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Freitag, 24. Juni 2011
Notizen vom anderen Ende der Stadt
createur badminton, 21:24h
Diese alten, wirklich alt gewordenen Menschen. Zu meist sind es Frauen, die einsam und allein auf Parkbänken sitzen. Das Gros der Männer hat da schon früher aufgegeben. Die machen da nur noch bedingt mit, als Erinnerung. Kulturell eingeübte und beschleunigte Hinfälligkeit. Offenbar kriegen es Frauen irgendwie besser hin das Leben zu nehmen wie es ist. An sich ist die die Welt voll von Schriften großartiger Philosophen und Denker. Doch zum Ende hin sitzen da vorwiegend alte Frauen, die Kreuzworträtsel lösen oder mit zittrigen Händen, an einem komischen Fetzen herum stricken. Ein anderes Wort für Überdruss, 4 Buchstaben. Kinder oder Angehörige sieht man selten. So gemein und niederträchtig können die zu ihren Kindern ja gar nicht gewesen sein wie sie jetzt allein sind. Ich kenne da eine alte Omi die schleppt sich und ihren Hund jeden Tag zum Kinderspielplatz am Handelskai. Dort sitzt sie dann den ganzen Nachmittag. Niemand redet mit ihr. Mir hat sie mal erzählt das sie nicht mehr lange in diesen Altersheim bleiben wird, weil sie zu ihren Verwandten nach Kroatien zieht. Das war vor zwei Jahren. Alles was sie noch hat ist dieser kleine zerrupfte Hund. Wenn sie so auf der Bank sitzt suchen ihren Augen andauernd diesen kleinen Köter. Am Rest der Welt huschen ihren Augen vorbei. Ich hab sie immer gegrüßt und ein wenig mit ihr geplaudert. Heuer schaut sie durch mich hindurch wenn ich an ihr vorbei radle. Einfach stehen zu bleiben und mich zu ihr setzen schaff ich nicht mehr. Wenn ihr wenigstens einmal einer sagen würde, das sie im Sommer, diese dicke Wolljacke nicht unbedingt tragen muss. Macht aber keiner. Mit den Hund sollte auch mal wer zum Tierarzt gehen. Das rechte Auge tränt fürchterlich. Das haben wir sie wieder die Menschlichkeit. Großartig einen auf verständnisvoll zu machen und dann doch nichts unternehmen. Was schlimmeres gibt es nicht. Doch ein Gedicht hab ich mal über diese alte betagte Frau geschrieben. Titel an Meer. Der letzte Satz: alte Menschen, wie ungenießbare Schimmelpilze, die aus den Bänken wachsen. Geparkte Champignons der Einamkeit.
Mona B., schon von Berufswegen her als Profi-Tennisspieler, der medialen Öffentlichkeit, mehr oder minder schutzlos ausgeliefert, ist ein beliebtes Opfer in gewissen Foren. Dort wird über die junge Dame ab gelästert das die Wänden wackeln. In Wahrheit wird übelster Schmutz über Mona B. ausgeschüttet. Ganz mutige Spasties, die sich heldenhaft hinter irgendwelchen Nicknames verkriechen, lassen an der der jungen Frau nicht ein gutes Haar. An einem Makel kann sich die Meute einfach nicht sattsehen. Das ist ihre Akne, die Gott sei Dank schon am abklingen ist. Aber es ist nicht nur die Akne. Es ist Akne plus nicht gerade überragende Proportionen. Ein Gesicht wie Angelina Jolie plus Akne, da wären die Männer ja wesentlich nachsichtiger, weil da aus dem hässlichen Entlein höchstwahrscheinlich ja noch ein anmutiger, schöner Schwan wird. Das ist nur eine Frage der Zeit. Mona B. hat aber in den Augen der Männer diese Zeit nicht. Für Mona B. gibt es keine Hoffnung. Deshalb wird sie gleich geschlachtet. Ich z.B. war immer ein böser Junge. Vorlaut, frech, anmaßend usw. Mit haben sie sogar mal den Selbstmordversuch eines Mädchen, in die Schuhe geschoben. Ihren Namen weiß ich nicht mehr und auch sonst kann ich mich nur noch äußerst dunkel an sie erinnern. Was hatte das arme Mädchen getan das sie mein Zorn mit voller Wucht traf. Im Grunde nicht viel. Ihr affektiertes rumgetue plus ihre beste Freundin, die auch gehörig einen an der Waffel hatte, gingen mir nur fürchterlich auf die Nerven. Alles machten die beiden gemeinsam, aber wirklich alles. Ging die eine Scheißen musste die andere auch kacken. So ging das andauernd. Und erst dieses aufgesetzte Gehabe. Für einen Jungen vom Land war das eindeutig zu viel. Ms. Piggy und ihr Chauffeur, so habe ich dann die beiden genannt. Keine zwei Wochen nach meiner Einschätzung was das Aussehen und Verhältnis der beiden betraf, hatte sich Ms. Piggy, auch schon an ihren Pulsadern zu schaffen gemacht. An einem Montag kam sie mit dicken Verbänden an beiden Handgelenken in die Klasse. Der Chauffeur deutete mit dem Zeigefinger natürlich sofort auf mich. Im spaß sagte ich "ah eine Sehnenscheidenentzündung". Im Kopf hatte ich noch den Satz, das ich mir nur schwer vorstellen kann, das sich bei der werten Frau Piggy , in nähester Zukunft, eine andere Scheide entzündet. Ich weiß sehr chauvinistisch und unterste Schublade. Aber bevor ich den Satz loswurde fischte mich auch schon der werte Herr Direktor, dieser humpelnde Päderast aus der Sitzbank und ich wurde halböffentlich an den Pranger gestellt. Bei einem ernst zunehmenden Selbstmordversuch eines Teenagers sind ein paar Tage in der Klinik so gut wie unvermeidlich. Ohne weitere Beobachtung auf der Geschlossenen geht da nichts. Aber Mr. Piggy schneidet sich Sonntagabend schwer depressiv die Pulsadern auf und Montag sitzt sie in der ersten Pause mit dem Chauffeur schon wieder quietsch vergnügt am Lokus. Kurz gesagt hatten sie mich dran gekriegt. An mir haben sie sich schadlos gehalten. Ungestraft und ungesühnt noch dazu. Mein Lobby bestand nur aus dem Karl. Und der hatte auch Akne. Die eitrigen Pustel sind manchmal unter der Stunde aufgeplatzt. Dumm und dämlich haben wir uns gelacht. Wo war ich. Ach ja, die Frau Sehnenscheidenentzündung und ihr bester Freund. Der Mr. Piggy und ihr Chauffeur Sager entwickelte wie der christliche Glaub ein ansprechendes Eigenleben und wurde zum Running Gag. Ein Running Gag hatte damals vielleicht 10 unbeirrbare Anhänger. Unter Androhung von Strafen und unter erheblichen Zwang wurde mit der Job zuteil, dass Leben dieses Gags so kurz wie möglich zu halten. Ich musste dafür Sorge tragen, das die beiden Damen nur noch mit ihren angestammten Vornamen angesprochen wurden und das ausnahmslos, an jedem Ort zu jeder Uhrzeit. Was für eine scheiß Hackn. Das Beispiel verdeutlich eindeutig. Mein Verhalten hatte durchaus seine leidvollen Konsequenzen. Die treibende Kraft hinter allem war natürlich der Chauffeur. Klein, burschikos, nicht ein Scheitel Holz vor der Hütte. Meiner bescheidenen Einschätzung nach, eine werdende Lesbe. Der springende Punkt aber ist, wären die beiden Damen nicht gar so aufdringlich verblödet gewesen, allein wegen ihres Aussehens oder eines anderen offensichtlichen Makels hätte ich sie mit Sicherheit nicht getriezt. So etwas machte man damals, Mitte der Achtziger nicht. Ganz im Gegensatz zu heute. Im Weltall des Internets, fällt eher früher als später jede Hemmschwelle. Die Anonymität oder Scheinidentität hinter der man sich versteckt macht mutig. Das Internet ist die ideale Maskerade für alle Feiglinge. Wenn mich meine Erinnerung nicht völlig trügt, gab es damals bei mir zu Hause, ein Mädchen mit ganz schlimmer Akne. Vom Inbrunst der Überzeugung und 25 weißer Spritzer getragen, habe ich ihr mal in einer langen Nacht, felsenfest in die Hand versprochen, das sie einmal eine wunderschöne junge Frau sein wird. Das höllische Lachen des Spiegels schwor ich ihr, würde schon in Kürze für immer verstummen. Genauso ist es dann auch gekommen. Sie hat sich umgebracht. Ein Scherz. Heute hingegen fallen picklige Muttersöhnchen und wohlstandsverwahrloste Freaks mit Mäusen bewaffnet, zu tausenden über ein armes Ding her, das einfach nur gut Tennis spielt. Der kantsche Imperativ ist diesen Barbaren völlig fremd. Gut ich bin auch kein Heiliger. Auch wenn ich mich wiederhole, mein Mr. Piggy und ihr Zugeteilter infizierte höchstens die letzten beiden Reihen der Klasse. Fugi12 seine Erkenntnis dagegen, das diese unnötige Aknefressen dermaßen unansehnlich ist, das sie von der WTA allein schon wegen ihres Aussehens lebenslänglich gesperrt gehört, kann bedrohliche Ausmaße annehmen. Wenn schon einmal ein analoges Fossil wie ich davon Wind bekommt, dann weiß man ungefähr wie viel es geschlagen hat. Ein anderes Beispiel dieser um sich greifenden Unart. Alle paar Tage spaziert auf der Donauinsel, ein Mann mit Immigrationshintergrund an mir vorbei. Schnell geht er nicht. Der wirkt auch sehr analog. Vor allem ist es sein riesiger Bauch der in an der Eile hindert. Der ist echt monströs. Ich würde sagen drei mal drei Schwangerschaftsbäuche, eine Woche vor dem Entbinden. Da ich auf meinen aufgeschütteten Feldherrnhügel, etwas erhört stehe, könnte ich den Mann mit einem Handy wunderbar von der Seite her filmisch festhalten. Das gesammelte Filmmaterial stelle ich dann unter dem Titel "Hartz 4 Idol oder" Grandmaster flash of Prekariat" auf YouTube. Natürlich erliege ich der Versuchung nicht. Hab ja nicht einmal ein Handy. Etwas älter geworden habe ich dann nur noch über die Reichen und Schönen dieser Welt gespottet. Die Claudia Schiffer war wie geschaffen dafür. "Clodia" wie der Karl so schön zu sagen pflegte, wenn er von seiner Muse sprach. Irgendwann war die Clodia dann nicht mehr seine Muse. Hat ohne den Chefe zu fragen, doch glatt den Fummel eines anderen gleichgeschlechtlichen Modeschöpfers übergezogen. War ein ziemlich epochales Ereignis. Schlagzeile in der Bild, habe ich immer gelästert, " Clodia Schiffer entführt". Nach Wochen noch immer keine Lösegeldforderung. Bei uns im Keller hat sie dann jene Mode vorgeführt, die dem ehrenwerten Landvogt Peter W. oder dem Hochwohlgeborenen Herbert U. so gegen 4 Uhr am Morgen in den Sinn kam. Dantes Inferno für ganz Arme. Dieser moralischer Verfall. Nicht einmal mehr die Pornos werden verschont. Vor 25 Jahren haben wir uns zum Gemeinschaff - Wixen noch in Schale geworfen. Das war eine Selbstverständlichkeit. Die gute alte Teresa. Das waren noch Zeiten. Bevor es ans Werk ging haben wir uns in Reih und Glied vor der Glotz aufgestellt und ihr zu gewunken, wie einer Queen. Tränen der Rührung hatten wir in den Augenwinkel, wenn die Teresa im Pelzmantel aus ihren Mercedes stiegt. Ich hab sogar ein Gedicht vorgelesen. Heute hingegen höre diese Damen nur noch auf eine Namen und der lautet Bitch. Fucking Bitch, verhurte Bitch, verfickte Bitch. Der Name Theresa hingegen hatte ja noch was spirituell erleichternd und befreiendes. Was ist aus dieser Welt nur geworden. Mr. Piggy und ihr Chauffeur. Das wär was. Eine anonyme Samenspende für den Chauffeur und ich bin der glückliche Spender.
Mona B., schon von Berufswegen her als Profi-Tennisspieler, der medialen Öffentlichkeit, mehr oder minder schutzlos ausgeliefert, ist ein beliebtes Opfer in gewissen Foren. Dort wird über die junge Dame ab gelästert das die Wänden wackeln. In Wahrheit wird übelster Schmutz über Mona B. ausgeschüttet. Ganz mutige Spasties, die sich heldenhaft hinter irgendwelchen Nicknames verkriechen, lassen an der der jungen Frau nicht ein gutes Haar. An einem Makel kann sich die Meute einfach nicht sattsehen. Das ist ihre Akne, die Gott sei Dank schon am abklingen ist. Aber es ist nicht nur die Akne. Es ist Akne plus nicht gerade überragende Proportionen. Ein Gesicht wie Angelina Jolie plus Akne, da wären die Männer ja wesentlich nachsichtiger, weil da aus dem hässlichen Entlein höchstwahrscheinlich ja noch ein anmutiger, schöner Schwan wird. Das ist nur eine Frage der Zeit. Mona B. hat aber in den Augen der Männer diese Zeit nicht. Für Mona B. gibt es keine Hoffnung. Deshalb wird sie gleich geschlachtet. Ich z.B. war immer ein böser Junge. Vorlaut, frech, anmaßend usw. Mit haben sie sogar mal den Selbstmordversuch eines Mädchen, in die Schuhe geschoben. Ihren Namen weiß ich nicht mehr und auch sonst kann ich mich nur noch äußerst dunkel an sie erinnern. Was hatte das arme Mädchen getan das sie mein Zorn mit voller Wucht traf. Im Grunde nicht viel. Ihr affektiertes rumgetue plus ihre beste Freundin, die auch gehörig einen an der Waffel hatte, gingen mir nur fürchterlich auf die Nerven. Alles machten die beiden gemeinsam, aber wirklich alles. Ging die eine Scheißen musste die andere auch kacken. So ging das andauernd. Und erst dieses aufgesetzte Gehabe. Für einen Jungen vom Land war das eindeutig zu viel. Ms. Piggy und ihr Chauffeur, so habe ich dann die beiden genannt. Keine zwei Wochen nach meiner Einschätzung was das Aussehen und Verhältnis der beiden betraf, hatte sich Ms. Piggy, auch schon an ihren Pulsadern zu schaffen gemacht. An einem Montag kam sie mit dicken Verbänden an beiden Handgelenken in die Klasse. Der Chauffeur deutete mit dem Zeigefinger natürlich sofort auf mich. Im spaß sagte ich "ah eine Sehnenscheidenentzündung". Im Kopf hatte ich noch den Satz, das ich mir nur schwer vorstellen kann, das sich bei der werten Frau Piggy , in nähester Zukunft, eine andere Scheide entzündet. Ich weiß sehr chauvinistisch und unterste Schublade. Aber bevor ich den Satz loswurde fischte mich auch schon der werte Herr Direktor, dieser humpelnde Päderast aus der Sitzbank und ich wurde halböffentlich an den Pranger gestellt. Bei einem ernst zunehmenden Selbstmordversuch eines Teenagers sind ein paar Tage in der Klinik so gut wie unvermeidlich. Ohne weitere Beobachtung auf der Geschlossenen geht da nichts. Aber Mr. Piggy schneidet sich Sonntagabend schwer depressiv die Pulsadern auf und Montag sitzt sie in der ersten Pause mit dem Chauffeur schon wieder quietsch vergnügt am Lokus. Kurz gesagt hatten sie mich dran gekriegt. An mir haben sie sich schadlos gehalten. Ungestraft und ungesühnt noch dazu. Mein Lobby bestand nur aus dem Karl. Und der hatte auch Akne. Die eitrigen Pustel sind manchmal unter der Stunde aufgeplatzt. Dumm und dämlich haben wir uns gelacht. Wo war ich. Ach ja, die Frau Sehnenscheidenentzündung und ihr bester Freund. Der Mr. Piggy und ihr Chauffeur Sager entwickelte wie der christliche Glaub ein ansprechendes Eigenleben und wurde zum Running Gag. Ein Running Gag hatte damals vielleicht 10 unbeirrbare Anhänger. Unter Androhung von Strafen und unter erheblichen Zwang wurde mit der Job zuteil, dass Leben dieses Gags so kurz wie möglich zu halten. Ich musste dafür Sorge tragen, das die beiden Damen nur noch mit ihren angestammten Vornamen angesprochen wurden und das ausnahmslos, an jedem Ort zu jeder Uhrzeit. Was für eine scheiß Hackn. Das Beispiel verdeutlich eindeutig. Mein Verhalten hatte durchaus seine leidvollen Konsequenzen. Die treibende Kraft hinter allem war natürlich der Chauffeur. Klein, burschikos, nicht ein Scheitel Holz vor der Hütte. Meiner bescheidenen Einschätzung nach, eine werdende Lesbe. Der springende Punkt aber ist, wären die beiden Damen nicht gar so aufdringlich verblödet gewesen, allein wegen ihres Aussehens oder eines anderen offensichtlichen Makels hätte ich sie mit Sicherheit nicht getriezt. So etwas machte man damals, Mitte der Achtziger nicht. Ganz im Gegensatz zu heute. Im Weltall des Internets, fällt eher früher als später jede Hemmschwelle. Die Anonymität oder Scheinidentität hinter der man sich versteckt macht mutig. Das Internet ist die ideale Maskerade für alle Feiglinge. Wenn mich meine Erinnerung nicht völlig trügt, gab es damals bei mir zu Hause, ein Mädchen mit ganz schlimmer Akne. Vom Inbrunst der Überzeugung und 25 weißer Spritzer getragen, habe ich ihr mal in einer langen Nacht, felsenfest in die Hand versprochen, das sie einmal eine wunderschöne junge Frau sein wird. Das höllische Lachen des Spiegels schwor ich ihr, würde schon in Kürze für immer verstummen. Genauso ist es dann auch gekommen. Sie hat sich umgebracht. Ein Scherz. Heute hingegen fallen picklige Muttersöhnchen und wohlstandsverwahrloste Freaks mit Mäusen bewaffnet, zu tausenden über ein armes Ding her, das einfach nur gut Tennis spielt. Der kantsche Imperativ ist diesen Barbaren völlig fremd. Gut ich bin auch kein Heiliger. Auch wenn ich mich wiederhole, mein Mr. Piggy und ihr Zugeteilter infizierte höchstens die letzten beiden Reihen der Klasse. Fugi12 seine Erkenntnis dagegen, das diese unnötige Aknefressen dermaßen unansehnlich ist, das sie von der WTA allein schon wegen ihres Aussehens lebenslänglich gesperrt gehört, kann bedrohliche Ausmaße annehmen. Wenn schon einmal ein analoges Fossil wie ich davon Wind bekommt, dann weiß man ungefähr wie viel es geschlagen hat. Ein anderes Beispiel dieser um sich greifenden Unart. Alle paar Tage spaziert auf der Donauinsel, ein Mann mit Immigrationshintergrund an mir vorbei. Schnell geht er nicht. Der wirkt auch sehr analog. Vor allem ist es sein riesiger Bauch der in an der Eile hindert. Der ist echt monströs. Ich würde sagen drei mal drei Schwangerschaftsbäuche, eine Woche vor dem Entbinden. Da ich auf meinen aufgeschütteten Feldherrnhügel, etwas erhört stehe, könnte ich den Mann mit einem Handy wunderbar von der Seite her filmisch festhalten. Das gesammelte Filmmaterial stelle ich dann unter dem Titel "Hartz 4 Idol oder" Grandmaster flash of Prekariat" auf YouTube. Natürlich erliege ich der Versuchung nicht. Hab ja nicht einmal ein Handy. Etwas älter geworden habe ich dann nur noch über die Reichen und Schönen dieser Welt gespottet. Die Claudia Schiffer war wie geschaffen dafür. "Clodia" wie der Karl so schön zu sagen pflegte, wenn er von seiner Muse sprach. Irgendwann war die Clodia dann nicht mehr seine Muse. Hat ohne den Chefe zu fragen, doch glatt den Fummel eines anderen gleichgeschlechtlichen Modeschöpfers übergezogen. War ein ziemlich epochales Ereignis. Schlagzeile in der Bild, habe ich immer gelästert, " Clodia Schiffer entführt". Nach Wochen noch immer keine Lösegeldforderung. Bei uns im Keller hat sie dann jene Mode vorgeführt, die dem ehrenwerten Landvogt Peter W. oder dem Hochwohlgeborenen Herbert U. so gegen 4 Uhr am Morgen in den Sinn kam. Dantes Inferno für ganz Arme. Dieser moralischer Verfall. Nicht einmal mehr die Pornos werden verschont. Vor 25 Jahren haben wir uns zum Gemeinschaff - Wixen noch in Schale geworfen. Das war eine Selbstverständlichkeit. Die gute alte Teresa. Das waren noch Zeiten. Bevor es ans Werk ging haben wir uns in Reih und Glied vor der Glotz aufgestellt und ihr zu gewunken, wie einer Queen. Tränen der Rührung hatten wir in den Augenwinkel, wenn die Teresa im Pelzmantel aus ihren Mercedes stiegt. Ich hab sogar ein Gedicht vorgelesen. Heute hingegen höre diese Damen nur noch auf eine Namen und der lautet Bitch. Fucking Bitch, verhurte Bitch, verfickte Bitch. Der Name Theresa hingegen hatte ja noch was spirituell erleichternd und befreiendes. Was ist aus dieser Welt nur geworden. Mr. Piggy und ihr Chauffeur. Das wär was. Eine anonyme Samenspende für den Chauffeur und ich bin der glückliche Spender.
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Montag, 20. Juni 2011
Ein Abend der Werte auf ARTE
createur badminton, 00:31h
Von den meisten Dingen habe ich keine Ahnung. Deswegen teile ich Filme nur in zwei Kategorien. In jene die mir gefallen und in jene die mir am Arsch vorbeigehen. Amos Kolleks Filme gefallen mir durchwegs. Seine „Sue“ wollte ich von der Stelle weg heiraten. Leider starb sie vorher einsam und verloren auf einer Bank irgendwo in New York. Sie hatte das Lieben verlernt. Gestern lief „Queenie in love“. Queenie heißt an sich Bernice. Queenie 24 lebt in den Slums von New York, obschon sie stink reiche Eltern hat. Die wollen sie mit den Börsenmak-ler Skip verheiraten. Ein typischer Yuppie der von der großen Liebe schwafelt, während er sich von seiner Sekretärin einen blasen lässt. Irgendwann erwischt sie ihn dabei. Ansonsten möchte sie eine große Schauspielerin werden. Im selben Viertel wie Queenie wohnt der pensionierte Polizist Horace. Dem teilt sein Arzt mit das er Krebs hat und das ihn nur noch weni-ge Monate bleiben.
Deswegen hockt Horace bei dem Psychotherapeuten Alvin herum, der sein eigenes Süppchen kocht. Mit Hilfe des todkranken Horace soll Queenie auf den rechten Weg gebracht werden.
Horace wiederum glaubt durch Queenie, die nebenbei auch noch toll aussieht wieder an das Leben. In der letzten Sequenz des Film steigt Horace aus den Fluten des Meeres irgendwo in Mexiko während seine Queenie am Strand den Kleinen in den Armen hält, den ganz offen-sichtlich Horace gezeugt hat.
Doch bevor es soweit ist liegt Horace schwer depressiv und Selbstmord gefährdet auf der Liege in Alvins seiner Suppenküche und redet über seine eigene Bedeutungslosigkeit. Da sagt Alvin, „reden wir über Werte“.
Horace völlig desillusioniert antwortet angewidert „was sollen wir großartig über Werte reden. Ich denke nur an junge Pussies“.
Daraufhin Alvin, „ja aber das sind auch Werte“.
Deswegen hockt Horace bei dem Psychotherapeuten Alvin herum, der sein eigenes Süppchen kocht. Mit Hilfe des todkranken Horace soll Queenie auf den rechten Weg gebracht werden.
Horace wiederum glaubt durch Queenie, die nebenbei auch noch toll aussieht wieder an das Leben. In der letzten Sequenz des Film steigt Horace aus den Fluten des Meeres irgendwo in Mexiko während seine Queenie am Strand den Kleinen in den Armen hält, den ganz offen-sichtlich Horace gezeugt hat.
Doch bevor es soweit ist liegt Horace schwer depressiv und Selbstmord gefährdet auf der Liege in Alvins seiner Suppenküche und redet über seine eigene Bedeutungslosigkeit. Da sagt Alvin, „reden wir über Werte“.
Horace völlig desillusioniert antwortet angewidert „was sollen wir großartig über Werte reden. Ich denke nur an junge Pussies“.
Daraufhin Alvin, „ja aber das sind auch Werte“.
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Freitag, 17. Juni 2011
Die Bader-Meinhof Gruppe Feature by J.H
createur badminton, 22:23h
Ein Video.
Ein Mann verschleiert wie eine islamische Frau,
steht in kriegerischer Pose vor einer Wand, die mit einem Werbebanner zugeklebt ist auf dem Urlaub bei Freunden steht.
Mit einer Kalaschnikow aus Plastik schlägt sich der Mann ein paar Mal gegen den Schädel.
Der Grund dafür ist nicht erkennbar.
Danach wirft er die Plastikkalaschnikow demonstrativ gegen die Wand und spritz sich mit einer Tube Ketschub voll. Er schreit: „Hilfe ich blute. Hilfe ich blute, ja sieht den niemand das Ich blute“.
Grölend rennt er ein paar Runden im Kreis.
Schwer atmend bleibt er stehen, schaut in die Kamera und entschuldigt sich das er nicht weiterhin Blut überströmt im Kreis herumrennen kann, da er erst gestern mit dem Rauchen aufgehört hat.
Der Schleier ist etwas verrückt.
Der Mann: „Scheiß Schleier", ich bin Ho Chi Minh ein Taliban der Lust". Lautes Gelächter.
Der Mann rückt den Schleier wieder zu Recht.
Nachdem sich sein Puls wieder beruhigt hat holt er ein Blatt Papier aus seiner Designerarmeehose von Joop.
Die Hose könnte aber auch von Jean-Paul Gaultier sein.
Er liest vom Blatt ab.
"Friedrich Karl Flick. Eure Republik hat er gekauft. Danach ging er stiften. Jetzt erledigt er seine steuerschonende Notdurft bei uns. In den Entschädigungsfond für Zwangsarbeiter hat dieser werte Herr weder hüben noch drüben eingezahlt. Dagegen möchten wir“, aus dem Off fragt eine männliche Stimme, "Franz möchtest du scharfe Pfefferoni auf deine Pizza?"
Franz: „ja und extra Knoblauch, wo war ich stehen geblieben“, die Stimme aus dem Off, „na vor der Kamera du Denker“.
Der Mann schaut auf sein Blatt „ Gegen den Flick, wollen wir unsere Stimmer mit aller Entschiedenheit nicht erheben. Uns kotzt nämlich etwas ganz anderes gewaltig an. Wie uns zu Ohren gekommen ist, soll es weder in der nordkoreanischen Provinz Changang-do, noch im dortigen Landkreis Ryongrim-gun, geschweigeden denn in der Stadt Hŭich'ŏn-shi einen anständigen Bankomaten geben, der rund um die Uhr Geld auspuckt.
Deswegen wird es an der Zeit, das sich das Weltgewissen erhebt und zum Stur….
Aus dem Off hört man ein Läuten.
Man sieht wie ein Blatt Papier zu Boden segelt.
Dann ist noch zu hören wie jemand gegen einen Türpfosten rennnt. Die Stimme "scheiß Schleier".
Noch eine Stimme ist: " Its Ho Chi Minh-Stadt" nicht die Hauptstadt von Laos?"
Der Aktualität wegen erst 5 Jahre nach dem Ableben des werten Herr Flick veröffentlicht. Bin zu Einsicht gekommen: Veröffentlichen ist wie wegschmeißen nur lustiger.
Ein Mann verschleiert wie eine islamische Frau,
steht in kriegerischer Pose vor einer Wand, die mit einem Werbebanner zugeklebt ist auf dem Urlaub bei Freunden steht.
Mit einer Kalaschnikow aus Plastik schlägt sich der Mann ein paar Mal gegen den Schädel.
Der Grund dafür ist nicht erkennbar.
Danach wirft er die Plastikkalaschnikow demonstrativ gegen die Wand und spritz sich mit einer Tube Ketschub voll. Er schreit: „Hilfe ich blute. Hilfe ich blute, ja sieht den niemand das Ich blute“.
Grölend rennt er ein paar Runden im Kreis.
Schwer atmend bleibt er stehen, schaut in die Kamera und entschuldigt sich das er nicht weiterhin Blut überströmt im Kreis herumrennen kann, da er erst gestern mit dem Rauchen aufgehört hat.
Der Schleier ist etwas verrückt.
Der Mann: „Scheiß Schleier", ich bin Ho Chi Minh ein Taliban der Lust". Lautes Gelächter.
Der Mann rückt den Schleier wieder zu Recht.
Nachdem sich sein Puls wieder beruhigt hat holt er ein Blatt Papier aus seiner Designerarmeehose von Joop.
Die Hose könnte aber auch von Jean-Paul Gaultier sein.
Er liest vom Blatt ab.
"Friedrich Karl Flick. Eure Republik hat er gekauft. Danach ging er stiften. Jetzt erledigt er seine steuerschonende Notdurft bei uns. In den Entschädigungsfond für Zwangsarbeiter hat dieser werte Herr weder hüben noch drüben eingezahlt. Dagegen möchten wir“, aus dem Off fragt eine männliche Stimme, "Franz möchtest du scharfe Pfefferoni auf deine Pizza?"
Franz: „ja und extra Knoblauch, wo war ich stehen geblieben“, die Stimme aus dem Off, „na vor der Kamera du Denker“.
Der Mann schaut auf sein Blatt „ Gegen den Flick, wollen wir unsere Stimmer mit aller Entschiedenheit nicht erheben. Uns kotzt nämlich etwas ganz anderes gewaltig an. Wie uns zu Ohren gekommen ist, soll es weder in der nordkoreanischen Provinz Changang-do, noch im dortigen Landkreis Ryongrim-gun, geschweigeden denn in der Stadt Hŭich'ŏn-shi einen anständigen Bankomaten geben, der rund um die Uhr Geld auspuckt.
Deswegen wird es an der Zeit, das sich das Weltgewissen erhebt und zum Stur….
Aus dem Off hört man ein Läuten.
Man sieht wie ein Blatt Papier zu Boden segelt.
Dann ist noch zu hören wie jemand gegen einen Türpfosten rennnt. Die Stimme "scheiß Schleier".
Noch eine Stimme ist: " Its Ho Chi Minh-Stadt" nicht die Hauptstadt von Laos?"
Der Aktualität wegen erst 5 Jahre nach dem Ableben des werten Herr Flick veröffentlicht. Bin zu Einsicht gekommen: Veröffentlichen ist wie wegschmeißen nur lustiger.
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Der Anstand
createur badminton, 17:11h
Der Anstand
Ein älteres Ehepaar, nach 31 Ehejahren noch immer unsterblich ineinander verliebt, begegnete auf dem Heimweg, ihres sonntägigen Sparzierganges, der sie wie so oft auf den 905 Meter hohen Kahlenberg, (dem Wiener Haus- und Aussichtsberg) geführt hatte, einen Mann, der in schweren Bergschuhen mit Steigeisen steckte und einen riesigen Rucksack auf dem Rücken trug, von dem hochalpines Gerät wie Helm, Pickel, Seil, Eisschrauben, Stirnlampen und Karabinerhacken, baumelten.
Auf die höfliche Frage des Mannes, wie viele Höhenmeter es den noch bis zum Gipfel seien, antwortet das Ehepaar ein wenig ratlos und verdutzt, da sie mit solch einer Frage doch et-was überfordert schienen , 8 bis 10 Meter vielleicht aber auch weniger“.
„Aha“ antwortete der stark transpirierende Mann während er seine Daunenjacke öffnete und eine Sauerstoffmaske hervorholte die er sich offenbar überziehen wollte.
Als das Ehepaar sah was dieser Mann da eigenartiges im Schilde führt, während hinter ihnen gerade der Bus der Linie 38 A vorbei fuhr, versuchten sie ihn mit den Worten, unbedingt notwendig sei das nicht was sie da vorhaben, von seinem merkwürdigem Vorhaben abzuhal-ten.
“Na na, sagen sie so etwas nicht“, entgegnete der Mann ohne dabei herablassend zu wirken. „Entweder man macht etwas anständig oder man lässt es lieber gleich bleiben“.
Ein älteres Ehepaar, nach 31 Ehejahren noch immer unsterblich ineinander verliebt, begegnete auf dem Heimweg, ihres sonntägigen Sparzierganges, der sie wie so oft auf den 905 Meter hohen Kahlenberg, (dem Wiener Haus- und Aussichtsberg) geführt hatte, einen Mann, der in schweren Bergschuhen mit Steigeisen steckte und einen riesigen Rucksack auf dem Rücken trug, von dem hochalpines Gerät wie Helm, Pickel, Seil, Eisschrauben, Stirnlampen und Karabinerhacken, baumelten.
Auf die höfliche Frage des Mannes, wie viele Höhenmeter es den noch bis zum Gipfel seien, antwortet das Ehepaar ein wenig ratlos und verdutzt, da sie mit solch einer Frage doch et-was überfordert schienen , 8 bis 10 Meter vielleicht aber auch weniger“.
„Aha“ antwortete der stark transpirierende Mann während er seine Daunenjacke öffnete und eine Sauerstoffmaske hervorholte die er sich offenbar überziehen wollte.
Als das Ehepaar sah was dieser Mann da eigenartiges im Schilde führt, während hinter ihnen gerade der Bus der Linie 38 A vorbei fuhr, versuchten sie ihn mit den Worten, unbedingt notwendig sei das nicht was sie da vorhaben, von seinem merkwürdigem Vorhaben abzuhal-ten.
“Na na, sagen sie so etwas nicht“, entgegnete der Mann ohne dabei herablassend zu wirken. „Entweder man macht etwas anständig oder man lässt es lieber gleich bleiben“.
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