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Dienstag, 6. November 2012
Eyeliner-Blues
der imperialist, 19:21h
Diese kleinen, geilen, versauten russischen Lolitas, dachte ich mir, wie die sich durchficken lassen. Unterhöschen runter, Arsch raus und rein mit dem Ding. Der Arsch scheint in den letzten 25-30 Jahren, was das Ficken betrifft, berhaupt einen unglaublichen Aufschwung erlebt zu heben.
Vor 25-30 Jahren wurde auch schon in den Arsch gefickt, aber immer nur sehr dezent. Das Hauptaugenmerk lag, wenn ich mich nicht falsch erinnere, am primären Geschlechtsmerkmal der Frau. Der Arschfick oder der DP kam immer zum Schluss, so als krönender Abschluss vor dem großen Abgespritze. Sogar die damals sehr fortschrittliche Dolly Buster hat das so gehalten. Doch wie sagt man andere Zeiten, andere Sitten. Seit die Homosexualität oder gleichgeschlechtliche Liebe, von den äußersten Rändern in die Mitte der Gesellschaft, ein, nein vorgedrungen ist, scheint der Schokostich kein wirkliches Tabu mehr zu sein. Und das ist auch gut so. Im Internet gibt es da so einen russischen Generalmajor Iwan, der Oberstecher. Der vögelt die ganzen jungen Dinger der ehemals russischen Föderation. Keine Ahnung wie der zu all diesen Frauen kommt. Ich mutmaße einmal, das er den jungen Frauen schon irgendetwas versprechen wird, das im ersten Moment verführerisch süß schmeckt. Der Ausdruck "sugar daddy" kommt ja nicht von ungefähr, obwohl der Mann für einen "sugar daddy", der alle Klischee erfüllt, noch ziemlich jung erscheint. Ein gestandener "sugar daddy", ist (war) der Silvio B. oder der Großdompteur der Formel 1 Bernie Ecclestone. Sau lustig wie dem seine Verlobte, die schlappe 46 Jahre jünger und 21 cm größer ist als er, auf ihren hohen Absätzen, beim letzten GP hinter ihm her rannte. Natürlich kann die Sache auch ganz anders liegen und diese jungen Damen leben in einer Zeit, die mir dermaßen fremd ist, so das ich weder Zeit noch die Mädchen verstehe. Vielleicht gehört heute ein Fick mit einem Pornodarsteller einfach zum guten Ton wie ein Tanzkurs oder der Beziehungsstatus auf Facebook. Mit Mösen oder feuchten Mösen hat dieser Mann nicht viel am Hut. Der steckt seinen Iwan , den mitunter etwas knabenhaft anmutenden Mädchen, sofort und ohne Umschweife in den Arsch. Ich persönlich, kann man eigentlich auch ich unpersönlich sagen, stehe ja nicht so sehr auf leicht untergewichtige Schmetterlinge, die nicht fliegen können. Bei mir darf es ruhig mehr Frau sein. Schon als Junge fuhr ich voll auf Milfs ab. Ist wahrscheinlich mein verzweifelter Versuch entgangene Mutterliebe zu kompensieren. Mit dem fortschreitenden Alter geht es jetzt mehr um Kurven, weil die Milfs schön langsam ein Alter erreichen, das man als biblisch bezeichnen könnte. Der Iwan legte sich mächtig ins Zeug und diese Mädchen haben ja auch wirklich noch ganz ansehnliche Rosetten. Da würde ihn jeder gern reinstecken. Die Kleine, die der Iwan da bearbeitete sah fast ein wenig anämisch aus. Sehr blass, sehr grazil, mit dünnen Ärmchen und Beinchen. Jetzt könnte kritische Geister einwenden, was bist den du für ein Arsch? Machst da einen auf heilig und dann sitzt du erst recht mit einem Harten vor dem Bildschirm. Stimmt irgendwie. Das sind die Schattenseiten der alles gratis Mentalität. Auf YouTube höre ich mir auch jeden Schmarrn an, nur kaufen würde ich mir dieses Zeug nie. Gestern z.B. habe ich mir ein Musikvideo mit der österreichischen Schlagertante Simone, aufgenommen in einem trostlosen Einkaufszentrum, angesehen. Scheiße dachte ich mir ist auch irgendwie wie Pornografie. Weil die Kameraeinstellung sich eine halbe Ewigkeit nicht änderte beschleunigte ich den Liebesakt etwas. Jetzt sah man das Mädchen von vorne. Ich kenne Männer die haben vom vielen Bier saufen größere Brüste. Wenn es um den Anal-Verkehr geht wird das Gesicht gerne weitläufig umschifft. Heillos rückständig wie ich bin habe ich es sie mir trotzdem genau angesehen. Der Eyeliner war völlig verwischt. Die Kleine hatte wohl ein paar Tränen verdrückt. Und wenn ich ihren Gesichtsausdruck nicht völlig falsch einschätze, dann eher nicht aus purer Wollust.
Vor 25-30 Jahren wurde auch schon in den Arsch gefickt, aber immer nur sehr dezent. Das Hauptaugenmerk lag, wenn ich mich nicht falsch erinnere, am primären Geschlechtsmerkmal der Frau. Der Arschfick oder der DP kam immer zum Schluss, so als krönender Abschluss vor dem großen Abgespritze. Sogar die damals sehr fortschrittliche Dolly Buster hat das so gehalten. Doch wie sagt man andere Zeiten, andere Sitten. Seit die Homosexualität oder gleichgeschlechtliche Liebe, von den äußersten Rändern in die Mitte der Gesellschaft, ein, nein vorgedrungen ist, scheint der Schokostich kein wirkliches Tabu mehr zu sein. Und das ist auch gut so. Im Internet gibt es da so einen russischen Generalmajor Iwan, der Oberstecher. Der vögelt die ganzen jungen Dinger der ehemals russischen Föderation. Keine Ahnung wie der zu all diesen Frauen kommt. Ich mutmaße einmal, das er den jungen Frauen schon irgendetwas versprechen wird, das im ersten Moment verführerisch süß schmeckt. Der Ausdruck "sugar daddy" kommt ja nicht von ungefähr, obwohl der Mann für einen "sugar daddy", der alle Klischee erfüllt, noch ziemlich jung erscheint. Ein gestandener "sugar daddy", ist (war) der Silvio B. oder der Großdompteur der Formel 1 Bernie Ecclestone. Sau lustig wie dem seine Verlobte, die schlappe 46 Jahre jünger und 21 cm größer ist als er, auf ihren hohen Absätzen, beim letzten GP hinter ihm her rannte. Natürlich kann die Sache auch ganz anders liegen und diese jungen Damen leben in einer Zeit, die mir dermaßen fremd ist, so das ich weder Zeit noch die Mädchen verstehe. Vielleicht gehört heute ein Fick mit einem Pornodarsteller einfach zum guten Ton wie ein Tanzkurs oder der Beziehungsstatus auf Facebook. Mit Mösen oder feuchten Mösen hat dieser Mann nicht viel am Hut. Der steckt seinen Iwan , den mitunter etwas knabenhaft anmutenden Mädchen, sofort und ohne Umschweife in den Arsch. Ich persönlich, kann man eigentlich auch ich unpersönlich sagen, stehe ja nicht so sehr auf leicht untergewichtige Schmetterlinge, die nicht fliegen können. Bei mir darf es ruhig mehr Frau sein. Schon als Junge fuhr ich voll auf Milfs ab. Ist wahrscheinlich mein verzweifelter Versuch entgangene Mutterliebe zu kompensieren. Mit dem fortschreitenden Alter geht es jetzt mehr um Kurven, weil die Milfs schön langsam ein Alter erreichen, das man als biblisch bezeichnen könnte. Der Iwan legte sich mächtig ins Zeug und diese Mädchen haben ja auch wirklich noch ganz ansehnliche Rosetten. Da würde ihn jeder gern reinstecken. Die Kleine, die der Iwan da bearbeitete sah fast ein wenig anämisch aus. Sehr blass, sehr grazil, mit dünnen Ärmchen und Beinchen. Jetzt könnte kritische Geister einwenden, was bist den du für ein Arsch? Machst da einen auf heilig und dann sitzt du erst recht mit einem Harten vor dem Bildschirm. Stimmt irgendwie. Das sind die Schattenseiten der alles gratis Mentalität. Auf YouTube höre ich mir auch jeden Schmarrn an, nur kaufen würde ich mir dieses Zeug nie. Gestern z.B. habe ich mir ein Musikvideo mit der österreichischen Schlagertante Simone, aufgenommen in einem trostlosen Einkaufszentrum, angesehen. Scheiße dachte ich mir ist auch irgendwie wie Pornografie. Weil die Kameraeinstellung sich eine halbe Ewigkeit nicht änderte beschleunigte ich den Liebesakt etwas. Jetzt sah man das Mädchen von vorne. Ich kenne Männer die haben vom vielen Bier saufen größere Brüste. Wenn es um den Anal-Verkehr geht wird das Gesicht gerne weitläufig umschifft. Heillos rückständig wie ich bin habe ich es sie mir trotzdem genau angesehen. Der Eyeliner war völlig verwischt. Die Kleine hatte wohl ein paar Tränen verdrückt. Und wenn ich ihren Gesichtsausdruck nicht völlig falsch einschätze, dann eher nicht aus purer Wollust.
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Freitag, 2. November 2012
Ein deutsches Drama (mit österreichischer Beteiligung)
der imperialist, 18:27h
Die von mir gern gesehene Sonja Zietlow, Moderatorin des oft gescholtenen Formats Dschungelcamps und gelernte Pilotin, bekannte in einem Interview mit der Bild freimütig, das sie nach dem überraschenden Ableben ihres kongenialen Partner Dirk Bach (ein guter Mann, seine Dirk Bach Show war hinreißend) alles hingeworfen hätte, wenn sie ihrem ersten Impuls gefolgt wäre, der ihr sagte, ohne den Dirk ginge es nicht. Warum sie sich dann doch entschied an der Seite eines neuen und weniger toten Kollegen weiterzumachen, (das war jetzt pietätlos) lag vor allem daran, dass sie und der Dicke, am Anfang so viel Schelte für den Dschungel abbekommen haben. Und jetzt wo die Show ein Erfolg ist, wolle sie diesen Erfolg und die Show nicht in andere Hände geben. "Das ist", sagte Frau Zietlow, "Dickies und mein Baby". Auf die Frage der Bild, ob die beiden enge befreundet waren, antwortete die Moderatorin: "Wenn wir zusammen gearbeitet haben, waren wir wie eine Familie. Allerdings waren wir keine Freunde im Sinne, dass wir uns privat trafen oder über unsere Ängste sprachen.“ Diese Art der Beziehung erinnert mich sehr an jene, die der Führer des tausendjährigen Reichs, zu seinem lieblings Generalfeldmarschall, dem legendären "Erwin, der Wüstenfuchs Rommel", der vom "Monty" gebirnt wurde, zu haben pflegte.
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Mittwoch, 31. Oktober 2012
Halloween
der imperialist, 21:15h
Ich bin in trostlosen Kneipen versumpft und habe dort wortreich auf etwas gewartet, von dem ich wusste das es sowieso nicht kommen würde.
Auf die traurigsten Brüste die man sich nur vorstellen kann habe ich gerotzt.
Ein ganzes Jahr habe ich mal mehr oder minder in der Waagrechten zugerbacht.
Den ganzen Tag war die Glotze an und entweder liefen Pornos oder Talkshows. Das Bett kam direkt vom Müll, komplett durchgelegen und die Motten groß wie fette Fleischfliegen tanzten auf meiner Stirn und zwischen den Eiern juckte es höllisch. Manchmal holte ich mir bei einer dieser hirnrissigen Talkshow einen runter weil ich das eine vom anderen nicht mehr zu unterscheiden wusste.
Dann gab es eine Zeit als ich nur am Abend für ein paar Klimmzüge und Liegestütze aufstand.
Die Frau die ich damals vögelte roch meistens nach Schnaps und ich kann mich nicht an einen Satz aus ihrem Mund erinnern der irgendwie Sinn ergab.
Vor total verkorksten Spinnern bin ich stramm gestanden und habe salutiert, die Hand zackig am Kappenrand wie es sich für einen Soldaten gehört. Jeden einzelnen dieser Pennern hätte man wegen Wiederbetatätigungen anklagen müssen. Trotzdem war das Militär ein Ort an dem ich mich gut fühlte.
Depression, endlos wie ein Highway den ich lang zu gehen hatte. Einmal rief ich in meiner Verzweiflung doch glatt zu Hause an, aber weil mein Vater nicht da war, erreichte ich nur meine Stiefmutter und die sagte das an meinem Elend, ich allein und ausnahmslos nur ich die Schuld zu tragen hätte. Auf meine Antwort , das ich eh kaum die Verantwortung zu stemmen weiß, die sie mir mit ihrem verschissenen Weltbild auferlegt hatte, ging sie nicht wirklich ein und legte auf. Ich habe nie wieder angerufen und bin weiter gegangen.
Die Gestapo war auch hinter mir her und die Stadt war voller Bomben und Sprengfallen, deponiert in ledernen Aktentaschen und in abgestellten Plastiksäcken und es war nur eine Frage von Sekunden bis uns alles um die Ohren flog und nur noch der Stärkere überlebt.
Dann gab es noch diese scheußliche Tage wenn die Schizophrenie voll durchschlug. Sofort nach dem Aufstehen sperrte ich mich mit einem ganzen Haufen an Werbeprospekten im Scheißhaus ein und während ich mir geistlose Bilder von unglaublich hässlichen Wohnzimmermöbel ansah oder ein 16578 teiliges Geschirr betrachte, betete ich inständig zu einer höheren Macht, an die ich natürlich nicht glaubte, das es schnell wieder Abend werden sollte oder nie wieder hell.
Ewigkeiten kam ich ohne Teller aus. Und ab und zu setzte ich meine ganze Kohle auf einen fetten Schotten, der meiner bescheidenen Einschätzung nach das Masters in Augusta locker mit 5 Schlägen Vorsprung gewinnen würde. Natürlich scheiterte dieser Arsch (also ich) schon am Cut.
Tage, Wochen, ja Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte habe ich sinnlos vergeudet und verplempert. Wenn dahinter wenigstens so etwas ähnliches wie eine bewusste Haltung gestanden wäre. Aber so war das nicht. Meine Hoffnungen und Wünsche stehen in keinem näheren Verwandtschaftsverhältnis zu mir. Oder anders gesagt sie lassen sich nicht mit meinen Worte entsprechend ausdrücken wie ein eitriger Pickel und wie sagte Wittgenstein, "wovon man nicht sprechen kann, darüber soll man (besser) schweigen".
Das Telefon läutete auch nur einmal in drei Monaten und wenn es los plärrte erschrak ich fürchterlich und ich steckte es in den Ofen. Aber ganz abmelden konnte ich es nicht, denn Nutten antworten auf handgeschriebene Briefe so gut wie nie.
Mit geborenen und anerzogenen Verlierern bin ich Ewigkeiten rum gehangen. Nüchtern ging bei denen gar nichts, aber wehe die hatten genug Sprit intus oder die letzte Dröhnung zeigte ihre Wirkung, dann gab es kein halte mehr und sie ritten auf wilden Hengsten in die untergehende Abendsonne ihrer Möglichkeiten. Zu einem halte ich heute noch Kontakt, der sprüht seit 15 Jahren nur so über von genialen Einfällen und Ideen. In Wirklichkeit verklopft er schwarz auf Messen, Fenstersysteme und Türen. Aber was soll`s.
Ich könnte ja noch weiter herum lamentieren und erzählen das mich meine Füße wie ferngesteuert in Gegenden tragen, wo auf völlig verdreckten Fenstern steht, "Kellnerin gesucht" oder "wegen Umbau vorübergehend geschlossen". Natürlich alles geht mal vorüber und vieles durchschaut man nicht, doch eines weiß ich. Im Leben gibt es kaum etwas so verstörendes und gruseliges, wie zwei aufeinanderfolgende Abende unter Menschen, die vorgeben ganz normal zu sein.
Auf die traurigsten Brüste die man sich nur vorstellen kann habe ich gerotzt.
Ein ganzes Jahr habe ich mal mehr oder minder in der Waagrechten zugerbacht.
Den ganzen Tag war die Glotze an und entweder liefen Pornos oder Talkshows. Das Bett kam direkt vom Müll, komplett durchgelegen und die Motten groß wie fette Fleischfliegen tanzten auf meiner Stirn und zwischen den Eiern juckte es höllisch. Manchmal holte ich mir bei einer dieser hirnrissigen Talkshow einen runter weil ich das eine vom anderen nicht mehr zu unterscheiden wusste.
Dann gab es eine Zeit als ich nur am Abend für ein paar Klimmzüge und Liegestütze aufstand.
Die Frau die ich damals vögelte roch meistens nach Schnaps und ich kann mich nicht an einen Satz aus ihrem Mund erinnern der irgendwie Sinn ergab.
Vor total verkorksten Spinnern bin ich stramm gestanden und habe salutiert, die Hand zackig am Kappenrand wie es sich für einen Soldaten gehört. Jeden einzelnen dieser Pennern hätte man wegen Wiederbetatätigungen anklagen müssen. Trotzdem war das Militär ein Ort an dem ich mich gut fühlte.
Depression, endlos wie ein Highway den ich lang zu gehen hatte. Einmal rief ich in meiner Verzweiflung doch glatt zu Hause an, aber weil mein Vater nicht da war, erreichte ich nur meine Stiefmutter und die sagte das an meinem Elend, ich allein und ausnahmslos nur ich die Schuld zu tragen hätte. Auf meine Antwort , das ich eh kaum die Verantwortung zu stemmen weiß, die sie mir mit ihrem verschissenen Weltbild auferlegt hatte, ging sie nicht wirklich ein und legte auf. Ich habe nie wieder angerufen und bin weiter gegangen.
Die Gestapo war auch hinter mir her und die Stadt war voller Bomben und Sprengfallen, deponiert in ledernen Aktentaschen und in abgestellten Plastiksäcken und es war nur eine Frage von Sekunden bis uns alles um die Ohren flog und nur noch der Stärkere überlebt.
Dann gab es noch diese scheußliche Tage wenn die Schizophrenie voll durchschlug. Sofort nach dem Aufstehen sperrte ich mich mit einem ganzen Haufen an Werbeprospekten im Scheißhaus ein und während ich mir geistlose Bilder von unglaublich hässlichen Wohnzimmermöbel ansah oder ein 16578 teiliges Geschirr betrachte, betete ich inständig zu einer höheren Macht, an die ich natürlich nicht glaubte, das es schnell wieder Abend werden sollte oder nie wieder hell.
Ewigkeiten kam ich ohne Teller aus. Und ab und zu setzte ich meine ganze Kohle auf einen fetten Schotten, der meiner bescheidenen Einschätzung nach das Masters in Augusta locker mit 5 Schlägen Vorsprung gewinnen würde. Natürlich scheiterte dieser Arsch (also ich) schon am Cut.
Tage, Wochen, ja Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte habe ich sinnlos vergeudet und verplempert. Wenn dahinter wenigstens so etwas ähnliches wie eine bewusste Haltung gestanden wäre. Aber so war das nicht. Meine Hoffnungen und Wünsche stehen in keinem näheren Verwandtschaftsverhältnis zu mir. Oder anders gesagt sie lassen sich nicht mit meinen Worte entsprechend ausdrücken wie ein eitriger Pickel und wie sagte Wittgenstein, "wovon man nicht sprechen kann, darüber soll man (besser) schweigen".
Das Telefon läutete auch nur einmal in drei Monaten und wenn es los plärrte erschrak ich fürchterlich und ich steckte es in den Ofen. Aber ganz abmelden konnte ich es nicht, denn Nutten antworten auf handgeschriebene Briefe so gut wie nie.
Mit geborenen und anerzogenen Verlierern bin ich Ewigkeiten rum gehangen. Nüchtern ging bei denen gar nichts, aber wehe die hatten genug Sprit intus oder die letzte Dröhnung zeigte ihre Wirkung, dann gab es kein halte mehr und sie ritten auf wilden Hengsten in die untergehende Abendsonne ihrer Möglichkeiten. Zu einem halte ich heute noch Kontakt, der sprüht seit 15 Jahren nur so über von genialen Einfällen und Ideen. In Wirklichkeit verklopft er schwarz auf Messen, Fenstersysteme und Türen. Aber was soll`s.
Ich könnte ja noch weiter herum lamentieren und erzählen das mich meine Füße wie ferngesteuert in Gegenden tragen, wo auf völlig verdreckten Fenstern steht, "Kellnerin gesucht" oder "wegen Umbau vorübergehend geschlossen". Natürlich alles geht mal vorüber und vieles durchschaut man nicht, doch eines weiß ich. Im Leben gibt es kaum etwas so verstörendes und gruseliges, wie zwei aufeinanderfolgende Abende unter Menschen, die vorgeben ganz normal zu sein.
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