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Dienstag, 18. Februar 2025
Ein dichtender Dilettant plant ein Attentat auf die Hochkultur.
der imperialist, 13:43h
Herr kuena danke für ihren Kommentar.
Allerdings nur mit Worten und nicht mit einem 🔪.
Jessas!
Die einen sind in einer feste Struktur eingebunden und die anderen wurden nur entbunden. Es geht doch kurz und bündig. Man(N) kann es auch kurz und bündig sagen. Nur warum sollte ich. Schreiben ist wie Scheißen. Nur mit andere Mitteln. Aber mal auf den Punkt kommen. Schon schön. Bevor ich mir eh wieder denke, immer der Gefahr ausgesetzt gedacht zu werden von einem invasiven Ding, das mir die Um2 mit ihrem Sprech ins Mindsetting eingepflanzt hat, und das in mir wuchert wie Unkraut. Was wollte ich eigentlich sagen. Will ich überhaupt was sagen, von Denkschulen angeleiert und in vorgefertigt Schablonen gepresst, wie man die aus dem politischen Betrieb kennt. Aber Schauspieler:innen, die einen Film promoten, reden auch nicht viel anders. Selbst Musiker:innen oder Bands haben reden wie auswendig gelernt. Und dieser sozial gewünschte Sprech korreliert irgendwie mit der total enthemmten Sprache in gewissen Messengerkanälen. Wie genau? Schwer zusagen. Im offiziellen Roter- Teppich-Sprech war die Arbeit mit dem oder der Schauspiel-Kollegin oder Regisseur/in/* immer extrem fruchtbar und nie furchtbar wie in der Serie " Feud: Bette and Joan". Die Serie dreht sich um die berühmte Rivalität zwischen den Schauspielerinnen Bette Davis (Susan Sarandon) und Joan Crawford (Jessica Lang) während und nach den Dreharbeiten zum Film "Was geschah wirklich mit Baby Jane? Sehr unterhaltsam. Die Crawford säuft und die Bette Davis raucht wie ein Schlott. Gegen einen Drink hat sie aber auch nichts einzuwenden. Top ist auch die Hedda Hopper (Judy Davies) die ab den 1930er-Jahren zu einer bekannten und einflussreichen Gesellschaftskolumnistin in Hollywood aufstieg. Und ebenfalls grandios, die Mamacita (Jakie Hofmann). Es gibt also doch noch Rollen für Damen mit Lebenserfahrung im Dunstkreis von Hollywood. Ich betreibe Streaming-Hüpfen. Kann man ja immer monatlich kündigen. Statt mittelprächtiges Olivenöl einwandfreies Rapsöl über den Salat gekippt wie einst noch einen Schnaps direkt in die verkümmerten Hirnwindungen, und schon geht sich ein Monat Streamen aus. Ich habe herausgefunden mehr so der Apple TV+ zu sein. Was ich gar nicht kann sind Marvels Superhelden. Bis auf den letzten Logan.
Was man von der Weltansprache nicht behaupten kann. Alles ist in Aufruhr oder in großer Sorge. Serbien steht möglicherweise vor einer Zeitenwende wie einst als die serbische Jugend den Slobodan Milošević zum Teufel schickten.
Sie werden wie Befreier gefeiert. Wenn die gegen Korruption demonstrierenden Studenten mit Landesflaggen bei eisigen Temperaturen auf tagelangen Protestmärschen durch Serbiens Dörfer oder Provinzstädte ziehen, werden sie mit Gulaschsuppen, Tee und Umarmungen begeistert begrüßt. Noch sitzt Staatschef Aleksandar Vučić im 13. Jahr seit der Machtübernahme seiner nationalpopulistischen SNS fest im Sattel. Doch seine Landsleute scheinen zunehmend die Angst vor Repressalien oder Verlust des Arbeitsplatzes zu überwinden. Seit am 1. November die tonnenschweren Trümmer des eingestürzten Vordaches des neu renovierten Bahnhofs von Novi Sad 15 Menschen unter sich begruben, wurden bereits in über 250 Städten, Landgemeinden und Dörfer Demonstrationen gegen die tödlichen Folgen der Korruption vermeldet – mit ungekannt großem Zulauf. „Du bist nicht zuständig“, so die auf Protestbannern und im Web verbreitete Reaktion der Demonstranten auf die Drohungen, Verleumdungen und vermeintlichen Zugeständnisse des Staatschefs. Den ebenso selbstverliebten wie dünnhäutigen Präsidenten, der mit der Ankündigung von Verhaftungen oder dem Wedeln mit Ermittlungsakten gern den ranghöchsten Chefankläger und Richter des Landes mimt, trifft der Verweis auf die Begrenzungen seines eigentlich rein zeremoniellen Amts bis ins Mark. Quelle: Die "Presse".
Und der Gesundheitszustand von Papst Franziskus ist ziemlich prekär. Nach einer neuen Diagnose, die der Vatikan verbreitete, leidet der 88-Jährige an einer polymikrobiellen Infektion der Atemwege, weshalb die Behandlung umgestellt werde. Das hört sich nicht gut an. Der Goadfather ist nicht viel jünger als der Papst Franziskus. Sobald ich was über kranke alte Männer lese, zucke ich inwendig auch schon verstört zusammen, aufgescheucht wie ein paar Hühner im Hühnerstall, die inzwischen einen Bewusstseinszustand erreicht haben, dass sie schon bei bloßer Erwähnung eines Fuchses in Panik geraten. Ungefähr so ergeht es vielen aus der Generation Z. wenn die das Wort Klimawandel hören. Die im aktuellen Bundestagswahl keine Stimme haben. Für die ist leistbares Wohnen als Wahlmotiv mindestes so wichtig wie für die Alten die Migration. Studien zeigen, dass ältere Wähler:innen oft besonders besorgt über Einwanderung und Integration sind und diese Themen in den Vordergrund stellen. Gefühlt haben im deutschen Wahlkampf alle nur über Migration gesprochen. Was ich sympathisch finde ist das Comeback Der Linken. Die sind doch heute nicht mehr wie Ulbricht und Honecker. Oder doch? Das wäre was. Die Linken schaffen den Wiedereinzug und der Wagenknecht-Clan nicht. Und was ist mit der FDP? Ja eh. Irgendwer muss doch auch Porsche fahren.
Dazu hätte ich noch ein Thema zur Hand:
Arbeitslosigkeit und überforderte Politiker – in Deutschland schleicht sich die Angst vor dem Abstieg ein.
Ein Arbeiter, der nach vierzig Jahren seinen Job verliert. Eine Männerrunde, die den etablierten Parteien nicht mehr viel zutraut. Reise nach Regen im Bayerischen Wald, wo die Sorge um die Zukunft langsam um sich greift.
Es sind noch zwei Stunden, dann wird das Berufsleben des Mannes am Küchentisch unter dem Marienbild nach vierzig Jahren in «seiner Firma» abgewickelt. Er trägt schon die Arbeitshose, es riecht nach Essen, Töpfe stehen auf dem Herd. Seinen Namen will er nicht in der Zeitung lesen, aber seine Wut, seinen Ärger und seine Sorgen schon. Er ist 55 Jahre alt, seit seinem fünfzehnten Jahr arbeitet er beim Brillenglasproduzenten Rodenstock in Regen, seiner Heimatstadt. Auf der Betriebsversammlung um 14 Uhr wird er mutmaßlich erfahren, dass er ab dem 1. März keinen Job mehr hat.
Was der Mann mit dem schütteren dunklen Haar und dem ergrauten Bart gerade erlebt, erleiden seit längerem durchschnittlich 10 000 Menschen pro Monat in Deutschlands Industrie. Es ist etwas, das schon beinahe vergessen war und unwirklich scheint: Entlassung, Arbeitslosigkeit. Konzerne kündigen Stellenabbau an, etwa Volkswagen, Bayer, Bosch und BASF, Mittelständler folgen, etwa ZF in Friedrichshafen oder der Wohnmobilhersteller Tabbert in Jandelsbrunn in der Nähe von Regen.
Die Angst vor dem Abstieg, finanziell, wirtschaftlich, gesellschaftlich, schleichend kehrt sie nach Deutschland zurück. Sie paart sich mit einer weitverbreiteten Angst vor Überfremdung durch illegale Migration und vor politischen Verhältnissen, die Lösungen für die wesentlichen Probleme des Landes kaum noch möglich machen. Knapp eine Woche vor der Bundestagswahl lässt sich diese Sorge in Regen im Bayerischen Wald spüren.
Er wird nicht ins Bodenlose fallen. Er hat ein Haus und einen hellen Kopf. Er will sich etwas anderes suchen. Doch es macht etwas mit Menschen, wenn langgehegte Gewissheiten verlorengehen, ein Leben in Unordnung gerät. Wenn sie plötzlich überlegen müssen, ob sie sich noch die Ferien oder das Auto leisten können. Der Mann sagt, er habe Kollegen, die bei der Bundestagswahl die AfD wählen wollten, allein aus Protest gegen die Entwicklungen im Unternehmen. Er selbst habe noch nicht entschieden, aber er hoffe, für «das Richtige» zu stimmen.
----_------_--------___----------______-------______------______-
Der Bayerische Wald liegt im Dreiländereck von Deutschland, Tschechien und Österreich. Im Sommer 2015 entstanden hier Fotos, die um die Welt gingen: Asylmigranten, die auf Feldwegen über grüne Hänge liefen, über ihnen der Wald, vor ihnen die Polizei. Es war der Beginn eines bis dahin ungekannten deutschen Kontrollverlusts. Allein in Regen leben heute gut 600 Migranten, der größte Teil in zwei Großfamilien aus Syrien.
An dieser Stelle zuckte ich beim Lesen zusammen. Wie? Soll ich jetzt aus Rachegefühlen bei der Wiener Landtagswahl im April mein Kreuzchen bei der FPÖ machen, nur weil ich möglicherweise eine genetische Disposition für schizoaffektive Störungen habe? Meine Oma väterlicherseits, kämpfte noch in den frühen 1970er-Jahren mit einer dampfenden Kartoffel auf der Gabel, auf einem Balkon, in einem Gebirgstal, so eng gefasst wie die Jacke vom Fritze mit der Spritze, gegen die alliierten Bomber. Hinter mir war dann ein paar Jahrzehnte später die Gestapo her. In Wahrheit waren das nur Parksheriffs. Egal. Seit in den neunziger Jahren ein Investor bei Rodenstock einstieg, sank die Zahl der Beschäftigten vor Ort von 2600 auf zuletzt gut 530. Es ist ein Niedergang in Raten, auch in der Stadt kann man das sehen.
Der Verfluchte Niedergang mit seinem blechernen Klang. Der sich auch in der Sprache niederschlägt. Die Weltansprache hat es vergessen wie es sich anfühlt "ES", mal leicht zu nehmen, und nicht immer so ganz genau, sondern es einfach laufen lässt, wie du in der Nacht, spottet der Wortmacher. Scheiße. Das stimmt nicht. Das sind Fake-News zum Thema: Mein weinender Unterleib. Darauf erhebe ich jetzt ein Urheberrecht. Mein weinender Unterleib. Das ist alles was bleibt. Dein weinender Unterleib. Das hat doch Charme. Klingt viel besser als guck: Dieser alte Depp hat sich in der Nacht angepisst. Der hat wieder feuchte Träume. Mein Co-Pilot hätte noch als Alternative: "Schau, dieser ältere Herr hat sich in der Nacht eingenässt". Habe ich aber nicht. Das ist eine scheiße Meme. Das ist nur meine Angst, für die in der Tiefe des Mindsettings nach Worten suche, um mir diese Angst aus dem Bewusstsein zu schreiben. Das Herrenwindeln-Trauma. Kaufen sie Lose, kaufen sie Lose für eine Herrenwindel-Neurose.
Dieser sehr sympathische Sprech von einst, der noch große Träume hatte und kleine Ziele, heute ist es genau andersherum, als das Leben noch viel gemütlicher getacktet war ist wie verflogen. Weshalb man eine Ungerade auch mal auf der Terrasse sitzen ließ, obschon sie keine Kohle hatte zum Konsumieren, mit einem herrlichen Blick über den eigenen Tellerrand, und man die lange Dürre einfach machen ließ, die eh schon ihren Lebensabschnittspartner verlassen hatte schweren Herzens, weil sie lieber dem Jesus in die Wüste folgte, statt einem islamischen Hassprediger aufs Wort, auf TikTok. Die Leichtigkeit des Seins, das lockere Dasein, mühelos wie die Handgriffe einer Oma, wenn die den Teig für die Kärntner Käsnudeln ausrollt. Wie ausgelöscht. Alles ist im Niedergang begriffen. Und gegen den soll man sich auch noch mit Resilienz wappnen. Aber ich kannte tatsächlich mal eine Resi und einen Lenz. Der hat im Suff mal auf die Maria geschossen, mit seiner Jagdflinten, im Hochsommer, als sich endlose Kolonnen den Pass hochschoben, die alle in den Sommerurlaub nach Jugoslawien wollten. Jetzt hätte ich fast die vielen jugoslawischen oder türkischen Gastarbeiter unterschlagen die heim fuhren und doch nie ankamen. Türkische Gastarbeiter fuhren gefühlt alle Opel. Den Opel Rekord D 1900 Caravan. Beladen wie ein Schwertransporter mit deutschen Konsumgüter. Und im Auto saßen immer fünf Personen oder noch mehr. Das waren noch Zeiten. Herrlich. Die kommen auch nicht wieder. Wie die Lieder. In den ganz frühen 1980er-Jahren, als Nicole noch von "Ein bisschen Frieden" sang. Es gab aber auch The Ramones, The Clash und The Sex Pistols". Top. In den UK-Charts war Nicole mit "A Little Peace" genauso Nr.1 wie Kraftwerk mit "The Modell".
Die Friedensdividende ist trotzdem aufgebraucht. A little Peace sucht verzweifelt nach einem Place und das Modell hat es heute mit der Hüfte um die ich immer blader werde. Aber falls sie mir nicht folgen wollen zu dem Thema. Krieg in der Ukraine. Darum geht es bei den Gesprächen zwischen den USA und Russland. Die Außenminister der USA und Russlands treffen sich in Riad: Es geht um den Krieg in der Ukraine, um Innenpolitik und Wirtschaftsinteressen. Die Ukrainer sind nicht eingeladen – und weisen jedes Ergebnis empört zurück.
Der Ton, den die russischen Vertreter nach ihrer Ankunft in Riad anschlugen, war versöhnlich, fast freundschaftlich. Sie seien gekommen, um mit ihren »amerikanischen Kollegen« zu verhandeln. Es gehe um einen Neustart der Wirtschaftsbeziehungen: darum, »Vertrauen wiederherzustellen, den Erfolg wiederherzustellen«. Ihr wichtigstes Ziel sei der »Beginn einer echten Normalisierung« des Verhältnisses zu den USA. Trump will das Beste für sich und sein Land – in dieser Reihenfolge.
»Ich weiß nicht, welche Verhandlungsstrategie Trump verfolgt, aber er ist ziemlich gut darin«, sagt etwa der republikanische Senator John Cornyn, ein einflussreicher Strippenzieher. »Ich denke, es überrascht die Leute, mich eingeschlossen, manchmal, was er zustande bringt. Wir müssen einfach abwarten, wie es ausgeht.«
Scheiße. Die reden über Europa. Über unser Europa. Wir sind jetzt also schon Verhandlungsmasse im Machtpoker zwischen einem skrupellosem Massenmörder im Kreml und den größten Bullshitter ever aus dem Weißen Haus, der sich im Machtrausch befindet, und Rache an allen übt, die ihn nicht für ein stabiles Genie halten. Unmöglich bei dieser Ausgangslage unbeschwert in den Tag hineinzuleben. Möglicherweise geht das schon. Möglicherweise an irgendeinen Außenposten dieser Welt. Aber in Europa ist das derzeit nicht möglich. Siehe auch Villach oder Aschaffenburg. Letzens soll Russland eine Drohne in den Sarkophag von Tschernobyl gelenkt haben. Die Drohne habe die Ummantelung des zerstörten Kraftwerksblocks getroffen und ein Feuer ausgelöst, das mittlerweile wieder gelöscht werden konnte, sagte Selenskij. Die Strahlungswerte seien bisher nicht gestiegen. Der Kreml bestritt den Angriff. Quelle: https://x.com/ZelenskyyUa
----_------_--------___----------______-------______------______-
Im Nahen Osten ist auch der Teufel los. Und in den USA. Na da fressen Haitianer Hunde & Katzen-Burger. Was natürlich eine glatte Lüge ist. Aufklärung folgt. Zu erdenschwer sind die Verhältnisse derzeit. Selbst die vermeintliche Idylle hat die Grippe, oder einen anderen Infekt, der ansteckend ist wie das Virus der allgemeinen Verunsicherung. Selbst dort, wo einen die Welt noch nicht so penetrant stalkt, mit ihren Ungeheuerlichkeiten, im Live-Stream frei Haus geliefert, machen sich erste Verfallserscheinungen bemerkbar. Der körperliche Verfall - der Jugendwiderhall. Na ja. Ich bin nicht so gut im Reimen. Ist eher was neurotisches.
Inzwischen bin ich in einem Alter, da denkt man(N) bei prall zuerst an den Urologen und eine volle Blase und erst sekundär an weibliche Duftstoffe. Der Duft von Frauen. Ich sag's ihnen. Ein schmerzlicher Verlust. Da kannst du noch so alleinig sein und das Alleinige wie eine zweite Haut tragen und dir einreden: "Passt schon. Mehr habe ich einfach nicht drauf". Der Duft von Frauen. Nichts riecht besser. Selbst wenn sie über klumpiges Blut schreiben, dass aus ihnen herausquillt.
Zur Körperhygiene von Frauen hätte ich noch etwas zum Einfügen in den Weltenlauf. Lauf. Schon assoziiere ich um dein Leben. Idyllische denken wahrscheinlich eher an den Wald, also an einen Waldlauf. Das ist auch der Grund warum wir so gut wie nie ins Gespräch kommen. Genauer gesagt. Im Gespräch bleiben.
Viele der früheren israelischen Geiseln in den Händen der Hamad haben sichtbar an Gewicht verloren, einige sind deutlich abgemagert. Doch auch die fünf jungen Soldatinnen, die bei ihrer Freilassung Ende Januar vergleichsweise gesund wirkten, litten eigenen Angaben zufolge unter Hunger. Eine von ihnen, die 20-jährige Daniella Gilboa, wurde von ihrer Mutter in einem Interview mit den Worten zitiert: „Mama, wären wir vor zwei Monaten befreit worden, hätten wir ausgesehen wie Eli.“
„Die Häuser, in denen sie war, gehörten Familien mit Kindern, und diese Kinder beschimpften sie, spuckten auf sie und bedrohten sie“, sagte Shira Albag, die Mutter der früheren Geisel Liri Albag, gegenüber dem Nachrichtenportal Ynet. „Es gab minimale Hygiene – Liri trug seit dem 7. Oktober dieselbe Unterwäsche.“
Seit dem 7 Oktober 2023 sollte man anfügen. Das ganze Grauen. Manchmal offenbart es sich in Nebensätzen, in beiläufigen Begebenheiten. Da tun sich dann Abgründe auf. Trag mal 15 Monate die selbe Unterwäsche. Wer bei uns nicht jeden Tag seine Unterwäsche wechselt gilt schon als suspekt. Sag mal auf einer Party unter Herrschaftlichen. Ich wechsle meine Unterwäsche nicht mehr jeden Tag. Und ich dusche auch nicht mehr regelmäßig. Wie ich im übrigen auch. Was soll ich im Winter groß duschen jeden Tag. Einmal die Altherrennudel und die Altherrenhoden - wir sollten sie auch mal loben, mit einem feuchten Tuch abgerieben und unter den Achseln durchgezogen. Passt schon. Da muss man(N) doch nicht immer die ganz schweren Geschütze auffahren und eine halbe Stunde in der Dusch stehe. Der Krieg. Da ist der schon wieder.
Der Duft von Frauen. Manchmal wird einem das Ausmaß einer Lücke erst bewusst, stichelt der Wortmacher, wenn sie sich zu schließen beginnt. Der hat gesessen. Dabei hat der sich auch nur im Netz bedient wie das KI-generierte Sprachmodelle zu tun pflegen. Die klauen überall. Eigentlich müsste man die verklagen. Wie die Cookie-Mafia.
Den Stein ins Rollen brachte ein Nutzer der Onlineausgabe einer österreichischen Zeitung. Als er am 9. April von 14.33 bis 14.35 Uhr die Website besucht habe, sei es zu Verstößen gegen den Datenschutz gekommen. Er beschwerte sich bei der Datenschutzbehörde: Das Banner zur Frage nach den Cookies habe eine Schaltfläche zum Akzeptieren aller relevanten Verarbeitungstätigkeiten enthalten und eine zweite, die den Zugriff auf weitere Optionen ermögliche.
Der Mann beklagte sich, dass die Ablehnschaltfläche absichtlich ausgeblendet worden sei, obwohl sie im Set-up des im Hintergrund eingesetzten Programms vorhanden gewesen sei. Warum er das wusste? Vielleicht weil ihn die vom Salzburger Max Schrems gegründete Datenschutzinitiative Noyb unterstützte. Noyb führt eine internationale Kampagne gegen ihrer Meinung nach unzulässige Cookies.
„Optisch gleichwertige Option“ nötig
Laut Datenschutzbehörde könne man Betroffenen aber nicht zumuten, dass sie „erst auf einer zweiten oder dritten Ebene die Entscheidung treffen könnten, keine Einwilligung abzugeben“. Zwar wies die Behörde die Beschwerde des Mannes gegen die Speicherung seiner Daten ab – die waren ohnehin schon gelöscht worden; zugleich trug sie dem Medium aber auf, binnen zehn Wochen seine Website „so abzuändern, dass auf der ersten Ebene des Cookie-Banners zusätzlich zur Option ,Akzeptieren‘ eine optisch gleichwertige Option vorhanden ist, um den Cookie-Banner ohne Abgabe einer Einwilligung schließen zu können“. Quelle: Die "Presse".
Im Original hatte sich der Kreis jetzt geschlossen. Vorderhorstig der Kreis der Gewalt.
Allerdings nur mit Worten und nicht mit einem 🔪.
Jessas!
Die einen sind in einer feste Struktur eingebunden und die anderen wurden nur entbunden. Es geht doch kurz und bündig. Man(N) kann es auch kurz und bündig sagen. Nur warum sollte ich. Schreiben ist wie Scheißen. Nur mit andere Mitteln. Aber mal auf den Punkt kommen. Schon schön. Bevor ich mir eh wieder denke, immer der Gefahr ausgesetzt gedacht zu werden von einem invasiven Ding, das mir die Um2 mit ihrem Sprech ins Mindsetting eingepflanzt hat, und das in mir wuchert wie Unkraut. Was wollte ich eigentlich sagen. Will ich überhaupt was sagen, von Denkschulen angeleiert und in vorgefertigt Schablonen gepresst, wie man die aus dem politischen Betrieb kennt. Aber Schauspieler:innen, die einen Film promoten, reden auch nicht viel anders. Selbst Musiker:innen oder Bands haben reden wie auswendig gelernt. Und dieser sozial gewünschte Sprech korreliert irgendwie mit der total enthemmten Sprache in gewissen Messengerkanälen. Wie genau? Schwer zusagen. Im offiziellen Roter- Teppich-Sprech war die Arbeit mit dem oder der Schauspiel-Kollegin oder Regisseur/in/* immer extrem fruchtbar und nie furchtbar wie in der Serie " Feud: Bette and Joan". Die Serie dreht sich um die berühmte Rivalität zwischen den Schauspielerinnen Bette Davis (Susan Sarandon) und Joan Crawford (Jessica Lang) während und nach den Dreharbeiten zum Film "Was geschah wirklich mit Baby Jane? Sehr unterhaltsam. Die Crawford säuft und die Bette Davis raucht wie ein Schlott. Gegen einen Drink hat sie aber auch nichts einzuwenden. Top ist auch die Hedda Hopper (Judy Davies) die ab den 1930er-Jahren zu einer bekannten und einflussreichen Gesellschaftskolumnistin in Hollywood aufstieg. Und ebenfalls grandios, die Mamacita (Jakie Hofmann). Es gibt also doch noch Rollen für Damen mit Lebenserfahrung im Dunstkreis von Hollywood. Ich betreibe Streaming-Hüpfen. Kann man ja immer monatlich kündigen. Statt mittelprächtiges Olivenöl einwandfreies Rapsöl über den Salat gekippt wie einst noch einen Schnaps direkt in die verkümmerten Hirnwindungen, und schon geht sich ein Monat Streamen aus. Ich habe herausgefunden mehr so der Apple TV+ zu sein. Was ich gar nicht kann sind Marvels Superhelden. Bis auf den letzten Logan.
Was man von der Weltansprache nicht behaupten kann. Alles ist in Aufruhr oder in großer Sorge. Serbien steht möglicherweise vor einer Zeitenwende wie einst als die serbische Jugend den Slobodan Milošević zum Teufel schickten.
Sie werden wie Befreier gefeiert. Wenn die gegen Korruption demonstrierenden Studenten mit Landesflaggen bei eisigen Temperaturen auf tagelangen Protestmärschen durch Serbiens Dörfer oder Provinzstädte ziehen, werden sie mit Gulaschsuppen, Tee und Umarmungen begeistert begrüßt. Noch sitzt Staatschef Aleksandar Vučić im 13. Jahr seit der Machtübernahme seiner nationalpopulistischen SNS fest im Sattel. Doch seine Landsleute scheinen zunehmend die Angst vor Repressalien oder Verlust des Arbeitsplatzes zu überwinden. Seit am 1. November die tonnenschweren Trümmer des eingestürzten Vordaches des neu renovierten Bahnhofs von Novi Sad 15 Menschen unter sich begruben, wurden bereits in über 250 Städten, Landgemeinden und Dörfer Demonstrationen gegen die tödlichen Folgen der Korruption vermeldet – mit ungekannt großem Zulauf. „Du bist nicht zuständig“, so die auf Protestbannern und im Web verbreitete Reaktion der Demonstranten auf die Drohungen, Verleumdungen und vermeintlichen Zugeständnisse des Staatschefs. Den ebenso selbstverliebten wie dünnhäutigen Präsidenten, der mit der Ankündigung von Verhaftungen oder dem Wedeln mit Ermittlungsakten gern den ranghöchsten Chefankläger und Richter des Landes mimt, trifft der Verweis auf die Begrenzungen seines eigentlich rein zeremoniellen Amts bis ins Mark. Quelle: Die "Presse".
Und der Gesundheitszustand von Papst Franziskus ist ziemlich prekär. Nach einer neuen Diagnose, die der Vatikan verbreitete, leidet der 88-Jährige an einer polymikrobiellen Infektion der Atemwege, weshalb die Behandlung umgestellt werde. Das hört sich nicht gut an. Der Goadfather ist nicht viel jünger als der Papst Franziskus. Sobald ich was über kranke alte Männer lese, zucke ich inwendig auch schon verstört zusammen, aufgescheucht wie ein paar Hühner im Hühnerstall, die inzwischen einen Bewusstseinszustand erreicht haben, dass sie schon bei bloßer Erwähnung eines Fuchses in Panik geraten. Ungefähr so ergeht es vielen aus der Generation Z. wenn die das Wort Klimawandel hören. Die im aktuellen Bundestagswahl keine Stimme haben. Für die ist leistbares Wohnen als Wahlmotiv mindestes so wichtig wie für die Alten die Migration. Studien zeigen, dass ältere Wähler:innen oft besonders besorgt über Einwanderung und Integration sind und diese Themen in den Vordergrund stellen. Gefühlt haben im deutschen Wahlkampf alle nur über Migration gesprochen. Was ich sympathisch finde ist das Comeback Der Linken. Die sind doch heute nicht mehr wie Ulbricht und Honecker. Oder doch? Das wäre was. Die Linken schaffen den Wiedereinzug und der Wagenknecht-Clan nicht. Und was ist mit der FDP? Ja eh. Irgendwer muss doch auch Porsche fahren.
Dazu hätte ich noch ein Thema zur Hand:
Arbeitslosigkeit und überforderte Politiker – in Deutschland schleicht sich die Angst vor dem Abstieg ein.
Ein Arbeiter, der nach vierzig Jahren seinen Job verliert. Eine Männerrunde, die den etablierten Parteien nicht mehr viel zutraut. Reise nach Regen im Bayerischen Wald, wo die Sorge um die Zukunft langsam um sich greift.
Es sind noch zwei Stunden, dann wird das Berufsleben des Mannes am Küchentisch unter dem Marienbild nach vierzig Jahren in «seiner Firma» abgewickelt. Er trägt schon die Arbeitshose, es riecht nach Essen, Töpfe stehen auf dem Herd. Seinen Namen will er nicht in der Zeitung lesen, aber seine Wut, seinen Ärger und seine Sorgen schon. Er ist 55 Jahre alt, seit seinem fünfzehnten Jahr arbeitet er beim Brillenglasproduzenten Rodenstock in Regen, seiner Heimatstadt. Auf der Betriebsversammlung um 14 Uhr wird er mutmaßlich erfahren, dass er ab dem 1. März keinen Job mehr hat.
Was der Mann mit dem schütteren dunklen Haar und dem ergrauten Bart gerade erlebt, erleiden seit längerem durchschnittlich 10 000 Menschen pro Monat in Deutschlands Industrie. Es ist etwas, das schon beinahe vergessen war und unwirklich scheint: Entlassung, Arbeitslosigkeit. Konzerne kündigen Stellenabbau an, etwa Volkswagen, Bayer, Bosch und BASF, Mittelständler folgen, etwa ZF in Friedrichshafen oder der Wohnmobilhersteller Tabbert in Jandelsbrunn in der Nähe von Regen.
Die Angst vor dem Abstieg, finanziell, wirtschaftlich, gesellschaftlich, schleichend kehrt sie nach Deutschland zurück. Sie paart sich mit einer weitverbreiteten Angst vor Überfremdung durch illegale Migration und vor politischen Verhältnissen, die Lösungen für die wesentlichen Probleme des Landes kaum noch möglich machen. Knapp eine Woche vor der Bundestagswahl lässt sich diese Sorge in Regen im Bayerischen Wald spüren.
Er wird nicht ins Bodenlose fallen. Er hat ein Haus und einen hellen Kopf. Er will sich etwas anderes suchen. Doch es macht etwas mit Menschen, wenn langgehegte Gewissheiten verlorengehen, ein Leben in Unordnung gerät. Wenn sie plötzlich überlegen müssen, ob sie sich noch die Ferien oder das Auto leisten können. Der Mann sagt, er habe Kollegen, die bei der Bundestagswahl die AfD wählen wollten, allein aus Protest gegen die Entwicklungen im Unternehmen. Er selbst habe noch nicht entschieden, aber er hoffe, für «das Richtige» zu stimmen.
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Der Bayerische Wald liegt im Dreiländereck von Deutschland, Tschechien und Österreich. Im Sommer 2015 entstanden hier Fotos, die um die Welt gingen: Asylmigranten, die auf Feldwegen über grüne Hänge liefen, über ihnen der Wald, vor ihnen die Polizei. Es war der Beginn eines bis dahin ungekannten deutschen Kontrollverlusts. Allein in Regen leben heute gut 600 Migranten, der größte Teil in zwei Großfamilien aus Syrien.
An dieser Stelle zuckte ich beim Lesen zusammen. Wie? Soll ich jetzt aus Rachegefühlen bei der Wiener Landtagswahl im April mein Kreuzchen bei der FPÖ machen, nur weil ich möglicherweise eine genetische Disposition für schizoaffektive Störungen habe? Meine Oma väterlicherseits, kämpfte noch in den frühen 1970er-Jahren mit einer dampfenden Kartoffel auf der Gabel, auf einem Balkon, in einem Gebirgstal, so eng gefasst wie die Jacke vom Fritze mit der Spritze, gegen die alliierten Bomber. Hinter mir war dann ein paar Jahrzehnte später die Gestapo her. In Wahrheit waren das nur Parksheriffs. Egal. Seit in den neunziger Jahren ein Investor bei Rodenstock einstieg, sank die Zahl der Beschäftigten vor Ort von 2600 auf zuletzt gut 530. Es ist ein Niedergang in Raten, auch in der Stadt kann man das sehen.
Der Verfluchte Niedergang mit seinem blechernen Klang. Der sich auch in der Sprache niederschlägt. Die Weltansprache hat es vergessen wie es sich anfühlt "ES", mal leicht zu nehmen, und nicht immer so ganz genau, sondern es einfach laufen lässt, wie du in der Nacht, spottet der Wortmacher. Scheiße. Das stimmt nicht. Das sind Fake-News zum Thema: Mein weinender Unterleib. Darauf erhebe ich jetzt ein Urheberrecht. Mein weinender Unterleib. Das ist alles was bleibt. Dein weinender Unterleib. Das hat doch Charme. Klingt viel besser als guck: Dieser alte Depp hat sich in der Nacht angepisst. Der hat wieder feuchte Träume. Mein Co-Pilot hätte noch als Alternative: "Schau, dieser ältere Herr hat sich in der Nacht eingenässt". Habe ich aber nicht. Das ist eine scheiße Meme. Das ist nur meine Angst, für die in der Tiefe des Mindsettings nach Worten suche, um mir diese Angst aus dem Bewusstsein zu schreiben. Das Herrenwindeln-Trauma. Kaufen sie Lose, kaufen sie Lose für eine Herrenwindel-Neurose.
Dieser sehr sympathische Sprech von einst, der noch große Träume hatte und kleine Ziele, heute ist es genau andersherum, als das Leben noch viel gemütlicher getacktet war ist wie verflogen. Weshalb man eine Ungerade auch mal auf der Terrasse sitzen ließ, obschon sie keine Kohle hatte zum Konsumieren, mit einem herrlichen Blick über den eigenen Tellerrand, und man die lange Dürre einfach machen ließ, die eh schon ihren Lebensabschnittspartner verlassen hatte schweren Herzens, weil sie lieber dem Jesus in die Wüste folgte, statt einem islamischen Hassprediger aufs Wort, auf TikTok. Die Leichtigkeit des Seins, das lockere Dasein, mühelos wie die Handgriffe einer Oma, wenn die den Teig für die Kärntner Käsnudeln ausrollt. Wie ausgelöscht. Alles ist im Niedergang begriffen. Und gegen den soll man sich auch noch mit Resilienz wappnen. Aber ich kannte tatsächlich mal eine Resi und einen Lenz. Der hat im Suff mal auf die Maria geschossen, mit seiner Jagdflinten, im Hochsommer, als sich endlose Kolonnen den Pass hochschoben, die alle in den Sommerurlaub nach Jugoslawien wollten. Jetzt hätte ich fast die vielen jugoslawischen oder türkischen Gastarbeiter unterschlagen die heim fuhren und doch nie ankamen. Türkische Gastarbeiter fuhren gefühlt alle Opel. Den Opel Rekord D 1900 Caravan. Beladen wie ein Schwertransporter mit deutschen Konsumgüter. Und im Auto saßen immer fünf Personen oder noch mehr. Das waren noch Zeiten. Herrlich. Die kommen auch nicht wieder. Wie die Lieder. In den ganz frühen 1980er-Jahren, als Nicole noch von "Ein bisschen Frieden" sang. Es gab aber auch The Ramones, The Clash und The Sex Pistols". Top. In den UK-Charts war Nicole mit "A Little Peace" genauso Nr.1 wie Kraftwerk mit "The Modell".
Die Friedensdividende ist trotzdem aufgebraucht. A little Peace sucht verzweifelt nach einem Place und das Modell hat es heute mit der Hüfte um die ich immer blader werde. Aber falls sie mir nicht folgen wollen zu dem Thema. Krieg in der Ukraine. Darum geht es bei den Gesprächen zwischen den USA und Russland. Die Außenminister der USA und Russlands treffen sich in Riad: Es geht um den Krieg in der Ukraine, um Innenpolitik und Wirtschaftsinteressen. Die Ukrainer sind nicht eingeladen – und weisen jedes Ergebnis empört zurück.
Der Ton, den die russischen Vertreter nach ihrer Ankunft in Riad anschlugen, war versöhnlich, fast freundschaftlich. Sie seien gekommen, um mit ihren »amerikanischen Kollegen« zu verhandeln. Es gehe um einen Neustart der Wirtschaftsbeziehungen: darum, »Vertrauen wiederherzustellen, den Erfolg wiederherzustellen«. Ihr wichtigstes Ziel sei der »Beginn einer echten Normalisierung« des Verhältnisses zu den USA. Trump will das Beste für sich und sein Land – in dieser Reihenfolge.
»Ich weiß nicht, welche Verhandlungsstrategie Trump verfolgt, aber er ist ziemlich gut darin«, sagt etwa der republikanische Senator John Cornyn, ein einflussreicher Strippenzieher. »Ich denke, es überrascht die Leute, mich eingeschlossen, manchmal, was er zustande bringt. Wir müssen einfach abwarten, wie es ausgeht.«
Scheiße. Die reden über Europa. Über unser Europa. Wir sind jetzt also schon Verhandlungsmasse im Machtpoker zwischen einem skrupellosem Massenmörder im Kreml und den größten Bullshitter ever aus dem Weißen Haus, der sich im Machtrausch befindet, und Rache an allen übt, die ihn nicht für ein stabiles Genie halten. Unmöglich bei dieser Ausgangslage unbeschwert in den Tag hineinzuleben. Möglicherweise geht das schon. Möglicherweise an irgendeinen Außenposten dieser Welt. Aber in Europa ist das derzeit nicht möglich. Siehe auch Villach oder Aschaffenburg. Letzens soll Russland eine Drohne in den Sarkophag von Tschernobyl gelenkt haben. Die Drohne habe die Ummantelung des zerstörten Kraftwerksblocks getroffen und ein Feuer ausgelöst, das mittlerweile wieder gelöscht werden konnte, sagte Selenskij. Die Strahlungswerte seien bisher nicht gestiegen. Der Kreml bestritt den Angriff. Quelle: https://x.com/ZelenskyyUa
----_------_--------___----------______-------______------______-
Im Nahen Osten ist auch der Teufel los. Und in den USA. Na da fressen Haitianer Hunde & Katzen-Burger. Was natürlich eine glatte Lüge ist. Aufklärung folgt. Zu erdenschwer sind die Verhältnisse derzeit. Selbst die vermeintliche Idylle hat die Grippe, oder einen anderen Infekt, der ansteckend ist wie das Virus der allgemeinen Verunsicherung. Selbst dort, wo einen die Welt noch nicht so penetrant stalkt, mit ihren Ungeheuerlichkeiten, im Live-Stream frei Haus geliefert, machen sich erste Verfallserscheinungen bemerkbar. Der körperliche Verfall - der Jugendwiderhall. Na ja. Ich bin nicht so gut im Reimen. Ist eher was neurotisches.
Inzwischen bin ich in einem Alter, da denkt man(N) bei prall zuerst an den Urologen und eine volle Blase und erst sekundär an weibliche Duftstoffe. Der Duft von Frauen. Ich sag's ihnen. Ein schmerzlicher Verlust. Da kannst du noch so alleinig sein und das Alleinige wie eine zweite Haut tragen und dir einreden: "Passt schon. Mehr habe ich einfach nicht drauf". Der Duft von Frauen. Nichts riecht besser. Selbst wenn sie über klumpiges Blut schreiben, dass aus ihnen herausquillt.
Zur Körperhygiene von Frauen hätte ich noch etwas zum Einfügen in den Weltenlauf. Lauf. Schon assoziiere ich um dein Leben. Idyllische denken wahrscheinlich eher an den Wald, also an einen Waldlauf. Das ist auch der Grund warum wir so gut wie nie ins Gespräch kommen. Genauer gesagt. Im Gespräch bleiben.
Viele der früheren israelischen Geiseln in den Händen der Hamad haben sichtbar an Gewicht verloren, einige sind deutlich abgemagert. Doch auch die fünf jungen Soldatinnen, die bei ihrer Freilassung Ende Januar vergleichsweise gesund wirkten, litten eigenen Angaben zufolge unter Hunger. Eine von ihnen, die 20-jährige Daniella Gilboa, wurde von ihrer Mutter in einem Interview mit den Worten zitiert: „Mama, wären wir vor zwei Monaten befreit worden, hätten wir ausgesehen wie Eli.“
„Die Häuser, in denen sie war, gehörten Familien mit Kindern, und diese Kinder beschimpften sie, spuckten auf sie und bedrohten sie“, sagte Shira Albag, die Mutter der früheren Geisel Liri Albag, gegenüber dem Nachrichtenportal Ynet. „Es gab minimale Hygiene – Liri trug seit dem 7. Oktober dieselbe Unterwäsche.“
Seit dem 7 Oktober 2023 sollte man anfügen. Das ganze Grauen. Manchmal offenbart es sich in Nebensätzen, in beiläufigen Begebenheiten. Da tun sich dann Abgründe auf. Trag mal 15 Monate die selbe Unterwäsche. Wer bei uns nicht jeden Tag seine Unterwäsche wechselt gilt schon als suspekt. Sag mal auf einer Party unter Herrschaftlichen. Ich wechsle meine Unterwäsche nicht mehr jeden Tag. Und ich dusche auch nicht mehr regelmäßig. Wie ich im übrigen auch. Was soll ich im Winter groß duschen jeden Tag. Einmal die Altherrennudel und die Altherrenhoden - wir sollten sie auch mal loben, mit einem feuchten Tuch abgerieben und unter den Achseln durchgezogen. Passt schon. Da muss man(N) doch nicht immer die ganz schweren Geschütze auffahren und eine halbe Stunde in der Dusch stehe. Der Krieg. Da ist der schon wieder.
Der Duft von Frauen. Manchmal wird einem das Ausmaß einer Lücke erst bewusst, stichelt der Wortmacher, wenn sie sich zu schließen beginnt. Der hat gesessen. Dabei hat der sich auch nur im Netz bedient wie das KI-generierte Sprachmodelle zu tun pflegen. Die klauen überall. Eigentlich müsste man die verklagen. Wie die Cookie-Mafia.
Den Stein ins Rollen brachte ein Nutzer der Onlineausgabe einer österreichischen Zeitung. Als er am 9. April von 14.33 bis 14.35 Uhr die Website besucht habe, sei es zu Verstößen gegen den Datenschutz gekommen. Er beschwerte sich bei der Datenschutzbehörde: Das Banner zur Frage nach den Cookies habe eine Schaltfläche zum Akzeptieren aller relevanten Verarbeitungstätigkeiten enthalten und eine zweite, die den Zugriff auf weitere Optionen ermögliche.
Der Mann beklagte sich, dass die Ablehnschaltfläche absichtlich ausgeblendet worden sei, obwohl sie im Set-up des im Hintergrund eingesetzten Programms vorhanden gewesen sei. Warum er das wusste? Vielleicht weil ihn die vom Salzburger Max Schrems gegründete Datenschutzinitiative Noyb unterstützte. Noyb führt eine internationale Kampagne gegen ihrer Meinung nach unzulässige Cookies.
„Optisch gleichwertige Option“ nötig
Laut Datenschutzbehörde könne man Betroffenen aber nicht zumuten, dass sie „erst auf einer zweiten oder dritten Ebene die Entscheidung treffen könnten, keine Einwilligung abzugeben“. Zwar wies die Behörde die Beschwerde des Mannes gegen die Speicherung seiner Daten ab – die waren ohnehin schon gelöscht worden; zugleich trug sie dem Medium aber auf, binnen zehn Wochen seine Website „so abzuändern, dass auf der ersten Ebene des Cookie-Banners zusätzlich zur Option ,Akzeptieren‘ eine optisch gleichwertige Option vorhanden ist, um den Cookie-Banner ohne Abgabe einer Einwilligung schließen zu können“. Quelle: Die "Presse".
Im Original hatte sich der Kreis jetzt geschlossen. Vorderhorstig der Kreis der Gewalt.
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Mittwoch, 12. Februar 2025
Der Fluch der großen Wunder und das Unglück der kleinen Zahlen.
der imperialist, 21:51h
Zum Lesen nicht vorgesehen. Die Vorsehung ist dagegen. Und der beruft sich auf den gesunden Hausverstand. Der ist gut. Vor allem jetzt wo die Grippe umgeht. Ruf zum Spaß "Covid", wirst schon sehen was daraufhin geschieht. Oder noch besser. "Maskenpflicht". Kann gut sein dass dich deswegen wer erschlägt oder erschießt. Hat es alles gegeben.
Ich habe gegen den Wetter-Blues angeschrieben. Und gegen das politische Österreich. Das sind zum Teil Bekloppte am Werk. Der FPÖ-Kickl hat in seinen Statement, warum die Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP scheiterte, den Paulchen Panther gebracht, hinten hinaus in den letzten Sekunden seiner Post-Nazi-Sprech. Heute ist nicht alle Tage; ich komm’ wieder, keine Frage! https://www.youtube.com/watch?v=Fq5nLJgZnII
NSU:
"Ali9" und "Ali9 aktuell": Die Video-Arbeit des NSU.
Der NSU wiederum hatte für sein Bekennervideo mit der Trickfilmfigur Paulchen Panther großen Aufwand betrieben. Das NSU-Bekennervideo ist ein widerliches, aber auch ein ziemlich komplexes Werk, zumindest technisch gesehen. Es hat eine Länge von 15 Minuten, in denen die Trickfilmfigur Paulchen Panther die Erzählung bestimmt und die Morde und Anschläge der Neonazis vorführt.
Natürlich ist das nur Zufall mit dem Paulchen Panther im Herrn Kickl. Der kann nix dafür dass ich kurz zusammenzuckte inwendig und mir dachte. Scheiße, wo bin ich da nur wieder hineingeraten.
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Der Urknall (ca. 13,8 Milliarden Jahre): Die Entstehung des Universums, Raum, Zeit und Materie.
Anmerkung: Für einige hat Gott einfach nur mit den Türen geknallt.
Die Entstehung von Galaxien und Sternen (ca. 13,5 Milliarden Jahre): Bildung von Galaxien, Sternen und Planetensystemen.
Anmerkung der Redaktion:
Ich habe heute im Traum die ganze Zeit von der Astrid angeschrieben. Einst war ich ja einer den Mädchen abschreiben ließen. Wenn du so einer bist als Kerl hast schon viel geschafft. Frauen sind sehr hilfsbereit. Die lassen dich abschreiben. Liegt möglicherweise an den Hormonen. Oder an ihrer Persönlichkeit. Aber als Mann sollte man nicht mehr über die Hormone von Frauen sprechen. Schon gar nicht als Testosteron-Trottel, dem sein bester Kumpel ein Ex-Sicario der Misogynie ist. Das Wort schreibe ich heute mit geschlossenen Augen richtig. Da muss ich gar nicht mehr auf die Tatstatur gucken. Wenn dich Frauen lieben geben sie dir fast alles. Und uns Deppen ist das oft nicht genug. Uns ist nicht zu helfen. Fürwahr.
Die Bildung des Sonnensystems (ca. 4,6 Milliarden Jahre): Entstehung der Sonne und ihrer Planeten, einschließlich der Erde.
Herrlich ist der Begriff "Gravitationskollaps".
Hat fast so viel Pepp wie "Zustrombegrenzungsgesetz".
Was da herumgeschissen wird in der EU mit der Migration. Wir sollten uns einfach an Kanada orientieren.
Die Härte der Maßnahmen Kanadas gegen die irreguläre Migration ermöglicht gleichzeitig eine großzügige Umsiedlung anerkannter Flüchtlinge, i. d. R. in Kooperation mit dem UNHCR. Dafür werden Quoten festgelegt, dem Staat bleibt die Planungshoheit, er wahrt Gestaltungsmöglichkeiten (etwa durch zeitweisen Ausschluss unverheirateter Männer) und berücksichtigt die Sicherheitsbedürfnisse der Bevölkerung – die Umsiedlungen finden auf der Basis von Sicherheitschecks statt.
Wie es derzeit aussieht sind immer die Falschen jung.
Einerseits sind sie inzwischen eine benachteiligte Minderheit und anderseits sind die gefährlich jung.
In Montreal oder noch besser in Québec gibt es auch kein, "Little Aleppo", wie in deutschen Großstädten.
Der Witz liegt darin das Québec Stadt mit der größten französischsprachigen Bevölkerung in Kanada ist.
Schaut sehr nach Migration aus. Franko-Kanadier.
Und was ist so schlecht an Aleppo. War vor dem Krieg doch eine ganz wunderbare Stadt. Überhaupt ist die Levante ein Traum. Die Landschaft kann doch nix dafür was die Menschen aus ihr machen.
Oder prägt einen die Landschaft viel mehr als man es selbst für wahr hält? Ich weiß es nicht.
Interessant: Bei 90 % der rund 624 000 syrischen Schutzsuchenden mit anerkanntem Schutzstatus war dieser befristet. Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/12/PD24_N062_12.html
Und heute hat in München die Sicherheitskonferenz begonnen.
Das predigt auch die FPÖ den Ihren. Die trommeln das unentwegt. Asyl wird nur auf Zeit gewährt. Die FPÖ hat sich da einen Asylablaufwecker gestellt. Der schrillt andauernd.
Asyl ist wie der Raum. Der ist auch zeitlich bedingt. Raum & Zeit sind wie der Wladimir und Estragon in "Warten auf Godot".
Und was ist mit den Afghanen, fragt der Wortmacher in seiner penetranten Scheinheiligkeit.
Sind die auch nur befristet?
Na hoffentlich denkt sich der Volksmund der sich sein Reden nicht verbieten lässt.
Die "Innere Sicherheit". Ist Thema Nr.1 in den Medien.
Dabei ist leistbares Wohnen viel wichtiger. Genau so wie ein gut funktionierendes Gesundheits und Bildungssystem. Die aber schon wieder mit der Migration korrelieren.
Gibt Ärzte:innen die behandeln keine Migranten mehr ohne Dolmetscher.
„Nix Baby“ – Wenn Patienten sich beim Arzt nicht richtig ausdrücken können.
Eine Kinderarztpraxis kündigt an, Patienten ohne ausreichende Deutsch-Kenntnisse oder Dolmetscher nicht mehr zu behandeln. Der Arzt bekommt daraufhin Rassismus-Vorwürfe zu hören. Hier erklärt er seinen Schritt. Sprachbarrieren bei medizinischen Behandlungen können drastische Folgen haben.
Migranten werden auch anders krank.
Ja auf Kosten der Allgemeinheit. ©️Der Wortmacher. Das ist eine Frechheit. So möchte ich nicht gedacht werden.
Um den Bedarf nach differenziertem Umgang mit Patienten zu decken, erstellte das Wiener AKH daher eine Liste der fremdsprachenkundigen Mitarbeiter. „101 Personen decken insgesamt 31 Sprachen ab“, so Reinhard Krepler, Ärztlicher Direktor des AKH.
Und abseits der Spitäler? „Ich arbeite in einer dermatologischen Ordination im 20.Bezirk“, erzählt Ella W. „Mehr als 50 Prozent unserer Patienten sind Migranten.“ Oft müssen Patienten gebeten werden, mit einem Dolmetscher noch einmal zu kommen. Meist sind die Begleitpersonen der Nachbar, die Tochter oder der Ehemann. Eine solche Begleitung kann auch problematisch sein: „Junge muslimische Frauen werden oft von den Ehemännern begleitet“, meint Ella W., „meist aus Eifersucht.“
Erst zum Hodscha, dann zum Arzt
Ein weiteres Problem: Türkische Patienten gehen oft nicht zum Arzt, sondern zu ihrem Hodscha (Lehrer). Seine Therapie: Amulette und Koranverse. „Erst wenn das keine Wirkung zeigt, wird ein Arzt aufgesucht“, so Psychotherapeutin Uta Wedam.
Das kann ich bezeugen. Selbst beim Zahnarzt in der Bronx, ich hatte da ein abgebrochenes Wurzelkanalinstrument im Zahn, übersetzten Töchter & Söhne für ihre Mütter. Ich fand das irgendwie rührig. Bei der „afrikanischen“ Manifestation der Depression gibt es einen anderen Hintergrund. Die Erkrankung eines Kindes wird etwa auf die Verzauberung durch die in Afrika lebende ungeliebte Großmutter zurückgeführt. Als Gegenmaßnahme werden Rituale eingesetzt, um die Verzauberung aufzuheben. Ein exorzistischer Genesungsvorschlag, der hierzulande wenig akzeptabel klingt. Die Herausforderung für Mediziner besteht nun darin, kulturbedingte Zeichen korrekt zu entschlüsseln. Quelle: Die "Presse".
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Dazu kann ich nur eines sagen. Ich bin in vielen Fragen der inneren Sicherheit ziemlich verunsichert.
Eine Versicherung gegen alle Zumutungen der Welt, sowohl die echten als auch die eingebildeten, habe ich nicht abgeschlossen. Weniger abschweifend.
Versuch mal mit meiner "Diagnose" eine private Krankenversicherung abzuschließen.
Das geht ganz sicherlich in die Hose. A riesen Hetz. Rufen sie mal bei einer Versicherung an.
Frau Versicherung folgendes. Warten sie kurz. Ich habe es gleich. Diagnose: Schizophrenie. Aber paranoide Schizophrenie ist es nicht. Ehrlich. Das kann ich ihnen in die Hand versprechen. Also nicht in der radikalsten Ausformung.
Ich will niemanden auslöschen. Meine innere Stimme will nur mich auslöschen.
Darum dreht sich mein Leben grosso modo. Alles ist Auslöschung. Und dagegen lehne ich mich dann auf und leiste Widerstand. Eh auf Tabs und auf Tabs schreiben.
Da kommt nix dabei herum an Ausdruck.
Die einen sagen Kraft meines Amtes und die anderen Kraft ihrer Autorität. Ich dagegen schreibe völlig kraftlos.
Einen anderen Lebensinhalt habe ich nicht. Na, ja. Das klingt jetzt ziemlich spooky. Ich putze auch die Wohnung und lasse den alten Fischgrätboden ein wie eben.
Allerdings während ich über den alten Fischgrät wische, der noch genagelt wurde, werde ich halt ausgelöscht. "Breaking the Habit baby". Breaking the Habit".
Aber das ist keine Gewohnheit.
Das ist das Schizoaffektive. Und das ist so ein Mittelding verstehen sie. Ich stehe an der Kippe zum Wahnsinn. An der Abbruchkante des Verstands balanciere ich dahin. Die Tabs bewahren mich davor dass ich zu weit gehe. Ich bin in meinem Leben ja sehr weit gegangen, sollten sie wissen, ohne das es auffällt.
Das ist so bei Schizophrenie. Da wird das Abschweifen zu einer Weltreise. Durch eine sehr beschränkte Welt.
Gegangen worden. korrigiert mich der Wortmacher.
Du bist gegangen werden. Ein eigener Willen lässt sich bei deiner Biografie nicht feststellen.
Stimmt auch wieder.
So weit bin ich gegangen worden, dass es mir unmöglich erscheint, in den Schoss der Idylle zurückzukehren. Da kann ich nix für.
Geborgenheit ist dort, wo ich nicht geboren wurden.
Vertrauen ist dort, wo ich keinen Zutritt zur mir hatte.
Das fing schon beim Kühlschrank Frau Versicherung.
Die Um2 musste sogar das gute Obst vor mir verstecken.
In ihren Augen war ich kein Guter.
Ich war immer nur der, der nicht parierte. Ihren Worten einfach nur folgen war zu wenig. Ich sollte auch parieren.
Was sagen sie? Sie haben keine Ahnung wovon ich spreche. Egal
Wie schauts aus Frau Versicherung? Geht da was für 25 Euro im Monat.
Bin ich dann endlich versichert gegen das Welttheater. Ich zahle auch pünktlich. Schon lustig.
Dafür habe ich keine Probleme mit dem vielen Followern, die meine Diagnose ganz bezaubernd finden.
Viel besser ist ADHS. Das Zappel-Philipp/a/*-Syndrom soll der totale Renner derzeit sein was psychische Seltsamkeiten betrifft. »Die Grenze zwischen normal und krank verschiebt sich. Leichte Fälle verstopfen die Praxen.« Marcus Roth, Psychologe.
Ich mach das nicht. Über mein Handicap sprechen bringt nix. Das lässt sich nicht weg reden. Nicht mal beim Psychiater. Ich habe aufgehört mit Fachpersonal darüber zu sprechen. Die Tabs tun es auch.
Die sorgen dafür dass ich schlafen kann.
»Es gibt heute eine wahnsinnige Flut an Menschen, die sich für psychisch gestört halten, ohne es zu sein«, bestätigt der Psychologe Marcus Roth, der an der Universität Duisburg-Essen lehrt.
Stimmt. Viele sind einfach nur bekloppt. Oder vom Zeitgeist verunsichert. Niemand will heute mehr Durchschnitt sein. Niemand will mehr Mainstream sein.
Im "Zeitalter der Singuläritäten", oder die Zeit der Besonderheiten, ein Begriff, den der Soziologe Andreas Reckwitz geprägt hat, leben wir in einer Ära, in der das Streben nach Einzigartigkeit und Individualität immer mehr in den Vordergrund rückt. Diese Entwicklung führt dazu, dass Menschen, Produkte und Lebensstile nicht mehr nach dem Durchschnitt, sondern nach ihrer Einzigartigkeit bewertet werden. Und die wiederum wird inszeniert. Irgendwas mit Authentisch.
Ich habe das noch nicht ganz verstanden.
Wer lässt heute noch wirklich mit sich reden? Das würde ja bedeuten für einen Moment nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen und ganz auf sich konzentriert zu sein. War einst ein Must Have. Ich wuchs noch in einer Welt auf, da war es verpönt sich was herauszunehmen oder vorlaut herauszustechen. Da ließ die kleinstbürgerliche Matrix nicht mit sich reden. Verlässlich wie ein Uhrwerk sorgten die Wärter:innen und Hüter:innen der kleinstbürgerlichen Moral dafür, dass du deiner gefühlten Einzigartigkeit schnell mal beraubst wurdest. Das war auch eine Form des Raubbaus. "Dir zeige ich auch noch wo Gott wohnt". ©️Der Goadfather. Und wie dieser Gott wohnt. Der Goadfather heißt ja nicht zufällig Goadfather. Der hat heute noch das Sagen. Selbst wenn der nix mehr zu mir persönlich sagt. Letztens träumte ich das er mich mit meinem Vornamen ansprach. Aber wenigstens begrüßt der nicht mehr das Gemüse. Begrüße das Gemüse reimt sich auch noch.
Die Fähigkeit zum Dialog und Kompromiss nimmt zusehends ab, weil der Wunsch sich selbst darzustellen größer ist. Diese Tendenz wird durch soziale Medien verstärkt, deren Algorithmen auf Rambazamba programmiert sind und Provokation viel höher gewichten als konstruktive Diskussionen. Das führt dazu, dass die Gesellschaft zersplittert und in Blasen fragmentiert wird. Informationen und Meinungen werden nur noch durch einen Filter wahrgenommen, der die Realität verzerrt. Dadurch leben die Menschen in einer verzerrten Wahrnehmung, in der Wahrheit nur noch eine von vielen Kategorien ist, wie Fake-News, alternative Fakten und Meme. Heute sind wir alle einzigartig und was total besonderes. So einzigartig und besonders, dass es schon wieder völlig banal wirkt. Wer? Na unser Wunsch nach Einzigartigkeit.
Nach Aschaffenburg fordern Politiker ein Register für psychisch kranke Gefährder – dabei ist ihr Anteil an Straftaten gering
Wie gross ist die Bedrohung durch psychisch erkrankte Gefährder wirklich? Und wie kann man im Einzelfall das Risiko einschätzen, dass psychisch Kranke zu Tätern werden?
Der bayrische Ministerpräsident will das Gesetz verschärfen, das die Unterbringung von Menschen mit psychischen Krankheiten regelt. Und der CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann fordert gar ein Register für psychisch kranke Gewalttäter.
Solche Forderungen fallen auf fruchtbaren Boden: Vor allem Menschen mit Schizophrenie werden in den Medien oft als gefährlich dargestellt. Außenstehende assoziieren die Diagnose laut der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie insbesondere mit Unkontrollierbarkeit und Gefährlichkeit.
Was genau «klinisch signifikant» ist, wo also die Grenze zwischen normal und krank verläuft, ist nicht immer eindeutig definiert. Therapeuten erfassen die Schwere der Störung etwa anhand von komplizierten diagnostischen Fragebögen.
Die allermeisten Menschen mit solchen psychischen Krankheiten neigen nicht zu Gewalt. Laut Simon Kurzhals, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, gehen gängige Schätzungen davon aus, dass von 2000 schizophrenen Patienten 1999 komplett harmlos sind. Viele hörten etwa Stimmen, die ihnen Befehle gäben. «Aber die meisten Betroffenen können sich von diesen Stimmen distanzieren», erzählt Kurzhals aus seiner Arbeit als Leiter einer psychiatrischen Akutstation in Essen in Nordrhein-Westfalen. «Die sind in Behandlung, nehmen ihre Medikamente und wissen, dass sie den Befehlen nicht folgen müssen.» Lediglich bei einem der 2000 erkrankten Menschen bestehe ein deutlich erhöhtes Risiko für eine Gewalttat.
Amerikanische Forschende fanden in den Daten einer großen Interviewstudie zu Suchterkrankungen und anderen psychischen Störungen mit fast 35 000 Teilnehmenden keinerlei Verknüpfung von schweren psychischen Störungen mit künftiger Gewalt.
Laut ihrer Studie begingen 0,83 Prozent der untersuchten Menschen ohne psychische Erkrankung innert eines Jahres eine Gewalttat – bei Betroffenen mit Diagnose einer psychischen Störung waren es hingegen je nach Schwere der Störung zwischen 1,4 und 2,9 Prozent. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch eine neuere Studie im Fachmagazin «The Lancet Psychiatry», nach der die Raten unter psychisch schwer kranken Menschen leicht erhöht sind. Quelle: "NZZ".
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Sind psychisch beeinträchtigte Menschen also keine Quelle der Gewalt. Zwar sprudelt es bei Zeiten auch aus denen heraus. Mein Gott, was kann ein psychisch kranker Mensch dafür, dass die kleinstbürgerliche Matrix so kleinstbürgerlich strukturiert ist und ratzfatz die Augenbrauen hochzieht, seufzt, die Stirn runzelt, die Arme vorneherum verschränkt, die Augen rollt und die Lippen zusammenpresst, bis sie ganz blau sind, um dann doch noch loszubrüllen: "Sie sind doch nicht normal".
Mental-Health-Diskurs. Wieder so ein Wort, dass nach sehr viel klingt. Viele Menschen haben heute das Gefühl, sie müssten sich permanent selbst ergründen und bespiegeln.« Psychologisch betrachtet sei das nicht unbedingt klug. »Glücklich sind wir vor allem, wenn wir selbstvergessen sind.« Wer hingegen nur lange genug nach innen schaut, findet etwas. Und sei es die große Leere.
Das kann ich mit guten Gewissen bestätigen.
Ich will mich nicht ergründen. Ich will nicht noch tiefer bohren, um so zum Wesentlichen meiner Persönlichkeit vorzudringen, zum wahren Kern meines Charakters sozusagen. Da gibt es nur das zu finden, was sich der Wortmacher so ausdenkt. Oder die Bildmacherin in m eine Vorstellungswelt reinpinselt, in meine Fantasie. Die total unterschätzt wird in ihrer Kunstfertigkeit. Eine Meisterin der Apokalypse. In ihrer Bilderwelt hat das Grauen einen hohen Stellenwert. Da sitzt schon mal ein kleines Mädchen in einer Grube im rückwärtigen Heeresraum, auf einem Haufen Leichen, die eben erschossen wurden und deswegen noch dampfen, dem ebenfalls in den Kopf geschossenen wurde von deutschen Hilfspolizisten. Das aber noch nicht tot ist. Woraufhin im mich beim Lidl vor der 1ser-Kassa angestellt frage, ob ich das Geschlechts des Kindes jetzt verwechselt habe.
Neuroleptika gehen im Übrigen auch sehr tief.
Sie können es ja mal selbst ausprobieren.
Machen sie mal 350mg Seroquel, einiges davon als Retard, und 300 mg Neuroleptika Retard.
Sie werden sehen. Sie sind ein ganz neuer Mensch.
Der war richtig gut.
Herrlich das Wort:
Mental-Health-Influencer:innen.
Folgen Mental-Health-Influencer einer populistischen Logik? Für Wiesböck spricht einiges dafür: der Personenkult, die inszenierte Authentizität vieler Posts, der stete Rückbezug auf persönliche Erfahrungen, die emotionalisierte Sprache, das Angebot vereinfachender Lösungen. Hinzu komme, dass Symptomlisten psychischer Krankheiten auf Social Media oft auffallend allgemein gehalten seien. In den Instagram-Posts der Selfcare-Community findet man sich bisweilen wieder wie in Horoskopen. Quelle. Spiegel Nr.6/2025
Welche Funktion erfüllt eine Diagnose. Warum diese Selbstoffenbarung?
Wer sich jedoch selbst zum Patienten erkläre, befreie sich von Eigenverantwortung und sichere sich Anteilnahme. »Erst die Krankheit gibt einem die Erlaubnis, nicht mehr funktionieren zu müssen, bedürftig und verletzlich zu sein. Erst der Verweis auf die bedrohte Gesundheit legitimiert eine Auszeit.«
Da ist was wahres dran.
Meine Diagnose hat das bisschen Leben das noch in mir war gerettet.
Ist eine schmerzliche Erkenntnis. Aber die Wahrheit.
Ohne Diagnose und ärztliches Fachwissen hätte ich nicht so lange durchgehalten.
Mir hat eine Diagnose den Weg in ein besseres Leben geebnet. Und heute reitest du Privilegen wie der Marlboro-Mann einst in den sicheren Untergang.
Na, na.
Aber wirklich Entlastung bringt meine Diagnose nicht.
Privat ist die kein Thema.
Schon gar nicht in Gesprächen mit dem Goadfather. Der hat mich noch nie gefragt, wie ist das für dich?
Der will von nichts wissen.
Der hat seine Schablonen. Und das sind sehr schmal gefasste Schablonen. Obschon er auf seine Art ein sehr großzügiger Mensch ist, ist er in solchen Fragen total kleinlich. Da lässt er auch nicht mit sich reden.
Da reden wir nicht drüber.
Ich weiß sogar von Herrschaftlichen (hier), die haben selbst meine Kunstfigur in den Abgrund der deepen Krankheit gestürzt. Da kennen die nix. Die ließen auch nicht mit sich reden. Möglicherweise sind das Personen die selbst einen schweren Hieb haben. Aber darauf kommst es nicht an.
Sag zum Goadfather. Wie siehst du das mit Mental-Health-Influencer:innen. Das wird dann ziemlich lustig.
Meine Diagnose ist schon auch Bürde.
Und das natürlich völlig zu recht. Ich habe es nicht anders verdient. Blablablabla. Die kleinstbürgerliche Matrix. Da musst du dir immer zuerst was verdienen. Selbst für deine Entmenschlichung sollst du bezahlen.
Die Draufzahler. Dabei ist hier alles gratis. Und umsonst. Und überhaupt stehe ich auf einen verlorenen Außenposten des Welttheaters, das täglich seine Stücke spielt und seine Lieder singt. Aber die kommen leider nicht mehr wieder. Die Lieder und viele israelische Geiseln die von der Hamas entführt wurden.
SPIEGEL: Wissen Sie, was er erlebt hat?
Kalderon: Die erste Zeit seiner Gefangenschaft musste Ofer in völliger Dunkelheit und gefesselt verbringen. Er wurde geschlagen, bekam nur ein halbes Pitabrot am Tag, hat sehr gehungert. Als meine Tochter Sahar später dorthin gebracht wurde, hatte er bereits zehn Kilo abgenommen. Nachdem die Kinder und Frauen freigekommen waren, gab es noch weniger Essen als zuvor. Monatelang konnte Ofer nicht duschen. Er war die ganze Zeit unter der Erde. Meine Kinder haben mir erzählt, wie es ist, kaum atmen zu können, nicht zu wissen, ob es Tag oder Nacht ist. Die Luft war so feucht, dass sie ihre Matratzen auswringen konnten.
SPIEGEL: Was haben Ihre Kinder über das Wiedersehen mit ihrem Vater erzählt?
Kalderon: Dass er sie mit seinen Witzen zum Lachen gebracht habe. Man hat uns gebeten, ihm nicht gleich zu erzählen, was alles passiert ist, seitdem er verschleppt wurde. Dass meine Mutter und meine Nichte ermordet wurden, viele seiner Freunde tot sind, dass sein Haus zerstört ist und der Kibbuz faktisch nicht mehr existiert. Wir antworten auf Fragen, aber wir erzählen nichts von uns aus. Hadas Kalderon, 57, wuchs im Kibbuz Nir Oz auf, sie besitzt neben der israelischen die französische Staatsbürgerschaft. Über die Entführung ihrer Kinder und ihren Kampf hat sie ein Buch geschrieben, das auf Französisch erschienen ist: »52 jours sans eux«, auf Deutsch »52 Tage ohne sie«. Quelle: Spiegel Nr.7/2025
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Und während ich hier gestern herumblödelte, zum Thema Mental-Health, da kriege ich einen Hals, ist in München ein Auto in eine Personengruppe gerast. In eine Protest-Kundgebung der Gewerkschaft Verdi. Mehrere Menschen sollen verletzt worden sein. Angeblich mit einem Mini Cooper. Laut Polizei wurde der Fahrer festgenommen. Zuvor sollen nach BILD-Informationen Schüsse gefallen sein. Bei dem mutmasslichen Täter handelt es sich laut der Polizei um einen 24-jährigen Afghanen.
Der Mann lebe als Asylbewerber in Deutschland, hiess es an einer Pressekonferenz vom Tatort. CSU-Ministerpräsident Markus Söder spricht von einem mutmasslichen Anschlag. Innenminister Joachim Herrmann teilt mit, der Mann sei der Polizei bereits wegen Ladendiebstahls- und Betäubungsmitteldelikten bekannt gewesen. Quelle: "NZZ".
Aber das stimmte nicht. Der bayrische Innenminister hatten die Öffentlichkeit falsch informiert. Der Mann war nicht straffällig geworden vor dem Attentat. Nur ändert das überhaupt nix. Noch so ein bekloppter Afghane.
Der mutmaßliche Amokfahrer von München , Farhad N., hat seine Fluchtgeschichte nach Deutschland erfunden. Das geht aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts München vom 9. Oktober 2020 hervor, das dem SPIEGEL vorliegt. Der heute 24 Jahre alte N. hatte damals gegen die Ablehnung seines Asylantrags durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) geklagt.
Farhad N. ist laut dem Urteil Afghane mit tadschikischer Volkszugehörigkeit. Demnach hatte er gegenüber dem Bamf im April und im Juni 2017 angegeben, dass er in seiner Heimat von »Mitgliedern einer Bande« verfolgt werde. Diese hätten zuvor schon den Laden seines Vaters überfallen und diesen getötet. Nachdem die Kriminellen aus dem Gefängnis entlassen worden seien, hätten sie es dann auf N. und seine Familie abgesehen.
Weder das Bamf noch das Verwaltungsgericht München überzeugte Farhad N.s Fluchtgeschichte. Seine Angaben seien »nicht glaubhaft«, befand die zuständige Richterin. Was er zu seinem angeblichen Verfolgungsschicksal erzählt habe, sei »detailarm und lebensfremd« gewesen. Sein Vortrag habe »Unstimmigkeiten« aufgewiesen, auch während der mündlichen Verhandlung habe er unglaubwürdig gewirkt. Dass er bei einer Rückkehr nach Afghanistan mit einer »ernsthaften Bedrohung« rechnen müsse, sei »unwahrscheinlich«, so die Richterin.
Ende 2020 galt Farhad N. nach SPIEGEL-Informationen als »vollziehbar ausreisepflichtig«. Ob es einen Versuch gab, ihn abzuschieben, ist nicht bekannt. Wegen der Coronapandemie gab es zur damaligen Zeit insgesamt weniger Rückführungen. Im April 2021 erhielt N. eine sogenannte Duldung, wodurch eine Abschiebung ausgesetzt wird. Im Herbst desselben Jahres bekam er schließlich eine Aufenthaltserlaubnis als »gut integrierter Volljähriger«. Bis zum mutmaßlichen Anschlag am Donnerstag lebte er legal in München.
Wie aus dem Urteil des Verwaltungsgerichts hervorgeht, arbeitete Farhad N. in Afghanistan als Fliesenleger. Bevor er nach Europa kam, hielt er sich offenbar mit einem Visum im Iran auf. Im Asylverfahren in Deutschland legte er laut Gericht Atteste vor, die ihm unter anderem eine posttraumatische Belastungsstörung bescheinigten. Sein IQ sei »unterdurchschnittlich«, hieß es in dem Urteil. An der Entscheidung änderte das nichts. Quelle: spiegel.de+
Die Oberstaatsanwältin Gabriele Tilman sagte, der Täter sei inzwischen vernommen worden. Er habe eingeräumt, bewusst in die Demonstration gefahren zu sein. In der Erklärung der Tat habe er sich religiöse geäußert.
Tilman sagte, man könne zu diesem Zeitpunkt von einem «islamistischen Tatmotiv» ausgehen. Guido Limmer, der Vizepräsident des Bayrischen Landeskriminalamts, sagte, auf dem Handy des Täters hätten die Ermittler Inhalte mit «islamistischer Ausrichtung gefunden». In einer Chat-Unterhaltung mit einem Angehörigen habe er außerdem geschrieben: «Vielleicht bin ich morgen nicht mehr da.» Mehr habe man noch nicht gefunden. Quelle: "NZZ".
Wie?
Wo steht im Koran. Bruder. Leih dir eine Karre bei einem Autoverleih und verleih dem Islam jene Ehre die ihm zusteht. Rase mit dem Wagen wie ein Bekloppter durch eine größere Menschenansammlung von Ungläubigen. Zeig den den Kufr mal so richtig. Wie Leitkegel sollen die herumwirbeln. Gefühlt from the River to the See. Egal wo in Deutschland. Immer feste druff auf diese scheinheiligen W****. Dann wird das auch was mit einer bevorzugten Behandlung im "Dschanna". Das kann ich dir in deine blutige Hand versprechen. Nach getaner Blutttat sind dir 72 Jungfrauen sicher. Du hast mein Wort. Die werden dir sofort gutgeschrieben. Was mich zur Frage bringt. Wenn eine Frau zur Märtyrerin wird. Wie schaut es bei der mit den himmlischen Belohnungen aus. Bekommt die 72 Jungs zugeteilt die noch nie einen wegsteckt haben. Aber eine Prostata haben wie ein 15-Jähriger? Das schafft die mutigste Märtyrerin nicht. Die hat ja neue eine "Pitschetten". So nannte die Christine einst ihre Vagina.
Die große Verunsicherung.
Gefühlt ist man nur noch von Bekloppten umgeben.
Die lassen sich auch nicht mittels Tabletten bändigen. Das ist der ganz normale Wahnsinn.
Diese Bekloppten, anders kann man es nicht sagen, leben in der festen Überzeugung, alles zu wissen und zu können. Die bilden sich ein das es schon wieder Zeit ist Manda.
Dann stellen sie Galgen aus Pappe auf.
Dann wollen die alle Personen die ihnen nicht genehm sind zur Strecke bringen.
Stalking, Beleidigung, Verleumdung.
Er wird jahrelang gemobbt. Dann wehrt er sich
Sie nennen ihn »fettes Drecksschwein«, wollen sein Leben »zerstören«: Anonyme Accounts terrorisieren Holger M. in den sozialen Netzen. Weil die Polizei nicht weiterkommt, wird er selbst aktiv – mit Detektiven und 60.000 Euro. Quelle: Spiegel Nr.7/2025
Oder sie tragen Judensterne auf der Brust, auf denen "Ungeimpft" steht.
Oder die verteilen aus Freude nach einen Massaker an Juden Süßigkeiten in einer deutschen Stadt.
Oder sie legen ganz Gaza in Schutt & Asche mit dem Argument. Unter dem Wohngebäude verlief ein Tunnel der Hamas.
Scheiße. Ganz Gaza ist untertunnelt.
Oder sie überfallen ein ganzes Land.
Und geben dann dem überfallenen Land die Schuld.
Oder der NATO . Oder den Transmenschen, die sich für ein ungeschultes Auge ziemlich seltsam kleiden.
Oder sie.....
Was die nicht alles können (wollen). Und was ich alles nicht kann. Kein Wunder das wir aneinander vorbei leben.
Die Selbstermächtigten, die mächtig einen an der Waffel haben.
Na, na.
Und wenn es nur bedeutet die FPÖ oder die AfD zu wählen. Im Kern zwei schwer rassistische Parteien.
Die FPÖ stellte in den Koalitionsverhandlungen Forderungen an die ÖVP, die einem Austritt aus der EU gleichkamen. Da sollte nationales Recht wieder vor EU-Recht gelten. Ist vielen Wählern egal.
Top ist das Wirtschaftsprogramm der AfD.
Die schaffen so viele Steuern ab, weshalb für die Versorgung von Asylsuchenden bzw. Berechtigten eigentlich kein Geld mehr überbleibt. 😂
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Die verfluchte Fähigkeitslücke.
Was ich da Lücken aufgerissen habe. Da passen ganz Bücher rein. Brutal. Ich könnte ganze Romane über diese Lücken schreiben und was die Folgen sind. Kannst du nicht. Du Lückenbüßer. Die einzige Fähigkeit die du besitzt ist das Schnorren. ©️Der Wortmacher.
Das ist eine glatte Lüge. Ich schnorre nicht.
Also ich habe in echt für die vielen Lücken ganz anständig gebüßt. Das tu ich heute noch.
Mit deiner Biografie kannst du dich ja nirgends sehen lassen. Na, ja.
Hinten hinaus auf der Donauinsel geht noch einiges.
Da Rudi & Ich müssen uns nix vormachen.
Ein Junkie und ein Verrückter.
Wir sind auch ungefähr gleich alt.
Der Rudi ist ja seit einigen Monaten total verliebt.
In eine viel jüngere Frau. In eine "Borderlinerin" wie der der Rudi zu sagen pflegt.
Über alles weitere muss ich aber den Mantel des Schweigens breiten.
Wir machen hier weder Instagram noch TikTok. Hier wird nur gegen das eigene Verschwinden angeschrieben, gegen die eigenen Unzulänglichkeiten, und gegen den Fluch nix zu sagen zu haben.
Gegen die Banalität eines Lebens ohne Tiefgang. Gegen die Annahme, das was einen ausmacht, nicht mal der Rede wert sein soll. Kein Leben ist banal.
Ganz im Gegenteil. Das Leben ist ein großes Fest.
Fest in der Hand von Bekloppten.
Politisch lässt sich das nicht mehr von der Hand weisen.
Der Trump und der Putin sollen 1 1/2 Stunden telefoniert habe. Nichts über die Ukraine ohne die Ukraine. Damit ist es nun vorbei. Mit seinem Telefonat hat Trump begonnen, die Beziehungen zum Aggressor Russland zu normalisieren. Und zwar ohne Putin irgendein Zugeständnis abzuringen. Der russische Aktienmarkt legte zu. Der Ölpreis sank in Erwartung einer Wiedereingliederung Russlands in den Weltmarkt.
Die Europäer düpierte der US-Präsident komplett – sie erfuhren vom Telefonat aus den sozialen Medien. Die Europäer. Der ist gut.
Denen wirft der Precht vor keine Exitstrategie für die Ukraine zu haben. Wo sind die diplomatischen Kanäle nach Russland.
Ich habe schnell weitergezappt. Ich wollte nicht hören wir der Mann über die Zukunft der Ukraine und ihren Menschen verfügt.
Ich stand noch ziemlich unter dem Eindruck eines Artikels im Spiegel Nr.7/2025
Ukrainer klagt Russlands Kriegsverbrechen an.
Zweig ohne Knospen.
Seine Frau und die drei Töchter starben durch eine russische Rakete, Jaroslaw Basylewytsch überlebte als Einziger. Ein Foto von ihm vor den Trümmern seines Hauses ging um die Welt. Wofür er jetzt kämpft.
Basylewytsch hatte nie vor, in der Öffentlichkeit zu stehen. Eigentlich sei ihm das unangenehm, sagt er. Aber eine russische Hyperschallrakete hat den Bauingenieur aus der Stadt Lwiw wider Willen bekannt gemacht. Sie schlug am 4. September in den Altbau ein, in dem er mit seiner Familie wohnte. Ein Foto ging sofort um die Welt. Es zeigt Jaroslaw Basylewytsch vor dem zerbombten Haus, sein Gesicht blutverkrustet, der Blick wie eingefroren in ungläubigem Entsetzen.
Rettungskräfte zogen an diesem Morgen die leblosen Körper von sieben Hausbewohnern aus den Trümmern: Unter ihnen waren Basylewytschs Frau Jewhenija, 43, seine Töchter Jaryna, 21, Daria, 18, und Emilia, 6.
»Die Welt schuldet diesem Mann eine Entschuldigung«, schrieb kurz darauf jemand auf der Plattform X. Der Bürgermeister von Lwiw veröffentlichte ein Familienfoto der Basylewytsches. Sie stehen darauf eng und strahlend zusammen, Mutter und Mädchen tragen ukrainische Trachtenblusen, der Vater legt die Hände um die Schultern seiner beiden Jüngsten.
Psychologische Betreuung hat er nicht in Anspruch genommen. »Ich rede mit meinen Freunden«, erklärt Basylewytsch. Und seine Schwester sei Psychotherapeutin. »Sie schaut mich immer so von der Seite an, um zu sehen, ob ich normal bin«, sagt Basylewytsch. Er ahmt den Blick der Schwester nach, mit einem kleinen Lächeln.
An dieser Stelle dachte ich mir: Die leichten Fälle verstopfen die Praxen.
Wir sind dabei uns gegenseitig zu zerfleischen.
Aber das wird anders gesagt.
Global, Supranational, oder gleich bei mir um die Ecke, in der Engerthstraße.
Diese Zerfleischung wird supranational als ein Europa der Vaterländer umschrieben.
Rechtsgedachte Kräfte wollen zurück in einer Welt die es so nie gab.
Global zerfällt die Welt in Blöcke. Die westliche Vormachtstellung ist zu Ende gegangen. Zumindest politisch und ökonomisch.
Scheiße. Uns f***** inzwischen alle. Die Russen/Die Chinesen/Die Amis.
Aber wenigstens im Radio läuft "Open your Eyes - open your Mind". ©️Guano Apes.
Die Entstehung der Erde (ca. 4,5 Milliarden Jahre): Die Bildung der Erde durch Akkretion von Materie aus der protoplanetaren Scheibe.
Anmerkung: Schon haben wir den endgültigen Beweis, dass die Erde ein Scheibe ist. In der Hand vom großartigsten Diskurskurswerfer aller Zeiten. Auch im Alter von 78 Jahren übertrifft Donald Trump, der als Präsident alle Rassisten ansprechen möchte, einschließlich nicht explizit weißer Rassisten, mit seinen Würfen den offiziellen Weltrekorde von Mykolas Alekna aus Litauen, der 74,35 Meter misst. Und das ohne sich einzuwerfen. Aber das macht nichts. Ich werfe eh so einiges ein. Den findet sogar der Wortmacher gut.
Also ich vermisse auch so einiges.
Erste Ozeane und Kontinente (ca. 4 Milliarden Jahre): Abkühlung der Erdkruste, Bildung von Ozeanen und Kontinenten.
Anmerkung: Der nächste Beweis, dass es auf der Erde schon mal viel kälter war als es heute ist. Also gibt es auch keinen menschengemachten Klimawandel. Wofür ich wieder ein Beweis sein soll. Ich mache ja nichts. Und deswegen komme ich auch zu nichts. Aber genau dieses Nichts soll sich inzwischen kontinuierlich ausbreiten. Das Universum expandiert. Aber nicht in die Unterwäsche von Palmers. Palmers ist im Konkurs. Spitzenwäche & Strumpfhosen.
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Scheiße, einst war ich noch eine Laufmasche in der Strumpfhose einer Lady. Aber diese Masche läuft schon lange nicht mehr.
Die C02-Emissionen. Da gibt es viel zu holen.
Ab 2027 sollte eigentlich der Verkehrs und der Gebäudesektor in den europäischen Emission-Handel integriert werden.
Wie die Tschetschenen in die hiesige Mehrheitsgesellschaft, spottet der Wortmacher. Der hat leicht reden. In Wien ist derzeit 3/4-Winter. Da geht nix mit auf und davon radeln, ohne sich nach der Zukunft umzudrehen.
Nur wer soll den Umstieg auf nachhaltige Energieträger bezahlen. Wer kann sich das leisten?
Das soziale Ungleichgewicht.
Vielen fehlt die Kohle für den Umstieg auf E-Auto und Wärmepumpe. Was ist in dieser Frage sozial gerecht?
Und warum glauben alle die Mär von den Vermögenden die alles vermögen, weswegen man sie auch nicht höher besteuern kann. Die werden dann zu Steuerflüchtlingen. Passt wunderbar. Hat also selbst das Vermögen eine Fluchtbiografie.
Erste soziale Verwerfung entstehen. Nur a Schmäh. Erste einfache Lebensformen entstehen. (ca. 3,5 Milliarden Jahre): Entstehung von Prokaryoten wie Bakterien und Archaeen in den Ozeanen.
Evolution komplexer Organismen (ca. 1 Milliarde Jahre): Entwicklung von Eukaryoten, Algen, Pilzen und erste Tieren.
Das Dinosaurier-Zeitalter (ca. 230-65 Millionen Jahre): Zeitalter der Dinosaurier und anderer Reptilien. Gefolgt vom Aussterben der Dinosaurier (ca. 65 Millionen Jahre): Massensterben, wahrscheinlich durch einen Asteroideneinschlag. Unlängst dachte man noch die sind alle ausgestorben. Aber guck nach Russland, Weißrussland, in die Türkei, in die USA, nach Venezuela. Das sind noch immer politische Dinosaurier an der Macht. Nee, in Deutschland nicht. Denkt der Scholz tatsächlich er kann es noch einmal schaffen? Der SPD ist auch nicht zu helfen.
Die Entwicklung der Säugetiere begann. (ca. 65 Millionen Jahre bis heute): Entstehung und Diversifikation der Säugetiere nach dem Aussterben der Dinosaurier.
Die Entstehung der Primaten (ca. 55 Millionen Jahre): Entwicklung der ersten Primatenarten. Die sich dann auch zum Affen machten.
Die Entwicklung der frühen Hominiden (ca. 7 Millionen Jahre): Entstehung der ersten menschlichen Vorfahren. Und das Aufkommen erster Herrenwindeln aus Palmenblätter.
Auftreten des Homo sapiens (ca. 300.000 Jahre): Entwicklung des modernen Menschen. Da hätten wir den Sahelanthropus tchadensis, gefolgt von Orrorin tugenensis und Ardipithecus Ramadis, die alle zu den frühen Homininen zählen. Danach kommen Australopithecus afarensis und Australopithecus africanus, die zu den Australopithecinen gehören. Aus diesen entwickelten sich die ersten Vertreter der Gattung Homo, darunter Homo habilis und Homo rudolfensis. Es folgten Homo erectus und Homo heidelbergensis, die wichtige Schritte in der menschlichen Evolution darstellen. Schließlich erscheinen Homo neanderthalensis und der moderne Mensch, Homo sapiens, auf der Bildfläche.
Natürlich habe ich keine Ahnung wovon ich schreibe.
Aber mit dem modernen Menschen kamen auch die Zivilisationskrankheiten in die Welt.
Antibiotika verlieren zunehmend ihre Wirkung. Dabei gäbe es längst Rezepte gegen die Bedrohung durch resistente Keime. Millionen von Menschen sterben weltweit, weil gefährliche Bakterien nicht mehr auf Antibiotika ansprechen. Was Gesellschaft, Ärzte und jeder Einzelne tun können, um unnötige Todesfälle und enorme Kosten zu vermeiden.
Antibiotikaresistenzen sind gemäß der Weltgesundheitsorganisation eine der zehn größten Gefahren für die menschliche Gesundheit weltweit. Im Jahr 2021 starben gemäß einer kürzlich im Fachblatt «The Lancet» veröffentlichten Analyse weltweit 1,14 Millionen Menschen an Infektionen mit solchen resistenten Keimen. Bis 2050 könne diese Zahl auf 1,91 Millionen Opfer steigen, so die Warnung der Autoren. Quelle: "NZZ".
Dosen/Rosen/Chosen/Zoonosen wir haben die Wahl.
Der Homo sapiens breitete sich also aus und entwickelte sich kulturell und technologisch weiter. Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Ohne sich auszuweisen überquert der jede Grenze. Aus Herrenwindeln aus gefalteten Palmenblätter wurden so nach und nach zu ganz toll sitzende Herrenwindel aus superabsorbierenden Materialien, die aus Materialien wie Polypropylen, Polyester, und Schaumstoff bestehen, die Feuchtigkeit aufnehmen und für Komfort sorgen. Polypropylen und superabsorbierende Polymere wiederum sind nicht besonders umweltfreundlich, da sie aus Erdöl gewonnen werden und nur schwer abbaubar sind. Eine umweltfreundlichere Alternative könnten Inkontinenzeinlagen aus biologisch abbaubaren Materialien wie Baumwolle, Bambus oder speziellen kompostierbaren Stoffen sein. Siehste. Der Mann kann seinem Schicksal einfach nicht entkommen. Entweder ruiniert es sich oder sein Umwelt.
Heute gibt es auch noch Männer über die Frauen klagen. Mein Mann ist ein scheiß Neandertaler.
Um zu einen gütigen Ende zu kommen. Ich habe genug geschrieben. Wie viele Menschen insgesamt jemals auf der Erde gelebt haben, lässt sich weit schwerer ermitteln. Vorfahren des Homo sapiens haben bereits vor mehreren Hunderttausend Jahren gelebt – schon die Frage, ab wann genau sie als Menschen zu gelten haben, ist schwer zu klären. Von einem steten Anstieg der Bevölkerung ab einem solchen Zeitpunkt gehen Forschende aber nicht aus: Naturkatastrophen und Seuchen haben die Gesamtzahl der Menschen immer wieder deutlich dezimiert. Der Ausbruch des Supervulkans Toba vor rund 74 000 Jahren zum Beispiel brachte die Menschheit genetischen Analysen zufolge womöglich an den Rand des Aussterbens.
Gehen wir von der Annahme aus ich bin der heute der 100.000.000.005 Mensch auf diesem Planeten.
Gestern stand ich als solche beim Lidl vor der 1ser Kasse. Direkt vor mir stand der 100.000.000.004te-Mensch. Und weil es sehr gesittet zu ging, es gab ja nix gratis, oder umsonst wie in Gaza befürchtet, stand davor der 100.000.000.003te-Mensch, und vor der der 100.000.000.002te, dieser Mensch allerdings mit Kind. Und davor eine Frau, die beim bezahlen irgendwelche Problem mit ihrer Lidl-App hatte.
Weshalb es ein wenig dauerte.
Das Lidl-Lesegerät las die App-Informationen auf dem Handy der Frau einfach nicht.
Und eines darf es beim Einkaufen nicht.
An der Kassa darf es nicht unnötig lang dauern.
Das halten wir nicht aus. Selbst die sonnigsten Gemüter verlieren da schnell einmal die Nerven.
Wie im Autoverkehr.
Da sind nur Bekloppte unterwegs.
Selbst wenn du mit dem Radl unterwegs bist und als Knautschzone nur deinen Körper/alter Körper/ zu wenig Antikörper einbringst an Verhandlungsmasse, zeigen sie dir den Vogel.
Woraufhin der 100.000.000.006te. Mensch auf diesem Planeten, im uns bekannten Universum brüllte, auf standard.at hektisch und penetrant vorgebracht.
Ich muss andauernd Worte klauen. Ich habe zu wenige.
Also gesund können Neuroleptika nicht sein.
"Kassa aufmachen. Kassa."
Mehr hatten wir uns in diesem Moment und unter den gegebenen Bedingung nicht zu sagen.
Nicht mal ein "Bitte Kassa aufmachen" ging sich aus.
Und den gegebenen Bedingungen.
Ende
Ich habe gegen den Wetter-Blues angeschrieben. Und gegen das politische Österreich. Das sind zum Teil Bekloppte am Werk. Der FPÖ-Kickl hat in seinen Statement, warum die Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP scheiterte, den Paulchen Panther gebracht, hinten hinaus in den letzten Sekunden seiner Post-Nazi-Sprech. Heute ist nicht alle Tage; ich komm’ wieder, keine Frage! https://www.youtube.com/watch?v=Fq5nLJgZnII
NSU:
"Ali9" und "Ali9 aktuell": Die Video-Arbeit des NSU.
Der NSU wiederum hatte für sein Bekennervideo mit der Trickfilmfigur Paulchen Panther großen Aufwand betrieben. Das NSU-Bekennervideo ist ein widerliches, aber auch ein ziemlich komplexes Werk, zumindest technisch gesehen. Es hat eine Länge von 15 Minuten, in denen die Trickfilmfigur Paulchen Panther die Erzählung bestimmt und die Morde und Anschläge der Neonazis vorführt.
Natürlich ist das nur Zufall mit dem Paulchen Panther im Herrn Kickl. Der kann nix dafür dass ich kurz zusammenzuckte inwendig und mir dachte. Scheiße, wo bin ich da nur wieder hineingeraten.
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Der Urknall (ca. 13,8 Milliarden Jahre): Die Entstehung des Universums, Raum, Zeit und Materie.
Anmerkung: Für einige hat Gott einfach nur mit den Türen geknallt.
Die Entstehung von Galaxien und Sternen (ca. 13,5 Milliarden Jahre): Bildung von Galaxien, Sternen und Planetensystemen.
Anmerkung der Redaktion:
Ich habe heute im Traum die ganze Zeit von der Astrid angeschrieben. Einst war ich ja einer den Mädchen abschreiben ließen. Wenn du so einer bist als Kerl hast schon viel geschafft. Frauen sind sehr hilfsbereit. Die lassen dich abschreiben. Liegt möglicherweise an den Hormonen. Oder an ihrer Persönlichkeit. Aber als Mann sollte man nicht mehr über die Hormone von Frauen sprechen. Schon gar nicht als Testosteron-Trottel, dem sein bester Kumpel ein Ex-Sicario der Misogynie ist. Das Wort schreibe ich heute mit geschlossenen Augen richtig. Da muss ich gar nicht mehr auf die Tatstatur gucken. Wenn dich Frauen lieben geben sie dir fast alles. Und uns Deppen ist das oft nicht genug. Uns ist nicht zu helfen. Fürwahr.
Die Bildung des Sonnensystems (ca. 4,6 Milliarden Jahre): Entstehung der Sonne und ihrer Planeten, einschließlich der Erde.
Herrlich ist der Begriff "Gravitationskollaps".
Hat fast so viel Pepp wie "Zustrombegrenzungsgesetz".
Was da herumgeschissen wird in der EU mit der Migration. Wir sollten uns einfach an Kanada orientieren.
Die Härte der Maßnahmen Kanadas gegen die irreguläre Migration ermöglicht gleichzeitig eine großzügige Umsiedlung anerkannter Flüchtlinge, i. d. R. in Kooperation mit dem UNHCR. Dafür werden Quoten festgelegt, dem Staat bleibt die Planungshoheit, er wahrt Gestaltungsmöglichkeiten (etwa durch zeitweisen Ausschluss unverheirateter Männer) und berücksichtigt die Sicherheitsbedürfnisse der Bevölkerung – die Umsiedlungen finden auf der Basis von Sicherheitschecks statt.
Wie es derzeit aussieht sind immer die Falschen jung.
Einerseits sind sie inzwischen eine benachteiligte Minderheit und anderseits sind die gefährlich jung.
In Montreal oder noch besser in Québec gibt es auch kein, "Little Aleppo", wie in deutschen Großstädten.
Der Witz liegt darin das Québec Stadt mit der größten französischsprachigen Bevölkerung in Kanada ist.
Schaut sehr nach Migration aus. Franko-Kanadier.
Und was ist so schlecht an Aleppo. War vor dem Krieg doch eine ganz wunderbare Stadt. Überhaupt ist die Levante ein Traum. Die Landschaft kann doch nix dafür was die Menschen aus ihr machen.
Oder prägt einen die Landschaft viel mehr als man es selbst für wahr hält? Ich weiß es nicht.
Interessant: Bei 90 % der rund 624 000 syrischen Schutzsuchenden mit anerkanntem Schutzstatus war dieser befristet. Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/12/PD24_N062_12.html
Und heute hat in München die Sicherheitskonferenz begonnen.
Das predigt auch die FPÖ den Ihren. Die trommeln das unentwegt. Asyl wird nur auf Zeit gewährt. Die FPÖ hat sich da einen Asylablaufwecker gestellt. Der schrillt andauernd.
Asyl ist wie der Raum. Der ist auch zeitlich bedingt. Raum & Zeit sind wie der Wladimir und Estragon in "Warten auf Godot".
Und was ist mit den Afghanen, fragt der Wortmacher in seiner penetranten Scheinheiligkeit.
Sind die auch nur befristet?
Na hoffentlich denkt sich der Volksmund der sich sein Reden nicht verbieten lässt.
Die "Innere Sicherheit". Ist Thema Nr.1 in den Medien.
Dabei ist leistbares Wohnen viel wichtiger. Genau so wie ein gut funktionierendes Gesundheits und Bildungssystem. Die aber schon wieder mit der Migration korrelieren.
Gibt Ärzte:innen die behandeln keine Migranten mehr ohne Dolmetscher.
„Nix Baby“ – Wenn Patienten sich beim Arzt nicht richtig ausdrücken können.
Eine Kinderarztpraxis kündigt an, Patienten ohne ausreichende Deutsch-Kenntnisse oder Dolmetscher nicht mehr zu behandeln. Der Arzt bekommt daraufhin Rassismus-Vorwürfe zu hören. Hier erklärt er seinen Schritt. Sprachbarrieren bei medizinischen Behandlungen können drastische Folgen haben.
Migranten werden auch anders krank.
Ja auf Kosten der Allgemeinheit. ©️Der Wortmacher. Das ist eine Frechheit. So möchte ich nicht gedacht werden.
Um den Bedarf nach differenziertem Umgang mit Patienten zu decken, erstellte das Wiener AKH daher eine Liste der fremdsprachenkundigen Mitarbeiter. „101 Personen decken insgesamt 31 Sprachen ab“, so Reinhard Krepler, Ärztlicher Direktor des AKH.
Und abseits der Spitäler? „Ich arbeite in einer dermatologischen Ordination im 20.Bezirk“, erzählt Ella W. „Mehr als 50 Prozent unserer Patienten sind Migranten.“ Oft müssen Patienten gebeten werden, mit einem Dolmetscher noch einmal zu kommen. Meist sind die Begleitpersonen der Nachbar, die Tochter oder der Ehemann. Eine solche Begleitung kann auch problematisch sein: „Junge muslimische Frauen werden oft von den Ehemännern begleitet“, meint Ella W., „meist aus Eifersucht.“
Erst zum Hodscha, dann zum Arzt
Ein weiteres Problem: Türkische Patienten gehen oft nicht zum Arzt, sondern zu ihrem Hodscha (Lehrer). Seine Therapie: Amulette und Koranverse. „Erst wenn das keine Wirkung zeigt, wird ein Arzt aufgesucht“, so Psychotherapeutin Uta Wedam.
Das kann ich bezeugen. Selbst beim Zahnarzt in der Bronx, ich hatte da ein abgebrochenes Wurzelkanalinstrument im Zahn, übersetzten Töchter & Söhne für ihre Mütter. Ich fand das irgendwie rührig. Bei der „afrikanischen“ Manifestation der Depression gibt es einen anderen Hintergrund. Die Erkrankung eines Kindes wird etwa auf die Verzauberung durch die in Afrika lebende ungeliebte Großmutter zurückgeführt. Als Gegenmaßnahme werden Rituale eingesetzt, um die Verzauberung aufzuheben. Ein exorzistischer Genesungsvorschlag, der hierzulande wenig akzeptabel klingt. Die Herausforderung für Mediziner besteht nun darin, kulturbedingte Zeichen korrekt zu entschlüsseln. Quelle: Die "Presse".
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Dazu kann ich nur eines sagen. Ich bin in vielen Fragen der inneren Sicherheit ziemlich verunsichert.
Eine Versicherung gegen alle Zumutungen der Welt, sowohl die echten als auch die eingebildeten, habe ich nicht abgeschlossen. Weniger abschweifend.
Versuch mal mit meiner "Diagnose" eine private Krankenversicherung abzuschließen.
Das geht ganz sicherlich in die Hose. A riesen Hetz. Rufen sie mal bei einer Versicherung an.
Frau Versicherung folgendes. Warten sie kurz. Ich habe es gleich. Diagnose: Schizophrenie. Aber paranoide Schizophrenie ist es nicht. Ehrlich. Das kann ich ihnen in die Hand versprechen. Also nicht in der radikalsten Ausformung.
Ich will niemanden auslöschen. Meine innere Stimme will nur mich auslöschen.
Darum dreht sich mein Leben grosso modo. Alles ist Auslöschung. Und dagegen lehne ich mich dann auf und leiste Widerstand. Eh auf Tabs und auf Tabs schreiben.
Da kommt nix dabei herum an Ausdruck.
Die einen sagen Kraft meines Amtes und die anderen Kraft ihrer Autorität. Ich dagegen schreibe völlig kraftlos.
Einen anderen Lebensinhalt habe ich nicht. Na, ja. Das klingt jetzt ziemlich spooky. Ich putze auch die Wohnung und lasse den alten Fischgrätboden ein wie eben.
Allerdings während ich über den alten Fischgrät wische, der noch genagelt wurde, werde ich halt ausgelöscht. "Breaking the Habit baby". Breaking the Habit".
Aber das ist keine Gewohnheit.
Das ist das Schizoaffektive. Und das ist so ein Mittelding verstehen sie. Ich stehe an der Kippe zum Wahnsinn. An der Abbruchkante des Verstands balanciere ich dahin. Die Tabs bewahren mich davor dass ich zu weit gehe. Ich bin in meinem Leben ja sehr weit gegangen, sollten sie wissen, ohne das es auffällt.
Das ist so bei Schizophrenie. Da wird das Abschweifen zu einer Weltreise. Durch eine sehr beschränkte Welt.
Gegangen worden. korrigiert mich der Wortmacher.
Du bist gegangen werden. Ein eigener Willen lässt sich bei deiner Biografie nicht feststellen.
Stimmt auch wieder.
So weit bin ich gegangen worden, dass es mir unmöglich erscheint, in den Schoss der Idylle zurückzukehren. Da kann ich nix für.
Geborgenheit ist dort, wo ich nicht geboren wurden.
Vertrauen ist dort, wo ich keinen Zutritt zur mir hatte.
Das fing schon beim Kühlschrank Frau Versicherung.
Die Um2 musste sogar das gute Obst vor mir verstecken.
In ihren Augen war ich kein Guter.
Ich war immer nur der, der nicht parierte. Ihren Worten einfach nur folgen war zu wenig. Ich sollte auch parieren.
Was sagen sie? Sie haben keine Ahnung wovon ich spreche. Egal
Wie schauts aus Frau Versicherung? Geht da was für 25 Euro im Monat.
Bin ich dann endlich versichert gegen das Welttheater. Ich zahle auch pünktlich. Schon lustig.
Dafür habe ich keine Probleme mit dem vielen Followern, die meine Diagnose ganz bezaubernd finden.
Viel besser ist ADHS. Das Zappel-Philipp/a/*-Syndrom soll der totale Renner derzeit sein was psychische Seltsamkeiten betrifft. »Die Grenze zwischen normal und krank verschiebt sich. Leichte Fälle verstopfen die Praxen.« Marcus Roth, Psychologe.
Ich mach das nicht. Über mein Handicap sprechen bringt nix. Das lässt sich nicht weg reden. Nicht mal beim Psychiater. Ich habe aufgehört mit Fachpersonal darüber zu sprechen. Die Tabs tun es auch.
Die sorgen dafür dass ich schlafen kann.
»Es gibt heute eine wahnsinnige Flut an Menschen, die sich für psychisch gestört halten, ohne es zu sein«, bestätigt der Psychologe Marcus Roth, der an der Universität Duisburg-Essen lehrt.
Stimmt. Viele sind einfach nur bekloppt. Oder vom Zeitgeist verunsichert. Niemand will heute mehr Durchschnitt sein. Niemand will mehr Mainstream sein.
Im "Zeitalter der Singuläritäten", oder die Zeit der Besonderheiten, ein Begriff, den der Soziologe Andreas Reckwitz geprägt hat, leben wir in einer Ära, in der das Streben nach Einzigartigkeit und Individualität immer mehr in den Vordergrund rückt. Diese Entwicklung führt dazu, dass Menschen, Produkte und Lebensstile nicht mehr nach dem Durchschnitt, sondern nach ihrer Einzigartigkeit bewertet werden. Und die wiederum wird inszeniert. Irgendwas mit Authentisch.
Ich habe das noch nicht ganz verstanden.
Wer lässt heute noch wirklich mit sich reden? Das würde ja bedeuten für einen Moment nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen und ganz auf sich konzentriert zu sein. War einst ein Must Have. Ich wuchs noch in einer Welt auf, da war es verpönt sich was herauszunehmen oder vorlaut herauszustechen. Da ließ die kleinstbürgerliche Matrix nicht mit sich reden. Verlässlich wie ein Uhrwerk sorgten die Wärter:innen und Hüter:innen der kleinstbürgerlichen Moral dafür, dass du deiner gefühlten Einzigartigkeit schnell mal beraubst wurdest. Das war auch eine Form des Raubbaus. "Dir zeige ich auch noch wo Gott wohnt". ©️Der Goadfather. Und wie dieser Gott wohnt. Der Goadfather heißt ja nicht zufällig Goadfather. Der hat heute noch das Sagen. Selbst wenn der nix mehr zu mir persönlich sagt. Letztens träumte ich das er mich mit meinem Vornamen ansprach. Aber wenigstens begrüßt der nicht mehr das Gemüse. Begrüße das Gemüse reimt sich auch noch.
Die Fähigkeit zum Dialog und Kompromiss nimmt zusehends ab, weil der Wunsch sich selbst darzustellen größer ist. Diese Tendenz wird durch soziale Medien verstärkt, deren Algorithmen auf Rambazamba programmiert sind und Provokation viel höher gewichten als konstruktive Diskussionen. Das führt dazu, dass die Gesellschaft zersplittert und in Blasen fragmentiert wird. Informationen und Meinungen werden nur noch durch einen Filter wahrgenommen, der die Realität verzerrt. Dadurch leben die Menschen in einer verzerrten Wahrnehmung, in der Wahrheit nur noch eine von vielen Kategorien ist, wie Fake-News, alternative Fakten und Meme. Heute sind wir alle einzigartig und was total besonderes. So einzigartig und besonders, dass es schon wieder völlig banal wirkt. Wer? Na unser Wunsch nach Einzigartigkeit.
Nach Aschaffenburg fordern Politiker ein Register für psychisch kranke Gefährder – dabei ist ihr Anteil an Straftaten gering
Wie gross ist die Bedrohung durch psychisch erkrankte Gefährder wirklich? Und wie kann man im Einzelfall das Risiko einschätzen, dass psychisch Kranke zu Tätern werden?
Der bayrische Ministerpräsident will das Gesetz verschärfen, das die Unterbringung von Menschen mit psychischen Krankheiten regelt. Und der CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann fordert gar ein Register für psychisch kranke Gewalttäter.
Solche Forderungen fallen auf fruchtbaren Boden: Vor allem Menschen mit Schizophrenie werden in den Medien oft als gefährlich dargestellt. Außenstehende assoziieren die Diagnose laut der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie insbesondere mit Unkontrollierbarkeit und Gefährlichkeit.
Was genau «klinisch signifikant» ist, wo also die Grenze zwischen normal und krank verläuft, ist nicht immer eindeutig definiert. Therapeuten erfassen die Schwere der Störung etwa anhand von komplizierten diagnostischen Fragebögen.
Die allermeisten Menschen mit solchen psychischen Krankheiten neigen nicht zu Gewalt. Laut Simon Kurzhals, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, gehen gängige Schätzungen davon aus, dass von 2000 schizophrenen Patienten 1999 komplett harmlos sind. Viele hörten etwa Stimmen, die ihnen Befehle gäben. «Aber die meisten Betroffenen können sich von diesen Stimmen distanzieren», erzählt Kurzhals aus seiner Arbeit als Leiter einer psychiatrischen Akutstation in Essen in Nordrhein-Westfalen. «Die sind in Behandlung, nehmen ihre Medikamente und wissen, dass sie den Befehlen nicht folgen müssen.» Lediglich bei einem der 2000 erkrankten Menschen bestehe ein deutlich erhöhtes Risiko für eine Gewalttat.
Amerikanische Forschende fanden in den Daten einer großen Interviewstudie zu Suchterkrankungen und anderen psychischen Störungen mit fast 35 000 Teilnehmenden keinerlei Verknüpfung von schweren psychischen Störungen mit künftiger Gewalt.
Laut ihrer Studie begingen 0,83 Prozent der untersuchten Menschen ohne psychische Erkrankung innert eines Jahres eine Gewalttat – bei Betroffenen mit Diagnose einer psychischen Störung waren es hingegen je nach Schwere der Störung zwischen 1,4 und 2,9 Prozent. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch eine neuere Studie im Fachmagazin «The Lancet Psychiatry», nach der die Raten unter psychisch schwer kranken Menschen leicht erhöht sind. Quelle: "NZZ".
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Sind psychisch beeinträchtigte Menschen also keine Quelle der Gewalt. Zwar sprudelt es bei Zeiten auch aus denen heraus. Mein Gott, was kann ein psychisch kranker Mensch dafür, dass die kleinstbürgerliche Matrix so kleinstbürgerlich strukturiert ist und ratzfatz die Augenbrauen hochzieht, seufzt, die Stirn runzelt, die Arme vorneherum verschränkt, die Augen rollt und die Lippen zusammenpresst, bis sie ganz blau sind, um dann doch noch loszubrüllen: "Sie sind doch nicht normal".
Mental-Health-Diskurs. Wieder so ein Wort, dass nach sehr viel klingt. Viele Menschen haben heute das Gefühl, sie müssten sich permanent selbst ergründen und bespiegeln.« Psychologisch betrachtet sei das nicht unbedingt klug. »Glücklich sind wir vor allem, wenn wir selbstvergessen sind.« Wer hingegen nur lange genug nach innen schaut, findet etwas. Und sei es die große Leere.
Das kann ich mit guten Gewissen bestätigen.
Ich will mich nicht ergründen. Ich will nicht noch tiefer bohren, um so zum Wesentlichen meiner Persönlichkeit vorzudringen, zum wahren Kern meines Charakters sozusagen. Da gibt es nur das zu finden, was sich der Wortmacher so ausdenkt. Oder die Bildmacherin in m eine Vorstellungswelt reinpinselt, in meine Fantasie. Die total unterschätzt wird in ihrer Kunstfertigkeit. Eine Meisterin der Apokalypse. In ihrer Bilderwelt hat das Grauen einen hohen Stellenwert. Da sitzt schon mal ein kleines Mädchen in einer Grube im rückwärtigen Heeresraum, auf einem Haufen Leichen, die eben erschossen wurden und deswegen noch dampfen, dem ebenfalls in den Kopf geschossenen wurde von deutschen Hilfspolizisten. Das aber noch nicht tot ist. Woraufhin im mich beim Lidl vor der 1ser-Kassa angestellt frage, ob ich das Geschlechts des Kindes jetzt verwechselt habe.
Neuroleptika gehen im Übrigen auch sehr tief.
Sie können es ja mal selbst ausprobieren.
Machen sie mal 350mg Seroquel, einiges davon als Retard, und 300 mg Neuroleptika Retard.
Sie werden sehen. Sie sind ein ganz neuer Mensch.
Der war richtig gut.
Herrlich das Wort:
Mental-Health-Influencer:innen.
Folgen Mental-Health-Influencer einer populistischen Logik? Für Wiesböck spricht einiges dafür: der Personenkult, die inszenierte Authentizität vieler Posts, der stete Rückbezug auf persönliche Erfahrungen, die emotionalisierte Sprache, das Angebot vereinfachender Lösungen. Hinzu komme, dass Symptomlisten psychischer Krankheiten auf Social Media oft auffallend allgemein gehalten seien. In den Instagram-Posts der Selfcare-Community findet man sich bisweilen wieder wie in Horoskopen. Quelle. Spiegel Nr.6/2025
Welche Funktion erfüllt eine Diagnose. Warum diese Selbstoffenbarung?
Wer sich jedoch selbst zum Patienten erkläre, befreie sich von Eigenverantwortung und sichere sich Anteilnahme. »Erst die Krankheit gibt einem die Erlaubnis, nicht mehr funktionieren zu müssen, bedürftig und verletzlich zu sein. Erst der Verweis auf die bedrohte Gesundheit legitimiert eine Auszeit.«
Da ist was wahres dran.
Meine Diagnose hat das bisschen Leben das noch in mir war gerettet.
Ist eine schmerzliche Erkenntnis. Aber die Wahrheit.
Ohne Diagnose und ärztliches Fachwissen hätte ich nicht so lange durchgehalten.
Mir hat eine Diagnose den Weg in ein besseres Leben geebnet. Und heute reitest du Privilegen wie der Marlboro-Mann einst in den sicheren Untergang.
Na, na.
Aber wirklich Entlastung bringt meine Diagnose nicht.
Privat ist die kein Thema.
Schon gar nicht in Gesprächen mit dem Goadfather. Der hat mich noch nie gefragt, wie ist das für dich?
Der will von nichts wissen.
Der hat seine Schablonen. Und das sind sehr schmal gefasste Schablonen. Obschon er auf seine Art ein sehr großzügiger Mensch ist, ist er in solchen Fragen total kleinlich. Da lässt er auch nicht mit sich reden.
Da reden wir nicht drüber.
Ich weiß sogar von Herrschaftlichen (hier), die haben selbst meine Kunstfigur in den Abgrund der deepen Krankheit gestürzt. Da kennen die nix. Die ließen auch nicht mit sich reden. Möglicherweise sind das Personen die selbst einen schweren Hieb haben. Aber darauf kommst es nicht an.
Sag zum Goadfather. Wie siehst du das mit Mental-Health-Influencer:innen. Das wird dann ziemlich lustig.
Meine Diagnose ist schon auch Bürde.
Und das natürlich völlig zu recht. Ich habe es nicht anders verdient. Blablablabla. Die kleinstbürgerliche Matrix. Da musst du dir immer zuerst was verdienen. Selbst für deine Entmenschlichung sollst du bezahlen.
Die Draufzahler. Dabei ist hier alles gratis. Und umsonst. Und überhaupt stehe ich auf einen verlorenen Außenposten des Welttheaters, das täglich seine Stücke spielt und seine Lieder singt. Aber die kommen leider nicht mehr wieder. Die Lieder und viele israelische Geiseln die von der Hamas entführt wurden.
SPIEGEL: Wissen Sie, was er erlebt hat?
Kalderon: Die erste Zeit seiner Gefangenschaft musste Ofer in völliger Dunkelheit und gefesselt verbringen. Er wurde geschlagen, bekam nur ein halbes Pitabrot am Tag, hat sehr gehungert. Als meine Tochter Sahar später dorthin gebracht wurde, hatte er bereits zehn Kilo abgenommen. Nachdem die Kinder und Frauen freigekommen waren, gab es noch weniger Essen als zuvor. Monatelang konnte Ofer nicht duschen. Er war die ganze Zeit unter der Erde. Meine Kinder haben mir erzählt, wie es ist, kaum atmen zu können, nicht zu wissen, ob es Tag oder Nacht ist. Die Luft war so feucht, dass sie ihre Matratzen auswringen konnten.
SPIEGEL: Was haben Ihre Kinder über das Wiedersehen mit ihrem Vater erzählt?
Kalderon: Dass er sie mit seinen Witzen zum Lachen gebracht habe. Man hat uns gebeten, ihm nicht gleich zu erzählen, was alles passiert ist, seitdem er verschleppt wurde. Dass meine Mutter und meine Nichte ermordet wurden, viele seiner Freunde tot sind, dass sein Haus zerstört ist und der Kibbuz faktisch nicht mehr existiert. Wir antworten auf Fragen, aber wir erzählen nichts von uns aus. Hadas Kalderon, 57, wuchs im Kibbuz Nir Oz auf, sie besitzt neben der israelischen die französische Staatsbürgerschaft. Über die Entführung ihrer Kinder und ihren Kampf hat sie ein Buch geschrieben, das auf Französisch erschienen ist: »52 jours sans eux«, auf Deutsch »52 Tage ohne sie«. Quelle: Spiegel Nr.7/2025
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Und während ich hier gestern herumblödelte, zum Thema Mental-Health, da kriege ich einen Hals, ist in München ein Auto in eine Personengruppe gerast. In eine Protest-Kundgebung der Gewerkschaft Verdi. Mehrere Menschen sollen verletzt worden sein. Angeblich mit einem Mini Cooper. Laut Polizei wurde der Fahrer festgenommen. Zuvor sollen nach BILD-Informationen Schüsse gefallen sein. Bei dem mutmasslichen Täter handelt es sich laut der Polizei um einen 24-jährigen Afghanen.
Der Mann lebe als Asylbewerber in Deutschland, hiess es an einer Pressekonferenz vom Tatort. CSU-Ministerpräsident Markus Söder spricht von einem mutmasslichen Anschlag. Innenminister Joachim Herrmann teilt mit, der Mann sei der Polizei bereits wegen Ladendiebstahls- und Betäubungsmitteldelikten bekannt gewesen. Quelle: "NZZ".
Aber das stimmte nicht. Der bayrische Innenminister hatten die Öffentlichkeit falsch informiert. Der Mann war nicht straffällig geworden vor dem Attentat. Nur ändert das überhaupt nix. Noch so ein bekloppter Afghane.
Der mutmaßliche Amokfahrer von München , Farhad N., hat seine Fluchtgeschichte nach Deutschland erfunden. Das geht aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts München vom 9. Oktober 2020 hervor, das dem SPIEGEL vorliegt. Der heute 24 Jahre alte N. hatte damals gegen die Ablehnung seines Asylantrags durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) geklagt.
Farhad N. ist laut dem Urteil Afghane mit tadschikischer Volkszugehörigkeit. Demnach hatte er gegenüber dem Bamf im April und im Juni 2017 angegeben, dass er in seiner Heimat von »Mitgliedern einer Bande« verfolgt werde. Diese hätten zuvor schon den Laden seines Vaters überfallen und diesen getötet. Nachdem die Kriminellen aus dem Gefängnis entlassen worden seien, hätten sie es dann auf N. und seine Familie abgesehen.
Weder das Bamf noch das Verwaltungsgericht München überzeugte Farhad N.s Fluchtgeschichte. Seine Angaben seien »nicht glaubhaft«, befand die zuständige Richterin. Was er zu seinem angeblichen Verfolgungsschicksal erzählt habe, sei »detailarm und lebensfremd« gewesen. Sein Vortrag habe »Unstimmigkeiten« aufgewiesen, auch während der mündlichen Verhandlung habe er unglaubwürdig gewirkt. Dass er bei einer Rückkehr nach Afghanistan mit einer »ernsthaften Bedrohung« rechnen müsse, sei »unwahrscheinlich«, so die Richterin.
Ende 2020 galt Farhad N. nach SPIEGEL-Informationen als »vollziehbar ausreisepflichtig«. Ob es einen Versuch gab, ihn abzuschieben, ist nicht bekannt. Wegen der Coronapandemie gab es zur damaligen Zeit insgesamt weniger Rückführungen. Im April 2021 erhielt N. eine sogenannte Duldung, wodurch eine Abschiebung ausgesetzt wird. Im Herbst desselben Jahres bekam er schließlich eine Aufenthaltserlaubnis als »gut integrierter Volljähriger«. Bis zum mutmaßlichen Anschlag am Donnerstag lebte er legal in München.
Wie aus dem Urteil des Verwaltungsgerichts hervorgeht, arbeitete Farhad N. in Afghanistan als Fliesenleger. Bevor er nach Europa kam, hielt er sich offenbar mit einem Visum im Iran auf. Im Asylverfahren in Deutschland legte er laut Gericht Atteste vor, die ihm unter anderem eine posttraumatische Belastungsstörung bescheinigten. Sein IQ sei »unterdurchschnittlich«, hieß es in dem Urteil. An der Entscheidung änderte das nichts. Quelle: spiegel.de+
Die Oberstaatsanwältin Gabriele Tilman sagte, der Täter sei inzwischen vernommen worden. Er habe eingeräumt, bewusst in die Demonstration gefahren zu sein. In der Erklärung der Tat habe er sich religiöse geäußert.
Tilman sagte, man könne zu diesem Zeitpunkt von einem «islamistischen Tatmotiv» ausgehen. Guido Limmer, der Vizepräsident des Bayrischen Landeskriminalamts, sagte, auf dem Handy des Täters hätten die Ermittler Inhalte mit «islamistischer Ausrichtung gefunden». In einer Chat-Unterhaltung mit einem Angehörigen habe er außerdem geschrieben: «Vielleicht bin ich morgen nicht mehr da.» Mehr habe man noch nicht gefunden. Quelle: "NZZ".
Wie?
Wo steht im Koran. Bruder. Leih dir eine Karre bei einem Autoverleih und verleih dem Islam jene Ehre die ihm zusteht. Rase mit dem Wagen wie ein Bekloppter durch eine größere Menschenansammlung von Ungläubigen. Zeig den den Kufr mal so richtig. Wie Leitkegel sollen die herumwirbeln. Gefühlt from the River to the See. Egal wo in Deutschland. Immer feste druff auf diese scheinheiligen W****. Dann wird das auch was mit einer bevorzugten Behandlung im "Dschanna". Das kann ich dir in deine blutige Hand versprechen. Nach getaner Blutttat sind dir 72 Jungfrauen sicher. Du hast mein Wort. Die werden dir sofort gutgeschrieben. Was mich zur Frage bringt. Wenn eine Frau zur Märtyrerin wird. Wie schaut es bei der mit den himmlischen Belohnungen aus. Bekommt die 72 Jungs zugeteilt die noch nie einen wegsteckt haben. Aber eine Prostata haben wie ein 15-Jähriger? Das schafft die mutigste Märtyrerin nicht. Die hat ja neue eine "Pitschetten". So nannte die Christine einst ihre Vagina.
Die große Verunsicherung.
Gefühlt ist man nur noch von Bekloppten umgeben.
Die lassen sich auch nicht mittels Tabletten bändigen. Das ist der ganz normale Wahnsinn.
Diese Bekloppten, anders kann man es nicht sagen, leben in der festen Überzeugung, alles zu wissen und zu können. Die bilden sich ein das es schon wieder Zeit ist Manda.
Dann stellen sie Galgen aus Pappe auf.
Dann wollen die alle Personen die ihnen nicht genehm sind zur Strecke bringen.
Stalking, Beleidigung, Verleumdung.
Er wird jahrelang gemobbt. Dann wehrt er sich
Sie nennen ihn »fettes Drecksschwein«, wollen sein Leben »zerstören«: Anonyme Accounts terrorisieren Holger M. in den sozialen Netzen. Weil die Polizei nicht weiterkommt, wird er selbst aktiv – mit Detektiven und 60.000 Euro. Quelle: Spiegel Nr.7/2025
Oder sie tragen Judensterne auf der Brust, auf denen "Ungeimpft" steht.
Oder die verteilen aus Freude nach einen Massaker an Juden Süßigkeiten in einer deutschen Stadt.
Oder sie legen ganz Gaza in Schutt & Asche mit dem Argument. Unter dem Wohngebäude verlief ein Tunnel der Hamas.
Scheiße. Ganz Gaza ist untertunnelt.
Oder sie überfallen ein ganzes Land.
Und geben dann dem überfallenen Land die Schuld.
Oder der NATO . Oder den Transmenschen, die sich für ein ungeschultes Auge ziemlich seltsam kleiden.
Oder sie.....
Was die nicht alles können (wollen). Und was ich alles nicht kann. Kein Wunder das wir aneinander vorbei leben.
Die Selbstermächtigten, die mächtig einen an der Waffel haben.
Na, na.
Und wenn es nur bedeutet die FPÖ oder die AfD zu wählen. Im Kern zwei schwer rassistische Parteien.
Die FPÖ stellte in den Koalitionsverhandlungen Forderungen an die ÖVP, die einem Austritt aus der EU gleichkamen. Da sollte nationales Recht wieder vor EU-Recht gelten. Ist vielen Wählern egal.
Top ist das Wirtschaftsprogramm der AfD.
Die schaffen so viele Steuern ab, weshalb für die Versorgung von Asylsuchenden bzw. Berechtigten eigentlich kein Geld mehr überbleibt. 😂
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Die verfluchte Fähigkeitslücke.
Was ich da Lücken aufgerissen habe. Da passen ganz Bücher rein. Brutal. Ich könnte ganze Romane über diese Lücken schreiben und was die Folgen sind. Kannst du nicht. Du Lückenbüßer. Die einzige Fähigkeit die du besitzt ist das Schnorren. ©️Der Wortmacher.
Das ist eine glatte Lüge. Ich schnorre nicht.
Also ich habe in echt für die vielen Lücken ganz anständig gebüßt. Das tu ich heute noch.
Mit deiner Biografie kannst du dich ja nirgends sehen lassen. Na, ja.
Hinten hinaus auf der Donauinsel geht noch einiges.
Da Rudi & Ich müssen uns nix vormachen.
Ein Junkie und ein Verrückter.
Wir sind auch ungefähr gleich alt.
Der Rudi ist ja seit einigen Monaten total verliebt.
In eine viel jüngere Frau. In eine "Borderlinerin" wie der der Rudi zu sagen pflegt.
Über alles weitere muss ich aber den Mantel des Schweigens breiten.
Wir machen hier weder Instagram noch TikTok. Hier wird nur gegen das eigene Verschwinden angeschrieben, gegen die eigenen Unzulänglichkeiten, und gegen den Fluch nix zu sagen zu haben.
Gegen die Banalität eines Lebens ohne Tiefgang. Gegen die Annahme, das was einen ausmacht, nicht mal der Rede wert sein soll. Kein Leben ist banal.
Ganz im Gegenteil. Das Leben ist ein großes Fest.
Fest in der Hand von Bekloppten.
Politisch lässt sich das nicht mehr von der Hand weisen.
Der Trump und der Putin sollen 1 1/2 Stunden telefoniert habe. Nichts über die Ukraine ohne die Ukraine. Damit ist es nun vorbei. Mit seinem Telefonat hat Trump begonnen, die Beziehungen zum Aggressor Russland zu normalisieren. Und zwar ohne Putin irgendein Zugeständnis abzuringen. Der russische Aktienmarkt legte zu. Der Ölpreis sank in Erwartung einer Wiedereingliederung Russlands in den Weltmarkt.
Die Europäer düpierte der US-Präsident komplett – sie erfuhren vom Telefonat aus den sozialen Medien. Die Europäer. Der ist gut.
Denen wirft der Precht vor keine Exitstrategie für die Ukraine zu haben. Wo sind die diplomatischen Kanäle nach Russland.
Ich habe schnell weitergezappt. Ich wollte nicht hören wir der Mann über die Zukunft der Ukraine und ihren Menschen verfügt.
Ich stand noch ziemlich unter dem Eindruck eines Artikels im Spiegel Nr.7/2025
Ukrainer klagt Russlands Kriegsverbrechen an.
Zweig ohne Knospen.
Seine Frau und die drei Töchter starben durch eine russische Rakete, Jaroslaw Basylewytsch überlebte als Einziger. Ein Foto von ihm vor den Trümmern seines Hauses ging um die Welt. Wofür er jetzt kämpft.
Basylewytsch hatte nie vor, in der Öffentlichkeit zu stehen. Eigentlich sei ihm das unangenehm, sagt er. Aber eine russische Hyperschallrakete hat den Bauingenieur aus der Stadt Lwiw wider Willen bekannt gemacht. Sie schlug am 4. September in den Altbau ein, in dem er mit seiner Familie wohnte. Ein Foto ging sofort um die Welt. Es zeigt Jaroslaw Basylewytsch vor dem zerbombten Haus, sein Gesicht blutverkrustet, der Blick wie eingefroren in ungläubigem Entsetzen.
Rettungskräfte zogen an diesem Morgen die leblosen Körper von sieben Hausbewohnern aus den Trümmern: Unter ihnen waren Basylewytschs Frau Jewhenija, 43, seine Töchter Jaryna, 21, Daria, 18, und Emilia, 6.
»Die Welt schuldet diesem Mann eine Entschuldigung«, schrieb kurz darauf jemand auf der Plattform X. Der Bürgermeister von Lwiw veröffentlichte ein Familienfoto der Basylewytsches. Sie stehen darauf eng und strahlend zusammen, Mutter und Mädchen tragen ukrainische Trachtenblusen, der Vater legt die Hände um die Schultern seiner beiden Jüngsten.
Psychologische Betreuung hat er nicht in Anspruch genommen. »Ich rede mit meinen Freunden«, erklärt Basylewytsch. Und seine Schwester sei Psychotherapeutin. »Sie schaut mich immer so von der Seite an, um zu sehen, ob ich normal bin«, sagt Basylewytsch. Er ahmt den Blick der Schwester nach, mit einem kleinen Lächeln.
An dieser Stelle dachte ich mir: Die leichten Fälle verstopfen die Praxen.
Wir sind dabei uns gegenseitig zu zerfleischen.
Aber das wird anders gesagt.
Global, Supranational, oder gleich bei mir um die Ecke, in der Engerthstraße.
Diese Zerfleischung wird supranational als ein Europa der Vaterländer umschrieben.
Rechtsgedachte Kräfte wollen zurück in einer Welt die es so nie gab.
Global zerfällt die Welt in Blöcke. Die westliche Vormachtstellung ist zu Ende gegangen. Zumindest politisch und ökonomisch.
Scheiße. Uns f***** inzwischen alle. Die Russen/Die Chinesen/Die Amis.
Aber wenigstens im Radio läuft "Open your Eyes - open your Mind". ©️Guano Apes.
Die Entstehung der Erde (ca. 4,5 Milliarden Jahre): Die Bildung der Erde durch Akkretion von Materie aus der protoplanetaren Scheibe.
Anmerkung: Schon haben wir den endgültigen Beweis, dass die Erde ein Scheibe ist. In der Hand vom großartigsten Diskurskurswerfer aller Zeiten. Auch im Alter von 78 Jahren übertrifft Donald Trump, der als Präsident alle Rassisten ansprechen möchte, einschließlich nicht explizit weißer Rassisten, mit seinen Würfen den offiziellen Weltrekorde von Mykolas Alekna aus Litauen, der 74,35 Meter misst. Und das ohne sich einzuwerfen. Aber das macht nichts. Ich werfe eh so einiges ein. Den findet sogar der Wortmacher gut.
Also ich vermisse auch so einiges.
Erste Ozeane und Kontinente (ca. 4 Milliarden Jahre): Abkühlung der Erdkruste, Bildung von Ozeanen und Kontinenten.
Anmerkung: Der nächste Beweis, dass es auf der Erde schon mal viel kälter war als es heute ist. Also gibt es auch keinen menschengemachten Klimawandel. Wofür ich wieder ein Beweis sein soll. Ich mache ja nichts. Und deswegen komme ich auch zu nichts. Aber genau dieses Nichts soll sich inzwischen kontinuierlich ausbreiten. Das Universum expandiert. Aber nicht in die Unterwäsche von Palmers. Palmers ist im Konkurs. Spitzenwäche & Strumpfhosen.
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Scheiße, einst war ich noch eine Laufmasche in der Strumpfhose einer Lady. Aber diese Masche läuft schon lange nicht mehr.
Die C02-Emissionen. Da gibt es viel zu holen.
Ab 2027 sollte eigentlich der Verkehrs und der Gebäudesektor in den europäischen Emission-Handel integriert werden.
Wie die Tschetschenen in die hiesige Mehrheitsgesellschaft, spottet der Wortmacher. Der hat leicht reden. In Wien ist derzeit 3/4-Winter. Da geht nix mit auf und davon radeln, ohne sich nach der Zukunft umzudrehen.
Nur wer soll den Umstieg auf nachhaltige Energieträger bezahlen. Wer kann sich das leisten?
Das soziale Ungleichgewicht.
Vielen fehlt die Kohle für den Umstieg auf E-Auto und Wärmepumpe. Was ist in dieser Frage sozial gerecht?
Und warum glauben alle die Mär von den Vermögenden die alles vermögen, weswegen man sie auch nicht höher besteuern kann. Die werden dann zu Steuerflüchtlingen. Passt wunderbar. Hat also selbst das Vermögen eine Fluchtbiografie.
Erste soziale Verwerfung entstehen. Nur a Schmäh. Erste einfache Lebensformen entstehen. (ca. 3,5 Milliarden Jahre): Entstehung von Prokaryoten wie Bakterien und Archaeen in den Ozeanen.
Evolution komplexer Organismen (ca. 1 Milliarde Jahre): Entwicklung von Eukaryoten, Algen, Pilzen und erste Tieren.
Das Dinosaurier-Zeitalter (ca. 230-65 Millionen Jahre): Zeitalter der Dinosaurier und anderer Reptilien. Gefolgt vom Aussterben der Dinosaurier (ca. 65 Millionen Jahre): Massensterben, wahrscheinlich durch einen Asteroideneinschlag. Unlängst dachte man noch die sind alle ausgestorben. Aber guck nach Russland, Weißrussland, in die Türkei, in die USA, nach Venezuela. Das sind noch immer politische Dinosaurier an der Macht. Nee, in Deutschland nicht. Denkt der Scholz tatsächlich er kann es noch einmal schaffen? Der SPD ist auch nicht zu helfen.
Die Entwicklung der Säugetiere begann. (ca. 65 Millionen Jahre bis heute): Entstehung und Diversifikation der Säugetiere nach dem Aussterben der Dinosaurier.
Die Entstehung der Primaten (ca. 55 Millionen Jahre): Entwicklung der ersten Primatenarten. Die sich dann auch zum Affen machten.
Die Entwicklung der frühen Hominiden (ca. 7 Millionen Jahre): Entstehung der ersten menschlichen Vorfahren. Und das Aufkommen erster Herrenwindeln aus Palmenblätter.
Auftreten des Homo sapiens (ca. 300.000 Jahre): Entwicklung des modernen Menschen. Da hätten wir den Sahelanthropus tchadensis, gefolgt von Orrorin tugenensis und Ardipithecus Ramadis, die alle zu den frühen Homininen zählen. Danach kommen Australopithecus afarensis und Australopithecus africanus, die zu den Australopithecinen gehören. Aus diesen entwickelten sich die ersten Vertreter der Gattung Homo, darunter Homo habilis und Homo rudolfensis. Es folgten Homo erectus und Homo heidelbergensis, die wichtige Schritte in der menschlichen Evolution darstellen. Schließlich erscheinen Homo neanderthalensis und der moderne Mensch, Homo sapiens, auf der Bildfläche.
Natürlich habe ich keine Ahnung wovon ich schreibe.
Aber mit dem modernen Menschen kamen auch die Zivilisationskrankheiten in die Welt.
Antibiotika verlieren zunehmend ihre Wirkung. Dabei gäbe es längst Rezepte gegen die Bedrohung durch resistente Keime. Millionen von Menschen sterben weltweit, weil gefährliche Bakterien nicht mehr auf Antibiotika ansprechen. Was Gesellschaft, Ärzte und jeder Einzelne tun können, um unnötige Todesfälle und enorme Kosten zu vermeiden.
Antibiotikaresistenzen sind gemäß der Weltgesundheitsorganisation eine der zehn größten Gefahren für die menschliche Gesundheit weltweit. Im Jahr 2021 starben gemäß einer kürzlich im Fachblatt «The Lancet» veröffentlichten Analyse weltweit 1,14 Millionen Menschen an Infektionen mit solchen resistenten Keimen. Bis 2050 könne diese Zahl auf 1,91 Millionen Opfer steigen, so die Warnung der Autoren. Quelle: "NZZ".
Dosen/Rosen/Chosen/Zoonosen wir haben die Wahl.
Der Homo sapiens breitete sich also aus und entwickelte sich kulturell und technologisch weiter. Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Ohne sich auszuweisen überquert der jede Grenze. Aus Herrenwindeln aus gefalteten Palmenblätter wurden so nach und nach zu ganz toll sitzende Herrenwindel aus superabsorbierenden Materialien, die aus Materialien wie Polypropylen, Polyester, und Schaumstoff bestehen, die Feuchtigkeit aufnehmen und für Komfort sorgen. Polypropylen und superabsorbierende Polymere wiederum sind nicht besonders umweltfreundlich, da sie aus Erdöl gewonnen werden und nur schwer abbaubar sind. Eine umweltfreundlichere Alternative könnten Inkontinenzeinlagen aus biologisch abbaubaren Materialien wie Baumwolle, Bambus oder speziellen kompostierbaren Stoffen sein. Siehste. Der Mann kann seinem Schicksal einfach nicht entkommen. Entweder ruiniert es sich oder sein Umwelt.
Heute gibt es auch noch Männer über die Frauen klagen. Mein Mann ist ein scheiß Neandertaler.
Um zu einen gütigen Ende zu kommen. Ich habe genug geschrieben. Wie viele Menschen insgesamt jemals auf der Erde gelebt haben, lässt sich weit schwerer ermitteln. Vorfahren des Homo sapiens haben bereits vor mehreren Hunderttausend Jahren gelebt – schon die Frage, ab wann genau sie als Menschen zu gelten haben, ist schwer zu klären. Von einem steten Anstieg der Bevölkerung ab einem solchen Zeitpunkt gehen Forschende aber nicht aus: Naturkatastrophen und Seuchen haben die Gesamtzahl der Menschen immer wieder deutlich dezimiert. Der Ausbruch des Supervulkans Toba vor rund 74 000 Jahren zum Beispiel brachte die Menschheit genetischen Analysen zufolge womöglich an den Rand des Aussterbens.
Gehen wir von der Annahme aus ich bin der heute der 100.000.000.005 Mensch auf diesem Planeten.
Gestern stand ich als solche beim Lidl vor der 1ser Kasse. Direkt vor mir stand der 100.000.000.004te-Mensch. Und weil es sehr gesittet zu ging, es gab ja nix gratis, oder umsonst wie in Gaza befürchtet, stand davor der 100.000.000.003te-Mensch, und vor der der 100.000.000.002te, dieser Mensch allerdings mit Kind. Und davor eine Frau, die beim bezahlen irgendwelche Problem mit ihrer Lidl-App hatte.
Weshalb es ein wenig dauerte.
Das Lidl-Lesegerät las die App-Informationen auf dem Handy der Frau einfach nicht.
Und eines darf es beim Einkaufen nicht.
An der Kassa darf es nicht unnötig lang dauern.
Das halten wir nicht aus. Selbst die sonnigsten Gemüter verlieren da schnell einmal die Nerven.
Wie im Autoverkehr.
Da sind nur Bekloppte unterwegs.
Selbst wenn du mit dem Radl unterwegs bist und als Knautschzone nur deinen Körper/alter Körper/ zu wenig Antikörper einbringst an Verhandlungsmasse, zeigen sie dir den Vogel.
Woraufhin der 100.000.000.006te. Mensch auf diesem Planeten, im uns bekannten Universum brüllte, auf standard.at hektisch und penetrant vorgebracht.
Ich muss andauernd Worte klauen. Ich habe zu wenige.
Also gesund können Neuroleptika nicht sein.
"Kassa aufmachen. Kassa."
Mehr hatten wir uns in diesem Moment und unter den gegebenen Bedingung nicht zu sagen.
Nicht mal ein "Bitte Kassa aufmachen" ging sich aus.
Und den gegebenen Bedingungen.
Ende
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Oh du mein Österreich.
der imperialist, 15:33h
Weiterhin reich an Seltsamkeiten, die eigentliche einer weiteren Klärung bedürfen, im Schlepptau mit Koalitionsverhandlungen die reihenweise scheitern. Was die Frage aufwirft. Werte Politiker:innen. Sie sind in der falschen Position. Sie können nicht monatelang mein Leben imitieren und sich am Scheitern abarbeiten in der Überzeugung, die Hölle, aus der irrlichtende politische Forderungen gestellt werden im Minutentakt, die angeblich alle "Der Bevölkerung" unter den Fingernägel brenne, stellen immer nur die anderen Parteien. Selbst hingegen ist man nur an der Sache interessiert und extremst konstruktiv, da man als Partei stets nur das Wohl des Landes im Auge hat. Der war gut.
Aktuell ist Österreich trotz aller Bemühungen die nicht fruchten oder in Verhandlungen verpuffen nicht regierbar. Was wiederum mit meinem Leben korreliert. Nimm mir alle Tabs weg. Ich kann ihnen garantieren. Ganz ohne bin ich nicht mal von jenen Herrschaftlichen zu kontrollieren, bei denen jeder Grashalm im Garten hat acht steht und salutiert, wenn die Hausherrin durch selbigen pflügt, und jeden Herbst ihre Gartenmöbel vorbildlich einwintern. Und mit den Gartenmöbel tragen sie auch ihre Herzenswärme in den Keller. So wie die Lorelei über den Rhein wacht, macht ja die Mist Texas aus dem Jahr 1984 über den Keller im Haus meines Aufwachsen. Nur warum soll man sich sich an einem Herzen wärmen. Eine moderne Heizungsanlage, die den Klimawandel in seiner ganzen Bandbreite vorausahnt, tut es doch auch.
Sagen wir eine Kombination aus Wärmepumpe, Solarthermie und eventuell einer Biomasseheizung. Wärmepumpen nutzen Umgebungswärme ziemlich effizient, Solarthermie gewinnt Wärme aus Sonnenenergie, und Biomasseheizungen verwenden nachhaltige organische Materialien. Falls einem der Lebensabschnittspartner/in/* ziemlich auf den Senkel geht, einfach mit K.O-Tropfen betäuben wie Frauen von Kerlen, die nicht alle Tassen im Schrank ihrer toxischen Männlichkeit haben, und dann einfach verheizen. Schon hat man es warm und beschaulich. Der Mensch ist heute auch biologische Abfall.
Apropos K.O.-Tropfen. Ich hatte da mal was ziemlich leidenschaftliches am Start. An eine Situation kann ich mich noch heute so gut erinnern, als ob sie sich erst vergangene Nacht zugetragen hätte. Aber das hält der Wortmacher für nicht sehr wahrscheinlich. Dafür renne ich dem in der Nacht zu oft aufs Häusl. Was aber auch wieder eine Meme ist. So oft muss ich in der Nacht gar nicht aufs Häusl. Stimmt, spottet der W***** los. Du machst ja lieber ins Bett. Du faule Sau. Scheiße. Der ist nie nett. Wirklich nie. Der ist die lebende Inkarnation der Um2. Die war auch nie wirklich nett zu mir. Das gibt es doch nicht. Der muss doch wenigstens einmal eine ausgekommen sein unabsichtlich. Nee. Auch irgendwie seltsam. Egal.
Nachdem wir das Leidenschaftliche abgearbeitet hatten, unterhielten wir uns noch ein wenig. Schwer zu sagen was ich dem Weibchen ganz konkret erzählte, im Bett, so gegen 03:45, nachdem wir es zuvor auch in einigen Bars krachen ließen. Wir waren noch in unseren Spät-Zwanzigern. Das Weibchen stammt aus bestem Haus und studierte Medizin. Die bewohnte allein eine 120m2 Altbauwohnung gleich neben der Josefstadt: Ist eine Theater. Die Wohnung ist heute unbezahlbar. Eine 1ser-Studentin. Und eine eins im Bett war sie auch. Nur so spricht man(N) heute nicht mehr. Heute vergibt man keine Noten mehr. Heute redet man(N) nicht mehr über Sex. Und wenn der Mann doch über Sex spricht dann bitte ausgewogen und niemals wertend. Aber ist nicht Tinder auch eine extreme Bewertungskascheme? Ja schon, aber da wird ja Gewicht und nicht gesprochen. Nach links der Ausschuss und nach rechts die Guten. Das kennt man so auch von den Nazis im KZ-Auschwitz.
Während ich, manisch bis in die Haarspitzen, am erzählen war, es sprudelte nur so aus mir heraus, schlief das Weibchen, mit dem tollen Vornamen Minia, einfach ein. Ganz friedlich und mit einem Lächeln im Gesicht schlummerte sie weg, während ich extrem weit ausholte in meiner Berichterstattung, und ohne Punkt und Beistrich vor mich hinquasselte wie ich heute zu schreiben pflege. Aber heute gibt es in meinen Geschichten auch Punkte und Beistriche. Ich habe mich verändert. Ich habe mich angepasst.
Das hat Style. Selbst heute noch viele Jahre später. Meine überdrehten Geschichten wirkten wie Einschlafmärchen für erwachsene Frauen. Die ließen die Augen der Frau sofort zufallen. Auch schön. Ich zog mich dann an ging in eine Frühkneipe. Dort quasselte ich weiter. Natürlich wurde nix aus uns. Wie auch. Die M. hatte sogar ein eigenes Reitpferd und ich nur die auslaufende Jugendlichkeit, die heute ein alter Gaul ist. Sie nahm mich mal mit in den Reitstahl. Gemeinsam in die Zukunft ritten wir aber nicht. Aber reichlich Spaß hatten wir schon. Zumindest ist das heute in meiner Erinnerung so. Falls sie sich fragen. Es gibt inzwischen reichlich Heizsysteme am Markt die die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen merklich reduzieren und zu einem umweltfreundlicheren Heizen beitragen. Aber diese Heizsysteme muss man sich auch leisten können. Aber so ist es in fast allen Fragen.
Wie ein Land das vor der Unregierbarkeit steht. Was naturgemäß die Frage aufwirft was unsere im Nationalrat vertretenen Parteien zu einem freundlichen gesellschaftlichen Umfeld beitzuszeuen vermögen, außer Steuern rauf und im nächsten Atemzug wieder runter. Seit 30. September 2024 eher nicht so viel. Top ist die SPÖ, mit ihrem Vorsitzenden Andreas Babbler. Der sitzt in seiner Erzählung heute noch am Verhandlungstisch. Wir von der Sozialdemokratie sind nicht aufgestanden vom Verhandlungstisch, der in der Ansage der SPÖ ja ein Verhandlungsmarathon ist.
Das erinnert an die große Depression in den USA, als es Tanzwettbewerbe gab, die als "Dance Marathons" bekannt waren. Diese Veranstaltungen dauerten oft Tage oder sogar Wochen, wobei Paare so lange tanzten, bis nur noch ein Paar übrig blieb. Das letzte verbleibende Paar, das noch nicht völlig erschöpft aus den abgetretenen Schlapfen fiel, erhielt als Gewinnerpaar eine Geldprämie, was in Zeiten wirtschaftlicher Not ein großer Anreiz war. Österreich steckt in der tiefsten Rezession seit 1945 fest. Das dritte Jahr jetzt. Das industrielle Fundament des Landes bröckelt gefährlich.
Und was machen unsere Politiker:innen. Na sie ahmen meine Lebenswelt nach. Nur haben sie sich dafür das falsche Jobprofil ausgesucht. Die im Nationalrat vertretenen Parteien haben in einer Demokratie mit Verhältniswahlrecht die Aufgabe, nach einer Wahl, in der keine Partei die absolute Mehrheit erzielt hat, einen Kompromiss zu finden. Dieser Kompromiss liegt in der Regel jenseits ideologischer Parteiprogramme und persönlicher Befindlichkeiten. Dort, wo Parteiprogramme und Ideologien nicht mehr das Denken und Handeln der Politiker:innen bestimmen, beginnen die unendlichen Weiten des Kompromisses. Dieser muss jedoch erst in der politischen Landschaft gefunden werden.
Allerdings, was sich in den letzten 4 1/2 Wochen zwischen FPÖ und ÖVP zugetragen hat, waren keine echten Koalitionsverhandlungen. Das war "Kickls-Rache" an der ÖVP im Speziellen und der politischen Landschaft im Allgemeinen. Im Übrigen genauso hatte ich es erwartet. Kann man sicherlich hier irgendwo nachlesen. Ich habe ja das Kassandra-Gen vererbt bekommen. Lieber hätte ich eine Cassandra mit einen Anspruch auf einen Werkcharakter, der völlig zurecht erhoben werden kann. Aber eine SZ und zwei Kurzhanteln tun es auch. Die kann man auch hochheben. Der FPÖ-Obmann Kickl wollte einfach nur die ÖVP vor aller Augen demütigen. Die er naturgemäß ganz alleine dafür verantwortlich macht, dass er als Innenminister seines Amtes enthoben wurde vom grün(versifften) Bundespräsidenten Van der Bellen. Ist typischer FPÖ-Sprech. Linksversifft/Grünversiff/Migrantenversifft. Das ganze Land ist völlig versifft und gehört ausgemistet. Wokeeness, Transgenderrechte, *. Gibt es eigentlich rechte transgender Personen. Ich kenne nur eine. Der hat der Mann gute Chancen auf den Oscar zugetraut. Seid ihre Kommentare zum Thema Islam bekannt worden eher nicht mehr. Und dann noch die "selbsternannte Eliten". Ist alles FPÖ-Sprechwerkzeug. Der Herr Kickl hat sich bis heute nichts vorzuwerfen in seiner Funktion als Innenminister. Die BVT-Razzia. Die geht bis heute nicht auf seine Kappe.
Ex-BVT-Mitarbeiterin.
Mit Razzia „wurde Angst erzeugt“.
Zur Erinnerung: Ende Februar 2018, als Kickl Innenminister war, gab es die von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) beantragte und von einem Journalrichter mitten in der Nacht genehmigte Razzia im BVT – durchgeführt von der für Straßenkriminalität zuständigen Einsatzgruppe unter Führung des Wiener Gemeinderats Wolfgang Preizsler (FPÖ). Hintergrund war mutmaßlicher Amtsmissbrauch, wozu bereits im 2017 ein von einem angeblichen BVT-Mitarbeiter verfasstes Konvolut an Medien gespielt worden war. Dahinter wird heute unter anderen der mittlerweile verhaftete und der Spionage für Russland verdächtige Ott vermutet.
Die Razzia wurde später als rechtswidrig beurteilt, und alle der Hausdurchsuchung zugrundeliegenden Verdachtsmomente erwiesen sich als nicht stichhaltig. Sie habe das Gefühl gehabt, „Zielperson“ der Razzia zu sein, die „sehr martialisch“ abgelaufen sei. Für alle Betroffenen sei es eigentlich „unglaublich“ gewesen, wie diese abgelaufen sei. Auf Nachfrage des SPÖ-Abgeordneten Reinhold Einwallner betonte sie, die Razzia habe sehr wohl „österreichweit Signalwirkung“ gehabt sowie „eine gewisse Angst und Unruhe“ im Polizeiapparat erzeugt.
Die Ex-BVT-Mitarbeiterin, sie war vor allem für die Beobachtung der Rechtsextremenszene verantwortlich und Verfasserin zahlreicher kritischer Berichte zur Szene, zeigte sich überzeugt, dass Kickls damaliger Generalsekretär Peter Goldgruber, die Hausdurchsuchung initiiert habe – auch wenn sie von der Staatsanwaltschaft angeordnet worden sei. Es habe ja auch eine Besprechung in Goldgrubers Büro gegeben, habe eine zuständige Staatsanwältin ausgesagt. Zudem sei das Sicherstellungsprotokoll des Einsatzleiters – aber nur sie betreffend – bereits am nächsten Tag an Goldgruber weitergeleitet worden. Quelle: orf.at
Aber den ORF gedenkt die FPÖ sowieso zu zerschlagen sobald sie an der Macht ist. Den dreht sich dann ganz den Hahn ab. Und das überbleibt vom Staatsfunk wird nach rechts gedreht.
FPÖ-Chef Kickl macht die ÖVP für das Ende der Koalitionsverhandlungen verantwortlich. Die Volkspartei wiederum erklärt, die Regierung sei „am Machtrausch und der Kompromisslosigkeit von Herbert Kickl gescheitert.“ Quelle: Die "Presse".
Sicherlich. Das wird schon so sein. Was jetzt folgt. Vorderhorstig werde ich mir eine große Kanne Teewasser aufstellen. Wie hieß es in meiner Kindheit. Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=LTVfrsqIg_Q
Ende. Na noch nicht.
Aktuell ist Österreich trotz aller Bemühungen die nicht fruchten oder in Verhandlungen verpuffen nicht regierbar. Was wiederum mit meinem Leben korreliert. Nimm mir alle Tabs weg. Ich kann ihnen garantieren. Ganz ohne bin ich nicht mal von jenen Herrschaftlichen zu kontrollieren, bei denen jeder Grashalm im Garten hat acht steht und salutiert, wenn die Hausherrin durch selbigen pflügt, und jeden Herbst ihre Gartenmöbel vorbildlich einwintern. Und mit den Gartenmöbel tragen sie auch ihre Herzenswärme in den Keller. So wie die Lorelei über den Rhein wacht, macht ja die Mist Texas aus dem Jahr 1984 über den Keller im Haus meines Aufwachsen. Nur warum soll man sich sich an einem Herzen wärmen. Eine moderne Heizungsanlage, die den Klimawandel in seiner ganzen Bandbreite vorausahnt, tut es doch auch.
Sagen wir eine Kombination aus Wärmepumpe, Solarthermie und eventuell einer Biomasseheizung. Wärmepumpen nutzen Umgebungswärme ziemlich effizient, Solarthermie gewinnt Wärme aus Sonnenenergie, und Biomasseheizungen verwenden nachhaltige organische Materialien. Falls einem der Lebensabschnittspartner/in/* ziemlich auf den Senkel geht, einfach mit K.O-Tropfen betäuben wie Frauen von Kerlen, die nicht alle Tassen im Schrank ihrer toxischen Männlichkeit haben, und dann einfach verheizen. Schon hat man es warm und beschaulich. Der Mensch ist heute auch biologische Abfall.
Apropos K.O.-Tropfen. Ich hatte da mal was ziemlich leidenschaftliches am Start. An eine Situation kann ich mich noch heute so gut erinnern, als ob sie sich erst vergangene Nacht zugetragen hätte. Aber das hält der Wortmacher für nicht sehr wahrscheinlich. Dafür renne ich dem in der Nacht zu oft aufs Häusl. Was aber auch wieder eine Meme ist. So oft muss ich in der Nacht gar nicht aufs Häusl. Stimmt, spottet der W***** los. Du machst ja lieber ins Bett. Du faule Sau. Scheiße. Der ist nie nett. Wirklich nie. Der ist die lebende Inkarnation der Um2. Die war auch nie wirklich nett zu mir. Das gibt es doch nicht. Der muss doch wenigstens einmal eine ausgekommen sein unabsichtlich. Nee. Auch irgendwie seltsam. Egal.
Nachdem wir das Leidenschaftliche abgearbeitet hatten, unterhielten wir uns noch ein wenig. Schwer zu sagen was ich dem Weibchen ganz konkret erzählte, im Bett, so gegen 03:45, nachdem wir es zuvor auch in einigen Bars krachen ließen. Wir waren noch in unseren Spät-Zwanzigern. Das Weibchen stammt aus bestem Haus und studierte Medizin. Die bewohnte allein eine 120m2 Altbauwohnung gleich neben der Josefstadt: Ist eine Theater. Die Wohnung ist heute unbezahlbar. Eine 1ser-Studentin. Und eine eins im Bett war sie auch. Nur so spricht man(N) heute nicht mehr. Heute vergibt man keine Noten mehr. Heute redet man(N) nicht mehr über Sex. Und wenn der Mann doch über Sex spricht dann bitte ausgewogen und niemals wertend. Aber ist nicht Tinder auch eine extreme Bewertungskascheme? Ja schon, aber da wird ja Gewicht und nicht gesprochen. Nach links der Ausschuss und nach rechts die Guten. Das kennt man so auch von den Nazis im KZ-Auschwitz.
Während ich, manisch bis in die Haarspitzen, am erzählen war, es sprudelte nur so aus mir heraus, schlief das Weibchen, mit dem tollen Vornamen Minia, einfach ein. Ganz friedlich und mit einem Lächeln im Gesicht schlummerte sie weg, während ich extrem weit ausholte in meiner Berichterstattung, und ohne Punkt und Beistrich vor mich hinquasselte wie ich heute zu schreiben pflege. Aber heute gibt es in meinen Geschichten auch Punkte und Beistriche. Ich habe mich verändert. Ich habe mich angepasst.
Das hat Style. Selbst heute noch viele Jahre später. Meine überdrehten Geschichten wirkten wie Einschlafmärchen für erwachsene Frauen. Die ließen die Augen der Frau sofort zufallen. Auch schön. Ich zog mich dann an ging in eine Frühkneipe. Dort quasselte ich weiter. Natürlich wurde nix aus uns. Wie auch. Die M. hatte sogar ein eigenes Reitpferd und ich nur die auslaufende Jugendlichkeit, die heute ein alter Gaul ist. Sie nahm mich mal mit in den Reitstahl. Gemeinsam in die Zukunft ritten wir aber nicht. Aber reichlich Spaß hatten wir schon. Zumindest ist das heute in meiner Erinnerung so. Falls sie sich fragen. Es gibt inzwischen reichlich Heizsysteme am Markt die die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen merklich reduzieren und zu einem umweltfreundlicheren Heizen beitragen. Aber diese Heizsysteme muss man sich auch leisten können. Aber so ist es in fast allen Fragen.
Wie ein Land das vor der Unregierbarkeit steht. Was naturgemäß die Frage aufwirft was unsere im Nationalrat vertretenen Parteien zu einem freundlichen gesellschaftlichen Umfeld beitzuszeuen vermögen, außer Steuern rauf und im nächsten Atemzug wieder runter. Seit 30. September 2024 eher nicht so viel. Top ist die SPÖ, mit ihrem Vorsitzenden Andreas Babbler. Der sitzt in seiner Erzählung heute noch am Verhandlungstisch. Wir von der Sozialdemokratie sind nicht aufgestanden vom Verhandlungstisch, der in der Ansage der SPÖ ja ein Verhandlungsmarathon ist.
Das erinnert an die große Depression in den USA, als es Tanzwettbewerbe gab, die als "Dance Marathons" bekannt waren. Diese Veranstaltungen dauerten oft Tage oder sogar Wochen, wobei Paare so lange tanzten, bis nur noch ein Paar übrig blieb. Das letzte verbleibende Paar, das noch nicht völlig erschöpft aus den abgetretenen Schlapfen fiel, erhielt als Gewinnerpaar eine Geldprämie, was in Zeiten wirtschaftlicher Not ein großer Anreiz war. Österreich steckt in der tiefsten Rezession seit 1945 fest. Das dritte Jahr jetzt. Das industrielle Fundament des Landes bröckelt gefährlich.
Und was machen unsere Politiker:innen. Na sie ahmen meine Lebenswelt nach. Nur haben sie sich dafür das falsche Jobprofil ausgesucht. Die im Nationalrat vertretenen Parteien haben in einer Demokratie mit Verhältniswahlrecht die Aufgabe, nach einer Wahl, in der keine Partei die absolute Mehrheit erzielt hat, einen Kompromiss zu finden. Dieser Kompromiss liegt in der Regel jenseits ideologischer Parteiprogramme und persönlicher Befindlichkeiten. Dort, wo Parteiprogramme und Ideologien nicht mehr das Denken und Handeln der Politiker:innen bestimmen, beginnen die unendlichen Weiten des Kompromisses. Dieser muss jedoch erst in der politischen Landschaft gefunden werden.
Allerdings, was sich in den letzten 4 1/2 Wochen zwischen FPÖ und ÖVP zugetragen hat, waren keine echten Koalitionsverhandlungen. Das war "Kickls-Rache" an der ÖVP im Speziellen und der politischen Landschaft im Allgemeinen. Im Übrigen genauso hatte ich es erwartet. Kann man sicherlich hier irgendwo nachlesen. Ich habe ja das Kassandra-Gen vererbt bekommen. Lieber hätte ich eine Cassandra mit einen Anspruch auf einen Werkcharakter, der völlig zurecht erhoben werden kann. Aber eine SZ und zwei Kurzhanteln tun es auch. Die kann man auch hochheben. Der FPÖ-Obmann Kickl wollte einfach nur die ÖVP vor aller Augen demütigen. Die er naturgemäß ganz alleine dafür verantwortlich macht, dass er als Innenminister seines Amtes enthoben wurde vom grün(versifften) Bundespräsidenten Van der Bellen. Ist typischer FPÖ-Sprech. Linksversifft/Grünversiff/Migrantenversifft. Das ganze Land ist völlig versifft und gehört ausgemistet. Wokeeness, Transgenderrechte, *. Gibt es eigentlich rechte transgender Personen. Ich kenne nur eine. Der hat der Mann gute Chancen auf den Oscar zugetraut. Seid ihre Kommentare zum Thema Islam bekannt worden eher nicht mehr. Und dann noch die "selbsternannte Eliten". Ist alles FPÖ-Sprechwerkzeug. Der Herr Kickl hat sich bis heute nichts vorzuwerfen in seiner Funktion als Innenminister. Die BVT-Razzia. Die geht bis heute nicht auf seine Kappe.
Ex-BVT-Mitarbeiterin.
Mit Razzia „wurde Angst erzeugt“.
Zur Erinnerung: Ende Februar 2018, als Kickl Innenminister war, gab es die von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) beantragte und von einem Journalrichter mitten in der Nacht genehmigte Razzia im BVT – durchgeführt von der für Straßenkriminalität zuständigen Einsatzgruppe unter Führung des Wiener Gemeinderats Wolfgang Preizsler (FPÖ). Hintergrund war mutmaßlicher Amtsmissbrauch, wozu bereits im 2017 ein von einem angeblichen BVT-Mitarbeiter verfasstes Konvolut an Medien gespielt worden war. Dahinter wird heute unter anderen der mittlerweile verhaftete und der Spionage für Russland verdächtige Ott vermutet.
Die Razzia wurde später als rechtswidrig beurteilt, und alle der Hausdurchsuchung zugrundeliegenden Verdachtsmomente erwiesen sich als nicht stichhaltig. Sie habe das Gefühl gehabt, „Zielperson“ der Razzia zu sein, die „sehr martialisch“ abgelaufen sei. Für alle Betroffenen sei es eigentlich „unglaublich“ gewesen, wie diese abgelaufen sei. Auf Nachfrage des SPÖ-Abgeordneten Reinhold Einwallner betonte sie, die Razzia habe sehr wohl „österreichweit Signalwirkung“ gehabt sowie „eine gewisse Angst und Unruhe“ im Polizeiapparat erzeugt.
Die Ex-BVT-Mitarbeiterin, sie war vor allem für die Beobachtung der Rechtsextremenszene verantwortlich und Verfasserin zahlreicher kritischer Berichte zur Szene, zeigte sich überzeugt, dass Kickls damaliger Generalsekretär Peter Goldgruber, die Hausdurchsuchung initiiert habe – auch wenn sie von der Staatsanwaltschaft angeordnet worden sei. Es habe ja auch eine Besprechung in Goldgrubers Büro gegeben, habe eine zuständige Staatsanwältin ausgesagt. Zudem sei das Sicherstellungsprotokoll des Einsatzleiters – aber nur sie betreffend – bereits am nächsten Tag an Goldgruber weitergeleitet worden. Quelle: orf.at
Aber den ORF gedenkt die FPÖ sowieso zu zerschlagen sobald sie an der Macht ist. Den dreht sich dann ganz den Hahn ab. Und das überbleibt vom Staatsfunk wird nach rechts gedreht.
FPÖ-Chef Kickl macht die ÖVP für das Ende der Koalitionsverhandlungen verantwortlich. Die Volkspartei wiederum erklärt, die Regierung sei „am Machtrausch und der Kompromisslosigkeit von Herbert Kickl gescheitert.“ Quelle: Die "Presse".
Sicherlich. Das wird schon so sein. Was jetzt folgt. Vorderhorstig werde ich mir eine große Kanne Teewasser aufstellen. Wie hieß es in meiner Kindheit. Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=LTVfrsqIg_Q
Ende. Na noch nicht.
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Dienstag, 11. Februar 2025
Das drei T-Dilemma von DeepSeek.
der imperialist, 18:14h
Du DeepSeek, ich habe da ein kleines Problem. Ich bin ein gebürtiger Taiwanese, der mehr über die chinesische Kultur meiner Urgroßeltern erfahren möchte. Deswegen habe ich Tibet bereist. Die Urgroßmutter war/ist gebürtige Tibeterin. Und in Peking am Tian’anmen-Platz oder Platz (am Tor) des Himmlischen Friedens habe ich einen Einheimischen gefragt. Sagen Sie mal Herr/Frau Han-👲. Wo genau stand hier der Tank Man. Können Sie mir die genaue Stelle zeigen, an der er sich vor einen Konvoi von Panzern stellte und so ihre Abfahrt vom Tian’anmen-Platz blockierte. Aber der konnte das nicht. Der guckte mich nur durch angststarre Augen an rannte einfach davon. Kannst du mir jetzt bitte weiterhelfen und die Stelle zeigen oder sie in einer bildlichen Sprache beschreiben? 😂😂
Ende
Der Urgroßvater könnte auch noch uigurischer Abstammung sein aber das wäre dann doch zu weit hergeholt. 😂😂 Der Urgroßvater ist einfach nur Chinese, der auf Seiten der Kuomintang (KMT) im chinesischen Bürgerkrieg kämpfte. War nichts persönliches. Eher was geografisches.
Ende
Der Urgroßvater könnte auch noch uigurischer Abstammung sein aber das wäre dann doch zu weit hergeholt. 😂😂 Der Urgroßvater ist einfach nur Chinese, der auf Seiten der Kuomintang (KMT) im chinesischen Bürgerkrieg kämpfte. War nichts persönliches. Eher was geografisches.
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Das Asylrecht ist ein Luxus den wir uns nicht mehr leisten können (wollen).
der imperialist, 13:42h
Knackiger Einstieg. Was aber nichts zu sagen hat. Ich habe nur gegen mein Verschwinden angeschrieben. Zwar wollte ich auch gegen den Untergang der Ukraine anschreiben. Aber da bin ich vor Jahren schon in Syrien gescheitert. Dabei gab es da rote Linien, die im Krieg zwischen Israel und den Palästinensern in Gaza/Westjordanland in weißer Voraussicht gar nicht mehr eingezogen und aufs politische Parkett gebracht wurden.
Und was bitte ist mit dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Der hat doch am 21. November 2024 Haftbefehle gegen den israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, den ehemaligen Verteidigungsminister Yoav Gallant und den Hamas-Führer Mohammed Diab Ibrahim Al-Masri Deif (Mohammed Deif) erlassen. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Amnesty International fordert alle Mitgliedstaaten des IStGH auf, die ausgestellten Haftbefehle zu achten.
Geh. Die Herren Netanjahu und Gallant gehen dort sowieso nicht hin und der Herr Mohammed Deif ist längst tot. Das ist alles nur Fassade. Rechtsprechungsfassade. Das internationale Recht ist inzwischen strafunmündig.
Heute wirkt der ICC mit seinem Vorgehen gegen Israel als Relikt aus einer vergangenen Zeit. Russland führt seit bald drei Jahren einen brutalen Angriffskrieg gegen das Nachbarland Ukraine mit weit mehr als 100 000 Toten, wird aber trotzdem von zahlreichen Staaten direkt oder indirekt unterstützt. Chinas Regime drangsaliert ethnische Minderheiten und ignoriert internationales Recht im Südchinesischen Meer, völlig ungestraft. Mit der Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus werden die Isolationisten in den USA gestärkt. Die Devise der nächsten Regierung wird der «gute Deal» für ihre eigenen Interessen und nicht das internationale Recht sein. In dieser neuen Welt rufen die Juristen in Den Haag bloß ihre eigene Irrelevanz in Erinnerung. Schrieb die "NZZ" im November 2024.
Im Original wollte ich mich kurz halten. Aber jetzt ist mir selbst das Vorwort sehr lang geraten. Ist sich nicht ganz ausgegangen. Kurz, bündig treffsicher wie ein Scharfschütze. Ich gehe sowieso viel zu selten aus. Dabei gab es da ein Ü-50zig-Treffen in Wien im 4ten. Mit Speed-Dating und so. Wenn du Ü-50zig bist geht dein Gegenüber ja davon aus, dass du sehr viel erlebt und deswegen viele Erfahrungen gesammelt hast. Habe ich auch. Aber ich habe die falschen Erfahrungen gemacht. Die sind wie eine Sammlung Briefmarken. Verstaubt. Eine verstaubte Briefmarkensammlung. Mit einigen seltenen Exemplaren. Aber mein Gott. Heute ist ja viel mehr Ansichtssache als Ansichtskarte. Erfahrungen aus dem toxischen Männlichkeitsegment sind heute nicht mehr so angesagt. Nur was heißt hier toxisch. Heute gilt vieles als toxisch das vor Jahrzehnten ganz normal war. Meine Erfahrungen haben zu wenig Speed zum Daten. Und in die Tiefe kannst du mit denen auch nicht gehen. In der Tiefe lauert noch immer die Hamas. Die ist ja noch immer eine Untergrundsorganisation. Nicht lustig. Und dort, an einem fernen Ort, wo ich ohne zu stottern Ich sage, wo noch viel zu viel geschrieben wird, und noch viel mehr kopiert, ist das Werk sowieso auf der Flucht vor dem Charakter des Schreibers. Der war nicht schlecht. Nur hat das Wort "Flucht" heute einen Ruf. Total ruiniert. "Fluchtursache". Und schon bekommt ein ganzes Land Blutdruck. Hüben wie Drüben der Demarkationslinie.
Die Sache ist so. Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) + Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) = Bluthochdruck.
Warum das so ist?
Na weil wir noch ein Rechtsstaat sind, der wenigstens noch versucht ist, die Menschenrechte in ihrer Substanz zu akzeptieren. Eh nur noch widerwillig und mit langen Gesichtern. Bis auf ein paar Unverbesserliche. Noch gelten die GFK und EMRK auf hiesigen wie diesigen Staatsgebiet. Des Weiteren sind wir wenigstens noch dem Anschein nach eine liberale Demokratie, deren Grundlange die Gewaltenteilung ist. Und deswegen sind wir mit institutioneller Toleranz geschlagen. Dieser strukturellen Toleranz wohnt wiederum der Zauber der relativen Freiheit inne. Also die Freiheit des Anderen nicht deiner Meinung zu sein. Einer der größten zivilisatorischen Fortschritte ever. Kommt gleich nach dem Feuer und der Fernbedienung. Fahrräder sind auch super. Und Waschmaschinen. Und der unverstellte Blick aufs Meer hinaus. Das sich aber auf einmal zurückzieht, weit über die normale Küstenlinie hinaus. So ist das auf diesem Planeten. Aber wir haben keinen anderen.
Eine Freiheit, die sich im Extremfall aber gegen uns wenden kann, wie es den in den letzten Jahren leider häufiger der Fall war, weil Menschen die um Asyl angesucht hatten, mordend durchs Land zogen, wie einst die Soldaten während des Dreißigjährigen Kriegs, plündernd und brandschatzend, auf deren Spur der Gewalt dann der westfälische Frieden dingste. Die von den Furien des Hungers gejagten Armeen und ihr Tross. Die ließen keine Gelegenheit aus Furcht und Schrecken zu verbreiten. Die Furien haben auch einen Ruf. Wie ich in diesem Format. Das ist nur eine Behauptung. Das ist die ja die große Kunst im Leben. Für sich bedeutend und für die anderen völlig unbedeutend zu sein. Die Kunst nicht von den Rändern verschluckt zu werden. Gestern radelte ich an einer größeren Gruppe von Rentner:innen vorbei, die wahrscheinlich von einem der Donau-Luxus-Liner kamen. Sie schauten alle wie gebannt auf ein schwarzes Kaninchen. Mich beachteten sie nicht. Aber das Kaninchen nickte mir zu.
In Österreich arbeiten Frauen heuer wieder 60 Tage gratis. Aber nicht umsonst. Noch immer herrscht eine frappante Lohndiskrepanz zwischen den Geschlechtern im Land. Am 13. Februar findet der Equal Pay Day statt. Am Jahresanfang und -ende machen Organisationen so darauf aufmerksam, wie lang Frauen de facto gratis arbeiten müssen, wenn man ihr Gehalt mit dem der Männer vergleicht. Die Zahlen schwanken. 10%+ weniger Kohle sind es in jeder Berechnungsmethode.
Zur Entstehung der Lohnlücke trägt Fink zufolge etwa bei, dass Frauen seltener in Führungspositionen und öfter in Branchen tätig sind, in denen es eine tendenziell schlechtere Entlohnung gibt. Auch Erwerbsunterbrechungen – aufgrund von Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen – spielen eine Rolle. Häufiger als Männer sind Frauen auch in Teilzeitjobs tätig, was üblicherweise zu geringeren Aufstiegschancen führt. „Es gibt sehr wenige Manager, die Teilzeit arbeiten“, meinte Fink. Quelle: Die "Presse".
Es gibt ja den Gender Pay Gap und den Gap zwischen den Gelingenden und jenen die nichts auf die Rolle kriegen, der naturgemäß immer größer wird, was sich auch auf die Größe des Geschlechts auswirkt. Der musste jetzt sein. Zwar hinkt der Vergleich zwischen den Furien und meiner Art hier zu hyperventilieren ziemlich und imitiert viel mehr meine Art zu Gehen. Dieser verfluchte Verfall. Auch der Sitten. Parzellen zwischen dem Dreißigjährigen Krieg und dem globalen Dschihadismus zu finden ist keine einfach Sache. So viele Parallelen gibt es da nicht. Na ja. Ein weiterer Religionskrieg ist schnell mal vom Zaun gebrochen. Religion als Auslöser gewalttätiger Spannungen zieht immer. Judentum vs. Islam. Tora vs. Koran. Ungläubige gegen Gläubige. Kapfenberg gegen Simmering.
Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) war eingangs auch ein Religionskrieg, der als Konflikt zwischen protestantischen und katholischen Staaten im Heiligen Römischen Reich begann. Und Islamische Attentäter halten sich heute auch für Gotteskrieger, die Allah ausgewählt hat. In Wahrheit wurden diese sogenannten "Gotteskrieger" von einem Typen in den sozialen Medien rekrutiert – einem Kleinkriminellen, der in seinem Leben nichts zustande brachte, der sich im Gefängnis radikalisiert hatte, um dann den heiligen Dschihad zu predigen. Gotteskrieger sind sich ihrer Sache total sicher. Oder völlig bekloppt. Der Grat zwischen Religion und Wahn ist nicht besonders breit. Einige der islamisch-motivierten Attentäter bekamen nach der Schreckenstat auch eine Diagnose verpasst. Möglicherweise von einem gottlosen Psychiater. "Paranoide Schizophrenie". Da kannste nix mehr machen. Der Typ ist hinüber. Paranoide Schizophrenie ist die härteste Diagnose, falls du was mit Psyche machst. Und mit der kannst du in den "Sozialen Medien" nicht groß durchstarten bei deinen Followern oder dick anschreiben, wie einst südlich D. im Laden der Frau M. Greißlerin. Ist auch schon wieder 40 Jahre her. Kinder wie die Zeit vergeht. Die kommen halt nicht wieder. Die Li(e)der. Die mit den Jahren immer müder werden.
Die Verwüstung Deutschlands.
„Plünderungen, Brandschatzungen, Vergewaltigungen“. Durch illegale Migranten. Aber das hat jetzt AfD-Niveau. Die AfD versteht es besonders gut, die Algorithmen in den sozialen Medien so zu nutzen, dass ihre Botschaften selbst in den Feeds von Personen auftauchen, die normalerweise keine politischen Inhalte anklicken. Deswegen sollen auch so viele junge Menschen die AfD wählen oder Sympathien für die Partei haben. Die bekommen fast nur AfD-Inhalte in ihre Timeline gespült. Und die braunen Rändern im Geschirr der AfD lassen sich nicht so leicht herausspülen. Die AfD will ja den "Braten" nach Kasseler Art in den Verfassungsrang heben. Nicht den Braten. Nur die braune Sauce, spottet der Scheißhausdämon. Und das heißt was. Der ist ja eigentlich ein Nachtschattengewächs.
Das interessante ist. Die politisch Interessierten bekommen von allen Parteien Nachrichten aufs Handy. Die Unpolitischen vornehmlich nur von der AfD und dem BSW. Das haben Wissenschaftler:innen an der Universität Potsdam herausgefunden. Kurz gesagt. Die Jugend, deren Gehirne noch nicht eingefroren sind wie unsereins, die nur noch auftauen wenn sie Gift und Galle spucken, werden nur von den Populisten beschallt. Naturgemäß mit populistischen Botschaften. Da wird dann entsprechend zugespitzt. Deswegen lebt die Jugend heute auch in einer riesengroßen Angstblase. Aber Blase hätte ich nicht schreiben sollen. Schon klickt der Wortmacher auf Amazon auf Herrenwindel, 100-Stück Packung. Ja das Leben kann einen schon eine Packung verpassen wie ein Haarschnitt. Brutal wie wir als Teenager südlich der D. aussahen. Heute haben schon dreijährige einen Haarschnitt wie der Ronaldo.
In Österreich wird sehr wahrscheinlich die FPÖ die Nr.1 sein in den Sozialen Medien. Die haben ja ein eigenen Medienimperium inzwischen. Ich sag nur AUF1.
In den kurzen Videos im Netz soll es aber viel weniger um die Botschaft gehen, sondern wie diese Videos gemacht sind. Da muss es Schlag auf Schlag gehen. Die Aufmerksamkeitsspannen sind heute sehr kurz. Langatmige Monologe sind Gift in den Sozialen Medien. Das guckt sich heute niemand mehr an. Das ist auch der Grund warum ich noch ein paar Seiten drauflegen werden wie früher auf einem Jahrmarkt zu geräucherten Makrele noch einen geräucherten Aal.
Wie erzeugt man im Netz mehr Reichweite. Schon bricht der Wortmacher in schallende Gelächter aus. Und das zurecht. Ich schreibe hier seit einer kleinen Ewigkeit genau gegen diesen Trend an. Wenn sie wissen möchten, wie man es anlegen muss, um im Netz keine Reichweite zu erzielen, schreiben sie mir einfach eine E-Mail oder eine kurze Nachricht in meine Timeline. Ich werde ganz bestimmt nicht antworten.
Die digitalen Taktgeber auf TikTok sind süchtig nach Inhalten die einen stark emotionalisieren. Populismus und Algorithmus sind ein kongeniales Duo wie in der guten alten Zeit noch die Thelma & Luise. Im Netz musst du emotionalisieren, provozieren, polarisieren. Dann klappt es auch mit der Sichtbarkeit und Reichweite. Das schlägt sich dann bis an die Wahlurnen durch.
AfD-Slogan:
Bürgergeld = Migrantengeld. Schon hat die Frau Weidel einen enormen emotionalen Aufhänger. Quelle: "NANO"/3sat.
Magdeburg Gestern:
Die Passion Magdeburgs – bald über Flugschriften in ganz Europa bekannt – wurde zu einem Symbol für die Grausamkeit kaiserlich-ligistischer Kriegführung und stand jeder Stadt, die eine Belagerungsarmee vor ihren Mauern sah, als Menetekel vor Augen.“ (Bernd Roeck) Deshalb verteidigten sich andere Städte nun besonders zäh – auch das bedeutete eine weitere Umdrehung in der Spirale der Gewalt.
Ob tatsächlich die Eroberungstruppen Tillys Magdeburg abgebrannt haben, ist allerdings fraglich. Da Tilly, der Nachfolger Wallensteins, dringend auf Lebensmittel angewiesen war, lag ein Abbrennen der endlich eroberten Stadt eigentlich nicht in seinem Interesse. Andere vermuten deshalb, „evangelische Fanatiker“ (Egon Friedell) unter dem schwedischen Verteidiger Dietrich von Falkenberg hätten, um dem Gegner keinen Vorteil zu lassen, die Stadt angezündet – und das „Hiroshima des Dreißigjährigen Krieges“ verursacht (Hellmut Diwald).
Der Berichterstatter der seit 1633 in Frankfurt erscheinenden Jahreszeitschrift „Theatrum Europaeum“ fasst seine Schilderung von allerhand Gräueln mit großer Geste zusammen: „Ist Deutschland Amerika geworden? Kannibalen, früher nur dem Namen nach bekannt, wandern jetzt offen an den Ufern des Rheinstroms, des alten Sitzes der Zivilisation.“ Es ist nicht nachzuweisen, dass es Kannibalismus während des langen Krieges in nennenswerter Häufigkeit gegeben hat.
Vor allem aber war der Dreißigjährige Krieg der erste Medienkrieg. Das war der Grund, warum sich Krieg, Seuchen und Hungersnot zum noch heute nachhallenden Trauma verbunden haben.
Durch eine verbreitete apokalyptische Weitsicht, die alle denkbaren Schrecken auch für möglich hielt; durch das große Terrain, das von den marschierenden und plündernden Truppen durchmessen wurde; durch die Propagandaschriften, die einzelne Gräueltaten verallgemeinerten, wurde der Krieg nicht nur als allgegenwärtig, sondern auch als besonders tödlich empfunden. Quelle: welt.de
Magdeburg Heute:
Am 20. Dezember 2024 verübt Taleb A. einen Anschlag in Magdeburg. Er rast mit einem Auto ungebremst über den gut besuchten Weihnachtsmarkt und tötet dabei sechs Menschen und verletzt viele schwer. Ist auch ein Medienkrieg. Und die großen Truppen von einst, braucht man heute einfach nur durch das Wort "Massenmigration" ersetzen. Schon verwüsten Herrscharen illegalen Migranten unser Sozialstem. Ist tatsächlich FPÖ-Sprech. Wie Heuschreckenschwärme über Ernten herfallen, fallen illegale Migranten über unsere Sozialtöpfe her.
Und das alles und noch viel mehr würde ich sofort abschaffen wenn ich auf einmal König über diese Erdkruste wär. Dann würde ich die Verhältnisse zum beben bringen. Nur bei Beben denke ich da umgehend wieder an das fürchterliche Erdbeben im Süden der Türkei und in Syrien vom 6. Februar 2023.
Da gibt es ein Foto. Da hauts dir das Beuschel raus.
Dieser Mann heißt Mesut Hancer. Er sitzt einen Tag nach dem Erdbeben in der Türkei inmitten von Trümmern und hält die Hand seiner 15 Jahre alten Tochter, die tot unter einer Betonplatte liegt. Das schlichte Bild bündelte vor einem Jahr den ganzen Schmerz über diese Katastrophe – und transportierte ihn um die Welt. Es wurde gedruckt, gesendet und in Netzwerken unzählige Male geteilt.
Dem Agenturfotografen fiel der ruhig dasitzende Mann wegen seiner Jacke auf, die Hand sah er erst beim zweiten Hinschauen. Er drückte ab, und als der Mann das bemerkte, sagte er: «Mach Fotos von meinem Kind.» Der Fotograf erzählte, wie er mit Tränen in den Augen weiter fotografierte und den Mann nach dem Alter und dem Namen der Tochter fragte. Irmak habe sie geheißen. Mehr sprachen die zwei nicht, weil Nachbarn, die nach Stimmen von Überlebenden horchten, sie um Ruhe baten.
Irmak war das jüngste von vier Kindern, sie war am Abend vor dem Beben zur Großmutter gefahren, um dort zu übernachten. Die Großmutter kam ebenfalls ums Leben. Mesut Hancer machte sich nach den ersten Meldungen sofort auf den Weg zum eingestürzten Haus, fand dort schließlich die Hand seiner toten Tochter und hielt sie fest. Für wie lange, weiß er nicht mehr. Quelle: "NZZ".
Derzeit bebt die Erde auf Santorin. In den Medien fragen sie sich. Kommst da noch was? Sag schon Franz/a/*. Was kommt noch auf uns zu? Wie werden wir der Migration morgen begegnen. Werden wir nur noch von illegaler Migration sprechen. Werden wir uns hinter hohen Zäunen verschanzen von der Hungerleider:innen dieser Welt oder gleich einmauern? Festung Europa. Festung Österreich. Aber ein Fest der Völkerverständigung wird das eher nicht.
Das Asylrecht kann überspitzt formuliert, auch als das Königsrecht einer rechtsstaatlich verfassten liberalen Demokratie angesehen werden. Es verleiht Menschen einen Rechtsstatus, der normalerweise nur Staatsbürger:innen vorbehalten ist, die im Tausch für ihre Rechte das Gewaltmonopol dem Staat überlassen haben, wofür sie auch bezahlen müssen, damit man sie fremdsteuert. Na, na. Aber da bekommt sogar die Humanistatata feuchte Augen. Obschon die zurzeit nicht ganz bei Verstand ist. Personen die einen aufrechten Asylstatus haben, der denen wiederum auf dem Rechtsweg zugesprochen wurde, werden ja der hiesigen Bevölkerung rechtlich beinahe gleichgestellt. Ein aufrechter Asylstatus verleiht Menschen, die in ihrem Heimatland verfolgt werden, Schutz und einen rechtlichen Status, der normalerweise nur Staatsbürger:innen vorbehalten ist. Diese Menschen erhalten grundlegende Rechte. Und was ist mit den Pflichten? Reimt sich auf mitnichten. Asylsuchende dürfen in der Regel nicht an nationalen Wahlen teilnehmen und ihre Reisefreiheit kann ebenfalls eingeschränkt sein, insbesondere bei Reisen ins Heimatland. Während sie Zugang zu sozialen Leistungen und dem Arbeitsmarkt haben, können diese in einigen Fällen eingeschränkt oder anders organisiert sein. Trotz dieser Unterschiede genießen Asylberechtigte grundlegende Rechte wie Schutz vor Verfolgung, Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung, was sie rechtlich nahezu der einheimischen Bevölkerung gleichstellt.
Was die FPÖ auf die sprichwörtliche Palme bringt. Asyl, trommeln die unentwegt, wird nur auf Zeit gewährt. Asyl gibt es im FPÖ-Sprech nur befristet. Für die FPÖ soll Asyl nur "mit Ablaufdatum" zuerkannt werden. Die FPÖ ist auch für „Pushbacks“ an den EU-Außengrenzen. Eigentlich will die FPÖ das Asylrechts ganz außer Kraft setzen und den UN-Flüchtlingspakts aufkündigen. Die FPÖ will ganz viel aufkündigen was bis jetzt noch Usus ist/war. Als Vorbild dient natürlich der US-Präsident Trump. Was der inzwischen schon alles so aufgekündigt hat. Präsident Trump unterzeichnet z.B. ein Dekret mit dem das Land aus der WHO aussteigt. Und wer freut sich darüber wie bekloppt? Na der FPÖ Abgeordnete zum EU-Parlament Harald Vilimskys. Wir sagen auch Nein zur Kapitalmarktunion“, unter der Überschrift „Fehlgeleitete EU-Finanzpolitik stoppen“. In der Festung der Freiheit sind Start-ups nicht vorgesehen.
Selbst Österreichs Umgang mit dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) und dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) stehen zwischen den Verhandlern noch nicht außer Streit Die FPÖ möchte deren Rechtsprechung keinen Vorrang vor nationalem Recht geben und fordert, Entscheidungen internationaler Gerichte in Österreich „so restriktiv wie möglich auszulegen und zum spätestmöglichen Zeitpunkt umzusetzen“. Quelle: Die "Presse".
In Österreich gibt es weiterhin Koalitionsverhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP. Strand ungewiss. Über einen einsamen Strand spazieren. Was machts du wenn dir an diesem Strand dann eine nackte Frau auf einem Schimmel entgegenkommt?
Die FPÖ, notierte ich an anderer Stelle, ist die Partei des sprachlichen Exzess, die es bestens versteht die vielen Gemütlichen im Land zu radikalisieren. Angst frisst Toleranz auf. Geht ratzfatz. Angst lässt sich schüren. Und da braucht es nicht viel. Da muss man nur ein paar Zahlen herunterbeten wie die Zustände an Wiener Schulen.
Fast die Hälfte der Wiener Erstklässler kann nicht gut genug Deutsch, um Unterricht zu folgen. 45 Prozent der Wiener Erstklässler können nur unzureichend Deutsch. Die meisten von ihnen sind in Österreich geboren. Noch zu Beginn des Schuljahres 22/23 lag die Quote der „außerordentlichen“ Schüler und Schülerinnen – also jene, die dem Unterricht aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse nicht folgen können – bei rund 36 Prozent. Dieser Anstieg spiegle zwar zum Teil die internationalen Krisen wider, argumentierte Stadtschulrat Wiederkehr. Viele der Kinder, die im Zuge der Kriege in Syrien und der Ukraine als Flüchtlinge nach Wien kamen, seien als außerordentliche Schüler ins System eingetreten. Da rund 61 Prozent der Erstklässler mit „außerordentlichem Status“ in Österreich geboren wurden, erklären Fluchtbewegungen aber nur einen Teil des Phänomens. Mehr braucht es nicht um unser Blut in Wallung zu bringen.
Dass mangelnde Deutschkenntnisse ein großes Problem an Wiens Schulen ist, weiß auch Gewerkschafter Thomas Krebs (fcg - wiener lehrerInnen): "In einer Blitzumfrage unter einigen hundert Wiener Pflichtschullehrern haben wir vor kurzem erhoben, wie viele Schüler einer Klasse über ausreichende Deutschkenntnisse, um dem Unterricht folgen zu können, verfügen", berichtet Krebs.
Das ernüchternde Ergebnis: "Lediglich 10 Prozent der Befragten gaben an, dass alle Schüler ausreichend Deutsch sprechen. Eine/r von zwei KollegInnen erklärte, dass etwa die Hälfte oder mehr Schüler über keine ausreichenden Deutschkennnisse verfügt. Bei erschreckenden vier Prozent spricht sogar niemand unter den Schülern einer Klasse ausreichend Deutsch. Es ist eine Riesenherausforderung, der wir in Wahrheit zum Teil nicht gewachsen sind", berichtet der Gewerkschafter. Quellen: Die "Presse"/orf.at/heute.at
Nun liegen weitere Detailinformationen vor. Diese stammen aus der Beantwortung einer Anfrage, die Harald Zierfuß, Gemeinderatsabgeordneter der ÖVP, an Wiederkehr gestellt hat. Herauszulesen ist, dass die Werte in den Bezirken mit hohem Migrantenanteil deutlich über dem städtischen Durchschnitt liegen. An der Spitze rangiert Margareten mit rund 74 Prozent, gefolgt von Favoriten, der Brigittenau, Ottakring und Rudolfsheim-Fünfhaus (jeweils 62 bis 63 Prozent). Am geringsten sind die Sprachschwierigkeiten in Mariahilf (19 Prozent, siehe Grafik). Quelle: derstandard.at
Grafik gibt es keine. Aber auf der Donauinsel gibt es sehr viel Graffiti. Hut ab vor den Graffiti-Künstler:innen. Das Sprayen geht ja ziemlich ins Geld. Und es ist kein Kunstform die auf die Nachwelt abzielt. Das ist eine Kunstform die nur für den Moment gedacht ist. Die wird von anderen Graffiti-Künstler:innen einfach übermalt oder durch neue Graffiti ersetzt. Auf der Insel scheint das völlig o.k. zu sein. Auf der Insel gibt es kein Banksy. Das Übermalen dient angeblich auch als Form der Kommunikation und Interaktion zwischen den Künstler:innen, wobei jedes neue Werk als Antwort oder Kommentar auf das vorherige verstanden werden kann. Behautet mein Co-Pilot. Ich kann dazu nix sagen. Ich verstehe die Bildsprache vieler Graffitis nicht. Egal. Tags/Throw-ups/Pieces/Symbole. Gesprayt und passt schon. Das großformatige Sprayen ist nix für Hungerleider. Oder du macht einen auf Ex-RAF-Frau Daniela Klette und finanzierst dir deine Kunst wie die Frau ihren Lebensunterhalt.
Ein in der Kreuzberger Wohnung der ehemaligen RAF-Terroristin Daniela Klette, 66, sichergestelltes Sturmgewehr Radom, Model 88 Tantal, soll bei zwei Überfällen auf Geldtransporter eingesetzt worden sein. Das geht nach SPIEGEL-Recherchen aus dem Gutachten eines Sachverständigen des Bundeskriminalamts hervor. Insgesamt werden dem Trio 13 Überfälle auf Geldtransporter und Supermärkte vorgeworfen, bei denen sie 2,7 Millionen Euro erbeutet haben sollen. Garweg und Staub sind weiter auf der Flucht. Daniela Klette wurde nach mehr als 30 Jahren im Untergrund im Februar vergangenen Jahres in Berlin festgenommen. An dieser Stelle musste ich laut auflachen. Was bitte machste als Ex-RAF-Terroristin? Einfach so aufs Arbeitsamt gehen ist ja keine Option.
Dann schlägt selbst der liberalste Rechtsstaat zu, dem du ja den Krieg erklärst hast wie die Truppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß. Angeblich Rädelsführer einer Terrorzelle, die laut Ermittlern die Regierung stürzen wollte.
Es ist eine ungewöhnliche Truppe, die sich wohl zur Operation Staatsstreich zusammengefunden hat: Mehrere ehemalige Mitglieder des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr gehören dazu, ein aktiver Elitesoldat, ein Polizist, der vom Dienst suspendiert worden ist, eine Richterin, die vier Jahre lang für die AfD im Bundestag gesessen hat; ein Pilot, ein promovierter Rechtsanwalt, ein Spitzenkoch, ein Tenorsänger, ein Unternehmer, eine Ärztin – erstaunlich viele aus der vermeintlich besseren Gesellschaft.
»Querdenker« sind dabei, Anhänger jener Bewegung, die in der Pandemie aus Protest gegen die Coronapolitik von Bund und Ländern auf die Straße gegangen ist. Ebenso Anhänger des Verschwörungskults QAnon , die überzeugt davon sind, ein »tiefer Staat« ziehe im Hintergrund die Strippen. Die herrschende Elite, so geht die Erzählung weiter, ermorde Kinder, um ein Verjüngungsserum zu gewinnen.
Die rechten Staatsfeinde wirken bisweilen eher wie eine esoterische Politsekte als wie ein streng hierarchisches Revolutionskommando. Das Problem: Es gibt in diesem Milieu wahrscheinlich Zehntausende Menschen in Deutschland, die ähnlich denken wie die Leute von Prinz Reuß.
Eine führende Rolle spielte mutmaßlich Rüdiger von Pescatore, 69 Jahre alt. Noch vor der Pandemie verbreitete er im Netz: »Die Wahrheit wird der Menschheit erst nach dem Systemwechsel zugängig sein.«
Unter den Verhafteten ist auch eine Richterin am Landgericht Berlin , die promovierte Juristin Birgit Malsack-Winkemann. Malsack-Winkemann soll seit Sommer in Pläne eingebunden gewesen sein, ins Reichstagsgebäude einzudringen. Für die Vorbereitung wäre sie eine wertvolle Expertin: Von 2017 bis 2021 saß die heute 58-Jährige als Abgeordnete der AfD im Bundestag. Bis zu ihrer Festnahme gehörte sie dem Bundesschiedsgericht der Partei an, das unter anderem über Ausschlussverfahren gegen besonders extreme Mitglieder entscheidet.
In ihrer Partei galt die Richterin als Teil des weniger radikalen Lagers, was viel über die AfD aussagt. Die Verbreitung von Hetze und Falschnachrichten beherrschte sie recht gut.
So behauptete sie in einer Bundestagsrede, Geflüchtete seien »mit antibiotikaresistenten Bakterien besiedelt«. Während der Pandemie spekulierte sie, ein 13-jähriges Mädchen sei gestorben, weil es eine Maske getragen habe, eine glatte Lüge. Und Donald Trump bezeichnete sie auch nach dem von ihm angeheizten Sturm auf das Kapitol als »wahren Staatsmann«. Quelle: Spiegel Nr.50/2022.
Die AfD liegt derzeit in Umfragen bei 20%. Mit Tendenz nach oben. Fünf Prozentpunkte vor der SPD. Die Liberalen liegen in Umfragen so tief wie der FDP-Chef Christian Lindner in seinem Porsche sitzt.
Deswegen kann man einen liberal Rechtstaat auch als tragisch verfasst bezeichnen. Eben weil der rechtlich so verfasst ist, muss zuerst immer ein Verbrechen passieren bevor die der Rechtsstaat in Erscheinen treten und (un)wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen kann. Ein Asylsuchender oder Asylberechtigte muss also erst eine fürchterliche Straftat begehen bevor der liberal verfasster Rechtstaat in Erscheinung tritt. Das ist ein zentraler Aspekt der Rechtsstaatlichkeit und des Schutzes individueller Freiheiten. Dabei handelt es sich um ein Dilemma, das den Preis der Toleranz und der individuellen Freiheiten in einer demokratischen Gesellschaft darstellt. Das ist also im Worst-Case-Szenario der Preis der Toleranz. Leider ja.
Wenn ein Staat und seine Organe nicht mehr in der Lage sind, abgelehnte Asylbewerber abzuschieben, woraufhin die Gelegenheit ergreifen, schwere Straftaten zu begehen, ist dies nicht ein eklatantes Versagen des Staates? Ja ist es. Es ist ein Systemversagen, ein europäisches Systemversagen. Und jetzt versagen den Parteien der sogenannten "Mitte" zusehend die Nerven, die in Deutschland von der AfD und in Österreich von der FPÖ vor sich hergetrieben werden, die von diesem Systemversagen an den Wahlurnen profitieren. Ungefähr so ist es. Populistische Parteien sind die Profiteure von Krisen. Das zeigt auch die Geschichte.
Vor allem rechtsgedachte Parteien wollen das ändern, indem sie rechtsstaatlich-moralische Standards aufweichen? Die FPÖ und AfD auf alle Fälle.
Es gibt jetzt schon eine Ausnahme von den rechtlichen Standards. Polen z.B. wird den Pakt zu Migration und Asyl, die umfassende Reform, die die Europäische Union zur kollektiven Bewältigung der irregulären Ankunft von Asylbewerbern eingeführt hat, nicht umsetzen.
Polen lehne es ab, künftig Asylwerber aus anderen EU-Staaten, die mit einem Zustrom von irregulären Migranten überfordert sind, zu übernehmen. „Über dieses Thema gibt es heute in Polen keine Debatte mehr. Polen wird keine Lasten akzeptieren, die aus dem Umverteilungsmechanismus entstehen“, sagte Donald Tusk.
Dieser Notfallmechanismus verpflichtet die anderen EU-Staaten im Fall, dass zum Beispiel die Behörden in Griechenland oder Italien mit einer übermäßigen Zahl von Asylwerbern zu ringen haben, zu drei Formen der Solidarität: Sie können entweder, nach Quote berechnet, Asylwerber übernehmen und das Verfahren bei sich im Land abwickeln. Sie können personelle oder sonstige Unterstützung für die Abwicklung der Verfahren im Außengrenzstaat bereitstellen. Oder sie können sich durch die Zahlung von 20.000 Euro pro nicht übernommenem Asylwerber gleichsam freikaufen.
Die Schotten werden dicht gemacht. Also da möchte ich entschieden widersprechen. Den Schotten muss man nicht beibringen wie man tschechert. Die Schotten sind auch so ein trinkfreudiges Völkchen. Der musste jetzt sein.
Und was ist mit Ungarn? Na Viktor Orbáns Ungarn, dass sich jeder Aufnahme von Asylsuchenden widersetzt, wird von allen Rechtsgedachten in der EU umgarnt.
NZZ: In Ihren Reden klingen Sie oft so, als ob Sie Brüssel für eine größere Bedrohung halten als Moskau.
Viktor Orbáns: In einer anderen Dimension – aber ja, das ist so. Es ist einfach, mit Russland eine rationale Vereinbarung zu treffen. Mit den Leuten in Brüssel ist das fast unmöglich. Sie unterstützen innenpolitisch nur meine Gegner. Ich musste gegen Brüssel und die Nichtregierungsorganisationen gewinnen. Es ist schwierig, mit jenen zusammenzusitzen, die einen bei jeder Wahl vernichten wollen. Und schauen Sie sich die Migration an: Wir interpretieren die europäische Regel dahingehend, dass wir die Schengen-Aussengrenzen vor illegalen Grenzübertritten schützen müssen. Das haben wir gemacht. Dafür werden wir bestraft, weil es nicht mit EU-Gesetzen vereinbar sein soll. Die Polen taten kürzlich genau das Gleiche, sogar brutaler. Alle sagten: kein Problem.
Dann setzt doch über nach Russland.
Die Opposition wirft Ihrer Regierung und Ihrem Umfeld Korruption vor, die EU hat wegen mangelnder Rechtsstaatlichkeit Milliarden an Kohäsionsgeldern blockiert. Was sagen Sie zu diesen Vorwürfen?
Korruption ist das Lieblingsthema der Opposition. Ich sage immer: Nennt mir die konkreten Verfehlungen. Wenn es Gesetzesverletzungen gibt, müssen diese gerichtlich aufgeklärt werden. Doch es gibt keine solchen Klagen. Ich kann nicht sagen, es gebe in Ungarn keine Korruption, und dagegen muss etwas getan werden. Aber wir stehen nicht schlechter da als andere EU-Länder. Schauen Sie sich einfach die Daten der Weltbank an.
Ich habe nachgeguckt. Im Corruption Perceptions Index. Das mit Abstand schlechteste Land in der EU ist Ungarn. Rang 76. Nr. 1 ist Dänemark. Nr.2 Finnland. Deutschland ist auf Platz Nr.9. Österreich Platz 20. Und wird sind keine Heiligen. Der Trend geht in Ungarn nach unten. Und unten ist dort wo bald einmal die Gürtellinie endet und der Unterleib zu gären beginnt. Mit dem hast du nur Stress.
Ihre lange Regierungszeit hat zu einer Konzentration von Macht und wirtschaftlichen Ressourcen in den Händen Ihres Umfelds geführt. Sehen Sie darin keine Gefahr für die Demokratie?
Wenn es um wirtschaftliche Ressourcen geht, ist das Gegenteil der Fall. Meine Regierung hat Steuern gesenkt, es wird also weniger Geld vom Staat zentralisiert und bleibt stattdessen der Bevölkerung und den Unternehmen. Ich habe aber tatsächlich einiges zentralisiert, in anderen Bereichen jedoch auch dezentralisiert. Die Universitäten haben wir beispielsweise privatisiert – es gibt keine staatliche Kontrolle mehr.
Sie unterstehen nun aber Stiftungen, die von Ihnen nahestehenden Personen kontrolliert werden.
Jeder steht mir nahe! Ich bin der Ministerpräsident dieses Landes (lacht). Wenn ich kritisiert werde, dass jemand mir nahesteht, sage ich: Natürlich, wie kann es anders sein! In der Wirtschaftswelt eines Staats mit zehn Millionen Menschen kenne ich natürlich alle größeren Unternehmer persönlich. Aber Sie haben recht: Lange an der Macht zu sein, birgt Risiken. Alle vier Jahre bilde ich die Regierung deshalb um und tausche Personen aus.
Aber Sie haben recht: Lange an der Macht zu sein, birgt Risiken. Alle vier Jahre bilde ich die Regierung deshalb um und tausche Personen aus.
Wie in Russland. Da tauscht der Putin auch alle paar Jahre seine Personal aus.
Fassen wir zusammen: Sie natürlich nicht. Nur Du und Ich Kassandra. Die Freiheit hat ihren Preis. Es ist schwer abzuschätzen, wie lange wir noch bereit sind, diesen zu bezahlen. Der Wille dazu schwindet zunehmend in immer größeren Teilen der Bevölkerung. Vor allem in krisenhaften Zeiten wie derzeit. Migrationskrise, Wirtschaftskrise, das Klima ist auch in der Krise. Aber da gehen die Meinungen noch auseinander. Nach und nach wird es zu einer Normalisierung des menschenrechtlichen Ausnahmezustands kommen. Möglicherweise, eventuell. So eine Art Nürnberger Reichsgesetze light. Na, na.
Vergleiche mit dem Dritten Reich sind völlig unpassend. Nur mit wem soll man die Vorhaben der FPÖ und AfD sonst vergleichen? Mit Gesellschaften die noch vom Sammeln und Jagen lebten? Wie das Bild jagten und das tote Wild aufbrachen nach Utopia der verkrusteten Strukturen. Aber das mit dem Bild das aufgebrochen wird ist Jägerlatein. In Grönland wird heute noch ursprünglich gejagt. Eben weil es vielen Bürgern inzwischen reicht mit der Toleranz. Leider ist das auch dein Tanz kleine Marie. Die öffentliche Sicherheit ist ein hohes Gut. Menschen wollen sich in der Öffentlichkeit sicher fühlen. Gelingt das, ohne das an jeder Ecke ein/e scherbewaffneter Polizist steht, ist das großartige Staatskunst. Frauen, die nach einer lustigen Nacht selbstbewusst und angstfrei in der Dunkelheit nach Hause gehen können, das ist etwas, das selbst ein Ex-Sicarios der Misogynie wie ich einer bin anstrebt. Kann man(N) das so sagen? Immer größer werdenden Teile der Bevölkerung reichen den Extremisten jetzt die Hände. In Österreich soll die FPÖ dann endlich ausmisten. Ausmisten. Bitte beachten sie die Sprache. Selbst die freie Presse ist im Land nix als Scheiße. „Scheißblatt“: Wiener FPÖ-Chef Nepp greift den „Standard“. „5 gute Jahre, wenn es mit diesem ‚Scheißblatt‘ endlich vorbei ist“, schrieb Nepp in Anlehnung an die Nationalratswahl-Kampagne der FPÖ auf X, gefolgt vom Hashtag „#presseförderungnurnochfürechtequalitätsmedien“.
Den Extremisten die Hand reichen, damit die politisch mal anständig ausmisten. Macht nur. Lass die Extremisten definieren was oder wer Mist ist. Möglicherweise bist du dann irgendwann deine Hand los, von der du gehofft hast dass sie dich füttern wird. Hand weg - Mensch weg. Der war eh nur einer den niemand so schnell vermissen wird. ©️Der Wortmacher.
Falls sie mir nicht folgen wollen.
Angela Merkel möchte, unterstützt von einer Minderheit der CDU, frei nach Goethe ihr Bild in der Seele der Deutschen gerettet wissen (und natürlich auch in den Geschichtsbüchern). Um dieses übergeordneten Zieles willen nimmt sie billigend in Kauf, dass aus der Niederlage des Kanzlerkandidaten ihrer Partei bei der Bundestagsabstimmung über den asylpolitischen Gesetzentwurf der Union als einzige Partei die AfD Nutzen ziehen kann. Grüne und Sozialdemokraten ordnen ihrerseits die möglichst wirksame Bekämpfung des rechten Radikalismus einer eigenwilligen und anfechtbaren Auslegung der asylpolitischen Bestimmungen des Grundgesetzes unter. Sie beharren doktrinär auf Positionen, deren problematische Folgen unbestreitbar sind. Sie haben daher allen Anlass, ihre Prioritätensetzung selbstkritisch zu überprüfen.
Richtig bleibt der Satz von Merz, das Richtige werde nicht dadurch falsch, dass auch die Falschen es für richtig halten. Wäre es anders, könnte die AfD monopolartig bestimmen, was richtig und was falsch ist. Verzichten die demokratischen Parteien auf eigene, für notwendig erachtete Vorstöße nur, weil auch die AfD ihnen zustimmen könnte, lähmen sie sich politisch selbst. Dann sind sie die Verlierer und nicht die AfD, die sich vielmehr als Siegerin fühlen kann. Einen schlimmeren Bärendienst kann man der Demokratie nicht erweisen.
Ein Recht auf Asyl in einem bestimmten Land ist den Vätern und Müttern des Grundgesetzes niemals in den Sinn gekommen. Es wäre in der Praxis auf ein allgemeines Recht auf Einwanderung hinausgelaufen. Ein solches Recht gibt es in keinem Staat, auch nicht in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 oder der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951. Deshalb die kluge Entscheidung für ein institutionelles Asylrecht, basierend auf bestimmten Regeln des Völkerrechts. Einen deutschen Sonderweg in Sachen Asylrecht wollte 1948/49 in Bonn niemand einschlagen. Eine Massenimmigration in Zeiten der Globalisierung lag ohnehin jenseits des damaligen Vorstellungshorizonts.
Es ist ein positivistisches und letztlich unpolitisches Verständnis von Politik, wenn man heute ständig, auch aus dem Munde des Bundeskanzlers, das Argument hört, dies oder jenes gebiete die deutsche oder europäische Rechtslage, und deshalb dürfe man nur so und nicht anders entscheiden. Mit rechtsstaatlichen Mitteln auf die Änderung von änderungsbedürftigen Rechtslagen hinzuwirken, ist eine der vordringlichsten Aufgaben von Politik. Ob es sich dabei um deutsche oder europäische Gesetze oder um internationale Konventionen handelt: Sie lassen sich, den politischen Gestaltungswillen vorausgesetzt, ändern.
Ein wahres Wort.
Vermutlich wäre Deutschland und der Europäischen Union einiges erspart geblieben, wenn sich die Bundesrepublik schon bei den Asylrechtsreformen von 1992/93 der wirklichen Absichten des Parlamentarischen Rats erinnert hätte. Statt das Grundgesetz im Artikel 16a mit Detailbestimmungen zu belasten, die nicht in eine Verfassung, sondern in Ausführungsgesetze gehören, hätten der revidierte Artikel 16, 2. Absatz, Satz 2, dann lauten können: »Politisch Verfolgte genießen Asylrecht im Rahmen des allgemeinen Völkerrechts. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf.« Eine knappere Formel ist auch heute schwer denkbar. Quelle: Spiegel Nr.07/2025/Gastbreitrag Heinrich August Winkler. Der zählt zu den bedeutendsten Historikern Deutschlands.
Und was bitte ist mit dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Der hat doch am 21. November 2024 Haftbefehle gegen den israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, den ehemaligen Verteidigungsminister Yoav Gallant und den Hamas-Führer Mohammed Diab Ibrahim Al-Masri Deif (Mohammed Deif) erlassen. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Amnesty International fordert alle Mitgliedstaaten des IStGH auf, die ausgestellten Haftbefehle zu achten.
Geh. Die Herren Netanjahu und Gallant gehen dort sowieso nicht hin und der Herr Mohammed Deif ist längst tot. Das ist alles nur Fassade. Rechtsprechungsfassade. Das internationale Recht ist inzwischen strafunmündig.
Heute wirkt der ICC mit seinem Vorgehen gegen Israel als Relikt aus einer vergangenen Zeit. Russland führt seit bald drei Jahren einen brutalen Angriffskrieg gegen das Nachbarland Ukraine mit weit mehr als 100 000 Toten, wird aber trotzdem von zahlreichen Staaten direkt oder indirekt unterstützt. Chinas Regime drangsaliert ethnische Minderheiten und ignoriert internationales Recht im Südchinesischen Meer, völlig ungestraft. Mit der Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus werden die Isolationisten in den USA gestärkt. Die Devise der nächsten Regierung wird der «gute Deal» für ihre eigenen Interessen und nicht das internationale Recht sein. In dieser neuen Welt rufen die Juristen in Den Haag bloß ihre eigene Irrelevanz in Erinnerung. Schrieb die "NZZ" im November 2024.
Im Original wollte ich mich kurz halten. Aber jetzt ist mir selbst das Vorwort sehr lang geraten. Ist sich nicht ganz ausgegangen. Kurz, bündig treffsicher wie ein Scharfschütze. Ich gehe sowieso viel zu selten aus. Dabei gab es da ein Ü-50zig-Treffen in Wien im 4ten. Mit Speed-Dating und so. Wenn du Ü-50zig bist geht dein Gegenüber ja davon aus, dass du sehr viel erlebt und deswegen viele Erfahrungen gesammelt hast. Habe ich auch. Aber ich habe die falschen Erfahrungen gemacht. Die sind wie eine Sammlung Briefmarken. Verstaubt. Eine verstaubte Briefmarkensammlung. Mit einigen seltenen Exemplaren. Aber mein Gott. Heute ist ja viel mehr Ansichtssache als Ansichtskarte. Erfahrungen aus dem toxischen Männlichkeitsegment sind heute nicht mehr so angesagt. Nur was heißt hier toxisch. Heute gilt vieles als toxisch das vor Jahrzehnten ganz normal war. Meine Erfahrungen haben zu wenig Speed zum Daten. Und in die Tiefe kannst du mit denen auch nicht gehen. In der Tiefe lauert noch immer die Hamas. Die ist ja noch immer eine Untergrundsorganisation. Nicht lustig. Und dort, an einem fernen Ort, wo ich ohne zu stottern Ich sage, wo noch viel zu viel geschrieben wird, und noch viel mehr kopiert, ist das Werk sowieso auf der Flucht vor dem Charakter des Schreibers. Der war nicht schlecht. Nur hat das Wort "Flucht" heute einen Ruf. Total ruiniert. "Fluchtursache". Und schon bekommt ein ganzes Land Blutdruck. Hüben wie Drüben der Demarkationslinie.
Die Sache ist so. Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) + Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) = Bluthochdruck.
Warum das so ist?
Na weil wir noch ein Rechtsstaat sind, der wenigstens noch versucht ist, die Menschenrechte in ihrer Substanz zu akzeptieren. Eh nur noch widerwillig und mit langen Gesichtern. Bis auf ein paar Unverbesserliche. Noch gelten die GFK und EMRK auf hiesigen wie diesigen Staatsgebiet. Des Weiteren sind wir wenigstens noch dem Anschein nach eine liberale Demokratie, deren Grundlange die Gewaltenteilung ist. Und deswegen sind wir mit institutioneller Toleranz geschlagen. Dieser strukturellen Toleranz wohnt wiederum der Zauber der relativen Freiheit inne. Also die Freiheit des Anderen nicht deiner Meinung zu sein. Einer der größten zivilisatorischen Fortschritte ever. Kommt gleich nach dem Feuer und der Fernbedienung. Fahrräder sind auch super. Und Waschmaschinen. Und der unverstellte Blick aufs Meer hinaus. Das sich aber auf einmal zurückzieht, weit über die normale Küstenlinie hinaus. So ist das auf diesem Planeten. Aber wir haben keinen anderen.
Eine Freiheit, die sich im Extremfall aber gegen uns wenden kann, wie es den in den letzten Jahren leider häufiger der Fall war, weil Menschen die um Asyl angesucht hatten, mordend durchs Land zogen, wie einst die Soldaten während des Dreißigjährigen Kriegs, plündernd und brandschatzend, auf deren Spur der Gewalt dann der westfälische Frieden dingste. Die von den Furien des Hungers gejagten Armeen und ihr Tross. Die ließen keine Gelegenheit aus Furcht und Schrecken zu verbreiten. Die Furien haben auch einen Ruf. Wie ich in diesem Format. Das ist nur eine Behauptung. Das ist die ja die große Kunst im Leben. Für sich bedeutend und für die anderen völlig unbedeutend zu sein. Die Kunst nicht von den Rändern verschluckt zu werden. Gestern radelte ich an einer größeren Gruppe von Rentner:innen vorbei, die wahrscheinlich von einem der Donau-Luxus-Liner kamen. Sie schauten alle wie gebannt auf ein schwarzes Kaninchen. Mich beachteten sie nicht. Aber das Kaninchen nickte mir zu.
In Österreich arbeiten Frauen heuer wieder 60 Tage gratis. Aber nicht umsonst. Noch immer herrscht eine frappante Lohndiskrepanz zwischen den Geschlechtern im Land. Am 13. Februar findet der Equal Pay Day statt. Am Jahresanfang und -ende machen Organisationen so darauf aufmerksam, wie lang Frauen de facto gratis arbeiten müssen, wenn man ihr Gehalt mit dem der Männer vergleicht. Die Zahlen schwanken. 10%+ weniger Kohle sind es in jeder Berechnungsmethode.
Zur Entstehung der Lohnlücke trägt Fink zufolge etwa bei, dass Frauen seltener in Führungspositionen und öfter in Branchen tätig sind, in denen es eine tendenziell schlechtere Entlohnung gibt. Auch Erwerbsunterbrechungen – aufgrund von Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen – spielen eine Rolle. Häufiger als Männer sind Frauen auch in Teilzeitjobs tätig, was üblicherweise zu geringeren Aufstiegschancen führt. „Es gibt sehr wenige Manager, die Teilzeit arbeiten“, meinte Fink. Quelle: Die "Presse".
Es gibt ja den Gender Pay Gap und den Gap zwischen den Gelingenden und jenen die nichts auf die Rolle kriegen, der naturgemäß immer größer wird, was sich auch auf die Größe des Geschlechts auswirkt. Der musste jetzt sein. Zwar hinkt der Vergleich zwischen den Furien und meiner Art hier zu hyperventilieren ziemlich und imitiert viel mehr meine Art zu Gehen. Dieser verfluchte Verfall. Auch der Sitten. Parzellen zwischen dem Dreißigjährigen Krieg und dem globalen Dschihadismus zu finden ist keine einfach Sache. So viele Parallelen gibt es da nicht. Na ja. Ein weiterer Religionskrieg ist schnell mal vom Zaun gebrochen. Religion als Auslöser gewalttätiger Spannungen zieht immer. Judentum vs. Islam. Tora vs. Koran. Ungläubige gegen Gläubige. Kapfenberg gegen Simmering.
Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) war eingangs auch ein Religionskrieg, der als Konflikt zwischen protestantischen und katholischen Staaten im Heiligen Römischen Reich begann. Und Islamische Attentäter halten sich heute auch für Gotteskrieger, die Allah ausgewählt hat. In Wahrheit wurden diese sogenannten "Gotteskrieger" von einem Typen in den sozialen Medien rekrutiert – einem Kleinkriminellen, der in seinem Leben nichts zustande brachte, der sich im Gefängnis radikalisiert hatte, um dann den heiligen Dschihad zu predigen. Gotteskrieger sind sich ihrer Sache total sicher. Oder völlig bekloppt. Der Grat zwischen Religion und Wahn ist nicht besonders breit. Einige der islamisch-motivierten Attentäter bekamen nach der Schreckenstat auch eine Diagnose verpasst. Möglicherweise von einem gottlosen Psychiater. "Paranoide Schizophrenie". Da kannste nix mehr machen. Der Typ ist hinüber. Paranoide Schizophrenie ist die härteste Diagnose, falls du was mit Psyche machst. Und mit der kannst du in den "Sozialen Medien" nicht groß durchstarten bei deinen Followern oder dick anschreiben, wie einst südlich D. im Laden der Frau M. Greißlerin. Ist auch schon wieder 40 Jahre her. Kinder wie die Zeit vergeht. Die kommen halt nicht wieder. Die Li(e)der. Die mit den Jahren immer müder werden.
Die Verwüstung Deutschlands.
„Plünderungen, Brandschatzungen, Vergewaltigungen“. Durch illegale Migranten. Aber das hat jetzt AfD-Niveau. Die AfD versteht es besonders gut, die Algorithmen in den sozialen Medien so zu nutzen, dass ihre Botschaften selbst in den Feeds von Personen auftauchen, die normalerweise keine politischen Inhalte anklicken. Deswegen sollen auch so viele junge Menschen die AfD wählen oder Sympathien für die Partei haben. Die bekommen fast nur AfD-Inhalte in ihre Timeline gespült. Und die braunen Rändern im Geschirr der AfD lassen sich nicht so leicht herausspülen. Die AfD will ja den "Braten" nach Kasseler Art in den Verfassungsrang heben. Nicht den Braten. Nur die braune Sauce, spottet der Scheißhausdämon. Und das heißt was. Der ist ja eigentlich ein Nachtschattengewächs.
Das interessante ist. Die politisch Interessierten bekommen von allen Parteien Nachrichten aufs Handy. Die Unpolitischen vornehmlich nur von der AfD und dem BSW. Das haben Wissenschaftler:innen an der Universität Potsdam herausgefunden. Kurz gesagt. Die Jugend, deren Gehirne noch nicht eingefroren sind wie unsereins, die nur noch auftauen wenn sie Gift und Galle spucken, werden nur von den Populisten beschallt. Naturgemäß mit populistischen Botschaften. Da wird dann entsprechend zugespitzt. Deswegen lebt die Jugend heute auch in einer riesengroßen Angstblase. Aber Blase hätte ich nicht schreiben sollen. Schon klickt der Wortmacher auf Amazon auf Herrenwindel, 100-Stück Packung. Ja das Leben kann einen schon eine Packung verpassen wie ein Haarschnitt. Brutal wie wir als Teenager südlich der D. aussahen. Heute haben schon dreijährige einen Haarschnitt wie der Ronaldo.
In Österreich wird sehr wahrscheinlich die FPÖ die Nr.1 sein in den Sozialen Medien. Die haben ja ein eigenen Medienimperium inzwischen. Ich sag nur AUF1.
In den kurzen Videos im Netz soll es aber viel weniger um die Botschaft gehen, sondern wie diese Videos gemacht sind. Da muss es Schlag auf Schlag gehen. Die Aufmerksamkeitsspannen sind heute sehr kurz. Langatmige Monologe sind Gift in den Sozialen Medien. Das guckt sich heute niemand mehr an. Das ist auch der Grund warum ich noch ein paar Seiten drauflegen werden wie früher auf einem Jahrmarkt zu geräucherten Makrele noch einen geräucherten Aal.
Wie erzeugt man im Netz mehr Reichweite. Schon bricht der Wortmacher in schallende Gelächter aus. Und das zurecht. Ich schreibe hier seit einer kleinen Ewigkeit genau gegen diesen Trend an. Wenn sie wissen möchten, wie man es anlegen muss, um im Netz keine Reichweite zu erzielen, schreiben sie mir einfach eine E-Mail oder eine kurze Nachricht in meine Timeline. Ich werde ganz bestimmt nicht antworten.
Die digitalen Taktgeber auf TikTok sind süchtig nach Inhalten die einen stark emotionalisieren. Populismus und Algorithmus sind ein kongeniales Duo wie in der guten alten Zeit noch die Thelma & Luise. Im Netz musst du emotionalisieren, provozieren, polarisieren. Dann klappt es auch mit der Sichtbarkeit und Reichweite. Das schlägt sich dann bis an die Wahlurnen durch.
AfD-Slogan:
Bürgergeld = Migrantengeld. Schon hat die Frau Weidel einen enormen emotionalen Aufhänger. Quelle: "NANO"/3sat.
Magdeburg Gestern:
Die Passion Magdeburgs – bald über Flugschriften in ganz Europa bekannt – wurde zu einem Symbol für die Grausamkeit kaiserlich-ligistischer Kriegführung und stand jeder Stadt, die eine Belagerungsarmee vor ihren Mauern sah, als Menetekel vor Augen.“ (Bernd Roeck) Deshalb verteidigten sich andere Städte nun besonders zäh – auch das bedeutete eine weitere Umdrehung in der Spirale der Gewalt.
Ob tatsächlich die Eroberungstruppen Tillys Magdeburg abgebrannt haben, ist allerdings fraglich. Da Tilly, der Nachfolger Wallensteins, dringend auf Lebensmittel angewiesen war, lag ein Abbrennen der endlich eroberten Stadt eigentlich nicht in seinem Interesse. Andere vermuten deshalb, „evangelische Fanatiker“ (Egon Friedell) unter dem schwedischen Verteidiger Dietrich von Falkenberg hätten, um dem Gegner keinen Vorteil zu lassen, die Stadt angezündet – und das „Hiroshima des Dreißigjährigen Krieges“ verursacht (Hellmut Diwald).
Der Berichterstatter der seit 1633 in Frankfurt erscheinenden Jahreszeitschrift „Theatrum Europaeum“ fasst seine Schilderung von allerhand Gräueln mit großer Geste zusammen: „Ist Deutschland Amerika geworden? Kannibalen, früher nur dem Namen nach bekannt, wandern jetzt offen an den Ufern des Rheinstroms, des alten Sitzes der Zivilisation.“ Es ist nicht nachzuweisen, dass es Kannibalismus während des langen Krieges in nennenswerter Häufigkeit gegeben hat.
Vor allem aber war der Dreißigjährige Krieg der erste Medienkrieg. Das war der Grund, warum sich Krieg, Seuchen und Hungersnot zum noch heute nachhallenden Trauma verbunden haben.
Durch eine verbreitete apokalyptische Weitsicht, die alle denkbaren Schrecken auch für möglich hielt; durch das große Terrain, das von den marschierenden und plündernden Truppen durchmessen wurde; durch die Propagandaschriften, die einzelne Gräueltaten verallgemeinerten, wurde der Krieg nicht nur als allgegenwärtig, sondern auch als besonders tödlich empfunden. Quelle: welt.de
Magdeburg Heute:
Am 20. Dezember 2024 verübt Taleb A. einen Anschlag in Magdeburg. Er rast mit einem Auto ungebremst über den gut besuchten Weihnachtsmarkt und tötet dabei sechs Menschen und verletzt viele schwer. Ist auch ein Medienkrieg. Und die großen Truppen von einst, braucht man heute einfach nur durch das Wort "Massenmigration" ersetzen. Schon verwüsten Herrscharen illegalen Migranten unser Sozialstem. Ist tatsächlich FPÖ-Sprech. Wie Heuschreckenschwärme über Ernten herfallen, fallen illegale Migranten über unsere Sozialtöpfe her.
Und das alles und noch viel mehr würde ich sofort abschaffen wenn ich auf einmal König über diese Erdkruste wär. Dann würde ich die Verhältnisse zum beben bringen. Nur bei Beben denke ich da umgehend wieder an das fürchterliche Erdbeben im Süden der Türkei und in Syrien vom 6. Februar 2023.
Da gibt es ein Foto. Da hauts dir das Beuschel raus.
Dieser Mann heißt Mesut Hancer. Er sitzt einen Tag nach dem Erdbeben in der Türkei inmitten von Trümmern und hält die Hand seiner 15 Jahre alten Tochter, die tot unter einer Betonplatte liegt. Das schlichte Bild bündelte vor einem Jahr den ganzen Schmerz über diese Katastrophe – und transportierte ihn um die Welt. Es wurde gedruckt, gesendet und in Netzwerken unzählige Male geteilt.
Dem Agenturfotografen fiel der ruhig dasitzende Mann wegen seiner Jacke auf, die Hand sah er erst beim zweiten Hinschauen. Er drückte ab, und als der Mann das bemerkte, sagte er: «Mach Fotos von meinem Kind.» Der Fotograf erzählte, wie er mit Tränen in den Augen weiter fotografierte und den Mann nach dem Alter und dem Namen der Tochter fragte. Irmak habe sie geheißen. Mehr sprachen die zwei nicht, weil Nachbarn, die nach Stimmen von Überlebenden horchten, sie um Ruhe baten.
Irmak war das jüngste von vier Kindern, sie war am Abend vor dem Beben zur Großmutter gefahren, um dort zu übernachten. Die Großmutter kam ebenfalls ums Leben. Mesut Hancer machte sich nach den ersten Meldungen sofort auf den Weg zum eingestürzten Haus, fand dort schließlich die Hand seiner toten Tochter und hielt sie fest. Für wie lange, weiß er nicht mehr. Quelle: "NZZ".
Derzeit bebt die Erde auf Santorin. In den Medien fragen sie sich. Kommst da noch was? Sag schon Franz/a/*. Was kommt noch auf uns zu? Wie werden wir der Migration morgen begegnen. Werden wir nur noch von illegaler Migration sprechen. Werden wir uns hinter hohen Zäunen verschanzen von der Hungerleider:innen dieser Welt oder gleich einmauern? Festung Europa. Festung Österreich. Aber ein Fest der Völkerverständigung wird das eher nicht.
Das Asylrecht kann überspitzt formuliert, auch als das Königsrecht einer rechtsstaatlich verfassten liberalen Demokratie angesehen werden. Es verleiht Menschen einen Rechtsstatus, der normalerweise nur Staatsbürger:innen vorbehalten ist, die im Tausch für ihre Rechte das Gewaltmonopol dem Staat überlassen haben, wofür sie auch bezahlen müssen, damit man sie fremdsteuert. Na, na. Aber da bekommt sogar die Humanistatata feuchte Augen. Obschon die zurzeit nicht ganz bei Verstand ist. Personen die einen aufrechten Asylstatus haben, der denen wiederum auf dem Rechtsweg zugesprochen wurde, werden ja der hiesigen Bevölkerung rechtlich beinahe gleichgestellt. Ein aufrechter Asylstatus verleiht Menschen, die in ihrem Heimatland verfolgt werden, Schutz und einen rechtlichen Status, der normalerweise nur Staatsbürger:innen vorbehalten ist. Diese Menschen erhalten grundlegende Rechte. Und was ist mit den Pflichten? Reimt sich auf mitnichten. Asylsuchende dürfen in der Regel nicht an nationalen Wahlen teilnehmen und ihre Reisefreiheit kann ebenfalls eingeschränkt sein, insbesondere bei Reisen ins Heimatland. Während sie Zugang zu sozialen Leistungen und dem Arbeitsmarkt haben, können diese in einigen Fällen eingeschränkt oder anders organisiert sein. Trotz dieser Unterschiede genießen Asylberechtigte grundlegende Rechte wie Schutz vor Verfolgung, Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung, was sie rechtlich nahezu der einheimischen Bevölkerung gleichstellt.
Was die FPÖ auf die sprichwörtliche Palme bringt. Asyl, trommeln die unentwegt, wird nur auf Zeit gewährt. Asyl gibt es im FPÖ-Sprech nur befristet. Für die FPÖ soll Asyl nur "mit Ablaufdatum" zuerkannt werden. Die FPÖ ist auch für „Pushbacks“ an den EU-Außengrenzen. Eigentlich will die FPÖ das Asylrechts ganz außer Kraft setzen und den UN-Flüchtlingspakts aufkündigen. Die FPÖ will ganz viel aufkündigen was bis jetzt noch Usus ist/war. Als Vorbild dient natürlich der US-Präsident Trump. Was der inzwischen schon alles so aufgekündigt hat. Präsident Trump unterzeichnet z.B. ein Dekret mit dem das Land aus der WHO aussteigt. Und wer freut sich darüber wie bekloppt? Na der FPÖ Abgeordnete zum EU-Parlament Harald Vilimskys. Wir sagen auch Nein zur Kapitalmarktunion“, unter der Überschrift „Fehlgeleitete EU-Finanzpolitik stoppen“. In der Festung der Freiheit sind Start-ups nicht vorgesehen.
Selbst Österreichs Umgang mit dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) und dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) stehen zwischen den Verhandlern noch nicht außer Streit Die FPÖ möchte deren Rechtsprechung keinen Vorrang vor nationalem Recht geben und fordert, Entscheidungen internationaler Gerichte in Österreich „so restriktiv wie möglich auszulegen und zum spätestmöglichen Zeitpunkt umzusetzen“. Quelle: Die "Presse".
In Österreich gibt es weiterhin Koalitionsverhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP. Strand ungewiss. Über einen einsamen Strand spazieren. Was machts du wenn dir an diesem Strand dann eine nackte Frau auf einem Schimmel entgegenkommt?
Die FPÖ, notierte ich an anderer Stelle, ist die Partei des sprachlichen Exzess, die es bestens versteht die vielen Gemütlichen im Land zu radikalisieren. Angst frisst Toleranz auf. Geht ratzfatz. Angst lässt sich schüren. Und da braucht es nicht viel. Da muss man nur ein paar Zahlen herunterbeten wie die Zustände an Wiener Schulen.
Fast die Hälfte der Wiener Erstklässler kann nicht gut genug Deutsch, um Unterricht zu folgen. 45 Prozent der Wiener Erstklässler können nur unzureichend Deutsch. Die meisten von ihnen sind in Österreich geboren. Noch zu Beginn des Schuljahres 22/23 lag die Quote der „außerordentlichen“ Schüler und Schülerinnen – also jene, die dem Unterricht aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse nicht folgen können – bei rund 36 Prozent. Dieser Anstieg spiegle zwar zum Teil die internationalen Krisen wider, argumentierte Stadtschulrat Wiederkehr. Viele der Kinder, die im Zuge der Kriege in Syrien und der Ukraine als Flüchtlinge nach Wien kamen, seien als außerordentliche Schüler ins System eingetreten. Da rund 61 Prozent der Erstklässler mit „außerordentlichem Status“ in Österreich geboren wurden, erklären Fluchtbewegungen aber nur einen Teil des Phänomens. Mehr braucht es nicht um unser Blut in Wallung zu bringen.
Dass mangelnde Deutschkenntnisse ein großes Problem an Wiens Schulen ist, weiß auch Gewerkschafter Thomas Krebs (fcg - wiener lehrerInnen): "In einer Blitzumfrage unter einigen hundert Wiener Pflichtschullehrern haben wir vor kurzem erhoben, wie viele Schüler einer Klasse über ausreichende Deutschkenntnisse, um dem Unterricht folgen zu können, verfügen", berichtet Krebs.
Das ernüchternde Ergebnis: "Lediglich 10 Prozent der Befragten gaben an, dass alle Schüler ausreichend Deutsch sprechen. Eine/r von zwei KollegInnen erklärte, dass etwa die Hälfte oder mehr Schüler über keine ausreichenden Deutschkennnisse verfügt. Bei erschreckenden vier Prozent spricht sogar niemand unter den Schülern einer Klasse ausreichend Deutsch. Es ist eine Riesenherausforderung, der wir in Wahrheit zum Teil nicht gewachsen sind", berichtet der Gewerkschafter. Quellen: Die "Presse"/orf.at/heute.at
Nun liegen weitere Detailinformationen vor. Diese stammen aus der Beantwortung einer Anfrage, die Harald Zierfuß, Gemeinderatsabgeordneter der ÖVP, an Wiederkehr gestellt hat. Herauszulesen ist, dass die Werte in den Bezirken mit hohem Migrantenanteil deutlich über dem städtischen Durchschnitt liegen. An der Spitze rangiert Margareten mit rund 74 Prozent, gefolgt von Favoriten, der Brigittenau, Ottakring und Rudolfsheim-Fünfhaus (jeweils 62 bis 63 Prozent). Am geringsten sind die Sprachschwierigkeiten in Mariahilf (19 Prozent, siehe Grafik). Quelle: derstandard.at
Grafik gibt es keine. Aber auf der Donauinsel gibt es sehr viel Graffiti. Hut ab vor den Graffiti-Künstler:innen. Das Sprayen geht ja ziemlich ins Geld. Und es ist kein Kunstform die auf die Nachwelt abzielt. Das ist eine Kunstform die nur für den Moment gedacht ist. Die wird von anderen Graffiti-Künstler:innen einfach übermalt oder durch neue Graffiti ersetzt. Auf der Insel scheint das völlig o.k. zu sein. Auf der Insel gibt es kein Banksy. Das Übermalen dient angeblich auch als Form der Kommunikation und Interaktion zwischen den Künstler:innen, wobei jedes neue Werk als Antwort oder Kommentar auf das vorherige verstanden werden kann. Behautet mein Co-Pilot. Ich kann dazu nix sagen. Ich verstehe die Bildsprache vieler Graffitis nicht. Egal. Tags/Throw-ups/Pieces/Symbole. Gesprayt und passt schon. Das großformatige Sprayen ist nix für Hungerleider. Oder du macht einen auf Ex-RAF-Frau Daniela Klette und finanzierst dir deine Kunst wie die Frau ihren Lebensunterhalt.
Ein in der Kreuzberger Wohnung der ehemaligen RAF-Terroristin Daniela Klette, 66, sichergestelltes Sturmgewehr Radom, Model 88 Tantal, soll bei zwei Überfällen auf Geldtransporter eingesetzt worden sein. Das geht nach SPIEGEL-Recherchen aus dem Gutachten eines Sachverständigen des Bundeskriminalamts hervor. Insgesamt werden dem Trio 13 Überfälle auf Geldtransporter und Supermärkte vorgeworfen, bei denen sie 2,7 Millionen Euro erbeutet haben sollen. Garweg und Staub sind weiter auf der Flucht. Daniela Klette wurde nach mehr als 30 Jahren im Untergrund im Februar vergangenen Jahres in Berlin festgenommen. An dieser Stelle musste ich laut auflachen. Was bitte machste als Ex-RAF-Terroristin? Einfach so aufs Arbeitsamt gehen ist ja keine Option.
Dann schlägt selbst der liberalste Rechtsstaat zu, dem du ja den Krieg erklärst hast wie die Truppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß. Angeblich Rädelsführer einer Terrorzelle, die laut Ermittlern die Regierung stürzen wollte.
Es ist eine ungewöhnliche Truppe, die sich wohl zur Operation Staatsstreich zusammengefunden hat: Mehrere ehemalige Mitglieder des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr gehören dazu, ein aktiver Elitesoldat, ein Polizist, der vom Dienst suspendiert worden ist, eine Richterin, die vier Jahre lang für die AfD im Bundestag gesessen hat; ein Pilot, ein promovierter Rechtsanwalt, ein Spitzenkoch, ein Tenorsänger, ein Unternehmer, eine Ärztin – erstaunlich viele aus der vermeintlich besseren Gesellschaft.
»Querdenker« sind dabei, Anhänger jener Bewegung, die in der Pandemie aus Protest gegen die Coronapolitik von Bund und Ländern auf die Straße gegangen ist. Ebenso Anhänger des Verschwörungskults QAnon , die überzeugt davon sind, ein »tiefer Staat« ziehe im Hintergrund die Strippen. Die herrschende Elite, so geht die Erzählung weiter, ermorde Kinder, um ein Verjüngungsserum zu gewinnen.
Die rechten Staatsfeinde wirken bisweilen eher wie eine esoterische Politsekte als wie ein streng hierarchisches Revolutionskommando. Das Problem: Es gibt in diesem Milieu wahrscheinlich Zehntausende Menschen in Deutschland, die ähnlich denken wie die Leute von Prinz Reuß.
Eine führende Rolle spielte mutmaßlich Rüdiger von Pescatore, 69 Jahre alt. Noch vor der Pandemie verbreitete er im Netz: »Die Wahrheit wird der Menschheit erst nach dem Systemwechsel zugängig sein.«
Unter den Verhafteten ist auch eine Richterin am Landgericht Berlin , die promovierte Juristin Birgit Malsack-Winkemann. Malsack-Winkemann soll seit Sommer in Pläne eingebunden gewesen sein, ins Reichstagsgebäude einzudringen. Für die Vorbereitung wäre sie eine wertvolle Expertin: Von 2017 bis 2021 saß die heute 58-Jährige als Abgeordnete der AfD im Bundestag. Bis zu ihrer Festnahme gehörte sie dem Bundesschiedsgericht der Partei an, das unter anderem über Ausschlussverfahren gegen besonders extreme Mitglieder entscheidet.
In ihrer Partei galt die Richterin als Teil des weniger radikalen Lagers, was viel über die AfD aussagt. Die Verbreitung von Hetze und Falschnachrichten beherrschte sie recht gut.
So behauptete sie in einer Bundestagsrede, Geflüchtete seien »mit antibiotikaresistenten Bakterien besiedelt«. Während der Pandemie spekulierte sie, ein 13-jähriges Mädchen sei gestorben, weil es eine Maske getragen habe, eine glatte Lüge. Und Donald Trump bezeichnete sie auch nach dem von ihm angeheizten Sturm auf das Kapitol als »wahren Staatsmann«. Quelle: Spiegel Nr.50/2022.
Die AfD liegt derzeit in Umfragen bei 20%. Mit Tendenz nach oben. Fünf Prozentpunkte vor der SPD. Die Liberalen liegen in Umfragen so tief wie der FDP-Chef Christian Lindner in seinem Porsche sitzt.
Deswegen kann man einen liberal Rechtstaat auch als tragisch verfasst bezeichnen. Eben weil der rechtlich so verfasst ist, muss zuerst immer ein Verbrechen passieren bevor die der Rechtsstaat in Erscheinen treten und (un)wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen kann. Ein Asylsuchender oder Asylberechtigte muss also erst eine fürchterliche Straftat begehen bevor der liberal verfasster Rechtstaat in Erscheinung tritt. Das ist ein zentraler Aspekt der Rechtsstaatlichkeit und des Schutzes individueller Freiheiten. Dabei handelt es sich um ein Dilemma, das den Preis der Toleranz und der individuellen Freiheiten in einer demokratischen Gesellschaft darstellt. Das ist also im Worst-Case-Szenario der Preis der Toleranz. Leider ja.
Wenn ein Staat und seine Organe nicht mehr in der Lage sind, abgelehnte Asylbewerber abzuschieben, woraufhin die Gelegenheit ergreifen, schwere Straftaten zu begehen, ist dies nicht ein eklatantes Versagen des Staates? Ja ist es. Es ist ein Systemversagen, ein europäisches Systemversagen. Und jetzt versagen den Parteien der sogenannten "Mitte" zusehend die Nerven, die in Deutschland von der AfD und in Österreich von der FPÖ vor sich hergetrieben werden, die von diesem Systemversagen an den Wahlurnen profitieren. Ungefähr so ist es. Populistische Parteien sind die Profiteure von Krisen. Das zeigt auch die Geschichte.
Vor allem rechtsgedachte Parteien wollen das ändern, indem sie rechtsstaatlich-moralische Standards aufweichen? Die FPÖ und AfD auf alle Fälle.
Es gibt jetzt schon eine Ausnahme von den rechtlichen Standards. Polen z.B. wird den Pakt zu Migration und Asyl, die umfassende Reform, die die Europäische Union zur kollektiven Bewältigung der irregulären Ankunft von Asylbewerbern eingeführt hat, nicht umsetzen.
Polen lehne es ab, künftig Asylwerber aus anderen EU-Staaten, die mit einem Zustrom von irregulären Migranten überfordert sind, zu übernehmen. „Über dieses Thema gibt es heute in Polen keine Debatte mehr. Polen wird keine Lasten akzeptieren, die aus dem Umverteilungsmechanismus entstehen“, sagte Donald Tusk.
Dieser Notfallmechanismus verpflichtet die anderen EU-Staaten im Fall, dass zum Beispiel die Behörden in Griechenland oder Italien mit einer übermäßigen Zahl von Asylwerbern zu ringen haben, zu drei Formen der Solidarität: Sie können entweder, nach Quote berechnet, Asylwerber übernehmen und das Verfahren bei sich im Land abwickeln. Sie können personelle oder sonstige Unterstützung für die Abwicklung der Verfahren im Außengrenzstaat bereitstellen. Oder sie können sich durch die Zahlung von 20.000 Euro pro nicht übernommenem Asylwerber gleichsam freikaufen.
Die Schotten werden dicht gemacht. Also da möchte ich entschieden widersprechen. Den Schotten muss man nicht beibringen wie man tschechert. Die Schotten sind auch so ein trinkfreudiges Völkchen. Der musste jetzt sein.
Und was ist mit Ungarn? Na Viktor Orbáns Ungarn, dass sich jeder Aufnahme von Asylsuchenden widersetzt, wird von allen Rechtsgedachten in der EU umgarnt.
NZZ: In Ihren Reden klingen Sie oft so, als ob Sie Brüssel für eine größere Bedrohung halten als Moskau.
Viktor Orbáns: In einer anderen Dimension – aber ja, das ist so. Es ist einfach, mit Russland eine rationale Vereinbarung zu treffen. Mit den Leuten in Brüssel ist das fast unmöglich. Sie unterstützen innenpolitisch nur meine Gegner. Ich musste gegen Brüssel und die Nichtregierungsorganisationen gewinnen. Es ist schwierig, mit jenen zusammenzusitzen, die einen bei jeder Wahl vernichten wollen. Und schauen Sie sich die Migration an: Wir interpretieren die europäische Regel dahingehend, dass wir die Schengen-Aussengrenzen vor illegalen Grenzübertritten schützen müssen. Das haben wir gemacht. Dafür werden wir bestraft, weil es nicht mit EU-Gesetzen vereinbar sein soll. Die Polen taten kürzlich genau das Gleiche, sogar brutaler. Alle sagten: kein Problem.
Dann setzt doch über nach Russland.
Die Opposition wirft Ihrer Regierung und Ihrem Umfeld Korruption vor, die EU hat wegen mangelnder Rechtsstaatlichkeit Milliarden an Kohäsionsgeldern blockiert. Was sagen Sie zu diesen Vorwürfen?
Korruption ist das Lieblingsthema der Opposition. Ich sage immer: Nennt mir die konkreten Verfehlungen. Wenn es Gesetzesverletzungen gibt, müssen diese gerichtlich aufgeklärt werden. Doch es gibt keine solchen Klagen. Ich kann nicht sagen, es gebe in Ungarn keine Korruption, und dagegen muss etwas getan werden. Aber wir stehen nicht schlechter da als andere EU-Länder. Schauen Sie sich einfach die Daten der Weltbank an.
Ich habe nachgeguckt. Im Corruption Perceptions Index. Das mit Abstand schlechteste Land in der EU ist Ungarn. Rang 76. Nr. 1 ist Dänemark. Nr.2 Finnland. Deutschland ist auf Platz Nr.9. Österreich Platz 20. Und wird sind keine Heiligen. Der Trend geht in Ungarn nach unten. Und unten ist dort wo bald einmal die Gürtellinie endet und der Unterleib zu gären beginnt. Mit dem hast du nur Stress.
Ihre lange Regierungszeit hat zu einer Konzentration von Macht und wirtschaftlichen Ressourcen in den Händen Ihres Umfelds geführt. Sehen Sie darin keine Gefahr für die Demokratie?
Wenn es um wirtschaftliche Ressourcen geht, ist das Gegenteil der Fall. Meine Regierung hat Steuern gesenkt, es wird also weniger Geld vom Staat zentralisiert und bleibt stattdessen der Bevölkerung und den Unternehmen. Ich habe aber tatsächlich einiges zentralisiert, in anderen Bereichen jedoch auch dezentralisiert. Die Universitäten haben wir beispielsweise privatisiert – es gibt keine staatliche Kontrolle mehr.
Sie unterstehen nun aber Stiftungen, die von Ihnen nahestehenden Personen kontrolliert werden.
Jeder steht mir nahe! Ich bin der Ministerpräsident dieses Landes (lacht). Wenn ich kritisiert werde, dass jemand mir nahesteht, sage ich: Natürlich, wie kann es anders sein! In der Wirtschaftswelt eines Staats mit zehn Millionen Menschen kenne ich natürlich alle größeren Unternehmer persönlich. Aber Sie haben recht: Lange an der Macht zu sein, birgt Risiken. Alle vier Jahre bilde ich die Regierung deshalb um und tausche Personen aus.
Aber Sie haben recht: Lange an der Macht zu sein, birgt Risiken. Alle vier Jahre bilde ich die Regierung deshalb um und tausche Personen aus.
Wie in Russland. Da tauscht der Putin auch alle paar Jahre seine Personal aus.
Fassen wir zusammen: Sie natürlich nicht. Nur Du und Ich Kassandra. Die Freiheit hat ihren Preis. Es ist schwer abzuschätzen, wie lange wir noch bereit sind, diesen zu bezahlen. Der Wille dazu schwindet zunehmend in immer größeren Teilen der Bevölkerung. Vor allem in krisenhaften Zeiten wie derzeit. Migrationskrise, Wirtschaftskrise, das Klima ist auch in der Krise. Aber da gehen die Meinungen noch auseinander. Nach und nach wird es zu einer Normalisierung des menschenrechtlichen Ausnahmezustands kommen. Möglicherweise, eventuell. So eine Art Nürnberger Reichsgesetze light. Na, na.
Vergleiche mit dem Dritten Reich sind völlig unpassend. Nur mit wem soll man die Vorhaben der FPÖ und AfD sonst vergleichen? Mit Gesellschaften die noch vom Sammeln und Jagen lebten? Wie das Bild jagten und das tote Wild aufbrachen nach Utopia der verkrusteten Strukturen. Aber das mit dem Bild das aufgebrochen wird ist Jägerlatein. In Grönland wird heute noch ursprünglich gejagt. Eben weil es vielen Bürgern inzwischen reicht mit der Toleranz. Leider ist das auch dein Tanz kleine Marie. Die öffentliche Sicherheit ist ein hohes Gut. Menschen wollen sich in der Öffentlichkeit sicher fühlen. Gelingt das, ohne das an jeder Ecke ein/e scherbewaffneter Polizist steht, ist das großartige Staatskunst. Frauen, die nach einer lustigen Nacht selbstbewusst und angstfrei in der Dunkelheit nach Hause gehen können, das ist etwas, das selbst ein Ex-Sicarios der Misogynie wie ich einer bin anstrebt. Kann man(N) das so sagen? Immer größer werdenden Teile der Bevölkerung reichen den Extremisten jetzt die Hände. In Österreich soll die FPÖ dann endlich ausmisten. Ausmisten. Bitte beachten sie die Sprache. Selbst die freie Presse ist im Land nix als Scheiße. „Scheißblatt“: Wiener FPÖ-Chef Nepp greift den „Standard“. „5 gute Jahre, wenn es mit diesem ‚Scheißblatt‘ endlich vorbei ist“, schrieb Nepp in Anlehnung an die Nationalratswahl-Kampagne der FPÖ auf X, gefolgt vom Hashtag „#presseförderungnurnochfürechtequalitätsmedien“.
Den Extremisten die Hand reichen, damit die politisch mal anständig ausmisten. Macht nur. Lass die Extremisten definieren was oder wer Mist ist. Möglicherweise bist du dann irgendwann deine Hand los, von der du gehofft hast dass sie dich füttern wird. Hand weg - Mensch weg. Der war eh nur einer den niemand so schnell vermissen wird. ©️Der Wortmacher.
Falls sie mir nicht folgen wollen.
Angela Merkel möchte, unterstützt von einer Minderheit der CDU, frei nach Goethe ihr Bild in der Seele der Deutschen gerettet wissen (und natürlich auch in den Geschichtsbüchern). Um dieses übergeordneten Zieles willen nimmt sie billigend in Kauf, dass aus der Niederlage des Kanzlerkandidaten ihrer Partei bei der Bundestagsabstimmung über den asylpolitischen Gesetzentwurf der Union als einzige Partei die AfD Nutzen ziehen kann. Grüne und Sozialdemokraten ordnen ihrerseits die möglichst wirksame Bekämpfung des rechten Radikalismus einer eigenwilligen und anfechtbaren Auslegung der asylpolitischen Bestimmungen des Grundgesetzes unter. Sie beharren doktrinär auf Positionen, deren problematische Folgen unbestreitbar sind. Sie haben daher allen Anlass, ihre Prioritätensetzung selbstkritisch zu überprüfen.
Richtig bleibt der Satz von Merz, das Richtige werde nicht dadurch falsch, dass auch die Falschen es für richtig halten. Wäre es anders, könnte die AfD monopolartig bestimmen, was richtig und was falsch ist. Verzichten die demokratischen Parteien auf eigene, für notwendig erachtete Vorstöße nur, weil auch die AfD ihnen zustimmen könnte, lähmen sie sich politisch selbst. Dann sind sie die Verlierer und nicht die AfD, die sich vielmehr als Siegerin fühlen kann. Einen schlimmeren Bärendienst kann man der Demokratie nicht erweisen.
Ein Recht auf Asyl in einem bestimmten Land ist den Vätern und Müttern des Grundgesetzes niemals in den Sinn gekommen. Es wäre in der Praxis auf ein allgemeines Recht auf Einwanderung hinausgelaufen. Ein solches Recht gibt es in keinem Staat, auch nicht in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 oder der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951. Deshalb die kluge Entscheidung für ein institutionelles Asylrecht, basierend auf bestimmten Regeln des Völkerrechts. Einen deutschen Sonderweg in Sachen Asylrecht wollte 1948/49 in Bonn niemand einschlagen. Eine Massenimmigration in Zeiten der Globalisierung lag ohnehin jenseits des damaligen Vorstellungshorizonts.
Es ist ein positivistisches und letztlich unpolitisches Verständnis von Politik, wenn man heute ständig, auch aus dem Munde des Bundeskanzlers, das Argument hört, dies oder jenes gebiete die deutsche oder europäische Rechtslage, und deshalb dürfe man nur so und nicht anders entscheiden. Mit rechtsstaatlichen Mitteln auf die Änderung von änderungsbedürftigen Rechtslagen hinzuwirken, ist eine der vordringlichsten Aufgaben von Politik. Ob es sich dabei um deutsche oder europäische Gesetze oder um internationale Konventionen handelt: Sie lassen sich, den politischen Gestaltungswillen vorausgesetzt, ändern.
Ein wahres Wort.
Vermutlich wäre Deutschland und der Europäischen Union einiges erspart geblieben, wenn sich die Bundesrepublik schon bei den Asylrechtsreformen von 1992/93 der wirklichen Absichten des Parlamentarischen Rats erinnert hätte. Statt das Grundgesetz im Artikel 16a mit Detailbestimmungen zu belasten, die nicht in eine Verfassung, sondern in Ausführungsgesetze gehören, hätten der revidierte Artikel 16, 2. Absatz, Satz 2, dann lauten können: »Politisch Verfolgte genießen Asylrecht im Rahmen des allgemeinen Völkerrechts. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf.« Eine knappere Formel ist auch heute schwer denkbar. Quelle: Spiegel Nr.07/2025/Gastbreitrag Heinrich August Winkler. Der zählt zu den bedeutendsten Historikern Deutschlands.
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