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Freitag, 13. Mai 2016
In der Schizo-Tretmühle
der imperialist, 13:20h
Die Schizophrenie ist Architekt, Baumeister und Maurer in einer Funktion. Psychotisch sein bedeutet Ziegelsteine zu brennen. Stein um Stein mauert der Wahn einen ein. Nicht das man völlig wehrlos ist. Der Wille mit dem Wahnsinn klar zu kommen ist ein Presslufthammer der Löcher in das Mauerwerk schremmt. Die Baustelle die sich dein Leben nennt ist im Dauerbetrieb. Sogar in Schlechtwetterträumen wird gearbeitet. Die Schizophrenie zieht die Mauer hoch und ich halte dagegen und reiße sie wieder ein. Seit 17 Jahren arbeiten wir im Akkord wie Antagonisten. Es geht zu wie beim Bau der Cheops-Pyramide. Das Problem ist nur der Wille verschleißt. Im Notfall gibt es für diesen Presslufthammer keine Original-Ersatzteile. Nur billig nachgemachtes Zeugs aus der pharmazeutischen Massenproduktion. Neuroleptika sind Weichmacher, die dir einreden, geh so hoch ist die Mauer deines Kerkers doch gar nicht, leg den Presslufthammer mal weg, schau nach oben, siehst du den winzigen Ausschnitt von Himmel mit dem zerfallenden Kondensstreifen der Freiheit. Schönes Bild oder. Und hör doch hinter der Mauer Stimmengewirr, wenn es einer gut mit dir meint, könnte er was drüber werfen. Blablabla. Mein Presslufthammer hat den Geist aufgegeben. Was die Schizophrenie aber nicht weiß. Ich bin ein old –School Bastard mit Hammer und Stemmeisen.
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Mittwoch, 11. Mai 2016
Nix mehr Ostergehopple-Blues
der imperialist, 14:26h
Sie kennen ja den Ausruck Wohlstandsfotze sicherlich. Gibt männliche und weiblich WF. Ich bin natürlich auch a bisserl eine. Gucken sie was passiert wenn der Schizophrenist des Weges geradelt kommt und eine WF sieht ihn.
. Schon lustig oder. Die rennt schon weg obwohl ich eh in die entgegengesetzte Richtung trete.
Ich hab nur einen leeren Herrgottswinkel, Ängste mit denen ich ganze Wohnanlagen dämmen könnte, Spinnweben die sich übergeben, und ein Plakat einsam und verloren an der Wand aus dem Theaterstück, „Übergewicht Unwichtig Unform“ vom Werner Schwab. Drauf steht: „Wir sind in die Welt gevögelt und können nicht fliegen“
. Die Riege der Systemkritiker, Systembeschreiber und Wahrsager bewundere ich aufrichtig. Musste einmal mit dem verloderten Zustand dieser Welt oder der Zukunft die so jungfräulich ist, nicht was sie denken, Kohle scheffeln. Einfach nur mit Geplapper seinen Lebensunterhalt verdienen und dabei völlig überzeugend wirken und glaubhaft, ist ziemlich große Lebenskunst
. Würde ich auch gerne bringen. Mach einmal 6 Jahre bloggen mit 30 Klicks im Schnitt Herr Horx, ohne das Land in Sicht ist, dann möchte ich sehen was bei dir so läuft, wenn du für einen Vortrag eine Halle für 500 Personen angemietet hast und dann kommen 7 Personen, von denen einer dem Navi nach, eigentlich auf einer Bootsmesse sein müsste. Scheiß Untiefen des Internets. Erregung von Ärgernissen, Scheinsensation und eine Art Geilheit Perverses, Niedliches und Angstmache. Ist doch gar nicht wahr. Ich versuche es mit ehrlicher
. Ich kann doch nix dafür das sich der Japse eine Gurke in den Allerwertesten drückte und sich dabei filmen lässt wie die große Greta Garbo. Keine Ahnung warum die Leute so schräg drauf sind. Gehe ich durch den Supermarkt und sehe dort eine Glashausgurke, neben anderen Glashausmenschen in der Vitrine des Lebens liegen, denke ich mir nie, oh schön, die sieht aber toll aus, mit der könnte ich doch die Qualität meiner Prostata überprüfen und dann ein nettes Filmchen drehen für die Nachwelt. Bei Gurken denke ich mir nur, scheiße, die schmeckt doch nach nix. Diese ganzen Supermarktmenschen schmecken nach nix. Nicht mal nach Schweiß. Mein Leben hat ja einen Eigengeschmack, in der Regel bitter. Ich weiß nicht wie das dazu kam, dass sich junge Männer eine Gurke in den Arsch steckten und auf den Auslands-Oscar hoffen. So falsch liegt der Herr Horx doch nicht. Nicht das früher alles besser war. Nur wusste ich nix von dem munteren Treiben in der Welt da draußen und das war auch irgendwie schön. Die Killing Fields waren weit weg. Livestream-Köpfungen waren was unvorstellbares. Ich bin Generation-Penthouse. Penthouse war ganz o.k. Das kam 12 mal im Jahr. Im Penthouse gab es keine Japaner mit einer Gurke im Arsch. Im Penthouse war man vor unliebsamen Überraschungen und Absurditäten gefeit. Vielleicht bin ich auch etwas bieder und rückständig. Vom Japse wollte ich nix wissen wenn ich ein Penthouse aufschlug. Der Gurken-Samurai war ja in der Kategorie „big ass“ abgelegt. “Big ass“ ist normal eine sichere Sache für die Generation Penthouse. Ich weiß sie haben
nicht nötig und machen schön old school. Als Gesellschaft scheinen wir in den letzten zwei Jahrzehnten einiges vergeigt zu haben. Irgendetwas ist uns entglitten. Mit dem Internet und der Digitalisierung, gab es eine technische Evolution, die wir irgendwie verschlafen haben, weil wir immer nur einen kleinen Ausschnitt von Welt machen, was an sich zu tiefst menschlich ist. Woher sollte man auch wisssen was aus dem Ding wird. Das überblickt doch niemand. Das da eine ganz neue digitale Weltunordnung am entstehen ist, und Leute ihre Leichen aus dem analogen Keller holen und einfach online stellen, auf das muss man erst einmal kommen. Doch schön langsam wachen die Leute auf, schauen sich orientierungslos um, und das was sie zu sehen bekommen gefällt ihnen nur noch bedingt, sie fühlen sich übergangen, beiseitegeschoben und abgezockt, deswegen sind die ziemlich angepisst. Transzendent läuft auch nicht mehr viel. Wir sind alles Obdachlose, der Himmel ist so leer wie die griechische Staatskasse und der Glaube zuckt ins nur noch wie ein Fisch auf dem Trockenen. Mir ist diese Welt auch zu viel. Meine sowieso. Glashausgurken das ganze Jahr über, Erdbeeren die nach nix riechen, verschweißt wie Drogen oder was Gesundheitsgefährdendes, Multinationale Konzerne die weit mehr Geld für Lobbying ausgeben als für Forschung oder Kundenzufriedenheit, ruft man dann wo an weil das Ding nicht läuft, geht ein Inder ans Telefon, weil das kostengünstigster ist und gibt dir eine Adresse in China. Kleingedrucktes in Verträgen die niemand versteht der nicht Wirtschaftsrecht studiert hat, Hyperkapitalismus anstatt soziale Marktwirtschaft, junge Männer die sich Gemüse in den Arsch schieben, und mir fällt nix besseres ein als mir das anzusehen und blöde zu
. Mrd. Gewinne die im Kreis herum geschickt werden, bis man denen in einer Steueroasen Asyl gewährt, während Menschen vor verschlossenen Türen stehen. Reiche die nicht mehr wissen wohin mit ihrem Überfluss, weil Gewinne aus Kapitalerträgen niedriger besteuert werden als harte Arbeit. Auf den Philippien fließen 76% des prodzuzierten Reichtums in die Taschen der reichsten 40 Familien. Viel anders ist es bei uns auch nicht mehr. Banken wie tollwüte Stiere, Solidarität in der ätzenden Flüssigkeit des Hyperindividualismus aufgelöst, Umweltzerstörung, Bienen die durchdrehen und meine Neuroleptika bestäuben, Klimawandel, nur das gesellschaftliche Klima wird bedenklich kälter und steuert auf eine neue kleine Eiszeit zu, die hysterische Ausdehnung des Selbstmodells, Zuhören als Auslaufmodell, wir
alle nur noch durcheinander, buckeln nach oben, drängeln, und für die Unten haben wir nix mehr über, also ich schon, sie eher nicht, aber wenn Menschen vom anderen Ende der Welt kommen, gehen wir über vor lauter Überschwang. Die Welt hat sich beschleunigt, nicht von 0 auf Hundert mit Vollgas, das lief schön kontinuierlich und jetzt rast alles an uns vorbei. Oh, dachte man sich anfangs, jetzt gib es das ganze Jahr über Gurken und Erdbeeren auch schön. Irgendwann gab es dann nur noch Glashaus und ich habe nicht den blassesten Schimmer wie man diese Entwicklung stoppen könnte. Alle reden von "Entschleunigung", aber das ist eine hohle Phrase. Ich weiß nicht wie es dazu kam das sich ein Mann eine Gurke in den Arsch steckt und sich dabei filmen ließ. Ich weiß nicht wie es dazukam, das man unseren Volksvertreter, die Handelsverträge ganz im Sinne der Bürger abschließen soll, nicht mehr über den Weg trauen kann. Irgendetwas ist da zerbrochen oder verloren gegangen. Und jetzt herrscht das große Misstrauen, das von üblen Worst-Case Demagogen ausgewälzt wird wie ein Teig
.Warum mir der Japse zu schaffen macht. Ich habe keine 5 Fotos von mir als Kind. Auf einem dieser Fotos bin ich ziemlich klein. Vielleicht drei oder vier und da sitze ich auf dem Asphalt vor der Goadfather-Tanke. Das Foto hat über 40 Jahre auf dem Buckel. Sie werden es nicht für möglichhalten, aber neben mir sitzt auch ein kleiner Junge. Ein kleiner niedlicher Japaner. Ein Japaner im Loibltal war vor 40 Jahren eine Weltsensation. Kann man vom Gurken-Samurai so nicht mehr behaupten. Dem sein bester Kumpel macht was mit Windeln.
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Ich hab nur einen leeren Herrgottswinkel, Ängste mit denen ich ganze Wohnanlagen dämmen könnte, Spinnweben die sich übergeben, und ein Plakat einsam und verloren an der Wand aus dem Theaterstück, „Übergewicht Unwichtig Unform“ vom Werner Schwab. Drauf steht: „Wir sind in die Welt gevögelt und können nicht fliegen“
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Montag, 9. Mai 2016
Nix mehr Ostergehopple-Blues
der imperialist, 13:25h
Neben der Nr. 1 gibt es da noch einen Spieler, der kennt nur eine Daseinsform. Die Kränkung. Das Geschlecht des Spielers spielt hier keine Rolle. Hat der mir geschrieben das ich zu 99% Glück hatte. Hab ich mir das ganze Spiel noch einmal angesehen, Wurf für Wurf. Während ich schon beim rauswürfeln war, musste der noch mit 2 Steinen aus dem Off neu ansetzen. So eine Spielsituation bedeutet beim Backgammon im Grunde Kapitulation. Weil ich etwas Pech mit den Würfeln hatte ging 1 Stein auf. Da wird auf der Behinderten, die Behindertenvariante spielen, keine Serien, kein Verdoppelungswürfel, keine Mehrfachniederlagen, musste ich den noch einmal ins Spiel bitten. Hab ich ihm geschrieben das des nicht stimmt das ich Glück hatte. Er war Dead Man Walking und nicht ich. Was bekam ich als Antwort. Anstatt des Spiel fertig zu spielen, ich muss nur noch einmal würfeln, dann habe ich alle Steine vom Brett, ist der ausgestiegen und mich jetzt schön ins Knie.
Aus dem Nr.1 Ding komme ich ja nicht mehr heraus. Die
kennt da nix. Ich hab jetzt mal nachgesehen. Das Spielt läuft seit 24. März. Seit 24. März. Da saß der österr. Bundeskanzler noch einigermaßen stabil im Sattel. Spiel ich gegen das Programm 1 Spiel bin ich wenn es schnell geht in 3 Minuten fertig.
Sau lustig. Ich rücke hier manchmal auf weil ich den Text ausbesser. Andere weil sie Kommentare akkumulieren. Und ich weiß nicht warum. Hier ist es mindestens so lustig . So ich geh jetzt
. Mit ihnen wird das wieder mal nix.
Der Herr Bundeskanzler ist zurück getreten. Alle Achtung Werner. Muss ja auch mal gut sein oder. Wir schreiben ja nicht das Jahr 1934. Schwarze Obmänner versenken wie Schiffe kann ja nicht das alleinige Ziel der österreichsichen Sozialdemokratie sein. Der Schizophrenist befindet .
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Der Zukunftsforscher Matthias Horx im Interview mit meiner Qualitätszeitung: "Dort in den Untiefen des Internets, herrscht die gnadenlose Jagd von Klicks, es geht nur noch um die Erregung von Ärgernissen, Scheinsensation und eine Art Geilheit Perverses, Niedliches und Angstmache“.
Letztens hörte ich einen anderen Zukunftsbieger, Eisen biegen macht ja hier kaum noch wer, aus dem Nähkästchen der Weissagungen sprechen. Bis 2040 müssen wir uns um Jobs, das Sozialsystem, den Terror, und die Welt wie wir sie seit der industriellen Revolution kennen, keine großen Sorgen machen. Das läuft. Die Babyboomer gehen in Pension und reißen am Arbeitsmarkt eine Lücke. Wenigstens irgendwo reißen die was. Nach 2040 wird’s ungemütlicher oder sagen wir hypermoderner, weil die Roboter in der Produktion den Menschen endgültig ablösen. Keine schlechte Idee wenn man mich nicht fragt. Mit hat die monotone Arbeit in der Fabrik in der Nachtschicht nicht wirklich Spaß gemacht. In meinem Wahn sah ich schwarze Vögel die unter den Hallendach kreisten und zwischendurch mal zum Sturzflug ansetzten, während Frauen in der Tagschicht im Sommer wegen der klimatischen Bedingungen in der Halle reihenweise umkippten. Erzählte man sich. Ich habe nur eine umfallen gesehen. Überstunden waren nicht so mein Ding
. Karl Marx bezeichnete monotone Arbeit in der Produktion, Fließband und so, eh als entfremdete Arbeit. Ich bin auch entfremdet. Von Marx, vom Kapital, von der Welt, von mir. Fühle ich mich mal nicht entfremdet, werde ich sofort zu einem feministischen Ärgernis oder ein mir unbekannter Alkoholiker, hält in seinem heiligen Rausch mein Blog für seinen besten Kumpel. Ich habe nur einen Trinker-Kumpel und das ist „Eure Durchlaucht der Weiße“. Aber das mit meiner Entfremdung wissen sie eh schon. Die Schizophrenie versucht einen ja andauernd in den Kosmos des Wahnhaften umzuleiten. Weil das so ist werden die Wege die man geht immer kürzer, die Tritte unsicherer, der Mut weniger und weniger, und die Hoffnug da noch einmal heraus zu finden schwindet. Weil das so ist mache ich nur noch von Tag zu Tag
. Falls sie sich als old school Kerl die Frage stellen, was der Mann im Ernstfall tun kann, um nicht den weiblichen Weltzorn und Weltekel auf sich zu ziehen. Sich als Frau über Sackträger echauffieren ist a bisserl so wie gegen Nazis zu sein. Heute habe ich gelesen, der Sadist/Mörder von Höxter-Bosseborn, hat Fotos von seinem Schwanz verschickt. Wie sie sehen. In der Angelegenheit Männer gibt es für Frauen immer gut zu tun. Warum die Alte vom Sadisten beim Menschen quälen und zu Tode foltern mitgemacht hat, schwer zu sagen. Psychiater gehen davon aus dass die Frau auch ein Opfer des Mannes war. Der Schizophrenist befindet. Wenn es sich nur irgendwie einrichten lässt, hauen sie ab. Sobald sie Gefahr schnuppern wie eine Maus den Käse, vom Sprachwirbel einer wütenden Frau herumgeschleudert zu werden wie Menschen von den Weltzusammenhängen, flüchten sie, lassen sie alles stehen und liegen und nix wie weg. Flucht vor einer völlig zu recht aufgebrachten Frau ist keine Schande. Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Gelingt es ihnen nicht rechtzeitig das Weite zu suchen und eine Feministin schmeißt sich von einem leichten Damenspitz angefeuert, in die Schlacht wie einst Emiliy Wilding Davison vor das Pferd des britischen Königs Georg V., gibt es nix mehr zu gewinnen. Flucht ist die einzige Option die sie haben um einigermaßen glimpflich davonzukommen. Vertrauen sie mir. Ich habe reichlich Erfahrung in Lose-Lose-Situationen gesammelt wie andere Kunst oder teure Weine. Ich bin ein Profi im verwalten von „da geht nix mehr Situationen“. Der österreichische Sozialwissenschaftler Bernd Marin sagte zum Standard, auch eine österr. Qualitätszeitung „Wenn ich einen Job habe, der keinerlei Entfaltungsmöglichkeit bietet, ist nix wie weg die natürliche Devise. Das gilt eigentlich nicht für die Mittelklasseberufe. Aber inzwischen erfasst die Flucht aus dem Job weite Schichten der eigentlich privilegierten Mittelklassen. Da herrscht eine Kultur der Frühpension, ein Mix aus muffeliger Unterschichtverweigerung und aristokratischen Werten des Müßiggangs gegenüber dem bürgerlichen Wert der Leistung“. Sie wissen ja ohne Weltuntergang machen es Intellektuelle, die einen Ruf als kritische Mahner zu verteidigen haben, in der Regel nicht. Dass die in der Regel nix anders tun als zu mahnen und die Rolle vom Geistlichen einnehmen, fällt nur nicht sofort auf. Gibt Intellektuelle die machen ihr ganzes Leben lang nix anderes als andauernd zu mahnen und haben auch noch das Glück das des als Arbeit durchgeht. Bloggen hingegen ist reines Vernügen
.
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Falls sie im Jahr 2040 noch im Arbeitsleben mitmischen wollen/müssen nur kein Zaudern und falsche Scham. Ab 2040, nach dem wir endlich die Entfremdung der modernen Arbeitswelt überstanden haben wie eine hartnäckige Grippe, oder ich früher einen Elternsprechtag, ging eh nur einmal wer hin und das endete in der Katastrophe, werden wir alle zu Identitätsproduzenten. Den ersten Tag in der Schule nach dem Elternsprechtag werde ich niemals vergessen. Las mir mein Klassenvorstand, eine ehrenwerte Feministin, gehörig die Leviten weil die Um2 so eine herzensgute Person sei, und ich wüsste das nicht zu würdigen. „Schämen sollte ich mich“, sagte mein Klassenvorstand zu mir. „Schämen sollte ich mich“
. Von der ranzigen Salami wusste die ja nix. Scheiße ich war vierzehn, beinahe nackt, mit einem glorreichen Barthaar, bekleidet, das sich in mein Gesicht verirrt hatte und mit dem ich meine seelische Not bedeckte. Was ich damit sagen möchte. Solange Männer aus der Rolle der Übeltäter nicht herauskommen und von klein auf dazu abgerichtet werden, weil Frauen ganz in ihrer Opferrolle aufgehen, wird das nix mix 50-50. Ganz im Gegenteil. Die alten Rollenmuster verhärten sich nur immer weiter und Heterosexuliät wird immer mehr zum Fluch. Ich mach in der Regel eh nur noch
. Hatte mich die Um2 als wehrloses Opfer eines Einhaarigen-Soziopathen wieder einmal grandios ausgetrickst. Was ein Identitätsfabrikant genau ist? Schwer zu sagen. Der Hitler Adolf z.B. aus dem österreichischen Braunau war auch ein ziemlich erfolgreicher Identitätsproduzent. (Achtung Scherz ) Fast so erfolgreich wie Jesus oder Mohammed. Gestern gedachten wir eh mal wieder der bedingungslosen Kapitulation Hitler-Deutschlands-und seiner Ostmark. Lief auf ORF III so eine Doku über die siegreichen Russen. Spaziert der General Schukow durch das völlig zerstörte Berlin und den Reichstag und rechts oben im Bild eingeblendet stand „Fest der Freude“. Ich von den Seroquel schon a bisserl weich in der Birne fragte mich ob ich mich jetzt über die 6 Millionen toten Juden, Russen, Deutsche, Österreicher, Schwule, Mongos, Amis, Japse usw, oder meinen in Russland gefallen Großvater freuen sollte. Goßväter bei mir Totalausfall. Keine Ahnung wo all meine Großväter geblieben sind. Der arme Goadfather. Dem hätte ein männliches Vorbild ganz gut getan. Ich hatte nur ein Oma, meinen Lebensmenschen und diesen Lebensmenschen habe ich bei der Scheidung verloren. Noch eine Sonne die in Kärnten vom Himmel fiel. Dafür bekam ich als Ersatz die Um2
. Unter einem Identitätsproduzenten stellt sich der Zukunftsforscher in der Regel einen Coach vor. Nach 2040 wird es für alles und jedes einen Coach geben. Wahrscheinlich auch einen zum „Abhängen und Chillen“. Also wenn sie heute schon mal in die Zukunft der Identitätsproduktion hinein schnuppern wollen, für 15 Euro in der Stunde können sie mit dem Schizophrenisten im Klappstuhl auf dem Dach zu sitzen. Nur zu. Ich kann sie da entsprechend coachen falls sie zum Müßiggang kein besonderes Talent haben oder es ihnen einfach an Übung fehlt. Nach 2-3 Stunden mit dem Schizophrenisten wird das auch wieder was mit ihrer angeknacksten Lebenszufriedenheit. Kaputter wie ich werden sie kaum sein. Wenn nicht gerade die
hinter mir her ist, läuft das schon mit ihnen und dem Dach. Ich bürge für die Qualität des Produkts. Der Herr Horx hat leicht reden. Der ist fein raus, der Mann ist einer breiten Öffentlichkeit wohl bekannt. Der muss sich nicht wie ich wegen totaler Erfolglosigkeit die Untiefen des Internets bespielen. Ein anderer Fachmann spricht da von permanenter Selbstvermarktung, die hysterische Ausdehnung des Selbstmodells in der Medienwelt. Oh, sagen die Leute, der Herr H. das ist doch, also das ist doch das Orakel 5.0 der auch die Jahre 2050-2070 im Angebot führt wie ein Klamottenladen Seidenhemden. Ein ausgesprochener Leitwolf der Zukunftsforschung, der mit seiner Weissagerei die Öffentlichkeit bespielt wie rechte Demagogen die Angst vor wahnsinnigen Schwarzen mit Eisenstangen. Der Boulevard lässt in dieser Sache bis zur Wahl nicht mehr locker. Schwarz, illegal, wahnsinnig, nicht abgeschoben und mörderisch. In seiner eigenen Scheiße soll der Eisenstangen-Schwarze genächtigt haben. Das den Behörden da nix auffiel. Die hatten ja mit dem Mann andauernd zu tun. Bin ich jetzt auch in die Täter-Falle gegangen. Vom Opfer, einer Frau die einfach nur zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort war, redet irgendwann niemand mehr. An sich ist der Fremde nicht der Feind. Das was die Frau Haller, eine Wahrsagerin der guten alten Schule mit Sternen, Mondphasen, Kaffeesud und der Tellerordnung in Geschirrspüler für die untere Mittelschicht ist, ist der Herr Horx für die Anzug und Kostüm-Fraktion. Ich wette drauf. Auf jede Frage die sie dem Herr Horx über die Zukunft stellen weiß der eine tollkühne Antwort, die auch noch unglaublich geistreich klingt und in ihnen entsprechend nachwirkt. Zukunftsforscher sind Kommentar-Maschinen. Warum wirkt so eine Antwort in ihnen entsprechend nach. Na weil die Zukunft ziemlich unbekannt ist. Wagt es trotz dieser schwierigen Ausgangslage doch jemand, mit seinen Gedanken und Vorstellungen, in das Universum der unbekannten Dimension hineinzufliegen wie die Enterprise in unbekannte Welten, muss dieser Mensch ja zwangsläufig mehr wissen als man selbst. Anders lässt sich dem sein Selbstvertrauen ja nicht erklären. Ich weiß in der Regel nicht einmal wie die Würfel beim Backgammon fallen. Auf der Behinderten in der Regel so dass ich nach 4 Zügen verloren habe. Die Kunst die Zukunftsforschung liegt auch darin das man immer konkret sein muss. Konkret aber mit Notausgang. Bestimmt und gleichzeitig unbestimmt, zuspitzend und doch im Ungefähren bleibend, mit dramaturgischen Höhenpunkten und Entspannungsphasen. Ein Zukunftsforscher, der Vorträge vor einem großen Publikum hält, muss ein hervorragender Erzähler sein. Gibt es 2050 noch Schwimmflügel, ein umlagefinanziertes Pensionssystem, Haarausfall, Plastikbecher und Heterosexualität. Zukunftsforscher haben auf alles die passende Antwort. Auch auf Fragen die sie gar nicht stellen.
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Ich bin ja mehr ein Fan von der Frau Haller, die wie schon gesagt eher für die untere Mittelschicht orakelt. Die macht in der Regel Nägel mit Köpfen. Die sagt gleich einmal zu einer Anruferin, also mit dem Mann da, mit dem sie gerade was laufen haben, das wird nix, das können sie getrost vergessen. Der hat dieses oder jenes emotionale Problem, Geldsorgen, einen Ödipus-Komplex und zu allem Überdruss hat der Mond Seitenstechen. Mir ist schon bewusst dass der Herr Horx nicht mich persönlich meinte, als der von den Untiefen des Internets sprach, wo die Klickjäger nach Anerkennungstrophäen jagen, wie Großwildjäger Elfenbein. Andauernd diese armen Viecher erschießen die nur so herumstehen und Appetit haben. Sehen sie, das ist noch so eine Sache. Psychisch Gesunde nageln sie sich nach einem gelungen Feldzug gegen wehrloses Getier, den toten Schädel des Tiers als Trophäe übers Ehebett, das sie mit einem Präzisiongewehr also einer tödlichen Distanzwaffe
erlegt haben und diese Leute haben beste Laune und sind rundum mit sich zufrieden, wie die Nr.1 beim Backgammon, die weiterhin nur einen Zug am Tag gegen mich macht. Aus
verliere ich jetzt mal schnell 20 Spiele nacheinander. Sie werden es nicht für möglich halten. Hab ich die Nr. 1 gefragt warum sie da so herumdruckst. Antwort: Weil sie noch länger die Nr. 1 bleiben will. Was sagt und das. In der Regel bildet sich der Schizophrenist die Dinge nicht ein. Die sind wirklich so wie von mir beschrieben. Die Nr.1 lässt sich mich da schon über eine Woche einfach blöde stehen nur weil es ihr um den eigenen Ruhm auf einer Spieleplattform geht. Die Nr. 1 geht auch alles völlig normal durch. Die Leute machen halt andauernd ihr Ding. Der ist das völlig wurscht das ich da blöde daneben sitze. Wieder so ein Mensch der Empathie richtig schreibt. Ich will einfach nicht verstehen das Menschen andauernd so geil auf sich selbst sind. Die Nr. 1drückt wahrscheinlich am Tag 125 mal auf die Rangliste und kriegt dann ein feuchtes Höschen oder einen Ständer.
Ich will auch wo draufdrücken damit alles gut wird.
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Aus dem Nr.1 Ding komme ich ja nicht mehr heraus. Die
Sau lustig. Ich rücke hier manchmal auf weil ich den Text ausbesser. Andere weil sie Kommentare akkumulieren. Und ich weiß nicht warum. Hier ist es mindestens so lustig . So ich geh jetzt
Der Herr Bundeskanzler ist zurück getreten. Alle Achtung Werner. Muss ja auch mal gut sein oder. Wir schreiben ja nicht das Jahr 1934. Schwarze Obmänner versenken wie Schiffe kann ja nicht das alleinige Ziel der österreichsichen Sozialdemokratie sein. Der Schizophrenist befindet .
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Der Zukunftsforscher Matthias Horx im Interview mit meiner Qualitätszeitung: "Dort in den Untiefen des Internets, herrscht die gnadenlose Jagd von Klicks, es geht nur noch um die Erregung von Ärgernissen, Scheinsensation und eine Art Geilheit Perverses, Niedliches und Angstmache“.
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Falls sie im Jahr 2040 noch im Arbeitsleben mitmischen wollen/müssen nur kein Zaudern und falsche Scham. Ab 2040, nach dem wir endlich die Entfremdung der modernen Arbeitswelt überstanden haben wie eine hartnäckige Grippe, oder ich früher einen Elternsprechtag, ging eh nur einmal wer hin und das endete in der Katastrophe, werden wir alle zu Identitätsproduzenten. Den ersten Tag in der Schule nach dem Elternsprechtag werde ich niemals vergessen. Las mir mein Klassenvorstand, eine ehrenwerte Feministin, gehörig die Leviten weil die Um2 so eine herzensgute Person sei, und ich wüsste das nicht zu würdigen. „Schämen sollte ich mich“, sagte mein Klassenvorstand zu mir. „Schämen sollte ich mich“
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Ich bin ja mehr ein Fan von der Frau Haller, die wie schon gesagt eher für die untere Mittelschicht orakelt. Die macht in der Regel Nägel mit Köpfen. Die sagt gleich einmal zu einer Anruferin, also mit dem Mann da, mit dem sie gerade was laufen haben, das wird nix, das können sie getrost vergessen. Der hat dieses oder jenes emotionale Problem, Geldsorgen, einen Ödipus-Komplex und zu allem Überdruss hat der Mond Seitenstechen. Mir ist schon bewusst dass der Herr Horx nicht mich persönlich meinte, als der von den Untiefen des Internets sprach, wo die Klickjäger nach Anerkennungstrophäen jagen, wie Großwildjäger Elfenbein. Andauernd diese armen Viecher erschießen die nur so herumstehen und Appetit haben. Sehen sie, das ist noch so eine Sache. Psychisch Gesunde nageln sie sich nach einem gelungen Feldzug gegen wehrloses Getier, den toten Schädel des Tiers als Trophäe übers Ehebett, das sie mit einem Präzisiongewehr also einer tödlichen Distanzwaffe
erlegt haben und diese Leute haben beste Laune und sind rundum mit sich zufrieden, wie die Nr.1 beim Backgammon, die weiterhin nur einen Zug am Tag gegen mich macht. Aus
Ich will auch wo draufdrücken damit alles gut wird. -------------------------------------------------------------------------------------------
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