Samstag, 3. Januar 2026
Noch mal 3 Gallonen Verstörung und eine Prise Optimismus in die offene Wunde. Ein Jahres(aus)rückblick.
What a mess…“

Ein Flash-over“, ist ein Flash-Mob des Grauens, eine Form von schnell eskalierendem Brand, der sich von Crans Montana in der Schweiz, über Iran (bekloppte Müllers - Sprachprogramm Mullahs) bis in die Karibik nach Venezuela ausbreitete.

Präsident Trump erklärte am Samstag, die Vereinigten Staaten hätten den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro festgenommen und würden ihn aus Venezuela ausfliegen. Dies wäre der krönende Abschluss einer monatelangen Kampagne der Regierung von Herrn Trump zur Absetzung des autoritären Machthabers.

Herr Trump verkündete dies auf Truth Social, seiner Social-Media-Plattform, und erklärte, die Vereinigten Staaten hätten in einer Operation, die „in Zusammenarbeit mit US-Strafverfolgungsbehörden“ durchgeführt worden sei, einen „großangelegten Angriff gegen Venezuela“ durchgeführt. Er fügte hinzu, dass auch die Frau von Herrn Maduro gefangen genommen worden sei. Quelle: "New York Times"/📰

Apropos Frau:
Ab dem 1. Januar 2026 ist die Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) auf Damenhygieneartikel (Tampons, Binden, Slipeinlagen, Menstruationstassen) und Verhütungsmittel (Pille, Kondome etc.) vollständig weg, wodurch diese Produkte umsatzsteuerfrei (0 %) werden, um Frauen finanziell zu entlasten; zuvor galt der reduzierte Satz von 10 %. Die Bundeswettbewerbsbehörde wird prüfen, ob die Preissenkungen tatsächlich an die Konsumentinnen weitergegeben werden.

Was machen die Angestellten in den Drogeriemärkten, wenn da ein Kerl an der Kasse steht, mit sehr viel Testosteronausschlag im Gesicht, der Rasierklingen und Rasierwasser kauft, im Personenregister aber als Dame geführt wird und darauf besteht, keine Mehrwertsteuer zahlen zu müssen? Die Filialleiterin rufen. Gute Frage.

Die in Windeseile die Runde macht.
Schneller als man die Situation begreifen kann, war Symbolpolitik großgeschrieben bei der Amtseinführung Zohran Mamdanis zum Bürgermeister von New York City, das unter einer Schneedecke des jüngsten Wintereinbruchs glitzerte. Der 34-Jährige kam mit einem gelben Taxi zu seiner Inauguration vor zehntausenden Anhängern vor das Rathaus am Broadway in Lower Manhattan, um zum zweiten Mal seinen Amtseid abzulegen – als erster muslimischer Stadtchef mit der Hand auf dem Koran.

Es wird Zeit dass du mal eine Beichte ablegst, durchbricht der Wortmacher die Brandauer zu meinem Mindsetting. Der hat einen leicht religiösen Fimmel. Der beklagt dass das Gemeinschaftliche des Glaubens verloren geht. Der bedauert den Verlust spiritueller Verbundenheit. Keine Ahnung wie der darauf kommt. Im Leben wird man ja entbunden. Oder?

Zum Wochenende hin überschlagen sich die Ereignisse wieder in den Medien. In den Sozialen Medien sollte man sagen. Aber jetzt mal schön der Reihe nach. Im Iran gingen Inflation und Hinrichtungen durch die Decke 2025. Hand in Hand, bemerkt selbst der Deichgraf zynisch. Und der verkörpert hier eigentlich die Vernunft. Die Stimme der Vernunft. Wie der Menschlichkeit verkörperte die Humanistata. Aber die hat ihren Verstand verloren wie ich einst das Urvertrauen in mein soziales Umfeld. Wir suchen weiter. Wir geben nicht auf. Wie die Jugend in Iran.

Auf meinem Laptop habe ich ein Foto:

Von diesem Foto aus sind es keine 100 m bis zum dreifachmord an asiatischen Sexarbeiterinnen im Studio 126a in der Engerthstraße. Ortskundiger würden ihnen das bestätigen. Wie das so ist mit dem Grauen, das einen selbst in der Idylle auflauert. Interessiert in der Regel keine Sau. Die Welt bemerkt nicht dass ich jedes Mal zusammen zucke, wenn ich dort vorbei gehe in der kalten Jahreszeit.

Seit rund einer Woche bevölkern Menschen quer durch die Islamische Republik die Straßen, bei Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften wurden mindestens sieben Personen getötet. Unmittelbarer Auslöser war der erneute Fall des Rial gegenüber dem US-Dollar, die Händler von Mobiltelefonen legten daraufhin den Teheraner Basar lahm. Bereits in den Wochen zuvor protestierten die Pädagogen, der großflächige Streik der Lkw-Fahrer im Sommer aufgrund erhöhter Benzinpreise sitzt dem Regime noch in den Knochen.

Mit den Protesten ging für Teherans Regime ein Annus horribilis zu Ende. Vor allem in den urbanen Zentren halten sich immer weniger Frauen an die Kopftuchpflicht, das ganze Jahr über hielten junge Menschen eigentlich verbotene Veranstaltungen wie Konzerte ab, um zu singen und zu tanzen. Das Regime hat die Inflation längst nicht im Griff, die Mittelschicht ist erodiert und die Zustimmungswerte für das Regime dümpeln im einstelligen Prozentbereich herum. Die Wasserknappheit im Hochsommer hat gezeigt, dass Teheran auf die ökologischen Auswirkungen der Klimakrise nicht vorbereitet ist. Quelle: Die "Presse".

Ist das der Anfang vom Ende der islamischen Republik? Woher soll ich das wissen.Man müsste jetzt alle iranischen Beiträge in den sozialen Medien mithilfe von KI analysieren, um eine halbwegs fundierte Prognose wagen zu können. Aber du wagst doch schon lange nichts mehr?©️ Der Wortmacher. Vor vielen Jahren hattest du noch den Mut von hiesigen wie diesigen "Wohlstandsfotzen" zu schreiben, die es vorne und hinten reingeschaufelt bekommen und trotzdem andauernd jammern. Heute bist du selber eine jammernde Wohlstandsau. Genau.

Außerdem bin von dieser zeitgemäßen Form der Informationsvermittlung mehr oder weniger abgeschnitten. Ich verkehre nicht im Etablissement der Sozialen Medien, wo du einen schnellen Brainfick verpasst bekommst. Ich informiere mich nur oldschool-mäßig. Ich will keine brennenden Menschen sehen, von selbst ernannten Regisseuren des Grauens in Szene gesetzt, und dann millionenfach im Netz geteilt. Mir langt das Foto eines abgebrochenen Unterschenkels in einem Militärstiefel. Also der abgesprengte Unterschenkelknochen eines Soldaten, der aus einem Militärstiefel ragt. In der 'NZZ'.

Aber das zehnminütige Video vom Attentat vom Bondi Beach hast du dir trotzdem angesehen. Stimmt auch wieder. Schon ist mein Leben wieder eine einzige Lüge, dass ich auch noch das Grauen einschleicht.

„Bei mir brennt das Feuer wirklich für Europa“, titelte die "Presse", einen längeren Artikel über Österreicher in Brüssel.

Ob in der Kommission, oder im Parlament: Einige junge Österreicherinnen und Österreicher nehmen in den EU-Institutionen Schlüsselfunktionen ein. Schon stand bei mir die Bar „Le Constellation“ in Crans-Montana erneut in Flammen. Brandursache. Die schiere Lebenslust, normalen Sprühkerzen, die an Champagnerflaschen angebracht waren. Die gerieten zu nahe an die Raumdecke, die daraufhin Feuer fing. Die Decke des Klubs soll mit Schaumstoff ausgekleidet gewesen sein, der Schall dämpfen sollte. Ich sollte das Thema wechseln. Wie deine Herrenwindeln. Das ist der Running Gag der Viererbande, mit denen ich irgendwie verbunden bin. Verbundenheit. Der ist gut spottet der Wortmacher.

„Das tiefste Bedürfnis des Menschen“, schrieb der Psychologe Erich Fromm einst, „ist das Bedürfnis, seine Getrenntheit zu überwinden, das Gefängnis seiner Einsamkeit zu verlassen.“ Die Grenzen des Selbst überwinden. Das ist nicht mein Neujahrsvorsatz. Ich entkomme meiner selbst schuldlos verschuldeten Hölle nicht. Das ist aussichtslos. Aber ich kann versuchen mich in selbiger gemütlich einzurichten. Als ob du weißt wie wohnen geht, spottet der Wortmacher. Wie Leben richtig geht ist ja nicht dein Hauptfach.

Wieder ein neues Kalenderjahr, das nicht vom Himmel gefallen ist. Wie du auf die Schnauze. Ja, ja. Aber doch in den Schoß eines neuen Jahres. Es kann sich aber auch vertun in seiner Flugbahn und dir direkt auf die Zehen fallen. Wer? Na, das neue Jahr. Aso. Mit Glück wieder älter geworden und bescheidener in den eigenen Ansprüchen und Wünschen. Das macht alles viel einfacher.

Bescheidenheit ist Angst - aber mit Würde.

Wo hast du das jetzt geklaut?
Ich habe das nicht geklaut. Das sagen alle. Nee, das sagen nicht alle. Das habe ich jetzt gesagt.©️Der Schizophrenist. Der - wegen "Der pariert nicht". ©️ Die Um2. Die sich an meine Erinnerungen natürlich nicht erinnern kann. Das ist ihr Erbe an dich, stichelt der Wortmacher. Alles was dir die Um2 vererbet sind deine Erinnerungen an sie. Alles Weitere erbt ihre leibliche Nichte. Das also auch noch. Und Schizophrenist, weil ich ein Christ bin, der kurz vor der transzendenten Überwältigung durch den Islam steht. In der Bronx, in Wien - Vienna - wo er so gut wie gar nichts tat - um dem Christentum neunen Schwung zu verleihen, wie ein frisches Aussehen.

In dieser Tonart geht es dann weiter. Aber wirklich besser wird es nicht sofort. Also umgehend. Zwar haben wir weiterhin die Freiheit zu verreisen wohin wir wollen. Aber wenn im Winter wirklich was reift, nennt man das Winterreifen. Und die werden nächste Woche durch die winterliche Kälte rollen. In die Skigebiete oder über den gefrorenen Boden im Donbass, während weiterhin die Gefahr besteht dass viele Zelte in Gaza in Morast versinken, falls es wieder mal heftig regnen sollte.

Israel entzog Dutzenden NGOs die Lizenz
Von der Sperre sind 37 Hilfsorganisationen betroffen – auch im Gazastreifen.
Jerusalem. Trotz Protesten hat Israel mehr als drei Dutzend internationalen Hilfsorganisationen die Lizenz entzogen. Die israelischen Behörden haben für die Arbeit ab 1. Jänner 2026 eine Registrierung gefordert, die viele Organisationen als gesetzeswidrig ablehnen. Sie müssen ihre Aktivitäten bis März einstellen. Dies betrifft auch Tätigkeiten im weitgehend zerstörten Gazastreifen. Betroffen sind 37 Organisationen, darunter Ärzte ohne Grenzen und Oxfam. Volker Türk, UN-Hochkommissar für Menschenrechte, bezeichnete das Vorgehen als „empörend“. (DPA)

Mir hat "Ärzte ohne Grenzen" ein gutes neues Jahr gewünscht. Ich spende jedes Jahr an diese Organisation. Bin ich deswegen jetzt Antisemit?

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Sonntag, 28. Dezember 2025
Nach dem ersten Soundcheck macht der lange Atem eine kurze Pause.
Voilà!

Mit dem Akzent auf dem à.
Feg die Spinnweben von ihren hängenden Eutern. ©️Monster. Die Geschichte von Ed Gein.

Da sich die Zeit vor dem Automaten mit dem Pfandflaschen auf unangenehme Art und Weise dehnte, wie die Haut über meinem Bauch, beide Automaten mussten wieder ins Schwung gebracht werden, die verweigerten alle Flaschen, du leere Flasche, guckte ich ein wenig Netflix. Natürlich musste ich kurz auflachen, als Ex-Sicario der Misogynie, bis mich dann die traurige Kunde erreichte, das die französische Schauspielerin/Tierschützerin Brigitte Bardot verstorben war. Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Über jeden Bauch spannt sich die Haut. Außer deine Eingeweide hängen heraus. Genau.

«Da liegt ein Fuss im Feld»: Ein Ukrainer riskiert sein Leben für den toten Feind.
Russische Soldaten wollten ihn hinrichten, eine ihrer Minen kostete ihn fast das Leben. Der Ukrainer Olexi Jukow kümmert sich trotzdem um Russlands Tote. Eine Geschichte von Mut und Menschlichkeit im Krieg. Quelle: "NZZ".

Der Text franzt bis zu den Leichen aus den 2.Weltkrieg aus. Die Donbass ist trotz seiner fruchtbaren Erde ein einziges Totenhaus.

Ich habe es eben aus den Medien erfahren. Was? Na das mit der Brigitte Bardot.

Vom Sexsymbol zur Tierschützerin
Bardot hatte sich mit mehr als 50 Filmen als »B.B.« einen Namen gemacht. Mit dem Film »Und ewig lockt das Weib« von 1956 wurde sie weltberühmt. Der Streifen war für damalige Verhältnisse skandalös freizügig. In den USA fielen zahlreiche Einstellungen der Zensur zum Opfer. Bardot, Markenzeichen blonde Haare und Schmollmund, wurde weltweit als Sexsymbol gefeiert. Gefeiert von wem?

Bardot war in den vergangenen Jahren mit rassistischen Äußerungen aufgefallen. Ein Gericht verurteilte sie unter anderem zu einer Strafe in Höhe von 20.000 Euro weil sie die Bewohner der Insel La Réunion als »degenerierte Bevölkerung mit barbarischen Traditionen« bezeichnet hatte. Außerdem wetterte Bardot gegen eine angebliche »Überfremdung« Frankreichs durch muslimische Einwanderer.

Im Zuge der #MeToo-Bewegung kritisierte Bardot die Opfer sexueller Belästigung. Beschwerden von Schauspielerinnen tat sie ab. »Was Schauspielerinnen angeht, und nicht Frauen im Allgemeinen, ist das in der großen Mehrheit der Fälle scheinheilig, lächerlich, uninteressant«, sagte Bardot. Schauspielerinnen gäben sich gegenüber Produzenten als »Anmacherinnen«, um eine Rolle herauszuschlagen. »Danach erzählen sie, dass sie belästigt wurden, damit man von ihnen redet... In Wirklichkeit schadet ihnen das, statt ihnen zu nützen.« Quelle: spiegel.de

Der Nachruf auf die letzte Leinwandgöttin in der "NZZ" ist freundlicher ausgefallen.

Ihre Frisur, der Schmollmund und die berühmte «Robe Vichy» wurden millionenfach kopiert, Generationen von Schauspielerinnen – von Faye Dunaway bis zu Sharon Stone – hatten sie zum Vorbild gekürt. Serge Gainsbourg spielte mit ihr die Gangsterballade «Bonnie and Clyde» ein und ließ sich (in «Initials B. B.») von den «Guerlain-Essenzen in ihrem Haar» berauschen. Das brasilianische Fischerdorf Búzios, das nach ihrem Besuch zum tropischen Pendant von Saint-Tropez erklärt wurde, ist bis heute eine Anlaufstelle für Liebhaber eines gehobenen Strandtourismus geblieben.

Während ihre Spontaneität zumal für die jüngeren Generationen das Ende der enggeschnürten Nachkriegsmoral besiegelte, galt sie der Kirche als die Verkörperung des beginnenden Sittenzerfalls. Quelle: "NZZ"

Und was ist mit der Knef (Hildegard). Die ist doch auch total famos.

Heute verfallen nicht mehr die Sitten, sondern ganze Kulturen schmieren ab. Kirchen verfallen vor unser Augen oder weder zu etwas Profanen umgebaut. Da ist eine tiefgreifende Transformation unseres kulturellen Fundaments im Gange. Was heißt hier Transformation. Da bricht was weg. Wenn Kirchen, einst die unangefochtenen Zentren des gesellschaftlichen Lebens und moralischer Kompass einer Gemeinschaft, zu Lofts, Museen oder Diskotheken umfunktioniert werden, verschwindet mehr als nur ein Sakralbau. Es ist die materielle Manifestation einer schwindenden kollektiven Identität und religiösen Bindungskraft. Genau. Das hast du jetzt schön gesagt. Das steht so auch im Feuilleton.
Dieser Prozess, oft als Säkularisierung oder „Entzauberung der Welt“ bezeichnet, führt dazu, dass das Gemeinsame hinter das Individuelle zurücktritt.
Wo früher geteilte Rituale und übergeordnete Werte das soziale Gefüge zusammenhielten, entsteht oft ein Vakuum, das durch rein profanen Konsum oder flüchtige Trends gefüllt wird, was viele als einen schleichenden Identitätsverlust ganzer Kulturkreise empfinden.

Geh, der Schizophrenist empfindet gar nichts, fährt mir der Wortmacher in die Parade. Dem sein Heimatbegriff ist auf ein paar Bodenwellen am Treppelweg geschrumpft, auf das Unkraut zwischen den gepflasterten Abschnitten. Eine andere Heimat hat der nicht mehr. Und was ist mit der inwendigen Heimat, die an Menschen genauso geknüpft sein kann wie an Orte oder sogar Gerüche. Wie Gerüche? Ich öffne doch nicht die Tür eines Gratis-Häusl auf der Donauinsel und denke mir. Da hat aber eben ein Hiesiger hineingeschissen.

Du Depp, bist wirklich zu nichts zu gebrauchen.

Ich meine die häusliche Geborgenheit: Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee am Morgen, das Aroma von Sonntagsbraten oder frisch gebackenem Hefekuchen, aber auch der spezifische Geruch von Bohnerwachs, Waschmittel auf sauberer Bettwäsche oder der leicht staubige Geruch alter Bücherregale.

Oder sonst was das nach Kindheit riecht: Der unverwechselbare Geruch von Sommerregen auf heißem Asphalt (Petrichor), frisch gemähtes Gras, das modrige Aroma von feuchtem Herbstlaub oder die salzige Brise eines bestimmten Küstenabschnitts.

Ein ganz spezifische Orte: Das Chlorwasser und die Sonnencreme im Freibad, der Geruch von Sägespänen in Opas Werkstatt, Weihrauch in den Kirchenräumen oder der Geruch von Kreide und alten Linoleumböden in der Schule.

Ein Heimatgefühl kann viele Gesichter haben. Der Husten des ukrainischen Jungen aus der Nachbarwohnung z.B. Keine Ahnung was mit dem los ist. Ich werde da mal nachfragen. Die häusliche Geborgenheit. Der ist gut. Ich bin ja der Paradefall für häusliche Geborgenheit. Als ich nach 35 Jahren wieder mal zu Hause vorstellig wurde, eh mit dem S. im Schlepptau, damit es nicht zu gespenstisch wurde, hatte ich extra nix getrunken. Nicht dass ich vor den Augen meiner Ex Erziehungsbevollmächtigten in die Hose mache vor Schiss. Das ist natürlich eine einzige Übertreibung. In Wahrheit lief es alles sehr freundlich ab. Ich verhielt mich wie eine Person, die zum ersten Mal eingeladen wird und sich dann freundlich interessiert zeigt.

Ah, sehr schön, das Panorama. Und da blüht sogar noch eine Rose. Wunderbar. Und dieser alte Teppich. Das ist noch ein echter Perser oder? Und erst der schöne Kachelofen. Wunderbar, wie dieser dieser Raum wirkt. In dem habe ich einst Pornos geguckt mit Anschlusshandlung. Und wo bitte geht es hier in den Keller? Nur a Schmäh. Den Weg kenne ich. Das habe ich natürlich nicht getan. Ich bin an bösen Blut nicht interessiert. Dafür habe ich keinen Kopf. Der ist gut.

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Der Hobbit-Anwalt hat unsere gottlose Vereinzelung letztens sehr schön auf den Punkt gebracht. In der Heimatgemeinde seines Vaters, in den Tiroler Alpen, so hoch oben in den Mountains, das es eigentlich nix gibt, außer dem Massentourismus, soll der dortige Pfarrer seinen Schäfchen mit folgenden Worten ins Gewissen geredet haben:

„Wenn ich mit euch saufen kann, dann könnt ihr auch zu mir in die Kirche kommen.“

Ein wahres Wort nicht wahr. ©️Der Schizophrenist. Eigentlich könnte ich diese Schreibsession beenden. Mir ist ein Satz gelungen, da hat selbst die Vierer-Bande keinen Einwand parat.

Laut Expertise des amerikanischen Präsidenten Trump und seiner Entourage, vornehmlich weiß wie ein Weißbrot hell, das man in eine Milch tunkt, die ebenfalls weiß ist, ist Europa endgültig dem Untergang geweiht.

Wegen der Barbaren die uns überrollen. Die entweder die falsche Hautfarbe haben oder die falsche Religion.
Einige haben sogar beides im Schlepptau. Und fünf Nebenehefrauen spottet der Wortmacher. Das auch. Und zu viele Kinder. Das stimmt nicht. Hiesige Frauen haben einfach zu wenige Kinder. Das ist das eigentliche Problem.

1,7 Kinder hätten die Menschen in Österreich gerne, 1,3 bekommen sie. Die Gründe für den Rückgang des Kinderwunsches sind vielfältig. Eine Rolle spielt die Teuerung. Im Jahr 1970 bekamen Frauen in Österreich noch durchschnittlich 2,3 Kinder, bis 2001 sank die Geburtenrate sukzessive. Nach einem zwischenzeitlichen Anstieg liegt sie nun auf einem neuen Tief.

Um den Bestand einer Gesellschaft zu erhalten, gilt eine Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Frau als Maßstab. Davon sind Frauen in Österreich weit entfernt, jene zumindest, die eine österreichische Staatsbürgerschaft haben. Sie bekommen im Schnitt 1,22 Kinder, während Frauen mit ausländischem Pass 1,57 Kinder bekommen. Frauen aus Afghanistan, Syrien und dem Irak bekommen im Durchschnitt sogar 3,3 Kinder und sind bei der Erstgeburt auch jünger als Österreicherinnen.

Es gebe einen Trend zum höheren Fertilitätsalter, „in dem ein Kinderwunsch dann möglicherweise nicht mehr erfüllbar ist“, analysierte Pauline Pohl, Projektleiterin für demografische Prognosen in der Statistik Austria, erst kürzlich. Aber auch hier stellt sich die Frage: Was ist der Grund, dass Menschen ihre Familienplanung immer weiter nach hinten verschieben?

„Der Einfluss von hoher Inflation auf die Fertilität wird in einer Vielzahl an Studien jedenfalls nachgewiesen“, heißt es in der Analyse. Und Studienautorin Sonja Dörfler-Bolt ergänzt im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“: „Wirtschaftliche Einbrüche wirken sich immer negativ auf die Geburtenrate aus, weil man die Zukunftsperspektive schwärzer sieht.“ Manche Menschen reagieren, indem sie den Kinderwunsch aufschieben – oder ad acta legen.

„Der Einfluss von hoher Inflation auf die Fertilität wird in einer Vielzahl an Studien jedenfalls nachgewiesen“, heißt es in der Analyse. Und Studienautorin Sonja Dörfler-Bolt ergänzt im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“: „Wirtschaftliche Einbrüche wirken sich immer negativ auf die Geburtenrate aus, weil man die Zukunftsperspektive schwärzer sieht.“ Manche Menschen reagieren, indem sie den Kinderwunsch aufschieben – oder ad acta legen.

Immobilienpreise und Kinder
2009 wünschten sich Menschen in Österreich im Durchschnitt noch 2,1 Kinder, 2023 waren es nur noch 1,68. Die Geburtenrate liegt mit 1,3 Kindern deutlich darunter – Menschen bekommen also weniger Kinder, als sie gern hätten.

Vor allem zeige sich, dass insbesondere die Entwicklung der Wohnkosten „einen dämpfenden Effekt auf die Fertilität hat“, heißt es in dem Arbeitspapier. Während höhere Immobilienpreise bei Mieterinnen zu einer Reduktion der Fertilität führen, steige „zumindest temporär“ die Fertilität von Eigentümerinnen, wenn die Hauspreise zulegen, „da diese sich nach den Hauspreissprüngen wohlhabender wähnen“.

Den Zusammenhang zwischen Immobilienpreisen und Kinderwunsch untersuchte kürzlich auch eine Studie in den Niederlanden. Dass Frauen, die im Eigenheim leben, gebärfreudiger seien, ist ein zentrales Ergebnis der Untersuchung des Zentralamtes für Statistik CBS und des demografischen Instituts Nidi. Denn: Der Wertzuwachs, den steigende Immobilienpreise mit sich bringen, bedeute für Eigentümerinnen mehr finanziellen Spielraum, etwa, um das Haus umbauen zu lassen, sodass es sich besser für Familienzuwachs eigne, so eine Erklärung. Quelle: Die "Presse"

Hinzu kommt, dass die vielen Asylberechtigten, die seit 2015 gekommen sind, um zu bleiben, ebenfalls adäquat untergebracht werden müssen. Zumeist in Wohnungen, die noch nicht gebaut wurden, spottet der Deichgraf. Aber in Wien wird eh wie bekloppt nachverdichtet. Ja schon. Das "Wiener Modell" ist ein Schutzschild. Wien hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber Städten wie London oder Berlin: Über 50 % des Wohnungsmarktes sind subventioniert (Gemeindebauten und geförderte Genossenschaften).
Bestandsschutz: Wer schon lange in einer solchen Wohnung oder einem alten Mietvertrag lebt, wohnt in Wien nach wie vor sehr günstig.
Mietpreisbremse: Für viele Altbauten gelten gesetzliche Obergrenzen (Richtwertmietzins), die das Preisniveau im Vergleich zum freien Markt (Neubau) künstlich drücken. So lange man nicht am freien Mietmarkt eine Bleibe sucht gibt es nix zu klagen. Klagen kommen nur von der Vermietern. Wer will unter solchen Verhältnissen noch vermieten.

Während der starke Mieterschutz und die gedeckelten Preise im Alt- und Sozialbau den Bestandsmietern eine im internationalen Vergleich einzigartige Stabilität garantieren, führt die strenge Regulierung auf der anderen Seite dazu, dass private Vermieter kaum noch wirtschaftliche Anreize für Sanierung oder Neubau sehen. In der Folge ziehen sich Investoren zurück, Wohnungen werden eher verkauft als vermietet, und der freie Markt wird für Neuzuzügler durch das sinkende Angebot immer teurer, die Leistbarkeit ist somit ein Privileg derer geworden, die bereits Teil des Systems sind. ©️Die kleinstbürgerliche Matrix.

Besser du bist ein Teil von ihr. Es gibt kein Leben außer selbiger. Außer du bist sagenhaft reich wie der Meta-Chef Mark Zuckerberg. Siehe auch Leichenberg - Hodenberg. Da hätte ich locker noch 5 Seiten Text. Und? Was und? Und? Der Mann hat mehr unterirdischen Wohnraum als die Reichen in Kitzbühel oberirdisch besitzen. Und die haben schon so einige m2 in der Hinterhand. Schrecklich. Immer schimpft man nur über die Barbaren, die Habenichts dieser Welt, die hier auf den Rechtsstaat hoffen müssen. Aber die eigentlichen Barbaren sind die Ultrareichen, die jede Idylle mit ihren Protzvillen verschanteln. Selbst ganze Städte haben die schon verwüstet. San Francisco soll für Feuerwehrleute und Krankenschwestern unerschwinglich sein. New York ebenfalls.

Und Kitzbühel. Völlig ruiniert. Die arbeitende Masse wohnt in Kitzbühel nordseitig. Die begehrtesten Lagen in Kitzbühel befinden sich am Sonnberg (Schattenberg-Sonnseite) oder in der Kochau. Diese Lagen sind nach Süden oder Südwesten ausgerichtet, bieten maximale Sonnenstunden und den berühmten Blick auf die Hahnenkamm-Abfahrt (die "Streif").

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Und das in einer Phase wirtschaftlicher Stagnation: In den Ballungsräumen trifft eine zu große Nachfrage auf ein zu geringes Angebot, was naturgemäß zu steigenden Mieten, höheren Immobilienpreisen, Belastungen für Kommunen, zusätzlichen Kosten und spürbaren sozialen Spannungen führt.

Ein Eigenheim gilt immer noch als Rückzugsort für die Familie, als Absicherung fürs Alter und als Symbol für persönlichen Erfolg und finanzielle Sicherheit.
Seit wann kann man in Symbolen leben?

Der Erschwinglichkeitsindex:

Wert = 100: Ein Haushalt mit Durchschnittseinkommen hat exakt genug Geld, um die monatliche Kreditrate für eine durchschnittliche Immobilie zu bezahlen (meist wird hierbei eine Belastung von maximal 25–30 % des Einkommens als "gesund" angenommen).

Wert > 100: Die Immobilien sind erschwinglich. Das Einkommen reicht locker aus, um die Raten zu decken.

Wert < 100: Die Immobilien sind kaum erschwinglich. Ein Durchschnittsverdiener müsste einen zu großen Teil seines Gehalts für den Kredit opfern oder bekäme bei der Bank gar keine Finanzierung.

Rein rechnerisch soll es für die Menschen wieder leichter geworden sein, Wohneigentum zu kaufen. Bei der Analyse setzten IW und Interhyp vereinfacht gesagt die monatlichen Finanzierungsausgaben (Annuität) ins Verhältnis zu den verfügbaren Haushaltsnettoeinkommen. Trotz der Verbesserung warnen Marktbeobachter vor zu viel Optimismus. Kaufinteressenten ohne hohes Eigenkapital benötigten für die teuren Immobilien ein stattliches Einkommen, heißt es von der DZ Bank.

Die hohe Inflation ab 2021/22 führte zu stark steigenden Zinsen und machte Immobilien deutlich weniger erschwinglich. Der Tiefpunkt wurde im Herbst 2022 erreicht, eine leichte Erholung setzte erst 2024 durch sinkende Zinsen, höhere Einkommen und moderatere Immobilienpreise ein.

Regional zeigen sich große Unterschiede: In strukturschwachen ländlichen Kreisen wie Holzminden oder Anhalt-Bitterfeld ist Wohnen sehr erschwinglich, doch dort wollen viele nicht leben. In den Großstädten – besonders den Top‑7 – sind Immobilien extrem teuer; in München liegt der Erschwinglichkeitsindex unter 60.

Das IW empfiehlt zur Entlastung u. a. eine Senkung der Kaufnebenkosten, etwa durch eine regional angepasste Grunderwerbssteuer. Insgesamt liegen die Nebenkosten derzeit bei rund 9–12 % des Kaufpreises. Quelle: "NZZ".

Adäquat Wohnen ist ein Menschenrecht. Selbst wenn es du nichts mehr hast, für dass es sich zu leben lohnt. Schönen wohnen kann einem diesen Schmerz wieder zum Teil nehmen.

Günstiger Wohnraum in Holzminden oder Anhalt-Bitterfeld ist also nicht besonders begehrt. Dort wohnen sicherlich viele AfD-Wählerinnen:

11 Häuser, 36 Einwohner – ein Dorf unter der Flagge des Deutschen Reichs
Viel Land, viel Raum und wenig Menschen – das ist ideales Terrain für rechtsextremistische Siedler. Vor allem in Nord- und Ostdeutschland fassen sie immer weiter Fuss. Ein Beispiel dafür ist das Dorf Jamel in Mecklenburg-Vorpommern. Reportage aus einem bizarren Biotop.

Der Ort besteht aus 11 bewohnten Häusern und 36 Einwohnern. Dennoch hat es Jamel zu Bekanntheit gebracht. Die BBC war schon hier und der «Daily Telegraph». Jamel, das «Neonazi-Dorf», das «Wehrdorf» völkischer Siedler, so heisst es allenthalben über den Ort. Ist Jamel also eine rechtsextremistische Scholle?

Auf dem Dach der benachbarten, halb verfallenen Scheune weht die Flagge des Deutschen Reiches, weithin sichtbar schwarz-weiß-rot. An dem mit Brettern vernagelten Scheunenfenster hängt ein Schild: «Halt! Reichsgrenze». Davor steht ein Lastwagen, an der Fahrertür ein Aufkleber, auf dem «Abriss Krüger» steht. Hier wohnt Sven Krüger. Er soll der informelle Dorfchef sein. Mitunter wird er auch als «Ober-Nazi» bezeichnet. Er betreibt seit mehr als zwanzig Jahren eine Abriss-Firma.

Sven Krüger, 1974 in Wismar geboren, wuchs in Jamel auf. Vor ihrer Umbenennung in «Die Heimat» war er Funktionär der rechtsextremistischen NPD, außerdem Mitglied der Hammerskins, eines seit 2023 verbotenen Neonazi- und Skinhead-Netzwerks. Das Verbot der Organisation wurde in der Woche vor Weihnachten von einem Gericht wieder aufgehoben.

Krüger saß im Gefängnis – unter anderem wegen schwerer Körperverletzung, gewerbsmäßiger Hehlerei und illegalen Waffenbesitzes. Medien berichten zudem von Einbruch, Diebstahl, räuberischer Erpressung und der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole. Damit sind in Deutschland etwa der Hitlergruss oder das Hakenkreuz gemeint.

Den Hitlergruss wieder hinzugefügt. Ich weiß, das ist nicht lustig.

Die Dorfstraße ist verwaist. Am Rand steht ein Wegweiser, gut vier Meter hoch. Die Pfeile weisen in verschiedene Richtungen: nach «Wien Ostmark 901 km», nach «Braunau am Inn 855 km», «Stalingrad 3026 km» oder «Narvik 1505 km». Diese Orte sind Symbole der Neonazis in Deutschland. In Braunau am Inn wurde Adolf Hitler geboren, in Stalingrad die 6. Armee verheizt, und das norwegische Narvik gilt als «Heldengeschichte» deutscher Gebirgsjäger, die dort 1940 einer Übermacht standgehalten haben.

«Die anderen» wohnen in einem denkmalgeschützten Haus am Dorfrand aus dem Jahr 1860. Mit seinen roten Ziegelsteinen und grünen Fensterrahmen, umgeben von alten, hohen Bäumen und einer dicken Laubschicht am Boden, sieht es aus wie eine Künstlerkate. Hier wohnen seit 2004 Birgit und Horst Lohmeyer, zugezogen aus Hamburg, ein Ehepaar, das aber nicht wegen seiner Kunst bekannt ist, sondern wegen seines «Demokratie-Aktivismus». So bezeichnen sie ihr Tun.

Birgit Lohmeyer bittet in einen Raum mit einem großen Holztisch. An der Wand steht ein Ofen, das Zimmer ist kühl. An diesem Tisch saß in den vergangenen Jahren die deutsche Musikprominenz: Marian Gold von Alphaville, Campino von den Toten Hosen, Smudo von den Fantastischen Vier, Herbert Grönemeyer, Bela B. von den Ärzten und so weiter. Sie alle waren Haupt-Gigs des Festivals «Jamel rockt den Förster». Dieses Festival ist der Versuch der Lohmeyers, der Übernahme ihres Dorfes durch «Krüger und seine beinharten Rechtsextremisten» etwas entgegenzusetzen. Quelle: "NZZ"

Die innere Heimat, die einem Sicherheit verleiht, wie das Eisernes Kreuz (EK) mit Eichenlaub, mit Eichenlaub und Schwertern, mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten, mit Goldenem Eichenlaub, Schwertern und Brillanten (höchste Stufe).

Ein letztes Zucken wie ein Fisch auf den Trockenen.
Ein Schmerz der dahingehend ausstrahlt, dass du jetzt zu diesem Themenwirrwarr, sehr viel herüberkopiert und eingefügt hast, weil du zufällig was darüber gelesen hast. Genau. Scheiße ist das deprimierend. Wo bleibt da der tiefere Sinn in deinem Leben, der rotes Faden, eine gewisse Kontinuität und Beständigkeit, die alles zusammenhält. Stattdessen stolperst du von Thema zu Thema, als würdest du im eigenen Kopf ständig die Spur verlieren. Und je mehr du suchst, desto deutlicher spürst du, dass dir genau dieses verbindende Element fehlt, das andere einfach selbstverständlich in sich tragen. Genau. Das hast du wunderbar zu Papier gebracht. Aber das war doch ich. Oder doch nicht Kassandra? Wie geht's eigentlich der Humanistata? Die Franz/a/* sagt sie geht noch, im Kreis herum, in der Anstalt.

Womöglich ist der beim meinem letzten Besuch aus Gewohnheit wieder Richtung Keller abgebogen. ©️Deine Abstiegsangst. Wen Abstiegsängste plagen, wählt in der Regel rechts oder linksextreme Parteien. Abgesehen von dir, spottet der Wortmacher.
Aber eines kann ich mit ein wenig Abstand sagen. Ich habe mich nicht wie zu Hause gefühlt im Haus meiner Ex-Erziehungsberechtigten. Und die Um2 ist mir auch nicht vertraut vorkommen. Vertraut ist mir nur der Goadfather. Obschon ich keine Ahnung habe was tatsächlich in ihm vorgeht.

Vor der 3er Kasse guckte ich dann nicht mehr das Monster, sondern Fußball Premier League. Was ist das erste was Migranten in Wien auf Deutsch sagen können?

Zweite Kasse (Bitte).

Selbst wenn schon zwei Kassen offen haben. Zweite Kasse bitte. Alle haben es eilig. Niemand möchte in einer Schlange stehen und auf Godot warten. Es gibt ja so viel zu tun. Zu Hause vor der Glotze hocken und sich die Wampe vollstopfen. Das ist auch wie warten. Nur halt viel angenehmer. Dein Cholesterin. Schon ist alles hin. Das Laster der Bequemlichkeit.

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Voilà!

Mein letzter Text hat ja einige einmalige Akzente gesetzt. Und das sage ich ganz unvoreingenommen. Es ist sogar denkbar, dass ich mit diesem Text einen ganz neuen Trend ausgelöscht habe. Hoppla. Ausgelöst natürlich. Schon zerkugelt sich die Vierer-Bande hier auf meine Kosten. Du und Trend. Du und ausgelöst. Dein Selbstwert verstaubt doch heute noch im Pfandl. Das hast du doch bis heute noch nicht ausgelöst. Und abgelöst haben dich die Ladys auch ratzfatz, nachdem sehr schnell klar wurde, dass du nicht mal das Zeug hast ein kleinstbürgerliches Liebesglück zu ruinieren. Und das in kürzester Zeit. Nicht eine deiner Ladys, zwischen deren Schenkel für dich dann und wann die Sonne aufging, ging ins Kloster, nachdem nix aus euch wurde. Nicht eine träumt heute noch von dir.

Also jetzt mal halblang. Ja, wie deine Nudel spottet der Wortmacher. Vielleicht gehen wir in einen Traum wortlos aneinander vorbei. Oder die D. z.B. würdigt mich sogar eines Blickes. Einen von der Sorte, der einen sogar kurz innehalten lässt, der im Archiv der Erinnerung kramt. Die Last es des Erinnerns. Lästig. Schon führt ein Wort zu einem anderen. Lästig Das warst du als Kind deinen Erziehungsbevollmächtigten. Deswegen haben sie dich auch abgeschoben zu Verwandten der Um2. Das waren die schönsten Wochen meiner Kindheit. Jetzt weint der sogar, echauffierte sich die Um2, als die großen Ferien vorbei waren und ich wieder zurück musste, an einen Ort wo ein anderer Wind wehte. Die hatte wirklich nichts kapiert. Das war der letzte schöne Sommer indem ich noch ein Kind sein durfte und nicht eine billige Arbeitskraft, die sich selbst in der Arbeit eine Arbeit suchen sollte. ©️ Die Arbeitsmoral der Um2. Die mit über 80 Jahren noch 9 Stunden auf ihren Knien in ihrem geliebten Garten schuftet. Viel Spaß mit der älteren Dame und ihren Arbeitsethos. Der zieht dir sogar die Schuhe aus.

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Freitag, 26. Dezember 2025
Ein Moment der Stille. Ein erster Soundcheck.
„Feliz Navidad“

Was hat das Jesu Kind und Der Schizophrenist gemeinsam?
Nicht hat, du Depp. Haben. Und Sein, füge ich an, um nicht ganz so beschämt dazustehen.
Beide tragen Windeln.
Aber keine ausgewiesenen Markenprodukte.
Der eine zum Einstieg und der andere eher Hinten hinaus.
Wo die reifen Früchte zu hoch hängen, am Baum der Glückseligkeit, von einem Atemzug bewacht, der längst auf einem Abstellgleis steht, wie deine Altherrenhoden, die viel zu tief hängen, um sich noch einmal aufzurichten und noch einmal voranzustürmen, mutig ins Unbekannte, um echte Erfahrungen zu machen, die sich nicht an der kleinstbürgerlichen Enge wund reiben wie ein läufige Hündin ihre Wunden an einem Laternenmast.
An dem in Iran sicherlich wieder der eine oder die andere Regimegegnerin hing, wie bei uns der Weihnachtsschmuck an den toten Ästen einer Nordmanntanne.
Hauptsache irgendwo ist ein Licht an.
Wunde ist zu tiefst frauenfeindlich, mahnt der Deichgraf an.
Stimmt. Aber so redet wir Jungs in den späten 1980er-Jahren tatsächlich.
Da kann ich nix für. Ich bin nur der Überbringer dieser Botschaft.
Ich bin sozusagen der Ersatzmann, falls einer der Heiligen drei Könige heuer unpässlich sein sollte.
Das wäre mal eine lustige Geschichte.
Die Heiligen drei Könige, die der total trash sind.
Dazu hätte ich noch ein Gedicht am Start.
Über das Licht, das zu Weihnachten mit der Geburt Jesu in die Welt gekommen ist?
Nee über Altherrenhoden.
Sehr originell.
Reimt sich auf bestell.
Einen Flug ins Weltall.
Du Rakete unter den Gescheiterten. Bist auch zu hochgeflogen, legt der Wortmacher los, und haut mir meinen Schreibfluss zusammen.
In dem Ewigkeitschemikalien nachgewiesen wurden wie in deiner Bratpfanne.
Ja, aber das war eine Krankheit die behandelt werden musste.
Auch bitter was?
Das du eigentlich nie wirklich hoch hinaus wolltest.
Ja, sehr deprimierend.
Meine Neuronen und Synapsen haben nix als Fake-News produziert.
Und versuch mal in so einer Situation "Ich" zu sagen.
Schon legt die Viererbande wie mit einer Stimme gesprochen los: "Ich".

Weil wir gerade die Raketen zünden:
Wegen seinem Raketen-Ding soll der Tesla-Elon Musk inzwischen über 600 Mrd. schwer sein.
Im Spiegel 52/2025 macht auch der über 200‑Mrd. schwere Facebook‑Zuckerberg Mark – ein herrlicher Name, Zuckerberg – einen auf maskulin.
Deswegen schreibt du darüber? Ja.
Scheiße ist das deprimierend. Kommt ganz drauf an, wer man ist und wie man das sieht.
Ich könnte auch darüber schreiben warum Armenien den größten Christus der Welt baut.
Ein armenischer Multimillionär will 2026 im ältesten christlichen Land eine monumentale Jesusstatue errichten lassen. Das gefällt nicht allen.
Ist das 200 Mrd. - Zuckerberg-Ding jetzt schon ein antisemitischer Code?
Speicheln sich da einige schon ein.
Dabei klingt Zuckerberg einfach viel schöner als Leichenberg.
Vorname Wladimir Wladimirowitsch, bekannt auch als
Russlands oberster Schweinepriester.
Das ist jetzt ein ziemlicher Insider.
Nachname Putin. Beruf: Massenmörder und Hinterhofschläger.

Antisemiten hätten jetzt Benjamin geschrieben.
Für viele ist der israelische Ministerpräsident Netanjahu noch übler beleumdet als der Putin.
Wegen dem Putin lässt sich die Frau Thunberg nicht in London festnehmen.
In dem seinen Windschatten rauben militante israelische Siedlern weiterhin Land von den Palästinensern.
Die treten auch deren Olivenbäume nieder.
Für die haben einige Griechen eifrig EU-Subventionen kassiert, die es nie gab. Sehr lustig.
Ein besonders dreister Fall betraf angebliche Plantagen in den Bergen des Pindos-Gebirges auf über 1.800 Metern Höhe – einer Region, in der es viel zu kalt für Olivenbäume ist und eigentlich nur Zwergsträucher wachsen.
Und in der "New York Times" steht sehr viel Text, der Israel nicht gerade schmeichelt.
Du mit deinen "Der" tickt.
Den hättest du auch, wenn du eine Um2 am Start hättest, die sich beim Godfather beschwerte: "Der pariert nicht". Scheiße ich bin doch kein Zirkusaffe.
Die Gräueltaten der Hamas vom 7/10/2023, da hama es ja noch immer, werden inzwischen von den Vorwürfen möglicher israelischer Kriegsverbrechen in Gaza überschattet.
Falls sie mir nicht glauben:

Der Kampf eines Mädchens aus Gaza gegen den extremen Hunger
Nachdem Israel die Grenzen des Gazastreifens abgeriegelt hatte, verbrachte die zwölfjährige Hoda Abu al-Naja, die an Zöliakie litt, Monate damit, nach Nahrung und medizinischer Versorgung zu suchen, die sie zur Bekämpfung der Mangelernährung benötigte. Quelle: Muss ich noch lesen.

Nach Leiden in einem israelischen Gefängnis kehrt ein in Gaza inhaftierter Mann nach Hause zurück und muss dort weitere Schmerzen ertragen.
Haitham Salem verbrachte elf Monate in israelischer Haft ohne Anklage und berichtete von Schlägen und Misshandlungen. Im Rahmen des Waffenstillstandsabkommens wurde er freigelassen und sehnte sich danach, zu seiner Familie zurückzukehren. Quelle: Habe ich schon. Die sind alle tot. Seine Frau Ikhlas Eissa und die drei Kindern sind tot.
Seine Frau Ikhlas und seine drei Kinder hatten in einem Zelt in Sheikh Radwan, einem Viertel von Gaza-Stadt, Schutz gesucht. Gegen 1 Uhr nachts am 8. September traf ein israelischer Luftangriff das Zelt und tötete Iman und Layan sofort, berichtete er. Baraa erlag am 12. September seinen Verletzungen, Ikhlas drei Tage später.

Das israelische Militär bestätigte, in der Nacht einen Luftangriff am selben Ort durchgeführt zu haben, und erklärte, das Ziel sei ein Hamas-Kämpfer gewesen.
Mittlerweile ist die Facebook-Seite von Herrn Salem voller Fotos seiner Kinder.
Er schmuggelte die von ihm für Layan angefertigten Perlen aus dem Gefängnis und verstieß damit gegen israelische Vorschriften, die es Häftlingen verbieten, irgendetwas nach Gaza mitzunehmen.
Er besitze das Armband noch, sagte er, aber „ohne das Kind, für das es gedacht war“. Layan wäre am 17. Oktober, vier Tage nach seiner Rückkehr, zwei Jahre alt geworden. Quelle: 📰

Sehr düster, ich weiß.
Um die Stimmung wieder ein wenig aufzuhellen, hätte ich noch einen Hodenberg im Repertoire.
Deutschland hat die Organisation Hate Aid ausgezeichnet. Die US-Regierung zählt sie hingegen zum «globalen Zensur-Industrie-Komplex»
Die Aktivistin Anna-Lena von Hodenberg erhielt in diesem Jahr das Bundesverdienstkreuz. Von der amerikanischen Regierung wurde sie zusammen mit ihrer Kollegin Josephine Ballon nun jedoch sanktioniert.

Hate Aid sei die erste bundesweite Beratungsstelle, an die sich Menschen bei digitaler Gewalt wenden könnten, sagte die «Tagesschau»-Moderatorin Susanne Daubner bei der Verleihung. Von Hodenberg habe eine «wahre Pionierleistung» erbracht und stärke die demokratischen Grundwerte online.

In den USA könnte der Blick auf von Hodenberg wohl kaum unterschiedlicher sein. Die amerikanische Regierung sieht in der deutschen Aktivistin eine Gefahr für die Meinungsfreiheit. Gegen sie, ihre Kollegin Josephine Ballon sowie gegen drei weitere Europäer verhängte die Regierung am Dienstag Einreisesperren. Der Außenminister Marco Rubio sprach von «Vertretern des globalen Zensur-Industrie-Komplexes». Quelle: "NZZ"

Um die Finanzierung der regierungsnahen NGO geht es auch in diesem Artikel. Ich sag's mal so. Von irgendwoher muss das Geld ja kommen. Oder denken sie die ganzen rechtsgedachten Medien finanzieren sich alle am freien Markt.

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Die FPÖ hat wegen der vielen Wahlsiege Kohle ohne Ende. Nach zwei Jahren mit einem starken Anstieg ist die Parteienförderung 2025 leicht gesunken. Zu spüren bekommen das ÖVP und Grüne, die nach Niederlagen bei der Nationalratswahl, in der Steiermark und in Wien gut zehn Prozent weniger erhalten. Die FPÖ hat ihre Mittel dagegen stark gesteigert. In Summe haben Bund und Länder 266 Mio. Euro zur Finanzierung der politischen Arbeit beigetragen, wie eine Serienanfrage der APA zeigt. Fast ein Viertel erhält die FPÖ (61 Mio. Euro).

Siehe auch die rechtsgedachte Fake-News-Orgel „Auf 1“. Finanziert durch die Spenden von treuen und mutigen Zusehern. Ist schon wieder was mit Treue und Mut erforderlich. Also nix für dich, bespaßt mich der Wortmacher. Die schenken sich nix. Die NGOs von Links und Rechts. Ist alles nur eines Frage des Preises.

Genau.
Der weiterhin heiß ist. In einer Welt wo einige inzwischen mehr Geld haben als einige Bauern Heu.
Das ist der Trend der Zeit. Das Vermögen viel schneller wachsen als Einkommen.
Komm doch herein, spottet der Wortmacher. Du siehst ja inwendig ganz erfroren aus.
Kein Weihnachtsbaum. Keine Familie zum feiern. Kein Festessen, keine Kekse, keine Geschenke. Nicht einmal was zum Umtauschen oder wenigstens einen Gutschein, wenigstens einen lahmen Gutschein.
Mir scheint du bist ziemlich erledigt.
Bin ich das?
Ich habe es schön warm und meine Organe sind in einem besseren Zustand als mein Mindsetting.
Ich hatte großen Check.
Meine Organe lassen sich ihren Zustand auch nicht schlechtreden vom Wortmacher.
Die sind immun gegen dem sein blödes Gerede.
Das ist doch auch was.
Die Möglichkeit, noch immer gegen seinen eigenen Verfall und die Auslöschung der Ukraine anzuschreiben.
Dazu habe ich einen berührenden Text gelesen:

Jugend im Krieg: wie die Skater von Charkiw mit waghalsigen Sprüngen dem Kriegsalltag trotzen.

Roma spricht in nüchternen Worten vom Tod seines Freundes. Der Verlust geht ihm dennoch nah. «Ich mache keine Pläne für die Zukunft», sagt er nachdenklich, als er gemeinsame Fotografien von sich und Dennis zeigt. Wenn man etwas tun wolle, mache man es besser sofort. Wer wisse schon, was komme.

«Weißt du, was man sich in Charkiw sagt?», fragt er dann unvermittelt. «Solange beim Opernhaus das Rollen der Skateboards zu hören ist, lebt die Stadt noch. Auch deshalb skaten wir.» Sagt’s, stellt das Brett auf den Beton und holt Anlauf für den nächsten Sprung. Quelle: "NZZ"

Ich weiß:
Zuckerberg/Leichenberg/Hodenberg.
Bitte nicht mit einem Berg von Hoden verwechseln.
Also ein bisschen lustig ist das schon in diesen düsteren Zeiten.
Die ja nicht wirklich düster sind.
Menschen haben ja ein richtiges Leben.
Deren Leben sind ja keine Zeitungsenten.
Das kannst du eigentlich nicht mehr schreiben.
Dass sich der Name „Zuckerberg“ phonetisch schön anhört.
Der klingt doch schön.
Aber nicht in einem 200 Mrd. schweren Kontext.
Schon gehst du in eine Kontext‑Falle, wie ein verträumter Fuchs, der ein unglaubliches erste Date mit einer streunenden Hauskatze hatte.
Einst wollte Frauen Junggesellen noch Fallen stellen.
Heute werden die achtlos weggewischt.
Gebildete Frauen haben ziemliche Probleme an entsprechendes Cis-Material zu kommen.
Weil die Liebe ja Produkt ist das am Markt gehandelt wird.
Genau.

Der reiche Jude mit dem schönen Namen. Der ist sehr begehrt. Über den schreibt der SPIEGEL eine sehr langes Portrait. Lesezeit für Beginner: 25 Minuten.
Das Problem bei der Erwähnung des Namens Zuckerberg ist zumeist aber nicht das Wort an sich, sondern das mitschwingende Umfeld: Wenn über einen der mächtigsten Männer der Welt geschrieben wird, sein immenser Reichtum von über 200 Milliarden betont wird und man gleichzeitig seinen Namen als „herrlich“ hervorhebt, triggert dies beim Publikum fast zwangsläufig ein Schema, das tief in der Geschichte antisemitischer Hetze verwurzelt ist.
In dieser Tradition wurde die Ironisierung jüdischer Namen oft genutzt, um Personen als „fremd“ oder „andersartig“ zu markieren. Auch wenn der Schreiber dies ohne jede böse Absicht oder rein ästhetisch meint, liest die Empfängerseite solche Passagen fast immer durch eine belastete historische Brille, wodurch eine eigentlich harmlose Bemerkung zur politischen Chiffre umgedeutet wird.

So schnell kannst du dich gar nicht fragend am Sack kratzen, referiert schon wieder ein Antisemit aus den Protokollen der Weißen von Zion.
Selten wird so oft aus einem Protokoll rezitiert, das es in Wirklichkeit nie gab.
Nach den historischen Untersuchungen handelt es sich um eine Fälschung, die von Beamten der russischen Geheimpolizei (Okhrana) Anfang des 20. Jahrhunderts zusammengestellt wurde.
Wie kann man etwas fälschen, das es nie gegeben hat? Und wie ist es möglich, ständig zu lügen und die Unwahrheit zu verbreiten, und trotzdem wieder zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt zu werden?
„Die Washington Post hat in Trumps erster Amtszeit rund 30.573 falsche oder irreführende Aussagen dokumentiert.
Gute Fragen.
Nicht mal die Epstein-Akte können den Mann was anhaben. Wie geht das?
Und während man sich darüber noch den Kopf zerbricht, wie das alles möglich ist..
Ich dachte dein Kopf ist längst geschreddert, wie der Krug zerbrochen, der zu oft zum Brunnen ging.
Das auch ja.
Während du noch darüber grübelst, ob du antisemitische Codes verwendest, sterben am Bondi Beach in Sydney Juden, die einfach nur Chanukka feiern wollten
Ermordet von islamitischen Fanatikern.
Von einem Vater und seinem Sohn.
Da ist der Apfel auch nicht weit vom Stamm gefallen.
Was wiederum die Frage aufwirft, ob (tödliche) Gewalt gegen Juden in der Diaspora ein Frühwarnsignal demokratischer Erosion ist.
Gute Frage.

Der macht seit längerem Kampfsport.
Wer? Der Putin?
Nein der Meta-Boss.
Meta, Meta, ein paar krumme Zentimeter. Schon spielt der Wortmacher auf was Sexuelles an.
Trotzdem hat der Herr Zuckerberg mehr Bodyguards im Einsatz, als ein mittelständisches Unternehmen in Österreich Mitarbeiter hat.
Österreichs Wirtschaft wächst im Übrigen wieder. Aber nur wegen dem öffentlichen Sektor.
Die innere Sicherheit. In unsicheren Zeiten ein hochaktuelles Thema.
Ein sicheres Einkommen.
Der Meta‑Chef, auf dessen Plattformen laut Spiegel täglich rund 100.000 Minderjährige belästigt werden – und der Konzern weiß davon, verfügt in seinen Bunkeranlagen über mehr Wohnfläche als die Reichen hier in Kitzbühel oberirdisch.

Du scheiß Kellerkind, brüllt der Wortmacher auch schon los. Selbst im Keller solltest du dir die Schuhe ausziehen. Und das war nicht mal der Tiefpunkt in deinem Leben. Das auch noch. Ja. Mein Tiefpunkt war erreicht, als meine Ex weinend beim Godfather anrief, und ihm ihr schweres Leid mit mir schilderte. Ich hätte sie nicht nur emotional betrogen sondern auch finanziell übers Ohr gehauen.

Es ging um 200 Euro oder so. Ich hatte mir einen Vorderzahn ausgebissen und war finanziell gerade nicht flüssig. Also borgte ich mir 300 oder 400 Euro von ihr aus. 200 Flocken hatte ich schon brav abbezahlt wie ausgemacht.
Man(N) möchte ja keine schlechte Nachrede haben.
Aber irgendwann wollte ich wieder lieber alleinig sein. Ich kam mit ihre Neurosen nicht so gut klar. Die waren mir zu kleinstbürgerlich. Die passten nicht so gut zu meinen Wahn. Wenn ihre Eltern anriefen, musste ich leiser sein als der Hund. Wenn meine Eltern wüssten, mit wem ich zusammen bin, würden sie mich sofort nach Hause holen.“ Das hat sie tatsächlich zu mir gesagt.
Das sagte sie tatsächlich zu mir.
Woraufhin ich das Gefühl hatte selbst ihr Hund sah das so. Eine Hündin genauer gesagt mir einer Autoimmunerkrankung. Die hatte ich auch. Ich litt schwer an den kleinstbürgerlichen Codes.
Was wiederum meine Erinnerung auf unangenehme triggerte und mich zurück in die Zeit katapultierte, als mich unsere Katze mit ihren großen Augen ansah und mir, wir hatten einen Draht zueinander, zu sagen schien: Scheiße, bist du im Arsch.
Da kommt die leibliche Nichte der Um2 zu Besuch, und das Erste, was die Um2 sie fragte, war: Was möchtest du heute Abend essen?
Das hat mich die Um2 in all den Jahren nie gefragt.
Nicht mal zu meinem Geburtstag. Ich war dreizehn oder vierzehn als mich diese frohe Kunde erreichte.
Keine Ahnung warum ich bewusst gelauscht hatte.
Schon wusste ich bescheid. Diese Frau die ich mit Mutter ansprechen musste, hatte nix mütterlich für mich über.
Ich war ihr Sonderfall. Die Um2 kann auch ganz anders.
Mit ihrer leiblichen Nichte ist sie heute noch dick. Das ist kein Fake.

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In der ersten Realität, die dem Goadfather verwehrt blieb, hatte meine Ex mindestens 10 000 Euro in ihrer Wohnung herumkugeln. Und das zu einem Zeitpunkt am dem sie nicht mal meinen Nachnamen kannte. Schizophrenist, amüsiert sich der Wortmacher.
Ich hätte locker 400 Euro einstecken können ohne dass sie was bemerkt hätte.
Nach meinen Appell brachte sie ihr Geld tatsächlich zur Bank.
Und der Goadfather hatte ihr die Abzocke-Show tatsächlich abgekauft und ihr die 200 Euro überwiesen. Mein absoluter Tiefpunkt.
Ich dachte, das war der Moment, als die Mutter deiner hochwohlgeborenen Ex dir an Weihnachten eröffnete, dass deine Weihnachtsamnestie hiermit endet. Und mich hochkant aus ihrem Reich warf, führe ich diesen Gedanken weiter.
Sie hatte Stress mit ihrem Lebensgefährten oder Freund. Der war Musiker bei den Wiener Philharmonikern.
Geh, die hatte einfach genug von diesem unwürdigen Schauspiel.
Da hast du ja wunderbar reingepasst.
Ja, es ist nicht alles Gold was glänzt, spottet selbst die Bildmacherin. Und was will was heißen.
Philharmoniker gibt es auch als Goldmünzen.
Der Goldpreis ist seit der Corona-Pandemie richtiggehend durch die Decke geschossen.
Noch ein weiteres Anzeichen für den Verfall unserer Gesellschaft.
Kulturen und Sterne haben ja vieles Gemeinsam.
Vom Aufstieg bis zum Niedergang teilen Kulturen und und Sterne das Schicksal alles Endlichen.
Die folgen demselben Zyklus: Sie entstehen, kulminieren und erlöschen.
Aber Kulturen gehen unter. Zuerst franzen sie auch.
Siehe der Untergang der Mittelschicht.
Der in einem Bürgerkrieg münden könnte. Dazu hätte ich noch Text. Nur nicht next.

Wie das russische Imperium.
Das kann sich an seinem eigenen Untergang nicht mehr erinnern.
Russland hat die Ukraine auch an Weihnachten mit Luftangriffen auf die Energieinfrastruktur überzogen wie andere ihr Konto.
In der Region Odessa am Schwarzen Meer meldeten die Behörden nach russischen Drohnenangriffen einen Toten und zwei Verletzte. An der Hafen- und Energieinfrastruktur gebe es Schäden. Im Gebiet Charkiw nahe der russischen Grenze gab es bei Angriffen Behörden nach einen Toten und 15 Verletzte. Im Gebiet Tschernihiw starben zwei Personen bei einem Drohnenangriff an Heiligabend. Das ukrainische Energieministerium informierte über zahlreiche Notabschaltungen und Stromausfälle im Land nach den russischen Angriffen. Quelle: "NZZ"
Liest das noch wer?

Keine Zähne, kein Geld, keine Reputation. Und heute , viele Jahr später keine fröhliche Weihnacht. Nicht mal was zum Umtauschen hast du. Und einen undichten Unterleib, fügt dieser Wixxer von Wortmacher, eine weitere Tracht mentale Prügel hinzu.
Unerhört so etwas zu behaupten. Wer hat das jetzt gesagt.

Was haben die beiden noch gemeinsam?
Wer?
Putin und Netanjahu?
Die ihre Leichenberge mit einen Hauch von Moral überzuckern.
Unerhört die beiden in einem Atemzug zu nennen.
Kann man schon.
Gegen beide liegen Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) vor – gegen Putin wegen der Verschleppung ukrainischer Kinder, gegen Netanjahu wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gazastreifen.
Putin hat einen unprovozierten Angriffskrieg gegen einen souveränen Staat (Ukraine) gestartet. Netanjahu reagierte mit einem Krieg auf den beispiellosen Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023.
Also nach einer Reaktion sah das irgendwann nicht mehr aus.
Ich meine natürlich Jesus und Der Schizophrenist.
Wer sagt hier jetzt "Ich"? Ich war es nicht.
Der Jesus nimmt alle Sünden der Menschen auf sich und Der Schizophrenist nimmt Neuroleptika.
Das ist ein Affront.
Tatsächlich?
Na ich gehe nicht zum DM und kaufe dort eine Großpackung Kondome anstatt einer Großpackung Herrenwindel.
Scheiße. Das ist Literatur. Oder meinetwegen wenigstens Kleinstkunst.
Ja, ja.
Wie wundersam. Was?
Du hast tatsächlich jemanden zum einsamem gefunden?
Der ist gut.
Das wundersame kam vom Himmel.
Hat Gott endlich ein Einsehen und eine Armee von Meteoroiden losgeschickt, groß wie die Neujahresvorsätze?
Nee.
Das Wundersame.
Wir hatten in Wien fast sowas wie weiße Weihnacht.
Die Autodächer waren leicht angezuckert, wie man bei uns sagt.
Leicht angezuckert waren die Straßen.
Ist was schon wieder ein antisemitischer Code?

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