Sonntag, 9. Oktober 2011
The Man Who Wasn't There
Aus dem Frühwerk des Meisters und dort aus dem Zyklus:
Kann nichts, bin nichts, will nichts.

Für den Künstler oder besser zum Künstler fehlt es mir vor allem an Kreativität.
Gut ab 400 mg Seroquel aufwärts und den ganzen anderen Dreck den ich einwerfe hat das Kreative sowieso ausgedient.
Aber auch ohne die Tabletten würde es bei mir nie reichen. Nicht einmal in Ansätzen.
An mir ist nichts außergewöhnlich, außer meine Erkrankung.
Aber sogar die haben hunderttausend andere auch.
Nicht einmal richtig Schreiben kann ich.
Mit meinem holprigen Hauptschuldeutsch kann ich nicht einmal meine Katzen beeindrucken.
Wenn ich denen was vorlese verkriechen sie sich unterm Bett.
Den Frauen waren meine literarischen Ergüsse auch eher egal, solange ich sie nicht schwängerte. Vor meinen Sperma hatten die richtig Schiss. Wenn ich kam, stand in ihren Augen das nackte Entsetzen.
Für den Intellektuellen ist mein Denken sagen wir mal etwas zu Eindimensional.
Klingt gleich viel besser Idiot oder Depp.
Das goldene Handwerk ist es auch nicht. Dafür fehlt mir jedes Geschick.
Ich weiß wovon ich spreche. Immerhin habe ich es 3 ½ Jahre verzweifelt versucht.
Der Werkstättenlehrer, in der Berufsschule, ein hochangesehener Optikermeister, der unsere Vorgesellenprüfung abnahm, bekam bei meinen völlig verschliffenen Sachen einen Lachkrampf.
Das mein Scharnierblock als einziger einen Spagat schaffte, war dann nur noch eine traurige Draufgabe, die nicht mehr ins Gewicht fiel.
Daraufhin verlies ich die diese Welt nur die elterlichen Verachtung für mein Versagen folgte mir überall hin. Später befand mein Vater, das einer wie ich ins Irrenhaus gehöre. Weit gefehlt, denn am Ende meiner langen Reise strandete ich nur in einem sozialpsychiatrischen Ambulatorium in der Wiener Josefstadt. Das war eine Frage der Ehre.
Danach stand ich Jahre nur noch vor dem Fenster und schaute auf die Straße hinunter oder ich saß in der Sonne auf einem Stuhl. Das sich das Klima veränderte bemerkte ich nicht.
Erfolg wird noch immer hoch geschätzt.
Die Haare wurden mit der Zeit auch dünner. Früher hatte ich mal schönes Haar.
Der Bauch, die ganze Körperhaltung und erst die Wege die ich ging.
Die Banalität der Ösen. Meine großer philosophischer Wurf landete drei Meter neben dem Brett. So etwas nennt man eine Airball.
Selbstmord macht auch keinen Sinn
weil der Himmel leer ist , die Hölle entvölkert und Sartre Ewigkeiten bei seiner Mutter lebte.
Mut wäre gefragt. Eine anständige Portion Mut gehört her, um noch einmal ganz von vorne anzufangen.
OK, dann wollen wir mal.
Für den Künstler óder besser z.............

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 8. Oktober 2011
Mr. Olympia der Herzen
Franz K., der im Alter von 19 Jahren, wegen wiederholter Vergewaltigung, zu 15 Jahren Freiheitsentzug verurteilt wurde, konnte auf Grund guter Führung und der optimistischen Prognose eines psychiatrischen Gutachtens, nach zehn Jahren, vorzeitig auf Bewährung entlassen werden. Da er abgesehen von ein paar harmlosen und unentdeckten Ladendiebstählen in den 5 Jahren seiner Bewährungszeit nicht mehr straffällig wurde, war Franz K. nach Ablauf seiner Bewährung ein freier Mann. Ob Franz K. von Schuldgefühlen geplagt wurde, die ihm seine neu gewonnene Freiheit vergällten, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Obschon Franz K. an sich nur eine literarische Figur ist, die ihren Ursprung in meinem Kopf hat, gelang es mir bis heute nicht, dieser Figur meinen Willen insoweit aufzuzwingen, das ich in Erfahrung bringen konnte, wie unfrei Franz K. sich nach seiner verbüßten Haftstrafe fühlt, wenn er an seiner Opfer dachte. Ich weiß ja nicht einmal ob er überhaupt noch an sie denkt. Was ich aber mit Gewissheit weiß, ist das Franz K. große Pläne hatte. Er, ein geborener Steirer und leidenschaftliche Bodybuilder, plante da nicht elend lange herum sondern ließ seinen großen Traum von Kalifornien wahr werden und folgte den Spuren, seines großen Vorbilds Arnold Schwarzenegger. Das ihn diese Spur, bis in die Vagina, einer nicht besonders ansehnlichen Hausangestellten der Schwarzeneggers-Shrivers führt, wäre eine Möglichkeit diese Geschichte zu erzählen, was ich aber nicht mache. Das würde eindeutig zu weit führen und Franz K. nicht gerecht werden. Wie Franz K. das nötige Geld, für seine Umsiedlung nach Kalifornien aufbrachte? Keine Ahnung. Vielleicht hat er eine Bank überfallen, hart gearbeitet, eine kleine Erbschaft gemacht oder im Lotto gewonnen. Außerdem werfen 10 Jahre Haft auch einiges an Geld ab. Von meinem schwerwiegenden Einwand, das Kalifornien an der Nahtstelle zweier tektonischer Platten liegt und das es deswegen häufig zu Erdbeben kommt (San Andreas Verwerfung) konnte Franz K. natürlich nicht von seinem Vorhaben abbringen. Franz K. machte sich auf in den Orangenstaat. Oder ist nicht doch Florida das Land der Orangen?. Ich glaub Florida ist der Orangenstaat. Österreich ist auch ein Land der Orangen. Die Supermärkte sind voll, ohne das ich je einen Orangenbaum gesehen habe. An diesem Punkt möchte ich gerne Anmerken, dass mich einst eine Patrouille, die ich als UNO-Soldat durchzuführen hatte, mitten durch einen Orangenhaim führte. Ein sehr schöne Erlebnis. Ein kleines Liedchen summend und links und rechts auf Augenhöge, reife, saftige Orangen, die ich während dem Erfüllen meiner Pflicht pflückte. Wenn ich dann kraftvoll in die saftige Frucht biss und die Sonne vor mir salutierte. Ein Moment seltener Glückseligkeit. Doch jetzt zurück zu Franz K. Schon nach ein paar Tagen dem Umzug, der Wohnungssuche und den Folgen des Jetlags, machte es Franz K. seinem großen Vorbild "big Arnie" gleich und fraß im weltberühmten "Golds Gym" am Venice Beach Eisen und anabolische Steroide bis zum Erbrechen. Das Training und vor allem die Steroide verfehlten ihre Wirkung nicht. Franz Ks. Körper ging auf wie ein Krapfen zu Fasching. Man liegt durchaus nicht falsch wenn man behauptet, Franz K. war mit sich und seinem neuen Leben rundherum zufrieden. Nur noch ganz selten spuckten Gewaltfantasien durch seinen Kopf. Doch sogar die hatten vieles von der alten Brisanz verloren. Während er früher in seinen alltäglichen Fantasien, der ihn wie ein Fluch heimsuchten, Frauen blendete, ans Kreuz nagelte, Vierteilte, mit einem Bunsenbrenner malträtierte, aufspießte, mit einem gewaltige Beil scheitelte, oder aufschlitzte und wie einen Fisch ausnahm und dann zu Gulasch weiter verkochte, tackerte er ihnen jetzt, nach jahrelanger Therapie, einfach nur noch die Schamlippen zu. Wurden Franz Ks. dunklen Phantasien zu eindringlich und mächtig, weshalb sein neues Leben aus den Fugen zu geraten drohte, legte er einfach noch ein paar Kilo Gewicht zusätzlich auf die Handelstage. 590 Kilo beim Bankdrücken, 250 Kilo Bizeps Curls, 900 kg Beinpresse und 150 kg Kurzhantel-Schultertraining, natürlich 150 kg pro Schulter, waren dann keine Selteneheit. Größtenteils aber hatte Franz K. schöne und beinahe schon jugendfreie Fantasien, in denen er einfach nur kühn wie ein griechischer Halbgott und natürlich von allen Frauen bestaunt, über den Venice Beach schlenderte. Dann und wann spuckte in seinen Gedanken, auch noch seine verhasste Stiefmutter herum. Die wurde er einfach nichts los. So sehr er sich auch bemühte, aber die alte Hexe klammerte sich an ihn wie ein Ertrinkender an einen Rettungsreifen. Seine Stiefmutter in ganz schlimmes Weib. Herzlos, rechthaberisch und ziemlich sadistisch veranlagt. Der gefiel es den jungen Franz K. auf alle nur erdenklichen Arten zu quälen. Wie sie ihn immer wegen seiner angeblichen Hühnerbrust verspottete. "Ah der Junge mit der Hühnerbrust", lästerte sie gerne, wenn sie nichts zu tun hatte. Ja sogar wenn sie was zu tun hatte, zog sie über ihn her. "Wenn diese Brust, ganz im Gegensatz zu dir, so weiter so wächst, dann fängt du ja bald zu gackern an". Franz K. stand dann immer nur wütend und beschämt da. Und erst die Salami mit den sie ihn fütterte. Gelb und ranzig und im Grunde ungenießbar. War die ranzige Salami aufgebraucht gab es andauernd Leberwurst. Grausige, selten fette, uralte Leberwurst. Sogar die Katze machte einen Bogen um dieses Zeug. Der übrige, durchaus genießbare Inhalt des Kühlschrank war für Franz K. Tabu. Aus dem Kühlschrank durfte es sich nichts nehmen. Nur um Wasser musste er nicht bitten. Nicht einmal in Ruhe einen herunterholen konnte er sich. Andauernd kam sie in sein Zimmer gestürmt. Schon früh versuchte Franz K. seine verwundetet Seele mit einem muskelbepackten Körper zu schützen. Wenn er nur mächtig genug aussehe, dachte sich Franz K, kann ihn dieser Drache da nichts mehr anhaben. Das war natürlich ein Trugschluss. Weger der Proteinshakes, die er trank, damit sein Panzer größer und härter wurde, trietzte sie ihn erst recht. Ihrem Befinden nach war dieses Zeug für Schweine bestimmt. "Gackern und Grunzen", das ist alles was du kannst". Wie gerne hätte er diesem frigiden Drachen die Fresse poliert. Nur in den 70zigern des letzten Jahrhundert, hatten Erziehungsberechtigte noch ein ganz anderes Standing als heute. Die schafften es in den Kindern eine Art von Stimmung zu erzeugen, die der Furcht sehr nahe kam. Franz K. fürchtete sich vor seiner Stiefmutter, weil die seinen Vater kontrollierte, von dem er sich noch mehr fürchtete. Die drohten ihn immer an zeigen zu müssen, "wo Gott wirklich wohnt". "Dir werden wir noch zeigen wo Gott wohnt", brüllten seine Eltern auf ihn ein. Und vor diesem Gott hatte er natürlich auch die Hosen voll, weil er schon vor dem stinknormalen und im Himmel ortsansässigen Gott eine heiden Angst hatte. Seiten über Seiten könnte man mit bitterbösen Anekdoten über den Gott des ersten Himmel füllen, der in diesem Fall eine Frau war. Weil er Angst hatte vor Spinnen legte ihn seine Stiefmutter tote Spinnen ins Bett. Natürlich muss das alles nicht stimmen. Es kann durchaus auch sein, das sich diese Ereignisse so nie zugetragen haben. Wie pflegte ein weiser Mann zu sagen: "der Mensch erfindet sich eine Geschichte, die er unter gewaltigen Opfern für sein Leben hält". Franz K. nach den Wahrheitsgehalt seiner Erfahrungen zu fragen ist leider nicht möglich. Erstens ist er jetzt in Amerika und zweitens, Franz K. redet nicht gern über solche Lappalien. Trotzdem verschwand diese Stiefmutter nie ganz aus Franz Ks. Erinnerung. Die Wunden waren tief auch wenn er sich diese nie eingestehen würde. Ja die Verachtung und der Hass verschwinden nie ganz, während sich die Liebe einfach so in Luft auflöset. An schlechten Tagen lief diese Stiefmutter, in Gedanken andauernd hinter ihm her. Und wenn es ganz unerträglich wurde, erschien vor seinen geistigen Auge, ein Brot bestrichen mit grober, fetter Leberwurst und belegt mit dicken Scheiben ranzigster Salami. Anmerken ließ sich Franz K. seine Verunsicherung natürlich nicht. Warum auch. Seine Strategie aus riesigen Muskeln, Adern und Sehnen schien aufzugehen. Lässig wie nur irgendwie möglich flanierte er über den gut besuchten Venice Beach. Nur wenn es in seinem Kopf das Gackern und Grunzen losging, wusste Franz K. nicht was er tun sollte. Dann verlor er schlagartig alle Gelassenheit und Selbstbeherrschung. Um diese wieder zu erlangen, dreht er sich während seines Beachsparzierganges, einfach blitzschnell um, bei der Masse an Muskeln natürlich kein leichtes Unterfangen. Noch während der Drehung holte er mit einem Bein und den Fäusten weit aus und gekonnt zersäbelte er die laue, kalifonische Luft. Dabei sah er richtig gut aus. Ein muskulöser Mann, der sich lässig um die eigene Achse dreht und die Luft mit Bein und Fäusten küsst, erinnerte irgendwie an einen Kickboxer im Tutu. Sportbegeistert und allem Neuen gegenüber unglaublich aufgeschlossen, wie die Amis nun mal sind, hielten sie Franz Ks. Schattenboxen mit der Vergangenheit, für eine ganz neue und richtungsweisende Form der Köperertüchtigung. Die ganz Tüchtigen sahen in Franz Ks. verzweifelten Versuch seine Vergangenheit loszuwerden, natürlich sofort das große Geschäft. Mit entsprechenden Risikokapital, von weltweit agierenden Hedgefonds ausgestattet, wurden landesweit, riesige Indoor-Flächen mit künstliche aufgeschütteten Stränden eröffnet, wo die Leute von bestens ausgebildeten Trainern angeleitet, Franz Ks Beachsparziergänge in stundenlanger Übung nachahmten. Für die richtig Begüterten, wurde natürlich original Sand vom Venice Beach ausgestreut. In Detroit hingegen liefen die Leute über Schotterpisten. Das nur nebenbei. Franz K. hatte ohne das er davon Notiz nahm einen neuen Fitnessboom ausgelöst, der sicherlich in Bälde, über den großen Teich, zu uns herüber, nach good old Europa schwappen wird. Ich z.B. unglaublich fortschrittlich wie ich bin wandle schon seit Jahren auf Franz Ks Spuren. Auf der Donauinsel, meinem Venice Beach, aus feinstem Beton, habe Franz K. Übungen beinahe schon perfektioniert. Das mir die Wiener gelegentlich den Vogel zeigen, wenn ich mich an meinen Übungsprogramm abarbeite, kann nur mit deren Rückständigkeit erklärt werden. Ich mach diese Übungen auch im Supermarkt oder in der U-Bahn, ist sehr befreiend. Doch zurück zu der Frau, deren Schamlippen Franz K. in seiner Fantasie, immer wieder zu tackerte. Die Schamlippen die es Frank K. angetan hatte, gehörten zu einer wohlgeformte Kalifornierin. Keine gebürtige. Genaugenommen war sie seine kreolische „Hispanic“ aus Kolumbien, deren älterer Bruder, gegen seinen Willen von der FARC rekrutiert wurde, während ihr jüngerer Bruder, um der bitteren Armut zu entfliehen, bei den rechten Paramilitärs Zuflucht suchte. Der Vater, der eines Tages zufällig zwischen die Fronten kam, weil er versehentlich für einen Landvermesser gehalten wurde, starb im Kugelhagel der eigene Söhne. Die Kugeln durchbohrten seinen Körper von hinten und von vorne. Obschon keine lebensnotwendigen Organe getroffen wurden, verblutete der gute Mann auf dem Weg ins nächste Krankenhaus, das nur 460 Kilometer weit weg war. Nachdem die Mutter von der Tragödie erfahren hatte, verstummte sie für immer und eben diese Tochter mit den Namen "Guadeloupe, Conchita, la Traviata Martinez delle Fontana Canzone ", deren Schamlippen, Franz K. im Geiste zu tackerte, fasste die Entscheidung, diesem geschundenen Land für immer den Rücken zu drehen und wanderte nach Amerika aus. Wer zu voreilig Schlussfolgern neigt glaubt sicher das "Guadeloupe, Conchita, la Traviata Martinez delle Fontana Canzone ", illegal in die Staaten gekommen war. Nur dem war nicht so. "Guadeloupe, Conchita, la Traviata Martinez delle Fontana Canzone ", wurde aus einem digitalen Katalog, unter tausenden Frauen, von einem amerikanischer Anwalt ausgewählt, der einen leichten Fetisch, für ziemlich große Frauenpopos hat, diesen aber natürlich nie eingestehen würde, weil dann würden seine Klienten aus dem "big Business" einen weiten Bogen um ihn machen. Die Sache hatte auch ihr Gutes. Denn so blieb "Guadeloupe, Conchita, la Traviata, Martinez delle Fontana Canzone", das leidige Schicksal erspart, als Bodypacker von den Drogenmafia missbraucht, für einen Hungerlohn, zwischen den Kolumbien und den Staaten, solange wie ein Paket hin und her geschickt zu werden, bis ein Päckchen reißt oder ein Schäferhund ihre Fähre aufnimmt. Ihr jetziger Mann, der unbewusste Popofetischist und Anwalt war ja an sich ein ganz feiner Kerl. Der Zwang "Guadeloupe, Conchita, la Traviata Martinez delle Fontana Canzone-Spencer" zu nichts, das sie nicht selbst auch aus freien Stücken tun würde. Abgesehen natürlich von seinem unbewussten Fetisch. Weil er diesen, wegen dem "big Business" nicht auszuleben wagte, hatte der gute Mann eine ganz neue Obsession entwickelt. Immer wenn er sich einen herunter holte, bestand er darauf, das ihn seine Frau, "Guadeloupe, Conchita, la Traviata Martinez delle Fontana Canzone-Spencer", ein bisserl anpisselte. Das während dieses Aktes, das Video von Georg B. laufen musste, wo der die Kampfhandlungen im Irak am Flugzeugträger "Abraham Lincoln" für erledigt befindet, muss ja nicht näher erwähnt werden, den Mr. Spencer ist Republikaner und Unterstützer der Tea Party. Wenn es ihm kam rief er immer: ,"Mission accomplished, Mission accomplished, und Frau Spencer erwiderte diesen Ruf dann mit einem lauten "Halleluja". Natürlich hatte sich Frau Spencer ihr neues Leben in Amerika ein wenig anders vorgestellt. Nur was tut man nicht alles aus Liebe oder Dankbarkeit, vor allem, dann wenn man nicht wirklich eine Wahl hat. Laut meiner Recherchen, trafen Franz K. und "Guadeloupe, Conchita, la Traviata Martinez delle Fontana Canzone-Spencer ", das erste Mal im Gym aufeinander. Sie mühte sich gerade an einer Maschine ab, die für einen voluminöseren Hintern konzipiert wurde. Ja Frau Spencer hatte ihren Mann durschaut. Schön langsam kam sie dahinter wie sie ihren Gatten auch ohne Gesichtsdusche auf Touren bringen konnte. Als Franz K. an ihr und der gewaltigen Maschine vorbei ging, trafen sich ihre Blicke das erste Mal. Viel mehr geschah dann nicht mehr, was die beiden konkret betraf. Franz K. der seinem sexuellen Begehren ja nur insofern Ausdruck verleihen vermag, indem er Schamlippen zu tackert, wollte allein schon aus praktischen Gründen, seinem Verlangen nicht nachgeben. Einmal Schamlippen zu tackern, das würde eine liebende Frau gerade noch so ertragen. Aber was machen die beiden nach dem dritten oder vierten Mal. Nein Franz K. machte sich keine Illusionen. Zu getackerte Schamlippen waren nicht die geeignete Basis für eine funktionierende Beziehung. Und Guadeloupe, Conchita, la Traviata Martinez delle Fontana Canzone-Spencer ", war sowieso nicht bereit, wegen einer kleinen Romanze mir einem recht gut aussehenden Muskelprotz, die Stäbe ihres goldenen Käfig zu zersägen. So geschah nichts. Nur Franz K. taten diese Gefühle die er für Frau Spencer hegte gar nicht gut. Eine gewisse Unruhe machte sich in breit. Natürlich trugen die Steroide auch das ihre dazu bei, das Franz K. so nach und nach sein inneres Gleichgewicht verlor und zusehends Probleme mit seiner Impulskontrolle bekam. Vor allem jetzt, wo es um physische Gesundheit Franz K. auch nicht gerade zum Besten stand. In seinem Wahn gefangen, mit Hilfe von Steroide, die er jetzt einnahm und die an sich wirklich nur für die Schweinezucht gedacht waren, noch mehr Muskelmasse aufbauen, waren seine Leber und die Nieren dermaßen in Mitleidenschaft geraten, das er sich um entsprechende Ersatzorgane umsehen musste. Franz K. war ja kein Idiot sonder nur etwas pervers veranlagt. Neue Nieren und eine schlanke Leber hatte er schon übers Internet in Mexiko bestellt. Der Händler bei dem er Franz K. seine Steroide orderte, führte auch alle möglichen Organe im Angebot. Wenn die Lieferung den Gegenwert von 10 000 Dollar überstieg wurde auch frei Haus geliefert, was ganz im Sinne Franz Ks. lag. Bekanntermaßen sind die USA ja das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Selbiges gilt natürlich gleichermaßen für Arm und Reich. Während es in diesem Land nur Wenigen gelingt unermesslichen Reichtümer anzuhäufen, scheitern die Vielen an diesem Vorhaben grandios und nachhaltig. Jede vom Schicksal Außerwählten schlafen dann in 23 Schlafzimmer und verlaufen sich regelmäßig auf dem Weg zur Toilette, während die vom Schicksal abgestraften, in mickrigen Wohnwägen, auf staubigen Parkplätzen, das frühe Ableben des einzigen Kindes beweinen, das auf der Flucht vor einer Karriere als Drogendealer, Zuflucht in der Armee suchte und in Afghanistan auf eine Mine trat, die von der eigenen Cousine, im Schichtdienst zusammen gebaut wurde. Ist eine Person, gleich welchen Geschlechts, in Österreich oder in Deutschland, geschäftlich nicht besonders erfolgreich, bezieht diese als Ausgleich für ihr unbelohntes Bemühen, eine Grundsicherung oder Hartz IV, ist krankenversichert und eine kleine Wohnung gibt es für diese Enttäuschung noch als Nachschlag oder Draufgabe. Der Unterprivilegierte Amerikaner dagegen kann sich weder an einer Grundsicherung noch an einen Krankenversicherung, geschweige denn an vier Wänden erfreuen. Deswegen ist ja nur logisch, dass in Amerika der Weg zu einem lebensverlängerten Fremdorgane ein steiniger ist, den dort wird nichts Umlagefinanziert. Die Lobbyisten der Pharmabranche, sorgen mit ihren legalen Bestechungsgeldern schon dafür, das den Kongressabgeordneten so ein kostspieliger Blödsinn erst gar nicht in den Sinn kommt. Die Schulden die Franz K. wegen der Operation angehäuft hatte drückten. Franz K. sah sich immer weniger im Stande seine Impulse entsprechend zu kultivieren. Vor allem jetzt wo auch die Schmährufe seiner Stiefmutter wieder da waren. Andauernd hörte Franz K. es grunzen und gackern. Die Menschen um herum sprachen nicht sondern gackerten nur noch und grunzten und das in einem fort. Weil er das mit der Zeit verständlicherweise nicht mehr aushielt, suchte Franz K. nach einem Ventil um seine Aggressionen loszuwerden und Druck ablassen zu können. Und so begann er in den Geschäften am und um den Santa Monica Boulevard, Gegenstände des täglichen Bedarfs, unentgeltlich einzukaufen. Das ging eine Zeit ganz gut, den zwischen "Latissimus dorsi" und Frank K. Oberarm konnte man einiges an Zeug unbemerkt verstauen. Erst als er einen zusammen klappbaren Liegestuhls unter der Achsel verschwinden ließ, kamen dem pakistanischen Ladeninhaber, die ersten Zweifel. Dieser Mann , ehemalig ein enger Mitarbeiter des Vaters der pakistanischen Atombombe Abdul Quadir Khan, und glühender Verehrer, der 2007 durch ein Sprengstoffattenat ermordeten Ex-Präsidentin Benazir Bhutto, musste, vorm fundamentalistisch unterwanderten pakistanischen Geheimdienst kurz ISI, der ja über Umwege von der amerikanischen Regierung mitfinanziert wird, wegen seines offenen Bekenntnis zum Laizismus die Flucht antreten, fackelte nicht lange und hielt Franz K. die abgeschnittene Pump-Gun(ein Geschenk eines Vertreters für Zahnpaste) ins Gesicht, weswegen dem nicht viel anderes übrig blieb, als seine Hände zu heben. Murphys Gesetz besagt, "alles was schiefgehen kann wird schiefgehen ". Als neben dem Liegestuhl und den ganzen vernachlässigbaren Dingen, auch noch eine Mikrowelle mit Backfunktion, vor 34 Zeugen, von denen nur 8 einen einwandfreien Leumund hatten, zu Boden plumpste, wurde Franz K. nach dem Eintreffen der Polizei in Handschellen abgeführt. Als sich dann zu allem Überdruss noch herausstellte, das Franz K., wegen dem Deliktes des Diebstahls, schon zweimal Aktenkundig geworden war, kam die ganze Härte des kalifornischen Rechts über ihn. Das der Pflichtverteidiger an Franz K. Seine keine große Hilfe war, versteht sich von selbst. Die ehrenwerte Richterin Wonder McCarthy, geborene Beutlewitz, die in ihrer spärlichen Freizeit, die Schreibführerin eines feministischen literarischen Zirkels war, der sich auf Henry Miller spezialisiert hatte, stufte Franz Ks. Vergehen, in Anbetracht der Vorverurteilungen, zu einem schwerwiegenden Verbrechen hoch. Und so wurde Franz K nach kalifornischen Recht zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Nach 15 Jahre im Hochsicherheitstrakt stellte Franz K. ein Gnadengesuch an den Gouverneur von Kalifornien. Was das Leben nicht für Zufälle bereitstellt, denn der amtierenden Gouverneur von Kalifornien, war kein Geringerer als Franz K. großes Idol Arnold Schwarzenegger. Natürlich lehnte der Franz Ks. Gnadengesuch, ohne auch nur mit einer Wimper zu zucken ab. Franz K. sitzt noch heute in einem kalifornischen Gefängnis. Seine Gewaltfantasien haben bis heute nicht ganz aufgehört. Sein Latissimus ist noch immer ganz ansehnlich. Die neuen Organe arbeiten prächtig. Von wem die genau stammten konnte nicht mehr eruiert werden, da in Mexiko damals bürgerkriegsähnliche Zustände herrschten. "Guadeloupe, Conchita, la Traviata Martinez delle Fontana Canzone-Spencer", ist inzwischen stolze Mutter einer vierzehnjährigen Tochter Namens Penelope, die wie ihre beste Freundin Amanda an „Orthorexie“ erkrankt ist. Orthorexie ist die krankhafte Fixierung auf gesundes Essen. Guadeloupe, Conchita, la Traviata Martinez delle Fontana Canzone-Spencers Mann, der Anwalt, hat wegen der Erkrankung seiner Tochter, einen Bio-Konzern und mehrerer Gesundheitsmagazine, die vor dieser möglichen Erkrankung nicht explizit warnten Klage eingereicht. Das Urteil ist noch ausständig.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 1. Oktober 2011
Goebbel Tagebücher!
Weltsensation! Neues und noch völlig unbekanntes Tagebuch von Dr. Josef Goebbels aufgetaucht. Der Reichspropagandaminister ganz persönlich und intim. Diese Buch ermöglicht völlig neue Einblicke in das Leben, eines der führenden Persönlichkeiten des Nationalsozialismus. Vielleicht muss nach Auswertung dieses umfangreichen Materials, durch eine Kommission namhafter Historiker, die Geschichte des Nationalsozialismus, neugeschrieben werden. An der Echtheit des Dokumente besteht natürlich nicht der geringste Zweifel.

Erste Ausschnitte:

Tagebucheintrag 20. Oktober 1938
Muss in drei Tagen beim Führer am Obersalzberg erscheinen. Ein für alle Mal werde ich vor dem Führer und der ganzen Welt klarstellen, dass es an meiner Liebe zur Lida nicht den geringsten Zweifel gibt. Nichts und niemand, ja nicht einmal der geliebte Führer kann mich davon abhalten, mein zukünftiges Leben, mit meinem heiß geliebten Täubchen zu verbringen. Bin und auf alles gefasst und bereit zum Äußersten zu gehen. Wenn es sein muss stelle ich auch mein Ministeramt zur Disposition. Und die Magda, diese hintertriebene alte Schachtel, braucht sich mir gar nicht in den Weg stellen. Bolschewisten, Juden, bolschewistischen Juden und das ganze andere Gesindel weiß wie es sich anfühlt wenn man sich mir in den Weg stellt. Meine Entscheidung, dich geliebte Lída Baarová zu ehelichen, ist unumstößlich.

22. Oktober 1938
Bin weiterhin fest entschlossen mit allergrößter Leidenschaft und Hingabe, um meine eigentliche Erfüllung zu kämpfen. In diesen Krieg der Gefühle werde ich hinein gehen wie in einen Gottesdienst. Zweifle nicht im geringsten daran dass mir der Führer seinen Segen erteilt. Sollte es doch einen Zweifel geben werde ich den ausräumen wie eine jüdische Fabrik. Bleibe standhaft bis zum letzten Atemzug.

23. Oktober 1938
Gerade vom Obersalzberg, aus der Unterredung, mit dem geliebten Führer zurückgekehrt. Es war heroisch wie in Verdun und verwegen wie am Isonzo. Ich muss vor mir und dem deutschen Volk eingestehen, nicht obsiegt zu haben. Nur in die Knie gegangen bin ich nicht. Ich nie. Die Nachwelt soll wissen, dass ich aus diesem Kampf ungebrochen, zu dir mein liebes Tagebuch zurückkehrt bin, ungebrochen. Schreibe diese Zeilen in Stimmung größer Niedergeschlagenheit . Sehe mich nicht mehr im Stande die Tränen zu unterdrücken. Ein Leintuch und zwei Kübel vollgeweint. Die Magda dieses Bist hat mir alles genommen. Diese Natter, diese hinterhältige Natter. Die hat genau gewusst, dass eine Scheidung, einen Skandal von epochalem Ausmaße ausgelöst hätte. Der Führer hat getobt, richtiggehend an die Decke ist er gegangen, der Führer. Tränenreich hat die Magda dem Führer geklagt, das ich mit meinem egoistischen und rücksichtslosen Verhalten, das Fundament des Nationalsozialismus ins Wanken bringe. Sie, die glühendste Nationalsozialistin unter allen Nationalsozialistinnen, des ewig währenden Reichs, hat sie geklagt, soll durch eine minderwertigen Tschechin, ersetz werden. Durch eine Minderrassige Tschechin. Der Führer war außer sich. Diese Heuchlerin, an sich unfähig auch nur reine Träne zu vergießen, aber beim Führer da flennt sie auf Knopfdruck wie ein Schoßhund. Aber als sie mich mit dem Hanke betrog, da sind die Fundamente unseres Reichs ganz offensichtlich nicht zur Disposition gestanden. Diese promiskuitive Hure. Dem werten Herrn Hanke, diesem opportunistischen Emporkömmling, ist sie nur zu gerne hilfreich zur Hand gegangen. In Wahrheit geht es dieser Schlange doch einzig und allein nur um ihre Stellung als erste Frau des deutschen Reichs und um nichts anderes. Ohne mich wäre sie ein Nichts. Dieses unnötige und hochnäsige Stück Weib mit einem Arsch groß wie ein Scheunentor. Die Staatsräson zwingt mich meiner Liebe für immer zu entsagen, wo ich doch einer der Pfeiler dieses Reichs bin. Und der fette und Morphinsüchtige Hermann braucht gar nicht so blöd zu grinsen. Ich hab genug Material über ihn gesammelt.

5. August 1939
Mir ist nach einem großen Krieg zu Mute. Habe in Erfahrung bringen können, das mich die Magda beim Führer angeschwärzt hat und das nicht nur einmal. Verleumdet und angeschwärzt hat sie mich. Mich den Reichspropagandaminister, das muss man sich einmal vorstellen. Wenn ich es befürworte, steht ganz Deutschland Habt Acht und ein Feuersturm aus Millionen deutscher Gewehre fegt über ganz Europa hinweg. So einen imposanten Mann beim Führer verpetzen. Das ist unter jeder Sau. Liebes Tagebuch verzeih, das ich mitunter sehr deutlich werden muss. Dieser selbstsüchtige Drachen. Dabei hätte ich mir es ja denken können, nein müssen. Den Quandt hat sie ja auch nicht aus reiner Liebe geheiratet. Das kann die Magda nicht. Zu echten Gefühle ist die Magda ja nicht im Stande. Schon gar nicht wenn der in Unterhosen vor ihr steht. Mich hat sie nur ihren grandiosen Aufstieg benutzt. Und so bald man sie besteigt wird sie auch schon schwanger. Das verstehe wer wolle. Sollte einen Gen-Test in Erwägung ziehen.

17. November 1939
Der Führtler, nein der Führer führt. Die Magda, das habe ich mir geschworen, rühr ich nie wieder an, da kann sie noch so betteln. Früher als sie noch einigermaßen zugänglich war, hat sich mich noch liebevoll Klumpi genannt. Jetzt nennt sich mich nur noch Reichsminister Pferdefuß. So ein undankbares Weib. Wenn sie getrunken hat, also tagtäglich, gerät sie ja völlig außer Kontrolle. Pferdehaue schreit sich mich dann hinterher, Zwerg Pferdehaue. Die Lida war da ganz anders. Für die war ich immer der unbezähmbare Dompteur der Lüste. Für die war ich immer der unbezähmbare Löwe Peppi. Es besteht die Hoffnung das der fette Hermann bald explodiert, so wie der frisst, das nur nebenbei.

3. Jänner 1940
Hilfe, liebes Tagebuch Hilfe. Was soll ich nur machen. Heute ist die Magda plötzlich mit einer meiner getragenen Unterhosen erschienen. So sieht das Innenleben des deutschen Reichs aus hat sie geschrien und das vor dem ganzen Personal. Das ist das Material hat sie gefaucht aus dem unser Träume sind. Diese niederträchtige Landpomeranzen. Nach außen, immer weltgewandt, stielsicher, und mondän. Aber innen drinnen ist sie aus Stein. Im Bett ist sie auch eine Katastrophe. So wie die immer daliegt könnte man sie beinahe für eine bolschewistische Agitatorin halten. Nicht einmal durfte ich sie von hinten beglücken. Vom Schokokuchen darf ich auch nicht kosten. Gut ist eh besser so, der ihre Koffern duften ja auch gnadenlos. Und wie sie immer schnauft wenn ich sie begatte. Eine Horde Haflinger ist da nichts dagegen. Oh wenn ich da an meine Lida denke. Ganz wehmütig wird mir da ums Herz. Der ihr Döschen, so schön eng und lieblich. Bei der Magda ist das eher ein Sturz ins Leere. Ich denk ja eh immer an die Lida wenn ich auf der Magda drauf bin. Oh heiß geliebte Lida. Na wartet nur ihr scheiß Judenpack, euch werde ich es zeigen.

Tagebucheintrag vom 20. Oktober 1940
Unser Sechstes, Heide wurde heute geboren. Kind und Mutter sind wohl auf. Sämtliche Wohneinheiten Berlins sind jetzt größtenteils Judenfrei und gesäubert.

... link (0 Kommentare)   ... comment