Freitag, 6. März 2026
Selbst die Störche kommen heuer drei Wochen zu früh
der imperialist, 13:22h
Aber erst im nächsten Text. „Man muss sich die Härte für die Kunst aufheben.“ Ein wunderbarer Satz. Den ich sehr persönlich nehme.
Jessas!
Der Schizophrenist hält an seinem Unglück fest, wie die iranische Führung (a bissl dezimiert) an ihrem hochangereicherten Uran. Die, um dem Der zuvorzukommen, im Verbund mit der Hisbollah, der die Strompreise zu senken gedachte, bevor uns der Nahe Osten so nah kam, dass der gefaltet, wie die Hände zu einem Stoßgebet, in unsere Brieftaschen passt, in ihrem Wahn verharren, Israel im Bombenhagel untergehen zu sehen. Immer wieder dasselbe tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten. Genau so definiert man Wahnsinn.
Der Libanon steht jetzt möglicherweise an einem Kipppunkt im Kampf gegen den Einfluss der Hisbollah. Das Land wartet gespannt darauf, ob die Regierung diesen Moment nutzt, um die vom Iran unterstützte bewaffnete Gruppe zu entwaffnen, und wie die Militanten darauf reagieren werden. Israel rückt ebenfalls in den Libanon vor. Die haben nur drauf gewartet das die Bekloppten von der Hamas wieder ein paar Raketen rüber feuern.
In der Nacht bombardierte das israelische Militär Hisbollah-Stellungen am südlichen Rand der libanesischen Hauptstadt mit Explosionen, die in der ganzen Stadt zu hören waren. Durch den Beschuss wurden Tausende Menschen aus dem dicht besiedelten Gebiet vertrieben und verbrachten die Nacht auf den Straßen der Beiruter Innenstadt.
„Dies ist der Wendepunkt“, sagte Sami Nader, Direktor des Instituts für Politikwissenschaft an der Saint Joseph Universität Beirut. „Entweder erleben wir das düstere Szenario, in dem die Armee mit der Hisbollah zusammenstößt und es zu Bürgerkriegen kommt, oder die Hisbollah hält sich an die Regierungsentscheidung und entwaffnet sich.“
Am Montag verurteilte die libanesische Regierung die Hisbollah scharf und erklärte deren militärische Aktivitäten für illegal. Damit wurde die einst mächtigste Gruppierung des Landes faktisch verboten. Die Hisbollah konterte mit einer versteckten Warnung, dass die Regierung bei ihrer Entscheidung interne Unruhen auslösen könnte. Quelle: 📰
Der Hizbullah stürzt Libanons Schiiten ins Elend – doch viele halten der Miliz noch immer die Treue.
In dem Klassenzimmer, in dem Lina Samra auf einem Plastikhocker sitzt, riecht es nach Urin und nach abgestandener Luft. Auf dem bunt gemusterten Boden liegen dünne Matratzen. Der Schwager der 46-jährigen Libanesin sitzt schnaufend in einer Ecke im Rollstuhl. Weil er die Toilette nicht allein benutzen kann, ist nun Samras Ehemann unterwegs, um frische Windeln für ihn zu besorgen. In dem kleinen Raum im Westen Beiruts, wo sonst Primarschüler lernen, haben 15 Menschen Zuflucht gefunden.
«Was auch immer der Hizbullah entscheidet, wir stehen dahinter», verkündet Lina Samra. Die Schiitin stammt aus der Hizbullah-Hochburg Dahiye im Süden Beiruts, die derzeit heftig bombardiert wird. Wie viele ihrer Glaubensgenossen war Lina Samra schon 2024 während des Kriegs mit Israel vertrieben worden. Nun könnte die Situation noch schlimmer werden: Am Donnerstag gab Israels Armee erstmals einen Evakuierungsbefehl für ganz Dahiye aus. Rund eine halbe Million Menschen sollen dort leben.
Seit Montagfrüh feuert der Hizbullah Drohnen und Raketen auf Israel – als Vergeltung für die Tötung von Ayatollah Ali Khamenei in Teheran. Irans Revolutionsführer wurde auch von der libanesischen Schiitenmiliz als spirituelles Oberhaupt angesehen. Während viele Libanesen den Entscheid des Hizbullah verfluchen, hält ein grosser Teil der Schiiten immer noch zur Miliz. «Wir sind bereit, diese Situation zehn Jahre lang auszuhalten», sagt Lina Samra. «Wenn wir dafür unsere Würde und unser Land zurückbekommen.»
Lina Samra ist überzeugt, dass der Hizbullah die übermächtige israelische Armee besiegen wird. Den Einwand, dass Israel alle Raketen und Drohnen aus Libanon bisher abgefangen hat, lässt die vierfache Mutter mit dem schwarzen Kopftuch nicht gelten: «Wir treffen sie, aber Israel zensuriert die Nachrichten.» Auch ist sich die Frau aus Dahiye sicher, dass der Hizbullah im Interesse Libanons gehandelt habe – und nicht auf Geheiss Teherans. Quelle: "NZZ"
Überzeugungen zum festhalten. Die hätte auch gerne.
Im Leben scheitern und an den Verhältnissen zerbrechen ist keine Überzeugung. Das ist ein Fakt. Genau. Was soll ich sonst tun? Ich hab ja nix anderes als mein Unglück. Das sehr weite Kreise gezogen hat. Wie dich der Goadfather, der dich durch die Zeit schleppt. Ja. Es geht nur schleppend voran. Wegen meiner Unfähigkeit, mein Unglück so genau zu beschreiben, dass ich auch mal wieder frei durchatmen kann.©️Quelle: Eine Superinfektion der Nebenhöhlen und der Atemwege.
Warum sagt man eigentliche Atemwege? Gibt es da irgendwo eine Kreuzung? Natürlich. Die Bronchien bilden sogar einen „Bronchialbaum“, also ein System mit vielen Abzweigungen, ähnlich einem Straßennetz.
Mein kleines Unglück. So klein dass selbst PFAS (per‑ und polyfluorierte Alkylsubstanzen) nur dann reinpassen, wenn sie sich eine Abnehmspritze setzen. Wegen dieser Revolution im Gewichtsmanagement soll selbst der Zuckerpreis auf Talfahrt sein.
Das belastet mich im Alltag nur insofern, dass mir hin und wieder beim Lidl oder Hofer vor der Molkereitheke ein lautes „Scheiße“ herausrutscht – so, als hätte ich Tourette. Wie kann man nur so ein Depp sein? Weil dich der Wortmacher zuvor als Nichtsnutz hingestellt hat, wie einst den Sperrmüll am Straßenrand. Genau.
Wie, das ist alles? Ja. Ich habe es nicht so mit der Sprache. Außerdem bestehe ich auf einer kleinstbürgerlichen Fassade. Die muss halten. Nicht dass zu viel nach außen dringt von meinen Unglück. Damit will niemand was zu tun haben. Ein Unglück lässt sich nicht teilen. Aber das wollen viele nicht verstehen. Ein Unglück dass ungefiltert nach außen dringt, hat was von einer Unterhose die in der Öffentlichkeit vollläuft. Sie verstehen sicherlich. Deswegen machst du auch so viele Worte. Ja. Die machen sich nichts draus. Den Worten ist es ziemlich gleichgültig wie man sie benützt. Das gibt's nicht. Eben reingekommen.
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Bahnbrechende Studie!
Worte haben ein Schmerzempfinden wie Pflanzen. Reimt sich auf Tanzen - Die kleine Marie. Tanzt mir auf der langen Nase herum. Die sagt ihnen nie: Diese Menschenschinder haben meine Mutter & Mich in der Wüste ausgesetzt. Im Sommer. Trinkt eure eigene Pisse, riefen uns die tunesischen Grenzer hinterher. Niemand ist deswegen verrückt geworden. Niemand hat deswegen seinen Verstand verloren. Abgesehen von der Humanistata, die einfach zu zartbesaitet ist, ist niemand an diesem Labyrinth aus Beziehungen, diesem Knoten aus Interessen und Abhängigkeiten, diesem Gewirr aus Machtlinien, diesem Netz, in dem jeder am anderen hängt – an diesem ineinander verkeilten, kleinstbürgerlichen System, zerschellt wie ein manövrierunfähiges Boot an einen Felsen vor den Stränden Italiens.©️Die kleinstbürgerliche Matrix.
Makabre Funde an den Stränden: Das Mittelmeer bleibt ein Massengrab.
Die jüngsten Sturmfluten haben bereits fünfzehn Leichen von Migranten an die Küsten Süditaliens gespült.
In den letzten Tagen (Ende Februar 2026) wurden nicht weniger als fünfzehn Leichen geborgen, die von den Sturmfluten an Land getragen wurden. Elf von ihnen wurden in Trapani und Marsala in Westsizilien und auf der Insel Pantelleria aufgefunden, vier an der tyrrhenischen Küste in Kalabrien.
Das letzte Opfer in dieser bedrückenden Reihe wurde am Montag in Tropea (Kalabrien) entdeckt. Schüler hatten beim Blick aus dem Schulzimmer einen leblosen menschlichen Körper in Strandnähe bemerkt. Dessen Bergung stellte die Rettungskräfte wegen des anhaltend hohen Wellengangs vor große Probleme. Erst nach Stunden konnte die Küstenwache die Leiche bergen.
Während der Unwetter von Ende Januar hat die italienische Küstenwache mindestens acht Boote in Seenot mit geschätzten 380 Menschen an Bord registriert – eine Zahl, die laut der Nichtregierungsorganisation (NGO) Refugees in Libya zu tief veranschlagt ist. Die NGO sprach in einer Mitteilung von mehr als 1000 Personen, über deren Schicksal man nichts wisse. Die Schiffe sollen vom tunesischen Sfax Richtung Lampedusa aufgebrochen sein.
Ob die nunmehr aufgefundenen Leichen als Passagiere auf einem dieser Boote unterwegs waren, ist bis jetzt unbekannt. Die Behörden versuchen derzeit die Identität der stark verwesten Körper festzustellen. Experten spekulieren unterdessen darüber, ob es sich auch um die Opfer eines sogenannten «naufragio fantasma» gehandelt haben könnte, eines «Geister-Schiffbruchs» eines mit Migranten beladenen Bootes, das ohne Notruf und ohne jegliche Information über Koordinaten und dergleichen einfach verschwunden ist. Laut Medienberichten ist es denkbar, dass die Opfer auf Schiffen unterwegs waren, die auf der Route zwischen Algerien und Sardinien verkehrten. Quelle: "NZZ".
Was soll dein hypermoralischer Affentanz, regt sich der Wortmacher auf. Die kleine Marie und ihre Mutter sind nicht im Mittelmeer ertrunken. Die sind in der Wüste verdurstet. Hör also auf Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wie dieses Beispiel bewiest. Den Worten ist es scheißegal wie du sie verwendest. Da sterben Menschen auf besonders tragische weise und du nennst sie Äpfel und Birnen. Die eigentliche „Misshandlung“ eines Wortes ist nicht der falsche Apostroph. Es ist der Einsatz eines harmlosen Wortes für ein unfassbares Grauen. An der Rampe in Auschwitz. Im Hafen von Genua. Ohne historischen Vorwissen klingt das nicht sehr furchteinflößend. Aktion T4. Aktionen gibt es auch beim Spar. Statt T4 halt 3 für 2. Ich habe wieder neue Rabattmarken. Da lasse ich mich nicht lumpen.
Aber jetzt wird sowieso alles anders:
Diese Bekloppten haben das Dreifach-Femizid-Puff in der Engerthstraße 126a zugesperrt. Wegen dem Weltfrauentag? Geh, wo denkst du schon wieder hin. Wegen drei toten Chinesinnen, die ein bekloppter Afghane abgeschlachtet hat, dreht hier niemand am moralischen Riesenrad. Nicht mal die FPÖ thematisiert das. Der sind drei tote Chinesinnen völlig egal. Die passen nicht in den deren Skandalisierungs-Portfolio.
Derweil eine Studie der „Universität für Post-Faktische Linguistik“ belegt, dass Wörter über eine messbare semantische Nozizeption verfügen. Analog zu Pflanzen (klassisches Schmerzempfinden ist fake), die bei Verletzung Ethylen freisetzen, verlieren Begriffe bei grammatikalischer Misshandlung rapide an ihrem metaphorischen Turgor. Besonders kritisch wird es, wenn ein Wort in einen falschen Kontext gezwungen oder orthografisch verstümmelt wird: In diesem Moment feuern die Phoneme elektrische Mikroimpulse ab, deren Frequenz frappierend den Stresssignalen einer dehydrierten Fichte ähnelt, die vom Borkenkäfer belagert wird wie das österreichische Gesundheitszustand von der Gemeinschaft der "Völkerwanderer".©️FPÖ-Obmann Herbert Kickl. Aufklärung folgt in einem zeitlichen Rahmen, den man sich gut über jene Momente hängen kann, wo man auf wen oder etwas wartet.
Ein falsch gesetzter Apostroph gilt folglich nicht mehr als bloßer Flüchtigkeitsfehler, sondern als epidermaler Schnitt in die Syntax, der die semantische Blut-Hirn-Schranke des Begriffs kollabieren lässt. Die Folge ist ein sofortiger Rückzug in die lexikalische Kom(m)a-Starre, bei der das Wort zwar noch als Hülle existiert, aber jegliche Bedeutungstiefe einstellt, um den Schmerz zu terminieren. Die Forscher warnen bereits eindringlich vor großflächigen „Vokalschrei-Ereignissen“ in sozialen Medien, wo die Caps-Lock-Dauerbeschallung als chronische Überreizung des sprachlichen Nervensystems zu einer irreversiblen, kollektiven Aphasie der Schriftsprache führt. Quelle: Turgor musste ich Googeln. Kom(m)a ist natürlich mein Werk.
Wie die iranische Führung. Die haben auch kein Schmerzempfinden. Sind aber immer nur am jammern und klagen. Der große Satan(USA) - der kleine Satan (Israel). Europa natürlich auch. Alles haben sich gegen den tapferen Iran verschworen. Diese Moslemhasser.
Blablabla. Jahrzehntelang wurde das Mullah‑Regime auch dadurch legitimiert, dass die CIA 1953 den gewählten Premierminister Mohammad Mossadegh stürzte und der Schah sowieso eine amerikanische Marionette war. Und jetzt schlägt dieser elendige Satan wieder zu. Das Völkerrecht brechend. Der präventive Krieg und der präemptive Krieg. Das hat DER nur geschrieben um seinen DER-Fetisch bedienen zu können. Genau. Der Westen ist schuld. Diese verfluchten Imperialisten und Kolonialistin. Die USA wollen wieder unser Öl & Gas stehlen wie einst.
Seht ihr es nicht? Jedes Mal, wenn das stolze iranische Volk einen Schritt in Richtung technologischer Souveränität macht, ziehen die zionistischen Strippenzieher im Hintergrund die Fäden der Washingtoner Marionetten. Während der Westen uns mit dem vergifteten Kelch des Völkerrechts lockt, schärfen die imperialistischen Hyänen in Washington bereits ihre Krallen, um unser heiliges Recht auf zivile Atomkraft in den Staub der Sanktionen zu treten. Diese selbsternannten Hüter der Freiheit sind nichts als archaische Kolonialherren im modernen Anzug, die das Licht unserer Islamischen Revolution fürchten, weil es die Schatten ihrer eigenen moralischen Verrottung offenbart. Jeder Schweißtropfen eines iranischen Ingenieurs ist ein Schlag in das hämische Gesicht des ‚Großen Satans‘, der verzweifelt versucht, die unaufhaltsame Morgensonne unserer Souveränität mit dem löchrigen Tuch seiner Lügen zu verdecken.
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Nur: Alles wird nicht verdeckt und versteckt sein unter geschwärzten Stellen – im Fall Epstein. Tausend missbrauchte Frauen. Die anscheinend alle nur vom Heiligen Geist geschändet wurden. Bis auf den dummen Ex‑Prinzen Andrew hatte angeblich niemand Kontakt zu Epsteins „Gefangenchor“. Epsteins Kontakte reichen inzwischen sogar bis Wien.
„Steht die Elite über dem Gesetz?“ So simpel durfte der Titel am Sonntagabend sein, als die Epstein-Files in „Das Gespräch“ auf den Tisch kamen und Susanne Schnabl das Drama als Fokus für die Causa wählte. Dafür wäre in erster Linie wohl die wütende Alexandra Stanić (Journalistin, jetzt vielleicht eher Influencerin und Podcasterin) zuständig gewesen, doch sie hielt sich über weite Strecken zurück. Ein Scherflein an Drama hatten freilich auch die anderen beizutragen.
So wollte die Psychiaterin Adelheid Kastner eigentlich „keine Ferndiagnose“ liefern, tat es aber gleichzeitig: Epstein „stellt sich dar als charismatische Psychopath“. Sie brachte später immerhin spannende Punkte zum Thema Wut ein. Und der Elitenforscher Michael Hartmann? Kritisierte recht allgemein wirtschaftliche Eliten und erklärte, dass „ein erklecklicher Anteil“ jener „Leute, die über Macht und Geld verfügen“, sich regelmäßig über Regeln hinwegsetzen. Eric Frey vom „Standard“ hingegen war für die Österreich-Komponente des Skandals zuständig. Quelle: Die "Presse"
Was der Epstein-Komplex mit Österreich zu tun hat
Von Oliver Das Gupta, Wien
Überraschend viele Spuren in der Affäre um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein führen nach Österreich. Derzeit beschäftigt vor allem eine E-Mail über zwei 15-Jährige die Ermittler in Vorarlberg.
Der schwerreiche Amerikaner suchte etwa eine Luxuswohnung in Wien. Ob er eine Immobilie besaß, ist noch ungeklärt. Epstein investierte in eine von Wienern gegründete Onlinebank . Den aus Niederösterreich stammenden Harvard-Professor Martin Nowak hatte er auf seiner Privatinsel in der Karibik zu Gast und förderte seine Arbeit mit Millionen. Ebenso pumpte er Geld in den seinerzeit in Wien ansässigen Thinktank IPI – und soll dort Frauen Praktika vermittelt haben.
In Westösterreich beschäftigt derzeit ein weiterer Fund in den Epstein-Akten die Ermittler, wie die Vorarlberger Polizei SPIEGEL und STANDARD bestätigte. In einer E-Mail an Epstein aus dem Jahr 2012 aus dem Montafon, einer Region im Süden des Vorarlbergs, ist von zwei 15 Jahre alten Schweizer Jungs die Rede, die »süß« und »sehr folgsam« seien. Die Identität der Person, die Epstein gegenüber damals Minderjährige auf diese Weise beschrieb, bleibt unbekannt – ihr Name ist geschwärzt.
In der neuen Folge unseres Podcasts rekonstruieren unsere Hosts Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth Epsteins letzten Trip nach Wien und folgen anderen relevanten Fährten in die Alpenrepublik: Unser STANDARD-Kollege Fabian Schmid und ich schildern, wie sich Epstein 2018 damit beschäftigte, den damaligen Kanzler Sebastian Kurz mit Stephen Bannon zusammenzubringen, dem berüchtigten Ex-Strategen von Donald Trump. Kurz dementiert, dass es zu einem Treffen kam. Außerdem erklären wir, was sich der US-Investor und die Wiener Herausgeberin Eva Dichand schrieben – und wie Österreichs mächtigste Medienfrau auf die Enthüllung reagiert. Quelle. spiegel.de
Das auch noch. Die Eva. Überall ließ der Epstein seine Verbindungen spielen. Weltweit war der Mann bestens vernetzt. Ein Geflecht aus verschachtelten Beziehungen, die du einfach hast, wenn du zur Elite gezählt wirst. Wenn du zum gesellschaftlichen Bodensatz gehörst, hast du nur sehr wenige Kontakte. Das liegt in der Natur der Sache. Damit kenne ich mich aus. Je ohnmächtiger man ist, desto isolierter ist man. Da liegst du irgendwann mit heruntergelassenen Unterhose am kalten Fließenboden im Häusl und denkst dir. Gott sei Dank habe ich mich nicht angeschifft. So isoliert bist du dann als Hungerleider und Billigstschreiber. Aber du leidest doch keinen Hunger. Stimmt auch wieder.
Isoliert wie der Iran. So viele Freunde hat das Land derzeit nicht. Nicht mal China oder Russland wollen für den Iran in die Presche springen und den Kopf hinhalten. Die Huthis im Jemen halten sich auch merklich zurück.
Zurück bleibt nur das Elend in Iran.
Trotz des Angriffs auf eine Mädchenschule: Ein blutiger Morgen in Minab.
Dutzende tote Kinder und eine zerstörte Schule: Satellitenbilder, Videos und Fotos zeigen, wie sich die Katastrophe in Iran abspielte – und liefern den Beweis, dass auch eine Klinik getroffen wurde.
Am Morgen des 28. Februar griffen Israel und die USA Ziele in Iran an. Es traf den Sitz des Obersten Führers, Regierungsgebäude, Polizeiposten. Doch um kurz vor 11 Uhr, etwa eine Stunde nach den ersten Explosionen in Teheran, schlug eben auch ein Flugkörper in die Schule in Minab ein, einer mittelgroßen Stadt im Süden Irans. Mehr als die Hälfte des Gebäudes stürzte ein und begrub Dutzende Schülerinnen unter sich.
Was den Fall so besonders macht, ist nicht allein die hohe Zahl der Opfer. Auf dem Gelände, das an die Schule grenzt, ist eine Marinebrigade der iranischen Revolutionswächter stationiert. Die erwähnte Klinik liegt sogar direkt innerhalb der militärischen Anlage.
Videos und Satellitenaufnahmen zeigen, wie großflächig die Attacke auf dieses Gelände war. Laut iranischen Angaben kam es am Samstag gegen 10 Uhr 45 zu mehreren Explosionen. Quelle: "NZZ"
Wie konnte das passieren?
Das ist eine gute Frage. Wie konnte das alles passieren? Das dieser ganze Irrsinn deine Blut-Hirn-Schranke durchbricht. Das auch ja. Dass Schulen in der Nähe von Militärbasen stehen oder direkt mittendrin, ist international nicht ungewöhnlich. Kinder von amerikanischen Soldaten, die in Ramstein in Deutschland stationiert sind, gehen auf dem Gelände zur Schule.
Ramstein. Diese US-Basis wird auch für den Krieg gegen den Iran genützt. Ramstein spielt nachweislich eine zentrale Rolle bei US‑Militäroperationen gegen den Iran. Von dort laufen weltweite Fracht‑ und Truppentransporte, die für Einsätze im Nahen Osten unverzichtbar sind, und die Basis beherbergt zudem entscheidende Kommunikations‑ und Steuerungsinfrastruktur, die unter anderem für Drohnenoperationen genutzt wird. Beobachter beschreiben Ramstein als ein „Nervenzentrum“ amerikanischer Militärmacht in Europa, ohne das selbst groß angelegte Angriffe – etwa gegen den Iran – in dieser Form kaum möglich wären.
Das geht aber auch anders.
Die Weigerung Spaniens, die USA im Krieg gegen den Iran zu unterstützen, sorgt im In- und Ausland für Irritationen. Scharfe Kritik kam aus den USA und Israel. »Die derzeitige Regierung in Spanien entwickelt sich offenbar zum Paradebeispiel einer jämmerlich schwachen europäischen Führung, die moralisch vom Weg abgekommen ist«, schrieb der einflussreiche republikanische US-Senator Lindsey Graham auf X.
Graham reagierte damit auf die Entscheidung der linksgerichteten Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez, den USA die Nutzung der Militärbasen Rota und Morón in Andalusien für die Angriffe auf den Iran zu untersagen. Die Geschichte werde daran erinnern, wo Spanien gestanden habe, als die USA und andere versucht hätten, »das blutrünstigste Regime seit dem Zweiten Weltkrieg zu stürzen«, so der enge Unterstützer von US-Präsident Donald Trump.
Israels Außenminister Gideon Saar schrieb auf X: »Zuerst dankte die Hamas Sánchez. Dann dankten die Huthi Sánchez. Jetzt dankt der Iran Sánchez. Soll das etwa das sein, was man «auf der richtigen Seite der Geschichte stehen» nennt?« Quelle: juedische-allgemeine.de
Und was ist mit Wien / Vienna wo er so gut wie gar nichts tut. Außer auf seinem Unglück zu bestehen wie ein bekloppter König auf seinen Knödeln. Wien gilt noch immer als Drehkreuz für iranische Agenten. Fortsetzung folgt...
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Iranischen Agenten & russische Spione. Das wars sicherlich der Marsalek und nicht der arme Egisto Ott.
Der Spionageprozess gegen Egisto Ott (63), den suspendierten Chefinspektor im mittlerweile aufgelösten Verfassungsschutzamt BVT, ist am Mittwoch mit prominenten Zeugenaussagen fortgesetzt worden. Bundespolizeidirektor Michael Takacs schilderte jenen bizarren Bootsunfall aus dem Jahr 2017, bei dem drei Mobiltelefone hochrangiger Beamter des Innenministeriums ins Wasser gefallen waren. Unter diesen drei Geräten mit sensiblen Daten war auch jenes von Takacs selbst. Die Handys sollen via Egisto Ott beim russischen Inlandsgeheimdienst FSB gelandet sein. Ott bestreitet dies.
Wie berichtet hatte es sich um ein – buchstäblich aus dem Ruder gelaufenes – Teambuilding-Event gehandelt. „Mein Kanu ist dann gekentert“, sagte Takacs. Er war zu dieser Zeit noch Fachreferent im Kabinett des Innenressorts. „Mit Garantie“ seien auf seinem Handy Daten gewesen, die für einen ausländischen Nachrichtendienst interessant gewesen seien.
Jedenfalls habe er sich damals an den BVT-Mann Anton H. gewandt, damit dieser die Daten wiederherstellt. H. ist nunmehr gemeinsam mit Ott angeklagt. Das Diensthandy hatte Takacs auch für private Zwecke, etwa Familienfotos, verwendet. Nach „einiger Zeit“ sei ihm damals mitgeteilt worden, dass das in die Donau gefallene Gerät nicht mehr zu retten sei. Der Vorwurf, dass er den Dienstweg nicht eingehalten habe, weil er sich direkt an Anton H. gewandt habe, sei „absoluter Schwachsinn“. Das Kabinett im Innenministerium sei schließlich „in der Hierarchie ganz oben“. Aber: „Ich habe daraus gelernt, ich gebe sicher keine Handys mehr ab.“ Quelle: Die "Presse".
Von total perversen Pornos am Handy ist nichts bekannt. Besser mein Handy wird niemals von den Iranern, Russen oder gar Chinesen ausgewertet. Zwar gibt es keine offizielle Zahl, aber verschiedene Untersuchungen und Marktbeobachtungen zeigen, dass WhatsApp‑Nutzer im Durchschnitt mehrere Dutzend bis rund 100 Kontakte gespeichert haben.
Ich habe fünf.
Jessas!
Der Schizophrenist hält an seinem Unglück fest, wie die iranische Führung (a bissl dezimiert) an ihrem hochangereicherten Uran. Die, um dem Der zuvorzukommen, im Verbund mit der Hisbollah, der die Strompreise zu senken gedachte, bevor uns der Nahe Osten so nah kam, dass der gefaltet, wie die Hände zu einem Stoßgebet, in unsere Brieftaschen passt, in ihrem Wahn verharren, Israel im Bombenhagel untergehen zu sehen. Immer wieder dasselbe tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten. Genau so definiert man Wahnsinn.
Der Libanon steht jetzt möglicherweise an einem Kipppunkt im Kampf gegen den Einfluss der Hisbollah. Das Land wartet gespannt darauf, ob die Regierung diesen Moment nutzt, um die vom Iran unterstützte bewaffnete Gruppe zu entwaffnen, und wie die Militanten darauf reagieren werden. Israel rückt ebenfalls in den Libanon vor. Die haben nur drauf gewartet das die Bekloppten von der Hamas wieder ein paar Raketen rüber feuern.
In der Nacht bombardierte das israelische Militär Hisbollah-Stellungen am südlichen Rand der libanesischen Hauptstadt mit Explosionen, die in der ganzen Stadt zu hören waren. Durch den Beschuss wurden Tausende Menschen aus dem dicht besiedelten Gebiet vertrieben und verbrachten die Nacht auf den Straßen der Beiruter Innenstadt.
„Dies ist der Wendepunkt“, sagte Sami Nader, Direktor des Instituts für Politikwissenschaft an der Saint Joseph Universität Beirut. „Entweder erleben wir das düstere Szenario, in dem die Armee mit der Hisbollah zusammenstößt und es zu Bürgerkriegen kommt, oder die Hisbollah hält sich an die Regierungsentscheidung und entwaffnet sich.“
Am Montag verurteilte die libanesische Regierung die Hisbollah scharf und erklärte deren militärische Aktivitäten für illegal. Damit wurde die einst mächtigste Gruppierung des Landes faktisch verboten. Die Hisbollah konterte mit einer versteckten Warnung, dass die Regierung bei ihrer Entscheidung interne Unruhen auslösen könnte. Quelle: 📰
Der Hizbullah stürzt Libanons Schiiten ins Elend – doch viele halten der Miliz noch immer die Treue.
In dem Klassenzimmer, in dem Lina Samra auf einem Plastikhocker sitzt, riecht es nach Urin und nach abgestandener Luft. Auf dem bunt gemusterten Boden liegen dünne Matratzen. Der Schwager der 46-jährigen Libanesin sitzt schnaufend in einer Ecke im Rollstuhl. Weil er die Toilette nicht allein benutzen kann, ist nun Samras Ehemann unterwegs, um frische Windeln für ihn zu besorgen. In dem kleinen Raum im Westen Beiruts, wo sonst Primarschüler lernen, haben 15 Menschen Zuflucht gefunden.
«Was auch immer der Hizbullah entscheidet, wir stehen dahinter», verkündet Lina Samra. Die Schiitin stammt aus der Hizbullah-Hochburg Dahiye im Süden Beiruts, die derzeit heftig bombardiert wird. Wie viele ihrer Glaubensgenossen war Lina Samra schon 2024 während des Kriegs mit Israel vertrieben worden. Nun könnte die Situation noch schlimmer werden: Am Donnerstag gab Israels Armee erstmals einen Evakuierungsbefehl für ganz Dahiye aus. Rund eine halbe Million Menschen sollen dort leben.
Seit Montagfrüh feuert der Hizbullah Drohnen und Raketen auf Israel – als Vergeltung für die Tötung von Ayatollah Ali Khamenei in Teheran. Irans Revolutionsführer wurde auch von der libanesischen Schiitenmiliz als spirituelles Oberhaupt angesehen. Während viele Libanesen den Entscheid des Hizbullah verfluchen, hält ein grosser Teil der Schiiten immer noch zur Miliz. «Wir sind bereit, diese Situation zehn Jahre lang auszuhalten», sagt Lina Samra. «Wenn wir dafür unsere Würde und unser Land zurückbekommen.»
Lina Samra ist überzeugt, dass der Hizbullah die übermächtige israelische Armee besiegen wird. Den Einwand, dass Israel alle Raketen und Drohnen aus Libanon bisher abgefangen hat, lässt die vierfache Mutter mit dem schwarzen Kopftuch nicht gelten: «Wir treffen sie, aber Israel zensuriert die Nachrichten.» Auch ist sich die Frau aus Dahiye sicher, dass der Hizbullah im Interesse Libanons gehandelt habe – und nicht auf Geheiss Teherans. Quelle: "NZZ"
Überzeugungen zum festhalten. Die hätte auch gerne.
Im Leben scheitern und an den Verhältnissen zerbrechen ist keine Überzeugung. Das ist ein Fakt. Genau. Was soll ich sonst tun? Ich hab ja nix anderes als mein Unglück. Das sehr weite Kreise gezogen hat. Wie dich der Goadfather, der dich durch die Zeit schleppt. Ja. Es geht nur schleppend voran. Wegen meiner Unfähigkeit, mein Unglück so genau zu beschreiben, dass ich auch mal wieder frei durchatmen kann.©️Quelle: Eine Superinfektion der Nebenhöhlen und der Atemwege.
Warum sagt man eigentliche Atemwege? Gibt es da irgendwo eine Kreuzung? Natürlich. Die Bronchien bilden sogar einen „Bronchialbaum“, also ein System mit vielen Abzweigungen, ähnlich einem Straßennetz.
Mein kleines Unglück. So klein dass selbst PFAS (per‑ und polyfluorierte Alkylsubstanzen) nur dann reinpassen, wenn sie sich eine Abnehmspritze setzen. Wegen dieser Revolution im Gewichtsmanagement soll selbst der Zuckerpreis auf Talfahrt sein.
Das belastet mich im Alltag nur insofern, dass mir hin und wieder beim Lidl oder Hofer vor der Molkereitheke ein lautes „Scheiße“ herausrutscht – so, als hätte ich Tourette. Wie kann man nur so ein Depp sein? Weil dich der Wortmacher zuvor als Nichtsnutz hingestellt hat, wie einst den Sperrmüll am Straßenrand. Genau.
Wie, das ist alles? Ja. Ich habe es nicht so mit der Sprache. Außerdem bestehe ich auf einer kleinstbürgerlichen Fassade. Die muss halten. Nicht dass zu viel nach außen dringt von meinen Unglück. Damit will niemand was zu tun haben. Ein Unglück lässt sich nicht teilen. Aber das wollen viele nicht verstehen. Ein Unglück dass ungefiltert nach außen dringt, hat was von einer Unterhose die in der Öffentlichkeit vollläuft. Sie verstehen sicherlich. Deswegen machst du auch so viele Worte. Ja. Die machen sich nichts draus. Den Worten ist es ziemlich gleichgültig wie man sie benützt. Das gibt's nicht. Eben reingekommen.
----_------_--------___----------______-------______------______-
Bahnbrechende Studie!
Worte haben ein Schmerzempfinden wie Pflanzen. Reimt sich auf Tanzen - Die kleine Marie. Tanzt mir auf der langen Nase herum. Die sagt ihnen nie: Diese Menschenschinder haben meine Mutter & Mich in der Wüste ausgesetzt. Im Sommer. Trinkt eure eigene Pisse, riefen uns die tunesischen Grenzer hinterher. Niemand ist deswegen verrückt geworden. Niemand hat deswegen seinen Verstand verloren. Abgesehen von der Humanistata, die einfach zu zartbesaitet ist, ist niemand an diesem Labyrinth aus Beziehungen, diesem Knoten aus Interessen und Abhängigkeiten, diesem Gewirr aus Machtlinien, diesem Netz, in dem jeder am anderen hängt – an diesem ineinander verkeilten, kleinstbürgerlichen System, zerschellt wie ein manövrierunfähiges Boot an einen Felsen vor den Stränden Italiens.©️Die kleinstbürgerliche Matrix.
Makabre Funde an den Stränden: Das Mittelmeer bleibt ein Massengrab.
Die jüngsten Sturmfluten haben bereits fünfzehn Leichen von Migranten an die Küsten Süditaliens gespült.
In den letzten Tagen (Ende Februar 2026) wurden nicht weniger als fünfzehn Leichen geborgen, die von den Sturmfluten an Land getragen wurden. Elf von ihnen wurden in Trapani und Marsala in Westsizilien und auf der Insel Pantelleria aufgefunden, vier an der tyrrhenischen Küste in Kalabrien.
Das letzte Opfer in dieser bedrückenden Reihe wurde am Montag in Tropea (Kalabrien) entdeckt. Schüler hatten beim Blick aus dem Schulzimmer einen leblosen menschlichen Körper in Strandnähe bemerkt. Dessen Bergung stellte die Rettungskräfte wegen des anhaltend hohen Wellengangs vor große Probleme. Erst nach Stunden konnte die Küstenwache die Leiche bergen.
Während der Unwetter von Ende Januar hat die italienische Küstenwache mindestens acht Boote in Seenot mit geschätzten 380 Menschen an Bord registriert – eine Zahl, die laut der Nichtregierungsorganisation (NGO) Refugees in Libya zu tief veranschlagt ist. Die NGO sprach in einer Mitteilung von mehr als 1000 Personen, über deren Schicksal man nichts wisse. Die Schiffe sollen vom tunesischen Sfax Richtung Lampedusa aufgebrochen sein.
Ob die nunmehr aufgefundenen Leichen als Passagiere auf einem dieser Boote unterwegs waren, ist bis jetzt unbekannt. Die Behörden versuchen derzeit die Identität der stark verwesten Körper festzustellen. Experten spekulieren unterdessen darüber, ob es sich auch um die Opfer eines sogenannten «naufragio fantasma» gehandelt haben könnte, eines «Geister-Schiffbruchs» eines mit Migranten beladenen Bootes, das ohne Notruf und ohne jegliche Information über Koordinaten und dergleichen einfach verschwunden ist. Laut Medienberichten ist es denkbar, dass die Opfer auf Schiffen unterwegs waren, die auf der Route zwischen Algerien und Sardinien verkehrten. Quelle: "NZZ".
Was soll dein hypermoralischer Affentanz, regt sich der Wortmacher auf. Die kleine Marie und ihre Mutter sind nicht im Mittelmeer ertrunken. Die sind in der Wüste verdurstet. Hör also auf Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wie dieses Beispiel bewiest. Den Worten ist es scheißegal wie du sie verwendest. Da sterben Menschen auf besonders tragische weise und du nennst sie Äpfel und Birnen. Die eigentliche „Misshandlung“ eines Wortes ist nicht der falsche Apostroph. Es ist der Einsatz eines harmlosen Wortes für ein unfassbares Grauen. An der Rampe in Auschwitz. Im Hafen von Genua. Ohne historischen Vorwissen klingt das nicht sehr furchteinflößend. Aktion T4. Aktionen gibt es auch beim Spar. Statt T4 halt 3 für 2. Ich habe wieder neue Rabattmarken. Da lasse ich mich nicht lumpen.
Aber jetzt wird sowieso alles anders:
Diese Bekloppten haben das Dreifach-Femizid-Puff in der Engerthstraße 126a zugesperrt. Wegen dem Weltfrauentag? Geh, wo denkst du schon wieder hin. Wegen drei toten Chinesinnen, die ein bekloppter Afghane abgeschlachtet hat, dreht hier niemand am moralischen Riesenrad. Nicht mal die FPÖ thematisiert das. Der sind drei tote Chinesinnen völlig egal. Die passen nicht in den deren Skandalisierungs-Portfolio.
Derweil eine Studie der „Universität für Post-Faktische Linguistik“ belegt, dass Wörter über eine messbare semantische Nozizeption verfügen. Analog zu Pflanzen (klassisches Schmerzempfinden ist fake), die bei Verletzung Ethylen freisetzen, verlieren Begriffe bei grammatikalischer Misshandlung rapide an ihrem metaphorischen Turgor. Besonders kritisch wird es, wenn ein Wort in einen falschen Kontext gezwungen oder orthografisch verstümmelt wird: In diesem Moment feuern die Phoneme elektrische Mikroimpulse ab, deren Frequenz frappierend den Stresssignalen einer dehydrierten Fichte ähnelt, die vom Borkenkäfer belagert wird wie das österreichische Gesundheitszustand von der Gemeinschaft der "Völkerwanderer".©️FPÖ-Obmann Herbert Kickl. Aufklärung folgt in einem zeitlichen Rahmen, den man sich gut über jene Momente hängen kann, wo man auf wen oder etwas wartet.
Ein falsch gesetzter Apostroph gilt folglich nicht mehr als bloßer Flüchtigkeitsfehler, sondern als epidermaler Schnitt in die Syntax, der die semantische Blut-Hirn-Schranke des Begriffs kollabieren lässt. Die Folge ist ein sofortiger Rückzug in die lexikalische Kom(m)a-Starre, bei der das Wort zwar noch als Hülle existiert, aber jegliche Bedeutungstiefe einstellt, um den Schmerz zu terminieren. Die Forscher warnen bereits eindringlich vor großflächigen „Vokalschrei-Ereignissen“ in sozialen Medien, wo die Caps-Lock-Dauerbeschallung als chronische Überreizung des sprachlichen Nervensystems zu einer irreversiblen, kollektiven Aphasie der Schriftsprache führt. Quelle: Turgor musste ich Googeln. Kom(m)a ist natürlich mein Werk.
Wie die iranische Führung. Die haben auch kein Schmerzempfinden. Sind aber immer nur am jammern und klagen. Der große Satan(USA) - der kleine Satan (Israel). Europa natürlich auch. Alles haben sich gegen den tapferen Iran verschworen. Diese Moslemhasser.
Blablabla. Jahrzehntelang wurde das Mullah‑Regime auch dadurch legitimiert, dass die CIA 1953 den gewählten Premierminister Mohammad Mossadegh stürzte und der Schah sowieso eine amerikanische Marionette war. Und jetzt schlägt dieser elendige Satan wieder zu. Das Völkerrecht brechend. Der präventive Krieg und der präemptive Krieg. Das hat DER nur geschrieben um seinen DER-Fetisch bedienen zu können. Genau. Der Westen ist schuld. Diese verfluchten Imperialisten und Kolonialistin. Die USA wollen wieder unser Öl & Gas stehlen wie einst.
Seht ihr es nicht? Jedes Mal, wenn das stolze iranische Volk einen Schritt in Richtung technologischer Souveränität macht, ziehen die zionistischen Strippenzieher im Hintergrund die Fäden der Washingtoner Marionetten. Während der Westen uns mit dem vergifteten Kelch des Völkerrechts lockt, schärfen die imperialistischen Hyänen in Washington bereits ihre Krallen, um unser heiliges Recht auf zivile Atomkraft in den Staub der Sanktionen zu treten. Diese selbsternannten Hüter der Freiheit sind nichts als archaische Kolonialherren im modernen Anzug, die das Licht unserer Islamischen Revolution fürchten, weil es die Schatten ihrer eigenen moralischen Verrottung offenbart. Jeder Schweißtropfen eines iranischen Ingenieurs ist ein Schlag in das hämische Gesicht des ‚Großen Satans‘, der verzweifelt versucht, die unaufhaltsame Morgensonne unserer Souveränität mit dem löchrigen Tuch seiner Lügen zu verdecken.
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Nur: Alles wird nicht verdeckt und versteckt sein unter geschwärzten Stellen – im Fall Epstein. Tausend missbrauchte Frauen. Die anscheinend alle nur vom Heiligen Geist geschändet wurden. Bis auf den dummen Ex‑Prinzen Andrew hatte angeblich niemand Kontakt zu Epsteins „Gefangenchor“. Epsteins Kontakte reichen inzwischen sogar bis Wien.
„Steht die Elite über dem Gesetz?“ So simpel durfte der Titel am Sonntagabend sein, als die Epstein-Files in „Das Gespräch“ auf den Tisch kamen und Susanne Schnabl das Drama als Fokus für die Causa wählte. Dafür wäre in erster Linie wohl die wütende Alexandra Stanić (Journalistin, jetzt vielleicht eher Influencerin und Podcasterin) zuständig gewesen, doch sie hielt sich über weite Strecken zurück. Ein Scherflein an Drama hatten freilich auch die anderen beizutragen.
So wollte die Psychiaterin Adelheid Kastner eigentlich „keine Ferndiagnose“ liefern, tat es aber gleichzeitig: Epstein „stellt sich dar als charismatische Psychopath“. Sie brachte später immerhin spannende Punkte zum Thema Wut ein. Und der Elitenforscher Michael Hartmann? Kritisierte recht allgemein wirtschaftliche Eliten und erklärte, dass „ein erklecklicher Anteil“ jener „Leute, die über Macht und Geld verfügen“, sich regelmäßig über Regeln hinwegsetzen. Eric Frey vom „Standard“ hingegen war für die Österreich-Komponente des Skandals zuständig. Quelle: Die "Presse"
Was der Epstein-Komplex mit Österreich zu tun hat
Von Oliver Das Gupta, Wien
Überraschend viele Spuren in der Affäre um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein führen nach Österreich. Derzeit beschäftigt vor allem eine E-Mail über zwei 15-Jährige die Ermittler in Vorarlberg.
Der schwerreiche Amerikaner suchte etwa eine Luxuswohnung in Wien. Ob er eine Immobilie besaß, ist noch ungeklärt. Epstein investierte in eine von Wienern gegründete Onlinebank . Den aus Niederösterreich stammenden Harvard-Professor Martin Nowak hatte er auf seiner Privatinsel in der Karibik zu Gast und förderte seine Arbeit mit Millionen. Ebenso pumpte er Geld in den seinerzeit in Wien ansässigen Thinktank IPI – und soll dort Frauen Praktika vermittelt haben.
In Westösterreich beschäftigt derzeit ein weiterer Fund in den Epstein-Akten die Ermittler, wie die Vorarlberger Polizei SPIEGEL und STANDARD bestätigte. In einer E-Mail an Epstein aus dem Jahr 2012 aus dem Montafon, einer Region im Süden des Vorarlbergs, ist von zwei 15 Jahre alten Schweizer Jungs die Rede, die »süß« und »sehr folgsam« seien. Die Identität der Person, die Epstein gegenüber damals Minderjährige auf diese Weise beschrieb, bleibt unbekannt – ihr Name ist geschwärzt.
In der neuen Folge unseres Podcasts rekonstruieren unsere Hosts Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth Epsteins letzten Trip nach Wien und folgen anderen relevanten Fährten in die Alpenrepublik: Unser STANDARD-Kollege Fabian Schmid und ich schildern, wie sich Epstein 2018 damit beschäftigte, den damaligen Kanzler Sebastian Kurz mit Stephen Bannon zusammenzubringen, dem berüchtigten Ex-Strategen von Donald Trump. Kurz dementiert, dass es zu einem Treffen kam. Außerdem erklären wir, was sich der US-Investor und die Wiener Herausgeberin Eva Dichand schrieben – und wie Österreichs mächtigste Medienfrau auf die Enthüllung reagiert. Quelle. spiegel.de
Das auch noch. Die Eva. Überall ließ der Epstein seine Verbindungen spielen. Weltweit war der Mann bestens vernetzt. Ein Geflecht aus verschachtelten Beziehungen, die du einfach hast, wenn du zur Elite gezählt wirst. Wenn du zum gesellschaftlichen Bodensatz gehörst, hast du nur sehr wenige Kontakte. Das liegt in der Natur der Sache. Damit kenne ich mich aus. Je ohnmächtiger man ist, desto isolierter ist man. Da liegst du irgendwann mit heruntergelassenen Unterhose am kalten Fließenboden im Häusl und denkst dir. Gott sei Dank habe ich mich nicht angeschifft. So isoliert bist du dann als Hungerleider und Billigstschreiber. Aber du leidest doch keinen Hunger. Stimmt auch wieder.
Isoliert wie der Iran. So viele Freunde hat das Land derzeit nicht. Nicht mal China oder Russland wollen für den Iran in die Presche springen und den Kopf hinhalten. Die Huthis im Jemen halten sich auch merklich zurück.
Zurück bleibt nur das Elend in Iran.
Trotz des Angriffs auf eine Mädchenschule: Ein blutiger Morgen in Minab.
Dutzende tote Kinder und eine zerstörte Schule: Satellitenbilder, Videos und Fotos zeigen, wie sich die Katastrophe in Iran abspielte – und liefern den Beweis, dass auch eine Klinik getroffen wurde.
Am Morgen des 28. Februar griffen Israel und die USA Ziele in Iran an. Es traf den Sitz des Obersten Führers, Regierungsgebäude, Polizeiposten. Doch um kurz vor 11 Uhr, etwa eine Stunde nach den ersten Explosionen in Teheran, schlug eben auch ein Flugkörper in die Schule in Minab ein, einer mittelgroßen Stadt im Süden Irans. Mehr als die Hälfte des Gebäudes stürzte ein und begrub Dutzende Schülerinnen unter sich.
Was den Fall so besonders macht, ist nicht allein die hohe Zahl der Opfer. Auf dem Gelände, das an die Schule grenzt, ist eine Marinebrigade der iranischen Revolutionswächter stationiert. Die erwähnte Klinik liegt sogar direkt innerhalb der militärischen Anlage.
Videos und Satellitenaufnahmen zeigen, wie großflächig die Attacke auf dieses Gelände war. Laut iranischen Angaben kam es am Samstag gegen 10 Uhr 45 zu mehreren Explosionen. Quelle: "NZZ"
Wie konnte das passieren?
Das ist eine gute Frage. Wie konnte das alles passieren? Das dieser ganze Irrsinn deine Blut-Hirn-Schranke durchbricht. Das auch ja. Dass Schulen in der Nähe von Militärbasen stehen oder direkt mittendrin, ist international nicht ungewöhnlich. Kinder von amerikanischen Soldaten, die in Ramstein in Deutschland stationiert sind, gehen auf dem Gelände zur Schule.
Ramstein. Diese US-Basis wird auch für den Krieg gegen den Iran genützt. Ramstein spielt nachweislich eine zentrale Rolle bei US‑Militäroperationen gegen den Iran. Von dort laufen weltweite Fracht‑ und Truppentransporte, die für Einsätze im Nahen Osten unverzichtbar sind, und die Basis beherbergt zudem entscheidende Kommunikations‑ und Steuerungsinfrastruktur, die unter anderem für Drohnenoperationen genutzt wird. Beobachter beschreiben Ramstein als ein „Nervenzentrum“ amerikanischer Militärmacht in Europa, ohne das selbst groß angelegte Angriffe – etwa gegen den Iran – in dieser Form kaum möglich wären.
Das geht aber auch anders.
Die Weigerung Spaniens, die USA im Krieg gegen den Iran zu unterstützen, sorgt im In- und Ausland für Irritationen. Scharfe Kritik kam aus den USA und Israel. »Die derzeitige Regierung in Spanien entwickelt sich offenbar zum Paradebeispiel einer jämmerlich schwachen europäischen Führung, die moralisch vom Weg abgekommen ist«, schrieb der einflussreiche republikanische US-Senator Lindsey Graham auf X.
Graham reagierte damit auf die Entscheidung der linksgerichteten Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez, den USA die Nutzung der Militärbasen Rota und Morón in Andalusien für die Angriffe auf den Iran zu untersagen. Die Geschichte werde daran erinnern, wo Spanien gestanden habe, als die USA und andere versucht hätten, »das blutrünstigste Regime seit dem Zweiten Weltkrieg zu stürzen«, so der enge Unterstützer von US-Präsident Donald Trump.
Israels Außenminister Gideon Saar schrieb auf X: »Zuerst dankte die Hamas Sánchez. Dann dankten die Huthi Sánchez. Jetzt dankt der Iran Sánchez. Soll das etwa das sein, was man «auf der richtigen Seite der Geschichte stehen» nennt?« Quelle: juedische-allgemeine.de
Und was ist mit Wien / Vienna wo er so gut wie gar nichts tut. Außer auf seinem Unglück zu bestehen wie ein bekloppter König auf seinen Knödeln. Wien gilt noch immer als Drehkreuz für iranische Agenten. Fortsetzung folgt...
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Iranischen Agenten & russische Spione. Das wars sicherlich der Marsalek und nicht der arme Egisto Ott.
Der Spionageprozess gegen Egisto Ott (63), den suspendierten Chefinspektor im mittlerweile aufgelösten Verfassungsschutzamt BVT, ist am Mittwoch mit prominenten Zeugenaussagen fortgesetzt worden. Bundespolizeidirektor Michael Takacs schilderte jenen bizarren Bootsunfall aus dem Jahr 2017, bei dem drei Mobiltelefone hochrangiger Beamter des Innenministeriums ins Wasser gefallen waren. Unter diesen drei Geräten mit sensiblen Daten war auch jenes von Takacs selbst. Die Handys sollen via Egisto Ott beim russischen Inlandsgeheimdienst FSB gelandet sein. Ott bestreitet dies.
Wie berichtet hatte es sich um ein – buchstäblich aus dem Ruder gelaufenes – Teambuilding-Event gehandelt. „Mein Kanu ist dann gekentert“, sagte Takacs. Er war zu dieser Zeit noch Fachreferent im Kabinett des Innenressorts. „Mit Garantie“ seien auf seinem Handy Daten gewesen, die für einen ausländischen Nachrichtendienst interessant gewesen seien.
Jedenfalls habe er sich damals an den BVT-Mann Anton H. gewandt, damit dieser die Daten wiederherstellt. H. ist nunmehr gemeinsam mit Ott angeklagt. Das Diensthandy hatte Takacs auch für private Zwecke, etwa Familienfotos, verwendet. Nach „einiger Zeit“ sei ihm damals mitgeteilt worden, dass das in die Donau gefallene Gerät nicht mehr zu retten sei. Der Vorwurf, dass er den Dienstweg nicht eingehalten habe, weil er sich direkt an Anton H. gewandt habe, sei „absoluter Schwachsinn“. Das Kabinett im Innenministerium sei schließlich „in der Hierarchie ganz oben“. Aber: „Ich habe daraus gelernt, ich gebe sicher keine Handys mehr ab.“ Quelle: Die "Presse".
Von total perversen Pornos am Handy ist nichts bekannt. Besser mein Handy wird niemals von den Iranern, Russen oder gar Chinesen ausgewertet. Zwar gibt es keine offizielle Zahl, aber verschiedene Untersuchungen und Marktbeobachtungen zeigen, dass WhatsApp‑Nutzer im Durchschnitt mehrere Dutzend bis rund 100 Kontakte gespeichert haben.
Ich habe fünf.
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