Sonntag, 11. Januar 2026
Die (menschliche) Kälte
Kyiv überwiegend bewölkt, bei einer Tageshöchsttemperatur von -11 °C. Nachttiefsttemperatur,: -16°C. Es ist mit Schneeschauern zu rechnen. Der ist gut. Es ist mit Schneeschauern zu rechnen.

Ende

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Fragen, die genau dann kommen, wenn sie nicht sollten.
Thukydides: „Die Starken tun, was sie können, und die Schwachen erleiden, was sie müssen.“

¡Dios mío!

Das kennen Sie sicherlich auch. Nur a Schmäh.

Die Nordostpassage - Die Nordwestpassage - Wiens hässlichste Einkaufspassage - Die von mir geschmähte Brigitta-Passage. Dabei ist das keine Übertreibung. Gehen Sie auf keinen Fall dorthin, es sei denn, es ist wirklich notwendig. Wenn ihnen sonst keine Passage im Leben geblieben ist, spottet der Wortmacher auch schon los. Eine freie Passage, mit freien Geleit, in ein anderes unscheinbares Leben irgendwo. Ich wollte es heute nach an einem anderen Ort versuchen. Ja, am Häusl, schmeißt sich selbst der Scheißhausdämon weg. Dabei ist die Tür zu. Das stimmt natürlich nicht. Es war irgendwo im Süden. Ich bin an diesem Ort einfach nicht angekommen. Nichts war so wie es mir tagsüber erträumt hatte. Scheiße Psyche. Selbst ihre Mitochondrien bekommen dort Depressionen. Bei deinem Anblick, fragt die Bildmacherin mit gespielter Naivität nach. Scheiße. Wir haben Winterlandschaft wie einst üblich. Jetzt mach dir ein Bild davon. Damit du im großen feministischen Kanon aufgenommen wirst.

Valeria Napoleone und die Kunst
Die Frauensammlerin
Valeria Napoleone ist die wohl einzige Person weltweit, die im großen Stil ausschließlich zeitgenössische Kunst von Künstlerinnen sammelt und fördert. Ist das Feminismus – oder das Hobby einer reichen Frau? Ein Besuch.

Der Fahrstuhl gleitet lautlos in den ersten Stock. Im Wohnzimmer hängt ein wandfüllendes Bild namens »Birth of the Universe #33« von Judith Bernstein, eine Explosion von Farben, wild und energiegeladen. Neben dem Kamin ein weiblicher Akt von Lisa Yuskavage, volle Brüste, gespreizte Beine. SPIEGEL 2/2026

Das auch noch.
Volle Brüste - wie KI-Porno-Frauen. Und gespreizte Beine. Wie einst meine Miss Texas aus dem Jahr 1984, im Keller, in der alten Kommode mit der klemmenden Schublade, die sinnbildlich für diese Zeit steht. Andauernd hattest du einen Ständer, der seine Spitze gerne in ein Feuchtgebiet getaucht hätte, wie den Mohr im Hemd im eine Schokoladesauce. Manchmal muss es politisch auch ein wenig unkorrekt zugehen. In einem Erotikmagazin. Wer? Der Mohr im Hemd? Na, die Miss Texas. Aso. Natürlich. Das auch total zerfleddert war.

Erotikmagazine waren einst die Reclam-Heftchen für die Idioten.©️Ich wars nicht.

Das war ein einziges Schlachtfeld. Der Lust? Das möglicherweise auch. Aber man kann auch gegen die eigene Tristesse die Handorgel anwerfen, wie einen hustenden Steyr-Traktor. Der hatte einst eine Umweltbilanz. Jeder Orgasmus ein gelungener Ausbruch. Aus dem Käfig selbstverschuldeter Unmündigkeit. Das auch ja. Zum IS konntest du dich einst noch nicht flüchten. Die RAF war auch zu weit weg. Und ich viel zu unpolitisch.

Wer ist schon wirklich politisch? Wer hat tatsächlich politische Überzeugungen, für die er/sie/* es auch tatsächlich eintritt, im Hood/Grätzel/ Stadt/Land/Bund. Im politischen Tagesgeschäft? Wer quält sich wirklich durch den politischen Betrieb. Wer macht tatsächlich die Ochsentour? Wir sind alle nur am jammern und am mosern. Das habe ich gestern sogar dem S. gesimst.

Wir sprachen über E-Autos. Da hat BVD längst die Technologie-Führerschaft übernommen. Wer wirklich eine spitzen E-Karre, zu einem guten Preis kaufen möchte, müsste eigentlich einen BVD kaufen. Und der S. simste zurück. Wie reagieren europäische Autobauer auf diese Entwicklung? Die haben in Brüssel wie bekloppt lobbyiert, damit das ursprünglich geplante Verbrenner-Aus ab 2035 aufgeweicht und faktisch verschoben wurde, indem sie den Verkauf neuer Verbrenner auch nach 2035 erlauben, solange die Hersteller ihre Flotten-Emissionen um 90 % statt der geplanten 100 % senken. Auf dem Papier. Genau.

Wir bekommen die Politer:innen die wir auch verdienen. Wir haben die Trumps dieser Welt zu verantworten. Eben weil wir in politischen Entscheidungen keine Verantwortung übernehmen. Wir machen lieber einen auf Frühbucher-Rabatt. Genau. Wir sind eine schrecklicher unpolitischer Sauhaufen. Du und ich natürlich auch, simste ich dem S. Das Du und ich Kassandra simste ich nicht mit. Obschon ich es natürlich gedacht hatte. In der Masse sind wir erschreckend unpolitisch. Niemand von uns will sich die Hände schmutzig machen im politischen Tagegeschäft.

Das ist eines der drängendsten Probleme unserer Zeit. Die erschreckende politische Passivität der breiten Masse; man ganz bewusst scheut das Risiko, sich politisch zu engagieren. Das ist zu zeitfressend. Dadurch schrumpft der Rekrutierungspool für das politische Personal auf ein Minimum zusammen, was in einem bizarren Missverhältnis zu den eigentlichen Gestaltungsmöglichkeiten steht, die uns als Gesellschaft offenstünden. Wenn die Masse sich aus dem Prozess zurückzieht, überlässt sie das Feld einer kleinen Elite, wodurch das enorme Potenzial kollektiver Mitwirkung ungenutzt verpufft und die Demokratie ausdünnt.

Deswegen kommen dann solche Karrieristen wie der Fraktionschef der CDU Jens Spahn zum Zug. Der "Masken-Jens", spottet dann einige unter der Hand.

AfD-Spitzenpolitiker Ulrich Siegmund
Ein furchtbar netter Verfassungsfeind.
Ulrich Siegmund könnte in Sachsen-Anhalt der erste AfD-Ministerpräsident werden. Er gibt sich freundlich, tritt zuweilen auf wie ein Animateur im Ferienlager. Doch seine Ansichten sind extrem.

Der 35-Jährige ist ein Star der AfD, Oppositionsführer im Landtag, das freundliche Gesicht einer Partei der Islamhasser und Russlandfreunde, die in Sachsen-Anhalt schon seit 2023 als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Siegmund will im September die Landtagswahl gewinnen und dann ohne Koalitionspartner regieren. Das mag größenwahnsinnig klingen, aber in Umfragen liegt die Partei bei rund 40 Prozent, die absolute Mehrheit der Sitze im Parlament wäre nicht fern.

Die AfD stellt bereits Bürgermeister, einen Landrat, Stadtratsvorsitzende. Aber diesmal geht es um sehr viel mehr: Sollte Siegmund Erfolg haben, fiele ein ganzes Bundesland in die Hände von Rechtsextremen. Die Kontrolle über Polizei und Verfassungsschutz, die Versorgung von Flüchtlingen, der Zugriff auf Steuermilliarden. Ulrich Siegmund säße im Bundesrat und in der Ministerpräsidentenkonferenz, er hätte Zugang zu Informationen und Entscheidungsprozessen, die die ganze Republik betreffen.

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Wolmirstedt, ein 12.000-Einwohner-Städtchen bei Magdeburg, am letzten Samstag im August. Vor dem Schloss gibt es Bier und eine Hüpfburg mit Kletterwand, aus den Boxen dudelt Nenas Friedenshymne »99 Luftballons«, in der Menge steht ein lächelnder Ulrich Siegmund. Es ist eng, die Leute stehen Schlange für zwei Sätze oder ein Selfie mit ihm.

»AfD-Familienfest« nennt sich dieses Event, das einen Personenkult um den Spitzenkandidaten treibt: Ein Moderator brüllt »Sieg!«, die Menge grölt »Mund!«, immer wieder. Als Siegmund schließlich die Bühne betritt, ein paar Tausend Leute vor sich, blickt er in euphorische Gesichter. Der Abgeordnete und Oppositionschef tritt auf wie ein Animateur im Ferienlager. »Wir stehen zusammen, wir halten zusammen, weil wir alle ein Ziel haben«, ruft er.

Solche Siegmund-Shows gibt es regelmäßig: Mal lässt er sich auf einem »Bürgerdialog« in Sandersdorf-Brehna bejubeln, mal kreischt die Menge auf der Montagsdemo in Bitterfeld wie auf einem Open-Air-Konzert. Fast jeder Auftritt landet per Livestream oder Social-Media-Videoschnipsel direkt auf den Smartphones seiner Fans.

In den sozialen Netzwerken klingt Siegmund wie der Moderator einer Dauerwerbesendung, wenn er über »Remigration« spricht, massenhafte Abschiebungen. Da hält er etwa einen Jahreskalender in der Hand, mit zwölf Motiven von angeblichen Abschiebefliegern. »Wer sich hier nicht benimmt, der kann gern unverzüglich in den Flieger steigen und die Heimreise antreten«, sagt Siegmund und lächelt.

Besonders gut funktioniert diese Masche auf TikTok, wo Siegmund rund 600.000 Follower hat. Bei der Reichweite helfen Siegmund auch AfD-nahe Portale, rechtsradikale Streamer sowie Sender, die im AfD-Sprech »alternative Medien« heißen. Sie alle halten ihm ständig ein Mikrofon hin.

Ein Moderator brüllt »Sieg!«, die Menge grölt »Mund!«, immer wieder. Quelle: SPIEGEL 2/2026

Das sind die Politiker:innen die wird verdienen. Seit wann bist du Volksdeutscher, beschwert sich der Wortmacher. Du bist nicht mal ein waschechter Hiesiger. Du bist ein halber Yugo. Exakt.

Was die FPÖ meint, wenn sie „Remigration“ fordert
FPÖ. Blaue vom Parteichef abwärts beteiligen sich an einer Kampagne, in der vage „Remigration“ gefordert wird. Was die Partei, die vielleicht den nächsten Kanzler stellt, darunter versteht. Und: Die AfD hospitiert bei Salzburgs FPÖ.

Es ist nur ein Bild, das einen demonstrativ nachdenklichen Herbert Kickl zeigt, jüngst gepostet auf Facebook von ihm selbst. Daneben ein kurzer Schriftzug: „remigration“. Und doch sorgt die Meldung für Aufsehen. Kickl beteiligt sich damit nämlich an einer Social-Media-Kampagne, die zum Jahreswechsel von US-Präsident Donald Trump ausgegangen ist und Nachahmer in der AfD und anderswo gefunden hat. Auch in der FPÖ posteten Abgeordnete den Schriftzug „remigration“ neben ihren Fotos. Das begeisterte Ex-Identitären-Chef Martin Sellner – der wiederum erst vor wenigen Tagen gemeinsam mit FPÖ-Mandatar Gerald Hauser auftrat.

Nur: Was genau der in allen Umfragen deutlich vorn liegende Kickl und die mitmachenden Blauen unter „Remigration“ konkret verstehen, das geht aus den Postings nicht hervor. Die Definition von „Remigration“ ist nicht einheitlich, der Rechtsextremist Sellner – ein ausgewiesener Fan Herbert Kickls – etwa hat das Ansinnen 2024 in einem eigenen Buch darüber ausgeführt. Er versteht darunter die groß angelegte Ausreise „von illegal eingewander­ten, von nicht integrierbaren und von unerwünschten Ausländern“. Es sei zwar „keine Vertreibung“, aber es gehe „um Anreizsysteme (…) und einen Prozess, der sich über 30, 40 Jahre erstrecken würde“. Sellner macht kein Geheimnis daraus, dass er sich sogar die zwangsweise Ausweisung von Staatsbürgern wünscht – sofern diese „uns kulturell und wirtschaftlich schädigen“. Er nennt in Bezug auf Deutschland auch Zahlen: Bei „Remigration“ gehe es um mehrere Millionen Menschen, die vorwiegend „geordnet in ihre Heimatländer“ gebracht werden müssten. Quelle: Die "Presse"

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Das ist die Politik die wir verdienen. Seit wann verdienst du was? Das wäre aber ganz neu. Angeblich sind in Deutschland weniger als 1% der Bevölkerung Mitglied in einer politischen Partei. Das bedeutet, dass der gesamte personelle Nachschub für Parlamente und Regierungen aus einer extrem kleinen Gruppe kommt, während der Rest der „Masse“ eher zuschaut.

Der Pool aus dem politische Talente rekrutiert werden ist also sehr eng gefasst. Mit der Ende kenne ich mich aus. Das -T-Shit über deiner Altherren-Wampe spannt sich auch schon bedenklich. Geh, so blad bin ich gar nicht. Ich war auch eingeklemmt in dieser schrecklichen Enge südlich der D. Der Demarkationslinie. Genau. Dort hatte die Humanistata nicht mal ein Wochenendhäuschen. Die eh ihren Verstand verloren hat. Und das völlig zurecht.

Pur, unverblümt und unverfälscht: Zwei Stunden saßen vier Redakteure der „New York Times“ am Mittwoch dem US-Präsidenten in einem Interview im Oval Office Auge in Auge gegenüber, und sie bekamen einen Donald Trump in Reinkultur zu Angesicht.

Unberechenbarkeit ist eine Facette Trumps, mit der die Welt – mit einer Pause von vier Jahren – seit inzwischen knapp fünf Jahren lebt. Eine Kernaussage des Interviews mit den Washington-Reportern des Blatts konnte die Öffentlichkeit nicht überraschen. Verblüffend war sie doch: „Ich brauche kein internationales Recht.“ Ob, so ihre Frage, Trumps Handeln Grenzen gesetzt seien? „Mein eigener Sinn für Moral. Mein eigener Verstand. Das ist das Einzige, was mich stoppen kann.“

Das sind die Politiker die wir geschaffen haben. In deren Windschatten werden selbst dreifache Mütter exekutiert.

In ihren letzten Augenblicken saß Renee Good am Steuer ihres bordeauxroten Honda Pilot, trug ein hellblaues Flanellhemd über einem roten Kapuzenpullover und sprach mit einem Einwanderungsbeamten, der sie mit seinem Handy filmte.

„Schon gut, Kumpel, ich bin nicht sauer“, sagte sie, als der Agent um ihr Auto herumfuhr, das einen Teil der Straße blockierte. Er filmte Frau Good und ihre Frau Becca mit einem Handy. Becca fragte ihn: „Willst du uns etwa angreifen?“

Wenige Augenblicke später war Frau Good tot. Sie war am Mittwochmorgen von einem Beamten der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE), Jonathan Ross, erschossen worden. Der Beamte befand sich in der Nähe ihres Wagens und feuerte seine Waffe ab, nachdem sie auf ihn zugefahren und dann auf einer verschneiten Straße in Minneapolis nach rechts abgebogen war.

Während die Debatte darüber andauert, ob die Schüsse gerechtfertigt waren und welche Taktiken die Trump-Regierung bei ihren Abschiebungen insgesamt anwandte, trauern Tausende in Minneapolis und im ganzen Land um die 37-jährige Ms. Good, die erst vor Kurzem mit ihrer Frau und ihrem sechsjährigen Sohn nach Minneapolis gezogen war. Am Wochenende fanden in Städten und Gemeinden im ganzen Land Proteste gegen die Einwanderungsbehörde ICE statt .

Zum Zeitpunkt ihres Todes hatten Frau Good und ihre Frau an einem Protest gegen ICE-Agenten teilgenommen, die in der Gegend gesichtet worden waren; einer der Agenten hatte sich mit seinem Fahrzeug im Schnee festgefahren.

Die Ministerin für Innere Sicherheit, Kristi Noem, erklärte, Frau Good sei eine von mehreren „Agitatoren“ gewesen, die versucht hätten, die Beamten am Verlassen des Geländes zu hindern. In einem Chat namens „Central Rapid Response“ auf der verschlüsselten App Signal wurde Frau Goods Ehefrau von einem anderen Mitglied als „Helferin“ bei der Aktion am Mittwoch bezeichnet.

Becca Good beschrieb ihre Frau in einer Stellungnahme gegenüber Minnesota Public Radio als eine christliche Frau, die an die Nächstenliebe glaubte und stets die Güte in den Menschen erkannte und förderte. Sie sei „ein Sonnenschein“ gewesen, sagte Becca Good. Quelle: 📰

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Ist das die Politik die wir verdienen?
Gute Frage.

Um sich dem speziellen Universum von Jens Spahn zu nähern, sollte man im August 2017 beginnen, in Berlin-Schöneberg. In diesem Sommer, wenige Wochen vor der Bundestagswahl, kann Spahn guter Dinge sein. Er hat sich als Parlamentarischer Staatssekretär beim Finanzminister bewährt, in der nächsten Regierung könnte ein Ministerposten warten.

Er kauft eine Wohnung, in Schöneberg, für 980.000 Euro. Ein guter Deal für eine 195-Quadratmeter-Wohnung samt »hochwertigen Einbaumöbeln«. Der Verkäufer heißt Markus Leyck Dieken . Ein Pharmamanager. Spahn war zuvor lange gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion und Mitglied im Bundestagsausschuss für Gesundheit gewesen. Dass die beiden sich vor dem Immobiliendeal kannten? Mag sein. Sicher aber nach diesem Geschäft.

Das wird rund zwei Jahre später spannend, im Frühsommer 2019. Spahn ist mittlerweile Bundesgesundheitsminister und eines seiner wichtigsten Vorhaben ist, das Gesundheitswesen zu digitalisieren. Eine Schlüsselrolle dabei spielt eine Firma mit dem sperrigen Namen Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte, kurz Gematik.

Das Bundesgesundheitsministerium ist größter Gesellschafter der Gematik und entscheidet deswegen, wie das Unternehmen geführt wird – und von wem. Im Juni 2019 beruft Spahn einen neuen Chef: Markus Leyck Dieken. Gegen erhebliche Widerstände, die anderen Gesellschafter fühlen sich überrumpelt, darunter die Spitzenorganisationen der Krankenkassen und Ärzte.

Aber mehr noch: Spahn verdoppelt das Gehalt von Leyck Dieken. Quelle: SPIEGEL 52/2026

Die Strenge und die Enge. Zwei unverbesserliche Gegenspieler. Aber a bissl streng riecht auch dein morgendliches Erwachen, bespaßt mich der Wortmacher. Beim DM stehen die Herrenwindel inzwischen woanders. Nicht mehr an ganz so exponierter Stelle. Eher in einem schmalen Zwischengang. Da kannst du dich einfach so zum Produkt stellen, dass dir niemand über die Schulter schaut. Guck, der Alte ist undicht. Der schifft in die Hosen. Das ist kein befreiender Gedanke.

Sich befreien. Aus dieser Enge, von südwärts des Dingsbums. Wohlwollen? Toleranz? Herzlichkeit? Verbundenheit? Tiefen Verständnis? Irgendwas davon wird es schon sein. Tiefes Verständnis ist sowieso die „Königsdisziplin“, weil es bedeutet, dass man den anderen wirklich sieht, ohne ihn (wie bei der Herzlichkeit) gleich vereinnahmen zu wollen. In dem Anderen nur das zu sehen was er tatsächlich ist. Was tatsächlich möglich ist. Genau. Aus dieser Enge aus völlig unrealistischen Erwartungen konnte ich mich nur stellenweise befreien. Wenn du einen sitzen hattest? Genau. Nur angesoffen war der Himmel über mir nicht pechschwarz. Ich musste mir meine eigenen Gegenwart schön saufen. Alkohol war in den 1980er der beliebteste Weichzeichner. Die bevorzugte Schönmach-App. Für diese kleinstbürgerliche Hölle, die einem wie mich in den 1980er-Jahren völlig ruiniert hat. Nachhaltig ruiniert. Exakt.

Haben ich ihnen schon erzählt wie schrecklich die 1980er-Jahre für mich waren? Noch nicht? Der ist gut.
Der verfluchte Lindwurm. Den ich heute noch zu sprengen gedenke. Du in Stein gehauenes Monument meines Scheiterns. Das hat jetzt keine KI gesagt. Du Untier in mir, dass ich bis heute noch nicht bändigen konnte. Drachenzähmen schwer gemacht. Gibt's ja nicht. Der Wortmacher hat mal einen Beitrag der den Textfluss nicht in eine andere Richtung lenkt. Du eherne Erinnerung an mein Versagen. Wer hat das jetzt gesagt? Ich habe nicht versagt.

Es ist ja so:

Scheitern ist ein prozesshaftes Ereignis, bei dem man trotz Anstrengung ein Ziel nicht erreicht; es trägt oft eine tragische oder gar würdevolle Note inne, da es den Versuch und das Wagnis voraussetzt („ehrenvoll scheitern“). Versagen hingegen ist persönlicher und wertender: Es beschreibt das Unvermögen, eine erwartete Leistung zu erbringen oder einer Verantwortung gerecht zu werden. Während man am Widerstand der Welt scheitert, versagt man meist vor seinen eigenen Fähigkeiten oder moralischen Ansprüchen – Scheitern ist ein Resultat, Versagen ein Defizit.

Versagen bezeichnet einen klaren Fehlgriff in einer konkreten Situation – ein Ziel wurde nicht erreicht, obwohl die Voraussetzungen dafür vorhanden waren. Scheitern ist weiter gefasst: Es meint das endgültige Nicht‑Erreichen eines Vorhabens, oft trotz Anstrengung, Umständen oder Grenzen, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen. Versagen wirkt punktuell und persönlich, Scheitern struktureller und umfassender.

Versagen ist ein Fehltritt im Moment, Scheitern das endgültige Ende eines ganzen Vorhabens.

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Genau. Ich habe nicht versagt. Die Voraussetzungen dafür waren einfach nicht gegeben, so ungeschickt wie ich in handwerklichen Fragen bin. Das hätte einst auch auch ein Blinder gesehen. Aber meine Erziehungsbevollmächtigten waren blind für meine tatsächlichen.... Na wie sagt man das jetzt.

„...sie ignorierten schlicht meine realen Voraussetzungen.“
„...sie gingen völlig an meiner tatsächlichen Eignung vorbei.“
„...meine objektiven Möglichkeiten spielten für sie keine Rolle.“
„...sie verschlossen die Augen vor dem, was ich überhaupt leisten konnte.“
„...sie negierten die Realität meiner Fähigkeiten.“
„...meine wahre Natur blieb ihnen vollkommen fremd.“ Quelle: KI

Die gingen von völlig falschen Vorrausetzungen aus. Du wollten das Richtige in mich hineinstopfen. Mit Gewalt. Ja. Ich wollte das nicht. Ich wurde aber nicht gefragt. Weil du in der Schule nix gelernt hast? Ja. Also bist du selber schuld. Natürlich, was sonst. Alle 15-järhigen Jungs sind immer selber schuld, wenn sie Scheiße bauen. Wenn sie in der Schule nix lernen und stattdessen vom Abhauen träumen. Ohne dabei ins Detail zu gehen. Total bescheuert: Was? Na die Träume von 15-jährigen Jungs. Ist das noch immer so?

Bis du irgendwann im Richtigen verloren gingst. So falsch veranlagt, dass es fast zwangsläufig so kommen musste. Das ist kein Zufall. So kann man das auch sagen. Und dann erkennen sie dich nicht einmal wieder Jahrzehnte nachdem sie dich zu Grunde gerichtet hatten. Exemplarisch für steht natürlich die Um2. Das geht schnell, wenn man in jemandem nichts sieht, das einen spiegelt. Wenn da einfach nix ist, worin du dich selbst wiedererkennst. Am Ende ist es auch eine Frage des Charakters. Und der Gene. Dabei steckt in dir mehr Um2, als dir lieb ist. Ja, die Lebensangst. Nein, das war der Godfather. Beide im Verbund. Ach hör mir bitte mit dieser Leier auf. Ich kann das nicht mehr hören. Das ist unerträglich. Das ist zu wenig. Das ist einfach viel zu wenig. Zu wenig ehrliche Aufarbeitung. Jetzt mach dich mal ehrlich, mahnt selbst der Deichgraf.

Alles besser als nackt. Ich bewundere Menschen aufrichtig, die im alternden Körper, im zusehends verfallen Körper, so viel Schönheit entdecken können, dass sie sich sogar sexuell angesprochen fühlen. Eine großartige Formulierung übrigens: ‚sich angesprochen fühlen‘. Dabei machen wir andauernd „Brain fucking“.

Ja genau, spottet der Wortmacher. Und viele FPÖ und AfD-Wähler:innen machen es immer nur in der Missionsstellung. Jetzt ist selbst der Wortmacher schon links, dieser Vaterlandsverräter.

Die linksextremistische Vulkangruppe bedauert die Folgen des tagelangen Stromausfalls für Berliner Bürger und weist russische Einflussnahme von sich-
In einem neuen Bekennerschreiben verteidigen die Saboteure ihren Brandanschlag und geben sich zugleich überrascht über die Dauer des Stromausfalls. Für den Regierenden Bürgermeister Wegner und Villenbesitzer haben sie nur Spott übrig.

«Mit dem heutigen Wissen um die Auswirkungen für Teile der Bevölkerung hätten wir diese Aktion in eine warme Jahreszeit verlegt», schreibt die Gruppe in einem auf der szenetypischen Plattform Indymedia veröffentlichten «offenen Brief» an die Betroffenen. Die Auswirkungen auf die ungefähr 40 000 privaten Haushalte seien weder beabsichtigt noch einkalkuliert worden, heisst es darin weiter. «Den toten Villenvierteln allerdings weinen wir keine Träne hinterher», schreiben sie. Ziel sei es gewesen, «fossile Gaswerke auszuschalten».

Die Glaubwürdigkeit des jetzt veröffentlichten Schreibens haben Ermittler noch nicht beurteilt. Ein erstes Bekennerschreiben der Vulkangruppe stuften sie als authentisch ein.

Darin bekannte sich die Vulkangruppe, am Samstagmorgen einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke mit Hochspannungsleitungen im Berliner Südwesten verübt zu haben. Durch den längsten Stromausfall in der Berliner Nachkriegsgeschichte mussten zeitweise etwa 100 000 Menschen bei klirrender Kälte in ihren Wohnungen ausharren. Pflegebedürftige mussten aus Altenheimen und einem Hospiz evakuiert werden, Schulen blieben geschlossen. Der wirtschaftliche Schaden für Betriebe ist enorm.

Erst nach knapp fünf Tagen konnten alle Haushalte wieder ans Stromnetz angeschlossen werden.

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Linksextremisten geben Netzbetreiber Schuld für Stromausfall
Die Gruppe habe einen Angriff auf die fossile Energiewirtschaft verantwortet, weil sie davon ausgegangen sei, dass er nur einige Stunden dauern werde, heisst es. Die Schuld für den tagelangen Stromausfall schieben die Autoren in dem Schreiben dem Netzbetreiber zu. «Uns ist das Leben der Menschen nicht egal. Aus eben diesem Grund haben wir das Kraftwerk ausgeschaltet», schreiben sie.

Hätte der Netzbetreiber «ein auf Versorgungssicherheit ausgerichtetes Netz unterhalten und nicht eins auf Effizienz und Rendite, wäre es zu keinem gravierenden Stromausfall gekommen». Diese Ausführungen stehen in einem Widerspruch zu der von der Gruppe vorgebrachten Erklärung, man wolle die Zerstörung der Lebensgrundlagen beenden.

Die Behauptung, man habe keine Menschenleben aufs Spiel gesetzt, widerspricht den Tatsachen. Laut der Berliner Polizei starb wegen des Stromausfalls mindestens eine 83-jährige Frau. Quelle: "NZZ"

Das linksgrün-versiefte Milieu ist ja weiterhin bemüht die europäische Kultur auszulöschen durch Massenmigration. Behauptet wer. Na der US-Präsident Trump.

Trump und sein Umfeld (wie etwa J.D. Vance) warnen davor, dass Europa „zur Hölle fährt“. Er nutzt Begriffe wie „Invasion“ und behauptet, dass die europäischen Nationalstaaten durch Massenmigration „nicht mehr lebensfähig“ seien. Für ihn ist die europäische Migrationspolitik ein „Desaster“, das die westliche Zivilisation existenziell bedrohe.

Wenigstens redet der gerade heraus. Wie ihm sein Schnabel gewachsen ist. Der redet nicht groß um den heißen Breit herum. Das bewundert auch der deutsche Filmemacher Werner Herzog an Trump.

SPIEGEL: Sie leben seit vielen Jahren in den USA. Was sagt Ihr Erzählerblick: War 2025 das Horrorjahr, als das viele Menschen es in Deutschland sehen?

Herzog: Ach was! Das ist die Darstellung der deutschen Medien, und der SPIEGEL ist da keine Ausnahme. Ihre Darstellung ist bedingt durch eine Klientel, die im Wesentlichen der Mittelklasse angehört. Das existenzielle Wesensmerkmal der Mittelklasse ist Panik, ohne Panik kann sie nicht existieren. Die Medien stricken an dieser Story heftig mit. Deswegen traue ich Ihnen nur in gewisser Weise über den Weg. Bei wichtigen Sachen schaue ich: Was sagt die chinesische Nachrichtenagentur dazu? Was sagt Al Jazeera? Was sagt der Vatikan? So versuche ich, ein nuancierteres Bild der politischen Wirklichkeit zu bekommen.

SPIEGEL: Nicht nur aus China bekommen Sie da astreine Propagandaperspektiven geliefert.

Herzog: Dennoch sehr aufschlussreich. Ich bin ja kein Trottel, der Propaganda nicht erkennen kann.

SPIEGEL: Was haben deutsche Medien Ihrer Meinung nach falsch verstanden, wenn es um die USA geht?

Herzog: Sie sind immer noch überrascht über das, was dort politisch passiert – ich nicht. Weil ich das »heartland«, die Staaten im Herzen Amerikas, seit Langem kenne. Und ich habe mitbekommen, dass Freunde, die an den Küsten leben, in politischen Debatten sagen: »Wir müssen unbedingt schauen, dass wir die ›flyovers‹ überstimmen«, also alle Staaten, über die Kalifornier und New Yorker einfach drüberfliegen. Ich halte das für zynisch und falsch.

SPIEGEL: Donald Trump ist selbst ein New Yorker Superreicher und hat mit dem »heartland« nichts zu tun.

Herzog: Das ist egal, weil er den Leuten versprach, das System niederzureißen. Das ist die Grundlage seines Erfolgs. Und man muss das ernst nehmen.

SPIEGEL: Ist die Wut der Menschen berechtigt?

Herzog: Zum Teil ist sie überzogen, zum Teil sehr verständlich. Ich habe in Pittsburgh, in New Orleans, in Wisconsin und in Texas gearbeitet. Die Menschen dort sind unterrepräsentiert, unterbezahlt und ausgegrenzt, mit wenig Zugang zu höherer Bildung. Und ich sage meinen Freunden in Los Angeles: Ihr müsst diesen Leuten zeigen, dass ihr euch für sie interessiert und sie nicht verachtet. Ähnlich scheint es mir in Deutschland mit der AfD zu sein.

Wenigstens weiß man bei Trump woran man ist.
Auch in der Frage des "wenig-zulanischen" Öl, dass aus dem Orinoko-Becken gepumpt werden soll, so bitumenreich und schwer, dass es sich eher für den Straßenbau als zur Produktion von Treibstoff eignet.

Dazu kommt, dass die Infrastruktur nach Jahrzehnten der sozialistischen Misswirtschaft komplett kaputt ist, an vielen Stellen versickert Rohöl unbeachtet aus Lecks in den Boden. Der venezolanische Staatskonzern PDVSA zählte von 2010 bis 2016 rund 46.000 Öllecks. Dann hat man beschlossen, dies besser nicht weiterzuzählen – oder zumindest nicht mehr darüber zu berichten.

In Europa ist das routinemäßige Abfackeln von Methan mittlerweile verboten, Venezuela emittiert laut Zahlen der Internationalen Energieagentur hingegen sechsmal so viel Methan wie im globalen Schnitt. 45 Prozent des gesamten Methans, das in Südamerika ausgestoßen wird, stammt aus Venezuela. Quelle: Die "Presse".

Scheiße. So wie ich von der Vierer-Bande umgarnt werde, die aus einer schizoiden Verschwörung entkommen sind, in meine Realität, ohne Gebrauchsanweisung. wird Grönland von den USA bedroht. Und was ist jetzt mit Venezuela? Was soll damit sein. Dort ist es noch schlimmer als jemals zuvor.

Es ist wie in einer Irrenanstalt»: Nach dem Sturz Maduros macht das Regime in Venezuela Jagd auf die eigene Bevölkerung.
Während Maduro in den USA in Haft sitzt, hat das Regime die Schraube der Repression angezogen. In Caracas terrorisieren bewaffnete Milizen die Anwohner. Diese fürchten sich – und haben ihre Zuversicht schon wieder verloren.

Am Montag hat Rodríguez als eine ihrer ersten Amtshandlungen für 90 Tage den Ausnahmezustand verhängt. In dem Dekret werden Sicherheitskräfte angewiesen, Personen aufzusuchen und festzunehmen, die den Angriff der Vereinigten Staaten gutheißen. Seither gibt es eine große Präsenz von Polizisten und Militärs in den Strassen von Caracas. Vor allem bewaffnete Milizen, sogenannte «colectivos», sind laut Augenzeugen im Auftrag der chavistischen Regierung in der Hauptstadt unterwegs und terrorisieren die Bevölkerung.

Seit Tagen patrouillieren die maskierten Männer mit schweren Waffen auf Motorrädern und haben auf Hauptverkehrsachsen Checkpoints eingerichtet. Wahllos halten sie Personen an und durchsuchen deren Handys nach angeblichen Indizien, die sie als konspirativ erachten. Auch Passagiere in öffentlichen Bussen sollen sie kontrollieren. «In der Suchfunktion von Whatsapp geben sie Schlüsselwörter, wie beispielsweise Maduro, ein», erklärt eine Frau aus Caracas. Sie würden auch die Inhalte von Social-Media-Konten der Personen inspizieren.

Trump sagt, das Folterzentrum El Helicoide in Caracas werde aufgelöst. Das Regime aber denkt nicht daran
Nach der Absetzung von Nicolás Maduro wurde in Venezuela die Freilassung von politischen Häftlingen im grossen Stil angekündigt. Bislang kamen allerdings erst elf Gefangene frei. Das Regime scheint an seiner Hinhaltetaktik festzuhalten.

Wir bekommen die Welt die wir verdienen.
Und was ist jetzt mit dem Lindwurm. Hast du den endlich gesprengt. Oder lebst du gedacht weiter in Ketten, die hunderttausende Iraner und Iranerinnen zu sprengen gedenken. Die sterben sogar für ihre Freiheit. Und du lebst nicht einmal für sie. Das auch noch.

Ende

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