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Montag, 21. Juni 2021
Notiz aus der Idylle der anderen
der imperialist, 21:00h
Auf meinem letzten Ausflug in die Botanik haben mich Schmetterlinge begleitet wie Bodyguards, die so grausam bunt und schön waren dass es schon weh tat
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Am Steg gegenüber, vom Ort wo ich aufs Meer hinausschauend wie auch lesend auf und ab gehe, ruhig stehen ist noch so meins, der zu einer vier oder fünf Sterne Villa führt, hört man eine Männerstimme herüberschallen. Unzweifelhaft ist es eine deutsche Stimme die die Dinge richtig stellte.
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Ganz neuer Begriff in der Schattenwelt ist der Meeresrotz. Ist irgendeine unanständige Algenart. Was natürlich nicht Thema ist. Thema ist, die Teller der Besseren unter den Herrschaften. Am Tisch hinter uns im Restaurant B. Saßen zwei bis drei Familien mit Kinder die sich dick auftischen ließen. Was ja ihr gutes Recht ist. Die Gruppe sah sehr nach hart arbeitenden Menschen aus, die nicht illegal in der Idylle urlaubten wie in meinem Fall. Als wir gezahlt hatten und gingen sah ich zum noch nicht abgeräumten Tisch hinüber. Was mir sofort ins Gesicht sch'tis, das lass ich jetzt stehen wegen originellen Ausdruck des Sprachprogramms, natürlich ins Auge stoch. Wie viel Essen übergeblieben war auf den hochanständigen Tellern. Mit den Resten könnte man einen weiteren Tisch Herrschaftlicher befüttern. Meiner hingegen sah aus wie eine Viertelstunde abgeschleckt und trocken gewischt.
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Da mühe ich mich ab das Bild eines "psychisch Kranken", schon auch irgendwie Menschen, schreibend ins rechte Licht zu setzen, bevor diese Tätigkeit die FPÖ/AfD übernimmt, siehe #Würzburgistbund, woraufhin Stimmen mit Unterton höhnisch anstimmen. Sicherlich. "Von der Maas bis an die Memel, und der Etsch bis an den Belt, soll Schwarz-Rot-Gold den Regenbogen rühren, im Land toter deutscher Frauen und Männer, die einst führten, aus ihren Gräbern ewiger Schuld steigend in neue Höhen und die Welt wird wieder stöhnen unter der Knute bunt. Egal. Ich sage nicht Nutte nur weil es sich auf Knute reimt. Ich sage Sexzuarbeiterin, die ja über mir wohnt in echt. Fakt ist. Beim Attentäter von Würzburg wird jetzt wie so oft in den letzten Jahren die psychische Letten-Theorie gewälzt. Auch im deutschen Staatssender. Es sollen vor allem psychisch kranke Männer sein die einen Hang haben zur Gewalt, zum einsamen Wolf, der die Dinge in die Hand nimmt. Scheiße ich bin nicht einsam. Ich bin alleinig, andauernd damit beschäftigt mich einer dritten Gewalt zu entziehen die mich ausgelöscht wissen möchte, erstarrt hinter meiner kleinstbürgerlichen Fassade, wo ich nach Ausdruck ringend, wie eben einen Wischmob versuche, ein wenig Style und Charme in die Bretterbude meines Lebens zu bringen, wo andere nur noch das Elend ausmachen. Meistens unter sich. Danke für ihre Aufmerksamkeit.
Ende
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Was für ein Abend am Balkon mit Meerblick, den ich so gut wie nie alleine für mich habe. Der S. ist eher Typ "Hausmannn", allerdings ohne "Care-Arbeit". Na ja. Egal. Ich saß in einem bequemen Liegestuhl, spielte Backgammon und guckte zwischendurch aufs Meer hinaus. Bis halt das WLAN ausfiel und die Gelsen kamen.
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Idee für eine Kleinstkunst-Aktion die selbstredend und überhaupt nicht stattfinden wird. Auf meinem täglichen Spaziergang durch die Botanik begegne ich sehr viel Wildnis, schön anzusehen wie z.B. Schmetterlinge groß und bunt wie einst Kinderträume, bis nicht so schön anzusehen wie große Insekten oder Kinderträume, und fast schon furchterregend wie die Spinnen auf der Insel, die ihr Netz von einem Straßenrand zum anderen spinnen. Genauer vom Wegesrand, vom Geäst zu Geäst der Bäume. Wie gesagt stapfe ich durch eine auf den ersten Blick intakt wirkende Botanik, da muss man mit solchen Vorkommnissen rechnen. Und mittendrin im Netz, an dem dem ich jeden Tag vorbeikomme hängt eine fette Spinne und macht halt ihr Spinnending. Was weiß ich. Über ihre Situation nachdenken oder Insekten fressen. Hier gibt es auch die schwarze Witwe. Kann sein dass ich schon einer begegnet bin. In so ein riesiges Spinnennetz möchte ich gern ein Handy hängen. Und in ein weiteres das gerissen ist.
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Die Russen f***** die UkrainerInnen weil sie keinen Husten mehr sein wollen. Mich f**** die Idylle weil ich kein Idyllischer mehr sein kann. Falls sie sich fragen worin der Sinn dieser Zeilen liegt. Na das liegt wohl auf der Hand.
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Dios mios! Was zum Thema Impfpiorisierung
in Wien. In Gruppe 2 gehörten wie inzwischen wohl bekannt die "Messermänner" und "Taugenichtse". Gut der war a bisschen unfein. Obschon ich auch mit von der Partie bin. Der S. , zur Gruppe der 30 bis 39 jährigen gehörend der in Wien lebenden bekam eben eine Einladung per SMS. Wenngleich es sich hierbei um keine Impfbestätigung handelt. Die bekommt er erst wenn er online einen Termin ausgesucht, nee gebucht hat. Von der Impfpriorisierung her sind in Wien die 30 bis 39 jährigen der Abschaum, die letztgereiht wurden. Nee so kann man das nicht sagen. Das sind die Spätberufenen. Eventuell sind das die mit den Immunsystemen oder haben sonst was ganz Spezifisches in ihrer DNA das sie sich ganz hinten anstellen müssen. Ich weiß es nicht. Dabei sind die hochmobil. Das sind Jahrgänge mit dem Potential zu Superspreader-Events. Zwischen 30 und 39 entscheidet sich das Leben. Das sind die Moving-Jahre, hergeleitet aus dem Profigolf. Die 30 bis 39-Jährigen sind jene Gruppe mit den meisten Corona-Tests in Wien unter den Erwachsenen. Was aber nichts zu sagen hat. Über die Firma mit Standort Niederösterreich wurde der S. Inzwischen schon einmal geimpft. Wenn ich mich nicht täusche Mitte Mai. Aber eh nur mit Astra. Also falls sie zu dieser Kaste der 30-39-Järihgen gehören. Kommen sie nach Wien einst lebenswerteste Stadt auf diesem Erdenrund. Die Wiener-Sozis sind ganz scharf auf sie.
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Am Strand. Österreichisches Familien-Idyll. Zwei kleine Kinder, sehr schlanke Mutter, ziemlich blader Vater. Der stapfte ein wenig herum und markierte sein Revier. Die Mutter saß im Sand und beschäftigte sich mit den Kleinen. Eines der beiden, das Geschlecht spielt beim Thema weinen wohl noch keine Rolle in diesem Alter, da weder die Farbe "Blau" noch "Rosa" Thema waren, fing an bitterlich zu weinen. Schwer zu sagen warum. Es weinte los und wollte nicht mehr aufhören mit dieser Tätigkeit. So wie es eine Regenzeit gibt, durchleben kleine Kinder wohl eine Zeit des Weinen. Wegen der Zähne, der vollen Hose, oder eher wegen was Allgemeinen, der Kränkung dass es/sie/er geboren wurden. Egal. Das Familien-Idyll entschied sich die Sachen zu packen und das mit dem Strand abzubrechen. Wetter hatten wir auch. Am Abend am Balkon stehend hörte ich unten im Restaurant ein Baby weinen. Auch recht eindringlich. Die Mutter stand vom Tisch auf, eventuell war sie gerade beim Essen, und ging mit dem Baby ein wenig auf und ab bis es sich wieder beruhigt hatte. Unter Umständen war ihr Essen inzwischen kalt. Was weiß man. Was man hingegen weiß. So ein Urlaub mit Kleinstkinder. Hut ab!! Das muss man schon auch wollen. Auch auch Instagram.
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Das Histamin reiste mit. Die Schizophrenie reiste mit, wie auch meine Unmöglichkeit den Überblick zu bewahren. Ich kann nicht chillen. Obschon ich auch spät am Abend, in einem dunklen Raum mit dem Dingsbums in der Hand eine Sonnenbrille tragen beim Serien gucken, wo gerade eine Frau von einem Kerl vergewaltigt und umgebracht wurde der 25 Jahre wegen so einem Delikt saß. So kann ich sie nicht verlieren. Schon die Sonnenbrille nicht die Würde Die Schlagzeilen reisten erwartungsgemäß auch mit. Jetzt werden wieder die Messermänner losgeschickt die in der jenseitigen Idylle zustachen. Die Taugenichtse sind ja sowieso unter euch. Inzwischen auch in der totalen Idylle. Eh nur illegal und auf Abruf. Ein alter Mann, an dem ich oft vorbeigehe, scheint irgendwie einen Draht dafür zu haben das ich a bissl unrund laufe. Inzwischen sogar doppelbödig. Der machte gestern eine Handbewerbung, so in Richtung, "Don't worry Schizophrenist about the World im Allgemeinen wie auch im Speziellen, cause every little thing, also die ohne Relevanz, gonna be all right". Sicherlich. Und die Welt der Besseren unter den Herrschaftlichen reist natürlich auch mit. Ist ja ihr Revier hier wo ich nichts verloren habe. Zu viel Ghetto-Kid, zu viel alleinig. Beim Essen im Restaurant B. saßen am großen Tisch hinter uns Amerikanerinnen. Und deren Kinder bestellten in Kroatien, auf der Insel Brač, wo man das Meer sehen, hören und eventuell auch riechen kann, falls einen das Virus davon nicht abhält, "Wiener Schnitzel". Fand ich klasse. So kann man Kultur, globalisiert total durchdrungen, auch interpretieren. Auf nach Neuseeland, ins einstige Māori-Land, auf eine Portion "Kärntner Kasnudeln".
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Im Haus nebenan, wo "Flex" war, sind die Eigentümer:innen nicht Kroaten oder eine Bank sondern Schweden. Big Haus, das alles kann und alles hat. Der Dame des Hauses habe ich 10 Packungen Blumenerde hochgetragen. Eine Packung hatte 80 Liter. Ach ja, sagte die Dame, blablabla, wir sind ja nur drei oder vier Wochen im Jahr hier. Ob es vermietet wird weiß ich nicht. Ein älterer Diesiger kümmert sich in deren Abwesenheit um die 3/4 Villa mit Meerblick. Heute reparierte er das Motorboot. Natürlich eines mit ökonomischen Background. Jeden Tag latsche ich jetzt an deren Haus vorbei in dem 48-49 Wochen im Jahr niemand wohnt. Mir hat die Dame nicht mal ein Glas Wasser spendiert. Was mich umgehend an den "Lungen-Mann" denken ließ der mich nach knapp sechs Monaten Zuträger auf 9,05 Euro an Auslagen sitzen ließ. Meine Frage. Sind halbwegs vermögenden Personen alle so scheiße drauf. Wenn ja wundert es mich inzwischen schon warum wir denen so ziemlich alles durchgehen lassen und nie was richtig stellen.
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Wir haben hier Wetter/der Strand/verwaist und menschenleer/als "illegal Urlaubender"/kann ich hier ungestört auf und abgehen/mit dem Wortmacher/der Bildmacherin im Bunde/ und den Toten/die letztes Jahr/ die eventuell auch mal raus wollen aus ihrem Trott/der wolkenverhangenen Himmel ist auch dafür/der verdrückt sogar ein paar Tränen/die aufs Display des Handys tropfen und mich jetzt fragend angucken/so als ob ich den Lauf der Dinge und das Schicksal richtig stellen könnte.
Ende
Dios mios! Beim J-Vermieter F. bin ich inzwischen unten durch. Ein neuerliches hochbücken ist ausgeschlossen, wegen der sich öffnenden Erwartungslücke big wie der Grand Canyon. Vorgestern oder doch gestern fragt er mich ob ich Frau und Kinder habe, oder nur Kinder. Ganz genau weiß ich es nicht mehr. Nach den Kindern fragte er allerdings ganz sicher. Oh, dachte ich mir, endlich mal für mich eine Gelegenheit nicht notlügen zu müssen um mich aus der Situation zu stehlen. Wahrheitsgetreu antwortete ich zu diesem hochbrisanten Themenkomplex "eher nicht." Der Mann sah mich an nachdem er die Information verarbeitet hatte wie ein Alien oder einen Fremdkörper, wie jemanden halt der den Sinn des Lebens nicht verstanden hat. Als wir das Thema durch hatten dachte ich mir. Also so wie das gelaufen ist hätte ich ja gleich sagen können dass ich an Schizophrenie erkrankt bin und seit vielen Jahren nur noch mein kleinstburgerliches Ende verwalte. Aktuell auf seinem Balkon mit Meerblick.
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Was habe ich hier teures Wasser durch die Hitze geschleppt, in der Annahme das Wasser in Dalmatien und auf der Insel ist eher nichts für unsere hochwohlfeilen Mägen die ans österreichisches Hochquellwasser gewöhnt sind. Natürlich lag ich wie immer falsch. Jung-Vermieter F. fragte mich nicht ohne Unterton, ob ich total versnobt bin und in den tieferen Lagen mit Vorbehalten und Vorurteilen behaftet, wie einst Windschutzscheiben mit Artenvielfalt, was naturgemäß zu emotionalen Pushbacks führt. Damit kennen sie sich ja bestens aus. Statt ein wenig Kleinstkunst machen die ja lieber Richtigstellung. Egal. Das hiesige Wasser kam man als Diesiger nicht saufen. Dafür sind wir uns zu schade. Da muss man konsequent sein. Kurz gesagt. Dem Wasser hier fehlt gar nichts. Wenngleich ich sagen kann. Was für den Sisyphus der Stein war waren für mich die teuren Wasserflaschen.
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Es heißt "Die Besiegten befinden sich in einer größeren "Beweisnot". Ungefähr so ergeht es auch Gescheiterten.
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Was für eine bekloppte Welt. Lissabon abgeregelt, Sydney abgeriegelt, wegen der Delta -Variante, wo es zu einer Infektion im Vorbeigehen kam, eventuell auch nur zu einer Ansteckung, die kroatische Außengrenze abgeriegelt, damit die idyllischen und "illegale Urlauber" wie ich, sich total entspannen können, woraufhin sich die Slowakei sheetmusicplus, das kommt raus wenn man das Sprachprogramm machen lässt, ich sprach von bemüßigt, bis zu 160 000 Dosen ihres Sputnik V - Impfstoffs, der ein Ladenhüter sein soll, sogar zu verschenken gedenkt. Eventuell könnte die Slowakei den an kroatische Grenzer weiterreichen, so als Trostpreis, wenn die "illegale MigrantInnen" mittels Pushbacks um ihr Recht bringen einen Asylantrag zu stellen.
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Unser Auto, defekt abgeschleppt von der Insel, steht in Split. Scheint mehr was psychologisches zu sein fürs erste. Trotzdem fahren wir nicht am Wochenende back. Stehste dann in der kroatischen Pampa auf der Autobahn mit einem defekten Wagen und all die Familienkarren mit Inhalt brettern an dir vorbei und die verwöhnten Kinder auf den Rücksitzen machen Aufnahmen oder zeigen dir die Zunge. Einst gab es ja nur Hurenkinder - heute auch Wohlstandverhau. Immer diese Familien und ihre Weltansprüche. Da stehe ich als alter, kaputter Sack alleinig am Strand und lese am Handy, und die gehen in die Vollen und führen das Unternehmen "Landnahme" durch. Überall nackt badende Kleinstkinder. Kommt man sich vor wie ein scheiß Pädophiler. Gibt es eigentlich schon eine "Pädo-Katholiken-Karte", in der online alle Pfarren zu sehen sind wie auf Booking.com Unterkünfte, wo es mal übelst Sexuell wurde zur Unzeit. Der ÖAMTC lässt im *Übrigen 100 Euro springen für den Support nach Split. Sehr unterhaltsam wie der F. und sein Taxi-Kumpel die Sache einfädeln weil wir eine "Bill" benötigen.
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Was ich noch erwähnen muss. Dass es in echt Menschen gibt wie den S. die tatsächlich "mit sich reden lassen". Wo man sich tatsächlich jemanden zuwendet und zu dem sagt: "Auf ein Wort". Und dann wird was draus das mehr ist als nur "Lärm und Geräusch".
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Ich habe es getan. Seit vorgestern gehöre ich zu den "Quergedachten". Ich war ohne Maske, Scham oder Reue im Studenac. Niemand guckte. Gestern haben wir noch einen draufgesetzt. Jung-Vermieter F. guckte bei uns im Apartement die zweite Halbzeit von Deutschland - Ungarn. Ganz ohne Atemwegs-Visitation.
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Dios mios! Mit dem Sprachprogramm vom Handy schreiben. Brutal. Das ist ja meine Grammatik noch First Class. Spiegel+ titelt: "Kroatische Polizei schiebt Babys, Schwangere und Kinder mit Behinderung illegal ab". Sollen sich die Idyllischen damit auseinandersetzen, die zusehend am Strand, in den Restaurants und Überhaupt. Ich habe dem S. einen Vorschlag gemacht. Das nächste Mal machen wir Albanien. Inzwischen habe ich eine Definition für meinen eher prekären Status hier gefunden. "Illegaler Urlauber".
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Weitere Richtigstellung. Wie ein kopfloses Huhn lief ich zum Strand runter und wieder zurück im Glauben die Sonnenlesebrille verloren zu haben. Ich war außer mir vor Zorn. Ohne Brille sehe ich nichts. Ich hab in der Nähe 4,5 D. Und mit solchen Sonnenbrillen die man aufsetzt um gesehen zu werden kann ich nichts anfangen. Trotzdem gab ich mir Mühe den S. außen vor zu lassen mit meinem Groll. Das kommt nach 25 Jahren Schizo-Tabs und Schlaflosigkeit. Mache ich nicht alles höchst konzentriert entgleitet mir meine Welt umgehend die eh schon ohne Relevanz ist. Ich stapfte auf und ab und fand nichts auf den fünf Minuten Wegstrecke zum Strand und wieder zurück. Nirgendwo lag meine Sonnenbrille am Wegesrand. Ich guckte sogar in der großen Mülltonne nach wo wir unseren Hausmüll entsorgen. Auch nichts. Der S. half mir dann bei der Suche. Natürlich konnte er auch nichts finden. Wie auch. Ich hatte sie gar nicht verloren sondern nur ein anderes Etui gesteckt was mir nicht mehr bewusst war. Also war ich in echt mit einem leeren Etui zum Strand gegangen. Dem S. schrieb ich eine Whatsapp-Nachricht ich hätte sie gefunden. Was so ja nur bedingt der Wahrheit entspricht. Als er mich fragte wo sie war sagte ich ihm in meiner Not sie wäre in die Müllsack gefallen und ich hätte sie aus der Mülltonne geklaubt. Die Wahrheit hielt ich für nicht zumutbar. Nicht für den Moment. Nur was noch nicht ist kann ja noch werden. Wenngleich ich mich inzwischen ans Lügen gewöhnt habe. Unsere Vermieter wollten wissen was wir beruflich so machen. Schon war ich gezwungen zu lügen. Es ist ein Jammer mit der kleinstbürgerlichen Matrix. Andauernd ist man angehalten sich als Misslungener irgendwie aus der Affäre zu stehlen, mit Lügen, Halbwahrheiten und haltlosen Behauptungen. Noch ein paar Wochen hier, was ja nicht der Fall sein wird, und ich überhole noch den Donald Trump.
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Richtigstellung: ich schleppte 19,5 Liter Wasser durch die Mittagshitze und nicht 14,5 Liter. Des weiteren stellte der S. die Wien Frage nicht am Balkon, genauer auf der Terrasse mit dem Schwalbennest, sondern in dem Moment als wir die Apartmenttür aufsperrten. Erst danach gingen wir auf die Terrasse hinaus, wo der S. am Tisch einen kleinen Teich angelegt hat für die hart im Wind arbeitenden Schwalben die im Flug saufen können als exzellente Flieger. Heute morgen war der Tisch wieder trocken. Entweder waren es die Schwalben, das Wetter oder der Scheißhausdämon, der noch immer und erst recht in der Idylle der anderen. Den S. und mich treibt jetzt die Sorge um, dass das Leben der Schwalbenbrut, genauer die Aufzucht der Schwalbenbrut richtig stellt, und Mutterschwalbe die bei der Wahl des Männchens sehr wählerisch sein soll, weshalb sich die Schwalbenmännchen unentwegt zum Affen machen, eines ihrer Nachkommen aus dem Nest kickt, weil es zu wenig Nahrung abbekommt, was ich hier auf der Insel für nicht besonders wahrscheinlich halte. Und dann haben wir natürlich den Salat. Deswegen legen wir einen kleinen Vorrat mit Fliegen an um den Darwinismus und das survival of the fittest-Ding richtigzustellen.
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Eines kann ich inzwischen bestätigen. Die liebste Stellung der deutschen ist tatsächlich die Richtigstellung. Was hier gleich nebenan in einem Blog schon richtig gestellt wurde in der Sache Corona ist atemberaubend. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Schmäh + der Versuch von Kleinkunst geht gar nicht. Besser man schreibt über Vektoren und mRNA-Impfstoffe als die neuen Todesengel, einst Engelmacher. Schon wird endlos richtiggestellt.
Wurde schon wieder verhaltensauffällig. Als ich las das Sachsen wegen der niedrige 7-Dingsbums Inzidenz die Maskenpflicht "IM FREIEN", sie lesen richtig "IM FREIEN" mit 1. Juli 2021 aufhebt, brach ich in Dalmatien in der Öffentlichkeit in schallendes Gelächter aus.
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In Cornwall im Burgenland, nur a Schmäh, schon England, wo die G7 beschlossen hatten oder sich doch nur gegenseitig versprachen, bei der Verteilung von einer Milliarde Impfdosen für die ärmsten Länder langfristig und überhaupt schnellten die Neu-Infektionen explosionsartig in die Breite. Höhe passt ja nicht. Angesteckt wird ja eher in der Breite. Meine Frage. Kann ein Kind mit einer Körpergröße von sagen wir 118 bis 120 cm einen erwachsene Person von knapp 2 Metern anstecken, wenn die sich nach dem Hochbücken wegen Karriere und so nicht zum Kind runterbückt, egal ob aus Gleichgültigkeit oder wegen der Aerosole. Die drei Orte, wo jetzt Virus sein soll, hatten es während der drei Gipfeltage mit Zehntausenden Polizisten, Journalisten und Demonstranten zu tun. In einzelnen Bezirken wurde ein Plus an Infektionen von bis zu 2900 Prozent verzeichnet, konkret in St. Ives, wo ein Anstieg von zwei auf 60 Infektionen registriert wurde. Vor dem Gipfel lag die Zahl der Covid-19-Infektionen in Cornwall bei 2,8 Fällen auf 100.000 Einwohner, nach Ende des Gipfels stieg sie auf 81,7 auf 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: Die landesweite Infektionsrate in England lag zuletzt bei 77,4 auf 100.000 Einwohner. Dennoch bestreitet die Regionalregierung jeden Zusammenhang mit dem Gipfel. Quelle "Die Presse". Also ab dieser Stelle im Artikel wurde es mir beim Lesen zu politisch. Nur falls es den Tatsachen entspricht dass die G7 dem Infektionsgeschehen einen Booster verpasst haben wird sich das mit den Impfstoffen für die Ärmsten ja wieder etwas nach hinten verschieben, Cornwell ist dann das neue "Schwarz in Tirol". Und die ärmsten Länder, genauer die dortigen Menschen, schauen sprichwörtlich durch leere Hände.
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Schlagzeile: EU und Ankara verhandeln neuen Deal. Um die Migrationswelle einzudämmen, muss die EU frisches Geld in die Hand nehmen um den türkischen Präsidenten Erdoğan milde zu stimmen. Nicht dass der seine Schleusen öffnet und Europa mit "illegalen Migranten" überschwemmt. Fluten geht auch. Für diese Sprache kann ich nichts. In der Lichtwelt wird so gesprochen. Gebraucht werde ein "Update" so Deutschlands Außenminister, Heiko Maas. Quelle "Die Presse".
Ja ein Update aus Euros. Damit die Türkei ihre Fremdwährungsreserven wieder etwas auffüllen kann, die ja seit die Familie Erdoğan die Zentralbankaktivitäten vereinnahmt hat, aktuell über Bande, fast so leer sind wie mein Leben in der Bronx. Obschon es gestern der S. war, der die Frage stellte vom Balkon ins nächtliche Meer hinausschauend: "Was bitte soll man in Wien im Sommer, wenn man nicht arbeiten muss:" Und der hat reichlich Leben auf der Habenseite.
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In einem Interview in der "Presse" mit Daniel Höltgen, seinerseits Beauftragter für Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit des Europarats kritisiert der die hiesige Islam-Landkarte als kontraproduktiv. Auch mit dem Begriff des "politischen Islam" hat er so seine Schwierigkeiten wie ich mit dem sie wissen schon. Grammatik genau. Die Presse fragt: "Der türkische Präsident Erdoğan hat gemeint, dass die Muslime in Österreich den Preis für den Genozid an den Juden zahlen".
Antwort der Schizophrenist, der dem Gedruckten ins Wort fällt:
"Ja beim Hofer kostet die Pizza Margherita 0,59 Cent".
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Nicht schlecht. Allein in der Bude schreibend mit Blick aufs Meer. Die Europäischen Fußball-Union Uefa hat es untersagt, dass das Münchner EM-Stadion in Regenbogenfarben leuchten wird beim Spiel Deutschland gegen Ungarn. Ungarn, das LGTBQ+ feindlichste Land der EU. Noch vor den Polen und meinem Blog. "Es ist äußerst schädlich und gefährlich, Sport und Politik zu vermischen", sagte Außenminister Peter Szijjártó nach Angaben der Nachrichtenagentur MTI. Die historische Erfahrung zeigt, dass das eine schlechte Sache ist, und allen voran die Deutschen wissen das genau." Ziehen die Ungarn schon wieder die deutsche Judenkarte und drehen diese ins Gegenteil. Seit wann muss man eine Mehrheit vor der Minderheit schützen? Einst überrollten die Deutschen + Ostmärker ganz Europa, heute knicken sie schon vor dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán ein. Siehe auch Einstimmigkeitsprinzip in der EU bei gewissen Themen. Trotz meiner tieferen Vorbehalte, für die ich nichts kann, bin ich natürlich für die Regenbogenfahnen ohne Wenn und Aber. Nur gab es einst südlich der Drau keine LGTBQ+Menschen. Was es gab waren "Mannnsweiber". Schrecklicher Ausdruck, den ich durch "Horstfrauen" korrigiert habe. Auf der Fähre rüber nach Brač gab es ein homosexuelles Pärchen von junger Männner. Schwul und tätowiert. Sehr modern. Die hatten auch einen Hund den sie andauernd hätschelten und tätschelten. Hätte dieser Hund eine Unterhose getragen wäre Es ihm wohl so ergangen wie heute Vormittag den Jungen vom Strand. Der Hund gehörte zur FCI-Gruppe 9, Sektion 11, Standard Nr. 253, bekannt auch als Mops. Wahrscheinlich liege ich falsch wie immer. Aber für einen Hetero-Kerl, hinten hinaus mit Unterleib, dafür ohne Relevanz, ist so ein Hund eher nichts. Woher ich das so genau weiß. Na im Hafen von Makarska spielte ich mit einem Border Collie. So einen hätte ich gerne. Der hatte auch so ein abgenicktes Ohr und wollte andauernd besachwaltet, nee bespaßt werden. Andauern legte der mir sein Spielzeug vor die Haxen. Der schwule Mops war dazu nicht bereit. Also zumindest nicht im Hafen. Was ich noch spannend fand. Stufen musste der Mops auch keine machen. Sobald ein Hindernis anstand oder auftrat wurde der auch schon hochgehoben und getragen, während der Border Collie machte was er wollte. Irgendwann pfiff sein Besitzer und dann machte er halt kehrt. Kenne ich so aus meiner Jugend. Wenn der Goadfather pfiff musste ich aufhören mit meinen Pass-Kumpel zu kicken und umgehend wieder Autos betanken.
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Noch ein Unterschied zwischen der Licht und Schattenwelt denn ich für ziemlich existenziell halte. Die Dortigen sprechen oft laut über ihre Ängste. Eventuell auch solche die sehr tief sitzen, tief wie in einem Rennwagen tief sitzt, der nur was für Insider ist, oder ansonsten nur noch Rachegelüste. Aus gegebenen Anlass konnte ich in die Ängste zweier Dortiger etwas hineinschnuppern. Zu persönlich soll es natürlich nicht werden wegen dem Urheberrecht und so. Jetzt hat ein Anrecht auf Verstörung. Was ich aber sagen kann. Einiges davon hört sich ziemlich verstörend an oder ein klein wenig absurd oder übertrieben. Versnobt könnte man auch sagen so man es nicht gut meint. Ich sage in echt gar nichts zu dieser Angelegenheit in der Regel. Darüber kann nicht gesprochen nur geschrieben werden. Ich habe einfach viel zu viele davon als Schizophrenie-Patient. Es ist ein Hagelschauer von Ängsten der pausenlos auf mich niederprasselt. Kurz gesagt. Was in der Lichtwelt das Aussprechen ist ist in der Schattenwelt das Verschweigen.
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Am Strand, eine Mutter die ihren ich schätze mal 12 oder 13 jährigen Sohn die Unterhose richtet. Noch dazu von vorne nach hinten greifend. Was bitte soll aus dem armen Jungen eimmal nur werden.
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Dios mios! Das Eindeutschen. Ich bin Linux nicht gewöhnt. Was Linux so kopiert und einfügt. Egal. F., der Jung-Vermieter, hatte keine Ahnung wovon ich sprach als ich ihm mit dem Button of the Nightbox kam. Das scheint unter seiner Kragenweite zu sein. Sehr amüsant. Als auf der Party ein Mann aus Makarsak zum Mikrofon griff, die Live-Musik hatte ich vergessen, war es fast so wie in einer Oper. Hatte der Kerl Stimme, die mit der Lebensfreude wie auch mit dem Wehmut kokettierte. Die einen haben Wehmut - die anderen nur den Wermut. Einiges haben beides. Da machte ich sogar mein Dings aus mit dem ich in die Nacht hinein Serien gucke, schwer auf Tabs. Kein Thema für sie. Wie ich schon sagte hatten sich die Ukrainer in der Suite gegen das Leben der Anderen entschieden. Tags darauf sollen die dem F. eine Beschwerde-SMS geschrieben haben. "Tolle Party". Eher sarkatsich gemeint. Danach sind sie überstürtzt abgereist, obschon sie noch zwei Nächte Quartier haben. Natürlich bezahlt. Das ist der Unterschied zwischen Licht und Schattenwelt. Zwar hatten wir auch Baulärm, zusammengefasst als "Flex" und kleinstbürgerliche Empörung. Allerdings etwas anders. Die einen gewöhnen sich sogar an die "Flex", ich habe ja Ohropax, und die anderen nicht einmal an erstklassigen Gesang, aus Gefühlsregionen die wohl auch kulturelle Wurzeln haben und bis weit ins jugoslawische Gestern zurückführen, während die anderen "Die Ungestörten" nur sich atmen hören wollen. Nur in Ukraine ist läuft doch auch was mit Krieg oder?
Ende
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Das Alter, die aufkeimende Spießigkeit, die einen befällt wie die Fichte der Borkenkäfer, der anders gedacht längst unter unser Rinde ist. Vormittags so gegen 10:00 ist der Strand noch verwaist. Da habe ich den alleinig. Jeden Tag stapfe ich den ab und mache den sauber wie ein Bademeister oder Straßenfeger, ehrliche Arbeit natürlich nur simulierend, so wie ich fast alles an Leben nur simuliere als Simulant. Einst sogar "das Lernen fürs Leben". Völlig bekloppter Satz. Fürs Leben kann man nichts lernen. Dafür sind die Mitmenschen nicht gemacht. Die machen was sie wollen. In der Regel reizen die den ihnen gesetzten Rahmen bis nur Neige aus und drehen sich mit dem Wind, den sie auch noch selbst erzeugen. woraufhin manchmal ein Sturm aufzieht. Erlernen kann man nur einen Beruf, ein Studium, eine Fremdsprache, Kochen, wie man als Sexzuarbeiterin um die Runde kommt, so verflucht körpernah. Irgendwas halt in dieser Richtung. Was bitte soll man von Menschen lernen die sterblich sind wie man selbst und das bisserl Strand nicht fre ihalten können/wollen von ihren Utensilien. Ist fast so wie mit öffentlichen Klos. Der Gemeinbesitz ist in der Regel nichts für gemeine Volk.
Ende
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Big-Party. 30-Jahre Restaurant B, deren InhaberInnen auch die Apartments vermieten. Sogar aus Zagreb bzw. Split kamen die Leute, die hier ihre Wurzeln haben, um ihre Bande mit den Gastgerber:innen aufzufrischen. Geschenke hatten sie auch dabei. Zumeist was zum Saufen oder Nachspeise. Das übliche halt. Mir ran das Wasser im Mund zusammen bei dem Stoff. Anders gesagt schmeichelte ich mich ein. Nee speichelte. Der S. und ich waren auch eingeladen. Die Ukrainer in der 109-Euro-Suite pro Nacht nicht. Live-Musik gab es auch. Was mit sehr viel Folklore. 30-Jahre Restaurant B. Eine Herzlichkeit ging auf dieser Party um zwischen den Geschlechtern und Generationen. Es war zum "Nahschämen". Woher soll ich dieses Gefühl nehmen ohne zu klauen? Ich bin an so ein Verhalten nicht mehr gewöhnt. Ich bin der den andere im Netz einst ausgelöscht wissen wollten. Ich bin der ohne Urheberrechte, ohne Belang und Relevanz, eine Bagatelle. Natürlich nicht vollumfänglich aber trotzdem. Die Netz-Nettigkeiten die es auch gibt sind in der Regel nur simuliert. Das Netz ist wohl als Ganzes nur eine Simulation von Leben und Beziehung. Außer man arbeitet bei Amazon im Lager. Trotzdem bedankte ich mich aus der Tiefe heraus mittels Handschlag beim Jung-Vermieter für die Invitation. 30 Jahre Restaurant. Vor 30 Jahren, genau am 25. Juni 1991, erklärten Slowenien und Kroatien ihre Unabhängigkeit von Jugoslawien. Umgehend am 26. Juni folgte der Angriff der Jugoslawischen Volksarmee, also der Serben auf Slowenien. Es war der Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen im zerfallenen Vielvölkerstaat Balkan, als dass Morden und Gegenmorden begann. Die einen nehmen ein Fußbad und die anderen ein Blutbad. Einiges beides. Das sind die Pathologischen. Unlängst bestätigte das Uno-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag den Literaturnobelpreis für den südkärntner Schriftsteller Peter Handke, den es an Österreich würgt wie ich an den Besseren unter den Herrschaftlichen zerschelle. Nur a Schmäh. Wenngleich der sein Serbien hinunterkippt wie einen Digestif, wo es mir längst dem Magen zu tun bekomme, den es mir dann und wann umdreht. Auch völlig ohne Fremdverschulden. Natürlich wurde das Urteil gegen den serbischen General Ratko Mladić, bestätigt, bekannt auch als "Schlachter von Srebrenica". Als erster deutscher Richter war Wolfgang Schomburg an den Tribunalen beteiligt. Die Zeit sein nun vorbei, "in der Menschen meinen, unter dem Deckmantel des Krieges sämtliche Verbrechen begehen zu können, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Jeder müsse nun damit rechnen, dass wieder ein neues Tribunal errichtet werde". Quelle: www.deutschlandfunkkultur.de Also ich bin mir da nicht so sicher. Mit viel Glück schafft man gerade die Schaumkrone eines Volks. Nachdem der Hausherr eine Rede gehalten hatte, wohl eine mit humoristischen Einwürfen und einiges an Pathos, einmal war er den Tränen nah, klatschten der S. und ich einfach mit. Ganz speziuall wurde auch noch die "Big Mama" abgefeiert, wohl die Mutter vom Gastgeber und Chefin des Küchenbereichs. Big Applaus brandete auf. Wenn sie Frau vs. "Big Mama" eher als unerträglich empfinden, ungefähr so unerträglich wie ich die kleinbürgerliche Matrix, sollten sie weiterhin nicht nach Dalmatien reisen. Natürlich ist hier auch sehr viel Matrix. Wahrscheinlich endlos. Nur gehe ich hier als Tourist durch. Allerdings nicht mehr vollumfänglich. Die Leute haben ein Gespür dafür. Egal. Die Ehefrau des Restaurants Besitzers wurde nur mit wenig Aufmerksamkeit bedacht obschon sie alle Apartments reinigt und wohl auch in der Küche ziemlich aktiv ist. Die lebt im Hintergrund, eventuell sogar in einen toten Winkel. Ob ihr so ein Leben vollumfänglich behagt und sie ihre Träume bei Seite gelegt hat. Woher soll ich das wissen. Wem hier die Welt auf den Inseln zu eng wird, wird wohl irgendwann abwandern. Nehme ich mal an. Bevor das große Buffet eröffnet wurde hielt der Ortsgeistliche, natürlich ein katholischer Priester, im Leibchen aber mit Stola, eine Ansprache, nee kleine Predigt. Schwer zu sagen was das genaue Thema war. Ich gehe davon aus dass er die Inhaber und das Restaurant segnete + 30 Jahre. Eine Nonne war auch Party-Gästin. Die gehörte zum Club. Da gab es kein fremdeln. Jung, alt, dick, dünn, ob geschlechtlich festgelegt oder doch etwas indifferent. Die Party war ein Selbstläufer. Dass mit dem "woke-geschlechtlichen" war jetzt nur eine leere Behauptung. Mir ist es nicht gegeben hinter die Türen der dortigen Inszenierung von Gemeinschaft zu blicken. Mir ist die Selbstmordrate auf Brač nicht bekannt. Ich weiß auch nicht wer hier auf Seroquel ist und ob man dann abgeschoben wird. Eventuell nach Wien in die Bronx. Es wurde groß aufgetischt so viel kann ich sagen. Der Hausherr ließ sich nicht lumpen. Der Renner im Restaurant ist das Tintenfisch-Risotto. Selbst ich habe mich daran versucht. Es schmeckt vorzüglich. Nur hatte ich dann übelst Histamin trotz Tabletten. Das war es mir wert. Egal. Auch das Gemüse-Risotto kann ich empfehlen. Ist auch was für die schamle Brieftasche. Trotz sehr viel Hunger und Appetit wollten wir nicht unter den ersten sein die sich aufs Buffet stürzen. Dabei fragte uns schon der F. warum wir uns noch nicht am Buffet bedienen. Schon tags zuvor hatte uns der F. eingeladen. Ziemlich beschämt guckten wir aus der Wäsche. Auch aus Gründen die ich hier nicht näher erläutern möchte. Wenngleich ich nicht den düsteren Part hatte. Ich hatte einen schlechten Reisetag. Die Düsternis kommt von woanders her. Nur kann man mit vernünftigen Leuten darüber nicht sprechen. Die haben zu einer möglichen Depression ein Verhältnis wie ich zu meinen früheren Erinnerungen. Es wurde gegessen, geredet, getrunken und viels mehr. Kurz gesagt wurde so gelebt wie ich nicht mehr leben kann. Am Buffet hätte ich mich auch drei oder viermal bedienen können ohne das jemand scheel geguckt hätte. Das Kuchenbuffet war auch grandios. Nur leider nichts für mich. Ein Reindling, wie man in Kärnten sagt, mit Nüssen. Der sah grandios aus. Big Histamin-Falle. Das Stück Nussreindling reichte ich dannn an den S. weiter. Ich stand also nur so da und guckte durchs weiter Rund der Partygäste und fühlte mich nicht besonders gesund. Ich kam mir vor wie jemand der durch eine Ausgale in ein Geschäft voller Blink-Blink blickt. Als der S. mit den Jungen kurz ins Gespräch kam wie dem F. und einen, der uns den Weg zeigte und eine Straße darunter lebt, die ziemlich exklusiv scheint, hier gibt es auch 5 Sterne Apartments, die eher nach Villen aussehen, seilte ich mich aus der Festlichkeit ab wie man so schön sagt. Das Stimmengewirr ist nichts mehr für mich. Egal. Es war ja trotzdem eine wunderschöne Feier. Hinten hinaus, als der Alkohol die Zungen löste wie man so schön sagt, wurde so leidenschaftlich gesungen und das Leben in diesem Moment gefeiert, das wiederum 30 Jahre Bestand hat, dass die Hütte nur so wackelte. Ich lag im Apartment auf dem Diwan und hörte mir diese Lebensfreude bei offener Tür. Das war es was mir auffiel. Diese Lebensfreude, diese Intensität. Die konnten auch alle gut singen. Die Ukraine in der Suite hatten durchgehend ihre Balkontüre geschlossen. In der Nacht, als sich der Unterleib meldete und ich durchs Dunkel irrte, ich bin ja einer der sich andauernd irrt, wenn es nach der Einschätzung anderer geht, die sich meistens mit ihrem eigenen Wind drehen, und dass dann als ihren Standpunkt ausgeben, lief ich gegen das Nachtkästchen. Jetzt ist der Button of the Nightbox ab. Den habe ich wohl gecancelt. Das war meine zügige Antwort auf Gastfreundschaft.
Ende
Fazit: Natürlich werde ich dem F. mein Missgeschick beichten und den Schaden ersetzen. Ach ja, falls sie sich fragen was mit Corona los war bei der Feier, mit Antikörpern in Richtung IgG, IgA und IgM ausfransend. Woher soll ich das wissen. Ich bin in Dalmatien und nicht in Wien in der Bronx wo erste Delta-Cluster entdeckt wurden.
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Das Gelingen. Gerne würde ich es dazwischen schieben wie einst eine Tagschicht in der Fabrik als Der Weiße noch eine Leber hatte mit Potential.
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Am Strand gibt es einen Kerl der seit zweieinhalb Stunden ununterbrochen spricht, seine Frau oder Mutter hört zu und sein Hund bellt dazu ein Lied. Mein Glück. Ich verstehe kein Wort. Jetzt geht's ans Wasser schleppen wie Frauen in Afrika nur mit viel weniger Expertise und Gleichmut.
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15 Liter Wasser, nee 14,5 Liter, zwei Kilometer durch die Mittagshitze getragen und geschultert, machen einen demütigt und bescheiden. Bis ich am Strand vorbeikam, wo der eine Kerl noch immer am zumülen (s)einer Frau war mit Worten. Diese Frau bewundernswert oder heillos verloren.
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Am Steg gegenüber, vom Ort wo ich aufs Meer hinausschauend wie auch lesend auf und ab gehe, ruhig stehen ist noch so meins, der zu einer vier oder fünf Sterne Villa führt, hört man eine Männerstimme herüberschallen. Unzweifelhaft ist es eine deutsche Stimme die die Dinge richtig stellte.
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Ganz neuer Begriff in der Schattenwelt ist der Meeresrotz. Ist irgendeine unanständige Algenart. Was natürlich nicht Thema ist. Thema ist, die Teller der Besseren unter den Herrschaften. Am Tisch hinter uns im Restaurant B. Saßen zwei bis drei Familien mit Kinder die sich dick auftischen ließen. Was ja ihr gutes Recht ist. Die Gruppe sah sehr nach hart arbeitenden Menschen aus, die nicht illegal in der Idylle urlaubten wie in meinem Fall. Als wir gezahlt hatten und gingen sah ich zum noch nicht abgeräumten Tisch hinüber. Was mir sofort ins Gesicht sch'tis, das lass ich jetzt stehen wegen originellen Ausdruck des Sprachprogramms, natürlich ins Auge stoch. Wie viel Essen übergeblieben war auf den hochanständigen Tellern. Mit den Resten könnte man einen weiteren Tisch Herrschaftlicher befüttern. Meiner hingegen sah aus wie eine Viertelstunde abgeschleckt und trocken gewischt.
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Da mühe ich mich ab das Bild eines "psychisch Kranken", schon auch irgendwie Menschen, schreibend ins rechte Licht zu setzen, bevor diese Tätigkeit die FPÖ/AfD übernimmt, siehe #Würzburgistbund, woraufhin Stimmen mit Unterton höhnisch anstimmen. Sicherlich. "Von der Maas bis an die Memel, und der Etsch bis an den Belt, soll Schwarz-Rot-Gold den Regenbogen rühren, im Land toter deutscher Frauen und Männer, die einst führten, aus ihren Gräbern ewiger Schuld steigend in neue Höhen und die Welt wird wieder stöhnen unter der Knute bunt. Egal. Ich sage nicht Nutte nur weil es sich auf Knute reimt. Ich sage Sexzuarbeiterin, die ja über mir wohnt in echt. Fakt ist. Beim Attentäter von Würzburg wird jetzt wie so oft in den letzten Jahren die psychische Letten-Theorie gewälzt. Auch im deutschen Staatssender. Es sollen vor allem psychisch kranke Männer sein die einen Hang haben zur Gewalt, zum einsamen Wolf, der die Dinge in die Hand nimmt. Scheiße ich bin nicht einsam. Ich bin alleinig, andauernd damit beschäftigt mich einer dritten Gewalt zu entziehen die mich ausgelöscht wissen möchte, erstarrt hinter meiner kleinstbürgerlichen Fassade, wo ich nach Ausdruck ringend, wie eben einen Wischmob versuche, ein wenig Style und Charme in die Bretterbude meines Lebens zu bringen, wo andere nur noch das Elend ausmachen. Meistens unter sich. Danke für ihre Aufmerksamkeit.
Ende
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Was für ein Abend am Balkon mit Meerblick, den ich so gut wie nie alleine für mich habe. Der S. ist eher Typ "Hausmannn", allerdings ohne "Care-Arbeit". Na ja. Egal. Ich saß in einem bequemen Liegestuhl, spielte Backgammon und guckte zwischendurch aufs Meer hinaus. Bis halt das WLAN ausfiel und die Gelsen kamen.
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Idee für eine Kleinstkunst-Aktion die selbstredend und überhaupt nicht stattfinden wird. Auf meinem täglichen Spaziergang durch die Botanik begegne ich sehr viel Wildnis, schön anzusehen wie z.B. Schmetterlinge groß und bunt wie einst Kinderträume, bis nicht so schön anzusehen wie große Insekten oder Kinderträume, und fast schon furchterregend wie die Spinnen auf der Insel, die ihr Netz von einem Straßenrand zum anderen spinnen. Genauer vom Wegesrand, vom Geäst zu Geäst der Bäume. Wie gesagt stapfe ich durch eine auf den ersten Blick intakt wirkende Botanik, da muss man mit solchen Vorkommnissen rechnen. Und mittendrin im Netz, an dem dem ich jeden Tag vorbeikomme hängt eine fette Spinne und macht halt ihr Spinnending. Was weiß ich. Über ihre Situation nachdenken oder Insekten fressen. Hier gibt es auch die schwarze Witwe. Kann sein dass ich schon einer begegnet bin. In so ein riesiges Spinnennetz möchte ich gern ein Handy hängen. Und in ein weiteres das gerissen ist.
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Die Russen f***** die UkrainerInnen weil sie keinen Husten mehr sein wollen. Mich f**** die Idylle weil ich kein Idyllischer mehr sein kann. Falls sie sich fragen worin der Sinn dieser Zeilen liegt. Na das liegt wohl auf der Hand.
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Dios mios! Was zum Thema Impfpiorisierung
in Wien. In Gruppe 2 gehörten wie inzwischen wohl bekannt die "Messermänner" und "Taugenichtse". Gut der war a bisschen unfein. Obschon ich auch mit von der Partie bin. Der S. , zur Gruppe der 30 bis 39 jährigen gehörend der in Wien lebenden bekam eben eine Einladung per SMS. Wenngleich es sich hierbei um keine Impfbestätigung handelt. Die bekommt er erst wenn er online einen Termin ausgesucht, nee gebucht hat. Von der Impfpriorisierung her sind in Wien die 30 bis 39 jährigen der Abschaum, die letztgereiht wurden. Nee so kann man das nicht sagen. Das sind die Spätberufenen. Eventuell sind das die mit den Immunsystemen oder haben sonst was ganz Spezifisches in ihrer DNA das sie sich ganz hinten anstellen müssen. Ich weiß es nicht. Dabei sind die hochmobil. Das sind Jahrgänge mit dem Potential zu Superspreader-Events. Zwischen 30 und 39 entscheidet sich das Leben. Das sind die Moving-Jahre, hergeleitet aus dem Profigolf. Die 30 bis 39-Jährigen sind jene Gruppe mit den meisten Corona-Tests in Wien unter den Erwachsenen. Was aber nichts zu sagen hat. Über die Firma mit Standort Niederösterreich wurde der S. Inzwischen schon einmal geimpft. Wenn ich mich nicht täusche Mitte Mai. Aber eh nur mit Astra. Also falls sie zu dieser Kaste der 30-39-Järihgen gehören. Kommen sie nach Wien einst lebenswerteste Stadt auf diesem Erdenrund. Die Wiener-Sozis sind ganz scharf auf sie.
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Am Strand. Österreichisches Familien-Idyll. Zwei kleine Kinder, sehr schlanke Mutter, ziemlich blader Vater. Der stapfte ein wenig herum und markierte sein Revier. Die Mutter saß im Sand und beschäftigte sich mit den Kleinen. Eines der beiden, das Geschlecht spielt beim Thema weinen wohl noch keine Rolle in diesem Alter, da weder die Farbe "Blau" noch "Rosa" Thema waren, fing an bitterlich zu weinen. Schwer zu sagen warum. Es weinte los und wollte nicht mehr aufhören mit dieser Tätigkeit. So wie es eine Regenzeit gibt, durchleben kleine Kinder wohl eine Zeit des Weinen. Wegen der Zähne, der vollen Hose, oder eher wegen was Allgemeinen, der Kränkung dass es/sie/er geboren wurden. Egal. Das Familien-Idyll entschied sich die Sachen zu packen und das mit dem Strand abzubrechen. Wetter hatten wir auch. Am Abend am Balkon stehend hörte ich unten im Restaurant ein Baby weinen. Auch recht eindringlich. Die Mutter stand vom Tisch auf, eventuell war sie gerade beim Essen, und ging mit dem Baby ein wenig auf und ab bis es sich wieder beruhigt hatte. Unter Umständen war ihr Essen inzwischen kalt. Was weiß man. Was man hingegen weiß. So ein Urlaub mit Kleinstkinder. Hut ab!! Das muss man schon auch wollen. Auch auch Instagram.
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Das Histamin reiste mit. Die Schizophrenie reiste mit, wie auch meine Unmöglichkeit den Überblick zu bewahren. Ich kann nicht chillen. Obschon ich auch spät am Abend, in einem dunklen Raum mit dem Dingsbums in der Hand eine Sonnenbrille tragen beim Serien gucken, wo gerade eine Frau von einem Kerl vergewaltigt und umgebracht wurde der 25 Jahre wegen so einem Delikt saß. So kann ich sie nicht verlieren. Schon die Sonnenbrille nicht die Würde Die Schlagzeilen reisten erwartungsgemäß auch mit. Jetzt werden wieder die Messermänner losgeschickt die in der jenseitigen Idylle zustachen. Die Taugenichtse sind ja sowieso unter euch. Inzwischen auch in der totalen Idylle. Eh nur illegal und auf Abruf. Ein alter Mann, an dem ich oft vorbeigehe, scheint irgendwie einen Draht dafür zu haben das ich a bissl unrund laufe. Inzwischen sogar doppelbödig. Der machte gestern eine Handbewerbung, so in Richtung, "Don't worry Schizophrenist about the World im Allgemeinen wie auch im Speziellen, cause every little thing, also die ohne Relevanz, gonna be all right". Sicherlich. Und die Welt der Besseren unter den Herrschaftlichen reist natürlich auch mit. Ist ja ihr Revier hier wo ich nichts verloren habe. Zu viel Ghetto-Kid, zu viel alleinig. Beim Essen im Restaurant B. saßen am großen Tisch hinter uns Amerikanerinnen. Und deren Kinder bestellten in Kroatien, auf der Insel Brač, wo man das Meer sehen, hören und eventuell auch riechen kann, falls einen das Virus davon nicht abhält, "Wiener Schnitzel". Fand ich klasse. So kann man Kultur, globalisiert total durchdrungen, auch interpretieren. Auf nach Neuseeland, ins einstige Māori-Land, auf eine Portion "Kärntner Kasnudeln".
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Im Haus nebenan, wo "Flex" war, sind die Eigentümer:innen nicht Kroaten oder eine Bank sondern Schweden. Big Haus, das alles kann und alles hat. Der Dame des Hauses habe ich 10 Packungen Blumenerde hochgetragen. Eine Packung hatte 80 Liter. Ach ja, sagte die Dame, blablabla, wir sind ja nur drei oder vier Wochen im Jahr hier. Ob es vermietet wird weiß ich nicht. Ein älterer Diesiger kümmert sich in deren Abwesenheit um die 3/4 Villa mit Meerblick. Heute reparierte er das Motorboot. Natürlich eines mit ökonomischen Background. Jeden Tag latsche ich jetzt an deren Haus vorbei in dem 48-49 Wochen im Jahr niemand wohnt. Mir hat die Dame nicht mal ein Glas Wasser spendiert. Was mich umgehend an den "Lungen-Mann" denken ließ der mich nach knapp sechs Monaten Zuträger auf 9,05 Euro an Auslagen sitzen ließ. Meine Frage. Sind halbwegs vermögenden Personen alle so scheiße drauf. Wenn ja wundert es mich inzwischen schon warum wir denen so ziemlich alles durchgehen lassen und nie was richtig stellen.
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Wir haben hier Wetter/der Strand/verwaist und menschenleer/als "illegal Urlaubender"/kann ich hier ungestört auf und abgehen/mit dem Wortmacher/der Bildmacherin im Bunde/ und den Toten/die letztes Jahr/ die eventuell auch mal raus wollen aus ihrem Trott/der wolkenverhangenen Himmel ist auch dafür/der verdrückt sogar ein paar Tränen/die aufs Display des Handys tropfen und mich jetzt fragend angucken/so als ob ich den Lauf der Dinge und das Schicksal richtig stellen könnte.
Ende
Dios mios! Beim J-Vermieter F. bin ich inzwischen unten durch. Ein neuerliches hochbücken ist ausgeschlossen, wegen der sich öffnenden Erwartungslücke big wie der Grand Canyon. Vorgestern oder doch gestern fragt er mich ob ich Frau und Kinder habe, oder nur Kinder. Ganz genau weiß ich es nicht mehr. Nach den Kindern fragte er allerdings ganz sicher. Oh, dachte ich mir, endlich mal für mich eine Gelegenheit nicht notlügen zu müssen um mich aus der Situation zu stehlen. Wahrheitsgetreu antwortete ich zu diesem hochbrisanten Themenkomplex "eher nicht." Der Mann sah mich an nachdem er die Information verarbeitet hatte wie ein Alien oder einen Fremdkörper, wie jemanden halt der den Sinn des Lebens nicht verstanden hat. Als wir das Thema durch hatten dachte ich mir. Also so wie das gelaufen ist hätte ich ja gleich sagen können dass ich an Schizophrenie erkrankt bin und seit vielen Jahren nur noch mein kleinstburgerliches Ende verwalte. Aktuell auf seinem Balkon mit Meerblick.
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Was habe ich hier teures Wasser durch die Hitze geschleppt, in der Annahme das Wasser in Dalmatien und auf der Insel ist eher nichts für unsere hochwohlfeilen Mägen die ans österreichisches Hochquellwasser gewöhnt sind. Natürlich lag ich wie immer falsch. Jung-Vermieter F. fragte mich nicht ohne Unterton, ob ich total versnobt bin und in den tieferen Lagen mit Vorbehalten und Vorurteilen behaftet, wie einst Windschutzscheiben mit Artenvielfalt, was naturgemäß zu emotionalen Pushbacks führt. Damit kennen sie sich ja bestens aus. Statt ein wenig Kleinstkunst machen die ja lieber Richtigstellung. Egal. Das hiesige Wasser kam man als Diesiger nicht saufen. Dafür sind wir uns zu schade. Da muss man konsequent sein. Kurz gesagt. Dem Wasser hier fehlt gar nichts. Wenngleich ich sagen kann. Was für den Sisyphus der Stein war waren für mich die teuren Wasserflaschen.
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Es heißt "Die Besiegten befinden sich in einer größeren "Beweisnot". Ungefähr so ergeht es auch Gescheiterten.
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Was für eine bekloppte Welt. Lissabon abgeregelt, Sydney abgeriegelt, wegen der Delta -Variante, wo es zu einer Infektion im Vorbeigehen kam, eventuell auch nur zu einer Ansteckung, die kroatische Außengrenze abgeriegelt, damit die idyllischen und "illegale Urlauber" wie ich, sich total entspannen können, woraufhin sich die Slowakei sheetmusicplus, das kommt raus wenn man das Sprachprogramm machen lässt, ich sprach von bemüßigt, bis zu 160 000 Dosen ihres Sputnik V - Impfstoffs, der ein Ladenhüter sein soll, sogar zu verschenken gedenkt. Eventuell könnte die Slowakei den an kroatische Grenzer weiterreichen, so als Trostpreis, wenn die "illegale MigrantInnen" mittels Pushbacks um ihr Recht bringen einen Asylantrag zu stellen.
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Unser Auto, defekt abgeschleppt von der Insel, steht in Split. Scheint mehr was psychologisches zu sein fürs erste. Trotzdem fahren wir nicht am Wochenende back. Stehste dann in der kroatischen Pampa auf der Autobahn mit einem defekten Wagen und all die Familienkarren mit Inhalt brettern an dir vorbei und die verwöhnten Kinder auf den Rücksitzen machen Aufnahmen oder zeigen dir die Zunge. Einst gab es ja nur Hurenkinder - heute auch Wohlstandverhau. Immer diese Familien und ihre Weltansprüche. Da stehe ich als alter, kaputter Sack alleinig am Strand und lese am Handy, und die gehen in die Vollen und führen das Unternehmen "Landnahme" durch. Überall nackt badende Kleinstkinder. Kommt man sich vor wie ein scheiß Pädophiler. Gibt es eigentlich schon eine "Pädo-Katholiken-Karte", in der online alle Pfarren zu sehen sind wie auf Booking.com Unterkünfte, wo es mal übelst Sexuell wurde zur Unzeit. Der ÖAMTC lässt im *Übrigen 100 Euro springen für den Support nach Split. Sehr unterhaltsam wie der F. und sein Taxi-Kumpel die Sache einfädeln weil wir eine "Bill" benötigen.
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Was ich noch erwähnen muss. Dass es in echt Menschen gibt wie den S. die tatsächlich "mit sich reden lassen". Wo man sich tatsächlich jemanden zuwendet und zu dem sagt: "Auf ein Wort". Und dann wird was draus das mehr ist als nur "Lärm und Geräusch".
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Ich habe es getan. Seit vorgestern gehöre ich zu den "Quergedachten". Ich war ohne Maske, Scham oder Reue im Studenac. Niemand guckte. Gestern haben wir noch einen draufgesetzt. Jung-Vermieter F. guckte bei uns im Apartement die zweite Halbzeit von Deutschland - Ungarn. Ganz ohne Atemwegs-Visitation.
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Dios mios! Mit dem Sprachprogramm vom Handy schreiben. Brutal. Das ist ja meine Grammatik noch First Class. Spiegel+ titelt: "Kroatische Polizei schiebt Babys, Schwangere und Kinder mit Behinderung illegal ab". Sollen sich die Idyllischen damit auseinandersetzen, die zusehend am Strand, in den Restaurants und Überhaupt. Ich habe dem S. einen Vorschlag gemacht. Das nächste Mal machen wir Albanien. Inzwischen habe ich eine Definition für meinen eher prekären Status hier gefunden. "Illegaler Urlauber".
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Weitere Richtigstellung. Wie ein kopfloses Huhn lief ich zum Strand runter und wieder zurück im Glauben die Sonnenlesebrille verloren zu haben. Ich war außer mir vor Zorn. Ohne Brille sehe ich nichts. Ich hab in der Nähe 4,5 D. Und mit solchen Sonnenbrillen die man aufsetzt um gesehen zu werden kann ich nichts anfangen. Trotzdem gab ich mir Mühe den S. außen vor zu lassen mit meinem Groll. Das kommt nach 25 Jahren Schizo-Tabs und Schlaflosigkeit. Mache ich nicht alles höchst konzentriert entgleitet mir meine Welt umgehend die eh schon ohne Relevanz ist. Ich stapfte auf und ab und fand nichts auf den fünf Minuten Wegstrecke zum Strand und wieder zurück. Nirgendwo lag meine Sonnenbrille am Wegesrand. Ich guckte sogar in der großen Mülltonne nach wo wir unseren Hausmüll entsorgen. Auch nichts. Der S. half mir dann bei der Suche. Natürlich konnte er auch nichts finden. Wie auch. Ich hatte sie gar nicht verloren sondern nur ein anderes Etui gesteckt was mir nicht mehr bewusst war. Also war ich in echt mit einem leeren Etui zum Strand gegangen. Dem S. schrieb ich eine Whatsapp-Nachricht ich hätte sie gefunden. Was so ja nur bedingt der Wahrheit entspricht. Als er mich fragte wo sie war sagte ich ihm in meiner Not sie wäre in die Müllsack gefallen und ich hätte sie aus der Mülltonne geklaubt. Die Wahrheit hielt ich für nicht zumutbar. Nicht für den Moment. Nur was noch nicht ist kann ja noch werden. Wenngleich ich mich inzwischen ans Lügen gewöhnt habe. Unsere Vermieter wollten wissen was wir beruflich so machen. Schon war ich gezwungen zu lügen. Es ist ein Jammer mit der kleinstbürgerlichen Matrix. Andauernd ist man angehalten sich als Misslungener irgendwie aus der Affäre zu stehlen, mit Lügen, Halbwahrheiten und haltlosen Behauptungen. Noch ein paar Wochen hier, was ja nicht der Fall sein wird, und ich überhole noch den Donald Trump.
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Richtigstellung: ich schleppte 19,5 Liter Wasser durch die Mittagshitze und nicht 14,5 Liter. Des weiteren stellte der S. die Wien Frage nicht am Balkon, genauer auf der Terrasse mit dem Schwalbennest, sondern in dem Moment als wir die Apartmenttür aufsperrten. Erst danach gingen wir auf die Terrasse hinaus, wo der S. am Tisch einen kleinen Teich angelegt hat für die hart im Wind arbeitenden Schwalben die im Flug saufen können als exzellente Flieger. Heute morgen war der Tisch wieder trocken. Entweder waren es die Schwalben, das Wetter oder der Scheißhausdämon, der noch immer und erst recht in der Idylle der anderen. Den S. und mich treibt jetzt die Sorge um, dass das Leben der Schwalbenbrut, genauer die Aufzucht der Schwalbenbrut richtig stellt, und Mutterschwalbe die bei der Wahl des Männchens sehr wählerisch sein soll, weshalb sich die Schwalbenmännchen unentwegt zum Affen machen, eines ihrer Nachkommen aus dem Nest kickt, weil es zu wenig Nahrung abbekommt, was ich hier auf der Insel für nicht besonders wahrscheinlich halte. Und dann haben wir natürlich den Salat. Deswegen legen wir einen kleinen Vorrat mit Fliegen an um den Darwinismus und das survival of the fittest-Ding richtigzustellen.
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Eines kann ich inzwischen bestätigen. Die liebste Stellung der deutschen ist tatsächlich die Richtigstellung. Was hier gleich nebenan in einem Blog schon richtig gestellt wurde in der Sache Corona ist atemberaubend. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Schmäh + der Versuch von Kleinkunst geht gar nicht. Besser man schreibt über Vektoren und mRNA-Impfstoffe als die neuen Todesengel, einst Engelmacher. Schon wird endlos richtiggestellt.
Wurde schon wieder verhaltensauffällig. Als ich las das Sachsen wegen der niedrige 7-Dingsbums Inzidenz die Maskenpflicht "IM FREIEN", sie lesen richtig "IM FREIEN" mit 1. Juli 2021 aufhebt, brach ich in Dalmatien in der Öffentlichkeit in schallendes Gelächter aus.
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In Cornwall im Burgenland, nur a Schmäh, schon England, wo die G7 beschlossen hatten oder sich doch nur gegenseitig versprachen, bei der Verteilung von einer Milliarde Impfdosen für die ärmsten Länder langfristig und überhaupt schnellten die Neu-Infektionen explosionsartig in die Breite. Höhe passt ja nicht. Angesteckt wird ja eher in der Breite. Meine Frage. Kann ein Kind mit einer Körpergröße von sagen wir 118 bis 120 cm einen erwachsene Person von knapp 2 Metern anstecken, wenn die sich nach dem Hochbücken wegen Karriere und so nicht zum Kind runterbückt, egal ob aus Gleichgültigkeit oder wegen der Aerosole. Die drei Orte, wo jetzt Virus sein soll, hatten es während der drei Gipfeltage mit Zehntausenden Polizisten, Journalisten und Demonstranten zu tun. In einzelnen Bezirken wurde ein Plus an Infektionen von bis zu 2900 Prozent verzeichnet, konkret in St. Ives, wo ein Anstieg von zwei auf 60 Infektionen registriert wurde. Vor dem Gipfel lag die Zahl der Covid-19-Infektionen in Cornwall bei 2,8 Fällen auf 100.000 Einwohner, nach Ende des Gipfels stieg sie auf 81,7 auf 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: Die landesweite Infektionsrate in England lag zuletzt bei 77,4 auf 100.000 Einwohner. Dennoch bestreitet die Regionalregierung jeden Zusammenhang mit dem Gipfel. Quelle "Die Presse". Also ab dieser Stelle im Artikel wurde es mir beim Lesen zu politisch. Nur falls es den Tatsachen entspricht dass die G7 dem Infektionsgeschehen einen Booster verpasst haben wird sich das mit den Impfstoffen für die Ärmsten ja wieder etwas nach hinten verschieben, Cornwell ist dann das neue "Schwarz in Tirol". Und die ärmsten Länder, genauer die dortigen Menschen, schauen sprichwörtlich durch leere Hände.
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Schlagzeile: EU und Ankara verhandeln neuen Deal. Um die Migrationswelle einzudämmen, muss die EU frisches Geld in die Hand nehmen um den türkischen Präsidenten Erdoğan milde zu stimmen. Nicht dass der seine Schleusen öffnet und Europa mit "illegalen Migranten" überschwemmt. Fluten geht auch. Für diese Sprache kann ich nichts. In der Lichtwelt wird so gesprochen. Gebraucht werde ein "Update" so Deutschlands Außenminister, Heiko Maas. Quelle "Die Presse".
Ja ein Update aus Euros. Damit die Türkei ihre Fremdwährungsreserven wieder etwas auffüllen kann, die ja seit die Familie Erdoğan die Zentralbankaktivitäten vereinnahmt hat, aktuell über Bande, fast so leer sind wie mein Leben in der Bronx. Obschon es gestern der S. war, der die Frage stellte vom Balkon ins nächtliche Meer hinausschauend: "Was bitte soll man in Wien im Sommer, wenn man nicht arbeiten muss:" Und der hat reichlich Leben auf der Habenseite.
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In einem Interview in der "Presse" mit Daniel Höltgen, seinerseits Beauftragter für Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit des Europarats kritisiert der die hiesige Islam-Landkarte als kontraproduktiv. Auch mit dem Begriff des "politischen Islam" hat er so seine Schwierigkeiten wie ich mit dem sie wissen schon. Grammatik genau. Die Presse fragt: "Der türkische Präsident Erdoğan hat gemeint, dass die Muslime in Österreich den Preis für den Genozid an den Juden zahlen".
Antwort der Schizophrenist, der dem Gedruckten ins Wort fällt:
"Ja beim Hofer kostet die Pizza Margherita 0,59 Cent".
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Nicht schlecht. Allein in der Bude schreibend mit Blick aufs Meer. Die Europäischen Fußball-Union Uefa hat es untersagt, dass das Münchner EM-Stadion in Regenbogenfarben leuchten wird beim Spiel Deutschland gegen Ungarn. Ungarn, das LGTBQ+ feindlichste Land der EU. Noch vor den Polen und meinem Blog. "Es ist äußerst schädlich und gefährlich, Sport und Politik zu vermischen", sagte Außenminister Peter Szijjártó nach Angaben der Nachrichtenagentur MTI. Die historische Erfahrung zeigt, dass das eine schlechte Sache ist, und allen voran die Deutschen wissen das genau." Ziehen die Ungarn schon wieder die deutsche Judenkarte und drehen diese ins Gegenteil. Seit wann muss man eine Mehrheit vor der Minderheit schützen? Einst überrollten die Deutschen + Ostmärker ganz Europa, heute knicken sie schon vor dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán ein. Siehe auch Einstimmigkeitsprinzip in der EU bei gewissen Themen. Trotz meiner tieferen Vorbehalte, für die ich nichts kann, bin ich natürlich für die Regenbogenfahnen ohne Wenn und Aber. Nur gab es einst südlich der Drau keine LGTBQ+Menschen. Was es gab waren "Mannnsweiber". Schrecklicher Ausdruck, den ich durch "Horstfrauen" korrigiert habe. Auf der Fähre rüber nach Brač gab es ein homosexuelles Pärchen von junger Männner. Schwul und tätowiert. Sehr modern. Die hatten auch einen Hund den sie andauernd hätschelten und tätschelten. Hätte dieser Hund eine Unterhose getragen wäre Es ihm wohl so ergangen wie heute Vormittag den Jungen vom Strand. Der Hund gehörte zur FCI-Gruppe 9, Sektion 11, Standard Nr. 253, bekannt auch als Mops. Wahrscheinlich liege ich falsch wie immer. Aber für einen Hetero-Kerl, hinten hinaus mit Unterleib, dafür ohne Relevanz, ist so ein Hund eher nichts. Woher ich das so genau weiß. Na im Hafen von Makarska spielte ich mit einem Border Collie. So einen hätte ich gerne. Der hatte auch so ein abgenicktes Ohr und wollte andauernd besachwaltet, nee bespaßt werden. Andauern legte der mir sein Spielzeug vor die Haxen. Der schwule Mops war dazu nicht bereit. Also zumindest nicht im Hafen. Was ich noch spannend fand. Stufen musste der Mops auch keine machen. Sobald ein Hindernis anstand oder auftrat wurde der auch schon hochgehoben und getragen, während der Border Collie machte was er wollte. Irgendwann pfiff sein Besitzer und dann machte er halt kehrt. Kenne ich so aus meiner Jugend. Wenn der Goadfather pfiff musste ich aufhören mit meinen Pass-Kumpel zu kicken und umgehend wieder Autos betanken.
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Noch ein Unterschied zwischen der Licht und Schattenwelt denn ich für ziemlich existenziell halte. Die Dortigen sprechen oft laut über ihre Ängste. Eventuell auch solche die sehr tief sitzen, tief wie in einem Rennwagen tief sitzt, der nur was für Insider ist, oder ansonsten nur noch Rachegelüste. Aus gegebenen Anlass konnte ich in die Ängste zweier Dortiger etwas hineinschnuppern. Zu persönlich soll es natürlich nicht werden wegen dem Urheberrecht und so. Jetzt hat ein Anrecht auf Verstörung. Was ich aber sagen kann. Einiges davon hört sich ziemlich verstörend an oder ein klein wenig absurd oder übertrieben. Versnobt könnte man auch sagen so man es nicht gut meint. Ich sage in echt gar nichts zu dieser Angelegenheit in der Regel. Darüber kann nicht gesprochen nur geschrieben werden. Ich habe einfach viel zu viele davon als Schizophrenie-Patient. Es ist ein Hagelschauer von Ängsten der pausenlos auf mich niederprasselt. Kurz gesagt. Was in der Lichtwelt das Aussprechen ist ist in der Schattenwelt das Verschweigen.
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Am Strand, eine Mutter die ihren ich schätze mal 12 oder 13 jährigen Sohn die Unterhose richtet. Noch dazu von vorne nach hinten greifend. Was bitte soll aus dem armen Jungen eimmal nur werden.
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Dios mios! Das Eindeutschen. Ich bin Linux nicht gewöhnt. Was Linux so kopiert und einfügt. Egal. F., der Jung-Vermieter, hatte keine Ahnung wovon ich sprach als ich ihm mit dem Button of the Nightbox kam. Das scheint unter seiner Kragenweite zu sein. Sehr amüsant. Als auf der Party ein Mann aus Makarsak zum Mikrofon griff, die Live-Musik hatte ich vergessen, war es fast so wie in einer Oper. Hatte der Kerl Stimme, die mit der Lebensfreude wie auch mit dem Wehmut kokettierte. Die einen haben Wehmut - die anderen nur den Wermut. Einiges haben beides. Da machte ich sogar mein Dings aus mit dem ich in die Nacht hinein Serien gucke, schwer auf Tabs. Kein Thema für sie. Wie ich schon sagte hatten sich die Ukrainer in der Suite gegen das Leben der Anderen entschieden. Tags darauf sollen die dem F. eine Beschwerde-SMS geschrieben haben. "Tolle Party". Eher sarkatsich gemeint. Danach sind sie überstürtzt abgereist, obschon sie noch zwei Nächte Quartier haben. Natürlich bezahlt. Das ist der Unterschied zwischen Licht und Schattenwelt. Zwar hatten wir auch Baulärm, zusammengefasst als "Flex" und kleinstbürgerliche Empörung. Allerdings etwas anders. Die einen gewöhnen sich sogar an die "Flex", ich habe ja Ohropax, und die anderen nicht einmal an erstklassigen Gesang, aus Gefühlsregionen die wohl auch kulturelle Wurzeln haben und bis weit ins jugoslawische Gestern zurückführen, während die anderen "Die Ungestörten" nur sich atmen hören wollen. Nur in Ukraine ist läuft doch auch was mit Krieg oder?
Ende
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Das Alter, die aufkeimende Spießigkeit, die einen befällt wie die Fichte der Borkenkäfer, der anders gedacht längst unter unser Rinde ist. Vormittags so gegen 10:00 ist der Strand noch verwaist. Da habe ich den alleinig. Jeden Tag stapfe ich den ab und mache den sauber wie ein Bademeister oder Straßenfeger, ehrliche Arbeit natürlich nur simulierend, so wie ich fast alles an Leben nur simuliere als Simulant. Einst sogar "das Lernen fürs Leben". Völlig bekloppter Satz. Fürs Leben kann man nichts lernen. Dafür sind die Mitmenschen nicht gemacht. Die machen was sie wollen. In der Regel reizen die den ihnen gesetzten Rahmen bis nur Neige aus und drehen sich mit dem Wind, den sie auch noch selbst erzeugen. woraufhin manchmal ein Sturm aufzieht. Erlernen kann man nur einen Beruf, ein Studium, eine Fremdsprache, Kochen, wie man als Sexzuarbeiterin um die Runde kommt, so verflucht körpernah. Irgendwas halt in dieser Richtung. Was bitte soll man von Menschen lernen die sterblich sind wie man selbst und das bisserl Strand nicht fre ihalten können/wollen von ihren Utensilien. Ist fast so wie mit öffentlichen Klos. Der Gemeinbesitz ist in der Regel nichts für gemeine Volk.
Ende
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Big-Party. 30-Jahre Restaurant B, deren InhaberInnen auch die Apartments vermieten. Sogar aus Zagreb bzw. Split kamen die Leute, die hier ihre Wurzeln haben, um ihre Bande mit den Gastgerber:innen aufzufrischen. Geschenke hatten sie auch dabei. Zumeist was zum Saufen oder Nachspeise. Das übliche halt. Mir ran das Wasser im Mund zusammen bei dem Stoff. Anders gesagt schmeichelte ich mich ein. Nee speichelte. Der S. und ich waren auch eingeladen. Die Ukrainer in der 109-Euro-Suite pro Nacht nicht. Live-Musik gab es auch. Was mit sehr viel Folklore. 30-Jahre Restaurant B. Eine Herzlichkeit ging auf dieser Party um zwischen den Geschlechtern und Generationen. Es war zum "Nahschämen". Woher soll ich dieses Gefühl nehmen ohne zu klauen? Ich bin an so ein Verhalten nicht mehr gewöhnt. Ich bin der den andere im Netz einst ausgelöscht wissen wollten. Ich bin der ohne Urheberrechte, ohne Belang und Relevanz, eine Bagatelle. Natürlich nicht vollumfänglich aber trotzdem. Die Netz-Nettigkeiten die es auch gibt sind in der Regel nur simuliert. Das Netz ist wohl als Ganzes nur eine Simulation von Leben und Beziehung. Außer man arbeitet bei Amazon im Lager. Trotzdem bedankte ich mich aus der Tiefe heraus mittels Handschlag beim Jung-Vermieter für die Invitation. 30 Jahre Restaurant. Vor 30 Jahren, genau am 25. Juni 1991, erklärten Slowenien und Kroatien ihre Unabhängigkeit von Jugoslawien. Umgehend am 26. Juni folgte der Angriff der Jugoslawischen Volksarmee, also der Serben auf Slowenien. Es war der Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen im zerfallenen Vielvölkerstaat Balkan, als dass Morden und Gegenmorden begann. Die einen nehmen ein Fußbad und die anderen ein Blutbad. Einiges beides. Das sind die Pathologischen. Unlängst bestätigte das Uno-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag den Literaturnobelpreis für den südkärntner Schriftsteller Peter Handke, den es an Österreich würgt wie ich an den Besseren unter den Herrschaftlichen zerschelle. Nur a Schmäh. Wenngleich der sein Serbien hinunterkippt wie einen Digestif, wo es mir längst dem Magen zu tun bekomme, den es mir dann und wann umdreht. Auch völlig ohne Fremdverschulden. Natürlich wurde das Urteil gegen den serbischen General Ratko Mladić, bestätigt, bekannt auch als "Schlachter von Srebrenica". Als erster deutscher Richter war Wolfgang Schomburg an den Tribunalen beteiligt. Die Zeit sein nun vorbei, "in der Menschen meinen, unter dem Deckmantel des Krieges sämtliche Verbrechen begehen zu können, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Jeder müsse nun damit rechnen, dass wieder ein neues Tribunal errichtet werde". Quelle: www.deutschlandfunkkultur.de Also ich bin mir da nicht so sicher. Mit viel Glück schafft man gerade die Schaumkrone eines Volks. Nachdem der Hausherr eine Rede gehalten hatte, wohl eine mit humoristischen Einwürfen und einiges an Pathos, einmal war er den Tränen nah, klatschten der S. und ich einfach mit. Ganz speziuall wurde auch noch die "Big Mama" abgefeiert, wohl die Mutter vom Gastgeber und Chefin des Küchenbereichs. Big Applaus brandete auf. Wenn sie Frau vs. "Big Mama" eher als unerträglich empfinden, ungefähr so unerträglich wie ich die kleinbürgerliche Matrix, sollten sie weiterhin nicht nach Dalmatien reisen. Natürlich ist hier auch sehr viel Matrix. Wahrscheinlich endlos. Nur gehe ich hier als Tourist durch. Allerdings nicht mehr vollumfänglich. Die Leute haben ein Gespür dafür. Egal. Die Ehefrau des Restaurants Besitzers wurde nur mit wenig Aufmerksamkeit bedacht obschon sie alle Apartments reinigt und wohl auch in der Küche ziemlich aktiv ist. Die lebt im Hintergrund, eventuell sogar in einen toten Winkel. Ob ihr so ein Leben vollumfänglich behagt und sie ihre Träume bei Seite gelegt hat. Woher soll ich das wissen. Wem hier die Welt auf den Inseln zu eng wird, wird wohl irgendwann abwandern. Nehme ich mal an. Bevor das große Buffet eröffnet wurde hielt der Ortsgeistliche, natürlich ein katholischer Priester, im Leibchen aber mit Stola, eine Ansprache, nee kleine Predigt. Schwer zu sagen was das genaue Thema war. Ich gehe davon aus dass er die Inhaber und das Restaurant segnete + 30 Jahre. Eine Nonne war auch Party-Gästin. Die gehörte zum Club. Da gab es kein fremdeln. Jung, alt, dick, dünn, ob geschlechtlich festgelegt oder doch etwas indifferent. Die Party war ein Selbstläufer. Dass mit dem "woke-geschlechtlichen" war jetzt nur eine leere Behauptung. Mir ist es nicht gegeben hinter die Türen der dortigen Inszenierung von Gemeinschaft zu blicken. Mir ist die Selbstmordrate auf Brač nicht bekannt. Ich weiß auch nicht wer hier auf Seroquel ist und ob man dann abgeschoben wird. Eventuell nach Wien in die Bronx. Es wurde groß aufgetischt so viel kann ich sagen. Der Hausherr ließ sich nicht lumpen. Der Renner im Restaurant ist das Tintenfisch-Risotto. Selbst ich habe mich daran versucht. Es schmeckt vorzüglich. Nur hatte ich dann übelst Histamin trotz Tabletten. Das war es mir wert. Egal. Auch das Gemüse-Risotto kann ich empfehlen. Ist auch was für die schamle Brieftasche. Trotz sehr viel Hunger und Appetit wollten wir nicht unter den ersten sein die sich aufs Buffet stürzen. Dabei fragte uns schon der F. warum wir uns noch nicht am Buffet bedienen. Schon tags zuvor hatte uns der F. eingeladen. Ziemlich beschämt guckten wir aus der Wäsche. Auch aus Gründen die ich hier nicht näher erläutern möchte. Wenngleich ich nicht den düsteren Part hatte. Ich hatte einen schlechten Reisetag. Die Düsternis kommt von woanders her. Nur kann man mit vernünftigen Leuten darüber nicht sprechen. Die haben zu einer möglichen Depression ein Verhältnis wie ich zu meinen früheren Erinnerungen. Es wurde gegessen, geredet, getrunken und viels mehr. Kurz gesagt wurde so gelebt wie ich nicht mehr leben kann. Am Buffet hätte ich mich auch drei oder viermal bedienen können ohne das jemand scheel geguckt hätte. Das Kuchenbuffet war auch grandios. Nur leider nichts für mich. Ein Reindling, wie man in Kärnten sagt, mit Nüssen. Der sah grandios aus. Big Histamin-Falle. Das Stück Nussreindling reichte ich dannn an den S. weiter. Ich stand also nur so da und guckte durchs weiter Rund der Partygäste und fühlte mich nicht besonders gesund. Ich kam mir vor wie jemand der durch eine Ausgale in ein Geschäft voller Blink-Blink blickt. Als der S. mit den Jungen kurz ins Gespräch kam wie dem F. und einen, der uns den Weg zeigte und eine Straße darunter lebt, die ziemlich exklusiv scheint, hier gibt es auch 5 Sterne Apartments, die eher nach Villen aussehen, seilte ich mich aus der Festlichkeit ab wie man so schön sagt. Das Stimmengewirr ist nichts mehr für mich. Egal. Es war ja trotzdem eine wunderschöne Feier. Hinten hinaus, als der Alkohol die Zungen löste wie man so schön sagt, wurde so leidenschaftlich gesungen und das Leben in diesem Moment gefeiert, das wiederum 30 Jahre Bestand hat, dass die Hütte nur so wackelte. Ich lag im Apartment auf dem Diwan und hörte mir diese Lebensfreude bei offener Tür. Das war es was mir auffiel. Diese Lebensfreude, diese Intensität. Die konnten auch alle gut singen. Die Ukraine in der Suite hatten durchgehend ihre Balkontüre geschlossen. In der Nacht, als sich der Unterleib meldete und ich durchs Dunkel irrte, ich bin ja einer der sich andauernd irrt, wenn es nach der Einschätzung anderer geht, die sich meistens mit ihrem eigenen Wind drehen, und dass dann als ihren Standpunkt ausgeben, lief ich gegen das Nachtkästchen. Jetzt ist der Button of the Nightbox ab. Den habe ich wohl gecancelt. Das war meine zügige Antwort auf Gastfreundschaft.
Ende
Fazit: Natürlich werde ich dem F. mein Missgeschick beichten und den Schaden ersetzen. Ach ja, falls sie sich fragen was mit Corona los war bei der Feier, mit Antikörpern in Richtung IgG, IgA und IgM ausfransend. Woher soll ich das wissen. Ich bin in Dalmatien und nicht in Wien in der Bronx wo erste Delta-Cluster entdeckt wurden.
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Das Gelingen. Gerne würde ich es dazwischen schieben wie einst eine Tagschicht in der Fabrik als Der Weiße noch eine Leber hatte mit Potential.
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Am Strand gibt es einen Kerl der seit zweieinhalb Stunden ununterbrochen spricht, seine Frau oder Mutter hört zu und sein Hund bellt dazu ein Lied. Mein Glück. Ich verstehe kein Wort. Jetzt geht's ans Wasser schleppen wie Frauen in Afrika nur mit viel weniger Expertise und Gleichmut.
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15 Liter Wasser, nee 14,5 Liter, zwei Kilometer durch die Mittagshitze getragen und geschultert, machen einen demütigt und bescheiden. Bis ich am Strand vorbeikam, wo der eine Kerl noch immer am zumülen (s)einer Frau war mit Worten. Diese Frau bewundernswert oder heillos verloren.
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