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Montag, 7. Januar 2013
Ein ehrlicher Retter in der Not
der imperialist, 19:54h
Spiegel online titelte zur Trennung der Wulfs: Bettina Wulff und der Ex-Bundespräsident haben als Paar voneinander profitiert. Nach seinem schmählichen Rücktritt ging die Grundlage ihrer Beziehung verloren. Meine Hilfestellung: Nach längerer Kennenlernphase nur zu gerne von hinten. Spaß beiseite. Mein Ratschlag; Frauen, die nach der Eheschließung, (in guten wie auch schlechten Zeiten), den gesellschaftlichen Absturz fürchten, weil die Attraktivität des Ehemannes, trotz ehrlicher Liebesbekundungen, eher an der Würde und Bedeutung des Amtes hängt, das er einst und vorübergehend bekleidete, sollten eher mit Männer wie mir vor den Traualtar treten. Ich kann was das betrifft jede Frau in absoluter Sicherheit wiegen. Mit mir kann ein noch tieferer Fall, in die gesellschaftliche Bedeutungslosigkeit, schon von vornherein ausgeschlossen werden.
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Montag, 31. Dezember 2012
"2012"
der imperialist, 19:58h
Mein Kater "Doc Holiday" ist am 8 Juni gestorben. Die Nieren waren kaputt. Sein Kumpel, "das Arschloch", die beiden haben gut 15 Jahre miteinander zugebracht, hat das nicht großartig gestört. Mich schon. Mit der Christine habe ich mich auch überworfen. Klingt besser als zerstritten. Das stimmt nicht ganz. Sie hat mir vorgeworfen, das ich eh ganz froh darüber sei, das der Holiday abgekratzt ist. Darauf kam sie weil ich ihr immer wieder erzählte das mir der Holiday ziemlich auf die Nerven ging. Das ich diesen Wonnebrocken von einem Idiotien, 17 Jahre durchgefüttert habe und mit ihn auch den Wochenenden zum Tierarzt lief, weil er es an der Blase hatte, das wollte sie nicht hören. Mein Gott. An sich nehme ich ihr das ja nicht übel. Sie ist nicht gerade der hellste Stern am Himmel des Geistes. Die Sache war an sich halb so schlimm. Nur ich konnte und wollte ihr sinnloses Geschnatter einfach nicht mehr ertragen. 15 Jahre habe ich aufopfernd gekämpft und zugehört wo es nichts zum Zuhören gab. Und jetzt wo sie aus dem Gröbsten raus ist, habe ich mich einfach davon geschlichen, indem ich einen auf maßlos gekränkt machte. Ich weiß ist nicht wirklich nobel. Nur anders wusste ich mir nicht zu helfen. Die Waschmaschine schleudert nur noch mit 800 Umdrehungen und die alten Möbel hab ich raugeschmissen. Neues Geschirr hab ich jetzt auch und wie jedes Jahr Notizen, die ich größtenteils nicht entziffern kann. Erinnerung, steht da, lässt sich nicht bestechen nur der Gedanke an sie ist käuflich. Mein seelischer Untergrund ist voller Touristen nein Terroristen und Bildung ist die Aneignung von Kultur. Klingt doch ganz schön. Auf der Suche nach dem Besten findet man zumeist nur das Mögliche. Ein Gespräch setzt voraus, das der andere Recht haben kann. Welch nobler Gedanke. Wenn man vom Teufel spricht stehen meist nur die Anverwandten vor der Tür. Oder man kann eine Menschen aus der Heimat vertreiben aber die Heimat nicht aus ihn. Ganz toll klingt diese Notiz: der Zugang zu dieser Welt muss mit Liebe freigeschaufelt werden. Diese Frau steht auf einem Podest das die Ewigkeit gehauen hat. Wen ich damit meinte weiß ich jetzt nicht mehr. Der Rest fällt dem Vergessen anheim. Der Winter war trotz des steigenden Meeresspiegel zu lang und der Sommer zu kurz. Frühling gab es auch und Herbst und Olympische Spiele. Der Casey Stoner hat seine Karriere beendet. Der war der einzige, bis auf den Loris, der die Ducati wirklich zum Laufen brachte. Was für ein Talent. Den Lance haben sie auch rangekriegt. Und die beste Langläuferin der Welt leidet derzeit an Herzrhythmusstörungen. Syrien macht mir zu schaffen und wie Gleichgültig die Welt ist. 50000 Tote und bei uns werden Schweizerkracher verboten. Aber irgendwann fällt diese Weltabgewandtheit auf einen oder uns zurück. Spätestens dann wenn wir alt und krank werden. Der Stuhlgang war übers Jahr gesehen ganz ok. und das Unwort des Jahres ist "alternativlos". Natürlich alternativlos. Vom "Fall Metzler" blieb auch einiges hängen. Aber nicht erst seit dem Film. Die Grenzen des Rechtsstaats. Wäre ich mit dem Gäfgen in einer Zelle, dann könnte er sich den Rechtsstaat aus dem Arsch ziehen. Das klingt gut. Die Tatsache, dass Menschen frei und aus einem großen Sample wählen können, behindert auch ihre Fähigkeit, sich zu binden, massiv. Denn die Freiheit der Wahl, wie sie die sexuelle Revolution und die freie Liebe im Geist der Berliner Kommune I durchsetzte, führt auch in einen ständigen Prozess von „Abwägung und Vergleich“ Diese Eva I. eine kluge Frau. Nur mich hat sie damit nicht geweint. Noch eine Notiz über eine Waschmaschine Frontlader, den Präfrontalkortex, Anne Hathaway, die kein Hösschen trug und Sonali Mukherjee. Der haben drei Männer aus der Nachbarschaft das Gesicht verätzt. Was ist, steht da in meiner Notiz, wenn die bevor sie zur Tat schritten, sich das Foto von der Frau Hathaway angesehen haben? Jetzt auch noch diese vergewaltigte Frau in der U 6 um 18 15 Uhr. In Internet scherzten einige war halt Stoßzeit, wie in Indien wo eine Gruppe von Männern, einer jungen Frau, das Herz bei lebendigen Leib aus dem Körper rissen. Da vergeht einem jede Lust aufs Ficken. Ficken ist im Grunde kontrollierte Agression, die so aussehen soll, als ob sie keiner bewussten Kontrolle unterliegt und völlig frei, spontan und losgelöst daher kommt. Losgelöst von was? Der Film des Jahres aus der Kategorie Glotze: "Der Antichrist". Ganz offensichtlich gibt es nichts kreativeres als eine römisch-katholische Depression. Den Chefe, einiger der beliebtesten Pornoseiten im Netz, haben sie auch drangekriegt. Angeblich Steuerhinterziehung. Manche kriegen einfach den Hals nicht voll. Die Tan, eine bezaubernde Vietnamesin, hat ihren Doktor gemacht. Ganz toll. Mein Kumpel K-H will endlich an Gewicht zulegen. Ich hab ihn erzählt, das ich mal mit einer Axt seinen Schädel gespalten habe. Jetzt machen wir Witze darüber. Heute scherzten wir, das es schon sau komisch wäre, wenn die Polizei meine Wohung stürmen würde und auf dem Tisch steht sein gespaltener Kopf und mit dem Löffel versuche ich den zu füttern, während ich ganz hysterisch schreie, "jetzt nimm endlich zu du Arsch, jetzt nimm doch endlich zu". Ein paar Mal war ich reif für die Klapse. Aber noch hab ich das im Griff. Schlechte Tage gab es genug, aber denen habe ich schon zu oft nach dem Mund geredet. Ich bin halt ein alter Tablettenjunkie. David Foster Wallace konnte dieses Sterben nicht ewig hinnehmen. Ich schon, weil ich wesentlich einfältiger und härter bin. Zu wenig gelebt?! Natürlich was sonst. Nur mir ist das scheiß egal. Ich mach einfach weiter.
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Sonntag, 30. Dezember 2012
"Zwei sensible Männer"
der imperialist, 19:44h
Zwei Männer sitzen auf einer Parkbank.
Franz: "Hans ich habe mir was überlegt".
Hans: Lacht.
Franz: "Nein Hans im Ernst. Stell dir einmal vor, du hättest gerade geheiratet".
Hans bekommt einen Lachanfall.
Franz: "Gut Hans wenn das für dich undenkbar ist, dann habe ich gerade geheiratet".
Hans:"Sehr viel einfacher machst mit die Sache damit nicht".
Franz: "Na dann nehmen wir der Einfachheit halber irgendeinen ganz normalen Mann, der gerade frisch geheiratet hat. Unsterblich verliebt und über alle Maße glücklich geht es in die Flitterwochen. Sagen wir auf irgendeine entlegene Südseeinsel. Was folgt sind zwei typische Flitterwochentage voller Glück und Verzückung".
Hans: "Zwei Tage nur Glück und Verzückung, Wie geht so etwas?"
Franz: "Wurscht. Das Ganze ist ja nur ein Denkmodell".
Hans: "Ah ein Model was denkt. Einmal ganz was unverhofftes".
Franz : "Wurscht. Am dritten Morgen, nach einer weiteren Nacht voller Zärtlichkeit kommt er nicht aus dem Bett. Deswegen geht seine Frau allein an den Strand. Vorher schreibt sie noch mit dem Lippenstift auf den Spiegel: Für immer, allezeit und ewiglich dein. Da kommt plötzlich ein Bilderbuch-Tsunami, der sie wegspült oder besser gesagt mit sich reißt. Rein physisch kommt er völlig unbeschadet davon. Das Hotelzimmer lag im 4. Stock. Nachdem sich das Meer wieder beruhigt hatte, sucht er natürlich völlig verzweifelt nach seiner Frau. Mit dem Hochzeitsfoto in der Hand irrt er stundenlang über den Strand und durch den völlig verwüsteten Ort. Als es dunkel wird geht er für einen Augenblick zurück in sein Hotel. Er drehte das Licht auf. Auf dem Spiegel steht noch immer, für immer, allezeit und ewiglich nein. Das d war verwischt, das es wie ein N aussah. Niedergeschlagenheit und eine unendliche Leere machte sich in ihn breit. Aber da war noch Hoffnung. Ein Funken Hoffnung, gepaart mit dem Mut der Verzweiflung, ließen ihn nicht ruhen. Er ging wieder hinunter zum Strand".
Hans: "Ja die Hoffnung. Dieses Luder ist einfach nicht umzubringen. Wie damals bei den Juden. Einige hofften sogar noch unter der Dusche, nackt, kahlgeschoren unter aller Menschlichkeit beraubt, das sich alles zum Besseren wenden würde".
Franz: " Ja eben. Mit einer Taschenlampe in der Hand und immer wieder ihren Kosenamen rufend, auf den sie nur natürlich nur dann hörte, wenn er ihn aussprach, sucht er noch einmal den Strand ab. Wie du dir denken kannst war er da nicht der einzige. Hunderte Taschenlampenlichter waren an. So ziemlich jeder der auf den Beinen war hatte ein Foto bei sich und rief auch einen Kosenamen. Manche der Aufnahmen waren schon ziemlich vergilbt. Wie man sich vorstellen kann herrschte das nackte Chaos. Spülte das Meer eine Leiche an Land, stürmten die Leute auf die Leiche zu. Es kam zu richtigen Tumulten. Einige gingen mit den Fäusten aufeinander los oder sie rissen sich die Leichen gegenseitig aus den Händen. Sagen wir 48 Stunden nachdem Hilfsorganisationen ihre koordinierte Arbeit aufgenommen hatten, lagen am Strand ein gut hundert Leichen oder mehr in Plastiksäcken, ordentlich auf und aneinander gereiht. Einige Schaulustige machten ihre Fotos. Nach und nach werden die vermeintlichen Angehörige zu den Leichen vorgelassen. Irgendwann ist auch unser Freund an der Reihe. Am ganzen Körper zitternd geht er durch die Reihe und hebt Plastik um Plastik hoch. Und mit jedem toten Körper, der nichts seine Liebste ist, beginnt in ihn wieder die Hoffnung zu keimen, das sie doch noch am Leben ist.
Hans: "Ansonsten fortgespült in ein anderes Leben".
Franz: "Beinahe. Natürlich wehrte die Hoffnung nicht wirklich lang. In einem der Plastiksäcke erblickte er an einer leblosen Hand seinen Ehering. Der Ring war ein Geschenkt seiner geliebten jüdischen Urgroßmutter, die den Holocaust und das KZ nur deswegen überlebte, weil sie so schön Geige spielen konnte. Weil seine frisch Angetraute schon ziemlich lange, sehr tot im Wasser herum trieb, war sie auch fürchterlich aufgedunsen. Wasserleichen schauen ja nie wirklich gut aus. Aber in diesem Fall kam auch noch die sengende Hitze hinzu, die auf den Strand und das Plastik knallte. Und Eis für so viel Leichen gab es einfach nicht zu genüge. Genaugenommen befand sich die Frau unseres Freundes, in einem Stadium der Verwesung, den man durchaus als fortgeschritten bezeichnen könnte. Oder anders gesagt. Das was noch von ihr übrig war stank fürchterlich. So wurden unseren Freund vom Geruch den seine Liebste versprüht plötzlich speiübel. Mit aller Macht kämpfte er gegen den Würgereflex an. Nur es half nicht. Er musste sich übergeben. Obschon er sich die Hände vor den Mund hält schießt die Kotze nur so durch die Finger hindurch. Wo genau sein Mageninhalt dann niederging kannst du dir ja denken. Mit den bloßen Händen versuchte er die Kotze aus ihrem Haar zu wischen. Weil er seine Frau anders in Erinnerung behalten will zieht er ihr den Ring vom Finger. Das da einiges an wässriger Haut mit abging kann man sich ja denken. Er steckt den Ring in die Tasche seiner Short und geht weg, zurück ins Hotel. Dort fällt er ins Bett und schläft ein. Am nächsten Morgen geht er ins Bad. Auf der Ablage des Waschbecken sieht er eine aufgebrochene Packung, auf der "Schwangerschaftstest" steht. Es sieht den Streifen im Waschbecken liegen. Er nimmt den Streifen. Sie war...
Hans unterbricht den Franz Hans: "Und was ist Franz, wenn die Urgroßmutter von unserem Protagonisten, das KZ einfach nur deswegen überlebt hat, weil sie große Brüste hatte."
Franz: "Hans ich habe mir was überlegt".
Hans: Lacht.
Franz: "Nein Hans im Ernst. Stell dir einmal vor, du hättest gerade geheiratet".
Hans bekommt einen Lachanfall.
Franz: "Gut Hans wenn das für dich undenkbar ist, dann habe ich gerade geheiratet".
Hans:"Sehr viel einfacher machst mit die Sache damit nicht".
Franz: "Na dann nehmen wir der Einfachheit halber irgendeinen ganz normalen Mann, der gerade frisch geheiratet hat. Unsterblich verliebt und über alle Maße glücklich geht es in die Flitterwochen. Sagen wir auf irgendeine entlegene Südseeinsel. Was folgt sind zwei typische Flitterwochentage voller Glück und Verzückung".
Hans: "Zwei Tage nur Glück und Verzückung, Wie geht so etwas?"
Franz: "Wurscht. Das Ganze ist ja nur ein Denkmodell".
Hans: "Ah ein Model was denkt. Einmal ganz was unverhofftes".
Franz : "Wurscht. Am dritten Morgen, nach einer weiteren Nacht voller Zärtlichkeit kommt er nicht aus dem Bett. Deswegen geht seine Frau allein an den Strand. Vorher schreibt sie noch mit dem Lippenstift auf den Spiegel: Für immer, allezeit und ewiglich dein. Da kommt plötzlich ein Bilderbuch-Tsunami, der sie wegspült oder besser gesagt mit sich reißt. Rein physisch kommt er völlig unbeschadet davon. Das Hotelzimmer lag im 4. Stock. Nachdem sich das Meer wieder beruhigt hatte, sucht er natürlich völlig verzweifelt nach seiner Frau. Mit dem Hochzeitsfoto in der Hand irrt er stundenlang über den Strand und durch den völlig verwüsteten Ort. Als es dunkel wird geht er für einen Augenblick zurück in sein Hotel. Er drehte das Licht auf. Auf dem Spiegel steht noch immer, für immer, allezeit und ewiglich nein. Das d war verwischt, das es wie ein N aussah. Niedergeschlagenheit und eine unendliche Leere machte sich in ihn breit. Aber da war noch Hoffnung. Ein Funken Hoffnung, gepaart mit dem Mut der Verzweiflung, ließen ihn nicht ruhen. Er ging wieder hinunter zum Strand".
Hans: "Ja die Hoffnung. Dieses Luder ist einfach nicht umzubringen. Wie damals bei den Juden. Einige hofften sogar noch unter der Dusche, nackt, kahlgeschoren unter aller Menschlichkeit beraubt, das sich alles zum Besseren wenden würde".
Franz: " Ja eben. Mit einer Taschenlampe in der Hand und immer wieder ihren Kosenamen rufend, auf den sie nur natürlich nur dann hörte, wenn er ihn aussprach, sucht er noch einmal den Strand ab. Wie du dir denken kannst war er da nicht der einzige. Hunderte Taschenlampenlichter waren an. So ziemlich jeder der auf den Beinen war hatte ein Foto bei sich und rief auch einen Kosenamen. Manche der Aufnahmen waren schon ziemlich vergilbt. Wie man sich vorstellen kann herrschte das nackte Chaos. Spülte das Meer eine Leiche an Land, stürmten die Leute auf die Leiche zu. Es kam zu richtigen Tumulten. Einige gingen mit den Fäusten aufeinander los oder sie rissen sich die Leichen gegenseitig aus den Händen. Sagen wir 48 Stunden nachdem Hilfsorganisationen ihre koordinierte Arbeit aufgenommen hatten, lagen am Strand ein gut hundert Leichen oder mehr in Plastiksäcken, ordentlich auf und aneinander gereiht. Einige Schaulustige machten ihre Fotos. Nach und nach werden die vermeintlichen Angehörige zu den Leichen vorgelassen. Irgendwann ist auch unser Freund an der Reihe. Am ganzen Körper zitternd geht er durch die Reihe und hebt Plastik um Plastik hoch. Und mit jedem toten Körper, der nichts seine Liebste ist, beginnt in ihn wieder die Hoffnung zu keimen, das sie doch noch am Leben ist.
Hans: "Ansonsten fortgespült in ein anderes Leben".
Franz: "Beinahe. Natürlich wehrte die Hoffnung nicht wirklich lang. In einem der Plastiksäcke erblickte er an einer leblosen Hand seinen Ehering. Der Ring war ein Geschenkt seiner geliebten jüdischen Urgroßmutter, die den Holocaust und das KZ nur deswegen überlebte, weil sie so schön Geige spielen konnte. Weil seine frisch Angetraute schon ziemlich lange, sehr tot im Wasser herum trieb, war sie auch fürchterlich aufgedunsen. Wasserleichen schauen ja nie wirklich gut aus. Aber in diesem Fall kam auch noch die sengende Hitze hinzu, die auf den Strand und das Plastik knallte. Und Eis für so viel Leichen gab es einfach nicht zu genüge. Genaugenommen befand sich die Frau unseres Freundes, in einem Stadium der Verwesung, den man durchaus als fortgeschritten bezeichnen könnte. Oder anders gesagt. Das was noch von ihr übrig war stank fürchterlich. So wurden unseren Freund vom Geruch den seine Liebste versprüht plötzlich speiübel. Mit aller Macht kämpfte er gegen den Würgereflex an. Nur es half nicht. Er musste sich übergeben. Obschon er sich die Hände vor den Mund hält schießt die Kotze nur so durch die Finger hindurch. Wo genau sein Mageninhalt dann niederging kannst du dir ja denken. Mit den bloßen Händen versuchte er die Kotze aus ihrem Haar zu wischen. Weil er seine Frau anders in Erinnerung behalten will zieht er ihr den Ring vom Finger. Das da einiges an wässriger Haut mit abging kann man sich ja denken. Er steckt den Ring in die Tasche seiner Short und geht weg, zurück ins Hotel. Dort fällt er ins Bett und schläft ein. Am nächsten Morgen geht er ins Bad. Auf der Ablage des Waschbecken sieht er eine aufgebrochene Packung, auf der "Schwangerschaftstest" steht. Es sieht den Streifen im Waschbecken liegen. Er nimmt den Streifen. Sie war...
Hans unterbricht den Franz Hans: "Und was ist Franz, wenn die Urgroßmutter von unserem Protagonisten, das KZ einfach nur deswegen überlebt hat, weil sie große Brüste hatte."
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