Mittwoch, 4. November 2026
„The Voice of Angry Voters“.
Die es richtiggehend in die Wahlmaschinen reinbrüllten.

¡Dios míos!

„The Voice of Angry Americans“.

Wo soll ich nur anfangen, als absolut Beginner. Ich habe es nicht so mit einer inneren Ordnung. Ich sehe da schnell mal schwarz. Dabei war Corona die Zeit der schwarzen Leichensäcke, die auf abgezogenen Betten lagen und darauf warteten, von der Bestattung abgeholt zu werden. Von Männer in Ganzkörperschutzkleidung, die unter dem Plastikverschlag schwitzten wie Sau, während im Bett nebenan ein Mensch, auf den Bauch gedreht wie ein Schweinsbraten im Ofen, an Maschinen angeschlossen um sein Leben kämpfte. Leichen warten nicht mehr, unterbricht mich der Wortmacher. Die ziehen keine Nummerkärtchen wie Arbeitslose, die in Österreich das 43-Mal angestiegen ist. So kann man das auch sehen.

Aber nicht in den Köpfen Vieler. Die erinnern sich ganz anders an die Corona-Epidemie. Für die war die Corona-Zeit auch eine Anmaßung. Aber anders anmaßend.

Medizin-Kongress in Stuttgart.

Zu Impfungen gegen das Coronavirus hat der Mann auf der Bühne seine eigenen Theorien. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätze, dass durch mRNA-Vakzinen 19 Millionen Menschen weltweit gestorben seien, behauptet er fälschlicherweise. »Und was ist passiert?« Für die Erfindung dieser Impfstoffe sei bald darauf der Medizin-Nobelpreis verliehen worden. »Ist doch klasse, oder?« Er meint das ironisch. Das Publikum applaudiert.

Es gebe zwar »superschöne Impfungen, die ohne große Nebenwirkungen ihren Zweck erfüllen«, sagt der Mann, aber auch solche, »in denen scheinbar ein zweiter Zweck mit eingebaut ist, der dann uns Ärzten die Praxis vollmacht«. Er will aus Studien herausgelesen haben, dass Coronaimpfungen viele Frauen und Männer unfruchtbar gemacht hätten; er wittert eine Verschwörung. »Wie man sich das ausgedacht hat, wie man so was arrangieren kann«, sagt er. »Nicht so einfach, damit es keiner merkt, oder?«

Der Mann heißt Dietrich Klinghardt, ist Arzt und praktiziert nach eigenen Angaben seit mehr als vier Jahrzehnten in den Vereinigten Staaten. Er behauptet: »Ich bin ja so ein bisschen im Beraterteam vom gegenwärtigen Gesundheitsminister in den USA.« Er meint Robert F. Kennedy Jr., jenen Politiker, der Forschungsgelder für Impfstoffforschung streicht. Belege für seine angebliche Beratertätigkeit schickt Klinghardt nicht, auch das US-Gesundheitsministerium reagiert nicht auf eine Anfrage. Quelle: SPIEGEL 45/2026 / Nix mit schwarzen Leichensäcken.

In Gaza sind die Leichensäcke sowieso weiß. Ein Meer aus weißen Leichensäcken, weiß wie der Sand am Strand von Gaza, während im Hintergrund tatsächlich das Meer zu sehen war, so blau wie der Himmel, der dann am Horizont abreißt. Du kannst aus Gaza nicht mit dem Boot rüber setzen nach Zypern. Wegen der israelischen Seeblockade? Was sonst? Schon ist die Welt auf die ich gucke nur noch schwarz-weiß.

Wie in den USA das Parteien-System Rot und Blau ist. Und das ist ziemlich Blau seit heute Nacht. Die Schlucken nicht mehr die rote Pille. Die Midterm-Wahlen haben ein politisches Erdbeben ausgelöst. Präsident Trump appellierte während des Zwischenwahlkampfs an die Wähler, "so zu tun, als wäre ich auf dem Stimmzettel." Er hat es nicht einmal, nicht zweimal, sondern 47 Mal in diesem Herbst gesagt. Und die Wähler taten es – nur nicht so, wie er es sich erhofft hatte. Die Demokraten holen Senat und Repräsentantenhaus. "Talarico (Senator)ist ein Symbol. Gina (Gouveneur) ist ein Erdbeben", sagte Garry Mauro, ein ehemaliger Landkommissar von Texas, der 1994 zu den letzten Demokraten gehörte, die eine landesweite Wahl gewannen. "Es ist ein Tsunami. Die Welt hat sich verändert. Die politischen Karten werden nie wieder dieselben sein." Quelle: 📰

Überall ist Amerika drinnen. Ich sag's Ihnen.

Das neue iPhone Duo, mit einem Preis von 2300 Euro das teuerste iPhone aller Zeiten, das sich fast schon zum Gebet zusammenfalten lässt, wie dich einst dein Chef, ja, weil du so ungeschickt warst, also unfähig, wie das innere Display vom neuen iPhone, das in einigen Fällen schon kurz nach der Inbetriebnahme Schrott ist.
Gelbe Streifen, Aussetzer und Schrott. Schon habe ich der „Vierer-Bande“ eine Steilvorlage geliefert. Kurz nach Inbetriebnahme Schrott, Gelbe Streifen und Aussetzer. Das ist tatsächlich ein Schenkelklopfer. Selbst für mich.
Kann sein dass ich beim Lidl in der Schlange vor der 1er-Kasse auf einmal laut loslachen werde und viele werden den Kopf schütteln oder sich nur was denken. Die soziale Ordnung. In einer langen Schlange vor einer Kassa lacht nur selten ein Erwachsener. Das ist eine ernste Sache. Wie das Plündern, fügt der Deichgraf an. Stimmt.

Das Display ist der Knackpunkt beim neuen iPhone, wie bei dir die Hände der Knackpunkt waren, und später auch noch dein Mindsetting. Wenn schon denn schon. Ich träume heute noch von dieser Zeit als Auszubildender. Eine Zeit die mich als Mensch völlig ruiniert hat. Zuerst beruflich und dann menschlich. Seitdem traue ich mir nichts mehr zu. Inwendig, also dort wo die Sonne nie ins Bewusstsein reinscheint, bin ich eine Angsthase. Ein schrecklicher Angsthase. Was ich natürlich für mich behalte. Wie die gelben Streifen, die mitunter ins bräunliche übergehen. Der ist gut. Warum mussten die Juden eigentlich immer gelbe Sterne tragen und nicht karierte? Ich muss mich da schlau machen. Und mal nicht in die Hose. Scheiße, haben die mich auf süß. „Jud Süß“? Nee. „Heimkehr“ mit der Paula Wessely war noch übler. Wie in deinem Fall. Seitdem sollst du nicht mehr heimkehren, sondern nur noch daheim kehren. Ja.

Die Nationalsozialisten wählten die Farbe Gelb für den Stern, weil sie damit an eine jahrhundertealte Tradition der Ausgrenzung anknüpften. Bereits im Mittelalter galt Gelb als Kennfarbe für gesellschaftlich Stigmatisierte. Gelb galt im europäischen Mittelalter und der Frühen Neuzeit oft als Negativfarbe. Es stand für Neid, Verrat, Ketzerei, Aussatz und Schande (häufig wurde auch Judas Ischariot in mittelalterlichen Gemälden in gelben Gewändern dargestellt). In vielen Regionen mussten jüdische Menschen daher gelbe Flecken auf der Kleidung oder gelbe, spitze Hüte („Judenhut“) tragen. Zugleich sorgte die grelle Signalfarbe für maximale Sichtbarkeit und öffentliche Demütigung.

Kariert kam dagegen nicht infrage, da es keine vergleichbare Tradition der Stigmatisierung besaß.
Das kariert ein Muster ist und keine Farbe habe ich der KI untergeschoben. Quelle: Mittels Einsatz von KI / Schon hätten wir einen Link zu den Ängsten der Berliner Linkenfrontfrau Elif Eralp. Deren Angst ist ein Fressen für die Medien. Dabei hat ihre Angst vor Hamas - da hamas - inzwischen fast schon überall in Großstädten - politisch kaum Gewicht. Stimmt nicht. Die muslimische Wählerschaft in Berlin hat mehrheitlich für die Linke gestimmt.

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Nach einer Auswertung der Forschungsgruppe Wahlen, die der Katholischen Nachrichten-Agentur exklusiv vorliegt, erreichte die Partei in dieser Gruppe 51 Prozent der Stimmen. Insgesamt kam sie nach dem vorläufigen Endergebnis auf 25,7 Prozent. Auch unter Konfessionslosen schnitt die Linke mit 28 Prozent überdurchschnittlich ab. Bei katholischen und evangelischen Wählern kam sie dagegen nur auf 17 beziehungsweise 16 Prozent. Quelle: welt.de

Trumps Krieg gegen den Iran, den ihm sein Kumpel, der israelische Ministerpräsident Netanjahu, aufgeschwatzt hat. Na, na. Es gibt keine belastbaren Quelle, die eindeutig zeigen, dass Trump nur wegen Netanyahu Iran bombardieren ließ. Die Entscheidung lag formell und politisch beim US-Präsidenten. Na dann. Seine abscheuliche und menschenverachtende Migrationspolitik mittels vermummten ICE-Einsatzkräfte, die selbst auch echte Amerikaner schossen (Alex Pretti ✝️&Renee Good✝️) und die einfache Tatsache, dass den Menschen in den USA das eigene Brieftascherl aus gegebenen Umständen noch viel näher ist als uns, haben die Wahl entschieden. Falls Sie mich für keine seriöse Quelle halten: Hohe Preise und schrumpfende Kaufkraft bewegen Wähler oft mehr als Migration, Kriege oder politische Skandale.

Spritpreise und die US-Wahl
Trumps teure Tankquittung
Das teure Benzin hat die US-Wähler erzürnt wie kein anderes Thema, auch deshalb scheiterten die Republikaner auf ganzer Linie. Besonders instinktlos wirkte ein Satz von Donald Trump bei einem Termin mit Audi-Chef Gernot Döllner.

Roger Marshall hat es lange kommen sehen. »Der Benzinpreis im Oktober wird die Midterms entscheiden«, sagte der republikanische US-Senator aus Kansas im Juli im Lokalradio. Im Oktober allerdings versuchte Marshall die Aussage zurückzunehmen: Natürlich seien die Spritpreise ein Problem, aber den Bürgern von Kansas sei doch anderes wichtiger als Geld, »nationale Sicherheit« zum Beispiel.

Das war offenkundig Wunschdenken, wie sich nun zeigt. Marshall hat seinen Posten in dem konservativen Agrarstaat, wo die Republikanische Partei von Donald Trump alle Senatswahlen seit 90 Jahren gewonnen hatte, an den Politneuling Adam Hamilton von den Demokraten verloren. Es ist eine von mehreren historischen Niederlagen seiner Partei an diesem Tag. Quelle: spiegel.de +

Die Wahlreaktion reichte sogar in tiefrote Bundesstaaten und zeigte, dass Herr Trump seine Kontrolle über die Koalition verloren hat, die ihn zweimal ins Weiße Haus gebracht hat. Frustriert von hohen Benzinpreisen, einem unlösbaren Krieg mit dem Iran und Vorwürfen offener Profiteierung von Herrn Trump und Mitgliedern seines Kreises, lehnten Wähler, die zuvor auf einen Außenstehenden mit Veränderung eingingen, entweder seine Partei ab oder blieben zu Hause.

Herr Trump versuchte schnell, sein Gesicht zu wahren, indem er darauf bestand, dass die Niederlage der Demokraten keine wirkliche Ablehnung von ihm sei, da er tatsächlich nicht auf dem Stimmzettel stand – ganz zu schweigen davon, dass er den Wählern wiederholt sagte, sie sollten so wählen, als wäre er es.

"Ich stand nicht auf dem Ticket, und weil ich nicht auf dem Ticket war, konnten wir nicht genug Leute zum Wählen bewegen", sagte er der Times in einem Interview am Dienstagabend. Quelle: 📰

Auf einmal steht er doch nicht am Stimmzettel.
Selbst die hiesige Inflation von 3,6% geht zu einem Drittel auf diesen dummen Wixxer im Weißen Haus zurück. Der uns Europäer den Vorschlag gemacht hat, wir sollten wieder russisches Blutgas kaufen und einem auf best friend mit dem Oberwixxer im Kreml machen. Das ist kein Gerücht.

Nimmt man die strategischen Planungskapazitäten der aktuellen US-Administration als Maßstab, dann ist das ein Plan von einer atemberaubenden Komplexität: Anstatt russisches Erdgas direkt in Russland zu bestellen, sollen die Europäer das künftig über US-amerikanische Mittelsmänner tun. Wenn man dem „Wall Street Journal“ Glauben schenken will, verfolgt diese kühne Konstruktion gleich drei Ziele. Sie sei erstens dazu gedacht, die russischen und die europäischen Interessen in Einklang zu bringen; sie solle zweitens Russland und der Ukraine einen finanziellen Anreiz bieten, ihren Krieg zu beenden; und sie solle drittens – Achtung, jetzt kommt der Clou – der EU dabei helfen, ihre eigenen Russland-Sanktionen zu umgehen, weil die Union das russische Gas nicht von Russland, sondern von den USA beziehen würde. Quelle: Die "Presse"

Das ist nicht mal die halbe Wahrheit.
„Europa würde massiv von einer Rückkehr russischen Pipeline-Gases profitieren“, erklärt Johannes Benigni, internationaler Energieberater und Chef des Energieconsulters JBC, auf Anfrage der „Presse“. „Wenn so viel russisches Gas geliefert würde, wie derzeit technisch möglich ist, würde der Gaspreis in Europa von den aktuellen 100 Euro je Megawattstunde (MWh) auf 30 Euro sinken. Käme auch noch das durch den Iran-Krieg ausfallende LNG aus Katar hinzu, würde der Preis auf unter 20 Euro fallen.“

Scheiße, ist das alles düster. Dabei nehme ich jetzt schon so viel billigend in Kauf. Ja, eine Gleitsichtbrille um schlanke 68 Euro. Stimmt. Und ist die Brille zu Strafe wenigstens Schrott? Eigentlich nicht. Nach einer gewissen Gewöhnungszeit ans Gleitsichtige sehe ich mit der Brille ganz ausgezeichnet. Das also auch noch. Ja. Jetzt kann der sogar im Detail sehen, was er im Leben gesät hast, brüllt der Scheißhausdämon. Es gibt aber Hoffnung. Nur halt nicht für dich und mich Kassandra. Und das ist dein Mantra, fragt mich der Deichgraf fast schon a bissl besorgt. Geh, dem besorgt es doch schon lange niemand mehr. Wer war das? Wer hat das jetzt gesagt.

Und schon getan.
Es war Herr Trump, der beschloss, einen Krieg mit dem Iran zu beginnen, der die Energiemärkte erschütterte und die Preise an der Zapfsäule in die Höhe trieb. Es war Herr Trump, der die Kandidaten, die Themen, die Strategie und die Botschaft ausgewählt hat.

Es war Herr Trump, der vollständige Loyalität von einer Partei forderte, deren Kandidaten nervös waren, sich von ihm zu distanzieren. Und es war Herr Trump, der Fragen zur Ethik seines Geldverdienens im Amt abgetan hat, was dazu beigetragen hat, die Bedenken der Wähler über Korruption zu schüren.

Die Niederlage von zwei republikanischen Senatskandidaten, die er persönlich über potenziell wählbarere Kandidaten in tiefroten Bundesstaaten auswählte – Ken Paxton in Texas und Darline Graham in South Carolina – zeigte die Folgen seiner Interventionen. Sein Versuch, den normalen Prozess abzuschaffen und die Wahlkreise des Repräsentantenhauses Mitte des Jahrzehnts neu zu zeichnen, um die Chancen für die Republikaner zu schaffen, schlug nach hinten los. Quelle: 📰

Der Winterblues macht sich auch auf den Weg, deine Drei Heiligen Könige des Verfalls, bringt sich der Wortmacher ein. Keine Ahnung was der meint. Am Donnerstag muss ich auch noch zur Eigentümerversammlung und dort so tun, als ob ich Eigentum besitze. Das ist total gruselig. Immer so zu tun müssen also ob...

Als ob der Himmel über einen aufreißt wie eine Großpackung Herrenwindeln. Ja. Aber danach schauts derzeit nicht aus. Nach was? Na das überall Amerika drinnen steckt. Bei uns ist schon viel mehr China drinnen.

Im Jahr 2019 exportierte China etwa 2,5 Container nach Europa für jeden Container, der in die entgegengesetzte Richtung verschifft wurde, sagte mir Eskelund. In den ersten acht Monaten des Jahres 2026 wuchs das Verhältnis auf sechs Container, die von China nach Europa transportiert wurden, für jeden einzelnen Container, der von Europa nach China transportiert wurde.

Ich weiß nicht wann, ich weiß nicht wie, aber der Rest der Welt wird das nicht zulassen – nicht, wenn Roboter und KI auch stetig mehr Entlassungen verursachen. China sucht eine echte Gegenreaktion. Wie Eskelund es mir unverblümt sagte: "Jetzt besteht ein echtes Risiko, dass wir in einen Handelskrieg geraten. Wir werden keine Welt tolerieren, in der China alles herstellt und wir nur Museumsführungen anbieten." Quelle: Der Journalist, Kolumnist und Autor. Thomas L. Friedman in der 📰

Der schreib in einem sehr langen Artikel unter anderem noch.

Der hektische Überbau von Hochhauswohnungen mit billigem Geld Anfang der 2000er Jahre wurde so verrückt, dass, wie der Leiter des Peking-Büros der Times, Keith Bradsher, im Februar 2025 schrieb, China nun "reichlich Wohnraum für die 1,4 Milliarden Menschen des Landes und genug leere Wohnungen für weitere 300 Millionen Menschen hat." Anders ausgedrückt, sagte Bradsher im vergangenen Frühjahr, dass China genug leere Wohnungen hat, um fast jeden Menschen in Amerika unterzubringen, das eine Bevölkerung von etwa 350 Millionen hat.

Woraufhin ich mir dachte. Diese Wohnungen könnte doch eine Rot-Rot-Grüne-Regierung in Berlin umgehend enteignen, falls die tatsächlich zu Stande kommt. Außer ein Mann Namens Ibrahim Ibrahim ist dagegen. Ich weiß - nicht lustig.

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