Sonntag, 4. Januar 2026
Noch mal 3 Gallonen Verstörung und eine Prise Optimismus in die offene Wunde. Ein Jahres(aus)rückblick.
der imperialist, 12:34h
Mein Neujahrsvorsatz, den ich ganz sicher einhalten werde: 2026 werde ich mich nicht für eine MrBeast-Show bewerben.
Mehr Follower als Taylor Swift
Wie MrBeast in zehn Jahren zum größten Entertainer der Welt wurde
Der YouTuber MrBeast ist ein globaler Megastar, mit Hunderten Millionen Fans. Er testet aus, was Menschen bereit sind, für Geld zu tun – und fragt seine Kandidaten etwa: »Würdest du für 500.000 Dollar riskieren zu sterben?«
Ein Kandidat, der 100 Tage in einem kleinen Häuschen in einem roten Kreis verbracht hat, den er nicht verlassen durfte, für ein Preisgeld von 500.000 Dollar, und den seine Kinder in der Zeit nur ein einziges Mal besuchen durften, hat es auf den Punkt gebracht.
Der Mann hatte unter anderem ertragen, dass eine Horde Horrorclowns in den Kreis eindrang und dass kurz vor Schluss ein Großteil seines Häuschens zerstört wurde. Doch er hielt durch, in seinem Kampf, der bisher 388 Millionen Mal angeschaut wurde.
Er sagte, und er muss es wissen: »Geld ist das, wofür wir unser Leben eintauschen.« Quelle: SPIEGEL 1/2026
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Jessas!
Ich sogar meine Unabhängigkeit. Eine Wahl hatte ich nicht. Hatte ich schon. Aber wenn dir mal die Zähne ausfallen oben herum, wie anderen ihre Haare, und du unten herum in einen Abgrund blickst, der dir verliebt zuzwinkert, wird man(N) irgendwie gefügig. Weil du dich bis Unterkante Oberlippe angeschissen hat vor Angst, führt der Wortmacher weiter. Ja. Da wird man bescheidener.
Und Bescheidenheit ist ja Lebensangst - aber mit Würde. ©️Bei mir selbst geklaut.
Ich sag's ihnen. Der ist gut. Immer diese scheiß Running Gags, die das Unbewusste nach oben spült ins Mindsetting, wie ein Häusl Scheiße, das auf dem Kopf steht und dabei einen Handstrand macht. Aber mit verschränkten Armen, fügt der Wortmacher an. Genau.
Wie heißt die kürzeste Hängebrücke der Welt. Die Altherrennudel vom Schizophrenisten.
Obschon ich der Betroffene bin. A bissl lustig ist das schon angesichts der widrigen Umstände. In den Medien. Das kleine Glück oder wenigstens die Abwesenheit von Unglück & Krankheit ist denen keine Nachricht wert. Es gibt aber auch eine Welt jenseits der öffentlichen Meinung, das mit viel weniger Jenseits auskommt, wo die Dinge einfach nur so dahinstolpern.
Ja schon, falle ich mir selbst ins Wort. Aber nicht für dich und mich Kassandra.
Diese Welt soll, unbestätigten Gerüchten nach, schrecklich schön sein und so richtig ins Gemüt reinhauen – wie die Umarmung zweier Freunde oder Freundinnen, die sich irgendwann aus den Augen verloren haben und sich nach über dreißig Jahren zufällig wiederbegegnen und sofort wiedererkennen.. Was heißt hier Freunde. Liebende. Die an den Umständen gescheitert sind. Na, na. Jetzt wird's kitschig. Na und. Das war jetzt sowieso nur eine Anspielung an die Um2. Im Original habe ich auf die Um2 geschrieben. Ich und die deutsche Sprache. Ist wie eine neurotischer Tick. Die Um2 konnte die verschimmelte Leberwurstbrote und mich, im Herbst letzten Jahres, nicht mehr unter einen Hut bringen. Die mich nicht wiedererkannt hätte nach der langen Zeit die inzwischen vergangen war.
Zwischen was? Na zwischen den Zeilen. Fast alles bleibt ungesagt zwischen den Generationen, die noch im Luftschutzbunker das Gehen & Sprechen lernten und ihren Kindern. Diese Alten sind sehr speziell. Da wird sehr viel um den heißen Brei herumgeredet. Vieles hat keine Substanz. Tanz nicht kleine Marie, tanz nicht diesen unseren Tanz. Ihre Lebensleitung hingegen schon. Die haben aufgebaut und aufgebaut und wie bekloppt aufgebaut, das Gescheiterte wie ich, weit über den eigenen Möglichkeiten scheitern können.
Ich wollte eigentlich leben sagen. Aber da lässt der Wortmacher nicht mit sich verhandeln. Der imitiert die Russen. Mit denen kannst auch nicht verhandeln. Die kannst du nur zurück in ihre Grenzen bombardieren. Eine andere Sprache verstehen die nicht. Dazu gibt es Text. Aus der Innenwelt russischer Soldaten. Das glaubst du nicht. So schrecklich unmenschlich geht es dort zu. Aber in Deutschland gibt es wieder einen Skandal in der kämpfenden Truppe.
Fallschirmjäger sind harte Jungs. Sie suchen Entbehrung und Extreme. Doch wann geht die Härte zu weit?
Was die Vorkommnisse in Zweibrücken über die Kultur der deutschen Fallschirmjäger und die Missverständnisse zwischen Politik und Kampftruppen offenlegen.
Rechtsextremismus, Antisemitismus, Gewaltrituale, Drogenmissbrauch und sexuelle Übergriffe – die Vorwürfe gegen Soldaten des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken wiegen schwer. Doch der Fall an dem rheinland-pfälzischen Bundeswehrstandort ist kein klassischer Skandal mit klaren Tätern und Opfern, zu dem er gerade politisch und medial gemacht wird. Er ist vielmehr in Teilen ein Konflikt zwischen externer Bewertung und militärischer Binnenlogik.
Vor allem aus einem Artikel der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» sind bis anhin Ermittlungsrahmen und Vorwürfe bekannt, aber keine abschliessenden Ergebnisse. Die mediale Rede ist von «Judensau»-Beschimpfungen, Hitlergrüssen, von einer «rechtsextremen, offen antisemitischen Clique» und einer «Frauenhasserkompanie», von Sexismus und Beleidigungen gegenüber Soldatinnen, von Saufgelagen und Drogenmissbrauch.
Auch soll es eine «Nazi-Party» gegeben haben. So berichtet es jedenfalls die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». Auf einem Foto seien Dutzende Soldaten zu sehen, die in stilisierter NS-Kleidung in die Kamera grinsten. Sie trügen einheitlich dunkle Hosen in Stiefeln, hellblaue Hemden und dazu eine rote Armbinde. In ihrer Mitte posiere eine Frau im schwarzen Paillettenkleid.
Doch vieles ist bis anhin unklar. Die staatsanwaltschaftlichen und wehrdisziplinarischen Untersuchungen laufen noch, gegen 55 Soldaten wird ermittelt. Einige von ihnen wurden bereits aus der Bundeswehr entlassen. Das sind aber keine Strafurteile, sondern dienstrechtliche Maßnahmen, die schon bei geringerer Beweislage greifen können.
Aus der Truppe ist zu hören, der im Zuge des Skandals abgelöste Regimentskommandant Oliver Henkel sei hoch angesehen, tadellos, fachlich wie menschlich. Dass er sich zunächst vor seine Leute gestellt habe, wird, so hat es die NZZ in Gesprächen mit Soldaten gehört, in der Truppe als Pflichterfüllung verstanden, nicht als Vertuschung, wie es ihm mitunter nun vorgeworfen wird. Quelle: "NZZ"
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Scheiße. Was erwarten die Vortrefflichen eigentlich von Soldaten und Soldatinnen im Umgang miteinander?Einen Umgang wie an der Uni, im Studienzweig Intersektionale Gefühlsökonomie & angewandte Safe‑Space‑Architektur (B.A.), flankiert von LGBTQIA+ Awareness Engineering & Nonviolent Communication Design (B.Eng.), wo die kollektive Verletzbarkeitsforschung mit Schwerpunkt Regenbogenpädagogik (M.Ed.) den Kern des Curriculums bildet, das wiederum durch transinklusive Konfliktvermeidung im multipolaren Safe‑Space‑Setting (M.A.) neu vermessen wird — selbstverständlich unter dem übergeordneten Paradigma antikolonialer Empfindungsethik & Mikroaggressionskartografie (Diplom). Quelle: Der Schizophrenist/KI
Ich dachte immer, das Militär sei der letzte echte Safe Space. Zumindest für die kämpfende Truppe – jene Soldaten und Soldatinnen, die mit ihrem Leben für die Qualität der Arbeit von Offizieren geradestehen, die kein Goldfasan jemals persönlich zu verantworten gedenkt. Obwohl es ja genau die Generäle sind, die die Ansagen machen, per Befehl, damit es zügiger vorangeht mit dem Sterben. Genau. Fast alle Generäle sterben irgendwann an Altersschwäche, in ihren weichen Betten. Oder mittels Herzinfarkt auf ihrer Geliebten, um ein Klischee zu bedienen.
Die Kriegskinder-Generation haben also wirklich noch der Gesellschaft gedient. Das sind die mit den Wirtschaftswunderjahren. Wir sind nur noch die, die sich über nichts mehr wundern. Wir haben ausgeträumt. Sagt der deutsche Soziologe Christian Reckwitz. Wir leben in einer Krisenmoderne, im Zeitalter der Polykrisen. Krisen, die sich gleichzeitig bedingen und gegenseitig verschärfen. Eventuell.
Das Blablabla der Alten ist ja nichts anderes als eine ausgereifte Überlebensstrategie. Diese Kriegskinder sind grandiose Alltagsbeschäftigungskünstler:innen. Selbst als Ü‑80‑Kohorte stehen sie noch im Morgengrauen auf. Der Goadfather sitzt spätestens um 07:00 Uhr beim Frühstückstisch. Das ist es noch dunkel. Stockdunkel ist es wenn der Goadfather und die Um2 aufstehen. Wegen ihrem Arbeitsethos? Ja. Und in der warmen Jahreszeit arbeitet die Um2 dann 9 Stunden in ihrem Garten. Auf den Knien. Das war ihr wichtig zu sagen. Das sagt sie zu mir und zum S. Woraufhin wir zustimmend nickten. Da wundert einen gar nix mehr.
„Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist.“ Norbert Hofer/FPÖ im Präsidentschaftswahlkampf 2016. Der nette Blaue von nebenan. Der ist jetzt in die Privatwirtschaft gewechselt.
Und wird es doch mal anders mit den Kriegskindern im Gespräch, wird es so anders, dass es auf einen unlösbaren Konflikt hinausläuft. Da hagelt es dann Vorwürfe und Vorbehalte. Wie aus heiterem Himmel.
Also lieber alles unter den Teppich kehren. Was meinst du mit alles? Na einfach alles. Besser du vergräbst das Alles, was dich bedrückt oder bewegt, tief in der Erde deines Unbewussten, die du dann mit deinen Tränen befeuchtest, damit der Baum des Verdrängens hübsch gedeihen kann und irgendwann Früchte trägt. Direkt neben deinen Stammbaum. Diesen Stammheim der Herkunft. Wer hat das jetzt gesagt? Seit wann weißt du wie weinen geht, regt sich der Wortmacher auf.
Aber entwaffnend ehrlich ist sie schon die Um2. Die sagte nicht, ich hätte dich beinahe nicht wiedererkannt. Die sagte, ich hätte dich nicht wiedererkannt, wenn sie der Goadfather nicht auf meinen Besuch vorbereitet hätte. Eigentlich wollte ich ihr Haus eh nicht betreten. Das ist kein Safe Space. Nicht mal für einen Ex-Soldaten. Emotional stehe ich heute noch in der Einfahrt und muss mir von der Um2 sagen lassen, dass ich jedes Recht verwirkt habe, ihr Haus zu betreten. Bis auf den Keller. Scheiße. Was hast du angestellt? Die Republik um ein paar Millionen erleichtert wie der Ex‑Finanzminister Mag. Karl‑Heinz Grasser, der weiterhin an seiner Unschuld festhält. Nee, nichts davon. Aber selbst dem haben sie jetzt Hausarrest gewährt und nicht Kellerarrest wie dir damals. Genau. Und selbst da hätte ich mir die Schuhe ausziehen sollen. Scheiße, bist du ein geprügelter Hund. In deinen Innersten bist du ein geprügelter Hund. Genau.
Aber der Goadfather bestand darauf. Worauf? Na dass ich ins Haus komme mit dem S. Und dann stand sie da die Um2. Eine ältere Dame, die nur aus Haut und Knochen besteht, mit weißen Haaren am Kinn. Nichts weißt auf ihr 50kg-Drama hin. Wehe der Zeiger der Waage zeigte mehr Gewicht an, dann hieß es die Beine in die Hand zu nehmen für mich, weil ihr der Lebensekel aus allen Poren tropfte. Natürlich habe ich beim Besuch nach so vielen Jahren nicht näher nachgefragt. Wie, du erkennst das Kind in mir nicht wieder, dass du jahrelang ruiniert hast. Da muss doch was geblieben sein? Wie du kannst dich an diese Begebenheit mit dem Keller nicht mehr erinnern. Mit hat diese Episode die Schlapfen ausgezogen. Du hast daran keine aktive Erinnerung. Diese Jahre können doch nicht spurlos an dir vorübergegangen sein. Doch sind sie. Ich habe nicht ihre Persönlichkeit verändert, aber sie sehr wahrscheinlich meine. Inwiefern. Na, dass ich lieber mit Gespenstern leben als mit echten Menschen. Aber das ist doch deiner Erkrankung geschuldet. Das auch ja. Aber das es mir leicht fällt im Abseits zu leben muss ja woher kommen. Auf den Bäumen wächst das nicht. Der ist gut.
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Apropos inneres Kind. Hilfe!, ruft der Wortmacher hysterisch. Hilfe. Der Depp wird gleich wieder etwas herüberkopieren und einfügen, in den makabren Textfluss, in dem seine Lebenslügen obenauf schwimmen wie Leichen, diese bleichen. Genau. Was anderes habe ich nicht.
Diese Therapeutin warnt vor der Psycho-Industrie: «Bei Stefanie Stahl sind meistens nur die Eltern oder die Gene schuld»
Alles, was mit Psychologie zu tun hat, lässt sich gerade gut verkaufen: Stefanie Stahl und Eckart von Hirschhausen füllen Säle. Die Fachärztin Diana Pflichthofer regt sich darüber so auf, dass sie ein Buch geschrieben hat. Im Interview erklärt sie, was sie so stört.
Frau Pflichthofer, in Ihrem Buch beklagen Sie die Geschäftemacherei mit psychischen Problemen. Was genau stört Sie?
Es gibt eine Art Psycho-Industrie, in der Leute viel Geld verdienen, die höchstens mal einen Kurs gemacht haben. Das ist für Kranke und Menschen in einer schweren Krise fatal, weil die sich kaum orientieren können auf dem Markt der vielen Therapieangebote. Das Wort Therapie ist nicht geschützt, deshalb kann sich alles und jedes Therapie nennen. Ich habe häufig Patienten in meiner Praxis, die zuvor eine vermeintlich seriöse Therapie gemacht haben, die ihren Zustand aber verschlimmert hat.
Die bekannteste Psychologin Deutschlands, Stefanie Stahl, ist tatsächlich Psychotherapeutin. Dennoch scheinen Sie beide eine Art Fehde zu führen, die Sie unter anderem im Magazin «Psychologie heute» austragen.
Ich kenne Frau Stahl nicht persönlich. Es geht mir um den Inhalt ihrer Arbeit, und die sehe ich sehr kritisch. Ein Aspekt davon ist das Konzept vom inneren Kind, das sie sehr populär gemacht hat. Das ist ein altes psychodynamisches Konzept, das aber im Laufe der Zeit missverstanden wurde. Nach Stefanie Stahl beschreibt es die Idee, jeder könne sein Leben lang bedürftig bleiben und Ansprüche an andere stellen. Ich halte es für Erwachsene für fatal, die eigenen Probleme immer nur auf andere zurückzuführen. Damit wird eine echte Selbstreflexion eher verhindert. Quelle: Eine weitere Neiddebatte unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit? Nee. Steht so in der "NZZ".
Ich habe aber keine Probleme. Auch nicht mit dem Goadfather. Dem komme ich auch nicht mit uralten Um2‑Geschichten. Ich ziehe am Telefon nicht über die Um2 her. Niemals.
Alles, was ich vor dem Besuch zu ihm sagte, war: Ich will dich zwar besuchen, aber die Um2 möchte ich nicht treffen. Die mag mich nicht. Das war alles. Und der Goadfather widersprach nicht. Ich bin ihr dann aber doch begegnet. Und da ist nix. Die Um2 hat andere Erinnerungen. Ich hingegen habe zu viele bekloppte Erinnerungen an Menschen, denen ich nicht allzu viel bedeute. Erinnerungen, die nicht verblassen. Genau. Dabei haben genau diese Menschen mein Leben maßgeblich bestimmt. Menschen, denen ich nie wirklich viel bedeutet habe.
Die Um2 und ich richten uns auch keine schönen Grüße aus. Mein Besuch war kein Neustart. Man muss die Kirche bei gewissen Dingen einfach im Dorf lassen. Herrlich, diese Redewendungen. Ich sag's mal so. Die 1970er- und 1980er-Jahre, das waren wirklich noch ganz andere Zeiten. Das kann man immer sagen.
Wehe, du schreibst wieder genau, brüllt der Scheißhausdämon durch die geschlossene Häusltür. Exakt. Wieder einen Kampf verloren. Der Um2 geht ihr trautes Heim, ihr kleine heile Welt, mit Goadfather oder auch allein, wo alles picco bello zu sein hat über alles. Das ist ihr eine Herzensangelegenheit. Eine aufrichtige Herzensangelegenheit. Mit oder ohne Goadfather. Ihr Garten ist ihr viel wichtiger als meine verkorksten Erinnerungen an sie. Wir haben bei meinem Besuch nur über ihren Garten und ihr Haus gesprochen und nicht über meine Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit. Der ist gut. Gemeinsame Zeit.
Nur einmal merke ich kurz an: Weißt du noch, wie wir deinen Garten kultiviert haben? Als ich tagelang Steine in Kübeln schleppte. Schwer zu sagen, ob sie sich wirklich daran erinnerte, als sie zustimmend nickte.
Unerhört so etwas zu behaupten. Ist es das? Ja. Und was ist mit dem guten alten Goadfather? Na, der gewährt mir nur jeden verdammten Sonntag kurz Audienz. Trotzdem liegst du ihm bequem auf der Brieftasche wie auf einer 7-Zonen-Dingsbums-Matratze. Mit Federkern fügt der Wortmacher an. Genau. Was soll ich sonst tun? Unter der Brücke auf der Insel pennen? Einen wir mir gibt niemand Unterschlupf. Ich bin nicht gesellschaftstauglich. Ich bin ein echter Outlaw. Vor allem emotional. Nächste Woche wird es auch noch saukalt. Hoffentlich erfriert kein Obdachloser.
Stefanie Stahl hat auf Ihre Vorwürfe eine Replik im Magazin «Psychologie heute» geschrieben. Darin schreibt sie, ihr Angebot richte sich nicht an psychisch Kranke. Ihr Zielpublikum seien «Normalgestörte». Ist es nicht in Ordnung, dass ihre Shows vor allem unterhalten?
Ja, das wäre es, wenn sie klar sagen würde, dass das eine Show ist und kein therapeutisches Angebot. Ich frage mich, ob die Frau, der sie die Hand aufgelegt hat, das auch wusste. Und der Begriff «Normalgestörte»: Was soll das sein? Es ist ja gerade die schwierige Aufgabe eines Psychotherapeuten, zu unterscheiden, wo eine Krankheit beginnt. Das ist nicht auf den ersten Blick zu sagen. Frau Stahl sagt aber, sie treffe Patienten einmal, und dann hätten diese einen roten Faden und wüssten, wie sie in ihrem Leben weitermachen sollten.
Siehste, so sind Herrschaftliche. Die gönnen sich gegenseitig nix. Nicht mal eine gepflegte Normalverstörung. Wie dein Wahn, spottet der Wortmacher. Der sich immer mal wieder über mein Mindsetting aufregt, wie Verheiratete in der Paartherapie über den/die Andere/n, weil alles so schrecklich gewöhnlich ist in der Ehe. Ein Tag gleicht dem Anderen. Diese schreckliche Trott. Diese fürchterliche Monotonie. Wie in einem scheiß Groschenroman, wo sich die in der Ehe gefangenen dann anderwärtig umsehen für ein emotionales Highlight. Sagt man das überhaupt noch? Groschenroman.
Wie nennt man das Genre heute. Schundromane? Trivialliteratur? Dark Romance? Billionaire Romance (typisch für Fifty Shades) Spicy Romance (TikTok‑Begriff) New Adult Romance (wenn junge Protagonisten, viel Drama, viel Körperkontakt) „Spicy Books“.„BookTok‑Erotik“ (weil TikTok das Genre groß gemacht hat) Quelle: KI
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Ich habe naturgemäß keine Ahnung. Arztromane. Gibt es die noch? Oder was mit dem Reitlehrer, weil die Ehe so unerfüllt ist. Der Wortmacher ist mit seiner Rolle, die er zwangsläufig ausfüllen muss, wie ein fortführender Antrag auf einem Amt, der im Labyrinth der gehobenen Staatsbürokratie herumirrt, extrem unzufrieden. Schon hätte ich weiterführenden Text.
Bayerische Beamtin bekommt Berliner Chaos in den Griff. Die Bändigung der Verwaltung durch Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen unter aktiver Zuhilfenahme von zur Verfügung gestellten Werkzeugen im Zuge der Digitalisierung.
Ausgerechnet einer CSU-Frau aus dem Süden gelingt, was viele für unmöglich gehalten haben: Sie reformiert die Verwaltung der Chaosstadt Berlin. Wer ist Martina Klement und wie macht sie das?
Seit langer Zeit messen Berliner Bürger ihr Glück oder Unglück anhand der Anzahl Tage, die sie brauchen, um einen Termin im Bürgeramt zu bekommen. Dreistellige Werte, also mehrere Monate, waren früher nicht selten, etliche Wochen die Regel, manchmal klappte es auch schlicht überhaupt nicht.
Doch es ist tatsächlich besser geworden. Weil mehr Personal eingesetzt wird und mittlerweile mehr als 400 Dienstleistungen online erledigt werden können, bekommen heute 75 Prozent der »Kundinnen und Kunden«, wie man hier inzwischen sagt, innerhalb von 14 Tagen einen Termin. Ein guter Wert, vor zwei Jahren waren es noch 57 Prozent. Inzwischen können die Berliner für manche Anliegen wie eine Meldebescheinigung oder ein Führungszeugnis sogar spontan ohne Termin vorbeikommen. Quelle: SPIEGEL 1/2026
Und in Österreich übernimmt der Landeshauptmann von Tirol Anton Mattle (ÖVP) den Vorsitz in der Landeshauptleute-Konferenz, dem eigentlichen Machtzentrum Österreichs. Dieser Trupp schmettert in der Regel jeden Veränderungsvorschlag durch den Bund ab. Die Landeshauptleute‑Konferenz ist in Österreich jenes informelle Gremium, das erstaunlich oft entscheidet, wofür eigentlich das Parlament zuständig wäre. Die Landeshauptleute‑Konferenz, dieses inoffizielle Polit‑Politbüro, in dem neun Landesfürsten regelmäßig beschließen, wie viel Demokratie dem Land gerade zugemutet werden kann. ©️ Föderale Schattenkanzler:innen. Wir haben auch eine Landeshauptfrau von Salzburg Karoline Edtstadler, Mag. iur. Im ersten Leben Richterin.
Was fällt gelernten Österreicher:innen assoziativ, also ohne Nachdenken, als Erstes zu Österreich ein?
Ischgl. Ibiza. I woars net. Nur a Schmäh. Veränderungsresistenz. Allein das Diagramm über die Geldströme im österreichischen Gesundheitssystem, das in alle Richtungen ausfranzt, wie dieser Text. Genau. Ziemlich lustig.
https://www.diepresse.com/5185543/die-gesundheitsreform-hat-nichts-veraendert
Und zwischen diesen Finanzströmen irren die Patienten herum? Na, ja. Ganz so schlimm wie auf dem Papier ist es nicht. Nur halt nicht sehr effektiv. Siehe auch das dänische Gesundheitssystem. In Österreich gehen die Patienten wegen jeden scheiß in einen Notfallambulanz eines Krankenhaus. Viele Fälle sind aber keine Notfälle.
Knallende Türen, hastende Sanitäter, blutende
Patientinnen, weinende Kinder, hektische
Ärzte – spätesten seit den 1990er Jahren und
der Erfolgsserie Emergency Room ist das Bild der
Notaufnahme von purem Adrenalin geprägt. Die
Realität ist eine andere. „Aus Studien wissen wir,
dass 60 Prozent der Patientinnen und Patienten in
der Notfallambulanz eigentlich keine Notfälle sind“,
bestätigt Harald Stummer, Leiter des Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen an
der UMIT, „bei den meisten würde es sogar reichen,
wenn sie in den nächsten Tagen zu einem Arzt gehen würden.“ Quelle: https://www.umit-tirol.at/data.cfm?vpath=ma-wartung-allgemein%2Fforschung116%2Fstummer-gesteuerter-erstkontakt&utm_source=copilot.com
Es ist in Österreich ein endloses Drama, im Kampf um Zuständigkeiten, zwischen Bund/Länder/Gemeinden. Der Finanzausgleich ein Chiffre für Macht/Einfluss von Politiker:innen in Amt und Würden, die ohne unsere Steuergelder, die reichlich sprudeln und doch nicht reichen, wegen der Reichen, nichts zu bestellen hätte. Schon gar nicht neue Abfangjäger. Wenn bitte wollen wir abfangen? Na illegale Migranten. Man kann auch illegal in ein Land einreisen. Über die grüne Grenze? Genau. Aber das ist eine andere Geschichte. Zu der hättest du auch Text. Natürlich. Dazu hat jeder/in/* Text.
Die Angstzonen weiten sich aus – Deutschland zahlt einen hohen Preis für falsche Toleranz
Vor zehn Jahren fielen in der Kölner Silvesternacht Horden muslimischer Männer über Frauen her. Es war der Auftakt für das, was Deutschland erwartete. Aber die Debatte über Migration und Kriminalität ist nicht vorangekommen. Quelle: "NZZ". Wie auch, wenn jeder auf seinem Standpunkt beharrt.
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Wie in Österreich beim Finanzausgleich: Hey Boss (Steuerzahler) ich brauch mehr Geld.
Akt I: Das Geld verlässt das Haus
Der Bund schickt Geld an die Länder, die es dankend annehmen und gleichzeitig behaupten, der Bund sei an allem schuld.
Akt II: Die Länder spielen „Reise nach Jerusalem“
Die Landeshauptleute drehen sich im Kreis um die Gesundheitsmilliarden und rufen „Föderale Autonomie!“, sobald jemand den Sessel wegnimmt.
Akt III: Die Krankenkassen – das Bermuda‑Dreieck der Beiträge
Die Krankenkassen lassen die Beiträge in einem Nebel aus Umlagen, Ausgleichszahlungen und Sondertöpfen verschwinden, bis niemand mehr weiß, wohin das Geld geflossen ist.
In Österreich unterscheiden sich die Vergütungen für Diagnosen und Behandlungen je nach Bundesland, weil die Landesstellen der Österreichischen Gesundheitskasse eigene Verträge mit den regionalen Ärztekammern verhandeln. Dadurch werden dieselben medizinischen Leistungen in Wien, Tirol oder Kärnten oft unterschiedlich bezahlt, was zu regionalen Unterschieden bei Honoraren, Kostenübernahmen, Wartezeiten und der Verfügbarkeit von Kassenärzten führt. Kurz: Die föderale Struktur erzeugt ein gesundheitspolitisches Flickwerk, in dem der Wohnort mitentscheidet, wie viel eine Leistung wert ist und wie gut man versorgt wird.
Derweil hat die Anzahl der privat krankenversicherten Personen in Österreich im Jahr 2024 einen neuen Höchststand von 3.570.020 erreicht. Das entspricht einem Anstieg um 2,0% im Vergleich zum Vorjahr und dem höchsten absoluten Zuwachs innerhalb eines Jahres seit Beginn der Erhebung im Jahr 2019. Im Jahr zuvor lag die Zahl bei 3.500.694, der Zuwachs betrug somit 69.326 Personen.
Die Krankenkassen. In den kranken Kassen bleiben nur die primär Kranken, bei denen selbst die Brieftaschen kranken. Die trotzdem klingeln wie Zusteller:innen mit Migrationserfahrung, weil man schon wieder etwas sehr Günstiges im Netz bestellt hat – naturgemäß Made in China. Ja, wo sonst. Du musst dir nur einmal die Preise bei Temu oder Shein mit denen im stationären Handel oder bei Amazon vergleichen. Oder mit den Getränkepreisen in der Wiener Gastronomie: Eine 0,75‑Liter‑Flasche Vöslauer kostet in einer Wiener Pizzeria 8,99 Euro. Beim Billa kostet die 1,5‑Liter‑Flasche 95 Cent.
Immer dieselbe Scheiße. Immer derselbe Mist, beschwert sich der Wortmacher. Der richtig nach Veränderung lechzt. Woraufhin ich ihn verarsche, ob man auch falsch nach Veränderung lechzen kann. Ja. Natürlich kann man das:
„Gleich zu Beginn seiner zweiten Amtszeit ging Präsident Trump mit aller Macht gegen die ethischen Kontrollmechanismen der Watergate-Affäre vor. Zunächst entließ er 17 Generalinspekteure – ein Amt, das während der Watergate-Affäre geschaffen worden war, um Verschwendung, Betrug und Missbrauch in der Regierung aufzudecken. Er feuerte auch den Leiter des Office of Special Counsel, einer unabhängigen Behörde, die 1978 per Gesetz zum Schutz von Whistleblowern in der Regierung eingerichtet worden war. Dann entließ er den Direktor des Office of Government Ethics, das etwa zur gleichen Zeit geschaffen worden war, um finanzielle Interessenkonflikte hochrangiger Regierungsbeamter zu verhindern. Und er missbrauchte das Justizministerium und das FBI als politische Instrumente – Rollen, die diese Behörden nach Watergate eigentlich ablegen wollten.“ Quelle:📰
Jetzt hat der auch noch Venezuela überfallen. Wird der Trump bald in der EU einmarschieren um den Russen zuvorzukommen? Ist das jetzt ein Freifahrtschein für China um die Demokratie in Taiwan endgültig zu zerschlagen und heim ins Reich zu holen? Das sind Fragen. Wer stellt die? Ich wars nicht.
„Venezuela hat einseitig amerikanisches Öl, amerikanische Vermögenswerte und amerikanische Plattformen beschlagnahmt und verkauft, was uns Milliarden über Milliarden Dollar gekostet hat“, sagte er über die Ressourcen, die aus dem venezolanischen Gestein gefördert wurden. „Das geschah schon vor einiger Zeit, aber wir hatten nie einen Präsidenten, der etwas dagegen unternommen hat. Sie haben uns unser gesamtes Eigentum weggenommen.“ Er fügte hinzu: „Das sozialistische Regime hat es uns unter den vorherigen Regierungen gestohlen, und zwar mit Gewalt.“
Nun stellte er klar, dass er das Geld zurücknehmen würde, und die Amerikaner würden entschädigt werden, bevor die Venezolaner, wie er voraussagte, „reich“ würden. ©️Trump
Mir wurde auch so einiges gestohlen. Tatsächlich? Ja. Dazu mehr an anderer Stelle. Wegen „Stell dich nicht blöder an, als du tatsächlich bist.“ Die Um2. Der ist gut. Die dachte, ich wolle mich nur vor gewissen Arbeiten drücken. Sie sah meine Not nicht. Sie dachte, ich sei mit purer Absicht so ungeschickt. Bis meine kleinstbürgerliche Zukunft von eben dieser Unfähigkeit ausgelöscht wurde. Wofür ich dann die Verantwortung zu tragen hatte. Eine schlimme Kränkung. Lebensbestimmend. Aber nur bis zu dem Tag, als sich ein Schwarm schwarzer Vögel in der Nachtschicht auf dich stürzte. Genau.
Andauernd lösche ich nur dich aus, regt sich der Wortmacher künstlich auf. Ich möchte auch mal mit meiner Aufgabe wachsen. Aufgabe, weil ich im Leben längst aufgegeben habe. Das kann es doch auch nicht sein. Diese schreckliche Monotonie. Das ist unerträglich. Unerträglich, wirklich unerträglich, immer dasselbe, immer wieder dasselbe, immer wieder, immer wieder dasselbe und dann wieder von vorne. Der Wortmacher will mehr wie der Massenmörder Putin sein, der ja mit der Ukraine ein ganzes Land und seine Bürger:innen auszulöschen gedenkt. Über die Verbrechen, die Russland in Syrien begangen hat, spricht heute kaum noch jemand. Aber über Israel schon. Die Juden sind weiterhin an allem schuld. Natürlich auch am weltweit grassierenden Antisemitismus. Selbst der Wortmacher will sich mehr an den Bekloppten „Der Hamas“ orientieren, da hama noch immer den Islamischen Dschihad, die von Millionen dafür gefeiert werden, dass sie es den verhassten Juden am 7.10.2023 so richtig gezeigt haben. Sie glauben mir nicht?
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In Gaza führt die israelische Armee unter der Leitung von Ministerpräsident Benjamin „mit Verlaub gesagt“ Netanjahu wie gewohnt ungehindert ihre tödlichen Angriffe aus, geschützt durch einen westlichen Schutzschirm, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Selbst die dümmsten Bomben, die es auf diesen Planeten geben soll, soll Israel auf die Menschen in Gaza abgeworfen haben. Ein Krieg, der von der israelischen Regierung ganz bewusst in die Länge gezogen wurde wie der Teig für einen Topfenstrudel. Im Original hatte ich noch Apfelstrudel geschrieben. Aber in Österreich ist vieles Topfen.
„Der Inhalt einer einzigen Internetausgabe der israelischen Tageszeitung Haaretz reicht aus, um den Bogen von den historischen Plänen zur Annexion Gazas unter „Ausdünnung“ seiner Bevölkerung nach dem Sechstagekrieg, die von linken Regierungen gewälzt wurden und jetzt zum heuchlerischen Erstaunen der Öffentlichkeit Realität zu werden drohen, bis zu den Vertreibungs- und Genozid-Phantasien und einer durch Kollektivbestrafung sowie der Instrumentalisierung humanitärer Hilfe als militärisches Druckmittel dem humanitären Völkerrecht hohnsprechenden Kriegsführung der Regierung Netanjahu zu spannen.
Dass diese Regierung innerhalb der EU wohl als rechtsextrem betrachtet würde, der Aussetzung des an die Einhaltung der Menschenrechte gebundenen Assoziierungsabkommens mit Israel freilich die deutschen und österreichischen Stimmen entgegenstehen würden, passt in dieses Bild antifaschistischer Demonstrationszüge, deren Teilnehmer Entlastung von der Schuld der Tätergeneration suchen und auf diesem Weg blind für das Leid der palästinensischen Bevölkerung sind.“
Die Frage im nächsten Absatz lauert, nee lautet, formuliert von einem gewissen Dr. phil. Daniel Eckert (*1961) arbeitet als ao. Univ.ersitätsprofessor am Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Graz mit dem Schwerpunkt Kollektiventscheidungstheorie, ob die nahezu bedingungslose Israel‑Solidarität deutscher und österreichischer Politik Ausdruck politischer Naivität war oder ob sie – von Adenauer bis Merkel und ihren österreichischen Pendants – bewusst als außen‑ und innenpolitisches Instrument zur Wahrung der eigenen Reputation und zur moralischen Selbstvergewisserung eingesetzt wurde.
KI hör mal.
Wird in diesen Meinungsartikel der Hamas‑Angriff vom 7. Oktober 2023 Bezug genommen? Als die Beckenknochen von Israelinnen brachen wie Butterkekse? Geht dieser Meinungsartikel an irgendeiner Stelle auf den Hamas‑Angriff vom 7. Oktober 2023 ein?
KI: Kurz und klar: Nein.
In dem von dir zitierten Gastkommentar wird der Hamas‑Überfall vom 7. Oktober 2023 an keiner Stelle erwähnt – weder direkt noch indirekt.
Der Text konzentriert sich ausschließlich auf:
die historische Verantwortung Deutschlands und Österreichs,
die politische Haltung gegenüber Israel,
die Kritik an „reflexartiger“ Israel‑Solidarität,
die Situation der palästinensischen Bevölkerung,
Menschenrechtsfragen,
völkerrechtliche Argumente,
und die Rolle westlicher Politik.
Der 7. Oktober 2023 – also der Angriff der Hamas, der für die aktuelle Eskalation zentral ist – kommt im gesamten Artikel nicht vor. Quelle: Das auch noch.
Aber sitzen in der israelische Regierung nicht jede Menge Bekloppte, die die Palästinenser am liebsten nach Madeira umsiedeln wollen. Nicht Madeira. Mogadischu. Oder Madagaskar, höhnt der Wortmacher.
Die haben sich ja nicht alle. Israel hat Dutzenden internationalen Hilfsorganisationen die Lizenzen entzogen. Die israelischen Behörden haben für die Arbeit ab 1. Jänner 2026 eine Registrierung gefordert, die viele Organisationen als gesetzeswidrig ablehnen. Sie müssen ihre Aktivitäten nach Angaben des Außenministeriums bis März endgültig einstellen, dies betrifft auch Tätigkeiten im vom Krieg zwischen Israel und der Hamas weitgehend zerstörten Gazastreifen.
Betroffen sind 37 Organisationen, unter anderem Ärzte ohne Grenzen und Oxfam. Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hatte Israels Vorgehen als „empörend“ bezeichnet. Das israelische Außenministerium hatte erklärt, die Registrierung diene dazu, „die Beteiligung terroristischer Elemente zu verhindern und die Integrität der humanitären Arbeit zu schützen“.
Ich spende jedes Jahr für "Arzte ohne Grenzen". Seit wann gibt es in dieser Organisationen terroristische Elemente? Das wäre mir ganz neu. Meint die israelische Regierung damit die Bearbeitungsgebühr von 1,34 Euro. Weil das mit der Bearbeitungsgebühr ist ganz neu. Schon hätte man einen wunderbaren Aufhänger wie man eine Person als Heuchler/in identifizieren könnte. Die Bearbeitungsgebühr gab es 2024 noch nicht. Deswegen wiederhole ich jetzt noch einmal meine Frage von Gestern, ein Tag der mir kein emotionales Highlight beschert hatte. Bin ich jetzt Antisemit?
Und wie muss man argumentieren, das Kritik an der israelischen Regierung nicht antisemitisch ist?
Der zentrale Punkt:
Eine Regierung ist kein Volk.
Ein Staat ist keine Religion.
Ein Premierminister ist kein ethnisches Kollektiv.
Wenn sich Kritik klar auf politische Entscheidungen, militärische Strategien, Gesetze oder Regierungsmitglieder bezieht, dann ist sie per Definition nicht antisemitisch, weil sie sich nicht gegen Jüdinnen und Juden als Gruppe richtet.
KI hört mal: Kann ich die aktuelle Politik Israels mit der derzeitigen Politik Russland in einen Topf werfen? Dann externalisiert man ja Israel nicht mehr?
KI: Ja.
Du darfst die Politik Israels mit der Politik Russlands vergleichen.
Das ist nicht antisemitisch, solange du:
über Staaten, Regierungen oder Militärstrategien sprichst
keine religiösen oder ethnischen Gruppen verantwortlich machst
dieselben politischen Maßstäbe auf beide anwendest
Das ist politische Analyse, keine Feindseligkeit gegenüber Jüdinnen und Juden.
Siehst du, und schon verschwimmen die Grenzen zwischen dem überzogenen Verteidigungskrieg Israels und dem russischen Angriffskrieg.
Trotzdem gilt im humanitären Völkerrecht die strikte Trennung zwischen dem Grund des Krieges (Ius ad Bellum) und der Art der Kriegsführung (Ius in Bello). Da das primäre Ziel der Schutz von Menschenleben ist, sind die Genfer Konventionen für alle Beteiligten absolut bindend. Ein Verteidigungsstatus rechtfertigt niemals Verstöße wie Angriffe auf Zivilisten oder Folter; das Recht auf Selbstverteidigung entbindet also niemanden von der individuellen strafrechtlichen Verantwortung für Kriegsverbrechen.
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Das ist auch ein Kriegsverbrechen beschwert sich selbst der Scheißhausdämon zu Jahresbeginn, weil er seine ihm zugeteilte Rolle nicht mehr ausfüllen möchte. Der hält meine Wahn für zu kleinstbürgerlich. Selbst der strebt nach Veränderung. Und Veränderungen wollen Kleinstbürgerliche gleich gar nicht. Siehe auch Habecks Heizungsgesetz. Das war ein riesiger Reinfall, weil die Regierung die Menschen mit einem technisch komplexen, finanziell sensiblen und kommunikativ miserabel erklärten Gesetz überrumpelte. Statt Planungssicherheit gab es Verwirrung, statt Vertrauen Misstrauen, und statt einer Wärmewende entstand ein politisches Chaos, das die Koalition spaltete und die Bevölkerung verunsicherte. Am Ende wurde das Gesetz so stark verwässert, dass der ursprüngliche Anspruch kaum noch erkennbar war.
„Auch einen Dr. med. Wolfgang Vergau, der – sagte man das schon? – eine gewisse Ruhe ausstrahlt. Gutbürgerlich gesetzt. Wutbürgerlich unauffällig. Aber ein Robert Habeck als Heizungsmann in deutschen Kellern? Ein Minister, der Millionen zu einer Öko-Wärmepumpe drängen wollte, jedenfalls weg von Gas und Öl, und das pronto? Das hat auch Vergau in Wallung gebracht. Bis heute. »Ich habe mich bevormundet gefühlt. Es war eine Frechheit«, sagt Vergau; das Gesetz sei schlecht gemacht, noch schlechter dem Bürger erklärt worden. Für Vergau war es eine Politik des »Friss oder stirb«. Und so, meint er, sollte man mit Menschen nicht umgehen.
Selten hat ein Gesetz so empört, so verwirrt
Hitzig oder cool? Dies ist die Geschichte einer Reise durch deutsche Heizungskeller, in München, in Hamburg, in Bremen, in Sachsen, auf der Suche nach der Stimmungstemperatur im Land. Abgelesen kurz vor einer Bundestagswahl, bei der Angst und Wut, Frust und Sorgen mehr aufs Ergebnis einzahlen könnten als die Hoffnungen, mit denen Wahlprogramme geschrieben werden.
Selten hat ein Gesetz die Bürgerinnen und Bürger so empört, so verwirrt, so unter Druck gesetzt wie die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes 2024. Bekannt auch als »Heizungshammer«, so getauft von der »Bild«-Zeitung, als der erste, halb gare Entwurf im Februar 2023 durchgesickert war. Es war der Beginn eines Kulturkampfes um das Verbrenner-Aus im eigenen Haus.
Die einen, die es mit Habeck hielten, sahen ein Gesetz verteufelt, das die Wärmewende bringen sollte. Schließlich geht rund ein Viertel des Klimakillers CO₂ auf das Konto von Heizen und Warmwasser, vor allem von Gas und Öl. Die anderen sahen eine bewährte und vor allem bezahlbare Technik verteufelt, die auf dem Altar einer grünen Ideologie geopfert werde. Koste es, was es wolle. Dass Habeck anfangs kein Förderprogramm für die teure Wärmepumpe mitlieferte, ließ die öffentliche Erregung erst recht anschwellen.
Zeitweise hatte man den Eindruck, dass der Heizungskeller zum erweiterten Intimbereich des Bundesbürgers gehört, in dem der Staat und auch sonst keiner etwas zu suchen hat. Erhitzte Gemüter, entflammte Wut, »die da« gegen »wir hier«. »Die da« in Berlin dekretierten demnach von oben herab, wovon sie keine Ahnung hatten, »wir hier« saßen zu Hause im Heizungskeller und sollten rausreißen, umbauen, austauschen, ohne zu wissen, was stattdessen überhaupt geht. Technisch. Und was das kostet. Und ob die Gas- und Strompreise in den nächsten Jahren steigen oder fallen. Und wie man dann wissen soll, ob sich das je lohnt mit der stromfressenden Wärmepumpe . Vielleicht bekäme man auch Fernwärme vor die Tür, dann hätte man sich die Pumpe sparen können. Aber auch da müsste man erst mal wissen, wie teuer so ein Anschluss wird. Und, und, und. Der Bürger als Versuchskarnickel. Das war zumindest bei vielen der Eindruck.“ Quelle: SPIEGEL 8/2025
Selbst dieser Maniker will keine Leiche mehr fleddern, die er aus dem Bataclan mitgehen ließ im ersten Chaos. Seine Garderobe möchte er auch mal wechseln. Scheiße, wie sieht das den aus. Als leicht übergewichtige Person, der auf die 60zig zu geht, auf sehr bescheidenen Pfaden, andauend die Sachen eines kleinen Jungen tragen zu müssen, diesem Kainsmal der Menschlichkeit. Der ist ertrunken. ©️ Alan Kurdi. Die kleine Marie hingegen ist in den armen ihrer Mutter, Fati Dosso, verdurstet. Ohne Wasser in der Wüste ausgesetzt von tunesischen Grenzern, die möglicherweise in Uniformen steckten, die von der EU bezahlt wurden.
Für diesen Kalauer des Grauens trage ich die Letztverantwortung. Schwer zu sagen, wie lange ich DAS noch breittreten werde, wie die Geschichte mit der Engerthstraße 126a. An dieser Adresse in meiner Hood wurden drei Sexarbeiterinnen aus China von einem bekloppten Afghanen auf bestialische Weise zerstückelt. Und was ist die Folge? Na, die Betreiber des Sexstudios haben an dieser Adresse wieder eröffnet. Hätten sie das auch gemacht, wenn der Verrückte drei echte Österreicherinnen zerstückelt hätte? Diese Frage stelle ich mir jedes Mal, wenn ich in der kalten Jahreszeit an dieser Adresse vorbeigehe. Ich halte das für eine moralische Bankrotterklärung.
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Es geht auch anders:
Wie die Dreierschützengasse in Graz den Amoklauf verarbeitet. Im Juni wurde die Schule in Graz Schauplatz eines grausamen Amoklaufs. Seitdem versucht die Schule die Tragödie zu verarbeiten.
Von einem Tag auf den anderen war das Borg Dreierschützengasse in Graz nicht mehr dasselbe. Mittlerweile ist ein halbes Jahr vergangen, seitdem ein Amoklauf die Schule erschütterte. Am 10. Juni erschoss ein 21-jähriger Grazer, der selbst einst das Borg besucht hatte, neun Schüler und einen Lehrer und verletzte zahlreiche mehr, bevor er sich selbst das Leben nahm. Heute steht das eigentliche Schulgebäude leer.
Ein Umbau war sowieso geplant, er wurde nun terminlich etwas vorgezogen. Die beiden Klassenzimmer, die zu Tatorten wurden, sollen künftig nicht mehr existieren. Ihre Mauern werden eingerissen, ein Gemeinschaftsraum entsteht. Auch farblich soll die Schule neu gestaltet werden. Viele bringen sich bei diesem Prozess ein: neben den Architekten, die Schüler, die Eltern, Trauma-Experten. „Es wird alles so verändert, dass keine Trigger-Punkte mehr zu sehen sind“, sagt Mirza Candic, Vorstand des Elternvereins. Ab September 2026 soll das Gebäude wieder von den 21 Klassen, knapp 500 Schülern, genutzt werden.
Zurück in den Alltag
Bis dahin ist die Schülerschaft in dem nahegelegenen AVL-Gebäude untergebracht. Jeder und jede musste eine Unterschrift abgeben, um einen Betretungschip zu erhalten. Quelle: Die "Presse"
Aber wegen drei ermordeter Chinesinnen, getötet von einem wahnhaften Afghanen, macht man kein Aufheben. Sagt man das so? Da wird einmal das Blut rausgewaschen mit einem Gartenschlauch und weiter geht's im Text. Deswegen hält in Wien niemand den Betrieb an.
Von wegen grantig: Die Leserinnen und Leser des britischen Luxus-Reisemagazins „Condé Nast Traveller“ haben Wien in einer Abstimmung zur freundlichsten Stadt Europas gekürt. Das teilte der Wien Tourismus am Dienstag mit. Und sogar im weltweiten Ranking der Zeitschrift kommt der Wiener Charme gut weg. Die Bundeshauptstadt liegt hier hinter der ecuadorianischen Hauptstadt Quito auf dem zweiten Platz.
Insgesamt trudelten bei der Wahl mehr als 180.000 Antworten ein. Gefragt wurden unter anderem, welche Ziele man erneut besuchen würde. In der Kategorie „Friendliest Cities“ setzte sich Wien bei den Britinnen und Briten als freundlichste Stadt im Europa-Ranking durch. Auf den Plätzen folgten Florenz, San Sebastian, Reykjavik und Lissabon. Quelle: kleinezeitung.at
Ja freilich. Wenn du mit Taschen voller Geld nach Österreich kommst, bist du hier herzlich willkommen. Dann bist du ein gern gesehener Gast. Siehe mein Schicksal. Wäre ich ein gemachter Mann, der es im Leben zu einem ansehnlichen Vermögen gebracht hat, oder sagt man hätte, könnte sich die Um2 schon an mich erinnern. Dann könnte ich den Godfather auch um 04:14 anrufen, nur um ihm mitzuteilen, dass ich am Häusl sitze , weil die Altherrenprostata mit mir Gassi geht. Und der würde tatsächlich abheben und dir interessiert zuhören. Ja, natürlich. Scheiße, bist du im Arsch. Ich weiß.
Deswegen bin ich auch am überlegen, ob ich mir eine Altherrenhodenstraffung gönnen soll. Schön ist der Anblick nicht mehr, wenn dir das plastische Gefäß für die Glocken, die nicht mehr regelmäßig zum Gebet laden, fast bis zu den Kniekehlen reicht. Viele Frauen, die sich in der Menopause befinden, die dann bis zum Lebensende andauernd, sind mit einem sehr ähnlichen Problem konfrontiert. Das Phänomen kann man in der warmen Jahreszeit auch in der Botanik beobachten. Dafür muss man auf der Insel aber durch den FKK Bereich radeln oder gehen.
Einerseits bewundere ich diese älteren Damen aufrichtig für ihren Mut, sich der Welt so zu zeigen, wie sie Gott geschaffen hat. Denen gehen aktuelle Schönheitsideale, wie im Spielfilm, The Substance, am Allerwertesten vorbei. Wenngleich der seine Hände in Unschuld wäscht. Das mit den verfallenden Körpern nimmt er nicht auf seine Kappe. Aber andererseits. Wenn du keinen ausgeprägten Fetisch hast, der in diese Richtung tendiert, ergibt sich für dich da nicht so viel im erotischen Bereich, wenn Körper so lasch sind wie alter Häuplsalat schmeckt. Der hinten hinaus in den Jahren auch so einige Lücken aufzuweisen hat, wie die Suwalki‑Lücke. Ein schmaler Landstreifen zwischen Polen und Litauen, der die einzige Landverbindung der baltischen NATO‑Staaten mit dem restlichen Bündnis bildet.
Diese Lücke liegt zwischen der russischen Exklave Kaliningrad und Belarus. Eine strategische Schwachstelle der NATO:
Wenn Russland (von Kaliningrad aus) und Belarus gleichzeitig vorrücken würden, könnten sie die baltischen Staaten vom restlichen NATO‑Gebiet abschneiden.
Es sind alarmierende Zahlen, die der CDU-Politiker und Militärexperte Roderich Kiesewetter fast beiläufig erwähnt: "Was wir jetzt gerade erleben, dass Russland in Belarus zwei Armeekorps, also rund 350.000 oder 360.000 einsatzbereite Soldaten stationiert hat, das macht Sorge, insbesondere in den baltischen Staaten", sagte Kiesewetter in einer am Dienstag ausgestrahlten Talkrunde beim Sender n-tv.
Die Aussage schlägt auch international Wellen, denn es wäre eine gewaltige Streitmacht, die Kriegsherr Putin praktisch unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit in Belarus zusammengezogen hätte. Zum Vergleich: Am russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 beteiligten sich etwa 200.000 russische Soldaten. In den besetzten Gebieten der Ukraine sollen derzeit etwa 600.000 Russen stehen. Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_101048346/russlands-armee-360000-russische-soldaten-in-belarus-cdu-politiker-warnt.html?utm_source=copilot.com
Der Russe kommt. Steht der wieder vor unserer Tür? Gute Frage. Wie die Frage, warum alte Vögel keinen Truthahnhals bekommen, Menschen aber schon. Obschon alte Menschen eh nicht mehr vögeln. Trotzdem bekommen sie einen Truthahnhals. Der Schizophrenist natürlich auch, spottet der Wortmacher. Das ist eine der größten Ungerechtigkeiten im Leben. Was ist? Humor muss auch sein.
Mehr Follower als Taylor Swift
Wie MrBeast in zehn Jahren zum größten Entertainer der Welt wurde
Der YouTuber MrBeast ist ein globaler Megastar, mit Hunderten Millionen Fans. Er testet aus, was Menschen bereit sind, für Geld zu tun – und fragt seine Kandidaten etwa: »Würdest du für 500.000 Dollar riskieren zu sterben?«
Ein Kandidat, der 100 Tage in einem kleinen Häuschen in einem roten Kreis verbracht hat, den er nicht verlassen durfte, für ein Preisgeld von 500.000 Dollar, und den seine Kinder in der Zeit nur ein einziges Mal besuchen durften, hat es auf den Punkt gebracht.
Der Mann hatte unter anderem ertragen, dass eine Horde Horrorclowns in den Kreis eindrang und dass kurz vor Schluss ein Großteil seines Häuschens zerstört wurde. Doch er hielt durch, in seinem Kampf, der bisher 388 Millionen Mal angeschaut wurde.
Er sagte, und er muss es wissen: »Geld ist das, wofür wir unser Leben eintauschen.« Quelle: SPIEGEL 1/2026
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Jessas!
Ich sogar meine Unabhängigkeit. Eine Wahl hatte ich nicht. Hatte ich schon. Aber wenn dir mal die Zähne ausfallen oben herum, wie anderen ihre Haare, und du unten herum in einen Abgrund blickst, der dir verliebt zuzwinkert, wird man(N) irgendwie gefügig. Weil du dich bis Unterkante Oberlippe angeschissen hat vor Angst, führt der Wortmacher weiter. Ja. Da wird man bescheidener.
Und Bescheidenheit ist ja Lebensangst - aber mit Würde. ©️Bei mir selbst geklaut.
Ich sag's ihnen. Der ist gut. Immer diese scheiß Running Gags, die das Unbewusste nach oben spült ins Mindsetting, wie ein Häusl Scheiße, das auf dem Kopf steht und dabei einen Handstrand macht. Aber mit verschränkten Armen, fügt der Wortmacher an. Genau.
Wie heißt die kürzeste Hängebrücke der Welt. Die Altherrennudel vom Schizophrenisten.
Obschon ich der Betroffene bin. A bissl lustig ist das schon angesichts der widrigen Umstände. In den Medien. Das kleine Glück oder wenigstens die Abwesenheit von Unglück & Krankheit ist denen keine Nachricht wert. Es gibt aber auch eine Welt jenseits der öffentlichen Meinung, das mit viel weniger Jenseits auskommt, wo die Dinge einfach nur so dahinstolpern.
Ja schon, falle ich mir selbst ins Wort. Aber nicht für dich und mich Kassandra.
Diese Welt soll, unbestätigten Gerüchten nach, schrecklich schön sein und so richtig ins Gemüt reinhauen – wie die Umarmung zweier Freunde oder Freundinnen, die sich irgendwann aus den Augen verloren haben und sich nach über dreißig Jahren zufällig wiederbegegnen und sofort wiedererkennen.. Was heißt hier Freunde. Liebende. Die an den Umständen gescheitert sind. Na, na. Jetzt wird's kitschig. Na und. Das war jetzt sowieso nur eine Anspielung an die Um2. Im Original habe ich auf die Um2 geschrieben. Ich und die deutsche Sprache. Ist wie eine neurotischer Tick. Die Um2 konnte die verschimmelte Leberwurstbrote und mich, im Herbst letzten Jahres, nicht mehr unter einen Hut bringen. Die mich nicht wiedererkannt hätte nach der langen Zeit die inzwischen vergangen war.
Zwischen was? Na zwischen den Zeilen. Fast alles bleibt ungesagt zwischen den Generationen, die noch im Luftschutzbunker das Gehen & Sprechen lernten und ihren Kindern. Diese Alten sind sehr speziell. Da wird sehr viel um den heißen Brei herumgeredet. Vieles hat keine Substanz. Tanz nicht kleine Marie, tanz nicht diesen unseren Tanz. Ihre Lebensleitung hingegen schon. Die haben aufgebaut und aufgebaut und wie bekloppt aufgebaut, das Gescheiterte wie ich, weit über den eigenen Möglichkeiten scheitern können.
Ich wollte eigentlich leben sagen. Aber da lässt der Wortmacher nicht mit sich verhandeln. Der imitiert die Russen. Mit denen kannst auch nicht verhandeln. Die kannst du nur zurück in ihre Grenzen bombardieren. Eine andere Sprache verstehen die nicht. Dazu gibt es Text. Aus der Innenwelt russischer Soldaten. Das glaubst du nicht. So schrecklich unmenschlich geht es dort zu. Aber in Deutschland gibt es wieder einen Skandal in der kämpfenden Truppe.
Fallschirmjäger sind harte Jungs. Sie suchen Entbehrung und Extreme. Doch wann geht die Härte zu weit?
Was die Vorkommnisse in Zweibrücken über die Kultur der deutschen Fallschirmjäger und die Missverständnisse zwischen Politik und Kampftruppen offenlegen.
Rechtsextremismus, Antisemitismus, Gewaltrituale, Drogenmissbrauch und sexuelle Übergriffe – die Vorwürfe gegen Soldaten des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken wiegen schwer. Doch der Fall an dem rheinland-pfälzischen Bundeswehrstandort ist kein klassischer Skandal mit klaren Tätern und Opfern, zu dem er gerade politisch und medial gemacht wird. Er ist vielmehr in Teilen ein Konflikt zwischen externer Bewertung und militärischer Binnenlogik.
Vor allem aus einem Artikel der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» sind bis anhin Ermittlungsrahmen und Vorwürfe bekannt, aber keine abschliessenden Ergebnisse. Die mediale Rede ist von «Judensau»-Beschimpfungen, Hitlergrüssen, von einer «rechtsextremen, offen antisemitischen Clique» und einer «Frauenhasserkompanie», von Sexismus und Beleidigungen gegenüber Soldatinnen, von Saufgelagen und Drogenmissbrauch.
Auch soll es eine «Nazi-Party» gegeben haben. So berichtet es jedenfalls die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». Auf einem Foto seien Dutzende Soldaten zu sehen, die in stilisierter NS-Kleidung in die Kamera grinsten. Sie trügen einheitlich dunkle Hosen in Stiefeln, hellblaue Hemden und dazu eine rote Armbinde. In ihrer Mitte posiere eine Frau im schwarzen Paillettenkleid.
Doch vieles ist bis anhin unklar. Die staatsanwaltschaftlichen und wehrdisziplinarischen Untersuchungen laufen noch, gegen 55 Soldaten wird ermittelt. Einige von ihnen wurden bereits aus der Bundeswehr entlassen. Das sind aber keine Strafurteile, sondern dienstrechtliche Maßnahmen, die schon bei geringerer Beweislage greifen können.
Aus der Truppe ist zu hören, der im Zuge des Skandals abgelöste Regimentskommandant Oliver Henkel sei hoch angesehen, tadellos, fachlich wie menschlich. Dass er sich zunächst vor seine Leute gestellt habe, wird, so hat es die NZZ in Gesprächen mit Soldaten gehört, in der Truppe als Pflichterfüllung verstanden, nicht als Vertuschung, wie es ihm mitunter nun vorgeworfen wird. Quelle: "NZZ"
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Scheiße. Was erwarten die Vortrefflichen eigentlich von Soldaten und Soldatinnen im Umgang miteinander?Einen Umgang wie an der Uni, im Studienzweig Intersektionale Gefühlsökonomie & angewandte Safe‑Space‑Architektur (B.A.), flankiert von LGBTQIA+ Awareness Engineering & Nonviolent Communication Design (B.Eng.), wo die kollektive Verletzbarkeitsforschung mit Schwerpunkt Regenbogenpädagogik (M.Ed.) den Kern des Curriculums bildet, das wiederum durch transinklusive Konfliktvermeidung im multipolaren Safe‑Space‑Setting (M.A.) neu vermessen wird — selbstverständlich unter dem übergeordneten Paradigma antikolonialer Empfindungsethik & Mikroaggressionskartografie (Diplom). Quelle: Der Schizophrenist/KI
Ich dachte immer, das Militär sei der letzte echte Safe Space. Zumindest für die kämpfende Truppe – jene Soldaten und Soldatinnen, die mit ihrem Leben für die Qualität der Arbeit von Offizieren geradestehen, die kein Goldfasan jemals persönlich zu verantworten gedenkt. Obwohl es ja genau die Generäle sind, die die Ansagen machen, per Befehl, damit es zügiger vorangeht mit dem Sterben. Genau. Fast alle Generäle sterben irgendwann an Altersschwäche, in ihren weichen Betten. Oder mittels Herzinfarkt auf ihrer Geliebten, um ein Klischee zu bedienen.
Die Kriegskinder-Generation haben also wirklich noch der Gesellschaft gedient. Das sind die mit den Wirtschaftswunderjahren. Wir sind nur noch die, die sich über nichts mehr wundern. Wir haben ausgeträumt. Sagt der deutsche Soziologe Christian Reckwitz. Wir leben in einer Krisenmoderne, im Zeitalter der Polykrisen. Krisen, die sich gleichzeitig bedingen und gegenseitig verschärfen. Eventuell.
Das Blablabla der Alten ist ja nichts anderes als eine ausgereifte Überlebensstrategie. Diese Kriegskinder sind grandiose Alltagsbeschäftigungskünstler:innen. Selbst als Ü‑80‑Kohorte stehen sie noch im Morgengrauen auf. Der Goadfather sitzt spätestens um 07:00 Uhr beim Frühstückstisch. Das ist es noch dunkel. Stockdunkel ist es wenn der Goadfather und die Um2 aufstehen. Wegen ihrem Arbeitsethos? Ja. Und in der warmen Jahreszeit arbeitet die Um2 dann 9 Stunden in ihrem Garten. Auf den Knien. Das war ihr wichtig zu sagen. Das sagt sie zu mir und zum S. Woraufhin wir zustimmend nickten. Da wundert einen gar nix mehr.
„Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist.“ Norbert Hofer/FPÖ im Präsidentschaftswahlkampf 2016. Der nette Blaue von nebenan. Der ist jetzt in die Privatwirtschaft gewechselt.
Und wird es doch mal anders mit den Kriegskindern im Gespräch, wird es so anders, dass es auf einen unlösbaren Konflikt hinausläuft. Da hagelt es dann Vorwürfe und Vorbehalte. Wie aus heiterem Himmel.
Also lieber alles unter den Teppich kehren. Was meinst du mit alles? Na einfach alles. Besser du vergräbst das Alles, was dich bedrückt oder bewegt, tief in der Erde deines Unbewussten, die du dann mit deinen Tränen befeuchtest, damit der Baum des Verdrängens hübsch gedeihen kann und irgendwann Früchte trägt. Direkt neben deinen Stammbaum. Diesen Stammheim der Herkunft. Wer hat das jetzt gesagt? Seit wann weißt du wie weinen geht, regt sich der Wortmacher auf.
Aber entwaffnend ehrlich ist sie schon die Um2. Die sagte nicht, ich hätte dich beinahe nicht wiedererkannt. Die sagte, ich hätte dich nicht wiedererkannt, wenn sie der Goadfather nicht auf meinen Besuch vorbereitet hätte. Eigentlich wollte ich ihr Haus eh nicht betreten. Das ist kein Safe Space. Nicht mal für einen Ex-Soldaten. Emotional stehe ich heute noch in der Einfahrt und muss mir von der Um2 sagen lassen, dass ich jedes Recht verwirkt habe, ihr Haus zu betreten. Bis auf den Keller. Scheiße. Was hast du angestellt? Die Republik um ein paar Millionen erleichtert wie der Ex‑Finanzminister Mag. Karl‑Heinz Grasser, der weiterhin an seiner Unschuld festhält. Nee, nichts davon. Aber selbst dem haben sie jetzt Hausarrest gewährt und nicht Kellerarrest wie dir damals. Genau. Und selbst da hätte ich mir die Schuhe ausziehen sollen. Scheiße, bist du ein geprügelter Hund. In deinen Innersten bist du ein geprügelter Hund. Genau.
Aber der Goadfather bestand darauf. Worauf? Na dass ich ins Haus komme mit dem S. Und dann stand sie da die Um2. Eine ältere Dame, die nur aus Haut und Knochen besteht, mit weißen Haaren am Kinn. Nichts weißt auf ihr 50kg-Drama hin. Wehe der Zeiger der Waage zeigte mehr Gewicht an, dann hieß es die Beine in die Hand zu nehmen für mich, weil ihr der Lebensekel aus allen Poren tropfte. Natürlich habe ich beim Besuch nach so vielen Jahren nicht näher nachgefragt. Wie, du erkennst das Kind in mir nicht wieder, dass du jahrelang ruiniert hast. Da muss doch was geblieben sein? Wie du kannst dich an diese Begebenheit mit dem Keller nicht mehr erinnern. Mit hat diese Episode die Schlapfen ausgezogen. Du hast daran keine aktive Erinnerung. Diese Jahre können doch nicht spurlos an dir vorübergegangen sein. Doch sind sie. Ich habe nicht ihre Persönlichkeit verändert, aber sie sehr wahrscheinlich meine. Inwiefern. Na, dass ich lieber mit Gespenstern leben als mit echten Menschen. Aber das ist doch deiner Erkrankung geschuldet. Das auch ja. Aber das es mir leicht fällt im Abseits zu leben muss ja woher kommen. Auf den Bäumen wächst das nicht. Der ist gut.
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Apropos inneres Kind. Hilfe!, ruft der Wortmacher hysterisch. Hilfe. Der Depp wird gleich wieder etwas herüberkopieren und einfügen, in den makabren Textfluss, in dem seine Lebenslügen obenauf schwimmen wie Leichen, diese bleichen. Genau. Was anderes habe ich nicht.
Diese Therapeutin warnt vor der Psycho-Industrie: «Bei Stefanie Stahl sind meistens nur die Eltern oder die Gene schuld»
Alles, was mit Psychologie zu tun hat, lässt sich gerade gut verkaufen: Stefanie Stahl und Eckart von Hirschhausen füllen Säle. Die Fachärztin Diana Pflichthofer regt sich darüber so auf, dass sie ein Buch geschrieben hat. Im Interview erklärt sie, was sie so stört.
Frau Pflichthofer, in Ihrem Buch beklagen Sie die Geschäftemacherei mit psychischen Problemen. Was genau stört Sie?
Es gibt eine Art Psycho-Industrie, in der Leute viel Geld verdienen, die höchstens mal einen Kurs gemacht haben. Das ist für Kranke und Menschen in einer schweren Krise fatal, weil die sich kaum orientieren können auf dem Markt der vielen Therapieangebote. Das Wort Therapie ist nicht geschützt, deshalb kann sich alles und jedes Therapie nennen. Ich habe häufig Patienten in meiner Praxis, die zuvor eine vermeintlich seriöse Therapie gemacht haben, die ihren Zustand aber verschlimmert hat.
Die bekannteste Psychologin Deutschlands, Stefanie Stahl, ist tatsächlich Psychotherapeutin. Dennoch scheinen Sie beide eine Art Fehde zu führen, die Sie unter anderem im Magazin «Psychologie heute» austragen.
Ich kenne Frau Stahl nicht persönlich. Es geht mir um den Inhalt ihrer Arbeit, und die sehe ich sehr kritisch. Ein Aspekt davon ist das Konzept vom inneren Kind, das sie sehr populär gemacht hat. Das ist ein altes psychodynamisches Konzept, das aber im Laufe der Zeit missverstanden wurde. Nach Stefanie Stahl beschreibt es die Idee, jeder könne sein Leben lang bedürftig bleiben und Ansprüche an andere stellen. Ich halte es für Erwachsene für fatal, die eigenen Probleme immer nur auf andere zurückzuführen. Damit wird eine echte Selbstreflexion eher verhindert. Quelle: Eine weitere Neiddebatte unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit? Nee. Steht so in der "NZZ".
Ich habe aber keine Probleme. Auch nicht mit dem Goadfather. Dem komme ich auch nicht mit uralten Um2‑Geschichten. Ich ziehe am Telefon nicht über die Um2 her. Niemals.
Alles, was ich vor dem Besuch zu ihm sagte, war: Ich will dich zwar besuchen, aber die Um2 möchte ich nicht treffen. Die mag mich nicht. Das war alles. Und der Goadfather widersprach nicht. Ich bin ihr dann aber doch begegnet. Und da ist nix. Die Um2 hat andere Erinnerungen. Ich hingegen habe zu viele bekloppte Erinnerungen an Menschen, denen ich nicht allzu viel bedeute. Erinnerungen, die nicht verblassen. Genau. Dabei haben genau diese Menschen mein Leben maßgeblich bestimmt. Menschen, denen ich nie wirklich viel bedeutet habe.
Die Um2 und ich richten uns auch keine schönen Grüße aus. Mein Besuch war kein Neustart. Man muss die Kirche bei gewissen Dingen einfach im Dorf lassen. Herrlich, diese Redewendungen. Ich sag's mal so. Die 1970er- und 1980er-Jahre, das waren wirklich noch ganz andere Zeiten. Das kann man immer sagen.
Wehe, du schreibst wieder genau, brüllt der Scheißhausdämon durch die geschlossene Häusltür. Exakt. Wieder einen Kampf verloren. Der Um2 geht ihr trautes Heim, ihr kleine heile Welt, mit Goadfather oder auch allein, wo alles picco bello zu sein hat über alles. Das ist ihr eine Herzensangelegenheit. Eine aufrichtige Herzensangelegenheit. Mit oder ohne Goadfather. Ihr Garten ist ihr viel wichtiger als meine verkorksten Erinnerungen an sie. Wir haben bei meinem Besuch nur über ihren Garten und ihr Haus gesprochen und nicht über meine Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit. Der ist gut. Gemeinsame Zeit.
Nur einmal merke ich kurz an: Weißt du noch, wie wir deinen Garten kultiviert haben? Als ich tagelang Steine in Kübeln schleppte. Schwer zu sagen, ob sie sich wirklich daran erinnerte, als sie zustimmend nickte.
Unerhört so etwas zu behaupten. Ist es das? Ja. Und was ist mit dem guten alten Goadfather? Na, der gewährt mir nur jeden verdammten Sonntag kurz Audienz. Trotzdem liegst du ihm bequem auf der Brieftasche wie auf einer 7-Zonen-Dingsbums-Matratze. Mit Federkern fügt der Wortmacher an. Genau. Was soll ich sonst tun? Unter der Brücke auf der Insel pennen? Einen wir mir gibt niemand Unterschlupf. Ich bin nicht gesellschaftstauglich. Ich bin ein echter Outlaw. Vor allem emotional. Nächste Woche wird es auch noch saukalt. Hoffentlich erfriert kein Obdachloser.
Stefanie Stahl hat auf Ihre Vorwürfe eine Replik im Magazin «Psychologie heute» geschrieben. Darin schreibt sie, ihr Angebot richte sich nicht an psychisch Kranke. Ihr Zielpublikum seien «Normalgestörte». Ist es nicht in Ordnung, dass ihre Shows vor allem unterhalten?
Ja, das wäre es, wenn sie klar sagen würde, dass das eine Show ist und kein therapeutisches Angebot. Ich frage mich, ob die Frau, der sie die Hand aufgelegt hat, das auch wusste. Und der Begriff «Normalgestörte»: Was soll das sein? Es ist ja gerade die schwierige Aufgabe eines Psychotherapeuten, zu unterscheiden, wo eine Krankheit beginnt. Das ist nicht auf den ersten Blick zu sagen. Frau Stahl sagt aber, sie treffe Patienten einmal, und dann hätten diese einen roten Faden und wüssten, wie sie in ihrem Leben weitermachen sollten.
Siehste, so sind Herrschaftliche. Die gönnen sich gegenseitig nix. Nicht mal eine gepflegte Normalverstörung. Wie dein Wahn, spottet der Wortmacher. Der sich immer mal wieder über mein Mindsetting aufregt, wie Verheiratete in der Paartherapie über den/die Andere/n, weil alles so schrecklich gewöhnlich ist in der Ehe. Ein Tag gleicht dem Anderen. Diese schreckliche Trott. Diese fürchterliche Monotonie. Wie in einem scheiß Groschenroman, wo sich die in der Ehe gefangenen dann anderwärtig umsehen für ein emotionales Highlight. Sagt man das überhaupt noch? Groschenroman.
Wie nennt man das Genre heute. Schundromane? Trivialliteratur? Dark Romance? Billionaire Romance (typisch für Fifty Shades) Spicy Romance (TikTok‑Begriff) New Adult Romance (wenn junge Protagonisten, viel Drama, viel Körperkontakt) „Spicy Books“.„BookTok‑Erotik“ (weil TikTok das Genre groß gemacht hat) Quelle: KI
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Ich habe naturgemäß keine Ahnung. Arztromane. Gibt es die noch? Oder was mit dem Reitlehrer, weil die Ehe so unerfüllt ist. Der Wortmacher ist mit seiner Rolle, die er zwangsläufig ausfüllen muss, wie ein fortführender Antrag auf einem Amt, der im Labyrinth der gehobenen Staatsbürokratie herumirrt, extrem unzufrieden. Schon hätte ich weiterführenden Text.
Bayerische Beamtin bekommt Berliner Chaos in den Griff. Die Bändigung der Verwaltung durch Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen unter aktiver Zuhilfenahme von zur Verfügung gestellten Werkzeugen im Zuge der Digitalisierung.
Ausgerechnet einer CSU-Frau aus dem Süden gelingt, was viele für unmöglich gehalten haben: Sie reformiert die Verwaltung der Chaosstadt Berlin. Wer ist Martina Klement und wie macht sie das?
Seit langer Zeit messen Berliner Bürger ihr Glück oder Unglück anhand der Anzahl Tage, die sie brauchen, um einen Termin im Bürgeramt zu bekommen. Dreistellige Werte, also mehrere Monate, waren früher nicht selten, etliche Wochen die Regel, manchmal klappte es auch schlicht überhaupt nicht.
Doch es ist tatsächlich besser geworden. Weil mehr Personal eingesetzt wird und mittlerweile mehr als 400 Dienstleistungen online erledigt werden können, bekommen heute 75 Prozent der »Kundinnen und Kunden«, wie man hier inzwischen sagt, innerhalb von 14 Tagen einen Termin. Ein guter Wert, vor zwei Jahren waren es noch 57 Prozent. Inzwischen können die Berliner für manche Anliegen wie eine Meldebescheinigung oder ein Führungszeugnis sogar spontan ohne Termin vorbeikommen. Quelle: SPIEGEL 1/2026
Und in Österreich übernimmt der Landeshauptmann von Tirol Anton Mattle (ÖVP) den Vorsitz in der Landeshauptleute-Konferenz, dem eigentlichen Machtzentrum Österreichs. Dieser Trupp schmettert in der Regel jeden Veränderungsvorschlag durch den Bund ab. Die Landeshauptleute‑Konferenz ist in Österreich jenes informelle Gremium, das erstaunlich oft entscheidet, wofür eigentlich das Parlament zuständig wäre. Die Landeshauptleute‑Konferenz, dieses inoffizielle Polit‑Politbüro, in dem neun Landesfürsten regelmäßig beschließen, wie viel Demokratie dem Land gerade zugemutet werden kann. ©️ Föderale Schattenkanzler:innen. Wir haben auch eine Landeshauptfrau von Salzburg Karoline Edtstadler, Mag. iur. Im ersten Leben Richterin.
Was fällt gelernten Österreicher:innen assoziativ, also ohne Nachdenken, als Erstes zu Österreich ein?
Ischgl. Ibiza. I woars net. Nur a Schmäh. Veränderungsresistenz. Allein das Diagramm über die Geldströme im österreichischen Gesundheitssystem, das in alle Richtungen ausfranzt, wie dieser Text. Genau. Ziemlich lustig.
https://www.diepresse.com/5185543/die-gesundheitsreform-hat-nichts-veraendert
Und zwischen diesen Finanzströmen irren die Patienten herum? Na, ja. Ganz so schlimm wie auf dem Papier ist es nicht. Nur halt nicht sehr effektiv. Siehe auch das dänische Gesundheitssystem. In Österreich gehen die Patienten wegen jeden scheiß in einen Notfallambulanz eines Krankenhaus. Viele Fälle sind aber keine Notfälle.
Knallende Türen, hastende Sanitäter, blutende
Patientinnen, weinende Kinder, hektische
Ärzte – spätesten seit den 1990er Jahren und
der Erfolgsserie Emergency Room ist das Bild der
Notaufnahme von purem Adrenalin geprägt. Die
Realität ist eine andere. „Aus Studien wissen wir,
dass 60 Prozent der Patientinnen und Patienten in
der Notfallambulanz eigentlich keine Notfälle sind“,
bestätigt Harald Stummer, Leiter des Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen an
der UMIT, „bei den meisten würde es sogar reichen,
wenn sie in den nächsten Tagen zu einem Arzt gehen würden.“ Quelle: https://www.umit-tirol.at/data.cfm?vpath=ma-wartung-allgemein%2Fforschung116%2Fstummer-gesteuerter-erstkontakt&utm_source=copilot.com
Es ist in Österreich ein endloses Drama, im Kampf um Zuständigkeiten, zwischen Bund/Länder/Gemeinden. Der Finanzausgleich ein Chiffre für Macht/Einfluss von Politiker:innen in Amt und Würden, die ohne unsere Steuergelder, die reichlich sprudeln und doch nicht reichen, wegen der Reichen, nichts zu bestellen hätte. Schon gar nicht neue Abfangjäger. Wenn bitte wollen wir abfangen? Na illegale Migranten. Man kann auch illegal in ein Land einreisen. Über die grüne Grenze? Genau. Aber das ist eine andere Geschichte. Zu der hättest du auch Text. Natürlich. Dazu hat jeder/in/* Text.
Die Angstzonen weiten sich aus – Deutschland zahlt einen hohen Preis für falsche Toleranz
Vor zehn Jahren fielen in der Kölner Silvesternacht Horden muslimischer Männer über Frauen her. Es war der Auftakt für das, was Deutschland erwartete. Aber die Debatte über Migration und Kriminalität ist nicht vorangekommen. Quelle: "NZZ". Wie auch, wenn jeder auf seinem Standpunkt beharrt.
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Wie in Österreich beim Finanzausgleich: Hey Boss (Steuerzahler) ich brauch mehr Geld.
Akt I: Das Geld verlässt das Haus
Der Bund schickt Geld an die Länder, die es dankend annehmen und gleichzeitig behaupten, der Bund sei an allem schuld.
Akt II: Die Länder spielen „Reise nach Jerusalem“
Die Landeshauptleute drehen sich im Kreis um die Gesundheitsmilliarden und rufen „Föderale Autonomie!“, sobald jemand den Sessel wegnimmt.
Akt III: Die Krankenkassen – das Bermuda‑Dreieck der Beiträge
Die Krankenkassen lassen die Beiträge in einem Nebel aus Umlagen, Ausgleichszahlungen und Sondertöpfen verschwinden, bis niemand mehr weiß, wohin das Geld geflossen ist.
In Österreich unterscheiden sich die Vergütungen für Diagnosen und Behandlungen je nach Bundesland, weil die Landesstellen der Österreichischen Gesundheitskasse eigene Verträge mit den regionalen Ärztekammern verhandeln. Dadurch werden dieselben medizinischen Leistungen in Wien, Tirol oder Kärnten oft unterschiedlich bezahlt, was zu regionalen Unterschieden bei Honoraren, Kostenübernahmen, Wartezeiten und der Verfügbarkeit von Kassenärzten führt. Kurz: Die föderale Struktur erzeugt ein gesundheitspolitisches Flickwerk, in dem der Wohnort mitentscheidet, wie viel eine Leistung wert ist und wie gut man versorgt wird.
Derweil hat die Anzahl der privat krankenversicherten Personen in Österreich im Jahr 2024 einen neuen Höchststand von 3.570.020 erreicht. Das entspricht einem Anstieg um 2,0% im Vergleich zum Vorjahr und dem höchsten absoluten Zuwachs innerhalb eines Jahres seit Beginn der Erhebung im Jahr 2019. Im Jahr zuvor lag die Zahl bei 3.500.694, der Zuwachs betrug somit 69.326 Personen.
Die Krankenkassen. In den kranken Kassen bleiben nur die primär Kranken, bei denen selbst die Brieftaschen kranken. Die trotzdem klingeln wie Zusteller:innen mit Migrationserfahrung, weil man schon wieder etwas sehr Günstiges im Netz bestellt hat – naturgemäß Made in China. Ja, wo sonst. Du musst dir nur einmal die Preise bei Temu oder Shein mit denen im stationären Handel oder bei Amazon vergleichen. Oder mit den Getränkepreisen in der Wiener Gastronomie: Eine 0,75‑Liter‑Flasche Vöslauer kostet in einer Wiener Pizzeria 8,99 Euro. Beim Billa kostet die 1,5‑Liter‑Flasche 95 Cent.
Immer dieselbe Scheiße. Immer derselbe Mist, beschwert sich der Wortmacher. Der richtig nach Veränderung lechzt. Woraufhin ich ihn verarsche, ob man auch falsch nach Veränderung lechzen kann. Ja. Natürlich kann man das:
„Gleich zu Beginn seiner zweiten Amtszeit ging Präsident Trump mit aller Macht gegen die ethischen Kontrollmechanismen der Watergate-Affäre vor. Zunächst entließ er 17 Generalinspekteure – ein Amt, das während der Watergate-Affäre geschaffen worden war, um Verschwendung, Betrug und Missbrauch in der Regierung aufzudecken. Er feuerte auch den Leiter des Office of Special Counsel, einer unabhängigen Behörde, die 1978 per Gesetz zum Schutz von Whistleblowern in der Regierung eingerichtet worden war. Dann entließ er den Direktor des Office of Government Ethics, das etwa zur gleichen Zeit geschaffen worden war, um finanzielle Interessenkonflikte hochrangiger Regierungsbeamter zu verhindern. Und er missbrauchte das Justizministerium und das FBI als politische Instrumente – Rollen, die diese Behörden nach Watergate eigentlich ablegen wollten.“ Quelle:📰
Jetzt hat der auch noch Venezuela überfallen. Wird der Trump bald in der EU einmarschieren um den Russen zuvorzukommen? Ist das jetzt ein Freifahrtschein für China um die Demokratie in Taiwan endgültig zu zerschlagen und heim ins Reich zu holen? Das sind Fragen. Wer stellt die? Ich wars nicht.
„Venezuela hat einseitig amerikanisches Öl, amerikanische Vermögenswerte und amerikanische Plattformen beschlagnahmt und verkauft, was uns Milliarden über Milliarden Dollar gekostet hat“, sagte er über die Ressourcen, die aus dem venezolanischen Gestein gefördert wurden. „Das geschah schon vor einiger Zeit, aber wir hatten nie einen Präsidenten, der etwas dagegen unternommen hat. Sie haben uns unser gesamtes Eigentum weggenommen.“ Er fügte hinzu: „Das sozialistische Regime hat es uns unter den vorherigen Regierungen gestohlen, und zwar mit Gewalt.“
Nun stellte er klar, dass er das Geld zurücknehmen würde, und die Amerikaner würden entschädigt werden, bevor die Venezolaner, wie er voraussagte, „reich“ würden. ©️Trump
Mir wurde auch so einiges gestohlen. Tatsächlich? Ja. Dazu mehr an anderer Stelle. Wegen „Stell dich nicht blöder an, als du tatsächlich bist.“ Die Um2. Der ist gut. Die dachte, ich wolle mich nur vor gewissen Arbeiten drücken. Sie sah meine Not nicht. Sie dachte, ich sei mit purer Absicht so ungeschickt. Bis meine kleinstbürgerliche Zukunft von eben dieser Unfähigkeit ausgelöscht wurde. Wofür ich dann die Verantwortung zu tragen hatte. Eine schlimme Kränkung. Lebensbestimmend. Aber nur bis zu dem Tag, als sich ein Schwarm schwarzer Vögel in der Nachtschicht auf dich stürzte. Genau.
Andauernd lösche ich nur dich aus, regt sich der Wortmacher künstlich auf. Ich möchte auch mal mit meiner Aufgabe wachsen. Aufgabe, weil ich im Leben längst aufgegeben habe. Das kann es doch auch nicht sein. Diese schreckliche Monotonie. Das ist unerträglich. Unerträglich, wirklich unerträglich, immer dasselbe, immer wieder dasselbe, immer wieder, immer wieder dasselbe und dann wieder von vorne. Der Wortmacher will mehr wie der Massenmörder Putin sein, der ja mit der Ukraine ein ganzes Land und seine Bürger:innen auszulöschen gedenkt. Über die Verbrechen, die Russland in Syrien begangen hat, spricht heute kaum noch jemand. Aber über Israel schon. Die Juden sind weiterhin an allem schuld. Natürlich auch am weltweit grassierenden Antisemitismus. Selbst der Wortmacher will sich mehr an den Bekloppten „Der Hamas“ orientieren, da hama noch immer den Islamischen Dschihad, die von Millionen dafür gefeiert werden, dass sie es den verhassten Juden am 7.10.2023 so richtig gezeigt haben. Sie glauben mir nicht?
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In Gaza führt die israelische Armee unter der Leitung von Ministerpräsident Benjamin „mit Verlaub gesagt“ Netanjahu wie gewohnt ungehindert ihre tödlichen Angriffe aus, geschützt durch einen westlichen Schutzschirm, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Selbst die dümmsten Bomben, die es auf diesen Planeten geben soll, soll Israel auf die Menschen in Gaza abgeworfen haben. Ein Krieg, der von der israelischen Regierung ganz bewusst in die Länge gezogen wurde wie der Teig für einen Topfenstrudel. Im Original hatte ich noch Apfelstrudel geschrieben. Aber in Österreich ist vieles Topfen.
„Der Inhalt einer einzigen Internetausgabe der israelischen Tageszeitung Haaretz reicht aus, um den Bogen von den historischen Plänen zur Annexion Gazas unter „Ausdünnung“ seiner Bevölkerung nach dem Sechstagekrieg, die von linken Regierungen gewälzt wurden und jetzt zum heuchlerischen Erstaunen der Öffentlichkeit Realität zu werden drohen, bis zu den Vertreibungs- und Genozid-Phantasien und einer durch Kollektivbestrafung sowie der Instrumentalisierung humanitärer Hilfe als militärisches Druckmittel dem humanitären Völkerrecht hohnsprechenden Kriegsführung der Regierung Netanjahu zu spannen.
Dass diese Regierung innerhalb der EU wohl als rechtsextrem betrachtet würde, der Aussetzung des an die Einhaltung der Menschenrechte gebundenen Assoziierungsabkommens mit Israel freilich die deutschen und österreichischen Stimmen entgegenstehen würden, passt in dieses Bild antifaschistischer Demonstrationszüge, deren Teilnehmer Entlastung von der Schuld der Tätergeneration suchen und auf diesem Weg blind für das Leid der palästinensischen Bevölkerung sind.“
Die Frage im nächsten Absatz lauert, nee lautet, formuliert von einem gewissen Dr. phil. Daniel Eckert (*1961) arbeitet als ao. Univ.ersitätsprofessor am Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Graz mit dem Schwerpunkt Kollektiventscheidungstheorie, ob die nahezu bedingungslose Israel‑Solidarität deutscher und österreichischer Politik Ausdruck politischer Naivität war oder ob sie – von Adenauer bis Merkel und ihren österreichischen Pendants – bewusst als außen‑ und innenpolitisches Instrument zur Wahrung der eigenen Reputation und zur moralischen Selbstvergewisserung eingesetzt wurde.
KI hör mal.
Wird in diesen Meinungsartikel der Hamas‑Angriff vom 7. Oktober 2023 Bezug genommen? Als die Beckenknochen von Israelinnen brachen wie Butterkekse? Geht dieser Meinungsartikel an irgendeiner Stelle auf den Hamas‑Angriff vom 7. Oktober 2023 ein?
KI: Kurz und klar: Nein.
In dem von dir zitierten Gastkommentar wird der Hamas‑Überfall vom 7. Oktober 2023 an keiner Stelle erwähnt – weder direkt noch indirekt.
Der Text konzentriert sich ausschließlich auf:
die historische Verantwortung Deutschlands und Österreichs,
die politische Haltung gegenüber Israel,
die Kritik an „reflexartiger“ Israel‑Solidarität,
die Situation der palästinensischen Bevölkerung,
Menschenrechtsfragen,
völkerrechtliche Argumente,
und die Rolle westlicher Politik.
Der 7. Oktober 2023 – also der Angriff der Hamas, der für die aktuelle Eskalation zentral ist – kommt im gesamten Artikel nicht vor. Quelle: Das auch noch.
Aber sitzen in der israelische Regierung nicht jede Menge Bekloppte, die die Palästinenser am liebsten nach Madeira umsiedeln wollen. Nicht Madeira. Mogadischu. Oder Madagaskar, höhnt der Wortmacher.
Die haben sich ja nicht alle. Israel hat Dutzenden internationalen Hilfsorganisationen die Lizenzen entzogen. Die israelischen Behörden haben für die Arbeit ab 1. Jänner 2026 eine Registrierung gefordert, die viele Organisationen als gesetzeswidrig ablehnen. Sie müssen ihre Aktivitäten nach Angaben des Außenministeriums bis März endgültig einstellen, dies betrifft auch Tätigkeiten im vom Krieg zwischen Israel und der Hamas weitgehend zerstörten Gazastreifen.
Betroffen sind 37 Organisationen, unter anderem Ärzte ohne Grenzen und Oxfam. Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hatte Israels Vorgehen als „empörend“ bezeichnet. Das israelische Außenministerium hatte erklärt, die Registrierung diene dazu, „die Beteiligung terroristischer Elemente zu verhindern und die Integrität der humanitären Arbeit zu schützen“.
Ich spende jedes Jahr für "Arzte ohne Grenzen". Seit wann gibt es in dieser Organisationen terroristische Elemente? Das wäre mir ganz neu. Meint die israelische Regierung damit die Bearbeitungsgebühr von 1,34 Euro. Weil das mit der Bearbeitungsgebühr ist ganz neu. Schon hätte man einen wunderbaren Aufhänger wie man eine Person als Heuchler/in identifizieren könnte. Die Bearbeitungsgebühr gab es 2024 noch nicht. Deswegen wiederhole ich jetzt noch einmal meine Frage von Gestern, ein Tag der mir kein emotionales Highlight beschert hatte. Bin ich jetzt Antisemit?
Und wie muss man argumentieren, das Kritik an der israelischen Regierung nicht antisemitisch ist?
Der zentrale Punkt:
Eine Regierung ist kein Volk.
Ein Staat ist keine Religion.
Ein Premierminister ist kein ethnisches Kollektiv.
Wenn sich Kritik klar auf politische Entscheidungen, militärische Strategien, Gesetze oder Regierungsmitglieder bezieht, dann ist sie per Definition nicht antisemitisch, weil sie sich nicht gegen Jüdinnen und Juden als Gruppe richtet.
KI hört mal: Kann ich die aktuelle Politik Israels mit der derzeitigen Politik Russland in einen Topf werfen? Dann externalisiert man ja Israel nicht mehr?
KI: Ja.
Du darfst die Politik Israels mit der Politik Russlands vergleichen.
Das ist nicht antisemitisch, solange du:
über Staaten, Regierungen oder Militärstrategien sprichst
keine religiösen oder ethnischen Gruppen verantwortlich machst
dieselben politischen Maßstäbe auf beide anwendest
Das ist politische Analyse, keine Feindseligkeit gegenüber Jüdinnen und Juden.
Siehst du, und schon verschwimmen die Grenzen zwischen dem überzogenen Verteidigungskrieg Israels und dem russischen Angriffskrieg.
Trotzdem gilt im humanitären Völkerrecht die strikte Trennung zwischen dem Grund des Krieges (Ius ad Bellum) und der Art der Kriegsführung (Ius in Bello). Da das primäre Ziel der Schutz von Menschenleben ist, sind die Genfer Konventionen für alle Beteiligten absolut bindend. Ein Verteidigungsstatus rechtfertigt niemals Verstöße wie Angriffe auf Zivilisten oder Folter; das Recht auf Selbstverteidigung entbindet also niemanden von der individuellen strafrechtlichen Verantwortung für Kriegsverbrechen.
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Das ist auch ein Kriegsverbrechen beschwert sich selbst der Scheißhausdämon zu Jahresbeginn, weil er seine ihm zugeteilte Rolle nicht mehr ausfüllen möchte. Der hält meine Wahn für zu kleinstbürgerlich. Selbst der strebt nach Veränderung. Und Veränderungen wollen Kleinstbürgerliche gleich gar nicht. Siehe auch Habecks Heizungsgesetz. Das war ein riesiger Reinfall, weil die Regierung die Menschen mit einem technisch komplexen, finanziell sensiblen und kommunikativ miserabel erklärten Gesetz überrumpelte. Statt Planungssicherheit gab es Verwirrung, statt Vertrauen Misstrauen, und statt einer Wärmewende entstand ein politisches Chaos, das die Koalition spaltete und die Bevölkerung verunsicherte. Am Ende wurde das Gesetz so stark verwässert, dass der ursprüngliche Anspruch kaum noch erkennbar war.
„Auch einen Dr. med. Wolfgang Vergau, der – sagte man das schon? – eine gewisse Ruhe ausstrahlt. Gutbürgerlich gesetzt. Wutbürgerlich unauffällig. Aber ein Robert Habeck als Heizungsmann in deutschen Kellern? Ein Minister, der Millionen zu einer Öko-Wärmepumpe drängen wollte, jedenfalls weg von Gas und Öl, und das pronto? Das hat auch Vergau in Wallung gebracht. Bis heute. »Ich habe mich bevormundet gefühlt. Es war eine Frechheit«, sagt Vergau; das Gesetz sei schlecht gemacht, noch schlechter dem Bürger erklärt worden. Für Vergau war es eine Politik des »Friss oder stirb«. Und so, meint er, sollte man mit Menschen nicht umgehen.
Selten hat ein Gesetz so empört, so verwirrt
Hitzig oder cool? Dies ist die Geschichte einer Reise durch deutsche Heizungskeller, in München, in Hamburg, in Bremen, in Sachsen, auf der Suche nach der Stimmungstemperatur im Land. Abgelesen kurz vor einer Bundestagswahl, bei der Angst und Wut, Frust und Sorgen mehr aufs Ergebnis einzahlen könnten als die Hoffnungen, mit denen Wahlprogramme geschrieben werden.
Selten hat ein Gesetz die Bürgerinnen und Bürger so empört, so verwirrt, so unter Druck gesetzt wie die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes 2024. Bekannt auch als »Heizungshammer«, so getauft von der »Bild«-Zeitung, als der erste, halb gare Entwurf im Februar 2023 durchgesickert war. Es war der Beginn eines Kulturkampfes um das Verbrenner-Aus im eigenen Haus.
Die einen, die es mit Habeck hielten, sahen ein Gesetz verteufelt, das die Wärmewende bringen sollte. Schließlich geht rund ein Viertel des Klimakillers CO₂ auf das Konto von Heizen und Warmwasser, vor allem von Gas und Öl. Die anderen sahen eine bewährte und vor allem bezahlbare Technik verteufelt, die auf dem Altar einer grünen Ideologie geopfert werde. Koste es, was es wolle. Dass Habeck anfangs kein Förderprogramm für die teure Wärmepumpe mitlieferte, ließ die öffentliche Erregung erst recht anschwellen.
Zeitweise hatte man den Eindruck, dass der Heizungskeller zum erweiterten Intimbereich des Bundesbürgers gehört, in dem der Staat und auch sonst keiner etwas zu suchen hat. Erhitzte Gemüter, entflammte Wut, »die da« gegen »wir hier«. »Die da« in Berlin dekretierten demnach von oben herab, wovon sie keine Ahnung hatten, »wir hier« saßen zu Hause im Heizungskeller und sollten rausreißen, umbauen, austauschen, ohne zu wissen, was stattdessen überhaupt geht. Technisch. Und was das kostet. Und ob die Gas- und Strompreise in den nächsten Jahren steigen oder fallen. Und wie man dann wissen soll, ob sich das je lohnt mit der stromfressenden Wärmepumpe . Vielleicht bekäme man auch Fernwärme vor die Tür, dann hätte man sich die Pumpe sparen können. Aber auch da müsste man erst mal wissen, wie teuer so ein Anschluss wird. Und, und, und. Der Bürger als Versuchskarnickel. Das war zumindest bei vielen der Eindruck.“ Quelle: SPIEGEL 8/2025
Selbst dieser Maniker will keine Leiche mehr fleddern, die er aus dem Bataclan mitgehen ließ im ersten Chaos. Seine Garderobe möchte er auch mal wechseln. Scheiße, wie sieht das den aus. Als leicht übergewichtige Person, der auf die 60zig zu geht, auf sehr bescheidenen Pfaden, andauend die Sachen eines kleinen Jungen tragen zu müssen, diesem Kainsmal der Menschlichkeit. Der ist ertrunken. ©️ Alan Kurdi. Die kleine Marie hingegen ist in den armen ihrer Mutter, Fati Dosso, verdurstet. Ohne Wasser in der Wüste ausgesetzt von tunesischen Grenzern, die möglicherweise in Uniformen steckten, die von der EU bezahlt wurden.
Für diesen Kalauer des Grauens trage ich die Letztverantwortung. Schwer zu sagen, wie lange ich DAS noch breittreten werde, wie die Geschichte mit der Engerthstraße 126a. An dieser Adresse in meiner Hood wurden drei Sexarbeiterinnen aus China von einem bekloppten Afghanen auf bestialische Weise zerstückelt. Und was ist die Folge? Na, die Betreiber des Sexstudios haben an dieser Adresse wieder eröffnet. Hätten sie das auch gemacht, wenn der Verrückte drei echte Österreicherinnen zerstückelt hätte? Diese Frage stelle ich mir jedes Mal, wenn ich in der kalten Jahreszeit an dieser Adresse vorbeigehe. Ich halte das für eine moralische Bankrotterklärung.
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Es geht auch anders:
Wie die Dreierschützengasse in Graz den Amoklauf verarbeitet. Im Juni wurde die Schule in Graz Schauplatz eines grausamen Amoklaufs. Seitdem versucht die Schule die Tragödie zu verarbeiten.
Von einem Tag auf den anderen war das Borg Dreierschützengasse in Graz nicht mehr dasselbe. Mittlerweile ist ein halbes Jahr vergangen, seitdem ein Amoklauf die Schule erschütterte. Am 10. Juni erschoss ein 21-jähriger Grazer, der selbst einst das Borg besucht hatte, neun Schüler und einen Lehrer und verletzte zahlreiche mehr, bevor er sich selbst das Leben nahm. Heute steht das eigentliche Schulgebäude leer.
Ein Umbau war sowieso geplant, er wurde nun terminlich etwas vorgezogen. Die beiden Klassenzimmer, die zu Tatorten wurden, sollen künftig nicht mehr existieren. Ihre Mauern werden eingerissen, ein Gemeinschaftsraum entsteht. Auch farblich soll die Schule neu gestaltet werden. Viele bringen sich bei diesem Prozess ein: neben den Architekten, die Schüler, die Eltern, Trauma-Experten. „Es wird alles so verändert, dass keine Trigger-Punkte mehr zu sehen sind“, sagt Mirza Candic, Vorstand des Elternvereins. Ab September 2026 soll das Gebäude wieder von den 21 Klassen, knapp 500 Schülern, genutzt werden.
Zurück in den Alltag
Bis dahin ist die Schülerschaft in dem nahegelegenen AVL-Gebäude untergebracht. Jeder und jede musste eine Unterschrift abgeben, um einen Betretungschip zu erhalten. Quelle: Die "Presse"
Aber wegen drei ermordeter Chinesinnen, getötet von einem wahnhaften Afghanen, macht man kein Aufheben. Sagt man das so? Da wird einmal das Blut rausgewaschen mit einem Gartenschlauch und weiter geht's im Text. Deswegen hält in Wien niemand den Betrieb an.
Von wegen grantig: Die Leserinnen und Leser des britischen Luxus-Reisemagazins „Condé Nast Traveller“ haben Wien in einer Abstimmung zur freundlichsten Stadt Europas gekürt. Das teilte der Wien Tourismus am Dienstag mit. Und sogar im weltweiten Ranking der Zeitschrift kommt der Wiener Charme gut weg. Die Bundeshauptstadt liegt hier hinter der ecuadorianischen Hauptstadt Quito auf dem zweiten Platz.
Insgesamt trudelten bei der Wahl mehr als 180.000 Antworten ein. Gefragt wurden unter anderem, welche Ziele man erneut besuchen würde. In der Kategorie „Friendliest Cities“ setzte sich Wien bei den Britinnen und Briten als freundlichste Stadt im Europa-Ranking durch. Auf den Plätzen folgten Florenz, San Sebastian, Reykjavik und Lissabon. Quelle: kleinezeitung.at
Ja freilich. Wenn du mit Taschen voller Geld nach Österreich kommst, bist du hier herzlich willkommen. Dann bist du ein gern gesehener Gast. Siehe mein Schicksal. Wäre ich ein gemachter Mann, der es im Leben zu einem ansehnlichen Vermögen gebracht hat, oder sagt man hätte, könnte sich die Um2 schon an mich erinnern. Dann könnte ich den Godfather auch um 04:14 anrufen, nur um ihm mitzuteilen, dass ich am Häusl sitze , weil die Altherrenprostata mit mir Gassi geht. Und der würde tatsächlich abheben und dir interessiert zuhören. Ja, natürlich. Scheiße, bist du im Arsch. Ich weiß.
Deswegen bin ich auch am überlegen, ob ich mir eine Altherrenhodenstraffung gönnen soll. Schön ist der Anblick nicht mehr, wenn dir das plastische Gefäß für die Glocken, die nicht mehr regelmäßig zum Gebet laden, fast bis zu den Kniekehlen reicht. Viele Frauen, die sich in der Menopause befinden, die dann bis zum Lebensende andauernd, sind mit einem sehr ähnlichen Problem konfrontiert. Das Phänomen kann man in der warmen Jahreszeit auch in der Botanik beobachten. Dafür muss man auf der Insel aber durch den FKK Bereich radeln oder gehen.
Einerseits bewundere ich diese älteren Damen aufrichtig für ihren Mut, sich der Welt so zu zeigen, wie sie Gott geschaffen hat. Denen gehen aktuelle Schönheitsideale, wie im Spielfilm, The Substance, am Allerwertesten vorbei. Wenngleich der seine Hände in Unschuld wäscht. Das mit den verfallenden Körpern nimmt er nicht auf seine Kappe. Aber andererseits. Wenn du keinen ausgeprägten Fetisch hast, der in diese Richtung tendiert, ergibt sich für dich da nicht so viel im erotischen Bereich, wenn Körper so lasch sind wie alter Häuplsalat schmeckt. Der hinten hinaus in den Jahren auch so einige Lücken aufzuweisen hat, wie die Suwalki‑Lücke. Ein schmaler Landstreifen zwischen Polen und Litauen, der die einzige Landverbindung der baltischen NATO‑Staaten mit dem restlichen Bündnis bildet.
Diese Lücke liegt zwischen der russischen Exklave Kaliningrad und Belarus. Eine strategische Schwachstelle der NATO:
Wenn Russland (von Kaliningrad aus) und Belarus gleichzeitig vorrücken würden, könnten sie die baltischen Staaten vom restlichen NATO‑Gebiet abschneiden.
Es sind alarmierende Zahlen, die der CDU-Politiker und Militärexperte Roderich Kiesewetter fast beiläufig erwähnt: "Was wir jetzt gerade erleben, dass Russland in Belarus zwei Armeekorps, also rund 350.000 oder 360.000 einsatzbereite Soldaten stationiert hat, das macht Sorge, insbesondere in den baltischen Staaten", sagte Kiesewetter in einer am Dienstag ausgestrahlten Talkrunde beim Sender n-tv.
Die Aussage schlägt auch international Wellen, denn es wäre eine gewaltige Streitmacht, die Kriegsherr Putin praktisch unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit in Belarus zusammengezogen hätte. Zum Vergleich: Am russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 beteiligten sich etwa 200.000 russische Soldaten. In den besetzten Gebieten der Ukraine sollen derzeit etwa 600.000 Russen stehen. Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_101048346/russlands-armee-360000-russische-soldaten-in-belarus-cdu-politiker-warnt.html?utm_source=copilot.com
Der Russe kommt. Steht der wieder vor unserer Tür? Gute Frage. Wie die Frage, warum alte Vögel keinen Truthahnhals bekommen, Menschen aber schon. Obschon alte Menschen eh nicht mehr vögeln. Trotzdem bekommen sie einen Truthahnhals. Der Schizophrenist natürlich auch, spottet der Wortmacher. Das ist eine der größten Ungerechtigkeiten im Leben. Was ist? Humor muss auch sein.
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sid,
Dienstag, 6. Januar 2026, 17:05
Mein Neujahrsvorsatz, den ich ganz sicher einhalten werde: 2026 werde ich mich nicht für eine MrBeast-Show bewerben.
Welche haben Sie noch? : )
Welche haben Sie noch? : )
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sid,
Freitag, 9. Januar 2026, 01:14
Das hab ich schon hinter mir.
Gestern von einem Pitbull angefallen worden.
Wenigstens hatte das Vieh einen Maulkorb und eine Leine.
Ich schreib morgen weiter - der Computer nervt mich seit einer Stunde mit Abstürzen... : (
Gestern von einem Pitbull angefallen worden.
Wenigstens hatte das Vieh einen Maulkorb und eine Leine.
Ich schreib morgen weiter - der Computer nervt mich seit einer Stunde mit Abstürzen... : (
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