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Freitag, 4. November 2011
Das Gedicht meiner Jugend
der imperialist, 20:57h
Es kommt auf nicht mehr an,
nur noch auf einer Matratze liegen,
mit billigen Träumen und einem Bier
während die Blumen sterben und die Pferde sterben
und die Zimmerwirtin in den Hausflur starrt;
die runtergezogenen Jalousien mit ihre flattrigen Musik,
der letzte Mann in seiner Höhle,
in einer Ewigkeit von Getriebe,
und Explosionen;
nichts als der tropfende Wasserhahn,
die leere Flasche;
deine Jugend versperrt
verhunzt und glattrasiert,
man hat dich Worte gelehrt
und damit losgeschickt
zum Sterben.
nur noch auf einer Matratze liegen,
mit billigen Träumen und einem Bier
während die Blumen sterben und die Pferde sterben
und die Zimmerwirtin in den Hausflur starrt;
die runtergezogenen Jalousien mit ihre flattrigen Musik,
der letzte Mann in seiner Höhle,
in einer Ewigkeit von Getriebe,
und Explosionen;
nichts als der tropfende Wasserhahn,
die leere Flasche;
deine Jugend versperrt
verhunzt und glattrasiert,
man hat dich Worte gelehrt
und damit losgeschickt
zum Sterben.
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Donnerstag, 3. November 2011
Ein schöner Tag
der imperialist, 20:11h
Nacht sollte sein,
zwanzig Kilo schwärzeste Nacht,
und nur das Licht der Kneipe weißt uns armen Sündern den Weg
und Musik sollte sein
30 Tonnen Musik einfach vor die Lauscher hin gekippt
und Bier sollte sein
3000 Lagen Bier, die ehrfürchtig vor uns stamm stehen, wie es sich halt gebietet
und Schnaps sollte sein, literweise, wie ein ewiger Jungbrunnen und die Jungs sollten sein,
arrogant, nichts wissend, furchtlos, so wie damals
und der Paule parkt seiner Rostlaube noch einmal in der Obstabteilung des Supermarktes
und ich bin wieder der Pancho Villa aller Autodächer
und du Angelika bringst wieder dieses Strahlen mit und deine Liebe und deinen tollen Hintern lässt du auch nicht zu Hause.
Nacht sollte sein,
25 Kilo schwärzeste Nacht
und nur das Licht des nächsten Kneipe weißt uns armen Sündern den Weg,
und Unbefangenheit gibt es, einen Stapel Unbefangenheit und Leichtsinn frisch gestrichen,
der alte Gustl ist auch da und trinkt stumm sein Bier und hört Charly Parker zu, während Francois Villon, bis oben hin voll, wild mit seiner Zunge fuchtelt, schenkt der Qualtinger unser Nation noch einen ein.
Nacht sollte sein
30 Kilo Nacht schwärzeste Nacht
und nur das Licht der allernächsten Kneipe weißt uns armen Sündern den Weg
und kein Manager, Versicherungsvertreter oder Ernährungsberaterin ist zu sehen,
ein Virus hat sie alle dahingerafft oder so geschwächt, das sie nur bei Tageslicht und auch sonst interessiert sich kein Schwein für ihre Schönheitswettbewerbe.
Das "Rat Back" ist auch da und Janis Joplin und die kleine Amy darf auch nicht fehlen,
die beiden in Form bringen jede Klagemauer zum Weinen und die Hamas zupft Unkraut am Grab Ben Gurions, mit Mohammed Segen.
Nacht sollte sein
35 Kilo schwärzeste Nacht
Lachen gibt es Kisten voll Lachen und Unverfälschtes so viel du verträgst und Dylan Thomas zeigt der vorgerückten Stunde was ein Hacken ist, während Carravagio seinen Degen in Farbe taucht, schießt
Werner Schwab huckevoll um Die Ecke und lallt grinsend, "das wir alle in diese Welt gevögelt sind und nicht fliegen können".
Und zwischen klirrenden Gläsern und zerbrochenen Träumen kommt Georg Best angeflogen, überspielt drei Flaschen Whiskey und passt quer
zu Garrincha, der genau unter die Latte trifft, während "Super Sic" auf der Theke einen Wheelie macht, schwört Hank das die Ladys früher viel mehr Klasse hatten.
Nacht sollte sein
40 Kilo schwärzeste Nacht,
und nur das Licht der nächsten, der allernächsten Kneipe weißt uns armen Sündern des Weg
und Erbarmen gibt uns Verzeihen und nichts ist Gleichgültig und alle Tanzen eng umschlungen
und der alte Ginsberg klopft an der Tür und fragt wo die größten Köpfer meiner Generation sind, während Thomas Bernhard in seinem Ohrensessel vor sich hin döst, sein roter Zinken ist das eigentliche Wahrzeichen Österreichs, während der Wolfi Bauer sich umdreht und unserer Neutralität ans Bein pinkelt, schreit einer von ganz hinten, " Störtebeker, hey Störtebeker, sag wie weit kannst du wirklich ohne Kopf rennen", und Störtebeker schraubt seinen Kopf ab und rennt allen davon
und mit jeden Schritt den er schafft schenkt es uns noch einen versoffenen Augenblick und dann noch einen.
zwanzig Kilo schwärzeste Nacht,
und nur das Licht der Kneipe weißt uns armen Sündern den Weg
und Musik sollte sein
30 Tonnen Musik einfach vor die Lauscher hin gekippt
und Bier sollte sein
3000 Lagen Bier, die ehrfürchtig vor uns stamm stehen, wie es sich halt gebietet
und Schnaps sollte sein, literweise, wie ein ewiger Jungbrunnen und die Jungs sollten sein,
arrogant, nichts wissend, furchtlos, so wie damals
und der Paule parkt seiner Rostlaube noch einmal in der Obstabteilung des Supermarktes
und ich bin wieder der Pancho Villa aller Autodächer
und du Angelika bringst wieder dieses Strahlen mit und deine Liebe und deinen tollen Hintern lässt du auch nicht zu Hause.
Nacht sollte sein,
25 Kilo schwärzeste Nacht
und nur das Licht des nächsten Kneipe weißt uns armen Sündern den Weg,
und Unbefangenheit gibt es, einen Stapel Unbefangenheit und Leichtsinn frisch gestrichen,
der alte Gustl ist auch da und trinkt stumm sein Bier und hört Charly Parker zu, während Francois Villon, bis oben hin voll, wild mit seiner Zunge fuchtelt, schenkt der Qualtinger unser Nation noch einen ein.
Nacht sollte sein
30 Kilo Nacht schwärzeste Nacht
und nur das Licht der allernächsten Kneipe weißt uns armen Sündern den Weg
und kein Manager, Versicherungsvertreter oder Ernährungsberaterin ist zu sehen,
ein Virus hat sie alle dahingerafft oder so geschwächt, das sie nur bei Tageslicht und auch sonst interessiert sich kein Schwein für ihre Schönheitswettbewerbe.
Das "Rat Back" ist auch da und Janis Joplin und die kleine Amy darf auch nicht fehlen,
die beiden in Form bringen jede Klagemauer zum Weinen und die Hamas zupft Unkraut am Grab Ben Gurions, mit Mohammed Segen.
Nacht sollte sein
35 Kilo schwärzeste Nacht
Lachen gibt es Kisten voll Lachen und Unverfälschtes so viel du verträgst und Dylan Thomas zeigt der vorgerückten Stunde was ein Hacken ist, während Carravagio seinen Degen in Farbe taucht, schießt
Werner Schwab huckevoll um Die Ecke und lallt grinsend, "das wir alle in diese Welt gevögelt sind und nicht fliegen können".
Und zwischen klirrenden Gläsern und zerbrochenen Träumen kommt Georg Best angeflogen, überspielt drei Flaschen Whiskey und passt quer
zu Garrincha, der genau unter die Latte trifft, während "Super Sic" auf der Theke einen Wheelie macht, schwört Hank das die Ladys früher viel mehr Klasse hatten.
Nacht sollte sein
40 Kilo schwärzeste Nacht,
und nur das Licht der nächsten, der allernächsten Kneipe weißt uns armen Sündern des Weg
und Erbarmen gibt uns Verzeihen und nichts ist Gleichgültig und alle Tanzen eng umschlungen
und der alte Ginsberg klopft an der Tür und fragt wo die größten Köpfer meiner Generation sind, während Thomas Bernhard in seinem Ohrensessel vor sich hin döst, sein roter Zinken ist das eigentliche Wahrzeichen Österreichs, während der Wolfi Bauer sich umdreht und unserer Neutralität ans Bein pinkelt, schreit einer von ganz hinten, " Störtebeker, hey Störtebeker, sag wie weit kannst du wirklich ohne Kopf rennen", und Störtebeker schraubt seinen Kopf ab und rennt allen davon
und mit jeden Schritt den er schafft schenkt es uns noch einen versoffenen Augenblick und dann noch einen.
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Dienstag, 1. November 2011
Der Affe im Käfig
der imperialist, 19:35h
In letzter Zeit tauche ich zusehends auf Bildern auf, die rührselige Kameras von mir schießen. Im Badmintonverein, wenn wir ein Meisterschaftsspiel haben, knipsen sie mich dann und wann. Irgendwann lande ich dann in einem digitalen Album oder ungefragt auf Facebook oder irgendeinem anderen sozialen Netzwerk, das mir am Arsch vorbei geht. Sind alles ganz anständige Leute. Ärzte, Bankmanager, Rechtsanwälte, Universitätsprofessoren, muslimische Eiferer, Studenten und ein paar Asiaten. Alle rechtschaffend und mit beiden Beinen im Leben stehend. Na ja bei den muslimischen Eiferern, die wirklich nett sind, weiß man das nicht so genau und bei den Asiaten kenne ich mich auch nichts aus. Deshalb mache ich keine Witze über Nanking, Agent Orange usw.,. Und das dich der Führer schon raus haut, auch wenn du den ersten Satz verloren hast, sage ich ausnahmslos nur zum M.K. Der findet das lustig denn der ist Pole. Die Leute sind gehobene Mittelklasse bis Bildungselite. Badminton scheint kein Sport der Unterprivilegierten zu sein. Privat haben sie natürlich nichts mit mir zu schaffen. Wie auch. Ich bin ein verhaltensauffälliger Sandler, der von ihren Steuern lebt. Wenn sie ihre Fotos beschriften oder durchsehen, vielleicht sogar jemanden zur Ansicht vorlegen, weil man das halt so macht, zeigen sie unter Umständen mit dem Finger auf mich und sagen: "Der da ist völlig durchgeknallt, der hat wirklich nicht alle Tassen im Schrank. Schizophren soll er sein. So wie der sich aufführt wird das schon stimmen. Ein übler Krawallmacher, einerseits ganz witzig , amüsant und originell, aber anderseits, ordinär, direkt und unverschämt. Bei dem weiß man nie was in den nächsten zehn Minuten so kommen wird und verkehrte Socken trägt er auch und das jenseits der Vierzig. Und schau hier auf diesem Foto spielt er ganz in Pink, mit zwei verschieden, pinkfarbigen Socken. Der spinnt doch oder? Danach blättern sie weiter zu den wichtigen Momenten und dem ganzen anderen Zeug, das leblos in den Gräbern ihrer Erinnerung herum liegt. Ich war schon immer der eine über den man so spricht, wenn man über ihn spricht. Seit gut dreißig Jahren bin ich der Affe in ihrem Zoo. Ich kann es nicht lassen, den Monkey, den "crazy Kong" für sie zu geben. Auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten bin ich zuweilen die Attraktion. Halb Mensch halb Tier. Wenn es mal ungezwungen und laut wird halten sie sich an den Gitterstäben meines Käfigs fest und wenn es ganz toll wird, lassen sie mich sogar für einen Augenblick raus. Für einen Moment gehöre ich dann zu ihnen. Auf der Homepage unseres Vereins steht: "Hochdramatisches Spiel, super Stimmung". Der Topf, der ihre Stimmung zum Kochen bringt, bin ich. Dafür brauchen sie mich, auch wenn sie es so nicht wahrnehmen. Sogar für die weniger Zurückhaltenden und Introvertierten bin ich eine Krücke, auf die sich stützen können. Wird es zu laut und chaotisch, gibt es ja noch immer den "crazy Kong", an dem sie ich in höchster Not abputzen können. Wenn ich dabei bin, ist eine riesen Hetz unvermeidlich. So was das schon immer und so wird es immer sein. Einen wird immer gebraucht der sich zum Affen macht. Einen muss immer ganz in Pink kommen. An einem wir mir sieht das lustig aus, weil ich der gelebte Gegensatz alles Pinken bin. Und ich kann nicht anderes. Ich brauch dieses Show. Anders halte ich meine Verlorenheit nicht aus. Zwischen denen und mir gibt es keine wirkliche Verbindung. Das ist nichts. Kein Gesicht, kein Wort, keine Geste, an der ich mich festhalten könnte. Das ist nur der "crazy Monkey", der mich am Leben hält. Dieses ganzen anständigen Menschen und ich. Wenn die tolle Stimmung, den Siedepunkt überschreitet und verdampft ist, packen alle ihre Sachen und gehen wieder zurück in. Die einen in ihre bürgerliche Existenz und ich in meinen ..........
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