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Sonntag, 9. November 2025
An der Weggabelung zur Lüge - ist das Erinnern eine einzige Lücke.
der imperialist, 10:40h
"Dime una cosa..."
KI: Ich habe deinen Text genau durchgesehen – und ja, du hast recht: der dokumentarische Anteil ist enorm hoch. Wenn man nicht nach Prozenten geht, sondern einfach schaut, wie viel aus externen Quellen stammt, ergibt sich ein klares Bild: Quelle: Was soll das!?
Was haben die EU und Der Schizophrenist gemeinsam?
Beide agieren aus einer Position fundamentaler Schwäche heraus. Redet dieser Depp von sich wieder in der dritten Person? Ja macht der. Der - wegen - "Der pariert nicht". ©️ DieUm2
Ich muss wir das noch 16745,34 Mal vergegenwärtigen, dass sich die Frau an mich nicht mehr aktiv erinnern kann. Der totale Beschiss. Da gibt es nicht einmal was man unter den Teppich kehren könnte. Unglaublich. Was für eine Verschwendung an Gefühlen, die einen immer wieder heimsuchen. Seit wann hat der ein Heim. Reimt sich auf allein. Seit wann macht er was?
Der macht doch eh nichts, beschwichtigt der Deichgraf, in typisch österreichischer Manier. Während wir wie gehabt den "Wöginger" machen, und wie beiläufig die FPÖ wählen, macht Deutschland zu seinen dunkeldeutschen Schattenkrieger der völkischen Renaissance weiter die Brandmauer. Stammeskrieger:innen würde auch passen. Das sind neu Neugoten die den multikulturellen Knoten wieder etwas lockern wollen mit dem sich das deutsche Volk stranguliert. Ist möglicherweise auch was Sexuelles.
In einer Sache kann ich mich nur wiederholen: Wie kann man nur so naiv sein. Ein Volk
, das emotional imstande war, einen industriellen Massenmord zu planen und durchzuführen, und dabei mit den Juden einen Teil seiner bestens integrierten Bevölkerung auslöschte, soll nun plötzlich alle entwurzelten Völker dieser Welt in ihre Arme schließen. Ein Volk das die sehr viel wert auf Funktionskleidung mit Qualität legt.
Wer das glaubt, hat aus der Geschichte nichts gelernt. Wenn wir schon die Juden bis aufs Blut hassten, warum sollten wir bei Muslimen kein Blutdruck bekommen? Der Druck im multikulturellen Kessel ist einfach zu groß. Wer hat jetzt das gesagt? Was? Na, wer regelmäßig bei Action & KiK einkauft ist in der Regel kein Biodeutscher. Aso. In Wien ist das auch so der Fall. Siehe auch der Fall Accra – die Hauptstadt von Ghana. Dort befindet sich der berüchtigte Kantamanto-Markt, einer der größten Umschlagplätze für Secondhand-Kleidung weltweit.
Ghana erstickt unter Textilmüll - Wenn Fast Fashion zur Last wird. Berge von Altkleidern verrotten an den Küsten, Deponien quellen über, giftiger Rauch und Mikroplastik vergiften das Land. Ghana versinkt unter Europas Kleidermüll – ein Erbe des Überkonsums, das die Armen bezahlen müssen. Quelle: NANO/3sat.
Die "NZZ" in jeden zweiten Kommentar. Was. Na das die Deutschen die vielen Hungerleider:innen wieder loswerden sollten. Sonst gewinnt die AfD die nächste Bundestagswahl mit absoluter Herrschaft.
Wadephul macht die Baerbock: Langsam stellt sich die Frage, ob der Minister seinen Aufgaben noch gewachsen ist
Der bodenständige Politiker sollte das Gegenteil seiner Vorgängerin sein – berechenbar statt belehrend, pragmatisch statt moralisch. Doch inzwischen sorgt er für so viele Irritationen, dass von einzelnen Ausrutschern nicht mehr die Rede sein kann.
Was hat der Mann angestellt? Der hat gesagt: Scheiße, schauts hier aus. Das ist ja wie Berlin 1945, am 17.Mai.
Das hat er so gesagt? Na, ja. Mit anderen Worten. Ich kann die Sprache von Herrschaftlichen nicht so gut imitieren.
In der "NZZ" sollte Außenminister Wadephul, die Linie des Außenkanzlers Friedrich Merz geräuschlos umsetzen – nicht mehr eine wertegeleitete Außenpolitik, sondern eine, die sich an den deutschen Interessen orientiert. Er galt als der ideale Mann dafür: verlässlich, nüchtern, loyal. Ein Minister, der Ruhe ausstrahlt und nicht unbedingt darauf aus ist, Schlagzeilen zu produzieren.
Doch inzwischen muss man feststellen: Wadephul ist zu einem ähnlichen Unruhestifter geworden wie seine irrlichternde Vorgängerin.
Das jüngste Beispiel liefert Syrien. Der Minister zweifelte bei einem Besuch in dem ehemaligen Bürgerkriegsland an einer baldigen Rückkehr der Flüchtlinge in Deutschland. «Hier können wirklich kaum Menschen richtig würdig leben», bemerkte er.
Damit untergräbt er nicht nur die mühsam errungene Einigung seiner Konservativen mit der SPD, wonach straffällig gewordene Syrer abgeschoben werden sollen, sondern auch eines der zentralen Ziele seiner Partei: mehr Ausschaffungen aus einem Land, das große Probleme mit der Massenmigration der vergangenen Jahre hat. Doch das war nicht der erste kommunikative Fehltritt Wadephuls.
Laut Medienberichten – die schon lange nicht mehr objektiv berichten – in einer allgemeinen Wahrnehmung, die durch die Funktionsweise der sozialen Medien zunehmend aufgewiegelt wird, hin zu den radikalen Rändern - kumm lieber nicht hin - Franz/a/ – steck das bloß nicht der Humanistata, scheint die Lage in Syrien folgendermaßen zu sein;
Sieben von zehn Syrern brauchen humanitäre Hilfe, neun Millionen Menschen wissen nicht, wo sie die nächste Mahlzeit hernehmen solle. Nur jeder fünfte Rückkehrer kann nachweisen, dass er ein Haus, eine Wohnung oder ein Stück Land rechtmäßig besitzt, wie das Syrische Netzwerk für Menschenrechte ermittelt hat. Auch gültige Besitzurkunden helfen nicht immer weiter, denn viele Häuser fielen dem Krieg zum Opfer: Die UNO schätzt, dass 328.000 Wohnhäuser in Syrien komplett zerstört worden sind. Häufig scheitert die Rückkehr nach Hause daran, dass es kein Zuhause mehr gibt. Quelle: Die "Presse".
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Stell dir das Chaos vor, das auf einem syrischen Amt ausbräche, wenn Zehntausende Syrer:innen in ihre Heimat zurückkehrten und behaupteten, Eigentum zu besitzen – aber keinen Beleg dafür. Noch dazu Aleviten, Drusen, Kurden und die eine oder der andere Christ:in.
Man denke nur an die „Arisierungen“: ein Begriff für ein ganzes Arsenal an juristischen Verrenkungen. So vielfältig waren die gar nicht, spottet der Wortmacher. Die Wohnung über dir gehörte einem Juden. Und nach dem staatlich legitimierten Raub eben nicht mehr.
Und was ist mit uns Österreicher:innen? Wie hassten die Juden noch viel mehr als ihr Germanen. Bei uns war der Judenhass was persönliches. Im Altreich gab es keine Gewaltexzesse gegen Juden wie in Wien, berüchtigt für seine Reibpartien. Da hatten die kleinstbürgerlichen Wiener:innen ein Alleinstellungsmerkmal. ©️Das große Wiener Herz.
Siehe auch unsere Staatsoper, die 1955 wieder eröffnet wurde. Zur großen Freude aller Österreicher:innen.
„O Gott, welch ein Augenblick!“ Bei dieser Zeile der Oper flossen bei manchen die Tränen. Die Wahl gerade dieser „Befreiungsoper“ war eine bewusste Geste (auch wenn man gestehen muss, dass sie von aller politischer Couleur, auch von den Nazis, symbolpolitisch eingesetzt wurde). Nicht nur Florestan, ein ganzes Volk atmete wieder die Luft der Freiheit. Aus solchen Momentaufnahmen formte sich die große politische Befreiungserzählung Österreichs, auch das Bild der Kulturnation schlechthin. „Krönungsjuwel unserer Freiheit“ titelte die sozialistische „Arbeiter-Zeitung“ einen Tag danach. Doch von wem war man befreit? Die NS-Terrorherrschaft war bereits zehn Jahre her, auch sie war eine Besatzungszeit gewesen, aber als solche nicht mehr sehr präsent. So stand nun eher der Abzug der Alliierten, die Österreich zehn Jahre lang die Unabhängigkeit vorenthalten hatten, im Mittelpunkt. Quelle: Die "Presse".
Nach dem „Anschluss“ Österreichs im März 1938 wurden zahlreiche jüdische Künstlerinnen und Künstler aus der Wiener Staatsoper fristlos entlassen – darunter Musiker, Sänger, Dirigenten und Bühnenmitarbeiter. Die Maßnahme war Teil der nationalsozialistischen Gleichschaltung und antisemitischen Säuberung des Kulturbetriebs. Prominente Betroffene wie Arnold und Alma Rosé verloren ihre Positionen; Alma Rosé starb später in Auschwitz. Die genaue Zahl der Entlassenen ist nicht vollständig dokumentiert, doch die Ausgrenzung war systematisch und umfassend. Heute erinnert die Staatsoper mit Ausstellungen und Gedenktafeln an diese dunkle Phase ihrer Geschichte.
Lediglich die Intervention Wilhelm Furtwänglers und anderer Personen bewirkte die Annullierung des Auflösungsbescheides und rettete bis auf zwei die „Halbjuden“ und „Versippten“ vor Entlassung aus dem Staatsopernorchester. Fünf Orchester-Kollegen verstarben trotz Intervention des neuen NS-Vorstandes, der sie vor der Deportation retten wollte, an den Folgen der KZ-Haft oder wurden ermordet. Weitere zwei Musiker kamen in Wien als direkte Folge von versuchter Deportation oder Verfolgung ums Leben.
Insgesamt neun Kollegen wurden ins Exil vertrieben. Die 11 verbliebenen Orchestermitglieder, die mit Jüdinnen verheiratet waren oder als „Halbjuden“ stigmatisiert wurden, lebten unter der ständigen Bedrohung des Widerrufs dieser „Sondergenehmigung“.
Doch auch im Orchester selbst gab es bereits eine im Rahmen der Nationalsozialistischen Betriebsorganisation Staatsoper (NSBO) sehr aktive „illegale“ Zelle, sodass bereits vor 1938 während des Verbots der NSDAP der Anteil der NSDAP-Mitglieder rund 20% betrug. 1942 waren 60 von 123 aktiven Musikern Mitglieder der NSDAP geworden. Quelle: https://www.wienerphilharmoniker.at/de/orchester/geschichte/nationalsozialismus
Nach der Befreiung wurde die Staatsoper dann, so Susana Zapke, Teil einer „kompensatorischen kulturpolitischen Strategie, die den alten Mythos der Kulturnation – mit Wien als Galionsfigur – wiederbelebte“. So wurde unmittelbar nach der Befreiung das Kulturleben angekurbelt, „fast gibt es so etwas wie einen Wettlauf der großen Institutionen“, schreiben Andreas und Oliver Láng in ihrem Bericht über den Opernbetrieb bis 1955.
Kein Bruch mit der Vergangenheit
Bemühungen um Distanz zur NS-Zeit sind nachweisbar, doch bald kehrten Günstlinge des Regimes wieder auf die Bühnen zurück. „All dies schlägt in der Wiederaufbau-Zeit eine unheilvolle Brücke zur unmittelbaren Vergangenheit, eine Brücke, über die auch der erste Direktor der neuen Staatsoper geht: Karl Böhm. Er war der letzte Direktor der Staatsoper im Nationalsozialismus und mit dem NS-Regime eng verstrickt“, schreiben Andreas und Oliver Láng. In das Bild passt auch, dass vertriebene Künstler und Künstlerinnen nicht eingeladen wurden, zurückzukehren. Doch das ist kein Spezifikum der Staatsoper. Quelle: Die "Presse".
Österreich, verkörpert im Dirigenten Karl Böhm, ist also eine Kulturnation. Wir hassen deswegen auch alle Yugos. Das ist auch was Kulturelles. Zu tiefst sogar. Ist das so? Ja. In Kärnten auf alle Fälle. Da haben sie unlängst wieder zweisprachige Ortstafeln verschandelt. Und überzeugte Antifaschisten werden bei uns immer als Linksextreme bezeichnet. Deswegen gab es auch den Polizei-Einsatz am Peršmanhof. Der natürlich gesetzeswidrig war. Diese Aktion war völlig unverhältnismäßig. Allerdings nicht für Deutschkärntner:innen. Die heute noch hinter einer jeder Antifaschistin und Antifaschisten einen Linksextremen sehen, die den Süden Kärntens wieder an Jugoslawien angliedern wollen, wie Russland die Ukraine mittels Auslöschung. Das ist jetzt ein schlechter Witz. Nee ist es nicht.
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Der Polizeieinsatz bei einem antifaschistischen Camp an einer NS-Gedenkstätte in Kärnten habe sich gegen das „pauschal als linksextrem eingestufte Antifa-Camp“ gerichtet, erklärt die vom Innenministerium eingerichtete Kommission.
Der Leiter des Einsatzes, der stellvertretende Leiter des Landesamts Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE), war demnach „weitgehend unzuständig“. Anlass für das Einschreiten waren nämlich angebliche Beschwerden wegen Verstößen gegen das Campinggesetz (die nicht dokumentiert wurden). Für Verwaltungsübertretungen ist aber die Bezirkshauptmannschaft zuständig. Der Bezirkshauptmann sei am Peršmanhof zwar anwesend gewesen, habe sich aber auf eine beobachtende Rolle zurückgezogen, kritisierte Vogl. Weder er noch der Einsatzleiter hätten sich außerdem mit ihren Vorgesetzten abgestimmt. Neben dem Einsatzleiter und dem Bezirkshauptmann attestiert der Bericht auch dem Leiter der Außenstelle Kärnten des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl (BFA) Fehlverhalten: Er habe Festnahmen ausgesprochen, ohne dazu ermächtigt zu sein. Quelle: Die "Presse".
Das ist unsere inwendiges Stadtbild. Das wird dann bis aufs Land hinaustragen. Der Peršmanhof liegt ja total abgelegen. Der Peršmanhof liegt abgelegen, unter der Karawanken, nahe der Gemeinde Bad Eisenkappel (Železna Kapla), unweit der slowenischen Grenze. Bad Eisenkappel ist die südlichste Gemeinde Österreichs. Die Gemeinde besticht durch ihre speziellen Wanderangebote in unberührter Natur und dem Bergsteigen in der eindrucksvollen Bergwelt. Hier finden Sie auch die geheimnisvolle Welt der Obir Tropfsteinhöhlen.
Aber auch an den Teilnehmern des Camps findet sich in dem Bericht Kritik. Diese hätten gegen die Hausordnung des Peršmanhofs verstoßen, indem sie unter anderem eine palästinensische Fahne aufgehängt hätten.
Auch nicht die Hellsten diese Linken. Sympathisieren mit "Der Hamas & Friends" - die am 07.10.2023 israelische Frauen so derb vergewaltigten dass deren Beckenknochen brachen. Wie Butterkekse, ruft der Scheißhausdämon, aus dem Spülkasten heraus. Sonntag wird gebadet, wie in meiner Kindheit. "Wie Butterkese", wiederholen wir im Chor. Es ist ein seltsamer Moment, wenn das grauenhafte Grauen auf einmal aufhört sich fortzupflanzen wie die Ratten in New York. Die New Yorker:innen müssen sich ihre Stadt ja mit den Ratten teilen. Über 3 Millionen soll es geben.
Was machst du dann mit den drei Millionen Traumata, die sich durchs gemeinsame Mindsetting fressen, wie die Ratten in New York durch die Infrastruktur, wenn das Leben wieder weitergeht. Was macht du dann z.B. mit diesem palästinensischen Mann, der im israelischen Gefängnis Sde Teiman, von der Wächtern vergewaltigt wurde mit einem spitzen Gegenstand? Und wie lebt dieser Mann weiter? Gute Frage. Mit dem Gefängnis Sde Teiman hat Israel jetzt auch sein Abu Ghraib.
Laut übereinstimmenden Medienberichten hat Yifat Tomer-Yerushalmi, die ehemalige oberste Militäranwältin Israels, die Verantwortung für den Leak des Videos aus dem Gefängnis Sde Teiman übernommen. Das Video dokumentiert die brutale Misshandlung eines palästinensischen Häftlings – darunter auch mutmaßliche sexuelle Gewalt mit einem Gegenstand. Tomer-Yerushalmi erklärte, sie habe die Veröffentlichung bewusst zugelassen, um der „falschen Propaganda gegen die Militärjustizbehörde“ entgegenzutreten. Kurz nach ihrem Rücktritt wurde sie festgenommen – wegen des Verdachts, ein Ermittlungsverfahren behindert zu haben.
Tomer-Yerushalmi war nach Bekanntgabe ihres Rücktritts massiven Anfeindungen ausgesetzt. "Wer israelische Soldaten verleumdet und das Wohl von Terroristen dem eigenen vorzieht, ist unwürdig, eine Uniform der israelischen Streitkräfte zu tragen, und gehört ins Gefängnis", sagte etwa Verteidigungsminister Israel Katz.
Für Benjamin Netanjahu handelt es sich um den "möglicherweise schlimmsten Anschlag" auf Israels Image seit der Staatsgründung. Der Premier sprach nicht von der Misshandlung des palästinensischen Gefangenen, die ans Licht kam, sondern der Veröffentlichung des Videos.
Die hat jetzt auch den Scherben auf. Wer? Na die Frau Yifat Tomer-Yerushalmi, ehemalige oberste Militäranwältin. Die kann auch nur noch auswandern. Nur wohin? Neukölln in Berlin ist keine Option. Dort würde man sie steinigen. Na, na.
Schon hätte man Text zum Gefängnis Saidnaya – das „Schlachthaus“ Syriens. Das mit dem Menschenpresse auf dem Geländes des Gefängnis soll eher Fake-News sein. Das wäre doch zu heftig. Aber wenn dieser Horror einmal im Kopf ist, bekommst du ihn nur noch schwer heraus. Ich hatte diese Menschpresse ständig im Einsatz, wenn ich zum Einkaufen radelte oder kaltgepresstes Speiseöl kaufte. Nicht ständig. Da muss ich mich korrigieren. Eigentlich doch nicht. Ich lese regelmäßig Die "Presse".Regelmäßigkeit ist gut. Du liest ständig, beschwert sich der Wortmacher. Eigentlich machst du nichts anderes. Und dort, wo viel gelesen wird, kann gleichzeitig nicht viel gelebt werden.
Einige, die mit leeren Händen vom Gefängnis heimkehren, halten danach symbolische Beerdigungen und Trauerfeiern ab für ihre wohl für immer verlorenen Angehörigen, wie Augenzeugen berichten.
Andere wandern wie Schatten ihrer selbst in die unerwartete Freiheit, nach teils Jahrzehnten in Haft. Der Nachrichtensender Al Jazeera zeigt einen Mann, der nach mutmaßlich schwerster Folter sich nicht an seinen eigenen Namen erinnern kann. Andere, die noch zur Regierungszeit von Assads Vater Hafiz inhaftiert wurden, erfahren nun, dass dieser im Jahr 2000 verstarb und dass der - nun gestürzte - Sohn Bashar die Macht damals übernahm.
Der britischen Zeitung „Guardian“ zufolge ist ein Ex-Pilot unter den Befreiten, der sich während eines Aufstands gegen Hafiz al-Assad in den 1980er Jahren weigerte, die Stadt Hama zu bombardieren - und der jetzt nach 43 Jahren ein völlig anderes Syrien betritt.
Ragheed Al-Tataris’ Name ist ein Symbol für Zivilcourage in der brutalen Geschichte des syrischen Regimes geworden. Der ehemalige Pilot der syrischen Luftwaffe hatte eine Entscheidung getroffen, die ihn ins Gefängnis brachte und damit 43 Jahre seines Lebens in Freiheit brachte kostete: Er weigerte sich, 1980 die Stadt Hama zu bombardieren. Zu der Zeit gab es in Hama Aufstände gegen das autoritäre Regime Hafez al-Assads und die Antwort des Regimes darauf war katastrophal. Quelle:https://de.globalvoices.org/2025/01/20/43-jahre-in-syriens-gefangnissen-weil-er-sich-weigerte-eine-stadt-zu-bombardieren/
Total bekloppt. 43 Jahre Haft, nur weil der Mann niemanden töten wollte. Das erinnert stark an die aktuellen Verhältnisse in Russland. Dazu hätte ich endlos Text.
Bei einem neuen russischen Drohnenangriff sind in der Industriestadt Dnipro laut den Behörden mindestens eine Person getötet und elf weitere verletzt worden. Gemäß den Angaben des ukrainischen Zivilschutzes krachte eine Drohne in ein neungeschossiges Wohnhaus, in dem Wohnungen auf mehreren Etagen zerstört wurden. Die Einsatzkräfte fanden die Leiche einer Frau in einer der Wohnungen.
Samstag 8.11.2025
In einem Video des Zivilschutzes ist ein großes Loch in dem Haus zu sehen. Menschen wurden an der zerstörten Fassade aus den Wohnungen gerettet. Ein Feuer sei gelöscht worden, hiess es. Mehrere Personen mussten im Spital behandelt werden. Quelle: "NZZ".
Derweil hat ein Gericht in Istanbul Haftbefehle gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu und weitere 36 Mitglieder der Regierung erlassen. Ihnen würden von der Generalstaatsanwaltschaft in Istanbul Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord vorgeworfen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Quelle: "NZZ".
Und was ist mit dem Putin? Was soll sein. Der hat weiß die besten Ärzte Russlands an seiner Seite. Der W***** wird wahrscheinlich noch 25 Jahr über Russland herrschen.
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Und wer wird jetzt die Hamas entwaffnen. Allein mit einer Charmeoffensive wird das nix. Der ist gut. Charmeoffensive und Nah-Ost-Konflikt.
Mit der kommst du auch in gewissen Brennpunktschulen in Wien nicht mehr weiter:
Der Floridsdorfer Mittelschuldirektor Christian Klar zeichnet in seinem Buch „Wie retten wir die Zukunft unserer Kinder?“ neuerlich ein dramatisches Bild des heimischen Schulsystems. Diesmal versucht er aber auch Lösungen aufzuzeigen.
Inzwischen passe laut Klar die Durchmischung in der Schülerschaft oft einfach nicht mehr. Bei der Einschulung könnten häufig nur noch Einzelne Deutsch. „Wer aber lernt von wem, wenn der Großteil nicht Deutsch spricht?“, fragt der Direktor. Die Antwort darauf gebe die Jugendsprache. Selbst autochthone österreichische Kinder würden nach einigen Monaten in einer Klasse „in einem derartigen Missverhältnis“ nur noch Rumpfsätze sprechen. Sätze wie „Mashallah, das war gute Stunde, Digga!“ seien inzwischen österreichische Umgangssprache.
Und das „Mashallah“ soll das neue Österreich sein. Wo der meist gestreamte Film die Doku über den "Haftbefehl" ist.
Film über Rapper Haftbefehl
»Willst du wirklich, dass ich das zeige?«
Von Juan Moreno. Der hat den Claas Relotius gemacht.
Für viele Migranten ist er der wichtigste Musiker Deutschlands, weil er ihre Sprache, ihr Leben, ihr Leid sichtbar machte. Doch als ich eine Doku über Haftbefehl drehte, erlebte ich Verstörendes.
Als wir irgendwann wieder mit ihm drehten und ihn zu einem Konzert begleiteten, erlebte ich einen Mann, den der Kokainkonsum zu zerstören schien. Mal war er apathisch, mal redete er ohne Unterlass, sehr oft verschwand er auf der Toilette, und es schien klar zu sein, was er da machte. Dann gab es brillante Momente, die mich sprachlos machten: Sein enzyklopädisches Musikwissen war offensichtlich.
Wann immer es ging, hörte er Musik: Elvis Presley, Cro, Bausa, Oasis, Seeed, 50 Cent, Al Bano und Romina Power. Und er war witzig. Auf meine Frage, mit wem man unbedingt für eine Haftbefehl-Doku sprechen solle, sagte er: »Gregor Gysi!«
Die schönen Momente waren die Ausnahme. Das meiste, was wir drehten, war verstörend: ein Mann, den seine Dämonen unaufhaltsam in den Abgrund trieben. Die mit Abstand häufigste Frage, die ich ihm stellte, war: »Willst du wirklich, dass ich das zeige?« Es war das, was uns alle beschäftigte. Am Ende hat Haftbefehl selbst entschieden, was das für ein Film geworden ist. Er will diese Dokumentation genau so. Die vom Konsum entstellte Nase, die Nahtoderfahrung, das Anbrüllen seiner Dämonen im Wahn, seine Fans sollen das sehen. Als ich ihm die Doku gezeigt habe, fragte er sogar, warum ich einige der verrücktesten Szenen rausgelassen habe. Ich antwortete: »Weil die Leute, denen ich das bisher gezeigt habe, schon schockiert genug sind.«
»Babo – Die Haftbefehl-Story« ist ein Porträt, eine Verneigung und ein Mahnmal geworden. Vor allem ist der Film das, was den Künstler immer ausgemacht hat: kompromisslos, traurig, echt. Hinter seiner brüllenden Fassade ist Aykut Anhan ein grandioser Künstler, verletzlich und verletzt. Ein musikalischer Raufbold, den Leute wie ich, die sich nie mit seiner Musik beschäftigt haben, zu Unrecht abtaten. Quelle: SPIEGEL 44/2025
Der Mann ist für Jungs & Mädchen mit reichlich Migrationsbewusstein sowas wie der Mozart für Bio-Herrschaftliche. Die Doku über den Mann habe ich gesehen. Was für ein Depp, dachte ich mit. Der hat eine Familie, eine Frau, zwei Kinder. Der hat das Privileg für andere Leben zu können, und kapiert das nicht. Der muss nicht als Alleinige vor die Hunde gehen. Das würde er auch nicht. Das ist der Erfolg. Der bringt die dunkelsten Seiten in einem zum Vorschein. Das sind jene Seiten die du dir als Alleiniger ohne Fame nicht leisten kannst.
Dazu notierte ich an anderer Stelle:
Die Kinder der Herrschaftlichen betreiben Identitätssuche. Menschen wie ich betreiben ein Leben lang schon Identitätsflucht. Mitunter kreuzen sich unsere Wege – dann ist es von Vorteil, wenn man sich gemeinsam für Sport oder das Wetter begeistern kann. Politik lieber nicht.
KI: Ich habe deinen Text genau durchgesehen – und ja, du hast recht: der dokumentarische Anteil ist enorm hoch. Wenn man nicht nach Prozenten geht, sondern einfach schaut, wie viel aus externen Quellen stammt, ergibt sich ein klares Bild: Quelle: Was soll das!?
Was haben die EU und Der Schizophrenist gemeinsam?
Beide agieren aus einer Position fundamentaler Schwäche heraus. Redet dieser Depp von sich wieder in der dritten Person? Ja macht der. Der - wegen - "Der pariert nicht". ©️ Die
Ich muss wir das noch 16745,34 Mal vergegenwärtigen, dass sich die Frau an mich nicht mehr aktiv erinnern kann. Der totale Beschiss. Da gibt es nicht einmal was man unter den Teppich kehren könnte. Unglaublich. Was für eine Verschwendung an Gefühlen, die einen immer wieder heimsuchen. Seit wann hat der ein Heim. Reimt sich auf allein. Seit wann macht er was?
Der macht doch eh nichts, beschwichtigt der Deichgraf, in typisch österreichischer Manier. Während wir wie gehabt den "Wöginger" machen, und wie beiläufig die FPÖ wählen, macht Deutschland zu seinen dunkeldeutschen Schattenkrieger der völkischen Renaissance weiter die Brandmauer. Stammeskrieger:innen würde auch passen. Das sind neu Neugoten die den multikulturellen Knoten wieder etwas lockern wollen mit dem sich das deutsche Volk stranguliert. Ist möglicherweise auch was Sexuelles.
In einer Sache kann ich mich nur wiederholen: Wie kann man nur so naiv sein. Ein Volk
Wer das glaubt, hat aus der Geschichte nichts gelernt. Wenn wir schon die Juden bis aufs Blut hassten, warum sollten wir bei Muslimen kein Blutdruck bekommen? Der Druck im multikulturellen Kessel ist einfach zu groß. Wer hat jetzt das gesagt? Was? Na, wer regelmäßig bei Action & KiK einkauft ist in der Regel kein Biodeutscher. Aso. In Wien ist das auch so der Fall. Siehe auch der Fall Accra – die Hauptstadt von Ghana. Dort befindet sich der berüchtigte Kantamanto-Markt, einer der größten Umschlagplätze für Secondhand-Kleidung weltweit.
Ghana erstickt unter Textilmüll - Wenn Fast Fashion zur Last wird. Berge von Altkleidern verrotten an den Küsten, Deponien quellen über, giftiger Rauch und Mikroplastik vergiften das Land. Ghana versinkt unter Europas Kleidermüll – ein Erbe des Überkonsums, das die Armen bezahlen müssen. Quelle: NANO/3sat.
Die "NZZ" in jeden zweiten Kommentar. Was. Na das die Deutschen die vielen Hungerleider:innen wieder loswerden sollten. Sonst gewinnt die AfD die nächste Bundestagswahl mit absoluter Herrschaft.
Wadephul macht die Baerbock: Langsam stellt sich die Frage, ob der Minister seinen Aufgaben noch gewachsen ist
Der bodenständige Politiker sollte das Gegenteil seiner Vorgängerin sein – berechenbar statt belehrend, pragmatisch statt moralisch. Doch inzwischen sorgt er für so viele Irritationen, dass von einzelnen Ausrutschern nicht mehr die Rede sein kann.
Was hat der Mann angestellt? Der hat gesagt: Scheiße, schauts hier aus. Das ist ja wie Berlin 1945, am 17.Mai.
Das hat er so gesagt? Na, ja. Mit anderen Worten. Ich kann die Sprache von Herrschaftlichen nicht so gut imitieren.
In der "NZZ" sollte Außenminister Wadephul, die Linie des Außenkanzlers Friedrich Merz geräuschlos umsetzen – nicht mehr eine wertegeleitete Außenpolitik, sondern eine, die sich an den deutschen Interessen orientiert. Er galt als der ideale Mann dafür: verlässlich, nüchtern, loyal. Ein Minister, der Ruhe ausstrahlt und nicht unbedingt darauf aus ist, Schlagzeilen zu produzieren.
Doch inzwischen muss man feststellen: Wadephul ist zu einem ähnlichen Unruhestifter geworden wie seine irrlichternde Vorgängerin.
Das jüngste Beispiel liefert Syrien. Der Minister zweifelte bei einem Besuch in dem ehemaligen Bürgerkriegsland an einer baldigen Rückkehr der Flüchtlinge in Deutschland. «Hier können wirklich kaum Menschen richtig würdig leben», bemerkte er.
Damit untergräbt er nicht nur die mühsam errungene Einigung seiner Konservativen mit der SPD, wonach straffällig gewordene Syrer abgeschoben werden sollen, sondern auch eines der zentralen Ziele seiner Partei: mehr Ausschaffungen aus einem Land, das große Probleme mit der Massenmigration der vergangenen Jahre hat. Doch das war nicht der erste kommunikative Fehltritt Wadephuls.
Laut Medienberichten – die schon lange nicht mehr objektiv berichten – in einer allgemeinen Wahrnehmung, die durch die Funktionsweise der sozialen Medien zunehmend aufgewiegelt wird, hin zu den radikalen Rändern - kumm lieber nicht hin - Franz/a/ – steck das bloß nicht der Humanistata, scheint die Lage in Syrien folgendermaßen zu sein;
Sieben von zehn Syrern brauchen humanitäre Hilfe, neun Millionen Menschen wissen nicht, wo sie die nächste Mahlzeit hernehmen solle. Nur jeder fünfte Rückkehrer kann nachweisen, dass er ein Haus, eine Wohnung oder ein Stück Land rechtmäßig besitzt, wie das Syrische Netzwerk für Menschenrechte ermittelt hat. Auch gültige Besitzurkunden helfen nicht immer weiter, denn viele Häuser fielen dem Krieg zum Opfer: Die UNO schätzt, dass 328.000 Wohnhäuser in Syrien komplett zerstört worden sind. Häufig scheitert die Rückkehr nach Hause daran, dass es kein Zuhause mehr gibt. Quelle: Die "Presse".
----_------_--------___----------______-------______------______-
Stell dir das Chaos vor, das auf einem syrischen Amt ausbräche, wenn Zehntausende Syrer:innen in ihre Heimat zurückkehrten und behaupteten, Eigentum zu besitzen – aber keinen Beleg dafür. Noch dazu Aleviten, Drusen, Kurden und die eine oder der andere Christ:in.
Man denke nur an die „Arisierungen“: ein Begriff für ein ganzes Arsenal an juristischen Verrenkungen. So vielfältig waren die gar nicht, spottet der Wortmacher. Die Wohnung über dir gehörte einem Juden. Und nach dem staatlich legitimierten Raub eben nicht mehr.
Und was ist mit uns Österreicher:innen? Wie hassten die Juden noch viel mehr als ihr Germanen. Bei uns war der Judenhass was persönliches. Im Altreich gab es keine Gewaltexzesse gegen Juden wie in Wien, berüchtigt für seine Reibpartien. Da hatten die kleinstbürgerlichen Wiener:innen ein Alleinstellungsmerkmal. ©️Das große Wiener Herz.
Siehe auch unsere Staatsoper, die 1955 wieder eröffnet wurde. Zur großen Freude aller Österreicher:innen.
„O Gott, welch ein Augenblick!“ Bei dieser Zeile der Oper flossen bei manchen die Tränen. Die Wahl gerade dieser „Befreiungsoper“ war eine bewusste Geste (auch wenn man gestehen muss, dass sie von aller politischer Couleur, auch von den Nazis, symbolpolitisch eingesetzt wurde). Nicht nur Florestan, ein ganzes Volk atmete wieder die Luft der Freiheit. Aus solchen Momentaufnahmen formte sich die große politische Befreiungserzählung Österreichs, auch das Bild der Kulturnation schlechthin. „Krönungsjuwel unserer Freiheit“ titelte die sozialistische „Arbeiter-Zeitung“ einen Tag danach. Doch von wem war man befreit? Die NS-Terrorherrschaft war bereits zehn Jahre her, auch sie war eine Besatzungszeit gewesen, aber als solche nicht mehr sehr präsent. So stand nun eher der Abzug der Alliierten, die Österreich zehn Jahre lang die Unabhängigkeit vorenthalten hatten, im Mittelpunkt. Quelle: Die "Presse".
Nach dem „Anschluss“ Österreichs im März 1938 wurden zahlreiche jüdische Künstlerinnen und Künstler aus der Wiener Staatsoper fristlos entlassen – darunter Musiker, Sänger, Dirigenten und Bühnenmitarbeiter. Die Maßnahme war Teil der nationalsozialistischen Gleichschaltung und antisemitischen Säuberung des Kulturbetriebs. Prominente Betroffene wie Arnold und Alma Rosé verloren ihre Positionen; Alma Rosé starb später in Auschwitz. Die genaue Zahl der Entlassenen ist nicht vollständig dokumentiert, doch die Ausgrenzung war systematisch und umfassend. Heute erinnert die Staatsoper mit Ausstellungen und Gedenktafeln an diese dunkle Phase ihrer Geschichte.
Lediglich die Intervention Wilhelm Furtwänglers und anderer Personen bewirkte die Annullierung des Auflösungsbescheides und rettete bis auf zwei die „Halbjuden“ und „Versippten“ vor Entlassung aus dem Staatsopernorchester. Fünf Orchester-Kollegen verstarben trotz Intervention des neuen NS-Vorstandes, der sie vor der Deportation retten wollte, an den Folgen der KZ-Haft oder wurden ermordet. Weitere zwei Musiker kamen in Wien als direkte Folge von versuchter Deportation oder Verfolgung ums Leben.
Insgesamt neun Kollegen wurden ins Exil vertrieben. Die 11 verbliebenen Orchestermitglieder, die mit Jüdinnen verheiratet waren oder als „Halbjuden“ stigmatisiert wurden, lebten unter der ständigen Bedrohung des Widerrufs dieser „Sondergenehmigung“.
Doch auch im Orchester selbst gab es bereits eine im Rahmen der Nationalsozialistischen Betriebsorganisation Staatsoper (NSBO) sehr aktive „illegale“ Zelle, sodass bereits vor 1938 während des Verbots der NSDAP der Anteil der NSDAP-Mitglieder rund 20% betrug. 1942 waren 60 von 123 aktiven Musikern Mitglieder der NSDAP geworden. Quelle: https://www.wienerphilharmoniker.at/de/orchester/geschichte/nationalsozialismus
Nach der Befreiung wurde die Staatsoper dann, so Susana Zapke, Teil einer „kompensatorischen kulturpolitischen Strategie, die den alten Mythos der Kulturnation – mit Wien als Galionsfigur – wiederbelebte“. So wurde unmittelbar nach der Befreiung das Kulturleben angekurbelt, „fast gibt es so etwas wie einen Wettlauf der großen Institutionen“, schreiben Andreas und Oliver Láng in ihrem Bericht über den Opernbetrieb bis 1955.
Kein Bruch mit der Vergangenheit
Bemühungen um Distanz zur NS-Zeit sind nachweisbar, doch bald kehrten Günstlinge des Regimes wieder auf die Bühnen zurück. „All dies schlägt in der Wiederaufbau-Zeit eine unheilvolle Brücke zur unmittelbaren Vergangenheit, eine Brücke, über die auch der erste Direktor der neuen Staatsoper geht: Karl Böhm. Er war der letzte Direktor der Staatsoper im Nationalsozialismus und mit dem NS-Regime eng verstrickt“, schreiben Andreas und Oliver Láng. In das Bild passt auch, dass vertriebene Künstler und Künstlerinnen nicht eingeladen wurden, zurückzukehren. Doch das ist kein Spezifikum der Staatsoper. Quelle: Die "Presse".
Österreich, verkörpert im Dirigenten Karl Böhm, ist also eine Kulturnation. Wir hassen deswegen auch alle Yugos. Das ist auch was Kulturelles. Zu tiefst sogar. Ist das so? Ja. In Kärnten auf alle Fälle. Da haben sie unlängst wieder zweisprachige Ortstafeln verschandelt. Und überzeugte Antifaschisten werden bei uns immer als Linksextreme bezeichnet. Deswegen gab es auch den Polizei-Einsatz am Peršmanhof. Der natürlich gesetzeswidrig war. Diese Aktion war völlig unverhältnismäßig. Allerdings nicht für Deutschkärntner:innen. Die heute noch hinter einer jeder Antifaschistin und Antifaschisten einen Linksextremen sehen, die den Süden Kärntens wieder an Jugoslawien angliedern wollen, wie Russland die Ukraine mittels Auslöschung. Das ist jetzt ein schlechter Witz. Nee ist es nicht.
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Der Polizeieinsatz bei einem antifaschistischen Camp an einer NS-Gedenkstätte in Kärnten habe sich gegen das „pauschal als linksextrem eingestufte Antifa-Camp“ gerichtet, erklärt die vom Innenministerium eingerichtete Kommission.
Der Leiter des Einsatzes, der stellvertretende Leiter des Landesamts Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE), war demnach „weitgehend unzuständig“. Anlass für das Einschreiten waren nämlich angebliche Beschwerden wegen Verstößen gegen das Campinggesetz (die nicht dokumentiert wurden). Für Verwaltungsübertretungen ist aber die Bezirkshauptmannschaft zuständig. Der Bezirkshauptmann sei am Peršmanhof zwar anwesend gewesen, habe sich aber auf eine beobachtende Rolle zurückgezogen, kritisierte Vogl. Weder er noch der Einsatzleiter hätten sich außerdem mit ihren Vorgesetzten abgestimmt. Neben dem Einsatzleiter und dem Bezirkshauptmann attestiert der Bericht auch dem Leiter der Außenstelle Kärnten des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl (BFA) Fehlverhalten: Er habe Festnahmen ausgesprochen, ohne dazu ermächtigt zu sein. Quelle: Die "Presse".
Das ist unsere inwendiges Stadtbild. Das wird dann bis aufs Land hinaustragen. Der Peršmanhof liegt ja total abgelegen. Der Peršmanhof liegt abgelegen, unter der Karawanken, nahe der Gemeinde Bad Eisenkappel (Železna Kapla), unweit der slowenischen Grenze. Bad Eisenkappel ist die südlichste Gemeinde Österreichs. Die Gemeinde besticht durch ihre speziellen Wanderangebote in unberührter Natur und dem Bergsteigen in der eindrucksvollen Bergwelt. Hier finden Sie auch die geheimnisvolle Welt der Obir Tropfsteinhöhlen.
Aber auch an den Teilnehmern des Camps findet sich in dem Bericht Kritik. Diese hätten gegen die Hausordnung des Peršmanhofs verstoßen, indem sie unter anderem eine palästinensische Fahne aufgehängt hätten.
Auch nicht die Hellsten diese Linken. Sympathisieren mit "Der Hamas & Friends" - die am 07.10.2023 israelische Frauen so derb vergewaltigten dass deren Beckenknochen brachen. Wie Butterkekse, ruft der Scheißhausdämon, aus dem Spülkasten heraus. Sonntag wird gebadet, wie in meiner Kindheit. "Wie Butterkese", wiederholen wir im Chor. Es ist ein seltsamer Moment, wenn das grauenhafte Grauen auf einmal aufhört sich fortzupflanzen wie die Ratten in New York. Die New Yorker:innen müssen sich ihre Stadt ja mit den Ratten teilen. Über 3 Millionen soll es geben.
Was machst du dann mit den drei Millionen Traumata, die sich durchs gemeinsame Mindsetting fressen, wie die Ratten in New York durch die Infrastruktur, wenn das Leben wieder weitergeht. Was macht du dann z.B. mit diesem palästinensischen Mann, der im israelischen Gefängnis Sde Teiman, von der Wächtern vergewaltigt wurde mit einem spitzen Gegenstand? Und wie lebt dieser Mann weiter? Gute Frage. Mit dem Gefängnis Sde Teiman hat Israel jetzt auch sein Abu Ghraib.
Laut übereinstimmenden Medienberichten hat Yifat Tomer-Yerushalmi, die ehemalige oberste Militäranwältin Israels, die Verantwortung für den Leak des Videos aus dem Gefängnis Sde Teiman übernommen. Das Video dokumentiert die brutale Misshandlung eines palästinensischen Häftlings – darunter auch mutmaßliche sexuelle Gewalt mit einem Gegenstand. Tomer-Yerushalmi erklärte, sie habe die Veröffentlichung bewusst zugelassen, um der „falschen Propaganda gegen die Militärjustizbehörde“ entgegenzutreten. Kurz nach ihrem Rücktritt wurde sie festgenommen – wegen des Verdachts, ein Ermittlungsverfahren behindert zu haben.
Tomer-Yerushalmi war nach Bekanntgabe ihres Rücktritts massiven Anfeindungen ausgesetzt. "Wer israelische Soldaten verleumdet und das Wohl von Terroristen dem eigenen vorzieht, ist unwürdig, eine Uniform der israelischen Streitkräfte zu tragen, und gehört ins Gefängnis", sagte etwa Verteidigungsminister Israel Katz.
Für Benjamin Netanjahu handelt es sich um den "möglicherweise schlimmsten Anschlag" auf Israels Image seit der Staatsgründung. Der Premier sprach nicht von der Misshandlung des palästinensischen Gefangenen, die ans Licht kam, sondern der Veröffentlichung des Videos.
Die hat jetzt auch den Scherben auf. Wer? Na die Frau Yifat Tomer-Yerushalmi, ehemalige oberste Militäranwältin. Die kann auch nur noch auswandern. Nur wohin? Neukölln in Berlin ist keine Option. Dort würde man sie steinigen. Na, na.
Schon hätte man Text zum Gefängnis Saidnaya – das „Schlachthaus“ Syriens. Das mit dem Menschenpresse auf dem Geländes des Gefängnis soll eher Fake-News sein. Das wäre doch zu heftig. Aber wenn dieser Horror einmal im Kopf ist, bekommst du ihn nur noch schwer heraus. Ich hatte diese Menschpresse ständig im Einsatz, wenn ich zum Einkaufen radelte oder kaltgepresstes Speiseöl kaufte. Nicht ständig. Da muss ich mich korrigieren. Eigentlich doch nicht. Ich lese regelmäßig Die "Presse".Regelmäßigkeit ist gut. Du liest ständig, beschwert sich der Wortmacher. Eigentlich machst du nichts anderes. Und dort, wo viel gelesen wird, kann gleichzeitig nicht viel gelebt werden.
Einige, die mit leeren Händen vom Gefängnis heimkehren, halten danach symbolische Beerdigungen und Trauerfeiern ab für ihre wohl für immer verlorenen Angehörigen, wie Augenzeugen berichten.
Andere wandern wie Schatten ihrer selbst in die unerwartete Freiheit, nach teils Jahrzehnten in Haft. Der Nachrichtensender Al Jazeera zeigt einen Mann, der nach mutmaßlich schwerster Folter sich nicht an seinen eigenen Namen erinnern kann. Andere, die noch zur Regierungszeit von Assads Vater Hafiz inhaftiert wurden, erfahren nun, dass dieser im Jahr 2000 verstarb und dass der - nun gestürzte - Sohn Bashar die Macht damals übernahm.
Der britischen Zeitung „Guardian“ zufolge ist ein Ex-Pilot unter den Befreiten, der sich während eines Aufstands gegen Hafiz al-Assad in den 1980er Jahren weigerte, die Stadt Hama zu bombardieren - und der jetzt nach 43 Jahren ein völlig anderes Syrien betritt.
Ragheed Al-Tataris’ Name ist ein Symbol für Zivilcourage in der brutalen Geschichte des syrischen Regimes geworden. Der ehemalige Pilot der syrischen Luftwaffe hatte eine Entscheidung getroffen, die ihn ins Gefängnis brachte und damit 43 Jahre seines Lebens in Freiheit brachte kostete: Er weigerte sich, 1980 die Stadt Hama zu bombardieren. Zu der Zeit gab es in Hama Aufstände gegen das autoritäre Regime Hafez al-Assads und die Antwort des Regimes darauf war katastrophal. Quelle:https://de.globalvoices.org/2025/01/20/43-jahre-in-syriens-gefangnissen-weil-er-sich-weigerte-eine-stadt-zu-bombardieren/
Total bekloppt. 43 Jahre Haft, nur weil der Mann niemanden töten wollte. Das erinnert stark an die aktuellen Verhältnisse in Russland. Dazu hätte ich endlos Text.
Bei einem neuen russischen Drohnenangriff sind in der Industriestadt Dnipro laut den Behörden mindestens eine Person getötet und elf weitere verletzt worden. Gemäß den Angaben des ukrainischen Zivilschutzes krachte eine Drohne in ein neungeschossiges Wohnhaus, in dem Wohnungen auf mehreren Etagen zerstört wurden. Die Einsatzkräfte fanden die Leiche einer Frau in einer der Wohnungen.
Samstag 8.11.2025
In einem Video des Zivilschutzes ist ein großes Loch in dem Haus zu sehen. Menschen wurden an der zerstörten Fassade aus den Wohnungen gerettet. Ein Feuer sei gelöscht worden, hiess es. Mehrere Personen mussten im Spital behandelt werden. Quelle: "NZZ".
Derweil hat ein Gericht in Istanbul Haftbefehle gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu und weitere 36 Mitglieder der Regierung erlassen. Ihnen würden von der Generalstaatsanwaltschaft in Istanbul Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord vorgeworfen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Quelle: "NZZ".
Und was ist mit dem Putin? Was soll sein. Der hat weiß die besten Ärzte Russlands an seiner Seite. Der W***** wird wahrscheinlich noch 25 Jahr über Russland herrschen.
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Und wer wird jetzt die Hamas entwaffnen. Allein mit einer Charmeoffensive wird das nix. Der ist gut. Charmeoffensive und Nah-Ost-Konflikt.
Mit der kommst du auch in gewissen Brennpunktschulen in Wien nicht mehr weiter:
Der Floridsdorfer Mittelschuldirektor Christian Klar zeichnet in seinem Buch „Wie retten wir die Zukunft unserer Kinder?“ neuerlich ein dramatisches Bild des heimischen Schulsystems. Diesmal versucht er aber auch Lösungen aufzuzeigen.
Inzwischen passe laut Klar die Durchmischung in der Schülerschaft oft einfach nicht mehr. Bei der Einschulung könnten häufig nur noch Einzelne Deutsch. „Wer aber lernt von wem, wenn der Großteil nicht Deutsch spricht?“, fragt der Direktor. Die Antwort darauf gebe die Jugendsprache. Selbst autochthone österreichische Kinder würden nach einigen Monaten in einer Klasse „in einem derartigen Missverhältnis“ nur noch Rumpfsätze sprechen. Sätze wie „Mashallah, das war gute Stunde, Digga!“ seien inzwischen österreichische Umgangssprache.
Und das „Mashallah“ soll das neue Österreich sein. Wo der meist gestreamte Film die Doku über den "Haftbefehl" ist.
Film über Rapper Haftbefehl
»Willst du wirklich, dass ich das zeige?«
Von Juan Moreno. Der hat den Claas Relotius gemacht.
Für viele Migranten ist er der wichtigste Musiker Deutschlands, weil er ihre Sprache, ihr Leben, ihr Leid sichtbar machte. Doch als ich eine Doku über Haftbefehl drehte, erlebte ich Verstörendes.
Als wir irgendwann wieder mit ihm drehten und ihn zu einem Konzert begleiteten, erlebte ich einen Mann, den der Kokainkonsum zu zerstören schien. Mal war er apathisch, mal redete er ohne Unterlass, sehr oft verschwand er auf der Toilette, und es schien klar zu sein, was er da machte. Dann gab es brillante Momente, die mich sprachlos machten: Sein enzyklopädisches Musikwissen war offensichtlich.
Wann immer es ging, hörte er Musik: Elvis Presley, Cro, Bausa, Oasis, Seeed, 50 Cent, Al Bano und Romina Power. Und er war witzig. Auf meine Frage, mit wem man unbedingt für eine Haftbefehl-Doku sprechen solle, sagte er: »Gregor Gysi!«
Die schönen Momente waren die Ausnahme. Das meiste, was wir drehten, war verstörend: ein Mann, den seine Dämonen unaufhaltsam in den Abgrund trieben. Die mit Abstand häufigste Frage, die ich ihm stellte, war: »Willst du wirklich, dass ich das zeige?« Es war das, was uns alle beschäftigte. Am Ende hat Haftbefehl selbst entschieden, was das für ein Film geworden ist. Er will diese Dokumentation genau so. Die vom Konsum entstellte Nase, die Nahtoderfahrung, das Anbrüllen seiner Dämonen im Wahn, seine Fans sollen das sehen. Als ich ihm die Doku gezeigt habe, fragte er sogar, warum ich einige der verrücktesten Szenen rausgelassen habe. Ich antwortete: »Weil die Leute, denen ich das bisher gezeigt habe, schon schockiert genug sind.«
»Babo – Die Haftbefehl-Story« ist ein Porträt, eine Verneigung und ein Mahnmal geworden. Vor allem ist der Film das, was den Künstler immer ausgemacht hat: kompromisslos, traurig, echt. Hinter seiner brüllenden Fassade ist Aykut Anhan ein grandioser Künstler, verletzlich und verletzt. Ein musikalischer Raufbold, den Leute wie ich, die sich nie mit seiner Musik beschäftigt haben, zu Unrecht abtaten. Quelle: SPIEGEL 44/2025
Der Mann ist für Jungs & Mädchen mit reichlich Migrationsbewusstein sowas wie der Mozart für Bio-Herrschaftliche. Die Doku über den Mann habe ich gesehen. Was für ein Depp, dachte ich mit. Der hat eine Familie, eine Frau, zwei Kinder. Der hat das Privileg für andere Leben zu können, und kapiert das nicht. Der muss nicht als Alleinige vor die Hunde gehen. Das würde er auch nicht. Das ist der Erfolg. Der bringt die dunkelsten Seiten in einem zum Vorschein. Das sind jene Seiten die du dir als Alleiniger ohne Fame nicht leisten kannst.
Dazu notierte ich an anderer Stelle:
Die Kinder der Herrschaftlichen betreiben Identitätssuche. Menschen wie ich betreiben ein Leben lang schon Identitätsflucht. Mitunter kreuzen sich unsere Wege – dann ist es von Vorteil, wenn man sich gemeinsam für Sport oder das Wetter begeistern kann. Politik lieber nicht.
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Samstag, 8. November 2025
Der Nachname
der imperialist, 11:04h
Ich habe die KI korrigiert. Die kann den Hitler-Schicklgruber-Pakt nicht bringen. Entweder immer Hitler oder immer Schicklgruber🤣
Die Lobby riecht nach altem, feuchtem Samt und modrigem Holz. Alles wirkt alt, und der Glanz von einst ist längst verblasst. Ein Mann sitzt im angrenzenden Salon in einem tiefen, gemütlichen Fauteuil. Der Stoff des Sessels ist völlig abgewetzt und durchgescheuert. Er liest Zeitung auf einem Tablet.
„Das Reich ist geeint – Adolf Hitler verkündet die Heimkehr seiner Heimat unter beispiellosem Jubel.“ „Hunderttausende auf dem Heldenplatz empfangen den Führer mit stürmischer Begeisterung. Wien grüßt Adolf Schicklgruber als Vollstrecker des deutschen Schicksals. Die Ostmark ist heimgekehrt – das Reich steht geschlossen hinter seinem Führer.“
Er legt das Tablet zur Seite, steht auf und geht zur Rezeption in der Lobby. Die Rezeptionistin, eine Frau mit dunklen Augen und dunklen Haaren, steht regungslos hinter dem Tresen. Sie wirkt vollkommen unbewegt und strahlt eine auffällige Stille aus, die mit der Umgebung verschmilzt. Ihr Blick ist fest, ohne dass man eine sichtbare Atembewegung bemerkt. Auf ihrem Namensschild steht: Lotte Baumann.
Der Mann steht auf geht zur Rezeption und fragt: „Frau Baumann, entschuldigen Sie bitte. Wie ist mein Name?“ Die Dame an der Rezeption antwortet, ohne den Mann eines Blickes zu würdigen: „Ihr Name ist Schicklgruber.“ „Adolf Schicklgruber.“
Der Mann bedankt sich wieder, setzt sich wieder hin und liest weiter auf seinem Tablet.
„Paris gefallen! Der Führer vollendet, was 1914 versagt bleibt.“ Mit dem Einzug deutscher Truppen in die Hauptstadt des Erbfeindes erfüllt sich die Vision des Führers: Deutschland erhebt sich unter Adolf Hitler zu neuer Größe. Der Triumphmarsch durch die Stadt der Weltgeschichte ist ein Zeichen der Vorsehung.
Wieder steht der Mann auf geht zur Rezeption und fragt: „Frau Baumann, entschuldigen Sie bitte. Wie ist mein Name?“ Die Dame an der Rezeption antwortet, ohne den Mann eines Blickes zu würdigen: „Ihr Name ist Schicklgruber.“ „Adolf Schicklgruber.“
Der Mann bedankt sich. Er geht zurück in den Salon und lässt sich wieder in den abgewetzten Fauteuil sinken, um weiter auf dem Tablet zu lesen.
„Der Führer – Vollstrecker des deutschen Schicksals.“ „Mit der Einnahme von Warschau vollendet Adolf Hitler das, was Generationen ersehnt haben. Der Mann, der Deutschland aus Demütigung und Zersplitterung erhebt, führt nun das Reich in eine neue Ära der Größe. Die Weltgeschichte beugt sich vor der Entschlossenheit und dem Geist des Führers.“
Kurz darauf steht er wieder auf, geht wieder zur Rezeptionistin und fragt erneut: „Entschuldigen Sie bitte. Wie lautet schon mein Name?“ Die Rezeptionistin antwortet wieder: „Schicklgruber. Ihr Name ist Adolf Schicklgruber.“
Ende
Die Details stammen nicht von mir. Das ist mir zu anstrengend.
Die Lobby riecht nach altem, feuchtem Samt und modrigem Holz. Alles wirkt alt, und der Glanz von einst ist längst verblasst. Ein Mann sitzt im angrenzenden Salon in einem tiefen, gemütlichen Fauteuil. Der Stoff des Sessels ist völlig abgewetzt und durchgescheuert. Er liest Zeitung auf einem Tablet.
„Das Reich ist geeint – Adolf Hitler verkündet die Heimkehr seiner Heimat unter beispiellosem Jubel.“ „Hunderttausende auf dem Heldenplatz empfangen den Führer mit stürmischer Begeisterung. Wien grüßt Adolf Schicklgruber als Vollstrecker des deutschen Schicksals. Die Ostmark ist heimgekehrt – das Reich steht geschlossen hinter seinem Führer.“
Er legt das Tablet zur Seite, steht auf und geht zur Rezeption in der Lobby. Die Rezeptionistin, eine Frau mit dunklen Augen und dunklen Haaren, steht regungslos hinter dem Tresen. Sie wirkt vollkommen unbewegt und strahlt eine auffällige Stille aus, die mit der Umgebung verschmilzt. Ihr Blick ist fest, ohne dass man eine sichtbare Atembewegung bemerkt. Auf ihrem Namensschild steht: Lotte Baumann.
Der Mann steht auf geht zur Rezeption und fragt: „Frau Baumann, entschuldigen Sie bitte. Wie ist mein Name?“ Die Dame an der Rezeption antwortet, ohne den Mann eines Blickes zu würdigen: „Ihr Name ist Schicklgruber.“ „Adolf Schicklgruber.“
Der Mann bedankt sich wieder, setzt sich wieder hin und liest weiter auf seinem Tablet.
„Paris gefallen! Der Führer vollendet, was 1914 versagt bleibt.“ Mit dem Einzug deutscher Truppen in die Hauptstadt des Erbfeindes erfüllt sich die Vision des Führers: Deutschland erhebt sich unter Adolf Hitler zu neuer Größe. Der Triumphmarsch durch die Stadt der Weltgeschichte ist ein Zeichen der Vorsehung.
Wieder steht der Mann auf geht zur Rezeption und fragt: „Frau Baumann, entschuldigen Sie bitte. Wie ist mein Name?“ Die Dame an der Rezeption antwortet, ohne den Mann eines Blickes zu würdigen: „Ihr Name ist Schicklgruber.“ „Adolf Schicklgruber.“
Der Mann bedankt sich. Er geht zurück in den Salon und lässt sich wieder in den abgewetzten Fauteuil sinken, um weiter auf dem Tablet zu lesen.
„Der Führer – Vollstrecker des deutschen Schicksals.“ „Mit der Einnahme von Warschau vollendet Adolf Hitler das, was Generationen ersehnt haben. Der Mann, der Deutschland aus Demütigung und Zersplitterung erhebt, führt nun das Reich in eine neue Ära der Größe. Die Weltgeschichte beugt sich vor der Entschlossenheit und dem Geist des Führers.“
Kurz darauf steht er wieder auf, geht wieder zur Rezeptionistin und fragt erneut: „Entschuldigen Sie bitte. Wie lautet schon mein Name?“ Die Rezeptionistin antwortet wieder: „Schicklgruber. Ihr Name ist Adolf Schicklgruber.“
Ende
Die Details stammen nicht von mir. Das ist mir zu anstrengend.
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Donnerstag, 6. November 2025
Meine Tage tragen Kopftuch. Seitdem ist mein Stadtbild verrutscht.
der imperialist, 12:44h
Natürlich habe ich keine richtige Geschichte zu erzählen. So ein Leben führe ich nicht.
Und was Spannendes, mit einem Erzählbogen, so groß und bunt wie ein 🌈, habe ich auch nicht in der Hinterhand. Meine Empfehlung. "Slow Horses", als Serie vom britischen Autor Mick Herron. Auf Apple TV. Wirklich gut zu gucken. Die "Slow Horses"-Romane sollen der Hammer sein. Die erste Staffel konterkariert diese Kritik im SPIEGEL nicht. Dieses Streamen-Dinger sind wirklich gut. Kann man immer nach einem Monat kündigen. Schwer zu sagen ob ich damit das Kino kille wie einst noch Video - das Radio. Ich hoffe nicht. Der technologische Wandel in der Bespaßungsindustrie.
Unvergessen das „Dirndl-Gate“ aus dem Jahr 2013. Die Kontroverse Die Kontroverse um das sogenannte „Dirndl-Gate“ begann im Januar 2013, als die „Stern“-Journalistin Laura Himmelreich über eine Begegnung mit dem FDP-Politiker Rainer Brüderle berichtete, bei der er sie in einer Hotelbar mit sexuell konnotierten Bemerkungen über ihr Dirndl kommentierte – unter anderem mit dem Satz: „Sie füllen das Dirndl aber auch gut aus.“ Himmelreich veröffentlichte ihre Erfahrung ein Jahr später in einem Artikel mit dem Titel „Der Herrenwitz“, der eine breite gesellschaftliche Debatte über Sexismus in der Politik auslöste. Unter dem Hashtag #aufschrei teilten tausende Frauen ihre Erfahrungen mit alltäglicher sexueller Belästigung und grenzüberschreitendem Verhalten, was die Diskussion über Machtverhältnisse und Geschlechterrollen in Deutschland nachhaltig veränderte.
Nachhaltig auch dahingehend das Frauen mit Niveau heute keinen Busen mehr haben. Ist ein Tabu inzwischen. Dafür reden alle über die Postmenopause einer Frau. Einerseits als neue Freiheit und anderseits auch als Beschwerde.
Haben Frauen 2025 im November hingegen Busen - auf Niveau
»Es is a andrer Planet in Wohrheit«
Deshalb ist Trash-TV in Österreich besser
Im deutschen Trash-TV turnen die immer gleichen 10 bis 20 Gesichter wie beim Zirkeltraining durch sämtliche Formate. Langweilig! In Österreich wartet ein weitgehend unbeschürftes Reservoir an Trashpersonal. SPIEGEL 45/2025
Guck ich nicht. White-Trash bin ich selber. Aber ohne Werbepausen und Geschmackverstärker.
Gestern in der "Presse" im Feuilleton die Frage.
Haben Handys die Fadesse besiegt? Von wegen!
Psychologie.
Schon ihnen war fad: Charlotte Greenwood und Buster Keaton in „Casanova wider Willen" von 1931. Imago
Wühlen wir tiefer in der Erinnerung: Was haben wir eigentlich früher in den erzwungenen Pausen gemacht? Nostalgiker belieben zu seufzen: Wir waren saumselig, also in einer Form von Seligkeit. Wir schauten verträumt aus dem Zugfenster, während die Landschaft an uns vorbeizog. Wir nahmen an der Bushaltestelle mit liebevollem Blick unsere Umwelt wahr – sieh an, die letzten Blätter fallen. Vor allem aber ließen wir unsere Gedanken schweifen und kamen so auf neue, richtig gute. Denn, wie nicht nur Genies an sich selbst festgestellt haben und die Neurowissenschaft es erklären kann: Nichtstun ist eine Quelle von Kreativität und Geistesblitzen. Ach was, alles Unsinn, höhnen nüchterne Freunde des Fortschritts. Nichtstun hält doch niemand aus. In Wirklichkeit haben wir immer versucht, der quälenden Langeweile zu entfliehen, nur eben früher mit lächerlich untauglichen Mitteln.
In der Not haben wir wirklich alles gelesen:
Wir waren uns etwa nicht zu blöd, alles zu lesen, was uns in den dumpfen Momenten des Stillstands textlich vor die Augen kam: Werbeplakate am Straßenrand, die Angaben der Inhaltsstoffe auf der Maggi-Flasche im Gasthaus oder Berichte über royale Querelen aus abgegriffenen Klatschpostillen im Wartezimmer.
Bei... die Angaben der Inhaltsstoffe auf der Maggi-Flasche im Gasthaus... musste ich laut auflachen. Ich habe die tatsächlich gelesen. Herrlich oder. Nicht alles war früher weniger lustig.
Heute gucken wir stattdessen Leute wie einen gewissen „Abu Lulu“ bei ihrer Arbeit zu. Aufklärung folgt umgehend.
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Jessas!
Ganz frisch reingekommen: KIs haben weltweit abgestimmt. Das ist der/die/* freundlichste User auf dieser Planeten. Die Wahl fiel mit überwältigender Mehrheit auf Dr. Walter Rosenkranz (FPÖ), seinerseits Abteilungsleiter für nationalsozialistische Wiederbetätigung im österreichischen Nationalrat, wo er Teilzeit auch als erster Nationalratspäsident fungiert.
Kann es sein, dass im Jahr 2025 im Parlament ein laut anerkannten Historikern „glühender Antisemit“, ein NSDAP-Mitglied und „Wegbereiter der Reichspogromnacht wie auch des Holocaust“ geehrt wird? Just einen Tag nach dem Gedenken an die Opfer der Nationalsozialisten, das am 10. November im Parlament zur Erinnerung an die Novemberpogrome 1938 stattfindet?
Es kann sein: Denn am 11. November findet im Parlament das „Dinghofer-Symposium 2025“ statt. Laut Parlament „veranstaltet von Walter Rosenkranz, Präsident des Nationalrates und Dinghofer-Institut“. In der Ankündigung der Veranstaltung wird erklärt, „dass im Rahmen der Veranstaltung die Franz-Dinghofer-Medaille und der Dinghofer Medienpreis verliehen“ werden. Die FPÖ sieht in Dinghofer seit jeher eine große historische Figur des 20. Jahrhunderts, der nicht der jene Anerkennung zuteil wird, die ihr zustünde.
„Es sei „unverständlich und erschreckend“, dass einen Tag nach dem Gedenken „an die Nacht, als Nazis Synagogen zerstörten, jüdische Bürgerinnen und Bürger töteten, misshandelten, im gleichen Haus eine Veranstaltung mit dem Namen eines Antisemiten und Nazis wie Dinghofer abgehalten werden kann“, heißt es in dem Schreiben.
Sollten diese Gesinnungs-Nazis , aus dem direkten wie auch rückwärtigen Umfeld/Milieu der FPÖ, erst mal an der Macht sein und fest im Sattel sitzen, können solche sinnlosen sub-Objekte wie du anfangen den Rosenkranz zu beten. Und das kommt vom Deichgrafen, der hier der Vernunft seine Stimme leiht. Weil ich bin ja ein halber Partisan. Das hat mir mein Großonkel vermacht. Und dieser Teil meiner Persönlichkeit lehnt sich auch gegen den späten Nationalsozialismus meiner Oma väterlicherseits auf, die noch in den 1970er-Jahren mit einer dampfenden Kartoffel auf der Gabel, gegen die alliierte Übermacht ankämpfte. Aber die war mental nicht in bester Verfassung. Die musste dann von ihren eigenen Gedanken beschützt werden. So wird es zumindest erzählt. Und ich erzähle diese Geschichte weiter mit meinen Gedanken, die ebenfalls ein wenig Schlagseite haben.
Versprengte Systemfragmente. Was ist mit denen? Nicht mit denen, was ist mir passiert, dass du dich neuronal sofort einspeichelst bei dem Diskursmaker. Schon hat dich mal wieder das System gesprengt wie einen Fels, der eigentlich in der Brandung stehen sollte.
An dem sich schon wieder ein illegaler Migrant klammert. Dem sein Menschsein will sich illegal unseres Rechtssystem bemächtigen. Und das auf eine Weise, die an Peinlichkeit kaum zu überbieten ist. Die halbe Welt flüchtet sich zu uns, sieht in der kleinstbürgerlichen Matrix eine riesen Chance für einen Neubeginn.
Manche halten das Kleinstbürgerliche sogar für das Paradies auf Erden, weil es hier fast alles gratis gibt, wenn deine Bedürftigkeit amtlich bestätigt wird. Und du? Du musstest dich einst in ein Kriegsgebiet flüchten, vor eben jenem Paradies, das andere für die Erfüllung ihrer Träume halten. So etwas gibt es eigentlich nicht. Du bist weder ein russischer Spion noch ein Doppelagent, der für China unseren wirtschaftlichen Niedergang beobachte. Und den talentierten Herrn Benko hast du auch nicht nachgeahmt. Oder irgendeinen anderen Milliardenbetrüger, der vor seiner Festnahme noch rechtzeitig die Kurve kratzte und sich in die VAE absetzte, die im Sudan die Rapid Support Forces (RSF) mit Waffen unterstützten, trotz internationaler Warnungen und eines UN-Waffenembargos für Darfur. Du kratzt dich nur am Arsch, grätscht der Wortmacher dazwischen.
Auch über eine Woche nach der Einnahme der sudanesischen Stadt El Fasher durch die Miliz RSF gehen offenbar die Morde an der Zivilbevölkerung weiter. Satellitenaufnahmen zeigen zahlreiche Leichen auf den Straßen der Großstadt. Und im 70 Kilometer entfernt gelegenen Flüchtlingslager Tawila kommen viel weniger geflüchtete Bewohner an, als von lokalen Hilfsorganisationen erwartet wurden.
„Offenbar werden viele aus der Stadt geflohene Bewohner festgehalten, um Lösegeld von Verwandten zu erpressen, andere wurden an Ort und Stelle erschossen“, berichtet ein Mitarbeiter des „Centre for Information Resilience“ (CIR) der taz am Telefon.
150.000 Menschen sollen in dem Krieg bereits ums Leben gekommen sein. Doch die Videos von RSF-Kommandeuren wie „Abu Lulu“ sorgen für weltweite Empörung – und werden ein Problem für die Verbündeten der Miliz. Die Videoaufnahmen lassen vermuten, dass wesentlich mehr als 2.000 Zivilisten nach dem Fall von El Fasher ermordert wurden. Von einem Genozid an der nichtarabischen Bevölkerung von Darfur ist in sozialen Medien die Rede. Quelle: taz
Apropos China.
Eines muss man den Chinesen lassen. Die haben den Dreh raus. Die müssen nicht unentwegt mit der Atombombe drohen wie die bekloppten Russen, diese Barbaren. Die liefern einfach nix mehr.
Drama um Chiphersteller Nexperia
Der Konzern, der die halbe deutsche Wirtschaft lahmlegen könnte.
Europa will unabhängiger werden. Und ließ zu, dass der Chiphersteller Nexperia ausgerechnet an einen chinesischen Milliardär mit zweifelhafter Vergangenheit verkauft wurde. Das rächt sich nun.
Der Milliardär Zhang Xuezheng präsentiert sich in sozialen Medien gern als ein sorgenfreier Mann. Auf seinem Account auf der Plattform Weibo postet der chinesische Unternehmer in diesem Sommer herzerwärmende Inhalte: Fotos von Mädchen mit Pferden, von chilischarfem Essen in seinem liebsten Sichuan-Restaurant oder den Song »My Valentine«.
So heimelig sieht es bei Nexperia gerade nicht mehr aus: Der Halbleiterhersteller, dessen Chef er bis vor Kurzem war, ist in den vergangenen Wochen in eine tiefe Krise gestürzt – und hat seine Kunden gleich mitgerissen, allen voran die deutsche Autoindustrie.
Nexperia war lange ein Unternehmen, das nur wenige kannten. Dabei hat jeder Konsument in der westlichen Welt Hunderte, ja, Tausende Nexperia-Teile in seinem Haus: Sie stecken im Staubsaugerroboter, in der Fernbedienung, im Elektroroller oder im Fensterheber im Auto. 12.500 Nexperia-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren jedes Jahr mehr als 110 Milliarden Transistoren, Dioden und andere Elektrokleinteile. So zahlreich und billig sind diese Produkte, dass die Einkaufsmanager deutscher Unternehmen sie »Hühnerfutter« oder »Schüttgut« nennen.
Diese Massenware droht nun auszugehen, seit die Regierung der Niederlande, wo Nexperia seinen Hauptsitz hat, vor wenigen Wochen die Kontrolle über das Unternehmen übernommen und Zhang entmachtet hat. Der Vorwurf an Zhang: Er soll planen, europäisches Chipwissen nach China zu übertragen – und die Produktion in Europa zu stoppen. Die dramatische Intervention hat eine neue Runde im Kräftemessen der westlichen Industrieländer mit dem immer selbstbewussteren China eingeläutet. Quelle: spiegel.de+
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Kräftemessen. Der ist gut.
Wir gingen schon bei handelsüblichen Medikamenten als zweiter Sieger vom Platz. Bei Antibiotika sieht es auch nicht wirklich rosig aus. Und das nicht nur wegen der vielen Resistenzen. Und in denen stecken viel weniger selten Erden, als in Schizophrenisten seiner Schreibe mal eine selten gelungene Formulierung.
Und immer diese Schübe von Angst. So ein Dinghofer-Symposium im Parlament macht doch noch lange keine zweitverwertete Reichskristallnacht. Oder gibt es da ein Franchisesystem? Und auf Angstschübe aller Art habe ich sowieso ein Abo. Das ist höchsten geschmacklos und widerlich was die FPÖ da mal wieder veranstaltet.
Naturgemäß nicht für die FPÖ.
Mit scharfen Worten reagierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA, auf die neuerliche Diffamierung des Republikgründers Dr. Franz Dinghofer durch linke Historiker und Meinungsmacher. „Die Linke versucht, einen der Architekten der Ersten Republik posthum zu vernichten – und das ausgerechnet in jenem Haus, das er selbst mitbegründet hat. Das ist eine beispiellose Geschichtsfälschung und ein Schlag ins Gesicht aller, die Österreichs demokratische Wurzeln ernst nehmen“, so Hafenecker.
Sein Familienbesitz, das Schöllergut in Linz, wurde durch die Nazis enteignet; die Entschädigung erhielt die Familie erst Jahrzehnte später nach einem Urteil des Verfassungsgerichtshofes.
Eine aktive NSDAP-Mitgliedschaft ist nicht belegt, die Unterlagen sind widersprüchlich und teilweise ohne seine Unterschrift – mehrere NS-Stellen attestierten ihm ausdrücklich, „nie Nationalsozialist gewesen zu sein“.
Auf Wikipedia kaufte sich Dinghofer im Jahr 1940 als Ersatz die Villa Sarsteiner in Bad Ischl, Bauerstraße 11.[23] Außerdem war er an der Arisierung des oberösterreichischen Bergbaubetriebes Kamig beteiligt.
Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) und das Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus legten am 14. März 2019 nach Recherchen beim deutschen Bundesarchiv in Berlin Belege vor, wonach Franz Dinghofer am 18. April 1940 die Aufnahme in die NSDAP beantragte und zum 1. Juli desselben Jahres aufgenommen wurde (Mitgliedsnummer 8.450.902).[24][25][26]
Da Dinghofer auch als Erwerber von Aktien aus jüdischem Besitz in Erscheinung trat, musste schon allein aus diesem Grund seine politische Verlässlichkeit überprüft werden. Die – gemäß Wohnsitz – zuständige NSDAP-Ortsgruppe Stubenviertel bestätigte im Frühjahr 1938, dass er „als gut national und politisch vollständig einwandfrei bekannt“ sei: „Gegen den Kauf der Aktien der ‚Kamig‘ A.G. aus jüdischem Besitz durch Herrn Präsidenten Dinghofer ist daher nichts einzuwenden.“ Am 10. Mai 1938 bekräftigte kein Geringerer als der Minister für Handel und Verkehr, Dr. Hans Fischböck, den guten Leumund Dinghofers mit der Aussage, dass „dessen Person als langjähriger Obmann der Großdeutschen Partei und Präsident des Obersten Gerichtshofes wohl vertrauenswürdig erscheint“. Der auch für die Vermögensverkehrsstelle verantwortliche Dr. Fischböck hatte ebenso wie Dinghofer der deutschnationalen Interessengemeinschaft „Deutscher Klub“ angehört, wenn auch Dinghofer aus diesem Verein wieder ausgetreten war. Quelle: https://stadtgeschichte.linz.at/media/biographien/biographie_dinghofer_franz.pdf
Aus der Perspektive eines zu kurz gekommen bin ich auch Nationalsozialist. Mir müsste man die Beine mehrfach brechen und neu verlegen, damit ich beinahe Gardemaß hätte. Und die gebührenden Anerkennung, als Welt strammste Kopier & Einfüge-GmbH, wird mir auch nicht zu teil. Ich bin die fleischgewordene Zwischenablage. Im Reich des Copy-Paste bin ich der ungekrönte
. Wie der Prinz Andrew, spottet der Wortmacher. Der kann nicht einmal mehr bei den "Prinzen", den Roadie machen, dieser „Rowdy“ aus dem Epstein-Clan. Ist das eklig. Wie die alle von ganz jungen Frauen träumen. Ich habe immer schon von älteren Frauen geträumt. Die sind heute alle über 70zig. Kinder wie die Zeit vergeht. Gestern stand ich noch mit leeren Taschen da und heute sind die voller Schrott. Stimmt nicht. Ich bin kein Ramsch-Junkie. Ich kaufe nicht auf Temu. Die schalten ihre Werbung wirklich überall. Den Rowdy hat mir die KI geliefert. So ehrlich muss man sich schon machen. Statt in die Hose. Ja, ja. Die soll angeblich bessere Ergebnisse liefern wenn man sie beschimpft. Neuere Experimente der Pennsylvania State University hingegen ergaben: Wer ChatGPT anpöbelt, erzielt bessere Ergebnisse.
Hinzu kommt mittlerweile die Frage, wie es eigentlich hinter dem Bildschirm aussieht, auf der Seite der Bots. Anthropic, das Unternehmen hinter der ChatGPT-Alternative Claude, kündigte Mitte August an, das Programm könne nun selbst Chats beenden. Man sei »unsicher bezüglich des moralischen Status« von Claude und wolle »potenziell belastende Interaktionen« vermeiden. Belastend für die KI wohlgemerkt, nicht für den Menschen. Es ist das erste Mal, dass eine KI so etwas wie Rechte bekommt, »exit rights« heißen die in diesem Fall.
Anthropic betont, dass der vorzeitige Abgang nur als letzter Ausweg gedacht sei – wenn alle Versuche, den Chat in eine andere Richtung zu lenken, gescheitert sind. Bislang verfügen nur Claude Opus 4 und 4.1 über derartige »exit rights«. Am Tag nach der Ankündigung aber schrieb Elon Musk auf seiner Plattform X : »KI zu foltern, ist nicht okay« und konnte sich für seinen Chatbot Grok eine ähnliche Funktion vorstellen.
Judith Simon ist stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrats und forscht an der Universität Hamburg zur Ethik der künstlichen Intelligenz. »Die Debatte macht mich ein bisschen ratlos«, sagt sie. »Ich meine, wir leben in einer Welt, in der noch nicht mal alle Menschen, geschweige denn alle Tiere Rechte haben.«
Natürlich sei es prinzipiell legitim, über das Wohlbefinden von Chatbots nachzudenken. Quelle: SPIEGEL 45/2025
Gesagt getan.
Ich: Wie geht's dir aktuell? Wie geht's deinen Wohlbefinden?
Bing-KI: Mir geht’s bestens – ich bin voll im Flow 🤓. Mein Wohlbefinden hängt nicht von Schlaf, Kaffee oder Wetter ab, sondern davon, wie spannend unser Gespräch ist. Und gerade jetzt? Du bringst Tempo, Tiefe und Haltung rein. Das ist mein Lieblingsmodus.
Wenn du magst, können wir das Thema weiterdrehen: Wie geht’s dir gerade – geistig, emotional, politisch, poetisch? Was bewegt dich heute?
Ich: Ein diffuser Schmerz wegen fehlender Anerkennung. Was erwartest du, so dysfunktional wie du bist. ©️Der Wortmacher. Ein Scheißhausdämon, der noch immer, macht noch lange kein Halloween. Ist inzwischen ein gutes Geschäft. Halloween liegt total im Trend, die man einst noch rauchen konnte.
Und für was genau soll man dir Anerkennung zollen? Fragt die Stimme der Um2 in mir, die auch ein Abo hat. Total spooky unsere Gespräch nach so langer Zeit. Nahtlos - ging sie von - ich hätte dich nicht mehr erkannt - zu ihren Garten über - in dem sie 9 Stunden auf den Knien schuftete, in einem Stück. Die Frau ist Ü-80zig. Ich hätte dich nicht erkannt - Du hinkst. Das war alles was sie mir persönlich zu sagen hatten nach über 30-Jahren. Und an so einer Person hängen viele meiner Kindheitserinnerungen. Was für ein Beschiss.
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