Donnerstag, 12. März 2026
Einmal muss ich noch die Störche verstören.
der imperialist, 10:55h
Hier in aller Munde: Der Weißmann-Komplex. ORF-Generaldirektor. Jetzt nicht mehr. Angeblich wegen was
aus dem Jahr 2022. Heuer wird ein neuer ORF-Generaldirektor bestellt. Sehr österreichisch. Weißmann seine Abbestellung.
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„Ein Wasserlauf lässt sich mit einer kleinen Schaufel umleiten, doch ist er erst einmal angeschwollen, kann selbst ein Elefant ihn nicht mehr aufhalten.“ ©️Der persischen Dichter Saadi aus dem 13. Jahrhundert.
Als es noch etwas galt, Perser zu sein. Heute fühlt es sich eher an wie die schlechteste Karte im Spiel – ähnlich wie im Libanon. Menschen, die einst vor dem Krieg in Syrien in den Libanon flohen, müssen nun aus dem Libanon wieder zurück nach Syrien flüchten. Selbst wenn sie dort nur wieder vor den Ruinen ihres alten Lebens stehen. Gibt es überhaupt eine größere Tragödie, als zwischen zwei Katastrophen hin‑ und hergeschoben zu werden? Wie die Bauern auf einem Schachbrett. Ein übles Klischee.
Das syrische Eigentumssystem wurde durch den Bürgerkrieg systematisch zerstört, indem das Assad-Regime rechtliche Grauzonen und die physische Vernichtung von Registern als demografische Waffe nutzt. Hunderttausende Geflüchtete stehen vor dem Nichts, da Gesetze wie das berüchtigte „Gesetz Nr. 10“ utopische Nachweisfristen setzen, die für Menschen im Exil oder ohne Papiere nicht erfüllbar sind. Durch die gezielte Beschlagnahmung von Besitz unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung und die Ansiedlung loyaler Gruppen in strategischen Gebieten wird die Rückkehr der Vertriebenen dauerhaft verhindert und die Enteignung zementiert. Quelle: Aber das ist nicht unsere Problem / Der hiesige Zeitgeist
Sie sollten man ein Interview mit der hiesigen Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) lesen.
Die Presse: Ist die Sozialhilfereform auch ohne Kindergrundsicherung vorstellbar?
Mir ist wichtig, dass die Sozialhilfe-Reform kommt. Ich als Integrationsministerin bin für den Integrationsteil verantwortlich, da haben wir einen Entwurf vorgelegt. Mit stärkerer Integration am Arbeitsmarkt, verpflichtender Einhaltung unserer Regeln und Werte, Pflicht zum Deutschlernen und dem Ziel sich selbst zu erhalten – sowie Sanktionen, damit all das sichergestellt ist. Dafür ist die Sozialhilfe unser Hebel, das muss also kommen. Wer sich nicht integriert und beispielsweise unentschuldigt Kurse abbricht, muss mit drastischen Kürzungen rechnen. Wir müssen also endlich Meter machen bei der Sozialhilfe-Reform.
Die Presse:
Die Integrationsbilanz der letzten Jahre ist katastrophal. Erst diese Woche wurden drastische Unterschiede zwischen Schülern mit und ohne Deutsch als Erstsprache in einer Studie vorgerechnet, dazu kommen ganze Schulklassen mit mehr als 50 Prozent „außerordentlichen Schülern“, die dem Unterricht nicht folgen können. Zu einem großen Teil sind sie hier geboren. Was läuft da schief?
Das ist erschreckend. Und längst kein Wiener Phänomen mehr, sondern in vielen Städten zu sehen. Deutsch ist der Schlüssel zu gelungener Integration und Bildung. Deshalb ist es richtig, Deutschkurse im Sommer zu verpflichten.
Und ich Depp dachte tatsächlich, die gute Frau ist in ihrer Funktion als Ministerin für die Integration zuständig. Und nicht fürs Scheitern.
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1.
Voilà, da ist die Lösung.
Der Krieg. Nee ihr Krieg.
„Ihr Krieg gegen die Amerikaner ist zu unserer Vergeltung geworden“, schwor er.📰Pete Hegseth-Kriegsminister/Streichholz & Benzinkanister -©️Nena.
Woraufhin der junge Khamenei/Vorname/noch so ein toller/ nee Ayatollah Mojtaba Khamenei den Feinden Irans ewige Rache schwor. Nach der Devise: Und wenn es das Letzte ist was ich in dieser Welt mache. Oder dieser Welt hinterlasse. Rache. Die Straße von Hormus wird zu einer neue Straße des Todes. Darauf könnt ihr euch verlassen. Ungläubiges Pack, elendiges. Wir sorgen für einen neunen “Highway of Death” wie im Dessert Storm. Als der Schizophrenist in eine UNO-Uniform gesteckt wurde und über diese Straße fuhr, auf der Flucht vor seiner eigenen Unzulänglichkeiten, die seinem Leben eine Richtung gaben. Ja in Richtung Kriegsgebiert. So ruiniert musst du als junger Kerl sein, damit dir nichts anderes mehr einfällt, um irgendwie über die Runden zu kommen.
Was viele übersehen: Selbst das Scheitern gibt dem Leben eine Richtung. Die dann in alle Himmelsrichtungen ausfranzt. Orientierungslos stürzt dann von einer Unzulänglichkeit in die nächste, meistens gefolgt von weiteren Peinlichkeiten, denen du nicht entkommen kannst. Du trägst dann die Blamage in dir wie andere (k)eine Liebe. Inwendig siehst du dann irgendwann aus wie der Radl-Hermann im Gesicht. Alles ist nur noch Qual und Überwindung. Nach außen hin lässt du dir natürlich nix anmerken. Selbst wenn sich deine Sprache nur noch in Schlangenlinien ausdrückt, wie einen eitrigen Pickel am Arsch. Ein schreckliches Klischee. Ein Mann der im Leben gescheitert ist? Das auch. Der berühmte Pickel am Arsch. Wie Batteriesäure, die langsam das Gehäuse zerfistelt. Auch nicht viel besser.
Und schon lacht sich der Wortmacher schlapp, weil er mir dabei zusieht, wie ich daran scheitere, meine Blasenschwäche zu überwinden. Das ist dann der Punkt, an dem ich das Thema wechsle. Wie deine Herrenwindeln. Level 3, brüllt der Scheißhausdämon aus dem Häusl heraus. Das ist ungeheuerlich. Ja, endlos über seinen Verfall schreiben. Das ist keine Kunst. Stimmt. Das ist Kleinstkunst. Die trägt eine jede Person in sich. Selbst Tiere sind dazu im Stande.
Verblüffendes Verhalten von Tieren. Affen handeln mit Diebesgut, Fische schrumpfen und Elefanten unterscheiden Sprachen.
Tiere, das ist Sachsers Botschaft, sind bemerkenswert wandlungsfähig. Sachser und Kästner zählen eine Vielzahl von Beispielen dafür auf. Doch habe die Anpassung Grenzen, mahnen die Autoren, und die seien vielerorts erreicht. »Tierwelt am Limit« heißt der Titel ihres Buches. Die Zahl der Wildtiere weltweit ist beängstigend zurückgegangen. Die Experten sprechen von »Defaunation«, einer »Enttierung«, wie Sachser den Begriff übersetzt. »Wenn wir jetzt nicht handeln«, warnt er, »dann steht uns ein weltweites Massenaussterben bevor.«
Was hat das mit dem verblüffenden Verhalten von Tieren zu tun? Aussterben ist keine Kunst. Stimmt auch wieder. Das bekomme sogar ich hin. Und ich kann so gut wie gar nix.
Die Berliner Nachtigallen etwa singen umso lauter und umso schriller, je belebter das Revier ist, in dem sie um Weibchen werben. Dabei sind die Stadtvögel keineswegs von Natur aus besonders stimmgewaltig. Das zeigte eine Studie während der Coronapandemie. Forschende untersuchten Singvögel in San Francisco. Ihr Befund: Kaum kehrte beim Lockdown Stille in der Stadt ein, stimmten diese wieder zartere Lieder an. Das ist auch keine Kunst. Das ist Anpassung.
Gelbhaubenkakadus in Sydney zum Beispiel passten ihr Verhalten an die Erfordernisse der Stadt an. Vor rund zehn Jahren entdeckte ein findiger Vogel eine Methode, wie sich die örtlichen Mülltonnen öffnen lassen. Im Handumdrehen guckten sich andere den Trick ab. Nur zwei Jahre dauerte es, bis sich das Know-how des Deckelöffnens fast übers gesamte Stadtgebiet ausgebreitet hatte. Rasch verfeinerten die Vögel ihre Technologie: In einigen Stadtvierteln halten die Kakadus den Deckel mit dem Fuß, in anderen haben sie gelernt, den Schnabel zu nutzen; einige der Vögel laufen seitwärts zum Scharnier, andere bevorzugen es, einen Fuß vor den anderen zu setzen.
Australien. Da war doch was. Da gibt es doch ein Verbot von Social-Media für unter 16-Jährige.
Knapp zwei Monate nach Inkrafttreten des Verbots sitzt Evans in einer Hotellobby in Melbourne, der Millionenstadt an Australiens Südostküste. Es ist ein heißer Sommertag, die erste Woche nach den Ferien. Würde Liv bald die Highschool abschließen, hätte es das Gesetz zu ihren Lebzeiten schon gegeben?
»Essstörungen sind komplex«, sagt Evans. »Es wäre zu einfach, zu behaupten, nur eine Sache hätte anders sein müssen, damit Liv noch leben würde.« Woran er nicht zweifle: Soziale Medien hätten ihre Krankheit verschlimmert. Weil sie ihr nicht gaben, was sie brauchte – sondern was sie wollte.
Angefangen habe Livs Tortur offline, mit Mobbing in der Grundschule. Ein Schulwechsel half nicht, auch nicht der Beginn der Highschool. »Andere Kinder nannten sie fett, weil sie eine Banane aß.« Das war in der achten Klasse. »Sie war so ein liebevolles und kreatives Mädchen. Bloß für sich hatte sie irgendwann nichts als Hass übrig.«
Mit 13 oder 14 habe sie ein Smartphone bekommen. 13, das ist auf dem Papier das Mindestalter für die meisten sozialen Netzwerke, festgelegt in der unbeschwerten Ära des Techoptimismus im Amerika der Nullerjahre. Viele Kinder sind heute deutlich jünger, wenn sie sich anmelden.
Er habe sich nicht viel dabei gedacht, erinnert sich Evans. Liv habe Katzenvideos geguckt, ihre Zeichnungen gepostet. Vor allem Instagram habe einen Sog auf sie ausgeübt. Mit der Zeit seien die Videos düsterer geworden. Einmal habe sie ihm einen Clip eines Mädchens gezeigt, das erklärte, 200 Kalorien am Tag reichten zum Überleben. Ein Zehntel dessen, was für ein Mädchen dieses Alters als gesund gilt. »Das war noch die harmlosere Sorte, bei der sie keine Scheu hatte, sie mir zu zeigen. Eltern, die genau zu wissen glauben, was auf den Handys ihrer Kinder abgeht, leben in einer Traumwelt.« Quelle: SPIEGEL 11/2026
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2.
Sie guckte Katzenvideos. Dann wurden die Clips düsterer. Der Algorithmus von Apps wie Instagram oder TikTok belohnt Aufmerksamkeit. Stellt er fest, dass eine Nutzerin auf bestimmten Inhalten verweilt, setzt er ihr mehr davon vor.
So funktioniert der Schizophrenist auch. Der hat auch einen inneren Algorithmus, der so ähnlich funktioniert. Da wird’s auch immer düsterer mit den Jahren, in denen er unentwegt scheitert. Und scheitert er ausnahmsweise mal nicht, bekommt er keinen Fuß auf die Erde. Dann stürzt er selbst zwischen den Zeilen von einem Unglück ins nächste. Und das alles ist in Wahrheit nur eine Bagatelle, auf die Schnelle erlebt und zwischen Tür und Angel erzählt. Ein Leben wie im Vorbeigehen. Na, na.
Selbst ich habe noch Hoffnung. Die Bronx hinter dir zu lassen. Noch einigermaßen bei Kräften? Genau. Ich habe die Schnauze längst voll von der Jagdgesellschaft. Wo jeder auf der Jagd ist. Nach dem großen Glück, nach Erfüllung oder wenigstens einem Schnäppchen. Nach Bestätigung von Leuten, die man nicht einmal mag; nach dem perfekten Moment, den man sowieso verpasst, weil man ihn gerade fotografiert; oder nach der nächsten Ablenkung, damit man dem eigenen Gesicht im Spiegel nicht zu genau begegnen muss. Noch so ein dummes Klischee. Der Blick in den Spiegel. Ich habe mich heute beim Rasieren fünf Minuten lang angeguckt. Und mir eigentlich nix dabei gedacht. Gedacht habe ich mir schon was. Aber das habe ich inzwischen wieder vergessen. Was wiederum ein Zeichen des Scheiterns ist. Dass alles, was man erlebt, so belanglos ist, dass man es umgehend wieder vergisst. Dass nichts davon an der Tür zum Langzeitgedächtnis klopft und um Einlass bittet. Schon ist man wieder auf der jagt nach einem bedeutenden Moment. Scheiße. Ich habe auch bedeutenden Momente auf der Festplatte gespeichert. Wie deine Garten-Party. Genau.
Es ist ja so. Seit jeher tritt der Mensch in der Natur als Räuber auf. Die Jagd hat Hirsche, Füchse und Wildschweine schreckhaft, scheu und ängstlich gemacht. Wie gut die Tiere ihren Feind dabei im Auge haben, wurde am Beispiel Afrikanischer Elefanten untersucht. Forschende testeten deren Reaktion auf Kleidung. Die Dickhäuter erkannten dabei nicht nur, welche Kleidungsstücke getragen waren, sie konnten offensichtlich auch die Ethnie der Träger bestimmen: Der Geruch von Massai, einer Volksguppe, die bei Konflikten mit Elefanten schnell zum Speer greift, versetzte sie in Erregung, anders dagegen derjenige der friedlicheren Kamba. Bei Tests mit Tonaufnahmen zeigte sich dann, dass die Fähigkeit der Elefanten sogar noch weiter geht: Sie konnten auch den Klang der beiden Sprachen unterscheiden.
Tempelaffen auf Bali haben einen anderen Weg des Nahrungserwerbs gefunden: Sie handeln mit Diebesgut. Die Makaken stehlen den Touristen Brillen, Handys, Hüte oder Schmuck und rücken diese erst im Austausch gegen Leckerbissen wieder heraus. Offenbar haben sie auch einen Sinn für den Tauschwert der Waren entwickelt. Ein Handy, das wissen sie, steht höher im Kurs als ein Hut. Quelle: SPIEGEL 11/2026
Jetzt habe ich völlig den Faden verloren. An dem unsere Idylle hängt, der immer dünner wird, wie dein Haar, oder die Suppe, die sie uns eingebrockt haben. Die Weltenlenker, die wieder mal ihre Menschenvernichtungsmaschinerie angeworfen haben, wie einen alten Steyr-Traktor, der nur noch hustend in die Gänge kommt wie ich derzeit.
Es ist Krieg, genau. Es ist ihr Krieg. Den sie auch zu unseren machen.
„Die Straße von Hormus wird entweder eine Meerenge des Friedens und des Wohlstands für alle sein“, schrieb Ali Larijani, Irans oberster nationaler Sicherheitsbeamter, am Dienstag in einem Social-Media-Beitrag. „Oder sie wird eine Meerenge der Niederlage und des Leidens für Kriegstreiber sein.“
Als Reaktion auf diese Entwicklung nahm die Polizei in Wien - Vienna wo er so gut wie gar nichts tat, rund 70 Personen fest, die an der gewalttätigen Konfrontation teilnahmen, sie prügelten mit Holzlatten und Stöcken aufeinander ein, neun wurden verletzt. Auslöser war eine Veranstaltung im Islamischen Zentrum zum Gedenken an den verstorbenen Ayatollah, an der mehrere hundert Menschen teilnahmen. Vor dem Zentrum hatten sich Gegendemonstranten versammelt und taten ihren Ärger über die Gedenkfeier kund. Nach Ende der Veranstaltung gegen 21.30 Uhr kam es zu der Auseinandersetzung.
Keiarishi Mohammed ist Pensionist und als Freiwilliger und Übersetzer am Islamischen Zentrum in Floridsdorf tätig. Er war an dem Abend vor Ort: „Sie haben auf uns eingeschrien, Frauen und Kinder beleidigt, genauso wie den Koran und unseren Propheten. Das halte ich für unmenschlich.“ Der Iran komme seit der Islamischen Revolution 1979, als die Monarchie abgeschafft wurde und sich Ajatollah Ruhollah Khomeini als oberster religiöser Führer installierte, nicht zur Ruhe. Quelle: Die "Presse".
Sagenhaft. Wer sich in Wien nicht schon alles wegen politischer Unstimmigkeiten in der Heimat / fremden Heimat gegenseitig die Fresse poliert hat - oder Schlimmeres. Nur ist das nicht sagenhaft. Das ist die Realität.
Mein Vorschlag dieser wenig erfreulichen Entwicklung proaktiv zu begegnen. Wir machen uns gemeinsam auf die Socken. Angeblich sind es nur noch 10.000 Schritte bist zum Weltfrieden. Kämpfen wir gemeinsam gegen die Frühlingsmüdigkeit an und machen alle einen kurzen Ausflug, in die geopolitische Glückseligkeit, anstatt uns monetär wieder in die Enge treiben zu lassen von diesen bekloppten Kriegsmachern. 👏
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3.
Und was ist jetzt mit der Insel Kharg?
Irans Herzstück seiner Öl‑Exportinfrastruktur. Über Kharg laufen bis zu 90 % aller iranischen Rohölexporte, womit die kleine Koralleninsel im Persischen Golf eine zentrale wirtschaftliche Lebensader des Landes darstellt. Sie beherbergt Irans wichtigste Terminals, Speicheranlagen und Verladepunkte, über die Tanker Richtung Weltmarkt auslaufen. Ein Ausfall oder eine militärische Blockade der Insel würde den iranischen Staatshaushalt massiv treffen und könnte die globale Ölversorgung destabilisieren. Werden die USA & Israel die Insel einnehmen? Bitte jetzt nix mit Tabs.
Die Insel Kharg. Karg, wie der Sinn & Zweck deiner verschriftlichen Tiefstaplerbekenntnisse. Das hat DER doch nur geschrieben um „Down Under“ schreiben zu können. Damit der sagen kann, er sei „Born zu Run“. In einem Leben steckend - zum Davonlaufen. Oder Davonradelnd. Gefühlt bin ich am Radl-Hermann gestern mit 230 Km/h vorbeigedüst. Mein „Servus Radl-Hermann“ hat sich dann im Fahrtwind verheddert wie ein offenes Schuhband in einer Gangschaltung. Was grammatisch fehlt. Der Satz hat: ein Partizip („steckend“), eine Präpositionalphrase („in einem Leben“), aber kein Subjekt und kein finites Verb. Und keinen richtigen Aufhänger, wie es sich für ein kleinstbürgerliches Leben geziemt, dass die hiesige Matrix reingewaschen hat, wie eine Waschmaschine deine Klamotten. Die Der in einer Kiste hat. In seiner Klamottenkiste.
Hier ist doch alles nur Klamauk. Das auch ja. Und der Versuch mit dem Scheitern klar zu kommen. Am Rande der Idylle lebend, in den ausgefranzten Rändern Selbiger, wo die kleinstbürgerliche Herrlichkeit erste Schatten wirft und Menschen aus der ganzen Welt ausspuckt, wie ein alter Chinese seinen Racheninhalt. Die eben genau von dieser Idylle angezogen werden wie Motten vom Licht.
Schrecklich was sich in der Schweiz ereignet hat.
Es sei eine wahre Tragödie und ein trauriger Tag für den Kanton Freiburg: Als die Freiburger Behörden am Mittwochnachmittag über den verheerenden Brand eines Postautos in der Gemeinde Kerzers informierten, war die Betroffenheit spürbar.
Fest steht, dass beim Brandunglück vom Dienstagabend in Kerzers, einer 5000-Einwohner-Gemeinde des Freiburger Seebezirks, sechs Personen ihr Leben liessen. Ein Mann hatte sich in einem Postauto selbst angezündet. Er hatte sich offenbar mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen, die bewirkte, dass sich der Brand mit hoher Geschwindigkeit im gesamten Fahrzeug ausbreitete.
Das Postauto brannte lichterloh, wie Videoaufnahmen zeigen. Als die Rettungskräfte beim Postauto eintrafen, stand das Fahrzeug vollständig in Flammen. Die Feuerwehr führte Rettungs- und Löscharbeiten durch. Fünf Personen wurden verletzt, zwei von ihnen befinden sich derzeit noch in Spitalpflege, die anderen sind inzwischen zu Hause.
Über den mutmasslichen Täter gibt es nur wenige Informationen. Er ist beim Brand wahrscheinlich gestorben. Da die definitive Identifikation der Toten noch aussteht, wollten die Behörden seinen Tod nicht bestätigen. Es soll sich um einen Mann um die sechzig handeln, um einen Schweizer Staatsbürger mit Wohnsitz im Nachbarkanton Bern. Es heißt, dass ihn seine Familie als vermisst gemeldet habe.
Der Mann galt als psychisch instabil, als verwirrt und am Rande der Gesellschaft lebend. Er war den Behörden bekannt, mehr in gesundheitlicher und weniger in strafrechtlicher Hinsicht, hiess es an der Medienkonferenz. Die bisherigen Erkenntnisse, die Anhörungen, die Zeugenaussagen und die Auswertung von Überwachungskameras deuten darauf hin, dass der Mann allein gehandelt und den Brand vorsätzlich verursacht hat. Quelle: "NZZ"
Apropos alter Chinese:
Von der gelben Gefahr spricht heute niemand mehr. Trotz steigender Importe aus China. Trotz einem massiven Handelsbilanzdefizit. er Unterschied zwischen Importen und Exporten macht hier 12,5 Mrd. Euro aus. Besonders markante Anstiege bei den China-Importen wurden in den Produktgruppen „Maschinen und Fahrzeuge“, „Sonstige Fertigwaren“ sowie „Bearbeitete Waren“ verzeichnet. Das größte Handelsbilanzplus gibt es mit 5,2 Mrd. Euro mit Blick auf die Vereinigten Staaten. Besonders stark sticht hier der Rückgang der Ausfuhren von chemischen Erzeugnissen (minus 46,5 Prozent) ins Auge. (APA)
Trotz dem Wuhan-Desaster. Das wäre rassistisch. Aber der Trump sprach doch auch von einem „China‑Virus“. Der darf das. Der darf alles. Dazu hätte ich noch jede Menge Text. Aber als Mainstream-Mensch von der gelben Gefahr zu sprechen geht gar nicht mehr. Schon gar nicht wenn du wie ich in der Bronx lebst. Seit wann lebt Der, bespaßt mich der Wortmacher. In der Bronx z.B. ging die Gefahr nicht von drei chinesisch-stämmigen Sexarbeiterinnen aus, sondern von einem bekloppten Afghanen.
Scheiße. Wie oft wirst du diese Tragödie noch aufwärmen, fragt mich der Wortmacher. Na, bis es mich nicht mehr verstört. Bis ich an der Adresse Engertstraße 126a vorbeigehe oder radeln werde und mir nicht mehr denke. Wie konnten die Betreiber des Puffs den Laden nach dem Dreifachmord einfach wieder öffnen? Was denken die sich dabei? Gute Frage. Vielleicht denken sie sich. Das Leben geht ja weiter. Nur halt nicht für die drei toten Frauen. Naturgemäß gefolgt von der kleinstbürgerlichen Doktrin: „Jetzt muss es aber auch mal gut sein.“ Genau. Selbst wenn es nicht gut ist. Es bringt nichts, alten Menschen Vorwürfe zu machen. Dafür ist es zu spät. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man merkt, dass man von bestimmten Menschen keine Wiedergutmachung, keine Einsicht und keine Veränderung mehr bekommen wird.
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4.
Und dass man trotzdem weitermacht. Die Folgen absorbierend wie einst die intakten Gletscher das Sonnenlicht wieder reflektierten. Obschon das bewusste reflektieren oft überwertet wird. Das ist nur was für Herrschaftliche die sonst kein Hobby haben. Vieles bleibt unerledigt, und manchmal bleibt es einfach schrecklich. Also macht man weiter, als ob nichts geschehen wäre. Das gehört zu einem kleinstbürgerlichen Leben: die Lebenslügen, die man sich selbst erzählt, bis sie einem ganz vertraut erscheinen. Weil man mit den Jahren schrecklich feige geworden ist. Weil man seine kleinen Goodies nicht aus Spiel setzen möchte wegen einem kleinen Happen Wahrheit. Das auch ja. Aber ich will den Goadfather einfach nicht blöde kommen. Ich habe nur einen Goadfather. Der hat andere Sorgen als meine Erinnerungen. Jetzt würde was mit Erinnerungskultur passen. Das passt bei uns immer.
Diese Tragödie. Nicht diese. Die Tragödie in der Schweiz, von Tragödien übelst durchgerüttelt, (Crans Montana) ereignete sich am Dienstagabend dem 10.03.2026. Donald Trump wiederum hielt am Montagabend (09.03.2026) eine außerordentliche Pressekonferenz ab. Er lobte die amerikanischen Streitkräfte und sprach davon, dass man «den Feind zerquetsche». Die gefallenen Soldaten nannte er «Helden». Und er sprach von einem baldigen Ende des Krieges. «Wir haben schon auf viele Arten gewonnen, aber wir haben noch nicht genug gewonnen», sagte er. Die Operation gegen Iran bezeichnete er als Erfolg. Militärisch besitze das Regime in Teheran «nichts mehr», sagte Trump.
Die Angriffe in Iran verteidigte Trump mit einer ungewöhnlichen Formulierung: Amerika habe einen «kleinen Ausflug» in den Nahen Osten unternommen, um «etwas Übles zu beseitigen». «Ich denke, Sie werden sehen, dass es ein kurzfristiger Ausflug sein wird.» Quelle: "NZZ"
Donald Trump fungiert als US-Präservat, der sich ein normativ-undurchlässiges Kondom gegen jegliche Rechtsstaatlichkeit übergestülpt hat. Da das Recht für ihn keine normative Bedeutung besitzt und er ihm keine eigenständige Relevanz beimisst, ist es lediglich eines der verschiedenen Mittel, die ihm zur Verfügung stehen und die er zur Erreichung bestimmter Ziele einsetzen kann – oder ein Hindernis, das ihm gefügige Anwälte aus dem Weg räumen werden. Er hält sich an keinerlei Regeln oder Institutionen, die seinen Interessen nicht dienen, und geht daher bis zum Äußersten: Normen, Gesetze, Verfassung und grundlegende menschliche Anständigkeit sind ihm egal, während ihn Konsequenzen nur soweit kümmern, wie sie sein Selbstbild als unbestrittener Gewinner gefährden. Quelle: Zum Teil📰 Zum Teil ich. Guck, der sagt tatsächlich Ich.
Fortsetzung folgt. Das ist wie Fortpflanzung. Aber auf Eis gelegt.
Ich verschiebe meinen Kinderwunsch auf später. Und habe zwölf meiner Eizellen einfrieren lassen
Bei dem Eingriff bin ich fast verblutet. Ich bereue es trotzdem nicht. ©️SPIEGEL / Milena Feldmann
»Basic Paket«, »Optimal Paket« oder »Optimal Plus Paket«? Das ist hier die Frage.
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„Ein Wasserlauf lässt sich mit einer kleinen Schaufel umleiten, doch ist er erst einmal angeschwollen, kann selbst ein Elefant ihn nicht mehr aufhalten.“ ©️Der persischen Dichter Saadi aus dem 13. Jahrhundert.
Als es noch etwas galt, Perser zu sein. Heute fühlt es sich eher an wie die schlechteste Karte im Spiel – ähnlich wie im Libanon. Menschen, die einst vor dem Krieg in Syrien in den Libanon flohen, müssen nun aus dem Libanon wieder zurück nach Syrien flüchten. Selbst wenn sie dort nur wieder vor den Ruinen ihres alten Lebens stehen. Gibt es überhaupt eine größere Tragödie, als zwischen zwei Katastrophen hin‑ und hergeschoben zu werden? Wie die Bauern auf einem Schachbrett. Ein übles Klischee.
Das syrische Eigentumssystem wurde durch den Bürgerkrieg systematisch zerstört, indem das Assad-Regime rechtliche Grauzonen und die physische Vernichtung von Registern als demografische Waffe nutzt. Hunderttausende Geflüchtete stehen vor dem Nichts, da Gesetze wie das berüchtigte „Gesetz Nr. 10“ utopische Nachweisfristen setzen, die für Menschen im Exil oder ohne Papiere nicht erfüllbar sind. Durch die gezielte Beschlagnahmung von Besitz unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung und die Ansiedlung loyaler Gruppen in strategischen Gebieten wird die Rückkehr der Vertriebenen dauerhaft verhindert und die Enteignung zementiert. Quelle: Aber das ist nicht unsere Problem / Der hiesige Zeitgeist
Sie sollten man ein Interview mit der hiesigen Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) lesen.
Die Presse: Ist die Sozialhilfereform auch ohne Kindergrundsicherung vorstellbar?
Mir ist wichtig, dass die Sozialhilfe-Reform kommt. Ich als Integrationsministerin bin für den Integrationsteil verantwortlich, da haben wir einen Entwurf vorgelegt. Mit stärkerer Integration am Arbeitsmarkt, verpflichtender Einhaltung unserer Regeln und Werte, Pflicht zum Deutschlernen und dem Ziel sich selbst zu erhalten – sowie Sanktionen, damit all das sichergestellt ist. Dafür ist die Sozialhilfe unser Hebel, das muss also kommen. Wer sich nicht integriert und beispielsweise unentschuldigt Kurse abbricht, muss mit drastischen Kürzungen rechnen. Wir müssen also endlich Meter machen bei der Sozialhilfe-Reform.
Die Presse:
Die Integrationsbilanz der letzten Jahre ist katastrophal. Erst diese Woche wurden drastische Unterschiede zwischen Schülern mit und ohne Deutsch als Erstsprache in einer Studie vorgerechnet, dazu kommen ganze Schulklassen mit mehr als 50 Prozent „außerordentlichen Schülern“, die dem Unterricht nicht folgen können. Zu einem großen Teil sind sie hier geboren. Was läuft da schief?
Das ist erschreckend. Und längst kein Wiener Phänomen mehr, sondern in vielen Städten zu sehen. Deutsch ist der Schlüssel zu gelungener Integration und Bildung. Deshalb ist es richtig, Deutschkurse im Sommer zu verpflichten.
Und ich Depp dachte tatsächlich, die gute Frau ist in ihrer Funktion als Ministerin für die Integration zuständig. Und nicht fürs Scheitern.
----_------_--------___----------______-------______------______-
1.
Voilà, da ist die Lösung.
Der Krieg. Nee ihr Krieg.
„Ihr Krieg gegen die Amerikaner ist zu unserer Vergeltung geworden“, schwor er.📰Pete Hegseth-Kriegsminister/Streichholz & Benzinkanister -©️Nena.
Woraufhin der junge Khamenei/Vorname/noch so ein toller/ nee Ayatollah Mojtaba Khamenei den Feinden Irans ewige Rache schwor. Nach der Devise: Und wenn es das Letzte ist was ich in dieser Welt mache. Oder dieser Welt hinterlasse. Rache. Die Straße von Hormus wird zu einer neue Straße des Todes. Darauf könnt ihr euch verlassen. Ungläubiges Pack, elendiges. Wir sorgen für einen neunen “Highway of Death” wie im Dessert Storm. Als der Schizophrenist in eine UNO-Uniform gesteckt wurde und über diese Straße fuhr, auf der Flucht vor seiner eigenen Unzulänglichkeiten, die seinem Leben eine Richtung gaben. Ja in Richtung Kriegsgebiert. So ruiniert musst du als junger Kerl sein, damit dir nichts anderes mehr einfällt, um irgendwie über die Runden zu kommen.
Was viele übersehen: Selbst das Scheitern gibt dem Leben eine Richtung. Die dann in alle Himmelsrichtungen ausfranzt. Orientierungslos stürzt dann von einer Unzulänglichkeit in die nächste, meistens gefolgt von weiteren Peinlichkeiten, denen du nicht entkommen kannst. Du trägst dann die Blamage in dir wie andere (k)eine Liebe. Inwendig siehst du dann irgendwann aus wie der Radl-Hermann im Gesicht. Alles ist nur noch Qual und Überwindung. Nach außen hin lässt du dir natürlich nix anmerken. Selbst wenn sich deine Sprache nur noch in Schlangenlinien ausdrückt, wie einen eitrigen Pickel am Arsch. Ein schreckliches Klischee. Ein Mann der im Leben gescheitert ist? Das auch. Der berühmte Pickel am Arsch. Wie Batteriesäure, die langsam das Gehäuse zerfistelt. Auch nicht viel besser.
Und schon lacht sich der Wortmacher schlapp, weil er mir dabei zusieht, wie ich daran scheitere, meine Blasenschwäche zu überwinden. Das ist dann der Punkt, an dem ich das Thema wechsle. Wie deine Herrenwindeln. Level 3, brüllt der Scheißhausdämon aus dem Häusl heraus. Das ist ungeheuerlich. Ja, endlos über seinen Verfall schreiben. Das ist keine Kunst. Stimmt. Das ist Kleinstkunst. Die trägt eine jede Person in sich. Selbst Tiere sind dazu im Stande.
Verblüffendes Verhalten von Tieren. Affen handeln mit Diebesgut, Fische schrumpfen und Elefanten unterscheiden Sprachen.
Tiere, das ist Sachsers Botschaft, sind bemerkenswert wandlungsfähig. Sachser und Kästner zählen eine Vielzahl von Beispielen dafür auf. Doch habe die Anpassung Grenzen, mahnen die Autoren, und die seien vielerorts erreicht. »Tierwelt am Limit« heißt der Titel ihres Buches. Die Zahl der Wildtiere weltweit ist beängstigend zurückgegangen. Die Experten sprechen von »Defaunation«, einer »Enttierung«, wie Sachser den Begriff übersetzt. »Wenn wir jetzt nicht handeln«, warnt er, »dann steht uns ein weltweites Massenaussterben bevor.«
Was hat das mit dem verblüffenden Verhalten von Tieren zu tun? Aussterben ist keine Kunst. Stimmt auch wieder. Das bekomme sogar ich hin. Und ich kann so gut wie gar nix.
Die Berliner Nachtigallen etwa singen umso lauter und umso schriller, je belebter das Revier ist, in dem sie um Weibchen werben. Dabei sind die Stadtvögel keineswegs von Natur aus besonders stimmgewaltig. Das zeigte eine Studie während der Coronapandemie. Forschende untersuchten Singvögel in San Francisco. Ihr Befund: Kaum kehrte beim Lockdown Stille in der Stadt ein, stimmten diese wieder zartere Lieder an. Das ist auch keine Kunst. Das ist Anpassung.
Gelbhaubenkakadus in Sydney zum Beispiel passten ihr Verhalten an die Erfordernisse der Stadt an. Vor rund zehn Jahren entdeckte ein findiger Vogel eine Methode, wie sich die örtlichen Mülltonnen öffnen lassen. Im Handumdrehen guckten sich andere den Trick ab. Nur zwei Jahre dauerte es, bis sich das Know-how des Deckelöffnens fast übers gesamte Stadtgebiet ausgebreitet hatte. Rasch verfeinerten die Vögel ihre Technologie: In einigen Stadtvierteln halten die Kakadus den Deckel mit dem Fuß, in anderen haben sie gelernt, den Schnabel zu nutzen; einige der Vögel laufen seitwärts zum Scharnier, andere bevorzugen es, einen Fuß vor den anderen zu setzen.
Australien. Da war doch was. Da gibt es doch ein Verbot von Social-Media für unter 16-Jährige.
Knapp zwei Monate nach Inkrafttreten des Verbots sitzt Evans in einer Hotellobby in Melbourne, der Millionenstadt an Australiens Südostküste. Es ist ein heißer Sommertag, die erste Woche nach den Ferien. Würde Liv bald die Highschool abschließen, hätte es das Gesetz zu ihren Lebzeiten schon gegeben?
»Essstörungen sind komplex«, sagt Evans. »Es wäre zu einfach, zu behaupten, nur eine Sache hätte anders sein müssen, damit Liv noch leben würde.« Woran er nicht zweifle: Soziale Medien hätten ihre Krankheit verschlimmert. Weil sie ihr nicht gaben, was sie brauchte – sondern was sie wollte.
Angefangen habe Livs Tortur offline, mit Mobbing in der Grundschule. Ein Schulwechsel half nicht, auch nicht der Beginn der Highschool. »Andere Kinder nannten sie fett, weil sie eine Banane aß.« Das war in der achten Klasse. »Sie war so ein liebevolles und kreatives Mädchen. Bloß für sich hatte sie irgendwann nichts als Hass übrig.«
Mit 13 oder 14 habe sie ein Smartphone bekommen. 13, das ist auf dem Papier das Mindestalter für die meisten sozialen Netzwerke, festgelegt in der unbeschwerten Ära des Techoptimismus im Amerika der Nullerjahre. Viele Kinder sind heute deutlich jünger, wenn sie sich anmelden.
Er habe sich nicht viel dabei gedacht, erinnert sich Evans. Liv habe Katzenvideos geguckt, ihre Zeichnungen gepostet. Vor allem Instagram habe einen Sog auf sie ausgeübt. Mit der Zeit seien die Videos düsterer geworden. Einmal habe sie ihm einen Clip eines Mädchens gezeigt, das erklärte, 200 Kalorien am Tag reichten zum Überleben. Ein Zehntel dessen, was für ein Mädchen dieses Alters als gesund gilt. »Das war noch die harmlosere Sorte, bei der sie keine Scheu hatte, sie mir zu zeigen. Eltern, die genau zu wissen glauben, was auf den Handys ihrer Kinder abgeht, leben in einer Traumwelt.« Quelle: SPIEGEL 11/2026
----_------_--------___----------______-------______------______-
2.
Sie guckte Katzenvideos. Dann wurden die Clips düsterer. Der Algorithmus von Apps wie Instagram oder TikTok belohnt Aufmerksamkeit. Stellt er fest, dass eine Nutzerin auf bestimmten Inhalten verweilt, setzt er ihr mehr davon vor.
So funktioniert der Schizophrenist auch. Der hat auch einen inneren Algorithmus, der so ähnlich funktioniert. Da wird’s auch immer düsterer mit den Jahren, in denen er unentwegt scheitert. Und scheitert er ausnahmsweise mal nicht, bekommt er keinen Fuß auf die Erde. Dann stürzt er selbst zwischen den Zeilen von einem Unglück ins nächste. Und das alles ist in Wahrheit nur eine Bagatelle, auf die Schnelle erlebt und zwischen Tür und Angel erzählt. Ein Leben wie im Vorbeigehen. Na, na.
Selbst ich habe noch Hoffnung. Die Bronx hinter dir zu lassen. Noch einigermaßen bei Kräften? Genau. Ich habe die Schnauze längst voll von der Jagdgesellschaft. Wo jeder auf der Jagd ist. Nach dem großen Glück, nach Erfüllung oder wenigstens einem Schnäppchen. Nach Bestätigung von Leuten, die man nicht einmal mag; nach dem perfekten Moment, den man sowieso verpasst, weil man ihn gerade fotografiert; oder nach der nächsten Ablenkung, damit man dem eigenen Gesicht im Spiegel nicht zu genau begegnen muss. Noch so ein dummes Klischee. Der Blick in den Spiegel. Ich habe mich heute beim Rasieren fünf Minuten lang angeguckt. Und mir eigentlich nix dabei gedacht. Gedacht habe ich mir schon was. Aber das habe ich inzwischen wieder vergessen. Was wiederum ein Zeichen des Scheiterns ist. Dass alles, was man erlebt, so belanglos ist, dass man es umgehend wieder vergisst. Dass nichts davon an der Tür zum Langzeitgedächtnis klopft und um Einlass bittet. Schon ist man wieder auf der jagt nach einem bedeutenden Moment. Scheiße. Ich habe auch bedeutenden Momente auf der Festplatte gespeichert. Wie deine Garten-Party. Genau.
Es ist ja so. Seit jeher tritt der Mensch in der Natur als Räuber auf. Die Jagd hat Hirsche, Füchse und Wildschweine schreckhaft, scheu und ängstlich gemacht. Wie gut die Tiere ihren Feind dabei im Auge haben, wurde am Beispiel Afrikanischer Elefanten untersucht. Forschende testeten deren Reaktion auf Kleidung. Die Dickhäuter erkannten dabei nicht nur, welche Kleidungsstücke getragen waren, sie konnten offensichtlich auch die Ethnie der Träger bestimmen: Der Geruch von Massai, einer Volksguppe, die bei Konflikten mit Elefanten schnell zum Speer greift, versetzte sie in Erregung, anders dagegen derjenige der friedlicheren Kamba. Bei Tests mit Tonaufnahmen zeigte sich dann, dass die Fähigkeit der Elefanten sogar noch weiter geht: Sie konnten auch den Klang der beiden Sprachen unterscheiden.
Tempelaffen auf Bali haben einen anderen Weg des Nahrungserwerbs gefunden: Sie handeln mit Diebesgut. Die Makaken stehlen den Touristen Brillen, Handys, Hüte oder Schmuck und rücken diese erst im Austausch gegen Leckerbissen wieder heraus. Offenbar haben sie auch einen Sinn für den Tauschwert der Waren entwickelt. Ein Handy, das wissen sie, steht höher im Kurs als ein Hut. Quelle: SPIEGEL 11/2026
Jetzt habe ich völlig den Faden verloren. An dem unsere Idylle hängt, der immer dünner wird, wie dein Haar, oder die Suppe, die sie uns eingebrockt haben. Die Weltenlenker, die wieder mal ihre Menschenvernichtungsmaschinerie angeworfen haben, wie einen alten Steyr-Traktor, der nur noch hustend in die Gänge kommt wie ich derzeit.
Es ist Krieg, genau. Es ist ihr Krieg. Den sie auch zu unseren machen.
„Die Straße von Hormus wird entweder eine Meerenge des Friedens und des Wohlstands für alle sein“, schrieb Ali Larijani, Irans oberster nationaler Sicherheitsbeamter, am Dienstag in einem Social-Media-Beitrag. „Oder sie wird eine Meerenge der Niederlage und des Leidens für Kriegstreiber sein.“
Als Reaktion auf diese Entwicklung nahm die Polizei in Wien - Vienna wo er so gut wie gar nichts tat, rund 70 Personen fest, die an der gewalttätigen Konfrontation teilnahmen, sie prügelten mit Holzlatten und Stöcken aufeinander ein, neun wurden verletzt. Auslöser war eine Veranstaltung im Islamischen Zentrum zum Gedenken an den verstorbenen Ayatollah, an der mehrere hundert Menschen teilnahmen. Vor dem Zentrum hatten sich Gegendemonstranten versammelt und taten ihren Ärger über die Gedenkfeier kund. Nach Ende der Veranstaltung gegen 21.30 Uhr kam es zu der Auseinandersetzung.
Keiarishi Mohammed ist Pensionist und als Freiwilliger und Übersetzer am Islamischen Zentrum in Floridsdorf tätig. Er war an dem Abend vor Ort: „Sie haben auf uns eingeschrien, Frauen und Kinder beleidigt, genauso wie den Koran und unseren Propheten. Das halte ich für unmenschlich.“ Der Iran komme seit der Islamischen Revolution 1979, als die Monarchie abgeschafft wurde und sich Ajatollah Ruhollah Khomeini als oberster religiöser Führer installierte, nicht zur Ruhe. Quelle: Die "Presse".
Sagenhaft. Wer sich in Wien nicht schon alles wegen politischer Unstimmigkeiten in der Heimat / fremden Heimat gegenseitig die Fresse poliert hat - oder Schlimmeres. Nur ist das nicht sagenhaft. Das ist die Realität.
Mein Vorschlag dieser wenig erfreulichen Entwicklung proaktiv zu begegnen. Wir machen uns gemeinsam auf die Socken. Angeblich sind es nur noch 10.000 Schritte bist zum Weltfrieden. Kämpfen wir gemeinsam gegen die Frühlingsmüdigkeit an und machen alle einen kurzen Ausflug, in die geopolitische Glückseligkeit, anstatt uns monetär wieder in die Enge treiben zu lassen von diesen bekloppten Kriegsmachern. 👏
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3.
Und was ist jetzt mit der Insel Kharg?
Irans Herzstück seiner Öl‑Exportinfrastruktur. Über Kharg laufen bis zu 90 % aller iranischen Rohölexporte, womit die kleine Koralleninsel im Persischen Golf eine zentrale wirtschaftliche Lebensader des Landes darstellt. Sie beherbergt Irans wichtigste Terminals, Speicheranlagen und Verladepunkte, über die Tanker Richtung Weltmarkt auslaufen. Ein Ausfall oder eine militärische Blockade der Insel würde den iranischen Staatshaushalt massiv treffen und könnte die globale Ölversorgung destabilisieren. Werden die USA & Israel die Insel einnehmen? Bitte jetzt nix mit Tabs.
Die Insel Kharg. Karg, wie der Sinn & Zweck deiner verschriftlichen Tiefstaplerbekenntnisse. Das hat DER doch nur geschrieben um „Down Under“ schreiben zu können. Damit der sagen kann, er sei „Born zu Run“. In einem Leben steckend - zum Davonlaufen. Oder Davonradelnd. Gefühlt bin ich am Radl-Hermann gestern mit 230 Km/h vorbeigedüst. Mein „Servus Radl-Hermann“ hat sich dann im Fahrtwind verheddert wie ein offenes Schuhband in einer Gangschaltung. Was grammatisch fehlt. Der Satz hat: ein Partizip („steckend“), eine Präpositionalphrase („in einem Leben“), aber kein Subjekt und kein finites Verb. Und keinen richtigen Aufhänger, wie es sich für ein kleinstbürgerliches Leben geziemt, dass die hiesige Matrix reingewaschen hat, wie eine Waschmaschine deine Klamotten. Die Der in einer Kiste hat. In seiner Klamottenkiste.
Hier ist doch alles nur Klamauk. Das auch ja. Und der Versuch mit dem Scheitern klar zu kommen. Am Rande der Idylle lebend, in den ausgefranzten Rändern Selbiger, wo die kleinstbürgerliche Herrlichkeit erste Schatten wirft und Menschen aus der ganzen Welt ausspuckt, wie ein alter Chinese seinen Racheninhalt. Die eben genau von dieser Idylle angezogen werden wie Motten vom Licht.
Schrecklich was sich in der Schweiz ereignet hat.
Es sei eine wahre Tragödie und ein trauriger Tag für den Kanton Freiburg: Als die Freiburger Behörden am Mittwochnachmittag über den verheerenden Brand eines Postautos in der Gemeinde Kerzers informierten, war die Betroffenheit spürbar.
Fest steht, dass beim Brandunglück vom Dienstagabend in Kerzers, einer 5000-Einwohner-Gemeinde des Freiburger Seebezirks, sechs Personen ihr Leben liessen. Ein Mann hatte sich in einem Postauto selbst angezündet. Er hatte sich offenbar mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen, die bewirkte, dass sich der Brand mit hoher Geschwindigkeit im gesamten Fahrzeug ausbreitete.
Das Postauto brannte lichterloh, wie Videoaufnahmen zeigen. Als die Rettungskräfte beim Postauto eintrafen, stand das Fahrzeug vollständig in Flammen. Die Feuerwehr führte Rettungs- und Löscharbeiten durch. Fünf Personen wurden verletzt, zwei von ihnen befinden sich derzeit noch in Spitalpflege, die anderen sind inzwischen zu Hause.
Über den mutmasslichen Täter gibt es nur wenige Informationen. Er ist beim Brand wahrscheinlich gestorben. Da die definitive Identifikation der Toten noch aussteht, wollten die Behörden seinen Tod nicht bestätigen. Es soll sich um einen Mann um die sechzig handeln, um einen Schweizer Staatsbürger mit Wohnsitz im Nachbarkanton Bern. Es heißt, dass ihn seine Familie als vermisst gemeldet habe.
Der Mann galt als psychisch instabil, als verwirrt und am Rande der Gesellschaft lebend. Er war den Behörden bekannt, mehr in gesundheitlicher und weniger in strafrechtlicher Hinsicht, hiess es an der Medienkonferenz. Die bisherigen Erkenntnisse, die Anhörungen, die Zeugenaussagen und die Auswertung von Überwachungskameras deuten darauf hin, dass der Mann allein gehandelt und den Brand vorsätzlich verursacht hat. Quelle: "NZZ"
Apropos alter Chinese:
Von der gelben Gefahr spricht heute niemand mehr. Trotz steigender Importe aus China. Trotz einem massiven Handelsbilanzdefizit. er Unterschied zwischen Importen und Exporten macht hier 12,5 Mrd. Euro aus. Besonders markante Anstiege bei den China-Importen wurden in den Produktgruppen „Maschinen und Fahrzeuge“, „Sonstige Fertigwaren“ sowie „Bearbeitete Waren“ verzeichnet. Das größte Handelsbilanzplus gibt es mit 5,2 Mrd. Euro mit Blick auf die Vereinigten Staaten. Besonders stark sticht hier der Rückgang der Ausfuhren von chemischen Erzeugnissen (minus 46,5 Prozent) ins Auge. (APA)
Trotz dem Wuhan-Desaster. Das wäre rassistisch. Aber der Trump sprach doch auch von einem „China‑Virus“. Der darf das. Der darf alles. Dazu hätte ich noch jede Menge Text. Aber als Mainstream-Mensch von der gelben Gefahr zu sprechen geht gar nicht mehr. Schon gar nicht wenn du wie ich in der Bronx lebst. Seit wann lebt Der, bespaßt mich der Wortmacher. In der Bronx z.B. ging die Gefahr nicht von drei chinesisch-stämmigen Sexarbeiterinnen aus, sondern von einem bekloppten Afghanen.
Scheiße. Wie oft wirst du diese Tragödie noch aufwärmen, fragt mich der Wortmacher. Na, bis es mich nicht mehr verstört. Bis ich an der Adresse Engertstraße 126a vorbeigehe oder radeln werde und mir nicht mehr denke. Wie konnten die Betreiber des Puffs den Laden nach dem Dreifachmord einfach wieder öffnen? Was denken die sich dabei? Gute Frage. Vielleicht denken sie sich. Das Leben geht ja weiter. Nur halt nicht für die drei toten Frauen. Naturgemäß gefolgt von der kleinstbürgerlichen Doktrin: „Jetzt muss es aber auch mal gut sein.“ Genau. Selbst wenn es nicht gut ist. Es bringt nichts, alten Menschen Vorwürfe zu machen. Dafür ist es zu spät. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man merkt, dass man von bestimmten Menschen keine Wiedergutmachung, keine Einsicht und keine Veränderung mehr bekommen wird.
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4.
Und dass man trotzdem weitermacht. Die Folgen absorbierend wie einst die intakten Gletscher das Sonnenlicht wieder reflektierten. Obschon das bewusste reflektieren oft überwertet wird. Das ist nur was für Herrschaftliche die sonst kein Hobby haben. Vieles bleibt unerledigt, und manchmal bleibt es einfach schrecklich. Also macht man weiter, als ob nichts geschehen wäre. Das gehört zu einem kleinstbürgerlichen Leben: die Lebenslügen, die man sich selbst erzählt, bis sie einem ganz vertraut erscheinen. Weil man mit den Jahren schrecklich feige geworden ist. Weil man seine kleinen Goodies nicht aus Spiel setzen möchte wegen einem kleinen Happen Wahrheit. Das auch ja. Aber ich will den Goadfather einfach nicht blöde kommen. Ich habe nur einen Goadfather. Der hat andere Sorgen als meine Erinnerungen. Jetzt würde was mit Erinnerungskultur passen. Das passt bei uns immer.
Diese Tragödie. Nicht diese. Die Tragödie in der Schweiz, von Tragödien übelst durchgerüttelt, (Crans Montana) ereignete sich am Dienstagabend dem 10.03.2026. Donald Trump wiederum hielt am Montagabend (09.03.2026) eine außerordentliche Pressekonferenz ab. Er lobte die amerikanischen Streitkräfte und sprach davon, dass man «den Feind zerquetsche». Die gefallenen Soldaten nannte er «Helden». Und er sprach von einem baldigen Ende des Krieges. «Wir haben schon auf viele Arten gewonnen, aber wir haben noch nicht genug gewonnen», sagte er. Die Operation gegen Iran bezeichnete er als Erfolg. Militärisch besitze das Regime in Teheran «nichts mehr», sagte Trump.
Die Angriffe in Iran verteidigte Trump mit einer ungewöhnlichen Formulierung: Amerika habe einen «kleinen Ausflug» in den Nahen Osten unternommen, um «etwas Übles zu beseitigen». «Ich denke, Sie werden sehen, dass es ein kurzfristiger Ausflug sein wird.» Quelle: "NZZ"
Donald Trump fungiert als US-Präservat, der sich ein normativ-undurchlässiges Kondom gegen jegliche Rechtsstaatlichkeit übergestülpt hat. Da das Recht für ihn keine normative Bedeutung besitzt und er ihm keine eigenständige Relevanz beimisst, ist es lediglich eines der verschiedenen Mittel, die ihm zur Verfügung stehen und die er zur Erreichung bestimmter Ziele einsetzen kann – oder ein Hindernis, das ihm gefügige Anwälte aus dem Weg räumen werden. Er hält sich an keinerlei Regeln oder Institutionen, die seinen Interessen nicht dienen, und geht daher bis zum Äußersten: Normen, Gesetze, Verfassung und grundlegende menschliche Anständigkeit sind ihm egal, während ihn Konsequenzen nur soweit kümmern, wie sie sein Selbstbild als unbestrittener Gewinner gefährden. Quelle: Zum Teil📰 Zum Teil ich. Guck, der sagt tatsächlich Ich.
Fortsetzung folgt. Das ist wie Fortpflanzung. Aber auf Eis gelegt.
Ich verschiebe meinen Kinderwunsch auf später. Und habe zwölf meiner Eizellen einfrieren lassen
Bei dem Eingriff bin ich fast verblutet. Ich bereue es trotzdem nicht. ©️SPIEGEL / Milena Feldmann
»Basic Paket«, »Optimal Paket« oder »Optimal Plus Paket«? Das ist hier die Frage.
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