holen die einfach den Hammer heraus und hauen denn Frauen die Schädel ein, (IS) wenn die sich nicht unterwerfen. Da vergeht einem ja alles. Wobei ich in meiner patriarchalen TT- Verblendung ganz ehrlich und aufrichtig bekenne. Welcher Mann der noch nicht total verblödet ist, hormonell meine ich natürlich, will schon ernsthaft den Müll raustragen, die Kinder hüten, 50% der Hausarbeit leisten und die ganze übrige gendergerechte Beziehungsscheiße machen, wo ich doch als Mann nicht einmal den Fruchtbarkeitsstatus der Frau erkennen kann. Ich las mir doch nicht von einer Armee von Wohlstandsfotzen-Feministinnen und deren WF-Ficker vorschreiben wie ich mein Privatleben zu organisieren habe. Anmerkung: Ich mache die ganze Hausarbeit (hahahaha) Werte WF. Da müsst ihr uns Männer schon unterwerfen. Wenigstens jene die im hormonellen Normalbereichen verkehren.
Seite 15
Diesen Stiefel ziehen sich die Männer, die noch eine leichte Prise Testosteron-Feinstaub in den Säcken haben,doch nicht freiweillig an. Dieses Vorrecht müsst ihr WF euch schon erkämpfen und nicht andauernd herum quengeln wie zu groß geratene Babbys wie gemein und böse die Männer doch sind. Waschen freiwillig nicht da Geschirr ab. Ich im übrigen schon. Wohnte mal bei einem Kumpel da stand das dreckige Geschirr in der Spüle. Oh denkt man sich halb so schlimm. Nur war das Geschirr vollgekotzt und rein gepisst hatte er auch. Dieser elendige Gestank, sitzt mir noch heute in der Nase wie das Grauen, das nackte Grauen. Oder muss bald auch eine geschlechtergerechte Hausarbeitsquote in heterosexuelle Beziehungen eingeführt werden wie ein Tampon. Und Selbstverwirklichung werte Wohlstandsfotzen ist keine Kategorie um die Art zu erhalten. Selbstverwirklichung ist eine kulturelle Erfindung. Freiheit/Unabhängigkeit gibt es nicht geschenkt. Den Preis den WF derzeit für ihre Freiheit/Unabhängigkeit zu entrichten haben nennt sich Kinderlosigkeit. Aber die Riege der WF arbeitet eh schon ziemlich erfolgreich an Umgehungskonstruktionen. Dafür schlachten sie dann ärmeren Frauen gnadenlos aus. Leihmütter, Kindermädchen, Putzfrauen, gibt ja Inderinnen die sogar ihre Haare verkaufen. Na ja wachsen eh wieder nach. Natürlich nur wenn diese Frauen keine jüdischen Vorfahren haben. Im Internet steht das einer 35/36jährigen Schwedin die Gebärmutter von einer 61jährigen transplantiert wurde, woraufhin die einen ganz gesunden Jungen zur Welt brachte. Wird sicherlich noch ein paar Wochen dauern bis dieses sensationelle Verfahren auch Eritreerinnen zur Verfügung stehen wird. Die haben es derzeit ja eher noch mit Genitalverstümmelungen. Noch so ein Thema das WF-Feministinnen, Idioten wie mir hier um die Ohren hauen. Sollen wir jetzt alle männlichen Asylbewerber aus Eritrea zurück schicken oder wie? Blöde Fotzen. Der Michel und ich haben einmal im Irak versucht einem angeschossenen Mädchen zu helfen. Die hatten irkaische Männer einfach am Straßenrand vor dem Spital abgeladen wie einen Sack Zement, weil sie alle auf einem angeschossenen Jungen herumfummelten. Hat beinahe zu einem Schusswechsel zwischen den Kulturen geführt, weil wir Ungläubige es wagten eine irakische Frau zu berühren. Anspucken musste ich mich von diesen verfickten Kameltreibern lassen weil ich es nicht besser wissen wollte. Wäre es nach dem Michel und mir gegangen hätten wir uns schon zu helfen gewusst. Aber sie wissen ja wie es beim Militär so zugeht. Ober sticht Unter. Also geschah nichts. Das Mädchen lag noch eine Zeit herum und wir standen auch noch eine zeitlang herum herum und wischten und die Spucke aus der Fresse. Die konvertierten Salafisten im Salafistentreff haben das Problem erkannt. Bevor die sich diesen postmodernen Stiefel anziehen halten sie lieber unverbesserlich an ihrer maskulinen Unverwundbarkeitsillusion fest und marschieren die Reihen dicht geschlossen in den Tod oder bringen diesen konvertierten Tod anderen wie einen Antrag für eine Mitgliedschaft in einem Verein oder eine Immunerkrankung. Die erinnern an menschliche Pferdefuhrwerke um die Jahrhundertwende als sich die Welt motorisierte. Nachvollziehen kann ich deren Verhalten durchaus. Um sein Scheitern einfach so auszusitzen und hinzunehmen muss man schon ziemlich abgefuckt sein. In diesem Sinne bin ich total abgefuckt. So ein Dasein am äußersten Rand der Wahrnehmung hat schon so seine Tücken. Wie gelassen bleiben wenn einem die Menschen einfach den Rücken zu drehen, einfach nur weil sie`s können und man nicht den leisteten Schimmer hat wie man die Leute auf seine Seite bringen/ziehen und von sich überzeugen könnte. Wir Menschen sind nun mal soziale Wesen. Schon zum Geborenen werden benötigen wir andere. Und dann können wir nicht einmal laufen. Offensichtlich ist das evolutionär kein Nachteil. Gegen diese Abhängigkeit kommen wir nicht an. Die Sehnsucht nach dem anderen steckt uns einfach in den Genen. Diesen Reflex einfach so in sich umzubringen erfordert schon sehr viel Kaltblütigkeit. In dieser Hinsicht bin ich ziemlich kaltblütig. Freiwillig habe ich das natürlich nicht gemacht. Die Umstände haben mich dazu gezwungen dieser Sehnsucht einfach so den Hals umzudrehen. Logisch dass ich dabei nicht ganz so erfolgreich bin wie ich vorgebe. Sonst würde ich meine Texte doch nicht veröffentlichen. Alles was ich in meinem Leben hinbekomme ist mich wie so ein bockiger Esel zu verweigern. Alles was ich kann, ist die Leute davon zu überzeugen, dass sie von mir nicht überzeugt sein sollen. Das dafür in ziemlich überzeugender Manier. Ich weiß nur wie man sich aus den Herzen der Menschen ausschließt, aber nicht wie man da hinein kommt. Fragen sie mich nicht wie ich das immer wieder hinkriege. Ich weiß nur dass ich es hinkriege, ohne mich dabei großartig verbiegen zu müssen. Und darauf bin ich ziemlich stolz. Ehrlich. Nicht jeder hat das Format zum ungeliebten Outlaw. Klingt verwegener als Außenseiter. Ich kotze den Leuten heute noch vor die Haustür und dabei sauf ich schon seit vielen Jahren nicht mehr. Gibt einen Haufen Leute die sich unglaubliches in Zeug schmeißen und alle Register ihrer Schauspielkunst ziehen, die immer auch eine Überzeugungskunst ist, um ein wenig anders, anders zu sein. Erschreckend wie angestrengt und aufgesetzt das oft wirkt. Anstatt froh darüber zu sein in den Herzen der Menschen zu leben, jammern und flennen sie andauernd herum weil sie sich von der Näher und der Zuneigung der anderen erdrückt fühlen. Wirklich allein sein können sie natürlich auch nicht. Kriegen sie nicht die ganze Aufmerksamkeit die sie sich vorstellen, laufen sie völlig aus dem Ruder oder ziehen die mieseste Nummer ihrer Überzeugungskunst ab, die man sich nur vorstellen kann. Das Problem ist ja nicht das sie das tun. Aufmerksamkeit ist ein äußerst begrenzter Rohstoff. Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem. Ganz im Gegensatz zu unseren derzeitigen ökonomischen Problemen. Ekelhaft ist die Heuchelei, dieser elendige Selbstbetrug, das so hinzustellen oder zu drehen, als ob es einem um etwas ganz anders gehen würde. Ein passender Grund gewisse Personen, Personengruppen, ja ganze Staaten, Völker und Kulturen an den Rand der eigenen Wahrnehmung zu drängen und diese abträgliche Haltung mit irgendwelchen Argumenten die alle auch ihre Richtigkeit haben mögen, moralisch abzusichern wie ein militärisches Sperrgebiet lässt sich schnell erfinden. Schau die armen Griechen an. Es braucht nicht viel den Griechen ihr jahrzehntelanges Staatsversagen, das ja eher ein tiefsitzendes Misstrauen ist, um die Ohren zu hauen. Aber den Ukrainern lässt man ihr klägliches Scheitern/Versagen einen Staat zu gründen, generös durchgehen, einfach weil es politisch gerade opportun ist. Warum die uneinbringlichen Kredite in der Ukraine besser angelegt sind, als die Hellas-Abschreibungen, muss mir erst einmal wer genau erklären. Gibt wahrscheinlich keinen Staat auf dieser Welt der nicht mindestens einmal bankrott war. Die USA vielleicht, weil sie eine Verfassung haben, die für die Bundesstaaten nicht haftet. (Kann sein das ich mich täusche)Selber schuld wenn die Europäer die Ukraine dem IWF übergeben. Aber den Griechen andauernd mit dem Ausschluss drohen und mit der Peitsche knallen. Ich kenne dieses Gefühl. Sehr schwer seine Würde zu behalten wenn das Brot mit den offesichtlichen Schwächen so dick belegt ist wie damals die Jausenbrote vom Dieter. Sau lustig war das. Was bin ich dem Dieter damals ins Arschloch gekrochen. Im Sportunterricht beim Kicken habe ich so getan als ob ich an ihn nicht vorbeikommen würde.
Dabei gab es nur einen der das drauf hatte und der hieß Gerhard. Warum ich das so genau weiß. Mit dem Gerhard spielte ich zusammen im Verein. Kein Wunder das der Dieter später zum Alkoholiker wurde. Der hatte wahrscheinlich eine völlig gestörte und falsche Selbstwahrnehmung. Der muss ja irgendwann aus allen Wolken gefallen sein. Sorry Dieter. Die UM2 diese blöde WF-hat mich ranzige Salami fressen lassen.
Seite 16
Billigen kann ich das Verhalten der Salafisten im Salafistentreff natürlich nicht. Einfach irgendwohin, an einen Ort fahren, den man erst auf der Landkarte suchen muss, und zu dem man nicht die geringste Beziehung hat, um dort einem völlig unbekannte und fremde Menschen, die dort seit Jahrtausenden Leben, für seine eigene Unmöglichkeit ein anderer sein zu können, bluten zu lassen, das geht einfach nicht. Das ist doch völlig absurd. Ich dachte der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen. Ich kenne kein Raubtier das sich eine Mitfahrgelegenheit besorgt, um die halbe Welt fliegt, da es sich in seiner Raubtier-Existenz a bisserl unwohl fühlt, und jetzt nach längeren hin und her, sich nicht mehr ganz so einseitig ernähren möchte. Monotheistische Religionen scheinen für menschliche Raubtiere wie geschaffen. Die sind ziemlich Missbrauchsanfällig. Nur ohne Monotheismus kein Kapitalismus oder Kommunismus. Der Glaube, der sich ein und auschalten lässt wie Licht, unterscheidet uns von den Tieren. Ich lebte ja gut 20 Jahre mit Katzen. Die haben sich nie bekreuzigt. Ich immer nur wenn ich eine Wette am Start hatte. Hatte ich eine fette Wette beinahe im Ziel wurde ich immer streng gläubig. Monotheistische Religion lassen sich ganz wunderbar zweckentfremden wie Antikriegsfilme. Die kann man auch immer anders verstehen. Die Szene in Apokalypse Now mit den Hubschraubern und Wagner. Findet doch jeder geil. Wirklich gute Antikriegsfilme gibt es kaum. Doch einen Russischen hab ich mal gewesen nur weiß ich nicht mehr wie der hieß. Ich weiß jetzt nicht wie ich in diesem Text, der mir so gut wie jeder Text völlig entglitten ist, die Kurve kriege, aber in Beziehungen werde ich gerne zu etwas mechanischem, einem Ding ohne Gefühle, an das man sich schön anlehnen kann. Liegt natürlich auch daran das ich in meinem Leben kein ersichtliches Ziel verfolge, keine Absicht erkennen lasse, mich in die eine oder andere Richtung zu bewegen. Ambitionslos könnte man sagen. Nur stimmt das nicht. Ich bin schizophren. Mein Kopf ist ein kleines Ungeheuer, das ich nicht zu beherrschen weiß. Der bricht andauernd aus und ich renne dieses Kopf dann wie eine besorgte, kopflose Mutter hinterher, während ich einfach nur so dastehe und nichts mache. Aus beziehungsdynamischer Sicht habe ich so natürlich nicht besonders viele Optionen. Und die anderen auch nicht mit mir. Zum Vorzeigen und prahlen eigne ich mich auch nicht. Entweder lasse ich mich zu etwas machen das seinen Zweck erfüllt oder ich werde links liegen gelassen. Verstörenden Gedanken in eine Kiste sperren ist für Menschen mit weniger verstörenden Gedanken kein erstrebenswertes Lebensziel. Dafür werden in der Regel keine Orden verteilt. Blöd wie eine Mauer herum stehen, damit jemand seine emotionale Notdurft an einem verrichten kann, ist auf Dauer nicht wirklich befriedigend wenn man mich fragt. Nach längerem Zögern habe ich der für mich wenig schmeichelhaften, dafür umso eindringlicheren Erkenntnis die Tür zu mir eröffnet, dass mich die Beziehungsmenschen nicht nur als Mauer missbrauchen, sondern bei sich jeder bietenden Gelegenheit einfach dagegen pissen. Und das rücksichtlos. Eine passende Antwort, außer den Dreck wegzuputzen, habe ich natürlich nicht. Das ist die mir zugeteilte Beziehungsrolle über die ich nie hinausgekommen bin und auch nicht mehr hinauskommen werde. Schauderlich so verunstalten zu sein. Merksatz für alle so halbwegs privilegierten Personen. Der soziale Status einer Person wird immer mitgedacht. Das mit dem sozialen Status ist wie mit großen Titten. Vielleicht weniger frauenbelastend. Die Zukunft eines Mannes, dem sein Verfahren, Material mit kinderpornografischem Inhalt heruntergeladen und gegen eine Geldzahlung eingestellt wurde, wird auch immer mitgedacht. Das geschieht unweigerlich. Nichts bleibt unbeobachtet. Der Mensch ist nun mal dazu verdammt seine Umwelt bewerten und nach den üblichen und eigenen Moralvorstellungen einordnen zu müssen. Und das geht in der Regel ziemlich flott. Eigene Moralvorstellungen sind ja zu meist fürchterlich rigide, wenn es um andere geht. An sich will ich ja über meine beiden Kumpels nicht schreiben. Einer der beiden hat ja vor ein richtiges Leben führen oder zumindest in Angriff nehmen zu wollen. Mit Verantwortung und so, das irgendwie auf das persönliche Renommee, das sich wiederum die anderen von einem machen, angewiesen ist. Muss ich mal eine Ausnahme machen. Sorry Hobbit. Der Hobbit-Anwalt liest meinen Blog eh nicht. Damit will ich nicht sagen dass der Hobbit-Anwalt überhaupt keine Blogs liest. Liest er schon. Nur nicht meinen. Seit November hat mich der Hobbit-Anwalt mit seinem Wohnproblem zugetextet und vollgesülzt. Ah denkt sich der Hobbit-Anwalt. Der Schizophrenist ist eh so gut wie immer zu Hause und sitzt nur so herum. Dem tue ich eh einen Gefallen wenn ich ihn anrufe. Macht doch sonst niemand. Nicht das des Wohnproblem vom Hobbit-Anwalt von vernachlässigbarer Größe wäre und ist. Ganz im Gegenteil. Das ist ernst, sehr ernst. Der Vermieter, der selbst nur Mieter der Wohnung ist und schön und leicht Kohle scheffeln wollte, möchte den Hobbit-Anwalt, wegen angeblichen Eigengebrauchs einfach so vor die Tür setzen. Oh denkt man sich. Der Hobbit-Anwalt wird sich mit seinem abgeschlossenen Jusstudium auf rechtliche Ebene schon zu wehren wissen. So ist es auch. Nur auf emotionaler Ebene braucht der Hobbit-Anwalt jemanden, an der er sich in seiner Notsituation anlehnen kann. Eine Mauer wäre ganz angebracht die nicht sofort umfällt oder wegen chronischen Narzissmus latent einsturzgefährdet ist. Und dafür bin ich als Mensch, der gewissermaßen aus der Zeit gefallen ist und nur so herumsteht und die Füllung zurück in seinen Kopd drückt wie prädestiniert und gemacht. An sich ist der Hobbit-Anwalt auch ein sehr hilfsbereiter Mensch. Für dumpfes Imponiergehabe z.B. ist der Hobbit-Anwalt zu verzivilisiert. Einfach so herum schreien wie ich und sinnlos im Kreis herum stolpern, während man seine Muskeln herausdrückt und sich aufplustert wie ein Pfau um Frauen zu gefallen und so, das bringt der Hobbit-Anwalt nicht mehr. Und wenn würde es aufgesetzt wirken. Der ist lieber hilfsbereit, klug und ein wenig verträumt. Auf Grund meiner Rückständigkeit neige ich dazu dass ich mich erstens wirklich für andere Menschen interessiere und zweitens zuhören kann. Es geht hier ums zuhören können. Sollten sie ein Mensch sein der gut zu hören kann, gewöhnen sie sich das schleunigst ab. Außer sie verdienen damit ihren Lebensunterhalt. Von mir wollte der Hobbit-Anwalt wissen wie er den Typen Vermieter einschätzen sollte. Dafür braucht er die Straßenjungenexpertise. Oder sagen wir er gab vor an dieser Expertise interessiert zu sein. Die Menschenkenntnis von Hobbit-Anwalt ist sagen wir ausbaubar. Der muss sich mit Menschen auch nicht so genau auskennen. Ist eh gescheiter als angehender Anwalt. Hast weniger Vorurteile und kannst unbefangener an die Fälle herangehen. Nach dem neunten Junkie den er zu vertreten haben wird, sind AnwälteInnen eh damit konfrontiert dass sich ihre Menschenkenntnis unweigerlich verbessert, woraufhin sich auf menschlicher Ebene leichte Verschleißerscheinungen offenbaren werden. Oder auch nicht. Der Hobbit-Anwalt lebt ja ziemlich lange im Wahn, dass sein Untervermieter ein ziemlich netter Kerl sei. Sein durchaus freundliches Menschenbild liegt auch daran das er vom Gymnasium direkt auf die UNI wechselte. Mit den Niederungen und menschlichen Tiefdruckgebieten der wirklichen Welt kennt der Hobbit-Anwalt nur aus Gerichtsfällen oder zweiter Hand. Von der Überzeugung dass der Vermieter eine klasse Bursche sei wollt er einfach nicht lassen. Nachdem ich dem Hobbit-Anwalt über einen längeren Zeitraum ziemlich genau und konzentriert zugehört hatte, war ich dann so größenwahnsinnig und vermessen eine Expertise über den Vermieter abzugeben. Kleiner führte ich aus, der Typ ist brandgefährlich, der will dich einfach nur mit allen Mitteln aus der Bude raushaben. Reichst du dem den kleinen Finger frisst er dir die ganz Hand auf. 20-30 Telefonstunden werden wir mit dem Wohnproblem wohl vertelefoniert haben. Eine Zeitlang lief alles ganz gut und der Hobbit-Anwalt machte einen auf TT und sagte dem Vermieter bestimmt aber freundlich, der könne ihn am Arsch lecken. Warum soll der Hobbit-Anwalt seine Doktorarbeit auf der Straße schreiben, oder bei mir im Vorraum und so, nur weil der Vermieter ziemlichen Stress mit seiner WF-Frau oder WF-Lebensgefährtin hat. Andauernd setzte der Vermieter den Hobbit-Anwalt mit der Ansage unter Druck, für seine Tochter würde er über Leichen gehen. Nicht sehr charmant. Einem Eheleben mit Kind scheint der Vermieter, warum auch immer, nicht gewachsen zu sein. Aber den Hobbit-Anwalt will er für seine Unfähigkeit ein schön monotones und stabiles Eheleben zu führen, killen. Der Hobbit-Anwalt zeigte dem Vermieter schön artig seine Eier und fühlte sich dabei ganz gut. Soweit ich das beurteilen kann, fühlte der Hobbit-Anwalt, dass er es dem Typen schön gezeigt habe. Wir scherzen dann noch ein wenig herum, sich mit einem Anwalt als Laie in Rechtsfragen ernsthaft zu raufen ist keine so gute Idee. Gut dachte ich die Sache wär auch erledigt und ich könnte die Mauer wieder sauber machen. Letzte Woche teilte mir der Hobbit-Anwalt beinahe freudig erregt mit, dass er sich das mit dem Vermieter noch einmal überlegt und beschlossen habe, mit dem Vermieter, der ihn Anfangs aus der Wohnung schmeißen wollte, zusammen zu ziehen, weil ihn der doch auch ziemlich leid tut oder so. Ich als analoge TT war natürlich völlig am Auszucken und musste alles an innerlicher Schönheit in die Schlacht werfen um den Hobbit-Anwalt nicht aufs übelste zu beschimpfen. Ärgere ich mich wirklich, ich mein so ein Ärger der sich wie ein emotionaler Bandscheibenvorfall anfühlt, dann werde ich a bisserl ausfällig. Das habe vom Goadfather. Sagt man doch so wenn man sich für seine weniger erfreulichen Charaktereigenschaften nicht verantwortlich fühlen will. Das ist jetzt gut eine Woche her, doch noch heute leide ich darunter das ich einen auf Elder Staatmann machte. 48 Stunden nach dieser eh schon ziemlich niederschlagenden Nachricht steckte mir der Hobbit-Anwalt, in einem weiteren Anruf, mit seinen Nerven hörbar am Ende angekommen, dass der Vermieterkumpel sobald der in der Wohnung war, nicht nur das Schloss sondern beinahe die ganze Tür ausgetauscht hatte. Ich bin jetzt noch auf 175,6. Da kackt dieser kleine Pisser monatelang in mich hinein, weil er jemanden in seiner schweren Stunde zum Anlehnen braucht und dann macht er so einen Scheiß. Dem Hobbit-Anwalt ging es überhaupt nicht um meine Ratschlag. Mein Ratschlag, die Betonung liegt auf Rat weniger auf Schlag, kann natürlich auch anders herum bei ihm angekommen sein, interessierten den Hobbit-Anwalt nur sehr peripher. Dem ging es einzig und allein darum, das er sich an mir der schizophrenen Mauer emotional etwas erleichtern konnte. An mir lehnt er sich in seinen schweren Stunde an, holt tief Luft und dann geht`s wieder weiter, während ich ein emotional schwer verkrüppelter TT, total übergeschnappt auf allen Vieren über den Boden krieche, da ich jedes Weltvertrauen verloren habe.
Seite 17
In meiner Verunstaltung eingekerkert bin ich völlig unfähig jemanden anzurufen um auch eine Auszeit zu nehmen. Das kannst ja als Schizophrener gar nicht. Schizophrenie überfordert die Leute. Mit Schizophrenie wollen sich die Leute nicht die gute Laune vermiesen. Die wollen etwas über schöne Beziehungstragödien hören, so zum Mitfühlen und so. Läutet die völlig aufgelöste beste WF-Freundin an der Tür, weil ihr WF-Ficker gar so ein Arsch ist und sie nicht schwänger will, hört man gerne zu. Vielleicht hat die Gute auch noch große Titten oder ist sonst fürchterlich niedlich und taff, dann kommt man schön auf seine Rechnung. Kann auch sein das die beste Freundin eine Lesbe ist oder eine X. Hauptsache nicht männlich, schizoid und heterosexuell. Schizoide heterosexuelle Männer sind ja unberechenbar. Kriecht ein schizoider, hs, Mann vor einem auf allen Vieren über den Küchenboden seinem verlorenen Weltvertrauen hinterher, vergeht einem doch alles. So kommt es das ich von der Außenwelt mehr oder minder abgechnitten auf allen Vieren dem Weltvertrauen hinterher krieche oder hinterher schreibe. Leute wie ich müssen jedes Mal wenn sie reden wollen einen Psychiater aufsuchen oder eine Nerventante und Kohle abdrücken. Unsereins hört doch niemand freiwillig zu. Egal welche Ausrucksform wir wählen. (hahaha) Scheiß Wohlstandsgesindel. Der Blitz soll euch beim Scheißen treffen. Wartet nur wenn die Russen erst einmal da ist oder der IS, dann stecke ich euch alle in schöne Umerzeihungslager der guten alten Schule. Dann wird euch das blöde Grinsen schon noch vergehen. Gott sei Dank seid ihr euch sterblich.
Nach dem Krieg hatten die Leute, die sich zum Wohlstandsmenschen hoch bückten, wenigstens noch a bisserel einen Respekt vor Krüpplen, ganz gleich wie diese Verkrüppelung aussah. Oh, sagten die Leute, der Hansi der spinnt, der war im Donbass zu lange eingekesselt. Und alle grüßten den Hansi schön freundlich, während der Hansi knurrend und angesoffen an ihnen vorbei huschte wie ein Gespenst. Heuzutage weiß niemand wo genau die Front zum Wahnsinn verläuft. Sind es die Gene, die Umwelt, epigentische Reaktionen auf dieses oder jenes, die Kindheit, Drogen, das eigene Versagen, was weiß ich. Fühlst du dich einmal genötigt auf allen Vieren dem verlorenen Weltvertrauen und Weltzutrauen hinterher zu kriechen, dann haste die Arschkarte gezogen, weil das überhaupt nicht ins vorherrschende Weltbild passt.
Während ich mich in der Praxis meiner Nerventante emotional erleichterte und über Wohlstandmenschen herzog um meine eigene Unmöglichkeit nicht direkt anzusprechen, machte sich meine Nerventante, kurz NV, ein paar Notizen. Und das nach all den Jahren. Lustig oder!! Derweil ich unbeholfen und deswegen gnadenlos über WF und WF-Ficker herzog, zeichnete meine NV höchstwahrscheinlich ein Strichmännchen. Das Strichmännchen bin natürlich ich. Meine NV ist ja eine ziemlich kluge und gütige Person. Sonst würde ich dort ja nicht hingeben. Während ich darüber fluchte, das mich diese selbstverliebten Wohlstandsmenschen nicht mitmachen lassen und mir seit gut dreißig Jahren die Tür vor der Nase zuschmeißen, einfach weil sie es können, zeichnete meine NV unverdrossen an diesem Strichmännchen weiter. Ein religiöser Mensch ist sie obendrein. Sie wissen ja christliche Nächstenliebe, Barmherzigkeit und so. Unterscheidet sich von einer existenziellen Nächstenliebe und der Barmherzigkeit auch dadurch, das diese christlich, vorbelastete, ich wollt schon geschädigt schreiben, Nächstenliebe und Barmherzigkeit nicht sofort das Scheckbuch zückt oder eine Überweisung schreibt. Deswegen zeichnet sie ziemlich langsam. Nehme ich mal an. An sich müsste ich ja schon längst hängen. Wäre meine Nerventante auch so sein selbstgefälliges Arschloch wie der durchschnittliche Wohlstandsmensch würde ich ja schon längst baumeln und irgendwelche im Aussterben begriffen Vögel würden mit ihren absurd harten Schnäbel in den Weichteilen meines Schädels herumstochern. Was bilden die sich ein maulte ich. Weil dieses verzogene Wohlstandsgesindel nicht auf allen Vieren dem Weltvertrauen hinterher kriecht, halten die sich für die besseren und zivilisierten Menschen. Das kann es doch auch nicht sein oder, fragte ich und gab mir natürlich gleich selbst die Antwort. Natürlich können die das. Das ist ja die eigentliche Kränkung. Scheiß Kopfschmerzen plagten mich auch. Lag wieder einmal am Haarshampoo. Wusste ich nur noch nicht. Von einigen Haarshampoos bekomme ich fürchterlich Kopfschmerzen. Keine Ahnung warum. Dabei war da eh kein Koffein drin. Koffeinschampoos gehen gar nicht. Da drehe ich völlig durch. Um meine Nerventante nicht zu sehr zu langweilen kam ich ihr dann mit den Tröstungen des Lasters. Huren klagte ich sind ja nur ein schlechter Trost, wo ich doch ausschließlich auf Business-Mösen und Intelektuellen-Muschis stehe. Damit meine ich nicht primär das Geschlechtsorgan sondern die Art. Total stehe ich ja auf a bisserl verwahrloste Aristokratinnen, oder Mädchen aus vorzüglich, gutem Haus, mit entsprechender Erziehung, die den gepflegten Selbstzweifel kultivieren und einen Haufen unnützes Wissen haben. Mitunter reicht da schon ein Blick auf die Hände. Aristokraten-Weiber haben einfach die schöneren Hände, weil sie körperlich nie hart arbeiten mussten. Feingliedrige Frauenhände haben eine ganz unglaubliche Wirkung auf mich. Wirkt wie ein natürliches Aphrodisiakum. Die Beziehung-WF hatte überhaupt keine schönen Hände. Die Gute hatte robuste Bauernhände. Dafür konnte sie nichts. Die Beziehungs-WF musste ja unglaublich an sich herum fummeln um weiblich zu wirken. Der ganze Kitt im Gesicht, die Hochhackigen und das ganze Getue und Gehabe. Alles nur Show. Egal wie lange die Fingernägel gerade waren. Robuste Bauernhände bleiben einfach robuste Bauerhände. Mein Tipp an Frauen die einfach nichts von einer Audrey Hepburn haben. Ihr müsste doch nicht mit aller Gewalt einem Schönheitsideal unterwerfen, wenn ihr Hände habt, groß und breit wie ein Klodeckel mit automatischer Hebe und Senkfunktion. Steht zu euren Schwächen. Das macht euch in meinem Augen ziemlich symphatisch. Ich kann ja auch nichts dafür dass ich ein großgewachsener Hobbit bin. Also viel zu klein für Frauen, die von der Illusion, dass sie zu Männern gerne aufsehen wollen, nicht lassen können. Die sind daran auch schuldlos. Deswegen bocke ich doch meine Tscherfeln nicht auf. Ich bin ein testosteron-geschädigter Zwerg mit einem wesentlich längeren Ring als Zeigefinger, der mich auch noch zur Untreue verdammt. Androgen Rezeptor (AR) Aktivität sowie die Östrogenrezeptor (ER) Aktivität ist im Ringfinger höher als im Zeigefinger. Androgene sind männliche Sexualhormone. Das bekannteste ist das Testosteron. Das Fingergliedwachstum wird just zu der Zeit durch Hormone beeinflusst, wenn im Laufe der Embryonalentwicklung die Sexualhormone dafür sorgen, dass das Gehirn vermännlicht oder verweiblicht wird. Behauptet die Wissenschaft nicht ich. Ich springe auf diesen Zug nur auf weil es mir gerade in den Kram passt. Bei Männern steht ein langer Ringfinger für Potenz und Sportlichkeit. Bevor die mich mit Neuroleptika zähmten wie ein Wildpferd war ich ja fürchterlich potent. Das war zeitweise unerträglich. An den gut 30 000 Euro die ich für Huren ausgab ist allein der scheiß Ringfinger schuld. Der Hormonspiegel beeinflusst auch die Gesundheit. Autismus, Migräne, Stottern, Schizophrenie und Depressionen können die Folge von zu viel Testosteron im Mutterleib sein. Kann durchaus sein das ich ein Opfer von zu viel Testosteron im Mutterleib bin. Nicht nur das mich meine leibliche Mutter mit vier Jahren gegen eine Tankstelle eintauschte und sich danach ganz um die Erzeihung ihren beiden anderen Kinder kümmerte, weil sie instinktiv spürte, dass der TT in ihrer aufgeblähten Gebärmutter ein scheiß Alien ist, der nur Schwierigkeiten machen würde, nein diese blöde Fotze hat mich vielleicht auch noch mit Testosteron vergiftet. Nicht nur das ich schizophren bin und deswegen auf allen Vieren meinem Weltzutrauen hinterher krieche, stecke ich auch noch hilflos in einem übel vermännlichten Gehirn fest. So eine Scheiße fluchte ich weiter. So kommt es auch das ich auf Frauen abfahre die im Östrogen richtiggehend gebadet wurden. Gegen dieses Verlangen komme ich nicht an. Mit gestandenen Aufsteigermösen, die Hände haben wie Schwergewichtsboxer weiß ich in der Regel nichts anzufangen. Aufsteigermösen die Schmid heißen oder Maurer haben zuweilen richtige Pranken. Ich werde von einem scheiß Frauengeschmack gepeinigt, den ich mir einfach nicht leisten kann, ja genaugenommen nie leisten konnte. Mit klobigen Bauerngriffel weiß ich nichts anzufangen.
Seite 18
Für einen auf allen Vieren dem Weltvertrauen hinterher kriechenden schizophrenen Mann mit einem männlich verstörten Gehirn, hatte ich einfach nie die richtigen sexuellen Vorlieben. So ein übel vermännlichtest Gehirn wie meines ist einfach nicht gemacht für so ein Leben auf allen Vieren. Das ist doch eine Farce flennte ich herum. Vergewaltigungen im herkömmlichen Sinn, dozierte ich weiter, kommen für mich auch nicht in Frage, ja nicht einmal in den Sinn. Ich krieg da keinen hoch. Fragen sie mich nicht warum. Mich törnen Vergewaltigungssituation überhaupt nicht an. Ich könnte sie jetzt niemals aus ihrer NV-Existenz reißen, gegen ihren Willen zu Boden schmeißen und unterwerfen. Mir langen schon die angstgeweiteten Augen meiner russisch-ukrainischen Nachbarin, dass ich mindestens drei Tage keinen mehr hochbekomme. Was kann ich tun fragte ich meine NV damit ich in Sachen Laster ein wenig perverser werde, um mich meinen tatsächlichen Möglichkeiten die mir das Leben verweigert, anzunähern. Das Wohlstandsgesindel ist mir auch keine Hilfe. Während ich von den Verhältnissen dazu gezwungen werde, mein Begehren in mir so nach und nach abzutöten, dafür sorgt schon der nackte Überlebenswille, dass von mir nur noch ein Torso von Mensch überbleibt, hat das Wohlstandsgesindel für das Begehren nicht mehr das Geringste übrig. Übersäuert und saturiert wie die nun einmal drauf sind, sind die längst zu ganz anderen Ufern aufgebrochen und haben das Begehren durch ziellose Begierden ersetzt. Das sind verschissene Maschinenmenschen in Lustprothesenuniformen. Die wollen sich nur noch vergnügen und zerstreuen. Und das rücksichtlos. Zu einem tieferen Gefühl sind die in der Regel nicht mehr im Stande. Die sind in ihren Gefühlen so glatt wie die Oberflächen über die sie mit ihren Fingern streichen. Neuronal sind die völlig entstellt. In spätestens 20 Jahren oder noch früher heiraten die ihre Maschinenprothesen. Das sind die postmodernen, nein hypermodernen Bäumeumarmer.
Ich bin ja ein zu tiefst unbefriedigter Mensch im analogen Sinne. Mein ganzes Leben völlig unbefriedigend. Intellektuell, menschlich, seelisch, usw. alles völlig unbefriedigt oder schon ganz abgestorben. Mein Begehren hört sich an wie eine scheiß Raucherlunge. Das liegt in den letzten Zügen und schaut aus wie ein Arschloch eingewickelt in klebrigen Reis. Unterschichts-Sushi. Auf allen Vieren dem Weltzutrauen hinterher kriechen und gleichzeitig ein befriedigendes Leben führen das geht in der Regel nicht. Man kann auch nicht gleichzeitig verheiratet und nicht verheiratet sein. Alles was ich habe und bin ist ein Klappstuhl, den ich jedes Jahr auswechsle. Den Klappstuhl gesteht mir das Wohlstandsgesindel zu. Solange ich dieses Gesindel mit meinem Begehren nicht behellige, lassen sie die mich links liegen wie einen Obdachlosen der auf der Straße schläft oder etwas das keinen Sinn ergibt. Lasse ich aber trotzdem von meinem Begehren nicht ab, denn so einfach lasse ich mich auch nicht abschütteln und bestehe weiterhin auf meinen Forderungen, ein Menschenleben in all seinen Facetten, Höhen und Tiefen leben zu wollen, (die sich im Grunde eh in meiner Sprache erschöpfen), dazu benötigte ich natürlich die anderen, was ja wie die Schönheit im Auge/Wahrnehmung des Betrachters liegt, ist es auch schon um mich geschehen. Die Soziologie behauptet, individualisierte Verständnis von Bedürfnissen, sind sozial und kulturell bedingt. Im Umgang mit heterosexuellen Männern, die in einem schizoiden Klappstuhlleben festhängen, wie Spinnweben über dem Herrgottswinkel, gibt es keine brauchbaren Handlungsanweisungen. Das fällt unter Abenteuer. Im richtigen Umgang mit den Bedürfnissen schizoider Männer, fehlt es noch an entsprechender Ratgeberliteratur. Mit einem Buch wie „Irre!“ Wir behandeln die Falschen, wird es nicht getan sein. Einen handlichen Ratgeber für heterosexuelle, schizoide Männer, die nicht unter Genieverdacht stehen wie z.B. der Mathematiker John Forbes Nash Jr., im Film A Beautiful Mind/Genie und Wahnsinn, gibt es schon gar nicht. Ein fürchterlicher Schmarrn dieser Film wenn man mich fragt. Natürlich nicht die Lebens und Leidensgeschichte vom Herrn Nash, mit einem scheiß Hollywood happy End. Den Oscar-Regen gab es ja erstens für die Genialität dieses Mannes und zweitens fürs Happy End, weil er ja nicht zu weit von der Norm abwich. Er schon nur seine Frau nicht, die ja das Gegenteil einer typischen WF von heute ist und die eigentliche Heldin des Films. Unglaublich der ihre vormoderne Aufopferungsbereitschaft, mit der sie eigentlich genauso weit von der Norm abbweicht wie ihr wahnsinnig-genialer Ehemann. Weil ich gerade bei Filmen bin. Typischer WF-Sager aus einer unterdurchschnittlich gelungenen Hollywood-Komödie wie die Schadenfreundinnen, wirklich lustig ist nur die Szene in der das niedliche Schoßhündchen, in das pickfeine Loft kackt, ist der typische Soziopathen-Sager einer WF. Ist schon fast in jeder Komödie Made in Hollywood so, das Männer als Soziopathen bezeichnet werden, weil sie dieses oder jenes tun, was einer WF nicht so recht in den Kram passt. Meistens geht`s um die Untreue irgendwelcher Oberschichtsmänner, sogenannter Player. Was ist denn mit den Losern. WF fühlen sich von einem Loser wie mir ja schon dann sexuelle belästigt wenn ich schreibe das ich mir einen wixe. Das Männer andauernd als Soziopathen bezeichnet werden ist offensichtlich die Retourkutsche für das männliche Schlampe hier und Schlampe dort. Nervt genauso wie das mit den Soziopathen. Hat aber einmal kommen müssen. Als Mann beötigt man da noch eine längere Eingewöhungsphase. In der Miniserie Olive Kitterridge, wirklich gelungen in meinen Augen und getragen von einer grandios spielenden Frances McDormond, sitzt der Bill Murray mit der Frances im Porsche und im Radio läuft eine CD von irgendeinen reaktionären Rollenmodelbefürworter der sagt, den genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr, der Feminismus hat es hässlichen Frauen ermöglicht in die Mitte der Gesellschaft aufzusteigen/vorzurücken. (hahaha) Ein Funken Wahrheit ist da ja wirklich dran. Wirklich. Ist mir auch schon aufgefallen das es kaum schöne Feministinnen gibt. Hiermit meine ich nicht Frauen, die nur so tun als ob weil sie zur Oberschicht gehören und eine gewisse feministische Haltung zum Zeitgeist gehört und man sich seine kämpferische Haltung einfach leisten kann. Schöne Feministinnen sind rar gesät. Und natürlich reden Männer so ziemlich jeden Scheißdreck um eine Frau ins Bett zu kriegen. Hab ich auch jahrelang so gehandhabt. Was sollte ich machen. Porsche hatte ich keinen. Mach ich aber schon seit langem nicht mehr. Seit ich nicht mehr trinke habe ich damit aufgehört, weil den Scheiß den ich da zweilen verzapfte, erträgt man als Sprechender nur angesoffen. Deswegen wurde ich auch dazu verurteilt nur noch Huren zu ficken. Fräulein sowieso ich bin ein schizophrener Mann, geplagt von chronischer Schlaflosigkeit, der seine Lebenszeit in einem Klappstuhl absitzt, kommt bei den Weibern nicht so gut an. Das habe ich jetzt von meiner scheiß Ehrlichkeit. Wahrheit ist ein dicker und fetter Klumpen Scheiße. Mich hat die Wahrheit nicht befreit. Wahrheit geht nur in kleinen, homöopathischen Dosen. Und sogar da muss das Timing perfekt stimmen. Ansonsten ist es mit der Wahhreit wie mit den Elfmeters von Bayer 04 gegen Atletico. Gleichzeitig „Wir“ und „Ich“ zu sein wird nicht jedem zugestanden. Schon gar nicht von den Mitläufern aus Berufung, die ja das eigentliche Rückgrat des Wohlstandsgesindels sind. Fragt sich wo der gute Herr Nash in der Wahrnehmung des Wohlstandsgesindels stehen würde, wäre er kein Mathematik-Genie? Vielleicht in einem Klappstuhl auf der Donauinsel wie ich. Und das ist schon ein kleines happy End. Wenn auch ein ereignisloses Otto Normalverbraucher happy End. Der Klappstuhl ist so eine Art Zwinger in dem ich wie ein herrenloses oder ausgesetztes und leicht verwildertes Hündchen hocke. Da ich nicht unter Genieverdacht stehe, bin ich ein emotionales Sperrgebiet, ein menschliches Fukushima, schizoid verseucht, nicht zu betreten. Und mein Begehren ist radioaktiver Fallout.
Seite 19
Mich hat dieses Gesindel, mittels Gleichgültigkeit/Ablehnung an den Klappstuhl gekettet. Die Kette ist die Schizophrenie. Ein Klappstuhlleben ohne Perspektive auf Einzigartigkeit steht einfach nicht unter happy End-Verdacht. Für so eine Lebensverformung gibt es keine Handlungsanweisung, keine entsprechende Phantasie. Ein Mensch der einfach nur so in einem Klappstuhl sitzt bis die Zeit den Klappstuhl zufallen lässt, das ist doch nichts. Wenn ich mich wenigstens in einen Käfer verwandeln würde oder in eine Fliege. Die Leute würden Schlange stehen und Eintritt bezahlen, nur um mich zu sehen. Und ist es einmal nicht die Schizophrenie dann ist es meine Art, die trotzdem immer an die Schizophrenie gekettet bleibt. Eine Art wie die Meinige muss ein Mann sich ernst einmal leisten können. Ich lege ja ein Verhalten an den Tag das ja im höchsten Maße Grenzwertig ist. So ein Verhalten gestattet das Wohlstandsgesindel nur Leuten zu, die sie gleichermaßen anhimmeln wie verachten. Da kennt das Wohlstandsgesindel nichts. So eine Art wird die Meinige wird nie zum Wir. Außer ich sorge für ganz bahnbrechende Erkenntnisse in der Spieltheorie, wovon eher nicht auszugehen ist. Da wird der Jansrud eher dritter im Slalom. Das Wohlstandsgesindel will sich im anderen wiedererkennen oder wenigstens ihre Phantasie sollte man in Schwung bringen. In einer schönen Liebesgeschichte vielleicht, in der sich ein schizoider Mann und eine Frau die blind ist oder bei einem Terroranschlag schwer verwundet wurde annähern. Die schnöde Wirklichkeit sieht natürlich ganz anders aus. Im Supermarkt treffe ich öfters auf eine Frau mit einem riesigen Feuermahl, das ihre ganz rechte Gesichtshälfte bedeckt. Geht zum Teil schon ins blau-violette über. Fährt diese Frau mit dem Einkaufswagen durch die Abteilungen, versucht sie sich und ihren Makel dadurch zu schützen oder zu verdecken, das sie ihre rechte Gesichtshälfte immer von den Leuten ab und den Regalen zuwendet. Schaut nicht so aus das die Frau einen Stecher hat. Wohlahbend wirkt sie auch nicht. Mir tut die Frau leid. Aufrichtig leid. Dass ich sie begehre kann ich nicht unbedingt behaupten. Scheiß Leben. Die Verbitterung, vielleicht auch nur die Traurigkeit dieser Frau haut einen fast um. Jeder starrt sie blöd an. Hab ich auch getan. Einmal. Für Frauen mit riesigen Feuermalen in der Fresse gibt es offensichtlich auch keine Handlungsanweisung. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Der hat ganz klare Erwartungen. Der Mensch hat ja immer ein vorgefertigtes Bild von einem im Kopf. Entspricht man diesem Bild nicht oder weicht man zu weit oder unerwartet davon ab wird man auch schon gnadenlos aussortiert. Erbarmen gibt es da keines. Für Erbarmen war früher Gott zuständig. Als heterosexueller, schizophrener Mann hat man sowieso immer eine Bringschuld. Da steht man immer unter Generalverdacht. Vor allem gebildeten WF stellt es bei schizoiden Männer regelrecht die Haare auf. Daran sind auch die Medien in ihrer unsäglichen Sensationsgier, die ja ökonomisch bedingt ist, nicht ganz unbeteiligt. Über Schizos die ihr Leben ganz gut meistern und höchstens sprachlich auffallen, ansonsten aber schön brav in ihrem Klappstuhlleben sitzen bleiben, an das sie gekettet sind, wie die Frau aus dem Supermarkt an ihr Kainsmal schreiben die Medien nie. Das bringt keine Schlagzeilen.
... link (1 Kommentar) ... comment
Freitag, 20. Februar 2015
Die Mongo-Nummer mit der Vollsepp(horst)-Garantie
der imperialist, 18:57h
Neu Seite 10. Noch immer über die Unmöglichkeit ein anderer zu sein.
Venezuela ist am Ende. Nicht Venezuela als Land. Nur der Traum von einem gerechten und sozialen Venezuela. In meiner österr. Qulitätszeitung veröffentlichten die roten Fürsten (der Finsternis) Venezuelas heute eine Erinnerung an Hugo Chavez und sein lebendes Vermächtnis an die Völker. Kein Scherz. Im Kleingedruckten steht: Ministerio del Podar Popular pera Releciones Exteriores. Für so etwas scheinen die Herrschaften um den Präsidenten Nicolás Maduro Kohle zu haben. Nur für Klopapier und Milchpulver eher weniger. Noch ein 3/4 Jahr ein Ölpreis weit unter 100 Dollar und Venezuela geht in Flammen auf. Nicht das Land. Nur der sozialistische Traum. Und ein paar tausend Seelen. An was soll man denn bitte noch glauben? Alles scheitert früher oder später. Der Kapitalismus halt ein wenig später, wenn der Sand der Sahara bis in den 20. Wiener Gemeindebezirk vorgedrungen ist und die Permafrostböden hinter dem Sperwall rülpsen wie Kühe. Gut bald ist Ostern. Schau ich halt für einen Sprung wieder bei den Christen vorbei.
Da ich mir mein Leben weder frei wählen noch aussuchen konnte, bin ich in der Wahl meiner Überzeugungen auch entsprechend unfrei.
Die Abkürzung WF steht natürlich für Wohlstandsfotzen sowie TT für Testosterontrottel.
Seite 1
Trotz Internets, Verkaufsdrohnen und Filme, in denen ein einsamer Mann sein Betriebssystem heiraten will, so abgefuckt bin ich noch nicht, ich will mein Betriebssystem nur ficken, gibt es ja noch ziemlich traditionelle Anbahnungsformen von Geschäften,
die darauf hinaus laufen, das ein Mensch mit einer ganz korrekten Verkaufsabsicht von Wohnungstür zu Wohnungstür geht/schleicht um sein Produkt anzupreisen wie den jüngsten Tag. Nennt man seit Ewigkeiten „Klinkenputzer oder Zeugen Jehovas“. Und fast jeder Mensch hat einmal im Leben eine Phase in der er denkt, mit den Zeugen Jehovas diskutieren zu müssen. Ich hab die auch einmal rein gelassen. Total eingeraucht und auch sonst ziemlich neben jeder Spur. War wirklich lustig. Ich redete über Dostojewski und die über einen anderen Gott. Ultraharter Job das Klinken putzen wenn man mich fragt, wie Scharfschütze, einer Stripperin zu Hause beim Kochen zusehen, die einen Weltklasse-Arsch hat, aber privat die Nase gestrichen voll hat von ewigen Aus und wieder Anziehen, oder Kindergärtner. Sagst zu einem niedlichen Kindelein, blöder Fratz saublöder, stehst nächsten Tag schon unter akutem Pädophilie-Verdacht. Seit die Gesellschaft in Sachen Pädophilie entsprechend sensibilisiert wurde, weniger durch das eigene Umfeld, eher durch Geschichten die sich vor 10/20/30 Jahren zugetragen haben, nicht selten im Schoß der Kirche und linksalternativen Lebens und Lernmodellen und aktuell durch das dunkle/tiefe Internet, mache ich paranoid wie ich nun einmal bin, schon im Supermarkt um Kinder einen weiten, sehr weiten Bogen. Sehe ich so ein verhaltensauffälliges Kind aus den Augenwinkeln bei den Milchschnitten herum motzen, hau ich auch schon zu den Spirituosen ab. Schon schön ein bisserl beim Wermut oder dem Gin herum zu stehen und in Damals-Erinnerungen schwelgen. Was waren das für glorreiche Tage als ich zum Vorglühen einen Liter Wermut in mit versenkte um auf Betriebstemperatur zu kommen. Ganz unrecht hatte der Makrelen-Ulle mit seinem gutgemeinten Ratüberschlag plus doppelter Achsel, ja nicht, das ich die Welt ganz nach meinem Wollen zu gestalten, eher auf mich und meine Sprache beschränken sollte. Als staatlich-geeichter Schizo, mit glasklaren Befunden, welche von Natur aus immer ein wenig trübe sind, (und nein ich habe keine Vorstrafen, auch keine verjährten), darf ich mir in Sachen öffentlichem „Auszucken“ (ausflippen) natürlich nichts bis sehr wenig zu schulden kommen lassen. Ein Richter, der gerade mit Blähungen kämpft oder einem eingewachsenen Zehennagel und der sich auch sonst ziemlich überarbeitet fühlt und unterbezahlt, und schon seit Jahren leicht angwidert ist von der menschlichen Natur, die unter der Zivilisation durchschimmert und schon steckt mich das Volk in die Geschlossene. Und so schnell komm ich von dort auch nicht mehr weg. Dort sitzt ich dann neben einem Kerl, der 14 Jahre neben seiner toten Mutter lebte bevor er ihre Knochen in einer Suppe weiter verarbeitete, die angblich gut gegen Hautreizungen wirkt. Und weil mir der Typ dermaßen auf den Arsch geht, hau ich ihm natürlich ein paar rein und das stecke ich noch tiefer in der Scheiße. In so einem Fall würde sich meine Narrenfreiheit ja gegen mich wenden. Klingt das jetzt so als ob ich auf Kinds scharf bin? Nee, ich stehe prinzipiell nur aufs Milfs. Viel Arsch, viel Titten, oder einfach gesagt viel Frau. Ich hatte ja keine richtige Mami müssen sie wissen. Durchaus ein Makel. Wer hätte nicht gerne eine besorgte Mami oder einen geduldigen Papi, die man in seinen dunkelsten Stunden anwählen kann. Der Goadfather, hat ja wahrlich auch seine Vorzüge, aber so zum herum flennen ist der gänzlich ungeeignet. Was aber auch sein Gutes hat. Der Schmerzgrenze nimmt ab. Bei Schizophrenie äußerst hilfreich. Heute beim Einkaufen ging ein Mann hinter mir. Hässlicher Kerl und ganz grau vom Leben. Ich sah wie der Amok lief und die Leute nacheiander umlegte und ich im Zickzack weg und schrie die ganzen Leute an, haut ab, rennt weg, verpisst euch, der killt euch alle. In Wirklichkeit tat sich natürlich gar nichts bis wenig. Aber mein Stresspegel stieg mal wieder merklich an. Könnte man sicherlich nachweisen. Ich denke schizoid sein ganz ohne Angst geht kaum. Also tat sich da doch etwas. Action-Kino für die ganz Armen. Da muss man einfach durch. Fühlt sich mitunter wie ein Gewaltakt gegen sich selbst an diese Dämonen im Zaum zu halten. Denn wenn du losbrüllst kassieren sie dich auch. (früher oder später) Öffentliche Gewaltausbrüche kann ich mir nicht erlauben. Gott sei Dank ging dieser bittere Kelch, seine Konflikte mit Gewalt lösen zu müssen, unberührt an mir vorüber. Dabei vorgestern war ich knapp dran so einen Hofer/Aldi Bezirks oder Überregional-Leiter eine zu scheuern. Die Jungs haben ja ein Auftreten als gehörten sie zu einer Eliteeinheit. Die sind sozusagen die Navy Seals der Lebensmittelbranche. Der Größere von beiden sah es aus wie ein strammer SSler aus dem rückwärtigen Heeresraum, der dort und um Leningrad nach dem Rechten sah. Natürlich ein ostmärkischer SSler. Österreicher waren in der SS ja überrepräsentiert. Warum sagt man eigentlich nie der/die sieht nach dem Linken? Weil das Wort „linklisch“ nichts Gutes verrät. Wundert mich das gegen diese offensichtliche Benachteiligung des Linken, in Zeiten politischer Korrektheit usf. noch niemand eine Kampagne infiziert hat. Mein Eindruck. Diese etwas besser gekleideten Bezirks-Heinos machen den Filialleiter, in diesem Fall eine Filialleiterin, prinzipiell immer zur Sau. Irgendetwas habe die immer zum Aussetzen. Mal hängt ein Gemüseblättchen schief oder die Baguettes sind nicht bis oben hin aufgefüllt und dort gehört auch noch etwas zurecht gezupft. Sicher wir gehen ja alle zum Hofer/Aldi allein wegen der Optik. Ist wahrscheinlich Firmenstrategie. Das Personal soll sich ja nie zu sicher fühlen. Im Kapitalismus gibt es ja kaum Personal das nicht sofort ersetzt werden könnte. Erschreckend ist das. Ich weiß ja nicht wie hoch die Quote der Systemträger ist. Vielleicht 5-10%? Googel braucht ja eigentlich auch niemand. Verschwinden die von heute auf morgen ist auch schon ein Konkurrenzprodukt da. Schwieriger sind so Epochenwenden wie z.B. die sogenannte Energiewende. Sie wissen ja. Gaskraftwerke rentieren sich derzeit nicht, dafür aber dreckige Kohle. Also muss man saubere Zertifikate zukaufen am gescheitesten aus CO2 armen Ländern mit Atomkraft. Der Rest von uns ist im Ürbigen die große entbehrliche Masse. Sie natürlich nicht. Ich schon.
Seite 2
Ich gehe ja ungern zum Hofer weil die an der Kassa so verdammt neurotisch drauf sind. Langsam kennen die nicht. Die sind total wahnsinnig. Fürchterlich ist das. Ich kauf doch nicht Birnen das Kg um 2,99 Euro weil die Kassiererinnen das mit der beschleunigten Gesellschaft noch nicht ganz so verinnerlich hat. Schön beim Hofer um 1,49 Euro. Hab ich schon erzählt das sich die Erfolgslosen auch dadurch von den Erfolgreichen abheben, das die Loser wesentlich langsamer gehen. Ich bin ja eher selten in Eile. Außer wenn ich einen wegstecke. Da kann es nicht schnell genug gehen. Ich kenne da nichts. Nicht einmal in meinem Leben habe ich eine Frau nach dem Vögeln gefragt ob sie einen Orgasmus hatte. Ehrlich nie. Und früher war ich ja ganz gut im Geschäft. Ist mir doch wurscht. Gibt ja Frauen die brauchen geschlagene 20 Minuten um zu kommen. Oder ganz bestimmte Stellungen, entsprechendes Ambiente und Sinneneindrücke und andauernd rufen sie, schneller, fester, langsamer, tiefer. Tiefer wie den tiefer. (hahaha) Schon lustig oder? Und wie aus dem Ei gepellt soll man auch immer sein. Ich bin eher der typische Halbzeitpausen-Rammler. Spätestens mit dem Anpfiff zur 2. Halbzeit hängen die Eier so schlaff wie die Fahne vom Linienrichter. Versuch einmal 20 Minuten anständig rein zu hämmern damit sich die Dame nicht langweilt und nicht zu kommen. Das ist dermaßen anstrengend, paradox, weil du ja kommen willst, da vergeht dir alles. Andauernd wirst gezwungen an irgendwelche anderen Dinge, sensuell, nein sexuell minderbelasteten Angelegenheiten oder Sachverhalte zu denken um ja nicht abzuspritzen. Schuhcreme, Genozide, Backofenreiniger, an die UM2 wie sie mich vor den angefaulten Metwurstbroten Habt-Acht-Stehen lässt und mich vor dem Welthunger salutieren ließ, jener türkische Offizier, der meinem türkischen Militär-Kumpel mit dem ich im Örtchen Strovilia zusammen Dienst schob, ein paar Ohrfeigen verpasste. Natürlich wegen gar nichts oder weil ich einen Tropfen daneben gepisst hatte. Schwer zu sagen ob der Tropfen türkisch oder österreichisch war. Für Frauen sollte es eine App geben, auf der ganz klar ersichtlich wird wie stark das Weibchen überhaupt Orgasmus-Versessen ist, wie lange das in der Regel so dauert, wenn man nicht ganz so schön wie der Hansi Hinterseer ist. Der Hansi sah ja mit dreißig aus wie ein kleiner Gott. Ehrlich. Das haben wir Männer von der Emanzipation. Frauen die ihren schlecht gevögelten Zustand weder akzeptieren noch hinnehmen. Mit meinen 46vierzig würde ich mich niemals an eine 25 jährige Studentin der Neurobiologie heran wagen. Ich stehe so schon auf verlorenen Posten. Da gibst dir jede erdenkliche Mühe die Gute bei Laune zu halten und die denkt während des Nahverkehrs sowieso an einen anderen um ihre Orgasmusfähigkeit nicht zu gefährden. Was ich ja durchaus verstehen und nachvollziehen kann. Wäre ich ihn ihrer Position würde ich ähnlich handeln. Kurz gesagt: Es muss auch ambitionslose Ficker geben. Weil der Bessere ist sowieso der Feind des Guten. Ich klaubte gerade in gebückter Haltung, Birnen in ein Obstsäckchen, da fummelte der Größere über meinem Kopf in einer Obst-Schachtel herum. Die stand irgendwie falsch oder war nicht entsprechend nachgefüllt oder nicht parallel ausgerichtet wie ein Ehrenbataillon. Was weiß ich. Staatsleute andauernd mit allen militärischen Ehren begrüßen müssen, das ist aber auch sehr anachronistisch und retro wenn man mich fragt. Ich musste mir wirklich fest auf die Lippen beißen. Blödes Arschloch dachte ich mir, kannst nicht warten bis ich fertig bin. Ich hatte ja fast seinen Schwanz im Kreuz und seinen Atem im Ohr. Ich weiß nicht was ich gemacht hätte wenn dem die Schachtel ausgekommen und mir auf die Birne gefallen wäre. Einen Ständer hätte ich ihm ja noch verziehen. Wobei ich zugeben muss. Mir beim Bücken zusehen ist nicht gerade ein erotischer Höchstgenuss. Ich hab ja kaum Arsch. Das war eine heimliche Machtdemonstration und sonst gar nichts. Würde die beiden wirklich gerne einmal unter anderen Bedingungen treffen. Zurück zu den Kindern bevor der Vertreter das Wort ergreift . In meiner Kindheit hatten Kinder für Eltern noch nicht diese hohe Priorität. Kinder waren halt einmal da. Die waren so eine Art Nebenprodukt der Geilheit und der Langeweile, die durchgefüttert und mitgeschleppt werden mussten. In den Sechzigern hatten lange Winterabende das noch so an sich. Da konnte man nicht so einfach in einem Blog am Leben der anderen nicht teilhaben. Kinder waren noch nicht so wichtig. Hubschrauber-Mütter gab es nur vereinzelt. Und diese Kinder, die aus Hubschraubern gefallen waren, hatten in der Gruppe gegen uns raubeinige Zeitgenossen nichts bis kaum etwas zu bestellen. Natürlich waren unsere Eltern auch besorgt, (bis auf meine) aber in der Regel ließen die sich das nicht anmerken. Kids wurden nicht für ganz voll genommen oder sie nervten. Das geht ja heute aus pädagogischen Vorlieben nicht mehr einem Kind am Tag 15mal zu sagen, geh weg du nervst. Ich z.B. war ein Kind für das die eigenen Eltern nie Partei ergriffen. Ausnahmslos nie. Gab`s irgendwann Stunk, entschuldigte sich meine UM2 schon im Vorhinein für mein abträgliches Verhalten. „Des ist halt ein Fratz“ hieß es dann immer. Und der Goadfather nickte oder hatte sowieso andere Sorgen. Der Goadfather mischte sich in meiner Erziehung genau einmal ein und das ging natürlich fürchterlich (für mich) nach hinten los. Musste ja so kommen. Irgendetwas hat sich da massiv geändert. Nur darüber müssen sich andere Menschen den Kopf zerbrechen, die mehr über diese Entwicklung wissen oder eigene Erfahrung machen, weil sie näher an Kindern dran sind. Ich hau ja immer nur ab. Ein Grund ist sicher dass ich ein Kind der Spätbabyboomer-Jahre bin. In den Jahren 1963-1969, bekamen österreichische Frauen noch 2,8-2,1 Kinder im Durschnitt. Fast so wie im Gazastreifen. Heute sind es zwischen 1,5 und 1,6 an Schreihälsen und hungriger Mäuler pro Frau. 2 Kinder und mehr haben in der Regel nur Frauen mit akutem Migrationshintergrund. Liegt am Bildungsstand der Frauen. Außer dieser einen Dame die neben dem Merkur wohnt. Die hat sieben oder acht Stück. Seit zehn Jahren habe ich die immer nur schwanger gesehen. Die wird aber ganz bewusst schwanger. Und natürlich die deutsche Verteidigungs-Ursula. Vor der habe ich einen Heiden-Respekt. Die kriegt sieben Kinder und dann ist sie auch noch Verteidigungsministerin. Die habe ich noch nie sagen gehört, kann ich nicht, weiß ich nicht, warum ich. Bei zu perfekt funktionierenden Menschen mit unglaublich hohen Ansprüchen werde ich immer ganz unruhig.
Seite 3
Der 1. österreichischen Nationalratspräsidentin Doris Bures hingegen kann ich völlig vorbehaltlos gegenübertreten. Die kommt ja aus der österreichischen Sozialdemokratie mit entsprechendem Stallgeruch. Ich hab dieses Wort nicht erfunden. Die ist ein Pferdchen aus dem Gestüt Werner F., den ich ja nur noch duze. Der sitzt ja auch nur so herum wie ich und starrt die Wände an. Nur fällt das nicht sofort auf weil er andauernd etwas gefragt wird. Ohne Stall und Geruch lässt sich die Karriere der Doris nicht erklären. Die „ich verstehe alles und kann alles-Ursel“ tut ja nur so als ob sie im Stall von der Angela eine eigene Koppel hat. Die ist ihr ganz eigenes Gestüt während die Doris ohne Werner-Karotte nicht denkbar wäre. Wie sagt man in der Politikbetriebssprache. Zur Kanzlerin-Kandidatur fehlt es der Doris eindeutig an Statur. War das jetzt frauenfeindlich? Sie wissen ja wie ich das meine. Ich kam gerade vom Einkaufen, da stand ein typischer Klinkenputzer der guten alten Schule, natürlich männlichen Zuschnitts, Frauen die an fremden Türen klopfen nennt man Huren, bei meinem russisch-ukrainischen Nachbarn vor der Matte und quasselte mit einem bunten Zettelwerk in der Hand, recht forsch gestikulierend auf meinen russisch-ukrainischen Nachbarn ein. Eine der lustigsten Loriot-Episoden handelt ja von Vertretern. Nennt sich Vertreterbesuch bei Hoppenstedts. Genial, sau komisch. Hab ich schon erzählt dass ich gerne lache. Zumeist erfinde ich lustigste Situationen gleich selbst mit, weil vieles was die heutigen berufsmäßigen Spaßmachern so zur Aufführung bringen nur bedingt komisch ist. Oft lande ich bei Spaßmachern die es nur noch in Filmmuseen gibt oder wenn sich ein Todestag jährt. Karl Valentin, Liesl Karlstadt, Stan und Olli, Loriot, Charlie Chaplin, Buster Keaton, Maxi Böhm, Karl Farkas und der Waldbrunn, Tati. In Sachen Humor ist nichts bessere nachgewachsen wenn man mich fragt. Sorry der Helge Schneider ist witzig und der Diddy Hallervorden. Nonstop Nonsens hat mir als Kind wirklich gefallen. Natürlich ist der Nirvarani auch ziemlich komisch. Und der Vater des österreichsichen Kabaretts Lucas Resetarits. Und aus Übersee noch nicht ganz tot der Woody Allen und sehr lebendig die Tina Fey. Die ist sehr, sehr witzig. Den bissigsten Ami-Humor gibt es in der Serie Veep. Nichts gegen die deutschen Spaßmacher, wirklich nicht, aber in Sachen Humor ist Deutschland irgendwie keine Institution sondern Entwicklungsland. Entweder zu kopflastig oder trivial. Unübertroffen ist für mich natürlich der Stan Laurel. Ich stell mich im Leben ja sehr ähnlich an. Nur fällt das nicht so auf weil mir niemand zusieht. Und das was der französische Komiker Dieudonné macht, andauernd gegen Juden hetzen und sich auf die Meinungsfreiheit stützen wie Öl das auf Wasser schwimmt, das hat doch nichts mit Humor zu tun. Karikaturen über Mohammed sind auch nur bedingt lustig. Über Gott gibt es ja kaum gelungene Karikaturen sondern eher über Päpste „Four Lions“ ist ein äußerst gelungener Film. Aber da geht es auch eher um das weltliche Personal. Versuch einmal das Abwesende humoristisch darzustellen. Humoristisches Potenzial finde ich hat die Pfandflaschensehnsucht von der Frau Sarah Netanjahu. Gut 80000 schreiben die Medien hat die Gute gesammelt. Vor allem kleine Flaschen weil die mehr einbringen. Diese Frau Netanjahu, sparsam wie die Schwaben oder geizig wie die Schotten. Kommt drauf an wie antsemitisch sie sind. Doch letztens gab es in der Serie Lilyhammer eine wirklich witzige Szene. Steven Van Zandt, das ist der Typ aus den Sopranos und Mitglied der E Street Band von Bruce Springsteen spielt da einen Mafiosi der in Norwegen gelandet ist.Zeugenschutzprogramm. Egal. In der Eröffnungsszene einer Folge, sitzt ein Mann mit Gipsfuß und/oder Krücken, im Bikerdress/Hells Angels auf so einem elektrischen Betagten-Wagerl/Gefährt und tuckert über eine verschneite Brücke. Sagen wir mit 3 km/h und dem seine Fahrt wurde mit dem Lied „born to run“ vom Bruce Springsteen untermalt. Schon lustig oder!!! Mein Nachbar ist ein hagerer Mittfünfziger, wie man sich einen echten Russen hinterm ideologischen Sperwall halt so vorstellt. Knorrig, wortkarg, introvertiert, andauernd besoffen und mit einer Kalaschnikow als Kehrbesen. Das war natürlich ein schlechter Witz. Soweit ich das beurteilen kann trinkt mein russisch-ukrainischer Nachbar nicht. (im Müllsack sehr ich nie Flaschen) Nur knorrig, wortkarg und introvertiert ist er schon a bisserl. Meiner Einschätzung nach, die natürlich immer mit Subjektivität durchtränkt ist, wie ein nasser Wettex mit Nässe, spricht mein Nachbar nicht so viel, weil er nicht besonders gut deutsch kann und weil das so seine Art ist. Der redet auch nicht viel wenn er zu Hause ist und russisch-ukrainisch spricht. Auf Wikipedia steht das Ukrainisch auch als Kleinrussisch bezeichnet wird. Nur ich kann ihnen nicht sagen ob mein Nachbar jetzt Russisch oder Ukrainisch spricht. Sprechen höre ich ihn selten. Ein wirklich schweigsamer, sehr schweigsamer Mensch. Ganz im Gegensatz zu mir. Mein Maul sagte man früher müsste man zweimal erschlagen wenn ich abtrete. Das Introvertierte meines Nachbarn könnte aber auch ein wenig an der kommunistischen Grundausbildung liegen die dieser Mann noch durchlebt hat. Geboren ist der Mann höchstwahrscheinlich in der späten Chruschtschow-Ära. Das waren noch andere Zeiten bilde ich mir mal ein. Mein Nachbar lässt die österreichische Welt ziemlich im Unklaren, was, wer oder wie er ist oder was er sich so denkt. Kann auch sein das er sich überhaupt nichts denkt. Nicht jedes stille Wasser ist tief. Gibt auch einen Haufen Deppen die nichts sagen weil sie so blöd sind. Wir gebürtige Westler sind da irgendwie anders. Aufdringlicher, furchtloser und selbstbesoffener, man könnte auch sagen freier.
Seite 4
Ich lese ja wirkliche viele Blogs, oder sagen wir es so ich versuch viele Blogs zu lesen. Einzig und allein weil ich Zeit habe. Oft stoße ich auf kurze Aufsätze oder Wutschriften, in denen klar zum Ausdruck gebracht wird, dass wir hier in keiner wirklichen Demokratie leben und das unglaublich viel im Argen liegt und immer die latente Gefahr besteht, das wir in den Totalitarismus oder wenigstens in eine Parteien-Oligarchie abgleiten. Manches liest sich ungefähr so. Spring schnell auf die Arche meines Blogs auf, ansonsten wirst du untergehen, denn ich bin der Einzige, ein Auserwählter, der in das Auge der Orkan zu blicken wagt. Nur ich habe das emotionale und intellektuelle Rüstzeug dazu. Ich weiß ja nicht was den Verfassern dieser Zeilen hier zugestoßen ist und woher dieser Personen ihre Informationen beziehen, wahrscheinlich aus ganz geheimen Quellen, ich bin ja eher ein biederer Leitungswassertrinker, aber so friedlich wie in den letzten 70 Jahren war es in Mitteleuropa eher selten. Noch nie hatten die Menschen hier so viel zu verlieren. Sogar arme Leute sind heute anders arm als im 18.Jahrundert. Deswegen sehe ich den Zustand unserer werten Gesellschaft nicht ganz so düster. Liegt wahrscheinlich daran das ich als UNO-Soldat wirklich einmal in einem echten Kriegsgebiert stationiert war, in dem das Militär herrschte, Gesetzlosigkeit oder/und ein Diktator. Glaubt mir das fühlt sich ganz anders an. Menschen denen monatelang die Bomben um die Ohren flogen haben ganz andere Sorgen. Es macht wirklich einen epochalen Unterschied ob man sein Handy spazieren trägt oder eine Granate. Wir trugen Granaten, meist aus irakischen Beständen herum wie die Leute hier ihre Laptops. Vielleicht bin ich deswegen auch ein wenig betriebsblind und katastrophengeschädigt. Aus gelernter Österreicher ist mit durchaus bewusst, welch schändlichen Einfluss Parteien in weiterer Folge Lobbyisten, Großkonzerne usw. auf eine Gesellschaft haben können, die nur noch den eigenen Machterhalt im politischen Programm haben, und die andauernd nur so tun als würde es diesen Parteien um das Wohlwollen der Menschen gehen, die aber in Wahrheit nicht davon lassen können, sich an der Rechtschaffenheit der Menschen fett und satt zu fressen und ein an sich erfolgreiches Land an der Rand der Unfinanzierbarkeit treiben. Trotzdem haben wir hier keine Verhältnisse wie in Venezuela, Ägypten oder Saudi-Arabien. Das Saudi-Arabien nicht besonders gut regiert wird fäll auch nicht so auf. Eine meiner seltsamsten, befremdlichsten und prägendsten Erfahrungen die ich im Umgang mit Menschen aus unserem Kulturkreis gemacht habe, ist die Tatsache das viele hier sehr besorgt um den Weltfrieden sind, zurecht kriegerische Konflikte kritisieren und die manchmal dubiose bis zwielichtige Rolle des Westens im Allgemeinen und des Heimatlandes im Speziellen klug analysieren und hinterfragen usw. Nur an konkreten und persönlichen Erfahrungen aus einem echten Kriegsgebiet wie damals im zweiten Golfkrieg (Kuwait-Irak), sind diese Leute überhaupt nicht interessiert. Nicht einmal aus Höflichkeit. Mit welcher Impertinenz die an erste-Hand Erfahrungen aus einem Kriegsgebiet nicht interessiert sind, hat mich doch immer wieder ziemlich verwundert. Ich muss schon sagen schockiert. Solche Erfahrungen gehen denen völlig am Arsch vorbei. Aber wenn der Wim Wenders einen Film über einen berühmten Fotokünstler in die Kinos bringt, der seine Fotos genau in diesem Kriegsgebiet und anderen Krisenregionen der Welt geschossen hat, wirklich dramatische und äußerst kunstvoll Bilder, dann sind diese Leute natürlich Feuer und Flamme. Diese Doku muss man unbedingt gesehen haben heißt es dann. Immerhin gab es für das Salz der Erde auch eine Oscarnominierung. Welche Rolle ich als namenloser Laiendarsteller, neben all den anderen namenlosen Darstellern in diesem gelungenen Stück Kunst für eine Rolle gespielt habe, interessiert die Leute nicht. Der Wim Wenders und der Sebastião Salgado sind ja beide Künstler und Meister der inszenierten Wirklichkeit. Es nervt mich eigentlich ziemlich, wenn so berühmte Menschen wie die Herren Wenders und Salgado für ihre durchaus gelungenen Inszenierungen von Wirklichkeiten abgefeiert und von der Kritik hoch gelobt werden, nur die Kulisse für ihre Inszenierung haben den Herren Salgado und Wenders, namenlose Soldaten hingestellt, die dann nicht einmal im Abspann des Films erwähnt werden. So als ob es uns nie gegeben hat. Sie können davon ausgehen das der Wim Wenders nicht die leistete Ahnung hat wer die Kulissenschieber von damals sind/waren. Wir haben Wochen zwischen brennenden Ölfeldern gelebt. Kam der Wind aus der falschen Richtung wurde es am helllichten Tag stockdunkel oder die Sonne ging nie auf. Und jeder Schritt den man tat war durch Befehle reglementiert. Ich denke nicht dass der Herr Salgado als er die Bilder von den kanadischen Feuerwehrleuten knipste einer konkreten Befehlsgewalt unterstand. Der konnte kommen und gehen wann er wolle, ein paar Auflagen wird es schon gegeben haben wegen der Minen, immerhin 1 Millionen, aber an seinen wirklich grandiosen Bilder können sich kulturaffine Menschen nicht satt genug sehen, während unsere kaum inszenierten Fotos niemand sehen wollte. Zu schlecht, zu durchschnittlich und am erzählerischen Stil mangelt es auch. Gestern in der Nacht sah ich den Wim schön im Anzug mit der Frau am Arm über den roten Teppich gehen und salbungsvolle Worte in die Kamera sprechen. Nicht das ich irgendetwas gegen den Wim Wenders habe. Ganz im Gegenteil. Meine Bilder aus dem Einsatz, die ich mir von meinen Kumpels, Kameraden zusammen geschnorrt hatte, hab ich irgendwann angewidert weggeschmissen, weil sie niemand sehen wollte. Und aufdrängen will man sich auch niemanden. Heute weiß ich kaum noch etwas. Jede konkrete Erinnerung an Damals wurde vom Gedächtnis verwischt. Ich weiß nicht mehr so genau wie es war. Alles was ich noch mit Sicherheit sagen kann ist das es war. Und in 15 Jahren wahrscheinlich nicht einmal mehr das. Und heute will ich eigentlich nichts mehr erzählen. Manchmal schreib ich in Kommentaren dass ich dort unten stationiert war, einfach nur um heraus zu finden ob sich die Menschen heute anders drauf sind. Nee sind dieselben Ignoranten wie damals. Die können/wollen zwischen außergewöhnlichen Erfahrungen und ganz gewöhnlichen Alltagserfahrungen die wegen Belanglosigkeit keine 5 Sekunden im Gedächtnis bleiben, nicht unterscheiden. Soweit geht ihr Interesse für dich nicht. Das Interesse am anderen nimmt ja proportional zum BIP-Wachstum ab und nicht zu. Damit will ich nicht zum Ausdruck bringen dass meine erste-Hand Erfahrungen aus einem Kriegsgebiet auf einem Podest stehen. Trotzdem finde es ziemlich dürftig, ja beleidigend, von Leuten aus dem Hotspot der Aufmerksamkeit gekehrt worden zu sein wie Müll oder Trash, die ganz geil von ihrer letzten Party erzählen mussten oder von ihrem letzten Abenteuerurlaub mit Frühbucherrabatt. Die Leute kennen da gar nichts. Rücksichtlos fahren sie dir mit ihrem nichtsagenden Alltagsscheiß übers Maul. Manchmal mitten im Satz. Fühlt sich wirklich trostlos an und beschämend. Warst ein Jahr in Afghanistan stationiert wie die deutschen Soldaten und es liegt dir etwas am Herzen das du gerne loswerden möchtest, zwingen sie dich mit ihrem Desinteresse zum Schweigen. Die Leute hören nicht zu. Die wissen eh schon alles aus den Medien und politisch waren sie sowieso immer gegen den Einsatz, weil Deutschlands Freiheit niemals am Hindukusch verteidigt werden kann. Kann durchaus sein das du mit deinen Erfahrungen in eine gähnende Leere stürzt oder sie dich zu einem Psychiater schicken und dann wirst auch noch pathologisiert, weil dir hier die Leute in ihrer unerträglichen und anmaßenden Selbstbesoffenheit nicht willens sind zuhören. Die sagen, nee nicht jetzt, laber wenn anderen voll, ich spiel gerade ein Spiel, in dem scharf geschossen wird. Aufmerksamkeit wird dir nur zu Teil wenn du schwer verletzt zurückkommst. Da muss dir schon ein ganzer Haxen fehlen oder beide Arme. Unversehrtheit zählt nicht. Kommst körperlich aus einem Kriegsgebiet unversehrt zurück gibt es auch nichts mehr zu erzählen. Der Otto-Normal-Verbraucher will von dir nicht aus seiner Lethargie und Gemütlichkeit gerissen werden. Nicht persönlich und von dir schon gar nicht. Der Durchschnitts-Heino schreibt lieber wütende und selbstbesoffene Pamphlete über irgendwelche Kriege, die weit, sehr weit weg sind. Die einzige Frage die die Leute in der Lage sind zu stellen: „Und hast auf jemanden geschossen oder bist beschossen worden?“ Kannst du diese Frage nicht entsprechend spannend beantworten, war es das auch schon für dich. Vor ein paar Wochen ist in der Pufferzone zwischen Israel und dem Libanon ist ein spanischer UNO-Soldat durch Grantenbeschuss umgekommen. Aus israelischen Bestand. War an sich ein Irrtum und auch nicht sehr spannend. Fast schon lächerlich durch eine demokratische Granate sein Leben zu lassen.
Seite 5
So eine Granate fällt dir halt auf den Schädel explodiert und das war`s dann. Im Wien spricht man ja gerne von einer "schönen Leich". Daran werden sich die Angehörigen dieses toten Soldaten eher nicht erfreut haben. Und der Hisbollah geht der Tod dieses Mannes auch am Arsch vorbei. Ich weiß nicht mehr woher ich diesen Satz/Weisheit habe und wie hoch der Wahrheitsgehalt ist lässt sich auch nicht so leicht bestimmen. Ist ja kein Schnaps. Ich fand dieses Merksätzchen immer passend zu meinem Leben. Die innere Befindlichkeit spiegelt sich manchmal in äußeren Zufälligkeiten wieder. Für mich waren die UNO-Einsätze immer auch ein Zufluchtsort vor den Anforderungen der Welt hier, denen ich mich nicht gewachsen fühlte. Beim Militär weit ab von kleinstbürgerlichen Eifersüchteleien, Pflichten und Aufgaben blühte ich auf. Schon für die Zugkarte, von der Voruntersuchung in Wien, heim in meine kärntner Heimat, hatte ich keine Kohle. Jungs die mit mir bei der Untersuchung waren zahlten mir das Ticket. Ich erzählte ja auch freimütig wie abgebrannt ich war. Blieb sogar noch einiges über. Wurde natürlich sofort in Anleihen mit einer Aussicht auf 40% Rendite angelegt. Beim Militär, ich spreche nur von Auslandseinsätzen und nicht vom normalen Kasernenbetrieb, wurden Grenzen anders gezogen. Dort herrschte geordnete Anarchie. In der kaputten Welt des 2. Golfkriegs fiel nicht auf wie kaputt und desillusioniert ich im Grunde war. Mit 23 total erledigt. Doch am Abend vor dem Abflug nach Kuwait gab`s Ausgang bis 24 Uhr. Ich kam am nächsten Morgen gegen Fünf. Total dicht. Kumpels halfen mir in die Uniform, dann rauf auf den scheiß LKw. Der härstste und längste Tag meines Lebens. Erledigt in dem Sinne dass ich keine Idee/Vorstellung hatte wie ich in dieser Welt bestehen könnte. Bilden, weiterbilden wollte ich mich auch nicht. Alles was ich in Umrissen erkennen konnte war eine Ahnung und Angst, dass ich irgendwann endgültig auf der Straße landen und dagegen irgendwann auch nicht mehr anleben werden können. Nur bis dahin wollte ich jeden guten Moment auskosten und abfeiern. Ich bin ja nicht blöd. Mir war völlig bewusst dass ich nur noch in einem Kriegsgebiet, also in der totalen Zerstörung und Verwüstung, einigermaßen Kohle verdienen und bestehen konnte. Für den Rest an Aufgaben war ich zu blöd, zu ungebildet, zu verrückt, zu was weiß ich. Damit will ich nicht sagen das Kriegsgebiete ein Ort sind wo man seine Lebenslügen aufpolieren konnte. Nur kommt einem niemand andauernd blöd oder versucht einen aufs Glatteis zu führen. Für zivilisatorische Ermüdungserscheinungen waren so Auslandseinsätze einfach der falsche Ort. Eitelkeiten werden auch weniger wenn alle die selben Sachen tragen und auf Pritschen liegen die voll Sand sind. Ernsthaften Fragen nach deiner Zukunftsplänen oder der Karriere wurden auch nicht gestellt. Und wenn dann sagte man halt irgendeinen Scheiß. Doch der Mille, ein alter Einsatzkumpel, unsere Freundschaft hielt auch nach den Einsätzen noch gut 15 Jahre, fragte mich einmal was möglicherweise sein wird. Und ich antworte ihm sinngemäß, dass er auf mich nicht hoffen sollte. Und so kam es dann auch. Aber das ist einen andere Geschichte. Menschen können sich hier ziemlich frei äußern. Es fühlt sich ja kaum wer gehemmt oder von der Staatsmacht nachhaltig eingeschüchtert. Auf seinem Blog kann man die Klappe ja unglaublich weit aufreißen und andauernd so tun als ob. Und das völlig ungehindert und ungefährdet. Ich mach das ja auch. Meine russisch-ukrainischen Nachbarn hingegen machen auf mich einen ziemlich verschüchterten Eindruck, so als ob sie genau darauf achten müssen was sie sagen und zu wem sie etwas sagen. Ist wie ein Reflex bei denen. Vielleicht haben sie auch irgendwelche Probleme mit ihren Papieren. Ich weiß es nicht. Für 1 ½ Jahre waren die mal weg, in einem anderen Bezirk und sind von dort wieder reumütig zu mir zurück gekehrt. Oder anders gesagt. Die fühlen sich ganz anders an. Ich weiß das des jetzt ziemlich schräg und verwegen klingt. Aber ich lebe sehr von meiner wie sagt man nonverbalen Wahrnehmung. Die ist ziemlich gut wenn nicht sogar hervorragend. Ich bin ja als Kind unter Menschen aufgewachsen, die sich in einer Sprache unterhielten (Slowenisch) die ich nicht verstand und die mir auch nicht mehr beigebracht wurde. Also versuchte ich diese Menschen, die ich ja mochte, auf andere Weise zu verstehen. Davon scheint neuronal einiges hängen geblieben zu sein. Außerdem habe ich mich mein halben Leben mit Menschen herumgetrieben, die wie soll man sagen, einer geregelten Arbeit eher selten nachgingen. Und wenn dann waren das Berufs-Einbrecher. Häng einmal 10-12 Jahre in den Wiener Wettbüros herum. Da kannst du dir eine miserable Intuition einfach nicht leisten. Menschenkenntnis ist da Grundvoraussetzung. Natürlich nicht in allen Nuancen. Und zu tief wollte ich den krankhaften Zockern, die in diesen elendigen Spelunken Haus und Hof und die Zukunft ihrer Kinder verspielten, auch nicht in die Seelen blicken. Ich musste nur eines wissen. Gefährlich oder ungefährlich. Huren z.B. müssen das auch können. Klappte ganz gut bei mir. Bin nie großartig auf die Fresse gefallen. Außer natürlich in der Kindheit. Einmal bin ich abgezockte worden. Hab mit einem illegalen Buchmacher gezockt. Ich war der Tippgeber. Nichts Illegales. Ehrliche Wetten. Gewinne teilten wir 50/50. Nur wusste ich nie genau wie viel dieser alte Sack, der mir andauernd seine Kinderfrauen-Huren andrehen wollte, jetzt genau gesetzt hatte. Erfuhr ich dann über Ecken von den Einschreibern in den Wettbüros. Der alte Sack wollte immer halbe Kinder ficken und ich immer halbe Omas. War immer eine ziemlich lustige Unterhaltung, weil wir uns auch nicht duzten. Dabei halte ich meinen russisch-ukrainischen Nachbarn für ziemlich klug, gewitzt und ironisch. Wenn wir uns über den Weg laufen, entwirft er mit den wenigen Worten die er auf Deutsch drauf hat, immer so kleine Miniaturen, die recht amüsant sind. Ich nenne das immer den Humor der Ohnmächtigen. Meiner funktioniert auch so ähnlich. Oder anders gesagt. Eine Neigung zum Schwermut muss man sich leisten können. Ich war immer bemüht den neuronalen Schaden, der ja beträchtlich ist, so klein wie möglich zu halten, weil ich ganz genau wusste dass mich niemand auffangen würde. In der Wohnung höre ich ihn andauernd feilen, sägen, hämmern und leimen. Natürlich höre ich ihn nicht leimen. Das war a Witz. Ich tippe auf Kunsttischlerei oder so. Immer wieder liegt ein Bündel Holz vor seiner Wohnungstür. Wurscht. In seiner Art zu sprechen und sich zu bewegen und in seinen Gesten hat er a bisserl was von einem Rastafari. Ein sehr angenehmer Mensch. Und der wird auch nie laut. Ganz im Gegensatz zu mir. Die goldene Regel lautet. Funktioniert etwas gut, frag nicht nach dem tieferen Grund. Die absurdeste Frage, die man seinen Lebenspartner stellen kann lautet: „Warum liebst du mich?“. Verbittert wirkt er überhaupt nicht. Seine Frau ist da a bisserl verkrampfter.
Seite 6
Die Gute hat einfach zu viel Phantasie oder vielleicht ist ihr einmal schlimmes widerfahren. Ich weiß es nicht. Und sich über Dinge, Zustände oder Verhaltensmuster, Vermutungen anzustellen, obschon man nicht die leiseste Ahnung hat, warum sich wer wie verhält, macht ja auch nicht viel Sinn, weil man trotz intensiven Nachdenkens, immer nur noch weniger wissen kann. Das dafür mit ziemlicher Gewissheit. Blog hat sie auch keinen, der einem einige Anhaltspunkte liefert. Liegt man rein zufällig doch einmal richtig, weiß man es natürlich nicht. Wie bei vielen Dingen. Deswegen mache ich mir jetzt ein paar Gedanken, damit ich was zum Niederschreiben habe. Ich könnte auch über Griechenland schreiben und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist das die Griechen vom Eurozwang erlöst werden, aber das machen eh schon die Priester von Delphi, die mit solch Spekulation ihr Geld verdienen. Ich sag mal ohne groß nachzudenken liegt die Wahrscheinlichkeit bei 27%. Ist ja auch ein verdammt harter Job die Zukunft richtig deuten zu müssen oder Grieche zu sein. Gibt Griechen die können derzeit nicht einmal ihre Stromrechnungen bezahlen und trotzdem sagt ein anderer selber schuld. Was ist denn das für eine Logik. Geht`s ums Scheitern verlieren die Leute in der Regel jedes Selbstvertrauen und Contenance und werden ausfällig. Die Leute sind dermaßen aufs funktionieren und bestehen müssen gedrillt, das sie für das Scheitern überhaupt kein Gefühl mehr haben. Denen fehlt dafür jedes Gefühl. Ich könnte auch darüber schreiben dass ich gerne Wäsche wasche. Ich als Person natürlich nicht. Das macht die Maschine. Neben der Pille eine der wirkungsmächtigsten Erfindung im Kampf der Frauen um mehr Freiheit und Gleichberechtigung. Das Wäsche waschen muss vor der Erfindung der vollmechanischen Waschmaschine eine fürchterliche Plackerei gewesen sein. Staubsaugen hingegen macht kaum Spaß. Beim Staubsaugen überkommt mich immer so ein ungutes Weltverlorenheitsgefühl. Ich sehe mich dann als Brösel am Boden kauern und dann kommt das Universum mit seinen Gesetzmäßigkeiten und 2400 Watt wie ein Staubsauger und weg bin ich. Gestern wurde mir auf einmal schlagartig bewusst, dass man bei 7,2 Milliarden Menschen auf diesem Planeten, nur noch radikal und ausschließlich über sich selbst schreiben sollte. Nicht dass man mich jetzt falsch versteht. Es gibt einfach viel zu viele Menschen und Handlungsoptionen. In Hongkong, stand heute in meiner Qualitätszeitung, leben mehr als sieben Millionen Einwohner auf 1104 km2. Hongkong gehört zu den dichtest besiedelten Gebieten der Erde. Auf einem Foto ist eine Frau zu sehen die mit ihrem Kind auf 6m2 lebt. Dafür bezahlt sie fast 500 Dollar monatlich. Stand so in meiner Qualitätszeitung. Diese arme Person. 6m2. Gefängniszellen sind bei uns in der Regel größer. Und trotzdem kommt irgendwann der Staubsauger des Universums und weg ist sie. Ihr Kind natürlich auch das gerade durch die Häuserschluchten Hongkongs rennt und fürchterlich gut in der Schule sein muss um irgendwann an einem geräumigeren Ort auf den universalen Staubsauger zu warten. 7,2 Milliarden Schicksale. Das ist zu viel. Dieses Gerenne und Geschiebe überfordert mich. Deswegen kann man nur noch über sich schreiben oder das Joghurt im Kühlschrank. Der Kühlschrank noch so eine grandiose Erfindung. Eine andere Möglichkeit hat man nicht mehr. Global leben aber lokal schreiben. Ansonsten überwältigt einen diese Welt. Schon bei uns gibt es immer mehr Lebensversuchsmodelle, die nebeneinander im kapitalistischen Hamsterrad herrennen, das wiederum durch kreative Zerstörung seine Zellen erneuert. Diese krative Zerstörung versteht man auch nicht. Praktisch einfach nicht zu machen. Man weiß nur dass es diese kreative Zerstörung gibt. Damit hat es sich schon. Irgendwann liest man dann das Facebook einen bekannten Autohersteller übernimmt, oder irgendein anderer, einstiger Big Player, eine gewisse Entwicklung verschlafen hat, wie Sony, Kodak oder Nokia und die werden dann zu langsam wie die letzten bei einem Radrennen und dann kommt der berüchtigte Besenwagen und weg sind sie. Ganze Planetensysteme verschwinden einfach so. Solche offensichtlich notwendigen oder nicht zu verhinderen Entwicklungen können einem wirklich Angst einjagen. Da schreibe ich lieber über meine russisch-ukrainischen Nachbarn, die ich eigentlich nicht kenne und stelle unhaltbare Vermutungen über sie an. Sehe ich die vor Angst geweiteten Augen meiner Nachbarin weiß ich das alles im Lot ist. Oder über meine Waschmaschine wie die Wäsche wäscht kann ich auch schreiben. Das macht die eigentlich ganz gut. 1600 Umdrehungen bringt die und reinigen tut sie sich auch selbst. Das hat was Tröstliches. Da haste eine Unterhose mit deutlichen Spuren von Hoffnungslosigkeit, hinten wie vorne und ein paar Wix-Flecken wie Schreie oder Tränen und eine Stunde später ist alles wie ungeschehen. Nachdem dich das Universum verschluckt hat, malen sie deine Bude neu aus und ein anderer setzt sich hin und wartet ab, ob er für die kreative Zerstörung entsprechend gerüstet ist, während der Staubsauger läuft, der jetzt nur noch stromsparende 1400 Watt haben soll um den Planten zu schützen. Eine absurde Vorstellung das leblose Geräte diesen Planten schützen sollen. Saug ich halt länger. Mir schmeichelt das Verhalten meiner Nachbarin ja nur bedingt. Sieht die mich kommen, starrt sie mich immer aus angstgeweiteten Augen an. Was glaubt die Beste. Das ich über sie herfalle oder kleine Kinder zum Frühstück fresse, nur weil ich laut, sehr laut zu mir und mit mir spreche und dieses Geplapper für Außenstehende kaum Sinn ergibt, weil ich ja zu meist nur über das Ende eines Gedankens mittels FOXP2 Genen aus mir heraus presse, oder mein Psychogeplapper vor mich hin brabble, das ja einzig und allein zu meiner Beruhigung dient weil mein Kopf einen Wackelkontakt hat. Gnädigste. Sie können mit vertrauen. Ich verspüre keine Notwendigkeit sie sexuell bedrängen zu wollen. Und so wie sie mich ansehen, will ich mit ihnen nicht einmal mehr im Aufzug stehen. An sich ist mir auch wurscht wie sie über mich denken. Außer jetzt gerade weil ich mich gerade in ein Gefühl hineinsteigere um nicht zu einem Brösel zu werden. Sich großartig den Kopf darüber zu zerbrechen wie ich auf andere wirke ist meine Sache ehrlich gesagt nicht. Habe ich noch nie großartig getan. Nicht einmal bei Frauen die meine Pupillen weiten. Dafür bin ich eindeutig zu blöd und faul. Meine beiden Kumpels sagen ich wirke bedrohlich. Sagt meine Nerventante auch. Nur so schlimm kann`s nicht sein. Die hat immer ein Strahlen im Gesicht wenn sie mich sieht weil eine Stunde mal etwas ungezwungener wird. Und auch lustig. Das habe ich also von meiner Authentizität oder Unangepasstheit. So blöd und einfältig muss man einmal sein sich ernsthaft Gedanken darüber zu machen wie die anderen einen wahrnehmen. Die können ja immer irgendetwas sagen. Der eine sagt dies oder das und ein anderer wieder jenes oder dieses. Ein völlig sinnloses Unterfangen. Und den Leuten geht es in erster Linie nicht um Authentizität. Niemand von uns ist wirklich authentisch. Wir leben alle in einer kulturellen Matrix die sich ja andauernd verändert und uns entsprechend mit verändert. Wer jetzt der Weiterentwickler der kultur ist lässt sich schwer festmachen. Einer macht was und andere machen es dann nach oder hören irgendwann wieder damit auf. Sehr schwer zu verstehen und völlig unübersichtlich. Wer hätte vor 25 Jahren gedacht das Menschen beinahe jede frei Minute damit zu bringen, mit den Fingern über eine glatte Oberfläche zu wischen, oder das es Konflikte geben wird, in denen die eine Seite gewinnt obwohl sie nicht schießt. Nachweislich nicht schießt. Und trotzdem wird geschossen. Hat es in dieser Form so noch nicht gegeben. Früher wurde noch ganz stolz darauf hingeweisen, das seit 05 27 zurückgeschossen wird.
Seite 7
Im Film American Sniper wird schon in kleinen Trailers und Ausschnitten klar ersichtlich, dass der Sniper Chris Kyle, 160 Feindabschüsse hatte. Überlebt hat er trotzdem nicht. Auf einem Schießstand back home, wurde er von einem paranoiden Irak-Veteranen, dem er mittels Waffen, aus einer existenziellen Krise helfen wollte, erschossen. Darauf wird im Film nicht mehr so genau eingegangen heißt es. Sehen sie. So wird Geschichte gemacht. A bisserl was weg lassen und woanders hinzufügen wie bei einem Gemälde. Kann aber durchaus sein das Chirs Kyle sein Vollbart, den im Film ja auch der Schauspieler Bradley Cooper trägt, der ihn verkörpert, von einem schwulen Modemacher übernommen wird und plötzlich tragen alle männlichen Modells und X, Vollbärte und eine Feministin schreibt dann über dieses frauenverachtenden Vorgehen, (zu recht) weil ja so ein Vollbart beim Lecken einer Muschis, zu Hautreizungen und weitere Irritation auf der Damenhaut und im Damenbewusstsein führt, woraufhin eine geschäftstüchtige Person eine ganze spezielle Creme erfindet und in einem öffentlichen Diskurs einigt man sich dann darauf das der Bart weg muss, aber Brusthaare sollen wieder sprießen. So funktioniert Kultur auch. Ein Film über einen vermeintlichen Kriegshelden ist natürlich old-school. Eine Nation und der nationale Mythos muss ja auch genährt werden. So ein Vorgehen jagt mir keine Angst ein. Nur wie soll man die nationale Größe entsprechend aufblasen, wenn die Kämpfer erzählen müssen, dass sie gar nicht geschossen haben? Offiziell zumindest. Das kann auch zu Hautirritation am Volkskörper führen. Eine Nation, die einen kleinen Krieg/kriegerischen Konflikt auch ohne schießen gewinnt, obwohl zwischen 5000-7000 Menschen ihre Bereitschaft zu leben, gegen ein unsicheres Ewigkeitsversprechen eintauschten, ist noch zu ganz anderen Dingen in der Lage. Darunter leidet ja auch die EU. Es fehlt am blutigen und heldenhaften Gründungsmythos. Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Und um die Deutschen einzubinden. Weil die Deutschen leiden unter einer nicht erklärlichen Erkrankung. Die müssen immer besser sein. Liegt wahrscheinlich am schlechten Wetter. An so etwas profanes wie Kohle wollen die Leute nicht glauben. Dafür wurden sie zu lange mit tollen Märchen gefüttert. Leben wollen sie in der EU schon, nur an die EU glauben, wollen sie nicht. Ein Bayern zahlt den Sachsen das Unterrichtsmaterial, auch in Sachen Demokratie, ohne groß zu murren, außer es sind gerade Landtagswahlen, aber bei einem Griechen hört der Spaß auf. Europa ist den Leuten zu wenig Aufregung. Kohle und Stahl nehmen die Leute nicht ernst. Aber dass sie ohne Reisepass in Europa herum reisen können, das wird vorausgesetzt. Um meine Theorie zu untermauern, warum man auf die Wahrnehmung anderer nicht zu viel Rücksicht nehmen sollte, wenn es um einen selbst geht, hier ein Beispiel aus der gelebten Wirklichkeit. Die wesentlich hübschere und jüngere Nachbarin rechts von mir steigt immer zu wenn ich im Aufzug stehe, der ziemlich klein ist und für ein unangemessenes Gefühl sorgt. Man kommt sich einfach zu nah. Die eigentliche Distanz die man zum Anderen hat stimmt dann nicht mehr. Und deswegen steht man betreten herum und fühlt sich unwohl. Und Passagier ist man obendrein wie in einem Flugzeug. Der Mensch ist einer Situation nur ungern ausgeliefert. Ein ungutes und beklemmendes Gefühl sich ausgeliefert zu fühlen. Ich kenn mich da aus. In Sachen sich ausgeliefert fühlen bin ich Profi. Das ist so wenn man zu den Abgehängten gehört. Beinahe 40 Jahre meines Lebens war ich irgendwelchen fremden Mächten und Kräften ausgeliefert, die an mir herum zerrten und mir erklären wollten wer ich zu sein und was ich zu tun hätte. Dass ich sterblich bin interessierte die nicht. Hab ich aber ganz klar zum Ausdruck gebracht. Sofort wurde ich zu einem Amtspsychologen weiterverwiesen. War a riesen Hetz. Sind wir dann im Zimmer vom Arbeitsamt-Psychologen herum gesessen und haben übers Leben philosophiert. Vor allem über seines. Der war total angefressen und angwidert. Ausgegangen ist die Angelegenheit so dass der Psychologe tot vom Stuhl fiel. Ehrlich. Der ist während meiner Heranführung an die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt gestorben. Herzinfarkt. Das hat mich dermaßen mitgenommen, weil ich mich für den Tod dieses an sich ziemlich netten Kerls verantwortlich fühlte, für seine 25 kg Bauchfett natürlich nicht, dass ich mich als Todesengel wähnte. Daraufhin wurde ich total wahnsinnig und fühlte mich von der SS verfolgt. Das waren Zeiten, als ich eine wirklich scharfe Hure wegschickte, bezahlt habe ich natürlich, weil ich sie für eine aktive KZ-Wächterin hielt. Passiert mir heute nicht mehr. Von der normalen Arbeitsamt-Aufseherin bekam ich wegen meiner Bedenken wegen meiner Sterblichkeit zur Antwort: „Das sind wir doch alle“. Und dann lachte sie. So als ob das eine ganz schlechte Ausrede wäre. Da könnte ja jeder kommen und seine Sterblichkeit einfordern wie einen Erbanteil oder ein Stück am Kuchen. Wundert mich eh dass sich nicht alle in letzter Instanz auf ihre Sterblichkeit berufen, wenn sie aufgefordert werden, dieses oder jenes tun zu müssen. Sollte man einmal zusammen rechnen wie oft einen so in einem Leben gedroht wird. Mir mindestens 1 Million mal. Gibt auch Leute denen muss man nie drohen. Nur die verstehe ich nicht. Heute im Supermarkt hörte ich wie der Abteilungsleiter-Getränke seinen Lehrling anblaffte weil der das Mineralwasser a bisserl schief oder unvollständig geschlichtet hatte. Allein schon beim Zuhören wurde mir ganz anders. Ich hätte dem Abteilungswasser die Getränke aber so etwas von um die Ohren gepfeffert. So ein Stapel Mineralwasser sind ja nicht die Cheops-Pyramiden. Muss auch eine fürchterliche Plackerei gewesen sein, Stein und Stein heran zu schleppen und aufeinander zu schlichten, damit ein anderer da drinnen tot sein kann. Die Cheops-Pyramiden könnte man eigentlich sprengen. Hat eh schon jeder gesehen. 1997 gab es im ägyptischen Luxor ja einen fürchterlich Terroranschlag. 62 Personen wurden damals umgebracht. Und trotzdem fahren die Leute wieder hin und sagen schon schön so eine antike Ausgrabungsstätte. Erschreckend ist das. Ich fahr da sicherlich nicht hin. Menschen sollten ein Leben lang einfach nur vor der Waschmaschine sitzen dürfen, wenn sie das beruhigt oder erfreut. Wir sind eh auf dem Weg ins Zeitalter hochintelligenter Maschinen. Irgendwann in 150 Jahren schneidet dir halt ein Roboter die Haare. Dann gibt`s keine Friseurinnen mehr. Ein unverzeihlicher Kulturverlust wenn man mich fragt. Friseurinnen, Huren, Apothekerinnen und Damen, also echte Ladys mit Klasse, erfüllen einfach unverzichtbare Aufgaben. Gang gewöhnliche Wohlstandfotzen könnten ruhig vollautomatisiert werden. Wie ich schon einige Male an anderer Stelle erwähnte. Um Wohlstandsfotzen mache ich einen weiten Boden. In Wahrheit machen ja bieder Wohlstandsfotzen um mich einen weiten Bogen. Aber weil ich ein selbstbestimmter Wahnsinniger sein will, tu ich so als ob ich um diese blöden WF einen noch weiteren Boden mache. Mit den Jahren habe ich mich ja in eine richtiggehende WF-Phobie hineingesteigert.
Seite 8
Ein ganzes Theaterstück habe ich mal über eine WF geschrieben weil die dermaßen verhaltensauffällig war. Man muss ja einmal ganz klar zwischen zum Wahnsinn neigenden und verhaltensauffälligen Personen unterscheiden. Es wird ja immer alles in einen Topf geworfen. Es gibt kaum etwas Traurigeres als eine schwer verhaltensauffällige WF, die so tut als ob ihr die ganze Welt gehören würde und dann entpuppt sich diese Himmelsstürmerin doch nur als bieder Befehlsempfängerin, die einer 55m2 Genossenschaftswohnung ihr trostloses und monotones Leben absitzt. Und den Genossenschaftsanteil haben obendrein die Eltern bezahlt. Da bin ich aber lieber gleich ein wahnsinninger Sandler, der nichts kann außer in einem Klappstuhl hocken. Ich sitze mein trostloses und monotones Leben schön in einer um 13 m2 geräumigeren Eigentumswohnung ab, die der Goadfather bar bezahlt hat. Ansoneten hätte ich nicht überlebt. Das hat doch irgendwie schon wieder klasse oder nicht!! Und dann weinte diese WF immer. Andauernd weinte die noch dazu aus den nichtigsten Gründen. Eine Weinerlichkeit die dann einfach so in Aggressivität umschlug, wie das Wetter im Hochgebirge. Für mich natürlich völlig unerwartet. Ich bin ja so ein Verhalten nicht gewöhnt und fühlte mich völlig überfordert. Wenn ich sie wüst bis primitiv beschimpft, ihr zynisch auf ihrer Seele herum gestakst, oder sie der Lächerlichkeit preisgeben hätte, dann könnte ich ihr Verhalten ja noch nachvollzeihen. Aber die weinte einfach so los oder wurde fuchsteufelswild. Natürlich nicht körperlich. Dann wär ich ja sofort aufgestanden und abgehauen. Hätte ich der eine gescheuert wäre ihr ja der Kopf von den Schultern gepurzelt. Frauen schlägt man(n) einfach nicht. Das ist Gesetz und aus. Mein Pech war ja das ich in Beziehungsstreitigkeiten äußerst nachsichtig und gutmütig bin, man könnte auch sagen etwas einfältig. Immerhin hatte ich ziemlich schmerzhaft gelernt die UM2 auszusitzen. Die war eine wahre Meisterin der Übertreibung. Das hat mich natürlich geprägt. Anstatt sofort aufzustehen und zu gehen versuchte ich das Beste aus dieser Situation zu machen. Diese WF war mir in der Darstellung von unterschiedlichen Gemütszuständen haushoch überlegen. So wie man einen Lichtschalter drückt warf die ihre Tränenmaschine an. Hatte ich mich gerade auf dieses wenig erbaulichen Gefühlszustand dieser WF eingestellt, wurde sie im Handumdrehen wieder fürchterlich zynisch. Die hatte alles drauf. Ich nichts bis wenig. Außer mein Scheitern im kleinstbürgerlichen Sinne mit einem gewissen Charme auszusitzen. Oder anders ausgedrückt. Diese WF wusste gekonnt die Tonleiter der Emotionen rauf und runter und dann wieder hinauf zu bespielen, während ich betreten daneben saß, und mir ernsthaft Sorgen um mich machte, weil ich ein ziemliches Schweins sein musste. Sonst würde die Gute doch nicht andauernd flennen und diese kleinen Tobsuchtanfälle kriegen. Andauernd natürlich nicht. Ich krieg solche kleinen Tobsuchtsanfälle auch dann und wann. Wenn Dortmund gegen Schalke, 76 Minuten lang, einen Sitzer (Großchance) nach der anderen verklopft. Aber doch nicht wenn man mal unterschiedlicher Meinung ist ob man jetzt sofort oder erst später abwaschen sollte. Da Frauen in Beziehungen, in Sachen körperlicher Gewalt und Brutalität, Männern bei Leibe nicht das Wasser reichen können, in der Regel zumindest, wird gerne ausgeblendet, dass Männer, Frauen auf emotionaler Ebene in der Regel nicht ebenbürtig und dadurch auch nicht gewachsen sind. Dieses emotionale Machtgefälle in Beziehungen zwischen Weibchen und Männchen wird von männlicher Gewalt gewissermaßen zugedeckt und dadurch auch nicht zur Sprache gebracht. Über dieses Thema gibt es keinen öffentlichen Diskurs. Männer scheinen auch ziemlich ungern darüber zu sprechen. Welcher Mann der etwas von sich hält, gibt den schon gerne zu das seine Alte auf emotionaler Ebene schlitten mit ihm fährt. Deswegen ist Shades of Grey auch so ein fürchterlicher Schmarrn. Sicherlich in Wien allein in meinem Haus ist jeder Mann Milliardär. Ich z.B. oder der fette Pole und sein schizophrener Sohnemann. Und an so einer absurden Person die Freiheit der Frau vorzuexerzieren ist schon sehr gewagt. Am Volker Kauder die weibliche Freiheit zu zelebrieren wäre gescheiter. Dazu komme ich noch. Männer bemerken ja sehr oft gar nicht das des so ist. Unlängst las ich ihn einem Blog, da schrieb eine Frau sinngemäß, fragen sie meinen Mann wie ich das in der Regel so handhabe. Solange Männer die Gewaltstatistik mit 90% Vorsprung anführen und Frauen strukturell benachteiligt werden und 25% weniger verdienen, warum ist eine andere Frage, wird das auch so bleiben. Schuld an diesem Ungleichgewicht der Gefühle hat natürlich auch das Patriachat. Wobei in der vorindustriellen Zeit wenn du nicht dem Adelsstand angehört hast, eh scheiß egal war, ob du Männchen oder Weibchen warst. Bei einer Lebenserwartung von gut 30 Jahren war die Zeit hier auf Erden eh eine einzige Qual. Natürlich besonders qualvoll für die Frau, wenn von 5 Kindern mindestens drei, das fünfte Lebensjahr nicht überlebten. Irgendwie mussten sich Frauen gegen diese strukturelle Benachteiligung/Unterdrückung zur Wehr setzen. Und das versuchten sie auf emotionaler Ebene. Sozusagen mit den Waffen der Frau. Andere Waffen hatten sie nicht. Und Männern war dieses Missverhältnis früher ziemlich gleichgültig. Das Patriachat sorgte schon dafür dass Männer doch irgendwie die Hosen an hatten. Casanova ist ja deswegen so ein toller Fisch, weil gegen den seinem Charme die Waffen der Frauen stumpf blieben. Schon die Mutter dieser WF ist total verkorkst. Natürlich sind meine Informationen fürchterlich unvollständig. Soweit ich das verstand hatte es die Mutter von dieser WF wirklich schwer. Die hatte sozusagen in etwas wohlhabendere Kreise eingeheiratet. Von der Magd zur Bauersfrau. Der Vater von der WF war in seiner Gefühlswelt schwer limitiert, unterbelichtet bis nicht vorhanden und die Schwiegermutter machte der Mutter dieser WF, mit den Waffen der Frau, das Leben zur Hölle. Frauen können das ziemlich gut. Andauernd gab diese Frau der Mutter von der WF zu verstehen, dass sie an sich nicht genug für ihren Sohn sei. Dazu wohnten alle auch noch unter einem Dach oder Haus an Haus. Die Schwiegermutter kam einfach unangemeldet ins Haus wann und wie es ihr beliebte. Und dieser Mutter sagte dann zur WF im Zorn, vor lauter Verzweiflung oder was weiß ich, „ich lebe ja nur noch wegen euch Kinder. Ohne euch Kinder wäre ich schon längst nicht mehr da“. Wundern solle man sich dann nicht das diese WF-Tochter ein ziemliches Wrack ist. Einerseits finanziell reich beschränkt, nein beschenkt und andererseits auf der Gefühlsebene schwer unterernährt und malträtiert. Das muss ja zwangsläufig zu schweren Neurosen führen. Da lob ich mir ja meine UM2. Die war in ihrer Gefühlslage eindeutig wenn auch ablehnend. Darauf konnte ich mich einstellen. Bei der wusste ich was Sache ist. Wenn diese WF ihre Emotions- Komödie zur Aufführung brachte, schaute ich drein wie Stan Laurel wenn der mal wieder am Leben scheiterte. Der Stan Laurel ist auch deswegen so komisch weil der immer gleich losheulte wie ein Mädchen. Ich fand das sau komisch. Nur als Handlungsoption einfach undurchführbar. Dafür hatte ich nicht das entsprechende Rüstzeug.
Seite 9
Blöd war dieser WF natürlich auch nicht. Die wusste ganz genau wie sie Männer ungefähr dorthin bringen konnte, wo sie diese XY haben wollte. Regt sich mal etwas in der Hose bist als Mann eh schon schwer im Hintertreffen. Manchmal zog diese WF alle Register ihrer Kunst, während ich geschockt daneben saß und mich paranoid an meiner Zigarette fest hielt. Wir waren wirklich ein selten tragisch-komisches Paar. Weil an sich bin ja ich der Durchgeknallte, der die U-Bahn an schlechten Tagen fluchtartig verließ und sich am Abend mit Tabletten zu dröhnte, und dann herum wankte wie ein Zombie. Mein ziemlich fragiler Zustand ging in ihrem krankhaften Verlangen nach Aufmerksamkeit völlig unter. Wie eine Tablette im Wasser löste ich mich in ihr auf. Lag natürlich auch an meiner Unfähigkeit und Unmöglichkeit mich besser oder gekonnter in Szene zu setzen. In Sachen Gefühlsakrobatik gehöre ich eher zu den Mindertalentierten. Das war der Preis den man früher für analoge Coolnees zu entrichten hatte. Ehricherweise sollte ich anführen das der Preis bei meiner „ungehörten Kindheit“ nicht besonders hoch war. Eine Beziehung ist auch immer Übertreibungskunst, in der die handelnden Akteure einander andauernd Aufmerksamkeitsfallen stellen. Ich bin kein besonders guter Fallensteller und ein geübter schon gar nicht. Gegen WF denen Mami und Papi jeden Wunsch von den Augen ablesen komme ich nicht an. Früh übt sich wer ein begnadeter narzisstischer Übertreibungskünstler werden möchte. Meine einzige familiäre Bezugsperson der Goadfather steigt schon nach dem zweiten Mail aus. Ein drittes Mail beantwortet er nicht. Eine andere Bezugsperson hatte ich nie. Das prägt einen nachhaltig und unwiderruflich. Wie digitale Coolnees funktioniert weiß ich nicht so genau. Hacker muss man mindestens sein oder versuchen das Taxigewerbe hinwegzufegen und die Hotels gleich mit. Sie wissen ja kreative Zerstörung. Und ein Meister der Überinszenierung sollte man sein, sexuell undeindeutig, und heterosexuell schon gar nicht. Die Zeit der Marlboro-Männer ist vorbei und das ich auch gut so. Mit gefühlsarmen Heroismus und dumpfer Kriegshetzerei lässt sich hier keine Wahlen mehr gewinnen. Wir Österreicher und die Bayern lieben es noch gerne rustikal und hemdsärmelig, aber das ist reine Folklore. Früher wurden Männer mit Blasmusik zur Schlachtbank geführt wie heutzutage Nutztiere aus der Massentierhaltung. Schauderhaft diese „Hurra wir marschieren jetzt geschlossen in den 1. Weltuntergang (Weltkrieg)“. Analoge Coolnees und TT-Männlichkeit funktioniert früher so, dass man seine körperlichen oder seelischen Verwundungen so gut wie überhaupt nicht zur Sprache brachte. Für mich ist das heute noch eine kaum zu bewältigende Herausforderung und Hürde. Sitze ich mit dem Hobbit-Anwalt oder dem H. zusammen reden wir nie über meine mentalen Defizite. Ruft mich der Hobbit-Anwalt und fragt mich wie es mir geht, antworte ich, zurzeit spinne ich ziemlich und der Boden unter mir scheint sich aufzulösen, ist es da bei dir im 19. Wiener Gemeindebezirk aus so, weil dann wäre ich beruhigt. Dann lachen wir und das war es auch schon mit meiner Empfindlichkeit und wir reden über seine Gefühle. Über diese Schwelle zu treten wie ein Imperium über die Augusteische ist mir nicht gegeben. Das ich mir innerlich fast in die Hosen scheiße, bleibt dann unerledigt an Grund meiner Psyche liegen. Besser weiß ich es oft nicht. Manchmal erwische ich mich sogar dabei das ich bei meiner Nerventante sitze und kaum über diese analoge Coolnesss hinaus komme. Dabei bezahle ich sie um jammern oder gefühlsecht sein zu können. An sich völlig absurd. Beim Schreiben finde ich ab und zu Zugang zu meinen Verwundungen. Doch so konzentriert kann ich gar nicht schreiben, dass mir diese Gefühle nicht wieder sofort entgleiten und ich in einer äußeren Form erstarre. Zuweilen ist diese Erstarrung dick wie Beton. Ernsthaft über meine Gefühle zu sprechen gehört nicht zu meinen großen Stärken. Schon gar nicht wenn eine WF ihre Beziehungshow abzieht. Zur Beziehung-WF konnte ich nicht sagen, bitte spul deine Übertreibungskunst, so großartig die auch sein mag, woanders ab, ich bin dem nicht gewachsen. In diesem Theater will ich nicht schon wieder erste Reihe fußfrei sitzen. Diese Unfähigkeit anders zu fühlen, erschöpft sich zumeist in Sprüchen. Mit einem Grinsen in der Fresse schrei ich dann: „Das Grauen, das nackte Grauen, nach dem Aufstehen, dem Einkaufen und dem Schlafen legen. Das nackte Grauen, Himmelsrichtung aktiv und auch sonst extrem wetterbeständig“. Ich kann nicht behaupten, dass diese äußere Form eine Maske ist die ich mir aufgesetzt habe um vor der Welt bestehen zu können. Das sind einfach nur die Spuren und Verwüstungen meines Lebens, meiner Sozialisation/prägung, des Umfelds in dem ich zu leben hatte. Das ist wenn man so sagen will meine Art zu sein, zu der man mich gezwungen hat. Meine Gefühlsoptionen sind in Beziehungen zu Frauen eindeutig beschränkt. Wesentlich beschränkter als die von WF im Allgemeinen und der Beziehung-WF im Besonderen. Die Beziehung-WF stützte sich und ihre Neurosen auf meine Bodenständigkeit. In Beziehung werde ich immer zu einem gemacht der anderen Halt gibt, weil ich ja unfähig bin meine Haltlosigkeit auszuleben. Das geht ganz automatisch. Ein entscheidender Grund warum ich allein lebe oder nicht mehr versuche diesen Zustand zu ändern. Ich bin zu kaputt um WF durch ihren Alltag zu tragen. Kulturellen Chimären und weiteren Luftspiegelungen bin ich ja eher nicht auf dem Leim gegangen. Dafür bin ich zu ungebildet. Ungebildeten Menschen wirft man ja oft ihre Einfältigkeit vor. Nur ist es genau diese Einfältigkeit die ungebildete Menschen gewissermaßen erdet. Meine Englischkenntnisse waren einfach zu bescheiden um in den Fängen der Pop-Industrie emotional hängen zu bleiben wie eine Fliege im Netz einer Spinne. In den Pop-Industrie Luftburgen fühlte ich mich nie großartig zu Hause. Schon gar nicht in den entscheidenden Jahren so bis zwanzig. Ich hörte einfach nur STS und die sangen im Dialekt. „Es kommt wieder a Sommer und der fangt di dann auf, I weiß, das klingt ziemlich flach, doch i schwör absolut drauf……….. Und später Jazz. Wenn ich jemanden auf den Leim gegangen bin dann schon eher DenkerInnen und SchriftstellerInnen. Nur von denen sind viele selbst ziemlich kaputt. Jim Morisson seine Gedichte, die eh recht ein Schmarrn sind, hab ich ja nur deswegen gelesen, weil die auf Englisch und Deutsch zu lesen waren, während die gebildeten Mädchen nicht genug vom „Jim schlieft angesoffen unter dem Regenbogen ein“, kriegen konnten. Sie wissen ja der Wein, der junge Wein stirbt an der Rebe. In die Welt des Intellekts vorzudringen, wenn man nur einen Pflichtschulabschluss hat, ist nichts für Feiglinge. Einen Pflichtschulabschluss hat man, den besitzt man nicht. Besitz wird anders abgehandelt.
Seite 10
Es gibt ja keinen kontinuierlichen Wissenaufbau. Von überall her muss man sich die Wissensfetzen zusammen schnorren wie ein Altmetallsammler Schrott, um diese Fetzen dann irgendwie miteinander zu verlinken. Das erfordert ziemlich viel Verstand oder sagen wir eine hohe Auffassungsbereitschaft. Nicht das sie mich jetzt falsch verstehen. Das ist keine Lobhudelei. Versuch einmal die FAZ oder NZZ usw. als völlig ungebildeter Mensch das erste Mal zu lesen. Da fühlt man sich wie erschlagen. Menschen ohne Bildung lassen sich ja sehr leicht einschüchtern. Lesen ungebildete Menschen Wörter oder Sätze die sie nicht verstehen, wird die Scham übermächtig und sie legen diese Welt fluchend wieder beiseite. Die Hauptbücherei in Wien wurde zu meinem intellektuellen Unterstand. Da saß ich dann, noch immer von der SS verfolgt, neben berufsmäßigen StudentenInnen. Manchmal fragte ich die StudentenInnen was sie denn so studierten und in welchem Semester. Erfuhr ich dann dass die sich in Volkswirtschaft, Politikwissenschaften, Geschichte und Soziologie versuchten, oder doch nur abmühten und noch nicht vor ihrer Abschlussarbeit saßen, las ich einfach der ihre Bücher nach. Ich hätte mir auch den ganzen Tag in der Glotze Sozialpornos reinziehen können, nur fühle ich mich bei den Sozialpornos der Gebildeten einfach besser unterhalten. Und man kommt auf ganz eigenartige Gedanken, die einen amüsieren und im nächsten Atemzug auch schon beängstigen, ohne dass man deswegen manisch zwischen den Sendern herum zappen muss. Heute dachte ich mir. In einer atheistischen Welt kann man im herkömmlichen Sinne nicht mehr sterben. Ein Atheist der seine Religion wirklich ernst nimmt wird gezwungen sich umzubringen. Der muss irgendwann die Hand gegen sich erheben. Das Sterben im überlieferten oder traditionellen Sinne ist nur etwas für religiöse Menschen. Und dann sitze ich da und denke mir mit einem Grinsen in der Fresse. Egal wie man es wendet oder dreht. Was einem bleibt ist das Grauen, das nackte Grauen, nach dem Aufstehen, dem Einkaufen und dem Schlafen gehen. Als Abwärtsspirale gedacht dafür aber im Aufwind gefühlt. Außer unbewegt in einem Klappstuhl sitzen und mir Gedanke zu machen, oder Spiele mit einem Ball nachahmen, kann ich ja nur noch einigermaßen unfallfrei lesen. Beim Schreiben tue ich mir schon ziemlich schwer. Schreiben ist schon wieder harte Arbeit. Ich wurde ja in der Schule ganz hinten an die Wand gestellt, nein gesetzt, weil ich dem Lehrpersonal ziemlich einhellig zur Überzeugung verhalf, das man sich um so einen ungezogenen und ungehörigen Menschen wie mich nicht mehr zu kümmern braucht. Ich dachte natürlich auch in diese Richtung. So ein vierzehnjähriger Lausbub ist schon auch selber schuld wenn er nichts Gescheites erlernt. Der wird schon noch sehen wohin er mit seinen Läusen kommt. Bis in den Irak bin ich mit meinen Läusen vorgestoßen. Und auf die Seychellen. Als Dank für mein unermüdliches Bemühen, die Welt a bisserl verstehen zu wollen, kann ich heute in der Sprache der Bildungsbürger Schmäh führen. Auf Deutsch scherzen. Zu einem ernsthaften Gespräch auf wissenschaftlichen Niveau bin ich natürlich nicht in der Lage. Aber Wissenschaftler haben auch die ungute Angewohnheit jeden zweiten Satz mit den Worten "Studien belegen, oder die Forschung zeigt" zu beginnen. Die EU, kann ich mich dann künstlich echauffieren, erwartet von den Griechen eine Primärüberschuss von sagen wir mindestens 3%, aber den Franzosen gestehen sie ein maastricht-relevantes Defizit von 4,1% zu. Und das schon seit Jahren, weil die Franzosen einfach nicht von ihrer 35 Stunden Woche lassen können. Hier wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen. Diese unförmige Ausbuchtung von Austerität geht eindeutig zu Lasten kleinerer und unterprivilegierter Nationen. Es hat ganz den Anschein als dürfen die Französen ihre geglückte Revolte von 1789, die Jakobinern, Vichy, Algerien und so vergessen wir mal, Europa noch heute in Rechnung stellen. Und den französichen Budget-Atheismus bringe ich dann in Verbindung mit 1789 und dann sage ich. Frankreich wird Europa noch in den supranationalen Selbstmord treiben oder in die Arme der Russen. Außer die Götter der EZB stehen uns weiter bei. Hahaha. Ist doch a Hetz oder nicht. Nur in dieser Hinsicht hätten die Griechen auch einiges zu bieten. Diese Franzosen. In spätestens 10 Jahren regiert in der Grande Nation sowieso der Front Nationale. Und dann muss die EU, angeführt von den Deutschen und Österreich, die FranzmännerInnen wegen nationalsozialistischer Widerbetätigung aus der EU ausschließen oder ihnen wenigstens das Stimmrecht entziehen, bis wieder die Sozialisten an der Macht sind und einen Spitzensteuersatz von 101% einführen. Schon lustig oder nicht. Ein anderer Joke. Venezuela ist so pleite, oder der sozialistische Utopie von Friede, Freude, Eierkuchen so Nahe gekommen, das sie jetzt verzweifelt versuchen ihr Öl mit einem kleinen Aufschlag an Saudi Arabien zu verkaufen. Den Witz verstehen ungebildete und uninformierte Menschen in der Regel nicht. Oder anders gesagt. Menschlicher Intellekt der nicht auf etwas gerichtet wird, richtet sich irgendwann gegen einen selbst. Intellekt der nichts weiß und auch nicht entsprechend beschäftigt wird, wenn`s geht artgerecht und den Anlagen entsprechend, ist wie ein vergifteter Apfel in dem man andauernd beißt, weil man sich immer ungenügend und ausgeschlossen fühlt. Dieser vergiftete Intellekt, auch bekannt als die Wut der Zukurzgekommenen, richtet sich irgendwann gegen die Gesellschaft. Und dann wird es mitunter mörderisch. Vor allem wenn diese Wut männlich ist. Meine Wut natürlich nicht. Wütende Frauen töten in der Regel nicht. Außer die Liebe und dann werden sie fürchterlich zynisch und verbittert. Zurück zu meinem WF-Dilemma. Auf emotionaler Ebene habe ich mich trotz Geheimbildung nicht unbedingt weiterentwickelt. Das ist wesentlich schwieriger als Bücher zu verstehen. Der Beziehung-WF stand die Tür zu dieser intellektuellen-Welt, in der man dann auch noch entsprechend entlohnt wird mit Kohle und gesellschaftlicher Anerkennung, sperrangelweit offen. Mir nur die Türen zu österreichs Bibliotheken. Ist natürlich auch etwas. Trotzdem war die Beziehung-WF zu blöd und einfältig da einfach so hindurch zu schreiten wie eine Prinzessin. Dafür hat sie dann mich gebraucht, einen schizoiden, analogen, nicht konkurrenzfähigen Sandler mit schwerem Dachschaden. Sie war die mit Matura/Abitur und Englisch-Kenntnissen auf Dolmetscher-Niveau und trotzdem musste ich sie aus ihrer emotionalen Notlage befreien. Sich panisch an einem Ertrinkenden festhalten ist auch nicht unbedingt die feine englische Art wenn man mich fragt. Von einem schwer verhaltensgestörten Typen, hatte sie sich ihre akademische Laufbahn zerstören lassen. Von einem Vollidioten, der ihr andauernd nur auf die Schuhsohlen wixte. Der Typ, wahrlich kein ehrenhafter TT, hat die WF dermaßen ruiniert, das ein totales Wrack wie ich kommen musste um sie als Mensch wieder einigermaßen aufzurichten. Logisch das ich mit dieser Aufgabe heillos überfordert war. Man sollte sich nicht genötigt fühlen, Menschen wieder aufzurichten, wenn die SS hinter einem her ist und der Boden unter den Füßen wankt. Manchmal habe ich so ein Gefühl als ob der Fußboden nachgibt. Und dann knie ich mich hin und drück mit den Händen am Boden herum weil ich ernsthaft glaub, das da ein Loch ist, durch das ich hindurchfalle. Vielleicht auch noch in die Bude vom schizoiden Sohn vom fetten Polen. Trotzdem habe ich den TT-Helden mit den breiten Schultern gemimmt, weil ich es nicht besser wusste und weil mir diese WF aufrichtig leid tat. Der wurde wiklich übel mitgespielt. Ich scheine ja das seltene Talent zu besitzen nie jemanden wirklich leid zu tun. Sogar im Haus kommen die Mieter zu mir und bitten mich dieses oder jenes in ihrem Sinne zu regeln. Die halten mich für eine natürlich Autorität nur weil ich nicht gelernt habe meine Verstörung entsprechend auszuleben und ein Gesicht habe wie ein Triebtäter. (hahahah, nee männlich halt) Der schizoide Sohn vom fetten Polen hingegen der ist fein raus. Hört man den im zweiten Stock durch seine kaputten Nasenpolypen stöhnen, weiß man als vernunftbegabter Mensch sofort, der wird einem nur bedingt weiter helfen. Da gehen wir doch lieber zum Schizo aus dem 3. Stock. Der wirkt so radikal vernünftig und einfach gestrickt in seinem Begehren, wie ein Junge vom Berg, dem die Mama nicht einen Wunsch von den Augen ablas. Der ist unbegrenzt belastbar. Der hat gar kein Innenleben. Wie auch als leibliche Sohn vom Goadfather. Die beiden scheinen nur aus äußeren Bewegungen und Verrenkungen zu bestehen, deren Radien immer kleiner werden.
Venezuela ist am Ende. Nicht Venezuela als Land. Nur der Traum von einem gerechten und sozialen Venezuela. In meiner österr. Qulitätszeitung veröffentlichten die roten Fürsten (der Finsternis) Venezuelas heute eine Erinnerung an Hugo Chavez und sein lebendes Vermächtnis an die Völker. Kein Scherz. Im Kleingedruckten steht: Ministerio del Podar Popular pera Releciones Exteriores. Für so etwas scheinen die Herrschaften um den Präsidenten Nicolás Maduro Kohle zu haben. Nur für Klopapier und Milchpulver eher weniger. Noch ein 3/4 Jahr ein Ölpreis weit unter 100 Dollar und Venezuela geht in Flammen auf. Nicht das Land. Nur der sozialistische Traum. Und ein paar tausend Seelen. An was soll man denn bitte noch glauben? Alles scheitert früher oder später. Der Kapitalismus halt ein wenig später, wenn der Sand der Sahara bis in den 20. Wiener Gemeindebezirk vorgedrungen ist und die Permafrostböden hinter dem Sperwall rülpsen wie Kühe. Gut bald ist Ostern. Schau ich halt für einen Sprung wieder bei den Christen vorbei.
Da ich mir mein Leben weder frei wählen noch aussuchen konnte, bin ich in der Wahl meiner Überzeugungen auch entsprechend unfrei.
Die Abkürzung WF steht natürlich für Wohlstandsfotzen sowie TT für Testosterontrottel.
Seite 1
Trotz Internets, Verkaufsdrohnen und Filme, in denen ein einsamer Mann sein Betriebssystem heiraten will, so abgefuckt bin ich noch nicht, ich will mein Betriebssystem nur ficken, gibt es ja noch ziemlich traditionelle Anbahnungsformen von Geschäften,
die darauf hinaus laufen, das ein Mensch mit einer ganz korrekten Verkaufsabsicht von Wohnungstür zu Wohnungstür geht/schleicht um sein Produkt anzupreisen wie den jüngsten Tag. Nennt man seit Ewigkeiten „Klinkenputzer oder Zeugen Jehovas“. Und fast jeder Mensch hat einmal im Leben eine Phase in der er denkt, mit den Zeugen Jehovas diskutieren zu müssen. Ich hab die auch einmal rein gelassen. Total eingeraucht und auch sonst ziemlich neben jeder Spur. War wirklich lustig. Ich redete über Dostojewski und die über einen anderen Gott. Ultraharter Job das Klinken putzen wenn man mich fragt, wie Scharfschütze, einer Stripperin zu Hause beim Kochen zusehen, die einen Weltklasse-Arsch hat, aber privat die Nase gestrichen voll hat von ewigen Aus und wieder Anziehen, oder Kindergärtner. Sagst zu einem niedlichen Kindelein, blöder Fratz saublöder, stehst nächsten Tag schon unter akutem Pädophilie-Verdacht. Seit die Gesellschaft in Sachen Pädophilie entsprechend sensibilisiert wurde, weniger durch das eigene Umfeld, eher durch Geschichten die sich vor 10/20/30 Jahren zugetragen haben, nicht selten im Schoß der Kirche und linksalternativen Lebens und Lernmodellen und aktuell durch das dunkle/tiefe Internet, mache ich paranoid wie ich nun einmal bin, schon im Supermarkt um Kinder einen weiten, sehr weiten Bogen. Sehe ich so ein verhaltensauffälliges Kind aus den Augenwinkeln bei den Milchschnitten herum motzen, hau ich auch schon zu den Spirituosen ab. Schon schön ein bisserl beim Wermut oder dem Gin herum zu stehen und in Damals-Erinnerungen schwelgen. Was waren das für glorreiche Tage als ich zum Vorglühen einen Liter Wermut in mit versenkte um auf Betriebstemperatur zu kommen. Ganz unrecht hatte der Makrelen-Ulle mit seinem gutgemeinten Ratüberschlag plus doppelter Achsel, ja nicht, das ich die Welt ganz nach meinem Wollen zu gestalten, eher auf mich und meine Sprache beschränken sollte. Als staatlich-geeichter Schizo, mit glasklaren Befunden, welche von Natur aus immer ein wenig trübe sind, (und nein ich habe keine Vorstrafen, auch keine verjährten), darf ich mir in Sachen öffentlichem „Auszucken“ (ausflippen) natürlich nichts bis sehr wenig zu schulden kommen lassen. Ein Richter, der gerade mit Blähungen kämpft oder einem eingewachsenen Zehennagel und der sich auch sonst ziemlich überarbeitet fühlt und unterbezahlt, und schon seit Jahren leicht angwidert ist von der menschlichen Natur, die unter der Zivilisation durchschimmert und schon steckt mich das Volk in die Geschlossene. Und so schnell komm ich von dort auch nicht mehr weg. Dort sitzt ich dann neben einem Kerl, der 14 Jahre neben seiner toten Mutter lebte bevor er ihre Knochen in einer Suppe weiter verarbeitete, die angblich gut gegen Hautreizungen wirkt. Und weil mir der Typ dermaßen auf den Arsch geht, hau ich ihm natürlich ein paar rein und das stecke ich noch tiefer in der Scheiße. In so einem Fall würde sich meine Narrenfreiheit ja gegen mich wenden. Klingt das jetzt so als ob ich auf Kinds scharf bin? Nee, ich stehe prinzipiell nur aufs Milfs. Viel Arsch, viel Titten, oder einfach gesagt viel Frau. Ich hatte ja keine richtige Mami müssen sie wissen. Durchaus ein Makel. Wer hätte nicht gerne eine besorgte Mami oder einen geduldigen Papi, die man in seinen dunkelsten Stunden anwählen kann. Der Goadfather, hat ja wahrlich auch seine Vorzüge, aber so zum herum flennen ist der gänzlich ungeeignet. Was aber auch sein Gutes hat. Der Schmerzgrenze nimmt ab. Bei Schizophrenie äußerst hilfreich. Heute beim Einkaufen ging ein Mann hinter mir. Hässlicher Kerl und ganz grau vom Leben. Ich sah wie der Amok lief und die Leute nacheiander umlegte und ich im Zickzack weg und schrie die ganzen Leute an, haut ab, rennt weg, verpisst euch, der killt euch alle. In Wirklichkeit tat sich natürlich gar nichts bis wenig. Aber mein Stresspegel stieg mal wieder merklich an. Könnte man sicherlich nachweisen. Ich denke schizoid sein ganz ohne Angst geht kaum. Also tat sich da doch etwas. Action-Kino für die ganz Armen. Da muss man einfach durch. Fühlt sich mitunter wie ein Gewaltakt gegen sich selbst an diese Dämonen im Zaum zu halten. Denn wenn du losbrüllst kassieren sie dich auch. (früher oder später) Öffentliche Gewaltausbrüche kann ich mir nicht erlauben. Gott sei Dank ging dieser bittere Kelch, seine Konflikte mit Gewalt lösen zu müssen, unberührt an mir vorüber. Dabei vorgestern war ich knapp dran so einen Hofer/Aldi Bezirks oder Überregional-Leiter eine zu scheuern. Die Jungs haben ja ein Auftreten als gehörten sie zu einer Eliteeinheit. Die sind sozusagen die Navy Seals der Lebensmittelbranche. Der Größere von beiden sah es aus wie ein strammer SSler aus dem rückwärtigen Heeresraum, der dort und um Leningrad nach dem Rechten sah. Natürlich ein ostmärkischer SSler. Österreicher waren in der SS ja überrepräsentiert. Warum sagt man eigentlich nie der/die sieht nach dem Linken? Weil das Wort „linklisch“ nichts Gutes verrät. Wundert mich das gegen diese offensichtliche Benachteiligung des Linken, in Zeiten politischer Korrektheit usf. noch niemand eine Kampagne infiziert hat. Mein Eindruck. Diese etwas besser gekleideten Bezirks-Heinos machen den Filialleiter, in diesem Fall eine Filialleiterin, prinzipiell immer zur Sau. Irgendetwas habe die immer zum Aussetzen. Mal hängt ein Gemüseblättchen schief oder die Baguettes sind nicht bis oben hin aufgefüllt und dort gehört auch noch etwas zurecht gezupft. Sicher wir gehen ja alle zum Hofer/Aldi allein wegen der Optik. Ist wahrscheinlich Firmenstrategie. Das Personal soll sich ja nie zu sicher fühlen. Im Kapitalismus gibt es ja kaum Personal das nicht sofort ersetzt werden könnte. Erschreckend ist das. Ich weiß ja nicht wie hoch die Quote der Systemträger ist. Vielleicht 5-10%? Googel braucht ja eigentlich auch niemand. Verschwinden die von heute auf morgen ist auch schon ein Konkurrenzprodukt da. Schwieriger sind so Epochenwenden wie z.B. die sogenannte Energiewende. Sie wissen ja. Gaskraftwerke rentieren sich derzeit nicht, dafür aber dreckige Kohle. Also muss man saubere Zertifikate zukaufen am gescheitesten aus CO2 armen Ländern mit Atomkraft. Der Rest von uns ist im Ürbigen die große entbehrliche Masse. Sie natürlich nicht. Ich schon.
Seite 2
Ich gehe ja ungern zum Hofer weil die an der Kassa so verdammt neurotisch drauf sind. Langsam kennen die nicht. Die sind total wahnsinnig. Fürchterlich ist das. Ich kauf doch nicht Birnen das Kg um 2,99 Euro weil die Kassiererinnen das mit der beschleunigten Gesellschaft noch nicht ganz so verinnerlich hat. Schön beim Hofer um 1,49 Euro. Hab ich schon erzählt das sich die Erfolgslosen auch dadurch von den Erfolgreichen abheben, das die Loser wesentlich langsamer gehen. Ich bin ja eher selten in Eile. Außer wenn ich einen wegstecke. Da kann es nicht schnell genug gehen. Ich kenne da nichts. Nicht einmal in meinem Leben habe ich eine Frau nach dem Vögeln gefragt ob sie einen Orgasmus hatte. Ehrlich nie. Und früher war ich ja ganz gut im Geschäft. Ist mir doch wurscht. Gibt ja Frauen die brauchen geschlagene 20 Minuten um zu kommen. Oder ganz bestimmte Stellungen, entsprechendes Ambiente und Sinneneindrücke und andauernd rufen sie, schneller, fester, langsamer, tiefer. Tiefer wie den tiefer. (hahaha) Schon lustig oder? Und wie aus dem Ei gepellt soll man auch immer sein. Ich bin eher der typische Halbzeitpausen-Rammler. Spätestens mit dem Anpfiff zur 2. Halbzeit hängen die Eier so schlaff wie die Fahne vom Linienrichter. Versuch einmal 20 Minuten anständig rein zu hämmern damit sich die Dame nicht langweilt und nicht zu kommen. Das ist dermaßen anstrengend, paradox, weil du ja kommen willst, da vergeht dir alles. Andauernd wirst gezwungen an irgendwelche anderen Dinge, sensuell, nein sexuell minderbelasteten Angelegenheiten oder Sachverhalte zu denken um ja nicht abzuspritzen. Schuhcreme, Genozide, Backofenreiniger, an die UM2 wie sie mich vor den angefaulten Metwurstbroten Habt-Acht-Stehen lässt und mich vor dem Welthunger salutieren ließ, jener türkische Offizier, der meinem türkischen Militär-Kumpel mit dem ich im Örtchen Strovilia zusammen Dienst schob, ein paar Ohrfeigen verpasste. Natürlich wegen gar nichts oder weil ich einen Tropfen daneben gepisst hatte. Schwer zu sagen ob der Tropfen türkisch oder österreichisch war. Für Frauen sollte es eine App geben, auf der ganz klar ersichtlich wird wie stark das Weibchen überhaupt Orgasmus-Versessen ist, wie lange das in der Regel so dauert, wenn man nicht ganz so schön wie der Hansi Hinterseer ist. Der Hansi sah ja mit dreißig aus wie ein kleiner Gott. Ehrlich. Das haben wir Männer von der Emanzipation. Frauen die ihren schlecht gevögelten Zustand weder akzeptieren noch hinnehmen. Mit meinen 46vierzig würde ich mich niemals an eine 25 jährige Studentin der Neurobiologie heran wagen. Ich stehe so schon auf verlorenen Posten. Da gibst dir jede erdenkliche Mühe die Gute bei Laune zu halten und die denkt während des Nahverkehrs sowieso an einen anderen um ihre Orgasmusfähigkeit nicht zu gefährden. Was ich ja durchaus verstehen und nachvollziehen kann. Wäre ich ihn ihrer Position würde ich ähnlich handeln. Kurz gesagt: Es muss auch ambitionslose Ficker geben. Weil der Bessere ist sowieso der Feind des Guten. Ich klaubte gerade in gebückter Haltung, Birnen in ein Obstsäckchen, da fummelte der Größere über meinem Kopf in einer Obst-Schachtel herum. Die stand irgendwie falsch oder war nicht entsprechend nachgefüllt oder nicht parallel ausgerichtet wie ein Ehrenbataillon. Was weiß ich. Staatsleute andauernd mit allen militärischen Ehren begrüßen müssen, das ist aber auch sehr anachronistisch und retro wenn man mich fragt. Ich musste mir wirklich fest auf die Lippen beißen. Blödes Arschloch dachte ich mir, kannst nicht warten bis ich fertig bin. Ich hatte ja fast seinen Schwanz im Kreuz und seinen Atem im Ohr. Ich weiß nicht was ich gemacht hätte wenn dem die Schachtel ausgekommen und mir auf die Birne gefallen wäre. Einen Ständer hätte ich ihm ja noch verziehen. Wobei ich zugeben muss. Mir beim Bücken zusehen ist nicht gerade ein erotischer Höchstgenuss. Ich hab ja kaum Arsch. Das war eine heimliche Machtdemonstration und sonst gar nichts. Würde die beiden wirklich gerne einmal unter anderen Bedingungen treffen. Zurück zu den Kindern bevor der Vertreter das Wort ergreift . In meiner Kindheit hatten Kinder für Eltern noch nicht diese hohe Priorität. Kinder waren halt einmal da. Die waren so eine Art Nebenprodukt der Geilheit und der Langeweile, die durchgefüttert und mitgeschleppt werden mussten. In den Sechzigern hatten lange Winterabende das noch so an sich. Da konnte man nicht so einfach in einem Blog am Leben der anderen nicht teilhaben. Kinder waren noch nicht so wichtig. Hubschrauber-Mütter gab es nur vereinzelt. Und diese Kinder, die aus Hubschraubern gefallen waren, hatten in der Gruppe gegen uns raubeinige Zeitgenossen nichts bis kaum etwas zu bestellen. Natürlich waren unsere Eltern auch besorgt, (bis auf meine) aber in der Regel ließen die sich das nicht anmerken. Kids wurden nicht für ganz voll genommen oder sie nervten. Das geht ja heute aus pädagogischen Vorlieben nicht mehr einem Kind am Tag 15mal zu sagen, geh weg du nervst. Ich z.B. war ein Kind für das die eigenen Eltern nie Partei ergriffen. Ausnahmslos nie. Gab`s irgendwann Stunk, entschuldigte sich meine UM2 schon im Vorhinein für mein abträgliches Verhalten. „Des ist halt ein Fratz“ hieß es dann immer. Und der Goadfather nickte oder hatte sowieso andere Sorgen. Der Goadfather mischte sich in meiner Erziehung genau einmal ein und das ging natürlich fürchterlich (für mich) nach hinten los. Musste ja so kommen. Irgendetwas hat sich da massiv geändert. Nur darüber müssen sich andere Menschen den Kopf zerbrechen, die mehr über diese Entwicklung wissen oder eigene Erfahrung machen, weil sie näher an Kindern dran sind. Ich hau ja immer nur ab. Ein Grund ist sicher dass ich ein Kind der Spätbabyboomer-Jahre bin. In den Jahren 1963-1969, bekamen österreichische Frauen noch 2,8-2,1 Kinder im Durschnitt. Fast so wie im Gazastreifen. Heute sind es zwischen 1,5 und 1,6 an Schreihälsen und hungriger Mäuler pro Frau. 2 Kinder und mehr haben in der Regel nur Frauen mit akutem Migrationshintergrund. Liegt am Bildungsstand der Frauen. Außer dieser einen Dame die neben dem Merkur wohnt. Die hat sieben oder acht Stück. Seit zehn Jahren habe ich die immer nur schwanger gesehen. Die wird aber ganz bewusst schwanger. Und natürlich die deutsche Verteidigungs-Ursula. Vor der habe ich einen Heiden-Respekt. Die kriegt sieben Kinder und dann ist sie auch noch Verteidigungsministerin. Die habe ich noch nie sagen gehört, kann ich nicht, weiß ich nicht, warum ich. Bei zu perfekt funktionierenden Menschen mit unglaublich hohen Ansprüchen werde ich immer ganz unruhig.
Seite 3
Der 1. österreichischen Nationalratspräsidentin Doris Bures hingegen kann ich völlig vorbehaltlos gegenübertreten. Die kommt ja aus der österreichischen Sozialdemokratie mit entsprechendem Stallgeruch. Ich hab dieses Wort nicht erfunden. Die ist ein Pferdchen aus dem Gestüt Werner F., den ich ja nur noch duze. Der sitzt ja auch nur so herum wie ich und starrt die Wände an. Nur fällt das nicht sofort auf weil er andauernd etwas gefragt wird. Ohne Stall und Geruch lässt sich die Karriere der Doris nicht erklären. Die „ich verstehe alles und kann alles-Ursel“ tut ja nur so als ob sie im Stall von der Angela eine eigene Koppel hat. Die ist ihr ganz eigenes Gestüt während die Doris ohne Werner-Karotte nicht denkbar wäre. Wie sagt man in der Politikbetriebssprache. Zur Kanzlerin-Kandidatur fehlt es der Doris eindeutig an Statur. War das jetzt frauenfeindlich? Sie wissen ja wie ich das meine. Ich kam gerade vom Einkaufen, da stand ein typischer Klinkenputzer der guten alten Schule, natürlich männlichen Zuschnitts, Frauen die an fremden Türen klopfen nennt man Huren, bei meinem russisch-ukrainischen Nachbarn vor der Matte und quasselte mit einem bunten Zettelwerk in der Hand, recht forsch gestikulierend auf meinen russisch-ukrainischen Nachbarn ein. Eine der lustigsten Loriot-Episoden handelt ja von Vertretern. Nennt sich Vertreterbesuch bei Hoppenstedts. Genial, sau komisch. Hab ich schon erzählt dass ich gerne lache. Zumeist erfinde ich lustigste Situationen gleich selbst mit, weil vieles was die heutigen berufsmäßigen Spaßmachern so zur Aufführung bringen nur bedingt komisch ist. Oft lande ich bei Spaßmachern die es nur noch in Filmmuseen gibt oder wenn sich ein Todestag jährt. Karl Valentin, Liesl Karlstadt, Stan und Olli, Loriot, Charlie Chaplin, Buster Keaton, Maxi Böhm, Karl Farkas und der Waldbrunn, Tati. In Sachen Humor ist nichts bessere nachgewachsen wenn man mich fragt. Sorry der Helge Schneider ist witzig und der Diddy Hallervorden. Nonstop Nonsens hat mir als Kind wirklich gefallen. Natürlich ist der Nirvarani auch ziemlich komisch. Und der Vater des österreichsichen Kabaretts Lucas Resetarits. Und aus Übersee noch nicht ganz tot der Woody Allen und sehr lebendig die Tina Fey. Die ist sehr, sehr witzig. Den bissigsten Ami-Humor gibt es in der Serie Veep. Nichts gegen die deutschen Spaßmacher, wirklich nicht, aber in Sachen Humor ist Deutschland irgendwie keine Institution sondern Entwicklungsland. Entweder zu kopflastig oder trivial. Unübertroffen ist für mich natürlich der Stan Laurel. Ich stell mich im Leben ja sehr ähnlich an. Nur fällt das nicht so auf weil mir niemand zusieht. Und das was der französische Komiker Dieudonné macht, andauernd gegen Juden hetzen und sich auf die Meinungsfreiheit stützen wie Öl das auf Wasser schwimmt, das hat doch nichts mit Humor zu tun. Karikaturen über Mohammed sind auch nur bedingt lustig. Über Gott gibt es ja kaum gelungene Karikaturen sondern eher über Päpste „Four Lions“ ist ein äußerst gelungener Film. Aber da geht es auch eher um das weltliche Personal. Versuch einmal das Abwesende humoristisch darzustellen. Humoristisches Potenzial finde ich hat die Pfandflaschensehnsucht von der Frau Sarah Netanjahu. Gut 80000 schreiben die Medien hat die Gute gesammelt. Vor allem kleine Flaschen weil die mehr einbringen. Diese Frau Netanjahu, sparsam wie die Schwaben oder geizig wie die Schotten. Kommt drauf an wie antsemitisch sie sind. Doch letztens gab es in der Serie Lilyhammer eine wirklich witzige Szene. Steven Van Zandt, das ist der Typ aus den Sopranos und Mitglied der E Street Band von Bruce Springsteen spielt da einen Mafiosi der in Norwegen gelandet ist.Zeugenschutzprogramm. Egal. In der Eröffnungsszene einer Folge, sitzt ein Mann mit Gipsfuß und/oder Krücken, im Bikerdress/Hells Angels auf so einem elektrischen Betagten-Wagerl/Gefährt und tuckert über eine verschneite Brücke. Sagen wir mit 3 km/h und dem seine Fahrt wurde mit dem Lied „born to run“ vom Bruce Springsteen untermalt. Schon lustig oder!!! Mein Nachbar ist ein hagerer Mittfünfziger, wie man sich einen echten Russen hinterm ideologischen Sperwall halt so vorstellt. Knorrig, wortkarg, introvertiert, andauernd besoffen und mit einer Kalaschnikow als Kehrbesen. Das war natürlich ein schlechter Witz. Soweit ich das beurteilen kann trinkt mein russisch-ukrainischer Nachbar nicht. (im Müllsack sehr ich nie Flaschen) Nur knorrig, wortkarg und introvertiert ist er schon a bisserl. Meiner Einschätzung nach, die natürlich immer mit Subjektivität durchtränkt ist, wie ein nasser Wettex mit Nässe, spricht mein Nachbar nicht so viel, weil er nicht besonders gut deutsch kann und weil das so seine Art ist. Der redet auch nicht viel wenn er zu Hause ist und russisch-ukrainisch spricht. Auf Wikipedia steht das Ukrainisch auch als Kleinrussisch bezeichnet wird. Nur ich kann ihnen nicht sagen ob mein Nachbar jetzt Russisch oder Ukrainisch spricht. Sprechen höre ich ihn selten. Ein wirklich schweigsamer, sehr schweigsamer Mensch. Ganz im Gegensatz zu mir. Mein Maul sagte man früher müsste man zweimal erschlagen wenn ich abtrete. Das Introvertierte meines Nachbarn könnte aber auch ein wenig an der kommunistischen Grundausbildung liegen die dieser Mann noch durchlebt hat. Geboren ist der Mann höchstwahrscheinlich in der späten Chruschtschow-Ära. Das waren noch andere Zeiten bilde ich mir mal ein. Mein Nachbar lässt die österreichische Welt ziemlich im Unklaren, was, wer oder wie er ist oder was er sich so denkt. Kann auch sein das er sich überhaupt nichts denkt. Nicht jedes stille Wasser ist tief. Gibt auch einen Haufen Deppen die nichts sagen weil sie so blöd sind. Wir gebürtige Westler sind da irgendwie anders. Aufdringlicher, furchtloser und selbstbesoffener, man könnte auch sagen freier.
Seite 4
Ich lese ja wirkliche viele Blogs, oder sagen wir es so ich versuch viele Blogs zu lesen. Einzig und allein weil ich Zeit habe. Oft stoße ich auf kurze Aufsätze oder Wutschriften, in denen klar zum Ausdruck gebracht wird, dass wir hier in keiner wirklichen Demokratie leben und das unglaublich viel im Argen liegt und immer die latente Gefahr besteht, das wir in den Totalitarismus oder wenigstens in eine Parteien-Oligarchie abgleiten. Manches liest sich ungefähr so. Spring schnell auf die Arche meines Blogs auf, ansonsten wirst du untergehen, denn ich bin der Einzige, ein Auserwählter, der in das Auge der Orkan zu blicken wagt. Nur ich habe das emotionale und intellektuelle Rüstzeug dazu. Ich weiß ja nicht was den Verfassern dieser Zeilen hier zugestoßen ist und woher dieser Personen ihre Informationen beziehen, wahrscheinlich aus ganz geheimen Quellen, ich bin ja eher ein biederer Leitungswassertrinker, aber so friedlich wie in den letzten 70 Jahren war es in Mitteleuropa eher selten. Noch nie hatten die Menschen hier so viel zu verlieren. Sogar arme Leute sind heute anders arm als im 18.Jahrundert. Deswegen sehe ich den Zustand unserer werten Gesellschaft nicht ganz so düster. Liegt wahrscheinlich daran das ich als UNO-Soldat wirklich einmal in einem echten Kriegsgebiert stationiert war, in dem das Militär herrschte, Gesetzlosigkeit oder/und ein Diktator. Glaubt mir das fühlt sich ganz anders an. Menschen denen monatelang die Bomben um die Ohren flogen haben ganz andere Sorgen. Es macht wirklich einen epochalen Unterschied ob man sein Handy spazieren trägt oder eine Granate. Wir trugen Granaten, meist aus irakischen Beständen herum wie die Leute hier ihre Laptops. Vielleicht bin ich deswegen auch ein wenig betriebsblind und katastrophengeschädigt. Aus gelernter Österreicher ist mit durchaus bewusst, welch schändlichen Einfluss Parteien in weiterer Folge Lobbyisten, Großkonzerne usw. auf eine Gesellschaft haben können, die nur noch den eigenen Machterhalt im politischen Programm haben, und die andauernd nur so tun als würde es diesen Parteien um das Wohlwollen der Menschen gehen, die aber in Wahrheit nicht davon lassen können, sich an der Rechtschaffenheit der Menschen fett und satt zu fressen und ein an sich erfolgreiches Land an der Rand der Unfinanzierbarkeit treiben. Trotzdem haben wir hier keine Verhältnisse wie in Venezuela, Ägypten oder Saudi-Arabien. Das Saudi-Arabien nicht besonders gut regiert wird fäll auch nicht so auf. Eine meiner seltsamsten, befremdlichsten und prägendsten Erfahrungen die ich im Umgang mit Menschen aus unserem Kulturkreis gemacht habe, ist die Tatsache das viele hier sehr besorgt um den Weltfrieden sind, zurecht kriegerische Konflikte kritisieren und die manchmal dubiose bis zwielichtige Rolle des Westens im Allgemeinen und des Heimatlandes im Speziellen klug analysieren und hinterfragen usw. Nur an konkreten und persönlichen Erfahrungen aus einem echten Kriegsgebiet wie damals im zweiten Golfkrieg (Kuwait-Irak), sind diese Leute überhaupt nicht interessiert. Nicht einmal aus Höflichkeit. Mit welcher Impertinenz die an erste-Hand Erfahrungen aus einem Kriegsgebiet nicht interessiert sind, hat mich doch immer wieder ziemlich verwundert. Ich muss schon sagen schockiert. Solche Erfahrungen gehen denen völlig am Arsch vorbei. Aber wenn der Wim Wenders einen Film über einen berühmten Fotokünstler in die Kinos bringt, der seine Fotos genau in diesem Kriegsgebiet und anderen Krisenregionen der Welt geschossen hat, wirklich dramatische und äußerst kunstvoll Bilder, dann sind diese Leute natürlich Feuer und Flamme. Diese Doku muss man unbedingt gesehen haben heißt es dann. Immerhin gab es für das Salz der Erde auch eine Oscarnominierung. Welche Rolle ich als namenloser Laiendarsteller, neben all den anderen namenlosen Darstellern in diesem gelungenen Stück Kunst für eine Rolle gespielt habe, interessiert die Leute nicht. Der Wim Wenders und der Sebastião Salgado sind ja beide Künstler und Meister der inszenierten Wirklichkeit. Es nervt mich eigentlich ziemlich, wenn so berühmte Menschen wie die Herren Wenders und Salgado für ihre durchaus gelungenen Inszenierungen von Wirklichkeiten abgefeiert und von der Kritik hoch gelobt werden, nur die Kulisse für ihre Inszenierung haben den Herren Salgado und Wenders, namenlose Soldaten hingestellt, die dann nicht einmal im Abspann des Films erwähnt werden. So als ob es uns nie gegeben hat. Sie können davon ausgehen das der Wim Wenders nicht die leistete Ahnung hat wer die Kulissenschieber von damals sind/waren. Wir haben Wochen zwischen brennenden Ölfeldern gelebt. Kam der Wind aus der falschen Richtung wurde es am helllichten Tag stockdunkel oder die Sonne ging nie auf. Und jeder Schritt den man tat war durch Befehle reglementiert. Ich denke nicht dass der Herr Salgado als er die Bilder von den kanadischen Feuerwehrleuten knipste einer konkreten Befehlsgewalt unterstand. Der konnte kommen und gehen wann er wolle, ein paar Auflagen wird es schon gegeben haben wegen der Minen, immerhin 1 Millionen, aber an seinen wirklich grandiosen Bilder können sich kulturaffine Menschen nicht satt genug sehen, während unsere kaum inszenierten Fotos niemand sehen wollte. Zu schlecht, zu durchschnittlich und am erzählerischen Stil mangelt es auch. Gestern in der Nacht sah ich den Wim schön im Anzug mit der Frau am Arm über den roten Teppich gehen und salbungsvolle Worte in die Kamera sprechen. Nicht das ich irgendetwas gegen den Wim Wenders habe. Ganz im Gegenteil. Meine Bilder aus dem Einsatz, die ich mir von meinen Kumpels, Kameraden zusammen geschnorrt hatte, hab ich irgendwann angewidert weggeschmissen, weil sie niemand sehen wollte. Und aufdrängen will man sich auch niemanden. Heute weiß ich kaum noch etwas. Jede konkrete Erinnerung an Damals wurde vom Gedächtnis verwischt. Ich weiß nicht mehr so genau wie es war. Alles was ich noch mit Sicherheit sagen kann ist das es war. Und in 15 Jahren wahrscheinlich nicht einmal mehr das. Und heute will ich eigentlich nichts mehr erzählen. Manchmal schreib ich in Kommentaren dass ich dort unten stationiert war, einfach nur um heraus zu finden ob sich die Menschen heute anders drauf sind. Nee sind dieselben Ignoranten wie damals. Die können/wollen zwischen außergewöhnlichen Erfahrungen und ganz gewöhnlichen Alltagserfahrungen die wegen Belanglosigkeit keine 5 Sekunden im Gedächtnis bleiben, nicht unterscheiden. Soweit geht ihr Interesse für dich nicht. Das Interesse am anderen nimmt ja proportional zum BIP-Wachstum ab und nicht zu. Damit will ich nicht zum Ausdruck bringen dass meine erste-Hand Erfahrungen aus einem Kriegsgebiet auf einem Podest stehen. Trotzdem finde es ziemlich dürftig, ja beleidigend, von Leuten aus dem Hotspot der Aufmerksamkeit gekehrt worden zu sein wie Müll oder Trash, die ganz geil von ihrer letzten Party erzählen mussten oder von ihrem letzten Abenteuerurlaub mit Frühbucherrabatt. Die Leute kennen da gar nichts. Rücksichtlos fahren sie dir mit ihrem nichtsagenden Alltagsscheiß übers Maul. Manchmal mitten im Satz. Fühlt sich wirklich trostlos an und beschämend. Warst ein Jahr in Afghanistan stationiert wie die deutschen Soldaten und es liegt dir etwas am Herzen das du gerne loswerden möchtest, zwingen sie dich mit ihrem Desinteresse zum Schweigen. Die Leute hören nicht zu. Die wissen eh schon alles aus den Medien und politisch waren sie sowieso immer gegen den Einsatz, weil Deutschlands Freiheit niemals am Hindukusch verteidigt werden kann. Kann durchaus sein das du mit deinen Erfahrungen in eine gähnende Leere stürzt oder sie dich zu einem Psychiater schicken und dann wirst auch noch pathologisiert, weil dir hier die Leute in ihrer unerträglichen und anmaßenden Selbstbesoffenheit nicht willens sind zuhören. Die sagen, nee nicht jetzt, laber wenn anderen voll, ich spiel gerade ein Spiel, in dem scharf geschossen wird. Aufmerksamkeit wird dir nur zu Teil wenn du schwer verletzt zurückkommst. Da muss dir schon ein ganzer Haxen fehlen oder beide Arme. Unversehrtheit zählt nicht. Kommst körperlich aus einem Kriegsgebiet unversehrt zurück gibt es auch nichts mehr zu erzählen. Der Otto-Normal-Verbraucher will von dir nicht aus seiner Lethargie und Gemütlichkeit gerissen werden. Nicht persönlich und von dir schon gar nicht. Der Durchschnitts-Heino schreibt lieber wütende und selbstbesoffene Pamphlete über irgendwelche Kriege, die weit, sehr weit weg sind. Die einzige Frage die die Leute in der Lage sind zu stellen: „Und hast auf jemanden geschossen oder bist beschossen worden?“ Kannst du diese Frage nicht entsprechend spannend beantworten, war es das auch schon für dich. Vor ein paar Wochen ist in der Pufferzone zwischen Israel und dem Libanon ist ein spanischer UNO-Soldat durch Grantenbeschuss umgekommen. Aus israelischen Bestand. War an sich ein Irrtum und auch nicht sehr spannend. Fast schon lächerlich durch eine demokratische Granate sein Leben zu lassen.
Seite 5
So eine Granate fällt dir halt auf den Schädel explodiert und das war`s dann. Im Wien spricht man ja gerne von einer "schönen Leich". Daran werden sich die Angehörigen dieses toten Soldaten eher nicht erfreut haben. Und der Hisbollah geht der Tod dieses Mannes auch am Arsch vorbei. Ich weiß nicht mehr woher ich diesen Satz/Weisheit habe und wie hoch der Wahrheitsgehalt ist lässt sich auch nicht so leicht bestimmen. Ist ja kein Schnaps. Ich fand dieses Merksätzchen immer passend zu meinem Leben. Die innere Befindlichkeit spiegelt sich manchmal in äußeren Zufälligkeiten wieder. Für mich waren die UNO-Einsätze immer auch ein Zufluchtsort vor den Anforderungen der Welt hier, denen ich mich nicht gewachsen fühlte. Beim Militär weit ab von kleinstbürgerlichen Eifersüchteleien, Pflichten und Aufgaben blühte ich auf. Schon für die Zugkarte, von der Voruntersuchung in Wien, heim in meine kärntner Heimat, hatte ich keine Kohle. Jungs die mit mir bei der Untersuchung waren zahlten mir das Ticket. Ich erzählte ja auch freimütig wie abgebrannt ich war. Blieb sogar noch einiges über. Wurde natürlich sofort in Anleihen mit einer Aussicht auf 40% Rendite angelegt. Beim Militär, ich spreche nur von Auslandseinsätzen und nicht vom normalen Kasernenbetrieb, wurden Grenzen anders gezogen. Dort herrschte geordnete Anarchie. In der kaputten Welt des 2. Golfkriegs fiel nicht auf wie kaputt und desillusioniert ich im Grunde war. Mit 23 total erledigt. Doch am Abend vor dem Abflug nach Kuwait gab`s Ausgang bis 24 Uhr. Ich kam am nächsten Morgen gegen Fünf. Total dicht. Kumpels halfen mir in die Uniform, dann rauf auf den scheiß LKw. Der härstste und längste Tag meines Lebens. Erledigt in dem Sinne dass ich keine Idee/Vorstellung hatte wie ich in dieser Welt bestehen könnte. Bilden, weiterbilden wollte ich mich auch nicht. Alles was ich in Umrissen erkennen konnte war eine Ahnung und Angst, dass ich irgendwann endgültig auf der Straße landen und dagegen irgendwann auch nicht mehr anleben werden können. Nur bis dahin wollte ich jeden guten Moment auskosten und abfeiern. Ich bin ja nicht blöd. Mir war völlig bewusst dass ich nur noch in einem Kriegsgebiet, also in der totalen Zerstörung und Verwüstung, einigermaßen Kohle verdienen und bestehen konnte. Für den Rest an Aufgaben war ich zu blöd, zu ungebildet, zu verrückt, zu was weiß ich. Damit will ich nicht sagen das Kriegsgebiete ein Ort sind wo man seine Lebenslügen aufpolieren konnte. Nur kommt einem niemand andauernd blöd oder versucht einen aufs Glatteis zu führen. Für zivilisatorische Ermüdungserscheinungen waren so Auslandseinsätze einfach der falsche Ort. Eitelkeiten werden auch weniger wenn alle die selben Sachen tragen und auf Pritschen liegen die voll Sand sind. Ernsthaften Fragen nach deiner Zukunftsplänen oder der Karriere wurden auch nicht gestellt. Und wenn dann sagte man halt irgendeinen Scheiß. Doch der Mille, ein alter Einsatzkumpel, unsere Freundschaft hielt auch nach den Einsätzen noch gut 15 Jahre, fragte mich einmal was möglicherweise sein wird. Und ich antworte ihm sinngemäß, dass er auf mich nicht hoffen sollte. Und so kam es dann auch. Aber das ist einen andere Geschichte. Menschen können sich hier ziemlich frei äußern. Es fühlt sich ja kaum wer gehemmt oder von der Staatsmacht nachhaltig eingeschüchtert. Auf seinem Blog kann man die Klappe ja unglaublich weit aufreißen und andauernd so tun als ob. Und das völlig ungehindert und ungefährdet. Ich mach das ja auch. Meine russisch-ukrainischen Nachbarn hingegen machen auf mich einen ziemlich verschüchterten Eindruck, so als ob sie genau darauf achten müssen was sie sagen und zu wem sie etwas sagen. Ist wie ein Reflex bei denen. Vielleicht haben sie auch irgendwelche Probleme mit ihren Papieren. Ich weiß es nicht. Für 1 ½ Jahre waren die mal weg, in einem anderen Bezirk und sind von dort wieder reumütig zu mir zurück gekehrt. Oder anders gesagt. Die fühlen sich ganz anders an. Ich weiß das des jetzt ziemlich schräg und verwegen klingt. Aber ich lebe sehr von meiner wie sagt man nonverbalen Wahrnehmung. Die ist ziemlich gut wenn nicht sogar hervorragend. Ich bin ja als Kind unter Menschen aufgewachsen, die sich in einer Sprache unterhielten (Slowenisch) die ich nicht verstand und die mir auch nicht mehr beigebracht wurde. Also versuchte ich diese Menschen, die ich ja mochte, auf andere Weise zu verstehen. Davon scheint neuronal einiges hängen geblieben zu sein. Außerdem habe ich mich mein halben Leben mit Menschen herumgetrieben, die wie soll man sagen, einer geregelten Arbeit eher selten nachgingen. Und wenn dann waren das Berufs-Einbrecher. Häng einmal 10-12 Jahre in den Wiener Wettbüros herum. Da kannst du dir eine miserable Intuition einfach nicht leisten. Menschenkenntnis ist da Grundvoraussetzung. Natürlich nicht in allen Nuancen. Und zu tief wollte ich den krankhaften Zockern, die in diesen elendigen Spelunken Haus und Hof und die Zukunft ihrer Kinder verspielten, auch nicht in die Seelen blicken. Ich musste nur eines wissen. Gefährlich oder ungefährlich. Huren z.B. müssen das auch können. Klappte ganz gut bei mir. Bin nie großartig auf die Fresse gefallen. Außer natürlich in der Kindheit. Einmal bin ich abgezockte worden. Hab mit einem illegalen Buchmacher gezockt. Ich war der Tippgeber. Nichts Illegales. Ehrliche Wetten. Gewinne teilten wir 50/50. Nur wusste ich nie genau wie viel dieser alte Sack, der mir andauernd seine Kinderfrauen-Huren andrehen wollte, jetzt genau gesetzt hatte. Erfuhr ich dann über Ecken von den Einschreibern in den Wettbüros. Der alte Sack wollte immer halbe Kinder ficken und ich immer halbe Omas. War immer eine ziemlich lustige Unterhaltung, weil wir uns auch nicht duzten. Dabei halte ich meinen russisch-ukrainischen Nachbarn für ziemlich klug, gewitzt und ironisch. Wenn wir uns über den Weg laufen, entwirft er mit den wenigen Worten die er auf Deutsch drauf hat, immer so kleine Miniaturen, die recht amüsant sind. Ich nenne das immer den Humor der Ohnmächtigen. Meiner funktioniert auch so ähnlich. Oder anders gesagt. Eine Neigung zum Schwermut muss man sich leisten können. Ich war immer bemüht den neuronalen Schaden, der ja beträchtlich ist, so klein wie möglich zu halten, weil ich ganz genau wusste dass mich niemand auffangen würde. In der Wohnung höre ich ihn andauernd feilen, sägen, hämmern und leimen. Natürlich höre ich ihn nicht leimen. Das war a Witz. Ich tippe auf Kunsttischlerei oder so. Immer wieder liegt ein Bündel Holz vor seiner Wohnungstür. Wurscht. In seiner Art zu sprechen und sich zu bewegen und in seinen Gesten hat er a bisserl was von einem Rastafari. Ein sehr angenehmer Mensch. Und der wird auch nie laut. Ganz im Gegensatz zu mir. Die goldene Regel lautet. Funktioniert etwas gut, frag nicht nach dem tieferen Grund. Die absurdeste Frage, die man seinen Lebenspartner stellen kann lautet: „Warum liebst du mich?“. Verbittert wirkt er überhaupt nicht. Seine Frau ist da a bisserl verkrampfter.
Seite 6
Die Gute hat einfach zu viel Phantasie oder vielleicht ist ihr einmal schlimmes widerfahren. Ich weiß es nicht. Und sich über Dinge, Zustände oder Verhaltensmuster, Vermutungen anzustellen, obschon man nicht die leiseste Ahnung hat, warum sich wer wie verhält, macht ja auch nicht viel Sinn, weil man trotz intensiven Nachdenkens, immer nur noch weniger wissen kann. Das dafür mit ziemlicher Gewissheit. Blog hat sie auch keinen, der einem einige Anhaltspunkte liefert. Liegt man rein zufällig doch einmal richtig, weiß man es natürlich nicht. Wie bei vielen Dingen. Deswegen mache ich mir jetzt ein paar Gedanken, damit ich was zum Niederschreiben habe. Ich könnte auch über Griechenland schreiben und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist das die Griechen vom Eurozwang erlöst werden, aber das machen eh schon die Priester von Delphi, die mit solch Spekulation ihr Geld verdienen. Ich sag mal ohne groß nachzudenken liegt die Wahrscheinlichkeit bei 27%. Ist ja auch ein verdammt harter Job die Zukunft richtig deuten zu müssen oder Grieche zu sein. Gibt Griechen die können derzeit nicht einmal ihre Stromrechnungen bezahlen und trotzdem sagt ein anderer selber schuld. Was ist denn das für eine Logik. Geht`s ums Scheitern verlieren die Leute in der Regel jedes Selbstvertrauen und Contenance und werden ausfällig. Die Leute sind dermaßen aufs funktionieren und bestehen müssen gedrillt, das sie für das Scheitern überhaupt kein Gefühl mehr haben. Denen fehlt dafür jedes Gefühl. Ich könnte auch darüber schreiben dass ich gerne Wäsche wasche. Ich als Person natürlich nicht. Das macht die Maschine. Neben der Pille eine der wirkungsmächtigsten Erfindung im Kampf der Frauen um mehr Freiheit und Gleichberechtigung. Das Wäsche waschen muss vor der Erfindung der vollmechanischen Waschmaschine eine fürchterliche Plackerei gewesen sein. Staubsaugen hingegen macht kaum Spaß. Beim Staubsaugen überkommt mich immer so ein ungutes Weltverlorenheitsgefühl. Ich sehe mich dann als Brösel am Boden kauern und dann kommt das Universum mit seinen Gesetzmäßigkeiten und 2400 Watt wie ein Staubsauger und weg bin ich. Gestern wurde mir auf einmal schlagartig bewusst, dass man bei 7,2 Milliarden Menschen auf diesem Planeten, nur noch radikal und ausschließlich über sich selbst schreiben sollte. Nicht dass man mich jetzt falsch versteht. Es gibt einfach viel zu viele Menschen und Handlungsoptionen. In Hongkong, stand heute in meiner Qualitätszeitung, leben mehr als sieben Millionen Einwohner auf 1104 km2. Hongkong gehört zu den dichtest besiedelten Gebieten der Erde. Auf einem Foto ist eine Frau zu sehen die mit ihrem Kind auf 6m2 lebt. Dafür bezahlt sie fast 500 Dollar monatlich. Stand so in meiner Qualitätszeitung. Diese arme Person. 6m2. Gefängniszellen sind bei uns in der Regel größer. Und trotzdem kommt irgendwann der Staubsauger des Universums und weg ist sie. Ihr Kind natürlich auch das gerade durch die Häuserschluchten Hongkongs rennt und fürchterlich gut in der Schule sein muss um irgendwann an einem geräumigeren Ort auf den universalen Staubsauger zu warten. 7,2 Milliarden Schicksale. Das ist zu viel. Dieses Gerenne und Geschiebe überfordert mich. Deswegen kann man nur noch über sich schreiben oder das Joghurt im Kühlschrank. Der Kühlschrank noch so eine grandiose Erfindung. Eine andere Möglichkeit hat man nicht mehr. Global leben aber lokal schreiben. Ansonsten überwältigt einen diese Welt. Schon bei uns gibt es immer mehr Lebensversuchsmodelle, die nebeneinander im kapitalistischen Hamsterrad herrennen, das wiederum durch kreative Zerstörung seine Zellen erneuert. Diese krative Zerstörung versteht man auch nicht. Praktisch einfach nicht zu machen. Man weiß nur dass es diese kreative Zerstörung gibt. Damit hat es sich schon. Irgendwann liest man dann das Facebook einen bekannten Autohersteller übernimmt, oder irgendein anderer, einstiger Big Player, eine gewisse Entwicklung verschlafen hat, wie Sony, Kodak oder Nokia und die werden dann zu langsam wie die letzten bei einem Radrennen und dann kommt der berüchtigte Besenwagen und weg sind sie. Ganze Planetensysteme verschwinden einfach so. Solche offensichtlich notwendigen oder nicht zu verhinderen Entwicklungen können einem wirklich Angst einjagen. Da schreibe ich lieber über meine russisch-ukrainischen Nachbarn, die ich eigentlich nicht kenne und stelle unhaltbare Vermutungen über sie an. Sehe ich die vor Angst geweiteten Augen meiner Nachbarin weiß ich das alles im Lot ist. Oder über meine Waschmaschine wie die Wäsche wäscht kann ich auch schreiben. Das macht die eigentlich ganz gut. 1600 Umdrehungen bringt die und reinigen tut sie sich auch selbst. Das hat was Tröstliches. Da haste eine Unterhose mit deutlichen Spuren von Hoffnungslosigkeit, hinten wie vorne und ein paar Wix-Flecken wie Schreie oder Tränen und eine Stunde später ist alles wie ungeschehen. Nachdem dich das Universum verschluckt hat, malen sie deine Bude neu aus und ein anderer setzt sich hin und wartet ab, ob er für die kreative Zerstörung entsprechend gerüstet ist, während der Staubsauger läuft, der jetzt nur noch stromsparende 1400 Watt haben soll um den Planten zu schützen. Eine absurde Vorstellung das leblose Geräte diesen Planten schützen sollen. Saug ich halt länger. Mir schmeichelt das Verhalten meiner Nachbarin ja nur bedingt. Sieht die mich kommen, starrt sie mich immer aus angstgeweiteten Augen an. Was glaubt die Beste. Das ich über sie herfalle oder kleine Kinder zum Frühstück fresse, nur weil ich laut, sehr laut zu mir und mit mir spreche und dieses Geplapper für Außenstehende kaum Sinn ergibt, weil ich ja zu meist nur über das Ende eines Gedankens mittels FOXP2 Genen aus mir heraus presse, oder mein Psychogeplapper vor mich hin brabble, das ja einzig und allein zu meiner Beruhigung dient weil mein Kopf einen Wackelkontakt hat. Gnädigste. Sie können mit vertrauen. Ich verspüre keine Notwendigkeit sie sexuell bedrängen zu wollen. Und so wie sie mich ansehen, will ich mit ihnen nicht einmal mehr im Aufzug stehen. An sich ist mir auch wurscht wie sie über mich denken. Außer jetzt gerade weil ich mich gerade in ein Gefühl hineinsteigere um nicht zu einem Brösel zu werden. Sich großartig den Kopf darüber zu zerbrechen wie ich auf andere wirke ist meine Sache ehrlich gesagt nicht. Habe ich noch nie großartig getan. Nicht einmal bei Frauen die meine Pupillen weiten. Dafür bin ich eindeutig zu blöd und faul. Meine beiden Kumpels sagen ich wirke bedrohlich. Sagt meine Nerventante auch. Nur so schlimm kann`s nicht sein. Die hat immer ein Strahlen im Gesicht wenn sie mich sieht weil eine Stunde mal etwas ungezwungener wird. Und auch lustig. Das habe ich also von meiner Authentizität oder Unangepasstheit. So blöd und einfältig muss man einmal sein sich ernsthaft Gedanken darüber zu machen wie die anderen einen wahrnehmen. Die können ja immer irgendetwas sagen. Der eine sagt dies oder das und ein anderer wieder jenes oder dieses. Ein völlig sinnloses Unterfangen. Und den Leuten geht es in erster Linie nicht um Authentizität. Niemand von uns ist wirklich authentisch. Wir leben alle in einer kulturellen Matrix die sich ja andauernd verändert und uns entsprechend mit verändert. Wer jetzt der Weiterentwickler der kultur ist lässt sich schwer festmachen. Einer macht was und andere machen es dann nach oder hören irgendwann wieder damit auf. Sehr schwer zu verstehen und völlig unübersichtlich. Wer hätte vor 25 Jahren gedacht das Menschen beinahe jede frei Minute damit zu bringen, mit den Fingern über eine glatte Oberfläche zu wischen, oder das es Konflikte geben wird, in denen die eine Seite gewinnt obwohl sie nicht schießt. Nachweislich nicht schießt. Und trotzdem wird geschossen. Hat es in dieser Form so noch nicht gegeben. Früher wurde noch ganz stolz darauf hingeweisen, das seit 05 27 zurückgeschossen wird.
Seite 7
Im Film American Sniper wird schon in kleinen Trailers und Ausschnitten klar ersichtlich, dass der Sniper Chris Kyle, 160 Feindabschüsse hatte. Überlebt hat er trotzdem nicht. Auf einem Schießstand back home, wurde er von einem paranoiden Irak-Veteranen, dem er mittels Waffen, aus einer existenziellen Krise helfen wollte, erschossen. Darauf wird im Film nicht mehr so genau eingegangen heißt es. Sehen sie. So wird Geschichte gemacht. A bisserl was weg lassen und woanders hinzufügen wie bei einem Gemälde. Kann aber durchaus sein das Chirs Kyle sein Vollbart, den im Film ja auch der Schauspieler Bradley Cooper trägt, der ihn verkörpert, von einem schwulen Modemacher übernommen wird und plötzlich tragen alle männlichen Modells und X, Vollbärte und eine Feministin schreibt dann über dieses frauenverachtenden Vorgehen, (zu recht) weil ja so ein Vollbart beim Lecken einer Muschis, zu Hautreizungen und weitere Irritation auf der Damenhaut und im Damenbewusstsein führt, woraufhin eine geschäftstüchtige Person eine ganze spezielle Creme erfindet und in einem öffentlichen Diskurs einigt man sich dann darauf das der Bart weg muss, aber Brusthaare sollen wieder sprießen. So funktioniert Kultur auch. Ein Film über einen vermeintlichen Kriegshelden ist natürlich old-school. Eine Nation und der nationale Mythos muss ja auch genährt werden. So ein Vorgehen jagt mir keine Angst ein. Nur wie soll man die nationale Größe entsprechend aufblasen, wenn die Kämpfer erzählen müssen, dass sie gar nicht geschossen haben? Offiziell zumindest. Das kann auch zu Hautirritation am Volkskörper führen. Eine Nation, die einen kleinen Krieg/kriegerischen Konflikt auch ohne schießen gewinnt, obwohl zwischen 5000-7000 Menschen ihre Bereitschaft zu leben, gegen ein unsicheres Ewigkeitsversprechen eintauschten, ist noch zu ganz anderen Dingen in der Lage. Darunter leidet ja auch die EU. Es fehlt am blutigen und heldenhaften Gründungsmythos. Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Und um die Deutschen einzubinden. Weil die Deutschen leiden unter einer nicht erklärlichen Erkrankung. Die müssen immer besser sein. Liegt wahrscheinlich am schlechten Wetter. An so etwas profanes wie Kohle wollen die Leute nicht glauben. Dafür wurden sie zu lange mit tollen Märchen gefüttert. Leben wollen sie in der EU schon, nur an die EU glauben, wollen sie nicht. Ein Bayern zahlt den Sachsen das Unterrichtsmaterial, auch in Sachen Demokratie, ohne groß zu murren, außer es sind gerade Landtagswahlen, aber bei einem Griechen hört der Spaß auf. Europa ist den Leuten zu wenig Aufregung. Kohle und Stahl nehmen die Leute nicht ernst. Aber dass sie ohne Reisepass in Europa herum reisen können, das wird vorausgesetzt. Um meine Theorie zu untermauern, warum man auf die Wahrnehmung anderer nicht zu viel Rücksicht nehmen sollte, wenn es um einen selbst geht, hier ein Beispiel aus der gelebten Wirklichkeit. Die wesentlich hübschere und jüngere Nachbarin rechts von mir steigt immer zu wenn ich im Aufzug stehe, der ziemlich klein ist und für ein unangemessenes Gefühl sorgt. Man kommt sich einfach zu nah. Die eigentliche Distanz die man zum Anderen hat stimmt dann nicht mehr. Und deswegen steht man betreten herum und fühlt sich unwohl. Und Passagier ist man obendrein wie in einem Flugzeug. Der Mensch ist einer Situation nur ungern ausgeliefert. Ein ungutes und beklemmendes Gefühl sich ausgeliefert zu fühlen. Ich kenn mich da aus. In Sachen sich ausgeliefert fühlen bin ich Profi. Das ist so wenn man zu den Abgehängten gehört. Beinahe 40 Jahre meines Lebens war ich irgendwelchen fremden Mächten und Kräften ausgeliefert, die an mir herum zerrten und mir erklären wollten wer ich zu sein und was ich zu tun hätte. Dass ich sterblich bin interessierte die nicht. Hab ich aber ganz klar zum Ausdruck gebracht. Sofort wurde ich zu einem Amtspsychologen weiterverwiesen. War a riesen Hetz. Sind wir dann im Zimmer vom Arbeitsamt-Psychologen herum gesessen und haben übers Leben philosophiert. Vor allem über seines. Der war total angefressen und angwidert. Ausgegangen ist die Angelegenheit so dass der Psychologe tot vom Stuhl fiel. Ehrlich. Der ist während meiner Heranführung an die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt gestorben. Herzinfarkt. Das hat mich dermaßen mitgenommen, weil ich mich für den Tod dieses an sich ziemlich netten Kerls verantwortlich fühlte, für seine 25 kg Bauchfett natürlich nicht, dass ich mich als Todesengel wähnte. Daraufhin wurde ich total wahnsinnig und fühlte mich von der SS verfolgt. Das waren Zeiten, als ich eine wirklich scharfe Hure wegschickte, bezahlt habe ich natürlich, weil ich sie für eine aktive KZ-Wächterin hielt. Passiert mir heute nicht mehr. Von der normalen Arbeitsamt-Aufseherin bekam ich wegen meiner Bedenken wegen meiner Sterblichkeit zur Antwort: „Das sind wir doch alle“. Und dann lachte sie. So als ob das eine ganz schlechte Ausrede wäre. Da könnte ja jeder kommen und seine Sterblichkeit einfordern wie einen Erbanteil oder ein Stück am Kuchen. Wundert mich eh dass sich nicht alle in letzter Instanz auf ihre Sterblichkeit berufen, wenn sie aufgefordert werden, dieses oder jenes tun zu müssen. Sollte man einmal zusammen rechnen wie oft einen so in einem Leben gedroht wird. Mir mindestens 1 Million mal. Gibt auch Leute denen muss man nie drohen. Nur die verstehe ich nicht. Heute im Supermarkt hörte ich wie der Abteilungsleiter-Getränke seinen Lehrling anblaffte weil der das Mineralwasser a bisserl schief oder unvollständig geschlichtet hatte. Allein schon beim Zuhören wurde mir ganz anders. Ich hätte dem Abteilungswasser die Getränke aber so etwas von um die Ohren gepfeffert. So ein Stapel Mineralwasser sind ja nicht die Cheops-Pyramiden. Muss auch eine fürchterliche Plackerei gewesen sein, Stein und Stein heran zu schleppen und aufeinander zu schlichten, damit ein anderer da drinnen tot sein kann. Die Cheops-Pyramiden könnte man eigentlich sprengen. Hat eh schon jeder gesehen. 1997 gab es im ägyptischen Luxor ja einen fürchterlich Terroranschlag. 62 Personen wurden damals umgebracht. Und trotzdem fahren die Leute wieder hin und sagen schon schön so eine antike Ausgrabungsstätte. Erschreckend ist das. Ich fahr da sicherlich nicht hin. Menschen sollten ein Leben lang einfach nur vor der Waschmaschine sitzen dürfen, wenn sie das beruhigt oder erfreut. Wir sind eh auf dem Weg ins Zeitalter hochintelligenter Maschinen. Irgendwann in 150 Jahren schneidet dir halt ein Roboter die Haare. Dann gibt`s keine Friseurinnen mehr. Ein unverzeihlicher Kulturverlust wenn man mich fragt. Friseurinnen, Huren, Apothekerinnen und Damen, also echte Ladys mit Klasse, erfüllen einfach unverzichtbare Aufgaben. Gang gewöhnliche Wohlstandfotzen könnten ruhig vollautomatisiert werden. Wie ich schon einige Male an anderer Stelle erwähnte. Um Wohlstandsfotzen mache ich einen weiten Boden. In Wahrheit machen ja bieder Wohlstandsfotzen um mich einen weiten Bogen. Aber weil ich ein selbstbestimmter Wahnsinniger sein will, tu ich so als ob ich um diese blöden WF einen noch weiteren Boden mache. Mit den Jahren habe ich mich ja in eine richtiggehende WF-Phobie hineingesteigert.
Seite 8
Ein ganzes Theaterstück habe ich mal über eine WF geschrieben weil die dermaßen verhaltensauffällig war. Man muss ja einmal ganz klar zwischen zum Wahnsinn neigenden und verhaltensauffälligen Personen unterscheiden. Es wird ja immer alles in einen Topf geworfen. Es gibt kaum etwas Traurigeres als eine schwer verhaltensauffällige WF, die so tut als ob ihr die ganze Welt gehören würde und dann entpuppt sich diese Himmelsstürmerin doch nur als bieder Befehlsempfängerin, die einer 55m2 Genossenschaftswohnung ihr trostloses und monotones Leben absitzt. Und den Genossenschaftsanteil haben obendrein die Eltern bezahlt. Da bin ich aber lieber gleich ein wahnsinninger Sandler, der nichts kann außer in einem Klappstuhl hocken. Ich sitze mein trostloses und monotones Leben schön in einer um 13 m2 geräumigeren Eigentumswohnung ab, die der Goadfather bar bezahlt hat. Ansoneten hätte ich nicht überlebt. Das hat doch irgendwie schon wieder klasse oder nicht!! Und dann weinte diese WF immer. Andauernd weinte die noch dazu aus den nichtigsten Gründen. Eine Weinerlichkeit die dann einfach so in Aggressivität umschlug, wie das Wetter im Hochgebirge. Für mich natürlich völlig unerwartet. Ich bin ja so ein Verhalten nicht gewöhnt und fühlte mich völlig überfordert. Wenn ich sie wüst bis primitiv beschimpft, ihr zynisch auf ihrer Seele herum gestakst, oder sie der Lächerlichkeit preisgeben hätte, dann könnte ich ihr Verhalten ja noch nachvollzeihen. Aber die weinte einfach so los oder wurde fuchsteufelswild. Natürlich nicht körperlich. Dann wär ich ja sofort aufgestanden und abgehauen. Hätte ich der eine gescheuert wäre ihr ja der Kopf von den Schultern gepurzelt. Frauen schlägt man(n) einfach nicht. Das ist Gesetz und aus. Mein Pech war ja das ich in Beziehungsstreitigkeiten äußerst nachsichtig und gutmütig bin, man könnte auch sagen etwas einfältig. Immerhin hatte ich ziemlich schmerzhaft gelernt die UM2 auszusitzen. Die war eine wahre Meisterin der Übertreibung. Das hat mich natürlich geprägt. Anstatt sofort aufzustehen und zu gehen versuchte ich das Beste aus dieser Situation zu machen. Diese WF war mir in der Darstellung von unterschiedlichen Gemütszuständen haushoch überlegen. So wie man einen Lichtschalter drückt warf die ihre Tränenmaschine an. Hatte ich mich gerade auf dieses wenig erbaulichen Gefühlszustand dieser WF eingestellt, wurde sie im Handumdrehen wieder fürchterlich zynisch. Die hatte alles drauf. Ich nichts bis wenig. Außer mein Scheitern im kleinstbürgerlichen Sinne mit einem gewissen Charme auszusitzen. Oder anders ausgedrückt. Diese WF wusste gekonnt die Tonleiter der Emotionen rauf und runter und dann wieder hinauf zu bespielen, während ich betreten daneben saß, und mir ernsthaft Sorgen um mich machte, weil ich ein ziemliches Schweins sein musste. Sonst würde die Gute doch nicht andauernd flennen und diese kleinen Tobsuchtanfälle kriegen. Andauernd natürlich nicht. Ich krieg solche kleinen Tobsuchtsanfälle auch dann und wann. Wenn Dortmund gegen Schalke, 76 Minuten lang, einen Sitzer (Großchance) nach der anderen verklopft. Aber doch nicht wenn man mal unterschiedlicher Meinung ist ob man jetzt sofort oder erst später abwaschen sollte. Da Frauen in Beziehungen, in Sachen körperlicher Gewalt und Brutalität, Männern bei Leibe nicht das Wasser reichen können, in der Regel zumindest, wird gerne ausgeblendet, dass Männer, Frauen auf emotionaler Ebene in der Regel nicht ebenbürtig und dadurch auch nicht gewachsen sind. Dieses emotionale Machtgefälle in Beziehungen zwischen Weibchen und Männchen wird von männlicher Gewalt gewissermaßen zugedeckt und dadurch auch nicht zur Sprache gebracht. Über dieses Thema gibt es keinen öffentlichen Diskurs. Männer scheinen auch ziemlich ungern darüber zu sprechen. Welcher Mann der etwas von sich hält, gibt den schon gerne zu das seine Alte auf emotionaler Ebene schlitten mit ihm fährt. Deswegen ist Shades of Grey auch so ein fürchterlicher Schmarrn. Sicherlich in Wien allein in meinem Haus ist jeder Mann Milliardär. Ich z.B. oder der fette Pole und sein schizophrener Sohnemann. Und an so einer absurden Person die Freiheit der Frau vorzuexerzieren ist schon sehr gewagt. Am Volker Kauder die weibliche Freiheit zu zelebrieren wäre gescheiter. Dazu komme ich noch. Männer bemerken ja sehr oft gar nicht das des so ist. Unlängst las ich ihn einem Blog, da schrieb eine Frau sinngemäß, fragen sie meinen Mann wie ich das in der Regel so handhabe. Solange Männer die Gewaltstatistik mit 90% Vorsprung anführen und Frauen strukturell benachteiligt werden und 25% weniger verdienen, warum ist eine andere Frage, wird das auch so bleiben. Schuld an diesem Ungleichgewicht der Gefühle hat natürlich auch das Patriachat. Wobei in der vorindustriellen Zeit wenn du nicht dem Adelsstand angehört hast, eh scheiß egal war, ob du Männchen oder Weibchen warst. Bei einer Lebenserwartung von gut 30 Jahren war die Zeit hier auf Erden eh eine einzige Qual. Natürlich besonders qualvoll für die Frau, wenn von 5 Kindern mindestens drei, das fünfte Lebensjahr nicht überlebten. Irgendwie mussten sich Frauen gegen diese strukturelle Benachteiligung/Unterdrückung zur Wehr setzen. Und das versuchten sie auf emotionaler Ebene. Sozusagen mit den Waffen der Frau. Andere Waffen hatten sie nicht. Und Männern war dieses Missverhältnis früher ziemlich gleichgültig. Das Patriachat sorgte schon dafür dass Männer doch irgendwie die Hosen an hatten. Casanova ist ja deswegen so ein toller Fisch, weil gegen den seinem Charme die Waffen der Frauen stumpf blieben. Schon die Mutter dieser WF ist total verkorkst. Natürlich sind meine Informationen fürchterlich unvollständig. Soweit ich das verstand hatte es die Mutter von dieser WF wirklich schwer. Die hatte sozusagen in etwas wohlhabendere Kreise eingeheiratet. Von der Magd zur Bauersfrau. Der Vater von der WF war in seiner Gefühlswelt schwer limitiert, unterbelichtet bis nicht vorhanden und die Schwiegermutter machte der Mutter dieser WF, mit den Waffen der Frau, das Leben zur Hölle. Frauen können das ziemlich gut. Andauernd gab diese Frau der Mutter von der WF zu verstehen, dass sie an sich nicht genug für ihren Sohn sei. Dazu wohnten alle auch noch unter einem Dach oder Haus an Haus. Die Schwiegermutter kam einfach unangemeldet ins Haus wann und wie es ihr beliebte. Und dieser Mutter sagte dann zur WF im Zorn, vor lauter Verzweiflung oder was weiß ich, „ich lebe ja nur noch wegen euch Kinder. Ohne euch Kinder wäre ich schon längst nicht mehr da“. Wundern solle man sich dann nicht das diese WF-Tochter ein ziemliches Wrack ist. Einerseits finanziell reich beschränkt, nein beschenkt und andererseits auf der Gefühlsebene schwer unterernährt und malträtiert. Das muss ja zwangsläufig zu schweren Neurosen führen. Da lob ich mir ja meine UM2. Die war in ihrer Gefühlslage eindeutig wenn auch ablehnend. Darauf konnte ich mich einstellen. Bei der wusste ich was Sache ist. Wenn diese WF ihre Emotions- Komödie zur Aufführung brachte, schaute ich drein wie Stan Laurel wenn der mal wieder am Leben scheiterte. Der Stan Laurel ist auch deswegen so komisch weil der immer gleich losheulte wie ein Mädchen. Ich fand das sau komisch. Nur als Handlungsoption einfach undurchführbar. Dafür hatte ich nicht das entsprechende Rüstzeug.
Seite 9
Blöd war dieser WF natürlich auch nicht. Die wusste ganz genau wie sie Männer ungefähr dorthin bringen konnte, wo sie diese XY haben wollte. Regt sich mal etwas in der Hose bist als Mann eh schon schwer im Hintertreffen. Manchmal zog diese WF alle Register ihrer Kunst, während ich geschockt daneben saß und mich paranoid an meiner Zigarette fest hielt. Wir waren wirklich ein selten tragisch-komisches Paar. Weil an sich bin ja ich der Durchgeknallte, der die U-Bahn an schlechten Tagen fluchtartig verließ und sich am Abend mit Tabletten zu dröhnte, und dann herum wankte wie ein Zombie. Mein ziemlich fragiler Zustand ging in ihrem krankhaften Verlangen nach Aufmerksamkeit völlig unter. Wie eine Tablette im Wasser löste ich mich in ihr auf. Lag natürlich auch an meiner Unfähigkeit und Unmöglichkeit mich besser oder gekonnter in Szene zu setzen. In Sachen Gefühlsakrobatik gehöre ich eher zu den Mindertalentierten. Das war der Preis den man früher für analoge Coolnees zu entrichten hatte. Ehricherweise sollte ich anführen das der Preis bei meiner „ungehörten Kindheit“ nicht besonders hoch war. Eine Beziehung ist auch immer Übertreibungskunst, in der die handelnden Akteure einander andauernd Aufmerksamkeitsfallen stellen. Ich bin kein besonders guter Fallensteller und ein geübter schon gar nicht. Gegen WF denen Mami und Papi jeden Wunsch von den Augen ablesen komme ich nicht an. Früh übt sich wer ein begnadeter narzisstischer Übertreibungskünstler werden möchte. Meine einzige familiäre Bezugsperson der Goadfather steigt schon nach dem zweiten Mail aus. Ein drittes Mail beantwortet er nicht. Eine andere Bezugsperson hatte ich nie. Das prägt einen nachhaltig und unwiderruflich. Wie digitale Coolnees funktioniert weiß ich nicht so genau. Hacker muss man mindestens sein oder versuchen das Taxigewerbe hinwegzufegen und die Hotels gleich mit. Sie wissen ja kreative Zerstörung. Und ein Meister der Überinszenierung sollte man sein, sexuell undeindeutig, und heterosexuell schon gar nicht. Die Zeit der Marlboro-Männer ist vorbei und das ich auch gut so. Mit gefühlsarmen Heroismus und dumpfer Kriegshetzerei lässt sich hier keine Wahlen mehr gewinnen. Wir Österreicher und die Bayern lieben es noch gerne rustikal und hemdsärmelig, aber das ist reine Folklore. Früher wurden Männer mit Blasmusik zur Schlachtbank geführt wie heutzutage Nutztiere aus der Massentierhaltung. Schauderhaft diese „Hurra wir marschieren jetzt geschlossen in den 1. Weltuntergang (Weltkrieg)“. Analoge Coolnees und TT-Männlichkeit funktioniert früher so, dass man seine körperlichen oder seelischen Verwundungen so gut wie überhaupt nicht zur Sprache brachte. Für mich ist das heute noch eine kaum zu bewältigende Herausforderung und Hürde. Sitze ich mit dem Hobbit-Anwalt oder dem H. zusammen reden wir nie über meine mentalen Defizite. Ruft mich der Hobbit-Anwalt und fragt mich wie es mir geht, antworte ich, zurzeit spinne ich ziemlich und der Boden unter mir scheint sich aufzulösen, ist es da bei dir im 19. Wiener Gemeindebezirk aus so, weil dann wäre ich beruhigt. Dann lachen wir und das war es auch schon mit meiner Empfindlichkeit und wir reden über seine Gefühle. Über diese Schwelle zu treten wie ein Imperium über die Augusteische ist mir nicht gegeben. Das ich mir innerlich fast in die Hosen scheiße, bleibt dann unerledigt an Grund meiner Psyche liegen. Besser weiß ich es oft nicht. Manchmal erwische ich mich sogar dabei das ich bei meiner Nerventante sitze und kaum über diese analoge Coolnesss hinaus komme. Dabei bezahle ich sie um jammern oder gefühlsecht sein zu können. An sich völlig absurd. Beim Schreiben finde ich ab und zu Zugang zu meinen Verwundungen. Doch so konzentriert kann ich gar nicht schreiben, dass mir diese Gefühle nicht wieder sofort entgleiten und ich in einer äußeren Form erstarre. Zuweilen ist diese Erstarrung dick wie Beton. Ernsthaft über meine Gefühle zu sprechen gehört nicht zu meinen großen Stärken. Schon gar nicht wenn eine WF ihre Beziehungshow abzieht. Zur Beziehung-WF konnte ich nicht sagen, bitte spul deine Übertreibungskunst, so großartig die auch sein mag, woanders ab, ich bin dem nicht gewachsen. In diesem Theater will ich nicht schon wieder erste Reihe fußfrei sitzen. Diese Unfähigkeit anders zu fühlen, erschöpft sich zumeist in Sprüchen. Mit einem Grinsen in der Fresse schrei ich dann: „Das Grauen, das nackte Grauen, nach dem Aufstehen, dem Einkaufen und dem Schlafen legen. Das nackte Grauen, Himmelsrichtung aktiv und auch sonst extrem wetterbeständig“. Ich kann nicht behaupten, dass diese äußere Form eine Maske ist die ich mir aufgesetzt habe um vor der Welt bestehen zu können. Das sind einfach nur die Spuren und Verwüstungen meines Lebens, meiner Sozialisation/prägung, des Umfelds in dem ich zu leben hatte. Das ist wenn man so sagen will meine Art zu sein, zu der man mich gezwungen hat. Meine Gefühlsoptionen sind in Beziehungen zu Frauen eindeutig beschränkt. Wesentlich beschränkter als die von WF im Allgemeinen und der Beziehung-WF im Besonderen. Die Beziehung-WF stützte sich und ihre Neurosen auf meine Bodenständigkeit. In Beziehung werde ich immer zu einem gemacht der anderen Halt gibt, weil ich ja unfähig bin meine Haltlosigkeit auszuleben. Das geht ganz automatisch. Ein entscheidender Grund warum ich allein lebe oder nicht mehr versuche diesen Zustand zu ändern. Ich bin zu kaputt um WF durch ihren Alltag zu tragen. Kulturellen Chimären und weiteren Luftspiegelungen bin ich ja eher nicht auf dem Leim gegangen. Dafür bin ich zu ungebildet. Ungebildeten Menschen wirft man ja oft ihre Einfältigkeit vor. Nur ist es genau diese Einfältigkeit die ungebildete Menschen gewissermaßen erdet. Meine Englischkenntnisse waren einfach zu bescheiden um in den Fängen der Pop-Industrie emotional hängen zu bleiben wie eine Fliege im Netz einer Spinne. In den Pop-Industrie Luftburgen fühlte ich mich nie großartig zu Hause. Schon gar nicht in den entscheidenden Jahren so bis zwanzig. Ich hörte einfach nur STS und die sangen im Dialekt. „Es kommt wieder a Sommer und der fangt di dann auf, I weiß, das klingt ziemlich flach, doch i schwör absolut drauf……….. Und später Jazz. Wenn ich jemanden auf den Leim gegangen bin dann schon eher DenkerInnen und SchriftstellerInnen. Nur von denen sind viele selbst ziemlich kaputt. Jim Morisson seine Gedichte, die eh recht ein Schmarrn sind, hab ich ja nur deswegen gelesen, weil die auf Englisch und Deutsch zu lesen waren, während die gebildeten Mädchen nicht genug vom „Jim schlieft angesoffen unter dem Regenbogen ein“, kriegen konnten. Sie wissen ja der Wein, der junge Wein stirbt an der Rebe. In die Welt des Intellekts vorzudringen, wenn man nur einen Pflichtschulabschluss hat, ist nichts für Feiglinge. Einen Pflichtschulabschluss hat man, den besitzt man nicht. Besitz wird anders abgehandelt.
Seite 10
Es gibt ja keinen kontinuierlichen Wissenaufbau. Von überall her muss man sich die Wissensfetzen zusammen schnorren wie ein Altmetallsammler Schrott, um diese Fetzen dann irgendwie miteinander zu verlinken. Das erfordert ziemlich viel Verstand oder sagen wir eine hohe Auffassungsbereitschaft. Nicht das sie mich jetzt falsch verstehen. Das ist keine Lobhudelei. Versuch einmal die FAZ oder NZZ usw. als völlig ungebildeter Mensch das erste Mal zu lesen. Da fühlt man sich wie erschlagen. Menschen ohne Bildung lassen sich ja sehr leicht einschüchtern. Lesen ungebildete Menschen Wörter oder Sätze die sie nicht verstehen, wird die Scham übermächtig und sie legen diese Welt fluchend wieder beiseite. Die Hauptbücherei in Wien wurde zu meinem intellektuellen Unterstand. Da saß ich dann, noch immer von der SS verfolgt, neben berufsmäßigen StudentenInnen. Manchmal fragte ich die StudentenInnen was sie denn so studierten und in welchem Semester. Erfuhr ich dann dass die sich in Volkswirtschaft, Politikwissenschaften, Geschichte und Soziologie versuchten, oder doch nur abmühten und noch nicht vor ihrer Abschlussarbeit saßen, las ich einfach der ihre Bücher nach. Ich hätte mir auch den ganzen Tag in der Glotze Sozialpornos reinziehen können, nur fühle ich mich bei den Sozialpornos der Gebildeten einfach besser unterhalten. Und man kommt auf ganz eigenartige Gedanken, die einen amüsieren und im nächsten Atemzug auch schon beängstigen, ohne dass man deswegen manisch zwischen den Sendern herum zappen muss. Heute dachte ich mir. In einer atheistischen Welt kann man im herkömmlichen Sinne nicht mehr sterben. Ein Atheist der seine Religion wirklich ernst nimmt wird gezwungen sich umzubringen. Der muss irgendwann die Hand gegen sich erheben. Das Sterben im überlieferten oder traditionellen Sinne ist nur etwas für religiöse Menschen. Und dann sitze ich da und denke mir mit einem Grinsen in der Fresse. Egal wie man es wendet oder dreht. Was einem bleibt ist das Grauen, das nackte Grauen, nach dem Aufstehen, dem Einkaufen und dem Schlafen gehen. Als Abwärtsspirale gedacht dafür aber im Aufwind gefühlt. Außer unbewegt in einem Klappstuhl sitzen und mir Gedanke zu machen, oder Spiele mit einem Ball nachahmen, kann ich ja nur noch einigermaßen unfallfrei lesen. Beim Schreiben tue ich mir schon ziemlich schwer. Schreiben ist schon wieder harte Arbeit. Ich wurde ja in der Schule ganz hinten an die Wand gestellt, nein gesetzt, weil ich dem Lehrpersonal ziemlich einhellig zur Überzeugung verhalf, das man sich um so einen ungezogenen und ungehörigen Menschen wie mich nicht mehr zu kümmern braucht. Ich dachte natürlich auch in diese Richtung. So ein vierzehnjähriger Lausbub ist schon auch selber schuld wenn er nichts Gescheites erlernt. Der wird schon noch sehen wohin er mit seinen Läusen kommt. Bis in den Irak bin ich mit meinen Läusen vorgestoßen. Und auf die Seychellen. Als Dank für mein unermüdliches Bemühen, die Welt a bisserl verstehen zu wollen, kann ich heute in der Sprache der Bildungsbürger Schmäh führen. Auf Deutsch scherzen. Zu einem ernsthaften Gespräch auf wissenschaftlichen Niveau bin ich natürlich nicht in der Lage. Aber Wissenschaftler haben auch die ungute Angewohnheit jeden zweiten Satz mit den Worten "Studien belegen, oder die Forschung zeigt" zu beginnen. Die EU, kann ich mich dann künstlich echauffieren, erwartet von den Griechen eine Primärüberschuss von sagen wir mindestens 3%, aber den Franzosen gestehen sie ein maastricht-relevantes Defizit von 4,1% zu. Und das schon seit Jahren, weil die Franzosen einfach nicht von ihrer 35 Stunden Woche lassen können. Hier wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen. Diese unförmige Ausbuchtung von Austerität geht eindeutig zu Lasten kleinerer und unterprivilegierter Nationen. Es hat ganz den Anschein als dürfen die Französen ihre geglückte Revolte von 1789, die Jakobinern, Vichy, Algerien und so vergessen wir mal, Europa noch heute in Rechnung stellen. Und den französichen Budget-Atheismus bringe ich dann in Verbindung mit 1789 und dann sage ich. Frankreich wird Europa noch in den supranationalen Selbstmord treiben oder in die Arme der Russen. Außer die Götter der EZB stehen uns weiter bei. Hahaha. Ist doch a Hetz oder nicht. Nur in dieser Hinsicht hätten die Griechen auch einiges zu bieten. Diese Franzosen. In spätestens 10 Jahren regiert in der Grande Nation sowieso der Front Nationale. Und dann muss die EU, angeführt von den Deutschen und Österreich, die FranzmännerInnen wegen nationalsozialistischer Widerbetätigung aus der EU ausschließen oder ihnen wenigstens das Stimmrecht entziehen, bis wieder die Sozialisten an der Macht sind und einen Spitzensteuersatz von 101% einführen. Schon lustig oder nicht. Ein anderer Joke. Venezuela ist so pleite, oder der sozialistische Utopie von Friede, Freude, Eierkuchen so Nahe gekommen, das sie jetzt verzweifelt versuchen ihr Öl mit einem kleinen Aufschlag an Saudi Arabien zu verkaufen. Den Witz verstehen ungebildete und uninformierte Menschen in der Regel nicht. Oder anders gesagt. Menschlicher Intellekt der nicht auf etwas gerichtet wird, richtet sich irgendwann gegen einen selbst. Intellekt der nichts weiß und auch nicht entsprechend beschäftigt wird, wenn`s geht artgerecht und den Anlagen entsprechend, ist wie ein vergifteter Apfel in dem man andauernd beißt, weil man sich immer ungenügend und ausgeschlossen fühlt. Dieser vergiftete Intellekt, auch bekannt als die Wut der Zukurzgekommenen, richtet sich irgendwann gegen die Gesellschaft. Und dann wird es mitunter mörderisch. Vor allem wenn diese Wut männlich ist. Meine Wut natürlich nicht. Wütende Frauen töten in der Regel nicht. Außer die Liebe und dann werden sie fürchterlich zynisch und verbittert. Zurück zu meinem WF-Dilemma. Auf emotionaler Ebene habe ich mich trotz Geheimbildung nicht unbedingt weiterentwickelt. Das ist wesentlich schwieriger als Bücher zu verstehen. Der Beziehung-WF stand die Tür zu dieser intellektuellen-Welt, in der man dann auch noch entsprechend entlohnt wird mit Kohle und gesellschaftlicher Anerkennung, sperrangelweit offen. Mir nur die Türen zu österreichs Bibliotheken. Ist natürlich auch etwas. Trotzdem war die Beziehung-WF zu blöd und einfältig da einfach so hindurch zu schreiten wie eine Prinzessin. Dafür hat sie dann mich gebraucht, einen schizoiden, analogen, nicht konkurrenzfähigen Sandler mit schwerem Dachschaden. Sie war die mit Matura/Abitur und Englisch-Kenntnissen auf Dolmetscher-Niveau und trotzdem musste ich sie aus ihrer emotionalen Notlage befreien. Sich panisch an einem Ertrinkenden festhalten ist auch nicht unbedingt die feine englische Art wenn man mich fragt. Von einem schwer verhaltensgestörten Typen, hatte sie sich ihre akademische Laufbahn zerstören lassen. Von einem Vollidioten, der ihr andauernd nur auf die Schuhsohlen wixte. Der Typ, wahrlich kein ehrenhafter TT, hat die WF dermaßen ruiniert, das ein totales Wrack wie ich kommen musste um sie als Mensch wieder einigermaßen aufzurichten. Logisch das ich mit dieser Aufgabe heillos überfordert war. Man sollte sich nicht genötigt fühlen, Menschen wieder aufzurichten, wenn die SS hinter einem her ist und der Boden unter den Füßen wankt. Manchmal habe ich so ein Gefühl als ob der Fußboden nachgibt. Und dann knie ich mich hin und drück mit den Händen am Boden herum weil ich ernsthaft glaub, das da ein Loch ist, durch das ich hindurchfalle. Vielleicht auch noch in die Bude vom schizoiden Sohn vom fetten Polen. Trotzdem habe ich den TT-Helden mit den breiten Schultern gemimmt, weil ich es nicht besser wusste und weil mir diese WF aufrichtig leid tat. Der wurde wiklich übel mitgespielt. Ich scheine ja das seltene Talent zu besitzen nie jemanden wirklich leid zu tun. Sogar im Haus kommen die Mieter zu mir und bitten mich dieses oder jenes in ihrem Sinne zu regeln. Die halten mich für eine natürlich Autorität nur weil ich nicht gelernt habe meine Verstörung entsprechend auszuleben und ein Gesicht habe wie ein Triebtäter. (hahahah, nee männlich halt) Der schizoide Sohn vom fetten Polen hingegen der ist fein raus. Hört man den im zweiten Stock durch seine kaputten Nasenpolypen stöhnen, weiß man als vernunftbegabter Mensch sofort, der wird einem nur bedingt weiter helfen. Da gehen wir doch lieber zum Schizo aus dem 3. Stock. Der wirkt so radikal vernünftig und einfach gestrickt in seinem Begehren, wie ein Junge vom Berg, dem die Mama nicht einen Wunsch von den Augen ablas. Der ist unbegrenzt belastbar. Der hat gar kein Innenleben. Wie auch als leibliche Sohn vom Goadfather. Die beiden scheinen nur aus äußeren Bewegungen und Verrenkungen zu bestehen, deren Radien immer kleiner werden.
... link (14 Kommentare) ... comment
... older stories