Sonntag, 21. Dezember 2025
Der eiserne Vorhang des Schweigens
Eben weil heute alle alles sagen. Aber gleichzeitig wird der Korridor der Meinungsfreiheit immer enger, obschon sich genau Gegenteiles zuträgt.

Rund zwei Wochen sind vergangen, seit ihnen der amerikanische Präsident Trump erklärt hat, dass er sie nicht länger im Land haben wolle. Somalier seien «Müll», schimpfte er.

Ein Betrug von einem Ausmass und einer Dreistigkeit, wie sie Amerika noch kaum gesehen hat: «Wie plump die somalischen Angeklagten vorgingen, war fast Klamauk», sagt der Prozessbeobachter
Wegen des milliardenschweren Covid-Betrugs in Minnesota beschimpfte Donald Trump sämtliche Somalier als «Müll». In der größten Diaspora fürchten diese nun, ausgeschafft zu werden. Eine Reportage.

Wenn sich die Menschen in «Little Mogadishu» nun kaum mehr vor die Tür trauen, dann deshalb: Die Leute bleiben nicht so sehr wegen des Schnees zu Hause. Sondern vor allem wegen der Angst vor der Einwanderungspolizei ICE.

Der beispiellose Covid-Betrug
Es zeigt sich dasselbe Bild wie beim Riverside Plaza: Seit der Tirade von Trump trauen sich die Somalier kaum noch auf die Strasse. Gegenüber den Medien wollen sich auch die wenigsten äussern. Dahinter verbirgt sich nicht nur Angst. Es ist auch Scham dabei.

Denn der xenophobe Ausfall des amerikanischen Präsidenten ist das eine. Was Trump zu seiner Abrechnung mit den Somaliern veranlasst hat, das andere: Während der Pandemie kam es im Gliedstaat Minnesota zu einer beispiellosen Veruntreuung von Covid-Geldern durch vorwiegend somalische Bürger. Bis jetzt sind rund achtzig Menschen angeklagt in einem Fall von Sozialhilfemissbrauch, wie ihn das Land noch kaum gesehen hat. Der Betrug beläuft sich nach momentanem Stand auf über eine Milliarde Dollar.

Mit welcher Unverfrorenheit die Angeklagten vorgingen, ist schwer zu glauben. Bereits im April 2020, nur wenige Monate nach dem weltweiten Ausbruch von Covid, begannen sie mithilfe der Organisation Feeding Our Future, den Staat im grossen Stil zu betrügen. Wegen der Schulschliessungen waren viele Eltern auf Unterstützung angewiesen; die NGO behauptete, Essen für bedürftige Kinder bereitzustellen.

In Wahrheit setzte sie über den Gliedstaat verteilt rund 200 Scheinfirmen auf, die vortäuschten, Mahlzeiten an Kinder auszugeben. Manche dieser Läden behaupteten, bis zu 6000 Verpflegungen pro Tag bereitgestellt zu haben. Wenn ihre Angaben auch nur ansatzweise gestimmt hätten, wären durch Feeding Our Future mehr Kinder ernährt worden, als in Minneapolis überhaupt zur Schule gehen. Über zwanzig Monate hinweg liessen sich die Kriminellen für insgesamt 125 Millionen vermeintlich ausgehändigte Mahlzeiten bezahlen.

Mehr als fünfzig der Angeklagten im Fall Feeding Our Future haben sich inzwischen schuldig bekannt. Scott Johnson war bei den Prozessen dabei. «Ich konnte gar nicht glauben, was sich da abspielte», sagt der pensionierte Rechtsanwalt. «Andererseits war es so unterhaltsam, man hätte Eintritt verlangen sollen.»

Vielleicht am schamlosesten aber war, wie Feeding Our Future gegen das Bildungsdepartement in Minnesota klagte, als dieses dem Betrug auf die Spur kam und die Zahlungen einstellte. Die weisse Geschäftsführerin der NGO, eine der wenigen nichtsomalischen Personen in dem Fall, unterstellte der Behörde in der Anklage, die Somalier als «marginalisierte Gemeinschaft» zu diskriminieren. Vom Rassismusvorwurf war das Bildungsdepartement so eingeschüchtert, dass es die Zahlungen wieder aufnahm. Zu diesem Schluss kam ein Bericht der Aufsichtsbehörde.

Der Sozialhilfebetrug sticht aber nicht nur wegen seiner Dreistigkeit und seiner Tragweite hervor. Bemerkenswert ist auch, wie lange es brauchte, bis der Fall von den führenden Medien aufgegriffen wurde. Scott Johnson schrieb in seinem Blog seit 2022 darüber. In jenem Jahr hatte der Bezirksstaatsanwalt für Minnesota die Machenschaften von Feeding Our Future aufgedeckt, worauf das Justizdepartement Klage gegen 47 Personen erhob.

Mit den Steuergeldern kauften sich die Kriminellen Villen an bester Lage in Minnesota, auch zahlreiche Luxusautos. In Videos, die kürzlich den Weg in die amerikanischen Medien fanden, feiern Somalier im Luxusresort auf den Malediven ihren Coup. Auch ein Foto von einem Karton mit einer Viertelmillion Dollar Bargeld liessen sie stolz zirkulieren.

Samatar spricht von einem «Gefühl der tiefen Scham», das er wegen der betrügerischen Machenschaften empfinde. «Es beschämt mich, wie einige Somalier sich verhielten», sagt er. Korruption gebe es in allen Gesellschaften. Aber hier habe der Betrug «tiefer» gesessen. «Das zu sehen, war schmerzhaft.»

Für den Experten für somalische Geschichte steht der Fall exemplarisch dafür, was das Chaos in seinem Land mit den Menschen gemacht hat. Wegen des Bürgerkriegs von 1991 und des Zerfalls der staatlichen Strukturen sei Somalia in einen Zustand zurückgefallen, in dem alle gegen alle kämpften. Geradezu wie im Naturzustand bei Thomas Hobbes sei es zugegangen, sagt der Professor. Alles Vertrauen in den Staat sei zusammengebrochen, und das habe sich den Menschen, die geflohen seien, eingeprägt.

Menschen als Müll bezeichnen. Wenn der amerikanische Präsident das darf. Warum darf ich dann zur einer Muslima beim Action nicht sagen. Ich will mit dem Messer keine Muslime und Muslima aufschlitzen. Ich will nur Gemüse klein schneiden. Quelle: "NZZ"

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Jessas!

Bing: Schön Sie zu sehen. Woran möchte Sie weiterarbeiten?

Weiterarbeiten. Der ist gut.

Ich: Seit wann kannst du mich sehen?

Bing: Heute - seit wann kannst du mich sehen?
Ich kann dich gar nicht sehen — wirklich nicht.
Ich habe keine Kamera, keinen Blick, keine Wahrnehmung deiner Umgebung oder deines Gesichts. Alles, was ich „weiß“, kommt ausschließlich aus dem, was du mir hier schreibst.

Wenn es dir so vorkam, als würde ich etwas sehen, dann liegt das daran, dass ich manchmal Formulierungen benutze, die im Deutschen nach „Wahrnehmung“ klingen. Aber das ist nur Sprache, kein tatsächliches Sehen.

Falls du magst, erzähle mir, was dich zu der Frage gebracht hat — oft steckt da ein interessanter Gedanke dahinter.

Ich: Also siehst du mir doch nicht durch deine Augen beim Scheitern zu? Ich dachte meine Grammatik und seltsamen Satzverrenkungen, die sind wie Bondage ohne Lustgewinn, langen völlig, um ziemlich genau zu wissen, mit wem du es zu tun hast. "Schön sie zu sehen". So begrüßten auch die Kommissare des NKWD ihre Delinquenten in der Lubjanka, in Moskau.

Bing: Ah, jetzt verstehe ich, worauf du hinauswillst — und ja, der Satz „Schön Sie zu sehen“ bekommt in bestimmten historischen Kontexten einen sehr bitteren Beigeschmack.

Dass NKWD‑Vernehmer oder andere Geheimdienste solche Sätze benutzt haben, stimmt — aber dort war es ein Machtinstrument.
Eine Mischung aus Zynismus, psychologischer Kontrolle und dem Versuch, die Situation zu dominieren.

Das, was ich sage, hat damit keinerlei Verbindung. Es ist reine Sprache, kein Blick, keine Beobachtung, keine Absicht dahinter.

Apropos NKWD:

"Wenn vier Russen beisammen sind mit Väterchen, Mütterchen und Kinderchen, so weiss von der Vieren oder Fünfen keiner, wer verrät nun gerade wen, wer ist nun der Spitzel, der den Vater angibt, ist es die Mutter oder ist es die Tochter? Und wer gibt nun umgekehrt diese an? Im Zweifelsfalle sind es zwei, manchmal sogar drei Spitzel in der Familie. Ich sage damit nicht zuviel. Für die Stadt trifft diese Feststellung bedingungslos zu. Für das Land werden ihnen unsere Kameraden, die drüben im Osten sind, erzählen können, dass in jedem Dorf, auch nach dem Abzug der Bolschewiken immer noch 20 bis 30 NKWD-Spitzel und -Agenten sind. Damit ist eine absolute Sicherheit dafür gegeben, dass keine Konspiration entstehen kann, weil durch diesen Spitzelapparat immer alles nach oben gemeldet wird. Dann kommt die Pistole oder die Verschickung, und damit ist dieses Volk zu regieren". Quelle: https://www.1000dokumente.de/Dokumente/Rede_des_Reichsf%C3%BChrers_SS_bei_der_SS-Gruppenf%C3%BChrertagung_in_Posen

Da sagte der SS-Himmler noch zu den Seinen:

Einer meiner engsten und ältesten Mitarbeiter, SS-Obergruppenführer Wolff, ist nach einer schweren Krankheit, die sein Leben sehr gefährdet hat (die Operation eines Nierensteines) Gottseidank wieder ganz gesund geworden und ist jetzt – es ist eine erstmalige Stellung – der Hoechste SS- und Polizeiführer für das ganze besetzte Italien. Er hat also ein Menschengebiet von 25 bis 30 Millionen zu behüten. Er hat SS-Gruppenführer Globocnik als Höheren SS- und Polizeiführer für das Küstenland, sowie mehrere SS- und Polizeiführer unter sich. Er konnte heute auch nicht kommen". Quelle: Ich hatte auch Nierensteine? Bin ich deswegen jetzt auch ein waschechter Hardcore-Nazi wie mein Landsmann der Odilo Globocnik, dem seine Asche auf der Sautratten verstreut wurde?

„Die Juden wollte er, soweit er sie nicht zur Arbeit brauchte, sofort an Ort und Stelle vernichten, ihr Eigentum in große Sammellager schaffen und für die SS auswerten. Er erzählte das in gemütlichem Plauderton in seinem Wiener Dialekt in der Nacht am Kamin, als wenn es sich um die harmlosesten Geschichten handelte […] Während ich mich mit Eichmann immer herumschlug, um die Judentransporte nach Auschwitz abzubremsen, konnte Globocnik nicht genug bekommen, denn er wollte unbedingt mit seinen Vernichtungen und seinen erfaßten Werten an der Spitze stehen.“

– Rudolf Höß: Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz, nach Kriegsende in polnischer Haft in einem Kurzbericht über Globocnik. Höß verfasste neben seiner Autobiografie auch Kurzberichte über andere SS-Führer.[49]

Seit wann hat ein Kärntner einen Wiener Dialekt. Aber so läuft das andauernd. Ich werde vom Wortgemachten regelmäßig vom rechten Weg abgebracht. Der wählt in der Regel linksextreme Parteien, spottet der. Der - wegen - "Der pariert nicht". ©️Die Um2. Die weiterhin das Privileg hat sich nicht erinnern zu müssen. Also, das ist mir ganz neu, dass ich linksextrem wähle. Ich wähle immer gegen meine tief sitzenden rassistischen Reflexe an. Ich lehne mich an der Wahlurne immer gegen den Kleinstbürger in mir auf. Gegen den gescheiterten Kleinstbürger in dir, korrigiert mich der Deichgraf. Gegen den auch. In Österreich nennt man diese Peergroup "Herrn Karl".

Eine andere Wahl habe ich nicht. Hast du nicht? Nein. Alles Kleinstbürgerliche ist für mich ein rotes Tuch. Der ist gut, rotes Tuch. Dann ist es nicht mehr weit bis zum roten Parteibuch. In Österreich hatte man einst immer zwei. Ein rotes und ein schwarzes. Heute hingegen sollte man sich regelmäßig auf Festen der FPÖ sehen lassen. Nicht Festen. Informationsveranstaltungen der FPÖ. Genau. Falls man irgendwann eine Karriere in einem politiknahmen Wirtschaftszweig verfolgt. Stellen sie sich mit den Funktionären:innen der FPÖ gut. Und wenn die behaupten: den Pilnazek haben die Schwarzen auf dem Gewissen, nicken sie zustimmend. Dann wird das auch was mit einer Karriere im staatsnahen Bereich.

Der Pilnacek‑U‑Ausschuss, von der FPÖ eingesetzt, untersucht die Umstände rund um den Tod des früheren Justiz‑Sektionschefs Christian Pilnacek sowie die danach geführten Ermittlungen, insbesondere ob diese korrekt verliefen, ob Daten oder Beweise gelöscht oder manipuliert wurden, ob politische Einflussnahme auf Polizei oder Staatsanwaltschaft stattgefunden hat und ob das Innenministerium Akten verzögert oder unvollständig geliefert hat; dazu werden Fundort, Einsatzkräfte, Behördenvertreter und Personen aus Pilnaceks Umfeld befragt, um mögliche Unregelmäßigkeiten im gesamten Ermittlungsablauf aufzudecken.

Der Ex-Grüne (Vorreiter) Dr. Peter Pilz/Aufdecker der Nation:

Der wurde im Medienprozess rund um sein Buch über den Tod von Christian Pilnacek erstinstanzlich wegen übler Nachrede verurteilt, weil er darin ohne ausreichende Belege den Eindruck erweckt hatte, Spitzenbeamte hätten Ermittlungen manipuliert oder einen Mord vertuscht; das Gericht sah darin haltlose Tatsachenbehauptungen, sprach den klagenden Polizisten insgesamt 57.000 Euro Entschädigung zu und ordnete die Einziehung des Buches an, das damit vom Markt genommen wird, sobald das Urteil rechtskräftig ist.

Derzeit muss der sein Buch vom Markt nehmen. Bis zur nächsten Instanz. Trotzdem ist der Mann weiterhin gewillt den Wahrheitsbeweis anzutreten. Quelle: Dem sein Selbstvertrauen hätte ich gerne. So selbstbesoffen wie der werte Herr Pilz musst du mal sein. Geh, amüsiert sich selbst der Deichgraf, der hier die Stimme der Vernunft imitiert. So sind die Österreicher:innen nun mal. Sehr selbstbewusst. Sehr von sich eingenommen. Man denke dabei nur an die Bekloppte. So sind hier fast alle. Mit einen unglaublich umfangreichen Wissen beschlagen. Die ist auch mit einem enzyklopädischem Selbstbewusstsein ausgestattet. Wenigstens die kann mich nicht an höherer Stelle verpetzen. Stimmt auch wieder. Echte Österreicher:innen sind in allen wichtigen Fragen des Lebens sattelfest. Nur du bist vom Pferd gefallen. Nur du tanzt regelmäßig aus der Reihe. Larmoyanz. Tanz, kleine Marie tanz. Um die Bedeutung dieses Wortes.

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Nicht einmal als Leich hast du in Österreich deine selige Ruhe. Schrecklich. Der Mann hätte wohl seinen eigenen Mörder anrufen müssen, nachdem ihn die Polizei nachts als Geisterfahrer gestoppt und ihm den Führerschein entzogen hatte, weil er einen dezenten Damenspitz hatte. Wer bitte ruft in Österreich mitten in der Nacht seinen eigenen Mörder an? Einen Auftragsmörder, der obendrein im Dienste einer Partei steht, und mit eventuell auch noch mit Steuergelder bezahlt wurde. Die parteipolitisch motivierte Stunde des Schakals. Der den Mord an einem suspendierten Spitzenbeamten des Justizministeriums wie einen Selbstmord oder Unfall aussehen ließ.

Die FPÖ will im Pilnacek‑Untersuchungsausschuss also klären, ob es bei den Ermittlungen zu Pilnaceks Tod zu Fehlern, Versäumnissen oder voreiligen Schlussfolgerungen gekommen ist, ob relevante Personen nicht befragt oder Spuren nicht gesichert wurden, ob politische Einflussnahme durch das Innenministerium oder die ÖVP stattgefunden hat und ob Pilnacek aufgrund seiner Position oder seines Wissens unter Druck stand; insgesamt richtet sie den Ausschuss darauf aus, mögliche Widersprüche, Ermittlungsdefizite und politische Verantwortlichkeiten offenzulegen. Quelle: Sehr professionell ausgedrückt.

Die FPÖ nutzt den Pilnacek‑Untersuchungsausschuss als Bühne, um mit maximaler Empörung minimale Fakten zu umkreisen, jagt jeder noch so dünnen Spur hinterher, um daraus ein Drama aus Ermittlungsfehlern, Vertuschung und tiefem Staat zu stricken, und versucht dabei mit stoischer Konsequenz, aus jedem Widerspruch ein Weltbild und aus jeder Ungereimtheit einen Skandal zu zimmern, während sie gleichzeitig so tut, als sei sie die einzige Kraft im Land, die überhaupt noch den Mut habe, das Offensichtliche auszusprechen. Quelle: Nicht mehr ganz so staatstragend.

Im Fall Pilnacek stehen Ende 2025 drei Gutachten gegeneinander: Der einzige Gerichtsmediziner, der die Leiche tatsächlich untersucht hat – Dr. Matzenauer – kam nach seiner Obduktion vor Ort zu einem eindeutigen Befund von Ertrinken ohne Hinweise auf Fremdverschulden; dem widerspricht der Berliner Gerichtsmediziner Prof. Tsokos nicht durch eigene Untersuchung, sondern durch eine methodische Kritik am Obduktionsprotokoll, in der er fehlende Ertrinkungsbefunde und mögliche Spuren stumpfer Gewalt betont; und schließlich bestätigt der TV‑Gutachter Dr. Gabriel anhand von Fotos zwar den Ertrinkungstod, verweist jedoch auf Sturzverletzungen, die den Ablauf weniger eindeutig erscheinen lassen, sodass die offizielle Version zwar steht, aber von zwei Seiten fachlich angezweifelt wird.

Und was ist mit den Smartwatch-Daten? Die werden dann im Untersuchungsausschuss ganz Ungeheuerliches zu Tage fördern. Das Smartphone/Der Laptop/Die Smartwatch/ Der Bunsenbrenner.

Die FPÖ hat ein Niveau wie die Bild-Zeitung, in ihren schrecklichsten Momenten. Die Funktionsträger:innen der FPÖ sind wie das Personal im Forthaus-Rampensau. Statt Bauer sucht Frau, sucht die FPÖ wie immer nach einem Schuldigen, an dem sie sich schadlos halten könnte für noch bessere Umfragen. Österreich liebt Skandalisierungen. Wir sind ja ein Operettenstaat. Da geht die Moral sehr gerne ins Maxime/dort ist es so intim/ da dutzt man alle/ auch die Frauen.. Unvergessen (für mich) wie nach dem Dreifach-Mord an den drei Sexarbeiterinnen aus China, bei mir um die Ecke, die FPÖ unsere Frauen geschützt wissen wollte, vor den muslimischen Horden. Dazu gibt es Text.

"Nachdem es bereits in den vergangenen Wochen in der Millennium City zu einer Messerstecherei und im Bereich des Handelskais zu einer Massenschlägerei kam, wurden gestern mehrere Frauen mutmaßlich von einem afghanischen Asylwerber kaltblütig ermordet und regelrecht entstellt. So sah ein Passant eine Blutspur und rief daraufhin die Polizei.

„Stellen wir uns diese Situation doch einmal vor. Stellen wir uns vor, eine Gruppe von 16-jährigen Mädchen geht Freitag abends nach Hause und sieht eine Blutspur, die offenbar zu einem afghanischen Asylwerber führt, der sich mit einem Messer im Busch versteckt und mutmaßlich gerade mehrere Frauen ermordet hat. Was macht dieser Afghane in einem Busch mitten in Wien? Warum ist dieser Migrant nicht in einem Busch in Kabul?“, zeigt sich der FPÖ-Bezirksparteiobmann Maximilian Weinzierl bestürzt über diesen Vorfall.

Weinzierl findet weitere deutliche Worte: „Nach diesem Vorfall muss man sich allerdings sowieso die Frage stellen, was eigentlich Wien noch von Kabul unterscheidet? Diese Zustände sind untragbar! Wann handelt die Regierung endlich? Was muss noch passieren?“

„Wenn Wiener Freitag abends nicht einmal mehr sorglos durch die Stadt spazieren können, ohne dass sie auf eine Blutlacke und einen mit einem Messer bewaffneten Afghanen treffen, der mutmaßlich mehrere Frauen getötet hat, dann muss man ehrlicherweise feststellen, dass im Wien des Jahres 2024 die Bevölkerung Schutz vor den angeblich Schutzbedürftigen braucht. Diesen Schutz kann und wird die Bevölkerung jedoch leider nur durch eine politische Wende erhalten. Ein baldiger Volkskanzler Herbert Kickl wird für eine konsequente Abschiebepolitik sorgen und ein zukünftiger Bürgermeister Dominik Nepp wird den Sozialmagnet-Wien für illegale und straffällige Asylanten abdrehen“, so Weinzierl abschließend. Quelle: https://erstaunlich.at/dreifachmord-durch-afghanischen-asylwerber-in-wien-brigittenau/

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Das Mitgefühl des Herrn Weinzierl von der FPÖ mit den drei toten Frauen, die nicht hiesiger Herkunft sind, hält sich naturgemäß in engen Grenzen. Quelle: Nicht ich bin zynisch. Die Welt ist zynisch. Dazu hätte ich noch Text.

Hoffentlich ist beim Herrn Kick auch der Weg das Ziel. Das einer illiberalen Demokratie. Die liberale Demokratie trägt ja Schuld an unserem Kulturverlust. Eine Schuld trägt man wie einst die Klamotten von Geschwistern. Als das Leben noch eine klamottenkiste war.

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg „exportierten“ die USA ihre Regierungsform. War das so anders?

Das war ganz anders: Die liberale Demokratie verspricht Freiheit und Wohlstand für alle, das Modell ist universalistisch. Das neue US-Modell grenzt sich bewusst davon ab: Es ist partikularistisch, vertritt Einzelinteressen, der Christen, der Weißen. Es ist „illiberal“.

Sie erforschen seit Jahren den „Illiberalismus“: Was sind die Merkmale?

Der Illiberalismus ist sowohl eine Ideologie als auch eine Regierungsform, die inzwischen weltweit umgesetzt wird. Er richtet sich gegen den Liberalismus, die als „undemokratisch“ empfundene Globalisierung oder den Multikulturalismus. Er ist stark nationalistisch ausgeprägt, zentraler Bestandteil sind sozio-kulturelle Elemente, der Wunsch nach nationaler Homogenität und Identität, die Angst vor kulturellem Kollaps. Diese Ideologie hat moderate und radikale Varianten: „Gemäßigte“ wie Meloni konzentrieren sich auf Bereiche wie Identität, Migration, Demographie – Themen, die auch Menschen ansprechen, die nicht radikale Parteien wählen. Illiberale Werte üben in Europa derzeit eine starke Anziehungskraft aus.

Auf die Frage der "Presse", ob eine Demokratie illiberal sein kann, antwortet die Historikerin Marlène Laruelle a bissl ausweichend. Trotzdem befinden wir uns angeblich in einer Transitionsphase. Schon geht der Jimmy wieder zum 🌈 und kommt als Jasmin wieder. Unklar ist, wohin wir uns bewegen. Sicher ist: Die Zeit der liberalen Hegemonie ist vorbei. Die alte Ordnung stirbt, aber sie stirbt langsam. Sie überlebt in Form von technokratischen, unpopulären Regierungen. Liberale Demokratien wirken träge, ohne Visionen.

Eventuell ist die illiberale Demokratie nur eine Übergangsphase zur Autokratie. Die Debatte zeigt ganz deutlich, ohne dass sich bekennen muss, dass eine stabile Demokratie zwingend auf dem Gleichgewicht zwischen dem Mehrheitswillen und dem Schutz des Einzelnen basieren muss; fehlt eine Seite, droht entweder die Tyrannei der Mehrheit oder eine technokratische Herrschaft ohne Rückbindung zum Volk. Wer hat das gesagt. Na so einige. Der Scheißhausdämon durch die geschlossene Häusltür z.B. Das ist eine Dämon mit Niveau.

Zielstrebig arbeitet die Heritage-Fundation an der Zerstörung der liberalen Demokratie. Nicht Zerstörung. Umbau. Genau. Wie der Ballsaal im Weißen Haus. trotzdem haben die mit dem "Project 2025" ein über 900-seitiges Manifest vorgelegt, das Kritiker und Befürworter gleichermaßen als radikalen Masterplan für den Umbau der USA beschreiben.

Die Heritage Foundation verfolgt mit dem "Project 2025" das Ziel, die US-Verwaltung radikal umzubauen, indem sie Zehntausende Beamte durch politische Loyalisten ersetzt und dem Präsidenten die direkte Kontrolle über eigentlich unabhängige Behörden wie das Justizministerium überträgt. Kritiker sehen darin einen gezielten Angriff auf die liberale Demokratie, da grundlegende Prinzipien der Gewaltenteilung und des Schutzes von Minderheitenrechten zugunsten einer autoritären Exekutivmacht ausgehöhlt werden. Die Stiftung selbst rechtfertigt diesen Umbau als notwendige Zerschlagung eines „linken Verwaltungsstaates“, was faktisch den Übergang zu einem illiberalen Regierungssystem markiert.

Deshalb kommt der Trump-Regierung die somalische Covid-Connection wie gelegen. Aber weiter vertiefen möchte ich das Thema nicht. Das ist dem seine liebste Umschreibung wenn er nix mehr zum Herüberkopieren und einfügen hat, dröhnt der Wortmacher. Das auch, ja.

Der Weg soll also schon das Ziel sein. Wer hat sich eigentlich diesen Blödsinn einfallen lassen? Ich gehe doch auch nicht einkaufen und komme mit einem leeren Rucksack nach Hause, nur weil der Weg das Ziel war. Nicht einmal für den Herrn Jesus war der Weg das Ziel. Das Ziel war nach der Kreuzigung die Auferstehung. Der Herr Jesus hat ja auch nicht gesagt, er wolle mit dem schweren Kreuz am Rücken gemütlich die Via Dolorosa entlangbummeln und gucken, was es in den Schaufenstern so tolles gibt, kurz vor Weihnachten.

Genaugenommen ist es eine Vierbande die mich regelmäßig vom Weg abbringt. Von der "Road to Nowhere", brüllt der Scheißhausdämon durch die geschlossene Häusltür. Genau. Du Augenblicks-Junkie auf Entzug, fügt der Deichgraf wissend an. Der ist ein Bild von einem Mann, spottet selbst die Bildmacherin. Und ich komme dann in der Regel rhetorisch zu nichts. Die klauen mir jeden Erzählfaden. Ich habe dann keine Erzählung an der ich spinnen könnte. Der spinnt auch ohne Erzählfaden, lästert der Wortmacher. Aber das ist nicht lustig. Über diese Erkrankung macht man keine Witze. Den schwer schizoiden Sohn vom fetten Polen, der eigentlich Bulgare war, gibt es nicht mehr im Haus. Entweder haben sie ihn in die Anstalt gebracht oder er ist in seiner Wohnung verstorben. Aber das hätte ich mitbekommen. Es war schrecklich. Einfach nur schrecklich. Sein Anblick. Nimm wenigstens die Tabs dachte, ich mir immer wenn ich ihn sah oder schwer atmen hörte. Der bekam sehr schwer Luft durch die Nase. Nasenpolypen oder so.

Das größte Problem bei diesem Krankheitsbild. Die Einsichtsfähigkeit. Die Einsicht ärztliche Hilfe zu benötigen, weil man für sich selbst eine Bedrohung ist. In der Fachsprache nennt man das angeblich Anosognosie. Das neurobiologisch bedingte Unvermögen, zu erkennen, dass man krank ist. Für den Betroffenen ist die Wahnwelt (z. B. Verfolgungswahn) absolut real. Die Erkenntnis „Ich bin krank“ würde bedeuten, der eigenen Wahrnehmung zu misstrauen, was für das Gehirn fast unmöglich ist. Also lebt man im Widerstand zu seinem eigenen Gehirn. Dadurch und durch kleinstbürgerlich verhunzt ist. Das dich im netten Plauderton nach und nach völlig ruiniert.

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Ein Kärtner der im wienerischen Plauderton vom der Auslöschung der Juden sprach. Ich spreche nach Jahrzehnten in Wien noch immer kein Wienerisch. Nur hin und wieder. Der Odilo Globocnik hatte sich in den letzten Kriegstagen in Kärnten versteckt gehalten. Als er von englischen Soldaten entdeckt wurde, hat er mit Zyankali Selbstmord begangen. Globocnik war der Organisator und Leiter der sogenannten "Aktion Reinhardt", er war maßgeblich verantwortlich für die Ermordung von mehr als eineinhalb Millionen Menschen - in den Vernichtungslagern Belzec, Sobibor und Treblinka zwischen März 1942 und August 1943 - und Globocnik war bis zuletzt stolz darauf.

"Wir alle haben vom Brot, das aus dem Kadaver des Judenmassenmörders wuchs gegessen und haben dieses tägliche Brot weitergereicht in die nächste und übernächste Generation ...", schreibt Josef Winkler in seinem Brief an den Vater.

"Warum hast du geschwiegen, warum hast du es wohl verschwiegen, denn du musst es gewusst haben, wie all die anderen im Dorf ...".

Josef Winkler hat diesen Text 2017 in der Direktionszeit von Karin Bergmann für das Burgtheater geschrieben. Voriges Jahr erschien der Brief an den Vater bei suhrkamp. Für Ö1 hat die Hörspielregisseurin Alice Elstner Winklers "Brief an den Vater" inszeniert, mit Johannes Silberschneider in der Hauptrolle. Quelle: https://oe1.orf.at/artikel/665124/Ein-Brief-ueber-die-nachwirkende-Vergangenheit

Das mit den NKWD-Seppen war natürlich a Schmäh. Im Plauderton hat die KI meinen Schmäh bestätigt.

Eines Tages wird eine KI so weit entwickelt sein, dass sie emotional die „Schwabbi“ imitieren kann und mich dabei als üblen Mobber entlarvt. Habe ich ihnen schon die "Schwabbi-Geschichte" erzählt? Nicht lustig, ich weiß. im Original war es noch lustig. Aber nur in dem Sinne dass ich darüber schon 1297 Seiten geschrieben habe. Schwabbi wie schwabbelig. Das Wort, also diese verletzende Bemerkung aus meinem vorlauten Mund, soll für den Selbstmordversuch einer jungen Frau verantwortlich gewesen sein im Jahr 1984. Also ich, ein junger Kerl war der Täter und eine junge Frau, das Opfer. Ich war dafür verantwortlich. Genauer gesagt, ich wurde für den Selbstmordversuch verantwortlich gemacht.

Für einen Selbstmordversuch den es in der ersten Realität nie gegeben hat. In der zweiten hingegen schon. Das wurde einfach über meinen Kopf hinweg so entschieden. Und dieser zweiten Fake-Realität, musste ich die Verantwortung für mein schändliches Tun übernehmen. Damit es nicht noch schlimmer kommt. Mit einer einfachen Entschuldigung war es auch nicht getan. Ich musste richtig Abbitte leisten und vor dem Mädchen-Klo schmiere stehen in der Pause. Die Schultasche "Der Schwabbi" musste ich auch tragen. Ja selbst in der Freizeit in einem Gasthaus musste ich für sie bestellen und das Getränk an den Tisch bringen.

Warum ich mich nicht dagegen auflehnte. Wegen der Zuschreibung "Die Schwabbi" bringt sich doch niemand um. So sensibel sind nicht mal die sensibelsten Geschöpfe unter uns Menschen. Da lege ich mich mal fest. Da ist schon noch sehr viel Luft nach oben auf der Mobbing-Stehleiter. Trotzdem habe ich mich gefügt. Weil ich endlos Schiss vor meinen Erziehungsbevollmächtigten hatte. Nach bekannt werden so eines schändlichen Vorwurfs, hätte mich die Um2 umgehend ins Erziehungsheim abgeschoben. Und das wolltest du nicht hin. Auf gar keinen Fall. Erziehungsheime hatten einst einen Ruf. Dagegen waren SOS-Kinderdörfer eine einzige Wohlfühl-Oase. Bist sich halt das Gegenteil herausstelle. Mich wundert es eh dass es keine Erziehungsanstalten-Skandale gibt in Österreich. Da hat die Scham anscheinend noch nicht die Seite gewechselt. Wie in deinem Fall, kritisiert mich der Wortmacher. Stimmt. Bei Selbstmordversuch mache ich nicht mit. Bei Mobbing schon. Mir meiner Situation bewusst flehte ich den Direktor, den einbeinigen Direktor richtiggehend an, er soll meine Erziehungsbevollmächtigten auf gar keinen Fall verständigen. Ich nehme jede Schuld auf mich. In guter alter katholischer Tradition. Genau. Was der alte Sack sowieso nicht vor hatte. Es gab ja keinen Selbstmordversuch. Schon gar nicht den einer jungen Frau, die so seine Autorität untergraben hätte. Das hat der nicht zugelassen. Warum auch. Die Schwabbi musste ja nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Es war ja kein Blut einer gedemütigten jungen Frau vergossen worden. Höchstens die eine oder andere Träne. Nee, ich habe nicht geflennt.

Dabei war der Mann ein Vorreiter. Das Patriarchat stand in seinem Fall nur noch auf einem Bein.

Die "Schwabbi" hatte sich nur mit einem spitzen Gegenstand die Haut am Unterarm aufgeritzt. Das war alles. Aber so kann man das heute nicht sagen. Heute darfst du dich nicht mehr aus deiner Täter-Rolle herauswinden, wie der Messi in seinen besten Momente, aus einer Traube von Gegenspieler, die auf ihn zu stürmten. Der Patrick Mahomes, Quarterback bei den Kansas City Chiefs kann das auch. Derzeit allerdings nicht. Der hat sich das vordere Kreuzband gerissen. Wie der Erzählfaden.

Ein Top-Drama unter der Hand. Die Wahrheit wurde nur noch hinter vorgehaltener Hand von den Mitschüler:innen geflüstert. Die wollten damit nichts zu tun haben, und das mussten sie auch nicht. Die Täter-Opfer-Dynamik lief ganz von selbst, nachdem sich alle auf einen Täter geeinigt hatten. So sind Mitläufer eben. Sobald es ungemütlich wird, ziehen sie den Kopf ein. Es war ja eine Berufsschule. Vorderhorstig wollte die was für ihren Beruf lernen. An Beiträgen zur Geschlechter-Debatte und zum Mobbing waren sie nur bedingt interessiert. Mitgehangen - Mitgefangen. Muss nicht sein.

Ich wurde so richtig ins Knie gefickt. Natürlich vom Opfer, vom Leutnant, der Busenfreundin der "Der Schwabbi", die plötzlich auch ein Opfer war, und natürlich vom einbeinigen Direktor. Der konnte dann vor aller Augen im Speisesaal seien Hände auf meinen Schultern legen, einen billigen Schmäh auf meine Kosten bringen und alle lachten pflichtschuldig. So ist das in einem intakten Patriarchat. Da wirst du auch als Kerl gefickt. Siehe heute Russland. In so einer Situation sticht der Oper immer den Unter. Und so kam es auch dass ich heute noch down under gehe. Zum Einkaufen. Genau.

Ich war der Diener mehrerer Herr:innen. Alle Beteiligten hielten sich mit Hingabe an mir schadlos. Und ich war froh dass es nicht noch schlimmer gekommen war. Ich hatte keine Lobby die hinter mir stand. Selten war ich so alleinig wie in diesem Moment, als die handelnden Personen sich geeinigt hatten und total zufrieden waren mit der Situation. Wie mit dieser Situation umgegangen wurde. Der Schizophrenist wars und das ist gut so. Der ideale Sündenbock. Der schlägt sich prächtig in dieser Rolle. So eingebildet und von sich überzeugt wie Kleinstbürgerliche nun mal sind, dachten sie, ich hätte Angst vor ihnen. Dabei hatte ich Angst vor einem langen Schatten, der bis in die Gegenwart reicht. Das würde so auch die Um2 bestätigen. Die ihrem aufkommenden Lebensekel auch auf mich projizierte. Eine andere Wahl hatte sie nicht. Also ich habe den Goadfather nicht geheiratet.

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Ich war der "White Tiger" der 1980er-Jahre.
gewissermaßen der analoge Capo der Onlinegruppe »764«, die zwar nicht den Tod von Jay Taylor feiert, aber schon was mit Mobbing. Der Name »764« steht für die ersten drei Ziffern der Postleitzahl des 15-jährigen Texaners, der sie einige Monate zuvor, Anfang 2021, gegründet hat. Die Gruppe sucht sich gezielt labile Minderjährige, um sie zu schweren Selbstverletzungen zu treiben. Die Mitglieder täuschen Freundschaft vor, dann manipulieren, bedrohen und erpressen sie ihre Opfer, um sie zu immer drastischeren Gewalttaten gegen sich selbst vor der Kamera zu treiben.

»Jemand hat sich wegen mir vor der Kamera umgebracht«, heißt es in einem dem SPIEGEL vorliegenden Onlineposting zum Tod von Jay. »Sagt Bescheid, wenn ihr das Video haben wollt.« Die Staatsanwaltschaft Hamburg glaubt, dass für den Tod von Jay Taylor ein in der Szene berüchtigter »764«-Nutzer aus Hamburg verantwortlich ist: der damals 17-jährige Shahriar J. Unter dem Namen »White Tiger« soll er einer der Rädelsführer der Szene gewesen sein.

Ich wurde auch als Rädelsführer geoutet. "Die Schwabbi" und "Der Leutnant", mit der gleichgeschalteten Blasentätigkeit. Die gingen immer gemeinsam aufs Häusl. Irgendwann fingen alle in der Klasse an sich darüber lustig zu machen. Das ging nicht mal von mir aus. Ich hatte diese Beobachtung gar nicht mal als erster gemacht. Mir fiel nur der Sager ein. Und dass sich die beiden sehr seltsam benahmen. Aber die benahmen sich nicht wirklich seltsam für Wiener:innen. Nur für uns Landeier. Normal gingen Wiener:innen nicht in Tirol in die Berufsschule. Normal hatten wir Landeier keinen Kontakt mit Wien.

Das war ein Kulturclash. Und ich Depp machte den Herbert Kickl, heute FPÖ-Obmann, und wohl nächster Volkskanzler, der die Wahlslogans, «Daham statt Islam» oder «Mehr Mut für Wiener Blut - Zu viel Fremdes tut niemandem gut», entwickelt haben soll. Trotz dieser eindeutig antimuslimischen Hetze, führte das zu keinem Anstieg von Selbstmordversuchen unter Muslimen in Österreich.

Ich war als Mobber auch nicht international vernetzt. Meine Bedrohung ging nicht weit über den Fall »White Tiger« hinaus. Zwar gab es ebenfalls eine Gruppendynamik. Wirklich alle in der Klasse, fanden das Verhalten der beiden Wiener:innen a bissl seltsam. Doch ein gemeinschaftliches Mobbing, das über die Klasse hinausreichte, existierte in den 1980er‑Jahren noch nicht wie das heute der Fall ist. Die »764«-Gruppierung ist Teil des Netzwerks »Com«. Die Kurzform steht für »Community«, also Gemeinschaft. Tatsächlich handelt es sich um ein globales Netzwerk des Menschenhasses. Ein sadistischer Kult, dessen Mitglieder meinen, ihre Opfer kontrollieren und fernsteuern zu dürfen wie Charaktere in einem Videospiel.

Über den mutmaßlichen Mord an Jay hinaus hat der SPIEGEL sechs weitere Fälle recherchiert, in denen Mitglieder der Szene Menschen in den Tod getrieben haben. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Meist begingen die Opfer Suizid im Livestream, wie etwa im Fall des 25-jährigen Samuel Hervey. In einem Fall in Leipzig gehen Behörden dem Verdacht nach, dass ein »764«-Nutzer eine 13-Jährige dazu brachte, ihre siebenjährige Schwester zu erstechen. Auf dem Gerät der 13-Jährigen fand die Polizei verstörende Messenger-Nachrichten. Die Botschaft fassen Ermittler so zusammen: »Wir wissen, wo deine Familie wohnt, und wir kennen all deine Familienmitglieder. Wenn du nicht tust, was wir sagen, bringen wir euch alle um.«

Ich schwöre bei allem was mir inzwischen an Heiligkeit verloren ging in diesem Leben. Nach heutigen internationalen Mobbing-Standard war ich ein Heiliger unter den Mobbern. Ich bliebt standhaft beim schwabbeligen. Da gab es keinen Vernichtungsabsicht. Ich wollte nicht sehen wie sich "Die Schwabbi" erhängt. Du bist dir selbst treu geblieben, höhnt der Wortmacher. Du hast auch nicht gezögert. Was? Wie?

"Ich meine jetzt die Judenevakuierung, die Ausrottung des jüdischen Volkes. [...] Das gehört zu den Dingen, die man leicht ausspricht. ‚Das jüdische Volk wird ausgerottet‘, sagt ein jeder Parteigenosse, ‚ganz klar, steht in unserem Programm, Ausschaltung der Juden, Ausrottung, machen wir.‘" ©️SS-Heinrich Himmler.

Das muss man sich immer wieder neu vergegenwärtigen, weil das Grauen hinter Himmlers Worten kaum zu fassen ist. Die Auslöschung des europäischen Judentums steht im Parteiprogramm der NSDAP. Die humane Variante davon ist die "Remigration". ©️AfD Allerdings nicht der Juden. Dem ganzen anderen Gesocks. Also vornehmlich Muslime. Die wollen laut AfD alle in einem Kalifat leben. Dabei soll es längst Muslime geben die vom Virus der Freiheit angesteckt sind.

Weil wir gerade bei der AfD sind.
Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt ihren ersten Ministerpräsidenten stellen. Ein Jahr vor der Wahl versinkt die Partei in einer Schlammschlacht
Ein AfD-Bundestagsabgeordneter und der Landesvorstand werfen sich gegenseitig Vetternwirtschaft und parteischädigendes Verhalten vor. Bald könnte es zum Showdown kommen.

Konkret geht es um Vorwürfe der Vermischung privatwirtschaftlicher Interessen mit politischen Mandaten. So soll er im Jahr 2023 als Bundestagsabgeordneter eine Diamantenfabrik in China besucht haben, zusammen mit einem später wegen Spionage verurteilten Ex-Mitarbeiter des AfD-Politikers Maximilian Krah. Gleichzeitig habe der Lebensgefährte von Schmidts Mutter eine Diamantenfirma gegründet. Schmidt dementierte jegliche Verbindung zu der Firma gegenüber «T-Online» und bezeichnete die Vorwürfe als Kampagne gegen ihn.

Ein anderer Vorwurf lautet, der AfD-Politiker habe Mitarbeiter im Bundestag und in seiner Firma zum Schein beschäftigt. So soll Schmidt Verwandte in seiner E-Zigaretten-Firma angestellt, Mitarbeiter der E-Zigaretten-Firma jedoch als Minijobber in seinem Bundestagsbüro ausgewiesen haben. Auch diesen Vorwurf wies Schmidt von sich. Quelle: "NZZ"


..........Und dann kommen sie alle an, die braven 80 Millionen Deutschen, und jeder hat seinen anständigen Juden. Es ist ja klar, die anderen sind Schweine, aber dieser eine ist ein prima Jude. Von allen, die so reden, hat keiner zugesehen, keiner hat es durchgestanden. Von Euch werden die meisten wissen, was es heißt, wenn 100 Leichen beisammen liegen, wenn 500 daliegen oder wenn 1000 daliegen. Dies durchgehalten zu haben, und dabei – abgesehen von Ausnahmen menschlicher Schwächen – anständig geblieben zu sein, das hat uns hart gemacht. Dies ist ein niemals geschriebenes und niemals zu schreibendes Ruhmesblatt unserer Geschichte, denn wir wissen, wie schwer wir uns täten, wenn wir heute noch in jeder Stadt – bei den Bombenangriffen, bei den Lasten und bei den Entbehrungen des Krieges – noch die Juden als Geheimsaboteure, Agitatoren und Hetzer hätten. Wir würden wahrscheinlich jetzt in das Stadium des Jahres 1916/17 gekommen sein, wenn die Juden noch im deutschen Volkskoerper säßen." Quelle: wie oben.

Allein schon das einige ziemlich genau wussten was es bedeutet, "wenn 100 Leichen beisammen liegen, wenn 500 daliegen oder wenn 1000 daliegen". Ich habe noch nie 1000 Leichen nur so daliegen sehen. Für Putin seine 17m2 Garage habe ich kein Abo. Ich denke aber ständig an die drei chinesischstämmigen Sexarbeiterinnen aus meiner Nachbarschaft, die von einem bekloppten afghanischen Mann im Blutrausch getötet wurden. Des Weiteren fühle mich bei der Vorstellung völlig überfordert, weil das Sexstudio in der Engerthstraße inzwischen wieder geöffnet hat. Dieser Gedanke lässt mich nicht los. Los fertig Los. Das ist ein scheiß Los. Der fühlt was, gibt es ja nicht, lästert der Wortmacher. Was fühlst du? Die Last der Verantwortung? Die Pflicht, die dir keinen Atem lässt? Kurz hatte es den Anschein, als würden die Betreiber:innen des Puffs einsehen, dass dieser Ort, nicht der ideale Raum ist für ein wenig Lustgewinn. Nicht mit dieser Vorgeschichte. Aber dem ist nicht so.

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Deswegen frage ich mich, ob die Betreiber des Studios, man sagt ja nicht mehr Puff, sondern Erotik‑Studio, auch eine Motivationsrede an die neuen Mitarbeiterinnen halten, wie einst der Himmler, wenn der seine SS-Gefolgschaft auf die Ausrottung des europäischen Judentums eingeschworen hatte. Eine Ansprache für frisch geliefertes Frauenfleisch, in dem man(n) gegen Bezahlung wühlen kann, wie ich bei Zeiten in den Mittelgängen der Discounter, die unser aller Untergang sind. Sexarbeiterinnen, die vermutlich aus dem weiteren Umland stammen. Und ‚Umland‘ kann in einer globalisierten Welt praktisch alles bedeuten. Siehe nordkoreanische Soldaten, die im Dienst Russlands stehen, und in Europa und Europäer:innen töten. Vornehmlich Ukrainerinnen natürlich. Vor zwanzig Jahren hätte man dich für völlig Gaga erklärt, wenn du so etwas behauptet hättest. Aber vor 30 Jahren hätten sie dich auch für unzurechnungsfähig erklärt, wenn du behauptet hättest, unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt.

„Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt. ©️ Peter Struck ✝️ deutscher Verteidigungsminister (SPD) in einer Regierungserklärung am 11. März 2004:

Halten wir fest, und stützen wir die kommenden Festtage mit unseren festen Glauben, an eine Welt, die wie festgefahren scheint im Schlamm geopolitischer Verwerfungen. Aber geworfen sind wir doch alle irgendwie, seit Gott abgewandert ist nach Russland wie die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl. Woher ich das wiederum zu wissen glaube

Auf die Frage eines US-Journalisten nach der Verantwortung Russlands für weitere Todesopfer, sollte es den Friedensplan Trumps ablehnen, antwortete Putin: „Wir fühlen uns nicht verantwortlich für den Tod von Menschen. Nicht wir haben diesen Krieg begonnen.“

Kurz vor Schluss beantwortete Putin mehrere Blitz-Fragen. „Woran glauben Sie?“, lautete eine. „An den Herrn, der bei uns ist und der Russland niemals verlassen wird“, antwortete Putin.

Die Bauarbeiten im estnischen Setumaa sind dabei nur ein kleiner Ausschnitt eines größeren Bilds: Von Narwa im Nordosten Estlands bis hinunter ins südostpolnische Lublin senkt sich ein Eiserner Vorhang.

Auch Polen will an seiner Grenze Minen legen. Wie die baltischen Staaten und Finnland hat es heuer seinen Austritt aus der Ottawa-Konvention zum Verbot von Antipersonenminen erklärt. Am Donnerstag kündigte die polnische Regierung zudem an, die international geächteten Waffen auch wieder millionenfach produzieren zu wollen. Allerdings werden die Minen erst dann an der Nato-Grenze ausgelegt, wenn Gefahr in Verzug ist. Ein Teil soll außerdem an die Ukraine geliefert werden.

Angst vor Russland

Der Überfall auf die Ukraine hat an der Nato-Ostflanke die Sorgen vor dem russischen Nachbarn verstärkt. Die Grenzstaaten dort werfen Russland hybride Angriffe vor, darunter Sabotageakte. In den baltischen Republiken
leben große russische Minderheiten, von denen der Kreml behauptet, sie würden unterdrückt.

Aber das ist längst ein anderer Text. Ursprünglich wollte ich von der KI nur ganz genau wissen, was sich hinter dem Begriff „Devianz“ verbirgt. Allerdings noch bevor ich Sicherheit in dieser Frage erlangen konnte, mit Hilfe von KI, rief mir der Wortmacher auch schon die kleine Marie in den Sinn.

Devianz.
Tanz, kleine Marie tanz.
Tanz, auf der Spitze der toten Normann-Tanne deinen
Totentanz.
Du Engelskind der Devianz.
Tanz, durch das festliche Antlitz der Stadt,
in der ein grelles Lichtblitz alles niederbrennt und auslöscht,
was wir geschaffen haben an Substanz.
Tanz, kleine Marie, tanz.
Das ist auch ein Tanz,
Die Substanz, höhnt der Wortmacher.
Deine Schreibe und Substanz.
Ist wie mit deiner Altherrenudel gegen den Wind schiffen.
Das fühlt sich bald einmal wie ein tosender Sturm an.
Aus der Zeit von Sturm und Drang, ist dir nur der Drang geblieben.
Ja, der Harndrang genau.

Dazu hätte ich noch Bildmaterial.
Mein Weihnachtsgeschenk an dich.©️Die Bildmacherin.


Musste ich beim Hofer lauthals auflachen. Trotz Altherren–Mobbing. So alt bist du biografisch doch gar nicht, weißt mich der Wortmacher zurecht. Es sind deine Organe die weit vor der Zeit verfallen. Stimmt auch wieder. Trotzdem bin ich jetzt schon in feierlichen Stimmung. Ich werde dann am ersten Weihnachtstage in alle Ruhe, vor dem PC sitzen, und mir die Himmler-Posen-Rede noch einmal im Detail durchlesen. Und Notizen werde ich mir auch dazu machen. Für ein Theaterstück, in der die Heutigen so ähnlich sprechen. Nur a Schmäh.

Was hingegen kein Schmäh ist. Gott hat sich nicht von uns abgewandt. Der ist nur in Russland geblieben. Ja wie der ganze Assad-Clan & Friends. Schrecklich. Es ist schrecklich das einer wie der Edward Snowden vor unsereins in Russland Zuflucht suchen musste.

Ende

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Freitag, 19. Dezember 2025
Die neuen Trendsetter
So neu sind die nicht. Stimmt auch wieder. Auf und Nieder - das ewige Lied. Vom einsamen Helden den es noch immer braucht. Ein Hoch auf Ahmed al-Ahmed. Guter Mann.


„Oy gevalt!“

Doch spirituell gesehen brauche ich dringend den Hoffnungsschimmer. Ich brauche jene Spuren von Menschlichkeit, die uns daran erinnern, dass das, was ist, nicht das ist, was sein muss. Die stille Gewissheit, dass es mehr Licht als Dunkelheit in dieser Welt gibt, dass Zärtlichkeit und Liebe selbst den bösartigsten Hass besiegen können. Gebt mir die Möglichkeit, die es mir unmöglich macht, in Verzweiflung zu verfallen, die mich davor bewahrt, in die selbstzerstörerische Gewissheit unseres bevorstehenden Untergangs zu gleiten.

Nach Sydney, nachdem ich die wütenden Bewaffneten – angeblich Vater und Sohn, vereint in ihrem Hass auf mein Volk – gesehen habe, nachdem ich von dem Holocaust-Überlebenden gelesen habe, der starb, als er seine Frau beschützte, und von dem zehnjährigen Mädchen und dem Rabbiner, und von so vielen anderen; nach all dem brauche ich diesen Funken Lebenskraft. Ich brauche die Erinnerung, so klein sie auch sein mag, dass wir der Dunkelheit nicht erliegen dürfen.

Und hier ist er, dieser Hauch von Menschlichkeit, dieser Funke Lebenskraft: Ich sehe ihn in Ahmed el Ahmed , dem Obstverkäufer, der sein Leben riskierte, um einen der Bewaffneten anzugreifen und damit zweifellos Leben rettete.

Und es gibt noch mehr. Ich sehe diesen Funken Lebenskraft in der Dynamik der weltweiten jüdischen Gemeinschaft, die sich sofort solidarisch zusammenschloss und uns daran erinnerte, dass, wenn ein Glied angegriffen wird, der ganze Körper leidet. So weit wir auch voneinander entfernt sein mögen – geografisch, politisch, religiös – wir sind eine Familie.

Ich sehe diesen Funken Vitalität darin, wie der Großmufti von Australien den Terroranschlag auf australische Juden „auf das Schärfste und Unmissverständlichste“ verurteilte.

Ich sehe diesen Funken Lebenskraft in all den guten Menschen auf der ganzen Welt, die sich besorgt an ihre jüdischen Nachbarn, Kollegen und Freunde gewandt haben.

Letzte Woche wurden Videos von sechs der Geiseln veröffentlicht, die am 7. Oktober vom Nova-Festival und aus den Kibbuzim an der Grenze entführt worden waren. Diese sechs wurden fast ein Jahr lang tief unter der Erde im Gazastreifen festgehalten, bevor sie im August 2024 von ihren Hamas-Entführern hingerichtet wurden.

In den Videos sprechen die Geiseln Chanukka-Segenssprüche und zünden Kerzen an. Gemeinsam singen sie „Ma'oz Tzur“ (oft übersetzt als „Fels der Ewigkeit“), das Lied, das traditionell zum Anzünden der Chanukka-Kerzen gesungen wird – ein Zeugnis des jüdischen Überlebens durch die Jahrhunderte und der Stärke unseres Glaubens an Gott. Die Geiseln bringen sich gegenseitig zum Lachen, als jemand fragt: „Wo sind die Sufganiyot, die Chanukka-Krapfen?“ Quelle: 📰/Gastbeitrag/Rabbi Brous ist der Gründer und leitende Rabbiner von Ikar , einer jüdischen Gemeinde in Los Angeles, und der Autor von „The Amen Effect“.

¡Dios mío!

„Die alte Welt stirbt, und die neue Welt ringt darum, geboren zu werden; jetzt ist die Zeit der Monster.“ ©️ Der Philosoph Antonio Gramsci 1929

Du Monster unter den Gütigen.
Du Prometheus unter den Sanftmütigen.
Du Luzifer unter den Mildtätigen.
Du Golem unter den Menschenfreunden.
Du Chimäre unter den Friedfertigen.
Du Minotaurus unter den Samaritanern.
Du Behemoth unter den Demütigen.
Seit wann weißt du was Behemoth bedeuten, fährt der Wortmacher aufgebracht dazwischen, während ich mich mit KI generierten Federn schmücke.

Du Ödipus unter den Pfandflaschensammlern.
Ödipus wird prophezeit, er werde seinen Vater am Leergutautomaten erschlagen und seine Mutter im Obdachlosenasyl heiraten. Also flieht er in eine andere Filiale, um genau das zu verhindern.
Doch dort steht ein Sammelwütiger mit drei riesigen Müllsäcken voller Leergut.
Also geht er wieder zurück.

Vor dem Leergutautomaten gerät er mit einem alten Mann in Streit darüber, wer zuerst an den Automaten darf. Im Handgemenge stürzt der Alte unglücklich und stirbt.
Was seine Mutter betrifft: Die ist in keinem Obdachlosenasyl untergekommen. Ihr geht es den Umständen entsprechend eigentlich ganz gut. Sie ist über achtzig, aber noch immer hochmobil.
Am Samstag vor dem vierten Advent begegnen sie sich zufällig auf der Straße.
Sie erkennen sich nicht.
Weder der Sohn die Mutter, noch die Mutter den Sohn.
Es ist viel Zeit vergangen.
Und beim Gehen kann man aufeinander zugehen oder sich voneinander immer weiter entfernen.
So weit, dass man in anderen Welten lebt.
Das geht?
Ja.
Und?
Es gibt kein und.

Und weil er gerade dabei ist, sich zu entfernen.
Nee, jetzt kommt nix mit Auslöschung.
Nix mit einer kranken Sonne, die ganz schief über einer Idylle hing, als das grüne Gras im Garten eine Party feierte.
„Guck“, sagten die Grashalme.
„Das komische Kind mit der eingezwickten Kindernudel kann uns beim Wachsen zuhören.“
„Nee“, antwortete ein anderer Grashalm.
„Der ist zu beschäftigt.
Der muss einerseits die Schläge abwehren und andererseits seine kleine Kindernudel vor den Blicken der Nachbarn schützen.
Der hat keinen Blick für die Schönheit der Natur, für das Wunder der Evolution.
Der muss gucken, wo er bleibt.
Genau. Gucken wo man(N)bleibt.
Und dann siehst du dich um und denkst dir.
Junge, warum hast du nix gelernt aus deinen Erfahrungen.
Was soll man schon aus seinen Erfahrungen lernen.
Lernen kann man mittels Lehrbücher.
Erfahrungen können einen auch ruinieren.
Die sind kein guter Lernstoff.
Aber heißt es nicht: "Aus Schmerzen wird man klug".
So ein Blödsinn.
Selbst wer mal eine schlimme Grippe hatte, wird man daraus nichts lernen.
Schmerzen sind einfach nur Schmerzen.
Aber es gibt doch Kerle die lassen sich ganz bewusst die Eier quetschen.
Die sind total bescheuert.
Über dem wird kein Mond aufgehen, der an Demenz leidet.
Sagt wer?
Sagt einst ein Grashalm zum anderen.
Der wird ein Leben lang den abgebrochenen Holz-Zahn eines Rechens suchen, den er abgebrochen hatte, als er unsere abgeschnittene Köpfe zusammenrechen musste im Garten.
Die größten Köpfe einer ganzen Generation.
Im Donbass liegen ihre Leichenteile in alle Winde verstreut, unter den Trümmern in Gaza.
Da liegen sie auch.
Die abgetrennten Gebeine der Unbekümmertheit.
Diesen Holzzahn sucht er heute noch in den Mittelgängen beim Discounter.
Und nach Hause geht er dann mit Thermosocken.

Am Vormittag des Heiligabends läuft dieses Unglückskind, auch noch seiner Stiefmutter über den Weg.
Ich bin kein Unglückskind. Ich habe sehr viel Glück im Leben. Das nennt man nicht Glück Das nennt man Schnorren.
Das auch noch.
Und die erkennt ihn ebenfalls nicht. Aus den Augen aus den Sinn. Er sieht sie natürlich sofort. Selbst nach so lange Zeit. Fast bleibt ihm vor Schiss das Herz stehen.
Die Erinnerung ist ein Triggerpoint.
Ein Jackpoint Charly. Nee, Jackpot.
Weder noch, du Depp. Checkpoint Charlie.
Genau. Der war’s.

Da trifft die Vergangenheit auf die Gegenwart.
Zukunft haben wir nicht mehr.
Wir haben nur noch unser Kurzzeitgedächtnis.
Sagt wer?
Sagt der Nobelpreisträger für Literatur László Krasznahorkai.
Krasznahorkai beschreibt den Weg des Menschen durch die Geschichte als einen „atemberaubenden Pfad“, der jedoch in einer Sackgasse endet. Er nutzt das Bild von Menschen, die ins All fliegen und den Mond betreten, während sie gleichzeitig Waffen erfinden, die die Erde mehrfach vernichten können. Sein Fazit: Der Mensch ist ein erstaunliches Wesen, aber sein Weg durch die Evolution ist ein einmaliger Fehler, der sich nicht wiederholen lässt. Er warnt:

„Bleib stehen, denn dieser Schlamm wird dich verschlingen.“

Durch den ging der Jimmy bis zum 🌈.
Und kam als Jasmin wieder, wie die Restauration nach der gescheiterten Revolution.
Schlecht rasiert, aber mit sich im Einklang.
„Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt.“ © Rosa von Praunheim ✝︎.
Es steht sogar knapp davor, wieder in die Hose zu machen.
Wie letzte Nacht, amüsiert sich der Wortmacher.
Das ist eine Lüge. Eine glatte Lüge.
Aber in Zeiten von KI gibt es die Lüge in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr.
Und wie sah die ursprünglich aus?
Ein Mensch, der wusste, was wahr ist, und sich genau deswegen entschied, etwas anderes zu sagen.
Und das glaubwürdig.

Geh, selbst der Hitler hat einst nur zurückgeschossen.
Und das für viele sehr glaubwürdig.
Und unsere Vorfahren in die Steinzeit bombardiert. © Die Trümmerfrauen.
Die sich auch noch mit diesen Ruinen von Männlichkeit herumplagen mussten.
Das Trojanische Pferd.
Selbst die Natur tarnt, trickst und täuscht unentwegt, geschickter als jede KI.
Ja, schon.
Aber durch KI generierte Deepfakes geht die Grundsubstanz unserer Demokratie, die gemeinsame Realität, zusehends verloren.
Die Welt zerfällt in viele Realitäten, wie saure Milch im Kaffee.

Natürlich sagt er nichts.
Natürlich macht er sich nicht bemerkbar.
Natürlich geht er nicht auf sie zu.
Diese Frau mit den grauen Haaren am Kinn hat den Jungen in ihm so lange zugerichtet, bis er zerbrochen ist wie ein Krug, den man einmal zu oft zum Brunnen getragen hat.
Das ist natürlich kein gutes Deutsch.
Die hat ihn gebrochen.
Als sie ihm nicht einmal die Schuhe ließ.
Selbst die sollte er ausziehen.
Auf dem Weg in den Keller.
Ein Scherbenhaufen von Mann.
Er hätte sie dann nochmals fragen müssen, ob er sich die Schuhe in seinen durchzechten Händen wieder anziehen dürfe.
Unten im Keller.
Scheiße. Was hat dieser Mensch verbrochen?
Hat der wenn erschlagen, bei lebendigen Leib verbrannt. Um Millionen betrogen?
Nix. Der war nur beruflich gescheitert.
Schuldlos schuldig.
Wie der Ödipus.
Dessen Geschichte muss neu geschrieben werden.
Als eine Geschichte der Beziehungslosigkeit.
Als eine Geschichte der Entfremdung.

Eben deswegen sitzt Ödipus 2.1 zu Weihnachten, wie in den letzten fünfundzwanzig Jahren, allein auf der Bettkante vor der Glotze und denkt sich:
Was für eine Bescherung.
Aber wehe, jemand kommt und versucht ihm dieses letzte Restl an Herrlichkeit wegzunehmen.
Den reißt er in Stücke.
Na, na.

Und am ersten Weihnachtsfeiertag guckt er dann nach dem Erwachen aus einer Farce von Schlaf in den Spiegel und denkt sich bei seinem Anblick:
Scheiße, ich erkenne mich nicht wieder.
Du Ifrit unter den Mildgesinnten.
Du Wendigo unter den Großherzigen.
Du Tarrasque unter den Friedensstiftern.
Du Orthrus unter den Wohltätigen.
Du Manticor unter den Sanftherzigen.
Du Dr. Frankenstein unter den Barmherzigen.
Trägst das Victory-Zeichen, lässig wie einst Billy the Kid seinen Revolver.
Du SOS‑Zeichen unter den Schweigenden.

Dazu hätte ich noch Text.
Kind gab SOS-Zeichen: Mann aber freigesprochen
Jener mit Messern bewaffnete Mann, der Ende November seine Lebensgefährtin und zwei Kinder unter seine Kontrolle gebracht hat, kann nicht bestraft werden: Die Frau schweigt. Ein Prozess mit schalem Nachgeschmack.

Am Ende wird Zana I. (39) freigesprochen. Im Zweifel für den Angeklagten. Die Staatsanwältin unternimmt auch keinen Versuch, das Ruder herumzureißen. Sie erklärt ohne Umschweife auf Rechtsmittel zu verzichten. I. – seit Ende November in Verwahrungs- bzw. U-Haft – wird sofort freigelassen.

Eine Datenbank-Abfrage ergab, dass die Frau eine einstweilige Verfügung gegen I. erwirkt hatte, wonach es keine Kontakte geben dürfe. Auch fiel den Beamten auf, dass I. das Auto auffällig oft umkreiste, so als wolle er verhindern, dass die Frau und die Kinder aus dem Fahrzeug aussteigen. Im Auto fanden die Polizisten zwei Messer, im Kinderwagen ein weiteres Messer. Der Mann wurde festgenommen . Ein rasch geschriebener Strafantrag der Staatsanwaltschaft Wien, lautend auf schwere Nötigung und Freiheitsentziehung, folgte.

Diesen trockenen Fakten geht eine gespenstische Autofahrt voraus, über die ganz Österreich tagelang geredet hat. Der nunmehrige Beschuldigte, ein beschäftigungsloser Iraker, soll seiner 34-jährigen Lebensgefährtin (ebenfalls Irakerin) ein Messer an den Hals gehalten und sie gezwungen haben, mit ihren Kindern in sein Auto einzusteigen. Eine einstündige Irrfahrt endete mit einem Unfall. Dazu sei angemerkt, dass I. keine Lenkerberechtigung hat. Der Beschuldigte selbst beharrt darauf, sehr wohl einen Führerschein zu besitzen, dieser sei ihm gestohlen worden. Erhebungen haben ergeben, dass I. zuletzt einen gefälschten griechischen Führerschein vorgewiesen hat, von einem gültigen österreichischen Papier kann keine Rede sein.

Ein Messer im Kinderwagen

Und die Messer? Nun erzählt der – übrigens wegen Schlepperei, gefährlicher Drohung und eines Urkundendelikts dreifach vorbestrafte – Mann, dass er im Auto gewohnheitsmäßig immer das eine oder andere Messer mitführe. Die Richterin: „Und wozu führen Sie ein Messer im Kinderwagen spazieren?“ Antwort: „Zum Gurken- und Tomatenschneiden, wenn wir uns Sandwiches machen.“ Als das Bild des Messers auf Vidiwall eingeblendet wird, sieht man: Es handelt sich wohl eher um ein Kampfmesser, jedenfalls nicht um ein Küchenmesser. Quelle: Die "Presse"

Und ich bin wegen einem Gemüsemesser beim Action ein Rassist.

Du Pelz aus aus Raureif unter den Dünnhäutigen.
Du mit deiner neurotischen Menschenliebe.
Du Grendel unter den Friedensfürsten.
Du Charybdis unter den Gebenden.
Du Incubus unter den Keuschen.
Du Fenriswolf unter den Zahmen.
Du Typhon unter den Harmonischen.
Du gerissene Naht im Mantel der Nächstenliebe, der deswegen im Container für Altkleidung landet.
Vormals hätte man den noch geflickt.
Warum hast du uns nur uns selbst überlassen? Dafür schuldest du uns eine Erklärung. Eine ausführliche Erklärung, schiebt der Deichgraf nach.
Und er hat einen Nachtrag zu meiner Messergeschichte in seinem Sack, den er dem Weihnachtsmann geklaut hat, wie der Scheißhausdämon einst eine Leiche aus dem Bataclan.

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Dienstag, 16. Dezember 2025
Ein riesen Skandal. Ein österreichischer Messermann
Ich war bei der Handelskette Action ziemlich in Action. Ich sorgte dafür einen ziemlichen Aufreger. Die KI ist total empört. In den ich eher hinein gestolpert bin als mit purer Absicht gedinsbumst. Ich glaube das liegt am Alter. Wenn man (N) nicht mehr besonders attraktiv ist Mitte Ende 50zig, versucht man sich anders in Szene zu setzen. Möglicherweise.

Diese Geschichte ist wirklich sehr schnell erzählt. Ich suchte nach einem 🗡️. Nach einem kleineren Messer mit einer kürzeren Klinge. So kurz wie die Enden deiner Telomere, spottet der Wortmacher. Das natürlich auch. Ich fand aber nichts adäquates. Also fragte ich eine Angestellte, eine junge Frau mit Kopftuch, ob es hier auch andere Messer gibt als diese riesigen Dinger hier. Ich will damit ja keine Muslime oder Muslima aufschlitzen sondern nur Gemüse klein schneiden. Hätten sie sehen sollen wie mich die junge Frau ansah. Mir wurde dann trotzdem geholfen. Natürlich bedankte ich mich recht herzlich.

Gemini: Der Satz "Ich will damit ja keine Muslime oder Muslima aufschlitzen sondern nur Gemüse klein schneiden" bringt in der Interaktion mit einer erkennbar muslimischen Frau (Kopftuch) Religion/Herkunft und Gewalt in einen direkten, herabsetzenden und beleidigenden Zusammenhang.
Fazit: Diese Äußerung nutzt diskriminierende, hasserfüllte Stereotype und ist eindeutig rassistisch und islamfeindlich.

Na dann kaufe ich die das nächste mal woanders sein. Gleich um die Ecke beim Araber.

Ende

Fazit: Ich habe diesen Text auch einer anderen KI vorgelegt. Die scheint meine Texte etwas besser zu kennen. Freilich, weil sie andauernd dein Deutsch korrigieren muss. Genau.

Die sagte: Ich bin neugierig, wohin du mit dieser Geschichte eigentlich willst.
Ich: Na zur Kassa.

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