Freitag, 19. Dezember 2014
Ich twittere jetzt!!
A riesen Hetz. A Foto hab ich auch. Der Wasserschaden übern Fenster. Mein Tweet für morgen. 4 Unterhosen 10 Euro! In Rubel 1100000. Aber nur noch heute.
Und der andere. 4 Unterhosen 10 Euro! Das ist kein Leben. Weder im Richtigen noch im Falschen. Das mit dem Richtigen ist schon zu aufgesetzt.

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Dienstag, 16. Dezember 2014
Nitzsche macht ein letztes Selfie
Nicht zum Lesen gedacht. Nur zum Veröffentlichen.

Der Philosoph/Psychoanalytiker/Kulturkritiker, Slavoj Žižek, seinerseits auch noch Kommunist, Diabetiker und einen Blutdruck von 120/ 80 wird er höchstwahrscheinlich von sich aus eher nicht hinkriegen. An dieser Stelle möchte ich kurz einwerfen. Das heißt nicht bis zum Fünfereck. Ein Mensch, der im fortgeschrittenem Alter, einen Blutdruck von 120/ 80 im Lebenszeugnis stehen hat wie ein „Sehr gut“, kann das Geschick/Gelingen dieser Welt nicht wirklich am Herzen liegen. Ein Blutdruck, der im Naturzustand, nach vier Kaffees und regen Medien-Verzerrs, und den Schlagzeilen die einen mit einer Linken-Geraden treffen, immer um die 120/80 zirkuliert wie die String-Theorie über den Dachplatten des Universum, und nicht auf 130 steigt, (Kinder, Pakistan tot, schreib ich dazu, weil spätestens in 2 Wochen habe ich nicht die leiseste Ahnung, an welcher Weltkatastrophe ich herum gepfuscht habe, um meinem Leben einen tieferen Sinn zu verpassen, wie eine frische Rasur) ist nur etwas für Leute die andauernd nur so tun als ob. Das kriegen nur Personen hin, die ihr Leben ganz grandios schauspielern oder einfach nichts gerafft kriegen/wollen. Oder Leute wie ich, über die der Karli Lagerfeld gesagt haben soll. Menschen die Jogginghosen tragen haben die Kontrolle über ihr Leben verloren. Ich trage ja abgeschnittene Jogginghosen, lässig in den Kniekehlen flatternd. In der Kulturzeit wird Slavojs neues Buch vorgestellt. Und da sagt der Diabetiker von Rang, er denkt das Nitzsche recht in seiner Unterscheidung zwischen aktiven und passiven Nihilismus hatte. Unter „passiven Nihilismus“ verstand Nitzsche, natürlich bevor die Syphilis sein beachtliches Denkvermögen auffraß, wie ein Geier, ein rein hypothetisches afrikanisches Kleinstkind, das eine schwerwiegende Genmutation hat, derzeit aber noch unter den extraktiven Institutionen des Geburts-Landes leidet, ohne zu wissen woher der Schmerz des leeren Bauches kommt, für das sich die einstigen Kolonialmächte heute noch schämen sollte, was aber nicht darüber hinweg täuschen soll, das man dem Kind früher oder später die Brüste abschneiden wird müssen, falls es doch noch gerecht in der Zeit, von der Angelina Jolie adoptiert wird, und meiner Informationen nach ein Mädchen ist, das sowieso mit der sexuellen Identität hadern wird, wie die Borussia mit der derzeitigen Chancenauswertung, (hier gehts weiter) die Situation des letzten Menschen, der einen Zustand beschreibt in dem wir uns heute befinden, egal ob sie Billigfleisch schaufeln, Fair Trade Handymasten mit ihren Daten beträufeln, oder Symphatie für den reinen Tauschhandel entwicklen, wie früher einen Super 8 Film, weil sie einst ein ausgezeichneter Handwerker waren, bevor sie zum Nachtwächter eines Wohnblocks umgeschult wurden, der nur noch von künstlicher Intelligenz bewohnt wird, weshalb die Müllabfuhr seltener kommen muss und natürlich auch die Putzfrauen, die in näherer Zukunft von Putzmännern ersetzt werden, weil gegen die Verweiblichung der hypermodernen Arbeitswelt, nur ein Krieg oder eine Invasion von Mittelmeer und dem Dombass einhalt gebieten könnte, den ich jetzt schon mit aller Entschiedenheit ablehne. Wo war ich. Ach ja. Das Idealbild des passiven Nihilisten ist natürlich der konsumorientierte Hedonist, der für nichts mehr sein Leben riskiert. Und tut er/sie/es doch, dann noch zum reinen Vergnügen, also vorbewusst. Weil wie blöd muss man eigentlich sein, das eine Leben, das eh zumeist an den Ärmel zu kurz ist und in den Kniekehlen flattert wie meine Quetiapin eingelegten Gedanken, einfach nur aus Jux zu riskieren. Vielleicht auch noch aus einer Laune heraus, um vor den Facebook-Freunden besser dazustehen, die deinen Wagemut dann mit einem "Like" gutieren, weil digiatale Freunde, die einen Nickname haben, breit- gestreut gehören wie ein Investment. Hab ich im Übrigen auch so gehandhabt. Mein Leben für nichts riskiert, aus der Not heraus und geboren, nicht in einem Stall auf bescheidenem Heu, und abgetackelten Erwartungen, aber doch auf der Flucht. Den hohen Fun-Faktor habe ich natürlich nur geschauspielert und nur so getan als ob ich Spaß dabei hätte, zerbombtes Kriegsgebiet vor unsereins zu beschützen. Außerdem war ich bei jeder Gelegenheit die sich bot wie ein Schlussverkauf angesoffen. Nüchtern hätte ich diese Nummern nie gebracht. Auf der anderen Seite des letzten Menschen, steht wiederum der „aktive Nihilist“, der Fundamentalist, mit seiner Bereitschaft zu kämpfen und zu sterben, wie ISler, oder ein russischsprechender Ukrainer, der unzweifelhaft, aber doch fälschlicherweise für einen Tschtschenen gehalten wird, der mit lettischen Akzent spricht, und auf der Krim einst eine gewisse Donatella entwürdiigt hat, die jetzt vom Putin nachehelich bekränzt wird, weshalb jetzt der russische Geheimdienst seine Fühler nach der aserbaidschanische Pipeline ausstreckt, falls der Ölpreis weiterhin gefährlich an den Grundfesten der russischen Nation rütteln sollte, während im "Kessel von Illowajsk", die Blutwürste im Rassenwahn schmoren und das Volk, in den Schuhen der Abgehängten, die in einem kollektiven Aufwall, das eigene Scheitern verklären und ihr flüchtiges Leben, unter den Gesichtspunkten, der allgemeinen Geschäftsbedingungen, neu ausverhandelt sehen wollen, weil sie mit der asymmetrischen Gesichtszügen ihrer Welt, in dem sich ihr schief gelebtes Empfinden spiegelt, man sagt ja nicht umonst Einfallswinkel ist gleich Ausfallsquote. Der Mensch erfinder sich immer eine Geschichte die er für sein Leben hält. Aber um nicht zu sehr im Theoretischen zu verweilen. Hier ein einigermaßen lebendiges und leicht zu verstehendes Beispiel wie dieser passive Nihilismus in die Wirklichkeit hineinstrahlt, wie Blog-Sportler in den investigativen Journalismus, indem die in ihrem grenzenlosen Größenwahn, einfach eigene Theorien-Toiletten aufstellen, die sie von den Leitmedien zusammen geklaut haben, wie früher die analoge Sonntagszeitung und mit denen man sich höchstens den Arsch auswischen kann, weil der Erkenntniszugewinn, a Haufen Scheiße ist. Der Tod ist natürlich immer der gewinnversprechendste Aufmacher. Nicht das private Sterben. Das interessiert kein Schwein, solange ein Taliban noch Munition im Tank hat. Gestern gab es ja in Sidney/Australien einen Terroranschlag mit drei Toten und 16 Verletzten, der sich ja über viele Stunden hinzog. Ort des Geschehens war der Martin Place in Sidney, der weiläufig von Polizisten mit schusssicheren Westen und karierten Asperrband abgesperrt und gesichert wurde. Vor der Absperrung standen natürlich Schaulustige und machten, weil ja nicht andauernd klar ersichtlich geschossen und gestorben wurde, lustige Selfies. Fazit: Wenn reine Theoriengebäude, bis unters Dach von echten Personen bewohnt werden, dann sollte man wie ich zur Einsicht kommen, das die Farbe des nächsten Prêt-à-porter Sommers Orange sein wird. Das Wort Prêt-à-porter habe ich natürlich kopiert und eingefügt. Und das mit den Selfies habe ich von Spiegel.de geklaut.

Für Leute die keine Ahnung haben wollen wovon ich spreche. Die Farbe der Overalls, in denen die Gefangenen/feindliche Kombattanten/ Entführten Gefolterten/Opfer usw. im Kampf des passiven gegen den aktiven Nihilismus stecken, bevor sie hinter dicken demokratisch, legitimieren Mauern verschwinden oder geköpft werden, ist Orange.

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Freitag, 12. Dezember 2014
Der Tabletten Junkie-Samba
a scheiß Text. Ich bin andauernd am ausbessern.

Seite 4
Vielleicht hat auch das Fräulein Trude Bruun Thorvaldsen, aus dem Tatort, als die Tatortverantwortlichen, den einen Kommissar in Rente schickten, die Tablette für sich abgezweigt. Die hatte ja auch so ihre Probleme mit der heiligen Nachtruhe. Wegen der Trude esse ich heute noch keine Erdbeermarmelade. Was ist, wenn der ihr Geist wieder da ist und der ist wie ich medikamentenabhängig. Noch eine halbe Stunde verging. Logisch das ich in dieser halben Stunde im Halblauten und leicht lallend vor mich hin fluchte. „Du blödes Luder, du verfickte, scheiß-behinderte Schlaftablette. Blödes Arschloch, blödes. Wenn ich dich finde, ficke ich dich und deine scheiß Mutter. Von dir lasse ich mich nicht fertig machen, hörst du. Dich werde ich mit besonderen Genuss fressen, wirst schon sehen“. Nur ich sah nichts. Nirgendwo eine Schlaftablette. Reumütig, natürlich nur aus reiner Berechnung, ruderte ich zurück. „Liebe Schlaftablette, du meine unverzichtbare Gefährtin, schau mich armen Narren an. Dem süßen Leben, dem Dolce (bei der Vita nur zu verständlich) habe ich abgeschworen und Rücken gekehrt, um mich ganz dir hinzugeben. Du meine Einzige, meine Geliebte, du mein Schicksal, mein Damaskuserlebnis. Was für die Menschen ab 20 000 Kalorien die Götter waren, bist du für mich geblieben. Immer furchtlos, tapfer und vorurteilslos an meiner Seite. Selbstlos, hilfsbereit, zuvorkommend, einzigartig, und in deiner Wirkung unverzichtbar und gerecht. Die Juden würden einen Stein auf dein grablegen. Sogar meinem Wunsch, mich selbst zu morden, eher zu töten, würdest du nicht bewusst entgegenstellen. Dermaßen libertär bist du in deiner Verfassung konzipiert“. Ein Mensch, der auf allen Vieren einer Schlaftablette hinterher kriecht, repräsentiert ja nur bedingt die Schönheit und Einzigartigkeit der Spezies Mensch. Irgendetwas scheint da bei der Evolution sowieso fürchterlich schief gelaufen zu sein. Irgendwann ist die Evolution völlig falsch abgebogen oder war einen Augenblich lang abgelenkt. In diesem besagten Moment, krachte das Staunen vom Himmel wie ein toter Vogel und lässt sich dort oben auch nicht mehr festmachen. Hier geht`s nur noch ums Mach und Verwertbare. Schon Spiele werden nach dem objektiven Nutzen abgefragt. Vielleicht hat die Evolution auch nach einer Schlaftablette gesucht. Gewollt war des wie es ist mit Sicherheit nicht. Dahinter kann keine Absicht stecken. 03 10, noch immer keine Tablette. Ich weiterhin auf allen Vieren über den Parkett kriechend, inzwischen schon einem Punkt angelangt, an dem ich mir dachte, die scheiß Schlaftablette macht das absichtlich. Um 03 15 war ich mit meinem Latein am Ende. Die Tablette war einfach weg, verschwunden, wie vom Zimmerboden verschluckt, nicht zu erfinden. Ich rauche ja schon eine kleine Ewigkeit nicht mehr, aber so viel Lust und Sehnsucht auf und nacher einem Tschik hatte ich schon lange nicht mehr. Das Rauchen verleiht dem Scheitern eine gewisse Würde. Nicht das es von belang wäre. Aber es kaum etwas komischeres, als einen Menschen, der wie besessen einer Schlaftablette hinterher hechelt, aber gleichzeitig von der Absurdität der menschlichen Existenz ziemlich überzeugt ist, ohne das unbedingt zu Wollen oder gewolltz zu haben, und mit dem Sinn des Lebens so seine täglichen Krisen hat, wie heterosexuelle/homosexuelle/ alleinerziehende/geschiedene Eltern, usw. mit dem besten Freund, des eigenen Lieblings, weil der im Gegensatz zum eigenen Wurf, so entsetzlich unschuldig und lieblich wirkt. Mein größtes Manko. In mir sehen die Leute ja immer nur das Schlechte. In mir sehen sie ja immer nur den Mensch, der ich noch sein könnte, nie der ich in Wahrheit bin. An dieser Wahrheit sind sie nicht interessiert. Sogar meinem Freund dem Hobbit-Anwalt ergeht es so. Dass ich mich aber vor vielen Jahren gegen diese Maximalvariante entschieden habe, will der einfach nicht sehen. Irgendwie habe ich das Gefühl der lauert richtiggehend darauf, das mir die Maske verrutscht und ich endlich Farbe bekenne und er befreit losbrüllen kann, was für ein schlechter Mensch ich bin, so wie damals im Auto als wir uns in Kroatien verfahren hatten. Der Hobbit-Anwalt hat ein leichten Verzweiflungs-Fetisch. Und diese Rolle scheint neben dem Idioten meine zweite Lebensrolle zu sein. Wer hat Angst vor dem bösen Wolf. Oder anders gesagt, Haltung wird nur dort belohnt/bemerkt wo sie von jemanden auch erwartet wird. Ein mit dem Lebenssinn hadernder Mensch, der seit über einen Stunden auf allen Vieren einer Tablette hinterher jagt, wie einst der Reinhold Messner, der Todeszone der Unsterblichkeit, und der diesen Bergwahn der über Leichen geht, weil die im ewigen Eis nicht verwesen, erst so richtig gesellschaftsfähig machte, obwohl er heute damit nichts mehr zu tun haben will, erinnert ein wenig an einen Kiosk-Besetzer am Mond, der seinen Cash-Flow allein vom Umsatz abhängig macht. Wie sang einst die Stefanie Hertel. „Unter jeder Brücke hängt früher oder später ein Unschuldiger“. Was ist, ich denke ja nur bei Zeiten im Hochdeutschen, wo is, wonn die Tablettn goar niet zu Bodn gfalln is, und i mir dos nur einbild wie die Absicht des Hobbit-Anwalt, in mir nur das Schlechte sehen zu müssen. (so funktioniert eine schizoide Psychose. Nach und nach entfernt man sich durch dieses Denken von allen Menschen) Der Hobbit-Anwalt hat zur Zeit andere Sorgen. Mein Dialekt wurde im Übrigen zum beliebtesten Dialekt Österreichs gewählt. Ich erhob mich, unaufgewärmt natürlich dem Alter entsprechend stöhnend bis seufzend und nicht besonders zügig, schleppte mich zurück zum Ausgangspunkt meiner nächtlichen Irrfahrt, und schaute auf den beiden Sesseln nach, die seit ein kleiner Ewigkeit sinnlos den Raum besetzt halten, weil niemand drauf sitzen will. Das ist das kleinbürgerliche an mir. Anstatt das ich diese hässlichen Möbel beim Fenster hinaus werfe, setze ich mich als Protest nicht drauf. Ich räumte die Polster weg und traute meinen müden Augen nicht. Da lag doch wirklich eine Schlaftablette. Wie der „Gollum“ aus dem Herr der Ringe oder ein Priester der gerade gesegneten 20 000 Kalorien Jesus mit Wein aufgisst, hielt ich die Tablette triumphierend in den Hand. „Mein Schatz, mein Schatz, mein treuer Schatz“. Großartig unterscheiden sich Abhängige von Süchtigen doch nicht. Meine Erleichterung war unbeschreiblich. Ich war emotional änlich berührt wie die Conchita Wurst bei ihrem Sieg beim Song Contest, als der auch rechnerisch fest stand. Was sollte ich die ganze Nacht über auch groß tun. Hand angelegt hatte ich schon vor Stunden und für eine Nutte war ich viel zu zugedröhnt. Gegen 03 30 legte ich mich ins Bett, wohin auch sonst, und fiel irgendwann in eine traumlose, höchstens 3 Stunden anhaltende Ohnmacht. Am nächsten Vormittag stellte sich dann heraus, das ich nach dieser Tablette, die ich hinter dem Polster wie ein wildes Tier gefangen und gezähmt hatte, eigentlich gar nicht auf der Suche war. Des Luder hinter dem ich her war lag hinter dem Türstopper. Nehme ich jetzt mal an stark an.
Ende

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