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Donnerstag, 22. März 2012
Frühlingserwachen
der imperialist, 19:01h
Frühling ist und frische Triebe sprießen
und auch ich bin fickrig, nach einem Leben das ich nicht führen kann
und Frauen die ich nicht haben kann.
Die Sonne wärmt und die Röcke werden wieder kürzer
und mein Leben an den DNA-Enden ausgefranst wird auch immer kürzer und es gibt noch so viel zu tun und zu erfahren und zu erleben nur ich weiß weder wie, noch wo, geschweige denn wann.
Außerdem ist dieser Spruch so seicht wie der deutsche Schlager.
Wär' ich ein Buch zum Lesen,
welche Art von Buch wär ich?
Eins, das noch nie dagewesen,
wäre ich ein Buch für dich?
Oder legtest du nach dem ersten Satz
die Story aus der Hand?
Ein ungelesener Band,
der dir niemals am Herzen liegt,
weil sein Papier mehr als der Inhalt wiegt?
Gut dieses Lied ist eine Ausnahme.
Als kleiner Junge habe ich es auf Band aufgenommen und immer wieder
vor und zurück gespult und wenn ich heute mein Leben zurück spule, wird mir noch immer Angst und Bang aber wenigstens kommt mir nicht mehr die Kotze hoch, und ich hock nicht mehr an den Wochenenden allein in der Van-Swieten-Kaserne für Auslandseinsätze und hol mir einen runter, weil ich zu pleite war um rauszugehen.
Sich mit dem Tageslicht zu decken und mit der Nachsonne aufstehen, das nehmen sie dir bald mal übel und die Jugend verschwindet angesoffen hinter einer Ecke und ward nie wieder gesehen und wenn ich mein Leben heute nach vorne spule, leiert das Band, wegen der andauernd Wiederholungen und deswegen hocke ich da wie schockgefroren an meinem Fenster und sehe iMenschen vorüber gehen, die bei mir den Eindruck hinterlassen, als ob niemand in ihnen wohnt, aber das nennt man Projektion, bei denen ist alles ins bester Ordnung, die sind nur manchmal mit den Gedanken wo anders.
Frühling ist und frische Triebe sprießen
und in meiner Badewanne spielt Udo Proksch, dieser Napoleon der Manie mit dem Quietschentchen "Lucona" und neben mir hockt Jesus ausgelaugt und angefressen auf einem Stuhl, den nicht sein Ziehvater zimmerte und will nicht mehr aufs Kreuz hinauf und Pontius Pilatus klagt über Arthritis und das er keinen Bock mehr hat das Arschloch zu spielen, nur Judas ist mit seiner Rolle ganz zufrieden .
Lieber zweifelhafter Ruhm, oder Ruhm von zweifehlafter Güte, als gar kein Ruhm und heute gibt es einen Tag Ruhm schon im Sonderangebot. Für sieben Tote gibt es bei richtiger Choreografie, einen ganzen Tag lang Aufmerksamkeit und am Abend mit Beleuchtung und dann verbarrikadierst du dich in deinen Kinderzimmer und rufst "Allahu Akbar", aber der hat auch schon den Rand voll, von all den Worten, die ihm die Mörder unter den Sterblichen in die Kaulade stopfen, und bei mir um die Ecke gibt es Jungs mit kurz geschorenen Haare und langen Bärten, für die ist dieser Kerl jetzt schon ein Märtyrer und Held und ich bin zu alt und kaputt um einen Aufstand der Dekabristen anzuzetteln.
Frühling ist und frische Triebe sprießen
und den Elefanten reißen sie das Elfenbein aus den Rüsseln und ich kannte mal eine Elfe in die ich meinen Rüssel steckte und wüsste ich heute wo sie lebt dann würde ich dorthin eilen, nur um sie für einen Augenblick zu sehen und der würde mir gehören und erst dann könnte sie wieder zurück in ihr Leben.
Vielleicht taut dann das Eis auf meiner Seele und es schneit nicht mehr in mein Herz hinein
und meine Worte brauchen keine Schneeketten mehr, was für eine Scheiß Metapher,
und der Permafrostboden über meinen Ich taut auf und es fängt an fürchterlich nach Scheiße zu stinken und dann kommt mir erst wieder das Frühstück hoch und die Galle.
Heute verstehe warum ich einst mit der Nachsonne aufstand,
trotzdem ist jetzt Frühling und frische Triebe sprießen und
die Liebe hat Heuschnupfen und in Stein gemeißeltes Vorstellungen
und die Stadt einen Schulschwäntzbeauftragten
und die Republik hadert über Druckkostenbeiträge
und die Parteien über Subjekte
die als Jäger getarnt unsere Demokratie wie Auerhähne vor sich her trieben,
nur ich sitze schon lange nicht mehr in diesen Fortbewegungsmittel,
mein Königreich ist die moderne Pharmazie und nicht von dieser Welt
und für ein Glas Rum und Kuba, ohne Fidel und seinen Kerkern würde ich sogar im Che Guevaras Erinnerungshop, Leibchen mit seinen letzten Worten drauf verhökern,
nur bevor ich dort bin, werden die Geschäftemacher dort sein und die kubanischen Ladys
hätten nur noch eine Träne für mich, die sie mir zuwerfen, wie dem Bettler eine Münze,
nur damit mit das erspart bleibt werden die Uhren von Samstag auf Sonntag um 60 Minuten nach vorne gedreht, damit ich dem Zeitgeist noch eine weitere Stunde hinterher hinke.
Aber wär' ich ein Buch im Leben,
würdest du mein Leser sein?
Gäbe es kein Buch, dann eben
wäre jede Seite dein.
Bliebest du mir treu bis zum letzten Wort,
wie immer es auch heißt?
Auch wenn du es längst weißt.
Ein Buch, das du von Neuem liest,
in dem du dich oft selbst beschrieben siehst.
und auch ich bin fickrig, nach einem Leben das ich nicht führen kann
und Frauen die ich nicht haben kann.
Die Sonne wärmt und die Röcke werden wieder kürzer
und mein Leben an den DNA-Enden ausgefranst wird auch immer kürzer und es gibt noch so viel zu tun und zu erfahren und zu erleben nur ich weiß weder wie, noch wo, geschweige denn wann.
Außerdem ist dieser Spruch so seicht wie der deutsche Schlager.
Wär' ich ein Buch zum Lesen,
welche Art von Buch wär ich?
Eins, das noch nie dagewesen,
wäre ich ein Buch für dich?
Oder legtest du nach dem ersten Satz
die Story aus der Hand?
Ein ungelesener Band,
der dir niemals am Herzen liegt,
weil sein Papier mehr als der Inhalt wiegt?
Gut dieses Lied ist eine Ausnahme.
Als kleiner Junge habe ich es auf Band aufgenommen und immer wieder
vor und zurück gespult und wenn ich heute mein Leben zurück spule, wird mir noch immer Angst und Bang aber wenigstens kommt mir nicht mehr die Kotze hoch, und ich hock nicht mehr an den Wochenenden allein in der Van-Swieten-Kaserne für Auslandseinsätze und hol mir einen runter, weil ich zu pleite war um rauszugehen.
Sich mit dem Tageslicht zu decken und mit der Nachsonne aufstehen, das nehmen sie dir bald mal übel und die Jugend verschwindet angesoffen hinter einer Ecke und ward nie wieder gesehen und wenn ich mein Leben heute nach vorne spule, leiert das Band, wegen der andauernd Wiederholungen und deswegen hocke ich da wie schockgefroren an meinem Fenster und sehe iMenschen vorüber gehen, die bei mir den Eindruck hinterlassen, als ob niemand in ihnen wohnt, aber das nennt man Projektion, bei denen ist alles ins bester Ordnung, die sind nur manchmal mit den Gedanken wo anders.
Frühling ist und frische Triebe sprießen
und in meiner Badewanne spielt Udo Proksch, dieser Napoleon der Manie mit dem Quietschentchen "Lucona" und neben mir hockt Jesus ausgelaugt und angefressen auf einem Stuhl, den nicht sein Ziehvater zimmerte und will nicht mehr aufs Kreuz hinauf und Pontius Pilatus klagt über Arthritis und das er keinen Bock mehr hat das Arschloch zu spielen, nur Judas ist mit seiner Rolle ganz zufrieden .
Lieber zweifelhafter Ruhm, oder Ruhm von zweifehlafter Güte, als gar kein Ruhm und heute gibt es einen Tag Ruhm schon im Sonderangebot. Für sieben Tote gibt es bei richtiger Choreografie, einen ganzen Tag lang Aufmerksamkeit und am Abend mit Beleuchtung und dann verbarrikadierst du dich in deinen Kinderzimmer und rufst "Allahu Akbar", aber der hat auch schon den Rand voll, von all den Worten, die ihm die Mörder unter den Sterblichen in die Kaulade stopfen, und bei mir um die Ecke gibt es Jungs mit kurz geschorenen Haare und langen Bärten, für die ist dieser Kerl jetzt schon ein Märtyrer und Held und ich bin zu alt und kaputt um einen Aufstand der Dekabristen anzuzetteln.
Frühling ist und frische Triebe sprießen
und den Elefanten reißen sie das Elfenbein aus den Rüsseln und ich kannte mal eine Elfe in die ich meinen Rüssel steckte und wüsste ich heute wo sie lebt dann würde ich dorthin eilen, nur um sie für einen Augenblick zu sehen und der würde mir gehören und erst dann könnte sie wieder zurück in ihr Leben.
Vielleicht taut dann das Eis auf meiner Seele und es schneit nicht mehr in mein Herz hinein
und meine Worte brauchen keine Schneeketten mehr, was für eine Scheiß Metapher,
und der Permafrostboden über meinen Ich taut auf und es fängt an fürchterlich nach Scheiße zu stinken und dann kommt mir erst wieder das Frühstück hoch und die Galle.
Heute verstehe warum ich einst mit der Nachsonne aufstand,
trotzdem ist jetzt Frühling und frische Triebe sprießen und
die Liebe hat Heuschnupfen und in Stein gemeißeltes Vorstellungen
und die Stadt einen Schulschwäntzbeauftragten
und die Republik hadert über Druckkostenbeiträge
und die Parteien über Subjekte
die als Jäger getarnt unsere Demokratie wie Auerhähne vor sich her trieben,
nur ich sitze schon lange nicht mehr in diesen Fortbewegungsmittel,
mein Königreich ist die moderne Pharmazie und nicht von dieser Welt
und für ein Glas Rum und Kuba, ohne Fidel und seinen Kerkern würde ich sogar im Che Guevaras Erinnerungshop, Leibchen mit seinen letzten Worten drauf verhökern,
nur bevor ich dort bin, werden die Geschäftemacher dort sein und die kubanischen Ladys
hätten nur noch eine Träne für mich, die sie mir zuwerfen, wie dem Bettler eine Münze,
nur damit mit das erspart bleibt werden die Uhren von Samstag auf Sonntag um 60 Minuten nach vorne gedreht, damit ich dem Zeitgeist noch eine weitere Stunde hinterher hinke.
Aber wär' ich ein Buch im Leben,
würdest du mein Leser sein?
Gäbe es kein Buch, dann eben
wäre jede Seite dein.
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wie immer es auch heißt?
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Ein Buch, das du von Neuem liest,
in dem du dich oft selbst beschrieben siehst.
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Brüder im Geiste
der imperialist, 17:02h
Der türkische Außenminister Davutoğlu, schrieb in einem Gastkommentar in der heutigen Presse, das die 15000 Gefallenen des 15. Korps des Osmanischen Heeres bei der Unterstützung der österreichischen Verteidigung im Ersten Weltkrieg an der Front in Galizien, geistige Wärter der Freundschaft beider Länder, er schrieb, unserer Länder sind. Denkt man dieser Interpretation der Geschichte nur eine Schritt weiter, dann müsste der deutsche Außenminister logischerweise Michael Spindelegger und nicht Guido Westerwelle heißen.
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Dienstag, 20. März 2012
Der Dilettant
der imperialist, 18:41h
Der weltweit berühmte, österreichische Staatskünstler Hermann Nitsch brachte im November 2005, im ehrwürdigen Burgtheater, die 122. Aktion seines „Orgien-Mysterien Theaters“ zur Aufführung. Beim Mysterienspiel, geht der heilenden Katharsis, der Exzess nach dem Vorbild des dionysischen Massenwahns voraus. 1974 wollte Nitsch für so einen rauschhaften Anlauf mit anschließender Läuterung, noch 1000 Kühe, 700 Stiere, 500 Kälber, 3000 Schafe, 2000 Ziegen, 600 Pferde, 300 Zebras, 300 Hunde, 400 weiße Schweine, 33 Wildschweine, 500 Hühner, 600 Gänse, 700 Enten, 800 Hyänen, 950 Schakale, 290 Wölfe, 40 Hirschkühe, 22 weiße Hirsche, 15 Rehböcke, 16 Elche, 7 Einhörner, 723 schwarze Vögel und ein paar tote Babys, zur weiteren Verwendung heran ziehen. Heute begnügt sich der unwidersprochen großen Künstler schon mit wesentlich kleineren Buffet und auf die toten Babys wird ganz verzichteten. Blut gibt es noch immer jede Menge aber sogar das wird mit Trauben und Tomatensaft gestreckt. Nur das ist keine Schande, denn so ergeht es fast jeden. Ist die jugendliche Sturm und Drang Zeit erst einmal vorüber, passt man die Wahl seiner Mittel an die bestehenden Verhältnisse an. So nach der Devise, liebt ein bisserl großartige Kunst, als gar keine Kunst, oder 10 Jahre schwerer Kerker. Ich wollte früher auch hoch hinaus. Heuet wird mir schon ganz mulmig wenn ich mich auf einem Bein stehend in der Dusche einseife. Das nur so nebenbei. Eine der Fragen, die sich mir damals aufdrängte war, ob man auch seine digitalen Kommunikationsmedien zur Läuterung anmelden konnte. Die alles erklärende Antwort des Meisters in dieser Hinsicht muss ich leider bis heute schuldig bleiben. In dieser Aktion seines „Orgien-Mysterien Theaters“, drapierte der Meister, in gewohnt souveräner Manier, recht spärlich bekleidetet Menschen, die auf leinwandgroßen Bahren geschnallt waren, mit ungekochten Gedärmen und Blut der Gruppe O Positiv und stilisierte sie so zu lebenden Bildern, ein in der Kunst ganz einmaliger Vorgang. Damit diese Aktion ihren entsprechenden Ablauf nahm, dirigierte der Meister die zunehmend extatische Meute, mit einer Trillerpfeife, die um seinen Hals hing und meinen Stand der Kenntnisse nach, nicht vom österreichischen Fußballverband zur Verfügung gestellt wurde. Das hinzuziehen einer Trillerpfeife ist ein an sich nur zu verständlicher Vorgang. Immerhin ist beim Exzess die Gefahr der unkontrollierten Selbstentgrenzung andauernd gegeben. Des weiteren neigt der Exzess, wenn dieser nicht von einem erfahrenen Meister oder Führer, orchestriert und angeführt wird, zu einer unendlichen Bewegung zu verkommen, die weder einen Gipfel noch einen Endpunkt kennt. Bedenkt man dann auch noch die Tendenz des Exzess zum Absoluten, wird sogar einem in Fragen der Kunst zum Laientum neigenden sofort klar, dass die humanste Form der Zurechtweisung, einer zum Chaos zielenden Masse, nur eine kleine Trillerpfeife sein kann. Die Aktion verlief zur vollen Zufriedenheit des Meisters. Bis auf den einen unvorhergesehener Zwischenfälle vielleicht, dass ich mich damals dafür interessierte. Denn der Meister versprach seinen Teilnehmern, nachdem sie vom ihm entsprechend angeleitet, durch ein Fegefeuer aus Blut, Schreien und Tränen geschritten waren, ihren Meister, nein sich in einem Licht zu sehen, das heller als je zu vor erstrahlen würde. Oh dachte ich mir kaputt wie ich war, wenn ein Freifahrtsschein ins Licht einfach dadurch zu haben ist, das ich mir ein paar Kilo Fleisch auf den Bauch schaufle und irgendjemand durch die Gegend scheuche, indem ich in eine Trillerpfeife blase, die nicht vom österreichischen Fußballverband bereitgestellt wurde, dann bin auch ich gern bereit auf den Spuren des großen Meisters, zu wandeln. Entsprechende Utensilien waren schnell eingekauft. Nur anstatt Blut verwendete ich Kirschensaft 5 zu 1 verdünnt und die Anzahl der Teilnehmer an der Aktion, beschränkte sich auf mich und eine weitere Person. Die stöckelte in Strapsen und mit einem Putzwedel bewaffnet, durch meine versiefte Wohnung und auf mein pfeifen hin, tat sie so als ob sie ein wenig Staub wischte, der an sich reichlich vorhanden war. Beinahe eine geschlagene Stunde lag ich mit einem Ständer und ein paar Kilo Rindfleisch auf den Bauch, über das ich ein Glas Kirschensaft geleert hatte in meiner Hapfen und wartete. Nur das helle und befreiende Licht der Katharsis wollte sich einfach nicht einstellen. Ja sogar der Exzess beschränkte sich nur auf ein paar Sekunden. Weil die Nutte dann zu einem anderswertigen Putzeinsatz gerufen wurde und es obendrein schon dunkel wurde, brach ich meinen Versuch ab. Das Licht war nach dem einschalten nicht heller als sonst. Gut ich hätte anstatt der 60 Watt Birne eine 100 Watt Birne rein schrauben können und dann überrascht tun. Aber das wäre doch lächerlich. Einen Teil des Fleisch hab dann desillusioniert an die Katzen verfüttert und der Rest wanderte in den Mülleimer. Heute gut 7 Jahre später glaube ich zu wissen was einer der Gründe für mein klägliches Scheitern war. Das Fleisch hätte aus der Verpackung gehört. Ich hatte mir das Zeug einfach so raufgeladen.
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Freitag, 16. März 2012
Woche 12
der imperialist, 18:42h
Was ich tat als ich dafür keine Worte hatte
Kurz darauf fiel die Tür ins Schloss und ich wusste nicht wohin mit meinen Händen
In Anlehnung an Andy Warhols Pop Art
Copy and Paste
Red Bull
SUGARFREE
Zutaten: Wasser, Säureregulator (Natriumcitrate, Magnesiumcarbonat), Säuerungsmittel, Zitronensäure, Kohlensäure, Taurin (O,4%), Süßungsmittel (Aceslufam K, Aspartam), Koffein 0,03%, Glucuronolacton, Inosit, Vitamine (Niacin, Pantothensäure, B6, B12), Aroma, Verdickungsmittel Xanthan, Farbstoffe (einfacher Zuckerkulör, Riboflavin). Enthält eine Phenylalinquelle.
Red Bull
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Zutaten: Wasser, Säureregulator (Natriumcitrate, Magnesiumcarbonat), Säuerungsmittel, Zitronensäure, Kohlensäure, Taurin (O,4%), Süßungsmittel (Aceslufam K, Aspartam), Koffein 0,03%, Glucuronolacton, Inosit, Vitamine (Niacin, Pantothensäure, B6, B12), Aroma, Verdickungsmittel Xanthan, Farbstoffe (einfacher Zuckerkulör, Riboflavin). Enthält eine Phenylalinquelle.
Red Bull
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Zutaten: Wasser, Säureregulator (Natriumcitrate, Magnesiumcarbonat), Säuerungsmittel, Zitronensäure, Kohlensäure, Taurin (O,4%), Süßungsmittel (Aceslufam K, Aspartam), Koffein 0,03%, Glucuronolacton, Inosit, Vitamine (Niacin, Pantothensäure, B6, B12), Aroma, Verdickungsmittel Xanthan, Farbstoffe (einfacher Zuckerkulör, Riboflavin). Enthält eine Phenylalinquelle.
Red Bull
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Zutaten: Wasser, Säureregulator (Natriumcitrate, Magnesiumcarbonat), Säuerungsmittel, Zitronensäure, Kohlensäure, Taurin (O,4%), Süßungsmittel (Aceslufam K, Aspartam), Koffein 0,03%, Glucuronolacton, Inosit, Vitamine (Niacin, Pantothensäure, B6, B12), Aroma, Verdickungsmittel Xanthan, Farbstoffe (einfacher Zuckerkulör, Riboflavin). Enthält eine Phenylalinquelle.
Krawalljournalismus
Zu jeder vollen Stunde, verunglückte gestern im Radio ein Bus mit belgischen Kindern. Im Internet, im Radio, im Fernsehen, dort vor allem in Bilder und im Teletext in Buchstaben, ist dieser Bus natürlich auch noch verunglückt. Auf Facebook und Twitter wird dieser Bus mit den belgischen Kinder höchstwahrscheinlich sogar im Sekundentakt verunglückt sein. Und ich habe schon so die Schnauze voll von all den Meldungen und Berichten über Menschen, die irgendwo auf diesem Planeten tödlich oder sonst wie verunglücken und die ich weder kenne, noch gekannt habe und so wie es aussieht auch nie mehr kennenlernen werde. Bei dieser nach Medien, schlimmsten Tragödie, die es im Wallis je gegeben hat, wird es nicht anders sein. Ich kenne weder eines der verunglückten Kinder persönlich, noch bin ich mit einem der Eltern-Teile bekannt und die weiteren Angehörigen der Betroffenen, zähle ich auch eher nicht zu meinem näheren Bekanntenkreis. Einen Belgier kannte ich mal persönlich. Den habe ich auf der griechischen Insel IOS kennengelernt. Aber das liegt gut zwanzig Jahre zurück und was der damals so erzählte, keine Ahnung, denn meistens hatte ich einen sitzen. Belgisch, besser gesagt Flämisch oder Wallonisch um mich mit den Betroffenen unterhalten zu können spreche ich auch nicht. Den Buschauffeur, die Betreuer oder Lehrer, die höchstwahrscheinlich auch in dem Bus waren, nichts. Alles was ich weiß ist das ein Schulbus mit belgischen Kindern in einem schweizer Tunnel schwer verunglückte und das jetzt 28 Menschen tot sind darunter 22 Kinder und das die Identifizierung der Leichen ziemlich schwer fällt, weil durch den Aufprall ein ziemlicher Saustall entstand. Im Radio sagten sie nicht Saustall sonder verstümmelt. Das Unglück ereignete sich im Übrigen auf der A 9 bei Sieders. Natürlich weiß ich weder wo die A 9 entlang führt noch wo Sieders liegt. Gut ich könnte jetzt auf Google Earth nach Sieders Ausschau halten und mich dafür interessieren wie der Asphalt der A 9 so beschaffen, oder wie gut oder schlecht die Tunnelbeleuchtung im sogenannten "Unglückstunnel" ist, aber das würde an der Tatsache, dass ein Bus verunglückt ist und das jetzt 28 Menschen tot sind, darunter 22 Kinder und das jetzt eine nicht genauer bekannt Menge an Menschen, ein fürchterliches Martyrium durchleben muss, auch nicht viel ändern. Das Schweizern Fernsehen könnte ich noch anmachen, aber da würde ich auch nur erfahren, dass alles ganz fürchterlich ist. Wie es derzeit aussieht werde ich eher nicht kondolieren. Ich kenne ja niemanden. Einige der Überlebenden und oder Angehörigen werden wahrscheinlich irgendwann den Medien ein Interview geben. Nur ich werde das nicht mitbekommen. Ja nicht einmal über ihre Beweggründe, die sie dazu brachten, zu einem gewissen Zeitpunkt an die Öffentlichkeit zu gehen werde ich nachdenken. Deswegen frage ich mich, wo der Sinn oder besser gesagt immer wiederkehrende Sinn in diesen Katastrophenmeldungen liegt? Denn meine Empathie ist ziemlich begrenzt. Ich weiß ja nicht wie die anderen es so halten, aber ich sehe mich völlig außer Stande, aufrichtiges Mitgefühl für Menschen zu entwickeln und dann auch zu zeigen, wenn ich über die so gut wie nichts weiß außer natürlich dass sie jetzt tot sind und das die Identifizierung der Toten, eine ziemlich schwierige Angelegenheit ist, weil alles kreuz und quer liegt. Gegebenenfalls ich wäre mit 129 Kilo Empathie und Mitgefühl reich gesegnet, um welches der Kinder sollte ich jetzt im Besonderen trauen? Oder einfach alle in einem aufwaschen, das keines zu kurz kommt dann bleiben immer noch 6 Erwachsene übrig. Und stimmen die Zahlen auch? 22 zu 6. Und die Verletzten und Traumatisierten, was ist mit denen. Und einige der Kinder und Eltern werden sogar so etwas wie Freude empfinden, weil sie das ganze irgendwie Drama überlebt haben. Betroffen könnte ich wenigstens sein oder bestürzt, nur man kann ja nicht den ganzen lieben Tag nur betroffen und bestürzt sein. Und was unternehme ich wenn ich in den Medien plötzlich die Meldung durchsickert das bei einem anderen Unfall mindestens 54 Kinder getötet wurden, wenn ich noch nicht einmal über den Tod eines 4 Jährigen Mädchens hinweg bin, das letzte oder war es schon vorletzte Woche, von der eigenen Mamma gekillt wurde . Und dann beschäftigt mich auch noch der Tod eines marokkanischen Mädchen das Selbstmord beging, weil man sie mit ihren Vergewaltiger verheiraten wollte. Soll mir der ihr Ableben weniger nah gehen, weil sie sich erstens selbst der Ewigkeit überantwortete und zweitens aus einem anderen Kulturkreis abstammte . Wenn durch den tragische Tod dieser oder anderer Menschen, wenigstens eine Diskussion von gesellschaftlicher Bedeutung ausgelöst würde, die zu gewissen Veränderungen oder Verbesserungen führt, dann würden solche Meldungen auch irgendwie Sinn machen. Nur heute fahren schon wieder ich weiß nicht wie viele Busse mit Kinder über die Straßen dieses Planeten und Morgen wieder. Medien stellen immer wieder Nähe her und Verbindungen wo es eigentlich keine gibt. Wenn sich mein Nachbar den Haxen bricht oder die Tochter vom Marco schwer erkrankt oder eine meiner Katzen stirbt, ja dann bin sogar ich in der Lage Mitgefühl zu zeigen. Montag stand z.B. in der Zeitung das im Iran "Emos" gekillt und gesteinigt werden, weil die krankhaft verwestlicht sind und so ein Verhalten gehört ausgemerzt . Über so eine Meldung kann man sich wunderschön empören, nur wirklich betroffen macht es einen nicht. Die Gier der Medien nach Sensation die Auflage beschert und mit der sie uns tagtäglich mästen, hat uns satt gemacht. Nicht das wir völlig abgestumpft sind, nur wie soll man sich um Dinge kümmern, die einen nicht betreffen. Und würde man all dieses Horror zu nahe an sich heran lassen wäre es mit der psychischen Gesundheit schnell einmal vorbei. Außerdem ist dieser Katastrophenjournalismus in ein System eingebettet, das wie eine leblose Maschine funktioniert. Egal wie schlimm das in diesem Tunnel auch war, auf diese Meldung folgt trotzdem der Wetterbericht und das nächste Lied und die nächste Katastrophe und der nächste Wetterbericht. Ein zwei gelangweilte Omas, geben vieleicht beim Friseur noch die schwer Mitleidenden, aber wehe die Dauerwelle sitzt nicht, dann hat es sich auch schon mit dem Mitleid fürs erste erledigt. Die Gratisausgabe der Tageszeitung Österreich titelte heute zum Busunglück "Die ganze Welt weint mit". Ein Mädchen vielleicht 10-12 Jahre alt, mit einem Schulranzen auf dem Rücken, hatte sich gerade die Gratisausgabe geschnappt, als wir beide die Straßenbahn warteten. Ich hab genau hingesehen. Die hat nicht eine Träne verdrückt, nicht eine.
Bestie Krieg- Bestie Mensch
Demokratien sind an sich nicht dafür geschaffen oder ausgerichtet Kriege zu führen. Manchmal werden sie durch die Umstände dazu gezwungen, wie damals gegen Hitler. Ich habe keine Lust da ewig auszuführen. Diese abgefuckten Motherfuckers, der amerikanischen Militärführung, die für die Wiederrekrutierung von Veteranen zuständig sind. Wie abgewichst und hirnlos muss denn das ärztliche Personal der amerikanischen Armee sein, oder hat das gar Methode, das sie einen Mann der schon drei Irak-Einsätze hinter sich hatte und der einmal am Kopf schwer verletzt wurde, einfach so für tauglich befinden und zum nächsten Einsatz nach Afghanistan schicken, wo der dann endgültig aus dem Ruder läuft und 16 unschuldige Menschen, darunter 9 Kinder killt. Und alle putzen sich jetzt sie an diesem Wrack ab und zum Tode wollen sie ihn auch noch verurteilen, dabei ist der eh schon so gut wie Tod. Der Mann hatte mal eine Frau und zwei Kinder und vielleicht Träume, die mit den Gesetzmäßigkeiten der ältesten Demokratie, mit ein wenig Mühe durchaus in Einklang zu bringen waren. Es ist einer Demokratie einfach unwürdige, seine Menschen, in einen völlig sinnlosen Krieg zu verheizen. Bald kann die amerikanische Regierung ein zweites Guantánamo eröffnen, für all die amerikanischen Soldaten, die der Krieg zu Bestien machte. Wie kann man das nur Menschen antun. Ja ich weiß, " In God We Trust".
Kurz darauf fiel die Tür ins Schloss und ich wusste nicht wohin mit meinen Händen
In Anlehnung an Andy Warhols Pop Art
Copy and Paste
Red Bull
SUGARFREE
Zutaten: Wasser, Säureregulator (Natriumcitrate, Magnesiumcarbonat), Säuerungsmittel, Zitronensäure, Kohlensäure, Taurin (O,4%), Süßungsmittel (Aceslufam K, Aspartam), Koffein 0,03%, Glucuronolacton, Inosit, Vitamine (Niacin, Pantothensäure, B6, B12), Aroma, Verdickungsmittel Xanthan, Farbstoffe (einfacher Zuckerkulör, Riboflavin). Enthält eine Phenylalinquelle.
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Krawalljournalismus
Zu jeder vollen Stunde, verunglückte gestern im Radio ein Bus mit belgischen Kindern. Im Internet, im Radio, im Fernsehen, dort vor allem in Bilder und im Teletext in Buchstaben, ist dieser Bus natürlich auch noch verunglückt. Auf Facebook und Twitter wird dieser Bus mit den belgischen Kinder höchstwahrscheinlich sogar im Sekundentakt verunglückt sein. Und ich habe schon so die Schnauze voll von all den Meldungen und Berichten über Menschen, die irgendwo auf diesem Planeten tödlich oder sonst wie verunglücken und die ich weder kenne, noch gekannt habe und so wie es aussieht auch nie mehr kennenlernen werde. Bei dieser nach Medien, schlimmsten Tragödie, die es im Wallis je gegeben hat, wird es nicht anders sein. Ich kenne weder eines der verunglückten Kinder persönlich, noch bin ich mit einem der Eltern-Teile bekannt und die weiteren Angehörigen der Betroffenen, zähle ich auch eher nicht zu meinem näheren Bekanntenkreis. Einen Belgier kannte ich mal persönlich. Den habe ich auf der griechischen Insel IOS kennengelernt. Aber das liegt gut zwanzig Jahre zurück und was der damals so erzählte, keine Ahnung, denn meistens hatte ich einen sitzen. Belgisch, besser gesagt Flämisch oder Wallonisch um mich mit den Betroffenen unterhalten zu können spreche ich auch nicht. Den Buschauffeur, die Betreuer oder Lehrer, die höchstwahrscheinlich auch in dem Bus waren, nichts. Alles was ich weiß ist das ein Schulbus mit belgischen Kindern in einem schweizer Tunnel schwer verunglückte und das jetzt 28 Menschen tot sind darunter 22 Kinder und das die Identifizierung der Leichen ziemlich schwer fällt, weil durch den Aufprall ein ziemlicher Saustall entstand. Im Radio sagten sie nicht Saustall sonder verstümmelt. Das Unglück ereignete sich im Übrigen auf der A 9 bei Sieders. Natürlich weiß ich weder wo die A 9 entlang führt noch wo Sieders liegt. Gut ich könnte jetzt auf Google Earth nach Sieders Ausschau halten und mich dafür interessieren wie der Asphalt der A 9 so beschaffen, oder wie gut oder schlecht die Tunnelbeleuchtung im sogenannten "Unglückstunnel" ist, aber das würde an der Tatsache, dass ein Bus verunglückt ist und das jetzt 28 Menschen tot sind, darunter 22 Kinder und das jetzt eine nicht genauer bekannt Menge an Menschen, ein fürchterliches Martyrium durchleben muss, auch nicht viel ändern. Das Schweizern Fernsehen könnte ich noch anmachen, aber da würde ich auch nur erfahren, dass alles ganz fürchterlich ist. Wie es derzeit aussieht werde ich eher nicht kondolieren. Ich kenne ja niemanden. Einige der Überlebenden und oder Angehörigen werden wahrscheinlich irgendwann den Medien ein Interview geben. Nur ich werde das nicht mitbekommen. Ja nicht einmal über ihre Beweggründe, die sie dazu brachten, zu einem gewissen Zeitpunkt an die Öffentlichkeit zu gehen werde ich nachdenken. Deswegen frage ich mich, wo der Sinn oder besser gesagt immer wiederkehrende Sinn in diesen Katastrophenmeldungen liegt? Denn meine Empathie ist ziemlich begrenzt. Ich weiß ja nicht wie die anderen es so halten, aber ich sehe mich völlig außer Stande, aufrichtiges Mitgefühl für Menschen zu entwickeln und dann auch zu zeigen, wenn ich über die so gut wie nichts weiß außer natürlich dass sie jetzt tot sind und das die Identifizierung der Toten, eine ziemlich schwierige Angelegenheit ist, weil alles kreuz und quer liegt. Gegebenenfalls ich wäre mit 129 Kilo Empathie und Mitgefühl reich gesegnet, um welches der Kinder sollte ich jetzt im Besonderen trauen? Oder einfach alle in einem aufwaschen, das keines zu kurz kommt dann bleiben immer noch 6 Erwachsene übrig. Und stimmen die Zahlen auch? 22 zu 6. Und die Verletzten und Traumatisierten, was ist mit denen. Und einige der Kinder und Eltern werden sogar so etwas wie Freude empfinden, weil sie das ganze irgendwie Drama überlebt haben. Betroffen könnte ich wenigstens sein oder bestürzt, nur man kann ja nicht den ganzen lieben Tag nur betroffen und bestürzt sein. Und was unternehme ich wenn ich in den Medien plötzlich die Meldung durchsickert das bei einem anderen Unfall mindestens 54 Kinder getötet wurden, wenn ich noch nicht einmal über den Tod eines 4 Jährigen Mädchens hinweg bin, das letzte oder war es schon vorletzte Woche, von der eigenen Mamma gekillt wurde . Und dann beschäftigt mich auch noch der Tod eines marokkanischen Mädchen das Selbstmord beging, weil man sie mit ihren Vergewaltiger verheiraten wollte. Soll mir der ihr Ableben weniger nah gehen, weil sie sich erstens selbst der Ewigkeit überantwortete und zweitens aus einem anderen Kulturkreis abstammte . Wenn durch den tragische Tod dieser oder anderer Menschen, wenigstens eine Diskussion von gesellschaftlicher Bedeutung ausgelöst würde, die zu gewissen Veränderungen oder Verbesserungen führt, dann würden solche Meldungen auch irgendwie Sinn machen. Nur heute fahren schon wieder ich weiß nicht wie viele Busse mit Kinder über die Straßen dieses Planeten und Morgen wieder. Medien stellen immer wieder Nähe her und Verbindungen wo es eigentlich keine gibt. Wenn sich mein Nachbar den Haxen bricht oder die Tochter vom Marco schwer erkrankt oder eine meiner Katzen stirbt, ja dann bin sogar ich in der Lage Mitgefühl zu zeigen. Montag stand z.B. in der Zeitung das im Iran "Emos" gekillt und gesteinigt werden, weil die krankhaft verwestlicht sind und so ein Verhalten gehört ausgemerzt . Über so eine Meldung kann man sich wunderschön empören, nur wirklich betroffen macht es einen nicht. Die Gier der Medien nach Sensation die Auflage beschert und mit der sie uns tagtäglich mästen, hat uns satt gemacht. Nicht das wir völlig abgestumpft sind, nur wie soll man sich um Dinge kümmern, die einen nicht betreffen. Und würde man all dieses Horror zu nahe an sich heran lassen wäre es mit der psychischen Gesundheit schnell einmal vorbei. Außerdem ist dieser Katastrophenjournalismus in ein System eingebettet, das wie eine leblose Maschine funktioniert. Egal wie schlimm das in diesem Tunnel auch war, auf diese Meldung folgt trotzdem der Wetterbericht und das nächste Lied und die nächste Katastrophe und der nächste Wetterbericht. Ein zwei gelangweilte Omas, geben vieleicht beim Friseur noch die schwer Mitleidenden, aber wehe die Dauerwelle sitzt nicht, dann hat es sich auch schon mit dem Mitleid fürs erste erledigt. Die Gratisausgabe der Tageszeitung Österreich titelte heute zum Busunglück "Die ganze Welt weint mit". Ein Mädchen vielleicht 10-12 Jahre alt, mit einem Schulranzen auf dem Rücken, hatte sich gerade die Gratisausgabe geschnappt, als wir beide die Straßenbahn warteten. Ich hab genau hingesehen. Die hat nicht eine Träne verdrückt, nicht eine.
Bestie Krieg- Bestie Mensch
Demokratien sind an sich nicht dafür geschaffen oder ausgerichtet Kriege zu führen. Manchmal werden sie durch die Umstände dazu gezwungen, wie damals gegen Hitler. Ich habe keine Lust da ewig auszuführen. Diese abgefuckten Motherfuckers, der amerikanischen Militärführung, die für die Wiederrekrutierung von Veteranen zuständig sind. Wie abgewichst und hirnlos muss denn das ärztliche Personal der amerikanischen Armee sein, oder hat das gar Methode, das sie einen Mann der schon drei Irak-Einsätze hinter sich hatte und der einmal am Kopf schwer verletzt wurde, einfach so für tauglich befinden und zum nächsten Einsatz nach Afghanistan schicken, wo der dann endgültig aus dem Ruder läuft und 16 unschuldige Menschen, darunter 9 Kinder killt. Und alle putzen sich jetzt sie an diesem Wrack ab und zum Tode wollen sie ihn auch noch verurteilen, dabei ist der eh schon so gut wie Tod. Der Mann hatte mal eine Frau und zwei Kinder und vielleicht Träume, die mit den Gesetzmäßigkeiten der ältesten Demokratie, mit ein wenig Mühe durchaus in Einklang zu bringen waren. Es ist einer Demokratie einfach unwürdige, seine Menschen, in einen völlig sinnlosen Krieg zu verheizen. Bald kann die amerikanische Regierung ein zweites Guantánamo eröffnen, für all die amerikanischen Soldaten, die der Krieg zu Bestien machte. Wie kann man das nur Menschen antun. Ja ich weiß, " In God We Trust".
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