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Samstag, 27. August 2011
Aus der Serie Sex sells Teil 1
createur badminton, 19:53h
Französisch für Anfänger!
Oft haben wie uns nicht gesehen und wenn wir uns sahen, hatten sie in ihrem Mund einen Schwanz und ich in meinem eine Zigarette. Irgendein Typ im Anzug sagte dann im nächsten Atemzug zu ihr „ich fick dich jetzt in deine Arschfotze du geile Sau“, während er seine Hose nach unten schob und ihr sein Ding, von hinten in den Arsch rammte. Sie hatte einen tollen Arsch. Aber es war etwas anderes in das ich sofort verliebt hatte. Was für eine klasse Frau dachte ich von unseren ersten Zusammentreffen an. So geheimnisvoll, unnahbar und sinnlich. Das mit der Unnahbarkeit hatte wohl eher etwas mit ihrem Job zu tun. Und die Sinnlichkeit reine Projektion. Zwischen Bilder und bewegten Bilder, Titten, Schwänzen und Ärschen, kann man sich schon mal verirren und das eine mit dem anderen verwechseln. Nur ich irrte mich nicht. Für mich war sie die schönste Frau der Welt. Mir gefiel sie einfach. Sie hätten sie meinetwegen auch in einem Kartoffelsack stecken können, meine Gefühle waren eindeutig und unerschütterlich. Wenn sie dann von einem riesigen Schwanz, wüst von hinten durchfickt wurde, während sie gleichzeitig einen zweiten Schwanz in die Senkrechte beförderte, träumte ich sie an einen anderen Ort. Spätestens nachdem ihr zwei Typen, so gut wie gleichzeitig in die Fresse gespritzt hatten und ich selbst mit einem Harten vor der Glotze saß, war mir klar, dass meine Träume ein schlechter Witz waren. Dass sie wie eine Stück Vieh durchgefickt wurde, damit konnte ich mich noch irgendwie arrangieren, aber warum mussten sie ihr andauernd in dieses schöne Gesicht, mit den langen braunen Haaren spritzen. Andauernd in die Fresse. Seit Zwanzig Jahren wird Frauen nur noch in die Fresse gespritzt. Sehr einfallsreich. Wie in die Liebenden von Pont-Neuf brannte ich mit ihr durch oder ich traf sie ganz zufällig, an einem verregneten Nachmittag, in einer dieser nostalgischen Bars am Montmartre. Warum ich mir Paris ausgedacht hatte?. Ihr Künstlernamen war Karen Lancaume. Auf so einen Namen kamen die osteuropäischen Pornodarstellerinnen nicht. Die versuchen es vorwiegend mit englischen Namen. Lara Black, Laura Black, Eva Black, Laura White, Eva White usw. Diese Mädchen waren das Schwarz und Weiß der Pornowelt. Nicht so meine Karen, die blühte in den schönsten Farben. Bei einem Glas Absinth erzählte ich ihr dann von meiner Welt. Ich beichtete ihr meine Irrfahrten, Saufgelage, und all den anderen Schwächen, die aus mir, wenn ich nicht höllisch aufpasste, eine Witzfigur machen. Ihr machte meine ganz offensichtliche Unvollkommenheit nichts aus. Irgendwann griff sie sich meine Hand und sie nahm mich mit zu ihr. Dort küsste ich sie zum erster Mal. Mir kamen auch andere Geschichten in den Sinn. Aber so ziemlich jede hatte ihren dramaturgischen Höhepunkt wenn ihre Lippen meine berührten. Früher spritzte ich nie ab. Einmal borgte ich mir einen Porno nur wegen ihr aus. Gott sei Dank wussten die in der Videothek nicht auf welchen Trip ich da war. Hätten die nur den leisesten Verdacht geschöpft, das ich ihn eine Pornodarstellerin verknallt war, vor Scham wäre ich den Sppurenb einer reife Tomate gefolgt. In dem epochalen Werk, das ich mir ja nur wegen ihr ausgeliehenen hatte, spielte sie nur eine Nebenrolle, ganz ohne Text. Die Hauptrolle hatte sie fast nie. Zumeist war sie nur so ein Nebenrollen DP. Irgendwann 2001 kam dann der Aufreger des Jahres in die Kinos. Der hieß „Baise-moi", übersetzt "fick mich“ .Ich staunte nicht schlecht, denn meine Karen spielte in diesem Streifen einer der beiden weiblichen Hauptrollen. Der Film ist so eine Art Thelma und Louise auf Französisch. Nur mit dem kleinen Unterschied das in diesem Film wirklich gefickt wird. Mir gefiel es wie die Mädchen, sich in diesem Film an den Männern rächten. Gründe dafür gab es natürlich zu genüge. In einer Bar, ließen die Mädchen so einen richtig abgewichsten Typen, auf allen Vieren zwischen den Stühlen herum kriechen und wie ein Schwein grunzen, bevor sie ihm mit einer Pistole in den Arsch schossen. Das war große feministische Kunst. Der französische Staat war da nicht ganz meiner Meinung. Er verbannte den Film in die Pornokinos. Trotzdem war mir sicher, dass sie es jetzt geschafft hatte, so wie voriges Jahr Sibel Kekelli in „Gegen die Wand“. Der Film war das Sprungbett zu einer ganz großen Filmkarriere, da gab es nicht den leisesten Zweifel. Ich sah sie schon mit mir an der Hand über den roten Teppich von Cannes schreiten. Unsere Wege trennten sich dann vorübergehend, bis ich mir einen neuen PC zulegte. Im Internet traf ich sie wieder. Um sie sehen zu können benötigte ich den neusten Flash Player. Nachdem ich den installiert hatte, sah ich sie wieder in den üblichen Stellungen. Karen Lancaume Kitchen Anal - 17 min. Bedeutungsloser Kram dachte ich mir, ein alter Hut, den sich meine Karen nicht mehr aufsetzt. Gestern in den Kulturzeitnachrichten auf 3 Sat, sagte die Moderatorin, das sich die „Baise-moi“ Hauptdarstellerin "Karen Bach", das Leben genommen hatte. Nach dem Skandalfilm stand sie nie mehr vor der Kamera. Sie wurde 31 Jahre alt. Man könnte auch sagen nur 31 Jahre alt. Im Internet hab ich nach ein paar Fotos von ihr gesucht, in nicht ganz so eindeutiger Pose. Lächelnd vielleicht mit einer Zigarette im Mund am Place de Clichy. Doch ich fand kein Foto mit entsprechenden Motiv. Was ich fand war das Cover eines Pornos mit ihr. Dauertiefstpreis stand da, anstatt 39,90 Euro kostet die DVD nur noch 9,90 Euro. Sie sparen 30 Euro. Ihr richtiger Vorname war Karina und nicht Karen. Sie war eine große Schauspielerin.
Wien Jänner 2005
Oft haben wie uns nicht gesehen und wenn wir uns sahen, hatten sie in ihrem Mund einen Schwanz und ich in meinem eine Zigarette. Irgendein Typ im Anzug sagte dann im nächsten Atemzug zu ihr „ich fick dich jetzt in deine Arschfotze du geile Sau“, während er seine Hose nach unten schob und ihr sein Ding, von hinten in den Arsch rammte. Sie hatte einen tollen Arsch. Aber es war etwas anderes in das ich sofort verliebt hatte. Was für eine klasse Frau dachte ich von unseren ersten Zusammentreffen an. So geheimnisvoll, unnahbar und sinnlich. Das mit der Unnahbarkeit hatte wohl eher etwas mit ihrem Job zu tun. Und die Sinnlichkeit reine Projektion. Zwischen Bilder und bewegten Bilder, Titten, Schwänzen und Ärschen, kann man sich schon mal verirren und das eine mit dem anderen verwechseln. Nur ich irrte mich nicht. Für mich war sie die schönste Frau der Welt. Mir gefiel sie einfach. Sie hätten sie meinetwegen auch in einem Kartoffelsack stecken können, meine Gefühle waren eindeutig und unerschütterlich. Wenn sie dann von einem riesigen Schwanz, wüst von hinten durchfickt wurde, während sie gleichzeitig einen zweiten Schwanz in die Senkrechte beförderte, träumte ich sie an einen anderen Ort. Spätestens nachdem ihr zwei Typen, so gut wie gleichzeitig in die Fresse gespritzt hatten und ich selbst mit einem Harten vor der Glotze saß, war mir klar, dass meine Träume ein schlechter Witz waren. Dass sie wie eine Stück Vieh durchgefickt wurde, damit konnte ich mich noch irgendwie arrangieren, aber warum mussten sie ihr andauernd in dieses schöne Gesicht, mit den langen braunen Haaren spritzen. Andauernd in die Fresse. Seit Zwanzig Jahren wird Frauen nur noch in die Fresse gespritzt. Sehr einfallsreich. Wie in die Liebenden von Pont-Neuf brannte ich mit ihr durch oder ich traf sie ganz zufällig, an einem verregneten Nachmittag, in einer dieser nostalgischen Bars am Montmartre. Warum ich mir Paris ausgedacht hatte?. Ihr Künstlernamen war Karen Lancaume. Auf so einen Namen kamen die osteuropäischen Pornodarstellerinnen nicht. Die versuchen es vorwiegend mit englischen Namen. Lara Black, Laura Black, Eva Black, Laura White, Eva White usw. Diese Mädchen waren das Schwarz und Weiß der Pornowelt. Nicht so meine Karen, die blühte in den schönsten Farben. Bei einem Glas Absinth erzählte ich ihr dann von meiner Welt. Ich beichtete ihr meine Irrfahrten, Saufgelage, und all den anderen Schwächen, die aus mir, wenn ich nicht höllisch aufpasste, eine Witzfigur machen. Ihr machte meine ganz offensichtliche Unvollkommenheit nichts aus. Irgendwann griff sie sich meine Hand und sie nahm mich mit zu ihr. Dort küsste ich sie zum erster Mal. Mir kamen auch andere Geschichten in den Sinn. Aber so ziemlich jede hatte ihren dramaturgischen Höhepunkt wenn ihre Lippen meine berührten. Früher spritzte ich nie ab. Einmal borgte ich mir einen Porno nur wegen ihr aus. Gott sei Dank wussten die in der Videothek nicht auf welchen Trip ich da war. Hätten die nur den leisesten Verdacht geschöpft, das ich ihn eine Pornodarstellerin verknallt war, vor Scham wäre ich den Sppurenb einer reife Tomate gefolgt. In dem epochalen Werk, das ich mir ja nur wegen ihr ausgeliehenen hatte, spielte sie nur eine Nebenrolle, ganz ohne Text. Die Hauptrolle hatte sie fast nie. Zumeist war sie nur so ein Nebenrollen DP. Irgendwann 2001 kam dann der Aufreger des Jahres in die Kinos. Der hieß „Baise-moi", übersetzt "fick mich“ .Ich staunte nicht schlecht, denn meine Karen spielte in diesem Streifen einer der beiden weiblichen Hauptrollen. Der Film ist so eine Art Thelma und Louise auf Französisch. Nur mit dem kleinen Unterschied das in diesem Film wirklich gefickt wird. Mir gefiel es wie die Mädchen, sich in diesem Film an den Männern rächten. Gründe dafür gab es natürlich zu genüge. In einer Bar, ließen die Mädchen so einen richtig abgewichsten Typen, auf allen Vieren zwischen den Stühlen herum kriechen und wie ein Schwein grunzen, bevor sie ihm mit einer Pistole in den Arsch schossen. Das war große feministische Kunst. Der französische Staat war da nicht ganz meiner Meinung. Er verbannte den Film in die Pornokinos. Trotzdem war mir sicher, dass sie es jetzt geschafft hatte, so wie voriges Jahr Sibel Kekelli in „Gegen die Wand“. Der Film war das Sprungbett zu einer ganz großen Filmkarriere, da gab es nicht den leisesten Zweifel. Ich sah sie schon mit mir an der Hand über den roten Teppich von Cannes schreiten. Unsere Wege trennten sich dann vorübergehend, bis ich mir einen neuen PC zulegte. Im Internet traf ich sie wieder. Um sie sehen zu können benötigte ich den neusten Flash Player. Nachdem ich den installiert hatte, sah ich sie wieder in den üblichen Stellungen. Karen Lancaume Kitchen Anal - 17 min. Bedeutungsloser Kram dachte ich mir, ein alter Hut, den sich meine Karen nicht mehr aufsetzt. Gestern in den Kulturzeitnachrichten auf 3 Sat, sagte die Moderatorin, das sich die „Baise-moi“ Hauptdarstellerin "Karen Bach", das Leben genommen hatte. Nach dem Skandalfilm stand sie nie mehr vor der Kamera. Sie wurde 31 Jahre alt. Man könnte auch sagen nur 31 Jahre alt. Im Internet hab ich nach ein paar Fotos von ihr gesucht, in nicht ganz so eindeutiger Pose. Lächelnd vielleicht mit einer Zigarette im Mund am Place de Clichy. Doch ich fand kein Foto mit entsprechenden Motiv. Was ich fand war das Cover eines Pornos mit ihr. Dauertiefstpreis stand da, anstatt 39,90 Euro kostet die DVD nur noch 9,90 Euro. Sie sparen 30 Euro. Ihr richtiger Vorname war Karina und nicht Karen. Sie war eine große Schauspielerin.
Wien Jänner 2005
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Donnerstag, 25. August 2011
Methadon und Bier
createur badminton, 22:05h
Für Manfred † dieses alte Arschloch
Auf den Trauerweiden liegen die Dörfer begraben
in den offenen Särgen meiner Sprache.
Und mir war so als ob sich die Erinnerung eine Kerze anzündet, fünf Bierdosen hoch,
den im Nebel der Hoffnung, marschieren eng an eng,
graue Grablichter von Tür zur und leuchten schwach in satten Kinderaugen.
Süßes oder Saures, nur ich kannte einen gar gottlosen Gesellen, für den gab es nur Saures.
Den hat die Sucht gekillt, ganz ohne Überschwang,
da war nichts mit schwarzen Engel und durchtrennten Tuch, die Leber war hinüber, die Beine dick angeschwollen und auch sonst alles eine Lüge.
Im Land der Märchen war er der ungekrönte König der Worte.
Der Kaiser der Brigittenau, immer schön hoch zu Roß
der gespielten Lässigkeit,
vom Fußvolk, wie seiner Oma ließ er sich die Einkäufe in den 4 Stock tragen.
Ein kühner Ritter der leeren Gesten, falsch und verlogen wie alle Junkies.
Sein roter Pferdeschwanz war sein ganzer Stolz
und sein bester Freund, ein kaputter Typ ganz
ohne Sprache und drei Zähne.
Unbewacht liegt er jetzt draußen vor den großen Toren der Stadt, die Erinnerung zu Staub zerfallen,
das feuchte Laub, zu seinen Füßen die nicht mehr dick anschwillen, in einer ganz unbewohnten Zeit, die nur dem Gesang der Krähen gehorcht.
Andere Freunde hat er nicht,
den auf den Trauerweiden liegt sein Herz vergraben
im offenen Sarg meiner Sprache.
Auf den Trauerweiden liegen die Dörfer begraben
in den offenen Särgen meiner Sprache.
Und mir war so als ob sich die Erinnerung eine Kerze anzündet, fünf Bierdosen hoch,
den im Nebel der Hoffnung, marschieren eng an eng,
graue Grablichter von Tür zur und leuchten schwach in satten Kinderaugen.
Süßes oder Saures, nur ich kannte einen gar gottlosen Gesellen, für den gab es nur Saures.
Den hat die Sucht gekillt, ganz ohne Überschwang,
da war nichts mit schwarzen Engel und durchtrennten Tuch, die Leber war hinüber, die Beine dick angeschwollen und auch sonst alles eine Lüge.
Im Land der Märchen war er der ungekrönte König der Worte.
Der Kaiser der Brigittenau, immer schön hoch zu Roß
der gespielten Lässigkeit,
vom Fußvolk, wie seiner Oma ließ er sich die Einkäufe in den 4 Stock tragen.
Ein kühner Ritter der leeren Gesten, falsch und verlogen wie alle Junkies.
Sein roter Pferdeschwanz war sein ganzer Stolz
und sein bester Freund, ein kaputter Typ ganz
ohne Sprache und drei Zähne.
Unbewacht liegt er jetzt draußen vor den großen Toren der Stadt, die Erinnerung zu Staub zerfallen,
das feuchte Laub, zu seinen Füßen die nicht mehr dick anschwillen, in einer ganz unbewohnten Zeit, die nur dem Gesang der Krähen gehorcht.
Andere Freunde hat er nicht,
den auf den Trauerweiden liegt sein Herz vergraben
im offenen Sarg meiner Sprache.
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Montag, 22. August 2011
Tugendterror für Feinschmecker
createur badminton, 20:06h
Kredit und Finanzkrise, Staatsverschuldungskrise, Bankenkrise, der Euro in der Krise und wir mitten drinn, wehrlos, nur das Gold und der schweizer Franken wissen sich zu wappnen. Norwegen 13% Budgetüberschuss und trotzdem rennt einer Amok. Das Bürgertum in der Krise, die demografische Krise, die Demokratie in der Krise, von innen durch Aushöhlung und von außen durch autoritäre Regimen und dem zügellosen Kapitalismus, die zuweilen auch Hand in Hand gehen. Die Zuwanderer, die Abwanderer, die Mehrheitsgesellschaft, die Jungen, die Alten, die Kirche und das Individuum, alle in der Krise. Wohin man auch schaut, eine Krise jagt die nächste. Der Rechtsstaat angeschlagen, die Frauen trotz territorialer Zugewinne immer am Rande der Krise und die Männer ganz schlimm, vor allem jene die in der 2. Moderne nie ankommen sind. Die werden durch ihren kritischen Zustand zum Hochrisiko, genauso wie unsere Art der Energiegewinnung durch atomare und fossile Brennstoffe. Jetzt ist auch das Klima in der Krise. Zwischendurch noch ein paar Terroranschläge, Naturkatastrophen, Hungersnöte, Bürgerkriege , Aufstände und die Folgen der Globalisierung. Die Krisen schwappen über uns herein, drohen uns zu verschlingen, während die Massenmedien täglich den Weltuntergang predigen. Ohnmächtige, überforderte Regierungen, ohne entsprechenden Rüst und Werkzeug ausgestattet und von Angst schürenden Rechtsaußen Parteien hergetrieben, schaffen es nicht der Krisen zu Herr werden und versuchen sich deswegen im blinden Aktionismus. Alles was ihnen in ihrer Not einfällt, um die diffusen Ängste des Bürgers Herr zu bändigen, ist das systematische beschneiden von Bürgerrechten. Vorratsdatenspeicherung, Anti-Terror-Gesetze, ein erweitertes Luftsicherheitsgesetz, das zur Beweisumkehr geführt hat. Am Flughafen hat man von Befehlen aufgefordert seine Unschuld zu beweisen. Da steht man da, Nachmittag vor einen wildfremden Menschen und der leuchtet dir mit einer Lampe in den Allerwertesten . Nein meine Herrschaften, die Praxis des Arztes meines Vertrauens, sieht anders aus. Nicht dass es in Österreich je einen Anschlag, islamistischen Terrors gab. Der letzte der hier bombte war ein Steirer. Die Angst wird andauernd aufgekocht, instrumentalisiert. Überfremdung, Wohlstandsverluste, das drohende auseinanderbrechen der europäischen Währungsunion, Rezessionängste, heftige Turbulenzen an den Finanzmärkten, gewürzt mit ein wenig Hindukusch, Verkehrsunfällen, arabischen Frühling, einem unterbewerteten Yuan und dem drohenden Dollarverfall. Die Angst vor dem Untergang ist beinahe schon greifbar. Was kann man tun um nicht heillos in Anarchie und Chaos zu versinken ? Die in Wien regierende Koalition aus Rot und Grün weiß die passende Antwort. Waste-Watcher, ein Spezialkommando der Stadt, hervorragend geschult, vergleichbar vielleicht mit der GSG 9, und der Delta Force, sorgt in Wien dafür, dass das hirnlose ausspucken eines Kaugummis entsprechend geahndet wird. Das ist halt mal eine Ansage, da wird das Problem unserer Welt konsequent an den Wurzeln gepackt und nicht ewig an den Symptomen herum laviert. Eine Kaugummipolizei, mein lieber Herr Gesangsverein, auf so etwas revolutionäres wäre der Gorgie Orwell nie gekommen.
Industrie Kuchen, industriell gefertigter Kuchen. Ich spreche nicht von dem Zeug, das in den Supermärkten, in den hauseigenen Bäckereien hergestellt wird. Nein wovon ich spreche ist dieser fix und fertig verpackte Kuchen. 500 Gramm feinster Marmorkuchen um 75 Cent beim Discounter. Auf manchen steht wie "hausgemacht". Natürlich ist dieser Kuchen das ganze glatte Gegenteil von Hausgemacht. Furchterregende Maschinen aus Stahl machen den. Das ist allerhärtestes Zeug, beinahe 10 Jahre haltbar. So ein Kuchen ist kein Kindergeburtstag, der ist Hardcore. Ohne einer gewissen Härte, Scherzunempfindlichkeit und Abgebrühtheit geht da gar nichts. Dieser Kuchen wurde für vor allem für Menschen gemacht, die innerlich so Verfasstheit sind wie ich. Außen hart wie Kruppstahl und innen nicht einen Deut weicher. Für Menschen, bei denen Hopfen und Malz verloren ist und der gute Wille sich ängstlich wegdruckt, ist dieser Kuchen wie ein Gedicht. Jeder Biss dieser Delikatesse, eine einzige Katastrophe. Wenn man den aus der Verpackung holt weiß man wer man ist. Schon der erste Biss offenbart einem schonungslos all seine Verfehlungen. Der Kuchen ist besser als jede Therapie oder Beichte. Ist man erst einmal auf diesen Kuchen gekommen gibt es kein Zurück. Dieser Kuchen ist die Kehrseite des Idyllischen, die gekonnte Antwort auf Camus Fremden. Den kann man keinen normalen Menschen anbieten. Nicht einmal Insekten. Bienen machen um dieses Meisterwerk industrieller Backkunst einen weiten Bogen. Dieser Kuchen ist eine tödliche Waffe. Ich beherbergte mal eine Zeit lang eine Stubenfliege mit dem Namen Fred. Eine gute Fliege, klasse Flugtechnik, ist mit mir aufgestanden und schlafen gegangen. Wenn ich einen anständigen Haufen setzte, hab ich mit dem Spülen immer ein paar Minuten zugewartet. Der Fred brauchte das, der war ganz scharf drauf. In einem Moment geistiger Umnachtung, hab ich den Kuchen einmal ohne entsprechender Schutzummantelung in der Küche stehen gelassen. Der Fred vom Inhalieren meines Haufens noch etwas benommen, hatte sich ein Stück von dem Super Gau genehmigt. "Fred", schrie ich ihn an, "um Gottes Willen, Fred". Habe sofort wiederbelebende Maßnahmen eingeleitet und bin dann auf schnellesten Weg zum Tierarzt mit ihm. Doch es war zu spät, der Tierdoktor konnte nur noch seinen Tod feststellen. Danach ließ ich ihn einäschern. Hat 70 Euro gekostet. Ein schmerzlicher Verlust, bis heute bin ich darüber nicht wirklich hinweggekommen.
Für alle Gourmets vieleicht noch ein Serviervorschlag. Dieser Kuchen wird nicht bei Tisch, auf einem Teller mit einer Nachspeis oder Dessertgabel serviert, sondern prinzipiell nur über einem Blatt Papier eingenommen, während man selbst auf der Bettkante hockt und sich im Fernsehen die Alm oder den Musikantenstadl ansieht.
Industrie Kuchen, industriell gefertigter Kuchen. Ich spreche nicht von dem Zeug, das in den Supermärkten, in den hauseigenen Bäckereien hergestellt wird. Nein wovon ich spreche ist dieser fix und fertig verpackte Kuchen. 500 Gramm feinster Marmorkuchen um 75 Cent beim Discounter. Auf manchen steht wie "hausgemacht". Natürlich ist dieser Kuchen das ganze glatte Gegenteil von Hausgemacht. Furchterregende Maschinen aus Stahl machen den. Das ist allerhärtestes Zeug, beinahe 10 Jahre haltbar. So ein Kuchen ist kein Kindergeburtstag, der ist Hardcore. Ohne einer gewissen Härte, Scherzunempfindlichkeit und Abgebrühtheit geht da gar nichts. Dieser Kuchen wurde für vor allem für Menschen gemacht, die innerlich so Verfasstheit sind wie ich. Außen hart wie Kruppstahl und innen nicht einen Deut weicher. Für Menschen, bei denen Hopfen und Malz verloren ist und der gute Wille sich ängstlich wegdruckt, ist dieser Kuchen wie ein Gedicht. Jeder Biss dieser Delikatesse, eine einzige Katastrophe. Wenn man den aus der Verpackung holt weiß man wer man ist. Schon der erste Biss offenbart einem schonungslos all seine Verfehlungen. Der Kuchen ist besser als jede Therapie oder Beichte. Ist man erst einmal auf diesen Kuchen gekommen gibt es kein Zurück. Dieser Kuchen ist die Kehrseite des Idyllischen, die gekonnte Antwort auf Camus Fremden. Den kann man keinen normalen Menschen anbieten. Nicht einmal Insekten. Bienen machen um dieses Meisterwerk industrieller Backkunst einen weiten Bogen. Dieser Kuchen ist eine tödliche Waffe. Ich beherbergte mal eine Zeit lang eine Stubenfliege mit dem Namen Fred. Eine gute Fliege, klasse Flugtechnik, ist mit mir aufgestanden und schlafen gegangen. Wenn ich einen anständigen Haufen setzte, hab ich mit dem Spülen immer ein paar Minuten zugewartet. Der Fred brauchte das, der war ganz scharf drauf. In einem Moment geistiger Umnachtung, hab ich den Kuchen einmal ohne entsprechender Schutzummantelung in der Küche stehen gelassen. Der Fred vom Inhalieren meines Haufens noch etwas benommen, hatte sich ein Stück von dem Super Gau genehmigt. "Fred", schrie ich ihn an, "um Gottes Willen, Fred". Habe sofort wiederbelebende Maßnahmen eingeleitet und bin dann auf schnellesten Weg zum Tierarzt mit ihm. Doch es war zu spät, der Tierdoktor konnte nur noch seinen Tod feststellen. Danach ließ ich ihn einäschern. Hat 70 Euro gekostet. Ein schmerzlicher Verlust, bis heute bin ich darüber nicht wirklich hinweggekommen.
Für alle Gourmets vieleicht noch ein Serviervorschlag. Dieser Kuchen wird nicht bei Tisch, auf einem Teller mit einer Nachspeis oder Dessertgabel serviert, sondern prinzipiell nur über einem Blatt Papier eingenommen, während man selbst auf der Bettkante hockt und sich im Fernsehen die Alm oder den Musikantenstadl ansieht.
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