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Sonntag, 4. Januar 2026
Noch mal 3 Gallonen Verstörung und eine Prise Optimismus in die offene Wunde. Ein Jahres(aus)rückblick.
der imperialist, 12:34h
Mein Neujahrsvorsatz, den ich ganz sicher einhalten werde: 2026 werde ich mich nicht für eine MrBeast-Show bewerben.
Mehr Follower als Taylor Swift
Wie MrBeast in zehn Jahren zum größten Entertainer der Welt wurde
Der YouTuber MrBeast ist ein globaler Megastar, mit Hunderten Millionen Fans. Er testet aus, was Menschen bereit sind, für Geld zu tun – und fragt seine Kandidaten etwa: »Würdest du für 500.000 Dollar riskieren zu sterben?«
Ein Kandidat, der 100 Tage in einem kleinen Häuschen in einem roten Kreis verbracht hat, den er nicht verlassen durfte, für ein Preisgeld von 500.000 Dollar, und den seine Kinder in der Zeit nur ein einziges Mal besuchen durften, hat es auf den Punkt gebracht.
Der Mann hatte unter anderem ertragen, dass eine Horde Horrorclowns in den Kreis eindrang und dass kurz vor Schluss ein Großteil seines Häuschens zerstört wurde. Doch er hielt durch, in seinem Kampf, der bisher 388 Millionen Mal angeschaut wurde.
Er sagte, und er muss es wissen: »Geld ist das, wofür wir unser Leben eintauschen.« Quelle: SPIEGEL 1/2026
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Jessas!
Ich sogar meine Unabhängigkeit. Eine Wahl hatte ich nicht. Hatte ich schon. Aber wenn dir mal die Zähne ausfallen oben herum, wie anderen ihre Haare, und du unten herum in einen Abgrund blickst, der dir verliebt zuzwinkert, wird man(N) irgendwie gefügig. Weil du dich bis Unterkante Oberlippe angeschissen hat vor Angst, führt der Wortmacher weiter. Ja. Da wird man bescheidener.
Und Bescheidenheit ist ja Lebensangst - aber mit Würde. ©️Bei mir selbst geklaut.
Ich sag's ihnen. Der ist gut. Immer diese scheiß Running Gags, die das Unbewusste nach oben spült ins Mindsetting, wie ein Häusl Scheiße, das auf dem Kopf steht und dabei einen Handstrand macht. Aber mit verschränkten Armen, fügt der Wortmacher an. Genau.
Wie heißt die kürzeste Hängebrücke der Welt. Die Altherrennudel vom Schizophrenisten.
Obschon ich der Betroffene bin. A bissl lustig ist das schon angesichts der widrigen Umstände. In den Medien. Das kleine Glück oder wenigstens die Abwesenheit von Unglück & Krankheit ist denen keine Nachricht wert. Es gibt aber auch eine Welt jenseits der öffentlichen Meinung, das mit viel weniger Jenseits auskommt, wo die Dinge einfach nur so dahinstolpern.
Ja schon, falle ich mir selbst ins Wort. Aber nicht für dich und mich Kassandra.
Diese Welt soll, unbestätigten Gerüchten nach, schrecklich schön sein und so richtig ins Gemüt reinhauen – wie die Umarmung zweier Freunde oder Freundinnen, die sich irgendwann aus den Augen verloren haben und sich nach über dreißig Jahren zufällig wiederbegegnen und sofort wiedererkennen.. Was heißt hier Freunde. Liebende. Die an den Umständen gescheitert sind. Na, na. Jetzt wird's kitschig. Na und. Das war jetzt sowieso nur eine Anspielung an die Um2. Im Original habe ich auf die Um2 geschrieben. Ich und die deutsche Sprache. Ist wie eine neurotischer Tick. Die Um2 konnte die verschimmelte Leberwurstbrote und mich, im Herbst letzten Jahres, nicht mehr unter einen Hut bringen. Die mich nicht wiedererkannt hätte nach der langen Zeit die inzwischen vergangen war.
Zwischen was? Na zwischen den Zeilen. Fast alles bleibt ungesagt zwischen den Generationen, die noch im Luftschutzbunker das Gehen & Sprechen lernten und ihren Kindern. Diese Alten sind sehr speziell. Da wird sehr viel um den heißen Brei herumgeredet. Vieles hat keine Substanz. Tanz nicht kleine Marie, tanz nicht diesen unseren Tanz. Ihre Lebensleitung hingegen schon. Die haben aufgebaut und aufgebaut und wie bekloppt aufgebaut, das Gescheiterte wie ich, weit über den eigenen Möglichkeiten scheitern können.
Ich wollte eigentlich leben sagen. Aber da lässt der Wortmacher nicht mit sich verhandeln. Der imitiert die Russen. Mit denen kannst auch nicht verhandeln. Die kannst du nur zurück in ihre Grenzen bombardieren. Eine andere Sprache verstehen die nicht. Dazu gibt es Text. Aus der Innenwelt russischer Soldaten. Das glaubst du nicht. So schrecklich unmenschlich geht es dort zu. Aber in Deutschland gibt es wieder einen Skandal in der kämpfenden Truppe.
Fallschirmjäger sind harte Jungs. Sie suchen Entbehrung und Extreme. Doch wann geht die Härte zu weit?
Was die Vorkommnisse in Zweibrücken über die Kultur der deutschen Fallschirmjäger und die Missverständnisse zwischen Politik und Kampftruppen offenlegen.
Rechtsextremismus, Antisemitismus, Gewaltrituale, Drogenmissbrauch und sexuelle Übergriffe – die Vorwürfe gegen Soldaten des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken wiegen schwer. Doch der Fall an dem rheinland-pfälzischen Bundeswehrstandort ist kein klassischer Skandal mit klaren Tätern und Opfern, zu dem er gerade politisch und medial gemacht wird. Er ist vielmehr in Teilen ein Konflikt zwischen externer Bewertung und militärischer Binnenlogik.
Vor allem aus einem Artikel der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» sind bis anhin Ermittlungsrahmen und Vorwürfe bekannt, aber keine abschliessenden Ergebnisse. Die mediale Rede ist von «Judensau»-Beschimpfungen, Hitlergrüssen, von einer «rechtsextremen, offen antisemitischen Clique» und einer «Frauenhasserkompanie», von Sexismus und Beleidigungen gegenüber Soldatinnen, von Saufgelagen und Drogenmissbrauch.
Auch soll es eine «Nazi-Party» gegeben haben. So berichtet es jedenfalls die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». Auf einem Foto seien Dutzende Soldaten zu sehen, die in stilisierter NS-Kleidung in die Kamera grinsten. Sie trügen einheitlich dunkle Hosen in Stiefeln, hellblaue Hemden und dazu eine rote Armbinde. In ihrer Mitte posiere eine Frau im schwarzen Paillettenkleid.
Doch vieles ist bis anhin unklar. Die staatsanwaltschaftlichen und wehrdisziplinarischen Untersuchungen laufen noch, gegen 55 Soldaten wird ermittelt. Einige von ihnen wurden bereits aus der Bundeswehr entlassen. Das sind aber keine Strafurteile, sondern dienstrechtliche Maßnahmen, die schon bei geringerer Beweislage greifen können.
Aus der Truppe ist zu hören, der im Zuge des Skandals abgelöste Regimentskommandant Oliver Henkel sei hoch angesehen, tadellos, fachlich wie menschlich. Dass er sich zunächst vor seine Leute gestellt habe, wird, so hat es die NZZ in Gesprächen mit Soldaten gehört, in der Truppe als Pflichterfüllung verstanden, nicht als Vertuschung, wie es ihm mitunter nun vorgeworfen wird. Quelle: "NZZ"
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Scheiße. Was erwarten die Vortrefflichen eigentlich von Soldaten und Soldatinnen im Umgang miteinander?Einen Umgang wie an der Uni, im Studienzweig Intersektionale Gefühlsökonomie & angewandte Safe‑Space‑Architektur (B.A.), flankiert von LGBTQIA+ Awareness Engineering & Nonviolent Communication Design (B.Eng.), wo die kollektive Verletzbarkeitsforschung mit Schwerpunkt Regenbogenpädagogik (M.Ed.) den Kern des Curriculums bildet, das wiederum durch transinklusive Konfliktvermeidung im multipolaren Safe‑Space‑Setting (M.A.) neu vermessen wird — selbstverständlich unter dem übergeordneten Paradigma antikolonialer Empfindungsethik & Mikroaggressionskartografie (Diplom). Quelle: Der Schizophrenist/KI
Ich dachte immer, das Militär sei der letzte echte Safe Space. Zumindest für die kämpfende Truppe – jene Soldaten und Soldatinnen, die mit ihrem Leben für die Qualität der Arbeit von Offizieren geradestehen, die kein Goldfasan jemals persönlich zu verantworten gedenkt. Obwohl es ja genau die Generäle sind, die die Ansagen machen, per Befehl, damit es zügiger vorangeht mit dem Sterben. Genau. Fast alle Generäle sterben irgendwann an Altersschwäche, in ihren weichen Betten. Oder mittels Herzinfarkt auf ihrer Geliebten, um ein Klischee zu bedienen.
Die Kriegskinder-Generation haben also wirklich noch der Gesellschaft gedient. Das sind die mit den Wirtschaftswunderjahren. Wir sind nur noch die, die sich über nichts mehr wundern. Wir haben ausgeträumt. Sagt der deutsche Soziologe Christian Reckwitz. Wir leben in einer Krisenmoderne, im Zeitalter der Polykrisen. Krisen, die sich gleichzeitig bedingen und gegenseitig verschärfen. Eventuell.
Das Blablabla der Alten ist ja nichts anderes als eine ausgereifte Überlebensstrategie. Diese Kriegskinder sind grandiose Alltagsbeschäftigungskünstler:innen. Selbst als Ü‑80‑Kohorte stehen sie noch im Morgengrauen auf. Der Goadfather sitzt spätestens um 07:00 Uhr beim Frühstückstisch. Das ist es noch dunkel. Stockdunkel ist es wenn der Goadfather und die Um2 aufstehen. Wegen ihrem Arbeitsethos? Ja. Und in der warmen Jahreszeit arbeitet die Um2 dann 9 Stunden in ihrem Garten. Auf den Knien. Das war ihr wichtig zu sagen. Das sagt sie zu mir und zum S. Woraufhin wir zustimmend nickten. Da wundert einen gar nix mehr.
„Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist.“ Norbert Hofer/FPÖ im Präsidentschaftswahlkampf 2016. Der nette Blaue von nebenan. Der ist jetzt in die Privatwirtschaft gewechselt.
Und wird es doch mal anders mit den Kriegskindern im Gespräch, wird es so anders, dass es auf einen unlösbaren Konflikt hinausläuft. Da hagelt es dann Vorwürfe und Vorbehalte. Wie aus heiterem Himmel.
Also lieber alles unter den Teppich kehren. Was meinst du mit alles? Na einfach alles. Besser du vergräbst das Alles, was dich bedrückt oder bewegt, tief in der Erde deines Unbewussten, die du dann mit deinen Tränen befeuchtest, damit der Baum des Verdrängens hübsch gedeihen kann und irgendwann Früchte trägt. Direkt neben deinen Stammbaum. Diesen Stammheim der Herkunft. Wer hat das jetzt gesagt? Seit wann weißt du wie weinen geht, regt sich der Wortmacher auf.
Aber entwaffnend ehrlich ist sie schon die Um2. Die sagte nicht, ich hätte dich beinahe nicht wiedererkannt. Die sagte, ich hätte dich nicht wiedererkannt, wenn sie der Goadfather nicht auf meinen Besuch vorbereitet hätte. Eigentlich wollte ich ihr Haus eh nicht betreten. Das ist kein Safe Space. Nicht mal für einen Ex-Soldaten. Emotional stehe ich heute noch in der Einfahrt und muss mir von der Um2 sagen lassen, dass ich jedes Recht verwirkt habe, ihr Haus zu betreten. Bis auf den Keller. Scheiße. Was hast du angestellt? Die Republik um ein paar Millionen erleichtert wie der Ex‑Finanzminister Mag. Karl‑Heinz Grasser, der weiterhin an seiner Unschuld festhält. Nee, nichts davon. Aber selbst dem haben sie jetzt Hausarrest gewährt und nicht Kellerarrest wie dir damals. Genau. Und selbst da hätte ich mir die Schuhe ausziehen sollen. Scheiße, bist du ein geprügelter Hund. In deinen Innersten bist du ein geprügelter Hund. Genau.
Aber der Goadfather bestand darauf. Worauf? Na dass ich ins Haus komme mit dem S. Und dann stand sie da die Um2. Eine ältere Dame, die nur aus Haut und Knochen besteht, mit weißen Haaren am Kinn. Nichts weißt auf ihr 50kg-Drama hin. Wehe der Zeiger der Waage zeigte mehr Gewicht an, dann hieß es die Beine in die Hand zu nehmen für mich, weil ihr der Lebensekel aus allen Poren tropfte. Natürlich habe ich beim Besuch nach so vielen Jahren nicht näher nachgefragt. Wie, du erkennst das Kind in mir nicht wieder, dass du jahrelang ruiniert hast. Da muss doch was geblieben sein? Wie du kannst dich an diese Begebenheit mit dem Keller nicht mehr erinnern. Mit hat diese Episode die Schlapfen ausgezogen. Du hast daran keine aktive Erinnerung. Diese Jahre können doch nicht spurlos an dir vorübergegangen sein. Doch sind sie. Ich habe nicht ihre Persönlichkeit verändert, aber sie sehr wahrscheinlich meine. Inwiefern. Na, dass ich lieber mit Gespenstern leben als mit echten Menschen. Aber das ist doch deiner Erkrankung geschuldet. Das auch ja. Aber das es mir leicht fällt im Abseits zu leben muss ja woher kommen. Auf den Bäumen wächst das nicht. Der ist gut.
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Apropos inneres Kind. Hilfe!, ruft der Wortmacher hysterisch. Hilfe. Der Depp wird gleich wieder etwas herüberkopieren und einfügen, in den makabren Textfluss, in dem seine Lebenslügen obenauf schwimmen wie Leichen, diese bleichen. Genau. Was anderes habe ich nicht.
Diese Therapeutin warnt vor der Psycho-Industrie: «Bei Stefanie Stahl sind meistens nur die Eltern oder die Gene schuld»
Alles, was mit Psychologie zu tun hat, lässt sich gerade gut verkaufen: Stefanie Stahl und Eckart von Hirschhausen füllen Säle. Die Fachärztin Diana Pflichthofer regt sich darüber so auf, dass sie ein Buch geschrieben hat. Im Interview erklärt sie, was sie so stört.
Frau Pflichthofer, in Ihrem Buch beklagen Sie die Geschäftemacherei mit psychischen Problemen. Was genau stört Sie?
Es gibt eine Art Psycho-Industrie, in der Leute viel Geld verdienen, die höchstens mal einen Kurs gemacht haben. Das ist für Kranke und Menschen in einer schweren Krise fatal, weil die sich kaum orientieren können auf dem Markt der vielen Therapieangebote. Das Wort Therapie ist nicht geschützt, deshalb kann sich alles und jedes Therapie nennen. Ich habe häufig Patienten in meiner Praxis, die zuvor eine vermeintlich seriöse Therapie gemacht haben, die ihren Zustand aber verschlimmert hat.
Die bekannteste Psychologin Deutschlands, Stefanie Stahl, ist tatsächlich Psychotherapeutin. Dennoch scheinen Sie beide eine Art Fehde zu führen, die Sie unter anderem im Magazin «Psychologie heute» austragen.
Ich kenne Frau Stahl nicht persönlich. Es geht mir um den Inhalt ihrer Arbeit, und die sehe ich sehr kritisch. Ein Aspekt davon ist das Konzept vom inneren Kind, das sie sehr populär gemacht hat. Das ist ein altes psychodynamisches Konzept, das aber im Laufe der Zeit missverstanden wurde. Nach Stefanie Stahl beschreibt es die Idee, jeder könne sein Leben lang bedürftig bleiben und Ansprüche an andere stellen. Ich halte es für Erwachsene für fatal, die eigenen Probleme immer nur auf andere zurückzuführen. Damit wird eine echte Selbstreflexion eher verhindert. Quelle: Eine weitere Neiddebatte unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit? Nee. Steht so in der "NZZ".
Ich habe aber keine Probleme. Auch nicht mit dem Goadfather. Dem komme ich auch nicht mit uralten Um2‑Geschichten. Ich ziehe am Telefon nicht über die Um2 her. Niemals.
Alles, was ich vor dem Besuch zu ihm sagte, war: Ich will dich zwar besuchen, aber die Um2 möchte ich nicht treffen. Die mag mich nicht. Das war alles. Und der Goadfather widersprach nicht. Ich bin ihr dann aber doch begegnet. Und da ist nix. Die Um2 hat andere Erinnerungen. Ich hingegen habe zu viele bekloppte Erinnerungen an Menschen, denen ich nicht allzu viel bedeute. Erinnerungen, die nicht verblassen. Genau. Dabei haben genau diese Menschen mein Leben maßgeblich bestimmt. Menschen, denen ich nie wirklich viel bedeutet habe.
Die Um2 und ich richten uns auch keine schönen Grüße aus. Mein Besuch war kein Neustart. Man muss die Kirche bei gewissen Dingen einfach im Dorf lassen. Herrlich, diese Redewendungen. Ich sag's mal so. Die 1970er- und 1980er-Jahre, das waren wirklich noch ganz andere Zeiten. Das kann man immer sagen.
Wehe, du schreibst wieder genau, brüllt der Scheißhausdämon durch die geschlossene Häusltür. Exakt. Wieder einen Kampf verloren. Der Um2 geht ihr trautes Heim, ihr kleine heile Welt, mit Goadfather oder auch allein, wo alles picco bello zu sein hat über alles. Das ist ihr eine Herzensangelegenheit. Eine aufrichtige Herzensangelegenheit. Mit oder ohne Goadfather. Ihr Garten ist ihr viel wichtiger als meine verkorksten Erinnerungen an sie. Wir haben bei meinem Besuch nur über ihren Garten und ihr Haus gesprochen und nicht über meine Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit. Der ist gut. Gemeinsame Zeit.
Nur einmal merke ich kurz an: Weißt du noch, wie wir deinen Garten kultiviert haben? Als ich tagelang Steine in Kübeln schleppte. Schwer zu sagen, ob sie sich wirklich daran erinnerte, als sie zustimmend nickte.
Unerhört so etwas zu behaupten. Ist es das? Ja. Und was ist mit dem guten alten Goadfather? Na, der gewährt mir nur jeden verdammten Sonntag kurz Audienz. Trotzdem liegst du ihm bequem auf der Brieftasche wie auf einer 7-Zonen-Dingsbums-Matratze. Mit Federkern fügt der Wortmacher an. Genau. Was soll ich sonst tun? Unter der Brücke auf der Insel pennen? Einen wir mir gibt niemand Unterschlupf. Ich bin nicht gesellschaftstauglich. Ich bin ein echter Outlaw. Vor allem emotional. Nächste Woche wird es auch noch saukalt. Hoffentlich erfriert kein Obdachloser.
Stefanie Stahl hat auf Ihre Vorwürfe eine Replik im Magazin «Psychologie heute» geschrieben. Darin schreibt sie, ihr Angebot richte sich nicht an psychisch Kranke. Ihr Zielpublikum seien «Normalgestörte». Ist es nicht in Ordnung, dass ihre Shows vor allem unterhalten?
Ja, das wäre es, wenn sie klar sagen würde, dass das eine Show ist und kein therapeutisches Angebot. Ich frage mich, ob die Frau, der sie die Hand aufgelegt hat, das auch wusste. Und der Begriff «Normalgestörte»: Was soll das sein? Es ist ja gerade die schwierige Aufgabe eines Psychotherapeuten, zu unterscheiden, wo eine Krankheit beginnt. Das ist nicht auf den ersten Blick zu sagen. Frau Stahl sagt aber, sie treffe Patienten einmal, und dann hätten diese einen roten Faden und wüssten, wie sie in ihrem Leben weitermachen sollten.
Siehste, so sind Herrschaftliche. Die gönnen sich gegenseitig nix. Nicht mal eine gepflegte Normalverstörung. Wie dein Wahn, spottet der Wortmacher. Der sich immer mal wieder über mein Mindsetting aufregt, wie Verheiratete in der Paartherapie über den/die Andere/n, weil alles so schrecklich gewöhnlich ist in der Ehe. Ein Tag gleicht dem Anderen. Diese schreckliche Trott. Diese fürchterliche Monotonie. Wie in einem scheiß Groschenroman, wo sich die in der Ehe gefangenen dann anderwärtig umsehen für ein emotionales Highlight. Sagt man das überhaupt noch? Groschenroman.
Wie nennt man das Genre heute. Schundromane? Trivialliteratur? Dark Romance? Billionaire Romance (typisch für Fifty Shades) Spicy Romance (TikTok‑Begriff) New Adult Romance (wenn junge Protagonisten, viel Drama, viel Körperkontakt) „Spicy Books“.„BookTok‑Erotik“ (weil TikTok das Genre groß gemacht hat) Quelle: KI
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Ich habe naturgemäß keine Ahnung. Arztromane. Gibt es die noch? Oder was mit dem Reitlehrer, weil die Ehe so unerfüllt ist. Der Wortmacher ist mit seiner Rolle, die er zwangsläufig ausfüllen muss, wie ein fortführender Antrag auf einem Amt, der im Labyrinth der gehobenen Staatsbürokratie herumirrt, extrem unzufrieden. Schon hätte ich weiterführenden Text.
Bayerische Beamtin bekommt Berliner Chaos in den Griff. Die Bändigung der Verwaltung durch Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen unter aktiver Zuhilfenahme von zur Verfügung gestellten Werkzeugen im Zuge der Digitalisierung.
Ausgerechnet einer CSU-Frau aus dem Süden gelingt, was viele für unmöglich gehalten haben: Sie reformiert die Verwaltung der Chaosstadt Berlin. Wer ist Martina Klement und wie macht sie das?
Seit langer Zeit messen Berliner Bürger ihr Glück oder Unglück anhand der Anzahl Tage, die sie brauchen, um einen Termin im Bürgeramt zu bekommen. Dreistellige Werte, also mehrere Monate, waren früher nicht selten, etliche Wochen die Regel, manchmal klappte es auch schlicht überhaupt nicht.
Doch es ist tatsächlich besser geworden. Weil mehr Personal eingesetzt wird und mittlerweile mehr als 400 Dienstleistungen online erledigt werden können, bekommen heute 75 Prozent der »Kundinnen und Kunden«, wie man hier inzwischen sagt, innerhalb von 14 Tagen einen Termin. Ein guter Wert, vor zwei Jahren waren es noch 57 Prozent. Inzwischen können die Berliner für manche Anliegen wie eine Meldebescheinigung oder ein Führungszeugnis sogar spontan ohne Termin vorbeikommen. Quelle: SPIEGEL 1/2026
Und in Österreich übernimmt der Landeshauptmann von Tirol Anton Mattle (ÖVP) den Vorsitz in der Landeshauptleute-Konferenz, dem eigentlichen Machtzentrum Österreichs. Dieser Trupp schmettert in der Regel jeden Veränderungsvorschlag durch den Bund ab. Die Landeshauptleute‑Konferenz ist in Österreich jenes informelle Gremium, das erstaunlich oft entscheidet, wofür eigentlich das Parlament zuständig wäre. Die Landeshauptleute‑Konferenz, dieses inoffizielle Polit‑Politbüro, in dem neun Landesfürsten regelmäßig beschließen, wie viel Demokratie dem Land gerade zugemutet werden kann. ©️ Föderale Schattenkanzler:innen. Wir haben auch eine Landeshauptfrau von Salzburg Karoline Edtstadler, Mag. iur. Im ersten Leben Richterin.
Was fällt gelernten Österreicher:innen assoziativ, also ohne Nachdenken, als Erstes zu Österreich ein?
Ischgl. Ibiza. I woars net. Nur a Schmäh. Veränderungsresistenz. Allein das Diagramm über die Geldströme im österreichischen Gesundheitssystem, das in alle Richtungen ausfranzt, wie dieser Text. Genau. Ziemlich lustig.
https://www.diepresse.com/5185543/die-gesundheitsreform-hat-nichts-veraendert
Und zwischen diesen Finanzströmen irren die Patienten herum? Na, ja. Ganz so schlimm wie auf dem Papier ist es nicht. Nur halt nicht sehr effektiv. Siehe auch das dänische Gesundheitssystem. In Österreich gehen die Patienten wegen jeden scheiß in einen Notfallambulanz eines Krankenhaus. Viele Fälle sind aber keine Notfälle.
Knallende Türen, hastende Sanitäter, blutende
Patientinnen, weinende Kinder, hektische
Ärzte – spätesten seit den 1990er Jahren und
der Erfolgsserie Emergency Room ist das Bild der
Notaufnahme von purem Adrenalin geprägt. Die
Realität ist eine andere. „Aus Studien wissen wir,
dass 60 Prozent der Patientinnen und Patienten in
der Notfallambulanz eigentlich keine Notfälle sind“,
bestätigt Harald Stummer, Leiter des Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen an
der UMIT, „bei den meisten würde es sogar reichen,
wenn sie in den nächsten Tagen zu einem Arzt gehen würden.“ Quelle: https://www.umit-tirol.at/data.cfm?vpath=ma-wartung-allgemein%2Fforschung116%2Fstummer-gesteuerter-erstkontakt&utm_source=copilot.com
Es ist in Österreich ein endloses Drama, im Kampf um Zuständigkeiten, zwischen Bund/Länder/Gemeinden. Der Finanzausgleich ein Chiffre für Macht/Einfluss von Politiker:innen in Amt und Würden, die ohne unsere Steuergelder, die reichlich sprudeln und doch nicht reichen, wegen der Reichen, nichts zu bestellen hätte. Schon gar nicht neue Abfangjäger. Wenn bitte wollen wir abfangen? Na illegale Migranten. Man kann auch illegal in ein Land einreisen. Über die grüne Grenze? Genau. Aber das ist eine andere Geschichte. Zu der hättest du auch Text. Natürlich. Dazu hat jeder/in/* Text.
Die Angstzonen weiten sich aus – Deutschland zahlt einen hohen Preis für falsche Toleranz
Vor zehn Jahren fielen in der Kölner Silvesternacht Horden muslimischer Männer über Frauen her. Es war der Auftakt für das, was Deutschland erwartete. Aber die Debatte über Migration und Kriminalität ist nicht vorangekommen. Quelle: "NZZ". Wie auch, wenn jeder auf seinem Standpunkt beharrt.
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Wie in Österreich beim Finanzausgleich: Hey Boss (Steuerzahler) ich brauch mehr Geld.
Akt I: Das Geld verlässt das Haus
Der Bund schickt Geld an die Länder, die es dankend annehmen und gleichzeitig behaupten, der Bund sei an allem schuld.
Akt II: Die Länder spielen „Reise nach Jerusalem“
Die Landeshauptleute drehen sich im Kreis um die Gesundheitsmilliarden und rufen „Föderale Autonomie!“, sobald jemand den Sessel wegnimmt.
Akt III: Die Krankenkassen – das Bermuda‑Dreieck der Beiträge
Die Krankenkassen lassen die Beiträge in einem Nebel aus Umlagen, Ausgleichszahlungen und Sondertöpfen verschwinden, bis niemand mehr weiß, wohin das Geld geflossen ist.
In Österreich unterscheiden sich die Vergütungen für Diagnosen und Behandlungen je nach Bundesland, weil die Landesstellen der Österreichischen Gesundheitskasse eigene Verträge mit den regionalen Ärztekammern verhandeln. Dadurch werden dieselben medizinischen Leistungen in Wien, Tirol oder Kärnten oft unterschiedlich bezahlt, was zu regionalen Unterschieden bei Honoraren, Kostenübernahmen, Wartezeiten und der Verfügbarkeit von Kassenärzten führt. Kurz: Die föderale Struktur erzeugt ein gesundheitspolitisches Flickwerk, in dem der Wohnort mitentscheidet, wie viel eine Leistung wert ist und wie gut man versorgt wird.
Derweil hat die Anzahl der privat krankenversicherten Personen in Österreich im Jahr 2024 einen neuen Höchststand von 3.570.020 erreicht. Das entspricht einem Anstieg um 2,0% im Vergleich zum Vorjahr und dem höchsten absoluten Zuwachs innerhalb eines Jahres seit Beginn der Erhebung im Jahr 2019. Im Jahr zuvor lag die Zahl bei 3.500.694, der Zuwachs betrug somit 69.326 Personen.
Die Krankenkassen. In den kranken Kassen bleiben nur die primär Kranken, bei denen selbst die Brieftaschen kranken. Die trotzdem klingeln wie Zusteller:innen mit Migrationserfahrung, weil man schon wieder etwas sehr Günstiges im Netz bestellt hat – naturgemäß Made in China. Ja, wo sonst. Du musst dir nur einmal die Preise bei Temu oder Shein mit denen im stationären Handel oder bei Amazon vergleichen. Oder mit den Getränkepreisen in der Wiener Gastronomie: Eine 0,75‑Liter‑Flasche Vöslauer kostet in einer Wiener Pizzeria 8,99 Euro. Beim Billa kostet die 1,5‑Liter‑Flasche 95 Cent.
Immer dieselbe Scheiße. Immer derselbe Mist, beschwert sich der Wortmacher. Der richtig nach Veränderung lechzt. Woraufhin ich ihn verarsche, ob man auch falsch nach Veränderung lechzen kann. Ja. Natürlich kann man das:
„Gleich zu Beginn seiner zweiten Amtszeit ging Präsident Trump mit aller Macht gegen die ethischen Kontrollmechanismen der Watergate-Affäre vor. Zunächst entließ er 17 Generalinspekteure – ein Amt, das während der Watergate-Affäre geschaffen worden war, um Verschwendung, Betrug und Missbrauch in der Regierung aufzudecken. Er feuerte auch den Leiter des Office of Special Counsel, einer unabhängigen Behörde, die 1978 per Gesetz zum Schutz von Whistleblowern in der Regierung eingerichtet worden war. Dann entließ er den Direktor des Office of Government Ethics, das etwa zur gleichen Zeit geschaffen worden war, um finanzielle Interessenkonflikte hochrangiger Regierungsbeamter zu verhindern. Und er missbrauchte das Justizministerium und das FBI als politische Instrumente – Rollen, die diese Behörden nach Watergate eigentlich ablegen wollten.“ Quelle:📰
Jetzt hat der auch noch Venezuela überfallen. Wird der Trump bald in der EU einmarschieren um den Russen zuvorzukommen? Ist das jetzt ein Freifahrtschein für China um die Demokratie in Taiwan endgültig zu zerschlagen und heim ins Reich zu holen? Das sind Fragen. Wer stellt die? Ich wars nicht.
„Venezuela hat einseitig amerikanisches Öl, amerikanische Vermögenswerte und amerikanische Plattformen beschlagnahmt und verkauft, was uns Milliarden über Milliarden Dollar gekostet hat“, sagte er über die Ressourcen, die aus dem venezolanischen Gestein gefördert wurden. „Das geschah schon vor einiger Zeit, aber wir hatten nie einen Präsidenten, der etwas dagegen unternommen hat. Sie haben uns unser gesamtes Eigentum weggenommen.“ Er fügte hinzu: „Das sozialistische Regime hat es uns unter den vorherigen Regierungen gestohlen, und zwar mit Gewalt.“
Nun stellte er klar, dass er das Geld zurücknehmen würde, und die Amerikaner würden entschädigt werden, bevor die Venezolaner, wie er voraussagte, „reich“ würden. ©️Trump
Mir wurde auch so einiges gestohlen. Tatsächlich? Ja. Dazu mehr an anderer Stelle. Wegen „Stell dich nicht blöder an, als du tatsächlich bist.“ Die Um2. Der ist gut. Die dachte, ich wolle mich nur vor gewissen Arbeiten drücken. Sie sah meine Not nicht. Sie dachte, ich sei mit purer Absicht so ungeschickt. Bis meine kleinstbürgerliche Zukunft von eben dieser Unfähigkeit ausgelöscht wurde. Wofür ich dann die Verantwortung zu tragen hatte. Eine schlimme Kränkung. Lebensbestimmend. Aber nur bis zu dem Tag, als sich ein Schwarm schwarzer Vögel in der Nachtschicht auf dich stürzte. Genau.
Andauernd lösche ich nur dich aus, regt sich der Wortmacher künstlich auf. Ich möchte auch mal mit meiner Aufgabe wachsen. Aufgabe, weil ich im Leben längst aufgegeben habe. Das kann es doch auch nicht sein. Diese schreckliche Monotonie. Das ist unerträglich. Unerträglich, wirklich unerträglich, immer dasselbe, immer wieder dasselbe, immer wieder, immer wieder dasselbe und dann wieder von vorne. Der Wortmacher will mehr wie der Massenmörder Putin sein, der ja mit der Ukraine ein ganzes Land und seine Bürger:innen auszulöschen gedenkt. Über die Verbrechen, die Russland in Syrien begangen hat, spricht heute kaum noch jemand. Aber über Israel schon. Die Juden sind weiterhin an allem schuld. Natürlich auch am weltweit grassierenden Antisemitismus. Selbst der Wortmacher will sich mehr an den Bekloppten „Der Hamas“ orientieren, da hama noch immer den Islamischen Dschihad, die von Millionen dafür gefeiert werden, dass sie es den verhassten Juden am 7.10.2023 so richtig gezeigt haben. Sie glauben mir nicht?
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In Gaza führt die israelische Armee unter der Leitung von Ministerpräsident Benjamin „mit Verlaub gesagt“ Netanjahu wie gewohnt ungehindert ihre tödlichen Angriffe aus, geschützt durch einen westlichen Schutzschirm, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Selbst die dümmsten Bomben, die es auf diesen Planeten geben soll, soll Israel auf die Menschen in Gaza abgeworfen haben. Ein Krieg, der von der israelischen Regierung ganz bewusst in die Länge gezogen wurde wie der Teig für einen Topfenstrudel. Im Original hatte ich noch Apfelstrudel geschrieben. Aber in Österreich ist vieles Topfen.
„Der Inhalt einer einzigen Internetausgabe der israelischen Tageszeitung Haaretz reicht aus, um den Bogen von den historischen Plänen zur Annexion Gazas unter „Ausdünnung“ seiner Bevölkerung nach dem Sechstagekrieg, die von linken Regierungen gewälzt wurden und jetzt zum heuchlerischen Erstaunen der Öffentlichkeit Realität zu werden drohen, bis zu den Vertreibungs- und Genozid-Phantasien und einer durch Kollektivbestrafung sowie der Instrumentalisierung humanitärer Hilfe als militärisches Druckmittel dem humanitären Völkerrecht hohnsprechenden Kriegsführung der Regierung Netanjahu zu spannen.
Dass diese Regierung innerhalb der EU wohl als rechtsextrem betrachtet würde, der Aussetzung des an die Einhaltung der Menschenrechte gebundenen Assoziierungsabkommens mit Israel freilich die deutschen und österreichischen Stimmen entgegenstehen würden, passt in dieses Bild antifaschistischer Demonstrationszüge, deren Teilnehmer Entlastung von der Schuld der Tätergeneration suchen und auf diesem Weg blind für das Leid der palästinensischen Bevölkerung sind.“
Die Frage im nächsten Absatz lauert, nee lautet, formuliert von einem gewissen Dr. phil. Daniel Eckert (*1961) arbeitet als ao. Univ.ersitätsprofessor am Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Graz mit dem Schwerpunkt Kollektiventscheidungstheorie, ob die nahezu bedingungslose Israel‑Solidarität deutscher und österreichischer Politik Ausdruck politischer Naivität war oder ob sie – von Adenauer bis Merkel und ihren österreichischen Pendants – bewusst als außen‑ und innenpolitisches Instrument zur Wahrung der eigenen Reputation und zur moralischen Selbstvergewisserung eingesetzt wurde.
KI hör mal.
Wird in diesen Meinungsartikel der Hamas‑Angriff vom 7. Oktober 2023 Bezug genommen? Als die Beckenknochen von Israelinnen brachen wie Butterkekse? Geht dieser Meinungsartikel an irgendeiner Stelle auf den Hamas‑Angriff vom 7. Oktober 2023 ein?
KI: Kurz und klar: Nein.
In dem von dir zitierten Gastkommentar wird der Hamas‑Überfall vom 7. Oktober 2023 an keiner Stelle erwähnt – weder direkt noch indirekt.
Der Text konzentriert sich ausschließlich auf:
die historische Verantwortung Deutschlands und Österreichs,
die politische Haltung gegenüber Israel,
die Kritik an „reflexartiger“ Israel‑Solidarität,
die Situation der palästinensischen Bevölkerung,
Menschenrechtsfragen,
völkerrechtliche Argumente,
und die Rolle westlicher Politik.
Der 7. Oktober 2023 – also der Angriff der Hamas, der für die aktuelle Eskalation zentral ist – kommt im gesamten Artikel nicht vor. Quelle: Das auch noch.
Aber sitzen in der israelische Regierung nicht jede Menge Bekloppte, die die Palästinenser am liebsten nach Madeira umsiedeln wollen. Nicht Madeira. Mogadischu. Oder Madagaskar, höhnt der Wortmacher.
Die haben sich ja nicht alle. Israel hat Dutzenden internationalen Hilfsorganisationen die Lizenzen entzogen. Die israelischen Behörden haben für die Arbeit ab 1. Jänner 2026 eine Registrierung gefordert, die viele Organisationen als gesetzeswidrig ablehnen. Sie müssen ihre Aktivitäten nach Angaben des Außenministeriums bis März endgültig einstellen, dies betrifft auch Tätigkeiten im vom Krieg zwischen Israel und der Hamas weitgehend zerstörten Gazastreifen.
Betroffen sind 37 Organisationen, unter anderem Ärzte ohne Grenzen und Oxfam. Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hatte Israels Vorgehen als „empörend“ bezeichnet. Das israelische Außenministerium hatte erklärt, die Registrierung diene dazu, „die Beteiligung terroristischer Elemente zu verhindern und die Integrität der humanitären Arbeit zu schützen“.
Ich spende jedes Jahr für "Arzte ohne Grenzen". Seit wann gibt es in dieser Organisationen terroristische Elemente? Das wäre mir ganz neu. Meint die israelische Regierung damit die Bearbeitungsgebühr von 1,34 Euro. Weil das mit der Bearbeitungsgebühr ist ganz neu. Schon hätte man einen wunderbaren Aufhänger wie man eine Person als Heuchler/in identifizieren könnte. Die Bearbeitungsgebühr gab es 2024 noch nicht. Deswegen wiederhole ich jetzt noch einmal meine Frage von Gestern, ein Tag der mir kein emotionales Highlight beschert hatte. Bin ich jetzt Antisemit?
Und wie muss man argumentieren, das Kritik an der israelischen Regierung nicht antisemitisch ist?
Der zentrale Punkt:
Eine Regierung ist kein Volk.
Ein Staat ist keine Religion.
Ein Premierminister ist kein ethnisches Kollektiv.
Wenn sich Kritik klar auf politische Entscheidungen, militärische Strategien, Gesetze oder Regierungsmitglieder bezieht, dann ist sie per Definition nicht antisemitisch, weil sie sich nicht gegen Jüdinnen und Juden als Gruppe richtet.
KI hört mal: Kann ich die aktuelle Politik Israels mit der derzeitigen Politik Russland in einen Topf werfen? Dann externalisiert man ja Israel nicht mehr?
KI: Ja.
Du darfst die Politik Israels mit der Politik Russlands vergleichen.
Das ist nicht antisemitisch, solange du:
über Staaten, Regierungen oder Militärstrategien sprichst
keine religiösen oder ethnischen Gruppen verantwortlich machst
dieselben politischen Maßstäbe auf beide anwendest
Das ist politische Analyse, keine Feindseligkeit gegenüber Jüdinnen und Juden.
Siehst du, und schon verschwimmen die Grenzen zwischen dem überzogenen Verteidigungskrieg Israels und dem russischen Angriffskrieg.
Trotzdem gilt im humanitären Völkerrecht die strikte Trennung zwischen dem Grund des Krieges (Ius ad Bellum) und der Art der Kriegsführung (Ius in Bello). Da das primäre Ziel der Schutz von Menschenleben ist, sind die Genfer Konventionen für alle Beteiligten absolut bindend. Ein Verteidigungsstatus rechtfertigt niemals Verstöße wie Angriffe auf Zivilisten oder Folter; das Recht auf Selbstverteidigung entbindet also niemanden von der individuellen strafrechtlichen Verantwortung für Kriegsverbrechen.
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Das ist auch ein Kriegsverbrechen beschwert sich selbst der Scheißhausdämon zu Jahresbeginn, weil er seine ihm zugeteilte Rolle nicht mehr ausfüllen möchte. Der hält meine Wahn für zu kleinstbürgerlich. Selbst der strebt nach Veränderung. Und Veränderungen wollen Kleinstbürgerliche gleich gar nicht. Siehe auch Habecks Heizungsgesetz. Das war ein riesiger Reinfall, weil die Regierung die Menschen mit einem technisch komplexen, finanziell sensiblen und kommunikativ miserabel erklärten Gesetz überrumpelte. Statt Planungssicherheit gab es Verwirrung, statt Vertrauen Misstrauen, und statt einer Wärmewende entstand ein politisches Chaos, das die Koalition spaltete und die Bevölkerung verunsicherte. Am Ende wurde das Gesetz so stark verwässert, dass der ursprüngliche Anspruch kaum noch erkennbar war.
„Auch einen Dr. med. Wolfgang Vergau, der – sagte man das schon? – eine gewisse Ruhe ausstrahlt. Gutbürgerlich gesetzt. Wutbürgerlich unauffällig. Aber ein Robert Habeck als Heizungsmann in deutschen Kellern? Ein Minister, der Millionen zu einer Öko-Wärmepumpe drängen wollte, jedenfalls weg von Gas und Öl, und das pronto? Das hat auch Vergau in Wallung gebracht. Bis heute. »Ich habe mich bevormundet gefühlt. Es war eine Frechheit«, sagt Vergau; das Gesetz sei schlecht gemacht, noch schlechter dem Bürger erklärt worden. Für Vergau war es eine Politik des »Friss oder stirb«. Und so, meint er, sollte man mit Menschen nicht umgehen.
Selten hat ein Gesetz so empört, so verwirrt
Hitzig oder cool? Dies ist die Geschichte einer Reise durch deutsche Heizungskeller, in München, in Hamburg, in Bremen, in Sachsen, auf der Suche nach der Stimmungstemperatur im Land. Abgelesen kurz vor einer Bundestagswahl, bei der Angst und Wut, Frust und Sorgen mehr aufs Ergebnis einzahlen könnten als die Hoffnungen, mit denen Wahlprogramme geschrieben werden.
Selten hat ein Gesetz die Bürgerinnen und Bürger so empört, so verwirrt, so unter Druck gesetzt wie die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes 2024. Bekannt auch als »Heizungshammer«, so getauft von der »Bild«-Zeitung, als der erste, halb gare Entwurf im Februar 2023 durchgesickert war. Es war der Beginn eines Kulturkampfes um das Verbrenner-Aus im eigenen Haus.
Die einen, die es mit Habeck hielten, sahen ein Gesetz verteufelt, das die Wärmewende bringen sollte. Schließlich geht rund ein Viertel des Klimakillers CO₂ auf das Konto von Heizen und Warmwasser, vor allem von Gas und Öl. Die anderen sahen eine bewährte und vor allem bezahlbare Technik verteufelt, die auf dem Altar einer grünen Ideologie geopfert werde. Koste es, was es wolle. Dass Habeck anfangs kein Förderprogramm für die teure Wärmepumpe mitlieferte, ließ die öffentliche Erregung erst recht anschwellen.
Zeitweise hatte man den Eindruck, dass der Heizungskeller zum erweiterten Intimbereich des Bundesbürgers gehört, in dem der Staat und auch sonst keiner etwas zu suchen hat. Erhitzte Gemüter, entflammte Wut, »die da« gegen »wir hier«. »Die da« in Berlin dekretierten demnach von oben herab, wovon sie keine Ahnung hatten, »wir hier« saßen zu Hause im Heizungskeller und sollten rausreißen, umbauen, austauschen, ohne zu wissen, was stattdessen überhaupt geht. Technisch. Und was das kostet. Und ob die Gas- und Strompreise in den nächsten Jahren steigen oder fallen. Und wie man dann wissen soll, ob sich das je lohnt mit der stromfressenden Wärmepumpe . Vielleicht bekäme man auch Fernwärme vor die Tür, dann hätte man sich die Pumpe sparen können. Aber auch da müsste man erst mal wissen, wie teuer so ein Anschluss wird. Und, und, und. Der Bürger als Versuchskarnickel. Das war zumindest bei vielen der Eindruck.“ Quelle: SPIEGEL 8/2025
Selbst dieser Maniker will keine Leiche mehr fleddern, die er aus dem Bataclan mitgehen ließ im ersten Chaos. Seine Garderobe möchte er auch mal wechseln. Scheiße, wie sieht das den aus. Als leicht übergewichtige Person, der auf die 60zig zu geht, auf sehr bescheidenen Pfaden, andauend die Sachen eines kleinen Jungen tragen zu müssen, diesem Kainsmal der Menschlichkeit. Der ist ertrunken. ©️ Alan Kurdi. Die kleine Marie hingegen ist in den armen ihrer Mutter, Fati Dosso, verdurstet. Ohne Wasser in der Wüste ausgesetzt von tunesischen Grenzern, die möglicherweise in Uniformen steckten, die von der EU bezahlt wurden.
Für diesen Kalauer des Grauens trage ich die Letztverantwortung. Schwer zu sagen, wie lange ich DAS noch breittreten werde, wie die Geschichte mit der Engerthstraße 126a. An dieser Adresse in meiner Hood wurden drei Sexarbeiterinnen aus China von einem bekloppten Afghanen auf bestialische Weise zerstückelt. Und was ist die Folge? Na, die Betreiber des Sexstudios haben an dieser Adresse wieder eröffnet. Hätten sie das auch gemacht, wenn der Verrückte drei echte Österreicherinnen zerstückelt hätte? Diese Frage stelle ich mir jedes Mal, wenn ich in der kalten Jahreszeit an dieser Adresse vorbeigehe. Ich halte das für eine moralische Bankrotterklärung.
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Es geht auch anders:
Wie die Dreierschützengasse in Graz den Amoklauf verarbeitet. Im Juni wurde die Schule in Graz Schauplatz eines grausamen Amoklaufs. Seitdem versucht die Schule die Tragödie zu verarbeiten.
Von einem Tag auf den anderen war das Borg Dreierschützengasse in Graz nicht mehr dasselbe. Mittlerweile ist ein halbes Jahr vergangen, seitdem ein Amoklauf die Schule erschütterte. Am 10. Juni erschoss ein 21-jähriger Grazer, der selbst einst das Borg besucht hatte, neun Schüler und einen Lehrer und verletzte zahlreiche mehr, bevor er sich selbst das Leben nahm. Heute steht das eigentliche Schulgebäude leer.
Ein Umbau war sowieso geplant, er wurde nun terminlich etwas vorgezogen. Die beiden Klassenzimmer, die zu Tatorten wurden, sollen künftig nicht mehr existieren. Ihre Mauern werden eingerissen, ein Gemeinschaftsraum entsteht. Auch farblich soll die Schule neu gestaltet werden. Viele bringen sich bei diesem Prozess ein: neben den Architekten, die Schüler, die Eltern, Trauma-Experten. „Es wird alles so verändert, dass keine Trigger-Punkte mehr zu sehen sind“, sagt Mirza Candic, Vorstand des Elternvereins. Ab September 2026 soll das Gebäude wieder von den 21 Klassen, knapp 500 Schülern, genutzt werden.
Zurück in den Alltag
Bis dahin ist die Schülerschaft in dem nahegelegenen AVL-Gebäude untergebracht. Jeder und jede musste eine Unterschrift abgeben, um einen Betretungschip zu erhalten. Quelle: Die "Presse"
Aber wegen drei ermordeter Chinesinnen, getötet von einem wahnhaften Afghanen, macht man kein Aufheben. Sagt man das so? Da wird einmal das Blut rausgewaschen mit einem Gartenschlauch und weiter geht's im Text. Deswegen hält in Wien niemand den Betrieb an.
Von wegen grantig: Die Leserinnen und Leser des britischen Luxus-Reisemagazins „Condé Nast Traveller“ haben Wien in einer Abstimmung zur freundlichsten Stadt Europas gekürt. Das teilte der Wien Tourismus am Dienstag mit. Und sogar im weltweiten Ranking der Zeitschrift kommt der Wiener Charme gut weg. Die Bundeshauptstadt liegt hier hinter der ecuadorianischen Hauptstadt Quito auf dem zweiten Platz.
Insgesamt trudelten bei der Wahl mehr als 180.000 Antworten ein. Gefragt wurden unter anderem, welche Ziele man erneut besuchen würde. In der Kategorie „Friendliest Cities“ setzte sich Wien bei den Britinnen und Briten als freundlichste Stadt im Europa-Ranking durch. Auf den Plätzen folgten Florenz, San Sebastian, Reykjavik und Lissabon. Quelle: kleinezeitung.at
Ja freilich. Wenn du mit Taschen voller Geld nach Österreich kommst, bist du hier herzlich willkommen. Dann bist du ein gern gesehener Gast. Siehe mein Schicksal. Wäre ich ein gemachter Mann, der es im Leben zu einem ansehnlichen Vermögen gebracht hat, oder sagt man hätte, könnte sich die Um2 schon an mich erinnern. Dann könnte ich den Godfather auch um 04:14 anrufen, nur um ihm mitzuteilen, dass ich am Häusl sitze , weil die Altherrenprostata mit mir Gassi geht. Und der würde tatsächlich abheben und dir interessiert zuhören. Ja, natürlich. Scheiße, bist du im Arsch. Ich weiß.
Deswegen bin ich auch am überlegen, ob ich mir eine Altherrenhodenstraffung gönnen soll. Schön ist der Anblick nicht mehr, wenn dir das plastische Gefäß für die Glocken, die nicht mehr regelmäßig zum Gebet laden, fast bis zu den Kniekehlen reicht. Viele Frauen, die sich in der Menopause befinden, die dann bis zum Lebensende andauernd, sind mit einem sehr ähnlichen Problem konfrontiert. Das Phänomen kann man in der warmen Jahreszeit auch in der Botanik beobachten. Dafür muss man auf der Insel aber durch den FKK Bereich radeln oder gehen.
Einerseits bewundere ich diese älteren Damen aufrichtig für ihren Mut, sich der Welt so zu zeigen, wie sie Gott geschaffen hat. Denen gehen aktuelle Schönheitsideale, wie im Spielfilm, The Substance, am Allerwertesten vorbei. Wenngleich der seine Hände in Unschuld wäscht. Das mit den verfallenden Körpern nimmt er nicht auf seine Kappe. Aber andererseits. Wenn du keinen ausgeprägten Fetisch hast, der in diese Richtung tendiert, ergibt sich für dich da nicht so viel im erotischen Bereich, wenn Körper so lasch sind wie alter Häuplsalat schmeckt. Der hinten hinaus in den Jahren auch so einige Lücken aufzuweisen hat, wie die Suwalki‑Lücke. Ein schmaler Landstreifen zwischen Polen und Litauen, der die einzige Landverbindung der baltischen NATO‑Staaten mit dem restlichen Bündnis bildet.
Diese Lücke liegt zwischen der russischen Exklave Kaliningrad und Belarus. Eine strategische Schwachstelle der NATO:
Wenn Russland (von Kaliningrad aus) und Belarus gleichzeitig vorrücken würden, könnten sie die baltischen Staaten vom restlichen NATO‑Gebiet abschneiden.
Es sind alarmierende Zahlen, die der CDU-Politiker und Militärexperte Roderich Kiesewetter fast beiläufig erwähnt: "Was wir jetzt gerade erleben, dass Russland in Belarus zwei Armeekorps, also rund 350.000 oder 360.000 einsatzbereite Soldaten stationiert hat, das macht Sorge, insbesondere in den baltischen Staaten", sagte Kiesewetter in einer am Dienstag ausgestrahlten Talkrunde beim Sender n-tv.
Die Aussage schlägt auch international Wellen, denn es wäre eine gewaltige Streitmacht, die Kriegsherr Putin praktisch unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit in Belarus zusammengezogen hätte. Zum Vergleich: Am russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 beteiligten sich etwa 200.000 russische Soldaten. In den besetzten Gebieten der Ukraine sollen derzeit etwa 600.000 Russen stehen. Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_101048346/russlands-armee-360000-russische-soldaten-in-belarus-cdu-politiker-warnt.html?utm_source=copilot.com
Der Russe kommt. Steht der wieder vor unserer Tür? Gute Frage. Wie die Frage, warum alte Vögel keinen Truthahnhals bekommen, Menschen aber schon. Obschon alte Menschen eh nicht mehr vögeln. Trotzdem bekommen sie einen Truthahnhals. Der Schizophrenist natürlich auch, spottet der Wortmacher. Das ist eine der größten Ungerechtigkeiten im Leben. Was ist? Humor muss auch sein.
Mehr Follower als Taylor Swift
Wie MrBeast in zehn Jahren zum größten Entertainer der Welt wurde
Der YouTuber MrBeast ist ein globaler Megastar, mit Hunderten Millionen Fans. Er testet aus, was Menschen bereit sind, für Geld zu tun – und fragt seine Kandidaten etwa: »Würdest du für 500.000 Dollar riskieren zu sterben?«
Ein Kandidat, der 100 Tage in einem kleinen Häuschen in einem roten Kreis verbracht hat, den er nicht verlassen durfte, für ein Preisgeld von 500.000 Dollar, und den seine Kinder in der Zeit nur ein einziges Mal besuchen durften, hat es auf den Punkt gebracht.
Der Mann hatte unter anderem ertragen, dass eine Horde Horrorclowns in den Kreis eindrang und dass kurz vor Schluss ein Großteil seines Häuschens zerstört wurde. Doch er hielt durch, in seinem Kampf, der bisher 388 Millionen Mal angeschaut wurde.
Er sagte, und er muss es wissen: »Geld ist das, wofür wir unser Leben eintauschen.« Quelle: SPIEGEL 1/2026
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Jessas!
Ich sogar meine Unabhängigkeit. Eine Wahl hatte ich nicht. Hatte ich schon. Aber wenn dir mal die Zähne ausfallen oben herum, wie anderen ihre Haare, und du unten herum in einen Abgrund blickst, der dir verliebt zuzwinkert, wird man(N) irgendwie gefügig. Weil du dich bis Unterkante Oberlippe angeschissen hat vor Angst, führt der Wortmacher weiter. Ja. Da wird man bescheidener.
Und Bescheidenheit ist ja Lebensangst - aber mit Würde. ©️Bei mir selbst geklaut.
Ich sag's ihnen. Der ist gut. Immer diese scheiß Running Gags, die das Unbewusste nach oben spült ins Mindsetting, wie ein Häusl Scheiße, das auf dem Kopf steht und dabei einen Handstrand macht. Aber mit verschränkten Armen, fügt der Wortmacher an. Genau.
Wie heißt die kürzeste Hängebrücke der Welt. Die Altherrennudel vom Schizophrenisten.
Obschon ich der Betroffene bin. A bissl lustig ist das schon angesichts der widrigen Umstände. In den Medien. Das kleine Glück oder wenigstens die Abwesenheit von Unglück & Krankheit ist denen keine Nachricht wert. Es gibt aber auch eine Welt jenseits der öffentlichen Meinung, das mit viel weniger Jenseits auskommt, wo die Dinge einfach nur so dahinstolpern.
Ja schon, falle ich mir selbst ins Wort. Aber nicht für dich und mich Kassandra.
Diese Welt soll, unbestätigten Gerüchten nach, schrecklich schön sein und so richtig ins Gemüt reinhauen – wie die Umarmung zweier Freunde oder Freundinnen, die sich irgendwann aus den Augen verloren haben und sich nach über dreißig Jahren zufällig wiederbegegnen und sofort wiedererkennen.. Was heißt hier Freunde. Liebende. Die an den Umständen gescheitert sind. Na, na. Jetzt wird's kitschig. Na und. Das war jetzt sowieso nur eine Anspielung an die Um2. Im Original habe ich auf die Um2 geschrieben. Ich und die deutsche Sprache. Ist wie eine neurotischer Tick. Die Um2 konnte die verschimmelte Leberwurstbrote und mich, im Herbst letzten Jahres, nicht mehr unter einen Hut bringen. Die mich nicht wiedererkannt hätte nach der langen Zeit die inzwischen vergangen war.
Zwischen was? Na zwischen den Zeilen. Fast alles bleibt ungesagt zwischen den Generationen, die noch im Luftschutzbunker das Gehen & Sprechen lernten und ihren Kindern. Diese Alten sind sehr speziell. Da wird sehr viel um den heißen Brei herumgeredet. Vieles hat keine Substanz. Tanz nicht kleine Marie, tanz nicht diesen unseren Tanz. Ihre Lebensleitung hingegen schon. Die haben aufgebaut und aufgebaut und wie bekloppt aufgebaut, das Gescheiterte wie ich, weit über den eigenen Möglichkeiten scheitern können.
Ich wollte eigentlich leben sagen. Aber da lässt der Wortmacher nicht mit sich verhandeln. Der imitiert die Russen. Mit denen kannst auch nicht verhandeln. Die kannst du nur zurück in ihre Grenzen bombardieren. Eine andere Sprache verstehen die nicht. Dazu gibt es Text. Aus der Innenwelt russischer Soldaten. Das glaubst du nicht. So schrecklich unmenschlich geht es dort zu. Aber in Deutschland gibt es wieder einen Skandal in der kämpfenden Truppe.
Fallschirmjäger sind harte Jungs. Sie suchen Entbehrung und Extreme. Doch wann geht die Härte zu weit?
Was die Vorkommnisse in Zweibrücken über die Kultur der deutschen Fallschirmjäger und die Missverständnisse zwischen Politik und Kampftruppen offenlegen.
Rechtsextremismus, Antisemitismus, Gewaltrituale, Drogenmissbrauch und sexuelle Übergriffe – die Vorwürfe gegen Soldaten des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken wiegen schwer. Doch der Fall an dem rheinland-pfälzischen Bundeswehrstandort ist kein klassischer Skandal mit klaren Tätern und Opfern, zu dem er gerade politisch und medial gemacht wird. Er ist vielmehr in Teilen ein Konflikt zwischen externer Bewertung und militärischer Binnenlogik.
Vor allem aus einem Artikel der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» sind bis anhin Ermittlungsrahmen und Vorwürfe bekannt, aber keine abschliessenden Ergebnisse. Die mediale Rede ist von «Judensau»-Beschimpfungen, Hitlergrüssen, von einer «rechtsextremen, offen antisemitischen Clique» und einer «Frauenhasserkompanie», von Sexismus und Beleidigungen gegenüber Soldatinnen, von Saufgelagen und Drogenmissbrauch.
Auch soll es eine «Nazi-Party» gegeben haben. So berichtet es jedenfalls die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». Auf einem Foto seien Dutzende Soldaten zu sehen, die in stilisierter NS-Kleidung in die Kamera grinsten. Sie trügen einheitlich dunkle Hosen in Stiefeln, hellblaue Hemden und dazu eine rote Armbinde. In ihrer Mitte posiere eine Frau im schwarzen Paillettenkleid.
Doch vieles ist bis anhin unklar. Die staatsanwaltschaftlichen und wehrdisziplinarischen Untersuchungen laufen noch, gegen 55 Soldaten wird ermittelt. Einige von ihnen wurden bereits aus der Bundeswehr entlassen. Das sind aber keine Strafurteile, sondern dienstrechtliche Maßnahmen, die schon bei geringerer Beweislage greifen können.
Aus der Truppe ist zu hören, der im Zuge des Skandals abgelöste Regimentskommandant Oliver Henkel sei hoch angesehen, tadellos, fachlich wie menschlich. Dass er sich zunächst vor seine Leute gestellt habe, wird, so hat es die NZZ in Gesprächen mit Soldaten gehört, in der Truppe als Pflichterfüllung verstanden, nicht als Vertuschung, wie es ihm mitunter nun vorgeworfen wird. Quelle: "NZZ"
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Scheiße. Was erwarten die Vortrefflichen eigentlich von Soldaten und Soldatinnen im Umgang miteinander?Einen Umgang wie an der Uni, im Studienzweig Intersektionale Gefühlsökonomie & angewandte Safe‑Space‑Architektur (B.A.), flankiert von LGBTQIA+ Awareness Engineering & Nonviolent Communication Design (B.Eng.), wo die kollektive Verletzbarkeitsforschung mit Schwerpunkt Regenbogenpädagogik (M.Ed.) den Kern des Curriculums bildet, das wiederum durch transinklusive Konfliktvermeidung im multipolaren Safe‑Space‑Setting (M.A.) neu vermessen wird — selbstverständlich unter dem übergeordneten Paradigma antikolonialer Empfindungsethik & Mikroaggressionskartografie (Diplom). Quelle: Der Schizophrenist/KI
Ich dachte immer, das Militär sei der letzte echte Safe Space. Zumindest für die kämpfende Truppe – jene Soldaten und Soldatinnen, die mit ihrem Leben für die Qualität der Arbeit von Offizieren geradestehen, die kein Goldfasan jemals persönlich zu verantworten gedenkt. Obwohl es ja genau die Generäle sind, die die Ansagen machen, per Befehl, damit es zügiger vorangeht mit dem Sterben. Genau. Fast alle Generäle sterben irgendwann an Altersschwäche, in ihren weichen Betten. Oder mittels Herzinfarkt auf ihrer Geliebten, um ein Klischee zu bedienen.
Die Kriegskinder-Generation haben also wirklich noch der Gesellschaft gedient. Das sind die mit den Wirtschaftswunderjahren. Wir sind nur noch die, die sich über nichts mehr wundern. Wir haben ausgeträumt. Sagt der deutsche Soziologe Christian Reckwitz. Wir leben in einer Krisenmoderne, im Zeitalter der Polykrisen. Krisen, die sich gleichzeitig bedingen und gegenseitig verschärfen. Eventuell.
Das Blablabla der Alten ist ja nichts anderes als eine ausgereifte Überlebensstrategie. Diese Kriegskinder sind grandiose Alltagsbeschäftigungskünstler:innen. Selbst als Ü‑80‑Kohorte stehen sie noch im Morgengrauen auf. Der Goadfather sitzt spätestens um 07:00 Uhr beim Frühstückstisch. Das ist es noch dunkel. Stockdunkel ist es wenn der Goadfather und die Um2 aufstehen. Wegen ihrem Arbeitsethos? Ja. Und in der warmen Jahreszeit arbeitet die Um2 dann 9 Stunden in ihrem Garten. Auf den Knien. Das war ihr wichtig zu sagen. Das sagt sie zu mir und zum S. Woraufhin wir zustimmend nickten. Da wundert einen gar nix mehr.
„Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist.“ Norbert Hofer/FPÖ im Präsidentschaftswahlkampf 2016. Der nette Blaue von nebenan. Der ist jetzt in die Privatwirtschaft gewechselt.
Und wird es doch mal anders mit den Kriegskindern im Gespräch, wird es so anders, dass es auf einen unlösbaren Konflikt hinausläuft. Da hagelt es dann Vorwürfe und Vorbehalte. Wie aus heiterem Himmel.
Also lieber alles unter den Teppich kehren. Was meinst du mit alles? Na einfach alles. Besser du vergräbst das Alles, was dich bedrückt oder bewegt, tief in der Erde deines Unbewussten, die du dann mit deinen Tränen befeuchtest, damit der Baum des Verdrängens hübsch gedeihen kann und irgendwann Früchte trägt. Direkt neben deinen Stammbaum. Diesen Stammheim der Herkunft. Wer hat das jetzt gesagt? Seit wann weißt du wie weinen geht, regt sich der Wortmacher auf.
Aber entwaffnend ehrlich ist sie schon die Um2. Die sagte nicht, ich hätte dich beinahe nicht wiedererkannt. Die sagte, ich hätte dich nicht wiedererkannt, wenn sie der Goadfather nicht auf meinen Besuch vorbereitet hätte. Eigentlich wollte ich ihr Haus eh nicht betreten. Das ist kein Safe Space. Nicht mal für einen Ex-Soldaten. Emotional stehe ich heute noch in der Einfahrt und muss mir von der Um2 sagen lassen, dass ich jedes Recht verwirkt habe, ihr Haus zu betreten. Bis auf den Keller. Scheiße. Was hast du angestellt? Die Republik um ein paar Millionen erleichtert wie der Ex‑Finanzminister Mag. Karl‑Heinz Grasser, der weiterhin an seiner Unschuld festhält. Nee, nichts davon. Aber selbst dem haben sie jetzt Hausarrest gewährt und nicht Kellerarrest wie dir damals. Genau. Und selbst da hätte ich mir die Schuhe ausziehen sollen. Scheiße, bist du ein geprügelter Hund. In deinen Innersten bist du ein geprügelter Hund. Genau.
Aber der Goadfather bestand darauf. Worauf? Na dass ich ins Haus komme mit dem S. Und dann stand sie da die Um2. Eine ältere Dame, die nur aus Haut und Knochen besteht, mit weißen Haaren am Kinn. Nichts weißt auf ihr 50kg-Drama hin. Wehe der Zeiger der Waage zeigte mehr Gewicht an, dann hieß es die Beine in die Hand zu nehmen für mich, weil ihr der Lebensekel aus allen Poren tropfte. Natürlich habe ich beim Besuch nach so vielen Jahren nicht näher nachgefragt. Wie, du erkennst das Kind in mir nicht wieder, dass du jahrelang ruiniert hast. Da muss doch was geblieben sein? Wie du kannst dich an diese Begebenheit mit dem Keller nicht mehr erinnern. Mit hat diese Episode die Schlapfen ausgezogen. Du hast daran keine aktive Erinnerung. Diese Jahre können doch nicht spurlos an dir vorübergegangen sein. Doch sind sie. Ich habe nicht ihre Persönlichkeit verändert, aber sie sehr wahrscheinlich meine. Inwiefern. Na, dass ich lieber mit Gespenstern leben als mit echten Menschen. Aber das ist doch deiner Erkrankung geschuldet. Das auch ja. Aber das es mir leicht fällt im Abseits zu leben muss ja woher kommen. Auf den Bäumen wächst das nicht. Der ist gut.
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Apropos inneres Kind. Hilfe!, ruft der Wortmacher hysterisch. Hilfe. Der Depp wird gleich wieder etwas herüberkopieren und einfügen, in den makabren Textfluss, in dem seine Lebenslügen obenauf schwimmen wie Leichen, diese bleichen. Genau. Was anderes habe ich nicht.
Diese Therapeutin warnt vor der Psycho-Industrie: «Bei Stefanie Stahl sind meistens nur die Eltern oder die Gene schuld»
Alles, was mit Psychologie zu tun hat, lässt sich gerade gut verkaufen: Stefanie Stahl und Eckart von Hirschhausen füllen Säle. Die Fachärztin Diana Pflichthofer regt sich darüber so auf, dass sie ein Buch geschrieben hat. Im Interview erklärt sie, was sie so stört.
Frau Pflichthofer, in Ihrem Buch beklagen Sie die Geschäftemacherei mit psychischen Problemen. Was genau stört Sie?
Es gibt eine Art Psycho-Industrie, in der Leute viel Geld verdienen, die höchstens mal einen Kurs gemacht haben. Das ist für Kranke und Menschen in einer schweren Krise fatal, weil die sich kaum orientieren können auf dem Markt der vielen Therapieangebote. Das Wort Therapie ist nicht geschützt, deshalb kann sich alles und jedes Therapie nennen. Ich habe häufig Patienten in meiner Praxis, die zuvor eine vermeintlich seriöse Therapie gemacht haben, die ihren Zustand aber verschlimmert hat.
Die bekannteste Psychologin Deutschlands, Stefanie Stahl, ist tatsächlich Psychotherapeutin. Dennoch scheinen Sie beide eine Art Fehde zu führen, die Sie unter anderem im Magazin «Psychologie heute» austragen.
Ich kenne Frau Stahl nicht persönlich. Es geht mir um den Inhalt ihrer Arbeit, und die sehe ich sehr kritisch. Ein Aspekt davon ist das Konzept vom inneren Kind, das sie sehr populär gemacht hat. Das ist ein altes psychodynamisches Konzept, das aber im Laufe der Zeit missverstanden wurde. Nach Stefanie Stahl beschreibt es die Idee, jeder könne sein Leben lang bedürftig bleiben und Ansprüche an andere stellen. Ich halte es für Erwachsene für fatal, die eigenen Probleme immer nur auf andere zurückzuführen. Damit wird eine echte Selbstreflexion eher verhindert. Quelle: Eine weitere Neiddebatte unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit? Nee. Steht so in der "NZZ".
Ich habe aber keine Probleme. Auch nicht mit dem Goadfather. Dem komme ich auch nicht mit uralten Um2‑Geschichten. Ich ziehe am Telefon nicht über die Um2 her. Niemals.
Alles, was ich vor dem Besuch zu ihm sagte, war: Ich will dich zwar besuchen, aber die Um2 möchte ich nicht treffen. Die mag mich nicht. Das war alles. Und der Goadfather widersprach nicht. Ich bin ihr dann aber doch begegnet. Und da ist nix. Die Um2 hat andere Erinnerungen. Ich hingegen habe zu viele bekloppte Erinnerungen an Menschen, denen ich nicht allzu viel bedeute. Erinnerungen, die nicht verblassen. Genau. Dabei haben genau diese Menschen mein Leben maßgeblich bestimmt. Menschen, denen ich nie wirklich viel bedeutet habe.
Die Um2 und ich richten uns auch keine schönen Grüße aus. Mein Besuch war kein Neustart. Man muss die Kirche bei gewissen Dingen einfach im Dorf lassen. Herrlich, diese Redewendungen. Ich sag's mal so. Die 1970er- und 1980er-Jahre, das waren wirklich noch ganz andere Zeiten. Das kann man immer sagen.
Wehe, du schreibst wieder genau, brüllt der Scheißhausdämon durch die geschlossene Häusltür. Exakt. Wieder einen Kampf verloren. Der Um2 geht ihr trautes Heim, ihr kleine heile Welt, mit Goadfather oder auch allein, wo alles picco bello zu sein hat über alles. Das ist ihr eine Herzensangelegenheit. Eine aufrichtige Herzensangelegenheit. Mit oder ohne Goadfather. Ihr Garten ist ihr viel wichtiger als meine verkorksten Erinnerungen an sie. Wir haben bei meinem Besuch nur über ihren Garten und ihr Haus gesprochen und nicht über meine Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit. Der ist gut. Gemeinsame Zeit.
Nur einmal merke ich kurz an: Weißt du noch, wie wir deinen Garten kultiviert haben? Als ich tagelang Steine in Kübeln schleppte. Schwer zu sagen, ob sie sich wirklich daran erinnerte, als sie zustimmend nickte.
Unerhört so etwas zu behaupten. Ist es das? Ja. Und was ist mit dem guten alten Goadfather? Na, der gewährt mir nur jeden verdammten Sonntag kurz Audienz. Trotzdem liegst du ihm bequem auf der Brieftasche wie auf einer 7-Zonen-Dingsbums-Matratze. Mit Federkern fügt der Wortmacher an. Genau. Was soll ich sonst tun? Unter der Brücke auf der Insel pennen? Einen wir mir gibt niemand Unterschlupf. Ich bin nicht gesellschaftstauglich. Ich bin ein echter Outlaw. Vor allem emotional. Nächste Woche wird es auch noch saukalt. Hoffentlich erfriert kein Obdachloser.
Stefanie Stahl hat auf Ihre Vorwürfe eine Replik im Magazin «Psychologie heute» geschrieben. Darin schreibt sie, ihr Angebot richte sich nicht an psychisch Kranke. Ihr Zielpublikum seien «Normalgestörte». Ist es nicht in Ordnung, dass ihre Shows vor allem unterhalten?
Ja, das wäre es, wenn sie klar sagen würde, dass das eine Show ist und kein therapeutisches Angebot. Ich frage mich, ob die Frau, der sie die Hand aufgelegt hat, das auch wusste. Und der Begriff «Normalgestörte»: Was soll das sein? Es ist ja gerade die schwierige Aufgabe eines Psychotherapeuten, zu unterscheiden, wo eine Krankheit beginnt. Das ist nicht auf den ersten Blick zu sagen. Frau Stahl sagt aber, sie treffe Patienten einmal, und dann hätten diese einen roten Faden und wüssten, wie sie in ihrem Leben weitermachen sollten.
Siehste, so sind Herrschaftliche. Die gönnen sich gegenseitig nix. Nicht mal eine gepflegte Normalverstörung. Wie dein Wahn, spottet der Wortmacher. Der sich immer mal wieder über mein Mindsetting aufregt, wie Verheiratete in der Paartherapie über den/die Andere/n, weil alles so schrecklich gewöhnlich ist in der Ehe. Ein Tag gleicht dem Anderen. Diese schreckliche Trott. Diese fürchterliche Monotonie. Wie in einem scheiß Groschenroman, wo sich die in der Ehe gefangenen dann anderwärtig umsehen für ein emotionales Highlight. Sagt man das überhaupt noch? Groschenroman.
Wie nennt man das Genre heute. Schundromane? Trivialliteratur? Dark Romance? Billionaire Romance (typisch für Fifty Shades) Spicy Romance (TikTok‑Begriff) New Adult Romance (wenn junge Protagonisten, viel Drama, viel Körperkontakt) „Spicy Books“.„BookTok‑Erotik“ (weil TikTok das Genre groß gemacht hat) Quelle: KI
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Ich habe naturgemäß keine Ahnung. Arztromane. Gibt es die noch? Oder was mit dem Reitlehrer, weil die Ehe so unerfüllt ist. Der Wortmacher ist mit seiner Rolle, die er zwangsläufig ausfüllen muss, wie ein fortführender Antrag auf einem Amt, der im Labyrinth der gehobenen Staatsbürokratie herumirrt, extrem unzufrieden. Schon hätte ich weiterführenden Text.
Bayerische Beamtin bekommt Berliner Chaos in den Griff. Die Bändigung der Verwaltung durch Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen unter aktiver Zuhilfenahme von zur Verfügung gestellten Werkzeugen im Zuge der Digitalisierung.
Ausgerechnet einer CSU-Frau aus dem Süden gelingt, was viele für unmöglich gehalten haben: Sie reformiert die Verwaltung der Chaosstadt Berlin. Wer ist Martina Klement und wie macht sie das?
Seit langer Zeit messen Berliner Bürger ihr Glück oder Unglück anhand der Anzahl Tage, die sie brauchen, um einen Termin im Bürgeramt zu bekommen. Dreistellige Werte, also mehrere Monate, waren früher nicht selten, etliche Wochen die Regel, manchmal klappte es auch schlicht überhaupt nicht.
Doch es ist tatsächlich besser geworden. Weil mehr Personal eingesetzt wird und mittlerweile mehr als 400 Dienstleistungen online erledigt werden können, bekommen heute 75 Prozent der »Kundinnen und Kunden«, wie man hier inzwischen sagt, innerhalb von 14 Tagen einen Termin. Ein guter Wert, vor zwei Jahren waren es noch 57 Prozent. Inzwischen können die Berliner für manche Anliegen wie eine Meldebescheinigung oder ein Führungszeugnis sogar spontan ohne Termin vorbeikommen. Quelle: SPIEGEL 1/2026
Und in Österreich übernimmt der Landeshauptmann von Tirol Anton Mattle (ÖVP) den Vorsitz in der Landeshauptleute-Konferenz, dem eigentlichen Machtzentrum Österreichs. Dieser Trupp schmettert in der Regel jeden Veränderungsvorschlag durch den Bund ab. Die Landeshauptleute‑Konferenz ist in Österreich jenes informelle Gremium, das erstaunlich oft entscheidet, wofür eigentlich das Parlament zuständig wäre. Die Landeshauptleute‑Konferenz, dieses inoffizielle Polit‑Politbüro, in dem neun Landesfürsten regelmäßig beschließen, wie viel Demokratie dem Land gerade zugemutet werden kann. ©️ Föderale Schattenkanzler:innen. Wir haben auch eine Landeshauptfrau von Salzburg Karoline Edtstadler, Mag. iur. Im ersten Leben Richterin.
Was fällt gelernten Österreicher:innen assoziativ, also ohne Nachdenken, als Erstes zu Österreich ein?
Ischgl. Ibiza. I woars net. Nur a Schmäh. Veränderungsresistenz. Allein das Diagramm über die Geldströme im österreichischen Gesundheitssystem, das in alle Richtungen ausfranzt, wie dieser Text. Genau. Ziemlich lustig.
https://www.diepresse.com/5185543/die-gesundheitsreform-hat-nichts-veraendert
Und zwischen diesen Finanzströmen irren die Patienten herum? Na, ja. Ganz so schlimm wie auf dem Papier ist es nicht. Nur halt nicht sehr effektiv. Siehe auch das dänische Gesundheitssystem. In Österreich gehen die Patienten wegen jeden scheiß in einen Notfallambulanz eines Krankenhaus. Viele Fälle sind aber keine Notfälle.
Knallende Türen, hastende Sanitäter, blutende
Patientinnen, weinende Kinder, hektische
Ärzte – spätesten seit den 1990er Jahren und
der Erfolgsserie Emergency Room ist das Bild der
Notaufnahme von purem Adrenalin geprägt. Die
Realität ist eine andere. „Aus Studien wissen wir,
dass 60 Prozent der Patientinnen und Patienten in
der Notfallambulanz eigentlich keine Notfälle sind“,
bestätigt Harald Stummer, Leiter des Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen an
der UMIT, „bei den meisten würde es sogar reichen,
wenn sie in den nächsten Tagen zu einem Arzt gehen würden.“ Quelle: https://www.umit-tirol.at/data.cfm?vpath=ma-wartung-allgemein%2Fforschung116%2Fstummer-gesteuerter-erstkontakt&utm_source=copilot.com
Es ist in Österreich ein endloses Drama, im Kampf um Zuständigkeiten, zwischen Bund/Länder/Gemeinden. Der Finanzausgleich ein Chiffre für Macht/Einfluss von Politiker:innen in Amt und Würden, die ohne unsere Steuergelder, die reichlich sprudeln und doch nicht reichen, wegen der Reichen, nichts zu bestellen hätte. Schon gar nicht neue Abfangjäger. Wenn bitte wollen wir abfangen? Na illegale Migranten. Man kann auch illegal in ein Land einreisen. Über die grüne Grenze? Genau. Aber das ist eine andere Geschichte. Zu der hättest du auch Text. Natürlich. Dazu hat jeder/in/* Text.
Die Angstzonen weiten sich aus – Deutschland zahlt einen hohen Preis für falsche Toleranz
Vor zehn Jahren fielen in der Kölner Silvesternacht Horden muslimischer Männer über Frauen her. Es war der Auftakt für das, was Deutschland erwartete. Aber die Debatte über Migration und Kriminalität ist nicht vorangekommen. Quelle: "NZZ". Wie auch, wenn jeder auf seinem Standpunkt beharrt.
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Wie in Österreich beim Finanzausgleich: Hey Boss (Steuerzahler) ich brauch mehr Geld.
Akt I: Das Geld verlässt das Haus
Der Bund schickt Geld an die Länder, die es dankend annehmen und gleichzeitig behaupten, der Bund sei an allem schuld.
Akt II: Die Länder spielen „Reise nach Jerusalem“
Die Landeshauptleute drehen sich im Kreis um die Gesundheitsmilliarden und rufen „Föderale Autonomie!“, sobald jemand den Sessel wegnimmt.
Akt III: Die Krankenkassen – das Bermuda‑Dreieck der Beiträge
Die Krankenkassen lassen die Beiträge in einem Nebel aus Umlagen, Ausgleichszahlungen und Sondertöpfen verschwinden, bis niemand mehr weiß, wohin das Geld geflossen ist.
In Österreich unterscheiden sich die Vergütungen für Diagnosen und Behandlungen je nach Bundesland, weil die Landesstellen der Österreichischen Gesundheitskasse eigene Verträge mit den regionalen Ärztekammern verhandeln. Dadurch werden dieselben medizinischen Leistungen in Wien, Tirol oder Kärnten oft unterschiedlich bezahlt, was zu regionalen Unterschieden bei Honoraren, Kostenübernahmen, Wartezeiten und der Verfügbarkeit von Kassenärzten führt. Kurz: Die föderale Struktur erzeugt ein gesundheitspolitisches Flickwerk, in dem der Wohnort mitentscheidet, wie viel eine Leistung wert ist und wie gut man versorgt wird.
Derweil hat die Anzahl der privat krankenversicherten Personen in Österreich im Jahr 2024 einen neuen Höchststand von 3.570.020 erreicht. Das entspricht einem Anstieg um 2,0% im Vergleich zum Vorjahr und dem höchsten absoluten Zuwachs innerhalb eines Jahres seit Beginn der Erhebung im Jahr 2019. Im Jahr zuvor lag die Zahl bei 3.500.694, der Zuwachs betrug somit 69.326 Personen.
Die Krankenkassen. In den kranken Kassen bleiben nur die primär Kranken, bei denen selbst die Brieftaschen kranken. Die trotzdem klingeln wie Zusteller:innen mit Migrationserfahrung, weil man schon wieder etwas sehr Günstiges im Netz bestellt hat – naturgemäß Made in China. Ja, wo sonst. Du musst dir nur einmal die Preise bei Temu oder Shein mit denen im stationären Handel oder bei Amazon vergleichen. Oder mit den Getränkepreisen in der Wiener Gastronomie: Eine 0,75‑Liter‑Flasche Vöslauer kostet in einer Wiener Pizzeria 8,99 Euro. Beim Billa kostet die 1,5‑Liter‑Flasche 95 Cent.
Immer dieselbe Scheiße. Immer derselbe Mist, beschwert sich der Wortmacher. Der richtig nach Veränderung lechzt. Woraufhin ich ihn verarsche, ob man auch falsch nach Veränderung lechzen kann. Ja. Natürlich kann man das:
„Gleich zu Beginn seiner zweiten Amtszeit ging Präsident Trump mit aller Macht gegen die ethischen Kontrollmechanismen der Watergate-Affäre vor. Zunächst entließ er 17 Generalinspekteure – ein Amt, das während der Watergate-Affäre geschaffen worden war, um Verschwendung, Betrug und Missbrauch in der Regierung aufzudecken. Er feuerte auch den Leiter des Office of Special Counsel, einer unabhängigen Behörde, die 1978 per Gesetz zum Schutz von Whistleblowern in der Regierung eingerichtet worden war. Dann entließ er den Direktor des Office of Government Ethics, das etwa zur gleichen Zeit geschaffen worden war, um finanzielle Interessenkonflikte hochrangiger Regierungsbeamter zu verhindern. Und er missbrauchte das Justizministerium und das FBI als politische Instrumente – Rollen, die diese Behörden nach Watergate eigentlich ablegen wollten.“ Quelle:📰
Jetzt hat der auch noch Venezuela überfallen. Wird der Trump bald in der EU einmarschieren um den Russen zuvorzukommen? Ist das jetzt ein Freifahrtschein für China um die Demokratie in Taiwan endgültig zu zerschlagen und heim ins Reich zu holen? Das sind Fragen. Wer stellt die? Ich wars nicht.
„Venezuela hat einseitig amerikanisches Öl, amerikanische Vermögenswerte und amerikanische Plattformen beschlagnahmt und verkauft, was uns Milliarden über Milliarden Dollar gekostet hat“, sagte er über die Ressourcen, die aus dem venezolanischen Gestein gefördert wurden. „Das geschah schon vor einiger Zeit, aber wir hatten nie einen Präsidenten, der etwas dagegen unternommen hat. Sie haben uns unser gesamtes Eigentum weggenommen.“ Er fügte hinzu: „Das sozialistische Regime hat es uns unter den vorherigen Regierungen gestohlen, und zwar mit Gewalt.“
Nun stellte er klar, dass er das Geld zurücknehmen würde, und die Amerikaner würden entschädigt werden, bevor die Venezolaner, wie er voraussagte, „reich“ würden. ©️Trump
Mir wurde auch so einiges gestohlen. Tatsächlich? Ja. Dazu mehr an anderer Stelle. Wegen „Stell dich nicht blöder an, als du tatsächlich bist.“ Die Um2. Der ist gut. Die dachte, ich wolle mich nur vor gewissen Arbeiten drücken. Sie sah meine Not nicht. Sie dachte, ich sei mit purer Absicht so ungeschickt. Bis meine kleinstbürgerliche Zukunft von eben dieser Unfähigkeit ausgelöscht wurde. Wofür ich dann die Verantwortung zu tragen hatte. Eine schlimme Kränkung. Lebensbestimmend. Aber nur bis zu dem Tag, als sich ein Schwarm schwarzer Vögel in der Nachtschicht auf dich stürzte. Genau.
Andauernd lösche ich nur dich aus, regt sich der Wortmacher künstlich auf. Ich möchte auch mal mit meiner Aufgabe wachsen. Aufgabe, weil ich im Leben längst aufgegeben habe. Das kann es doch auch nicht sein. Diese schreckliche Monotonie. Das ist unerträglich. Unerträglich, wirklich unerträglich, immer dasselbe, immer wieder dasselbe, immer wieder, immer wieder dasselbe und dann wieder von vorne. Der Wortmacher will mehr wie der Massenmörder Putin sein, der ja mit der Ukraine ein ganzes Land und seine Bürger:innen auszulöschen gedenkt. Über die Verbrechen, die Russland in Syrien begangen hat, spricht heute kaum noch jemand. Aber über Israel schon. Die Juden sind weiterhin an allem schuld. Natürlich auch am weltweit grassierenden Antisemitismus. Selbst der Wortmacher will sich mehr an den Bekloppten „Der Hamas“ orientieren, da hama noch immer den Islamischen Dschihad, die von Millionen dafür gefeiert werden, dass sie es den verhassten Juden am 7.10.2023 so richtig gezeigt haben. Sie glauben mir nicht?
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In Gaza führt die israelische Armee unter der Leitung von Ministerpräsident Benjamin „mit Verlaub gesagt“ Netanjahu wie gewohnt ungehindert ihre tödlichen Angriffe aus, geschützt durch einen westlichen Schutzschirm, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Selbst die dümmsten Bomben, die es auf diesen Planeten geben soll, soll Israel auf die Menschen in Gaza abgeworfen haben. Ein Krieg, der von der israelischen Regierung ganz bewusst in die Länge gezogen wurde wie der Teig für einen Topfenstrudel. Im Original hatte ich noch Apfelstrudel geschrieben. Aber in Österreich ist vieles Topfen.
„Der Inhalt einer einzigen Internetausgabe der israelischen Tageszeitung Haaretz reicht aus, um den Bogen von den historischen Plänen zur Annexion Gazas unter „Ausdünnung“ seiner Bevölkerung nach dem Sechstagekrieg, die von linken Regierungen gewälzt wurden und jetzt zum heuchlerischen Erstaunen der Öffentlichkeit Realität zu werden drohen, bis zu den Vertreibungs- und Genozid-Phantasien und einer durch Kollektivbestrafung sowie der Instrumentalisierung humanitärer Hilfe als militärisches Druckmittel dem humanitären Völkerrecht hohnsprechenden Kriegsführung der Regierung Netanjahu zu spannen.
Dass diese Regierung innerhalb der EU wohl als rechtsextrem betrachtet würde, der Aussetzung des an die Einhaltung der Menschenrechte gebundenen Assoziierungsabkommens mit Israel freilich die deutschen und österreichischen Stimmen entgegenstehen würden, passt in dieses Bild antifaschistischer Demonstrationszüge, deren Teilnehmer Entlastung von der Schuld der Tätergeneration suchen und auf diesem Weg blind für das Leid der palästinensischen Bevölkerung sind.“
Die Frage im nächsten Absatz lauert, nee lautet, formuliert von einem gewissen Dr. phil. Daniel Eckert (*1961) arbeitet als ao. Univ.ersitätsprofessor am Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Graz mit dem Schwerpunkt Kollektiventscheidungstheorie, ob die nahezu bedingungslose Israel‑Solidarität deutscher und österreichischer Politik Ausdruck politischer Naivität war oder ob sie – von Adenauer bis Merkel und ihren österreichischen Pendants – bewusst als außen‑ und innenpolitisches Instrument zur Wahrung der eigenen Reputation und zur moralischen Selbstvergewisserung eingesetzt wurde.
KI hör mal.
Wird in diesen Meinungsartikel der Hamas‑Angriff vom 7. Oktober 2023 Bezug genommen? Als die Beckenknochen von Israelinnen brachen wie Butterkekse? Geht dieser Meinungsartikel an irgendeiner Stelle auf den Hamas‑Angriff vom 7. Oktober 2023 ein?
KI: Kurz und klar: Nein.
In dem von dir zitierten Gastkommentar wird der Hamas‑Überfall vom 7. Oktober 2023 an keiner Stelle erwähnt – weder direkt noch indirekt.
Der Text konzentriert sich ausschließlich auf:
die historische Verantwortung Deutschlands und Österreichs,
die politische Haltung gegenüber Israel,
die Kritik an „reflexartiger“ Israel‑Solidarität,
die Situation der palästinensischen Bevölkerung,
Menschenrechtsfragen,
völkerrechtliche Argumente,
und die Rolle westlicher Politik.
Der 7. Oktober 2023 – also der Angriff der Hamas, der für die aktuelle Eskalation zentral ist – kommt im gesamten Artikel nicht vor. Quelle: Das auch noch.
Aber sitzen in der israelische Regierung nicht jede Menge Bekloppte, die die Palästinenser am liebsten nach Madeira umsiedeln wollen. Nicht Madeira. Mogadischu. Oder Madagaskar, höhnt der Wortmacher.
Die haben sich ja nicht alle. Israel hat Dutzenden internationalen Hilfsorganisationen die Lizenzen entzogen. Die israelischen Behörden haben für die Arbeit ab 1. Jänner 2026 eine Registrierung gefordert, die viele Organisationen als gesetzeswidrig ablehnen. Sie müssen ihre Aktivitäten nach Angaben des Außenministeriums bis März endgültig einstellen, dies betrifft auch Tätigkeiten im vom Krieg zwischen Israel und der Hamas weitgehend zerstörten Gazastreifen.
Betroffen sind 37 Organisationen, unter anderem Ärzte ohne Grenzen und Oxfam. Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hatte Israels Vorgehen als „empörend“ bezeichnet. Das israelische Außenministerium hatte erklärt, die Registrierung diene dazu, „die Beteiligung terroristischer Elemente zu verhindern und die Integrität der humanitären Arbeit zu schützen“.
Ich spende jedes Jahr für "Arzte ohne Grenzen". Seit wann gibt es in dieser Organisationen terroristische Elemente? Das wäre mir ganz neu. Meint die israelische Regierung damit die Bearbeitungsgebühr von 1,34 Euro. Weil das mit der Bearbeitungsgebühr ist ganz neu. Schon hätte man einen wunderbaren Aufhänger wie man eine Person als Heuchler/in identifizieren könnte. Die Bearbeitungsgebühr gab es 2024 noch nicht. Deswegen wiederhole ich jetzt noch einmal meine Frage von Gestern, ein Tag der mir kein emotionales Highlight beschert hatte. Bin ich jetzt Antisemit?
Und wie muss man argumentieren, das Kritik an der israelischen Regierung nicht antisemitisch ist?
Der zentrale Punkt:
Eine Regierung ist kein Volk.
Ein Staat ist keine Religion.
Ein Premierminister ist kein ethnisches Kollektiv.
Wenn sich Kritik klar auf politische Entscheidungen, militärische Strategien, Gesetze oder Regierungsmitglieder bezieht, dann ist sie per Definition nicht antisemitisch, weil sie sich nicht gegen Jüdinnen und Juden als Gruppe richtet.
KI hört mal: Kann ich die aktuelle Politik Israels mit der derzeitigen Politik Russland in einen Topf werfen? Dann externalisiert man ja Israel nicht mehr?
KI: Ja.
Du darfst die Politik Israels mit der Politik Russlands vergleichen.
Das ist nicht antisemitisch, solange du:
über Staaten, Regierungen oder Militärstrategien sprichst
keine religiösen oder ethnischen Gruppen verantwortlich machst
dieselben politischen Maßstäbe auf beide anwendest
Das ist politische Analyse, keine Feindseligkeit gegenüber Jüdinnen und Juden.
Siehst du, und schon verschwimmen die Grenzen zwischen dem überzogenen Verteidigungskrieg Israels und dem russischen Angriffskrieg.
Trotzdem gilt im humanitären Völkerrecht die strikte Trennung zwischen dem Grund des Krieges (Ius ad Bellum) und der Art der Kriegsführung (Ius in Bello). Da das primäre Ziel der Schutz von Menschenleben ist, sind die Genfer Konventionen für alle Beteiligten absolut bindend. Ein Verteidigungsstatus rechtfertigt niemals Verstöße wie Angriffe auf Zivilisten oder Folter; das Recht auf Selbstverteidigung entbindet also niemanden von der individuellen strafrechtlichen Verantwortung für Kriegsverbrechen.
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Das ist auch ein Kriegsverbrechen beschwert sich selbst der Scheißhausdämon zu Jahresbeginn, weil er seine ihm zugeteilte Rolle nicht mehr ausfüllen möchte. Der hält meine Wahn für zu kleinstbürgerlich. Selbst der strebt nach Veränderung. Und Veränderungen wollen Kleinstbürgerliche gleich gar nicht. Siehe auch Habecks Heizungsgesetz. Das war ein riesiger Reinfall, weil die Regierung die Menschen mit einem technisch komplexen, finanziell sensiblen und kommunikativ miserabel erklärten Gesetz überrumpelte. Statt Planungssicherheit gab es Verwirrung, statt Vertrauen Misstrauen, und statt einer Wärmewende entstand ein politisches Chaos, das die Koalition spaltete und die Bevölkerung verunsicherte. Am Ende wurde das Gesetz so stark verwässert, dass der ursprüngliche Anspruch kaum noch erkennbar war.
„Auch einen Dr. med. Wolfgang Vergau, der – sagte man das schon? – eine gewisse Ruhe ausstrahlt. Gutbürgerlich gesetzt. Wutbürgerlich unauffällig. Aber ein Robert Habeck als Heizungsmann in deutschen Kellern? Ein Minister, der Millionen zu einer Öko-Wärmepumpe drängen wollte, jedenfalls weg von Gas und Öl, und das pronto? Das hat auch Vergau in Wallung gebracht. Bis heute. »Ich habe mich bevormundet gefühlt. Es war eine Frechheit«, sagt Vergau; das Gesetz sei schlecht gemacht, noch schlechter dem Bürger erklärt worden. Für Vergau war es eine Politik des »Friss oder stirb«. Und so, meint er, sollte man mit Menschen nicht umgehen.
Selten hat ein Gesetz so empört, so verwirrt
Hitzig oder cool? Dies ist die Geschichte einer Reise durch deutsche Heizungskeller, in München, in Hamburg, in Bremen, in Sachsen, auf der Suche nach der Stimmungstemperatur im Land. Abgelesen kurz vor einer Bundestagswahl, bei der Angst und Wut, Frust und Sorgen mehr aufs Ergebnis einzahlen könnten als die Hoffnungen, mit denen Wahlprogramme geschrieben werden.
Selten hat ein Gesetz die Bürgerinnen und Bürger so empört, so verwirrt, so unter Druck gesetzt wie die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes 2024. Bekannt auch als »Heizungshammer«, so getauft von der »Bild«-Zeitung, als der erste, halb gare Entwurf im Februar 2023 durchgesickert war. Es war der Beginn eines Kulturkampfes um das Verbrenner-Aus im eigenen Haus.
Die einen, die es mit Habeck hielten, sahen ein Gesetz verteufelt, das die Wärmewende bringen sollte. Schließlich geht rund ein Viertel des Klimakillers CO₂ auf das Konto von Heizen und Warmwasser, vor allem von Gas und Öl. Die anderen sahen eine bewährte und vor allem bezahlbare Technik verteufelt, die auf dem Altar einer grünen Ideologie geopfert werde. Koste es, was es wolle. Dass Habeck anfangs kein Förderprogramm für die teure Wärmepumpe mitlieferte, ließ die öffentliche Erregung erst recht anschwellen.
Zeitweise hatte man den Eindruck, dass der Heizungskeller zum erweiterten Intimbereich des Bundesbürgers gehört, in dem der Staat und auch sonst keiner etwas zu suchen hat. Erhitzte Gemüter, entflammte Wut, »die da« gegen »wir hier«. »Die da« in Berlin dekretierten demnach von oben herab, wovon sie keine Ahnung hatten, »wir hier« saßen zu Hause im Heizungskeller und sollten rausreißen, umbauen, austauschen, ohne zu wissen, was stattdessen überhaupt geht. Technisch. Und was das kostet. Und ob die Gas- und Strompreise in den nächsten Jahren steigen oder fallen. Und wie man dann wissen soll, ob sich das je lohnt mit der stromfressenden Wärmepumpe . Vielleicht bekäme man auch Fernwärme vor die Tür, dann hätte man sich die Pumpe sparen können. Aber auch da müsste man erst mal wissen, wie teuer so ein Anschluss wird. Und, und, und. Der Bürger als Versuchskarnickel. Das war zumindest bei vielen der Eindruck.“ Quelle: SPIEGEL 8/2025
Selbst dieser Maniker will keine Leiche mehr fleddern, die er aus dem Bataclan mitgehen ließ im ersten Chaos. Seine Garderobe möchte er auch mal wechseln. Scheiße, wie sieht das den aus. Als leicht übergewichtige Person, der auf die 60zig zu geht, auf sehr bescheidenen Pfaden, andauend die Sachen eines kleinen Jungen tragen zu müssen, diesem Kainsmal der Menschlichkeit. Der ist ertrunken. ©️ Alan Kurdi. Die kleine Marie hingegen ist in den armen ihrer Mutter, Fati Dosso, verdurstet. Ohne Wasser in der Wüste ausgesetzt von tunesischen Grenzern, die möglicherweise in Uniformen steckten, die von der EU bezahlt wurden.
Für diesen Kalauer des Grauens trage ich die Letztverantwortung. Schwer zu sagen, wie lange ich DAS noch breittreten werde, wie die Geschichte mit der Engerthstraße 126a. An dieser Adresse in meiner Hood wurden drei Sexarbeiterinnen aus China von einem bekloppten Afghanen auf bestialische Weise zerstückelt. Und was ist die Folge? Na, die Betreiber des Sexstudios haben an dieser Adresse wieder eröffnet. Hätten sie das auch gemacht, wenn der Verrückte drei echte Österreicherinnen zerstückelt hätte? Diese Frage stelle ich mir jedes Mal, wenn ich in der kalten Jahreszeit an dieser Adresse vorbeigehe. Ich halte das für eine moralische Bankrotterklärung.
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Es geht auch anders:
Wie die Dreierschützengasse in Graz den Amoklauf verarbeitet. Im Juni wurde die Schule in Graz Schauplatz eines grausamen Amoklaufs. Seitdem versucht die Schule die Tragödie zu verarbeiten.
Von einem Tag auf den anderen war das Borg Dreierschützengasse in Graz nicht mehr dasselbe. Mittlerweile ist ein halbes Jahr vergangen, seitdem ein Amoklauf die Schule erschütterte. Am 10. Juni erschoss ein 21-jähriger Grazer, der selbst einst das Borg besucht hatte, neun Schüler und einen Lehrer und verletzte zahlreiche mehr, bevor er sich selbst das Leben nahm. Heute steht das eigentliche Schulgebäude leer.
Ein Umbau war sowieso geplant, er wurde nun terminlich etwas vorgezogen. Die beiden Klassenzimmer, die zu Tatorten wurden, sollen künftig nicht mehr existieren. Ihre Mauern werden eingerissen, ein Gemeinschaftsraum entsteht. Auch farblich soll die Schule neu gestaltet werden. Viele bringen sich bei diesem Prozess ein: neben den Architekten, die Schüler, die Eltern, Trauma-Experten. „Es wird alles so verändert, dass keine Trigger-Punkte mehr zu sehen sind“, sagt Mirza Candic, Vorstand des Elternvereins. Ab September 2026 soll das Gebäude wieder von den 21 Klassen, knapp 500 Schülern, genutzt werden.
Zurück in den Alltag
Bis dahin ist die Schülerschaft in dem nahegelegenen AVL-Gebäude untergebracht. Jeder und jede musste eine Unterschrift abgeben, um einen Betretungschip zu erhalten. Quelle: Die "Presse"
Aber wegen drei ermordeter Chinesinnen, getötet von einem wahnhaften Afghanen, macht man kein Aufheben. Sagt man das so? Da wird einmal das Blut rausgewaschen mit einem Gartenschlauch und weiter geht's im Text. Deswegen hält in Wien niemand den Betrieb an.
Von wegen grantig: Die Leserinnen und Leser des britischen Luxus-Reisemagazins „Condé Nast Traveller“ haben Wien in einer Abstimmung zur freundlichsten Stadt Europas gekürt. Das teilte der Wien Tourismus am Dienstag mit. Und sogar im weltweiten Ranking der Zeitschrift kommt der Wiener Charme gut weg. Die Bundeshauptstadt liegt hier hinter der ecuadorianischen Hauptstadt Quito auf dem zweiten Platz.
Insgesamt trudelten bei der Wahl mehr als 180.000 Antworten ein. Gefragt wurden unter anderem, welche Ziele man erneut besuchen würde. In der Kategorie „Friendliest Cities“ setzte sich Wien bei den Britinnen und Briten als freundlichste Stadt im Europa-Ranking durch. Auf den Plätzen folgten Florenz, San Sebastian, Reykjavik und Lissabon. Quelle: kleinezeitung.at
Ja freilich. Wenn du mit Taschen voller Geld nach Österreich kommst, bist du hier herzlich willkommen. Dann bist du ein gern gesehener Gast. Siehe mein Schicksal. Wäre ich ein gemachter Mann, der es im Leben zu einem ansehnlichen Vermögen gebracht hat, oder sagt man hätte, könnte sich die Um2 schon an mich erinnern. Dann könnte ich den Godfather auch um 04:14 anrufen, nur um ihm mitzuteilen, dass ich am Häusl sitze , weil die Altherrenprostata mit mir Gassi geht. Und der würde tatsächlich abheben und dir interessiert zuhören. Ja, natürlich. Scheiße, bist du im Arsch. Ich weiß.
Deswegen bin ich auch am überlegen, ob ich mir eine Altherrenhodenstraffung gönnen soll. Schön ist der Anblick nicht mehr, wenn dir das plastische Gefäß für die Glocken, die nicht mehr regelmäßig zum Gebet laden, fast bis zu den Kniekehlen reicht. Viele Frauen, die sich in der Menopause befinden, die dann bis zum Lebensende andauernd, sind mit einem sehr ähnlichen Problem konfrontiert. Das Phänomen kann man in der warmen Jahreszeit auch in der Botanik beobachten. Dafür muss man auf der Insel aber durch den FKK Bereich radeln oder gehen.
Einerseits bewundere ich diese älteren Damen aufrichtig für ihren Mut, sich der Welt so zu zeigen, wie sie Gott geschaffen hat. Denen gehen aktuelle Schönheitsideale, wie im Spielfilm, The Substance, am Allerwertesten vorbei. Wenngleich der seine Hände in Unschuld wäscht. Das mit den verfallenden Körpern nimmt er nicht auf seine Kappe. Aber andererseits. Wenn du keinen ausgeprägten Fetisch hast, der in diese Richtung tendiert, ergibt sich für dich da nicht so viel im erotischen Bereich, wenn Körper so lasch sind wie alter Häuplsalat schmeckt. Der hinten hinaus in den Jahren auch so einige Lücken aufzuweisen hat, wie die Suwalki‑Lücke. Ein schmaler Landstreifen zwischen Polen und Litauen, der die einzige Landverbindung der baltischen NATO‑Staaten mit dem restlichen Bündnis bildet.
Diese Lücke liegt zwischen der russischen Exklave Kaliningrad und Belarus. Eine strategische Schwachstelle der NATO:
Wenn Russland (von Kaliningrad aus) und Belarus gleichzeitig vorrücken würden, könnten sie die baltischen Staaten vom restlichen NATO‑Gebiet abschneiden.
Es sind alarmierende Zahlen, die der CDU-Politiker und Militärexperte Roderich Kiesewetter fast beiläufig erwähnt: "Was wir jetzt gerade erleben, dass Russland in Belarus zwei Armeekorps, also rund 350.000 oder 360.000 einsatzbereite Soldaten stationiert hat, das macht Sorge, insbesondere in den baltischen Staaten", sagte Kiesewetter in einer am Dienstag ausgestrahlten Talkrunde beim Sender n-tv.
Die Aussage schlägt auch international Wellen, denn es wäre eine gewaltige Streitmacht, die Kriegsherr Putin praktisch unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit in Belarus zusammengezogen hätte. Zum Vergleich: Am russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 beteiligten sich etwa 200.000 russische Soldaten. In den besetzten Gebieten der Ukraine sollen derzeit etwa 600.000 Russen stehen. Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_101048346/russlands-armee-360000-russische-soldaten-in-belarus-cdu-politiker-warnt.html?utm_source=copilot.com
Der Russe kommt. Steht der wieder vor unserer Tür? Gute Frage. Wie die Frage, warum alte Vögel keinen Truthahnhals bekommen, Menschen aber schon. Obschon alte Menschen eh nicht mehr vögeln. Trotzdem bekommen sie einen Truthahnhals. Der Schizophrenist natürlich auch, spottet der Wortmacher. Das ist eine der größten Ungerechtigkeiten im Leben. Was ist? Humor muss auch sein.
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Samstag, 3. Januar 2026
Noch mal 3 Gallonen Verstörung und eine Prise Optimismus in die offene Wunde. Ein Jahres(aus)rückblick.
der imperialist, 12:17h
What a mess…“
Ein Flash-over“, ist ein Flash-Mob des Grauens, eine Form von schnell eskalierendem Brand, der sich von Crans Montana in der Schweiz, über Iran (bekloppte Müllers - Sprachprogramm Mullahs) bis in die Karibik nach Venezuela ausbreitete.
Präsident Trump erklärte am Samstag, die Vereinigten Staaten hätten den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro festgenommen und würden ihn aus Venezuela ausfliegen. Dies wäre der krönende Abschluss einer monatelangen Kampagne der Regierung von Herrn Trump zur Absetzung des autoritären Machthabers.
Herr Trump verkündete dies auf Truth Social, seiner Social-Media-Plattform, und erklärte, die Vereinigten Staaten hätten in einer Operation, die „in Zusammenarbeit mit US-Strafverfolgungsbehörden“ durchgeführt worden sei, einen „großangelegten Angriff gegen Venezuela“ durchgeführt. Er fügte hinzu, dass auch die Frau von Herrn Maduro gefangen genommen worden sei. Quelle: "New York Times"/📰
Apropos Frau:
Ab dem 1. Januar 2026 ist die Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) auf Damenhygieneartikel (Tampons, Binden, Slipeinlagen, Menstruationstassen) und Verhütungsmittel (Pille, Kondome etc.) vollständig weg, wodurch diese Produkte umsatzsteuerfrei (0 %) werden, um Frauen finanziell zu entlasten; zuvor galt der reduzierte Satz von 10 %. Die Bundeswettbewerbsbehörde wird prüfen, ob die Preissenkungen tatsächlich an die Konsumentinnen weitergegeben werden.
Was machen die Angestellten in den Drogeriemärkten, wenn da ein Kerl an der Kasse steht, mit sehr viel Testosteronausschlag im Gesicht, der Rasierklingen und Rasierwasser kauft, im Personenregister aber als Dame geführt wird und darauf besteht, keine Mehrwertsteuer zahlen zu müssen? Die Filialleiterin rufen. Gute Frage.
Die in Windeseile die Runde macht.
Schneller als man die Situation begreifen kann, war Symbolpolitik großgeschrieben bei der Amtseinführung Zohran Mamdanis zum Bürgermeister von New York City, das unter einer Schneedecke des jüngsten Wintereinbruchs glitzerte. Der 34-Jährige kam mit einem gelben Taxi zu seiner Inauguration vor zehntausenden Anhängern vor das Rathaus am Broadway in Lower Manhattan, um zum zweiten Mal seinen Amtseid abzulegen – als erster muslimischer Stadtchef mit der Hand auf dem Koran.
Es wird Zeit dass du mal eine Beichte ablegst, durchbricht der Wortmacher die Brandauer zu meinem Mindsetting. Der hat einen leicht religiösen Fimmel. Der beklagt dass das Gemeinschaftliche des Glaubens verloren geht. Der bedauert den Verlust spiritueller Verbundenheit. Keine Ahnung wie der darauf kommt. Im Leben wird man ja entbunden. Oder?
Zum Wochenende hin überschlagen sich die Ereignisse wieder in den Medien. In den Sozialen Medien sollte man sagen. Aber jetzt mal schön der Reihe nach. Im Iran gingen Inflation und Hinrichtungen durch die Decke 2025. Hand in Hand, bemerkt selbst der Deichgraf zynisch. Und der verkörpert hier eigentlich die Vernunft. Die Stimme der Vernunft. Wie der Menschlichkeit verkörperte die Humanistata. Aber die hat ihren Verstand verloren wie ich einst das Urvertrauen in mein soziales Umfeld. Wir suchen weiter. Wir geben nicht auf. Wie die Jugend in Iran.
Auf meinem Laptop habe ich ein Foto:

Von diesem Foto aus sind es keine 100 m bis zum dreifachmord an asiatischen Sexarbeiterinnen im Studio 126a in der Engerthstraße. Ortskundiger würden ihnen das bestätigen. Wie das so ist mit dem Grauen, das einen selbst in der Idylle auflauert. Interessiert in der Regel keine Sau. Die Welt bemerkt nicht dass ich jedes Mal zusammen zucke, wenn ich dort vorbei gehe in der kalten Jahreszeit.
Seit rund einer Woche bevölkern Menschen quer durch die Islamische Republik die Straßen, bei Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften wurden mindestens sieben Personen getötet. Unmittelbarer Auslöser war der erneute Fall des Rial gegenüber dem US-Dollar, die Händler von Mobiltelefonen legten daraufhin den Teheraner Basar lahm. Bereits in den Wochen zuvor protestierten die Pädagogen, der großflächige Streik der Lkw-Fahrer im Sommer aufgrund erhöhter Benzinpreise sitzt dem Regime noch in den Knochen.
Mit den Protesten ging für Teherans Regime ein Annus horribilis zu Ende. Vor allem in den urbanen Zentren halten sich immer weniger Frauen an die Kopftuchpflicht, das ganze Jahr über hielten junge Menschen eigentlich verbotene Veranstaltungen wie Konzerte ab, um zu singen und zu tanzen. Das Regime hat die Inflation längst nicht im Griff, die Mittelschicht ist erodiert und die Zustimmungswerte für das Regime dümpeln im einstelligen Prozentbereich herum. Die Wasserknappheit im Hochsommer hat gezeigt, dass Teheran auf die ökologischen Auswirkungen der Klimakrise nicht vorbereitet ist. Quelle: Die "Presse".
Ist das der Anfang vom Ende der islamischen Republik? Woher soll ich das wissen.Man müsste jetzt alle iranischen Beiträge in den sozialen Medien mithilfe von KI analysieren, um eine halbwegs fundierte Prognose wagen zu können. Aber du wagst doch schon lange nichts mehr?©️ Der Wortmacher. Vor vielen Jahren hattest du noch den Mut von hiesigen wie diesigen "Wohlstandsfotzen" zu schreiben, die es vorne und hinten reingeschaufelt bekommen und trotzdem andauernd jammern. Heute bist du selber eine jammernde Wohlstandsau. Genau.
Außerdem bin von dieser zeitgemäßen Form der Informationsvermittlung mehr oder weniger abgeschnitten. Ich verkehre nicht im Etablissement der Sozialen Medien, wo du einen schnellen Brainfick verpasst bekommst. Ich informiere mich nur oldschool-mäßig. Ich will keine brennenden Menschen sehen, von selbst ernannten Regisseuren des Grauens in Szene gesetzt, und dann millionenfach im Netz geteilt. Mir langt das Foto eines abgebrochenen Unterschenkels in einem Militärstiefel. Also der abgesprengte Unterschenkelknochen eines Soldaten, der aus einem Militärstiefel ragt. In der 'NZZ'.
Aber das zehnminütige Video vom Attentat vom Bondi Beach hast du dir trotzdem angesehen. Stimmt auch wieder. Schon ist mein Leben wieder eine einzige Lüge, dass ich auch noch das Grauen einschleicht.
„Bei mir brennt das Feuer wirklich für Europa“, titelte die "Presse", einen längeren Artikel über Österreicher in Brüssel.
Ob in der Kommission, oder im Parlament: Einige junge Österreicherinnen und Österreicher nehmen in den EU-Institutionen Schlüsselfunktionen ein. Schon stand bei mir die Bar „Le Constellation“ in Crans-Montana erneut in Flammen. Brandursache. Die schiere Lebenslust, normalen Sprühkerzen, die an Champagnerflaschen angebracht waren. Die gerieten zu nahe an die Raumdecke, die daraufhin Feuer fing. Die Decke des Klubs soll mit Schaumstoff ausgekleidet gewesen sein, der Schall dämpfen sollte. Ich sollte das Thema wechseln. Wie deine Herrenwindeln. Das ist der Running Gag der Viererbande, mit denen ich irgendwie verbunden bin. Verbundenheit. Der ist gut spottet der Wortmacher.
„Das tiefste Bedürfnis des Menschen“, schrieb der Psychologe Erich Fromm einst, „ist das Bedürfnis, seine Getrenntheit zu überwinden, das Gefängnis seiner Einsamkeit zu verlassen.“ Die Grenzen des Selbst überwinden. Das ist nicht mein Neujahrsvorsatz. Ich entkomme meiner selbst schuldlos verschuldeten Hölle nicht. Das ist aussichtslos. Aber ich kann versuchen mich in selbiger gemütlich einzurichten. Als ob du weißt wie wohnen geht, spottet der Wortmacher. Wie Leben richtig geht ist ja nicht dein Hauptfach.
Wieder ein neues Kalenderjahr, das nicht vom Himmel gefallen ist. Wie du auf die Schnauze. Ja, ja. Aber doch in den Schoß eines neuen Jahres. Es kann sich aber auch vertun in seiner Flugbahn und dir direkt auf die Zehen fallen. Wer? Na, das neue Jahr. Aso. Mit Glück wieder älter geworden und bescheidener in den eigenen Ansprüchen und Wünschen. Das macht alles viel einfacher.
Bescheidenheit ist Angst - aber mit Würde.
Wo hast du das jetzt geklaut?
Ich habe das nicht geklaut. Das sagen alle. Nee, das sagen nicht alle. Das habe ich jetzt gesagt.©️Der Schizophrenist. Der - wegen "Der pariert nicht". ©️ Die Um2. Die sich an meine Erinnerungen natürlich nicht erinnern kann. Das ist ihr Erbe an dich, stichelt der Wortmacher. Alles was dir die Um2 vererbet sind deine Erinnerungen an sie. Alles Weitere erbt ihre leibliche Nichte. Das also auch noch. Und Schizophrenist, weil ich ein Christ bin, der kurz vor der transzendenten Überwältigung durch den Islam steht. In der Bronx, in Wien - Vienna - wo er so gut wie gar nichts tat - um dem Christentum neunen Schwung zu verleihen, wie ein frisches Aussehen.
In dieser Tonart geht es dann weiter. Aber wirklich besser wird es nicht sofort. Also umgehend. Zwar haben wir weiterhin die Freiheit zu verreisen wohin wir wollen. Aber wenn im Winter wirklich was reift, nennt man das Winterreifen. Und die werden nächste Woche durch die winterliche Kälte rollen. In die Skigebiete oder über den gefrorenen Boden im Donbass, während weiterhin die Gefahr besteht dass viele Zelte in Gaza in Morast versinken, falls es wieder mal heftig regnen sollte.
Israel entzog Dutzenden NGOs die Lizenz
Von der Sperre sind 37 Hilfsorganisationen betroffen – auch im Gazastreifen.
Jerusalem. Trotz Protesten hat Israel mehr als drei Dutzend internationalen Hilfsorganisationen die Lizenz entzogen. Die israelischen Behörden haben für die Arbeit ab 1. Jänner 2026 eine Registrierung gefordert, die viele Organisationen als gesetzeswidrig ablehnen. Sie müssen ihre Aktivitäten bis März einstellen. Dies betrifft auch Tätigkeiten im weitgehend zerstörten Gazastreifen. Betroffen sind 37 Organisationen, darunter Ärzte ohne Grenzen und Oxfam. Volker Türk, UN-Hochkommissar für Menschenrechte, bezeichnete das Vorgehen als „empörend“. (DPA)
Mir hat "Ärzte ohne Grenzen" ein gutes neues Jahr gewünscht. Ich spende jedes Jahr an diese Organisation. Bin ich deswegen jetzt Antisemit?
Ein Flash-over“, ist ein Flash-Mob des Grauens, eine Form von schnell eskalierendem Brand, der sich von Crans Montana in der Schweiz, über Iran (bekloppte Müllers - Sprachprogramm Mullahs) bis in die Karibik nach Venezuela ausbreitete.
Präsident Trump erklärte am Samstag, die Vereinigten Staaten hätten den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro festgenommen und würden ihn aus Venezuela ausfliegen. Dies wäre der krönende Abschluss einer monatelangen Kampagne der Regierung von Herrn Trump zur Absetzung des autoritären Machthabers.
Herr Trump verkündete dies auf Truth Social, seiner Social-Media-Plattform, und erklärte, die Vereinigten Staaten hätten in einer Operation, die „in Zusammenarbeit mit US-Strafverfolgungsbehörden“ durchgeführt worden sei, einen „großangelegten Angriff gegen Venezuela“ durchgeführt. Er fügte hinzu, dass auch die Frau von Herrn Maduro gefangen genommen worden sei. Quelle: "New York Times"/📰
Apropos Frau:
Ab dem 1. Januar 2026 ist die Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) auf Damenhygieneartikel (Tampons, Binden, Slipeinlagen, Menstruationstassen) und Verhütungsmittel (Pille, Kondome etc.) vollständig weg, wodurch diese Produkte umsatzsteuerfrei (0 %) werden, um Frauen finanziell zu entlasten; zuvor galt der reduzierte Satz von 10 %. Die Bundeswettbewerbsbehörde wird prüfen, ob die Preissenkungen tatsächlich an die Konsumentinnen weitergegeben werden.
Was machen die Angestellten in den Drogeriemärkten, wenn da ein Kerl an der Kasse steht, mit sehr viel Testosteronausschlag im Gesicht, der Rasierklingen und Rasierwasser kauft, im Personenregister aber als Dame geführt wird und darauf besteht, keine Mehrwertsteuer zahlen zu müssen? Die Filialleiterin rufen. Gute Frage.
Die in Windeseile die Runde macht.
Schneller als man die Situation begreifen kann, war Symbolpolitik großgeschrieben bei der Amtseinführung Zohran Mamdanis zum Bürgermeister von New York City, das unter einer Schneedecke des jüngsten Wintereinbruchs glitzerte. Der 34-Jährige kam mit einem gelben Taxi zu seiner Inauguration vor zehntausenden Anhängern vor das Rathaus am Broadway in Lower Manhattan, um zum zweiten Mal seinen Amtseid abzulegen – als erster muslimischer Stadtchef mit der Hand auf dem Koran.
Es wird Zeit dass du mal eine Beichte ablegst, durchbricht der Wortmacher die Brandauer zu meinem Mindsetting. Der hat einen leicht religiösen Fimmel. Der beklagt dass das Gemeinschaftliche des Glaubens verloren geht. Der bedauert den Verlust spiritueller Verbundenheit. Keine Ahnung wie der darauf kommt. Im Leben wird man ja entbunden. Oder?
Zum Wochenende hin überschlagen sich die Ereignisse wieder in den Medien. In den Sozialen Medien sollte man sagen. Aber jetzt mal schön der Reihe nach. Im Iran gingen Inflation und Hinrichtungen durch die Decke 2025. Hand in Hand, bemerkt selbst der Deichgraf zynisch. Und der verkörpert hier eigentlich die Vernunft. Die Stimme der Vernunft. Wie der Menschlichkeit verkörperte die Humanistata. Aber die hat ihren Verstand verloren wie ich einst das Urvertrauen in mein soziales Umfeld. Wir suchen weiter. Wir geben nicht auf. Wie die Jugend in Iran.
Auf meinem Laptop habe ich ein Foto:

Von diesem Foto aus sind es keine 100 m bis zum dreifachmord an asiatischen Sexarbeiterinnen im Studio 126a in der Engerthstraße. Ortskundiger würden ihnen das bestätigen. Wie das so ist mit dem Grauen, das einen selbst in der Idylle auflauert. Interessiert in der Regel keine Sau. Die Welt bemerkt nicht dass ich jedes Mal zusammen zucke, wenn ich dort vorbei gehe in der kalten Jahreszeit.
Seit rund einer Woche bevölkern Menschen quer durch die Islamische Republik die Straßen, bei Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften wurden mindestens sieben Personen getötet. Unmittelbarer Auslöser war der erneute Fall des Rial gegenüber dem US-Dollar, die Händler von Mobiltelefonen legten daraufhin den Teheraner Basar lahm. Bereits in den Wochen zuvor protestierten die Pädagogen, der großflächige Streik der Lkw-Fahrer im Sommer aufgrund erhöhter Benzinpreise sitzt dem Regime noch in den Knochen.
Mit den Protesten ging für Teherans Regime ein Annus horribilis zu Ende. Vor allem in den urbanen Zentren halten sich immer weniger Frauen an die Kopftuchpflicht, das ganze Jahr über hielten junge Menschen eigentlich verbotene Veranstaltungen wie Konzerte ab, um zu singen und zu tanzen. Das Regime hat die Inflation längst nicht im Griff, die Mittelschicht ist erodiert und die Zustimmungswerte für das Regime dümpeln im einstelligen Prozentbereich herum. Die Wasserknappheit im Hochsommer hat gezeigt, dass Teheran auf die ökologischen Auswirkungen der Klimakrise nicht vorbereitet ist. Quelle: Die "Presse".
Ist das der Anfang vom Ende der islamischen Republik? Woher soll ich das wissen.Man müsste jetzt alle iranischen Beiträge in den sozialen Medien mithilfe von KI analysieren, um eine halbwegs fundierte Prognose wagen zu können. Aber du wagst doch schon lange nichts mehr?©️ Der Wortmacher. Vor vielen Jahren hattest du noch den Mut von hiesigen wie diesigen "Wohlstandsfotzen" zu schreiben, die es vorne und hinten reingeschaufelt bekommen und trotzdem andauernd jammern. Heute bist du selber eine jammernde Wohlstandsau. Genau.
Außerdem bin von dieser zeitgemäßen Form der Informationsvermittlung mehr oder weniger abgeschnitten. Ich verkehre nicht im Etablissement der Sozialen Medien, wo du einen schnellen Brainfick verpasst bekommst. Ich informiere mich nur oldschool-mäßig. Ich will keine brennenden Menschen sehen, von selbst ernannten Regisseuren des Grauens in Szene gesetzt, und dann millionenfach im Netz geteilt. Mir langt das Foto eines abgebrochenen Unterschenkels in einem Militärstiefel. Also der abgesprengte Unterschenkelknochen eines Soldaten, der aus einem Militärstiefel ragt. In der 'NZZ'.
Aber das zehnminütige Video vom Attentat vom Bondi Beach hast du dir trotzdem angesehen. Stimmt auch wieder. Schon ist mein Leben wieder eine einzige Lüge, dass ich auch noch das Grauen einschleicht.
„Bei mir brennt das Feuer wirklich für Europa“, titelte die "Presse", einen längeren Artikel über Österreicher in Brüssel.
Ob in der Kommission, oder im Parlament: Einige junge Österreicherinnen und Österreicher nehmen in den EU-Institutionen Schlüsselfunktionen ein. Schon stand bei mir die Bar „Le Constellation“ in Crans-Montana erneut in Flammen. Brandursache. Die schiere Lebenslust, normalen Sprühkerzen, die an Champagnerflaschen angebracht waren. Die gerieten zu nahe an die Raumdecke, die daraufhin Feuer fing. Die Decke des Klubs soll mit Schaumstoff ausgekleidet gewesen sein, der Schall dämpfen sollte. Ich sollte das Thema wechseln. Wie deine Herrenwindeln. Das ist der Running Gag der Viererbande, mit denen ich irgendwie verbunden bin. Verbundenheit. Der ist gut spottet der Wortmacher.
„Das tiefste Bedürfnis des Menschen“, schrieb der Psychologe Erich Fromm einst, „ist das Bedürfnis, seine Getrenntheit zu überwinden, das Gefängnis seiner Einsamkeit zu verlassen.“ Die Grenzen des Selbst überwinden. Das ist nicht mein Neujahrsvorsatz. Ich entkomme meiner selbst schuldlos verschuldeten Hölle nicht. Das ist aussichtslos. Aber ich kann versuchen mich in selbiger gemütlich einzurichten. Als ob du weißt wie wohnen geht, spottet der Wortmacher. Wie Leben richtig geht ist ja nicht dein Hauptfach.
Wieder ein neues Kalenderjahr, das nicht vom Himmel gefallen ist. Wie du auf die Schnauze. Ja, ja. Aber doch in den Schoß eines neuen Jahres. Es kann sich aber auch vertun in seiner Flugbahn und dir direkt auf die Zehen fallen. Wer? Na, das neue Jahr. Aso. Mit Glück wieder älter geworden und bescheidener in den eigenen Ansprüchen und Wünschen. Das macht alles viel einfacher.
Bescheidenheit ist Angst - aber mit Würde.
Wo hast du das jetzt geklaut?
Ich habe das nicht geklaut. Das sagen alle. Nee, das sagen nicht alle. Das habe ich jetzt gesagt.©️Der Schizophrenist. Der - wegen "Der pariert nicht". ©️ Die Um2. Die sich an meine Erinnerungen natürlich nicht erinnern kann. Das ist ihr Erbe an dich, stichelt der Wortmacher. Alles was dir die Um2 vererbet sind deine Erinnerungen an sie. Alles Weitere erbt ihre leibliche Nichte. Das also auch noch. Und Schizophrenist, weil ich ein Christ bin, der kurz vor der transzendenten Überwältigung durch den Islam steht. In der Bronx, in Wien - Vienna - wo er so gut wie gar nichts tat - um dem Christentum neunen Schwung zu verleihen, wie ein frisches Aussehen.
In dieser Tonart geht es dann weiter. Aber wirklich besser wird es nicht sofort. Also umgehend. Zwar haben wir weiterhin die Freiheit zu verreisen wohin wir wollen. Aber wenn im Winter wirklich was reift, nennt man das Winterreifen. Und die werden nächste Woche durch die winterliche Kälte rollen. In die Skigebiete oder über den gefrorenen Boden im Donbass, während weiterhin die Gefahr besteht dass viele Zelte in Gaza in Morast versinken, falls es wieder mal heftig regnen sollte.
Israel entzog Dutzenden NGOs die Lizenz
Von der Sperre sind 37 Hilfsorganisationen betroffen – auch im Gazastreifen.
Jerusalem. Trotz Protesten hat Israel mehr als drei Dutzend internationalen Hilfsorganisationen die Lizenz entzogen. Die israelischen Behörden haben für die Arbeit ab 1. Jänner 2026 eine Registrierung gefordert, die viele Organisationen als gesetzeswidrig ablehnen. Sie müssen ihre Aktivitäten bis März einstellen. Dies betrifft auch Tätigkeiten im weitgehend zerstörten Gazastreifen. Betroffen sind 37 Organisationen, darunter Ärzte ohne Grenzen und Oxfam. Volker Türk, UN-Hochkommissar für Menschenrechte, bezeichnete das Vorgehen als „empörend“. (DPA)
Mir hat "Ärzte ohne Grenzen" ein gutes neues Jahr gewünscht. Ich spende jedes Jahr an diese Organisation. Bin ich deswegen jetzt Antisemit?
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Sonntag, 28. Dezember 2025
Nach dem ersten Soundcheck macht der lange Atem eine kurze Pause.
der imperialist, 12:31h
Voilà!
Mit dem Akzent auf dem à.
Feg die Spinnweben von ihren hängenden Eutern. ©️Monster. Die Geschichte von Ed Gein.
Da sich die Zeit vor dem Automaten mit dem Pfandflaschen auf unangenehme Art und Weise dehnte, wie die Haut über meinem Bauch, beide Automaten mussten wieder ins Schwung gebracht werden, die verweigerten alle Flaschen, du leere Flasche, guckte ich ein wenig Netflix. Natürlich musste ich kurz auflachen, als Ex-Sicario der Misogynie, bis mich dann die traurige Kunde erreichte, das die französische Schauspielerin/Tierschützerin Brigitte Bardot verstorben war. Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Über jeden Bauch spannt sich die Haut. Außer deine Eingeweide hängen heraus. Genau.
«Da liegt ein Fuss im Feld»: Ein Ukrainer riskiert sein Leben für den toten Feind.
Russische Soldaten wollten ihn hinrichten, eine ihrer Minen kostete ihn fast das Leben. Der Ukrainer Olexi Jukow kümmert sich trotzdem um Russlands Tote. Eine Geschichte von Mut und Menschlichkeit im Krieg. Quelle: "NZZ".
Der Text franzt bis zu den Leichen aus den 2.Weltkrieg aus. Die Donbass ist trotz seiner fruchtbaren Erde ein einziges Totenhaus.
Ich habe es eben aus den Medien erfahren. Was? Na das mit der Brigitte Bardot.
Vom Sexsymbol zur Tierschützerin
Bardot hatte sich mit mehr als 50 Filmen als »B.B.« einen Namen gemacht. Mit dem Film »Und ewig lockt das Weib« von 1956 wurde sie weltberühmt. Der Streifen war für damalige Verhältnisse skandalös freizügig. In den USA fielen zahlreiche Einstellungen der Zensur zum Opfer. Bardot, Markenzeichen blonde Haare und Schmollmund, wurde weltweit als Sexsymbol gefeiert. Gefeiert von wem?
Bardot war in den vergangenen Jahren mit rassistischen Äußerungen aufgefallen. Ein Gericht verurteilte sie unter anderem zu einer Strafe in Höhe von 20.000 Euro weil sie die Bewohner der Insel La Réunion als »degenerierte Bevölkerung mit barbarischen Traditionen« bezeichnet hatte. Außerdem wetterte Bardot gegen eine angebliche »Überfremdung« Frankreichs durch muslimische Einwanderer.
Im Zuge der #MeToo-Bewegung kritisierte Bardot die Opfer sexueller Belästigung. Beschwerden von Schauspielerinnen tat sie ab. »Was Schauspielerinnen angeht, und nicht Frauen im Allgemeinen, ist das in der großen Mehrheit der Fälle scheinheilig, lächerlich, uninteressant«, sagte Bardot. Schauspielerinnen gäben sich gegenüber Produzenten als »Anmacherinnen«, um eine Rolle herauszuschlagen. »Danach erzählen sie, dass sie belästigt wurden, damit man von ihnen redet... In Wirklichkeit schadet ihnen das, statt ihnen zu nützen.« Quelle: spiegel.de
Der Nachruf auf die letzte Leinwandgöttin in der "NZZ" ist freundlicher ausgefallen.
Ihre Frisur, der Schmollmund und die berühmte «Robe Vichy» wurden millionenfach kopiert, Generationen von Schauspielerinnen – von Faye Dunaway bis zu Sharon Stone – hatten sie zum Vorbild gekürt. Serge Gainsbourg spielte mit ihr die Gangsterballade «Bonnie and Clyde» ein und ließ sich (in «Initials B. B.») von den «Guerlain-Essenzen in ihrem Haar» berauschen. Das brasilianische Fischerdorf Búzios, das nach ihrem Besuch zum tropischen Pendant von Saint-Tropez erklärt wurde, ist bis heute eine Anlaufstelle für Liebhaber eines gehobenen Strandtourismus geblieben.
Während ihre Spontaneität zumal für die jüngeren Generationen das Ende der enggeschnürten Nachkriegsmoral besiegelte, galt sie der Kirche als die Verkörperung des beginnenden Sittenzerfalls. Quelle: "NZZ"
Und was ist mit der Knef (Hildegard). Die ist doch auch total famos.
Heute verfallen nicht mehr die Sitten, sondern ganze Kulturen schmieren ab. Kirchen verfallen vor unser Augen oder weder zu etwas Profanen umgebaut. Da ist eine tiefgreifende Transformation unseres kulturellen Fundaments im Gange. Was heißt hier Transformation. Da bricht was weg. Wenn Kirchen, einst die unangefochtenen Zentren des gesellschaftlichen Lebens und moralischer Kompass einer Gemeinschaft, zu Lofts, Museen oder Diskotheken umfunktioniert werden, verschwindet mehr als nur ein Sakralbau. Es ist die materielle Manifestation einer schwindenden kollektiven Identität und religiösen Bindungskraft. Genau. Das hast du jetzt schön gesagt. Das steht so auch im Feuilleton.
Dieser Prozess, oft als Säkularisierung oder „Entzauberung der Welt“ bezeichnet, führt dazu, dass das Gemeinsame hinter das Individuelle zurücktritt.
Wo früher geteilte Rituale und übergeordnete Werte das soziale Gefüge zusammenhielten, entsteht oft ein Vakuum, das durch rein profanen Konsum oder flüchtige Trends gefüllt wird, was viele als einen schleichenden Identitätsverlust ganzer Kulturkreise empfinden.
Geh, der Schizophrenist empfindet gar nichts, fährt mir der Wortmacher in die Parade. Dem sein Heimatbegriff ist auf ein paar Bodenwellen am Treppelweg geschrumpft, auf das Unkraut zwischen den gepflasterten Abschnitten. Eine andere Heimat hat der nicht mehr. Und was ist mit der inwendigen Heimat, die an Menschen genauso geknüpft sein kann wie an Orte oder sogar Gerüche. Wie Gerüche? Ich öffne doch nicht die Tür eines Gratis-Häusl auf der Donauinsel und denke mir. Da hat aber eben ein Hiesiger hineingeschissen.
Du Depp, bist wirklich zu nichts zu gebrauchen.
Ich meine die häusliche Geborgenheit: Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee am Morgen, das Aroma von Sonntagsbraten oder frisch gebackenem Hefekuchen, aber auch der spezifische Geruch von Bohnerwachs, Waschmittel auf sauberer Bettwäsche oder der leicht staubige Geruch alter Bücherregale.
Oder sonst was das nach Kindheit riecht: Der unverwechselbare Geruch von Sommerregen auf heißem Asphalt (Petrichor), frisch gemähtes Gras, das modrige Aroma von feuchtem Herbstlaub oder die salzige Brise eines bestimmten Küstenabschnitts.
Ein ganz spezifische Orte: Das Chlorwasser und die Sonnencreme im Freibad, der Geruch von Sägespänen in Opas Werkstatt, Weihrauch in den Kirchenräumen oder der Geruch von Kreide und alten Linoleumböden in der Schule.
Ein Heimatgefühl kann viele Gesichter haben. Der Husten des ukrainischen Jungen aus der Nachbarwohnung z.B. Keine Ahnung was mit dem los ist. Ich werde da mal nachfragen. Die häusliche Geborgenheit. Der ist gut. Ich bin ja der Paradefall für häusliche Geborgenheit. Als ich nach 35 Jahren wieder mal zu Hause vorstellig wurde, eh mit dem S. im Schlepptau, damit es nicht zu gespenstisch wurde, hatte ich extra nix getrunken. Nicht dass ich vor den Augen meiner Ex Erziehungsbevollmächtigten in die Hose mache vor Schiss. Das ist natürlich eine einzige Übertreibung. In Wahrheit lief es alles sehr freundlich ab. Ich verhielt mich wie eine Person, die zum ersten Mal eingeladen wird und sich dann freundlich interessiert zeigt.
Ah, sehr schön, das Panorama. Und da blüht sogar noch eine Rose. Wunderbar. Und dieser alte Teppich. Das ist noch ein echter Perser oder? Und erst der schöne Kachelofen. Wunderbar, wie dieser dieser Raum wirkt. In dem habe ich einst Pornos geguckt mit Anschlusshandlung. Und wo bitte geht es hier in den Keller? Nur a Schmäh. Den Weg kenne ich. Das habe ich natürlich nicht getan. Ich bin an bösen Blut nicht interessiert. Dafür habe ich keinen Kopf. Der ist gut.
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Der Hobbit-Anwalt hat unsere gottlose Vereinzelung letztens sehr schön auf den Punkt gebracht. In der Heimatgemeinde seines Vaters, in den Tiroler Alpen, so hoch oben in den Mountains, das es eigentlich nix gibt, außer dem Massentourismus, soll der dortige Pfarrer seinen Schäfchen mit folgenden Worten ins Gewissen geredet haben:
„Wenn ich mit euch saufen kann, dann könnt ihr auch zu mir in die Kirche kommen.“
Ein wahres Wort nicht wahr. ©️Der Schizophrenist. Eigentlich könnte ich diese Schreibsession beenden. Mir ist ein Satz gelungen, da hat selbst die Vierer-Bande keinen Einwand parat.
Laut Expertise des amerikanischen Präsidenten Trump und seiner Entourage, vornehmlich weiß wie ein Weißbrot hell, das man in eine Milch tunkt, die ebenfalls weiß ist, ist Europa endgültig dem Untergang geweiht.
Wegen der Barbaren die uns überrollen. Die entweder die falsche Hautfarbe haben oder die falsche Religion.
Einige haben sogar beides im Schlepptau. Und fünf Nebenehefrauen spottet der Wortmacher. Das auch. Und zu viele Kinder. Das stimmt nicht. Hiesige Frauen haben einfach zu wenige Kinder. Das ist das eigentliche Problem.
1,7 Kinder hätten die Menschen in Österreich gerne, 1,3 bekommen sie. Die Gründe für den Rückgang des Kinderwunsches sind vielfältig. Eine Rolle spielt die Teuerung. Im Jahr 1970 bekamen Frauen in Österreich noch durchschnittlich 2,3 Kinder, bis 2001 sank die Geburtenrate sukzessive. Nach einem zwischenzeitlichen Anstieg liegt sie nun auf einem neuen Tief.
Um den Bestand einer Gesellschaft zu erhalten, gilt eine Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Frau als Maßstab. Davon sind Frauen in Österreich weit entfernt, jene zumindest, die eine österreichische Staatsbürgerschaft haben. Sie bekommen im Schnitt 1,22 Kinder, während Frauen mit ausländischem Pass 1,57 Kinder bekommen. Frauen aus Afghanistan, Syrien und dem Irak bekommen im Durchschnitt sogar 3,3 Kinder und sind bei der Erstgeburt auch jünger als Österreicherinnen.
Es gebe einen Trend zum höheren Fertilitätsalter, „in dem ein Kinderwunsch dann möglicherweise nicht mehr erfüllbar ist“, analysierte Pauline Pohl, Projektleiterin für demografische Prognosen in der Statistik Austria, erst kürzlich. Aber auch hier stellt sich die Frage: Was ist der Grund, dass Menschen ihre Familienplanung immer weiter nach hinten verschieben?
„Der Einfluss von hoher Inflation auf die Fertilität wird in einer Vielzahl an Studien jedenfalls nachgewiesen“, heißt es in der Analyse. Und Studienautorin Sonja Dörfler-Bolt ergänzt im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“: „Wirtschaftliche Einbrüche wirken sich immer negativ auf die Geburtenrate aus, weil man die Zukunftsperspektive schwärzer sieht.“ Manche Menschen reagieren, indem sie den Kinderwunsch aufschieben – oder ad acta legen.
„Der Einfluss von hoher Inflation auf die Fertilität wird in einer Vielzahl an Studien jedenfalls nachgewiesen“, heißt es in der Analyse. Und Studienautorin Sonja Dörfler-Bolt ergänzt im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“: „Wirtschaftliche Einbrüche wirken sich immer negativ auf die Geburtenrate aus, weil man die Zukunftsperspektive schwärzer sieht.“ Manche Menschen reagieren, indem sie den Kinderwunsch aufschieben – oder ad acta legen.
Immobilienpreise und Kinder
2009 wünschten sich Menschen in Österreich im Durchschnitt noch 2,1 Kinder, 2023 waren es nur noch 1,68. Die Geburtenrate liegt mit 1,3 Kindern deutlich darunter – Menschen bekommen also weniger Kinder, als sie gern hätten.
Vor allem zeige sich, dass insbesondere die Entwicklung der Wohnkosten „einen dämpfenden Effekt auf die Fertilität hat“, heißt es in dem Arbeitspapier. Während höhere Immobilienpreise bei Mieterinnen zu einer Reduktion der Fertilität führen, steige „zumindest temporär“ die Fertilität von Eigentümerinnen, wenn die Hauspreise zulegen, „da diese sich nach den Hauspreissprüngen wohlhabender wähnen“.
Den Zusammenhang zwischen Immobilienpreisen und Kinderwunsch untersuchte kürzlich auch eine Studie in den Niederlanden. Dass Frauen, die im Eigenheim leben, gebärfreudiger seien, ist ein zentrales Ergebnis der Untersuchung des Zentralamtes für Statistik CBS und des demografischen Instituts Nidi. Denn: Der Wertzuwachs, den steigende Immobilienpreise mit sich bringen, bedeute für Eigentümerinnen mehr finanziellen Spielraum, etwa, um das Haus umbauen zu lassen, sodass es sich besser für Familienzuwachs eigne, so eine Erklärung. Quelle: Die "Presse"
Hinzu kommt, dass die vielen Asylberechtigten, die seit 2015 gekommen sind, um zu bleiben, ebenfalls adäquat untergebracht werden müssen. Zumeist in Wohnungen, die noch nicht gebaut wurden, spottet der Deichgraf. Aber in Wien wird eh wie bekloppt nachverdichtet. Ja schon. Das "Wiener Modell" ist ein Schutzschild. Wien hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber Städten wie London oder Berlin: Über 50 % des Wohnungsmarktes sind subventioniert (Gemeindebauten und geförderte Genossenschaften).
Bestandsschutz: Wer schon lange in einer solchen Wohnung oder einem alten Mietvertrag lebt, wohnt in Wien nach wie vor sehr günstig.
Mietpreisbremse: Für viele Altbauten gelten gesetzliche Obergrenzen (Richtwertmietzins), die das Preisniveau im Vergleich zum freien Markt (Neubau) künstlich drücken. So lange man nicht am freien Mietmarkt eine Bleibe sucht gibt es nix zu klagen. Klagen kommen nur von der Vermietern. Wer will unter solchen Verhältnissen noch vermieten.
Während der starke Mieterschutz und die gedeckelten Preise im Alt- und Sozialbau den Bestandsmietern eine im internationalen Vergleich einzigartige Stabilität garantieren, führt die strenge Regulierung auf der anderen Seite dazu, dass private Vermieter kaum noch wirtschaftliche Anreize für Sanierung oder Neubau sehen. In der Folge ziehen sich Investoren zurück, Wohnungen werden eher verkauft als vermietet, und der freie Markt wird für Neuzuzügler durch das sinkende Angebot immer teurer, die Leistbarkeit ist somit ein Privileg derer geworden, die bereits Teil des Systems sind. ©️Die kleinstbürgerliche Matrix.
Besser du bist ein Teil von ihr. Es gibt kein Leben außer selbiger. Außer du bist sagenhaft reich wie der Meta-Chef Mark Zuckerberg. Siehe auch Leichenberg - Hodenberg. Da hätte ich locker noch 5 Seiten Text. Und? Was und? Und? Der Mann hat mehr unterirdischen Wohnraum als die Reichen in Kitzbühel oberirdisch besitzen. Und die haben schon so einige m2 in der Hinterhand. Schrecklich. Immer schimpft man nur über die Barbaren, die Habenichts dieser Welt, die hier auf den Rechtsstaat hoffen müssen. Aber die eigentlichen Barbaren sind die Ultrareichen, die jede Idylle mit ihren Protzvillen verschanteln. Selbst ganze Städte haben die schon verwüstet. San Francisco soll für Feuerwehrleute und Krankenschwestern unerschwinglich sein. New York ebenfalls.
Und Kitzbühel. Völlig ruiniert. Die arbeitende Masse wohnt in Kitzbühel nordseitig. Die begehrtesten Lagen in Kitzbühel befinden sich am Sonnberg (Schattenberg-Sonnseite) oder in der Kochau. Diese Lagen sind nach Süden oder Südwesten ausgerichtet, bieten maximale Sonnenstunden und den berühmten Blick auf die Hahnenkamm-Abfahrt (die "Streif").
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Und das in einer Phase wirtschaftlicher Stagnation: In den Ballungsräumen trifft eine zu große Nachfrage auf ein zu geringes Angebot, was naturgemäß zu steigenden Mieten, höheren Immobilienpreisen, Belastungen für Kommunen, zusätzlichen Kosten und spürbaren sozialen Spannungen führt.
Ein Eigenheim gilt immer noch als Rückzugsort für die Familie, als Absicherung fürs Alter und als Symbol für persönlichen Erfolg und finanzielle Sicherheit.
Seit wann kann man in Symbolen leben?
Der Erschwinglichkeitsindex:
Wert = 100: Ein Haushalt mit Durchschnittseinkommen hat exakt genug Geld, um die monatliche Kreditrate für eine durchschnittliche Immobilie zu bezahlen (meist wird hierbei eine Belastung von maximal 25–30 % des Einkommens als "gesund" angenommen).
Wert > 100: Die Immobilien sind erschwinglich. Das Einkommen reicht locker aus, um die Raten zu decken.
Wert < 100: Die Immobilien sind kaum erschwinglich. Ein Durchschnittsverdiener müsste einen zu großen Teil seines Gehalts für den Kredit opfern oder bekäme bei der Bank gar keine Finanzierung.
Rein rechnerisch soll es für die Menschen wieder leichter geworden sein, Wohneigentum zu kaufen. Bei der Analyse setzten IW und Interhyp vereinfacht gesagt die monatlichen Finanzierungsausgaben (Annuität) ins Verhältnis zu den verfügbaren Haushaltsnettoeinkommen. Trotz der Verbesserung warnen Marktbeobachter vor zu viel Optimismus. Kaufinteressenten ohne hohes Eigenkapital benötigten für die teuren Immobilien ein stattliches Einkommen, heißt es von der DZ Bank.
Die hohe Inflation ab 2021/22 führte zu stark steigenden Zinsen und machte Immobilien deutlich weniger erschwinglich. Der Tiefpunkt wurde im Herbst 2022 erreicht, eine leichte Erholung setzte erst 2024 durch sinkende Zinsen, höhere Einkommen und moderatere Immobilienpreise ein.
Regional zeigen sich große Unterschiede: In strukturschwachen ländlichen Kreisen wie Holzminden oder Anhalt-Bitterfeld ist Wohnen sehr erschwinglich, doch dort wollen viele nicht leben. In den Großstädten – besonders den Top‑7 – sind Immobilien extrem teuer; in München liegt der Erschwinglichkeitsindex unter 60.
Das IW empfiehlt zur Entlastung u. a. eine Senkung der Kaufnebenkosten, etwa durch eine regional angepasste Grunderwerbssteuer. Insgesamt liegen die Nebenkosten derzeit bei rund 9–12 % des Kaufpreises. Quelle: "NZZ".
Adäquat Wohnen ist ein Menschenrecht. Selbst wenn es du nichts mehr hast, für dass es sich zu leben lohnt. Schönen wohnen kann einem diesen Schmerz wieder zum Teil nehmen.
Günstiger Wohnraum in Holzminden oder Anhalt-Bitterfeld ist also nicht besonders begehrt. Dort wohnen sicherlich viele AfD-Wählerinnen:
11 Häuser, 36 Einwohner – ein Dorf unter der Flagge des Deutschen Reichs
Viel Land, viel Raum und wenig Menschen – das ist ideales Terrain für rechtsextremistische Siedler. Vor allem in Nord- und Ostdeutschland fassen sie immer weiter Fuss. Ein Beispiel dafür ist das Dorf Jamel in Mecklenburg-Vorpommern. Reportage aus einem bizarren Biotop.
Der Ort besteht aus 11 bewohnten Häusern und 36 Einwohnern. Dennoch hat es Jamel zu Bekanntheit gebracht. Die BBC war schon hier und der «Daily Telegraph». Jamel, das «Neonazi-Dorf», das «Wehrdorf» völkischer Siedler, so heisst es allenthalben über den Ort. Ist Jamel also eine rechtsextremistische Scholle?
Auf dem Dach der benachbarten, halb verfallenen Scheune weht die Flagge des Deutschen Reiches, weithin sichtbar schwarz-weiß-rot. An dem mit Brettern vernagelten Scheunenfenster hängt ein Schild: «Halt! Reichsgrenze». Davor steht ein Lastwagen, an der Fahrertür ein Aufkleber, auf dem «Abriss Krüger» steht. Hier wohnt Sven Krüger. Er soll der informelle Dorfchef sein. Mitunter wird er auch als «Ober-Nazi» bezeichnet. Er betreibt seit mehr als zwanzig Jahren eine Abriss-Firma.
Sven Krüger, 1974 in Wismar geboren, wuchs in Jamel auf. Vor ihrer Umbenennung in «Die Heimat» war er Funktionär der rechtsextremistischen NPD, außerdem Mitglied der Hammerskins, eines seit 2023 verbotenen Neonazi- und Skinhead-Netzwerks. Das Verbot der Organisation wurde in der Woche vor Weihnachten von einem Gericht wieder aufgehoben.
Krüger saß im Gefängnis – unter anderem wegen schwerer Körperverletzung, gewerbsmäßiger Hehlerei und illegalen Waffenbesitzes. Medien berichten zudem von Einbruch, Diebstahl, räuberischer Erpressung und der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole. Damit sind in Deutschland etwa der Hitlergruss oder das Hakenkreuz gemeint.
Den Hitlergruss wieder hinzugefügt. Ich weiß, das ist nicht lustig.
Die Dorfstraße ist verwaist. Am Rand steht ein Wegweiser, gut vier Meter hoch. Die Pfeile weisen in verschiedene Richtungen: nach «Wien Ostmark 901 km», nach «Braunau am Inn 855 km», «Stalingrad 3026 km» oder «Narvik 1505 km». Diese Orte sind Symbole der Neonazis in Deutschland. In Braunau am Inn wurde Adolf Hitler geboren, in Stalingrad die 6. Armee verheizt, und das norwegische Narvik gilt als «Heldengeschichte» deutscher Gebirgsjäger, die dort 1940 einer Übermacht standgehalten haben.
«Die anderen» wohnen in einem denkmalgeschützten Haus am Dorfrand aus dem Jahr 1860. Mit seinen roten Ziegelsteinen und grünen Fensterrahmen, umgeben von alten, hohen Bäumen und einer dicken Laubschicht am Boden, sieht es aus wie eine Künstlerkate. Hier wohnen seit 2004 Birgit und Horst Lohmeyer, zugezogen aus Hamburg, ein Ehepaar, das aber nicht wegen seiner Kunst bekannt ist, sondern wegen seines «Demokratie-Aktivismus». So bezeichnen sie ihr Tun.
Birgit Lohmeyer bittet in einen Raum mit einem großen Holztisch. An der Wand steht ein Ofen, das Zimmer ist kühl. An diesem Tisch saß in den vergangenen Jahren die deutsche Musikprominenz: Marian Gold von Alphaville, Campino von den Toten Hosen, Smudo von den Fantastischen Vier, Herbert Grönemeyer, Bela B. von den Ärzten und so weiter. Sie alle waren Haupt-Gigs des Festivals «Jamel rockt den Förster». Dieses Festival ist der Versuch der Lohmeyers, der Übernahme ihres Dorfes durch «Krüger und seine beinharten Rechtsextremisten» etwas entgegenzusetzen. Quelle: "NZZ"
Die innere Heimat, die einem Sicherheit verleiht, wie das Eisernes Kreuz (EK) mit Eichenlaub, mit Eichenlaub und Schwertern, mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten, mit Goldenem Eichenlaub, Schwertern und Brillanten (höchste Stufe).
Ein letztes Zucken wie ein Fisch auf den Trockenen.
Ein Schmerz der dahingehend ausstrahlt, dass du jetzt zu diesem Themenwirrwarr, sehr viel herüberkopiert und eingefügt hast, weil du zufällig was darüber gelesen hast. Genau. Scheiße ist das deprimierend. Wo bleibt da der tiefere Sinn in deinem Leben, der rotes Faden, eine gewisse Kontinuität und Beständigkeit, die alles zusammenhält. Stattdessen stolperst du von Thema zu Thema, als würdest du im eigenen Kopf ständig die Spur verlieren. Und je mehr du suchst, desto deutlicher spürst du, dass dir genau dieses verbindende Element fehlt, das andere einfach selbstverständlich in sich tragen. Genau. Das hast du wunderbar zu Papier gebracht. Aber das war doch ich. Oder doch nicht Kassandra? Wie geht's eigentlich der Humanistata? Die Franz/a/* sagt sie geht noch, im Kreis herum, in der Anstalt.
Womöglich ist der beim meinem letzten Besuch aus Gewohnheit wieder Richtung Keller abgebogen. ©️Deine Abstiegsangst. Wen Abstiegsängste plagen, wählt in der Regel rechts oder linksextreme Parteien. Abgesehen von dir, spottet der Wortmacher.
Aber eines kann ich mit ein wenig Abstand sagen. Ich habe mich nicht wie zu Hause gefühlt im Haus meiner Ex-Erziehungsberechtigten. Und die Um2 ist mir auch nicht vertraut vorkommen. Vertraut ist mir nur der Goadfather. Obschon ich keine Ahnung habe was tatsächlich in ihm vorgeht.
Vor der 3er Kasse guckte ich dann nicht mehr das Monster, sondern Fußball Premier League. Was ist das erste was Migranten in Wien auf Deutsch sagen können?
Zweite Kasse (Bitte).
Selbst wenn schon zwei Kassen offen haben. Zweite Kasse bitte. Alle haben es eilig. Niemand möchte in einer Schlange stehen und auf Godot warten. Es gibt ja so viel zu tun. Zu Hause vor der Glotze hocken und sich die Wampe vollstopfen. Das ist auch wie warten. Nur halt viel angenehmer. Dein Cholesterin. Schon ist alles hin. Das Laster der Bequemlichkeit.
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Voilà!
Mein letzter Text hat ja einige einmalige Akzente gesetzt. Und das sage ich ganz unvoreingenommen. Es ist sogar denkbar, dass ich mit diesem Text einen ganz neuen Trend ausgelöscht habe. Hoppla. Ausgelöst natürlich. Schon zerkugelt sich die Vierer-Bande hier auf meine Kosten. Du und Trend. Du und ausgelöst. Dein Selbstwert verstaubt doch heute noch im Pfandl. Das hast du doch bis heute noch nicht ausgelöst. Und abgelöst haben dich die Ladys auch ratzfatz, nachdem sehr schnell klar wurde, dass du nicht mal das Zeug hast ein kleinstbürgerliches Liebesglück zu ruinieren. Und das in kürzester Zeit. Nicht eine deiner Ladys, zwischen deren Schenkel für dich dann und wann die Sonne aufging, ging ins Kloster, nachdem nix aus euch wurde. Nicht eine träumt heute noch von dir.
Also jetzt mal halblang. Ja, wie deine Nudel spottet der Wortmacher. Vielleicht gehen wir in einen Traum wortlos aneinander vorbei. Oder die D. z.B. würdigt mich sogar eines Blickes. Einen von der Sorte, der einen sogar kurz innehalten lässt, der im Archiv der Erinnerung kramt. Die Last es des Erinnerns. Lästig. Schon führt ein Wort zu einem anderen. Lästig Das warst du als Kind deinen Erziehungsbevollmächtigten. Deswegen haben sie dich auch abgeschoben zu Verwandten der Um2. Das waren die schönsten Wochen meiner Kindheit. Jetzt weint der sogar, echauffierte sich die Um2, als die großen Ferien vorbei waren und ich wieder zurück musste, an einen Ort wo ein anderer Wind wehte. Die hatte wirklich nichts kapiert. Das war der letzte schöne Sommer indem ich noch ein Kind sein durfte und nicht eine billige Arbeitskraft, die sich selbst in der Arbeit eine Arbeit suchen sollte. ©️ Die Arbeitsmoral der Um2. Die mit über 80 Jahren noch 9 Stunden auf ihren Knien in ihrem geliebten Garten schuftet. Viel Spaß mit der älteren Dame und ihren Arbeitsethos. Der zieht dir sogar die Schuhe aus.
Mit dem Akzent auf dem à.
Feg die Spinnweben von ihren hängenden Eutern. ©️Monster. Die Geschichte von Ed Gein.
Da sich die Zeit vor dem Automaten mit dem Pfandflaschen auf unangenehme Art und Weise dehnte, wie die Haut über meinem Bauch, beide Automaten mussten wieder ins Schwung gebracht werden, die verweigerten alle Flaschen, du leere Flasche, guckte ich ein wenig Netflix. Natürlich musste ich kurz auflachen, als Ex-Sicario der Misogynie, bis mich dann die traurige Kunde erreichte, das die französische Schauspielerin/Tierschützerin Brigitte Bardot verstorben war. Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Über jeden Bauch spannt sich die Haut. Außer deine Eingeweide hängen heraus. Genau.
«Da liegt ein Fuss im Feld»: Ein Ukrainer riskiert sein Leben für den toten Feind.
Russische Soldaten wollten ihn hinrichten, eine ihrer Minen kostete ihn fast das Leben. Der Ukrainer Olexi Jukow kümmert sich trotzdem um Russlands Tote. Eine Geschichte von Mut und Menschlichkeit im Krieg. Quelle: "NZZ".
Der Text franzt bis zu den Leichen aus den 2.Weltkrieg aus. Die Donbass ist trotz seiner fruchtbaren Erde ein einziges Totenhaus.
Ich habe es eben aus den Medien erfahren. Was? Na das mit der Brigitte Bardot.
Vom Sexsymbol zur Tierschützerin
Bardot hatte sich mit mehr als 50 Filmen als »B.B.« einen Namen gemacht. Mit dem Film »Und ewig lockt das Weib« von 1956 wurde sie weltberühmt. Der Streifen war für damalige Verhältnisse skandalös freizügig. In den USA fielen zahlreiche Einstellungen der Zensur zum Opfer. Bardot, Markenzeichen blonde Haare und Schmollmund, wurde weltweit als Sexsymbol gefeiert. Gefeiert von wem?
Bardot war in den vergangenen Jahren mit rassistischen Äußerungen aufgefallen. Ein Gericht verurteilte sie unter anderem zu einer Strafe in Höhe von 20.000 Euro weil sie die Bewohner der Insel La Réunion als »degenerierte Bevölkerung mit barbarischen Traditionen« bezeichnet hatte. Außerdem wetterte Bardot gegen eine angebliche »Überfremdung« Frankreichs durch muslimische Einwanderer.
Im Zuge der #MeToo-Bewegung kritisierte Bardot die Opfer sexueller Belästigung. Beschwerden von Schauspielerinnen tat sie ab. »Was Schauspielerinnen angeht, und nicht Frauen im Allgemeinen, ist das in der großen Mehrheit der Fälle scheinheilig, lächerlich, uninteressant«, sagte Bardot. Schauspielerinnen gäben sich gegenüber Produzenten als »Anmacherinnen«, um eine Rolle herauszuschlagen. »Danach erzählen sie, dass sie belästigt wurden, damit man von ihnen redet... In Wirklichkeit schadet ihnen das, statt ihnen zu nützen.« Quelle: spiegel.de
Der Nachruf auf die letzte Leinwandgöttin in der "NZZ" ist freundlicher ausgefallen.
Ihre Frisur, der Schmollmund und die berühmte «Robe Vichy» wurden millionenfach kopiert, Generationen von Schauspielerinnen – von Faye Dunaway bis zu Sharon Stone – hatten sie zum Vorbild gekürt. Serge Gainsbourg spielte mit ihr die Gangsterballade «Bonnie and Clyde» ein und ließ sich (in «Initials B. B.») von den «Guerlain-Essenzen in ihrem Haar» berauschen. Das brasilianische Fischerdorf Búzios, das nach ihrem Besuch zum tropischen Pendant von Saint-Tropez erklärt wurde, ist bis heute eine Anlaufstelle für Liebhaber eines gehobenen Strandtourismus geblieben.
Während ihre Spontaneität zumal für die jüngeren Generationen das Ende der enggeschnürten Nachkriegsmoral besiegelte, galt sie der Kirche als die Verkörperung des beginnenden Sittenzerfalls. Quelle: "NZZ"
Und was ist mit der Knef (Hildegard). Die ist doch auch total famos.
Heute verfallen nicht mehr die Sitten, sondern ganze Kulturen schmieren ab. Kirchen verfallen vor unser Augen oder weder zu etwas Profanen umgebaut. Da ist eine tiefgreifende Transformation unseres kulturellen Fundaments im Gange. Was heißt hier Transformation. Da bricht was weg. Wenn Kirchen, einst die unangefochtenen Zentren des gesellschaftlichen Lebens und moralischer Kompass einer Gemeinschaft, zu Lofts, Museen oder Diskotheken umfunktioniert werden, verschwindet mehr als nur ein Sakralbau. Es ist die materielle Manifestation einer schwindenden kollektiven Identität und religiösen Bindungskraft. Genau. Das hast du jetzt schön gesagt. Das steht so auch im Feuilleton.
Dieser Prozess, oft als Säkularisierung oder „Entzauberung der Welt“ bezeichnet, führt dazu, dass das Gemeinsame hinter das Individuelle zurücktritt.
Wo früher geteilte Rituale und übergeordnete Werte das soziale Gefüge zusammenhielten, entsteht oft ein Vakuum, das durch rein profanen Konsum oder flüchtige Trends gefüllt wird, was viele als einen schleichenden Identitätsverlust ganzer Kulturkreise empfinden.
Geh, der Schizophrenist empfindet gar nichts, fährt mir der Wortmacher in die Parade. Dem sein Heimatbegriff ist auf ein paar Bodenwellen am Treppelweg geschrumpft, auf das Unkraut zwischen den gepflasterten Abschnitten. Eine andere Heimat hat der nicht mehr. Und was ist mit der inwendigen Heimat, die an Menschen genauso geknüpft sein kann wie an Orte oder sogar Gerüche. Wie Gerüche? Ich öffne doch nicht die Tür eines Gratis-Häusl auf der Donauinsel und denke mir. Da hat aber eben ein Hiesiger hineingeschissen.
Du Depp, bist wirklich zu nichts zu gebrauchen.
Ich meine die häusliche Geborgenheit: Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee am Morgen, das Aroma von Sonntagsbraten oder frisch gebackenem Hefekuchen, aber auch der spezifische Geruch von Bohnerwachs, Waschmittel auf sauberer Bettwäsche oder der leicht staubige Geruch alter Bücherregale.
Oder sonst was das nach Kindheit riecht: Der unverwechselbare Geruch von Sommerregen auf heißem Asphalt (Petrichor), frisch gemähtes Gras, das modrige Aroma von feuchtem Herbstlaub oder die salzige Brise eines bestimmten Küstenabschnitts.
Ein ganz spezifische Orte: Das Chlorwasser und die Sonnencreme im Freibad, der Geruch von Sägespänen in Opas Werkstatt, Weihrauch in den Kirchenräumen oder der Geruch von Kreide und alten Linoleumböden in der Schule.
Ein Heimatgefühl kann viele Gesichter haben. Der Husten des ukrainischen Jungen aus der Nachbarwohnung z.B. Keine Ahnung was mit dem los ist. Ich werde da mal nachfragen. Die häusliche Geborgenheit. Der ist gut. Ich bin ja der Paradefall für häusliche Geborgenheit. Als ich nach 35 Jahren wieder mal zu Hause vorstellig wurde, eh mit dem S. im Schlepptau, damit es nicht zu gespenstisch wurde, hatte ich extra nix getrunken. Nicht dass ich vor den Augen meiner Ex Erziehungsbevollmächtigten in die Hose mache vor Schiss. Das ist natürlich eine einzige Übertreibung. In Wahrheit lief es alles sehr freundlich ab. Ich verhielt mich wie eine Person, die zum ersten Mal eingeladen wird und sich dann freundlich interessiert zeigt.
Ah, sehr schön, das Panorama. Und da blüht sogar noch eine Rose. Wunderbar. Und dieser alte Teppich. Das ist noch ein echter Perser oder? Und erst der schöne Kachelofen. Wunderbar, wie dieser dieser Raum wirkt. In dem habe ich einst Pornos geguckt mit Anschlusshandlung. Und wo bitte geht es hier in den Keller? Nur a Schmäh. Den Weg kenne ich. Das habe ich natürlich nicht getan. Ich bin an bösen Blut nicht interessiert. Dafür habe ich keinen Kopf. Der ist gut.
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Der Hobbit-Anwalt hat unsere gottlose Vereinzelung letztens sehr schön auf den Punkt gebracht. In der Heimatgemeinde seines Vaters, in den Tiroler Alpen, so hoch oben in den Mountains, das es eigentlich nix gibt, außer dem Massentourismus, soll der dortige Pfarrer seinen Schäfchen mit folgenden Worten ins Gewissen geredet haben:
„Wenn ich mit euch saufen kann, dann könnt ihr auch zu mir in die Kirche kommen.“
Ein wahres Wort nicht wahr. ©️Der Schizophrenist. Eigentlich könnte ich diese Schreibsession beenden. Mir ist ein Satz gelungen, da hat selbst die Vierer-Bande keinen Einwand parat.
Laut Expertise des amerikanischen Präsidenten Trump und seiner Entourage, vornehmlich weiß wie ein Weißbrot hell, das man in eine Milch tunkt, die ebenfalls weiß ist, ist Europa endgültig dem Untergang geweiht.
Wegen der Barbaren die uns überrollen. Die entweder die falsche Hautfarbe haben oder die falsche Religion.
Einige haben sogar beides im Schlepptau. Und fünf Nebenehefrauen spottet der Wortmacher. Das auch. Und zu viele Kinder. Das stimmt nicht. Hiesige Frauen haben einfach zu wenige Kinder. Das ist das eigentliche Problem.
1,7 Kinder hätten die Menschen in Österreich gerne, 1,3 bekommen sie. Die Gründe für den Rückgang des Kinderwunsches sind vielfältig. Eine Rolle spielt die Teuerung. Im Jahr 1970 bekamen Frauen in Österreich noch durchschnittlich 2,3 Kinder, bis 2001 sank die Geburtenrate sukzessive. Nach einem zwischenzeitlichen Anstieg liegt sie nun auf einem neuen Tief.
Um den Bestand einer Gesellschaft zu erhalten, gilt eine Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Frau als Maßstab. Davon sind Frauen in Österreich weit entfernt, jene zumindest, die eine österreichische Staatsbürgerschaft haben. Sie bekommen im Schnitt 1,22 Kinder, während Frauen mit ausländischem Pass 1,57 Kinder bekommen. Frauen aus Afghanistan, Syrien und dem Irak bekommen im Durchschnitt sogar 3,3 Kinder und sind bei der Erstgeburt auch jünger als Österreicherinnen.
Es gebe einen Trend zum höheren Fertilitätsalter, „in dem ein Kinderwunsch dann möglicherweise nicht mehr erfüllbar ist“, analysierte Pauline Pohl, Projektleiterin für demografische Prognosen in der Statistik Austria, erst kürzlich. Aber auch hier stellt sich die Frage: Was ist der Grund, dass Menschen ihre Familienplanung immer weiter nach hinten verschieben?
„Der Einfluss von hoher Inflation auf die Fertilität wird in einer Vielzahl an Studien jedenfalls nachgewiesen“, heißt es in der Analyse. Und Studienautorin Sonja Dörfler-Bolt ergänzt im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“: „Wirtschaftliche Einbrüche wirken sich immer negativ auf die Geburtenrate aus, weil man die Zukunftsperspektive schwärzer sieht.“ Manche Menschen reagieren, indem sie den Kinderwunsch aufschieben – oder ad acta legen.
„Der Einfluss von hoher Inflation auf die Fertilität wird in einer Vielzahl an Studien jedenfalls nachgewiesen“, heißt es in der Analyse. Und Studienautorin Sonja Dörfler-Bolt ergänzt im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“: „Wirtschaftliche Einbrüche wirken sich immer negativ auf die Geburtenrate aus, weil man die Zukunftsperspektive schwärzer sieht.“ Manche Menschen reagieren, indem sie den Kinderwunsch aufschieben – oder ad acta legen.
Immobilienpreise und Kinder
2009 wünschten sich Menschen in Österreich im Durchschnitt noch 2,1 Kinder, 2023 waren es nur noch 1,68. Die Geburtenrate liegt mit 1,3 Kindern deutlich darunter – Menschen bekommen also weniger Kinder, als sie gern hätten.
Vor allem zeige sich, dass insbesondere die Entwicklung der Wohnkosten „einen dämpfenden Effekt auf die Fertilität hat“, heißt es in dem Arbeitspapier. Während höhere Immobilienpreise bei Mieterinnen zu einer Reduktion der Fertilität führen, steige „zumindest temporär“ die Fertilität von Eigentümerinnen, wenn die Hauspreise zulegen, „da diese sich nach den Hauspreissprüngen wohlhabender wähnen“.
Den Zusammenhang zwischen Immobilienpreisen und Kinderwunsch untersuchte kürzlich auch eine Studie in den Niederlanden. Dass Frauen, die im Eigenheim leben, gebärfreudiger seien, ist ein zentrales Ergebnis der Untersuchung des Zentralamtes für Statistik CBS und des demografischen Instituts Nidi. Denn: Der Wertzuwachs, den steigende Immobilienpreise mit sich bringen, bedeute für Eigentümerinnen mehr finanziellen Spielraum, etwa, um das Haus umbauen zu lassen, sodass es sich besser für Familienzuwachs eigne, so eine Erklärung. Quelle: Die "Presse"
Hinzu kommt, dass die vielen Asylberechtigten, die seit 2015 gekommen sind, um zu bleiben, ebenfalls adäquat untergebracht werden müssen. Zumeist in Wohnungen, die noch nicht gebaut wurden, spottet der Deichgraf. Aber in Wien wird eh wie bekloppt nachverdichtet. Ja schon. Das "Wiener Modell" ist ein Schutzschild. Wien hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber Städten wie London oder Berlin: Über 50 % des Wohnungsmarktes sind subventioniert (Gemeindebauten und geförderte Genossenschaften).
Bestandsschutz: Wer schon lange in einer solchen Wohnung oder einem alten Mietvertrag lebt, wohnt in Wien nach wie vor sehr günstig.
Mietpreisbremse: Für viele Altbauten gelten gesetzliche Obergrenzen (Richtwertmietzins), die das Preisniveau im Vergleich zum freien Markt (Neubau) künstlich drücken. So lange man nicht am freien Mietmarkt eine Bleibe sucht gibt es nix zu klagen. Klagen kommen nur von der Vermietern. Wer will unter solchen Verhältnissen noch vermieten.
Während der starke Mieterschutz und die gedeckelten Preise im Alt- und Sozialbau den Bestandsmietern eine im internationalen Vergleich einzigartige Stabilität garantieren, führt die strenge Regulierung auf der anderen Seite dazu, dass private Vermieter kaum noch wirtschaftliche Anreize für Sanierung oder Neubau sehen. In der Folge ziehen sich Investoren zurück, Wohnungen werden eher verkauft als vermietet, und der freie Markt wird für Neuzuzügler durch das sinkende Angebot immer teurer, die Leistbarkeit ist somit ein Privileg derer geworden, die bereits Teil des Systems sind. ©️Die kleinstbürgerliche Matrix.
Besser du bist ein Teil von ihr. Es gibt kein Leben außer selbiger. Außer du bist sagenhaft reich wie der Meta-Chef Mark Zuckerberg. Siehe auch Leichenberg - Hodenberg. Da hätte ich locker noch 5 Seiten Text. Und? Was und? Und? Der Mann hat mehr unterirdischen Wohnraum als die Reichen in Kitzbühel oberirdisch besitzen. Und die haben schon so einige m2 in der Hinterhand. Schrecklich. Immer schimpft man nur über die Barbaren, die Habenichts dieser Welt, die hier auf den Rechtsstaat hoffen müssen. Aber die eigentlichen Barbaren sind die Ultrareichen, die jede Idylle mit ihren Protzvillen verschanteln. Selbst ganze Städte haben die schon verwüstet. San Francisco soll für Feuerwehrleute und Krankenschwestern unerschwinglich sein. New York ebenfalls.
Und Kitzbühel. Völlig ruiniert. Die arbeitende Masse wohnt in Kitzbühel nordseitig. Die begehrtesten Lagen in Kitzbühel befinden sich am Sonnberg (Schattenberg-Sonnseite) oder in der Kochau. Diese Lagen sind nach Süden oder Südwesten ausgerichtet, bieten maximale Sonnenstunden und den berühmten Blick auf die Hahnenkamm-Abfahrt (die "Streif").
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Und das in einer Phase wirtschaftlicher Stagnation: In den Ballungsräumen trifft eine zu große Nachfrage auf ein zu geringes Angebot, was naturgemäß zu steigenden Mieten, höheren Immobilienpreisen, Belastungen für Kommunen, zusätzlichen Kosten und spürbaren sozialen Spannungen führt.
Ein Eigenheim gilt immer noch als Rückzugsort für die Familie, als Absicherung fürs Alter und als Symbol für persönlichen Erfolg und finanzielle Sicherheit.
Seit wann kann man in Symbolen leben?
Der Erschwinglichkeitsindex:
Wert = 100: Ein Haushalt mit Durchschnittseinkommen hat exakt genug Geld, um die monatliche Kreditrate für eine durchschnittliche Immobilie zu bezahlen (meist wird hierbei eine Belastung von maximal 25–30 % des Einkommens als "gesund" angenommen).
Wert > 100: Die Immobilien sind erschwinglich. Das Einkommen reicht locker aus, um die Raten zu decken.
Wert < 100: Die Immobilien sind kaum erschwinglich. Ein Durchschnittsverdiener müsste einen zu großen Teil seines Gehalts für den Kredit opfern oder bekäme bei der Bank gar keine Finanzierung.
Rein rechnerisch soll es für die Menschen wieder leichter geworden sein, Wohneigentum zu kaufen. Bei der Analyse setzten IW und Interhyp vereinfacht gesagt die monatlichen Finanzierungsausgaben (Annuität) ins Verhältnis zu den verfügbaren Haushaltsnettoeinkommen. Trotz der Verbesserung warnen Marktbeobachter vor zu viel Optimismus. Kaufinteressenten ohne hohes Eigenkapital benötigten für die teuren Immobilien ein stattliches Einkommen, heißt es von der DZ Bank.
Die hohe Inflation ab 2021/22 führte zu stark steigenden Zinsen und machte Immobilien deutlich weniger erschwinglich. Der Tiefpunkt wurde im Herbst 2022 erreicht, eine leichte Erholung setzte erst 2024 durch sinkende Zinsen, höhere Einkommen und moderatere Immobilienpreise ein.
Regional zeigen sich große Unterschiede: In strukturschwachen ländlichen Kreisen wie Holzminden oder Anhalt-Bitterfeld ist Wohnen sehr erschwinglich, doch dort wollen viele nicht leben. In den Großstädten – besonders den Top‑7 – sind Immobilien extrem teuer; in München liegt der Erschwinglichkeitsindex unter 60.
Das IW empfiehlt zur Entlastung u. a. eine Senkung der Kaufnebenkosten, etwa durch eine regional angepasste Grunderwerbssteuer. Insgesamt liegen die Nebenkosten derzeit bei rund 9–12 % des Kaufpreises. Quelle: "NZZ".
Adäquat Wohnen ist ein Menschenrecht. Selbst wenn es du nichts mehr hast, für dass es sich zu leben lohnt. Schönen wohnen kann einem diesen Schmerz wieder zum Teil nehmen.
Günstiger Wohnraum in Holzminden oder Anhalt-Bitterfeld ist also nicht besonders begehrt. Dort wohnen sicherlich viele AfD-Wählerinnen:
11 Häuser, 36 Einwohner – ein Dorf unter der Flagge des Deutschen Reichs
Viel Land, viel Raum und wenig Menschen – das ist ideales Terrain für rechtsextremistische Siedler. Vor allem in Nord- und Ostdeutschland fassen sie immer weiter Fuss. Ein Beispiel dafür ist das Dorf Jamel in Mecklenburg-Vorpommern. Reportage aus einem bizarren Biotop.
Der Ort besteht aus 11 bewohnten Häusern und 36 Einwohnern. Dennoch hat es Jamel zu Bekanntheit gebracht. Die BBC war schon hier und der «Daily Telegraph». Jamel, das «Neonazi-Dorf», das «Wehrdorf» völkischer Siedler, so heisst es allenthalben über den Ort. Ist Jamel also eine rechtsextremistische Scholle?
Auf dem Dach der benachbarten, halb verfallenen Scheune weht die Flagge des Deutschen Reiches, weithin sichtbar schwarz-weiß-rot. An dem mit Brettern vernagelten Scheunenfenster hängt ein Schild: «Halt! Reichsgrenze». Davor steht ein Lastwagen, an der Fahrertür ein Aufkleber, auf dem «Abriss Krüger» steht. Hier wohnt Sven Krüger. Er soll der informelle Dorfchef sein. Mitunter wird er auch als «Ober-Nazi» bezeichnet. Er betreibt seit mehr als zwanzig Jahren eine Abriss-Firma.
Sven Krüger, 1974 in Wismar geboren, wuchs in Jamel auf. Vor ihrer Umbenennung in «Die Heimat» war er Funktionär der rechtsextremistischen NPD, außerdem Mitglied der Hammerskins, eines seit 2023 verbotenen Neonazi- und Skinhead-Netzwerks. Das Verbot der Organisation wurde in der Woche vor Weihnachten von einem Gericht wieder aufgehoben.
Krüger saß im Gefängnis – unter anderem wegen schwerer Körperverletzung, gewerbsmäßiger Hehlerei und illegalen Waffenbesitzes. Medien berichten zudem von Einbruch, Diebstahl, räuberischer Erpressung und der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole. Damit sind in Deutschland etwa der Hitlergruss oder das Hakenkreuz gemeint.
Den Hitlergruss wieder hinzugefügt. Ich weiß, das ist nicht lustig.
Die Dorfstraße ist verwaist. Am Rand steht ein Wegweiser, gut vier Meter hoch. Die Pfeile weisen in verschiedene Richtungen: nach «Wien Ostmark 901 km», nach «Braunau am Inn 855 km», «Stalingrad 3026 km» oder «Narvik 1505 km». Diese Orte sind Symbole der Neonazis in Deutschland. In Braunau am Inn wurde Adolf Hitler geboren, in Stalingrad die 6. Armee verheizt, und das norwegische Narvik gilt als «Heldengeschichte» deutscher Gebirgsjäger, die dort 1940 einer Übermacht standgehalten haben.
«Die anderen» wohnen in einem denkmalgeschützten Haus am Dorfrand aus dem Jahr 1860. Mit seinen roten Ziegelsteinen und grünen Fensterrahmen, umgeben von alten, hohen Bäumen und einer dicken Laubschicht am Boden, sieht es aus wie eine Künstlerkate. Hier wohnen seit 2004 Birgit und Horst Lohmeyer, zugezogen aus Hamburg, ein Ehepaar, das aber nicht wegen seiner Kunst bekannt ist, sondern wegen seines «Demokratie-Aktivismus». So bezeichnen sie ihr Tun.
Birgit Lohmeyer bittet in einen Raum mit einem großen Holztisch. An der Wand steht ein Ofen, das Zimmer ist kühl. An diesem Tisch saß in den vergangenen Jahren die deutsche Musikprominenz: Marian Gold von Alphaville, Campino von den Toten Hosen, Smudo von den Fantastischen Vier, Herbert Grönemeyer, Bela B. von den Ärzten und so weiter. Sie alle waren Haupt-Gigs des Festivals «Jamel rockt den Förster». Dieses Festival ist der Versuch der Lohmeyers, der Übernahme ihres Dorfes durch «Krüger und seine beinharten Rechtsextremisten» etwas entgegenzusetzen. Quelle: "NZZ"
Die innere Heimat, die einem Sicherheit verleiht, wie das Eisernes Kreuz (EK) mit Eichenlaub, mit Eichenlaub und Schwertern, mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten, mit Goldenem Eichenlaub, Schwertern und Brillanten (höchste Stufe).
Ein letztes Zucken wie ein Fisch auf den Trockenen.
Ein Schmerz der dahingehend ausstrahlt, dass du jetzt zu diesem Themenwirrwarr, sehr viel herüberkopiert und eingefügt hast, weil du zufällig was darüber gelesen hast. Genau. Scheiße ist das deprimierend. Wo bleibt da der tiefere Sinn in deinem Leben, der rotes Faden, eine gewisse Kontinuität und Beständigkeit, die alles zusammenhält. Stattdessen stolperst du von Thema zu Thema, als würdest du im eigenen Kopf ständig die Spur verlieren. Und je mehr du suchst, desto deutlicher spürst du, dass dir genau dieses verbindende Element fehlt, das andere einfach selbstverständlich in sich tragen. Genau. Das hast du wunderbar zu Papier gebracht. Aber das war doch ich. Oder doch nicht Kassandra? Wie geht's eigentlich der Humanistata? Die Franz/a/* sagt sie geht noch, im Kreis herum, in der Anstalt.
Womöglich ist der beim meinem letzten Besuch aus Gewohnheit wieder Richtung Keller abgebogen. ©️Deine Abstiegsangst. Wen Abstiegsängste plagen, wählt in der Regel rechts oder linksextreme Parteien. Abgesehen von dir, spottet der Wortmacher.
Aber eines kann ich mit ein wenig Abstand sagen. Ich habe mich nicht wie zu Hause gefühlt im Haus meiner Ex-Erziehungsberechtigten. Und die Um2 ist mir auch nicht vertraut vorkommen. Vertraut ist mir nur der Goadfather. Obschon ich keine Ahnung habe was tatsächlich in ihm vorgeht.
Vor der 3er Kasse guckte ich dann nicht mehr das Monster, sondern Fußball Premier League. Was ist das erste was Migranten in Wien auf Deutsch sagen können?
Zweite Kasse (Bitte).
Selbst wenn schon zwei Kassen offen haben. Zweite Kasse bitte. Alle haben es eilig. Niemand möchte in einer Schlange stehen und auf Godot warten. Es gibt ja so viel zu tun. Zu Hause vor der Glotze hocken und sich die Wampe vollstopfen. Das ist auch wie warten. Nur halt viel angenehmer. Dein Cholesterin. Schon ist alles hin. Das Laster der Bequemlichkeit.
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Mein letzter Text hat ja einige einmalige Akzente gesetzt. Und das sage ich ganz unvoreingenommen. Es ist sogar denkbar, dass ich mit diesem Text einen ganz neuen Trend ausgelöscht habe. Hoppla. Ausgelöst natürlich. Schon zerkugelt sich die Vierer-Bande hier auf meine Kosten. Du und Trend. Du und ausgelöst. Dein Selbstwert verstaubt doch heute noch im Pfandl. Das hast du doch bis heute noch nicht ausgelöst. Und abgelöst haben dich die Ladys auch ratzfatz, nachdem sehr schnell klar wurde, dass du nicht mal das Zeug hast ein kleinstbürgerliches Liebesglück zu ruinieren. Und das in kürzester Zeit. Nicht eine deiner Ladys, zwischen deren Schenkel für dich dann und wann die Sonne aufging, ging ins Kloster, nachdem nix aus euch wurde. Nicht eine träumt heute noch von dir.
Also jetzt mal halblang. Ja, wie deine Nudel spottet der Wortmacher. Vielleicht gehen wir in einen Traum wortlos aneinander vorbei. Oder die D. z.B. würdigt mich sogar eines Blickes. Einen von der Sorte, der einen sogar kurz innehalten lässt, der im Archiv der Erinnerung kramt. Die Last es des Erinnerns. Lästig. Schon führt ein Wort zu einem anderen. Lästig Das warst du als Kind deinen Erziehungsbevollmächtigten. Deswegen haben sie dich auch abgeschoben zu Verwandten der Um2. Das waren die schönsten Wochen meiner Kindheit. Jetzt weint der sogar, echauffierte sich die Um2, als die großen Ferien vorbei waren und ich wieder zurück musste, an einen Ort wo ein anderer Wind wehte. Die hatte wirklich nichts kapiert. Das war der letzte schöne Sommer indem ich noch ein Kind sein durfte und nicht eine billige Arbeitskraft, die sich selbst in der Arbeit eine Arbeit suchen sollte. ©️ Die Arbeitsmoral der Um2. Die mit über 80 Jahren noch 9 Stunden auf ihren Knien in ihrem geliebten Garten schuftet. Viel Spaß mit der älteren Dame und ihren Arbeitsethos. Der zieht dir sogar die Schuhe aus.
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