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Mittwoch, 30. November 2011
Privilegienritter
der imperialist, 20:09h
Arme, Reiche, einen Topf Spaghetti, die Märkte und da vor allem die "Big Swinging Dicks", die immer einen Dümmeren brauchen, um einen Ständer zu bekommen, alte Nonnen die jungen Nonnen quälten, weil die schön und rein waren und dem Herrn so nah. Brückenpfeiler, Vorstandssitzungen, eine Müllhalde und die werten Damen und Herren die uns diesen schwindsüchtigen Euro unter jubelten, Brückenpfeiler, Fatalisten, gläubige Nihilisten, eine Bratpanne in der meine Hausschuhe brutzeln, Satanisten, Salafisten und die mit den Weihrauchstäbchen. Den Vater als er noch cholerisch war und Angst und Schrecken in mir verbreitete. Nicht diesen alten Mann jetzt, der immer kleiner wird, mit der Zeit ringt und trotzdem hofft nicht zu verschwinden. Die Mutter, nein die nicht, die würde ich nicht wiedererkennen, nicht einmal auf einem Foto als sie mich noch in den Armen hielt, die Stiefmutter, mein Gott dieses ewige Klischee von der bösen Stiefmutter, die einen nicht liebt, ich hab sie auch nicht geliebt also sind wir quitt, Kleingedrucktes, vollmundige Versprechungen, die Herrschaften im Badmintonverein, Neonazi, Gutmenschen und Gutmenschen die kleine Nazis in die Welt setzen. Linke Sektierer, die Ostküste, Antisemiten, aufblasbare Utopien, den EU-Ratspräsidenten , den Präsidenten des Europäischen Rats, den Rat der europäischen Kommission oder verwechsel ich den jetzt mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission, und wen von denen habe ich jetzt konkret gewählt, den Jänner und den Februar, IT-Experten die keine Rücksicht auf meine rückständigen Bedürfnisse nehmen, diesen scheiß Drehstuhl auf dem ich sitze, leere Versprechungen, Kontoauszüge und meine etwaige Einkaufsreserve, so nennen diese Bankheinis jetzt den Überziehungsrahmen, von den etwaigen Sollzinsen schreiben sie nichts. Besserwisser, nein die nicht ich bin ja selber einer, greinende Muschis , früher als ich jung war, fuhren die gebildeten oder die sich weiterbildenden Weiber voll auf mich ab, weil ich jung war und wild und ziemlich schräg drauf. Heute würdigen sie mir nicht einmal mehr eines Blickes. Diesen Blick und all die Männer, die dieses Frauen jetzt bewirten und die ich früher in der Pfeife rauchte. Ja ich weiß ich bin ein schlechter Verlierer. Geostrategischen Kuhhandel, Assad und seine Brut, meine schlechten Tage und die Nächte dazwischen, Postkästen, meine Angst, Atombomben, nein das wäre keine gute Idee, dass Gelächter all jener die es schon immer besser wussten, also doch meine Stiefmutter und deren ganze Verwandtschaft, die haben nicht einen Ausfall zu beklagen, das Herz an Herz Gefühl des volkstümlichen Schlagers, bitte was ist das? Köpfe herausragender Persönlichkeiten, weil es leichter geht, Größenwahn der sich hinter Bescheidenheit versteckt und diese sinnlos dekorierten Teller der gehobenen Gastronomie, wo so gut wie nichts drauf ist. Helden/innen gehören dekoriert und nicht Teller. Lehrer, die haben mich immer wie Scheiße behandelt und schon wieder die Stiefmutter, dabei bin ich auf Neuornation.de in fast allen Kategorien Top 5. Eine ganz anständige Leistung immerhin habe ich mehr graue Zelle versoffen als andere zur freien Verfügung haben. Leute die ihre Ziele mit allen nur erdenklichen Mitteln verfolgen, dabei alles Erhabene kurz und klein schlagen und sich zu guter Letzt auf Machiavelli ausreden. Zitate, Genies, verkannte Genies, und Idioten die sich für verkannte Genies halten. Die Mittelmäßigen, nein die nicht, weil ich will nicht schon wieder Hand an mir anlegen, hab ich gerade erst vor einer halben Stunde, was ich nicht an Sperma produziere, wie ein Stier wie eine wilder Stier, Robert de Niro in der Schlussszene alt, ausgefressen und völlig herunter gekommen und wie er mit seinen Fäusten gegen die Mauer seiner Zelle hämmert. Ganz groß, Vernissagen und das ganze Pack, das sich in diesen Leichenhallen der Kultur herum treibt. Bequemlichkeiten, Geringschätzung und Menschen die sich darüber beschweren was aus Weihnachten wurde. Bei aller Herrlichkeit, aber auch Einkaufen kann Sinn spenden, gut umtauschen weniger, aber sogar beim Umtauschen vergeht die Zeit. Ärzte, Rechtsanwälte, einen Hochsitz und auch wenn ich mich wiederhole das Herz an Herzgefühle und schon wieder meine Stiefmutter. Das war jetzt ein Scherz. Alle, alles und jeden könnte ich erschlagen, erschießen oder einfach in die Luft sprengen und trotzdem würde ich nie eine Gefängniszelle von innen sehen, weil ich laut meinen fachärztlichen Befunden, ungefähr so durch geknallt bin wie der irre Tempelritter aus Norway.
Dabei will ich nur fliegen und nicht abstürzen.
Dabei will ich nur fliegen und nicht abstürzen.
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Montag, 28. November 2011
Dokument 3
der imperialist, 19:42h
Das Leben, wie zerkochter Broccoli
wie eine Kurzparkzone
wie eine fettreduzierte Bratwurst, was fürs Auge aber schmeckt nicht
das Leben, wie Hansi Hinterseer, wenn er einem Priester seine wahren Gelüste verschweigt
nur was ist wenn der wirklich so ist und alles geht ihm leicht von der Hand und auch sonst ist alles Heimat und braune Armeefraktion und tote Ausländer am Spieß der richtigen Gesinnung
meine Gesinnung können sie getrost geschenkt haben, so fremd wie ich mir bin
das Leben wie die Novembersonne, ganz schön anzusehen wenn sie dann und wann
den Nebel vertreibt, aber wärmt auch nicht.
Ungefähr so geht es den jungen Wilden am Tahrir Platz.
Das Leben wie eine Tripple AAA Anleihe auf Ramschniveau herabgestuft,
wegen negativer Aussicht und fehlender Einsicht und von Zuversicht keine Spur.
Und dann? Sollen wir alle auswandern oder alte Vinyl Platten auflegen und in
Erinnerungen schwelgen, die im Ofen des Lebens, ungefragt vor sich hin brüten.
Was ich nicht schon alles vergessen wollte und dann fällt es mir erst recht wieder ein.
Das Leben,
wie eine Ausfallhaftung auf Vernunft, wie ein offener Brief an das Schicksal
wie verwischter Lippenstift auf einem Spiegel ,
wie schrieb mal ein großer Dichter, "auf deinem Schlüpfer und auf meiner Seele
ein Hauch von Scheiße"
und kann man heute auch stinkend dem Christkind einfach seine Rechnungen schicken und der macht dann einen Dauerauftrag,
den in Bethlehem dauert der Kampf um Landnahme und Glauben unverzüglich an
und Glaube ist so etwas wie Pornografie für die Kurzentschlossenen
die ewig während, immerwährend und auch dann noch an ihrer Unsterblichkeit festhalten,
wenn über Menschheit das Licht ausgeht und sich auf dem Arbeitsamt
nur noch die Ratten, durch die Stellenanzeigen fressen.
1300 brutto für 40 Stunden und dann füllt man Regale auf, die sich eh wieder leeren
und man verflucht den Tag, an dem die Menschheit den aufrechten Gang einübte
und die Zivilisation ist so etwas wie ein Umhang und darunter,
Nackte und Exhibitionisten und auf dem ersten Blick nicht voneinander unterscheiden.
Das Leben wie grauer Star,
wie zu wenig Zahnfleisch und frei liegenden Zahnhälse,
das Leben wie schlechte Geschmack und gar kein Geschmack und flüchtige Begegnungen
und im Radio sagen sie das gute Beziehung wichtig sind und gefestigt gehören,
meine Beziehung zum Nichts und zur Sinnlosigkeit sind hart wie Kruppstahl,
wir sind ganz dick zwischen uns passt kein Löschblatt.
Das Leben wie
dieser von Guttenberg und unser Karl Heinz mit dem seidigen Haar,
und Warnschilder das Unbefugten der Zutritt versperrt ist
trotzdem treten sie ein Leben lang auf dir herum, außer du bist dieser von Guttenberg
oder der Karl Heinz mit dem seidigen Haar, die benötigen die anderen nicht zwingend,
um sich der Lächerlichkeit preis zu geben,
und ich kenne seit Samstag einen, der ist Pick-Up Coach, der bringt Jungs bei wie man die Stimmbänder einen Muschi zum Trällern bringt, dabei ist er selbst noch ein Kind und ich will solche Menschen nicht kennen, nicht einmal flüchtig.
Das Leben wie Beton
wie Ausfallstraßen ins Nirgendwo und geliftete Wirklichkeiten
und geklaute Fan-Beiträge auf Facebook
das Leben wie ein Fremdwährungskredit in einer anderen Sprache,
wie ein YouTube Video nur drei Mal angeklickt und Leere hochkant aufgestellt
die sich mit jeden Atemzug multipliziert.
Das Leben,
wie schöne Dinge hinter Panzerglas
oder ein Strand in einem Katalog
und ein Tanzkurs für Anfänger, ja aller Anfang ist schwer und kein Meister ist noch vom Himmel gefallen
aber aus der Hölle kamen die Herren da Vinci, Gothe und Mozart aber auch nicht.
Das Leben,
manchmal erübrigt es sich von selbst "mein" zu schreiben.
wie eine Kurzparkzone
wie eine fettreduzierte Bratwurst, was fürs Auge aber schmeckt nicht
das Leben, wie Hansi Hinterseer, wenn er einem Priester seine wahren Gelüste verschweigt
nur was ist wenn der wirklich so ist und alles geht ihm leicht von der Hand und auch sonst ist alles Heimat und braune Armeefraktion und tote Ausländer am Spieß der richtigen Gesinnung
meine Gesinnung können sie getrost geschenkt haben, so fremd wie ich mir bin
das Leben wie die Novembersonne, ganz schön anzusehen wenn sie dann und wann
den Nebel vertreibt, aber wärmt auch nicht.
Ungefähr so geht es den jungen Wilden am Tahrir Platz.
Das Leben wie eine Tripple AAA Anleihe auf Ramschniveau herabgestuft,
wegen negativer Aussicht und fehlender Einsicht und von Zuversicht keine Spur.
Und dann? Sollen wir alle auswandern oder alte Vinyl Platten auflegen und in
Erinnerungen schwelgen, die im Ofen des Lebens, ungefragt vor sich hin brüten.
Was ich nicht schon alles vergessen wollte und dann fällt es mir erst recht wieder ein.
Das Leben,
wie eine Ausfallhaftung auf Vernunft, wie ein offener Brief an das Schicksal
wie verwischter Lippenstift auf einem Spiegel ,
wie schrieb mal ein großer Dichter, "auf deinem Schlüpfer und auf meiner Seele
ein Hauch von Scheiße"
und kann man heute auch stinkend dem Christkind einfach seine Rechnungen schicken und der macht dann einen Dauerauftrag,
den in Bethlehem dauert der Kampf um Landnahme und Glauben unverzüglich an
und Glaube ist so etwas wie Pornografie für die Kurzentschlossenen
die ewig während, immerwährend und auch dann noch an ihrer Unsterblichkeit festhalten,
wenn über Menschheit das Licht ausgeht und sich auf dem Arbeitsamt
nur noch die Ratten, durch die Stellenanzeigen fressen.
1300 brutto für 40 Stunden und dann füllt man Regale auf, die sich eh wieder leeren
und man verflucht den Tag, an dem die Menschheit den aufrechten Gang einübte
und die Zivilisation ist so etwas wie ein Umhang und darunter,
Nackte und Exhibitionisten und auf dem ersten Blick nicht voneinander unterscheiden.
Das Leben wie grauer Star,
wie zu wenig Zahnfleisch und frei liegenden Zahnhälse,
das Leben wie schlechte Geschmack und gar kein Geschmack und flüchtige Begegnungen
und im Radio sagen sie das gute Beziehung wichtig sind und gefestigt gehören,
meine Beziehung zum Nichts und zur Sinnlosigkeit sind hart wie Kruppstahl,
wir sind ganz dick zwischen uns passt kein Löschblatt.
Das Leben wie
dieser von Guttenberg und unser Karl Heinz mit dem seidigen Haar,
und Warnschilder das Unbefugten der Zutritt versperrt ist
trotzdem treten sie ein Leben lang auf dir herum, außer du bist dieser von Guttenberg
oder der Karl Heinz mit dem seidigen Haar, die benötigen die anderen nicht zwingend,
um sich der Lächerlichkeit preis zu geben,
und ich kenne seit Samstag einen, der ist Pick-Up Coach, der bringt Jungs bei wie man die Stimmbänder einen Muschi zum Trällern bringt, dabei ist er selbst noch ein Kind und ich will solche Menschen nicht kennen, nicht einmal flüchtig.
Das Leben wie Beton
wie Ausfallstraßen ins Nirgendwo und geliftete Wirklichkeiten
und geklaute Fan-Beiträge auf Facebook
das Leben wie ein Fremdwährungskredit in einer anderen Sprache,
wie ein YouTube Video nur drei Mal angeklickt und Leere hochkant aufgestellt
die sich mit jeden Atemzug multipliziert.
Das Leben,
wie schöne Dinge hinter Panzerglas
oder ein Strand in einem Katalog
und ein Tanzkurs für Anfänger, ja aller Anfang ist schwer und kein Meister ist noch vom Himmel gefallen
aber aus der Hölle kamen die Herren da Vinci, Gothe und Mozart aber auch nicht.
Das Leben,
manchmal erübrigt es sich von selbst "mein" zu schreiben.
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Donnerstag, 24. November 2011
Heilige Intimität
der imperialist, 19:28h
Ich hab eine automatische Kaffeemaschine vom Müll
nicht ein Glas, so gut wie kein Geschirr
und eine Abwasch (Spüle) aus Email(l) die durchgebrochen ist und so alt das früher mal Mutterkreuze darüber hingen.
Ich hab keinen Kasten, meine frische Wäsche werf ich einfach in eine Kiste, drei Katzenklos und zwei uralte Kater, deren wertes Befinden ich allein an ihren Schlafplätzen ablese.
Ich hab einen alten Röhrenfernseher, einen ganzen Haufen Programme und jede Menge Bücher die sich am Boden stapeln und manchmal steigen
Autoren wie Winston Churchill ungefragt aus ihren Werken und qualmen mit ihren bedeutungsschweren Zigarrenrauch die Bude voll.
Ich hab ein paar alte Stühle aus denen die Füllung heraus quillt, einen kleinen Wohnzimmertisch mit einer Glasplatte, in der sich die Welt spiegelt und der voll ist mit Tabletten, die regungslos herum liegen wie tote Helden und eine Sitzreihe, auf der nur meine schizoiden Gespenster sitzen.
Ich hab eine SZ-Hantel, zwei Kurzhantel und jede Menge Gewichte und mit Nachdruck, pumpe ich gegen die Zeit an und gegen die Vergänglichkeit und all die Fehler die ich machte.
Ich hab ein durchgelegenes Bett, in der eine ganze Armee von Huren lag und bittersüße Erinnerungen an Frauen, mit denen ich mich zudecke wenn es zu kalt wird.
Ich hab einen alten Trosssack noch aus UN-Zeiten, in der meine guten Tage unter der Schmutzwäsche versteckt, unbeschwert vor sich hin verwesen.
Und manchmal huscht der alte Picasso durchs die hohen Räume und malt mir meine Wände voll
während Jackson Pollock in Farbe und Schnaps ertrinkt, nimmt mich Woody Guthrie, in einem dieser vergammelten Züge mit und zeigt mir sein Amerika und wenn ich wieder zurück bin, rückt der Georg Kreisler sein Klavier zurecht und spielt mir vor, welchen Lärm eine Träne beim Rollen macht.
Ich hab keine Rücklagen, keine Fotoalben, kein Handy, keine schönen Träume, keine guten Ratschläge, nicht eine gute Idee, niemanden der mit die Wangen tätschelt und zu Weihnachten hock ich mit einem Fertiggericht vor der Glotze.
Ich hab nur das "Jetzt" in diesem Augenblick und auch sonst nicht viel zu verlieren und wenn es mal zu Ende gehen wird mit mir, ist die Bude in 10 Minuten ausgeräumt und in einem Tag frisch gestrichen.
Nur bis es so weit ist, ist diese Zone hier Sperrbezirk, allen Unbefugten und das sind so gut wie alle, ist der Zutritt hier ausnahmslos verboten. Und falls doch jemand kommt, mit seinem fein geschnittenen Wohlstandsgesicht und seiner dick aufgetragenen Modernität, reiße ich ihn einfach sein scheiß Herz heraus und brat es in der Pfanne.
Den einen Herd hab ich auch und einen Kühlschrank.
nicht ein Glas, so gut wie kein Geschirr
und eine Abwasch (Spüle) aus Email(l) die durchgebrochen ist und so alt das früher mal Mutterkreuze darüber hingen.
Ich hab keinen Kasten, meine frische Wäsche werf ich einfach in eine Kiste, drei Katzenklos und zwei uralte Kater, deren wertes Befinden ich allein an ihren Schlafplätzen ablese.
Ich hab einen alten Röhrenfernseher, einen ganzen Haufen Programme und jede Menge Bücher die sich am Boden stapeln und manchmal steigen
Autoren wie Winston Churchill ungefragt aus ihren Werken und qualmen mit ihren bedeutungsschweren Zigarrenrauch die Bude voll.
Ich hab ein paar alte Stühle aus denen die Füllung heraus quillt, einen kleinen Wohnzimmertisch mit einer Glasplatte, in der sich die Welt spiegelt und der voll ist mit Tabletten, die regungslos herum liegen wie tote Helden und eine Sitzreihe, auf der nur meine schizoiden Gespenster sitzen.
Ich hab eine SZ-Hantel, zwei Kurzhantel und jede Menge Gewichte und mit Nachdruck, pumpe ich gegen die Zeit an und gegen die Vergänglichkeit und all die Fehler die ich machte.
Ich hab ein durchgelegenes Bett, in der eine ganze Armee von Huren lag und bittersüße Erinnerungen an Frauen, mit denen ich mich zudecke wenn es zu kalt wird.
Ich hab einen alten Trosssack noch aus UN-Zeiten, in der meine guten Tage unter der Schmutzwäsche versteckt, unbeschwert vor sich hin verwesen.
Und manchmal huscht der alte Picasso durchs die hohen Räume und malt mir meine Wände voll
während Jackson Pollock in Farbe und Schnaps ertrinkt, nimmt mich Woody Guthrie, in einem dieser vergammelten Züge mit und zeigt mir sein Amerika und wenn ich wieder zurück bin, rückt der Georg Kreisler sein Klavier zurecht und spielt mir vor, welchen Lärm eine Träne beim Rollen macht.
Ich hab keine Rücklagen, keine Fotoalben, kein Handy, keine schönen Träume, keine guten Ratschläge, nicht eine gute Idee, niemanden der mit die Wangen tätschelt und zu Weihnachten hock ich mit einem Fertiggericht vor der Glotze.
Ich hab nur das "Jetzt" in diesem Augenblick und auch sonst nicht viel zu verlieren und wenn es mal zu Ende gehen wird mit mir, ist die Bude in 10 Minuten ausgeräumt und in einem Tag frisch gestrichen.
Nur bis es so weit ist, ist diese Zone hier Sperrbezirk, allen Unbefugten und das sind so gut wie alle, ist der Zutritt hier ausnahmslos verboten. Und falls doch jemand kommt, mit seinem fein geschnittenen Wohlstandsgesicht und seiner dick aufgetragenen Modernität, reiße ich ihn einfach sein scheiß Herz heraus und brat es in der Pfanne.
Den einen Herd hab ich auch und einen Kühlschrank.
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