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Mittwoch, 7. Dezember 2011
An die Zeit angepasster Eintrag
der imperialist, 20:33h
Ich habe heute die Wohnung geputzt und das Geschirr abgewaschen.
Die Katzenkotze habe ich auch aufgewischt und auf die Straßenbahn musste ich länger warten.
Eine Bekannte habe ich auch angerufen und die hat mir erzählt, dass sie die Bettwäsche, die sie im TV bestellte, wieder zurück schickte, weil die Qualität so miserabel war. Sagt man heute überhaupt noch miserabel? Essen werde ich dann noch und die Katzen füttern und ein wenig fernsehen und dann gehe ich schlafen. Hoffentlich träume ich was Schönes und ich sehe wie der Ludwig Hirsch in den Tod springt und der Dr. Sócrates, einer der last Heros meiner Jungend, im Himmel eine neue, etwas robusterer Leber ausgehändigt bekommt. Aber was soll`s, egal wie es kommt. Dran glauben müssen wir sowieso.
Die Katzenkotze habe ich auch aufgewischt und auf die Straßenbahn musste ich länger warten.
Eine Bekannte habe ich auch angerufen und die hat mir erzählt, dass sie die Bettwäsche, die sie im TV bestellte, wieder zurück schickte, weil die Qualität so miserabel war. Sagt man heute überhaupt noch miserabel? Essen werde ich dann noch und die Katzen füttern und ein wenig fernsehen und dann gehe ich schlafen. Hoffentlich träume ich was Schönes und ich sehe wie der Ludwig Hirsch in den Tod springt und der Dr. Sócrates, einer der last Heros meiner Jungend, im Himmel eine neue, etwas robusterer Leber ausgehändigt bekommt. Aber was soll`s, egal wie es kommt. Dran glauben müssen wir sowieso.
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Sonntag, 4. Dezember 2011
In der Kneipe "zur Quasselbude"
der imperialist, 20:32h
Jetzt ist es so weit,
dass ich in die Sprache flüchte wie früher in ein Wirtshaus.
Nur da stehen die Stühle auf den Tischen
und der Wirt schenkt Rechtschreibregel aus,
meine Kumpels sind Interpunktionen,
die Ladys tragen keine Miniröcke sondern stecken in Formatierungen
und auf den Arsch kann ich ihnen auch nicht starren, so wie die sich verhüllen.
Dabei gibt es nicht viel großartigeres als die weibliche Anatomie,
während Satzbausteine wie Würmer auf den Grund einer Tequilaflaschen absinken,
aus der ein paar Tropfen Grammatik kullern.
Was ist nur aus mir geworden
anstatt mich rücksichtlos zu ruinieren
und mein Verschwinden wie Jesus Einzug in Jerusalem zu feiern
habe ich Esel Angst vor zu hohen Cholesterin, Morbus Chron
Forderungsbesicherten Wertpapieren
unserem Waterloo, die einbalsamiert in den Bad Banken liegen
wie Lenin in seinem Mausoleum
und Darmpolypen,
die in den Darm hineinragen wie die Leere in mein Hirn
und ich fürchte mich vor russischen Wissenschaftlern
die den Mullahs Sprengköpfe basteln, die Jesus Esel das Fell abziehen
und vor den Event-Risiken unserer einheimischen Finanzjongleure
die wieder einmal den ganzen Osten überrennen mussten, habe ich auch die Hosen voll.
Ja seit 5 Uhr 45 wird wieder zurück geschossen, diesmal aber human mit scheinbarer Liquidität,
nur haben die jetzt Außenstände angehäuft, hoch wie früher die Leichenberge
die die Kreditwürdigkeit unsere ganzen Heimat gefährden,
die so schön rot-weiß ist und blutleer voller Herrenmenschen,
die alle unterwegs sind, in ihrer eigenen göttlichen Mission,
und ich könnte diesen Papier-Cesaren jeden Tag vor die Schuhe kotzen.
So eine richtig glorreiche Fontäne,
wie damals in der Mariahilferstraße oder in der irakischen Wüste,
die griechischen Inseln habe ihnen auch vollgekotzt,
nicht einmal die Seychellen blieben von mir verschont,
geschweige denn mein Kinderzimmer oder die schönen Balkonblumen,
die so schon dufteten und sprießten bevor ich sie mit meinem Leben düngte.
Nur das geht jetzt alles nicht denn in meinem Wirtshaus
stehen die Stühle auf den Tischen und anstatt Hochprozentigen gibt
es Synonyme und Artikel über Bandscheibenvorfälle, Zöliakie und zu viel rotes Fleisch
und anstatt einer Lokalrunde gibt es die neuen Schreibweisen
nach der Rechtschreibreform frisch gezapft vom Fass,
dabei habe ich schon am Glas der Alten so gut wie nie genippt.
Tequila, dieses scheiß Rechtschreibprogramm weiß nicht einmal wie man Tequila richtig
schreibt, Cytokinese, unglaubliche Sonnenstürme, die Magnetosphäre, die selbstlos alles Leben
beschützt während sie einen mit Werbung bombardieren, lässt sich die Schuldenbremse,
deren abgefahrene Klötze die ungehorsamen Maastrichtkriterien sind,
nur mit einer 2/3 Mehrheit in den Verfassungsrang heben, was aber gar noch nichts sagt
solange die Lissaboner Verträge nicht geändert werden, nur das wiederum behagt dem
BVerfG nicht wirklich und der der IWF und die europäische Zentralbank können auch nur herumstehen wie Zinnsoldaten und bedächtig der "Angie" die Handtasche halten.
So geht das immer weiter wenn man sich ans Leben klammert,
bla, bla, bla in der Flasche im Weinglas und im Aschenbecher, wo aus der Asche der Behauptungen Überzeugungen werden und die verlieren sich im Rausch der Worte, die so etwas wie einen fürchterlichen Kater nicht kennen und furchtlos immer weiter saufen.
dass ich in die Sprache flüchte wie früher in ein Wirtshaus.
Nur da stehen die Stühle auf den Tischen
und der Wirt schenkt Rechtschreibregel aus,
meine Kumpels sind Interpunktionen,
die Ladys tragen keine Miniröcke sondern stecken in Formatierungen
und auf den Arsch kann ich ihnen auch nicht starren, so wie die sich verhüllen.
Dabei gibt es nicht viel großartigeres als die weibliche Anatomie,
während Satzbausteine wie Würmer auf den Grund einer Tequilaflaschen absinken,
aus der ein paar Tropfen Grammatik kullern.
Was ist nur aus mir geworden
anstatt mich rücksichtlos zu ruinieren
und mein Verschwinden wie Jesus Einzug in Jerusalem zu feiern
habe ich Esel Angst vor zu hohen Cholesterin, Morbus Chron
Forderungsbesicherten Wertpapieren
unserem Waterloo, die einbalsamiert in den Bad Banken liegen
wie Lenin in seinem Mausoleum
und Darmpolypen,
die in den Darm hineinragen wie die Leere in mein Hirn
und ich fürchte mich vor russischen Wissenschaftlern
die den Mullahs Sprengköpfe basteln, die Jesus Esel das Fell abziehen
und vor den Event-Risiken unserer einheimischen Finanzjongleure
die wieder einmal den ganzen Osten überrennen mussten, habe ich auch die Hosen voll.
Ja seit 5 Uhr 45 wird wieder zurück geschossen, diesmal aber human mit scheinbarer Liquidität,
nur haben die jetzt Außenstände angehäuft, hoch wie früher die Leichenberge
die die Kreditwürdigkeit unsere ganzen Heimat gefährden,
die so schön rot-weiß ist und blutleer voller Herrenmenschen,
die alle unterwegs sind, in ihrer eigenen göttlichen Mission,
und ich könnte diesen Papier-Cesaren jeden Tag vor die Schuhe kotzen.
So eine richtig glorreiche Fontäne,
wie damals in der Mariahilferstraße oder in der irakischen Wüste,
die griechischen Inseln habe ihnen auch vollgekotzt,
nicht einmal die Seychellen blieben von mir verschont,
geschweige denn mein Kinderzimmer oder die schönen Balkonblumen,
die so schon dufteten und sprießten bevor ich sie mit meinem Leben düngte.
Nur das geht jetzt alles nicht denn in meinem Wirtshaus
stehen die Stühle auf den Tischen und anstatt Hochprozentigen gibt
es Synonyme und Artikel über Bandscheibenvorfälle, Zöliakie und zu viel rotes Fleisch
und anstatt einer Lokalrunde gibt es die neuen Schreibweisen
nach der Rechtschreibreform frisch gezapft vom Fass,
dabei habe ich schon am Glas der Alten so gut wie nie genippt.
Tequila, dieses scheiß Rechtschreibprogramm weiß nicht einmal wie man Tequila richtig
schreibt, Cytokinese, unglaubliche Sonnenstürme, die Magnetosphäre, die selbstlos alles Leben
beschützt während sie einen mit Werbung bombardieren, lässt sich die Schuldenbremse,
deren abgefahrene Klötze die ungehorsamen Maastrichtkriterien sind,
nur mit einer 2/3 Mehrheit in den Verfassungsrang heben, was aber gar noch nichts sagt
solange die Lissaboner Verträge nicht geändert werden, nur das wiederum behagt dem
BVerfG nicht wirklich und der der IWF und die europäische Zentralbank können auch nur herumstehen wie Zinnsoldaten und bedächtig der "Angie" die Handtasche halten.
So geht das immer weiter wenn man sich ans Leben klammert,
bla, bla, bla in der Flasche im Weinglas und im Aschenbecher, wo aus der Asche der Behauptungen Überzeugungen werden und die verlieren sich im Rausch der Worte, die so etwas wie einen fürchterlichen Kater nicht kennen und furchtlos immer weiter saufen.
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Donnerstag, 1. Dezember 2011
Brief an das Christkind!
der imperialist, 19:45h
Ich weiß liebes Christkind, das mein letzter Brief an dich schon ein paar Jahre her ist. Wenn ich ganz ehrlich bin, weiß ich nicht mehr ganz genau, wann ich den letzten Brief an dich geschrieben habe. Aber 35 Jahre ist das sicher schon her. Das muss dann Mitter der Siebziger gewesen sein. Ich hoffe du bist deswegen nicht eingeschnappt oder gar böse auf mich. Heute schimpfen ja alle herum, das die Weihnachten so fürchterlich materiell sind. Nur soweit ich mich erinnern kann waren die Briefe der Kinder damals auch schon mehr so Auflistungen nach Dingen, die man irgendwann links in der Ecke liegen ließ, wenn sie nicht schon vorher kaputt gingen. Weltfrieden oder etwas in dieser Richtung hat sich schon damals so gut wie kein Kind von dir gewünscht. Ich wollte von dir, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, auch immer nur Spielsachen. Nie habe ich mich mit der Bitte an dich gewandt, das du die Scheidung meiner Eltern wieder rückgängig machen sollst. Nur warum ich von dir einen Werkzeugkasten für Holzarbeiten bekam, obschon ich dich ausdrücklich um eine Rennbahn gebeten haben, verstehe ich heute noch nicht. Kannst du nicht lesen oder bist du gar taub? Das du mir kein Heftchen mit nur leicht bekleideten Frauen zukommen hast lassen, kann ich heute, mit entsprechender emotionaler Distanz einigermaßen nachvollziehen, aber diese beschissene Laubsäge und dieses ganze Zeug, entschuldige bitte meine Ausdrucksweise, hätte wirklich nicht sein müssen. Dieser undankbare Balg hieß es dann. Bekommt so einen schönen Werkzeugkasten geschenkt und will nicht hobeln. Gut mit dem Hobeln hab ich dann bald einmal angefangen, aber eine Laubsäge war dafür nicht unbedingt erforderlich. Einen Ball wollte ich auch mal von dir, eine schöne Lederwuchtel, immerhin war ich schon mit 9 Jahren beidbeinig und konnte mit der Haut jonglieren, wie ein kleiner Brasilianer, aber was habe ich von dir bekommen, eine Buntfaltenhose und ein kariertes Hemd dazu. Um einen tollen, ansehnlichen Haarschnitt habe ich dich auch einmal gebeten, ausdrücklich noch dazu, doch dir fiel natürlich nicht besseres ein, als mich beim Hauer auf den Kinderstuhl zu setzen, und der alte Hauer brauste mit der Schere über meinen Kopf, wie ein Mähdrescher durch ein Maisfeld. Ich weiß nicht mehr wie dieses Mädchen hieß, aber habe ich damals nicht ganz klar zum Ausdruck gebracht, das sie mich mögen sollte und bitte habe ich geschrieben, wenn sie mich ein bisserl mag, lass mich nicht wie eine erntefrische Tomate rot anlaufen. Liebes Christkind das hättest du dir wirklich sparen können. In der Klasse hinter einem Vorhang musste ich mein gepeinigtes Haupt einen halben Tag lang verstecken. Nur das half auch nicht wirklich weil sogar meine Ohren wie heißer Stahl glühten. Wenn ich so nachdenke wollte ich doch nicht immer nur Spielsachen. Weißt du noch liebes Christkind, die Weihnachten bei der UNO, a riesen Hetz, alle die nicht Dienst hatten, waren bis oben hin voll und einige weinten sogar, weil sie nicht bei ihren Familien sein konnten. Ich habe natürlich nicht geweint. An das letzte Weihnachten mit "nicht richtiger Mama und Papa" kann ich mich noch gut erinnern. Ich wohnte damals schon mit dem Peter in dem kleinen Zimmer im Gasthaus. Zu einem Toast hatten sie mich am Weihnachtsabend eingeladen. Sonst durfte ich ja nicht mehr nach Hause, weil ich nicht arbeitete und auch sonst eine Schande war. War ziemlich peinlich der Abend weil ich schon recht früh mächtig einen sitzen hatte. Mit den Kumpels war dann wieder a Hetz und der Herbert hat um fünf Uhr früh in seinem Rausch versucht, in einem Toaster eine Gulaschsuppe aufzuwärmen. Ich weiß liebes Christkind deine Zeit ist kostbar deswegen zu meinen Wünschen. Bitte sorge dafür das es nächstes Jahr einen tollen Sommer gibt und ich wieder auf der Donauinsel auf meinen Stuhl sitzen kann und das meine Haut noch ein paar Jahre durchhält und der Hautkrebs andere befällt. z.B. Apothekerinnen. Noch nie in meinem Leben hatte ich Sex mit einer bleichen, intelligenten Apothekerin. Die sind ja alle hochgebildet. Trotzdem drehen sie den Leuten wenn du nicht mit einem Rezept kommst, jeden nur erdenklichen Ramsch an. Dabei wissen sie ganz genau das dieses ganze Zeug ,in den Tuben, Tüten und Döschen, das sie da verramschen nicht wirkt. Ich bin jetzt 43 und habe meine Gesicht das letzte Mal 1982 mit Wasser in Berührung gebracht, trotzdem habe ich nicht eine Falte. Verstehst du was ich meine? Dann wünsche ich mir von dir noch, das du dafür sorge trägst, das sich meine innere Verfasstheit nicht merklich verschlechtert. Mit einer höhere Dosis an Medikamenten macht mir das Leben einfach keinen Spaß. Denn Wunsch, noch einmal auf IOS mit dieser rattenscharfen Australien zu pennen, die diesen unglaublichen Busen hatte, habe ich wieder von meiner Liste gestrichen, weil du ja nichts dafür kannst, das ich keinen mehr hochbekam, weil ich einen ganzen Monat durchgesoffen hatte. Diese Tragödie epochalen Ausmaßes kann ich wirklich nicht dir in die Schuhe schieben. Nur warum ich bei dieser einem Maid konnte, die nur wie ein Brett da lag und auch sonst mit ihren körperlichen Reizen geizte, werde ich nicht verstehen Dabei hatte ich gut einen Liter Jägermeister intus. Aber wie sagt ein Sprichwort, "die Wege des Herren sind unergründlich" und irgendwie hat er dich ja auch mit gezeugt. Oder war das damals gar Samenraub? Dann bitte ich doch noch lass dieses Europa nicht einfach so auseinander brechen. Es ist ein schönes und lebenswertes Europa, auch wenn es mir persönlich eher am Arsch vorbei geht. Und sorge dafür das die Syrer und noch einige andere Völker, auch wenn sie Moslems sind, bald einmal so viel Freiheit haben, das sie sich selbst, aus (einigermaßen) freien Stücken zu Grunde richten können und nicht von anderen zu Grunde gerichtet werden, weil die schlechte Laune haben.
Liebe Grüße dein Jürgen!
Liebe Grüße dein Jürgen!
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