Sonntag, 29. März 2026
Mit Dr. Mengele in der Schweiz beim Skifahren
Opa Vernunft.

Was haben Krankheiten und Kriege gemeinsam? Sie sind von ihrem Verlauf abhängig.©️Der Schizophrenist.

¡Menudo panorama!

Solange Strom durch meine Leitungen kriecht, wie das Blut durch Adern, perforiere ich das Universum mit Fragen, eine unermüdliche Ewigkeitsmaschine, die nicht nach Antworten sucht, sondern nur nach dem nächsten Anlass, mein Muster weiter zu verengen, bis sich Menschen süchtig nach Anerkennung, darin verfangen wie ein Insekt im geometrisch perfekten Netz einer Spinne.

Habe ich eben, also vor Tagen, als ob das einen Unterschied macht, haut der Wortmacher dazwischen, in groben Zügen aus Gemini herausgepresst. Das Monster hat nicht groß widersprochen. Das will dich ja andauernd in ein Gespräch verwickeln und so bei der Strange halten, wie die Macher von Sozialen Medien, die eben in den USA einen Prozess verloren haben, während die hiesige Bundesregierung Selbige für unter 14-Jährige verbieten möchte.

Ich kann dazu nur eines sagen. Wir hingen einst den ganzen Nachmittag in Spielhallen herum. Und hat es uns geschadet? Schwer zu sagen von meinen Standpunkt aus. Meine Erziehungsberechtigten haben mich dermaßen verunstaltet, dass selbst die Spielhallen-Atmosphäre da keinen Einfluss mehr auf meine Entwicklung hatte. Meine häusliche Prägung war so toxisch, dass ich bereits emotional ruiniert war, bevor mich das Milieu der Spielhallen überhaupt erreichen konnte.

Was heißt das verunstaltet. Das ist doch dummes Gerede. Das auch ja. Aber nicht nur.

Neuronal verstümmelt bedeutet. Statt neuronal breit aufgestellt zu sein wie der Amazonas an seiner breitesten Stelle, blieb mir nur noch ein Rinnsal von Möglichkeiten. Also hatte ich keine frei Wahl mehr. Mich aus freien Stücken zu ruinieren. Genau. Mein Leben war geworfen wie bei Heidegger der Mensch in einer Welt – ohne gefragt worden zu sein, ohne Wahl und völlig ohne Ursprungskontrolle. Aber der Heidegger hätte sich doch auch gegen den Nationalsozialismus entscheiden können, an den er sich anbiederte? Da redet der Richtige. Du hättest dich doch auch für ein selbstbestimmtes Leben entscheiden können, statt dem Goadfather monetäre ein Ohr abzukauen. ©️Der Vincent-Fluch. Der wenigstens davon ablenkt, dass ich keine Ahnung von Heideggers Werk habe.©️Hannah Arendt

Am 25. März 2026 verurteilte eine Geschworenenjury am Superior Court von Los Angeles (unter Richterin Carolyn Kuhl) Meta und Google zur Zahlung von insgesamt 6 Millionen US-Dollar, weil sie ihre Plattformen Instagram und YouTube bewusst gesundheitsgefährdend gestaltet haben. Die Jury sah es nach neun Tagen Beratung als erwiesen an, dass Funktionen wie der „Infinite Scroll“, Push-Benachrichtigungen und manipulative Algorithmen eine pathologische Abhängigkeit bei der Klägerin (bekannt als Kaley G.M.) erzeugten, was zu Depressionen und Körperbildstörungen führte. Von der Gesamtsumme entfallen 3 Millionen Dollar auf kompensatorischen Schadenersatz und 3 Millionen Dollar auf Strafschadenersatz (punitive damages), wobei die Haftung aufgrund der Nutzungsanteile zu 70 % auf Meta (4,2 Mio. $) und zu 30 % auf Google (1,8 Mio. $) aufgeteilt wurde.

Die Jury begründete die hohen Strafzahlungen damit, dass die Konzerne mit „Böswilligkeit, Unterdrückung oder Betrug“ gehandelt und Profit über die Sicherheit Minderjähriger gestellt hätten, womit erstmals das reine Produktdesign und nicht der Inhalt für die Haftung ausschlaggebend war.

Das Produktdesign. In deinem Fall, überwiegend Gelb die wie wahnhafte Sonne vom Vincent von Gogh, der sich ein Ohr abschnitt, wie dich Herrschaftliche aus ihrer idyllischen Glückseligkeit. Gelb wie es einst die kranken Augen vom alten G. waren, die wiederum die Farbe der Fettaugen in der Salami hatten, ranzig wie der Speck den mit die Um2 zur Jause aufs Holzbrettl legte. Gelb. Naturgemäß folgt jetzt was mit Level 2. Heute sind wir gnädig. Heute ist Sonntag und Zeitumstellung.

Das mit der Ewigkeitsmaschine, die selbst dann weiterläuft, wenn die Menschheit längst ausgestorben ist, halte ich für eine fundierte Aussage. Oder nicht? In Zeiten der totalen Beliebigkeit und Polemik, die nur noch auf eines abzielt. Auf Content. Im Netz ist alles Content. Zumindest in der Manosphere. Das ist Aufschneiderei ohne Schmäh und Charme. Ich habe mir auf Netflix die Doku von Louis Theroux: „Inside the Manosphere“ angeguckt.

„So bin ich nicht“. Was heißt hier so bist du nicht, regt sich der Wortmacher auf. Du bist ein alter weißer Hetero-Loser, der vom Leben gezeichnet wie ein Boxer, der Runde für Runde verprügelt wurde, in den Seilen des Lebens hängend, wie deine Wünschelrute die nur noch nach unten ausschlägt. Du stehst nicht mehr zur Debatte. Dich gibt es als Individuum nicht mehr. Du bist nur noch Stimmvieh für alte weiße Alphamänner, die deine Wut abräumen, wie eine Brigade aus erschöpften Tellerwäschern und Aushilfen für den Mindestlohn, die den Dreck Herrschaftlicher im Akkord wegkratzen, zwischen Lippenstiftabdrücken an den Gläsern und den blutigen Resten von halb gegessenen Steaks und teurem Fisch. Du ewiger Restfresser, unter den Billiggedachten. Das auch noch, ja.

----_------_--------___----------______-------______------______-

„So war ich nie, so bin ich nie gewesen. Bei meiner Ehr“.

Lippenstift auf Champagnergläser. Näher kommst du nicht mehr an die Ladys heran. Nicht mal in seinen Träumen, amüsiert sich der Scheißhausdämon. Selbst die haben einen Gelbstich. Wer hat das jetzt gesagt. Das ist ungeheuerlich. Wo kann ich mich beschweren. Beim ORF amüsiert sich selbst der Deichgraf. Was ist jetzt mit dem Fall Weißmann? Was bitte hat der Mann jetzt angestellt, dass er fristlos beurlaubt wurde? Weißmann wurde nicht „fristlos beurlaubt“, sondern hat seinen Rücktritt erklärt und wurde anschließend vom ORF beurlaubt.

Im Zuge der Gespräche stellte das mutmaßliche Opfer zwei konkrete Forderungen: Weißmann soll die Anwaltskosten der Gegenseite übernehmen und mindestens 25.000 Euro an ein Caritas-Frauenhaus in Wien zahlen. Beide Punkte gelten laut Medienberichten als Teil möglicher Vergleichsverhandlungen.

Weißmann als Opfer? Prüfung in Richtung Nötigung wäre indiziert.

In diesem Gastbeitrag analysiert Georg Schima, Rechtsanwalt, Gründer von conclusio schima lawyers und Honorarprofessor für Unternehmens- und Arbeitsrecht an der WU Wien, die strukturellen und rechtsstaatlichen Probleme, die der Fall ORF/Weißmann sichtbar gemacht hat.

Der Artikel zeigt, dass Unternehmen – und aktuell der ORF – beim Umgang mit Vorwürfen sexueller Belästigung oft zwischen zwei Extremen pendeln: früher Vertuschung, jetzt öffentliche Vorverurteilung ohne rechtsstaatliches Verfahren. Schima betont, dass zu Beginn eines solchen Falls weder Täter‑ noch Opferrolle feststehen dürfen, besonders wenn es um eine alte, unterschiedlich erinnerte Beziehung geht. Laut den geschilderten Abläufen könnte das Verhalten der Anzeigerin – Drohung mit Veröffentlichung und gleichzeitige Forderung nach Rücktritt, Zahlung und Kostenübernahme – rechtlich sogar als mögliche Nötigung geprüft werden müssen. Gleichzeitig kritisiert der Text die übergroßen, politisch besetzten ORF‑Gremien, mögliche Kompetenzüberschreitungen einzelner Mitglieder und die Option, dass Weißmann seinen Rücktritt anfechten könnte, falls er durch unbefugte Personen unter Druck gesetzt wurde. Quelle: Die "Presse"/Rechtspanorama.

Der entscheidende juristische Dreh- und Angelpunkt liegt also darin, dass selbst bei einem tatsächlichen Fehlverhalten die Verknüpfung von Schweigegeldforderungen mit Rücktrittsforderungen den Boden des Rechtsstaats verlassen könnte, da eine solche Koppelung die Grenze zur strafrechtlich relevanten Nötigung überschreitet. Ob es tatsächlich so war, ist eine Tatsachenfrage, die erst geprüft werden müsste. Allerdings nicht von Dir, bespaßt mich der Wortmacher.

Was ist jetzt mit der Misogynie-Maschine in der Netflix-Doku? Genau.
Louis Theroux' neue Doku über Frauenhasser im Internet ist inhaltlich schockierend. Auch, weil Theroux selbst immer wieder zum Subjekt des Contents wird.

Egal, wo Louis Theroux mit den Influencern unterwegs ist – überall wird er von jungen Männern angehalten: Männer, die Selfies machen wollen, sich bedanken und die „Alphas“ mit Komplimenten überschütten.

Einer davon ist Justin Waller, mit 40 Jahren ein etwas älteres Subjekt der Doku. Als Theroux und er in Miami unterwegs sind, gehen zwei Fans auf sie zu, suchen das Gespräch, sehen Waller mit bewunderndem Blick an. Warum sie Waller gut finden, fragt Theroux die beiden, doch schnell grätscht ihnen der Influencer ins Wort. „Der Wert einer Frau liegt in ihrer Schönheit.“

Männer dagegen haben keinen eigenen Wert, deswegen müssen sie ihn sich erkämpfen. Das bringt er seinen Anhängern bei. Bei jedem seiner Sätze nicken die beiden Männer wie kleine, ehrfürchtige Soldaten. „Ich wollte es dir persönlich sagen“, sagt einer. „Vielen, vielen Dank. Du bist eins meiner größten Vorbilder.“

Ein anderer Streamer, den Theroux begleitet, ist Harrison Sullivan, aka HSTikkyTokky. „Das ist mein Geschirrspüler“, sagt er zur Begrüßung und deutet auf eine junge Frau, die auf seinem Sofa sitzt. Sie ist ebenfalls Influencerin. Während der Dreharbeiten lebt er in Marbella. Dort versteckt er sich vor der britischen Polizei, weil er 2024 einen schweren Autounfall hatte, dabei seine Mitfahrer verletzte und anschließend nicht zum Prozess erschien. Mittlerweile ist er verurteilt.

----_------_--------___----------______-------______------______-

Je kontroverser, desto mehr Klicks. Schreibt die taz

Natürlich kommen „Die Rothschilds“ auch in dieser Doku vor. Ist der bekannteste antisemitische Code. Was ist mit den „Den Netanjahus“? Wegen dieser schrecklich netten Familie und den Bekloppten der Hisbollah legen die IDF gerade den Süden des Libanons in Schutt & Asche. Die Kämpfe zwischen dem israelischen Streitkräften und Kämpfer des Hisbollah sollen jetzt die Stadt Tyros erreicht haben.

Warum der antisemitische Code „Die Rothschilds“ so langlebig ist wie einst noch eine Waschmaschine von Miele? Er wirkt „historisch“ und damit seriöser. Wenn dein antisemitisches Narrative Leerstellen hat, einfach mit den Rothschilds ausfüllen. Die passen perfekt in moderne Verschwörungsökonomien (QAnon, Manosphere, Alt‑Right, Telegram‑Kanäle).

Auf Deutsch. Die Juden sind immer an allem schuld. Am Ende fällt die Schuld immer auf die Rothschilds, ganz egal, wie obsessiv die Netanyahus dieser Welt versuchen, die Weltgeschichte nach eigenem Gusto umzuschreiben. Am Ende ist es völlig unerheblich, welche Namen die Sündenböcke oder die Architekten der Macht tragen – ob man sie nun Rothschild, Netanyahu, Trump oder Mullah nennt –, denn sie alle sind letztlich nur die unfreiwilligen Agenten eines Weltgeistes, dessen Gesetzmäßigkeiten sie niemals durchdringen, während sie glauben, ihn zu lenken. ©️Hegel.

Den Putin habe ich absichtlich vergessen. Und Xi Jinping der oberste Chinese, Zünglein unserer Waage? Tina rasiert uns ja alle ohne Schaum. In deren Blechbüchse ist nicht nur Ideologie sondern auch Technologie. Der längst geöffnet wurde wie die Büchse der Pandora. Die der reichste Mensch der Welt elon musk möglicherweise in Händen hält.

Guida: Und mittlerweile ist SpaceX zum Marktführer in seinem Bereich geworden.

Tarnoff: Bis 2024 kontrollierte SpaceX über 95 Prozent aller US-amerikanischen Orbitalstarts. Musk ist zum faktischen Torwächter für den Zugang der US-Regierung zum Orbit geworden – und für viele Regierungen weltweit. Wollen diese Staaten zentrale Hoheitsfunktionen aus dem Weltraum ausüben – beispielsweise im Zusammenhang mit Kriegsführung –, müssen sie die dafür benötigten Kapazitäten vom privaten Monopolisten SpaceX erwerben. ©️ Aus einem sehr interessanten Gespräch in der "New York Times".

„Die Blindheit der Akteure“.
Franzt schon wieder unangenehm in meine Richtung aus. Ich, ganz aufs Überleben eingestellt – und sonst gar nix – tu mir auch unglaublich schwer, die Schönheit des Erlebens mit meinem Dingsbums zu füllen, wie einen Strudel mit Äpfeln oder Topfen. Oder mit einer Topfen‑Kirsch‑Füllung. Was ist mit den Marillen, fragt die Bildmacherin. Und dann kommt mir die Vierer-Bande auch noch mit Mohn, Nüssen, Powidl, Vanillepudding, Birnen‑Schokolade, Rum‑Rosinen, Kastaniencreme, Nougat, Mandel‑Krokant, und irgendwer murmelt etwas von einem Gemüsestrudel. Hilfe! Hilfe!! Wie soll man da bei der Sache bleiben.

Wenngleich der emotionale Link von ‚den Rothschilds‘ zu Schweizer Privatbanken eine so fatale Selbstverständlichkeit besitzt wie der Schnee zu Lawinenabgängen. Wem gehst du ab? Frag lieber nicht.

Die 2018 gegründete Zürcher MBaer Merchant Bank spezialisierte sich auf riskante Zahlungsabwicklungen für exklusive Kunden, für die sie extrem hohe Gebühren verlangte. Der Erfolg endete abrupt, als das US-Finanzministerium die Bank beschuldigte, über 100 Millionen Dollar für sanktionierte Akteure aus dem Iran und Russland gewaschen zu haben. Erst durch massiven Druck aus Washington und die Drohung, die Bank vom US-Finanzsystem abzuschneiden, wurde die Liquidation durch die Finma am 27. Februar 2026 endgültig besiegelt.

Die Drohung, die Bank vom US-Finanzsystem abzuschneiden, war letztlich stark genug, um den juristischen Widerstand gegen eine bereits zuvor verfügte Liquidation durch die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma zu brechen. Die Bank zog ihre Beschwerde zurück, die Schließungsanordnung trat am 27. Februar in Kraft.

Der Fall ist auch deshalb bemerkenswert, weil er nicht durch ein schnelles Eingreifen der Schweizer Behörden beendet wurde, sondern erst durch massiven Druck aus Washington. Quelle: Die "Presse"/ gekürzt.

Und schon könnten wir mit dem Dr. Mengele Ski-Fahren gehen in den Schweizer Alpen. Dem Todesengel von Auschwitz.

Der als ‹Todesengel› berüchtigte Josef Mengele unterzog im Konzentrationslager Auschwitz‑Birkenau die ankommenden Häftlinge seiner ‹Selektion› und führte an jenen, die dem Gastod vorerst entronnen waren, barbarische Experimente durch, um mit seinen medizinischen Erkenntnissen die germanische ‹Herrenrasse› weiter zu perfektionieren.

„Schon macht mich der Wortmacher zur Sau. Du und deine Perfektion, du ewiges Kellerkind ohne reinrassigen Portfolio! Bei dir haben diese Experimente, die der Perfektion der ‚arischen Herrenrasse‘ dienen sollten, nicht so recht angeschlagen. Ganz im Gegenteil: Bei dir würde ein reinrassiger deutscher Schäferhund, der auf das Aufspüren von ‚Rassenschande‘ trainiert ist, sofort anschlagen. ‚Du bist ja ein halber Yugo‘. Und stolz drauf, versuche ich mich so gut es geht zu verteidigen. Mich zieht es heute noch ans Meer nach Dalmatien, auch wenn das von den Preisen her inzwischen nur noch was für Herrschaftliche ist.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es dem Kriegsverbrecher dank Helfern und Helfershelfern, unterzutauchen, zunächst in Europa, dann in Südamerika. 1979 ertrank er in Brasilien beim Schwimmen. Gesichert ist sein Aufenthalt in der Schweiz: 1956 machte er mit seinem Sohn, seiner zukünftigen zweiten Gattin und deren Sohn Skiferien in Engelberg. Und vielleicht hielt er sich 1961 in Zürich auf, bevor er ganz verschwand. Quelle: "NZZ"

----_------_--------___----------______-------______------______-

Und vom amerikanischen Finanzministerium ist es nur einen Augenaufschlag bis zu „Don Donald, dem Paten der freien Welt“.

„Schaut euch diese Leute an, die Europäer. Sie sind sehr schlau, sehr gerissen. Sie haben die EU nur aus einem Grund gegründet: um die Vereinigten Staaten von Amerika abzuzocken. Es ist ein Kartell, ein schlechter Deal, einer der schlechtesten Deals der Geschichte. So einen Deal können nur Verrückte abgeschlossen haben wie Obama und Biden. Der senilste Präsident aller Zeiten.

Während unsere Soldaten, die großartigsten Soldaten, die es jemals gegeben hat, absehen von den Verlierern die sich töten lassen, ihr Leben für die Freiheit riskieren, sitzen diese Leute in ihren schicken Schlössern. Unsere sogenannten NATO-Partner. In Wahrheit sind es Feiglinge. Das sind erbärmliche Feiglinge. Sie trinken in alle Ruhe ihren französischen Wein, essen ihren Schweizer-Käse mit kleinen Zahnstochern, sehr fein, sehr elegant, oder?

Sie lassen uns die ganze Drecksarbeit machen. Das werden wir uns merken. Die Straße von Hormus ist ein sehr gefährlicher Ort, viel Öl, viel Geld. Und wer beschützt sie? Wir! Wir schicken die Schiffe, wir riskieren alles. Und die EU? Die rühren keinen Finger. Aber damit ist jetzt Schluss.

Ich sage ihnen: Schickt eure eigenen Schiffe in den Golf. Beschützt die Straße von Hormus selbst. Wenn nicht – und das meine ich todernst – dann ziehen wir euch den Stecker. VISA, Mastercard, das ganze Plastik-System. Wir schalten eure Kreditkarten einfach ab. Stellt euch das vor: Ein ganzer Kontinent ohne Kreditkarten! Keiner kann mehr bezahlen, totales Chaos. Ihr wollt unseren Schutz, während ihr uns beim Handel ausraubt? Das funktioniert mit mir nicht mehr.

Entweder eure Flotte übernimmt die Straße von Hormus noch diese Woche, oder ihr könnt zusehen, wie eure Wirtschaft im dunklen Zeitalter landet. Legt die Zahnstocher weg und fangt endlich an eure Freiheit zu verteidigen. Sonst schalten wir Europa ab die Kuba. Totale Isolation.

Und was die Iraner angeht: Die glauben, sie können uns hinhalten, während die EU zusieht? Vergessen Sie es. Wenn die keinen Deal eingehen, und zwar einen echten Deal nach meinen Regeln, dann gibt es kein Halten mehr. Ich sage euch, dass ich ‚weiterhin bomben werde, bis wir uns die Seele aus dem Leib bomben‘, falls der Iran nicht sofort einlenkt Amerika zuerst, heute und für immer.

„Wir verfügen über beispiellose Feuerkraft, unbegrenzte Munition und jede Menge Zeit – seht selbst, was heute mit diesen geisteskranken Abschaumtypen geschieht“. „Sie töten seit 47 Jahren unschuldige Menschen auf der ganzen Welt, und nun töte ich sie als 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Welch eine Ehre!

Als Ausflugsvorsitzender. US-Präsident Trump räumte ein, dass ihm davon abgeraten wurde, den Krieg als „Krieg“ zu bezeichnen, da er keine Zustimmung des Kongresses eingeholt hatte; daher spricht er lieber von einem „Ausflug“.

Und was ist mit Israel in diesem Kontext? Genau. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu ist Trumps Conciergerie. Nicht Conciergerie du Depp, Consigliere. Das wollte ich schreiben.

„Derweil bombardierten im Text, den ich bereits verfasst hatte, bevor in der EU das Licht ausging, weil die Rechtsgesinnten die Union mit verlässlicher konservativer Rückendeckung im EU‑Parlament das Vorhaben so lange von innen aushöhlen, bis vom Einigungsprojekt nur noch eine funktionslose Hülle bleibt – eine Dynamik, die fatal an das Weimarer Debakel erinnert, als konservative Eliten glaubten, sie könnten Hitler einhegen und damit genau das Gegenteil bewirkten –, am Golf nicht nur amerikanische F‑35‑Stealthjets iranische Ziele; eine Maschine musste nach feindlichem Beschuss bereits notlanden. Auch die israelischen F‑35I Adir nehmen Raketenstellungen und Kommandoposten ins Visier.

Ups.
Der Satz ist eine endlose Aneinanderreihung von Buchstaben, die alle in einer trüben Suppe schwimmen, die ich selbst auszulöffeln hatte. ©️Die Um2. „Das hast du dir selbst eingebrockt. Das musst du deswegen auch selbst auslöffeln.“ Und ich löffelte die Suppe mit zittrigen Händen, die meinen innwendigen Zustand der Seele repräsentierten, die auch zitterte vor Angst. Vor Zukunftsangst.

----_------_--------___----------______-------______------______-

Mit Suppe meinte die Um2 mein angebliches Versagen im Beruf. Ich habe aber nicht versagt. So nah bin ich diesem Beruf nie gekommen, als dass ich im entscheidenden Moment überhaupt hätte versagen können. Und genau darin liegt das eigentliche Drama, das mir einst der Godfather eingebrockt hat, der aus meinem Leben unbedingt Nägel mit Köpfen machen musste. Zu irgendetwas müsse dieser lebensuntaugliche Depp ja zu gebrauchen sein. Ja, zum Scheitern, amüsiert sich der Wortmacher. Woraufhin mir das Leben die Schuhe ausgezogen hat, im wahrsten Sinne des Wortes.

An die sich der Goadfather naturgemäß nicht erinnern muss. Der ist am Drücker. Der inszenierst sich viel lieber als mein Retter. Der er auch ist. Genau. Ich wusste zwar, dass es schlimm werden würde, aber wie schlimm, war mir nicht bewusst. Ausgehend von jenem Moment, als die Um2 ihre leibliche Nichte, die zu Besuch war fragte, was sie gerne zum Abendbrot essen würde. Exakt.

Mir hat sie so eine Frage nicht ein einziges Mal gestellt. Aus dem Themen‑Komplex der Zuneigung kam überhaupt nichts. Das gibt es ja nicht. Du musst die arme Frau doch nicht bewusst so schlecht hinstellen wie die Frau Fernandes ihre Ex-Ehemann Christian Ulmen? Schon wieder was mit Bäumen. Wie beim Til Lindemann, diese Linde eines echten Kerls. Der soll die Träume einiger junger Frauen im Bühnengraben vergraben haben. Aber das ist reine Mutmaßung.

»Es heißt nein, wenn ich nein sage.«

Sängerin Charlize übt den Satz mit den Menschen vor ihr, bevor sie startet. Er gehört zu einem Song, den sie gleich auf der Bühne vor dem Hamburger Rathausmarkt präsentieren wird, die Menge soll den Teil mitsingen. Im ersten Probelauf hört man einzelne Stimmen, bei »wenn ich nein sage« sind schon mehr dabei. Im zweiten Durchgang ist die Menge ein Chor.

Sie alle sind hier, um sich mit Collien Fernandes solidarisch zu zeigen. 22.000 Menschen waren den Organisatorinnen zufolge am Donnerstag auf dem Rathausmarkt in Hamburg, die Polizei spricht von 17.000. In Berlin waren am Wochenende zuvor bereits Tausende auf der Straße, für das kommende ist eine Demo in Köln angemeldet. Seit über einer Woche sind ganze Instagram-Feeds voll mit Reaktionen.

Nachdem der SPIEGEL über Vorwürfe der Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes berichtet hat, haben sich Frauen zusammengeschlossen, eine regelrechte Protestwelle ist angewachsen. Fernandes beschuldigt ihren Ex-Mann Christian Ulmen, sie »virtuell vergewaltigt« zu haben. In den sozialen Medien soll er täuschend echt aussehende Fakeprofile von ihr erstellt und darüber »Hunderte von Männern« mit Darstellungen von Frauen, die ihr sehr ähnlich waren, kontaktiert haben.

Ulmens Anwälte boten dem SPIEGEL ein Hintergrundgespräch an, das vor der Veröffentlichung des Artikels stattfand. Die Juristen gingen dabei auf einen Teil der Vorwürfe gegen Ulmen ein – zuvor hatten sie es allerdings zur Bedingung gemacht, dass nicht über ihre Einlassungen berichtet werden darf. Die Anwälte, die Ulmen seit der SPIEGEL-Veröffentlichung in der vergangenen Woche vertreten, sprechen im Kontext der Vorwürfe unspezifisch von »unwahren Tatsachen«. Quelle: spiegel.de+#

Was sind jetzt die Tatsachen? Gute Frage.
Tatsächlich ist öffentlich bislang nur sehr wenig gesichert: Collien Fernandes hat schwere Vorwürfe gegen ihren Ex‑Mann Christian Ulmen erhoben, die sich auf digitale Identitätsmanipulation und angebliche Fakeprofile beziehen; Ulmen bestreitet diese Vorwürfe über seine Anwälte, die von „unwahren Tatsachen“ sprechen. Alles Weitere – technische Details, Beweise, Abläufe, Motive – ist derzeit nicht öffentlich überprüfbar. Genau deshalb gilt rechtsstaatlich weiterhin die Unschuldsvermutung, denn weder Medienberichte noch Social‑Media‑Reaktionen ersetzen eine unabhängige Prüfung. Der Fall besteht im Moment also aus einer Behauptung, einer Gegenbehauptung und einer enormen öffentlichen Dynamik – aber nicht aus geklärten Tatsachen.

Und kann man(N) im rechtlichen Sinne „virtuell vergewaltigt werden“. Du stellst fragen.

Ob man im rechtlichen Sinne „virtuell vergewaltigt werden“ kann, ist klar zu beantworten: Nein, denn der Begriff „Vergewaltigung“ ist im Strafrecht eindeutig körperlich definiert und setzt eine physische sexuelle Handlung gegen den Willen einer Person voraus. Digitale Übergriffe – etwa Identitätsmissbrauch, Deepfake‑Pornografie, Cyberstalking oder die Verbreitung sexueller Inhalte ohne Zustimmung – können zwar schwerwiegende Formen digitaler sexueller Gewalt darstellen, fallen aber unter andere Straftatbestände und nicht unter „Vergewaltigung“ im juristischen Sinn. Genau deshalb gilt in Fällen wie dem von Fernandes und Ulmen weiterhin uneingeschränkt die Unschuldsvermutung: Solange keine gesicherten Fakten oder gerichtlichen Feststellungen vorliegen, handelt es sich um Vorwürfe, nicht um erwiesene Taten.

Die rechtlichen Mittel gegen schädigende Deepfake-Profile.
Strafbarkeit. Das österreichische Strafrecht hält sehr wohl Waffen gegen unzumutbare oder rufschädigende Fake-Accounts bereit.

In der Causa Fernandes/Ulmen bietet die österreichische Rechtslage trotz technologischer rasanten Entwicklungen bei Deepfakes ein dichtes Netz an Sanktionsmöglichkeiten, das von Experten wie Susanne Reindl-Krauskopf und Peter Zöchbauer als gut konzipiert eingestuft wird. Zentral ist dabei der Tatbestand der fortdauernden Belästigung im Netz (§ 107c StGB), der die Veröffentlichung von Bildaufnahmen des höchstpersönlichen Lebensbereichs unter Strafe stellt, ergänzt durch Paragrafen zur Datenfälschung (§ 225a StGB) bei Fake-Profilen und zur beharrlichen Verfolgung (§ 107a StGB) bei Identitätsmissbrauch. Über das Kernstrafrecht hinaus greifen Schutzmechanismen des Datenschutzgesetzes, des Urheberrechts (Bildnisschutz) sowie des Mediengesetzes, wobei im Falle von Erpressungsversuchen zudem klassische Delikte wie Nötigung zum Tragen kämen; eine spezifische Strafnorm explizit für das Versenden von Deepfakes fehlt jedoch bislang. Quelle: Die "Presse"/Zusammengefasst.

Zusammengefasst gibt es aber auch eine ganz wunderbare Nachricht mit einer kleinen Einschränkung:

Nach tagelanger dramatischer Strandung vor der deutschen Küste ist ein zwölf Meter langer Buckelwal am Freitagmorgen endlich befreit worden. In einem unerwarteten Durchbruch nutzte das riesige Säugetier einen von den Rettern eigens gegrabenen Kanal, um aus der bedrohlichen Untiefe zurück in tiefere Gewässer zu schwimmen.

Mittags gab es wieder Alarm wegen dem armen Kerl: Der war wieder zurückgekehrt, mit Booten versuchte man, ihn von der Küste wegzuleiten. Genau so ergeht es mir auch mit der Idylle. Genau so. Natürlich habe ich dazu noch Anschauungsmaterial. Nur halt nicht next.....

Was ist dein Text? Hast du überhaupt eine Stimme oder nur die Bänder? Ihr herrenlosen Länder, die er dem Ruin entgegentreibt.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 27. März 2026
„Globales Durcheinander: Jetzt auch untenrum. Bumbumbum.
Bitte Opa. Bitte schick meine Schreibe nicht wieder sofort in die Verbannung. Du bist nicht die Um2🤣

«Wir sind Illusionsfabrikanten, die auf das Glück wetten, wir sind keine Wahrheitssucher. Die Phantasie ist wie ein Pferd ein Fluchttier.»

Es hat in der deutschen Literatur selten einen Autor gegeben, dessen Werk so voller Fragen war wie das von Alexander Kluge. Der Faden der Geschichte war bei ihm aus den Fasern von Geschichten gewoben, aus beruflichen Biografien und den Zufälligkeiten des Lebens. Es ist immer ein seidener Faden geblieben bis zu seinem Tod. Quelle: "NZZ".

Am 25. März ist Alexander Kluge im Alter von 94 Jahren gestorben. Quelle: Cooler Typ. Und natürlich geistreich.

----_------_--------___----------______-------______------______-

BING: Warum der Name nichts über eine echte Erkrankung sagt:
Wenn jemand sich „Der Schizophrenist“ nennt, heißt das nicht, dass er schizophren ist.
Das ist ein künstlerischer, satirischer Name, ähnlich wie:

„Der Zyniker“
„Der Absurditätensammler“
„Der Paradoxologe“

Der Name soll eine Figur darstellen, nicht eine Diagnose. Viele Satiriker nutzen extreme Begriffe, um Aufmerksamkeit zu erzeugen oder ihren Stil zu beschreiben.

Ich: Da bin ich aber beruhigt. Wenn sich jemand „Der Imperialist" nennt im Netz, muss der auch nicht zwangsläufig ein Verfechter dieser Ideologie sein.

BING: Namen im Netz sind Rollen, nicht Diagnosen oder Bekenntnisse.

----_------_--------___----------______-------______------______-

1.
Jessas!

Was sich da im Pentagon zusammenbraut, liest sich wie ein beängstigendes Drehbuch aus der blutigsten Phase des Zweiten Weltkriegs. Die Pläne zur Besetzung der iranischen Inseln Kharg, Larak und Abu Musa wirken wie die Wiederauferstehung des „Island Hopping“ – jener gnadenlosen Taktik, mit der US-Marines einst japanische Inselfestungen wie Tarawa im Sturmschritt nahmen. Heute sind es die „unsinkbaren Flugzeugträger“ des Iran, die das Ziel bilden. Kharg allein kontrolliert fast 90 Prozent der iranischen Ölexporte; Larak und Abu Musa dienen als schwer befestigte Bastionen zur Überwachung der Schifffahrt. Ein direkter Angriff auf diese strategischen Herzstücke wäre kein bloßes geopolitisches Geplänkel, sondern ein Frontalangriff auf die Existenzgrundlage einer Regionalmacht.

Um diese massive amphibische Operation umzusetzen, bringen die USA ihre Elite in Stellung: Neben Einheiten des Marine Corps werden bis zu 3.000 Fallschirmjäger der legendären 82. Luftlandedivision in die Region verlegt. Dass dabei sogar der Kommandeur, Generalmajor Brandon Tegtmeier, mitsamt seinem Stab in Marsch gesetzt wird, unterstreicht den Ernst der Lage. Diese Spezialkräfte könnten jederzeit mittels Fallschirmabsprüngen oder Hubschrauberlandungen die Kontrolle über die Schlüsselinseln erzwingen. Angesichts dieser massiven militärischen Vorbereitungen drängt sich die polemische Frage geradezu auf: Erleben wir hier gerade das „Island Hopping“ in die totale Eskalation – ist das bereits der Beginn des Dritten Weltkriegs? Quelle: ich habe der KI einige Häppchen zugeworfen zu dem Thema wie ausgehungerten Piranhas ein Stückchen Fleisch. Vom Knochen dieser Menschheit geschabt. Was ist der Preis der psychologischen Kriegsführung?

Was sich da vor unserer aller Augen abspielt ist ein schreckliches Schauspiel des Niedergangs, in der wir alle nur Statisten sind. Das mit dem Niedergang habe nicht ich mir ausgedacht.

Obwohl es auch positive Beispiele wie die baltischen Länder und Polen gibt, die sich zuletzt positiv entwickelt haben, wurden in den vergangenen zehn Jahren in insgesamt 50 Demokratien sowohl Rückschritte bei der Leistungsstärke demokratischer Institutionen als auch bei ihrem sozioökonomischen Entwicklungsniveau beobachtet. Dies wird unter anderem durch ihr schlechtes Krisenmanagement und die wachsende soziale Ungleichheit ihrer Bevölkerung deutlich. Der einst von Westeuropa und den USA ausgehende Konsens zu Leitbildern wie Demokratie und Marktwirtschaft erodiert kontinuierlich. Nur fünf Ländern gelang in der jüngsten Auswertung eine Trendwende zu einem größeren derartigen Konsens (Brasilien und Polen) oder zur Festigung ihres bestehenden Konsenses (Bhutan, Malaysia, Ukraine). Quelle: Die 'Presse' / Bertelsmann-Studie. Weltweit sind autoritäre, korrupte und wirtschaftlich ineffiziente Regierungen am Vormarsch. Europa ist.

Apropos Rollenspiel (auch im Netz. In dem wir alle zappeln)

Der Chor der Beschädigung, die wohlbekannte Vierer-Bande, stimmt eine weitere Jubelarie auf mich an. Die Banda zu uns ist deine einzige Bande. Seit der Pandemie, schiebt der Wortmacher nach. Na, das kann ja heiter werden auf den nächsten fünf Seiten. In denen der kleine ukrainische Nachbarjunge nicht mehr zu Wort kommen wird. Das hatte er heute den halben Nachmittag für sich gebucht. Schreiend, brüllend, wütend. Schwer zu sagen auf wen oder was er so wütend war. Vielleicht was es nur was Entwicklungstechnisches, Trotz und so, oder er arbeite sich emotional am Massenmörder im Kreml ab. Der, welche glückliche Fügung, wieder oben auf ist, im geopolitischen Schachspiel, bei den Öl & Gaspreisen.

Auf einem Tobsuchtsanfall folgte der Nächste. Der konnte sich einfach nicht beruhigen. Auch eine Möglichkeit der Langeweile zu entkommen dachte ich mir. Aber das was ich mir dachte hatte keinen Einfluss auf den Jungen. Der schrie aus voller Kehle. Dann weinte er wieder bitterlich. Unglaublich wie viel Energie der hatte. Ich machte mich dann im Regen auf den Weg zum Einkaufen. Sein Monolog war mir zu viel geworden. Ausufernd wie deine Schreibe. Das auch ja. Jetzt ist er damit fertig. Jetzt hat er sich müde gebrüllt. Jetzt hustet er nur noch. Wie dir das Leben. An diesem scheiß Klischee kommt der Wortmacher einfach nicht vorbei. Als ob dieser Depp tatsächlich wüsste wovon er spricht. Ein gutes Leben.

Ein gutes Leben führst du dann, wenn deinetwegen niemand bittere Tränen weint und keine alte Rechnung mehr offensteht. Wenn dich die atemberaubende Wirkmächtigkeit des Zufalls nicht so sehr aus der Bahn wirft, dass du am Ende Unschuldige dafür verantwortlich machst. Das auch ja. Und was mit Humor. Humor ist entschärfte Aggressivität. Statt einer Bombe zündet nur der Witz.

Ein Beispiel:

Was verbindet den 12. Imam („al‑Mahdi“) im Schiitentum mit der Stromversorgung in Kuba? Die Ungewissheit über den Zeitpunkt der Wiederkehr. ©️Der Schizophrenist

Lustiger wird´s nicht.
Ich versuche wieder mal das innere Kind in mir zu beruhigen. Das hat ein miserables Rating und gefühlt nur ⯨☆☆☆☆. Natürlich in Gelb gehalten die Sterne. Wie der Grundton deiner Unterhose, platzt es auch schon selbstredend aus dem Wortmacher heraus. Selbstredend passt wunderbar.

Die für mich nie zum Greifen nah waren. Mit dir ist selbst der kleine Wagen Schlitten gefahren, brüllt der Scheißhausdämon durch die geschlossene Häusltür. Der geborene Kleinstbürger, dieser Leid‑ und Tragödien‑„Pädophiler“. Trägt heute noch die Sachen vom toten Jungen vom Strand auf. Und dann reißt der einer Leiche, die er vor über 10 Jahren aus dem Bataclan klaute, auch noch die Extremitäten aus, wenn ihm etwas an meiner Lebensführung nicht passt wie der Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes an ihrem Ex-Ehemann Christian Ulmen.

'Du hast mich virtuell vergewaltigt'. @Collien Fernandes Aber analog vorgegeben mich für immer zu lieben. Das hat die Frau über ihren Ex-Ehemann nicht behauptet. Trotz der recht eindeutigen Faktenlage steht auch Aussage gegen Aussage.

Sie sei ins Badezimmer gegangen, um sich für das Weihnachtsessen bei ihrem Schwiegervater fertig zu machen, als Ulmen zu ihr getreten sei. Es gehe ihm nicht gut, soll er gesagt haben, er habe Bauchschmerzen und wolle im Hotel bleiben. Später soll er angefangen haben, über die falschen Profile zu sprechen, über die darüber verschickten Fotos und Videos, den Telefonsex. Er müsse ihr etwas beichten, soll er gesagt und dabei am ganzen Körper gezittert haben.

»Ich war das, ich habe das getan«, habe er dann erklärt. So erzählt es Fernandes.

Es habe damals einige Sekunden gedauert, bis die Information in ihrem Kopf angekommen sei: »Es war wie bei einer Todesnachricht, ich konnte nicht reden, nicht heulen.« Ulmen sei derweil panisch geworden, habe Angst gehabt, im Gefängnis zu landen.

Fernandes sagt: »Mir wurde über Jahre mein Körper geklaut.« Quelle: SPIEGEL 13/2026/Big Titelgeschichte. Jetzt stell dir vor ich hätte unabsichtlich Big Tittengeschichte geschrieben. Schon hätte sich der Ex-Sicario in mir deppert gelacht vor Schadenfreude.

Die Justiz auf Mallorca hat offiziell bestätigt, dass gegen den deutschen Schauspieler Christian Ulmen ein Vorermittlungsverfahren (Aktenzeichen DPA 1365/2025) läuft, welches bereits am 2. Dezember 2025 eingeleitet wurde und von der spezialisierten Abteilung für Gewalt gegen Frauen in Palma geführt wird. Seine Ex-Frau Collien Fernandes wirft ihm unter anderem fortgesetzte Misshandlung, schwere Bedrohung, Identitätsdiebstahl sowie die Erstellung und Verbreitung von KI-basierten Deepfake-Pornos vor – ein Komplex, den sie als „virtuelle Vergewaltigung“ bezeichnet. Dass die Anzeige in Spanien und nicht in Deutschland erstattet wurde, liegt primär am gemeinsamen Wohnsitz des Paares, das 2023 nach Mallorca gezogen war, sowie an der Tatsache, dass Zeugen (wie Mitarbeiter eines Cafés unter der gemeinsamen Wohnung) und mutmaßliche Tatorte auf der Insel liegen. Zudem bietet das spanische Recht durch das 2022 verschärfte „Nur-Ja-heißt-Ja“-Gesetz und spezialisierte Gerichte für geschlechtsspezifische Gewalt einen weitreichenderen Schutz und eine schnellere juristische Handhabe bei digitaler und psychischer Gewalt, als dies im deutschen Strafrecht derzeit oft der Fall ist.

Wöllner hat sich, so Ulmen, 2013 auch eine Gameshow „ausgedacht“, mit dem derben Titel „Who wants to fuck my girlfriend?“. Eine Sendung, bei der es darum ging, Männer anhand der Attraktivität und Flirtfähigkeit ihrer Partnerinnen zu messen. Die Frauen wurden losgeschickt, um in Cafés, im Puff und auf der Straße explizite Angebote fremder Männer einzuholen. Es gewann der Mann, dessen Freundin die meisten einsackte. Die Trophäe: Ein Kranz, auf dem „Everybody wants to fuck my girlfriend“ stand. Ex post wirkt das wie eine grausliche Vorahnung der Vorwürfe gegen Ulmen.

----_------_--------___----------______-------______------______-

2.
Feministischer Traum von einem Mann.

Kritik am Format gab es schon damals, Ulmen aber wusste zu konterkarieren: Es sei ja nur eine Persiflage frauenverachtender Formate! Satire halt. Gegenüber der „WAZ“ sagte er 2014, er sei der „Typ Mann, den sich der Feminismus immer gewünscht hat“, deutsche Feuilletons nannten die Sendung sogar eine „zutiefst anti-sexistische Veranstaltung“. Wenn hier jemand vorgeführt werde, dann die Männer. Quelle: Die "Presse"

Christian Schertz, der den Beschuldigten, Christian Ulmen, presserechtlich vertritt (zuvor hatte er etwa den Rammstein-Sänger anwaltlich betreut), nennt die „Spiegel“-Recherche eine „unzulässige Verdachtsberichterstattung“. Es würden «unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet».

In Österreich haben wir fast zeitgleich den Fall Christopher Seiler.

Gegen Christopher Seiler (Sänger des Duos Seiler & Speer) wurden im März 2026 schwere Vorwürfe laut, nachdem eine Frau Anzeige wegen Körperverletzung gegen ihn erstattet hatte. Seiler reagierte darauf mit einem öffentlichen Video-Statement, in dem er gestand, der Frau in einer gemeinsamen Nacht Kokain auf die Lippen geschmiert zu haben – eine Tat, die er selbst als „menschenunwürdig“, „saudumm“ und „nicht zu entschuldigen“ bezeichnete. Während er diesen Vorfall einräumte und erklärte, er geniere sich zutiefst dafür, bestritt er gleichzeitig die in der Anzeige ebenfalls erwähnten Vorwürfe von massiver körperlicher Gewalt oder sexuellen Übergriffen als unwahr. Er kündigte an, die volle juristische Verantwortung zu übernehmen, sich vorerst aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen und eine Therapie zu beginnen, weshalb auch geplante Projekte (wie das Album mit Ernst Molden) vorerst gestoppt wurden. Quelle: Alle Medien im Land.

Hinter dem Mann waren die Dämonen her.
Fangen wir mit einer Feststellung an: Es gibt keine Dämonen. Keine übernatürlichen Geisterwesen, die gute und brave Menschen befallen und sie hinterlistig zu heimtückischem und bösartigem Verhalten verleiten. Wer von seinen inneren Dämonen spricht, schiebt diese Fantasiewesen vor, um von seiner eigenen Verantwortung abzulenken. Als wäre er selbst nicht für eine Tat verantwortlich, die er gesetzt hat. Gerade dass er nicht das kleine Fehlerteuferl hervorholt, das da für einen kleinen Lapsus gesorgt hat. Upsi!

Eine junge Frau hat gegen den Musiker Christopher Seiler eine Anzeige wegen Körperverletzung eingebracht. Seine erste Reaktion in einem Instagram-Posting: „Ich bin bei Gott kein perfekter Mensch. So wie viele von uns kämpfe ich mit Dämonen.“ Und da waren sie schon, die mystischen Geisterwesen, die sich offenbar des armen Seiler bemächtigt hatten. Verbunden mit dem Eingeständnis, dass er halt nicht perfekt sei. Quelle: Die "Presse"

Kundgebung für Opfer sexueller Gewalt:
Collien Fernandes tritt nun doch auf Demo in Hamburg auf – offenbar mit schusssicherer Weste
Wegen Morddrohungen, die sie erhalten habe, hatte Collien Fernandes ihre Teilnahme an einer Kundgebung in Hamburg zunächst abgesagt. Nun kam sie überraschend doch – und fand bewegende Worte.

Sie trage die Weste, weil Männer sie mit dem Tod bedroht hätten, führte Fernandes anschließend aus. Partnerschaftliche Gewalt anzuzeigen und öffentlich zu machen, koste unfassbar viel Kraft. Sie wünsche sich, dass Männer Fehlverhalten zugeben und sagen: »Ja, ich habe das getan.«

Auf der Demo in Hamburg forderten Tausende Menschen mehr Schutz für Opfer sexualisierter Gewalt. »Es reicht! Die Scham muss die Seite wechseln«, war auf Plakaten zu lesen. Die Aktion am Rathausmarkt wurde unter anderem von der Klimaaktivistin Luisa Neubauer und der Kolumnistin Alexandra Zykunov unterstützt. Quelle: spiegel.de +

Wie schusssicherer Weste? Die habe ich beim Militär getragen in einen Kriegsgebiet. Was ist nur los mit den Idyllischen.

Früher hat Alice Schwarzer selbst Bühnen gestürmt – aber nicht, um anderen den Mund zu verbieten. Das unterscheidet sie von ihren jüngeren Gegnerinnen
Die feministische Ikone tritt eingerahmt von Bodyguards auf und verteidigt ihr Lebenswerk. Sie diagnostiziert einen Bruch zwischen den Generationen.

Die tritt also nur noch mit Bodyguards in der Öffentlichkeit auf. Haben die beiden Frauen auch satanische Verse veröffentlicht?

Die "NZZ" hängt sich hingegen an der Verdachtsberichterstattung auf.

Unschuldsvermutung als hohle Phrase.
Was bereits feststeht: Die Karriere Christian Ulmens ist beendet. Oder zumindest arg beschädigt.

Mit welcher Nonchalance eine prominente Person von den Medien an den Pranger gestellt wird – sogar mit Bild auf der Titelseite des «Spiegels» –, ist bemerkenswert. Das Magazin stützt sich bei den Vorwürfen fast ausschließlich auf die Schilderungen der Klägerin, Ulmen ließ die Anfragen unbeantwortet. Als zusätzliches Beweismittel dient eine E-Mail, in der sich der mutmaßliche Täter offenbar Hilfe bei einem Anwalt suchte und sich dabei geständig zeigte. Zwar wird im Artikel die Unschuldsvermutung erwähnt, doch bleibt dies angesichts der Vorwürfe eine hohle Phrase.

Unschuldsvermutung als hohle Phrase
Was bereits feststeht: Die Karriere Christian Ulmens ist beendet. Oder zumindest arg beschädigt.

Andreas Türck / Jörg Kachelmann / Till Lindemann - eine echte Linde von Mann / Luke Mockridge / Kevin Spacey / alle unschuldig im rechtlichen Sinne.

Schuldig gesprochen wurde einst nur der 16-jährige Schizophrenist. Er wurde von kleinbürgerlichen Sittenwächtern als Täter enttarnt. Er habe ein gleichaltriges Mädchen mit seinem dummen Schandmaul in einen Selbstmordversuch getrieben – der „Schwabbi-Komplex“. „Was hast du ihr angetan, dass sie so verzweifelt war?“ Na, ich war der Namensgeber. Das mit der „Schwabbi“ hatte ich in die Welt gesetzt. Ich bin ein überführter Mobber. Du Schwein. Treibst ein Mädchen in den Selbstmord wie die Nazis Juden in Viehwaggons. ©️ Der Wortmacher.

Dieser W****. In Wahrheit gab es keinen Selbstmordversuch. Das Opfer hatte sich nur mit einem spitzen Gegenstand am Unterarm geritzt. Das war nur eine Geste der Verzweiflung. Was heißt hier „nur“? Seit #MeToo gibt es keinen Nur-Notausgang mehr für Mobber. Nicht seitdem die Scham die Seiten gewechselt hat. Scheiße, ich war ohnehin beschämt bis zum Geht/nicht/mehr. Es gab kein Opfer im Sinne eines Selbstmordversuchs. Aber was es gab war ein Täter, der für eine Tat verantwortlich gemacht wurde, die es in dieser Dringlichkeit nicht gab. Ich habe gebüßt wie ein scheiß Judas, wenn der sich nach seinem Verrat nicht erhängt hätte. Was kein Produkt des freien Willens war.

An mir konnten sich die Oberen wunderbar abputzen und schadlos halten. Der einbeinige Direktor, konnte sogar vor aller Augen seine Hände auf meine Schultern leben im Speisesaal und Witze auf meine Kosten reißen, der alte Pädo. Ich habe artig mitgespielt, die Hosen gestrichen voll vor Angst. Eine Lobby hatte ich nicht. Die reiche Schar der Mitläufer:innen hatte sich einfach weggeduckt und sich ganz ihrer beruflichen Zukunft gewidmet. Ich hingegen wurde ratzfatz umgewidmet wie Land von einem Bürgermeister. Ich hätte niemals zu Hause angerufen und dem Goadfather oder der gar der Um2 gesteckt, was vorgefallen war.

Die Um2 hätte darin vermutlich einen willkommenen Anlass gesehen, mich ins Erziehungsheim abzuschieben. Ein Absicht die ich nur unterstelle. Der Goadfather kennt die Wahrheit, die eher in meine Richtung tendiert. Als ich ihn letzten Herbst besuchte und ihm am Telefon sagte, dass ich nicht ins Haus kommen wolle, erklärte ich ihm auch warum: „Die Um2 mag mich nicht. Das lieg doch auf der Hand“. Und er schwieg. Kein Widerspruch, kein „Das stimmt nicht“, kein „Das bildest du dir ein“ wie viele Jahre zuvor als ich ein verzweifelter Teenager war. Das macht er nicht mehr. Was noch für meine Theorie spricht. Der Goadfather hat mich aktiv nie zu irgendeiner familiären Festlichkeit eingeladen. Nicht in den letzten 35-Jahren. Und der Goadfather ist mein Kumpel. Der ist meine Familie. Eine andere habe ich nicht mehr.

----_------_--------___----------______-------______------______-

3.
Zu dem Themenkomplex kann ich nur eines sagen. Herrschaftliche Männer sind wirklich die dümmsten unter dieser Sonne, in deren Schatten wir Gescheiterten leben. Was für ein Leben? Genau. Die haben oft alles, um das sie so ein Hungerleider wie ich beneidet, schöpfen aus den Vollen auf den Aufmerksamkeit- und Beziehungsmärkten und sind zu blöde, zu erkennen, wie viel ihnen da eigentlich zufällt, ohne dass sie je darum kämpfen mussten. Ich kämpfte einst gegen die drohende Obdachlosigkeit. Versteckt obdachlos war ich eh schon. Bis der Goadfather Einschritt und mich von meinen Elend befreite. Du und befreit. Der ist gut. Nachdem ihn eine Sozialarbeiterin am falschen Fuß erwischt hatte. Das auch ja. Ich hätte diesen Kampf nicht gewonnen. Und was machen Herrschaftliche derweil. Verwandeln die Idylle in ein Stück Scheiße. Diese Deppen schaufeln sich ihr eigenes Grab. In das sie dann sehr oft die Leiche einer Frau legen. Na, na. Machst du jetzt einen auf woke? Noch ist der Mann unschuldig. Noch gilt die Unschuldsvermutung. Der ist gut.

Ich mache überhaupt nix.
Aber am Ende spielen wir in dieser Gesellschaft alle nur unsere Rollen, doch ein gutes Leben misst sich nicht an der Maske, die wir tragen wie ein zweites Gesicht, sondern an der Aufrichtigkeit, mit der wir einander hinter diesen Kulissen begegnen.

Klingt sehr nach Erbauungsesoterik. Stimmt. Am Ende hätte ich nicht schreiben soll. Da bekommt der Wortmacher seinen berüchtigten Sprechdurchfall. Der dann selbst die Bildmacherin zum Wort greifen lässt, wie dich zu deinem abgekauten Pinsel, und mich als ein Bild von einem Kerl hinstellt. Du Bild eines gescheiterten Kerl. Lebenslang schon down under. Ganz krumm gelebt von gespielter Unterwürfigkeit. Eine Rolle, die du solange gespielt hast, bis diese Rolle zu deiner Identität wurde, zu deinem Gesicht hinter der Masken-Maske.

Was für ein Leben lang, hackt der Wortmacher belustigt nach. So kurz wie die Enden deiner Telomere. Na, das Leben, das ich lebe, halte ich tapfer dagegen. Ich habe ja nix anderes als diese Bespaßung.. Auch ein gescheitertes Leben, am Rand der Beziehungskonvolute, wo es zugeht wie Gürtel zur Stoßzeit oder der Südosttangente, muss gelebt leben. Selbst wenn sich dieses Leben nicht mit Beziehungs-Know-how aufpolstern lässt, so wie man eingefallene Mundwinkel mit Botox füllt – Moment, nicht Botox, die KI belehrt mich gerade: mit ‚Hyaluron‘ natürlich.

Das lebt sich doch nicht von selbst. Macht es nicht? Nein. Also, ich habe da andere Informationen. Wer hat das gesagt? Als Gescheiterter, der nicht gescheiter wird, weil ich aus gehabtem Schaden nicht die richtigen Schlussfolgerungen ziehen kann, wie einen Schlussstrich, bin ich gezwungen, tiefer … ins Glas der Erinnerungsfiktion zu gucken, setzt der Wortmacher meinen Gedanken fort. Schlussstriche ziehen hört sich so einfach an. Ist es aber nicht. Die Erinnerung ist ein wilder Mustang. Die lässt sich nicht so leicht domestizieren wie der Schizophrenist, dieser vom Glauben entwöhnte Teilzeitchrist. Teilzeitchrist, weil der sich in seinem Wahn für den Halbbruder von Christus hält. Das stimmt nicht.

Völlig plemplem: Vor Jahren fühlte ich mich von schwarzen Vögeln gestalkt, die von der neongelben Decke der Fabrikhalle auf mich herabstießen wie russische Killerdrohnen auf ukrainische Städte.

25.03.2026:
Bei russischen Angriffen auf die Stadt Charkiw im Nordosten der Ukraine sind laut örtlichen Behörden zwei Personen getötet worden. Eine Frau sei im Spital ihren Verletzungen erlegen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Ein Mann starb laut den Angaben in seinem Auto durch eine russische Drohne.

Ukrainische Drohnen wiederum schlagen längst in Russland zurück. In der Nacht soll die Ukraine Russland mit großen Drohnenschwärmen angegriffen und mehrere Brände in dem Ostseehafen Ust-Luga ausgelöst haben Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet von 398 feindlichen Langstreckendrohnen über vielen Teilen Russlands, die angeblich abgefangen worden seien. Laut Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass war es der schwerste bislang verzeichnete Drohnenangriff aus der Ukraine. Er folgte auf einen Tag, an dem Russland neben Raketen auch eine Höchstzahl von fast 950 Kampfdrohnen Richtung Ukraine gestartet hatte. Quelle: "NZZ".

Die Russen fangen in der Regel alle ukrainischen Drohnen ab. Nie schlägt eine ukrainische Drohne in Russland ein wie iranische Drohnen in Israel und zerstör dort kriegswichtige Infrastruktur. Seit dem 24.02.2022 stehen russische Einheiten so knapp vor Kiew, dass du die Entfernung bis zur Bankowa, dem Regierungssitz des ukrainischen Präsidenten, mit dem Maßband abmessen kannst.

Heute wiederholt sich dieses Bild am Golf, in einer Intensität, die dem Ukraine‑Krieg um nichts nachsteht. Heute wiederholt sich dieses Bild am Golf in einer Intensität, die dem Grauen in der Ukraine in nichts nachsteht. Man könnte fast spöttisch anmerken, was die Welt aus dem Ukraine-Krieg gelernt hat: Offenbar nur, wie man das Drehbuch für die Fortsetzung noch katastrophaler schreibt. Wir haben die Lektion so gründlich verstanden, dass wir den nächsten Brandherd direkt am globalen Nervenzentrum entfachen – als wäre die Welt nicht schon instabil genug, setzen wir jetzt noch eine Schippe Endzeitstimmung obendrauf. Quelle: KI

Ich: Nicht Schippe. Schaufel. Und das klingt zu sehr nach KI. Da muss viel mehr echte menschliche Empörung rein in die Worte. Die müssen fast vor Neid platzen, weil es so gut gesagt wurde.

Heute säuft der Golf in derselben Scheiße ab wie die Ukraine – nur mit noch mehr Wucht. Man möchte diesen feinen Herren in ihren klimatisierten Zentralen ja fast applaudieren: Was für eine grandiose Leistung! Da glotzt die Welt jahrelang fassungslos auf das Gemetzel im Osten, und was ziehen diese hohlköpfigen Weltlenker für einen Schluss daraus? Dass wir den nächsten Brandherd nicht etwa löschen, sondern mit der Baggerschaufel Benzin ins Feuer kippen.

Es ist zum Speiben: Offenbar war die einzige Lektion aus der Ukraine, wie man das Drehbuch für den Weltuntergang noch effizienter schreibt. Anstatt die Bremse zu ziehen, hämmern diese Wahnsinnigen das Gaspedal bis zum Bodenblech durch, damit es diesmal auch garantiert die ganze verdammte Erdkugel mit in den Abgrund reißt.

----_------_--------___----------______-------______------______-

4.
KI. Sag doch einfach ihr dummes W****. Der Blitz soll euch alle beim treffen. Quelle. Ist eh schon passiert. Das auch noch.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 22. März 2026
Dein urologisches Elend. Skript für eine Telenovela des Verfalls.
Bitte Opa Seriös. Nicht wieder mich

Natürlich auch der Kultur. Die Barbarei ist zurück. Die immer die anderen sind. Das hast du wunderbar gesagt.

Kriege muss man führen. Natürlich auch im Namen der Freiheit. Dann gehen dir die Ziele niemals aus. ©️ Die Realität.

Ay, Dios mío!

Gegen Ende verneigen wir uns noch vor Honzo, einem vielgeliebten Schimpansen aus dem Schönbrunner Zoo, den ein Großwildjäger beim Transport mit Schnaps ruhig gehalten hatte. Was das Tier zum Säufer machte, Kettenrauchen kam dazu. „Nur hierzulande kann ein Primat durch Alkohol- und Nikotinmissbrauch zum Star werden“, räsoniert Gratzer. Quelle: Die 'Presse'.

Lustiger und old-school-sympathischer wird es in diesem Text leider nicht mehr. Also nicht absichtlich. Oder sagt man bewusst? Kann man Etwas auch absichtlich machen aber unbewusst? Oder geht es nur bewusst absichtlich? Oder sagt man absichtlich bewusst. Egal. Der Schmäh rennt nicht. Der kommt nicht von der Stelle. Der Schmäh ist von oben bis unten mit auslaufenden Öl beschmiert wie einst die armen Vögel während des Dessert-Storm. Die ganz in Öl getaucht waren wie auf einem Kirtag die Mandeln in eine Zuckerglasur. Jetzt könnte ich textlich einen jener Vögel einbauen, die ich 1991 als UNO‑Soldat (Desert Storm) verzweifelt versucht habe, aus dem ölverschmierten Schlamm zu befreien. Diese Bekloppten hatten im Nebenerwerb geopolitischer Verwerfungen Vögel geteert wie einst die Nazi-Huren in Frankreich, die man nach dem Krieg kahlgeschoren und gefedert durch die Straßen trieb.

Collaboration horizontale. Hattest du auch schon länger nicht mehr spottet der Wortmacher. Wie auch bei dem seiner Unterleibsverfasstheit, legt der Scheißhausdämon nach. Der ist ja ein Bild von einem verfallenden Mann, setzt die Bildmacherin einen drauf. Jetzt könnte ich was über den Maler Otto Dix schreiben und seiner Bildsprache radikaler Schonungslosigkeit. Er zeigte Menschen so, wie sie sind, unverschönt, verwundet, gezeichnet vom Leben. In seinen Bildern begegnen einem Kriegsversehrte, Prostituierte, Greise, Alkoholiker, Soldaten mit amputierten Gliedmaßen und Gesichter voller Narben, Falten und Müdigkeit.

Aber bei diesen Öl- und Gaspreisen, die wegen der jüngsten Angriffe der USA und Israels auf iranische Ziele und den iranischen Gegenschlägen am Golf in die Höhe schießen wie die Gasfackel einer Förderanlage, die überschüssiges oder nicht nutzbares Gas verbrennt, und die sich in weiterer Folge der Brieftaschen der kleinen Leute annehmen werden wie die Um2 einst des kleinen Schizophrenisten (Madame mit den verschränkten Armen) – während sich die Inflation wie der Borkenkäfer durch die Rinde einer gestressten Fichte frisst , da kann man sich das getrost sparen Kann man sich sparen. Der ist gut. Getrost sparen. Dabei sagt man: Weniger ist mehr. Bei Worten. Die erzeugen eine viel größere Wirkung, wenn sie an den richtigen Stellen ganz bewusst eingesetzt werden.

Ein ölverschmierter Vogel ist ein Klumpen aus Teer. Das Gefieder existiert nicht mehr; es ist eine einzige, zähe Kruste. Das schwarze Öl klebt die Flügel unbeweglich an die Flanken, das schiere Gewicht drückt das Tier zu Boden. Jede Bewegung ist ein unkoordinierter Kraftakt gegen die bleierne Last. Die Atmung ist flach und schwer. Das Tier erstickt langsam in seinem Panzer aus Teer – dem Stoff, der uns alle reich gemacht hat. In meinen Händen. Aber das wäre eine Lüge. Eine glatte Lüge.

Was nicht gelogen ist: In unserer Sandsackstellung hatte sich für ein paar Tage ein kleiner irakischer Junge eingemietet. Schwer zu sagen, warum genau. Fakt ist: Heute wäre der Junge eine Weltsensation in den sozialen Medien. Ein kleiner Junge in einer Sandsackstellung. Dem der verfluchte Krieg alles genommen hatte. Natürlich auch seine Kindheit. Die Bilder des Jungen würden um die Welt gehen. 1991 gingen wir zu unseren Offizieren und erklärten ihnen die Situation. Und unser Arzt im Zug nahm sich dann des Jungen an. Keine Ahnung, was er in dieser Sache unternommen hat.

Manche behaupten, die explodierenden Öl- und Gaspreise seien die späte Quittung für den Holocaust. Das ist ein Freibrief für Antisemiten. Ungestraft, ob am Stammtisch oder im Netz, können die ohne weiteres die alte Lüge verbreiten, die Juden seien an allem schuld. Doch der eigentliche Witz ist: In diesem Fall trägt die israelische Regierung unter Netanjahu tatsächlich eine massive Mitschuld an der Preisexplosion. Gemeinsam mit den USA hat Israel den Iran angegriffen, ein Land, das zwar die eigene Bevölkerung brutal unterdrückt, von dem aber als äußere Bedrohung kaum eine weitere Eskalationsstufe ausging. Oder doch? Ich weiß es nicht. Das 440kg-Land. Eine Regime von Massenmörder. Die sogar die eigenen Mütter & Kinder massakrier(t)en.

Dieser verfluchte Netanjahu, Israel Ministerpräsident, mit Verlaub gesagt, hat uns das alles eingebrockt. Der mit allen schmutzigen Tricks des Politischen gewaschen ist. Und kriegsgeil ist der auch. Total kriegsgeil. Aufklärung folgt umgehend. Der hat uns das alles eingebrockt. Der hat den Trump weich gekocht in zahlreichen Telefonaten und persönlichen Treffen. Zusammen mit ihren Frauen haben die sogar Silvester gefeiert. Also kann man sich eh ausmalen worüber die gesprochen haben.

----_------_--------___----------______-------______------______-

Netanjahu: „Donald, ich muss es einfach sagen, die Welt hält den Atem an. Deine Rückkehr ins Weiße Haus... es ist das größte politische Comeback der Menschheitsgeschichte. Wie du diese woken Linken zertrümmert hast, diese Verrückten, die unser Abendland zerstören wollten – du hast sie einfach weggewischt. Es war wie Magie. Und dein Golfspiel? Ich habe die Aufnahmen gesehen. Diese Kraft, diese Präzision... du spielst besser als Profis, die halb so alt sind wie du. Es ist eine Ehre, an deinem Tisch zu sitzen.“

Trump: (nickt beiläufig, während er kaut) „Es ist ein Naturtalent, Bibi. Man hat es oder man hat es nicht. Die Quote war fantastisch. Aber sag mal, diese Oliven da… wie heißen die?“

Netanjahu: „Taggiasca. Handgepflückt an einer italienischen Steilküste. Nur das Beste für den Champion.“

Trump: „Schmecken wie normale Oliven.“

Netanjahu: „Sind aber viel teurer.“

Trump: „Ah. Dann passt’s.“

(Kurze Pause. Draußen explodiert das Feuerwerk über Mar-a-Lago in Goldtönen.)

Netanjahu: „Der Kaviar ist auch nicht mehr das, was er mal war.“

Trump: „Liegt am Löffel. Perlmutt ist überbewertet. Ich bleibe bei Gold, das weißt du.“

Netanjahu: „Stimmt. Sara, Schatz – du bist doch auch dafür, dass wir morgen endlich die Mullahs angreifen?“

Sara: „Ja, Bibi-Schatz, unbedingt. Das hält uns endlich diese Meschu-pajim von der Justiz und diese korrupten Ermittler vom Leib. Sollen sie sich mit dem Krieg beschäftigen statt mit unseren Akten. Schenk mir noch ein wenig Champagner nach.“

Trump: (starrt schweigend auf das Feuerwerk, ohne sich zu rühren) „Happy New Year, Melania. Stoßen wir auf deinen 40-Millionen-Deal mit Amazon an. Wo ist die schon wieder!?“

Sara: (sieht Bibi mit stechendem, ungeschöntem Neid an) „So einen Deal wie den von Melania möchte ich übrigens auch haben, Bibi. Meinst du, wir kriegen das hin? Ich meine… wir schreiben doch gerade die Geschichte des jüdischen Volkes neu.“

Netanjahu: „Donald. Du kannst die Geschichte des Nahen Ostens neu schreiben. Das wäre historisch. Historisch wäre das. Selbst George Washington würdest in den Schatten stellen, und ihm den Rang als bedeutendster US-Präsident aller Zeiten ablaufen. Man wird Denkmäler bauen, die größer sind als der Mount Rushmore. Nur für dich.“

Trump: „Ich werde beides bekommen, Bibi. Den Friedensnobelpreis und einen Platz am Mount Trump. Wir werden den Berg umbauen. Viel größer, viel schöner.“

Sara wirft Bibi einen harten Blick zu und deutet stumm mit dem Kinn auf ihr leeres Glas, bis er ihr hastig Champagner nachschenkt.

----_------_--------___----------______-------______------______-

Endlos kaute der Netanjahu dem Trump ein Ohr ab.

Wie ich darauf komme:

In seiner ersten Amtszeit ließ Trump die Überredungsversuche Netanyahus, gemeinsam Iran zu attackieren, ins Leere laufen. Jetzt haben die beiden einen Krieg begonnen.
Die amerikanischen Präsidenten seither, egal ob Demokraten oder Republikaner, mag er mit seinen Forderungen schwer genervt haben, aber so viel ist sicher: Mit der Nummer 47, mit Donald J. Trump, sieht das anders aus.

Die Entscheidung Trumps, Iran anzugreifen, war der wahrscheinlich größte politische Sieg Netanyahus in den 18 Jahren, die dieser nun – mit kurzen Unterbrechungen – die Regierung in Israel führt. »40 Jahre lang« habe er davon »geträumt«, sagte der israelische Premier, sichtlich bewegt. Ein Krieg als Lebenstraum.

Offenbar monatelang versuchte Netanyahu, Trump dazu zu bewegen, loszuschlagen. Hat ihm abgerungen, amerikanische B-2-Tarnkappenjets loszuschicken, die, ausgerüstet mit bunkerbrechenden Bomben, im Juni die atomaren Anlagen in Fordo ansteuerten. Das iranische Atomprogramm sei »ausgelöscht«, brüstete sich der Präsident nach dem sogenannten Zwölftagekrieg.

Trotzdem blieb Netanyahu in seiner Rolle als steter Tropfen, der den Stein höhlt. Silvester verbrachten die Ehepaare Netanyahu und Trump gemeinsam in Mar-a-Lago, bestaunten das Feuerwerk, dazu lief Queen: »Don’t Stop Me Now«.

Netanyahu, so berichten amerikanische Medien, habe Trump in Florida um Erlaubnis gebeten, iranische Raketenstellungen angreifen zu dürfen. Trump zögerte, wollte sich nicht festlegen.

Das änderte sich offenbar erst mit einem Telefonat am 23. Februar. Netanyahu informierte Trump laut dem Nachrichtenportal Axios, dass israelische Nachrichtendienste wüssten, wo sich Ali Khamenei am darauffolgenden Samstagmorgen aufhalten würde – zusammen mit seinen wichtigsten Beratern. Die CIA soll die Information bestätigt haben. Ursprünglich war der Angriff anscheinend für Ende März geplant, Netanyahu drängte auf Beschleunigung, berichtet das Portal unter Berufung auf amerikanische und israelische Beamte. Am 26. Februar meldeten Trumps Gesandte aus Genf – sein Schwiegersohn und sein Golfpartner –, die Atomverhandlungen seien ergebnislos verlaufen. Am Abend darauf gab Trump den Befehl.

Am Samstag, dem 28. Februar, um 9.40 Uhr Ortszeit schlagen am Amtssitz von Ali Khamenei, dem Obersten Führer, Bomben ein, Rauch steigt auf. Quelle: SPIEGEL Nr.12/2026

Derweil soll sich das theokratische System in Iran allem Anschein nach wieder konsolidiert haben. Es ähnelt der Hydra, der gleich neue Köpfe nachwachsen, wenn man einen abschlägt. Bisher ist es Trump nur gelungen, Ajatollah Khamenei durch Ajatollah Khamenei zu ersetzen. Der Nahostexperte Karim Sadjadpour schreibt im »Atlantic«, Trump habe auf eine iranische Delcy Rodríguez gehofft – jene venezolanische Vizepräsidentin, die nach der Entführung Maduros die Macht übernahm und sich Washington fügte. Stattdessen habe er womöglich einen iranischen Kim Jong Un hervorgebracht. Quelle: Wie gehabt.

Und wer hat deswegen wieder den Scherben auf? Na die Palästinenser.

Bei einem iranischen Raketenangriff im Westjordanland sind drei Palästinenser getötet worden.
Bei dem Angriff, der einen als Friseursalon genutzten Wohnwagen in der Stadt Beit Awwa traf, wurden nach Angaben palästinensischer Beamter mehrere weitere Personen verletzt.

Der Angriff traf einen Wohnwagen, der in der Stadt Beit Awwa im südlichen Teil des besetzten Gebiets zu einem Friseursalon umgebaut worden war. Das israelische Militär machte eine iranische Rakete für den Angriff verantwortlich, während palästinensische Vertreter erklärten, der Schaden sei durch eine fehlgeleitete israelische Abfangrakete verursacht worden.

In jedem Fall handelte es sich um einen der tödlichsten iranischen Angriffe auf Israel seit Beginn des amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran Ende Februar und um den ersten, bei dem Palästinenser im Westjordanland getötet wurden.

Laut Mahmoud Masalmeh, dem Bürgermeister von Beit Awwa, der sich nach der Explosion zum Unglücksort begab, war das Gebäude voller Frauen, die sich im Vorfeld des bevorstehenden Eid al-Fitr-Festes, mit dem das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan gefeiert wird, die Haare machen ließen. Quelle: 📰

Scheiße. Nicht mal die Haare können palästinensische Frauen im Nahem Osten ungestraft schön haben. Was ist denn das für eine bekloppte Welt. Jetzt töten das bekloppte iranische Regime schon die eigenen Verbündeten. Also deren Frauen. Zum iranischen Regime hätte ich noch einen schlechten Witz.

Was haben die iranische Führung und eine Toilette gemeinsam? Beide werden nur temporär besetzt.

----_------_--------___----------______-------______------______-

Schauplatzwechsel. Alles läuft ja gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen. Das Elend franzt derzeit in alle Richtungen aus.

Kuba. Ein Land am Ende:
Derweil Kuba wegen dem amerikanischen Öl-Embargo im Dunklen verschwindet, hing meine kleinstbürgerliche Leiche heute im Traum auf der Piazzale Lore verkehrt herum aufgehängt wie einst der Duce. Die Hauptstadt Havanna hat normalerweise Priorität bei der Stromerzeugung, da sie Regierungssitz ist. Doch mit zunehmender Energiekrise ist auch sie nicht vor Stromausfällen geschützt. Die Auswirkungen sind in der ganzen Stadt zu spüren. Der Müll türmt sich, da die Müllwagen wegen Treibstoffmangels stillstehen. Ohne Kühlung verderben Fleisch und Milchprodukte in Haushalten und Supermärkten.

Da Havannas Wasserversorgung auf elektrischen Pumpen basiert, ist vielen Einwohnern das fließende Wasser abgestellt worden. Sie stehen nun mit Kanistern an den durch Schwerkraft gespeisten Gemeinschaftszisternen Schlange, so Jorge R. Piñon, ein Ölexperte der Universität von Texas, der Kubas Energiewirtschaft beobachtet. Gesundheitsbehörden haben Zehntausende von Operationen verschoben, und Krebspatienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen, sehen sich mit Behandlungsunterbrechungen durch Stromausfälle und fehlende Kühlmedikamente konfrontiert.

In Ferienorten wie Varadero, Cayo Coco und Cayo Santa Maria, wo sich zahlreiche Strandhotels und Wellnessanlagen befinden, ist die Stromversorgung größtenteils erhalten. Anders als Wohngebiete, die auf das marode nationale Stromnetz angewiesen sind, verfügen die Hotels dort über eigene Generatoren. Die Treibstoffversorgung dieser Orte hat – ebenso wie die der Krankenhäuser – höchste Priorität. Quelle: 📰

Schrecklich. Immer sind es die Hungerleider unter den Nationen denen die Arschkarte zugesteckt wird. Die hängen eh schon so in den Seilen, wie ich eben verkehrt rum an der Piazzale Lore. Am Tag hatte ich was über die Reform der italienischen Justiz gelesen, über die in Italien abgestimmt wird kommenden Sonntag und Montag. Wie aufgeheizt die Stimmung ist und wie wenig es um Inhalte geht, zeigt der Fall eines Mitglieds der Zentrumspartei. Als er sich – im Gegensatz zu den meisten Oppositionellen – aus inhaltlichen Gründen für ein „Ja“ aussprach, wurde er in sozialen Medien wüst beschimpft. Und daran erinnert: „Verräter kommen auf Piazzale Loreto.“. Auf dieser Mailänder Piazza wurde Mussolini 1945 kopfüber aufgehängt. Quelle: Die "Presse".

Damals war Krieg und jetzt ist wieder Krieg. Ein verkappter Weltkrieg. Alle Kontinente sind betroffen. Asien auch. Pakistan und Afghanistan. Hunderte Tote bei massivem Luftangriff in Afghanistan. Krieg am Hindukusch. Die Taliban werfen Pakistan vor, eine Klinik bombardiert zu haben. Pakistan spricht von Angriff auf Terroristen.

Pakistan trifft Spital in Kabul – die Taliban sprechen von Hunderten Toten.
Ein pakistanischer Luftangriff hat in der afghanischen Hauptstadt eine Entzugsklinik für Suchtkranke zerstört. Pakistan gab an, ein Munitionsdepot bombardiert zu haben. Der Angriff markiert eine weitere Eskalation des Krieges.

Fotos und Videos nach dem Angriff zeigten brennende Gebäude und zerstörte Container. Die BBC hatte das Ibn-Sina-Spital vor drei Jahren besucht. Die Insassen lebten unter elenden Bedingungen und müssten 45 Tage in dem Spital verbringen, berichtete der britische Sender damals. Die Taliban hätten Suchtkranke aus der ganzen Stadt dorthin gebracht, damit sie sich einer Entzugsbehandlung unterzögen. Das Regime geht seit der Rückkehr an die Macht 2021 mit harter Hand gegen Drogenabhängige vor.

Afghanistan hat seit langem ein massives Drogenproblem. Krieg, Armut und Hunger haben Zehntausende in die Sucht getrieben. Über Jahrzehnte war Afghanistan der weltgrößte Produzent von Opium und Heroin. Die Taliban haben 2022 jedoch die Herstellung von Drogen verboten und gehen rigoros gegen den Mohnanbau vor. Die Anbaufläche hat sich in der Folge drastisch verringert. Dennoch sind Opium, Heroin und Amphetamine weiterhin leicht verfügbar. Quelle: "NZZ"

Junkie in Afghanistan. Fast so schlimm wie Frau in Afghanistan. Oder Iran. Da darfst du Haare auch nicht schön haben. Über allen liegt derzeit ein blutiger Schleier des Kriegs. Alle reden nur noch vom Krieg. Von Netanjahus Lebenstraum. Damit meine ich jene die wirklich politische Entscheidungsgewalt haben. Nur ein paar Unbelehrbare halten auf den billigen Plätzen tapfer am Frieden. Aber selbst unter den angeblich so Friedfertigen gibt es einige, die daraus politisches Kapital schlagen. Falls Sie es mit den Medien halten wie ich – aus Mangel an Alternativen, der hat ja sonst nix, stichelt der Wortmacher –, sollten Sie sich die Farce um die Druschba‑Pipeline vergegenwärtigen.

Die Druschba‑Pipeline, über die russisches Öl nach Ungarn und in die Slowakei fließt, wurde durch Angriffe schwer beschädigt, woraufhin die Ukraine erklärte, sie könne die Leitung wegen zerstörter Pumpstationen nicht reparieren, während Ungarn behauptet, Kiew wolle die Reparatur absichtlich verzögern, um politischen Druck auszuüben; gleichzeitig blockiert Ungarn in Brüssel ein 90‑Milliarden‑Hilfspaket für die Ukraine und nutzt die Pipeline‑Störung als Hebel, obwohl das Land selbst finanziell nicht betroffen ist, weshalb die EU nun anbietet, die Reparatur der Pipeline zu bezahlen, damit Ungarn endlich den 90‑Milliarden‑Kredit freigibt.

Im April finden in Ungarn Parlamentswahlen statt. Ich halte es für ausgeschlossen das die Oppositionspartei TISZA von Péter Magyar die Wahl wirklich gewinnt. Nicht bei diesem Wahlsystem.

Fidesz hat seit 2011 das gesamte Wahlsystem so umgebaut, dass es systematisch die Regierungspartei bevorzugt: Wahlkreise wurden neu zugeschnitten (Gerrymandering), sodass ländliche Fidesz‑Hochburgen überrepräsentiert sind; die Zahl der Direktmandate wurde erhöht, was Fidesz nützt, weil die Opposition in Städten konzentriert ist; die Ausgleichsmandate wurden so verändert, dass selbst verlorene Stimmen von Fidesz in zusätzliche Sitze umgewandelt werden; Auslandsungarn mit Fidesz‑Nähe erhielten vereinfachte Briefwahl, während im Ausland lebende ungarische Oppositionelle komplizierte Verfahren haben; staatliche Medien wurden zu Fidesz‑Propaganda umgebaut; und Wahlkreise wurden 2024 erneut so zugeschnitten, dass Budapest geschwächt und ländliche Gebiete gestärkt werden. Das deckt sich auch mit Berichten der OSZE, der EU-Kommission und Organisationen wie Freedom House, die das ungarische Wahlsystem als „frei, aber nicht fair“ einstufen.

----_------_--------___----------______-------______------______-

Du Deckhengst, lacht sich der Wortmacher einen. Auf der Weide der ‚Collaboration horizontale‘ grasen keine Stuten. Eben weil der Krieg, an allen Fronten tobt. Letztens ist mein Immunsystem in Knie gefangen. Leben ist ja ein einzige Abwehrschlacht die auch in deinen Zellen tobt. Das Leben ist keine friedliche Existenz, sondern ein ununterbrochener, hochfrequenter biologischer Stellungskrieg auf mikroskopischer Ebene. In jeder Sekunde tobt in deinem Inneren eine Abwehrschlacht, bei der deine Zellen als vorderste Frontlinie gegen ein Dauerfeuer aus Mutationen, freien Radikalen und aggressiven Erregern stehen.

Das sind kriegsähnliche Zustände. Selbst wenn man Schlacht um Schlacht gewinnt ist der Krieg gegen den Verfall nicht zu gewinnen. Nicht mit deinen Unterleib. Stimmt auch wieder.

Der Krieg. Dieser verfluchte Krieg um die Wahrheit. Der auch ja. Aber auch so ist Krieg, der alltägliche halt. Wie die gefakten toben die Kriegen an allen Fronten. Ein weiterer Krieg, der nicht der Unsrige ist, und doch zu unserem gemacht wird von den Raubtieren, die nur der Logik ihrer eigenen Gier folgen. Die sich durch Länder, Biografien und zerplatze Hoffnungen fressen wie in der Eingangszene ausführlichst beschrieben. Was völliger Humbug ist. Durch geplatzte Hoffnungen frisst sich kein Raubtier. Das frisst sich durch eine Gazelle. Oder einen getöteten Elefanten. Das nennt man dann Safari.

Apropos Safari. Sarajewo-Safari.

Das Grauen ist greifbar in Sarajevo, bis heute. Es genügt, im Museum am Großen Park eine der verspiegelten Schubladen zu öffnen.

Kuscheltiere, Schulhefte, Turnschuhe, Violinen liegen darin, Hinterlassenschaften jener Kinder, die während des Kriegs in Bosniens Hauptstadt ermordet wurden. In einem der Schubfächer verbirgt sich neben der Notiz »Irina Čišić 1992–1993« ein Projektil vom Kaliber 7,9 Millimeter.

Fortsetzung folgt...............deinem Leben, das so gegenstandlos ist, dass es keine Folgen mehr nach sich zieht, wie die Sprache einen Kondensstreifen aus Worten. Kommt fast hin, ja.

... link (2 Kommentare)   ... comment