Sonntag, 28. Dezember 2025
Nach dem ersten Soundcheck macht der lange Atem eine kurze Pause.
Voilà!

Mit dem Akzent auf dem à.
Feg die Spinnweben von ihren hängenden Eutern. ©️Monster. Die Geschichte von Ed Gein.

Da sich die Zeit vor dem Automaten mit dem Pfandflaschen auf unangenehme Art und Weise dehnte, wie die Haut über meinem Bauch, beide Automaten mussten wieder ins Schwung gebracht werden, die verweigerten alle Flaschen, du leere Flasche, guckte ich ein wenig Netflix. Natürlich musste ich kurz auflachen, als Ex-Sicario der Misogynie, bis mich dann die traurige Kunde erreichte, das die französische Schauspielerin/Tierschützerin Brigitte Bardot verstorben war. Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Über jeden Bauch spannt sich die Haut. Außer deine Eingeweide hängen heraus. Genau.

«Da liegt ein Fuss im Feld»: Ein Ukrainer riskiert sein Leben für den toten Feind.
Russische Soldaten wollten ihn hinrichten, eine ihrer Minen kostete ihn fast das Leben. Der Ukrainer Olexi Jukow kümmert sich trotzdem um Russlands Tote. Eine Geschichte von Mut und Menschlichkeit im Krieg. Quelle: "NZZ".

Der Text franzt bis zu den Leichen aus den 2.Weltkrieg aus. Die Donbass ist trotz seiner fruchtbaren Erde ein einziges Totenhaus.

Ich habe es eben aus den Medien erfahren. Was? Na das mit der Brigitte Bardot.

Vom Sexsymbol zur Tierschützerin
Bardot hatte sich mit mehr als 50 Filmen als »B.B.« einen Namen gemacht. Mit dem Film »Und ewig lockt das Weib« von 1956 wurde sie weltberühmt. Der Streifen war für damalige Verhältnisse skandalös freizügig. In den USA fielen zahlreiche Einstellungen der Zensur zum Opfer. Bardot, Markenzeichen blonde Haare und Schmollmund, wurde weltweit als Sexsymbol gefeiert. Gefeiert von wem?

Bardot war in den vergangenen Jahren mit rassistischen Äußerungen aufgefallen. Ein Gericht verurteilte sie unter anderem zu einer Strafe in Höhe von 20.000 Euro weil sie die Bewohner der Insel La Réunion als »degenerierte Bevölkerung mit barbarischen Traditionen« bezeichnet hatte. Außerdem wetterte Bardot gegen eine angebliche »Überfremdung« Frankreichs durch muslimische Einwanderer.

Im Zuge der #MeToo-Bewegung kritisierte Bardot die Opfer sexueller Belästigung. Beschwerden von Schauspielerinnen tat sie ab. »Was Schauspielerinnen angeht, und nicht Frauen im Allgemeinen, ist das in der großen Mehrheit der Fälle scheinheilig, lächerlich, uninteressant«, sagte Bardot. Schauspielerinnen gäben sich gegenüber Produzenten als »Anmacherinnen«, um eine Rolle herauszuschlagen. »Danach erzählen sie, dass sie belästigt wurden, damit man von ihnen redet... In Wirklichkeit schadet ihnen das, statt ihnen zu nützen.« Quelle: spiegel.de

Der Nachruf auf die letzte Leinwandgöttin in der "NZZ" ist freundlicher ausgefallen.

Ihre Frisur, der Schmollmund und die berühmte «Robe Vichy» wurden millionenfach kopiert, Generationen von Schauspielerinnen – von Faye Dunaway bis zu Sharon Stone – hatten sie zum Vorbild gekürt. Serge Gainsbourg spielte mit ihr die Gangsterballade «Bonnie and Clyde» ein und ließ sich (in «Initials B. B.») von den «Guerlain-Essenzen in ihrem Haar» berauschen. Das brasilianische Fischerdorf Búzios, das nach ihrem Besuch zum tropischen Pendant von Saint-Tropez erklärt wurde, ist bis heute eine Anlaufstelle für Liebhaber eines gehobenen Strandtourismus geblieben.

Während ihre Spontaneität zumal für die jüngeren Generationen das Ende der enggeschnürten Nachkriegsmoral besiegelte, galt sie der Kirche als die Verkörperung des beginnenden Sittenzerfalls. Quelle: "NZZ"

Und was ist mit der Knef (Hildegard). Die ist doch auch total famos.

Heute verfallen nicht mehr die Sitten, sondern ganze Kulturen schmieren ab. Kirchen verfallen vor unser Augen oder weder zu etwas Profanen umgebaut. Da ist eine tiefgreifende Transformation unseres kulturellen Fundaments im Gange. Was heißt hier Transformation. Da bricht was weg. Wenn Kirchen, einst die unangefochtenen Zentren des gesellschaftlichen Lebens und moralischer Kompass einer Gemeinschaft, zu Lofts, Museen oder Diskotheken umfunktioniert werden, verschwindet mehr als nur ein Sakralbau. Es ist die materielle Manifestation einer schwindenden kollektiven Identität und religiösen Bindungskraft. Genau. Das hast du jetzt schön gesagt. Das steht so auch im Feuilleton.
Dieser Prozess, oft als Säkularisierung oder „Entzauberung der Welt“ bezeichnet, führt dazu, dass das Gemeinsame hinter das Individuelle zurücktritt.
Wo früher geteilte Rituale und übergeordnete Werte das soziale Gefüge zusammenhielten, entsteht oft ein Vakuum, das durch rein profanen Konsum oder flüchtige Trends gefüllt wird, was viele als einen schleichenden Identitätsverlust ganzer Kulturkreise empfinden.

Geh, der Schizophrenist empfindet gar nichts, fährt mir der Wortmacher in die Parade. Dem sein Heimatbegriff ist auf ein paar Bodenwellen am Treppelweg geschrumpft, auf das Unkraut zwischen den gepflasterten Abschnitten. Eine andere Heimat hat der nicht mehr. Und was ist mit der inwendigen Heimat, die an Menschen genauso geknüpft sein kann wie an Orte oder sogar Gerüche. Wie Gerüche? Ich öffne doch nicht die Tür eines Gratis-Häusl auf der Donauinsel und denke mir. Da hat aber eben ein Hiesiger hineingeschissen.

Du Depp, bist wirklich zu nichts zu gebrauchen.

Ich meine die häusliche Geborgenheit: Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee am Morgen, das Aroma von Sonntagsbraten oder frisch gebackenem Hefekuchen, aber auch der spezifische Geruch von Bohnerwachs, Waschmittel auf sauberer Bettwäsche oder der leicht staubige Geruch alter Bücherregale.

Oder sonst was das nach Kindheit riecht: Der unverwechselbare Geruch von Sommerregen auf heißem Asphalt (Petrichor), frisch gemähtes Gras, das modrige Aroma von feuchtem Herbstlaub oder die salzige Brise eines bestimmten Küstenabschnitts.

Ein ganz spezifische Orte: Das Chlorwasser und die Sonnencreme im Freibad, der Geruch von Sägespänen in Opas Werkstatt, Weihrauch in den Kirchenräumen oder der Geruch von Kreide und alten Linoleumböden in der Schule.

Ein Heimatgefühl kann viele Gesichter haben. Der Husten des ukrainischen Jungen aus der Nachbarwohnung z.B. Keine Ahnung was mit dem los ist. Ich werde da mal nachfragen. Die häusliche Geborgenheit. Der ist gut. Ich bin ja der Paradefall für häusliche Geborgenheit. Als ich nach 35 Jahren wieder mal zu Hause vorstellig wurde, eh mit dem S. im Schlepptau, damit es nicht zu gespenstisch wurde, hatte ich extra nix getrunken. Nicht dass ich vor den Augen meiner Ex Erziehungsbevollmächtigten in die Hose mache vor Schiss. Das ist natürlich eine einzige Übertreibung. In Wahrheit lief es alles sehr freundlich ab. Ich verhielt mich wie eine Person, die zum ersten Mal eingeladen wird und sich dann freundlich interessiert zeigt.

Ah, sehr schön, das Panorama. Und da blüht sogar noch eine Rose. Wunderbar. Und dieser alte Teppich. Das ist noch ein echter Perser oder? Und erst der schöne Kachelofen. Wunderbar, wie dieser dieser Raum wirkt. In dem habe ich einst Pornos geguckt mit Anschlusshandlung. Und wo bitte geht es hier in den Keller? Nur a Schmäh. Den Weg kenne ich. Das habe ich natürlich nicht getan. Ich bin an bösen Blut nicht interessiert. Dafür habe ich keinen Kopf. Der ist gut.

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Der Hobbit-Anwalt hat unsere gottlose Vereinzelung letztens sehr schön auf den Punkt gebracht. In der Heimatgemeinde seines Vaters, in den Tiroler Alpen, so hoch oben in den Mountains, das es eigentlich nix gibt, außer dem Massentourismus, soll der dortige Pfarrer seinen Schäfchen mit folgenden Worten ins Gewissen geredet haben:

„Wenn ich mit euch saufen kann, dann könnt ihr auch zu mir in die Kirche kommen.“

Ein wahres Wort nicht wahr. ©️Der Schizophrenist. Eigentlich könnte ich diese Schreibsession beenden. Mir ist ein Satz gelungen, da hat selbst die Vierer-Bande keinen Einwand parat.

Laut Expertise des amerikanischen Präsidenten Trump und seiner Entourage, vornehmlich weiß wie ein Weißbrot hell, das man in eine Milch tunkt, die ebenfalls weiß ist, ist Europa endgültig dem Untergang geweiht.

Wegen der Barbaren die uns überrollen. Die entweder die falsche Hautfarbe haben oder die falsche Religion.
Einige haben sogar beides im Schlepptau. Und fünf Nebenehefrauen spottet der Wortmacher. Das auch. Und zu viele Kinder. Das stimmt nicht. Hiesige Frauen haben einfach zu wenige Kinder. Das ist das eigentliche Problem.

1,7 Kinder hätten die Menschen in Österreich gerne, 1,3 bekommen sie. Die Gründe für den Rückgang des Kinderwunsches sind vielfältig. Eine Rolle spielt die Teuerung. Im Jahr 1970 bekamen Frauen in Österreich noch durchschnittlich 2,3 Kinder, bis 2001 sank die Geburtenrate sukzessive. Nach einem zwischenzeitlichen Anstieg liegt sie nun auf einem neuen Tief.

Um den Bestand einer Gesellschaft zu erhalten, gilt eine Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Frau als Maßstab. Davon sind Frauen in Österreich weit entfernt, jene zumindest, die eine österreichische Staatsbürgerschaft haben. Sie bekommen im Schnitt 1,22 Kinder, während Frauen mit ausländischem Pass 1,57 Kinder bekommen. Frauen aus Afghanistan, Syrien und dem Irak bekommen im Durchschnitt sogar 3,3 Kinder und sind bei der Erstgeburt auch jünger als Österreicherinnen.

Es gebe einen Trend zum höheren Fertilitätsalter, „in dem ein Kinderwunsch dann möglicherweise nicht mehr erfüllbar ist“, analysierte Pauline Pohl, Projektleiterin für demografische Prognosen in der Statistik Austria, erst kürzlich. Aber auch hier stellt sich die Frage: Was ist der Grund, dass Menschen ihre Familienplanung immer weiter nach hinten verschieben?

„Der Einfluss von hoher Inflation auf die Fertilität wird in einer Vielzahl an Studien jedenfalls nachgewiesen“, heißt es in der Analyse. Und Studienautorin Sonja Dörfler-Bolt ergänzt im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“: „Wirtschaftliche Einbrüche wirken sich immer negativ auf die Geburtenrate aus, weil man die Zukunftsperspektive schwärzer sieht.“ Manche Menschen reagieren, indem sie den Kinderwunsch aufschieben – oder ad acta legen.

„Der Einfluss von hoher Inflation auf die Fertilität wird in einer Vielzahl an Studien jedenfalls nachgewiesen“, heißt es in der Analyse. Und Studienautorin Sonja Dörfler-Bolt ergänzt im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“: „Wirtschaftliche Einbrüche wirken sich immer negativ auf die Geburtenrate aus, weil man die Zukunftsperspektive schwärzer sieht.“ Manche Menschen reagieren, indem sie den Kinderwunsch aufschieben – oder ad acta legen.

Immobilienpreise und Kinder
2009 wünschten sich Menschen in Österreich im Durchschnitt noch 2,1 Kinder, 2023 waren es nur noch 1,68. Die Geburtenrate liegt mit 1,3 Kindern deutlich darunter – Menschen bekommen also weniger Kinder, als sie gern hätten.

Vor allem zeige sich, dass insbesondere die Entwicklung der Wohnkosten „einen dämpfenden Effekt auf die Fertilität hat“, heißt es in dem Arbeitspapier. Während höhere Immobilienpreise bei Mieterinnen zu einer Reduktion der Fertilität führen, steige „zumindest temporär“ die Fertilität von Eigentümerinnen, wenn die Hauspreise zulegen, „da diese sich nach den Hauspreissprüngen wohlhabender wähnen“.

Den Zusammenhang zwischen Immobilienpreisen und Kinderwunsch untersuchte kürzlich auch eine Studie in den Niederlanden. Dass Frauen, die im Eigenheim leben, gebärfreudiger seien, ist ein zentrales Ergebnis der Untersuchung des Zentralamtes für Statistik CBS und des demografischen Instituts Nidi. Denn: Der Wertzuwachs, den steigende Immobilienpreise mit sich bringen, bedeute für Eigentümerinnen mehr finanziellen Spielraum, etwa, um das Haus umbauen zu lassen, sodass es sich besser für Familienzuwachs eigne, so eine Erklärung. Quelle: Die "Presse"

Hinzu kommt, dass die vielen Asylberechtigten, die seit 2015 gekommen sind, um zu bleiben, ebenfalls adäquat untergebracht werden müssen. Zumeist in Wohnungen, die noch nicht gebaut wurden, spottet der Deichgraf. Aber in Wien wird eh wie bekloppt nachverdichtet. Ja schon. Das "Wiener Modell" ist ein Schutzschild. Wien hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber Städten wie London oder Berlin: Über 50 % des Wohnungsmarktes sind subventioniert (Gemeindebauten und geförderte Genossenschaften).
Bestandsschutz: Wer schon lange in einer solchen Wohnung oder einem alten Mietvertrag lebt, wohnt in Wien nach wie vor sehr günstig.
Mietpreisbremse: Für viele Altbauten gelten gesetzliche Obergrenzen (Richtwertmietzins), die das Preisniveau im Vergleich zum freien Markt (Neubau) künstlich drücken. So lange man nicht am freien Mietmarkt eine Bleibe sucht gibt es nix zu klagen. Klagen kommen nur von der Vermietern. Wer will unter solchen Verhältnissen noch vermieten.

Während der starke Mieterschutz und die gedeckelten Preise im Alt- und Sozialbau den Bestandsmietern eine im internationalen Vergleich einzigartige Stabilität garantieren, führt die strenge Regulierung auf der anderen Seite dazu, dass private Vermieter kaum noch wirtschaftliche Anreize für Sanierung oder Neubau sehen. In der Folge ziehen sich Investoren zurück, Wohnungen werden eher verkauft als vermietet, und der freie Markt wird für Neuzuzügler durch das sinkende Angebot immer teurer, die Leistbarkeit ist somit ein Privileg derer geworden, die bereits Teil des Systems sind. ©️Die kleinstbürgerliche Matrix.

Besser du bist ein Teil von ihr. Es gibt kein Leben außer selbiger. Außer du bist sagenhaft reich wie der Meta-Chef Mark Zuckerberg. Siehe auch Leichenberg - Hodenberg. Da hätte ich locker noch 5 Seiten Text. Und? Was und? Und? Der Mann hat mehr unterirdischen Wohnraum als die Reichen in Kitzbühel oberirdisch besitzen. Und die haben schon so einige m2 in der Hinterhand. Schrecklich. Immer schimpft man nur über die Barbaren, die Habenichts dieser Welt, die hier auf den Rechtsstaat hoffen müssen. Aber die eigentlichen Barbaren sind die Ultrareichen, die jede Idylle mit ihren Protzvillen verschanteln. Selbst ganze Städte haben die schon verwüstet. San Francisco soll für Feuerwehrleute und Krankenschwestern unerschwinglich sein. New York ebenfalls.

Und Kitzbühel. Völlig ruiniert. Die arbeitende Masse wohnt in Kitzbühel nordseitig. Die begehrtesten Lagen in Kitzbühel befinden sich am Sonnberg (Schattenberg-Sonnseite) oder in der Kochau. Diese Lagen sind nach Süden oder Südwesten ausgerichtet, bieten maximale Sonnenstunden und den berühmten Blick auf die Hahnenkamm-Abfahrt (die "Streif").

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Und das in einer Phase wirtschaftlicher Stagnation: In den Ballungsräumen trifft eine zu große Nachfrage auf ein zu geringes Angebot, was naturgemäß zu steigenden Mieten, höheren Immobilienpreisen, Belastungen für Kommunen, zusätzlichen Kosten und spürbaren sozialen Spannungen führt.

Ein Eigenheim gilt immer noch als Rückzugsort für die Familie, als Absicherung fürs Alter und als Symbol für persönlichen Erfolg und finanzielle Sicherheit.
Seit wann kann man in Symbolen leben?

Der Erschwinglichkeitsindex:

Wert = 100: Ein Haushalt mit Durchschnittseinkommen hat exakt genug Geld, um die monatliche Kreditrate für eine durchschnittliche Immobilie zu bezahlen (meist wird hierbei eine Belastung von maximal 25–30 % des Einkommens als "gesund" angenommen).

Wert > 100: Die Immobilien sind erschwinglich. Das Einkommen reicht locker aus, um die Raten zu decken.

Wert < 100: Die Immobilien sind kaum erschwinglich. Ein Durchschnittsverdiener müsste einen zu großen Teil seines Gehalts für den Kredit opfern oder bekäme bei der Bank gar keine Finanzierung.

Rein rechnerisch soll es für die Menschen wieder leichter geworden sein, Wohneigentum zu kaufen. Bei der Analyse setzten IW und Interhyp vereinfacht gesagt die monatlichen Finanzierungsausgaben (Annuität) ins Verhältnis zu den verfügbaren Haushaltsnettoeinkommen. Trotz der Verbesserung warnen Marktbeobachter vor zu viel Optimismus. Kaufinteressenten ohne hohes Eigenkapital benötigten für die teuren Immobilien ein stattliches Einkommen, heißt es von der DZ Bank.

Die hohe Inflation ab 2021/22 führte zu stark steigenden Zinsen und machte Immobilien deutlich weniger erschwinglich. Der Tiefpunkt wurde im Herbst 2022 erreicht, eine leichte Erholung setzte erst 2024 durch sinkende Zinsen, höhere Einkommen und moderatere Immobilienpreise ein.

Regional zeigen sich große Unterschiede: In strukturschwachen ländlichen Kreisen wie Holzminden oder Anhalt-Bitterfeld ist Wohnen sehr erschwinglich, doch dort wollen viele nicht leben. In den Großstädten – besonders den Top‑7 – sind Immobilien extrem teuer; in München liegt der Erschwinglichkeitsindex unter 60.

Das IW empfiehlt zur Entlastung u. a. eine Senkung der Kaufnebenkosten, etwa durch eine regional angepasste Grunderwerbssteuer. Insgesamt liegen die Nebenkosten derzeit bei rund 9–12 % des Kaufpreises. Quelle: "NZZ".

Adäquat Wohnen ist ein Menschenrecht. Selbst wenn es du nichts mehr hast, für dass es sich zu leben lohnt. Schönen wohnen kann einem diesen Schmerz wieder zum Teil nehmen.

Günstiger Wohnraum in Holzminden oder Anhalt-Bitterfeld ist also nicht besonders begehrt. Dort wohnen sicherlich viele AfD-Wählerinnen:

11 Häuser, 36 Einwohner – ein Dorf unter der Flagge des Deutschen Reichs
Viel Land, viel Raum und wenig Menschen – das ist ideales Terrain für rechtsextremistische Siedler. Vor allem in Nord- und Ostdeutschland fassen sie immer weiter Fuss. Ein Beispiel dafür ist das Dorf Jamel in Mecklenburg-Vorpommern. Reportage aus einem bizarren Biotop.

Der Ort besteht aus 11 bewohnten Häusern und 36 Einwohnern. Dennoch hat es Jamel zu Bekanntheit gebracht. Die BBC war schon hier und der «Daily Telegraph». Jamel, das «Neonazi-Dorf», das «Wehrdorf» völkischer Siedler, so heisst es allenthalben über den Ort. Ist Jamel also eine rechtsextremistische Scholle?

Auf dem Dach der benachbarten, halb verfallenen Scheune weht die Flagge des Deutschen Reiches, weithin sichtbar schwarz-weiß-rot. An dem mit Brettern vernagelten Scheunenfenster hängt ein Schild: «Halt! Reichsgrenze». Davor steht ein Lastwagen, an der Fahrertür ein Aufkleber, auf dem «Abriss Krüger» steht. Hier wohnt Sven Krüger. Er soll der informelle Dorfchef sein. Mitunter wird er auch als «Ober-Nazi» bezeichnet. Er betreibt seit mehr als zwanzig Jahren eine Abriss-Firma.

Sven Krüger, 1974 in Wismar geboren, wuchs in Jamel auf. Vor ihrer Umbenennung in «Die Heimat» war er Funktionär der rechtsextremistischen NPD, außerdem Mitglied der Hammerskins, eines seit 2023 verbotenen Neonazi- und Skinhead-Netzwerks. Das Verbot der Organisation wurde in der Woche vor Weihnachten von einem Gericht wieder aufgehoben.

Krüger saß im Gefängnis – unter anderem wegen schwerer Körperverletzung, gewerbsmäßiger Hehlerei und illegalen Waffenbesitzes. Medien berichten zudem von Einbruch, Diebstahl, räuberischer Erpressung und der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole. Damit sind in Deutschland etwa der Hitlergruss oder das Hakenkreuz gemeint.

Den Hitlergruss wieder hinzugefügt. Ich weiß, das ist nicht lustig.

Die Dorfstraße ist verwaist. Am Rand steht ein Wegweiser, gut vier Meter hoch. Die Pfeile weisen in verschiedene Richtungen: nach «Wien Ostmark 901 km», nach «Braunau am Inn 855 km», «Stalingrad 3026 km» oder «Narvik 1505 km». Diese Orte sind Symbole der Neonazis in Deutschland. In Braunau am Inn wurde Adolf Hitler geboren, in Stalingrad die 6. Armee verheizt, und das norwegische Narvik gilt als «Heldengeschichte» deutscher Gebirgsjäger, die dort 1940 einer Übermacht standgehalten haben.

«Die anderen» wohnen in einem denkmalgeschützten Haus am Dorfrand aus dem Jahr 1860. Mit seinen roten Ziegelsteinen und grünen Fensterrahmen, umgeben von alten, hohen Bäumen und einer dicken Laubschicht am Boden, sieht es aus wie eine Künstlerkate. Hier wohnen seit 2004 Birgit und Horst Lohmeyer, zugezogen aus Hamburg, ein Ehepaar, das aber nicht wegen seiner Kunst bekannt ist, sondern wegen seines «Demokratie-Aktivismus». So bezeichnen sie ihr Tun.

Birgit Lohmeyer bittet in einen Raum mit einem großen Holztisch. An der Wand steht ein Ofen, das Zimmer ist kühl. An diesem Tisch saß in den vergangenen Jahren die deutsche Musikprominenz: Marian Gold von Alphaville, Campino von den Toten Hosen, Smudo von den Fantastischen Vier, Herbert Grönemeyer, Bela B. von den Ärzten und so weiter. Sie alle waren Haupt-Gigs des Festivals «Jamel rockt den Förster». Dieses Festival ist der Versuch der Lohmeyers, der Übernahme ihres Dorfes durch «Krüger und seine beinharten Rechtsextremisten» etwas entgegenzusetzen. Quelle: "NZZ"

Die innere Heimat, die einem Sicherheit verleiht, wie das Eisernes Kreuz (EK) mit Eichenlaub, mit Eichenlaub und Schwertern, mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten, mit Goldenem Eichenlaub, Schwertern und Brillanten (höchste Stufe).

Ein letztes Zucken wie ein Fisch auf den Trockenen.
Ein Schmerz der dahingehend ausstrahlt, dass du jetzt zu diesem Themenwirrwarr, sehr viel herüberkopiert und eingefügt hast, weil du zufällig was darüber gelesen hast. Genau. Scheiße ist das deprimierend. Wo bleibt da der tiefere Sinn in deinem Leben, der rotes Faden, eine gewisse Kontinuität und Beständigkeit, die alles zusammenhält. Stattdessen stolperst du von Thema zu Thema, als würdest du im eigenen Kopf ständig die Spur verlieren. Und je mehr du suchst, desto deutlicher spürst du, dass dir genau dieses verbindende Element fehlt, das andere einfach selbstverständlich in sich tragen. Genau. Das hast du wunderbar zu Papier gebracht. Aber das war doch ich. Oder doch nicht Kassandra? Wie geht's eigentlich der Humanistata? Die Franz/a/* sagt sie geht noch, im Kreis herum, in der Anstalt.

Womöglich ist der beim meinem letzten Besuch aus Gewohnheit wieder Richtung Keller abgebogen. ©️Deine Abstiegsangst. Wen Abstiegsängste plagen, wählt in der Regel rechts oder linksextreme Parteien. Abgesehen von dir, spottet der Wortmacher.
Aber eines kann ich mit ein wenig Abstand sagen. Ich habe mich nicht wie zu Hause gefühlt im Haus meiner Ex-Erziehungsberechtigten. Und die Um2 ist mir auch nicht vertraut vorkommen. Vertraut ist mir nur der Goadfather. Obschon ich keine Ahnung habe was tatsächlich in ihm vorgeht.

Vor der 3er Kasse guckte ich dann nicht mehr das Monster, sondern Fußball Premier League. Was ist das erste was Migranten in Wien auf Deutsch sagen können?

Zweite Kasse (Bitte).

Selbst wenn schon zwei Kassen offen haben. Zweite Kasse bitte. Alle haben es eilig. Niemand möchte in einer Schlange stehen und auf Godot warten. Es gibt ja so viel zu tun. Zu Hause vor der Glotze hocken und sich die Wampe vollstopfen. Das ist auch wie warten. Nur halt viel angenehmer. Dein Cholesterin. Schon ist alles hin. Das Laster der Bequemlichkeit.

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Voilà!

Mein letzter Text hat ja einige einmalige Akzente gesetzt. Und das sage ich ganz unvoreingenommen. Es ist sogar denkbar, dass ich mit diesem Text einen ganz neuen Trend ausgelöscht habe. Hoppla. Ausgelöst natürlich. Schon zerkugelt sich die Vierer-Bande hier auf meine Kosten. Du und Trend. Du und ausgelöst. Dein Selbstwert verstaubt doch heute noch im Pfandl. Das hast du doch bis heute noch nicht ausgelöst. Und abgelöst haben dich die Ladys auch ratzfatz, nachdem sehr schnell klar wurde, dass du nicht mal das Zeug hast ein kleinstbürgerliches Liebesglück zu ruinieren. Und das in kürzester Zeit. Nicht eine deiner Ladys, zwischen deren Schenkel für dich dann und wann die Sonne aufging, ging ins Kloster, nachdem nix aus euch wurde. Nicht eine träumt heute noch von dir.

Also jetzt mal halblang. Ja, wie deine Nudel spottet der Wortmacher. Vielleicht gehen wir in einen Traum wortlos aneinander vorbei. Oder die D. z.B. würdigt mich sogar eines Blickes. Einen von der Sorte, der einen sogar kurz innehalten lässt, der im Archiv der Erinnerung kramt. Die Last es des Erinnerns. Lästig. Schon führt ein Wort zu einem anderen. Lästig Das warst du als Kind deinen Erziehungsbevollmächtigten. Deswegen haben sie dich auch abgeschoben zu Verwandten der Um2. Das waren die schönsten Wochen meiner Kindheit. Jetzt weint der sogar, echauffierte sich die Um2, als die großen Ferien vorbei waren und ich wieder zurück musste, an einen Ort wo ein anderer Wind wehte. Die hatte wirklich nichts kapiert. Das war der letzte schöne Sommer indem ich noch ein Kind sein durfte und nicht eine billige Arbeitskraft, die sich selbst in der Arbeit eine Arbeit suchen sollte. ©️ Die Arbeitsmoral der Um2. Die mit über 80 Jahren noch 9 Stunden auf ihren Knien in ihrem geliebten Garten schuftet. Viel Spaß mit der älteren Dame und ihren Arbeitsethos. Der zieht dir sogar die Schuhe aus.

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Freitag, 26. Dezember 2025
Ein Moment der Stille. Ein erster Soundcheck.
„Feliz Navidad“

Was hat das Jesu Kind und Der Schizophrenist gemeinsam?
Nicht hat, du Depp. Haben. Und Sein, füge ich an, um nicht ganz so beschämt dazustehen.
Beide tragen Windeln.
Aber keine ausgewiesenen Markenprodukte.
Der eine zum Einstieg und der andere eher Hinten hinaus.
Wo die reifen Früchte zu hoch hängen, am Baum der Glückseligkeit, von einem Atemzug bewacht, der längst auf einem Abstellgleis steht, wie deine Altherrenhoden, die viel zu tief hängen, um sich noch einmal aufzurichten und noch einmal voranzustürmen, mutig ins Unbekannte, um echte Erfahrungen zu machen, die sich nicht an der kleinstbürgerlichen Enge wund reiben wie ein läufige Hündin ihre Wunden an einem Laternenmast.
An dem in Iran sicherlich wieder der eine oder die andere Regimegegnerin hing, wie bei uns der Weihnachtsschmuck an den toten Ästen einer Nordmanntanne.
Hauptsache irgendwo ist ein Licht an.
Wunde ist zu tiefst frauenfeindlich, mahnt der Deichgraf an.
Stimmt. Aber so redet wir Jungs in den späten 1980er-Jahren tatsächlich.
Da kann ich nix für. Ich bin nur der Überbringer dieser Botschaft.
Ich bin sozusagen der Ersatzmann, falls einer der Heiligen drei Könige heuer unpässlich sein sollte.
Das wäre mal eine lustige Geschichte.
Die Heiligen drei Könige, die der total trash sind.
Dazu hätte ich noch ein Gedicht am Start.
Über das Licht, das zu Weihnachten mit der Geburt Jesu in die Welt gekommen ist?
Nee über Altherrenhoden.
Sehr originell.
Reimt sich auf bestell.
Einen Flug ins Weltall.
Du Rakete unter den Gescheiterten. Bist auch zu hochgeflogen, legt der Wortmacher los, und haut mir meinen Schreibfluss zusammen.
In dem Ewigkeitschemikalien nachgewiesen wurden wie in deiner Bratpfanne.
Ja, aber das war eine Krankheit die behandelt werden musste.
Auch bitter was?
Das du eigentlich nie wirklich hoch hinaus wolltest.
Ja, sehr deprimierend.
Meine Neuronen und Synapsen haben nix als Fake-News produziert.
Und versuch mal in so einer Situation "Ich" zu sagen.
Schon legt die Viererbande wie mit einer Stimme gesprochen los: "Ich".

Weil wir gerade die Raketen zünden:
Wegen seinem Raketen-Ding soll der Tesla-Elon Musk inzwischen über 600 Mrd. schwer sein.
Im Spiegel 52/2025 macht auch der über 200‑Mrd. schwere Facebook‑Zuckerberg Mark – ein herrlicher Name, Zuckerberg – einen auf maskulin.
Deswegen schreibt du darüber? Ja.
Scheiße ist das deprimierend. Kommt ganz drauf an, wer man ist und wie man das sieht.
Ich könnte auch darüber schreiben warum Armenien den größten Christus der Welt baut.
Ein armenischer Multimillionär will 2026 im ältesten christlichen Land eine monumentale Jesusstatue errichten lassen. Das gefällt nicht allen.
Ist das 200 Mrd. - Zuckerberg-Ding jetzt schon ein antisemitischer Code?
Speicheln sich da einige schon ein.
Dabei klingt Zuckerberg einfach viel schöner als Leichenberg.
Vorname Wladimir Wladimirowitsch, bekannt auch als
Russlands oberster Schweinepriester.
Das ist jetzt ein ziemlicher Insider.
Nachname Putin. Beruf: Massenmörder und Hinterhofschläger.

Antisemiten hätten jetzt Benjamin geschrieben.
Für viele ist der israelische Ministerpräsident Netanjahu noch übler beleumdet als der Putin.
Wegen dem Putin lässt sich die Frau Thunberg nicht in London festnehmen.
In dem seinen Windschatten rauben militante israelische Siedlern weiterhin Land von den Palästinensern.
Die treten auch deren Olivenbäume nieder.
Für die haben einige Griechen eifrig EU-Subventionen kassiert, die es nie gab. Sehr lustig.
Ein besonders dreister Fall betraf angebliche Plantagen in den Bergen des Pindos-Gebirges auf über 1.800 Metern Höhe – einer Region, in der es viel zu kalt für Olivenbäume ist und eigentlich nur Zwergsträucher wachsen.
Und in der "New York Times" steht sehr viel Text, der Israel nicht gerade schmeichelt.
Du mit deinen "Der" tickt.
Den hättest du auch, wenn du eine Um2 am Start hättest, die sich beim Godfather beschwerte: "Der pariert nicht". Scheiße ich bin doch kein Zirkusaffe.
Die Gräueltaten der Hamas vom 7/10/2023, da hama es ja noch immer, werden inzwischen von den Vorwürfen möglicher israelischer Kriegsverbrechen in Gaza überschattet.
Falls sie mir nicht glauben:

Der Kampf eines Mädchens aus Gaza gegen den extremen Hunger
Nachdem Israel die Grenzen des Gazastreifens abgeriegelt hatte, verbrachte die zwölfjährige Hoda Abu al-Naja, die an Zöliakie litt, Monate damit, nach Nahrung und medizinischer Versorgung zu suchen, die sie zur Bekämpfung der Mangelernährung benötigte. Quelle: Muss ich noch lesen.

Nach Leiden in einem israelischen Gefängnis kehrt ein in Gaza inhaftierter Mann nach Hause zurück und muss dort weitere Schmerzen ertragen.
Haitham Salem verbrachte elf Monate in israelischer Haft ohne Anklage und berichtete von Schlägen und Misshandlungen. Im Rahmen des Waffenstillstandsabkommens wurde er freigelassen und sehnte sich danach, zu seiner Familie zurückzukehren. Quelle: Habe ich schon. Die sind alle tot. Seine Frau Ikhlas Eissa und die drei Kindern sind tot.
Seine Frau Ikhlas und seine drei Kinder hatten in einem Zelt in Sheikh Radwan, einem Viertel von Gaza-Stadt, Schutz gesucht. Gegen 1 Uhr nachts am 8. September traf ein israelischer Luftangriff das Zelt und tötete Iman und Layan sofort, berichtete er. Baraa erlag am 12. September seinen Verletzungen, Ikhlas drei Tage später.

Das israelische Militär bestätigte, in der Nacht einen Luftangriff am selben Ort durchgeführt zu haben, und erklärte, das Ziel sei ein Hamas-Kämpfer gewesen.
Mittlerweile ist die Facebook-Seite von Herrn Salem voller Fotos seiner Kinder.
Er schmuggelte die von ihm für Layan angefertigten Perlen aus dem Gefängnis und verstieß damit gegen israelische Vorschriften, die es Häftlingen verbieten, irgendetwas nach Gaza mitzunehmen.
Er besitze das Armband noch, sagte er, aber „ohne das Kind, für das es gedacht war“. Layan wäre am 17. Oktober, vier Tage nach seiner Rückkehr, zwei Jahre alt geworden. Quelle: 📰

Sehr düster, ich weiß.
Um die Stimmung wieder ein wenig aufzuhellen, hätte ich noch einen Hodenberg im Repertoire.
Deutschland hat die Organisation Hate Aid ausgezeichnet. Die US-Regierung zählt sie hingegen zum «globalen Zensur-Industrie-Komplex»
Die Aktivistin Anna-Lena von Hodenberg erhielt in diesem Jahr das Bundesverdienstkreuz. Von der amerikanischen Regierung wurde sie zusammen mit ihrer Kollegin Josephine Ballon nun jedoch sanktioniert.

Hate Aid sei die erste bundesweite Beratungsstelle, an die sich Menschen bei digitaler Gewalt wenden könnten, sagte die «Tagesschau»-Moderatorin Susanne Daubner bei der Verleihung. Von Hodenberg habe eine «wahre Pionierleistung» erbracht und stärke die demokratischen Grundwerte online.

In den USA könnte der Blick auf von Hodenberg wohl kaum unterschiedlicher sein. Die amerikanische Regierung sieht in der deutschen Aktivistin eine Gefahr für die Meinungsfreiheit. Gegen sie, ihre Kollegin Josephine Ballon sowie gegen drei weitere Europäer verhängte die Regierung am Dienstag Einreisesperren. Der Außenminister Marco Rubio sprach von «Vertretern des globalen Zensur-Industrie-Komplexes». Quelle: "NZZ"

Um die Finanzierung der regierungsnahen NGO geht es auch in diesem Artikel. Ich sag's mal so. Von irgendwoher muss das Geld ja kommen. Oder denken sie die ganzen rechtsgedachten Medien finanzieren sich alle am freien Markt.

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Die FPÖ hat wegen der vielen Wahlsiege Kohle ohne Ende. Nach zwei Jahren mit einem starken Anstieg ist die Parteienförderung 2025 leicht gesunken. Zu spüren bekommen das ÖVP und Grüne, die nach Niederlagen bei der Nationalratswahl, in der Steiermark und in Wien gut zehn Prozent weniger erhalten. Die FPÖ hat ihre Mittel dagegen stark gesteigert. In Summe haben Bund und Länder 266 Mio. Euro zur Finanzierung der politischen Arbeit beigetragen, wie eine Serienanfrage der APA zeigt. Fast ein Viertel erhält die FPÖ (61 Mio. Euro).

Siehe auch die rechtsgedachte Fake-News-Orgel „Auf 1“. Finanziert durch die Spenden von treuen und mutigen Zusehern. Ist schon wieder was mit Treue und Mut erforderlich. Also nix für dich, bespaßt mich der Wortmacher. Die schenken sich nix. Die NGOs von Links und Rechts. Ist alles nur eines Frage des Preises.

Genau.
Der weiterhin heiß ist. In einer Welt wo einige inzwischen mehr Geld haben als einige Bauern Heu.
Das ist der Trend der Zeit. Das Vermögen viel schneller wachsen als Einkommen.
Komm doch herein, spottet der Wortmacher. Du siehst ja inwendig ganz erfroren aus.
Kein Weihnachtsbaum. Keine Familie zum feiern. Kein Festessen, keine Kekse, keine Geschenke. Nicht einmal was zum Umtauschen oder wenigstens einen Gutschein, wenigstens einen lahmen Gutschein.
Mir scheint du bist ziemlich erledigt.
Bin ich das?
Ich habe es schön warm und meine Organe sind in einem besseren Zustand als mein Mindsetting.
Ich hatte großen Check.
Meine Organe lassen sich ihren Zustand auch nicht schlechtreden vom Wortmacher.
Die sind immun gegen dem sein blödes Gerede.
Das ist doch auch was.
Die Möglichkeit, noch immer gegen seinen eigenen Verfall und die Auslöschung der Ukraine anzuschreiben.
Dazu habe ich einen berührenden Text gelesen:

Jugend im Krieg: wie die Skater von Charkiw mit waghalsigen Sprüngen dem Kriegsalltag trotzen.

Roma spricht in nüchternen Worten vom Tod seines Freundes. Der Verlust geht ihm dennoch nah. «Ich mache keine Pläne für die Zukunft», sagt er nachdenklich, als er gemeinsame Fotografien von sich und Dennis zeigt. Wenn man etwas tun wolle, mache man es besser sofort. Wer wisse schon, was komme.

«Weißt du, was man sich in Charkiw sagt?», fragt er dann unvermittelt. «Solange beim Opernhaus das Rollen der Skateboards zu hören ist, lebt die Stadt noch. Auch deshalb skaten wir.» Sagt’s, stellt das Brett auf den Beton und holt Anlauf für den nächsten Sprung. Quelle: "NZZ"

Ich weiß:
Zuckerberg/Leichenberg/Hodenberg.
Bitte nicht mit einem Berg von Hoden verwechseln.
Also ein bisschen lustig ist das schon in diesen düsteren Zeiten.
Die ja nicht wirklich düster sind.
Menschen haben ja ein richtiges Leben.
Deren Leben sind ja keine Zeitungsenten.
Das kannst du eigentlich nicht mehr schreiben.
Dass sich der Name „Zuckerberg“ phonetisch schön anhört.
Der klingt doch schön.
Aber nicht in einem 200 Mrd. schweren Kontext.
Schon gehst du in eine Kontext‑Falle, wie ein verträumter Fuchs, der ein unglaubliches erste Date mit einer streunenden Hauskatze hatte.
Einst wollte Frauen Junggesellen noch Fallen stellen.
Heute werden die achtlos weggewischt.
Gebildete Frauen haben ziemliche Probleme an entsprechendes Cis-Material zu kommen.
Weil die Liebe ja Produkt ist das am Markt gehandelt wird.
Genau.

Der reiche Jude mit dem schönen Namen. Der ist sehr begehrt. Über den schreibt der SPIEGEL eine sehr langes Portrait. Lesezeit für Beginner: 25 Minuten.
Das Problem bei der Erwähnung des Namens Zuckerberg ist zumeist aber nicht das Wort an sich, sondern das mitschwingende Umfeld: Wenn über einen der mächtigsten Männer der Welt geschrieben wird, sein immenser Reichtum von über 200 Milliarden betont wird und man gleichzeitig seinen Namen als „herrlich“ hervorhebt, triggert dies beim Publikum fast zwangsläufig ein Schema, das tief in der Geschichte antisemitischer Hetze verwurzelt ist.
In dieser Tradition wurde die Ironisierung jüdischer Namen oft genutzt, um Personen als „fremd“ oder „andersartig“ zu markieren. Auch wenn der Schreiber dies ohne jede böse Absicht oder rein ästhetisch meint, liest die Empfängerseite solche Passagen fast immer durch eine belastete historische Brille, wodurch eine eigentlich harmlose Bemerkung zur politischen Chiffre umgedeutet wird.

So schnell kannst du dich gar nicht fragend am Sack kratzen, referiert schon wieder ein Antisemit aus den Protokollen der Weißen von Zion.
Selten wird so oft aus einem Protokoll rezitiert, das es in Wirklichkeit nie gab.
Nach den historischen Untersuchungen handelt es sich um eine Fälschung, die von Beamten der russischen Geheimpolizei (Okhrana) Anfang des 20. Jahrhunderts zusammengestellt wurde.
Wie kann man etwas fälschen, das es nie gegeben hat? Und wie ist es möglich, ständig zu lügen und die Unwahrheit zu verbreiten, und trotzdem wieder zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt zu werden?
„Die Washington Post hat in Trumps erster Amtszeit rund 30.573 falsche oder irreführende Aussagen dokumentiert.
Gute Fragen.
Nicht mal die Epstein-Akte können den Mann was anhaben. Wie geht das?
Und während man sich darüber noch den Kopf zerbricht, wie das alles möglich ist..
Ich dachte dein Kopf ist längst geschreddert, wie der Krug zerbrochen, der zu oft zum Brunnen ging.
Das auch ja.
Während du noch darüber grübelst, ob du antisemitische Codes verwendest, sterben am Bondi Beach in Sydney Juden, die einfach nur Chanukka feiern wollten
Ermordet von islamitischen Fanatikern.
Von einem Vater und seinem Sohn.
Da ist der Apfel auch nicht weit vom Stamm gefallen.
Was wiederum die Frage aufwirft, ob (tödliche) Gewalt gegen Juden in der Diaspora ein Frühwarnsignal demokratischer Erosion ist.
Gute Frage.

Der macht seit längerem Kampfsport.
Wer? Der Putin?
Nein der Meta-Boss.
Meta, Meta, ein paar krumme Zentimeter. Schon spielt der Wortmacher auf was Sexuelles an.
Trotzdem hat der Herr Zuckerberg mehr Bodyguards im Einsatz, als ein mittelständisches Unternehmen in Österreich Mitarbeiter hat.
Österreichs Wirtschaft wächst im Übrigen wieder. Aber nur wegen dem öffentlichen Sektor.
Die innere Sicherheit. In unsicheren Zeiten ein hochaktuelles Thema.
Ein sicheres Einkommen.
Der Meta‑Chef, auf dessen Plattformen laut Spiegel täglich rund 100.000 Minderjährige belästigt werden – und der Konzern weiß davon, verfügt in seinen Bunkeranlagen über mehr Wohnfläche als die Reichen hier in Kitzbühel oberirdisch.

Du scheiß Kellerkind, brüllt der Wortmacher auch schon los. Selbst im Keller solltest du dir die Schuhe ausziehen. Und das war nicht mal der Tiefpunkt in deinem Leben. Das auch noch. Ja. Mein Tiefpunkt war erreicht, als meine Ex weinend beim Godfather anrief, und ihm ihr schweres Leid mit mir schilderte. Ich hätte sie nicht nur emotional betrogen sondern auch finanziell übers Ohr gehauen.

Es ging um 200 Euro oder so. Ich hatte mir einen Vorderzahn ausgebissen und war finanziell gerade nicht flüssig. Also borgte ich mir 300 oder 400 Euro von ihr aus. 200 Flocken hatte ich schon brav abbezahlt wie ausgemacht.
Man(N) möchte ja keine schlechte Nachrede haben.
Aber irgendwann wollte ich wieder lieber alleinig sein. Ich kam mit ihre Neurosen nicht so gut klar. Die waren mir zu kleinstbürgerlich. Die passten nicht so gut zu meinen Wahn. Wenn ihre Eltern anriefen, musste ich leiser sein als der Hund. Wenn meine Eltern wüssten, mit wem ich zusammen bin, würden sie mich sofort nach Hause holen.“ Das hat sie tatsächlich zu mir gesagt.
Das sagte sie tatsächlich zu mir.
Woraufhin ich das Gefühl hatte selbst ihr Hund sah das so. Eine Hündin genauer gesagt mir einer Autoimmunerkrankung. Die hatte ich auch. Ich litt schwer an den kleinstbürgerlichen Codes.
Was wiederum meine Erinnerung auf unangenehme triggerte und mich zurück in die Zeit katapultierte, als mich unsere Katze mit ihren großen Augen ansah und mir, wir hatten einen Draht zueinander, zu sagen schien: Scheiße, bist du im Arsch.
Da kommt die leibliche Nichte der Um2 zu Besuch, und das Erste, was die Um2 sie fragte, war: Was möchtest du heute Abend essen?
Das hat mich die Um2 in all den Jahren nie gefragt.
Nicht mal zu meinem Geburtstag. Ich war dreizehn oder vierzehn als mich diese frohe Kunde erreichte.
Keine Ahnung warum ich bewusst gelauscht hatte.
Schon wusste ich bescheid. Diese Frau die ich mit Mutter ansprechen musste, hatte nix mütterlich für mich über.
Ich war ihr Sonderfall. Die Um2 kann auch ganz anders.
Mit ihrer leiblichen Nichte ist sie heute noch dick. Das ist kein Fake.

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In der ersten Realität, die dem Goadfather verwehrt blieb, hatte meine Ex mindestens 10 000 Euro in ihrer Wohnung herumkugeln. Und das zu einem Zeitpunkt am dem sie nicht mal meinen Nachnamen kannte. Schizophrenist, amüsiert sich der Wortmacher.
Ich hätte locker 400 Euro einstecken können ohne dass sie was bemerkt hätte.
Nach meinen Appell brachte sie ihr Geld tatsächlich zur Bank.
Und der Goadfather hatte ihr die Abzocke-Show tatsächlich abgekauft und ihr die 200 Euro überwiesen. Mein absoluter Tiefpunkt.
Ich dachte, das war der Moment, als die Mutter deiner hochwohlgeborenen Ex dir an Weihnachten eröffnete, dass deine Weihnachtsamnestie hiermit endet. Und mich hochkant aus ihrem Reich warf, führe ich diesen Gedanken weiter.
Sie hatte Stress mit ihrem Lebensgefährten oder Freund. Der war Musiker bei den Wiener Philharmonikern.
Geh, die hatte einfach genug von diesem unwürdigen Schauspiel.
Da hast du ja wunderbar reingepasst.
Ja, es ist nicht alles Gold was glänzt, spottet selbst die Bildmacherin. Und was will was heißen.
Philharmoniker gibt es auch als Goldmünzen.
Der Goldpreis ist seit der Corona-Pandemie richtiggehend durch die Decke geschossen.
Noch ein weiteres Anzeichen für den Verfall unserer Gesellschaft.
Kulturen und Sterne haben ja vieles Gemeinsam.
Vom Aufstieg bis zum Niedergang teilen Kulturen und und Sterne das Schicksal alles Endlichen.
Die folgen demselben Zyklus: Sie entstehen, kulminieren und erlöschen.
Aber Kulturen gehen unter. Zuerst franzen sie auch.
Siehe der Untergang der Mittelschicht.
Der in einem Bürgerkrieg münden könnte. Dazu hätte ich noch Text. Nur nicht next.

Wie das russische Imperium.
Das kann sich an seinem eigenen Untergang nicht mehr erinnern.
Russland hat die Ukraine auch an Weihnachten mit Luftangriffen auf die Energieinfrastruktur überzogen wie andere ihr Konto.
In der Region Odessa am Schwarzen Meer meldeten die Behörden nach russischen Drohnenangriffen einen Toten und zwei Verletzte. An der Hafen- und Energieinfrastruktur gebe es Schäden. Im Gebiet Charkiw nahe der russischen Grenze gab es bei Angriffen Behörden nach einen Toten und 15 Verletzte. Im Gebiet Tschernihiw starben zwei Personen bei einem Drohnenangriff an Heiligabend. Das ukrainische Energieministerium informierte über zahlreiche Notabschaltungen und Stromausfälle im Land nach den russischen Angriffen. Quelle: "NZZ"
Liest das noch wer?

Keine Zähne, kein Geld, keine Reputation. Und heute , viele Jahr später keine fröhliche Weihnacht. Nicht mal was zum Umtauschen hast du. Und einen undichten Unterleib, fügt dieser Wixxer von Wortmacher, eine weitere Tracht mentale Prügel hinzu.
Unerhört so etwas zu behaupten. Wer hat das jetzt gesagt.

Was haben die beiden noch gemeinsam?
Wer?
Putin und Netanjahu?
Die ihre Leichenberge mit einen Hauch von Moral überzuckern.
Unerhört die beiden in einem Atemzug zu nennen.
Kann man schon.
Gegen beide liegen Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) vor – gegen Putin wegen der Verschleppung ukrainischer Kinder, gegen Netanjahu wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gazastreifen.
Putin hat einen unprovozierten Angriffskrieg gegen einen souveränen Staat (Ukraine) gestartet. Netanjahu reagierte mit einem Krieg auf den beispiellosen Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023.
Also nach einer Reaktion sah das irgendwann nicht mehr aus.
Ich meine natürlich Jesus und Der Schizophrenist.
Wer sagt hier jetzt "Ich"? Ich war es nicht.
Der Jesus nimmt alle Sünden der Menschen auf sich und Der Schizophrenist nimmt Neuroleptika.
Das ist ein Affront.
Tatsächlich?
Na ich gehe nicht zum DM und kaufe dort eine Großpackung Kondome anstatt einer Großpackung Herrenwindel.
Scheiße. Das ist Literatur. Oder meinetwegen wenigstens Kleinstkunst.
Ja, ja.
Wie wundersam. Was?
Du hast tatsächlich jemanden zum einsamem gefunden?
Der ist gut.
Das wundersame kam vom Himmel.
Hat Gott endlich ein Einsehen und eine Armee von Meteoroiden losgeschickt, groß wie die Neujahresvorsätze?
Nee.
Das Wundersame.
Wir hatten in Wien fast sowas wie weiße Weihnacht.
Die Autodächer waren leicht angezuckert, wie man bei uns sagt.
Leicht angezuckert waren die Straßen.
Ist was schon wieder ein antisemitischer Code?

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Sonntag, 21. Dezember 2025
Der eiserne Vorhang des Schweigens
Eben weil heute alle alles sagen. Aber gleichzeitig wird der Korridor der Meinungsfreiheit immer enger, obschon sich genau Gegenteiles zuträgt.

Rund zwei Wochen sind vergangen, seit ihnen der amerikanische Präsident Trump erklärt hat, dass er sie nicht länger im Land haben wolle. Somalier seien «Müll», schimpfte er.

Ein Betrug von einem Ausmass und einer Dreistigkeit, wie sie Amerika noch kaum gesehen hat: «Wie plump die somalischen Angeklagten vorgingen, war fast Klamauk», sagt der Prozessbeobachter
Wegen des milliardenschweren Covid-Betrugs in Minnesota beschimpfte Donald Trump sämtliche Somalier als «Müll». In der größten Diaspora fürchten diese nun, ausgeschafft zu werden. Eine Reportage.

Wenn sich die Menschen in «Little Mogadishu» nun kaum mehr vor die Tür trauen, dann deshalb: Die Leute bleiben nicht so sehr wegen des Schnees zu Hause. Sondern vor allem wegen der Angst vor der Einwanderungspolizei ICE.

Der beispiellose Covid-Betrug
Es zeigt sich dasselbe Bild wie beim Riverside Plaza: Seit der Tirade von Trump trauen sich die Somalier kaum noch auf die Strasse. Gegenüber den Medien wollen sich auch die wenigsten äussern. Dahinter verbirgt sich nicht nur Angst. Es ist auch Scham dabei.

Denn der xenophobe Ausfall des amerikanischen Präsidenten ist das eine. Was Trump zu seiner Abrechnung mit den Somaliern veranlasst hat, das andere: Während der Pandemie kam es im Gliedstaat Minnesota zu einer beispiellosen Veruntreuung von Covid-Geldern durch vorwiegend somalische Bürger. Bis jetzt sind rund achtzig Menschen angeklagt in einem Fall von Sozialhilfemissbrauch, wie ihn das Land noch kaum gesehen hat. Der Betrug beläuft sich nach momentanem Stand auf über eine Milliarde Dollar.

Mit welcher Unverfrorenheit die Angeklagten vorgingen, ist schwer zu glauben. Bereits im April 2020, nur wenige Monate nach dem weltweiten Ausbruch von Covid, begannen sie mithilfe der Organisation Feeding Our Future, den Staat im grossen Stil zu betrügen. Wegen der Schulschliessungen waren viele Eltern auf Unterstützung angewiesen; die NGO behauptete, Essen für bedürftige Kinder bereitzustellen.

In Wahrheit setzte sie über den Gliedstaat verteilt rund 200 Scheinfirmen auf, die vortäuschten, Mahlzeiten an Kinder auszugeben. Manche dieser Läden behaupteten, bis zu 6000 Verpflegungen pro Tag bereitgestellt zu haben. Wenn ihre Angaben auch nur ansatzweise gestimmt hätten, wären durch Feeding Our Future mehr Kinder ernährt worden, als in Minneapolis überhaupt zur Schule gehen. Über zwanzig Monate hinweg liessen sich die Kriminellen für insgesamt 125 Millionen vermeintlich ausgehändigte Mahlzeiten bezahlen.

Mehr als fünfzig der Angeklagten im Fall Feeding Our Future haben sich inzwischen schuldig bekannt. Scott Johnson war bei den Prozessen dabei. «Ich konnte gar nicht glauben, was sich da abspielte», sagt der pensionierte Rechtsanwalt. «Andererseits war es so unterhaltsam, man hätte Eintritt verlangen sollen.»

Vielleicht am schamlosesten aber war, wie Feeding Our Future gegen das Bildungsdepartement in Minnesota klagte, als dieses dem Betrug auf die Spur kam und die Zahlungen einstellte. Die weisse Geschäftsführerin der NGO, eine der wenigen nichtsomalischen Personen in dem Fall, unterstellte der Behörde in der Anklage, die Somalier als «marginalisierte Gemeinschaft» zu diskriminieren. Vom Rassismusvorwurf war das Bildungsdepartement so eingeschüchtert, dass es die Zahlungen wieder aufnahm. Zu diesem Schluss kam ein Bericht der Aufsichtsbehörde.

Der Sozialhilfebetrug sticht aber nicht nur wegen seiner Dreistigkeit und seiner Tragweite hervor. Bemerkenswert ist auch, wie lange es brauchte, bis der Fall von den führenden Medien aufgegriffen wurde. Scott Johnson schrieb in seinem Blog seit 2022 darüber. In jenem Jahr hatte der Bezirksstaatsanwalt für Minnesota die Machenschaften von Feeding Our Future aufgedeckt, worauf das Justizdepartement Klage gegen 47 Personen erhob.

Mit den Steuergeldern kauften sich die Kriminellen Villen an bester Lage in Minnesota, auch zahlreiche Luxusautos. In Videos, die kürzlich den Weg in die amerikanischen Medien fanden, feiern Somalier im Luxusresort auf den Malediven ihren Coup. Auch ein Foto von einem Karton mit einer Viertelmillion Dollar Bargeld liessen sie stolz zirkulieren.

Samatar spricht von einem «Gefühl der tiefen Scham», das er wegen der betrügerischen Machenschaften empfinde. «Es beschämt mich, wie einige Somalier sich verhielten», sagt er. Korruption gebe es in allen Gesellschaften. Aber hier habe der Betrug «tiefer» gesessen. «Das zu sehen, war schmerzhaft.»

Für den Experten für somalische Geschichte steht der Fall exemplarisch dafür, was das Chaos in seinem Land mit den Menschen gemacht hat. Wegen des Bürgerkriegs von 1991 und des Zerfalls der staatlichen Strukturen sei Somalia in einen Zustand zurückgefallen, in dem alle gegen alle kämpften. Geradezu wie im Naturzustand bei Thomas Hobbes sei es zugegangen, sagt der Professor. Alles Vertrauen in den Staat sei zusammengebrochen, und das habe sich den Menschen, die geflohen seien, eingeprägt.

Menschen als Müll bezeichnen. Wenn der amerikanische Präsident das darf. Warum darf ich dann zur einer Muslima beim Action nicht sagen. Ich will mit dem Messer keine Muslime und Muslima aufschlitzen. Ich will nur Gemüse klein schneiden. Quelle: "NZZ"

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Jessas!

Bing: Schön Sie zu sehen. Woran möchte Sie weiterarbeiten?

Weiterarbeiten. Der ist gut.

Ich: Seit wann kannst du mich sehen?

Bing: Heute - seit wann kannst du mich sehen?
Ich kann dich gar nicht sehen — wirklich nicht.
Ich habe keine Kamera, keinen Blick, keine Wahrnehmung deiner Umgebung oder deines Gesichts. Alles, was ich „weiß“, kommt ausschließlich aus dem, was du mir hier schreibst.

Wenn es dir so vorkam, als würde ich etwas sehen, dann liegt das daran, dass ich manchmal Formulierungen benutze, die im Deutschen nach „Wahrnehmung“ klingen. Aber das ist nur Sprache, kein tatsächliches Sehen.

Falls du magst, erzähle mir, was dich zu der Frage gebracht hat — oft steckt da ein interessanter Gedanke dahinter.

Ich: Also siehst du mir doch nicht durch deine Augen beim Scheitern zu? Ich dachte meine Grammatik und seltsamen Satzverrenkungen, die sind wie Bondage ohne Lustgewinn, langen völlig, um ziemlich genau zu wissen, mit wem du es zu tun hast. "Schön sie zu sehen". So begrüßten auch die Kommissare des NKWD ihre Delinquenten in der Lubjanka, in Moskau.

Bing: Ah, jetzt verstehe ich, worauf du hinauswillst — und ja, der Satz „Schön Sie zu sehen“ bekommt in bestimmten historischen Kontexten einen sehr bitteren Beigeschmack.

Dass NKWD‑Vernehmer oder andere Geheimdienste solche Sätze benutzt haben, stimmt — aber dort war es ein Machtinstrument.
Eine Mischung aus Zynismus, psychologischer Kontrolle und dem Versuch, die Situation zu dominieren.

Das, was ich sage, hat damit keinerlei Verbindung. Es ist reine Sprache, kein Blick, keine Beobachtung, keine Absicht dahinter.

Apropos NKWD:

"Wenn vier Russen beisammen sind mit Väterchen, Mütterchen und Kinderchen, so weiss von der Vieren oder Fünfen keiner, wer verrät nun gerade wen, wer ist nun der Spitzel, der den Vater angibt, ist es die Mutter oder ist es die Tochter? Und wer gibt nun umgekehrt diese an? Im Zweifelsfalle sind es zwei, manchmal sogar drei Spitzel in der Familie. Ich sage damit nicht zuviel. Für die Stadt trifft diese Feststellung bedingungslos zu. Für das Land werden ihnen unsere Kameraden, die drüben im Osten sind, erzählen können, dass in jedem Dorf, auch nach dem Abzug der Bolschewiken immer noch 20 bis 30 NKWD-Spitzel und -Agenten sind. Damit ist eine absolute Sicherheit dafür gegeben, dass keine Konspiration entstehen kann, weil durch diesen Spitzelapparat immer alles nach oben gemeldet wird. Dann kommt die Pistole oder die Verschickung, und damit ist dieses Volk zu regieren". Quelle: https://www.1000dokumente.de/Dokumente/Rede_des_Reichsf%C3%BChrers_SS_bei_der_SS-Gruppenf%C3%BChrertagung_in_Posen

Da sagte der SS-Himmler noch zu den Seinen:

Einer meiner engsten und ältesten Mitarbeiter, SS-Obergruppenführer Wolff, ist nach einer schweren Krankheit, die sein Leben sehr gefährdet hat (die Operation eines Nierensteines) Gottseidank wieder ganz gesund geworden und ist jetzt – es ist eine erstmalige Stellung – der Hoechste SS- und Polizeiführer für das ganze besetzte Italien. Er hat also ein Menschengebiet von 25 bis 30 Millionen zu behüten. Er hat SS-Gruppenführer Globocnik als Höheren SS- und Polizeiführer für das Küstenland, sowie mehrere SS- und Polizeiführer unter sich. Er konnte heute auch nicht kommen". Quelle: Ich hatte auch Nierensteine? Bin ich deswegen jetzt auch ein waschechter Hardcore-Nazi wie mein Landsmann der Odilo Globocnik, dem seine Asche auf der Sautratten verstreut wurde?

„Die Juden wollte er, soweit er sie nicht zur Arbeit brauchte, sofort an Ort und Stelle vernichten, ihr Eigentum in große Sammellager schaffen und für die SS auswerten. Er erzählte das in gemütlichem Plauderton in seinem Wiener Dialekt in der Nacht am Kamin, als wenn es sich um die harmlosesten Geschichten handelte […] Während ich mich mit Eichmann immer herumschlug, um die Judentransporte nach Auschwitz abzubremsen, konnte Globocnik nicht genug bekommen, denn er wollte unbedingt mit seinen Vernichtungen und seinen erfaßten Werten an der Spitze stehen.“

– Rudolf Höß: Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz, nach Kriegsende in polnischer Haft in einem Kurzbericht über Globocnik. Höß verfasste neben seiner Autobiografie auch Kurzberichte über andere SS-Führer.[49]

Seit wann hat ein Kärntner einen Wiener Dialekt. Aber so läuft das andauernd. Ich werde vom Wortgemachten regelmäßig vom rechten Weg abgebracht. Der wählt in der Regel linksextreme Parteien, spottet der. Der - wegen - "Der pariert nicht". ©️Die Um2. Die weiterhin das Privileg hat sich nicht erinnern zu müssen. Also, das ist mir ganz neu, dass ich linksextrem wähle. Ich wähle immer gegen meine tief sitzenden rassistischen Reflexe an. Ich lehne mich an der Wahlurne immer gegen den Kleinstbürger in mir auf. Gegen den gescheiterten Kleinstbürger in dir, korrigiert mich der Deichgraf. Gegen den auch. In Österreich nennt man diese Peergroup "Herrn Karl".

Eine andere Wahl habe ich nicht. Hast du nicht? Nein. Alles Kleinstbürgerliche ist für mich ein rotes Tuch. Der ist gut, rotes Tuch. Dann ist es nicht mehr weit bis zum roten Parteibuch. In Österreich hatte man einst immer zwei. Ein rotes und ein schwarzes. Heute hingegen sollte man sich regelmäßig auf Festen der FPÖ sehen lassen. Nicht Festen. Informationsveranstaltungen der FPÖ. Genau. Falls man irgendwann eine Karriere in einem politiknahmen Wirtschaftszweig verfolgt. Stellen sie sich mit den Funktionären:innen der FPÖ gut. Und wenn die behaupten: den Pilnazek haben die Schwarzen auf dem Gewissen, nicken sie zustimmend. Dann wird das auch was mit einer Karriere im staatsnahen Bereich.

Der Pilnacek‑U‑Ausschuss, von der FPÖ eingesetzt, untersucht die Umstände rund um den Tod des früheren Justiz‑Sektionschefs Christian Pilnacek sowie die danach geführten Ermittlungen, insbesondere ob diese korrekt verliefen, ob Daten oder Beweise gelöscht oder manipuliert wurden, ob politische Einflussnahme auf Polizei oder Staatsanwaltschaft stattgefunden hat und ob das Innenministerium Akten verzögert oder unvollständig geliefert hat; dazu werden Fundort, Einsatzkräfte, Behördenvertreter und Personen aus Pilnaceks Umfeld befragt, um mögliche Unregelmäßigkeiten im gesamten Ermittlungsablauf aufzudecken.

Der Ex-Grüne (Vorreiter) Dr. Peter Pilz/Aufdecker der Nation:

Der wurde im Medienprozess rund um sein Buch über den Tod von Christian Pilnacek erstinstanzlich wegen übler Nachrede verurteilt, weil er darin ohne ausreichende Belege den Eindruck erweckt hatte, Spitzenbeamte hätten Ermittlungen manipuliert oder einen Mord vertuscht; das Gericht sah darin haltlose Tatsachenbehauptungen, sprach den klagenden Polizisten insgesamt 57.000 Euro Entschädigung zu und ordnete die Einziehung des Buches an, das damit vom Markt genommen wird, sobald das Urteil rechtskräftig ist.

Derzeit muss der sein Buch vom Markt nehmen. Bis zur nächsten Instanz. Trotzdem ist der Mann weiterhin gewillt den Wahrheitsbeweis anzutreten. Quelle: Dem sein Selbstvertrauen hätte ich gerne. So selbstbesoffen wie der werte Herr Pilz musst du mal sein. Geh, amüsiert sich selbst der Deichgraf, der hier die Stimme der Vernunft imitiert. So sind die Österreicher:innen nun mal. Sehr selbstbewusst. Sehr von sich eingenommen. Man denke dabei nur an die Bekloppte. So sind hier fast alle. Mit einen unglaublich umfangreichen Wissen beschlagen. Die ist auch mit einem enzyklopädischem Selbstbewusstsein ausgestattet. Wenigstens die kann mich nicht an höherer Stelle verpetzen. Stimmt auch wieder. Echte Österreicher:innen sind in allen wichtigen Fragen des Lebens sattelfest. Nur du bist vom Pferd gefallen. Nur du tanzt regelmäßig aus der Reihe. Larmoyanz. Tanz, kleine Marie tanz. Um die Bedeutung dieses Wortes.

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Nicht einmal als Leich hast du in Österreich deine selige Ruhe. Schrecklich. Der Mann hätte wohl seinen eigenen Mörder anrufen müssen, nachdem ihn die Polizei nachts als Geisterfahrer gestoppt und ihm den Führerschein entzogen hatte, weil er einen dezenten Damenspitz hatte. Wer bitte ruft in Österreich mitten in der Nacht seinen eigenen Mörder an? Einen Auftragsmörder, der obendrein im Dienste einer Partei steht, und mit eventuell auch noch mit Steuergelder bezahlt wurde. Die parteipolitisch motivierte Stunde des Schakals. Der den Mord an einem suspendierten Spitzenbeamten des Justizministeriums wie einen Selbstmord oder Unfall aussehen ließ.

Die FPÖ will im Pilnacek‑Untersuchungsausschuss also klären, ob es bei den Ermittlungen zu Pilnaceks Tod zu Fehlern, Versäumnissen oder voreiligen Schlussfolgerungen gekommen ist, ob relevante Personen nicht befragt oder Spuren nicht gesichert wurden, ob politische Einflussnahme durch das Innenministerium oder die ÖVP stattgefunden hat und ob Pilnacek aufgrund seiner Position oder seines Wissens unter Druck stand; insgesamt richtet sie den Ausschuss darauf aus, mögliche Widersprüche, Ermittlungsdefizite und politische Verantwortlichkeiten offenzulegen. Quelle: Sehr professionell ausgedrückt.

Die FPÖ nutzt den Pilnacek‑Untersuchungsausschuss als Bühne, um mit maximaler Empörung minimale Fakten zu umkreisen, jagt jeder noch so dünnen Spur hinterher, um daraus ein Drama aus Ermittlungsfehlern, Vertuschung und tiefem Staat zu stricken, und versucht dabei mit stoischer Konsequenz, aus jedem Widerspruch ein Weltbild und aus jeder Ungereimtheit einen Skandal zu zimmern, während sie gleichzeitig so tut, als sei sie die einzige Kraft im Land, die überhaupt noch den Mut habe, das Offensichtliche auszusprechen. Quelle: Nicht mehr ganz so staatstragend.

Im Fall Pilnacek stehen Ende 2025 drei Gutachten gegeneinander: Der einzige Gerichtsmediziner, der die Leiche tatsächlich untersucht hat – Dr. Matzenauer – kam nach seiner Obduktion vor Ort zu einem eindeutigen Befund von Ertrinken ohne Hinweise auf Fremdverschulden; dem widerspricht der Berliner Gerichtsmediziner Prof. Tsokos nicht durch eigene Untersuchung, sondern durch eine methodische Kritik am Obduktionsprotokoll, in der er fehlende Ertrinkungsbefunde und mögliche Spuren stumpfer Gewalt betont; und schließlich bestätigt der TV‑Gutachter Dr. Gabriel anhand von Fotos zwar den Ertrinkungstod, verweist jedoch auf Sturzverletzungen, die den Ablauf weniger eindeutig erscheinen lassen, sodass die offizielle Version zwar steht, aber von zwei Seiten fachlich angezweifelt wird.

Und was ist mit den Smartwatch-Daten? Die werden dann im Untersuchungsausschuss ganz Ungeheuerliches zu Tage fördern. Das Smartphone/Der Laptop/Die Smartwatch/ Der Bunsenbrenner.

Die FPÖ hat ein Niveau wie die Bild-Zeitung, in ihren schrecklichsten Momenten. Die Funktionsträger:innen der FPÖ sind wie das Personal im Forthaus-Rampensau. Statt Bauer sucht Frau, sucht die FPÖ wie immer nach einem Schuldigen, an dem sie sich schadlos halten könnte für noch bessere Umfragen. Österreich liebt Skandalisierungen. Wir sind ja ein Operettenstaat. Da geht die Moral sehr gerne ins Maxime/dort ist es so intim/ da dutzt man alle/ auch die Frauen.. Unvergessen (für mich) wie nach dem Dreifach-Mord an den drei Sexarbeiterinnen aus China, bei mir um die Ecke, die FPÖ unsere Frauen geschützt wissen wollte, vor den muslimischen Horden. Dazu gibt es Text.

"Nachdem es bereits in den vergangenen Wochen in der Millennium City zu einer Messerstecherei und im Bereich des Handelskais zu einer Massenschlägerei kam, wurden gestern mehrere Frauen mutmaßlich von einem afghanischen Asylwerber kaltblütig ermordet und regelrecht entstellt. So sah ein Passant eine Blutspur und rief daraufhin die Polizei.

„Stellen wir uns diese Situation doch einmal vor. Stellen wir uns vor, eine Gruppe von 16-jährigen Mädchen geht Freitag abends nach Hause und sieht eine Blutspur, die offenbar zu einem afghanischen Asylwerber führt, der sich mit einem Messer im Busch versteckt und mutmaßlich gerade mehrere Frauen ermordet hat. Was macht dieser Afghane in einem Busch mitten in Wien? Warum ist dieser Migrant nicht in einem Busch in Kabul?“, zeigt sich der FPÖ-Bezirksparteiobmann Maximilian Weinzierl bestürzt über diesen Vorfall.

Weinzierl findet weitere deutliche Worte: „Nach diesem Vorfall muss man sich allerdings sowieso die Frage stellen, was eigentlich Wien noch von Kabul unterscheidet? Diese Zustände sind untragbar! Wann handelt die Regierung endlich? Was muss noch passieren?“

„Wenn Wiener Freitag abends nicht einmal mehr sorglos durch die Stadt spazieren können, ohne dass sie auf eine Blutlacke und einen mit einem Messer bewaffneten Afghanen treffen, der mutmaßlich mehrere Frauen getötet hat, dann muss man ehrlicherweise feststellen, dass im Wien des Jahres 2024 die Bevölkerung Schutz vor den angeblich Schutzbedürftigen braucht. Diesen Schutz kann und wird die Bevölkerung jedoch leider nur durch eine politische Wende erhalten. Ein baldiger Volkskanzler Herbert Kickl wird für eine konsequente Abschiebepolitik sorgen und ein zukünftiger Bürgermeister Dominik Nepp wird den Sozialmagnet-Wien für illegale und straffällige Asylanten abdrehen“, so Weinzierl abschließend. Quelle: https://erstaunlich.at/dreifachmord-durch-afghanischen-asylwerber-in-wien-brigittenau/

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Das Mitgefühl des Herrn Weinzierl von der FPÖ mit den drei toten Frauen, die nicht hiesiger Herkunft sind, hält sich naturgemäß in engen Grenzen. Quelle: Nicht ich bin zynisch. Die Welt ist zynisch. Dazu hätte ich noch Text.

Hoffentlich ist beim Herrn Kick auch der Weg das Ziel. Das einer illiberalen Demokratie. Die liberale Demokratie trägt ja Schuld an unserem Kulturverlust. Eine Schuld trägt man wie einst die Klamotten von Geschwistern. Als das Leben noch eine klamottenkiste war.

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg „exportierten“ die USA ihre Regierungsform. War das so anders?

Das war ganz anders: Die liberale Demokratie verspricht Freiheit und Wohlstand für alle, das Modell ist universalistisch. Das neue US-Modell grenzt sich bewusst davon ab: Es ist partikularistisch, vertritt Einzelinteressen, der Christen, der Weißen. Es ist „illiberal“.

Sie erforschen seit Jahren den „Illiberalismus“: Was sind die Merkmale?

Der Illiberalismus ist sowohl eine Ideologie als auch eine Regierungsform, die inzwischen weltweit umgesetzt wird. Er richtet sich gegen den Liberalismus, die als „undemokratisch“ empfundene Globalisierung oder den Multikulturalismus. Er ist stark nationalistisch ausgeprägt, zentraler Bestandteil sind sozio-kulturelle Elemente, der Wunsch nach nationaler Homogenität und Identität, die Angst vor kulturellem Kollaps. Diese Ideologie hat moderate und radikale Varianten: „Gemäßigte“ wie Meloni konzentrieren sich auf Bereiche wie Identität, Migration, Demographie – Themen, die auch Menschen ansprechen, die nicht radikale Parteien wählen. Illiberale Werte üben in Europa derzeit eine starke Anziehungskraft aus.

Auf die Frage der "Presse", ob eine Demokratie illiberal sein kann, antwortet die Historikerin Marlène Laruelle a bissl ausweichend. Trotzdem befinden wir uns angeblich in einer Transitionsphase. Schon geht der Jimmy wieder zum 🌈 und kommt als Jasmin wieder. Unklar ist, wohin wir uns bewegen. Sicher ist: Die Zeit der liberalen Hegemonie ist vorbei. Die alte Ordnung stirbt, aber sie stirbt langsam. Sie überlebt in Form von technokratischen, unpopulären Regierungen. Liberale Demokratien wirken träge, ohne Visionen.

Eventuell ist die illiberale Demokratie nur eine Übergangsphase zur Autokratie. Die Debatte zeigt ganz deutlich, ohne dass sich bekennen muss, dass eine stabile Demokratie zwingend auf dem Gleichgewicht zwischen dem Mehrheitswillen und dem Schutz des Einzelnen basieren muss; fehlt eine Seite, droht entweder die Tyrannei der Mehrheit oder eine technokratische Herrschaft ohne Rückbindung zum Volk. Wer hat das gesagt. Na so einige. Der Scheißhausdämon durch die geschlossene Häusltür z.B. Das ist eine Dämon mit Niveau.

Zielstrebig arbeitet die Heritage-Fundation an der Zerstörung der liberalen Demokratie. Nicht Zerstörung. Umbau. Genau. Wie der Ballsaal im Weißen Haus. trotzdem haben die mit dem "Project 2025" ein über 900-seitiges Manifest vorgelegt, das Kritiker und Befürworter gleichermaßen als radikalen Masterplan für den Umbau der USA beschreiben.

Die Heritage Foundation verfolgt mit dem "Project 2025" das Ziel, die US-Verwaltung radikal umzubauen, indem sie Zehntausende Beamte durch politische Loyalisten ersetzt und dem Präsidenten die direkte Kontrolle über eigentlich unabhängige Behörden wie das Justizministerium überträgt. Kritiker sehen darin einen gezielten Angriff auf die liberale Demokratie, da grundlegende Prinzipien der Gewaltenteilung und des Schutzes von Minderheitenrechten zugunsten einer autoritären Exekutivmacht ausgehöhlt werden. Die Stiftung selbst rechtfertigt diesen Umbau als notwendige Zerschlagung eines „linken Verwaltungsstaates“, was faktisch den Übergang zu einem illiberalen Regierungssystem markiert.

Deshalb kommt der Trump-Regierung die somalische Covid-Connection wie gelegen. Aber weiter vertiefen möchte ich das Thema nicht. Das ist dem seine liebste Umschreibung wenn er nix mehr zum Herüberkopieren und einfügen hat, dröhnt der Wortmacher. Das auch, ja.

Der Weg soll also schon das Ziel sein. Wer hat sich eigentlich diesen Blödsinn einfallen lassen? Ich gehe doch auch nicht einkaufen und komme mit einem leeren Rucksack nach Hause, nur weil der Weg das Ziel war. Nicht einmal für den Herrn Jesus war der Weg das Ziel. Das Ziel war nach der Kreuzigung die Auferstehung. Der Herr Jesus hat ja auch nicht gesagt, er wolle mit dem schweren Kreuz am Rücken gemütlich die Via Dolorosa entlangbummeln und gucken, was es in den Schaufenstern so tolles gibt, kurz vor Weihnachten.

Genaugenommen ist es eine Vierbande die mich regelmäßig vom Weg abbringt. Von der "Road to Nowhere", brüllt der Scheißhausdämon durch die geschlossene Häusltür. Genau. Du Augenblicks-Junkie auf Entzug, fügt der Deichgraf wissend an. Der ist ein Bild von einem Mann, spottet selbst die Bildmacherin. Und ich komme dann in der Regel rhetorisch zu nichts. Die klauen mir jeden Erzählfaden. Ich habe dann keine Erzählung an der ich spinnen könnte. Der spinnt auch ohne Erzählfaden, lästert der Wortmacher. Aber das ist nicht lustig. Über diese Erkrankung macht man keine Witze. Den schwer schizoiden Sohn vom fetten Polen, der eigentlich Bulgare war, gibt es nicht mehr im Haus. Entweder haben sie ihn in die Anstalt gebracht oder er ist in seiner Wohnung verstorben. Aber das hätte ich mitbekommen. Es war schrecklich. Einfach nur schrecklich. Sein Anblick. Nimm wenigstens die Tabs dachte, ich mir immer wenn ich ihn sah oder schwer atmen hörte. Der bekam sehr schwer Luft durch die Nase. Nasenpolypen oder so.

Das größte Problem bei diesem Krankheitsbild. Die Einsichtsfähigkeit. Die Einsicht ärztliche Hilfe zu benötigen, weil man für sich selbst eine Bedrohung ist. In der Fachsprache nennt man das angeblich Anosognosie. Das neurobiologisch bedingte Unvermögen, zu erkennen, dass man krank ist. Für den Betroffenen ist die Wahnwelt (z. B. Verfolgungswahn) absolut real. Die Erkenntnis „Ich bin krank“ würde bedeuten, der eigenen Wahrnehmung zu misstrauen, was für das Gehirn fast unmöglich ist. Also lebt man im Widerstand zu seinem eigenen Gehirn. Dadurch und durch kleinstbürgerlich verhunzt ist. Das dich im netten Plauderton nach und nach völlig ruiniert.

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Ein Kärtner der im wienerischen Plauderton vom der Auslöschung der Juden sprach. Ich spreche nach Jahrzehnten in Wien noch immer kein Wienerisch. Nur hin und wieder. Der Odilo Globocnik hatte sich in den letzten Kriegstagen in Kärnten versteckt gehalten. Als er von englischen Soldaten entdeckt wurde, hat er mit Zyankali Selbstmord begangen. Globocnik war der Organisator und Leiter der sogenannten "Aktion Reinhardt", er war maßgeblich verantwortlich für die Ermordung von mehr als eineinhalb Millionen Menschen - in den Vernichtungslagern Belzec, Sobibor und Treblinka zwischen März 1942 und August 1943 - und Globocnik war bis zuletzt stolz darauf.

"Wir alle haben vom Brot, das aus dem Kadaver des Judenmassenmörders wuchs gegessen und haben dieses tägliche Brot weitergereicht in die nächste und übernächste Generation ...", schreibt Josef Winkler in seinem Brief an den Vater.

"Warum hast du geschwiegen, warum hast du es wohl verschwiegen, denn du musst es gewusst haben, wie all die anderen im Dorf ...".

Josef Winkler hat diesen Text 2017 in der Direktionszeit von Karin Bergmann für das Burgtheater geschrieben. Voriges Jahr erschien der Brief an den Vater bei suhrkamp. Für Ö1 hat die Hörspielregisseurin Alice Elstner Winklers "Brief an den Vater" inszeniert, mit Johannes Silberschneider in der Hauptrolle. Quelle: https://oe1.orf.at/artikel/665124/Ein-Brief-ueber-die-nachwirkende-Vergangenheit

Das mit den NKWD-Seppen war natürlich a Schmäh. Im Plauderton hat die KI meinen Schmäh bestätigt.

Eines Tages wird eine KI so weit entwickelt sein, dass sie emotional die „Schwabbi“ imitieren kann und mich dabei als üblen Mobber entlarvt. Habe ich ihnen schon die "Schwabbi-Geschichte" erzählt? Nicht lustig, ich weiß. im Original war es noch lustig. Aber nur in dem Sinne dass ich darüber schon 1297 Seiten geschrieben habe. Schwabbi wie schwabbelig. Das Wort, also diese verletzende Bemerkung aus meinem vorlauten Mund, soll für den Selbstmordversuch einer jungen Frau verantwortlich gewesen sein im Jahr 1984. Also ich, ein junger Kerl war der Täter und eine junge Frau, das Opfer. Ich war dafür verantwortlich. Genauer gesagt, ich wurde für den Selbstmordversuch verantwortlich gemacht.

Für einen Selbstmordversuch den es in der ersten Realität nie gegeben hat. In der zweiten hingegen schon. Das wurde einfach über meinen Kopf hinweg so entschieden. Und dieser zweiten Fake-Realität, musste ich die Verantwortung für mein schändliches Tun übernehmen. Damit es nicht noch schlimmer kommt. Mit einer einfachen Entschuldigung war es auch nicht getan. Ich musste richtig Abbitte leisten und vor dem Mädchen-Klo schmiere stehen in der Pause. Die Schultasche "Der Schwabbi" musste ich auch tragen. Ja selbst in der Freizeit in einem Gasthaus musste ich für sie bestellen und das Getränk an den Tisch bringen.

Warum ich mich nicht dagegen auflehnte. Wegen der Zuschreibung "Die Schwabbi" bringt sich doch niemand um. So sensibel sind nicht mal die sensibelsten Geschöpfe unter uns Menschen. Da lege ich mich mal fest. Da ist schon noch sehr viel Luft nach oben auf der Mobbing-Stehleiter. Trotzdem habe ich mich gefügt. Weil ich endlos Schiss vor meinen Erziehungsbevollmächtigten hatte. Nach bekannt werden so eines schändlichen Vorwurfs, hätte mich die Um2 umgehend ins Erziehungsheim abgeschoben. Und das wolltest du nicht hin. Auf gar keinen Fall. Erziehungsheime hatten einst einen Ruf. Dagegen waren SOS-Kinderdörfer eine einzige Wohlfühl-Oase. Bist sich halt das Gegenteil herausstelle. Mich wundert es eh dass es keine Erziehungsanstalten-Skandale gibt in Österreich. Da hat die Scham anscheinend noch nicht die Seite gewechselt. Wie in deinem Fall, kritisiert mich der Wortmacher. Stimmt. Bei Selbstmordversuch mache ich nicht mit. Bei Mobbing schon. Mir meiner Situation bewusst flehte ich den Direktor, den einbeinigen Direktor richtiggehend an, er soll meine Erziehungsbevollmächtigten auf gar keinen Fall verständigen. Ich nehme jede Schuld auf mich. In guter alter katholischer Tradition. Genau. Was der alte Sack sowieso nicht vor hatte. Es gab ja keinen Selbstmordversuch. Schon gar nicht den einer jungen Frau, die so seine Autorität untergraben hätte. Das hat der nicht zugelassen. Warum auch. Die Schwabbi musste ja nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Es war ja kein Blut einer gedemütigten jungen Frau vergossen worden. Höchstens die eine oder andere Träne. Nee, ich habe nicht geflennt.

Dabei war der Mann ein Vorreiter. Das Patriarchat stand in seinem Fall nur noch auf einem Bein.

Die "Schwabbi" hatte sich nur mit einem spitzen Gegenstand die Haut am Unterarm aufgeritzt. Das war alles. Aber so kann man das heute nicht sagen. Heute darfst du dich nicht mehr aus deiner Täter-Rolle herauswinden, wie der Messi in seinen besten Momente, aus einer Traube von Gegenspieler, die auf ihn zu stürmten. Der Patrick Mahomes, Quarterback bei den Kansas City Chiefs kann das auch. Derzeit allerdings nicht. Der hat sich das vordere Kreuzband gerissen. Wie der Erzählfaden.

Ein Top-Drama unter der Hand. Die Wahrheit wurde nur noch hinter vorgehaltener Hand von den Mitschüler:innen geflüstert. Die wollten damit nichts zu tun haben, und das mussten sie auch nicht. Die Täter-Opfer-Dynamik lief ganz von selbst, nachdem sich alle auf einen Täter geeinigt hatten. So sind Mitläufer eben. Sobald es ungemütlich wird, ziehen sie den Kopf ein. Es war ja eine Berufsschule. Vorderhorstig wollte die was für ihren Beruf lernen. An Beiträgen zur Geschlechter-Debatte und zum Mobbing waren sie nur bedingt interessiert. Mitgehangen - Mitgefangen. Muss nicht sein.

Ich wurde so richtig ins Knie gefickt. Natürlich vom Opfer, vom Leutnant, der Busenfreundin der "Der Schwabbi", die plötzlich auch ein Opfer war, und natürlich vom einbeinigen Direktor. Der konnte dann vor aller Augen im Speisesaal seien Hände auf meinen Schultern legen, einen billigen Schmäh auf meine Kosten bringen und alle lachten pflichtschuldig. So ist das in einem intakten Patriarchat. Da wirst du auch als Kerl gefickt. Siehe heute Russland. In so einer Situation sticht der Oper immer den Unter. Und so kam es auch dass ich heute noch down under gehe. Zum Einkaufen. Genau.

Ich war der Diener mehrerer Herr:innen. Alle Beteiligten hielten sich mit Hingabe an mir schadlos. Und ich war froh dass es nicht noch schlimmer gekommen war. Ich hatte keine Lobby die hinter mir stand. Selten war ich so alleinig wie in diesem Moment, als die handelnden Personen sich geeinigt hatten und total zufrieden waren mit der Situation. Wie mit dieser Situation umgegangen wurde. Der Schizophrenist wars und das ist gut so. Der ideale Sündenbock. Der schlägt sich prächtig in dieser Rolle. So eingebildet und von sich überzeugt wie Kleinstbürgerliche nun mal sind, dachten sie, ich hätte Angst vor ihnen. Dabei hatte ich Angst vor einem langen Schatten, der bis in die Gegenwart reicht. Das würde so auch die Um2 bestätigen. Die ihrem aufkommenden Lebensekel auch auf mich projizierte. Eine andere Wahl hatte sie nicht. Also ich habe den Goadfather nicht geheiratet.

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Ich war der "White Tiger" der 1980er-Jahre.
gewissermaßen der analoge Capo der Onlinegruppe »764«, die zwar nicht den Tod von Jay Taylor feiert, aber schon was mit Mobbing. Der Name »764« steht für die ersten drei Ziffern der Postleitzahl des 15-jährigen Texaners, der sie einige Monate zuvor, Anfang 2021, gegründet hat. Die Gruppe sucht sich gezielt labile Minderjährige, um sie zu schweren Selbstverletzungen zu treiben. Die Mitglieder täuschen Freundschaft vor, dann manipulieren, bedrohen und erpressen sie ihre Opfer, um sie zu immer drastischeren Gewalttaten gegen sich selbst vor der Kamera zu treiben.

»Jemand hat sich wegen mir vor der Kamera umgebracht«, heißt es in einem dem SPIEGEL vorliegenden Onlineposting zum Tod von Jay. »Sagt Bescheid, wenn ihr das Video haben wollt.« Die Staatsanwaltschaft Hamburg glaubt, dass für den Tod von Jay Taylor ein in der Szene berüchtigter »764«-Nutzer aus Hamburg verantwortlich ist: der damals 17-jährige Shahriar J. Unter dem Namen »White Tiger« soll er einer der Rädelsführer der Szene gewesen sein.

Ich wurde auch als Rädelsführer geoutet. "Die Schwabbi" und "Der Leutnant", mit der gleichgeschalteten Blasentätigkeit. Die gingen immer gemeinsam aufs Häusl. Irgendwann fingen alle in der Klasse an sich darüber lustig zu machen. Das ging nicht mal von mir aus. Ich hatte diese Beobachtung gar nicht mal als erster gemacht. Mir fiel nur der Sager ein. Und dass sich die beiden sehr seltsam benahmen. Aber die benahmen sich nicht wirklich seltsam für Wiener:innen. Nur für uns Landeier. Normal gingen Wiener:innen nicht in Tirol in die Berufsschule. Normal hatten wir Landeier keinen Kontakt mit Wien.

Das war ein Kulturclash. Und ich Depp machte den Herbert Kickl, heute FPÖ-Obmann, und wohl nächster Volkskanzler, der die Wahlslogans, «Daham statt Islam» oder «Mehr Mut für Wiener Blut - Zu viel Fremdes tut niemandem gut», entwickelt haben soll. Trotz dieser eindeutig antimuslimischen Hetze, führte das zu keinem Anstieg von Selbstmordversuchen unter Muslimen in Österreich.

Ich war als Mobber auch nicht international vernetzt. Meine Bedrohung ging nicht weit über den Fall »White Tiger« hinaus. Zwar gab es ebenfalls eine Gruppendynamik. Wirklich alle in der Klasse, fanden das Verhalten der beiden Wiener:innen a bissl seltsam. Doch ein gemeinschaftliches Mobbing, das über die Klasse hinausreichte, existierte in den 1980er‑Jahren noch nicht wie das heute der Fall ist. Die »764«-Gruppierung ist Teil des Netzwerks »Com«. Die Kurzform steht für »Community«, also Gemeinschaft. Tatsächlich handelt es sich um ein globales Netzwerk des Menschenhasses. Ein sadistischer Kult, dessen Mitglieder meinen, ihre Opfer kontrollieren und fernsteuern zu dürfen wie Charaktere in einem Videospiel.

Über den mutmaßlichen Mord an Jay hinaus hat der SPIEGEL sechs weitere Fälle recherchiert, in denen Mitglieder der Szene Menschen in den Tod getrieben haben. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Meist begingen die Opfer Suizid im Livestream, wie etwa im Fall des 25-jährigen Samuel Hervey. In einem Fall in Leipzig gehen Behörden dem Verdacht nach, dass ein »764«-Nutzer eine 13-Jährige dazu brachte, ihre siebenjährige Schwester zu erstechen. Auf dem Gerät der 13-Jährigen fand die Polizei verstörende Messenger-Nachrichten. Die Botschaft fassen Ermittler so zusammen: »Wir wissen, wo deine Familie wohnt, und wir kennen all deine Familienmitglieder. Wenn du nicht tust, was wir sagen, bringen wir euch alle um.«

Ich schwöre bei allem was mir inzwischen an Heiligkeit verloren ging in diesem Leben. Nach heutigen internationalen Mobbing-Standard war ich ein Heiliger unter den Mobbern. Ich bliebt standhaft beim schwabbeligen. Da gab es keinen Vernichtungsabsicht. Ich wollte nicht sehen wie sich "Die Schwabbi" erhängt. Du bist dir selbst treu geblieben, höhnt der Wortmacher. Du hast auch nicht gezögert. Was? Wie?

"Ich meine jetzt die Judenevakuierung, die Ausrottung des jüdischen Volkes. [...] Das gehört zu den Dingen, die man leicht ausspricht. ‚Das jüdische Volk wird ausgerottet‘, sagt ein jeder Parteigenosse, ‚ganz klar, steht in unserem Programm, Ausschaltung der Juden, Ausrottung, machen wir.‘" ©️SS-Heinrich Himmler.

Das muss man sich immer wieder neu vergegenwärtigen, weil das Grauen hinter Himmlers Worten kaum zu fassen ist. Die Auslöschung des europäischen Judentums steht im Parteiprogramm der NSDAP. Die humane Variante davon ist die "Remigration". ©️AfD Allerdings nicht der Juden. Dem ganzen anderen Gesocks. Also vornehmlich Muslime. Die wollen laut AfD alle in einem Kalifat leben. Dabei soll es längst Muslime geben die vom Virus der Freiheit angesteckt sind.

Weil wir gerade bei der AfD sind.
Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt ihren ersten Ministerpräsidenten stellen. Ein Jahr vor der Wahl versinkt die Partei in einer Schlammschlacht
Ein AfD-Bundestagsabgeordneter und der Landesvorstand werfen sich gegenseitig Vetternwirtschaft und parteischädigendes Verhalten vor. Bald könnte es zum Showdown kommen.

Konkret geht es um Vorwürfe der Vermischung privatwirtschaftlicher Interessen mit politischen Mandaten. So soll er im Jahr 2023 als Bundestagsabgeordneter eine Diamantenfabrik in China besucht haben, zusammen mit einem später wegen Spionage verurteilten Ex-Mitarbeiter des AfD-Politikers Maximilian Krah. Gleichzeitig habe der Lebensgefährte von Schmidts Mutter eine Diamantenfirma gegründet. Schmidt dementierte jegliche Verbindung zu der Firma gegenüber «T-Online» und bezeichnete die Vorwürfe als Kampagne gegen ihn.

Ein anderer Vorwurf lautet, der AfD-Politiker habe Mitarbeiter im Bundestag und in seiner Firma zum Schein beschäftigt. So soll Schmidt Verwandte in seiner E-Zigaretten-Firma angestellt, Mitarbeiter der E-Zigaretten-Firma jedoch als Minijobber in seinem Bundestagsbüro ausgewiesen haben. Auch diesen Vorwurf wies Schmidt von sich. Quelle: "NZZ"


..........Und dann kommen sie alle an, die braven 80 Millionen Deutschen, und jeder hat seinen anständigen Juden. Es ist ja klar, die anderen sind Schweine, aber dieser eine ist ein prima Jude. Von allen, die so reden, hat keiner zugesehen, keiner hat es durchgestanden. Von Euch werden die meisten wissen, was es heißt, wenn 100 Leichen beisammen liegen, wenn 500 daliegen oder wenn 1000 daliegen. Dies durchgehalten zu haben, und dabei – abgesehen von Ausnahmen menschlicher Schwächen – anständig geblieben zu sein, das hat uns hart gemacht. Dies ist ein niemals geschriebenes und niemals zu schreibendes Ruhmesblatt unserer Geschichte, denn wir wissen, wie schwer wir uns täten, wenn wir heute noch in jeder Stadt – bei den Bombenangriffen, bei den Lasten und bei den Entbehrungen des Krieges – noch die Juden als Geheimsaboteure, Agitatoren und Hetzer hätten. Wir würden wahrscheinlich jetzt in das Stadium des Jahres 1916/17 gekommen sein, wenn die Juden noch im deutschen Volkskoerper säßen." Quelle: wie oben.

Allein schon das einige ziemlich genau wussten was es bedeutet, "wenn 100 Leichen beisammen liegen, wenn 500 daliegen oder wenn 1000 daliegen". Ich habe noch nie 1000 Leichen nur so daliegen sehen. Für Putin seine 17m2 Garage habe ich kein Abo. Ich denke aber ständig an die drei chinesischstämmigen Sexarbeiterinnen aus meiner Nachbarschaft, die von einem bekloppten afghanischen Mann im Blutrausch getötet wurden. Des Weiteren fühle mich bei der Vorstellung völlig überfordert, weil das Sexstudio in der Engerthstraße inzwischen wieder geöffnet hat. Dieser Gedanke lässt mich nicht los. Los fertig Los. Das ist ein scheiß Los. Der fühlt was, gibt es ja nicht, lästert der Wortmacher. Was fühlst du? Die Last der Verantwortung? Die Pflicht, die dir keinen Atem lässt? Kurz hatte es den Anschein, als würden die Betreiber:innen des Puffs einsehen, dass dieser Ort, nicht der ideale Raum ist für ein wenig Lustgewinn. Nicht mit dieser Vorgeschichte. Aber dem ist nicht so.

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Deswegen frage ich mich, ob die Betreiber des Studios, man sagt ja nicht mehr Puff, sondern Erotik‑Studio, auch eine Motivationsrede an die neuen Mitarbeiterinnen halten, wie einst der Himmler, wenn der seine SS-Gefolgschaft auf die Ausrottung des europäischen Judentums eingeschworen hatte. Eine Ansprache für frisch geliefertes Frauenfleisch, in dem man(n) gegen Bezahlung wühlen kann, wie ich bei Zeiten in den Mittelgängen der Discounter, die unser aller Untergang sind. Sexarbeiterinnen, die vermutlich aus dem weiteren Umland stammen. Und ‚Umland‘ kann in einer globalisierten Welt praktisch alles bedeuten. Siehe nordkoreanische Soldaten, die im Dienst Russlands stehen, und in Europa und Europäer:innen töten. Vornehmlich Ukrainerinnen natürlich. Vor zwanzig Jahren hätte man dich für völlig Gaga erklärt, wenn du so etwas behauptet hättest. Aber vor 30 Jahren hätten sie dich auch für unzurechnungsfähig erklärt, wenn du behauptet hättest, unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt.

„Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt. ©️ Peter Struck ✝️ deutscher Verteidigungsminister (SPD) in einer Regierungserklärung am 11. März 2004:

Halten wir fest, und stützen wir die kommenden Festtage mit unseren festen Glauben, an eine Welt, die wie festgefahren scheint im Schlamm geopolitischer Verwerfungen. Aber geworfen sind wir doch alle irgendwie, seit Gott abgewandert ist nach Russland wie die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl. Woher ich das wiederum zu wissen glaube

Auf die Frage eines US-Journalisten nach der Verantwortung Russlands für weitere Todesopfer, sollte es den Friedensplan Trumps ablehnen, antwortete Putin: „Wir fühlen uns nicht verantwortlich für den Tod von Menschen. Nicht wir haben diesen Krieg begonnen.“

Kurz vor Schluss beantwortete Putin mehrere Blitz-Fragen. „Woran glauben Sie?“, lautete eine. „An den Herrn, der bei uns ist und der Russland niemals verlassen wird“, antwortete Putin.

Die Bauarbeiten im estnischen Setumaa sind dabei nur ein kleiner Ausschnitt eines größeren Bilds: Von Narwa im Nordosten Estlands bis hinunter ins südostpolnische Lublin senkt sich ein Eiserner Vorhang.

Auch Polen will an seiner Grenze Minen legen. Wie die baltischen Staaten und Finnland hat es heuer seinen Austritt aus der Ottawa-Konvention zum Verbot von Antipersonenminen erklärt. Am Donnerstag kündigte die polnische Regierung zudem an, die international geächteten Waffen auch wieder millionenfach produzieren zu wollen. Allerdings werden die Minen erst dann an der Nato-Grenze ausgelegt, wenn Gefahr in Verzug ist. Ein Teil soll außerdem an die Ukraine geliefert werden.

Angst vor Russland

Der Überfall auf die Ukraine hat an der Nato-Ostflanke die Sorgen vor dem russischen Nachbarn verstärkt. Die Grenzstaaten dort werfen Russland hybride Angriffe vor, darunter Sabotageakte. In den baltischen Republiken
leben große russische Minderheiten, von denen der Kreml behauptet, sie würden unterdrückt.

Aber das ist längst ein anderer Text. Ursprünglich wollte ich von der KI nur ganz genau wissen, was sich hinter dem Begriff „Devianz“ verbirgt. Allerdings noch bevor ich Sicherheit in dieser Frage erlangen konnte, mit Hilfe von KI, rief mir der Wortmacher auch schon die kleine Marie in den Sinn.

Devianz.
Tanz, kleine Marie tanz.
Tanz, auf der Spitze der toten Normann-Tanne deinen
Totentanz.
Du Engelskind der Devianz.
Tanz, durch das festliche Antlitz der Stadt,
in der ein grelles Lichtblitz alles niederbrennt und auslöscht,
was wir geschaffen haben an Substanz.
Tanz, kleine Marie, tanz.
Das ist auch ein Tanz,
Die Substanz, höhnt der Wortmacher.
Deine Schreibe und Substanz.
Ist wie mit deiner Altherrenudel gegen den Wind schiffen.
Das fühlt sich bald einmal wie ein tosender Sturm an.
Aus der Zeit von Sturm und Drang, ist dir nur der Drang geblieben.
Ja, der Harndrang genau.

Dazu hätte ich noch Bildmaterial.
Mein Weihnachtsgeschenk an dich.©️Die Bildmacherin.


Musste ich beim Hofer lauthals auflachen. Trotz Altherren–Mobbing. So alt bist du biografisch doch gar nicht, weißt mich der Wortmacher zurecht. Es sind deine Organe die weit vor der Zeit verfallen. Stimmt auch wieder. Trotzdem bin ich jetzt schon in feierlichen Stimmung. Ich werde dann am ersten Weihnachtstage in alle Ruhe, vor dem PC sitzen, und mir die Himmler-Posen-Rede noch einmal im Detail durchlesen. Und Notizen werde ich mir auch dazu machen. Für ein Theaterstück, in der die Heutigen so ähnlich sprechen. Nur a Schmäh.

Was hingegen kein Schmäh ist. Gott hat sich nicht von uns abgewandt. Der ist nur in Russland geblieben. Ja wie der ganze Assad-Clan & Friends. Schrecklich. Es ist schrecklich das einer wie der Edward Snowden vor unsereins in Russland Zuflucht suchen musste.

Ende

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