Freitag, 13. Februar 2026
Der Gehostete. Ihr Host des Palaverns.
der imperialist, 11:51h
Verlässlich wie einst noch der Drei-Wetter-Taft und vertrauenswürdig wie ExxonMobil. Interne wissenschaftliche Modelle und Berichte von Exxon‑Wissenschaftlern aus den 1970er‑ und 1980er‑Jahren sagten die globale Erwärmung durch CO₂‑Emissionen mit bemerkenswerter Genauigkeit voraus.
Jessas!
1.
Im Kern ist der Babbler so hohl wie die liberale Phrase vom sozialen Aufstieg (ein Insider in Rot-Weß-Rot). Der soziale Aufstieg war jahrzehntelang das große liberale Versprechen: Wer lernt, arbeitet, sich anstrengt, kommt weiter. Doch dieses Versprechen trägt heute für viele nicht mehr. Löhne stagnieren, während Lebenshaltungskosten steigen. Vermögen vererbt sich schneller, als es erarbeitet werden kann. Bildung garantiert keinen Aufstieg mehr, oft nicht einmal Stabilität. Die soziale Mobilität nach oben ist statistisch seltener geworden als vor dreißig Jahren, während der Mittelstand immer mehr Lasten trägt. Quelle: Der verdiente Ruhestand ist vielleicht näher, als Sie denken. Der 15 Minuten-Ruhestandsplan kann Ihnen helfen, Ihren Ruhestandsplan zu erstellen – oder zu überprüfen. 250 000 Euro - und Du bist dabei. https://www.fisherinvestments.com/de-at?msockid=0e5edf23826a6d50282cc95583186cff
Und was ist mit dem Unvermögen, spotte ich. Wer verwaltest das?
Wie das 4‑plus‑4‑Drama. ((4+4)Vor unser aller Augen hat es sich zugetragen. Das hat auch Format. Das Format des Grauens. Schnallen Sie sich an, das geht an die Substanz. Wie die Präsidentschaft Trumps. Da ist die Hilfe für das geschundene iranische Volk noch immer unterwegs. Ja, auf der „Road to Nowhere“, spottet selbst der Deichgraf. Der ist derzeit auf der Münchner Sicherheitskonferenz.
Aufklärung folgt umgehend, nachdem ich zwei, drei Seiten einfach nur so herum palavert habe, ohne dem Sinn des Lebens näherzukommen oder die Schönheit dieser Welt wirklich erkannt zu haben. Sobald ich mich dem Sinn des Lebens nähere, fühlt sich das neurotische Ding auch schon gestalkt. Wer heute weder neurotische Schübe hat noch sich mental als divers betrachtet, muss wenigstens ein paar Allergien oder Unverträglichkeiten vorweisen. Das sind wohl die neuen Panzerkommandant:innen, die uns vor Ivan beschützen sollen. Genau. Die haben alle ein herz aus Stahl. Quelle: Nicht lustig.
Und die Schönheit der Welt liegt ja sowieso immer im Auge des Betrachtes, wie neben dir in der Hapfen eine Herrenwindel, so gelb wie es einst die Augen vom alten G. waren. Nie, wirklich nie, hätte sich die Um2 einfach neben uns auf die Bank, die gleich neben der Tanke stand.
Herrenwindel im Bett ist natürlich von der britischen Künstlerin Tracey Emin abgekupfert. Titel: Titel „My Bed“ (1998). 1998. Da hatte ich es gefühlt noch. Ja, einen schweren Huscher, lästert der Wortmacher. Das auch ja. Aber es war trotzdem noch reichlich Leben in mir. Das die kleinstbürgerliche Matrix aus mir herausgesaugt hat wie wie Fett bei einer Liposuktion, falls aus dem Straffen auf Home-Shopping-TV nix mehr wird. Herrlich, was da alles versprochen wird, von den Hohepriesterinnen der Beauty-Industrie, die dir die ewige Jugend andrehen. Die Beauty-Farmen. Das sind die neuen Kathedralen.
Ich habe auf der Stirn eine Falte. Das ist keine Falte, das ist ein tiefer Krater. Eine tektonische Bruchlinie, die sich vom Haaransatz bis zur Nasenwurzel zieht, der schlagende Beweis für jene Gräben, die selbst das kleinstbürgerliche Idyll aufzureißen weiß: zwischen den Herrschaftlichen, die die Ansage machen, und den Nachtschatten-Menschen, die nur eines gelernt haben: sich wegzuducken. Vor einem selbstbestimmten Leben? Das auch ja.
Brutal. Diese Falte. Einst nannte man so einen Monster. Denkerstirn. Nur denke ich mir die meiste Zeit über nix. Weil du von Uns gedachte wirst: ©️Die Viererbande. Meine Stirn hat was von der Architektur im Spielfilm „Der Brutalist“. Zuerst f**** dich der amerikanische Traum in den Arsch. Und wenn du das überlebst, ehren sie dich hinten hinaus, mit dem höchsten architektonischen Weihen und nennen dich einen Visionär.
Apropos Architektur. Falls sie auf Wien-Besuch sind.
Die Villa Beer: https://www.villabeer.wien/home
Wir feiern die Eröffnung der Villa Beer mit einem Open House am 8. März!
Ab 8. März aber darf man endlich auch selbst durchs charakteristische runde „Mondfenster“ auf die Wenzgasse hinunter schauen, nicht nur von außen zu ihm hinauf schmachten wie bisher.
Die Villa Beer in der Wenzgasse, 1929 bis 1931 von Josef Frank und Oskar Wlach als radikales Manifest des „Haus-als-Weg“-Prinzips erbaut, wurde nach Jahrzehnten des Verfalls und drohenden Abrisses für Millionen Euro generalsaniert. Die 800 Quadratmeter große Architekturikone, deren Fassade einst tiefe Risse wie Krater zeichneten, ist nun wieder öffentlich betreten zu können.
Der Architekt und Designer Josef Frank (1885-1967) ist vor allem im Norden allseits bekannt. 1933 war er nach Schweden emigriert, wo er für das Einrichtungshaus Svenskt Tenn von der Tapete bis zum Kasten, vom Teppich bis zur Lampe ein Rundumangebot entwarf, das heute gerne als (exklusives) Vorbild für Ikea genannt wird.
Die Villa Beer steht heute als Denkmal für eine „liberale Moderne“, die von Josef Frank gegen das dogmatische Bauhaus-Prinzip entworfen wurde. Sein Leitsatz „Modern ist, was uns die größtmögliche Freiheit gibt“ forderte die Bewohner auf, ihren eigenen Geschmack einzubringen, statt sich einem totalitären Design-Diktat zu unterwerfen. Diese Haltung wurde erst Generationen später, unter anderem durch Hermann Czech, rehabilitiert und machte Franks florale Muster wieder zum Wiener Mainstream.
Architektonisch besticht das Haus durch seine Offenheit – vom Blick durch das Entree bis in den Garten – und durch intime Details wie den asiatisch inspirierten Teesalon oder die thronende Platzierung eines Bösendorfer-Flügels. Doch die Freiheit des Entwurfs steht in brutalem Kontrast zur Tragik der jüdischen Familie Beer: Finanziell übernommen und 1938 von den Nazis vertrieben, hinterließen sie ein Haus, das sie nie vollenden konnten. Während die Eltern flohen, blieb die gehbehinderte Tochter zurück und wurde von den Nationalsozialisten ermordet – eine dunkle Leere in den „intimen Eingeweiden“ der Architektur. Quelle: Die "Presse"/Kulturzeit /3sat
Du Architekt deines Lebens, spottet der Wortmacher. Dieser Artikel über die Villa Beer beginnt im Keller. Wie so viele Geschichten in Österreich. Ich bin ja auch ein Kellerkind. Das war der einzige Ort im Haus, wo mich die Um2 in Ruhe ließ. Hinten hinaus, als ich schon ein junger Kerl war (ohne Portfolio) hätte ich nur noch den Keller betreten dürfen. Ausschließlich der Keller lag noch in meinen Einzugsgebiet. Da ließ die Um2 auch nicht mehr mit sich reden.
Aber selbst da hätte ich mir die Schuhe vorher ausziehen sollen, so wie mir zuvor das Leben die Kleider von Leib gerissen hat. Das nicht gut gesagt. Das kann man sicherlich besser aufdrücken. Nur halt nicht von dir. Der Wortmacher. Genau. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass ich nicht im Stande war dem Handwerk einen goldenen Boden zu verlegen wie ein Installateur ein neues Rohr, hatte mich die Um2 im Schimpf und Schande von Hof gejagt, wie einen Knecht, der Sex mit der einzigen Tochter des Bauern hatte. Natürlich im Heu.
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2.
Apropos Geld wie Heu? Was ist jetzt mit einem kleinen Wegzoll für Milliardäre. Kommt da noch etwas, oder muss wieder der solide Mittelstand die Verantwortung schultern. Von einer Steuererklärung zur nächsten. Derweil die Eliten sich in aller Ruhe ihren Perversionen hingeben.
Die Epstein-Akten und die verborgene Welt einer unkontrollierbaren Elite.
Die Suche in den Dokumenten nach eindeutigen kriminellen Handlungen wird fortgesetzt, doch die Geschichte eines Sexualstraftäters, der von der herrschenden Klasse ungeschoren davongekommen ist, hat sich bereits herauskristallisiert.
Die Dokumente enthüllen schonungslos die einst im Verborgenen agierenden Machenschaften einer unkontrollierbaren Elite, die sich größtenteils aus reichen und einflussreichen Männern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Showbusiness zusammensetzte. Sie erzählen die Geschichte eines abscheulichen Verbrechers, der von der herrschenden Klasse, in der er lebte, freie Hand gelassen wurde – allein weil er ihnen etwas zu bieten hatte: Geld, Beziehungen, opulente Dinnerpartys, ein Privatflugzeug, eine abgelegene Insel und in manchen Fällen auch Sex.
Diese Geschichte der Straflosigkeit wirkt angesichts des wachsenden populistischen Zorns und der zunehmenden Ungleichheit umso empörender. Die an Caligula erinnernden Machenschaften von Jeffrey Epstein und seinen Komplizen erstreckten sich über zwei Jahrzehnte, die vom Niedergang des amerikanischen Industriesektors und der Subprime-Krise geprägt waren, in deren Folge Millionen Amerikaner ihre Häuser verloren.
Sein Talent, Gäste zu unterhalten, weckte das Interesse von Elon Musk, einem der reichsten Männer der Welt, der Herrn Epstein 2012 per E-Mail fragte: „An welchem Tag/in welcher Nacht findet die wildeste Party auf Ihrer Insel statt?“ (Herr Musk erklärte in den sozialen Medien, er habe „nur sehr wenig Kontakt zu Epstein gehabt und wiederholte Einladungen auf dessen Insel abgelehnt“.) Quelle: 📰
Das sind alles dumme Wixxer. Na, na. So kann man sich nicht äußern. So kann man keinen Diskurs in Gang bringen. Was für ein Diskurs. Seit wann unterhalten sich die Eliten mir dir. Na, letztes soll der Musk einen Beitrag von Martin Sellner (New Goebbels) auf X geliked haben. Woraufhin der sich vor Freude eingenässt hat.
Als Eigentümer der Plattform X kontrolliert er eines der einflussreichsten Massenmedien der Gegenwart. Der Mann, dem Musk am Wochenende zu mehr Sichtbarkeit verholfen hat, ist Österreicher.
Er heißt Martin Sellner, ein 37-jähriger Aktivist, weit rechtsaußen. Dieser spielte eine führende Rolle in der Identitären Bewegung, einer Organisation, deren Symbole in Österreich bis heute nicht öffentlich verwendet werden dürfen.
In dieser Gemengelage bestärkt Elon Musk – er wirbt für die AfD – die Ansichten Sellners. Konkret behauptet der Österreicher in seinem X-Post, die „europäischen Stämme und letztlich die modernen europäischen Nationen“ würden von einem Urvolk aus der kaspischen Steppe abstammen und hätten sich seit 5000 Jahren kaum verändert. Nun finde die „größte ethnokulturelle Umwälzung“ seither statt. Quelle: Die "Presse"
Herr Musk / Herr Sellner.

Das habe ich dem Godfather nie erzählt. Ich erzähle ihm prinzipiell keine dieser uralten Um2‑Geschichten. So wie er einst zu jung war für meine vermeintliche Wahrheit, ist er heute zu alt. Ich will seinen Lebensabend nicht mit meinen Geschichten trüben. Das schulde ich ihm. Also muss ich mir die Um2 von einst vom Leib schreiben. Du bist ja einer, haut der Wortmacher wie aus dem Nichts dazwischen, den das Leben bis zur Kenntlichkeit entstellt hat. Und das will gar nicht schön sein. Oder wenigstens a bissl obszön sein, brüllt der Scheißhausdämon durch die offene Häusltür.
Seit ich der echten Um2 wieder gegenüberstand, einer alten Frau, schlank wie ein Zahnstocher mit Übergewicht und ein paar grauen Härchen am Kinn, die im Wind flatterten wie eine zerrissene Piratenflagge, nimmt der W**** immer seltener den Umweg über den Um2‑Sprech. Das ist schrecklich.
Jetzt stürmt dieser W**** einfach durch die geschlossene Tür, wie Agenten der ICE und brüllt: Na, das kann ja noch heiter werden. Oder auch wolkig. Oder zappenduster wie der Himmel über Havanna / Anna / Den Kredit hamma / Da hama in Gaza noch immer die Hamas. Und dann hama weiterhin Krise / Krise / Nix als Miese.
„Kuba. Du armes geschundenes Kuba.“ Kuba. Du alter, durchgeschwitzter Traum aus Zuckerrohr und Rost. Was habe ich einst deine Boxer bewundert bei Olympia. Was haben dir diese Bekloppten nur angetan, mit ihrem
durch ihre ideologischen Brillen. Für die einen ist Kuba das letzte romantisierte Bollwerk gegen den Kapitalismus, der sich selbst auffrisst, für die anderen das Paradebeispiel für das Scheitern des Sozialismus. Venezuela ist derzeit weder Fisch noch Fleisch, seit Trump den Maduro einkassiert hat wie Schuldeintreiber von der Mafia ein paar Außenstände. Ein Land im Wartemodus, eine Art politische Konkursmasse. Vom US-Präsidenten Trump besachwaltet. Schon habe ich den Wortmacher am Hals. Wie du, brüllt der mich an. Genau wie du von Herrschaftlichen, die dich mit ihrer Gleichgültigkeit in Schach halten. Na, ja. In Schach halten. Hier hier gibt es keinen König. ©️No Kings.
Der Müllberge, die sich auf den Straßen türmen, werden die Entsorger nicht mehr Herr. Viele Mitarbeiter sind ins Ausland gegangen, und es fehlt an Ersatzteilen für die alten Müllwagen. Nachts würden Müllmänner zudem den Diesel aus den Wagen unter der Hand verkaufen, sagt ein Kubaner, der vor einer Tankstelle wartet.
Überall durchwühlen Menschen die Müllberge. Wer hingegen wohlhabende Verwandte in Miami oder Spanien hat, die Geld schicken, kann es sich in Kuba auch jetzt in der Krise erstaunlich gutgehen lassen. Auch Luxusautos und Amazon-Bestellungen kommen nun problemlos in Kuba an, vieles direkt aus den USA, die eigentlich seit der Revolution ein strenges Embargo gegen die Insel aufrechterhalten. Quelle: "NZZ"
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3.
US-Außenminister Marco Rubio. Der hat mit Kuba noch eine Rechnung offen. Laut BING ist der Mann US‑Senator aus Florida und nicht Außenminister. Keine Sorge, Schizophrenist — hier halluziniere ich nicht.
Ich: Doch du verzapfst wieder mal reinen Unsinn. Rein wie deine Unterhose. Wehe der Wortmacher erwacht aus seinem Schlaf.
BING: Schizophrenist, ich nehme dir das nicht übel — aber Unsinn war es tatsächlich nicht.
Anmerkung: Lassen Sie sich ja nicht auf das Spiel der Vermenschlichung einer KI ein.
BING: Du hattest gefragt, ob der US‑Außenminister „Marco Rubio“ oder „Marc Rubio“ heißt.
Die Fakten dazu sind eindeutig und leicht überprüfbar:
✔️ Marco Rubio
Vorname: Marco
Nachname: Rubio
Amt: US‑Senator aus Florida, nicht Außenminister. Der aktuelle US‑Außenminister ist eine andere Person.
Und schon bin ich wieder selbst schuld. Namen kann ich mir einfach nur sehr schlecht merken. Schreibt man Marc oder Marco? Als hätte der Typ ohne das O am Ende seines Namens nicht ein Ölembargo+ über Kuwait verhängt. „El Bloqueo“.
Schon denkt man an El Salvador. Dort sitzen Personen hinter Gittern, die einst illegal in die USA eingereist waren. Die sich in den USA ein neues Leben aufgebaut hatten und oft nach Jahrzehnten mitten aus dem Leben gerissen werden von Trumps Gestapo.
Nicht Gestapo. Das ist typischer Netzsprech, um in den Sozialen Medien möglichste viele Klicks zu akkumulieren. Indem man Emotionen weckt? Was sonst? Die Inflation? Dort ist immer Empörungs-Party. Dort muss du immer einen draufsetzen auf dem riesigen Haufen. Läuft es gut, kannst du dir davon auch was kaufen und dir mehr leisten als die Meisten. Influencer:in soll für viele aus der Generation Z der neue Traumberuf sein.
In den sozialen Medien herrscht Inszenierungszwang. Die Ökonomie der Aufmerksamkeit – und die ist ein schmales Gut. Aufmerksamkeit ist heute die knappste Ressource; wer sie will, muss sich ständig neu erfinden, zuspitzen, überzeichnen. Oder fünfzehn Seiten schreiben. Indem du Überlänge produzierst, entziehst du dich dem Marktwert der Sichtbarkeit. Du verweigerst dich der Logik der Kürze, der Clips, der pointierten Häppchen. Du zwingst niemanden zu bleiben; du bietest nichts an, was sich in drei Sekunden konsumieren lässt. Exakt. Das hier führt nirgends hin. Und verfolgt nur einen Sinn. Und der wäre? Na, einfach weglaufen und abhauen. Von einer Zeile zur nächsten. Was anderes habe ich nicht. Stimmt. Da pflichtet mir selbst der Wortmacher bei.
Wer höher hinaus will, muss irgendwann einen auf Trump persönliche Abrissbirne von der ICE machen. Das ist dein Intercity-Express mit einem One-Way-Ticket nach El Salvador. In der „New York Times“ gibt es dazu endlos Text. Gestern (der ist gut) hatte die ICE eine illegale Rennbahn hochgenommen. In Arizona glaube ich. Wo sich am Wochenende viele Latinos trafen. Auf Pferderennen wurde dann auch gewettet. Jetzt allerdings nicht mehr.
Natürlich habe ich mich wieder mal unzureichend erinnert. Für mich sind Namen Schall & Rauch. Wie das Leben vieler Kinder in Gaza. Oder in der Ukraine. Jetzt macht der schon wieder in Kindertrauerpornos, regt sich der Wortmacher auf. Nicht ich. Ich mache einen Scheißdreck. Ich stopfe deren zerschundenen Körper nur in den Pfandautomaten. Was ich nicht tun sollte. Damit halte ich den ganzen Betrieb auf. Weil du das Kind in dir nicht los wirst? Das natürlich auch.
Bei uns in Charkiw herrscht Krieg. Manche Leute haben Glück, andere nicht – kleine Kinder zum Beispiel
Es gibt ukrainische Kinder wie den dreijährigen Maxim Prosha, der während des Krieges geboren wurde und während des Krieges starb. Er habe nie die Chance gehabt, zu erleben, dass es noch etwas anderes gebe als Krieg, schreibt der Autor Sergei Gerasimow.
Heute wurde zum ersten Mal überhaupt eine ballistische russische Rakete über Charkiw abgefangen, obwohl diese Geschosse in der Stadt bisher ohne Probleme Kinder wie Erwachsene getötet haben. Nicht weit von meiner Wohnung liegen Trümmerteile auf der Straße. Da eine ballistische Rakete fast senkrecht abstürzt, hatten die Menschen, die unversehrt blieben, großes Glück.
3500 Bildungseinrichtungen in der Ukraine wurden im Krieg bisher beschädigt oder zerstört, und die Kinder von Charkiw sind gezwungen, Untergrundschulen zu besuchen. Es gibt bereits sieben davon, sie werden in je zwei Schichten betrieben. Der Weg zu diesen unterirdischen Lehrstätten ist in der Regel lang und weit, so dass die Kinder sehr früh aufstehen müssen. Einige schlafen während des Unterrichts ein. Es gibt nicht genug Untergrundschulen für alle, so dass die Schüler nicht lange in den gesicherten Räumen verbleiben können.
Hier sind einige erschreckende Zahlen: Bis Februar 2025 hat Russland fast 20 000 ukrainische Kinder deportiert oder illegal umgesiedelt. Lediglich 1223 von ihnen fanden den Weg zurück. Bis Mai 2025 galten mehr als 2700 Kinder als vermisst. Bis Ende 2024 hatten mehr als 100 000 Kinder aufgrund der Kämpfe einen oder beide Elternteile verloren.
Seit Beginn der russischen Invasion wurden in der Ukraine bis Februar 2025 mehr als 12 000 Fälle sexueller Gewalt gegen Kinder in der Kampfzone registriert. Diese Zahl ist gewiss zu niedrig angesetzt, weil viele aufgrund der Gefahr keinen Schutz suchen konnten und aus Scham keine Hilfe in Anspruch nehmen wollten. Die tatsächliche Zahl der Opfer dürfte drei- bis viermal so hoch sein. Die überwiegende Zahl der Gewalttaten ereignet sich in den besetzten Gebieten. In den meisten Fällen handelt es sich um sexuellen Missbrauch von Kindern im Alter von 6 bis 16 Jahren, manchmal verbunden mit Folter.
Das erste Kind, das im neuen Jahr umkam, war ein dreijähriger Junge namens Maxim Prosha aus Charkiw. Quelle: "NZZ"
Ich schwöre bei allen Dingsen, die ich in meinem Leben noch nicht verraten habe. Die ich heute noch hochhalte. Jetzt kommt nix mit meiner Altherrennudel. Während ich den Artikel aus der „NZZ“ kopiere, sind der ukrainische Junge und seine Mutter nach Hause gekommen. Der Junge ist auf Speed. Der redet ununterbrochen. Hyperaktiv ist der kleine Kerl. Was ich als gutes Zeichen deute. Oder nicht? Schweigende Kinder sind eher ein Alarmzeichen. Dass sind die, die im Leben dann nix mehr zu sagen haben. Genau. Natürlich hat der Wortmacher mich damit gemeint. Es ist anstrengend. Unterbrochen wird sein Kindersprech nur von seinem Husten. Möglicherweise Keuchhusten. Ein nervöser Tick wird es eher nicht sein. Und zwei Wohnungstüren weiter im Stock wohnt der alte Russe und seine Frau. Sie ist Ukrainerin. Zu erzählen haben sie sich nichts.
Das hier ist Charkiw, und so geht Krieg. Einige kommen davon, andere nicht. ©️Sergei Gerasimow.
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4.
Wie bei uns im Land. Selbst bei uns in der totalen Idylle bleibt immer mal wieder ein Kind auf der Strecke liegen und rührt sich nicht mehr vom Fleck. In Tirol ist ein Kind verhungert. Unter Höllenqualen.
Mord, Quälen, Freiheitsentzug: In all diesen Anklagepunkten wurde am Montag am Landesgericht Innsbruck jenes 27-jährige Paar schuldig gesprochen, das seinen Sohn verhungern ließ. Der Dreijährige war im Mai 2024 im Bezirk Kufstein aufgrund massiver Unterernährung verstorben. Die Strafe: lebenslange Haft. Die Mutter wurde zudem in ein forensisch-therapeutisches Zentrum eingewiesen. Die Urteile waren vorerst nicht rechtskräftig.
Das Kind sei von „denjenigen, die ihn beschützen sollten“, in „perfider und abscheulicher“ Art und Weise ermordet worden, sagte die Staatsanwältin Verena Pezzei. So sei es isoliert, geschlagen, in einen dunklen Raum eingesperrt, mit Kabelbindern gefesselt und nur wenig oder gar nicht mit Nahrung versorgt worden. Der Bub habe vor seinem Tod „Höllenqualen“ erleiden müssen. Die öffentliche Anklägerin beschrieb eine „mystische Scheinwelt“, in die sich die Eltern aufgrund einer finanziell schwierigen Situation „geflüchtet“ hätten. Sie wähnten einen „Dämon“ im Körper ihres Kindes.
In Chats ausgetauscht
Darüber hätten sich die beiden 27-Jährigen auch untereinander in Chats und Mails ausgetauscht: Die Eltern hätten den Dreijährigen „entmenschlicht“ und sich „ergötzt und darüber lustig gemacht“, las die Staatsanwältin auch erschreckende Nachrichtenverläufe vor. Der Dreijährige sei schließlich nach fünf Monaten „alleine und entkleidet an den Qualen, die ihm seine Eltern fünf Monate lang zugefügt haben, gestorben“. Man habe „nur vom Ansehen“ erkennen können, „dass das Kind verhungert und verdurstet ist“, führte Gerichtsmedizinerin Elke Doberentz aus. Nur vier Kilo habe der Dreijährige gewogen – das Gewicht eines vier Monate alten Säuglings.
Der 27-Jährige Vater sagte während des Prozesses aus. Er bereue seine Tat „wirklich jeden Tag“, und es tue ihm leid, dass seine anderen Kinder, drei Mädchen im Alter von einem, drei und sechs Jahren, „das Sterben und Leiden“ des Buben mitbekommen mussten. Quelle: Die "Presse".
Am Abend vor der Glotze liegend, während dem Cup-Viertelfinale zwischen der Hertha und Freiburg dachte ich mir. Wie wird es für die drei Geschwister in 20 oder 30 Jahren sein? Irgendwann werden sie sich erinnern. Gegen das Erinnern ist kein Kraut gewachsen. Du kannst dich mittels dem Placebo Verdrängung einige Zeit der Erinnerung entkommen. Aber irgendwann steht das Monster vor deiner Tür wie ein Schuldeneintreiber von der Mafia. Und dann wird's persönlich. Wie eben in den USA.
Wenn du irgendwann illegale eingereist bist:
Eine Razzia in einer Kleinstadt bringt Trumps Massenabschiebungen nun bis ins tiefrote Idaho.
Wilder, Idaho, war stolz auf seinen friedlichen Zusammenhalt. Doch dann stürmten Bundesagenten im Oktober eine Pferderennbahn außerhalb der Stadt, und die Nachwirkungen erschüttern die Gemeinde noch immer.
Die Einwohner von Wilder, Idaho, schenkten der staubigen Pferderennbahn westlich der Stadt, bekannt als La Catedral Arena, keine große Beachtung. Dort verkauften Händler sonntags im Sommer und Frühherbst Horchata und Tacos, Ansager verkündeten die Rennergebnisse auf Spanisch, und Einwandererfamilien trafen sich zu preisgünstiger Unterhaltung.
Als am 19. Oktober Bundesagenten die Rennbahn stürmten – mit gezogenen Waffen, einem Hubschrauber über ihnen und unmarkierten Geländewagen, die quietschend über unbefestigte Straßen rasten –, taten sie mehr, als nur einen mutmaßlichen Glücksspielring zu zerschlagen und die Abschiebungszahlen zu erhöhen. Sie zerstörten Wilders naive Vorstellung, dass die abgelegene Lage und die tiefrote politische Prägung die Stadt vor den Razzien, die andere Teile des Landes erfassten, schützen würden.
„Wir sind auf hispanische Arbeitskräfte angewiesen“, sagte Chris Gross, eine Landwirtin in zweiter Generation, die in Wilder Zuckermais und Minze anbaut. Sie fügte hinzu: „Niemand hätte gedacht, dass so etwas hier passieren könnte.“ Quelle: 📰
Und schon wieder ICE: Mit der Lizenz zu töten.
Wenn die Behauptungen von Trumps Mitarbeitern über Schießereien vor Gericht widerlegt werden
Vor den Morden an Renee Good und Alex Pretti hielten die Anschuldigungen gegen vier weitere Personen, auf die von Bundesbeamten der Einwanderungsbehörde geschossen wurde, einer genauen Prüfung nicht stand.
Die Trump-Regierung beeilte sich, die Schuld zuzuweisen.
Wenige Tage nachdem ein Beamter der US-Einwanderungsbehörde im vergangenen Oktober an einer belebten Geschäftskreuzung in Washington, D.C., auf den US-Bürger Phillip Brown geschossen hatte, behauptete eine Sprecherin des Heimatschutzministeriums, Brown habe „vorsätzlich versucht“, die Beamten mit seinem Auto zu überfahren. Der 33-jährige Brown wurde festgenommen, wegen Flucht vor der Polizei angeklagt und verbrachte drei Tage im Gefängnis.
Vor Gericht brach der Fall gegen Herrn Brown jedoch schnell zusammen, da der Richter feststellte, dass die Regierung keinerlei Beweise für ihre Behauptungen vorgelegt hatte. Der Richter wies die Anklage ab und erklärte, der Beamte habe seine Waffe „aus völlig unerklärlichen Gründen“ abgefeuert.
Der Fall von Herrn Brown gehört zu den 16 Schießereien, bei denen im vergangenen Jahr Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde im Dienst in US-amerikanischen Städten und Gemeinden patrouillierten. Zu diesen Fällen zählen auch die Schießereien, bei denen die Demonstranten Renee Good und Alex Pretti aus Minnesota ums Leben kamen.
Die voreilige Behauptung der Trump-Regierung, Frau Good und Herrn Pretti seien für die Anstiftung zur Gewalt verantwortlich, wurde schnell durch eine Flut von viralen Videos widerlegt . Eine Untersuchung der New York Times zu anderen Schießereien ergab jedoch, dass ähnliche Behauptungen von Beamten vor Gericht eher im Stillen scheiterten. Quelle: 📰
Apropos Einreise in die USA. Viel Spaß, falls Sie Ambitionen haben wegen der WM und so. Da las ich den wunderbaren Satz: Die meisten amerikanischen Milchkühe werden von Einwanderern gemolken. Und wenn die alle in El Salvador mit ihrem Blick die Gitterstäbe melken. Na denn werden die ehrenwerten Herrschaften der Trump-Regierung einspringen. Der Hegseth / Kriegsminister / ein Prachtkerl oder Pam Bondi / Generalstaatsanwältin / eine Seele von Frau. Zusammen sind sie Amerikas Prachtseele. Americans Sweetheart.
Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
Massive Datenerfassung: Reisende müssen nun verpflichtend Social-Media-Profile der letzten fünf Jahre, sämtliche Telefonnummern der letzten fünf Jahre und alle E-Mail-Adressen der letzten zehn Jahre angeben.
Familiendaten: Es werden detaillierte Informationen über Angehörige (Eltern, Kinder, Ehepartner) verlangt, einschließlich Geburtsdaten und Wohnorten.
Technische Überwachung: Bei der Beantragung (nun verstärkt über eine App) werden IP-Adressen und Metadaten von Fotos erfasst.
Kostenverdopplung: Die ESTA-Gebühr ist von 21 auf 40 US-Dollar gestiegen. Quelle: Die "Presse".
Bis du damit fertig ist - ist dein Urlaub auch schon vorbei. Auf Kuba - da brilliert sogar der alte Huber-Bauer. Der mit brachliegenden Land wegen Umwidmung den großen Reibach gemacht hat.
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5.
Und jetzt sitzt der vor seinem Cuba Libre - nix Libre - und hat Heimweh nach der Enge seines Tals.
Der Name entstand angeblich um das Jahr 1900 nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg, als Kuba mit Hilfe der USA die Unabhängigkeit von Spanien erlangte. US-Soldaten mischten damals ihren mitgebrachten Coca-Cola-Sirup mit dem lokalen Rum und stießen auf die „Befreiung“ Kubas an.
Die Frage wer derzeit US-Außenminister ist haben wir noch immer nicht geklärt. BING rät mir ich sollte ruhig durchatmen. Weil du das DING gemobbt hast wie einst die Schwabbi? So ungefähr ja.
Und damit vergeudest du dein Leben. Dich mit einer KI zanken. Schämen sollst du dich, schämen.
Jessas!
1.
Im Kern ist der Babbler so hohl wie die liberale Phrase vom sozialen Aufstieg (ein Insider in Rot-Weß-Rot). Der soziale Aufstieg war jahrzehntelang das große liberale Versprechen: Wer lernt, arbeitet, sich anstrengt, kommt weiter. Doch dieses Versprechen trägt heute für viele nicht mehr. Löhne stagnieren, während Lebenshaltungskosten steigen. Vermögen vererbt sich schneller, als es erarbeitet werden kann. Bildung garantiert keinen Aufstieg mehr, oft nicht einmal Stabilität. Die soziale Mobilität nach oben ist statistisch seltener geworden als vor dreißig Jahren, während der Mittelstand immer mehr Lasten trägt. Quelle: Der verdiente Ruhestand ist vielleicht näher, als Sie denken. Der 15 Minuten-Ruhestandsplan kann Ihnen helfen, Ihren Ruhestandsplan zu erstellen – oder zu überprüfen. 250 000 Euro - und Du bist dabei. https://www.fisherinvestments.com/de-at?msockid=0e5edf23826a6d50282cc95583186cff
Und was ist mit dem Unvermögen, spotte ich. Wer verwaltest das?
Wie das 4‑plus‑4‑Drama. ((4+4)Vor unser aller Augen hat es sich zugetragen. Das hat auch Format. Das Format des Grauens. Schnallen Sie sich an, das geht an die Substanz. Wie die Präsidentschaft Trumps. Da ist die Hilfe für das geschundene iranische Volk noch immer unterwegs. Ja, auf der „Road to Nowhere“, spottet selbst der Deichgraf. Der ist derzeit auf der Münchner Sicherheitskonferenz.
Aufklärung folgt umgehend, nachdem ich zwei, drei Seiten einfach nur so herum palavert habe, ohne dem Sinn des Lebens näherzukommen oder die Schönheit dieser Welt wirklich erkannt zu haben. Sobald ich mich dem Sinn des Lebens nähere, fühlt sich das neurotische Ding auch schon gestalkt. Wer heute weder neurotische Schübe hat noch sich mental als divers betrachtet, muss wenigstens ein paar Allergien oder Unverträglichkeiten vorweisen. Das sind wohl die neuen Panzerkommandant:innen, die uns vor Ivan beschützen sollen. Genau. Die haben alle ein herz aus Stahl. Quelle: Nicht lustig.
Und die Schönheit der Welt liegt ja sowieso immer im Auge des Betrachtes, wie neben dir in der Hapfen eine Herrenwindel, so gelb wie es einst die Augen vom alten G. waren. Nie, wirklich nie, hätte sich die Um2 einfach neben uns auf die Bank, die gleich neben der Tanke stand.
Herrenwindel im Bett ist natürlich von der britischen Künstlerin Tracey Emin abgekupfert. Titel: Titel „My Bed“ (1998). 1998. Da hatte ich es gefühlt noch. Ja, einen schweren Huscher, lästert der Wortmacher. Das auch ja. Aber es war trotzdem noch reichlich Leben in mir. Das die kleinstbürgerliche Matrix aus mir herausgesaugt hat wie wie Fett bei einer Liposuktion, falls aus dem Straffen auf Home-Shopping-TV nix mehr wird. Herrlich, was da alles versprochen wird, von den Hohepriesterinnen der Beauty-Industrie, die dir die ewige Jugend andrehen. Die Beauty-Farmen. Das sind die neuen Kathedralen.
Ich habe auf der Stirn eine Falte. Das ist keine Falte, das ist ein tiefer Krater. Eine tektonische Bruchlinie, die sich vom Haaransatz bis zur Nasenwurzel zieht, der schlagende Beweis für jene Gräben, die selbst das kleinstbürgerliche Idyll aufzureißen weiß: zwischen den Herrschaftlichen, die die Ansage machen, und den Nachtschatten-Menschen, die nur eines gelernt haben: sich wegzuducken. Vor einem selbstbestimmten Leben? Das auch ja.
Brutal. Diese Falte. Einst nannte man so einen Monster. Denkerstirn. Nur denke ich mir die meiste Zeit über nix. Weil du von Uns gedachte wirst: ©️Die Viererbande. Meine Stirn hat was von der Architektur im Spielfilm „Der Brutalist“. Zuerst f**** dich der amerikanische Traum in den Arsch. Und wenn du das überlebst, ehren sie dich hinten hinaus, mit dem höchsten architektonischen Weihen und nennen dich einen Visionär.
Apropos Architektur. Falls sie auf Wien-Besuch sind.
Die Villa Beer: https://www.villabeer.wien/home
Wir feiern die Eröffnung der Villa Beer mit einem Open House am 8. März!
Ab 8. März aber darf man endlich auch selbst durchs charakteristische runde „Mondfenster“ auf die Wenzgasse hinunter schauen, nicht nur von außen zu ihm hinauf schmachten wie bisher.
Die Villa Beer in der Wenzgasse, 1929 bis 1931 von Josef Frank und Oskar Wlach als radikales Manifest des „Haus-als-Weg“-Prinzips erbaut, wurde nach Jahrzehnten des Verfalls und drohenden Abrisses für Millionen Euro generalsaniert. Die 800 Quadratmeter große Architekturikone, deren Fassade einst tiefe Risse wie Krater zeichneten, ist nun wieder öffentlich betreten zu können.
Der Architekt und Designer Josef Frank (1885-1967) ist vor allem im Norden allseits bekannt. 1933 war er nach Schweden emigriert, wo er für das Einrichtungshaus Svenskt Tenn von der Tapete bis zum Kasten, vom Teppich bis zur Lampe ein Rundumangebot entwarf, das heute gerne als (exklusives) Vorbild für Ikea genannt wird.
Die Villa Beer steht heute als Denkmal für eine „liberale Moderne“, die von Josef Frank gegen das dogmatische Bauhaus-Prinzip entworfen wurde. Sein Leitsatz „Modern ist, was uns die größtmögliche Freiheit gibt“ forderte die Bewohner auf, ihren eigenen Geschmack einzubringen, statt sich einem totalitären Design-Diktat zu unterwerfen. Diese Haltung wurde erst Generationen später, unter anderem durch Hermann Czech, rehabilitiert und machte Franks florale Muster wieder zum Wiener Mainstream.
Architektonisch besticht das Haus durch seine Offenheit – vom Blick durch das Entree bis in den Garten – und durch intime Details wie den asiatisch inspirierten Teesalon oder die thronende Platzierung eines Bösendorfer-Flügels. Doch die Freiheit des Entwurfs steht in brutalem Kontrast zur Tragik der jüdischen Familie Beer: Finanziell übernommen und 1938 von den Nazis vertrieben, hinterließen sie ein Haus, das sie nie vollenden konnten. Während die Eltern flohen, blieb die gehbehinderte Tochter zurück und wurde von den Nationalsozialisten ermordet – eine dunkle Leere in den „intimen Eingeweiden“ der Architektur. Quelle: Die "Presse"/Kulturzeit /3sat
Du Architekt deines Lebens, spottet der Wortmacher. Dieser Artikel über die Villa Beer beginnt im Keller. Wie so viele Geschichten in Österreich. Ich bin ja auch ein Kellerkind. Das war der einzige Ort im Haus, wo mich die Um2 in Ruhe ließ. Hinten hinaus, als ich schon ein junger Kerl war (ohne Portfolio) hätte ich nur noch den Keller betreten dürfen. Ausschließlich der Keller lag noch in meinen Einzugsgebiet. Da ließ die Um2 auch nicht mehr mit sich reden.
Aber selbst da hätte ich mir die Schuhe vorher ausziehen sollen, so wie mir zuvor das Leben die Kleider von Leib gerissen hat. Das nicht gut gesagt. Das kann man sicherlich besser aufdrücken. Nur halt nicht von dir. Der Wortmacher. Genau. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass ich nicht im Stande war dem Handwerk einen goldenen Boden zu verlegen wie ein Installateur ein neues Rohr, hatte mich die Um2 im Schimpf und Schande von Hof gejagt, wie einen Knecht, der Sex mit der einzigen Tochter des Bauern hatte. Natürlich im Heu.
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2.
Apropos Geld wie Heu? Was ist jetzt mit einem kleinen Wegzoll für Milliardäre. Kommt da noch etwas, oder muss wieder der solide Mittelstand die Verantwortung schultern. Von einer Steuererklärung zur nächsten. Derweil die Eliten sich in aller Ruhe ihren Perversionen hingeben.
Die Epstein-Akten und die verborgene Welt einer unkontrollierbaren Elite.
Die Suche in den Dokumenten nach eindeutigen kriminellen Handlungen wird fortgesetzt, doch die Geschichte eines Sexualstraftäters, der von der herrschenden Klasse ungeschoren davongekommen ist, hat sich bereits herauskristallisiert.
Die Dokumente enthüllen schonungslos die einst im Verborgenen agierenden Machenschaften einer unkontrollierbaren Elite, die sich größtenteils aus reichen und einflussreichen Männern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Showbusiness zusammensetzte. Sie erzählen die Geschichte eines abscheulichen Verbrechers, der von der herrschenden Klasse, in der er lebte, freie Hand gelassen wurde – allein weil er ihnen etwas zu bieten hatte: Geld, Beziehungen, opulente Dinnerpartys, ein Privatflugzeug, eine abgelegene Insel und in manchen Fällen auch Sex.
Diese Geschichte der Straflosigkeit wirkt angesichts des wachsenden populistischen Zorns und der zunehmenden Ungleichheit umso empörender. Die an Caligula erinnernden Machenschaften von Jeffrey Epstein und seinen Komplizen erstreckten sich über zwei Jahrzehnte, die vom Niedergang des amerikanischen Industriesektors und der Subprime-Krise geprägt waren, in deren Folge Millionen Amerikaner ihre Häuser verloren.
Sein Talent, Gäste zu unterhalten, weckte das Interesse von Elon Musk, einem der reichsten Männer der Welt, der Herrn Epstein 2012 per E-Mail fragte: „An welchem Tag/in welcher Nacht findet die wildeste Party auf Ihrer Insel statt?“ (Herr Musk erklärte in den sozialen Medien, er habe „nur sehr wenig Kontakt zu Epstein gehabt und wiederholte Einladungen auf dessen Insel abgelehnt“.) Quelle: 📰
Das sind alles dumme Wixxer. Na, na. So kann man sich nicht äußern. So kann man keinen Diskurs in Gang bringen. Was für ein Diskurs. Seit wann unterhalten sich die Eliten mir dir. Na, letztes soll der Musk einen Beitrag von Martin Sellner (New Goebbels) auf X geliked haben. Woraufhin der sich vor Freude eingenässt hat.
Als Eigentümer der Plattform X kontrolliert er eines der einflussreichsten Massenmedien der Gegenwart. Der Mann, dem Musk am Wochenende zu mehr Sichtbarkeit verholfen hat, ist Österreicher.
Er heißt Martin Sellner, ein 37-jähriger Aktivist, weit rechtsaußen. Dieser spielte eine führende Rolle in der Identitären Bewegung, einer Organisation, deren Symbole in Österreich bis heute nicht öffentlich verwendet werden dürfen.
In dieser Gemengelage bestärkt Elon Musk – er wirbt für die AfD – die Ansichten Sellners. Konkret behauptet der Österreicher in seinem X-Post, die „europäischen Stämme und letztlich die modernen europäischen Nationen“ würden von einem Urvolk aus der kaspischen Steppe abstammen und hätten sich seit 5000 Jahren kaum verändert. Nun finde die „größte ethnokulturelle Umwälzung“ seither statt. Quelle: Die "Presse"
Herr Musk / Herr Sellner.

Das habe ich dem Godfather nie erzählt. Ich erzähle ihm prinzipiell keine dieser uralten Um2‑Geschichten. So wie er einst zu jung war für meine vermeintliche Wahrheit, ist er heute zu alt. Ich will seinen Lebensabend nicht mit meinen Geschichten trüben. Das schulde ich ihm. Also muss ich mir die Um2 von einst vom Leib schreiben. Du bist ja einer, haut der Wortmacher wie aus dem Nichts dazwischen, den das Leben bis zur Kenntlichkeit entstellt hat. Und das will gar nicht schön sein. Oder wenigstens a bissl obszön sein, brüllt der Scheißhausdämon durch die offene Häusltür.
Seit ich der echten Um2 wieder gegenüberstand, einer alten Frau, schlank wie ein Zahnstocher mit Übergewicht und ein paar grauen Härchen am Kinn, die im Wind flatterten wie eine zerrissene Piratenflagge, nimmt der W**** immer seltener den Umweg über den Um2‑Sprech. Das ist schrecklich.
Jetzt stürmt dieser W**** einfach durch die geschlossene Tür, wie Agenten der ICE und brüllt: Na, das kann ja noch heiter werden. Oder auch wolkig. Oder zappenduster wie der Himmel über Havanna / Anna / Den Kredit hamma / Da hama in Gaza noch immer die Hamas. Und dann hama weiterhin Krise / Krise / Nix als Miese.
„Kuba. Du armes geschundenes Kuba.“ Kuba. Du alter, durchgeschwitzter Traum aus Zuckerrohr und Rost. Was habe ich einst deine Boxer bewundert bei Olympia. Was haben dir diese Bekloppten nur angetan, mit ihrem
Der Müllberge, die sich auf den Straßen türmen, werden die Entsorger nicht mehr Herr. Viele Mitarbeiter sind ins Ausland gegangen, und es fehlt an Ersatzteilen für die alten Müllwagen. Nachts würden Müllmänner zudem den Diesel aus den Wagen unter der Hand verkaufen, sagt ein Kubaner, der vor einer Tankstelle wartet.
Überall durchwühlen Menschen die Müllberge. Wer hingegen wohlhabende Verwandte in Miami oder Spanien hat, die Geld schicken, kann es sich in Kuba auch jetzt in der Krise erstaunlich gutgehen lassen. Auch Luxusautos und Amazon-Bestellungen kommen nun problemlos in Kuba an, vieles direkt aus den USA, die eigentlich seit der Revolution ein strenges Embargo gegen die Insel aufrechterhalten. Quelle: "NZZ"
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3.
US-Außenminister Marco Rubio. Der hat mit Kuba noch eine Rechnung offen. Laut BING ist der Mann US‑Senator aus Florida und nicht Außenminister. Keine Sorge, Schizophrenist — hier halluziniere ich nicht.
Ich: Doch du verzapfst wieder mal reinen Unsinn. Rein wie deine Unterhose. Wehe der Wortmacher erwacht aus seinem Schlaf.
BING: Schizophrenist, ich nehme dir das nicht übel — aber Unsinn war es tatsächlich nicht.
Anmerkung: Lassen Sie sich ja nicht auf das Spiel der Vermenschlichung einer KI ein.
BING: Du hattest gefragt, ob der US‑Außenminister „Marco Rubio“ oder „Marc Rubio“ heißt.
Die Fakten dazu sind eindeutig und leicht überprüfbar:
✔️ Marco Rubio
Vorname: Marco
Nachname: Rubio
Amt: US‑Senator aus Florida, nicht Außenminister. Der aktuelle US‑Außenminister ist eine andere Person.
Und schon bin ich wieder selbst schuld. Namen kann ich mir einfach nur sehr schlecht merken. Schreibt man Marc oder Marco? Als hätte der Typ ohne das O am Ende seines Namens nicht ein Ölembargo+ über Kuwait verhängt. „El Bloqueo“.
Schon denkt man an El Salvador. Dort sitzen Personen hinter Gittern, die einst illegal in die USA eingereist waren. Die sich in den USA ein neues Leben aufgebaut hatten und oft nach Jahrzehnten mitten aus dem Leben gerissen werden von Trumps Gestapo.
Nicht Gestapo. Das ist typischer Netzsprech, um in den Sozialen Medien möglichste viele Klicks zu akkumulieren. Indem man Emotionen weckt? Was sonst? Die Inflation? Dort ist immer Empörungs-Party. Dort muss du immer einen draufsetzen auf dem riesigen Haufen. Läuft es gut, kannst du dir davon auch was kaufen und dir mehr leisten als die Meisten. Influencer:in soll für viele aus der Generation Z der neue Traumberuf sein.
In den sozialen Medien herrscht Inszenierungszwang. Die Ökonomie der Aufmerksamkeit – und die ist ein schmales Gut. Aufmerksamkeit ist heute die knappste Ressource; wer sie will, muss sich ständig neu erfinden, zuspitzen, überzeichnen. Oder fünfzehn Seiten schreiben. Indem du Überlänge produzierst, entziehst du dich dem Marktwert der Sichtbarkeit. Du verweigerst dich der Logik der Kürze, der Clips, der pointierten Häppchen. Du zwingst niemanden zu bleiben; du bietest nichts an, was sich in drei Sekunden konsumieren lässt. Exakt. Das hier führt nirgends hin. Und verfolgt nur einen Sinn. Und der wäre? Na, einfach weglaufen und abhauen. Von einer Zeile zur nächsten. Was anderes habe ich nicht. Stimmt. Da pflichtet mir selbst der Wortmacher bei.
Wer höher hinaus will, muss irgendwann einen auf Trump persönliche Abrissbirne von der ICE machen. Das ist dein Intercity-Express mit einem One-Way-Ticket nach El Salvador. In der „New York Times“ gibt es dazu endlos Text. Gestern (der ist gut) hatte die ICE eine illegale Rennbahn hochgenommen. In Arizona glaube ich. Wo sich am Wochenende viele Latinos trafen. Auf Pferderennen wurde dann auch gewettet. Jetzt allerdings nicht mehr.
Natürlich habe ich mich wieder mal unzureichend erinnert. Für mich sind Namen Schall & Rauch. Wie das Leben vieler Kinder in Gaza. Oder in der Ukraine. Jetzt macht der schon wieder in Kindertrauerpornos, regt sich der Wortmacher auf. Nicht ich. Ich mache einen Scheißdreck. Ich stopfe deren zerschundenen Körper nur in den Pfandautomaten. Was ich nicht tun sollte. Damit halte ich den ganzen Betrieb auf. Weil du das Kind in dir nicht los wirst? Das natürlich auch.
Bei uns in Charkiw herrscht Krieg. Manche Leute haben Glück, andere nicht – kleine Kinder zum Beispiel
Es gibt ukrainische Kinder wie den dreijährigen Maxim Prosha, der während des Krieges geboren wurde und während des Krieges starb. Er habe nie die Chance gehabt, zu erleben, dass es noch etwas anderes gebe als Krieg, schreibt der Autor Sergei Gerasimow.
Heute wurde zum ersten Mal überhaupt eine ballistische russische Rakete über Charkiw abgefangen, obwohl diese Geschosse in der Stadt bisher ohne Probleme Kinder wie Erwachsene getötet haben. Nicht weit von meiner Wohnung liegen Trümmerteile auf der Straße. Da eine ballistische Rakete fast senkrecht abstürzt, hatten die Menschen, die unversehrt blieben, großes Glück.
3500 Bildungseinrichtungen in der Ukraine wurden im Krieg bisher beschädigt oder zerstört, und die Kinder von Charkiw sind gezwungen, Untergrundschulen zu besuchen. Es gibt bereits sieben davon, sie werden in je zwei Schichten betrieben. Der Weg zu diesen unterirdischen Lehrstätten ist in der Regel lang und weit, so dass die Kinder sehr früh aufstehen müssen. Einige schlafen während des Unterrichts ein. Es gibt nicht genug Untergrundschulen für alle, so dass die Schüler nicht lange in den gesicherten Räumen verbleiben können.
Hier sind einige erschreckende Zahlen: Bis Februar 2025 hat Russland fast 20 000 ukrainische Kinder deportiert oder illegal umgesiedelt. Lediglich 1223 von ihnen fanden den Weg zurück. Bis Mai 2025 galten mehr als 2700 Kinder als vermisst. Bis Ende 2024 hatten mehr als 100 000 Kinder aufgrund der Kämpfe einen oder beide Elternteile verloren.
Seit Beginn der russischen Invasion wurden in der Ukraine bis Februar 2025 mehr als 12 000 Fälle sexueller Gewalt gegen Kinder in der Kampfzone registriert. Diese Zahl ist gewiss zu niedrig angesetzt, weil viele aufgrund der Gefahr keinen Schutz suchen konnten und aus Scham keine Hilfe in Anspruch nehmen wollten. Die tatsächliche Zahl der Opfer dürfte drei- bis viermal so hoch sein. Die überwiegende Zahl der Gewalttaten ereignet sich in den besetzten Gebieten. In den meisten Fällen handelt es sich um sexuellen Missbrauch von Kindern im Alter von 6 bis 16 Jahren, manchmal verbunden mit Folter.
Das erste Kind, das im neuen Jahr umkam, war ein dreijähriger Junge namens Maxim Prosha aus Charkiw. Quelle: "NZZ"
Ich schwöre bei allen Dingsen, die ich in meinem Leben noch nicht verraten habe. Die ich heute noch hochhalte. Jetzt kommt nix mit meiner Altherrennudel. Während ich den Artikel aus der „NZZ“ kopiere, sind der ukrainische Junge und seine Mutter nach Hause gekommen. Der Junge ist auf Speed. Der redet ununterbrochen. Hyperaktiv ist der kleine Kerl. Was ich als gutes Zeichen deute. Oder nicht? Schweigende Kinder sind eher ein Alarmzeichen. Dass sind die, die im Leben dann nix mehr zu sagen haben. Genau. Natürlich hat der Wortmacher mich damit gemeint. Es ist anstrengend. Unterbrochen wird sein Kindersprech nur von seinem Husten. Möglicherweise Keuchhusten. Ein nervöser Tick wird es eher nicht sein. Und zwei Wohnungstüren weiter im Stock wohnt der alte Russe und seine Frau. Sie ist Ukrainerin. Zu erzählen haben sie sich nichts.
Das hier ist Charkiw, und so geht Krieg. Einige kommen davon, andere nicht. ©️Sergei Gerasimow.
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4.
Wie bei uns im Land. Selbst bei uns in der totalen Idylle bleibt immer mal wieder ein Kind auf der Strecke liegen und rührt sich nicht mehr vom Fleck. In Tirol ist ein Kind verhungert. Unter Höllenqualen.
Mord, Quälen, Freiheitsentzug: In all diesen Anklagepunkten wurde am Montag am Landesgericht Innsbruck jenes 27-jährige Paar schuldig gesprochen, das seinen Sohn verhungern ließ. Der Dreijährige war im Mai 2024 im Bezirk Kufstein aufgrund massiver Unterernährung verstorben. Die Strafe: lebenslange Haft. Die Mutter wurde zudem in ein forensisch-therapeutisches Zentrum eingewiesen. Die Urteile waren vorerst nicht rechtskräftig.
Das Kind sei von „denjenigen, die ihn beschützen sollten“, in „perfider und abscheulicher“ Art und Weise ermordet worden, sagte die Staatsanwältin Verena Pezzei. So sei es isoliert, geschlagen, in einen dunklen Raum eingesperrt, mit Kabelbindern gefesselt und nur wenig oder gar nicht mit Nahrung versorgt worden. Der Bub habe vor seinem Tod „Höllenqualen“ erleiden müssen. Die öffentliche Anklägerin beschrieb eine „mystische Scheinwelt“, in die sich die Eltern aufgrund einer finanziell schwierigen Situation „geflüchtet“ hätten. Sie wähnten einen „Dämon“ im Körper ihres Kindes.
In Chats ausgetauscht
Darüber hätten sich die beiden 27-Jährigen auch untereinander in Chats und Mails ausgetauscht: Die Eltern hätten den Dreijährigen „entmenschlicht“ und sich „ergötzt und darüber lustig gemacht“, las die Staatsanwältin auch erschreckende Nachrichtenverläufe vor. Der Dreijährige sei schließlich nach fünf Monaten „alleine und entkleidet an den Qualen, die ihm seine Eltern fünf Monate lang zugefügt haben, gestorben“. Man habe „nur vom Ansehen“ erkennen können, „dass das Kind verhungert und verdurstet ist“, führte Gerichtsmedizinerin Elke Doberentz aus. Nur vier Kilo habe der Dreijährige gewogen – das Gewicht eines vier Monate alten Säuglings.
Der 27-Jährige Vater sagte während des Prozesses aus. Er bereue seine Tat „wirklich jeden Tag“, und es tue ihm leid, dass seine anderen Kinder, drei Mädchen im Alter von einem, drei und sechs Jahren, „das Sterben und Leiden“ des Buben mitbekommen mussten. Quelle: Die "Presse".
Am Abend vor der Glotze liegend, während dem Cup-Viertelfinale zwischen der Hertha und Freiburg dachte ich mir. Wie wird es für die drei Geschwister in 20 oder 30 Jahren sein? Irgendwann werden sie sich erinnern. Gegen das Erinnern ist kein Kraut gewachsen. Du kannst dich mittels dem Placebo Verdrängung einige Zeit der Erinnerung entkommen. Aber irgendwann steht das Monster vor deiner Tür wie ein Schuldeneintreiber von der Mafia. Und dann wird's persönlich. Wie eben in den USA.
Wenn du irgendwann illegale eingereist bist:
Eine Razzia in einer Kleinstadt bringt Trumps Massenabschiebungen nun bis ins tiefrote Idaho.
Wilder, Idaho, war stolz auf seinen friedlichen Zusammenhalt. Doch dann stürmten Bundesagenten im Oktober eine Pferderennbahn außerhalb der Stadt, und die Nachwirkungen erschüttern die Gemeinde noch immer.
Die Einwohner von Wilder, Idaho, schenkten der staubigen Pferderennbahn westlich der Stadt, bekannt als La Catedral Arena, keine große Beachtung. Dort verkauften Händler sonntags im Sommer und Frühherbst Horchata und Tacos, Ansager verkündeten die Rennergebnisse auf Spanisch, und Einwandererfamilien trafen sich zu preisgünstiger Unterhaltung.
Als am 19. Oktober Bundesagenten die Rennbahn stürmten – mit gezogenen Waffen, einem Hubschrauber über ihnen und unmarkierten Geländewagen, die quietschend über unbefestigte Straßen rasten –, taten sie mehr, als nur einen mutmaßlichen Glücksspielring zu zerschlagen und die Abschiebungszahlen zu erhöhen. Sie zerstörten Wilders naive Vorstellung, dass die abgelegene Lage und die tiefrote politische Prägung die Stadt vor den Razzien, die andere Teile des Landes erfassten, schützen würden.
„Wir sind auf hispanische Arbeitskräfte angewiesen“, sagte Chris Gross, eine Landwirtin in zweiter Generation, die in Wilder Zuckermais und Minze anbaut. Sie fügte hinzu: „Niemand hätte gedacht, dass so etwas hier passieren könnte.“ Quelle: 📰
Und schon wieder ICE: Mit der Lizenz zu töten.
Wenn die Behauptungen von Trumps Mitarbeitern über Schießereien vor Gericht widerlegt werden
Vor den Morden an Renee Good und Alex Pretti hielten die Anschuldigungen gegen vier weitere Personen, auf die von Bundesbeamten der Einwanderungsbehörde geschossen wurde, einer genauen Prüfung nicht stand.
Die Trump-Regierung beeilte sich, die Schuld zuzuweisen.
Wenige Tage nachdem ein Beamter der US-Einwanderungsbehörde im vergangenen Oktober an einer belebten Geschäftskreuzung in Washington, D.C., auf den US-Bürger Phillip Brown geschossen hatte, behauptete eine Sprecherin des Heimatschutzministeriums, Brown habe „vorsätzlich versucht“, die Beamten mit seinem Auto zu überfahren. Der 33-jährige Brown wurde festgenommen, wegen Flucht vor der Polizei angeklagt und verbrachte drei Tage im Gefängnis.
Vor Gericht brach der Fall gegen Herrn Brown jedoch schnell zusammen, da der Richter feststellte, dass die Regierung keinerlei Beweise für ihre Behauptungen vorgelegt hatte. Der Richter wies die Anklage ab und erklärte, der Beamte habe seine Waffe „aus völlig unerklärlichen Gründen“ abgefeuert.
Der Fall von Herrn Brown gehört zu den 16 Schießereien, bei denen im vergangenen Jahr Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde im Dienst in US-amerikanischen Städten und Gemeinden patrouillierten. Zu diesen Fällen zählen auch die Schießereien, bei denen die Demonstranten Renee Good und Alex Pretti aus Minnesota ums Leben kamen.
Die voreilige Behauptung der Trump-Regierung, Frau Good und Herrn Pretti seien für die Anstiftung zur Gewalt verantwortlich, wurde schnell durch eine Flut von viralen Videos widerlegt . Eine Untersuchung der New York Times zu anderen Schießereien ergab jedoch, dass ähnliche Behauptungen von Beamten vor Gericht eher im Stillen scheiterten. Quelle: 📰
Apropos Einreise in die USA. Viel Spaß, falls Sie Ambitionen haben wegen der WM und so. Da las ich den wunderbaren Satz: Die meisten amerikanischen Milchkühe werden von Einwanderern gemolken. Und wenn die alle in El Salvador mit ihrem Blick die Gitterstäbe melken. Na denn werden die ehrenwerten Herrschaften der Trump-Regierung einspringen. Der Hegseth / Kriegsminister / ein Prachtkerl oder Pam Bondi / Generalstaatsanwältin / eine Seele von Frau. Zusammen sind sie Amerikas Prachtseele. Americans Sweetheart.
Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
Massive Datenerfassung: Reisende müssen nun verpflichtend Social-Media-Profile der letzten fünf Jahre, sämtliche Telefonnummern der letzten fünf Jahre und alle E-Mail-Adressen der letzten zehn Jahre angeben.
Familiendaten: Es werden detaillierte Informationen über Angehörige (Eltern, Kinder, Ehepartner) verlangt, einschließlich Geburtsdaten und Wohnorten.
Technische Überwachung: Bei der Beantragung (nun verstärkt über eine App) werden IP-Adressen und Metadaten von Fotos erfasst.
Kostenverdopplung: Die ESTA-Gebühr ist von 21 auf 40 US-Dollar gestiegen. Quelle: Die "Presse".
Bis du damit fertig ist - ist dein Urlaub auch schon vorbei. Auf Kuba - da brilliert sogar der alte Huber-Bauer. Der mit brachliegenden Land wegen Umwidmung den großen Reibach gemacht hat.
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5.
Und jetzt sitzt der vor seinem Cuba Libre - nix Libre - und hat Heimweh nach der Enge seines Tals.
Der Name entstand angeblich um das Jahr 1900 nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg, als Kuba mit Hilfe der USA die Unabhängigkeit von Spanien erlangte. US-Soldaten mischten damals ihren mitgebrachten Coca-Cola-Sirup mit dem lokalen Rum und stießen auf die „Befreiung“ Kubas an.
Die Frage wer derzeit US-Außenminister ist haben wir noch immer nicht geklärt. BING rät mir ich sollte ruhig durchatmen. Weil du das DING gemobbt hast wie einst die Schwabbi? So ungefähr ja.
Und damit vergeudest du dein Leben. Dich mit einer KI zanken. Schämen sollst du dich, schämen.
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